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"Als Gott die S�dstaaten von Amerika schuf, -"
"- gab er sich besonders viel M�he."
"Er lie� den gro�en Mississippi hindurchflie�en, -"
"- der das Land fruchtbar machte."
"Und auf riesigen Plantagen wuchs genug Baumwolle f�r die ganze Welt."
"Nur genug Arbeiter f�r die Ernte gab es nicht."
"Deshalb fing man Menschen in Afrika und verkaufte sie als Sklaven."
"Wer einen Sklaven kaufte, wurde Herr �ber sein Leben."
"Er konnte mit ihm tun, was immer er wollte."
"Man konnte sogar nett zu ihm sein."
"Leute in den Nordstaaten kamen auf die Idee:"
"Sklaven h�tten auch Rechte. Sie seien Menschen wie wir."
"Da ging der ganze �rger los."
"Zu dieser Zeit, etwa um 1850, lebte in St. Petersburg ein junger Kerl:"
"Huckleberry Finn. Das hier ist seine Geschichte."
(Huckleberry Finn)
(Jim)
(Hucks Vater)
(Sklaventreiber Packard)
"Ich m�chte mal wieder einen Fisch am Stock essen."
Oder mir mal wieder eine Ratte braten und in einer Tonne schlafen.
Am Fluss! Wie ein echter Mann!
Eine gute Idee! Kann ich solange dein Bett haben?
Die Witwe Douglas ist nicht �bel.
Aber Miss Watson n�rgelt den ganzen Tag!
"Sitz gerade!" N�rg! "Wasch die Ohren!" N�rg!
Du kennst ja nichts anderes, Jim. Du bist ein Sklave.
Aber ich war mal ein freier Mann.
Aber jetzt, wo ich reich bin, da bin ich nicht mehr frei.
Der Schatz von Indianer Joe hat mir kein Gl�ck gebracht, Jim.
Verflucht war er! * Er spuckt aus. *
* Ein Schiff tutet. Eine Glocke l�utet. *
Sei froh, dass du nicht reich bist!
Du Armer!
Ich bin nicht reich.
Nicht frei. Nicht wei�. Ich bin ein richtiger Gl�ckspilz.
* Er miaut wie eine Katze. *
Warte!
Hucky! Der Dampfer ist da! Ich habe es geh�rt.
Was ist? Ich kann nicht.
Wie? Bist du eine Memme oder was?
Alle gehen! Komm! Tu es nicht!
Miss Watson wird b�se sein. Wann ist sie nicht b�se?
(Miss Watson:) Huckleberry Finn!
Juhu! Ja!
Juhu!
* Ein Schiff tutet. *
Wo ist er?
Durchs Fenster, Madam!
Bring ihn zur�ck! Sofort!
Er ist bestimmt zum Hafen. Wenn er Hunger hat, kommt er wieder.
Ein Rumtreiber. Sohn eines Rumtreibers. Mutter unbekannt.
Alles geben wir ihm. Und der Dank?
Er l�uft nicht weg. Er will nur das Dampfschiff sehen.
Sie bringen neue Sklaven.
Wer braucht denn noch neue Nigger? Es gibt mehr als genug.
Oder, Jim? Ja, Madam.
Jim! Bitte geh und schau:
Ob du Huck findest! Ja. Nat�rlich, Madam.
Du hast schon wieder "bitte" gesagt zu ihm!
Ja. Warum denn nicht? Er ist ein Sklave.
Los! Raus!
Raus da! Bewegt euch!
Schneller! * Ein Mann st�hnt. *
Das gilt auch f�r dich!
He! Nicht dr�ngeln! Ja?
Mach schnell, Junge!
Los, los, los, los, los!
(Akzent, franz�sisch:) Meine Sklaven erf�llen jeden Wunsch f�r Sie.
Kochen, waschen, Feldarbeit! Alles!
Dieser hier! F�r Sie, mein Herr? Dieser Mann hat -
- eine gute Wahl getroffen. 180 Dollar.
Ich brauche jemand, der richtig zupacken kann.
Huck! Messieurs-dames! Kommen Sie n�her!
Meine Sklaven bei�en nicht. Sieht der grimmig aus!
Master Huck! Kann man sich darauf verlassen?
Ich sage noch einmal:
Meine Ware ist in Amerika geboren. Komm nach Hause!
Wir haben zu tun. Kommt er nicht, peitscht man mich.
Du hast uns nicht gefunden. Arbeitswillig, gesund.
Nat�rlich k�nnen sie anpacken. Und noch viel mehr!
Wenn Sie wollen!
Nehmen Sie dieses Prachtexemplar hier!
Handverlesene Plantagenware. Nicht schlecht, oder?
Sauber! Gehorsam! Flei�ig! Und ... Jim!
Den Nachwuchs gibt es gratis dazu. 100!
Wir beginnen bei 100 Dollar. Jim!
Jim! Araba?
* Sie spricht ihre Sprache. * 120! Die Dame dort!
* Jim spricht ihre Sprache. * Verschwinde, Nigger!
Das ist meine Frau! (Menge:) Oh!
* Das Kind weint. * Jim!
(Menge:) Oh!
(Frau:) Jim!
Jim!
Araba! Der geh�rt mir!
Runter von ihm! Ist das dein Nigger? Ja, seiner!
Finger weg!
Ich zahle 200 f�r ihn! Ist das alles, Mister?
Er ist nicht zu verkaufen. Still!
Schafft ihn weg! Ah! Araba! ... Lasst mich zu ihr!
* Jim ruft in seiner Sprache. * Nimm den Nigger und verschwinde!
Weg von ihm! ... Komm, Jim! Komm, Jim! Wir gehen!
Eine kleine Auflockerung! Nichts Ernstes!
Aufh�ngen!
Wer bietet f�r diesen Burschen?
Sie vielleicht?
Oder Sie?
Ist die Witwe Douglas zu Hause, Boy?
Ich kenne einen Zirkusdirektor.
Der sucht immer etwas Besonderes.
Sie wollen unseren Jim an einen Zirkus verkaufen?
Oben in St. Louis w�re so einer eine gro�e Nummer.
Hat Kraft wie ein Ochse.
(Stottert:) Vie... viel zu schade f�r einen Haus...halt!
Jim ist nicht zu verkaufen.
F�r kein Geld der Welt. 200 Dollar!
Wie viel? 200 Silberdollar geben wir f�r den!
* Sie schluckt laut. * Was ist denn das f�r ein Zirkus?
Watson! mal fragen d�rfen.
Ach! Verdammte Moskitos!
Hammer! Komm!
Guck mal dahinten!
Au! Du hast mir in den Po gekniffen!
Voll auf die Zw�lf!
Das Leben kann so sch�n sein, Huck!
Geh nach Hause! Mist! Er kommt!
Die ... He! Ihr verdammten Lausebengel!
Wenn ich euch erwische, dann k�nnt ihr was erleben!
O nein! O nein! O nein!
Richter Thatcher! Richter Thatcher!
Ja, mein Sohn! Willst du dein Geld holen?
Ich will es nicht haben.
6.000 Dollar mit Zinsen. Die willst du nicht mehr?
Ich schenke sie Ihnen, Euer Ehren.
Geld kann man immer gebrauchen.
Ich nicht. Ein Mann ist nicht frei damit, wissen Sie?
Ist da irgendwas, was du mir erz�hlen willst?
Nein. F�rchtest du dich?
Vor irgendjemand ... oder irgendwas?
Es bleibt unser Geheimnis.
Nein! Ich will es einfach nicht. Gut!
Ein Vorschlag:
Ich kaufe dir dein Geld ab. F�r 1 Dollar!
Das ist wirklich m�chtig nett.
Ja! So bin ich!
Herzlichen Gl�ckwunsch, Huckleberry Finn!
Jetzt bist du ein freier Mann. Danke, Richter!
Also! Guten Abend, Madam!
(Leise:) Mr Packard! Ja?
Holen Sie Jim morgen, wenn meine Schwester noch schl�ft!
Sch�nen Abend, Miss Wa... Abend! Madam!
Ist der Teufel hinter ihm her?
Hallo, Junior!
Wie ich sehe, bist du ein feiner Mann geworden.
Lies!
Na komm!
Lies!
Der ... erste ... Pr�sident ...
... der ... Vereinigten St... Staaten ... Georg ...
Wo hast du das gelernt?
In der Schule, Paps.
"Schule"!
Ich musste hin.
Wer hat dir das gesagt? Die Witwe Douglas.
Aua! Du tust mir weh!
Das ist ja Silber!
Kannst du behalten.
Was hast du der Witwe �ber mich erz�hlt? Nichts, Paps! Ich schw�re.
"Nichts"? Kein Wort? Zu keinem?
Nicht eins! Zu keinem!
Hast du dich f�r deinen alten Herrn gesch�mt?
Hm?
Sch�mst du dich f�r mich?
Dass du mit keinem �ber mich redest?
Du warst doch weg.
Ich meine ...
Ich wusste nichts von dir. Oh!
Armer Kleiner! Warst du allein? Keiner da f�r dich?
Das war voll in Ordnung, Paps. Ach! Voll in Ordnung war das?
Hm?
Was? Nein. Ich ...
Ach, Paps! Ich lebe nun mal. Was soll man da machen?
Ja.
Das ist eine gute Frage.
Wei�t du, was? Ich sage dir was.
Morgen fr�h gehen wir beide los und holen das Geld.
Ich habe einen Dollar.
Ich rede von Geld.
Nicht von einem lumpigen Dollar. Was f�r ein Geld?
Wei�t du, ...
... neulich ...
Da war ich im Totenreich.
Und wen treffe ich da?
Einen alten Kumpel von dir.
Von mir?
Indianer Joe.
Ist ein �bler Kerl.
Und was erz�hlt er mir?
Von einem Schatz hat er gequatscht.
Ich habe das Geld nicht mehr.
L�g mich nicht an! Ich habe es verschenkt.
Wem? Dem Richter Thatcher. Du schenkst ihm Geld?
Bist du Jesus? Ich bin Huck, dein Sohn.
Du bleibst hier. Und wenn du versuchst abzuhauen ...
Was dann?
Dann jage ich dich.
Bis an den Rand der Welt.
Und da werfe ich dich hinten runter.
Und dann f�llst du.
Bis in alle Ewigkeit.
Jim!
* Ein Hahn kr�ht. *
Jim?
Hm.
Huckleberry ...
Maria und Josef.
Ach!
Hier ist die Geburtsurkunde, Sir.
Ah ja! Selbst gemalt? Ja.
Nein. Die ist echt.
Huck schickt Sie, das Geld zu holen. Ja, Sir. So ist es.
Warum kommt er nicht selbst?
Er sch�mt sich. Was? Warum denn?
Na ja! Er hat Ihnen das Geld doch geschenkt.
Das ganze sch�ne Geld.
Das hat er Ihnen geschenkt. Oder?
Er hat es mir verkauft. Er kriegt es, wenn er es braucht.
Er braucht es jetzt. Sie holen es, weil er sich sch�mt.
Ja, Sir! Genauso ist es!
Ich habe Sie noch nie hier gesehen.
Ich bin viel gesch�ftlich unterwegs. Mal hier, mal da!
Ich lasse die Urkunde in Constantinople pr�fen. Danke!
Euer Ehren! Wie lange dauert das? 6 Monate!
Was? Oder l�nger. Hol mich der Teufel!
Das geht schneller.
Das Geld ist von meinem Junior. Es geh�rt mir.
Bringen Sie mir Huck! Wenn Huck sein Geld will, bekommt er sein Geld.
Ist das Ihr letztes Wort? Mein allerletztes!
* Er hustet. *
Du ...
Du hast mein Geld verschenkt.
Du Bastard!
Und jetzt holst du es wieder.
Versprochen, Paps!
* Der alte Finn schnarcht. * Paps?
* Der alte Finn schnarcht laut. *
* Jemand pupst laut. *
Oh! Jetzt kommen Sie heraus!
Sheriff! Mrs Douglas sagt:
Huck und Jim sind weg. Etwas Schlimmes passierte.
Etwas ganz Schlimmes! Polly!
Ich sah Huck und Jim oft am Fluss.
Sie angeln bestimmt. Sie w�ren l�ngst zur�ck.
Tun Sie was!
Mist!
Tun Sie was! Was zuerst?
Die Sklaverei abschaffen oder die zwei herzaubern?
Beides! Wof�r werden Sie bezahlt?
Ich mache Ihnen einen Vorschlag.
Wenn die beiden bis heute Abend nicht da sind, lasse ich sie suchen.
Suchen Sie sie jetzt! K�nnen wir helfen?
Ich kenne Sie doch. Sie haben mir meinen Jim gestohlen!
Nein, ganz bestimmt nicht. Wir stehlen keine Nigger!
W...ir fangen sie!
Ich schw�re es bei meinem Riesen. Ich habe ihn nicht gesehen.
Wir bringen ihn zur�ck. M�nner! Aufstehen! Ihr redet mit Damen.
Kommt! Na los! Sitzen bleiben!
Wir lieben entlaufene Sklaven! Unsere Sp... Spe...
Spezialit�t! Boah! Ach!
Ah!... Uh!
Ah!
* Der alte Finn schnarcht laut. *
Paps! Schl�fst du noch?
Viel Spa� im Totenreich! Gr�� Indianer Joe von mir!
(Singt:) # Es war einmal ein Wandersmann.
Der hatte keine Hosen an.
Er hatte all sein Geld verschenkt.
Weil Geld wie Schei�e an uns h�ngt.
Doch ist der Magen noch so leer:
Leck mich am Arsch, ich brauche nichts mehr! #
Freiheit!
Ich bin frei. Ich bin wieder frei! Huckleberry Finn ist frei!
Juhu!
So! Jetzt wird gegessen!
Pa! Kommst du, um mich zu holen?
Ich gehe nicht mehr mit. Hast du verstanden, Pa?
Huck! Ich bin es!
Jim?
Jim!
Jim! Du bist doch nicht hier, um mich zu holen?
Schw�r es!
Die andere!
Na? Wie sehe ich aus?
* Jim lacht. *
Das Kleid habe ich bei meinem Alten in der H�tte gefunden.
Bist du schon verliebt, Jim? * Jim lacht. *
Ich gehe nicht zur�ck nach St. Petersburg. Ich gehe nach Ohio.
Da gibt es keine Sklaven. Du w�rst der Einzige.
Ich bin dort frei. Wie du!
Ich werde Geld verdienen und meine Frau und meinen Sohn kaufen.
Wie willst du da hinkommen? Nach Ohio?
Schau mal!
Den Mississippi runter bis Cairo.
Und dann den Ohio rauf in die freien Staaten.
Bis Cairo ist Plantagenland, Jim.
Dort warten �berall Sklavenj�ger, -
- dass einer wie du ausrei�t. Die ziehen dir die Haut ab.
Sie kriegen mich nicht.
Selbst wenn: Wie willst du den Ohio rauf? Das ist stromaufw�rts.
Ein Postdampfer f�hrt einmal die Woche von Cairo den Ohio hoch.
Den nehme ich.
Du kannst lesen?
Nur ein ganz bisschen.
Ha..lt, Brauner!
Mann!
Los! Aua!
Billy! Komm!
Lo...s!
Pfui Teufel! Ih!
Au Backe!
Der Sklave hat ihn kaltgemacht.
Klare Sache!
Und d...as hier?
Wa.. Was steht denn d...a?
Billy!
Du kannst doch lesen.
Ah! Das m�sste ...
Das Erste ist ein "N".
Und das Zweite ist ... ein "J".
Nigger Jim!
N...a kl..ar!
Das ist der Be... Be.. Beweis!
Das ist der Beweis! Nimm!
Steck ein, Billy!
Kommt! Kommt, Jungs!
Komm du mir nach Hause, Junior!
Bring mal Wasser, Jim!
Sag mal, Huck! Wolltest du nicht immer den Mississippi runter?
Klar! Aber nicht jetzt.
Und nicht mit dir. Warum nicht?
Wer entflohenen Sklaven hilft, wird geteert, -
- gefedert, aufgeh�ngt. Ich warte hier.
Bis mein Vater wieder weg ist.
Gib! Nimm! Mach! Hol! N�rg, n�rg!
Ich bin kein Sklave mehr. Sondern?
Ein Amerikaner. Wie du! * Er lacht. *
Seit wann sind Sklaven Amerikaner?
Du geh�rst der Witwe Douglas. Die hat f�r dich bezahlt.
Du Stinktier bist unappetitlich, ungebildet, unh�flich ... Und?
Ach! Mit so was wie dir will ich gar nicht den Mississippi runterfahren.
Alles klar, du Sack Bohnen! Stinktier! Esel!
Woher ist das? Aus der Waldh�tte am Dawson Creek.
Der Sklave hat sich dort versteckt. Da war viel Blut, Sheriff!
Wir haben den Beweis.
D... Da steht ...
... "Nigger Jim" drauf!
Da steht doch "HF" drauf! F�r "Huck Finn"!
H�?
Du bist ein Genie, Billy! Na ja!
Geh�rt der Huck?
Mein armer Junge!
D...er Skl...ave hat ihn umgebracht. Nein. Mein Jim w�rde das nie tun.
Doch! Er war es!
Er hat den lieben, guten Jungen geraubt.
Er hat ihm die Kehle aufgeschnitten.
Wir bringen Ihnen den Nigger zur�ck.
Wie hoch ist die Belohnung?
F�nf Dollar. Tot oder lebendig. Hu.. Hundert!
50! Was?
Ich zahle 800, wenn ihr mir Jim lebend und gesund zur�ckbringt.
Wieso denn le...bend? Das ist ein Haufen Geld, Witwe!
Aber ich f�rchte, ich muss Ihren Jim aufh�ngen.
Wenn er Huck tats�chlich ... Also! Einen sch�nen guten Tag -
- w�nsche ich.
Huckleberry Finn war mein Sohn.
Heilige ... Oh!
Witwe Douglas!
Riechsalz!
Sie sind sein Vater?
* Er weint. *
Verzeihung!
Ich weihe mein Leben der Rache f�r meinen geliebten Sohn.
Geteert und gefedert soll er werden, dieser Sklave.
Ja! Ja! Ja!
Hinkebein! Wir fangen den Nigger und bringen ihn hierher.
Und ich komme mit.
Das ist ... ... unser ...
800 von der Witwe. Billy!
Wie viel macht das f�r jeden? 800 durch 3. Das sind ...
803.000! Boah!
Das ist eine M...enge Geld. Du bleibst hier.
Du bleibst hier!
Mr Packard!
Schauen Sie mal ... Wart...
Sie sind doch ...
Sie sind doch ein sch�ner Mann. Hm?
Ein Adonis!
Ein Olympier von Wuchs und Gestalt!
Echt? Ja? Aha!
Ist mir gar nicht aufgefallen.
Doch, doch! Und Sie, Mr Bill.
Sie sind ein Rechengenie.
Ein Wissenschaftler. Und w...as b...in ich?
Sie sind ein Poet, Mr Turner. Was? Ein Poet.
Ein Dichter. Das bist du. Boah!
Also! Sch�nheit, Geist und Wissenschaft!
Und meine Wenigkeit.
Was kann da schiefgehen? Okay!
Okay! Ich brauche ein gutes Pferd.
Du bekommst unser bestes Pferd. Und jetzt besaufen wir uns!
Das ist eine Ziege, kein Pferd! * Der Esel pupt. *
Das Tier stinkt aus dem Arsch!
"C'est la vie", wie der Franzose sagt.
* Turner und Bill lachen. *
Allein reisen ist viel sch�ner.
Bis Cairo sind 200 Meilen.
Daf�r brauchst du aber 100 Jahre. Ich gehe mit.
40 Meilen die Nacht sind 5 N�chte. Rechnen kannst du auch noch.
Nur ein ganz bisschen.
Das und die Rassel von der Klapperschlange. Hm?
Ich will sehen.
Full House!
Du hast verloren. Leg hin!
Royal Flush! Nein.
Wieso hast du den? Was wei� ich?
Ich habe ihn einfach.
Wei�t du, wie verdammt selten das ist?
Aber es kommt vor. Du beschei�t!
Komm blo� her!
Ich mach dich rund! Komm! Komm!
* Jim knurrt. *
Hast du Mauljucken? Hm?
* Etwas knallt laut. *
* Viele Kanonensch�sse *
* Kanonenschuss *
He! Pass doch auf, wo du hinzielst!
Kanonenkugeln bringen Leichen hoch.
Die suchen mich! Die denken:
Ich w�re tot. ... Da k�nnt ihr lange suchen!
Pst!
Na los, Jim-Boy! Schwimm r�ber und sag ihnen:
Du bist kein Sklave mehr!
Die suchen nicht dich. Die suchen mich.
Mich suchen die! Wer sucht dich schon?
Ich schwimme zur�ck und schau nach!
Was willst du?
Ich habe nichts zu essen.
Ich auch nicht!
Ich bin Sarah Williams, Madam! Aus Hookersville.
Ich suche Onkel Abner. Wohnt er nicht hier?
Hier wohnt kein Onkel Abner.
Verzieh dich! Ich habe Angst so alleine, Madam.
Solltest du auch!
Hast du von dem entlaufenen Sklaven geh�rt, der kleine Jungs frisst?
Ich bin ein M�dchen. Was haben Sie gerade gesagt?
Ein Sklave aus St. Petersburg lief weg, als der Junge verschwand.
Wie hei�t du noch mal?
Mary!
Sagtest du nicht eben "Sarah"?
Sarah Mary Jane Elizabeth.
Ich habe viele Tanten. Aber nur einen Onkel Abner.
Kann ich Brot haben?
Nur eine Scheibe.
Wie ist dein Name? Bill? Oder vielleicht Tom?
Wieso machen Sie sich lustig �ber ein armes kleines M�dchen? Fang!
M�dchen pressen nie die Knie zusammen, wenn sie was fangen.
Spuck es aus! Wie hei�t du?
Peters.
George Peters.
Ich bin von Zuhause weg.
Von deinen Tanten aus Hookersville. Ja, Madam.
Die sind nicht so nett wie Sie. Es gab nichts zu essen.
Da t�rmte ich. In M�dchenkleidern allein durch den Wald?
Ist nur Tarnung. Vor wem versteckst du dich denn?
* Ein Pferd wiehert. *
(Bill singt:) "Ich bin ein einsamer Cowboy."
Komm mit!
Komm! Komm! Komm!
Geh rein! Sei still!
Hol Essen und halts Maul! Tag, Madam!
Sch�n guten Tag, Madam!
Wer ist das?
Haben Sie einen kleinen Schluck Whisky?
F�r einen armen Mann wie mich.
Gib ihm!
Der s�uft wie ein Pferd!
Madam! Ich saufe nicht. Ich trauere.
Der Nigger hat dem sein Be...ngel abge...murkst.
Was? Wir waren einfach unzertrennlich.
Huck war mein einziger Sohn.
Ein pr�chtiger Bursche!
"Junior", sagte ich immer.
"Werd nicht wie dein Vater!"
Ich sorgte daf�r, dass er betet.
Sich w�scht, zur Schule geht. Er hat mir gerne vorgelesen.
Ein h�bscher Bengel war das. Mit blauen Augen und rotem Haar.
(Frau:) Blaue Augen, rotes Haar.
Halts Maul! Halt es selber! War er so gro�?
Der Junge. Ganz genau so gro�.
Was ist, wenn ich ihn gesehen habe?
Sie haben meinen Junior gesehen?
Ist der nicht tot? Ge...nau!
Was kriege ich daf�r?
Das kriegst du daf�r! ... Oh!
Au Backe!
Ich will einen Anteil! Aber, Madam ...
Nix "Madam"! Wie viel?
Feu.. Feu.. Feu... Es brennt!
Er will uns ausr�uchern! Junior!
Der Tisch! Macht die Luke auf!
Ah! (Frau:) Hier ist er!
W... Wo denn? Aua!
Hier!
Ich habe ihn! Ich auch! Das bin ich, du Rindvieh!
Ich will meinen Sohn!
Weg ist er! Ich habe ihn!
Und ihr lasst ihn laufen!
Ihr Stinkwanzen!
Du bist so unf�hig! Ja. Okay, okay!
Der Junge lebt. Also ist er nicht tot.
Also ist der Nigger auch kein M�rder.
Er hat den Bengel nicht umgebracht.
Sie sind au�er sch�n auch scharfsinnig.
Dann gibt es keine Belohnung. U...ps!
803.000! Erschie�en wir ihn und hauen uns aufs Ohr!
Du hast uns verarscht!
Dann werdet ihr nie erfahren, warum ich wirklich hier bin.
Macht nichts!
Macht nichts!
Also gut! Ich sage es euch.
Ich sage es euch.
Mein Sohn Huck ist viel mehr wert.
Der ist reich.
6.000!
"6.000"? "6.000"?
Billy! Wie viel macht das?
F�r jeden? Durch vier!
Nur mit mir bekommt ihr das Geld.
Also! 6.000 durch vier: Das sind ...
64.000!
Oh! Oh!
�h! Was machen wir jetzt?
Aus...disku...zutieren!
* Sie sprechen leise. *
Genau! Boah!
* Alle lachen. *
Jim! * Jim schnarcht. *
Jim! Wach auf! Jim! Wach auf!
Jim! * Jim schnarcht noch. *
* Er rasselt mit der Schlange. * Ah! Eine Schlange!
Auf nach Cairo! Ich habe es mir anders �berlegt. Du �berlegst?
Ich bringe dich den Mississippi runter.
Du bringst mich nach Ohio!
Das sind b�se M�nner, Huck.
Der Fieseste ist mein Alter.
Er will den Schatz. Er ist hinter mir her.
Er wollte mich abstechen.
Mit einem Messer. Warum denn?
Er sagt immer, ich w�re -
- nichts wert. Ich w�re eine Missgeburt.
Der Sohn von einer Hure.
He, Huck!
Das hat er nicht so gemeint.
Doch! Das hat er! Du kennst ihn ja nicht!
Du sagst doch selbst immer: Ich stinke und bin bl�d.
Aber das war doch nur, weil ...
Ich war sauer.
Ach, Mensch! Huck!
Aber der kriegt nichts!
Ich habe den verdammten Schatz verschenkt.
Ich bin eine arme Sau.
Wie du!
Ja.
Du bist eine arme wei�e Sau.
Und ich bin die arme schwarze Sau.
* Ein Esel schreit. *
(Leise:) Jim!
Guck mal!
Hier liegen tote Seelen.
Auf Wracks sind immer welche.
Tote Seelen?
Hast du Angst?
Ich? ... Ja!
* Jemand spuckt aus. *
Huch! * Stimmen *
"Tote Seelen! Warte hier! Wohin willst du? Nachschauen!
(Leise:) Nein! Bleib hier, Huck!
Sind wir wieder am Rechnen, Mr Bill?
Nein! Ihren Anteil an den 6.000.
Habe ich recht?
Ich habe nicht gerechnet.
W�ren wir nur drei, ...
... dann ist es ganz einfach.
Aber wir sind vier.
Das ist einer zu viel. Stimmt es?
Packard! Ich habe nicht gerechnet.
D...och! D...och! Ha...st du!
Mister Bill! ... Mister Bill!
Je mehr Freunde, ...
... umso kleiner der Anteil ...
... f�r jeden von uns.
H�? War das Ihre Rechnung?
Oder haben Sie vor, uns alle umzulegen?
Um allein zu kassieren, Mr Bill?
Ich wei�, was du vorhast!
Was habe ich denn vor? Du ... Du ...
Packard!
Ich schw�re es: Ich kann gar nicht rechnen!
H�? Du kannst nicht rechnen? Hm!
Das hei�t: Sie haben uns belogen? Nein!
Wer einmal l�gt, dem glaubt man nicht.
Nicht wahr, Mr Packard?
Billy! Wei�t du, warum du so braune Augen hast?
Nein! Warum?
Weil du voller Schei�e bist!
He, Packard! Warte doch!
Packard! Warte doch!
Ich steche dich ab, wenn du mich �bers Ohr haust!
Das w�rde ich nie tun! Hinki ist der Verr�ter.
Lass mich den abknallen! Wir brauchen den. Aber ...
Wir brauchen Turner nicht.
Und was ist mit Hinki?
Hinki bekommt seinen Anteil in Blei.
* Das Wasser pl�tschert. *
Was denn?
Ich dachte, da w�re was.
Lass uns zur�ckgehen! Sonst macht Hinki noch Pl�ne mit Turner.
Packard!
Hm?
Wir sind doch Freunde.
Hm? Sicher!
Sicher sind wir Freunde!
Huck!
Los, Huck!
* Jemand schie�t. *
Nichts wie weg!
Jim! * Ein Schuss *
Ah! ... Oh!
Geh! Geh!
Ah! ... Oh!
Da waren es nur noch zwei.
Arme nach vorne, Arme zur Seite!
Arme nach vorne und zur Seite.
Arme nach vorne.
Und zur Seite.
Jim! Guck mal!
Dabei musst du die Beine wie ein Frosch ...
Jim! Du schwimmst wie eine Ente.
Oh! Kein Wasser schlucken!
Ruhig atmen, Jim! Ich kann nicht mehr!
Nicht reden! Ruhig atmen! Ah!
Arme nach vorne, Arme zur Seite!
Arme nach vorne, Arme zur Seite! ... Jim?
Jim?
Jim!
Ah! Hast wohl Angst gehabt! Was?
Du hundsgemeiner Kerl!
Arschbombe!
Was ist, Hucky?
Dein R�cken!
Die haben dich ausgepeitscht.
Das ist das Gesetz, Hucky.
Das wei�e Gesetz.
* H�hner gackern. *
He! Ich hole ein paar Eier. Ich gehe hier lang.
Put, put, put, put, put, put, put, put, put, put!
Es sind doch nur ein paar Eierchen.
Morgen legst du neue.
Ah!
Mist!
Jim!
Komm! Ich klemme fest. Jim! Bitte!
Jim! Komm schnell! Jim!
Komm! Hilf mir! Schnell!
Ich gehe da rein.
Beeil dich!
Los! Mach schon!
* Schritte *
So!
(Leise:) Jim ..
* Die Frau summt ein Lied. *
* Das Kind lacht. *
* Ein Esel schreit. *
* Jemand klopft laut. *
Jim! Jim!
Ja? Einen wundersch�nen guten Tag!
Wir suchen einen entflohenen Nigger und einen Jungen.
Haben Sie einen Schluck Whisky im Haus?
Warten Sie!
Mach schon!
* Huck und Jim lachen. *
Juhu!
* Ein Pferd wiehert. *
Versteck dich!
Moment mal!
Komme gleich!
* Er pupt. *
* Er pupt oft. *
Jim!
Ich habe eine Idee! Bleib hier!
Huck! Huck! Bleib hier!
J...unge! Bist du all..ein h...ier?
Ja, Sir! Ja.
Okay!
W... Wie hei... hei... Dein Name?
Bernie. Bernie Kornfeld.
Pa...ss m...al auf, B... B... Bernie!
I... In St. P... Petersburg, da ist ei..n Sklave abgehauen.
So ein gro�er Ommedings mit Segelohren?
Stinktier! Ha...st d... du den geseh...
Nein, Sir! Nie gesehen! W...o wohnt denn ihr?
Mein Alter freut sich, wenn Sie ihn besuchen.
Sonst kommt ja keiner mehr. Wissen Sie!
A...ha! Dad!
Es sind wieder welche da! ... Mein armer Dad!
Der ist so allein! Wenn die ihn sehen, rennen alle gleich weg.
Wie...so? Wa... Was hat denn dein D...ad?
Der hat so schwarze Flecken im Gesicht. Die platzen.
Aber die gehen wieder weg.
Kommen Sie! Er freut sich sicher. Nein!
Finger weg! Ich wei� ganz genau, dass er die schwarzen Blattern hat.
Darum stinken die so! Weg hier!
Es war mir eine Freude, Mister.
Packard! Hier sind die schwarzen Bl... Blattern!
"Die schwarzen Blattern"?
Wo hast du so l�gen gelernt? In der Schule!
Los komm! Wir verschwinden!
Er hat die schwarzen Blattern! Die stinken!
Nicht reingehen! Was? Der Farmer hat die Blattern!
Hier ist keiner. Nur eine Frau. Wer erz�hlte das?
Dem sein Sohn! Ja! S...o gro�!
Rote Haare und bl...
... blaue Augen!
H�?
Schei�e! ... Mensch!
Also! Worauf wartet ihr noch? Hinterher!
Ach! Aua!
K�nnen wir uns irgendwie einigen?
Dann kaufe ich meine Frau und meinen Sohn frei.
Und wenn sie nicht zu verkaufen sind?
Dann stehle ich sie.
Mein Sohn geh�rt zu mir.
Mein Vater ist als Sklave geboren. Meine Mutter war eine Sklavin.
Ich bin als Sklave geboren. Mein Sohn auch.
Er soll nicht als Sklave leben.
Und nicht als Sklave sterben.
Er wird frei sein.
Und seine Kinder werden auch frei sein.
Aber es ist nun mal das Gesetz.
Ein wei�es Gesetz. Das kann keiner �ndern.
Abwarten!
Wenn ich genug Geld habe, kaufe ich uns ein Haus. Mit Garten!
Hm! Und eine Tonne f�r dich.
Eine gute Tonne ist gar nicht so leicht zu finden.
* Jim und Huck lachen. *
Ah!
He!
Da ist es! Wo?
Da! Das ist Cairo!
Nein, Jim. Das sind Gl�hw�rmchen.
Was, wenn wir dran vorbeifahren? Sehen wir Lichter, halten wir an!
Du sagtest doch, der Fluss ist dein Freund.
Der bringt uns nach Cairo.
Jetzt kann uns nichts mehr passieren.
Jim? ... Jim?
Jim!
Jim! Sag doch was! Wo bist du?
Jim!
(Singt:) # The sun goes down and I won't be here long.
(Die Sonne geht unter und ich werde nicht lange hier sein.)
Oh! The sun is going down and I won't be here long.
Yes. I will be going home.
(Ja, ich werde heimgehen.)
Oh! I can't let this dark cloud catch me here.
(Ich kann nicht diese dunkle Wolke mich hier fangen lassen.)
Oh! I can't let this dark cloud catch me here.
I will be going home.
(Ich werde heimgehen.)
The sun is going down.
And I won't be here long.
Yes, ... # (Leise:) Ich bin es, Huck.
# Oh! I can't let this dark cloud catch me here.
Oh! I can't let this dark cloud catch me here.
The sun is going down.
And I won't be here long.
Oh! The sun is going down.
And I won't be here long. #
* Ein Ast knackt. *
# I will be going home. #
Was ist?
Ich sp�re eine Pr�senz.
Eine w... was? Sing weiter, Nigger!
# Let you want a good crowd, yeah!
Everybody know -
- that grandpa ... #
Wir bringen den Nigger zur�ck.
800 ist besser wie gar nichts.
* Jim singt noch. *
Turner hat mir erz�hlt, dass Sie den Nigger zur�ckbringen.
I... I... Ich? Das h�ttest du wohl gern.
Du ekliges, kleines Frettchen! Nein!
Willst du mich loswerden? Nein!
Turner! Das haben Sie mir doch erz�hlt!
Ne... Nein! Ich steche dich ab, du!
Nein! Na warte, du ...
G... G... Glaub dem nicht!
Ich rei�e dir die Zunge raus! Komm! Nein!
Packard! Was ist mit dem Messer los?
Nein! Oh! Kommst du raus, du ...
* Klapperschlangen-Rassel, das Pferd wiehert. *
* Die Pferde wiehern. *
Ah!
F... Feu...
Das war mein Junior. F... Es brennt!
Das war Huck!
Pa... Packard!
Packard!
Guten Abend!
D... Dei...
Oh! Dein ... Dein ...
Oh! Dein ...
Oh! Dein Z... Zahn!
Dein Zahn!
* Er schluckt und r�lpst. * Oh!
D... D...
K�nnen Sie uns h�ren, Mr Packard? Oh!
Guten Abend!
Dann ist es nur noch einer. D... Der Nigger ...
.. ist auch weg!
Und ich habe eine Kl... Klapperschlange geh�rt.
Das war mein Junior. Alle Achtung!
So klein und schon so schlau!
Packard!
Guten Abend!
Huck! Komm schnell!
Ich kann nicht mehr.
Ich suchte �berall nach dir. Die Arschgeigen entdeckten mich.
Hast du meinem Alten erz�hlt, dass wir zusammen fahren?
Nein. Aber er wei� es. Du blutest!
Egal! Weg hier!
H�! Los!
Bist ein br...aver E...sel!
* Packard lacht. Der Esel schreit. *
* Jemand schie�t zweimal. *
Huck!
* Jemand schie�t. *
* Schuss *
Ah! Hallo!
Die wollen auf unser Flo�. Herrschaften!
Im Namen Christi! Nehmt uns mit!
Wohin wollt ihr? Nach Cairo!
* Jemand schie�t. * Huck! Los!
Wer verfolgt euch da eigentlich? Ganz humorlose Leute!
* Beide M�nner lachen. *
Er hier:
Er ist der Herzog von Br�ckenwasser.
Herzog Bridgewater.
Und ich bin ... Ach! Ich wei� nicht.
Soll ich es sagen? Sag es ihnen ruhig!
Nur zu!
Ich bin der K�nig von Frankreich!
Der wer? Vor euch steht kein Geringerer -
- als Ludwig XVII.
Sohn von K�nig Ludwig.
Folgerichtig des 16. von Frankreich.
Ich bin Huck I., vom allerletzten Vater und unbekannter Mutter.
Und das ist Jim. Wem bist du entlaufen, Boy?
Der geh�rt mir! Ich erbte ihn von meinem Vater.
Der wurde von einem Dampfer �berfahren.
Oh! Oh! Vom Dampfer! Haha!
Wir sind Selbstversorger. Besonders als Zahn�rzte.
Wir entfernen Zahnstein.
Mitsamt dem Zahn.
Hauptberuflich sind wir Schauspieler.
Wir spielen alles.
Ah! Mylady Ann! * Menschen lachen und pfeifen. *
Heb dich hinweg, du grauser H�llenbote!
Ja! Ich habe deinen Mann get�tet! Das halte ich nicht aus.
Bezaubernde Mylady!
Deine Sch�nheit reizte mich dazu! Ich will mein Geld zur�ck!
(K�nig:) Tu was!
Die gehen! Ach!
* Buhrufe *
Das ist ja widerlich!
Mir reicht es! Wer kommt mit?
Sorry, Mylady!
Au!
(Frau:) Und noch mal!
Bravo!
"Entlaufener Sklave wegen Mordes gesucht"
"Belohnung 800 Dollar"
Kennst du den? Ich sammle -
- Steckbriefe. Mein Hobby! Man wei� nie, wen man trifft.
Jim!
Kenne ich nicht!
Das bist du, Boy! Ist er nicht!
Hast du eine Augenentz�ndung? Der hat doch ganz andere Ohren.
Das ist er nicht!
Ab morgen reisen wir zusammen.
Und der da ist unser Gefangener.
Etwa 10 Meilen flussabw�rts sind Posten aufgestellt.
Die durchsuchen jedes Boot.
Wir fesseln Jim. Als ob wir ihn zur�ckbringen wegen der Belohnung.
Er wird nicht mehr gefangen, weil er es ja schon ist. Kapiert?
In Cairo nehmt ihr den Postdampfer. Ihr wollt mich verkaufen.
Nein.
Wir sind gegen Sklaverei. Total dagegen!
Stimmt es?
Total dagegen! Schon immer!
Lass uns weiterfahren, Huck!
Das ist kein schlechter Plan, Jim.
Das ist ein genialer Plan. Genial!
Hier!
* Die M�nner lachen. *
Prost!
(Leise:) Huck! Der Plan ist schei�e.
Der Plan ist richtig gut.
Sie werden die 800 Dollar f�r mich kassieren.
Und dich werden sie h�ngen.
(K�nig:) Die Plantagen kommen.
Jetzt wird es ernst.
Oh! Du sagst kein Wort.
Komm! Komm!
(Singt:) # Pray for me ...
* Jemand wird gepeitscht. * ... Mama.
(Aufseher:) Mach weiter! Pray for me ...
... Mama. #
* Er l�dt das Gewehr durch. *
Ist das euer Nigger?
Du hast keinen auf der Welt, was?
Keine Mutter.
Keinen Vater.
Das ist ja so traurig.
Ich habe Jim.
Der ist ein Sklave.
Jim ist in Ordnung.
Er hat ein gro�es Herz.
Nur Menschen haben ein Herz.
Du riskierst, f�r ihn geh�ngt zu werden.
Wof�r?
Wei�t du, warum er schwarz ist?
Das habe ich mich auch schon gefragt.
Damit man ihn im Dunkeln nicht sehen kann.
Verschlagen sind die Schwarzen.
Und wild. Glaub mir!
Die haben eine schwarze Seele.
Jim nicht! Er ist eine Ausnahme. Denkst du!
Wei�t du, was passiert, wenn ihr in Ohio seid?
Er wird dir weglaufen.
Verlass dich drauf! Wenn er dich nicht mehr braucht, ist er weg.
Dann bist du ganz alleine in Ohio.
Das ist sein Plan. Glaub mir!
Sklaven sind nicht dankbar.
Man kann es ihnen nicht mal ver�beln.
Die sind so.
Was willst du denn machen?
Wenn du ganz alleine in Ohio bist?
Kennst du da wen?
Ja. ... Ach, Junge!
Was soll nur aus dir werden?
Willst du ein Leben lang -
- alleine bleiben?
Dann brauchst du Freunde.
* Er lacht. *
Mein Vater hat immer gesagt, -
- dass ich nichts tauge.
Unrecht!
Du bist ein guter Junge.
Wenn du willst, ...
... kannst du bei mir bleiben.
H�!
Wir haben es gl...eich geschafft, E...selchen.
H�! H�! H�!
Einen ordentlichen Sklaven muss man haben.
Ah!
Buh! Hahaha!
Komm, Junge! Huck! Hm?
Lass uns verschwinden!
Wieso denn? Die sind doch cool.
Wir k�nnen was von denen lernen. Betr�gen, l�gen, stehlen?
Wie man Geld verdient.
Huck! Das geht nicht gut.
Da liegt Cairo.
Das Tor zum Himmel. Die sch�nste Stadt der Welt.
Hm.
Ich werde frei sein! Geld verdienen!
Und mir einen Hut kaufen.
Oder ein Bett.
Ein Haus nat�rlich.
Dann bist du frei. Dann kannst du machen, -
- was dir passt.
Gehen, wohin du willst.
Ja.
Wohin ich will.
Ich! Ich! Ich! N�rg! N�rg! N�rg!
L...os, E...selchen! Machst du jetzt?
Zick nicht so rum hier! M...ach jetzt! So...
Ein Hut! Ich habe hier ...
Aua!
* Der Dampfer tutet. *
Steh auf!
Wollen wir hoffen, Sie haben vergessen, -
- dass wir schon mal hier waren. Komm!
* Der Dampfer tutet. *
Das ist der Postdampfer.
Ich habe nichts geh�rt.
Du wartest hier!
Komm, Huck!
(Leise:) Huck!
Huck! Du kommst mit rein. Lass ihn!
Der kommt schon.
Du hast doch auch den Dampfer geh�rt.
(Mann:) Lucy! Komm mal zu mir! Wir haben es geschafft.
Mach mich los! Schnell!
Worauf wartest du? Du haust dann ab.
Du l�sst mich allein!
Was redest du da? Ich lasse dich nicht allein.
Nie! Wir wollen zusammen nach Ohio. Was soll ich denn da?
Aber du wolltest doch mitkommen.
"Mitkommen"?
Du lebst doch nur, weil ich dich mit rumschleppe und f�r dich l�ge.
Mich h�ngen sie auf. Huck!
Wenn wir in Ohio sind, brauchst du mich nicht mehr.
Nein! Wir sind Freunde.
Wie k�nnen wir Freunde sein? In Ohio bist du noch schwarz.
Und ich immer noch wei�. Ich habe nur einen einzigen Freund.
Und das ist Tom. Was haben die angestellt mit dir?
Nichts haben die!
Sie haben dir die Seele geklaut!
Whisky!
Mist! Hier war eben noch ein Dollar!
Wir machen alles wie gehabt.
Mit den 800 Dollar Belohnung kaufe ich -
- mir ein H�uschen.
Ist der im Ernst so bl�d und bringt seinen Jim zum Sheriff?
Und kassiert f�r uns die Belohnung? Huck ist nicht bl�d.
Er ist lieb und vertraut mir. Und wie werden wir ihn los?
Wir werfen ihn ins Wasser.
Und dann wird er auch noch "Danke" sagen.
Mann! Sind wir b�se! * Beide M�nner lachen. *
Er wird es �berleben! Ratten k�nnen schwimmen.
Hast du es dir �berlegt? Ja?
Bist du wieder mein Freund? Ein Schei�kerl bist du!
Ja, ich bin ein Schei�kerl! Zum Teufel!
* Der Dampfer tutet. * Der Dampfer f�hrt gleich.
Wir m�ssen das Holz durchs�gen! Beeil dich!
Wo ist er?
Ach!
Hast du ihn gesehen?
Dieses Aas!
Er kneift! Egal! Wir gehen zum Sheriff.
Kassieren die Belohnung.
Und verduften! Fein! Du bist h�sslich, Mylady Ann!
Und du bist bl�d! Unser sch�ner Plan ist im Arsch!
* Eine Glocke wird gel�utet. *
Oh! Oh!
Boah! Hab ich d...ich, du M... Mistk�fer!
Die schw...arzen Bla...ttern, was? Au!
Haben Sie sich auch angesteckt?
D... Da falle ich nicht mehr drauf rein.
D... Das war auch ein g...uter -
- Trick mit der Klapp...
Oh!
Ah! Danke f�r den Tipp, Mister!
Rein mit dir!
Wir w�rden die Belohnung dann -
- gleich mitnehmen wollen. Sheriff!
Diese beiden Gentlemen ... Wie waren noch Ihre werten Namen?
�h ... Smith! Und ... Wesson!
Mr Smith und Mr Wesson haben meinen Sklaven gestohlen.
Dieser Sklave geh�rt mir. Sein Name ist Jim.
Eine L�ge! Der ist uns zugelaufen. �h ...
Diese beiden ... Verbrecher ...
... sind auch Betr�ger. Wie man sieht!
Sheriff!
Wir sind keine Betr�ger.
Wir sind Schauspieler. Und Zahn�rzte!
Wir entfernen Zahnstein. O ja! Ich erinnere mich!
* Er l�dt seine Waffe durch. * Oh, Boy!
Hallo, Junior!
(Lacht:) Sag mal: Was machst denn du mit der S�ge?
Jim! Es tut mir so leid. Hau ab!
Nein. Du haust nicht mehr ab. Du kommst sch�n mit.
Wir gehen jetzt alle nach Hause.
Wir gehen auch. Wir wollen nicht st�ren.
Buh!
* Er lacht. *
Warum sind wir hierhergekommen?
* Der Dampfer tutet. *
Alles verstaut?
Huck!
Los! Steig auf!
Ich komme nicht mit.
Ich schmei�e dich �ber den Rand der Welt! Zwing mich nicht dazu!
Renn, Huck! Renn! Renn! Der Nigger wird dann geh�ngt.
Das war deine Idee. Vergessen? H�r nicht auf ihn!
Du kl...einer M...
Lass mich los! ... Mistk�fer!
Lass, Turner!
Huck!
Ich bin kein guter Vater.
Ich wei�. Huck! Pass auf!
Wir reiten nach St. Petersburg und holen das Geld.
Und dann bist du mich los.
Du siehst mich nie wieder. Versprochen?
Mein Ehrenwort!
Und was wird aus Jim?
Naja!
Er geh�rt der Witwe Douglas.
Wir m�ssen ihn zur�ckbringen.
Er wird f�r sie arbeiten. Es wird sein wie damals!
Und, Huck! Wenn ihr dann immer noch zusammen abhauen wollt, -
- dann k�nnt ihr das ja tun.
Glaub ihm kein Wort, Huck!
Paps! Wir haben was vergessen. Was denn?
Den Whisky! Es ist eine lange Reise.
Hast du denn einen Dollar?
Ich gehe schnell und hole ein paar Pullen.
Nichts da!
Turner!
Komm mal her! Geh jetzt da rein und besorg Whisky!
Sauf ihn nicht allein!
Komm gleich wieder raus!
Paps!
H�? Der vers�uft den Dollar. Warum willst du mit dem teilen?
Wir nehmen sein Pferd und verschwinden.
Wir sind drei. Das ist einer zu viel.
Du hast viel gelernt, Junge.
Alles von dir, Paps. Alles!
Ja. Ich ... konnte den Schei�kerl sowieso nie ausstehen.
* Klapperschlangen-Rassel *
Den Trick kenne ich schon.
Huck! Der Dampfer! Los! Beeilung!
Boah!
* Er schie�t. *
M... Mist!
Guten Abend!
Jim! ... Jim! Huck!
Hilf mir! Huck! Hilfe! Hilf mir!
Runter!
* Schuss * Ah!
Das ist mein Sohn, du Tier!
Guten Abend!
Oh! Packard!
Packard!
Haha! Packard! * Er schie�t. *
Den macht mir keiner nach.
Packard!
Wir sehen uns wieder, Junior.
Na? Alles klar? Packard! Oh! Guten Abend!
* Der Dampfer tutet. *
Jim!
Ich kann nicht weiter.
Hilf mir doch mal einer! Jim! Komm! Du schaffst das!
Bitte komm! Ich mache alles schmutzig!
Das ist doch schei�egal! Bitte, Jim!
* Der Dampfer tutet. *
(Mann:) Letzter Aufruf nach Ohio!
Bitte, Jim! Komm! ... Jim! Komm!
Bitte!
Ah!
Jim! Los!
Jim! Bitte!
Wir haben es geschafft.
Wenigstens ...
... sterbe ich ...
... als freier Mann.
Wieso denn?
Red keinen Schei�!
Wir werden reich.
Vom ersten Geld kaufen wir deine Familie frei.
Lass mich nicht allein!
Jim! Bitte!
Lass mich nicht allein!
Jim!
* Jim schnarcht. *
Jim!
Er schl�ft jetzt.
Aber er wacht wieder auf. Ja.
Ich denke schon.
Danke, Mister!
Sie sind so was wie ein Doktor. Ja? Ich bin kein Doktor.
Ich bin Huck! Huckleberry Finn!
Mark Twain!
Ich schreibe Geschichten.
Echt? Hm.
Dann habe ich was f�r Sie, Mister!
Ich erz�hle Ihnen eine Geschichte.
Die werden Sie nicht glauben. Erz�hl!
Eines Tages war ich mit meinem Freund Jim auf der Flucht.
Vor meinem Vater, dem alten Finn.
Und dann tauchten auch noch diese Sklavenj�ger auf.
"Sie verfolgten uns die ganze Reise lang."
"Es war wirklich eine abenteuerliche Geschichte."
"Ich h�tte sie mir nicht besser ausdenken k�nnen."
"Huck brachte Jim nach Ohio. Der war ein freier Mann und fand Arbeit."
"Er konnte Frau und Sohn freikaufen."
"Und Huck ..." Ich habe es gewusst!
Huck!
Du lebst! Ich habe dich vermisst.
Ich dich auch, Hucky! Ich dich auch!
Wir sind doch Blutsbr�der. Genau! Ich verlasse dich nie mehr.
Nie mehr! Juhu! Freiheit!
Juhu! Ja!
Juhu!
Ja!
Untertitelung 2015: Untertitel-Werkstatt M�nster
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