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(Trommelmusik)
(langer Pfiff)
(treibende Musik)
(Junge) Los, Leute, macht schon.
(Mädchen) Los, Ennito.
Kommt, schneller.
(Junge) Wir müssen sie einholen.
(Junge) Los.
Beeilt euch.
Da lang.
-Hey. -(Mädchen) Weg da.
Au.
Los, weiter.
Vorsicht.
Beeilt euch. Los, Nscho-tschi.
-Das schaffen wir. -Taza ist gleich da. Schneller.
Ja, jetzt du.
(Nscho-tschi) Vorsicht, Tokala.
Ah!
Komm schon.
(Taza) Diesmal gewinnen wir.
Kommt, Leute.
(er atmet ruhig ein und aus)
(ruhige Musik)
Nein.
Taza hat das Ziel verfehlt.
Aber er hat seine Gefährten nicht im Stich gelassen.
Ein einzelner Pfeil...
bricht leicht.
Viele Pfeile...
kann nichts brechen.
Sie sind stärker zusammen.
Geht, die Krieger kommen von der Jagd zurück.
Winnetou.
Ich sehe,
in dir brennt das Feuer, andere anzuführen.
Vielleicht sogar Häuptling zu werden.
Wie die Motte, die nah am Feuer fliegt,
muss auch ein zukünftiger Häuptling lernen, sich zurückzuhalten.
Er muss das Wohl seines Volkes vor sein eigenes stellen.
Und durch seine Entscheidungen den Frieden der Gemeinschaft sichern.
Aber woher soll ich wissen, ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist?
Vertraue deinem Herzen.
Euer Häuptling...
kommt mit leeren Händen zurück.
Die Büffel, die zur Zeit des fallenden Blattmonds
unsere Jagdgründe durchstreifen,
sind ausgeblieben.
Auf unserer langen Jagd haben wir keine Beute gemacht.
Wie sollen wir ohne das Fleisch und Fell der Büffel
den langen Nachtmond überstehen?
Der Rat wird entscheiden, was zu tun ist.
-Okdaje. -(alle) Ho, ho.
Ich bin froh, euch zu sehen.
Was ist mit den Büffeln? Sie können nicht verschwinden.
Habt ihr nach Spuren abseits ihres Weges gesucht? Vielleicht...
-Mein Sohn. -Ich meine...
Ich schicke Leute, Datteln und Nüsse zu sammeln.
Danke, mein Freund. Ish-kay-nay übernimmt die Nachtwache.
Ich kann Wache halten. Ich bin ausgeruht.
Die Aufgabe ist für Erfahrene.
Ich bin genauso geschickt wie die Älteren.
Und... ich bin der Häuptlingssohn.
Das allein macht dich zu einem erfahrenen Krieger?
Ich will nur helfen.
Gut. Du bekommst deine Aufgabe.
Na toll.
(Nscho-tschi) Da ist noch einer.
Und da.
Was denn? Das ist eine ehrenvolle Aufgabe.
Wenn man die Äpfel liegen lässt, vermehrt sich...
Ich dachte, Vater gibt mir eine wichtigere Aufgabe.
Er denkt, du bist noch nicht so weit.
Dann werde ich es ihm beweisen.
(bedrohliche Musik)
(Schritte, Knacken)
Winnetou?
-Wieso bist du nicht im Zelt? -Vater sagt, ich soll dich ablösen.
-Nagi-nita sagt... -Ich weiß.
Er hat sich umentschieden. Du kannst dich ausruhen.
Hm.
(spannungsvolle Musik)
(leises Wiehern)
(leises Wiehern)
Lass es los, Pferdedieb.
(Wiehern)
(abenteuerliche Musik)
Hey.
(bedrohliche Musik)
(leise spannungsvolle Musik)
Stopp.
Ups.
Okay, einigen wir uns auf unentschieden?
Nein.
Oh.
Ach komm schon,
ich wollte den Gaul nur streicheln.
Fesseln ist doch übertrieben.
Jetzt komm schon.
Ups, ich... glaube, da hinten brennt es.
(Mann) Feuer!
Unsere Vorräte!
(Mann) Feuer.
Feuer!
-Los, holt Wasser vom Fluss. -(Mann) Los, es brennt!
Hallo, Chief...
-Wer ist das? -Ich bin Tom Silver.
Und das ist alles nur ein Missverständnis.
(traurige Musik)
Du hast Ish-kay-nay belogen.
Noch schlimmer, du hast keinen Alarm gegeben.
-Ich dachte, ich kann es allein. -Die Vorräte sind verbrannt.
Jetzt, wo die Büffel nicht gekommen sind und der Winter naht.
Du bist weit davon entfernt, Verantwortung zu übernehmen.
Und nun zu dir.
Ich werde nicht den Boden mit dem Blut des weißen Mannes beflecken
und damit unser Friedensabkommen gefährden.
Winnetou, stattdessen werden wir den Pferdedieb
dem Sheriff übergeben.
Er ist in deiner Verantwortung.
-Aber, also Chief... -Geh mit ihm ins Tipi.
Bis zum nächsten Mond will ich dich nicht sehen.
Der Rat kommt in den heiligen Höhlen zusammen.
(Tom räuspert sich)
Ähm...
Nein.
Ähm, Mädchen...
Ich nehme das Essen gern. Ich habe Bärenhunger.
Du siehst nicht aus wie ein Bär, eher wie ein totes Opossum,
das zu lange in der Sonne lag.
(er schnüffelt)
Wenn ich es mir recht überlege, ich habe keinen Hunger.
Aber danke, Mädchen.
-Nscho-tschi. -Gesundheit.
Das mein Name. Winnetous Schwester.
Oh, tut mir leid. Also, freut mich. Tom Silver.
Halt dich von ihm fern. Er ist ein Dieb.
Hat der immer so schlechte Laune?
Vater wäre sicher nicht so wütend, wenn die Büffel noch da wären.
Er wird dir verzeihen.
-Aber ich mir nicht. -Was ist denn mit den Büffeln?
Ihre Herde zieht durch unser Land zum großen Wasser.
Dieses Jahr sind sie nicht aufgetaucht.
Und wenn ich wüsste, wo sie sind?
-Ich habe da was gehört. -Was hast du gehört? Wo? Von wem?
Nur Wortfetzen, ein Betrunkener im Saloon.
Wie ist sein Name? Und was ist Saloon?
Mach mich los, und ich bringe dich hin.
Nein, Winnetou. Sprich mit Vater.
-Hm. -Äh...
Denk nicht mal dran.
Alles klar, habe verstanden.
(alte Frau) Ich kann die Büffel nicht sehen.
Ein Schatten schwebt über ihnen.
Er hat die Form eines Vogels.
Ein Adler.
Oder vielleicht...
Ja, eine große Krähe.
(Nagi-nita) Die Zeichen sind eindeutig. Ein Fluch.
Wir sollen unsere Zelte abbrechen.
Dieses Land ist mit unserem Volk verbunden.
Unsere Ahnen fanden hier ihre letzte Ruhe.
Wer wird ihre Gräber und die heiligen Höhlen bewachen,
wenn wir fort sind?
Dennoch,
wiegt die Zukunft unseres Stammes nicht schwerer als die Vergangenheit?
Ohne die Büffel werden wir den langen Nachtmond nicht überleben.
Nagi-nita hat recht.
Das Überleben unseres Volkes
steht an erster Stelle.
Wenn die Büffel nicht kommen, sobald der Mond seine halbe Größe hat,
brechen wir unsere Zelte ab.
-Und suchen neues Land. -(Winnetou) Nein!
Du wagst es, den Rat zu unterbrechen?
Vater, wir müssen unsere Heimat nicht verlassen.
Der Junge weiß, wo die Büffel sind.
Winnetou traut den Falschen. Der weiße Mann hat nur ein Ziel.
Sie fallen über uns her und stehlen Land.
-Aber was, wenn er uns helfen kann? -Genug. Nagi-nita hat recht.
Der weiße Junge spricht mit gespaltener Zunge, will sich retten.
Du hast mich heute zum zweiten Mal enttäuscht.
Geht jetzt, zurück in dein Tipi.
Eine Wache wird postiert, damit er das Zelt nicht verlässt.
(Grillen zirpen)
(Rascheln)
Wo willst du hin?
Du willst ins Land der Weißen.
Es ist gefährlich, dorthin zu gehen.
Fragen wir einen Krieger, ob sie uns begleiten.
-Uns? -Natürlich komme ich mit.
Vater hat mich aus seinem Blick verbannt. Er vermisst mich nicht.
Aber wenn du weg bist, wird er Krieger schicken.
-Aber... -Ich gebe es ungern zu.
Aber dein Bruder hat wahrscheinlich recht.
Bindest du mich jetzt los?
Ach komm, wirklich? Was soll das?
Sobald ich den Mann finde, lasse ich dich frei.
Wir müssen an der Wache vorbei.
(schelmische Musik)
Hier, du musst was trinken.
(er stöhnt)
Nein, Mama, ich habe schön aufgegessen.
-Was ist mit ihm? -Der Kuss des Silberfroschs.
Löst die Zunge, während man schläft.
Ich habe mehr, hier.
Vielleicht könnt ihr es brauchen.
(Tom) Nichts gegen eure gute alte Iaholo,
aber ich finde, dass eins eurer schnellen Pferde besser gewesen wäre.
Aber gut, deine Entscheidung.
So sind wir frühestens in fünf Stunden in Rio Santo.
(Tom seufzt)
Du redest nicht gern, oder?
Na ja, musst du ja auch nicht.
-Ich kann auch die Klappe halten. -Hm?
Mit "Klappe halten" meine ich schweigen.
Schließlich kennen wir uns ja nicht.
Also, kaum.
Ich sage es ja nur ungern, aber...
ich muss mal.
Na ja, gut, auch okay.
Ich lasse einfach laufen.
(Tom seufzt erleichtert)
-Fertig? -Ja.
Ja, ja, fertig.
Ganz schön heiß, so ohne Hut.
Schwitzen Indianer eigentlich?
Bluten Bleichgesichter?
Eigentlich?
Los, aufsitzen.
(Tom) Stimmt es, dass alle eure Namen eine Bedeutung haben?
Wenn ja, was bedeutet Winnetou?
"Schlecht gelaunter Wolf"?
Oder "missmutiger Adler"?
-Oder... -Brennendes Wasser.
Hä? Aber... Aber Wasser kann doch gar nicht brennen.
(Winnetou seufzt)
Klingt aber irgendwie ganz cool.
Ho.
(Winnetou schnalzt)
Wo ist Saloon, der von den Büffeln weiß?
Das ist kein Mann. Das ist der Ort, an dem der Mann ist.
-Der übrigens Hank heißt. -Dann los.
-Suchen wir Hank. -Moment.
Vielleicht wäre es besser,
wenn ich in den Saloon gehe.
Indianer sind hier nicht so... Wie soll ich sagen?
...willkommen.
Hm?
-Nein. -Hast du eine bessere Idee?
Howdy. Ist ein Pferdedieb. Habe ihn auf frischer Tat ertappt.
Nicht übertreiben, verstanden?
(Frau) Mein Gott, wie lange dauert das denn?
-Ich will nicht in der Sonne stehen. -Mama, schau.
Ein Indianer, wenn ich mich nicht irre.
Sam Hawkens, was redest du für Unsinn.
Aber...
(Frau) Huch.
Gut, dass wir hier nur zur Durchreise sind. Komm, komm, komm.
Aber... Aber das ist doch der Junge.
Komm.
(gedämpfte Klaviermusik)
Hm, danke.
(ausgelassene Klaviermusik)
Hey, was soll das denn werden? (Musik stoppt)
Was schleppst du für einen Typen rum?
Ach, da seid ihr ja endlich.
Was? Die Jungs sollen im Stall aushelfen.
Pah.
-(Mann) Weiter. -Die sollen keine Hühner klauen.
Bist du verrückt, mit deinem Freund aufzutauchen?
(beide) Wir sind keine Freunde.
-Ach, komm her. -(Tom stöhnt)
Tom, Rio Santo ist gefährlich.
Hier haben viele eine Rechnung mit dir offen.
Wir hauen gleich wieder ab, aber erst musst du uns helfen.
-Weißt du, wo Hank steckt? -Der alte Gauner?
Er sitzt im Hinterzimmer beim Pokern.
-(Mann) Verdammter Mistkerl. -Oh, nein.
-Hank. -Das ist er.
Keine gute Idee, beim Poker zu betrügen.
Hey, ich habe nicht geschummelt.
-Her mit der Kohle. -Ich habe nichts getan.
Ehrlich nicht.
Oh, dieser Idiot.
Los, unter den Tisch.
Küss mich.
-Hey, hey, hey. -Du kriegst eine.
Ich liebe dich trotzdem.
(Jubel)
-Er will abhauen. -Hinterher.
Los, das Gewehr.
Danke.
Schluss jetzt.
-(Rufe verstummen) -Na also, geht doch.
Wo ist er?
Da oben.
Erst die Waffen.
Echt jetzt?
Los.
(Frau) Komm, Schatz.
(sie räuspert sich)
Sehen Sie das hier?
-Diese Junge, Tom... -Silver.
Schlich vor ein paar Minuten durch die Straßen.
Mit einem Indianer, wenn ich mich nicht irre.
Ridley!
Wilson!
Weg, komm.
-Wo ist Ridley? -Keine Ahnung.
Todds kleines Wiesel ist in der Stadt.
(er seufzt)
Und?
Keine Ahnung, wo sich Todds kleiner Wiesel versteckt hält.
-Man sagt das Wiesel, du Flachkopf. -Ach so?
Irgendwo hier muss er sein, los.
Klar, Chef.
Wenn das mal keinen Ärger gibt.
Okay, er muss in einem dieser Zimmer sein.
(Tom) Hank? Ups.
'tschuldigung, weitermachen.
Puh.
Okay. (Klopfen)
(Hank) Niemand da.
Hank, altes Haus.
Was geht?
Tom Silver.
Hast du mich erschreckt.
Was willst du von mir?
Und wer ist der Kerl da?
Selbst wenn ich wüsste, was mit den Büffeln passiert ist,
warum sollte ich es sagen?
Ist nämlich eine echt heiße Nummer.
Er weiß was.
Was kriege ich für die Info?
Ich kann mir vorstellen, dass die im Saloon
ihr Geld wollen, das du ihnen abgeluchst hast.
Komm, Winnetou. Wir gehen wieder.
Oh, verdammt. Tom.
Warte.
Okay, ich erzähle euch alles, was ich weiß.
Aber es wird dir nicht gefallen.
-Silver! -Verdammt noch mal.
Kann man hier mal in Ruhe ein Bad nehmen?
Erst diese zwei Rotzlöffel, und jetzt du.
'tschuldigung, Bürgermeister.
(kaum hörbarer Pfiff) Chef.
Todd... Tante Todd steckt dahinter.
Ja, so sieht es aus.
-Wer ist diese Frau? -Todd ist keine Frau.
Und ich rate dir, nenn ihn niemals...
"Tante".
Er ist der meistgesuchte Verbrecher hier.
Du kennst ihn also.
Todd und seine Leute waren wie eine Familie für Tom.
Stimmt doch, oder?
Na gut.
Ich muss los.
Ich wünsche euch viel Glück, das könnt ihr brauchen.
-Tag, die Herren. -Tag.
(Sheriff) Schnauze.
Du musst mich zu diesem Todd bringen.
Du weißt doch, wo er zu finden ist.
Okay.
(Tom) Ich habe getan, was ich konnte. Das war der Deal.
Lass uns gehen. Komm.
-Was wollen die von dir? -Ich bin ein Dieb.
Ich wandere ins Gefängnis.
Komm raus, schnell.
(Sheriff) Na warte, Bürschchen.
Vorsicht.
Verdammt.
Halt, da lang. Weg abschneiden, Idiot.
(spannungsgeladene Musik)
-Augen auf, Schlafmütze. -Hier lang.
(Sheriff) Sie dürfen uns nicht entkommen.
(Tom) Verdammt.
Los, da rein.
(Sheriff) Was glotzt du aufs Dach?
Die sind längst unten, verdammt noch mal.
Pst.
(Pferd wiehert)
Überfall!
Meine Kutsche.
Stehen Sie nicht so dämlich rum, tun Sie was!
Die sind da drin.
Auf die Pferde!
(sie seufzt)
Das wird spannend, wenn ich mich nicht irre.
(spannungsvolle Musik)
Ich frage nur ungern, aber du hast einen Plan?
-Wir müssen die Pferde kontrollieren. -Wie?
Ohne Zügel?
Wir müssen den Wagen anders anhalten.
(Wiehern)
Verdammt.
Schneller, Männer.
Der Sheriff und seine Leute verfolgen uns.
-Oh, Mist. -Was ist?
Ho.
-Was ist los, Chef? -Der Weg führt in die Akuna-Schlucht.
Dann war es das mit Tom Silver.
Habe ich dich gefragt, du Idiot?
(abenteuerliche Musik)
Wir müssen abspringen.
-Auf gar keinen Fall. -Dann auf die Pferde.
Der Kerl spinnt ja total.
Bei drei, dann springen wir.
Eins.
-Zwei. -Nein.
Drei!
(bedrohliche Musik)
Spring!
Winnetou!
Der Wagen stürzt ab. Es geht nur bergab.
Los, gib mir deine Hand.
Los.
(Tom) Nein.
Ich kann das nicht.
Wir müssen springen.
-Ich kann das nicht. -Du musst. Komm schon.
-Nein. -Los, spring.
(bedrückende Musik)
(Krachen)
Hm.
Ruhe in Frieden, Tom Silver.
-Schade drum. -Kann man sagen.
Ich habe gehofft, er führt uns zu Todd.
Ach so. Ich meinte eigentlich den Wagen.
-(er räuspert sich) -Okay, Leute.
Wir reiten zurück.
(ruhige Musik)
Du kannst rauskommen.
(geheimnisvolle Musik)
(rhythmisches Klackern)
(rhythmisches Klackern)
(rhythmisches Klackern)
(Wiehern)
Wie geht das?
Die Sonne geht bald unter. Wo können wir lagern?
Woher soll ich das wissen?
-Das ist deine Gegend hier. -Hm.
Und noch was, du blutest.
Ah, ah.
Nimm noch eine geröstete Mescal.
Ich hatte schon drei. Ich bin satt.
Nimm sie mit ins Tipi für Winnetou und den weißen Jungen.
Stimmt, ich nehme welche mit.
Danke, Vater.
Winnetou hat einen Fehler gemacht.
Aber er ist noch jung.
Sein Blut ist schnell erhitzt.
Er hat eine große Aufgabe vor sich.
Ich bin unsicher, ob er ihr gewachsen ist.
Vielleicht solltest du ihm mehr Vertrauen schenken.
Ich spreche morgen mit ihm.
(Tom stöhnt)
-Ah. -Ich bin so sauer.
-(Winnetou) Sauer? -Mit sauer meint sie wütend.
Verdammt, der Sheriff meinte, ihr seid tot.
Deshalb wird er nicht nach uns suchen.
Wir leben. Du musst nicht sauer sein.
Ja.
Hier seid ihr für heute Nacht sicher.
(Kojote bellt)
Du bist schweigsam.
Das ist... neu.
Danke.
Dafür, dass du mich gerettet hast.
Das hättest du nicht tun müssen.
Du reitest an meiner Seite.
Das Zeichen dort auf deinem Amulett...
ist das aus Gold?
Dann ist es ziemlich viel wert.
Aus Stein wäre es mir nicht weniger wert.
-Hat es eine Bedeutung? -Mein Vater gab es mir.
Er bekam es als junger Mann als Auszeichnung seiner Tapferkeit.
Was hat er getan?
Er befreite eine Frau, die bei der Jagd in eine Felsspalte gefallen war.
Die Frau... war deine Mutter?
Was ist mit ihr?
Sie ist vor ein paar Jahren gestorben.
Und du?
Was ist mit deiner Familie?
Meine Eltern... habe ich nie kennengelernt.
Sie sind verschwunden, als ich noch klein war.
Und Todd hat mich aufgenommen.
Dann, vor ungefähr einem Jahr,
bei einem Überfall.
Ich sollte Alarm geben, wenn der Sheriff auftaucht.
Habe es aber vermasselt.
Und auf der Flucht...
haben wir uns getrennt.
Und warum bist du danach nicht zu diesem Todd zurückgekehrt?
Hm.
Was ist mit dieser Frau, die sauer ist?
-Miss Elly. Was soll mit ihr sein? -Sie mag dich.
Quatsch.
Sie sieht wie jeder in mir einen Banditen.
Bei uns sagt man: "Urteile nicht, ohne dein Herz befragt zu haben."
Ich weiß, wo wir Todd finden.
Und ich werde dich zu ihm bringen.
-Nscho-tschi. -Warte.
Du solltest nicht in das Zelt gehen.
Wieso?
Winnetou und der Junge sind krank.
Sie kosteten vom Beerentraubentee.
Der Ish-kay-nay glauben ließ, sie sei ein Salamander?
-Ja, genau der. -Hm.
Siehst du?
Sie schlafen tief und fest.
(bedrohliche Musik)
Was geht hier vor?
Wo sind die beiden?
(Tom stöhnt)
(Tom keucht)
Zum ersten Mal ohne Sattel.
-Quatsch, wie kommst du darauf? -Das war keine Frage.
Trink.
(Tom keucht)
Hier, wir nennen es Aloe vera. Reib es auf die wunde Stelle.
Was? Keine Ahnung, wovon du sprichst.
Mir geht's gut.
(Tom stöhnt)
(er keucht)
Wie weit ist es noch zu diesem Todd?
Wenn wir uns beeilen, sind wir vor Sonnenuntergang dort.
-Dann los. -Ah.
Mit dem Wundermittel lässt sich ein Vermögen verdienen.
Winnetou ist mit dem weißen Jungen nach Rio Santo geritten.
Er hat sich meiner Weisung widersetzt, wie Nscho-tschi.
Ehe mein Sohn nicht zurück ist,
wird das Volk das Land nicht verlassen.
Wir reiten los und wir werden ihn finden.
Siehst du? Dort hinten in der alten Bruchbude.
Dort verstecken sich Todd und seine Leute.
Dann müssen wir dorthin.
(Frau) Darling, komm nach Hause.
-(Junge) Mama, schau mal. -(Frau) Rein mit dir.
(er spielt eine lässige Melodie)
(Mann) Was wollen die hier?
-Bist du der Sheriff? -Das ist Wilson.
Sheriff Watson.
-Wir kommen in Frieden. -Das hoffe ich.
-Was wollt ihr? -Intschu-tschuna schickt uns.
Wir suchen nach seinem Sohn, Winnetou.
Winne-was?
-Er war unterwegs mit einem Jungen. -Tom Silver.
-Ihr habt sie gesehen? -Tom Silver hat Verbrechen begangen.
Auf der Flucht vor dem Gesetz
hat er mit dem anderen Jungen einen Planwagen geklaut.
Damit sind die beiden,
Gott hab sie selig,
die Klippe runtergestürzt.
-Vor unseren Augen. -Wo?
In die Akuna-Schlucht.
Überbringt die Nachricht. Ich reite zur Schlucht.
Wenn das mal keinen Ärger gibt.
(Mann) Alles in Ordnung?
Was machst du für ein Gesicht, Freddy?
Wenn ich Gesichter machen könnte,
würde ich dir ein neues verpassen.
Würdest du wirklich?
Butch und Freddy, Todds Leute.
Danke.
Nicht die hellsten Kerzen auf der Torte.
-Wir befragen sie. -Stopp.
Die sind gefährlich.
Ich habe einen besseren Plan.
(ruhige gefühlvolle Musik)
(gefühlvolle Musik läuft weiter)
Von hier führt ein Tunnel direkt in Todds Unterschlupf.
Eigentlich zur Flucht gedacht. Komm.
Los, los.
Mmh.
Oh, heiß.
Oh, lecker. Auch Hunger?
Wenn ich dir beim Kochen zusehe, vergeht mein Appetit.
(er summt heiter)
(Knacken)
-(Butch) Was war das denn? -Ich trainiere.
Das würde dir Fettsack auch guttun.
Na los.
-Schlag mich. -(Butch) Was?
(Freddy) Schlag zu.
Wieso? Du bist mein Freund.
Egal.
So fest du kannst, komm.
(Zwitschern)
Hm.
Hm?
(Knacken)
Ruf mich, wenn das Essen fertig ist, Butch.
Wir müssen die beiden zum Reden bringen.
-Der Kuss des Silberfroschs. -Löst die Zunge im Schlaf.
(Winnetou) Ich mache das.
-(Knarzen) -Hm?
(Kojote heult)
(er summt heiter)
Freddy, Essen ist fertig.
(er summt heiter)
Halt.
Hast du nicht was vergessen?
Du bist ein Bandit, ich bin ein Bandit.
Wir wünschen einen guten Appetit.
Mmh.
(er stöhnt)
Und was jetzt?
(er brummt)
(er imitiert Muhen)
Halt's Maul, du blödes Vieh.
Könnt ihr noch was anderes außer kacken?
Die Teufelsschlucht stinkt schlimmer als unser Plumpsklo.
Teufelsschlucht.
(Tür wird geöffnet)
(krächzendes Lachen) Ihr Strohköpfe.
Wer zur Krähenkacke hat euch denn...
diesmal ins Gehirn geschissen?
Keine Ahnung, Todd.
-(er niest) -Pst.
-Habt ihr das gehört? -Was?
(er niest)
Los, komm.
Sorry, Büffelallergie.
Wenn alles nach Plan läuft, müssen unsere Freunde ihr Land verlassen.
Bäh.
Haut euch ein paar Stunden aufs Ohr.
Ernsthaft?
Du bist so ein Idiot.
Okay, wir wissen jetzt, wo die Büffel sind.
In der Teufelsschlucht. Ich weiß, wo die ist.
Morgen früh befreien wir die Büffel.
Alles okay bei dir?
Mein Verstand wollte dir nicht trauen,
aber ich folgte meinem Herzen.
Danke.
(Krächzen)
(bedrohliche Musik)
(er krächzt)
Hey, mein Schatz.
Was willst du mir zwitschern?
(Krächzen)
Mhm.
(spannungsvolle Musik)
(epische Musik)
(Winnetou) Die Büffel, da sind sie.
Du hast es geschafft.
Wir.
Dann los, lass uns die Büffel befreien.
(Todd) Upsi pupsi.
Was für ein Zufall.
(er lacht krächzend)
Tom Silver.
Zurück im Kreis der Familie.
Er hat nichts mit der Sache zu tun.
-Ich zwang ihn, mich herzuführen. -Pst.
Immer so edel, die jungen Leute.
Tom.
Ich kann dir nicht sagen, wie enttäuscht ich bin.
Nach alldem, was ich für dich gemacht habe.
Moment.
Ich bin enttäuscht.
Ich dachte schon, ihr taucht nicht mehr auf.
Was faselst du da?
Für uns sieht das so aus,
als hättest du ihn hergeführt, um die Büffel zu befreien.
Was? Quatsch.
Als ich von deinem Plan hörte, die Büffel zu verstecken,
habe ich mich an seine Fersen gehängt.
Um zu verhindern, dass er die Büffel befreit.
Hör zu, Todd. Ich weiß, ich habe Mist gebaut.
Damals.
Diesen Fehler will ich wiedergutmachen.
Ich führte ihn absichtlich her,
zu euch, als Geschenk.
Du magst doch Geschenke.
Wer mag keine Geschenke?
Aber was soll ich mit dem Typen?
Ist mir eigentlich egal. Er ist nur die Verpackung.
-Das ist das eigentliche Geschenk. -Gold.
Verräter. Ich habe dir vertraut.
Ja, schon klar. Und auf dein Herz gehört.
Ihr seid so bescheuert.
Übrigens, der ist nicht irgendjemand.
Das ist Winnetou, Sohn des Apachenhäuptlings Intschu-tschuna.
So, so, ein Häuptlingssohn.
(Todd lacht)
Tut mir leid,
dass ihr euer Land verlassen müsst.
Aber wir wollen das Gold aus euren heiligen Höhlen.
(Todd seufzt)
Ich habe dich vermisst, Tom.
Ich bin froh, hier zu sein, bei meiner Familie.
Entwaffnet ihn.
So, Freundchen, los jetzt.
Ihr werdet dafür bezahlen. Mein Vater schickt Krieger.
-Hey. -(Todd) Quatscht der immer so viel?
Ohne Pause, hätte mich fast totgelabert auf dem Weg her.
(Todd lacht)
(Todd lacht krächzend)
Mmh.
Oh, Mann.
Zu Hause schmeckt es einfach am besten.
Ho, ho, ho, ho.
Upsi pupsi.
-(Todd) Welch hoher Besuch. -Nagi-nita.
Unser guter Freund Niagara.
(Todd lacht)
Setz dich zu uns und erzähl uns, was dich hierher führt.
Ich habe die Verabredung erfüllt. Wir werden unsere Heimat verlassen.
-Ich will die versprochenen Waffen. -(Todd) Du kriegst deine Waffen.
Wir haben eine Abmachung, aber zuerst wollen wir das Gold...
aus euren heiligen Höhlen.
Dann hast du deinen Teil der Abmachung erfüllt.
Winnetou, der Sohn meines Häuptlings, ist tot.
Auf der Flucht vor dem Sheriff stürzte er in die Tiefe.
Oh. Wie bedauerlich.
Wie schrecklich, wie traurig.
Aber ganz ehrlich, was willst du uns damit sagen?
Sein Tod bestätigt mein Volk in dem Glauben, dass das Land verflucht ist.
Wenn ich Intschu-tschuna den Beweis bringe, befiehlt er,
die Zelte abzubrechen.
(Todd) Halleluja.
Dann hat dieser tragische Unfall sogar was Gutes.
Also husch, husch, zurück in dein Dorf.
Und... in Frieden auf zu neuen Ländern.
(Todd lacht)
Sonst noch was, Tiki-Taka?
Intschu-tschuna ist ein bedeutender Häuptling, aber er erkennt nicht,
dass Bleichgesichter den Frieden nicht einhalten.
Es gibt nur einen Weg, uns gegen eure Waffen zu verteidigen.
Wir brauchen Feuerbüchsen.
Wir wissen, dass du nur das Beste für dein Volk willst, so wie wir.
Für euch, aber auch ein bisschen für uns.
(Männer lachen)
Die Abmachung ist, kein Blut zu vergießen.
Daran werden wir uns natürlich halten.
Wir, die Familie Crow,
wir sind Ehrenmänner.
Butch, Freddy.
Entsorgt diesen Winnetou.
Und "entsorgen" heißt genau was?
Puh. Tom.
-Erklär es ihm. -Hm?
-Kalt stellen. -Ah.
(Freddy) So, Bürschchen.
Tut mir leid, Kleiner.
Ist jetzt echt blöd. Du hast gehört, was Todd befohlen hat.
Niemand traut sich, ihm... äh, ihr, du weißt schon, zu widersprechen.
-Butch? -(Butch räuspert sich)
Sicher, dass ihr ihn wirklich erschießen wollt?
Aber...
-Todd hat gesagt... -Ich weiß, was er sagte.
"Kalt stellen", aber doch nicht so.
Wie denn dann?
-Er verarscht dich. -(Tom) Gut.
Knallt ihn ab, mir egal.
Todd versteht sicher, dass ihr euch widersetzt.
Atmen, Butch.
-Was würdest du machen, Tom? -Denkt nach.
Über die Klippe, gluck, gluck. Ins Wasser.
Nur so bleibt seine Seele im Körper und verfolgt den Mörder nicht.
Aber das wisst ihr ja.
Na, klar wissen wir das.
-Wissen wir. -Klar, für wie blöd hältst du uns?
Also, los.
Gute Reise.
Keine Sorge.
Wir sind gleich da.
(Butch schreit) Au.
Hör auf zu heulen.
Mist, der zappelt wie eine Forelle.
Gib mir den Sack.
Weißt du eigentlich, wie weh das tut?
Du kleine Made, du.
So, Freundchen, Schluss mit dem Unfug.
(Todd pfeift fröhlich)
(Todd) Gold, Gold, Gold, ich komme.
(er lacht)
Tja, irgendwelche letzten Worte?
Na dann, bei... Bei drei.
-Eins. -Ach.
(beide) Mhm.
(heroische Musik)
(friedliche Musik)
(Tom keucht)
(Tom atmet hektisch)
Winnetou, wenn das ein blöder Trick ist,
hör auf damit.
Bitte.
Verdammt, atme endlich.
Atme.
Bitte.
Atme.
Winnetou.
Winnetou.
Mein Freund.
Winnetou.
Du lebst. Ich fasse es nicht.
Du hast mir so einen Schrecken eingejagt.
Oh, Mann. Alles gut.
Es tut mir leid. Dich zu verraten war unsere einzige Chance.
Ich musste tun, als wäre ich für ihn.
Ich wollte... Er hätte sonst...
-Ich weiß nicht, was ich sagen soll. -Dann halt einfach die Klappe.
Die Stimme meines Herzens sprach die Wahrheit. Gut gemacht.
Die Büffel befreien wir später. Wir müssen los.
Bevor Todd die Höhlen entweiht.
-Wo sind die Pferde? -Da vorn, aber warte.
(Hufgetrappel, Wiehern)
Ich lerne schnell.
(Intschu-tschuna) Erst meine Frau. Nun auch mein Sohn Winnetou.
(Nagi-nita) Es tut mir leid.
Ich wünschte, ich könnte bessere Nachrichten bringen.
Aber es besteht leider kein Zweifel.
Danke, Bruder.
Wir werden das Land verlassen.
(er ruft laut)
(Todd) Halleluja.
Die Apachen brechen ihre Zelte ab.
Der Weg zu unserem Gold ist frei.
(abenteuerliche Musik)
(Winnetou) Schneller.
Schneller.
Komm schon, schneller.
-Verlieren wir keine Zeit. -Mein Bruder lebt. Ich spüre das.
Wir müssen jetzt stark sein
und an die Zukunft unseres Volkes denken.
Dein Vater wartet.
(Wiehern)
Du bist dir sicher, hier bleiben zu wollen?
Du wirst unser Volk in ein neues Land führen.
Und dafür Sorge tragen, dass wir in Frieden leben können.
(bedrückende Musik)
(ernste Musik)
(tragische Musik)
Was habt ihr auf unserem Land zu suchen?
Upsi pupsi.
Mit wem haben wir hier das Vergnügen?
(Todd lacht) Wen interessiert es?
Das ist nicht mehr euer Land, sondern unseres.
Fesselt sie.
(Tom) Schneller.
Heya, heya.
Ihr werdet dafür bezahlen.
Unsere Krieger finden euch.
-Und rächen uns. -(Todd) Amüsant.
Genau das Gleiche hat dieser Winnetou auch gesagt,
kurz bevor er sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedete.
(er lacht krächzend)
-Und? -Wir müssen auf Nita-nagi warten.
Die Höhlen sind voller Irrwege.
Keine Chance, allein das Gold zu finden.
-Musst du Pipi machen? -Mhm.
Wie oft habe ich gesagt, du sollst Pipi machen,
bevor wir losreiten.
Mhm.
-Los, geh. -Danke.
Kinder. (er lacht)
Ich will jetzt endlich mein Gold.
Ihr könnt mich durch die Höhle führen.
Wir würden lieber sterben,
als euch den Weg durch die Höhlen zu zeigen.
Wie edel und würdevoll.
(metallisches Klicken)
Oh. Da ist er ja endlich.
Unser treuer Freund.
(Todd lacht) Falls ihr euch noch nicht kennt:
Niagara, alte Menschen.
Alte Menschen, Niagara.
Wen interessiert es?
-Wo sind die versprochenen Waffen? -Puh.
Das mit den Waffen ist...
Hände hoch!
Nscho-tschi, Achtung.
Nein, lass mich.
Kleines, hübsches, mutiges Mädchen, so was macht man nicht.
Oh.
Na warte, du Kleine.
Lauf, Nscho-tschi! Hol Hilfe!
Der nächste Schuss trifft.
(Todd) Hol die Kleine.
Nagi-nagi,
immer schön knacki knacki.
Wer führt mich jetzt endlich...
zu meinem Gold?
-Du. -(alte Frau) Ich mache das.
Ich mache das.
Halleluja. Entzückend.
Los, ihr nach, los.
Foley, du auch.
Vorwärts.
(treibende Musik)
(Mann keucht)
Wollte ich schon immer ausprobieren, so ein Ding.
Winnetou, du lebst.
Falls wir es nicht schaffen, die Büffel sind in der Teufelsschlucht.
Danke.
-Los. -Okay.
Nscho-tschi. Habt ihr Nscho-tschi gesehen?
Nscho-tschi?
Großmütterchen, warum bleibst du stehen?
Soll Hatschi-Hatschi dich huckepack nehmen?
(Todd lacht)
Los, weiter, weiter.
Wann sind wir denn endlich da?
Nicht einschlafen.
Weiter.
Los.
Wartet doch mal.
Nee, ne?
(Foley keucht)
-Daran könnte ich mich gewöhnen. -Weiter.
Upsi pupsi. (er lacht)
Halleluja.
Foley!
Schau dir das an.
Das Gold der Apachen.
Fo...
Foley?
(Todd gedämpft) Foley.
Ich wusste es.
Tom.
(Todd) Die ganzen Wände voller Gold.
(Todd lacht)
Winnetou.
-Ich mache das. -(Todd) Voller Gold.
Alle Wände.
(Todd lacht)
Das Gold... der Apachen.
(Todd lacht)
(Tom räuspert sich)
Tom.
-Da bist du ja endlich. -Mhm.
-Schau dir das an. -(Tom lacht)
Pures Gold.
Das ist was anderes, als es in Bröseln aus dem Fluss zu waschen.
Und alles gehört mir.
Ich gebe meinem Lieblingssohn was ab.
Ich bin nicht dein Sohn.
(leises Knacken)
Du kleine, miese, dreckige...
(Todd stöhnt)
Winnetou.
Winnetou.
Wir haben es geschafft. Los, komm schnell.
Das musst du dir anschauen.
Tom...
du Verrä...
Ein Pfeil bricht leicht, viele Pfeile sind stärker zusammen.
Danke, mein Freund.
Nscho-tschi.
Ich hatte Angst, dich auch zu verlieren.
Ich hatte recht.
Womit hattest du recht?
Winnetou.
(gefühlvolle Musik)
Winnetou.
Du lebst.
Schau mal.
So geht Familie.
Dummer Kerl.
Die Büffel sind zurück.
(Jubel)
Nagi-nita...
hat geglaubt, Waffen würden Frieden bringen.
Aber sein Glaube war falsch. Das Gegenteil ist der Fall.
Todd und seine Banditen wurden dem Sheriff übergeben.
Hm.
Winnetou, mein Sohn.
Ich habe dir Unrecht getan.
Ein Krieger zeichnet sich durch seine Taten aus.
Dank dir sind die Büffel wieder zurückgekehrt.
Die Ehre gilt einem anderen.
Dem, der mein Leben und das unseres Stammes gerettet hat.
Ich? Ach was.
Halblang. Das waren wir schon zusammen.
Nscho-tschi...
Du wirst einmal ein großer Häuptling werden.
(Jubel)
Tom, sieh mal.
Miss Elly.
(Intschu-tschuna räuspert sich)
Tom Silver,
der große Geist hat dich geschickt.
Ja.
Als Zeichen, niemandem zu misstrauen,
nur weil deren Haut eine andere Farbe hat.
Unsere Augen können uns trügen, nicht aber unser Herz.
-Danke. -Wir sind dir zu Dank verpflichtet.
(Jubel)
Du bist dir sicher, dass du den Jungen zu dir holen willst?
Ja, ganz sicher.
-Wenn das mal keinen Ärger gibt. -Ach, Sheriff.
Tante Todd hat geheult,
als ich ihm das weggenommen habe.
(idyllische Musik)
Blutsbrüder.
Blutsbrüder.
Für dich, mein Bruder, wird an unseren Feuern immer ein Platz sein.
Wir sehen uns wieder.
(pompöse Musik)
Untertitel: Evelyn Kiok
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