All language subtitles for 2016_Maik+nfer flieg.deu

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Original subtitles

* Kuckucks-Uhr *

* Flugzeugl�rm *

* Der L�rm wird lauter. *

* Bombenknallen *

* Flugzeug und Bomben *

* lauter Knall *

* Sirene *

(Frau:) Schau dir alles noch einmal ganz genau an, Christine!

Schau dir alles ganz genau an!

* Ein Baby schreit. *

(Mann:) Helfts mir!

(Frau:) R�umts das weg!

(M�dchen:) "Es ist Krieg. Es ist schon lange Krieg."

"Ich kann mich nicht erinnern, dass einmal kein Krieg war."

(Mann:) Jessas, da is noch wer!

(Frau:) Das is ja die Hanni Tant - aber ohne Kopf!

"Ich bin den Krieg gewohnt."

"Und die Bomben auch."

"Die Bomben kommen oft."

"Sie sind lauter als alles, was ich bisher g'h�rt hab."

? Maik�fer, flieg!

? Der Papa ist im Krieg.

? Die Mama ist im Pulverland.

? Pulverland ist abgebrannt.

? Maik�fer, flieg!

? Der Papa ist im Krieg.

? Die Mama ist im Pulverland.

? Pulverland ist abgebrannt.

? Maik�fer, flieg!

* Flugzeugl�rm *

Da is ja mein Menscherl!

Heast, sitzt da und tr�umst! Komm!

(Frau:) Christl!

Christine!

Christl!

- Am Schutthaufen hab i s' g'funden.

Bist du bl�d?!

Du hast ja an Vogel! Einfach so abpaschen!

Du narrisches Mensch, du! - Keppel ned!

Schei�-Hitler, der G'schissene!

Der hat uns das ein'brockt. - Lass' gut sein, Juli.

Die Russen stehn eh schon vor Wien.

Dann is' aus mit dieser Oaschloch-Bagage!

Die Gro�kopferten ham uns das ein'brockt.

Und ausl�ffeln m�ssen's wir, die armen Hund'!

Was die meinem Buam an'tan ham!

Wann kommt der Papa zur�ck?

Bald, Schatzi.

Komm, schau dir unser Haus an.

Schau dir das an.

*

Wir h�tten das bl�de Klavier

gegen ein halbes Schwein eintauschen sollen.

I hab ned vier Jahr' auf a halbes Schwein g'spart.

So eine Sauerei!

So ein Saustall!

* Sirene *

I hol einmal an Bombenschein.

Da kriegt man Decken und Schuhe mit Ledersohlen.

Das is ka gute Idee!

Irgendwas muss man tun.

Wart!

Bring s' dem Buam ins Lazarett.

Die san bestechlich, vielleicht lassen s' ihn raus.

I probier's!

Lang werd'ma da nimmer bleiben k�nnen.

(Juli:) Hinige Leitung.

Hinige Petroleumlampe.

Wie soll denn das gehn - ohne Strom, ohne Wasser, ohne nix?!

* Klirren *

* Sie schluchzt. *

Sau-Gfraster! Verbrecher-Nazi-Oaschl�cher!

(Mutter:) Es is arg.

Aus der Stadt kann man gar nimmer raus.

�berall schie�en s'.

In den Stra�en san nur mehr Soldaten.

- Hast ihn g'sehn? Warst im Lazarett?

- Sie ham mich ned rein'lassen.

Aber einer hat mir g'sagt, dass der Walter morgen operiert wird.

Sie holen ihm die Granatsplitter aus dem Fu�.

- In dem Chaos?!

Hoffentlich schneiden s' ned den ganzen Haxen weg.

- Wir m�ssen raus aus der Stadt.

Die Nazi-Villa von der Braun, wo i 'putzt hab:

I krieg die Schl�ssel.

- Da geht die Juli ned hin.

Nein! Nein! Nein!

Heast, das is ein stures Mensch!

Wirst du auslassen?!

Ich lass dich nicht allein! Sonst t�ten dich die Russen!

Lass den Gro�vater los!

Jetzt reicht's mir aber!

Glaubst du, mir macht das an Spa�?!

Gemma! Marschier jetzt!

Pass auf, i mach dir F��!

Pfiat euch!

Schauts, dass ihr in' Bunker kommts.

- Leopold, wir bleiben da. Wir gehn nirgends hin.

Ja.

* Sirene *

Die Russen schneiden den Frauen den Busen ab und erschie�en die Kinder.

Sie z�nden alles an.

- Bl�dsinn!

Sind das schon die Russen?

Ich will zur�ck zum Gro�vater!

Ich will zur�ck!

Rasch! Gemma! Beeilts euch!

Schnell!

* Vogelgezwitscher *

So, kommts!

* Sie schnauft. *

Gemma!

Strammstehen.

Heil Hitler! Papiere!

R�berstellen, alle drei!

Wir san ausgebombt.

Wir san am Weg nach Neuwaldegg in a Ersatzquartier.

Sie k�nnen weitergehn, Frau G�th.

So, kommts, Menscher!

Und bleiben S' dort, wo S' san!

Und gehn S' nimmer mit den Kindern herumspazieren!

Komm jetzt, Kind!

Alle r�ber an die Wand!

* Die Gewehre klicken. *

Gemma! Hopp! An die Wand!

Gemma!

(Mann:) Achtung!

* Schrei *

* Schuss *

* Der Mann ruft etwas. *

* zwei Sch�sse *

Gehts rein da! Schnell!

* Ein Hund bellt. *

Gehts weiter.

So.

Gemma, da vorn is die K�che.

Da r�ber.

Stellts die Sachen da her.

Ich hab so Hunger!

Ich will jetzt!

Nein!

(Mutter:) Trink jetzt.

Ned so viel auf einmal.

So, lass mich.

* ruhige Musik *

*

* Sie spielt ein Lied. *

? Ein halbes Schwein! Ich will daf�r ein halbes Schwein!

*

* Jemand klopft an die T�r. *

* Klopfen *

(fl�stert:) Nicht aufmachen.

(Mann:) Michaela!

* Klopfen *

(Mann:) Seids ihr da?

I werd narrisch, der Walter!

Ja Walter!

Wirst du ned grad operiert?

Die Eltern ham mir g'sagt, wo ihr seids.

Liesl!

Christerl!

Papa!

(Vater:) F�r mich is der Krieg aus.

Es ham alle mit m�ssen, sogar die frisch Operierten.

- Und du?

Is noch alles dran.

Der Haxen mitsamt den Granatsplittern.

I bin aus dem Zug raus.

Wie aufg'scheuchte Hendeln, die Leut am Bahnhof.

- Das schaut ned sch�n aus.

Lass, lass!

Jetzt is der Papa Deserteur.

Deserteure werden erschossen.

- Was mach'ma jetzt mit dir?

Wenn die Russen ned bald da san, schnappen dich die Deutschen.

Wir m�ssen dich verstecken.

*

* Surren und Flattern *

* Radio *

Wir haben wieder Strom.

* Er sucht einen Sender. *

"Jeden Tag mach ich meine Zaunrunde."

"Ich halte Ausschau nach Katzen, Soldaten, Wehrmachtsautos

und nach dem ersten Russen."

"Und nach dem Forstrat und der Forstr�tin."

* Schmatzen *

* Ihr Magen knurrt. *

"Im Nachbarsgarten wohnt 'der Engel'."

"Sie hei�t wirklich so: Susanne Maria Engel."

Sei brav und t�chtig.

Ich hab einen viel sch�neren Puppenwagen.

Wo is er denn?

Ich zeig ihn dir nicht.

Weil du gar keinen hast.

Doch, von meinem Gro�vater.

Gar nichts hast du!

Und ich wei� was:

Ihr versteckt einen Soldaten im Haus.

Stimmt doch gar nicht, du schiache L�gnerin!

Die Mutti hat's g'sagt. Ist es dein Vater?

(Radio:) "Die sowjetischen Truppen haben den Donaukanal erreicht.

"Die Br�cken wurden von der deutschen Wehrmacht gesprengt."

"Wien liegt unter Artilleriefeuer."

"In den H�usern richten die Bewohner Alarmwachen ein."

Sollt die Mama nicht schon l�ngst da sein?

" .. die Sprengung des Stephansdoms zu verhindern."

Na, wie war's im Garten?

Gr�n.

Mehr gibt's nicht zum Erz�hlen?

Ich hab so einen Hunger!

Ich auch!

Die Mutti!

Wo warst denn so lang?

Zum Essen gibt's �berhaupt nix mehr.

Um die Schei�-Lebensmittelkarte kriegt man auch nix.

Warst du beim Gro�vater?

Naa, i bin von einem zum anderen g'rennt.

F�r das bissl da.

Alle hungern.

Grauslich!

Das schimmelt ja schon.

W�h!

Dann bin i in die Stadt.

Da, f�r dich!

F�r mich? - Ja.

M�nnerhosen h�tt i a Dutzend ham k�nnen.

Die Tante Hermi hat die Hosen und Jacken vom Onkel Toni

aus dem Schrank g'rissen und great:

"Kannst alles haben, er braucht's nimmer."

"A Leich braucht keine Esterhazy-Anzug' mehr."

Na ja, traurig.

Jedenfalls: Die Nachbarin von der Tante Hermi

hat auch einen totg'schossenen Mann.

Der war genauso wie du.

Die Hose passt wirklich.

Na schau!

Jetzt brauchst die Russen nimmer in der deutschen Uniform begr��en.

Wenn die Deutschen anklopfen, brauch ich s' noch.

Wenn die Deutschen anklopfen, h�ngen s' dich auf.

Wenn dich die Russen in der deutschen Uniform sehn,

ziehst uns alle mit rein.

Gib das her!

Lass aus!

Euch hab i auch was mit'bracht.

Schuh' f�r dich.

Das is f�r dich.

Die sind zu klein.

Das zieh ich sicher nicht an.

Oh doch!

Nein.

Schlupf rein.

Nein. Nein!

Du schaust aus wie eine gebl�mte Steppdecke.

Nein!

Jetzt h�rts auf.

H�rts auf, hab i g'sagt!

So geht das ned!

R�umts z'samm da!

Z'sammr�umen sollts, hab i g'sagt!

Jetzt Christine!

* beschwingte Musik *

*

Wer ist die?

Das ist nur das Kind von der Bedienerin.

Komische, was hast du mit den Gartenzwergen gemacht?

Mama, unsere Gartenzwerge sind weg!

Es ist noch viel mehr weg.

(Radio:) "In Wien wurden Wehrmachts- truppen von russischen Kampfsoldaten

durch heftigen Granatenschuss auf den Donaukanal zur�ckgedr�ngt.

"W�hrenddessen wurden Erschie�ungen durch die SS durchgef�hrt."

"Laut Meldungen wurde von den Deutschen

die Sprengung der Reichsbr�cke befohlen."

Von Braun, guten Tag!

Meine Schwiegermutter hat mir erz�hlt, dass Personal im Haus weilt.

Aha. Gr�� Gott!

Danke, Fritz!

Das Nachbarhaus bei uns in der Josefstadt ist getroffen worden.

Sogar unsere Wohnung schaut aus.

In allen M�beln stecken Bombensplitter.

Keine einzige Lampe ist heil geblieben.

Geschweige denn die Fenster!

Schau!

Das ist mein Onkel Friedrich.

Und das hier ist mein Urururgro�vater.

Der hat fast so gehei�en wie ich, n�mlich Gerold von Braun.

Und das ist mein Vater.

- Z�ge fahren auch keine mehr.

Ich habe keine Lust, meiner Schwiegermama nach Tirol zu folgen.

Ah!

Darf i vorstellen? Das is mein Mann.

Er is aufgrund seiner Verletzung

vorzeitig aus der Armee entlassen worden.

* Er dreht die Musik ab. *

Ich h�tt meinen Gatten auch gern versteckt.

Aber er hat das nicht gewollt.

Er hat geglaubt, es gibt nix G'scheiteres,

als a Hitler-Uniform anzuziehen,

in a deutsches Flugzeug zu steigen und auf englische zu schie�en.

Und jetzt ...

Jetzt is er tot.

- Der Vati ist verschollen.

"Vielleicht kommt er noch", hast du g'sagt.

Ja. Ja.

Vielleicht kommt er noch.

Du?

Deinen Gartenzwergen is gar nix passiert.

Die sind alle hinten auf der Wiese.

Komm, ich zeig dir was!

Was?

Da r�ber!

* Hundegebell *

* zwei Sch�sse *

(fl�stert:) Der hat die um'bracht.

Wir haben verloren.

(M�dchen:) Gerald, wo warst du so lang?

Die sagt, sie hat einen Puppenwagen. Aber sie hat keinen.

Sicher hat sie einen!

Lass die Katze raus!

- Das ist meine Katze!

Das ist deine Katze. Das ist dein Puppenwagen.

H�r auf!

Bl�de ...

Steh auf, aber sofort!

Aufstehen sollst du!

Ich sag immer "der Engel" zu ihr.

Dann is die Mutter "der Erzengel".

Gfrast, du!

Und ihr bl�den Gfraster!

Frau von Braun, unsere Habe ist gepackt.

Es ist alles aus.

Gn�digste!

Fliehen Sie mit Ihrem Sohn, solange Sie noch k�nnen.

Die Russen sind furchtbar.

- Alles ist furchtbar, Herr Forstrat. Die Bolschewiken sind Abschaum.

* heitere Musik *

Komm!

Schau, hier!

Menschenskind!

(fl�stert:) Achtung.

Essen!

Was habts ihr denn da?

Zeig!

Sag einmal, spinnst du?!

Das haben wir gestohlen.

Der Forstrat braucht's eh nimmer.

In den kleinen Gl�sern ist Leberwurst.

G�nseleberwurst.

Leberwurst mit Zunge!

Aber stehlen - d�rfen die das?

A Rehragout Esterhazy 44.

"Durchhalten m�ssen wir bis zum Endsieg",

hat der Herr Forstrat g'sagt.

Ja, mit einem Rehragout lasst sich's recht leicht durchhalten, gell?

Und wir ham nix als Erd�pfeln g'fressen.

A Rehragout!

* beschwingte Musik *

A Rehragout!

* Musik *

*

# Es klopft mein Herz bum-bum.

# Es macht so stark bum-bum.

# Es klopft so arg bum-bum.

# Es klopft bei Tag bum-bum.

# I hab die sch�nen Maderln ned erfunden.

? # Der gute Wein is aa ned mein Patent.

? # I bin ned schuld an den gewissen Stunden,

? # wo man vor Gl�ck fast aus der Haut fahren k�nnt.

# I hab die ersten Geigen ned machen lassen.

? # I h�r s' nur f�r mein Leben so viel gern.

# Und wem's ned recht is, der soll Tr�bsal blasen.

? # Und soll sich bei dem Herrn da oben beschweren.

# Hast das Maderl im Arm, und sie ist dein Schwarm.

# Die Nacht ist so mild und lau.

dass den Verstand man verliert.

? # Und is man auch sonst noch so schlau.

kann niemand verwehren.

# Das kommt ja wohl �berall vor.

und tut recht nerv�s,

# dann sing ich ihr leise ins Ohr:

# I hab die sch�nen Maderln ned erfunden.

? # Der gute Wein is aa ned mein Patent.

Wo hast denn die her?

Du fladerst ja wie a Rabe.

Stehlen is aber schon gemein, gell?

Es is auch gemein, g'stohlene Zigaretten zu rauchen.

Und es is noch gemeiner,

Zigaretten zu besitzen, wenn andere Leut gar nix mehr ham.

So wie der Gro�vater, der hat auch nichts mehr.

Die Kinder m�ssen ins Bett.

Wir wissen ned, wie die Nacht wird.

Ich geh sicher nicht in das Kellerloch!

Mach keinen Bah�l!

Die Russen schie�en vielleicht in der Nacht.

- Die Russen ham vielleicht eine Stalinorgel.

Die zerfetzen alle H�user.

- So, gehts runter!

Gemma!

* Seufzen *

Ich f�rcht mich.

Vor den Russen?

Nein, vor den M�usen.

So kann man sie besser sehen.

Was hast du da?

Das halt ich immer in der Hand, wenn ich einschlaf.

Der Kopf ist weg.

Da war nie ein Kopf.

Meine Mama hat ihn gemacht, damit ich nicht so viel Angst hab.

Wie sie den Kopf machen wollt,

ist das Telegramm gekommen, dass mein Vater abgest�rzt ist.

Uns schicken sie ins Kellerloch.

Und sie selber bleiben oben in den Betten.

Die wollen, dass uns nichts geschieht.

Stell dir vor, die werden von den Russen totg'schossen.

Und wir bleiben hier �ber.

* entfernter L�rm *

* Man h�rt ein Flugzeug. *

"Lange hab ich auf die Russen g'hofft."

"Weil sich endlich was �ndern soll."

* Flugzeugl�rm *

Die Russen! - Jetzt san s' da!

* Flugzeugl�rm *

Christine!

Christine!!

Christl, komm sofort ins Haus!

Sofort ins Haus!

Christine! - Komm sofort z'ruck!

Christine!

- Runter da!

Ich will zum Gro�vater!

Lass aus jetzt da!

Geht's, Walter?

Ah!

Geh jetzt mit!

Geh jetzt mit ins Haus!

Folg jetzt, du Rotzmensch!

Wenn du noch ein Mal davonrennst, kannst was erleben!

Wie schaust denn aus?!

So, komm!

Da schau her!

Der Erzengel ergibt sich.

Ergibt sich der Erzengel gern?

Vor sieben Jahren ham s' sich den Nazis ergeben,

jetzt ergeben sie sich den Russen.

Solche ergeben sich immer.

Christl! Die Uniform vom Vater!

Renn g'schwind! Hol s'!

I schau nach dem Feuer.

* spannungsgeladene Musik *

* verzerrte Kl�nge *

*

(hallend:) Christl!

*

* lautes Poltern *

Schei�e!

Man muss ihnen aufmachen, die schlagen sonst die T�r ein!

Bist du wahnsinnig?! Verschwind in' Keller!

Liesl, geh mit'm Vater mit! Schnell!

- Habts ihr den Gerald g'sehn?

Hast du den Gerald g'sehn?!

* lautes Klopfen *

31, 32, 33 ...

Mach auf, dir tun die Russen nix.

* Russisch *

* Sie schreit. *

* Klirren *

Uhr? Uhr?

Nein.

* Die Soldaten kommen n�her. *

Papa, was reden die?

Verstehst du Russisch?

Pscht, still jetzt!

* Sch�sse und Klirren *

* Sch�sse *

Papa! Nicht!

Pscht! Du bleibst da!

* Schritte *

Ahhh!

Hab i dich! Mitkommst, sofort!

Deine Kind?

Ja.

Sch�ne Kind.

Sch�ne M�dchen.

Gerald, da bist du!

Um Himmels willen!

Mein Gerald ist kein Germanski!

A �sterreicher - a blonder, aber a echter �sterreicher!

Austria!

Austriaski!

Do swidan.

Do-swi-dan-ija.

* �chzen *

Runter zum Vater, sofort!

Wenn a Russ in der Gegend herumknallt,

stehst du daneben und schaust zu!

Und wenn die Russen einmarschieren, glotzt du am Gartenzaun!

Du wirst noch a Ungl�ck �ber uns bringen!

Du bist wirklich das bl�deste Kind, das es gibt!

Ihr seids bl�d!

Ihr habts auf die Russen g'wartet,

damit der Krieg zu Ende geht und die Nazis sich schleichen.

Ich war kein Soldat!

Ich hab keine Russen totgeschossen so wie du!

Drum muss ich mich auch nicht verkriechen!

A Wort noch, Christl, i sag dir's!

Wissts, was? Lassts mich alle im Kraut!

Alle!

I hab das Verstecken so was von satt!

Ihr habts ja ka Ahnung!

Ihr habts keine Ahnung!

Und, bist jetzt zufrieden?

Bist jetzt zufrieden, ja?!

* ruhige Klaviermusik *

*

Pff!

Der Mann hat den Verstand verloren.

Mein Vater kann sogar im Handstand �ber die Wiese gehen.

Dieses russische Arschloch!

Wenn mein Vater zur�ckkommt - der hat gute Verbindungen.

Die Oma kennt sogar den G�ring und alle gro�en Parteimitglieder.

Deine Haare sind wirklich blond und deine Augen ziemlich blau.

* heitere Klaviermusik *

* Pferdewiehern *

* Klaviermusik *

*

* unheilvolle Kl�nge *

*

"An diesem Tag kommen noch viele Russen zu uns."

Bleib bei mir.

*

"Da hab ich sie zum ersten Mal gesehen:"

"Den Feldwebel, den sch�nen Major,

Iwan und Ludmilla."

Sch�n bei mir bleiben.

* Schritte *

Ich habe Knochentuberkulose.

Ich bin kein Soldat.

Knochentuberkulose.

Tu-ber-ku-lose.

*

* Morsezeichen *

* Sie sprechen russisch. *

*

* Die Spieluhr spielt ein Lied. *

*

Do swidanija!

Ich bin die Christl. Und wer bist du?

Cohn.

Hei� ich Cohn.

Cohn.

Komm ich aus Leningrad.

Und sein ich die Koch da hier.

(Mutter:) Christine!

* Sie seufzt. *

Christl!

Christine!

Da bist, du Strawanzer!

Komm her zu mir.

Komm, wir gehen.

Du bist!

Ich mag nicht.

Dann gehen wir Engel sekkieren.

Keine Zeit!

Wohin gehst du?

- Dann du.

*

* Er schreit. *

*

Da.

Gr�� Gott, Frau!

Tut's weh?

Macht nix, macht nix.

Cohn, du kannst ja gar nicht kochen.

Warum ham sie grad dich zum Koch g'macht?

Augen nix gut f�r Schie�en.

Das hei�t, du hast gar kein Gewehr?

Schneider Cohn gar nix gut f�r Krieg machen.

Wieso kannst du Deutsch?

Von meiner Mama.

Muss ich arbeiten, Frau.

Muss ich arbeiten.

Das ist mein Zimmer.

Das ist mein Bett.

Es geh�rt eigentlich alles mir.

Ich hole mir jetzt meine Sachen zur�ck.

Ist gut.

Frau von Braun.

Schau'ma einmal, ob's gut is.

* St�hnen *

Iwan, was is denn das?

Hm?

Das Jackett.

E te kittel.

Mhm.

Iwan, was hei�t "Ti moj drug"?

Du mein Freund.

Ti moj drug.

Du mein Freund.

Mhm.

Govno!

Das Schei�e.

Schei�e!

*

Ihr seid alle Verr�ter - du auch!

*

Ti moj drug!

Cohn, hast du eine Frau?

Bin schon lange nix gewesen in Leningrad.

Kenn ich sch�ne Frau.

Sch�n wie deine Mama.

Wir geheiratet.

Haben andere Mann.

Macht nix.

Macht nix?

Ich hab einen Gro�vater.

Den hab ich auch schon lang nimmer g'sehn.

Und Gro�mutter?

Hab ich auch eine, eine wilde.

T�test sch�n bl�d schauen, wenn die dich b�se anschaut.

Die hat nicht einmal vorm Hitler Angst.

Wie meine Mama.

Gutes Frauen sind so.

* betrunkenes Lallen *

Geh weg da.

Heast!

* Lallen *

Finger weg von meiner Tochter!

Verschwind!

Geh Christl!

Hol den Vater! Schnell!

Renn g'schwind!

* beschwingte Musik *

take the A-train.

way up in Harlem.

# If you should take the A-train,

? # you'll get to where you're going in a hurry.

now it's going.

? # Can't you hear the rails are humming.

# If you should miss the A-train,

# you'll miss the quickest way to get to Harlem.

(lallt:) Christl!

* Er singt mit. *

*

I glaub, du bist selber schon a ganzer Russ.

* Er r�lpst. *

Heast! - 'tschuldige!

Is immer noch besser, i sauf das Zeug als die Russen.

Ja ja.

Deutscher Soldat viel schlimmer als Russ.

Brauchst nix schauen, wie nix wissen.

In meiner Heimat deutsche Soldat alles kaputtmachen.

D�rfer - alles kaputt.

Alles tot.

M�nner,

Frauen,

Kinder.

So!

Kann nimmer.

* ruhige Klaviermusik *

*

"In der Forstrat-Villa wohnen jetzt 30 oder 40 Russen."

"Sie sind oft betrunken."

"Auch die Russen im Erzengel-Haus fangen schon fr�h zum Trinken an."

Warum rennt deine Mutter so herum?

Die Mama hat sich verkleidet.

Damit die Russen ihr nicht den Busen abschneiden.

Die alten Weiber werden von den Russen zerst�ckelt

und in F�ssern eingesalzen.

Was? - Damit sie besser schmecken.

Du, Cohn?

Was ist heute, am 1. Mai, so besonders?

Tag der Arbeit heut.

Cohn Einziger mit viel Arbeit heut.

1. Mai immer viel feiern.

Viel saufen.

Heut Soldat gef�hrlich.

Bleiben du bei deine Mama.

* Die Russen singen. *

Warst schon wieder beim grauslichen Cohn?

Da, das schickt dir der "grausliche Cohn".

Boah!!

Das is ja a halbes Schwein!

Das is meins!

Gib her!

Nein!

Christl, sei nicht so! Ich will das Buch auch haben.

Nein, es geh�rt aber mir!

Gib mir das Buch!

Nein, gib's mir jetzt!

Christl, du bist so eine Arschgurke!

Jetzt gebts a Ruh!

Wenn schon der 1. Mai is, und die Iwans feiern.

Und ich einmal keine Uhren reparieren muss.

H�r auf!

Wo gehst denn du hin?

Aufs Klo.

* Klopfen *

* Die T�r wird ge�ffnet. *

Die Bolschewiken ham drei Wasserkannen Wodka

und a Fass Rotwein in unser Haus g'schleppt.

Sehr verehrte Frau von Braun,

Ihr Haus steht unter dem Schutz vom Herrn Major.

Ich flehe Sie an, lassen S' uns ned im Stich.

Der Major feiert ausw�rts.

Aber bitte, bleiben Sie.

Wenn wir deutschen M�tter ned z'sammhalten t�ten ...

* Der Russe sagt etwas. *

* Die Frau schreit und weint. *

*

* betrunkenes Lachen *

* Jemand spielt Akkordeon. *

"Ob die Russen dort, wo der Gro�vater und die Gro�mutter sind,

auch so feiern und saufen?"

"Ich hab tagelang nimmer an den Gro�vater 'dacht."

"Kann einer davon sterben, dass man aufh�rt, an ihn zu denken?"

* Schuss *

* Sch�sse *

* Lachen *

* Musik und Gejohle *

*

Viel trinken.

Viel singen.

Nix gut, nix gut!

F�r kleine Frau.

Warum bist du nicht auch bei ihnen?

Ich nix trink.

Ich nix br�ll.

Gutes Mensch trinkt, wird schlechtes Mensch.

Cohn, was steht da?

Steht da, dass Krieg aus sein.

Bald.

Aber der ist doch schon aus.

Aus hier.

Nix in ganz Deutschland.

Glaubst du, dort, wo mein Gro�vater lebt -

schie�en die Russen dort auch noch?

Frau, ich nix wissen.

Kann sein.

Kann nix sein.

Cohn, sag ehrlich:

Glaubst du, dass mein Gro�vater genug zum Essen hat?

Frau, viele Leut

nix haben zu essen.

Haben arg Hunger.

Kann sein.

Haben stark Hunger.

* Sie kichert. *

Cohn!

Du musst mich mit'm Wagen zum Gro�vater f�hren.

Gut, Frau.

Ich kutschieren.

Pferde - zack, zack, zack, zack.

Zack, zack, zack, zack.

Christl!

Cohn ganz, ganz kleine Soldat.

Verstehst?

So kleine Soldat gar nix d�rfen.

D�rfen nur machen Befehle.

Du bist feig.

Feig?

Nicht verstehen.

Feig ist, wenn man nicht mutig und nicht tapfer ist.

Wenn man kein Held ist.

Gut.

Cohn sein feig.

Aber Cohn lebt.

Kenn ich viel Held.

Kenn ich viel totes Held.

Gerald!

Die wissen nicht, dass ich da bin.

Die suchen dich im ganzen Haus. Komm!

Feig ...

* Schnarchen *

Boah! Schau, das hab ich neben dem besoffenen Feldwebel gefunden.

H�r auf!

* Sie spuckt. *

* Schnarchen *

* heitere Musik *

Da wird der Feldwebel sch�n bl�d schauen, der Oasch.

"Aber die Pistole h�tt uns alle fast das Leben gekostet."

* Schuss *

* Eine Frau schreit. *

Unter dem Schutz vom Herrn Major.

Hast was verstanden?

Der Idiot hat seine Pistole verloren.

Er glaubt, wir ham s' g'stohlen.

Die Pistole is im Schubkarren vom Zwerg.

Die Pistole is in der Schubkarre vom Zwerg.

Kusch, Christl!

Wenn ich sie aber hol?!

Dann erschie�t er denjenigen, der s' ihm g'stohlen hat.

* Er weint. *

Was machst denn?

Ned, Walter!

* Er weint. *

* Schluchzen *

*

Hast gelernt Russisch in Krieg.

Du deutscher Soldat, hm?

Ti moj drug.

So, jetzt red.

Wo hast du die Waffe her?

Stier nicht so deppert vor dich hin, sondern red!

Christine!

Du bist so ein dummes Kind!

Ich wei� ned, was soll i mit dem Mensch machen?!

Was mach i mit dir?

Geh komm, jetzt sei ned so.

Nix reden macht die Sache nur schlimmer.

Christine, das is kein Spa�!

* Schuss *

Der Bsuf hat seine Pistole g'funden.

- Da trifft er nie und nimmer her.

Der will zum Cohn!

Der will zum Cohn, der will zum Cohn!

Das schaut dem feigen Oasch �hnlich.

Ich kann mir das nimmer anschaun.

* Sch�sse *

I halt das nimmer aus.

Cohn!

Du hast recht, Christl.

Du hast recht.

Na, ihr herrlichen Sieger?!

Steh auf!

Steh auf, hab i g'sagt! Was is?!

Jetzt tuts, als ob ihr schlafen t�tets?!

Ned deppat z'ruckreden!

Schei�ts euch an vorm b'soffenen Feldwebel?!

Aufstehn! Kommts jetzt!

Was mit dem Cohn passiert, is euch wohl schei�egal?!

Gemma! Gemma! Hopp, hopp, hopp!

Svinje!

Da, ihr elendigen Russki!

Gemma! Runter mit euch!

*

* Er lallt. *

*

Macht nix, macht nix.

Macht was.

Sehr was.

Glas hin.

Stange hin.

Ich nix sehen.

Wart, ich helf dir.

Nix da, weg da!

Geh zu deiner Mama, kleine Kind!

Geh zu deiner Mama!

*

Volksverr�terin, Sie!

Ausg'schamtes Majorsliebchen!

Kein Wunder, dass die Kinder so Gfraster san!

Ihre Christine is der wahre Teufel!

Bringt einen in Lebensgefahr!

Die g'h�rt entfernt aus der Gesellschaft!

* ruhige Klaviermusik *

Cohn, warum hast du deine Sachen g'waschen?

Du hast deine Sachen noch nie g'waschen.

Cohn, fahrst du weg?

Warum redest du nicht mit mir?!

Ich hab deine Brille nicht kaputtgemacht!

Ich schei� auf einen Freund, der mir b�s is

und mir nicht einmal sagt, warum er seine Sachen wascht.

I krieg noch graue Haar' wegen dem Rabenbratl.

Du gew�hnst dir ab, so ordin�r zu reden!

Alle sagen "Oasch" und "schei�e"! - Ich nicht!

Du nicht, du Oasch, Oasch, Oasch!

Es sagen wirklich alle im Haus.

Sie muss sich das abgew�hnen.

Die Zeiten werden bald wieder normal.

Dann wird s' schon aufh�ren.

Ich werd alles tun, damit die Zeiten nie mehr normal werden!

Oasch!

*

* Schnarchen *

*

Was machst du da?

Deck mich zu! Der Cohn darf nicht wissen, dass ich da bin.

* Musik *

*

Christl!

Brrrr! Brrrr!

Du mir machen �rger!

Viel �rger!

Was soll ich machen mit dich? Sag!

Du bringst mich zum Gro�vater und zur Gro�mutter.

Deine Mama zu Hause haben Angst.

Viel, viel Angst um dummes Frau.

Und suchen dummes Frau �berall.

Aber kann ich nicht zur�ck.

Muss ich in Lazarett.

Muss ich sagen, du bist ganz ein krankes Kind.

Mit viel Halsweh und Bauchweh.

Und musst auch in Lazarett.

Bring mich einfach zum Gro�vater und am Abend holst mich wieder ab.

Kann doch nix versprechen, dass Leute leben.

*

Ein halbes Schwein.

Was?

Jetzt ein halbes Klavier.

Klavier, Klavier.

Sch�n einmal gewesen sein.

* Sie klopft an die T�r. *

(Gro�vater:) Ja, ja!

Ich bin's, Gro�vater, ich!

Christl!

Mein M�derl is wieder da!

Von wo kommst du denn her?

Wo sind denn die anderen?

Wer is er?

Das is mein Freund, der Cohn.

Der hat mich her'bracht.

Wo is denn die Gro�mutter?

Die hockt da drin und f�rchtet sich.

Was? Die f�rchtet sich doch vor gar nix.

Dass du mir wieder da bist, mein Hascherl!

Dass du mir wieder da bist!

Meiner Seel!

Dass i das noch erleb!

Komm! Komm!

Dass i das noch erleb!

* Klopfen *

Frau, ich m�ssen weiterfahren.

Was will denn der?

Was will er denn?

Nix will er.

Wir ham ja selber nix!

Nix haben! Nix!

Nix!

Na endlich, jetzt geht er!

Russen-Sau!!!

Cohn!

Frau, Frau.

Das sein wilde Gro�mutter?

Mach nix, macht nix.

Cohn, bitte hol mich bald wieder ab.

Frau, ich beeil mich ja schon.

Ich holen, Frau.

Schnell.

Sehr schnell.

*

(Gro�mutter:) Der Leopold, der Leopold.

Der Brenner bringt Petroleum.

Der Simon Schmalz und die anderen a Mehl.

Der Leopold bringt Socken.

Nix als Socken - zu nix is er zum Brauchen.

- Dummes Luder.

Das is unser letztes Streichholz.

Nimm meine!

Gib mir auch Z�nder!

Gib mir welche, komm!

Wo hast denn ..?

Gib mir Z�nder!

Sag ihm, er soll mir welche geben!

Du musst mir welche geben!

Von denen kriegst kein Einziges.

Die g'h�ren mir allein.

Du kriegst kein Einziges davon.

* Sie schluchzt. *

*

Du wirst bei uns schlafen m�ssen.

Dieser Soldat kommt sicher nimmer.

Sag nicht so "dieser Soldat"!

Der Cohn ist mein bester Freund!

Willst du auf ihrer Seite schlafen oder auf meiner?

Auf deiner.

Aber lass bitte die Z�hne im Mund!

* Klopfen *

(Gro�vater:) Ja, ja, ja.

Walter!

Du schlafst ned!

Christine!

Deine Augenlider zucken.

Lass das Hascherl ausschlafen, wenn's so m�d is.

Christine!

Der Cohn kommt mich holen.

Der Cohn kommt dich nicht holen.

Steh auf jetzt!

Du sollst aufstehen!

Wieso kommt nicht der Cohn?

Weil er eing'sperrt is. - Warum?

Mach keine Spompanadeln!

Wir kommen nimmer durch, wenn die Stra�ensperre wechselt.

Christl, bitte!

Is er wegen mir eing'sperrt?

Die halten ihn f�r an Deserteur.

Das is er doch nicht!

Auf dem Weg zur�ck vom Lazarett hat er an Achsenbruch g'habt.

Dann hat ihn die Milit�rstreife auf'griffen.

Mehr wiss'ma nicht.

Komm.

Der Cohn wollt mich holen.

Das muss man denen sagen.

Das wird ihm auch nix n�tzen.

Was kann ich f�r den Cohn tun? - Nix.

Aber ich bin ja schuld!

Schau, ob du schuld bist oder nicht,

hat an Dreck damit zu tun, ob du helfen kannst oder nicht.

Kapiert?

Schie�en sie ihn jetzt tot?

Es is ja kein Krieg mehr.

Du gehst jetzt sch�n neben mir.

Wenn ich dir an Sto� geb, rennst, so schnell du kannst.

Was passiert mit dir?

* dramatische Klaviermusik *

Christl is wieder da!

Christl!

Ihr seids alle b'soffen, ihr seids alle �rsche!

Wir m�ssen dem Papa helfen!

Nix schimpfen, Christl!

Christine!

Du musst dem Papa helfen!

Der wird sonst erschossen!

Was?!

Mutti!

Nix Mutti, nix Mutti! Gemma!

Gemma!

Da, steigts ein!

Helfts eurem Freund!

Da, helfts eurem Freund!

Da, rein da!

Is seids zu b'soffen zum Einsteigen!

Das darf ned wahr sein!

Der braucht eure Hilfe!

Rein mit euch!

Stellts euch ned so an, heast!

Fahr los! Das gibt's ja ned!

Schalt den Motor ein!

Zu b'soffen zum Autofahren, ihr Wappler!

Geh weg!

Der Walter!

Mein Russisch war wieder einmal die Rettung.

Komm her da, du Rabenbratl.

*

Wo gehts denn ihr hin?

Deutschland. Schei�-Deutschland.

Seid ihr in Deutschland wieder mit dem Cohn zusammen?

Kann sein. Kann sein, nicht.

(Radio:) "Die vier alliierten M�chte,

England, Amerika, Frankreich und die Sowjetunion

haben eine Deklaration beschlossen

�ber die Einrichtung von vier Besatzungszonen in �sterreich."

* Morsezeichen *

*

Ziege!

Hat Ihnen der Major einmal was vom Cohn erz�hlt?

Der Major erz�hlt mir nimmer viel.

Vielleicht kommt er Sie einmal besuchen.

Wer soll mich besuchen kommen?

Wenn die weg sind, kenn ich keinen Major mehr.

Und hab auch nie einen gekannt.

* Musik *

Kamerad! Kamerad!

Letzte Schnaps - trink?

Viel Arbeit nix gut.

Prost, Kamerad!

A Allerletzter.

Dawarisch!

Iwan, lass den Cohn gr��en von mir.

Was sagst?

Sag dem Cohn, ...

Nix.

Cohn sagen ... sagen nix?

Versoffene Bagage!

Hoffentlich seids bald weg.

Christine, da bist!

Ich hab beschlossen, in die Lusthausk�che zu ziehen.

Das zahlt sich nimmer aus.

Wir san nimmer so lang da.

Ich bleib f�r immer da.

Ich kann ab jetzt alleine wohnen.

In Cohns Kochtopf koch ich, in Cohns Bett schlaf ich.

Und nur damit du's wei�t: Ich geh nie weg von hier.

Ich geh nie wieder in diese Schei�-Schule.

Christl, du spinnst.

Das Haus g'h�rt doch jetzt uns.

Sch�n w�r's!

Christine, der Krieg is aus.

Ich will allein sein heut.

Ganz allein.

*

* Vogelgezwitscher *

*

"Ich hab um vier Uhr Fr�h aufstehen wollen."

"Hab sehen wollen, wie unsere Russen wegfahren."

* ruhige Klaviermusik *

Komm, tu weiter da!

*

* Sie singt auf Russisch. *

(Mutter:) Christine!

(Vater:) Fahr'ma!

- Komm jetzt, Christl! Los geht's!

- Sie kommt ja eh!

Hupf rauf!

Schau dir alles noch einmal ganz genau an, Christine.

Schau dir alles ganz genau an.

* sanfte Klaviermusik *

*

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