All language subtitles for 2019_La Gomera - Verpfiffen und verraten.deu

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Original subtitles

Sprichst du Englisch? -Ja.

Gilda schickt mich, um dich abzuholen.

Gib mir dein Handy.

Mach es aus. Die Polizei hört mit.

Gehen Wir.

Das Paket ist wohlbehalten angekommen.

Hallo. -Hallo.

Ich zeige dir dein Zimmer.

Wie war die Reise?

Lang.

Ich dachte, es wäre die falsche Insel.

Das ist es.

Diese Tür führt auf die Terrasse.

Da unten ist der Pool.

Vergiss, was in Bukarest war.

Ich hab's für die Kameras getan.

Kommissar Cristi Anghelache?

Ich bin Gilda, Zsolts Partnerin.

Ich werde beobachtet. Das Auto rechts. Nicht hinsehen.

Für die bin ich deine Freundin. Lass uns zu dir gehen und reden.

Bei mir sind überall Kameras.

Hilf mir, Zsolt aus dem Gefängnis zu holen.

Auf einer Kanareninsel gibt es eine Pfeifsprache.

Interessiert mich nicht.

Du reist auf die Insel

und lernst die Sprache.

Wir reden im Aufzug.

Bist du wahnsinnig? -Es gibt kein Risiko.

Niemand versteht uns.

Ohne mich. Punkt.

Bittest du mich nicht herein?

Wenn ich jetzt gehe, wissen sie, dass wir kein Paar sind.

Wo sind die Kameras? -Im Bilderahmen im Wohnzimmer,

in der Ikone in der Küche und im Spiegel im Schlafzimmer.

Warte.

Sie haben uns küssen sehen.

Wenn du mich als deine Freundin ausgibst,

durchschauen sie uns schnell.

Wie viel Bargeld hast du?

Etwa 300 Lei.

Nimm das.

Ich bin eine Luxushure, die du gelegentlich triffst.

Das ist die Hälfte meines Gehalts. -Wir sehen uns nicht oft.

Ein Polizist verdient 1000 Euro? - Ja.

Warte kurz. Ich hab was für dich.

Was ist das?

Fähren- und Flugtickets für die Insel.

Kommt nicht infrage. In einer halben Stunde gehst du.

Wein? -Ja, bitte.

Weiß oder rot?

Rot, wie immer.

Wo ist das Stillleben hin?

Welches Stillleben?

Das Bild, das vorher statt des Bergs hier hing.

Es ist bei meiner Mutter.

Wie geht es deiner Mutter?

Ist sie noch besessen von ihrem Garten?

Kommst du und hilfst mir mit dem Wein?

Nimmst du bitte?

Klar.

Prost.

Prost.

Wie lange ist es her?

Vier Monate?

Fünf. Sechs.

Hast du Geld für heute?

Ja. -Kann ich es sehen?

Eins, zwei, drei, vier, fünf... hundert.

Perfekt.

Gehen wir ins Schlafzimmer?

Ich hab noch einen Kunden um 411.

Die Pfeifsprache ist ein Code. Wie das Morsen.

Alles was man spricht, kann man pfeifen.

Wenn die Polizei die Sprache hört,

werden sie denken, dass die Vögel singen.

Zum Beispiel mein Name: Kiko.

Guten Tag.

Was heißt "Guten Tag" auf Rumänisch?

Bunä ziua. -Bunä...?

Bunä ziua.

Lass uns pfeifen!

Bieg den Finger so, als hättest du eine Waffe.

und steck ihn in den Mund.

Der Winkel muss so sein,

als würde die Kugel aus dem Ohr rauskommen.

Zieh die Lippen mehr nach innen wie ein alter Mann ohne Zähne.

Die Luft kommt nicht aus der Lunge,

sondern von hier.

Er hat kein Lungenvolumen, er muss schwimmen.

Aber nicht im Pool, sondern im Meer.

Okay. Du sollst im Meer schwimmen gehen.

Guances.

Verzeihung?

Die ersten Bewohner der Insel hießen "guances".

Sie haben die Pfeifsprache erfunden.

Komm, lass uns trainieren.

Wie hat die Polizei von uns erfahren?

Es gab einen Anruf.

Einen anonymen.

Pfeif, pfeif.

Gut. Die Hand, sehr gut.

Die Zunge ist unter dem Finger.

In welcher Sprache war der Anruf?

Das weiß ich nicht.

Aber es war eine Frau.

Zsolt Nagy. Fabrikbesitzer.

Exportiert Matratzen nach Venezuela.

Ich bekam einen Hinweis, wonach er Geld aus dem Drogenhandel wäscht.

Es heißt, derzeit befinden sich 30 Millionen Euro in der Fabrik.

Das ist der Eingang zur Fabrik.

Das sind die Angestellten.

Ich brauche einen Spitze! in der Fabrik.

Eine Frau. Der anonyme Anruf kam von einer Frau.

Vermutlich hat sie Angst, mehr zu sagen.

Verstanden. -Gut.

Cristi, ich will, dass du alles über Zsolt herausfindest.

Verstanden.

Guten Abend. -Zimmer 19, bitte.

Haben Sie das Motel umbenannt?

Nicht in den letzten zwei Monaten, seit ich hier bin.

Noch fünf Lei, bitte. -Haben Sie die Preise erhöht?

Vergraulen Sie nicht die Gäste mit der Musik?

Im Gegenteil. Wir wollen sie erziehen.

Der Anruf kam von einer Frau. Wer kann das gewesen sein?

Wo ist die Überwachungskamera?

Senkrecht über dem Eingangstor.

Hängt sie auf Augenhöhe oder höher?

Höher. Vermutlich auf einem Strommast.

Hat die Fabrik noch weitere Ausgänge?

Einen. -Da ist sicher auch eine.

Überwachungskameras sind immer

auf Türen oder Tore gerichtet.

Ich muss jetzt gehen.

Zsolt Nagy. Geboren in Deva. Lebte dort bis zum Schulabschluss.

Hatte ein Strafverfahren als Teenager.

Sein Bruder studierte in Cluj und besorgte ihm ab und zu Gras.

Ein Mitschüler zeigte ihn an.

Die Polizei erwischte ihn in flagranti.

Er bekam Bewährung, weil er seinen Bruder verpfiff.

Der kam ins Gefängnis.

Wo ist sein Bruder jetzt?

Er hat sich im Gefängnis umgebracht.

Hast du was Neues?

Von den Angestellten hat niemand was Verdächtiges gesehen.

Überprüf diese Telefonnummer.

Er erhielt eine SMS und verschwand dann.

Sie ist sicher verschlüsselt.

Das wär's für heute.

Morgen läuft es hoffentlich besser.

Auf Wiedersehen.

Wartet auf mich.

Ich geh Zigaretten holen.

Guten Tag.

Hallo.

Versteck 20 Gramm Kokain in seinem Hotelzimmer.

In welchem Hotel? -Steht im Bericht.

Find einen Dealer, der aussagt,

dass er Kokain von ihm gekauft hat.

Ich brauche das bis um 16 Uhr.

Damit und mit Zsolts Strafregister

bekommen Wir einen Durchsuchungsbefehl.

Wir verhaften ihn morgen früh.

Ich mache nicht mit. Das ist illegal.

Ich besorge den Dealer, aber vielleicht nicht vor 16 Uhr.

In Ordnung.

Was ist mit dir? Bist du schon pensioniert?

Ihr Büro wird abgehört.

Und? -Darum reden wir auf dem Flur.

Wenn das jemand rausfindet mit dem Kokain,

bist du dafür dran, nicht sie.

Verstehst du?

Wie auch immer.

Hör mal.

In der Nachricht steht: "Ich vermisse dich."

Er schreibt: "Wen suchen Sie?" Antwort: "Maria."

Und er darauf: "Falsche Nummer." Was für ein Code ist das?

Ein Prepaidhandy und eine SIM-Karte.

Welches Handy?

Das da. -Das da?

Was macht das? „72.

Hallo. -Komm schnell zur Matratzenfabrik.

Hallo. -Hallo.

Ihr Kollege erwartet Sie im Lager.

Wo ist das Lager? -Ich bringe Sie hin.

Ist jemand tot?

Das Auto der Rechtsmedizin war da.

Sie haben einem die Kehle durchgeschnitten.

Wer ist es?

Die Mordkommission weiß es nicht. Er hatte keinen Ausweis dabei.

Wie sah er aus?

Ich weiß nicht. Er war schon im Leichensack.

Wir müssen mal kurz durch.

Wo wollt ihr hin?

Ich muss den Herrn zum Lager bringen.

Das ist ein Tatort.

Ich bin von der Drogenfahndung. -Ja und?

Sie kennen das Prozedere.

Sie können durch, wenn Wir fertig sind.

Hallo, Cristi. -Hallo.

Lasst ihn durch. Aber geh an der Seite lang.

Du bleibst da.

Die erste links.

Hallo, Cristi.

Hallo.

Wo ist Magda? -Sie verhört Zsolt.

Hast du das Kokain versteckt?

Zehn Gramm. Mehr war nicht aufzutreiben.

Das sind nicht meine Drogen.

Du bist vorbestraft.

Das gibt mindestens sieben Jahre.

Ich will meinen Anwalt sprechen.

Er ist unterwegs. Aber er kann nicht viel ausrichten.

Ich habe nichts verbrochen.

Wo sind die 30 Millionen?

Gut.

Hallo.

Du hast die Polizei angerufen.

Halt's Maul!

Sie ist die einzige Frau, die von dem Geld wusste.

Hinsetzen. Hinsetzen, verdammt!

Warum hast du die Polizei angerufen?

Zsolt und ich wollten mit dem Geld abhauen.

Und da Zsolt überwacht wurde,

habe ich das Geld aus dem Auto geholt.

Hast du Ortiz getötet? -Nein.

Zsolt kam mit anderen Leuten. Sie haben das Geld genommen.

Sie haben Ortiz getötet. -Mit wem, du Schlampe?

Weiß ich nicht.

Wo ist das Geld?

Wenn ich das wüsste, wäre ich jetzt nicht hier.

Stellen Sie sich vor, Sie sind mitten im Ozean,

und alles um Sie herum ist Wasser.

Das Wasser ist kalt.

Die Strömung ist sehr stark.

Auch als guter Schwimmer

wissen Sie nicht,

ob Sie es ans Ufer schaffen.

Können Sie sich das vorstellen?

Ja.

Außerdem ist Ihr rechter Arm festgebunden.

Glauben Sie, Sie haben eine Chance?

Zsolt ist mein rechter Arm, und Sie sind mein linker Arm.

Sie müssen Zsolt befreien.

Das ist meine Chance, das Ufer zu erreichen.

Wenn ich es nicht schaffe, werde ich ersaufen.

Und meine Arme auch.

Verstehen Sie mich?

Ja.

Wo kann ich die ausmachen? -Gib sie mir.

Du wirst immer hübscher. -Danke.

Wie läuft's mit dem Pfeifen? -Er lernt schnell.

Und sonst alles gut?

Ja, alles gut. -Komm, wir gehen.

Danke, dass du nicht gesagt hast,

dass wir mit dem Geld abhauen wollten.

Er hätte dich sofort umgebracht.

Lass mich.

Arschloch!

Die Pfeifsprache komprimiert Spanisch

auf zwei Vokale und vier Konsonanten.

Das sind die Vokale in der Pfeifsprache,

das die spanischen Vokale,

das die Konsonanten in der Pfeifsprache,

und das die spanischen Konsonanten.

Im Vergleich hat Rumänisch zwei Vokale mehr als Spanisch.

"X", das kommt zu "A".

Und "1".

Das kommt zu "i".

Außerdem haben wir zwei Konsonanten mehr:

"t" und "s".

Die kommen zu "ch".

Verstanden? -Ja.

Lass es uns probieren.

Noch mal.

Und noch mal.

Kümmere dich um Cristi. Ich treffe mich mit Paco.

Erzählst du ihm von Zsolt?

Ja.

Und von mir?

Das auch.

Du hast meine Mutter erwähnt

und ihre Besessenheit mit dem Garten.

Woher weißt du das?

Paco und ich haben sie besucht.

Wir haben so getan, als würden wir uns Häuser ansehen.

Wir haben sie gefragt, ob sie ihres verkaufen würde.

Wieso?

Paco wollte deine Mutter kennenlernen.

Um mich zu erpressen?

Musik?

Was ist das für ein Stück? -Keine Ahnung.

Das ist Zsolts Auto.

Er hört gern Opern.

Aussteigen.

Hallo?

Aufwachen!

Na los.

Heute haben Sie Ihre erste Stunde mit Ihrem neuen Lehrer.

Sind Sie bereit?

Setzen Sie sich.

Heute werden Sie Ihr erstes Wort in der Pfeifsprache lernen.

Nämlich Mama.

Aber zuerst machen wir es silbenweise.

Ma-ma.

Nicht Ma-mu.

Ma-ma.

Gut. Und nun zusammen.

Mama.

Und jetzt langgezogener. Ma-ma.

Cristi?

Bleibst du zum Essen?

Nein. Ich komme am Samstag, wie immer.

Gestern hab ich im Keller aufgeräumt.

Da war eine Tüte.

Sie war voller Geld. Hast du das Geld gestohlen?

Wie auch immer.

Ich habe es...

... der Kirche gespendet.

Wie bitte?

Ich habe Priester Daniel gesagt,

dass du zur Beichte gehen wirst.

Wo ist das Geld?

Auf der Bank.

Kannst du es nicht abheben?

Zwei Männer der Wirtschaftspolizei waren deshalb heute hier.

Die Bank muss alles über 10.000 Euro melden.

Was wollten sie wissen?

Wer der Spender war. Ob er schon mal gespendet hat.

Was ich über diese Person weiß.

Was hast du gesagt?

Die Wahrheit.

Dass deine Mutter spendet, damit wir für dich beten.

Sie macht sich Sorgen deinetwegen.

Du bist unverheiratet, hast keine Kinder.

Sie glaubt, du bist homosexuell.

Die Spende war für unsere Gebete,

damit du von deinen Sünden befreit und wieder normal wirst.

Wenn du nicht beichten willst, dann sag mir als Freund,

was dich quält.

Warum hast du mich nicht angerufen?

Mit dem Geld beende ich den Kirchenbau.

Es wird dir helfen, so oder so.

Andere werden für dich beten.

Warte kurz.

Ich habe ein Geschenk für dich.

Wenn die Polizei nach dem Geld fragt,

sag, dass es deine Ersparnisse waren.

Woher sollte ich so viel haben?

Von meinem Vater.

Er war ja ein wichtiger Mann in der Partei.

Dein Vater war nicht bestechlich.

Es ist ein Klischee, dass die Parteileute bestechlich waren.

Hab keine Angst. Dir passiert nichts.

Wie bist du nur so geworden?

Du warst so ein guter Junge.

Du warst so brav.

Ich hätte nie gedacht, dass du mal so wirst.

Woher kam das Geld?

Ich weiß nicht, wovon Sie reden.

Wer schrieb dir, dass du fliehen sollst?

Ich weiß nicht, wovon Sie reden.

Hallo Mama, ist was passiert?

Wo gehst du hin? -Zum Markt.

Wie viele waren da? -Zwei.

Haben sie sich ausgewiesen? -Ja. Die Namen habe ich vergessen.

Was hast du gesagt?

Was du wolltest. Dass dein Vater das Geld gestohlen hat.

Bestechung ist was anderes.

Was spielt das noch für eine Rolle?

Haben sie nach mir gefragt? -Ja.

Kommst du noch mit rein?

Nein, ich hab zu tun.

Mama? An welche Wand kommt eine Ikone?

Ah, da wo die Sonne aufgeht.

Das ist das letzte Auto, dass die Fabrik

am Tag des Mordes verließ.

Ich habe die Bilder besorgt. Findet den Fahrer und das Auto.

Zeig mal.

Hält er sich die Hand vors Gesicht?

Ja. Er wusste wohl, dass er gefilmt wird.

Sind das Matratzen? -Mit 30 Millionen drin.

Wer ist dieser Mann?

Ich hab doch gesagt, ich kenne ihn nicht.

Für wen arbeitest du?

Für mich selbst.

Cristi, lass mich mal.

Entschuldigung für den Ausraster. -Fast hättest du mich überzeugt.

Du spielst nicht schlecht.

Aber ich recherchiere gern.

Was?

Ich habe mich mit dem Fall befasst.

Du warst damals doch Chef in Deva, oder?

Hat er sich so verändert? Erkennst du ihn nicht?

Er sieht immer noch wie ein verzogenes Kind aus.

Ich hab das auch schon überlegt,

aber ich kann mich nicht an ihn erinnern.

Hör auf mit dem Schmierentheater.

Woher hat deine Mutter 50.000 Euro?

Ich glaube nicht, dass sie einem harten Verhör standhält.

Ich will, dass du mir alles beichtest.

Wie beim Priester.

Seit wann arbeitest du für Zsolt?

Und wer sind seine Hintermänner?

Vor zwei Tagen habe ich erfahren,

dass Zsolt mit dem Geld abhauen wollte.

Mit meinem Geld.

Er wird nicht versuchen, der Haft zu entkommen,

weil er sich mir dann stellen müsste

und ich ihn umbringen würde.

Das heißt, wir müssen ihn entführen.

Ich werde mir einen Plan ausdenken,

aber bevor es so weit ist,

wollte ich Sie wissen lassen,

dass Zsolts Anteil eine Million beträgt.

Die will ich Ihnen geben.

Danke.

Und Gilda?

Wollen Sie auch ihren Anteil? -Nein.

Was wird mit ihr geschehen?

Weiß ich noch nicht.

Sie wollte mich auch hintergehen.

Fertig? -Ja.

Gut, dann gehen wir.

Der Plan ist einfach.

In dieser Flasche ist eine Substanz

ohne Farbe, Geruch oder Geschmack.

Wenn man sie in Wasser auflöst, wird das niemand bemerken.

Sie geben das Zsolt zum Trinken.

Ihm wird schlecht davon.

Dann rufen Sie einen Krankenwagen, der ihn in ein Krankenhaus bringt.

Die Wirkung tritt nach einer halben Stunde ein.

In der nächsten halben Stunde

muss der Arzt ihm Kortison verabreichen.

Sonst stirbt er.

Jeder Krankenwagen hat Kortison.

Gilda ist dort.

Und Kiko ist da drüben, in dieser Richtung.

Sie pfeifen auf Rumänisch zu Gilda,

sie pfeift es auf Spanisch zu Kiko,

und er pfeift es dann zu mir.

So sehen wir, ob es richtig ankommt.

Kommen Sie.

Angenommen, Sie sind in Bukarest.

Sie haben Zsolt das Mittel gegeben,

und er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Wir sind jetzt im Krankenhaus.

Sie pfeifen:

Zsolt ist im Zimmer drei, siebte Etage,

und er wird von zwei Polizisten bewacht.

Ich will kein Geld. Lassen Sie Gilda frei.

Sind Sie sicher?

Ja.

In Ordnung.

Gut.

Ihr Handy.

Guten Tag. -Hallo.

Wie sieht's aus?

Er ist anders, seitdem er zurück ist.

Wie anders?

Er scheint mir ein wenig abwesend zu sein.

Ich weiß nicht, irgendwie losgelöst.

Als wäre er ganz woanders.

Herein.

Guten Tag. -Hallo.

Du bist zurück. -Ja.

Danke. Das war doch nicht nötig.

Hallo.

Sie sind sehr schön.

Sie brauchen Wasser, sonst vertrocknen sie.

Gibt es inzwischen was Neues?

Nein, nichts. Keine Spur vom Auto.

Was hast du auf der Insel gemacht? -Eine Pfeifsprache gelernt.

Warum?

Damit du uns nicht verstehst.

Warum dieses Treffen?

Ich will Ihnen was vorschlagen.

Zehn Millionen Euro, wenn Sie Zsolt,

Gilda und mich aus der Sache rausholen.

Wo ist das Geld?

Zsolt weiß es.

Du verhandelst mit leeren Taschen? -Er hat keine Wahl.

Sieben Jahre Knast oder den Tod. Er wird das Leben wählen.

Ich denke darüber nach.

Du kannst gehen. Ich sehe mir den Film zu Ende an.

Ich habe heute nichts für dich. Du kannst gehen.

Warte. Ich muss Zigaretten kaufen.

Hol dir Zsolt zum Verhör.

Ich brauche seine schriftliche Aussage,

dass er zum ersten Mal mit ihnen gearbeitet hat.

Zuerst gefiel ihm die Idee,

aber als er gemerkt hat, dass es Drogengeld ist,

bekam er ein schlechtes Gewissen.

Guten Tag. -Guten Tag.

Er dachte an den Freitod seines Bruders

und beschloss, sie zu denunzieren.

So wird er zum Informanten und kommt frei.

Wir sehen uns im Verhörraum mit der schriftlichen Aussage.

Kommt!

Du bringst sie her und sagst,

du hast das Geld vergraben. Ich zeig dir, wo.

Merk dir den Weg.

Die erste links und dann gleich rechts.

Was ist das hier?

Ein Filmstudio.

Es ist nicht plausibel, dass das Geld hier versteckt ist.

Warum nicht? Es ist doch verlassen.

Ich hab den Chef festgenommen.

Unter diesem Heuhaufen hast du es vergraben.

Verstanden? -Ja.

Morgen früh um neun.

Perfekt. Verabschiede dich.

Warum dauert es so lange? Es hätte längst wirken sollen.

Das Krankenhaus heißt Colentina.

Ich fessele dich ans Bett,

damit deine Freunde sich nicht wundern.

Gib ihnen Bescheid wegen der Handschellen. -Okay.

Ihr sollt mich sofort freilassen.

Erst wenn wir Zsolt haben.

Der ist es.

Der da?

Ich kenne ihn. Er heißt Felipe.

Und der da?

Den kenne ich nicht.

Wir könnten sie jetzt verhaften.

Sind wir hier etwa im Wilden Westen?

Was, wenn sie Patienten erschießen? Was dann?

Cristi, komm mit. Du bleibst hier und räumst auf.

Zimmer 19, bitte.

Zimmer 19 ist leider belegt.

Zimmer 18 ist frei.

Okay.

Der Gast aus Zimmer 19 ist nicht da.

Er müsste bald kommen.

Danke.

Ich bin von der Polizei. Wo ist die Frau hingegangen?

In Zimmer 18. -Wo ist das?

Hier.

Wo "hier"? Im Erdgeschoss oder oben?

Das vorletzte Zimmer im Erdgeschoss.

Ist sonst noch jemand da?

Nein, sie ist allein.

Bist du sicher? -Ja.

Hallo? Guten Abend.

Sie ist in einem Motel, allein.

Vermutlich wartet sie auf jemanden.

Wie heißt das Motel? -Opera.

Pass auf. -Ganz ruhig.

Achtung! -Guten Abend.

Alle bereit für ein Briefing? -Ja, natürlich.

Guten Abend. -Guten Abend.

Die Kameras sind startklar. -Danke.

Gut. Sie kommen hier rein.

Wo ist das Geld?

Hier entlang. Wir sind gleich da.

Warte.

Wo ist das Geld?

Da drüben.

Rt, ich sehe sie.

RO, Ziel erfasst.

Legt los.

Polizei! Keine Bewegung!

Sie sind verhaftet!

Waffen runter!

Waffen runter!

Mach die Musik aus, bitte.

Wenn Sie möchten, können Sie auch in meinem Büro warten.

Wir haben Überwachungskameras.

Wo?

Draußen und auf den Korridoren.

Zeichnen die alles auf? -Ja.

Lass mal sehen.

Hier.

Nehmen Sie Platz.

Dann schauen wir mal.

Wo ist Cristi? -Ich weiß nicht.

Wo ist Cristi? -Weiß nicht.

Verhaftet ihn, er ist ein Verräter.

Leg das Messer hin.

Schieb es mit dem Fuß zu mir.

Geh ran. -Das gehört nicht mir.

Wem dann?

Dem Polizisten, der dich beschattet hat.

Geh ran.

Stell auf Lautsprecher.

Pass auf, Cristi ist entkommen. Er fährt wohl zum Motel.

Ein Team ist unterwegs. Ich bin auch gleich da.

Hast du gehört?

Alin? Alin, hörst du?

Das Geld ist in zwei Matratzen.

Eine ist für mich und Zsolt,

die andere für dich und den Polizisten.

Einverstanden?

Ich hole das Auto. Wir haben keine Zeit.

Ja, hol es.

Guten Tag. -Guten Tag.

Ich interessiere mich für das Haus.

Bitte sehr. Kommen Sie rein.

Das ist der Garten.

Ich weiß.

Ich war letztes Jahr mit meinem Mann hier.

Stimmt. Ich habe Sie nicht erkannt.

Sie waren mit dem Herrn aus Spanien hier.

Wie geht es ihm? -Wir haben uns getrennt.

Schade.

Es ist immer schade, wenn sich Leute trennen.

Warum möchten Sie verkaufen?

Mein Sohn hat Probleme.

Was für Probleme?

Er hatte einen Autounfall und hat sich nie davon erholt.

Inwiefern?

Er kann nicht mehr sprechen.

Und er ist sonderbar geworden.

Der Arzt sieht das nicht so, ich schon.

Es gibt Momente, in denen er anfängt zu pfeifen.

Der Polizist, der ihn bewacht, hat das auch gesagt.

Wenn er einmal anfängt, hört er nicht mehr auf.

Deswegen Mwill ich das Haus verkaufen.

Ich will ihn in eine Klinik ins Ausland bringen.

Er wird bewacht?

Rund um die Uhr.

Mein Sohn hat sich in große Schwierigkeiten gebracht.

Mit der Mafia.

Sie könnten kommen und ihn töten.

Warum flüstern Sie?

Damit meine Freundin nichts hört.

Sie war mal seine Chefin und will nicht,

dass ich mit jemandem darüber rede.

Magda! -Ja.

Kannst du bitte eine Tasse Kaffee mehr kochen?

Jemand will sich das Haus ansehen. -Kommt sofort.

In welchem Krankenhaus ist Ihr Sohn? -Asian.

In einem Monat wird er entlassen.

Deshalb möchte ich das Haus so schnell wie möglich verkaufen.

Bitte folgen Sie mir.

Ich muss kurz zum Auto. Ich komme gleich.

Der Kaffee ist fertig.

Wo ist denn der Interessent?

Sie musste noch mal zum Auto.

Sie war schon vor einem Jahr hier mit ihrem spanischen Mann.

Ihr Mann ist Spanier? -Ja, aber sie haben sich getrennt.

Bitte fang nicht wieder damit an. Komm rein.

Bitte.

Die Kranken brauchen Ruhe. Willst du einen Film sehen?

Andreea Clucerescu BABELFISCH TRANSLATIONS

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