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In unserer Bank sind die Kunden unsere Freunde.
11.000 RUTEN
- Monsieur? - Ja? - Kann ich eine halbe Stunde früher gehen,
weil ich einen Termin beim Zahnarzt habe?
Also, meine Damen!
Ich muss schon bitten! Etwas Disziplin!
Ihr lacht mich aus. Ihr wollt mich verspotten. Ihr seid so gemein.
Was ist?
Ich soll Sie erinnern, dass Sie um ein Uhr mit Mademoiselle Grivenko verabredet sind.
Oh, ja! Danke!
- Hallo, Florence! - Bitte nicht im Restaurant!
- Du kommst zu spät. - Ich habe getan, was ich konnte! Guten Tag, Brutos!
Du benimmst dich unmöglich! Du weißt, wie eifersüchtig mein Schätzchen ist!
Oh, was für eine Überraschung! Das neue Liebespaar.
Sind die beiden nicht süß? Spaß beiseite. Was wünschen die Herrschaften zu speisen?
Zweimal Tomatensalat. Ohne Öl, ohne Salz. Nur ein bisschen Zitrone.
Zwei Steaks und eine Kartoffel für Monsieur, ohne Salz natürlich.
Und einen Joghurt für mich.
- Was möchtest du trinken? - Einen leichten Bordeaux. - Gern.
Wein zum Mittagessen?
Bist du total verrückt?
Eine Flasche Evian, bitte. Ich habe nicht die Absicht, einen Alkoholiker zu heiraten.
Ich hab diese dummen Zeitungsartikel über Alkohol nicht geschrieben, weißt du?
- Ich hör einfach auf. - Womit hörst du auf?
Mit dem Zeitung lesen. Womit denn sonst?
Ich finde das nicht sehr lustig.
Ich weiß gar nicht, was Sie daran so komisch finden, Sie Idiot!
- Na los, in die Küche! Los, los! - Ich muss schon sagen. Sie ist zauberhaft!
Dieses Restaurant hat überhaupt kein Niveau mehr!
- Romain, hörst du mir zu? - Ja.
Mama bittet dich, die Karten für Frankreich gegen Schottland nicht zu vergessen.
Du weißt ja, Mama liebt Rugby, seit Papa nicht mehr lebt.
Aber Romain, hörst du mir überhaupt zu?
- Ja, ich hör dir zu. - Ich muss schon sagen. Na ja...
Irgendwas muss die Ärmste ja tun.
Sie hat im Schlafzimmer die Fotos der französischen Mannschaft aufgehängt.
Ich find das süß.
Romain? Romain, du hörst mir nicht zu!
Aber ja. Ja, ja, natürlich, mein Schatz.
Du hast gerade gesagt, dass deine Mutter scharf auf die französische Mannschaft ist.
Romain, benimm dich, ja?
Sehen wir uns am Wochenende, Mausebär?
Erstens bitte ich dich um mehr Respekt vor deiner zukünftigen Schwiegermutter,
zweitens möchte ich feststellen, dass keine Rede davon sein kann,...
Pardon!
Danke.
Dass ich auf keinen Fall dein Mausebär bin.
Und im Übrigen wollte ich dich daran erinnern, was du ja schon längst weißt,
dass ich am Wochenende nicht da bin.
Romain, was erlaubst du dir? Nimm deine Hand weg!
Du bist verrückt!
Wie oft muss ich dir sagen, dass ich deine schlechten Manieren abscheulich finde?
Lern; dich endlich zu Benehmen!
- Gibt es heute junge Tauben? - Nein, Monsieur. - Keine Tauben?
- Keine Tauben. - Romain? Romain!
Romain? Romain, hörst du mir zu oder nicht?
Was? Hör mal zu, Jean Françoise! Du bist letzte Nacht nicht nach Hause gekommen!
Und die vorletzte Nacht ebenfalls nicht!
Wenn das noch einmal vorkommt, schmeiß ich dich raus!
Wissen Sie was, Monsieur? Auf Ihre Schecks können wir pfeifen!
Weshalb sparen Sie sich nicht die Mühe, sie zu unterschreiben?
- Guten Tag, Madeleine. - Guten Tag.
Wie ist das Wetter draußen?
Gar nicht schön, Madame. Neblig und feucht.
Warum zünden wir nicht ein Feuer an?
Was für ein Feuer meinst du denn?
Sie sollten sich ein Buch nehmen, Madame, und es vor dem Kamin lesen.
Und welche Art von Buch soll das sein, Madeleine?
Da gibt es eine sehr bemerkenswerte Sammlung erfolgreicher Gedichte.
Die ich Madame leihen könnte.
Du? Du, ein einfaches Dienstmädchen, interessierst dich für Poesie?
Ich nicht.
Gibt es denn hier junge Tauben?
- Wenn es welche gäbe? - Was würdest du mit ihnen tun?
Was für ein sonderbarer Soldat.
- Komm her, mein Schätzchen! - Oh, ich bin gefallen!
Ein bisschen Respekt vor meiner Uniform, bitte.
Das schmeckt fast so gut wie junge Tauben.
- Gott sei Dank! Endlich Feierabend! - Ab nach Hause!
- Wollen wir nicht noch schwimmen gehen? - Ja, das hört sich doch gut an!
Also gut, dann kommt! Das wird bestimmt lustig. Gehen wir schwimmen!
Weshalb mach ich mir immer ein anderes Bild von dir, Florence?
Bin ich fertig.
Was soll denn das sein?
Anwaltskanzlei Maitre Schmulkrutz aus Bukarest.
Sehr verehrter Monsieur, in der Anlage finden Sie die persönliche Habe
Ihres Vorfahren des Fürsten Mony Vibescu. Mit freundlichen Grüßen, Schmulkrutz.
Fürst Vibescu? Aber das ist doch der Held aus dem Roman, den ich gerade lese.
Die 11.000 Ruten. Das ist ja eine eigenartige Geschichte.
9451823.
Das ist ja spannend. Hoffentlich ist sie da.
- Hallo, ist da Tante Evia? - Bist du es, Romain, mein kleines Schätzchen?
Welch seltene Freude, dass du mich einmal anrufst, mein Kleiner.
Ich freu mich auch, dich zu hören. Sag mal, ich habe da soeben
einen Schiffskoffer bekommen, mit der persönlichen Habe eines gewissen
Fürsten Mony Vibescu, der mein Vorfahre sein soll. Sagt dir das was?
Natürlich sagt mir das was, mein Engelchen.
Aber sag mal, hast du denn überhaupt keine Ahnung?
- Keine Ahnung wovon? - Na ja, dass du einen Vorfahren hattest,
der sehr exzentrisch und sehr ausschweifend war.
Seine Abenteuer sind in einem Buch veröffentlicht worden, das den Titel trägt:
"Die 11.000 Ruten".
Im Ernst? Dieses Buch lese ich doch gerade!
Wunderbar! Das ist eine wahre Geschichte.
- Diese Geschichte ist total verrückt! - Verrückt?
Du hast recht. Ich glaube auch, dass er verrückt war.
Na gut, Tante Evia. Ich ruf dich nächste Woche wieder an. Mach's gut. Salut!
Auf Wiederhören, Romain!
Der hat's ja ganz schön getrieben!
Mal sehen.
Das sind ja Filmbüchsen.
Eigentum der fürstlichen Familie Vibescu. Erb-Hospodar.
Was ist denn das, ein Hospodar?
Dieser Film, der zu Ehren des Fürsten Mony Vibescu gedreht wurde,
darf nur von Familienangehörigen gesehen werden.
Achtung, es geht los!
Dieser Film ist der Erinnerung an den Fürsten Mony Vibescu,
dem Erb-Hospodar, gewidmet.
Verehrter Zuschauer, betrachte ihn auf eigenes Risiko und Gefahr,
denn du könntest, ebenso wie der Fürst, an den schrecklichen Folgen des Fluches
der 11.000 Ruten zu Grunde gehen.
Guten Tag, mein Name ist Natascha.
Ich werde Ihnen jetzt über das wirklich einzigartige Leben
des größten Lebemanns aller Zeiten berichten.
Ich meine damit Seine Exzellenz, den Fürsten Mony Vibescu.
Den Erb-Hospodar.
Die Geschichte des Fürsten beginnt in Bukarest.
Eine Stadt, die er als sehr langweilig empfand.
Hier, auf diesem Gemälde, sehen wir ihn in lieber Gesellschaft
des Konsuls. Ein alt gewordener Lüstling.
Mittlerweile mehr Voyeur als Akteur, obwohl er den Fürsten
nicht ungern missbrauchte, was dieser sich gefallen ließ.
Aber das bin doch ich, oder bin ich verrückt?
Dem Fürsten war es langweilig in Bukarest.
- Und so beschloss er, nach Paris zu reisen. - Das ist doch Florence!
Und es war in Paris, wo er ein junges Mädchen kennenlernte,
das für ihn noch sehr wichtig werden sollte.
Mademoiselle!
Mademoiselle!
Mademoiselle, ich möchte Ihnen gern einen Vortrag halten.
- Einen Vortrag? - Ja.
Also, so hat man mich noch nie angesprochen.
Und einen Vortrag worüber, wenn ich fragen darf?
Einen Vortrag über die Sexualität, Mademoiselle.
Einen Vortrag über Sexualität? Sie?
Das sieht man Ihnen aber gar nicht an.
Sie müssen ganz schön viel Fantasie haben.
Auf jeden Fall ist sie schlagfertig. Gelobt sei der Tag, an dem ich Sie treffen durfte.
Darf ich mich Ihnen zu Füßen legen, samt meinem Vermögen.
- Ihrem Vermögen? - Ja.
Geld interessiert mich nicht.
Erlauben Sie mir, Ihnen Folgendes zu sagen.
Schon seit ewigen Zeiten war der Mensch
auf der Suche nach dem perfekten Aphrodisiakum.
Es gab Mixturen aus zerquetschten Fröschen,
vermengt mit den Flügeln der Fledermaus und bestäubt
mit zerriebenem Rhinozeroshorn. In späterer Zeit kannten wir dann
die beliebte Ingwerwurzel, den Extrakt aus der berühmten
spanischen Fliege und den indischen Hanf.
Aber heute verdankt man mir, dem Fürsten Mony Vibescu,
Erb-Hospodar, die Entdeckung des wirksamsten Aphrodisiakums
aller Zeiten. - Und das wäre?
Aber das sind Sie, Mademoiselle! Das sind Sie!
- Ich? - Ich bin bereit, meine Aufrichtigkeit zu bezeugen.
Wenn ich Sie im Bett hätte, würde ich Ihnen 20 Mal hintereinander meine Liebe beweisen.
- 20 Mal? - Jawohl! - Hintereinander?
Und falls Sie aus irgendeinem Grund nicht Ihren Mann stehen könnten?
Nun, in diesem Fall, soll mich der schreckliche Fluch treffen.
Die grauenhafte Bestrafung der 11.000 Ruten!
Ja! Tot soll ich sein, nach dem Willen der 11.000 Ruten!
Ich weiß gar nicht, worum es geht.
Aber ich muss gestehen, dass Sie meine Neugier erwecken.
Hören Sie, ich bin auf den Weg in die Rue Duphot, meine Freundin zu besuchen.
Wenn Sie möchten, können Sie mich gern begleiten.
Dann plaudern wir über alles bei einer Tasse Tee.
Man trifft sehr selten einen Mann, der die Frauen zum Lachen bringt.
Ich bin kein Komiker. Ich bin ein rumänischer Fürst. Erb-Hospodar.
- Sie sind ein Erb-Hospodar? - Jawohl!
Und ich bin Culculine d'Ancone, ich bin erst 22.
Ich habe schon die Hoden von 10 starken Männern geleert.
Und dazu auch noch die Börsen von 15 Milliardären.
- Kommen Sie mit und erzählen Sie mir noch ein paar lustige Dinge. - Ja.
Alexine, ich hab eine Überraschung für dich! In Gestalt von diesem Monsieur!
Was ist an ihm überraschend?
Erstens, der Mann ist ein rumänischer Fürst.
- Oh, Exzellenz! - Mademoiselle.
- Und obendrein ist er ein Erb-Kospodar! - Erb-Hospodar heißt das, Mademoiselle.
Und was soll das sein?
Das ist vergleichbar mit einem Unterpräfekten.
- Die Überraschung ist wirklich eine Überraschung. - Oh, ja, ja, ja.
Aber ist sehr reich, sehr witzig und außerdem hat er versprochen, mich zu lieben.
- 20 Mal hintereinander. - 20 Mal hintereinander?
Wenn nicht, wird ein furchtbarer Fluch über ihn verhängt.
- Von den 11.000 Knuten. - Ruten. 11.000 Ruten.
Nun gut. Fangen wir doch mit dem Anfang an.
Also reich, dann sage ich es ihm lieber gleich.
Eine von uns beiden wird es schaffen, Sie zu ruinieren.
Witzig? Das haben Sie schon bewiesen.
Doch die 20 Mal hintereinander, die wage ich zu bezweifeln.
Verzeihen Sie mir, Monsieur. Ich lasse mich gerne überraschen.
- Ein Glas Portwein? - Da sage ich nicht nein.
20 Mal hintereinander. Andernfalls die 11.000 Ruten.
Das klingt ja wunderbar. Oh, ist der nicht süß?
- Zeigen wir ihm das lebende Gemälde? - Ja, ja, ja, ja.
- Wissen Sie, was ein lebendes Gemälde ist? - Nein. - Dann passen Sie auf.
Und während Sie es sich ansehen, werde ich es Ihnen beschreiben.
Es war einmal eine sehr hübsche, junge Dame, die immer sehr seriöse Kleider trug.
Doch weshalb tat sie das? Weil sie Angst vor den Männern hatte.
Aber am Abend, wenn sie zu Hause war,
stellte sie sich ganz allein vor den Spiegel.
Und dann tat sie, als hätte sie den Mann ihrer Träume vor sich.
Sie zog sich langsam aus. Der erste Knopf.
Der zweite Knopf.
Und der dritte. Der vierte.
Der fünfte.
Aber die Hände wanderten weiter.
Was fällt dir denn ein?
- Er hat gesagt 20 Mal. - Der? 20 Mal? Du machst wohl Witze.
Sie hat mir mein Ohrläppchen ausgerissen! Ich bin doch nicht Van Gogh.
Gib mir mein Ohrläppchen zurück!
Nur weil ich versprochen hab 20 Mal hintereinander.
Da hatte ich mich wohl überschätzt.
Gleich ist es soweit. Der Fluch lastet auf mir.
Die 11.000 Ruten.
Ich sag doch gar nichts.
Wer seid ihr?
Du lieber Himmel, das ist ja mal ganz was anderes, eine delikate Situation.
Einfach unglaublich. Ist ja merkwürdig.
Sieht mir ja ganz nach Geschlechtsverkehr aus.
Gestatten Sie, mein Name ist Cornaboeux. Darf ich Ihnen gratulieren?
Sie haben einen sehr guten Geschmack.
Hast du nicht zufälligerweise genau dieselbe Idee wie ich, mein Freund?
Vorausgesetzt du hast dieselbe Idee wie ich, Chaloupe,
dann ist es sehr gut möglich.
- Bedien dich. - Oh, nein, nein. Ich fang da nicht an.
- Nun zier dich jetzt nicht. - Das kommt gar nicht in Frage.
- Ich bin Ihnen verpflichtet. - Und ich bin Ihr ergebener Diener.
Sagt mal, ihr Vögel. Entscheidet ihr euch heute noch oder morgen?
Sei nicht so frech. Verstehst du?
Wir müssen ihn fesseln, aber dann erlebt ihr was.
So.
Spiel mit mir Pferdchen. Ja? Spiel mit mir Pferdchen.
Na los! Los!
Na los, du Nutte!
- Du süßer, kleiner Dreckskerl. - Verdammte, elende Schlampe.
Dir werde ich es geben.
Mein armes Schätzchen.
Süßer Schatz!
Alexine!
Du armer Kerl. Du kriegst den Gnadenstoß.
Das darf doch nicht wahr sein. Das gibt's doch nicht.
Aber ich werde dich rächen!
Der Mordskandal in der Rue Duphot erweckte weniger Aufsehen, als man erwartet hatte.
Denn schon am nächsten Tag, nachdem Chaloupe entmannt worden war,
entbrannte der Krieg zwischen Frankreich und Japan.
Fürst Vibescu musste unverzüglich mit dem Orientexpress nach Bukarest zurückkehren.
Und auf dieser Bahnfahrt im Orientexpress sollten sich Dinge ereignen,
die zu den schrecklichsten Erfah- rungen im Leben des Fürsten zählen würden.
Mist.
- Hallo? Ja? - Romain Marchand? - Ja, der bin ich.
Hier spricht Vidi, der Generaldirektor des Credit Bancare.
Gute Abend, Herr Generaldirektor.
Verzeihen Sie mir bitte, dass ich Sie am Sonntagabend störe.
- Sie sehen sich sicher gerade den Film an. - Den Film? Aber, Herr Direktor?
Ja, diese tolle Geschichte mit Louis de Funès im ersten Programm.
Ah ja, ja, ja, ja. Natürlich sehe ich mir gerade den Film
im ersten Programm an, mit Louis de Funès. Ja, ja.
Aber das ist natürlich nicht der Grund meines Anrufs.
Ich wollte Ihnen nur sagen, dass Sie morgen nach Bukarest reisen.
- Nach Bukarest? - Genau, nach Bukarest.
Dort findet nämlich der internationale Kongress für Bankinformatik statt.
Warum die sich gerade dieses Entwicklungsland ausgesucht haben,
weiß ich auch nicht. Tatsache ist, dass Sie morgen Abend mit dem
Orientexpress abreisen. - Mit dem Orientexpress?
Pardon. Guten Abend, Herr Pfarrer.
- Das ist doch ein Kardinal, oder nicht? - Ah, was soll's.
Verzeihung, Herr Pfarrer.
Romain? Ich hab fast das Gefühl, es freut dich, mich loszuwerden.
- Wie? Was? Wie? Du meinst doch nicht mich? - Ja.
Aber wie kommst du denn darauf, mein Mausebär?
Romain, ich hab dir gesagt, ich will nicht.
Hör zu, soll ich dir zeigen, wie schwer es mir fällt, dich zu verlassen?
Romain, nein! Bist du verrückt, oder was ist los mit dir?
Tut mir leid, Mause... Na ja, Florence, aber ich habe solche Lust auf dich.
- Ach, du bist unverbesserlich. - Vorsicht auf dem Bahnsteig.
Kleiner Bengel, wann wird aus dir endlich mal ein richtiger Bankier.
- Wir wünschen gute Reise. - Hast du gehört?
Falls du wieder einen Gichtanfall hast, lass ihn dir Wegmassieren von Pater Resinar.
Du bist unverbesserlich. Wiedersehen.
Wiedersehen, mein Mausebär.
- Nehmen Sie gebratene Taube? - Wieso denn das?
Mit Sicherheit nicht, ich mag keine Tauben. Ich mag lieber Ferkelchen.
Das ungemein erregende Rütteln der Züge geht uns bis ins Mark der Lenden.
Das ungemein erregende Rütteln der Züge geht uns bis ins Mark der Lenden.
Eine Portion Räucherlachs und das Rütteln der Züge
und Entrecôte marchand de vin geht bis ins Mark der Lenden.
Das ungemein erregende Rütteln der Züge geht uns bis, geht uns bis...
Das ungemein erregende Rütteln der Züge geht bis ins Mark der Lenden.
Das ungemein erregende Rütteln der Züge...
Das erregende Rütteln der Züge geht uns bis ins Mark der Lenden.
Der Lenden, und erfüllt uns mit Lust.
Ich glaube, Monsieur, dass der Vers, den Sie suchen,
und der ist ganz sicher von Alphonse Allais, folgendermaßen lautet:
Das ungemein erregende Rütteln der Züge erfüllt uns mit Lust
bis ins Mark der Lenden.
Ah, das ist wunderbar. Ich träume und ich weiß es.
Darf ich das als Kompliment betrachten?
Na, der hat mir gerade noch gefehlt.
- Darf ich fragen, wie Sie heißen? - Die Frage gefällt mir nicht.
Mein Name ist bekannt. Estelle Ronange. Von der Comédie-Française.
Meine Verehrung, Madame.
Fürst Mony Vibescu. Erb-Hospodar.
Mony, Sie sind es wirklich? Natürlich! Jetzt erkenne ich Sie.
Jeden Abend habe ich in der Loge auf dich gewartet.
Und nachdem du nie kamst, hab ich meine Röcke gelüpft, meine Hose abgestreift,
mich vor dem Spiegel gestreichelt und dabei nur an dich gedacht.
Sagen Sie mal, dieses Speckmonster neben Ihnen, findet er keinen anderen Platz?
Und das Geschöpf zu Ihrer Linken?
Françoise, setzen Sie sich bitte mit Monsieur an einen anderen Tisch.
Und nun, da wir allein sind, mein lieber Vibescu, vertauschen wir die Rollen.
Ausnahmsweise bin ich die Zuschauerin und Sie der Darsteller.
- Wie wäre es mit einem Gedicht? - Also gut, wenn Sie darauf bestehen.
Es geht um etwas, das ich selbst geschrieben habe.
- Ich applaudiere im Voraus. - Besten Dank.
Führt deine Hand, mein wunderbares Eselsglied jetzt ein.
Ins heilige Bordell durchs Schenkeltor das Heere,
so darf ich gestehen, trotz prüder Pfaffenlehre,
reich wird, wenn du genießt, mehr deine Liebe sein.
Und meinen Mund an deinen süßen, weißen Brüsten wie Zucker-Baiser,
Saugmale ohne Gift gibt sich mein Mund die Ehre.
In deine Weibesgruft aus hehrer Manneswehre
fällt Same dann wie Gold ins klare Siel hinein.
Oh, du mein süßes Nüttchen.
Dein Hintern hat ausgestochene, fleischige Früchte, pralle Glut und Zauberkraft.
Der Erde Rundungen, die geschlechtslos schon erschafft,
der Mond, dem gar der Hintern fehlt, nach je 4 Wochen...
Und aus deinen Augen schießt, selbst wenn du sie verschleierst.
- Die dunkle Helle, die aus Sternen nieder- fließt. - Oh, wie ist das entzückend.
Und ich möchte mich sehr herzlich bedanken für Ihre Hommage an Corneille,
am Höhepunkt Ihres Sonetts.
Obwohl ich eigentlich einen Schlussstrich ziehen möchte, zumindest was die
Comédie-Française angeht, so interessiert mich doch alles, was dort passiert.
Ich muss Sie bitten, Madame.
Hören Sie auf mit Ihrem teuflischen Zehenspiel.
Was würden die Leute sagen wenn... wenn ich...
in den Speisewagen spucken würde.
Schon gut, mein Schätzchen.
Aber sag mir noch ein Gedicht auf, bevor du ins Bettchen gehst.
Gut, aber in diesem Fall improvisiere ich.
Das ist hervorragend, köstlich, bewundernswert.
Mony, komm und liebe mich schnell im Schlafwagen.
Meine Seele ist maßlos verrückt nach dir.
- Und die zwei da drüben? - Aber was soll die Frage?
Die nehmen wir einfach mit. Die sind schließlich auch Menschen.
- Haben Sie sich wehgetan? - Nein, nein, nichts passiert.
Und nun, liebe Françoise, zeigen Sie den beiden Herren,
die reizenden Dessous, die ich Ihnen neulich gekauft habe.
Fast könnte man meinen, es öffnet sich der Vorhang vor einem zauberhaften Bühnenbild.
Etwas mehr Anstand.
Weißt du denn nicht, dass man das wahre Vergnügen zuerst mit den Augen genießt?
- Nein. - Françoise, knöpfen Sie jetzt Ihr Kleid auf.
Wie Sie sehen, meine ungläubigen Herren,
Ihre Zweifel sind unbegründet.
Du alter Dummkopf! Wenn du dich nicht benehmen kannst,
setze ich dich vor die Tür. Es tut mir leid, meine Damen. Er ist ein Flegel.
- Ja! Ja! - Wir kommen in 20 Minuten in Bukarest an, Monsieur.
- Bukarest. Bukarest. - Sind Sie wach, Monsieur?
Ja, ja. Ich bin wach. Besten Dank.
Willkommen in Bukarest. Im Hotel Kraputevsku.
- Vielen Dank. - Unter welchem Namen haben Sie reserviert?
- Fürst Mony Vibescu. Pardon, Romain Marchand. - Danke.
Ja, Sie haben Zimmer 1221.
- Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt, Monsieur. - Danke.
Das ist unser schönstes Zimmer, Monsieur.
Dann würde ich gerne mal das hässlichste sehen.
- Hier, das ist für Sie. - Besten Dank.
Sag mir, wer du bist, mein Mausebär.
Bist du diese penetrante Florence, die ich trotz allem liebe?
Oder bist du dieses lüsterne Geschöpf, das so herrlich unmoralisch ist,
mit dem geilen Namen Culculine d'Ancone?
Auf jeden Fall bin ich drauf und dran verrückt zu werden.
Und das dauert bestimmt nicht mehr lange.
Aber das Schlimmste ist, dass ich mich sogar freue.
Und dass ich nichts dagegen unternehmen möchte.
Ja, herein.
Das ist für Sie, Monsieur.
- Hier. - Meine Bank verwöhnt mich ganz schön.
Sagen Sie, kennen Sie eine gewisse Natascha Kollowic?
Dieser Name kommt mir zwar bekannt vor, aber...
Ja, jeder kennt Natascha Kollowic in Bukarest, Monsieur.
- Na ja, nicht unbedingt persönlich. - Was wollen Sie damit sagen?
- Mist! - Pardon.
Wünschen Sie, wünscht Monsieur vielleicht...
- Ja? - Soll ich Monsieur vielleicht... - Ja?
- Das Bett abdecken? - Nennt man das so?
- Ja, so nennt man das. - Ach, das Bett abdecken. Nein, nein.
Wissen Sie, meine Süße. Wissen Sie, dass Sie sehr charmant sind?
- Sie sind sehr freundlich. - Wäre es Ihnen vielleicht möglich... - Ja?
Na ja, könnten Sie nicht...
Oh nein. Nein.
- War's das? - Ja, besten Dank. Das war's.
- Falls Monsieur noch einen Wunsch haben sollte, dann klingeln Sie. - Ja.
Ich möchte wissen wo ich Natascha Kollowic finden kann.
- Monsieur? - Einen kleinen Whisky hätte ich gern.
- Sagen Sie mir, Monsieur... - Whisky? - Nein. Nein.
Die junge Frau, die gerade vorbeiging... Die junge Frau, die vorbeiging,
Sie müssen doch wissen, wen ich meine. Ich hab Sie im Spiegel gesehen.
No understand.
Hier, der Rest ist für Sie.
Kennen Sie den Namen der jungen Frau, die gerade rausgegangen ist?
- Das ist eine sehr hübsche Dame. - Ihre Meinung interessiert mich nicht.
- Wie heißt sie? - Aber natürlich.
- Sie ist die Frau seiner Exzellenz des Botschafters von Morphalie. - Ja?
- Sergej Ivanovic Kollowic - Aha, und mit Vornamen heißt sie Natascha?
Die Botschaft von Morphalie finden Sie auf Nummer 12.
- In der Straße der Befreiung, Monsieur. - Vielen Dank.
Hey, Taxi! Taxi!
Mist, wie sage ich es das auf Rumänisch? Folgen Sie diesem Wagen.
- Das heißt... - Also...
Sagen Sie, habe ich Sie nicht schon irgendwo mal gesehen?
Der Rest ist für Sie.
- Natascha Kollowic? - Romain Marchand? - Sie kennen mich?
- Sie sind es also. - Natürlich. Aus dem Film.
Ich bin eine große Anhängerin Ihres berühmten Vorfahren,
dem illustren Fürsten Mony Vibescu.
- Pardon, Madame. Was kostet die Figur? - Pardon?
- Der Preis von dieser Statue. - Ach so, ja. 4000.
4000? 4000. Ui.
Aber wieso kennen Sie meinen Namen? Können Sie mir das erklären?
Sie haben doch soeben gesagt, dass Sie demnächst verrückt werden, oder?
Ja, ja, aber das habe ich nicht zu Ihnen gesagt.
Gut. Hören Sie auf, mir dumme Fragen zu stellen. Kommen Sie mit.
- Kennen Sie das? - Ja. Ja, natürlich. - Gut.
Ich lasse Sie jetzt ein paar Minuten allein mit diesen Krimskrams.
Ich möchte mich umziehen, weil ich mich in diesem Kleid eingeengt fühle.
Aber das kenne ich ja noch gar nicht.
Oh ja.
Na, mein Lieber? Was ist daran so besonders?
Oh, Sie sehen wunderbar aus. Ich sehe mir gerade dieses Bild an.
Dieses Gemälde. Ganz schön komisch was?
Es stellt die erste Begegnung Ihres Vorfahren,
des Fürsten Mony Vibescu, mit meiner Großmutter dar.
- Die wussten damals Feste zu feiern. - Und ob.
Meine Großmutter hat sich schon zu Beginn dieses Abends ausgezogen.
Weil ein Papst über ihrem Bauch die Messe lesen sollte.
Sie war einfach wunderbar. Ihr Po war wie ein frischer Pfirsich.
Ihre Brüste waren fest wie Marmor.
Dann nahm Natascha das Glied des Fürsten in die rechte Hand
und rief, ich schwöre es bei dem übergroßen Schwanz,
der mich bis auf den Grund meiner Seele erfreuen wird.
Die Dynastie der Obrenovic wird innerhalb kürzester Zeit aussterben.
Und während Fürst seinen riesigen Freuden- Spieß zwischen Nataschas Schenkel trieb,
vögelten sich die anderen Verschworenen in den Arsch,
besorgten es sich gegenseitig.
Und dann stand Natascha auf, drehte sich um
und bot allen Verschwörern ihren Hintern dar.
Immer wenn ich diese Geschichte erzähle, ich weiß nicht warum,
aber danach fühle ich mich sehr müde.
- Und wann erfahre ich die Fort- Setzung? - Die Fortsetzung? - Ja.
- Na ja, vielleicht heute Abend. - Hier?
Oh, nein, hier nicht. In der Botschaft.
Du gehst durch den Hintereingang hinein.
Sei ganz unbesorgt, meine Leute wissen Bescheid.
Also, ich werde als erster reingehen.
Denn mein lieber Mann, der Bot- schafter, ist schrecklich eifersüchtig.
- Er lässt mich überwachen. - Na ja.
Guten Abend, die Herren. Lassen Sie sich nicht stören.
Bist du es, Fedor?
Komm schnell. Komm her, du böser Mann.
Jetzt warte ich schon 8 Tage auf dich.
Komm, komm, komm. Schnell. Komm her.
Aber mein Lieber, du hast ja nur zwei.
- Na klar. - Aber mein Geliebter der hat drei.
Gehen Sie ans Licht, damit ich Sie erkenne.
Aber da kann ich nichts dafür. Ich komme herein
und da sagen Sie mir, dass Sie es nicht mehr aushalten.
Da wollte ich Ihnen einen Gefallen tun. Das ist alles.
- Sind Sie Franzose? - Ja. - Sie sind ein unwürdiger Vertreter Ihres Landes.
Aber Sie kenne ich doch, oder? Sie sind das Zimmermädchen aus dem Hotel.
Sie haben mir doch den Champagner von Natascha Kollowic gebracht.
Na und? Hören Sie, das ist doch völlig egal.
- Sie sind trotzdem ein ganz widerlicher Flegel. - Wunderbar.
Aber Natascha Kollowic hat gesagt, ihre Leute wären informiert.
Oh, Sie kennen Natascha Kollowic?
Na klar, aber das wissen Sie doch ebenso gut wie ich.
- Aber dann sind Sie Romain Marchand. - Ja.
Der Nachfahre des sadistischen Fürsten. Aber das gibt's doch gar nicht.
Das ist ein Überfall. Fedor! Fedor, Hilfe!
Aber so hilf mir doch! Fedor!
Ja, aber was machen Sie denn da?
Du bist mir ja vielleicht eine.
- Du bist ja ganz steif. - Ja.
Ich muss schon sagen, du bist ganz schön scharf.
Aber das ging ganz schön schnell.
Küss meine Muschi.
So ist es gut.
Bring mein kleines Vötzchen zum Singen.
Oh, ja.
Das macht mich trunken.
Als würde ich sterben.
Oh, Romain. Hör jetzt nicht auf! Nicht aufhören! Ich komme!
Was du mit deiner Zunge alles machst.
Wenn du den Haushalt ebenso gut führst, bist du als Zimmermädchen ideal.
Du kitzelst mir mit deiner heißen Zunge das Eichelloch. Du leckst unvergleichlich.
Mein Gott, mein Schatz. Du machst mich verrückt.
Aber bitte nicht so fest! Aber du tust mir weh! Hör auf, verstehst du?
Du tust mir weh!
Du bringst mich zum Lachen.
Hör auf! Hör auf! Ich komm jetzt gleich, mein Schatz! Ich komme!
Oh, ein bisschen fester. Massiere mir meine Muschi, Romain.
Oh, ja. Du machst das wunderbar. Du bist ein Prachtexemplar.
- Gut! Bums mich, bis ich fix und fertig bin. - Ich tue, was ich kann.
Du dringst bis ins innerste meiner Seele.
Hör auf! Ich werde noch wahnsinnig. Ich werde verrückt!
Du machst mich verrückt mit deinem Schwanz.
Ich kann nicht mehr. Ich komme!
Wunderbar. Dachtest du vielleicht, ich komme nicht?
- Was ist denn da los? - Wieso? Das ist meine Schwester.
- Deine Schwester? - Jetzt ist Prügelstunde, weißt du?
Sie ist das Zimmermädchen von Wanda der Botschafterstochter.
- Das ist mir zu hoch. - Meine Schwester heißt Nadège.
Sie ist das Zimmermädchen von Wanda, der Tochter des Botschafters.
Und jeden Abend um dieselbe Zeit peitscht Wanda Nadège.
- Sehr einfach. - Von diesem Standpunkt aus betrachtet.
Können wir uns das kurz ansehen?
Na ja, wenn du unbedingt willst.
Oh, es regnet ja.
Verstehst du? Ich will mich ja wirklich nicht beklagen,
aber du hast mich ganz einfach so überrumpelt und überrascht.
- Ach. - Was soll das denn wieder heißen?
Dass seine Exzellenz, der Botschafter, jetzt seinen Schwanz hineinstecken wird.
Komm mit. Komm.
Sergei. Ich werde dir jetzt die Basisprinzipien einführen.
- Durch den Hosenboden. - Ja, lieber Vater.
Sehr gut. Dreh dich um, mein Sohn.
Aber das ist doch unglaublich.
Sergei. Denk bitte immer daran,
so dumm ist ein zivilisatorisches Symbol.
Alles Elend kommt nur daher,
dass die verschiedenen Geschlechter einander angeblich begehren.
Es gibt heute nur eine Möglichkeit, das Abendland zu retten.
Und die ist... mein lieber Sohn,
dass die Männer vor der Verbreitung der sokratischen Liebe nicht zurückschrecken.
Während die Frauen zum leukadischen Felsen gehen,
um Unterricht im Sapphismus zu nehmen.
Ja, lieber Vater.
- Na? Hat dir der Abend gefallen? - Und wie.
Aber eigentlich war ich mit Natascha Kollowic verabredet.
- Ich weiß. - Was heißt, du weißt? - Na ja, du Dummkopf.
Die Männer, selbst wenn sie noch so illustre Vorfahren haben wie du,
sind nur Spielzeuge in unseren Händen.
Also, gehe ich recht in der Annahme, dass alles schon vorausgesehen war.
Natürlich. Na klar. Und alles, was du heute noch erleben wirst,
ist eine Form, dir das Leben des Fürsten Vibescu zu erzählen.
Fast könnte man meinen, der Sohn von Marschall Göring.
Aber das ist der Sohn von Marschall Göring.
Unsere Bars sind zwar nicht so gut wie die in Paris,
aber Sie müssen zugeben, für Bukarest sind sie gar nicht so schlecht.
Natascha, es ist schön, Sie wiederzusehen.
Diese Bar, in der wir gerade sind, war das Lieblingslokal des Fürsten Vibescu.
Sie sieht heute noch genauso aus wie damals.
Sie Ihnen zeigen für mich so eine Art Wallfahrt.
Und welche teuflische Idee wird Ihnen kommen, um mir die Fortsetzung zu erzählen?
- Passen Sie auf. - Mein Pint hat schon im zarten Frühlingsalter
mit rotem Jubel sich illuminiert.
Und meine Hoden schaukelten wie schweres Obst, das nach dem Korbe giert.
Das prächtige Vlies, in das mein Schwanz sich schmiegt,
liegt dicht gedrückt vom Arsch zur Hüfte, bis herum zum Nabel. Also überall.
Und blickt mit Stolz auf meine schmächtigen Backen,
wenn sie gefurcht und reglos auf dem hohen Tisch
und der Papiere kalten wische, den warmen Kot meiner Gedanken kacken.
Voilà.
- Bravo! - Wunderbar, Tristan. Darf ich vorstellen? Romain Marchand.
Der Nachfahre unseres illustren Mony Vibescu.
Oh, sehr erfreut. Tristan de Vinegre.
Oh, was für ein zauberhafter Mann. Er sieht aus wie der Fürst auf dem Gemälde.
- Wie charmant. - Holst du uns ein Gläschen Champagner?
- Champagner? Mehr nicht? - Oh, nein. Bitte nicht schon wieder.
Du Verrückter, machst du uns einen Vorzugspreis?
Natürlich, mein Täubchen. Fast umsonst. Ihr seid doch alle meine Freunde.
Verzeihen Sie, wir sind ein wenig altmo- disch. Ich kann nicht widerstehen.
Meine Damen, in den Salon. Oh, jetzt werdet ihr was erleben.
Hereinspaziert. Darf ich vorstellen? Das sind Martine und Dolores.
Setzt euch hin, meine Süßen. Nehmt Platz.
Und nun darf ich vorstellen, Marie-Claire, Odile. Jawohl.
Sind sie nicht zauberhaft?
Monique, Kirstin. Sind sie nicht hübsch? Na, meine Häschen.
Na, du kleiner Teufel. Kommt herein, ihr Süßen!
Und das ist Yanne, die Kleine, und die Große kommt aus Kopenhagen.
Setzt euch, meine Täubchen. Setzt euch auf eure süßen Hintern.
Und hier kommt Monique. Und Marie-Terese.
Die schöne Marie-Terese. Ist sie nicht hübsch?
Donnerwetter, Alexine, du bist auch nicht mehr lange alleine.
Setz dich hin, mein Schatz.
Und eins will ich euch sagen, ihr könnt von diesen Damen verlangen, was ihr wollt,
sie machen alles für euch, ich schwöre es euch. Egal was.
Einen Teufelskreis oder das Gebet der Mohammedaner, eine finstere Räuberhöhle.
Egal was, die Damen machen einfach alles.
Tristan? Würdest du bitte mit der Erzäh- lung der Abenteuer des Fürsten fortfahren?
Na gut. Unter eine Bedingung, dass alle Damen dabei sind.
Und dass der Champagner fließt.
Heute Abend spielen wir geschlossene Gesellschaft.
Dann schieß los. Fang an, wir warten.
Gut. Wo waren wir stehengeblieben?
Ah, der Fürst ist in Bukarest, als gerade der Krieg ausbricht
zwischen Russland und Japan. - Ach übrigens eine sehr schöne Episode.
Der Fürst, ich meine, der Erb-Hospodar, wurde zum Leutnant ernannt,
in der Armee seiner Majestät, des kaiserlichen Zaren.
Und wie wunderbar er aussah in seiner feschen Uniform.
Sie schickten ihn sofort nach Port Arthur.
In die große Garnison, die von den Japanern besetzt war.
Und schieß!
Alexine! Was machst du denn hier?
- Und du? - Monique! Monique!
Kommt Kinder, das müsst ihr mir erzählen. Kommt.
Mach Platz, du Idiot.
Ich freu mich, euch zu sehen.
Aber welchem Wunder ist es zu verdanken, dass ihr beide hier in Port Arthur seid?
- Das von den Japanern besetzt ist. - Die Geschichte war so:
du erinnerst dich an jene Nacht, in der ich mich rächen wollte,
du weißt, was ich meine, bei dieser Entmannung dieses Oberhalunken. - Ja.
Ja, und als ich aufgewacht bin, standen 1000 Ärzte um mich rum.
Ich bin nämlich gefunden worden. Mit einem Messer im Po.
Und mich hat man zu Hause gepflegt. Ja, mir ging's auch nicht so besonders.
Und von dir hat man überhaupt nichts gehört.
Wir haben erst vor kurzem erfahren, dass du nach Serbien zurückgefahren bist.
Und diese Geschichte hatte ein übles Nachspiel.
Mein Liebhaber hat mich verlassen.
Und mein geliebter Senator wollte mich auch nicht mehr sehen.
- Nachdem unsere Sterne verblassten... - Haben wir versucht dich wiederzufinden.
Dann ist der Krieg ausgebrochen.
Und nachdem wir nun mal wenig Geld hatten, keine Papiere...
Hat man uns einfach hierher geschickt. In dieses Offiziers-Casino.
- Fürst Mony Vibescu? - Ja, der bin ich.
Ich bin der Kurier von General Mounine.
Er lässt Sie bitten, sofort in sein Hauptquartier zu kommen.
Na gut, ich komm mit.
Meine Damen, es tut mir leid, aber die Pflicht ruft mich.
Also dann, bis später.
Gehen Sie, ich folge Ihnen.
- Romain? - Ja? - Warte.
Du hattest uns doch versprochen, es 20 Mal hintereinander zu machen.
- Ja. - Und der Fluch der 11.000 Ruten?
Dann komm uns wieder besuchen. Aber diesmal entwischst du uns nicht.
Gehen wir.
- Wer ist da? - Fürst Mony Vibescu. - Er soll reinkommen.
Meine Verehrung, Herr General.
Schon gut, schon gut. Darf ich bekannt machen?
- Meine Frau Haidyn. - Guten Abend, Madame.
Meine Frau hat schon eine ganze Menge über Sie gehört, Leutnant.
- Das freut mich sehr, Herr General. - Meine Frau ist im dritten Monat.
Meinen herzlichen Glückwunsch, Herr General.
Sie wissen sicherlich, dass schwangere Frauen manchmal unstillbare Gelüste haben.
Die einen essen am liebsten Himbeermarmelade,
die anderen marinierten Hering. - Sehr wohl, Herr General.
Und meine Frau, stellen Sie sich das mal vor,
möchte unbedingt und am liebsten sofort mit Ihnen ins Bett gehen.
Wird sie nicht befriedigt, dann wäre mein Nachkomme aufs Äußerste gefährdet,
was ich unter allen Umständen vermeiden möchte.
Ich befehle Ihnen also, dieser Aufgabe nachzukommen.
- Haben Sie mich verstanden? - Sehr wohl, Herr General.
Während dieser Zeit werde ich mich sicher nicht langweilen.
Ich werde sie mit diesem jungen Chinesen verbringen,
der, wie sagt man doch gleich, eine ganz besondere Art hat,
die Mandschurei zu zivilisieren.
- Schreiten Sie zur Tat. - Mit Vergnügen, Herr General.
Was soll dieses Blutvergießen?
Ich habe schon einmal jemand den Kopf abgeschnitten.
Und ich muss Ihnen leider sagen, ich werde es ein zweites Mal tun.
Es tut mir fürchterlich leid, Herr General, aber ich bin nach Port Arthur gekommen,
um in den Krieg zu ziehen. Gegen die Japaner.
Hören Sie, bedauerlicherweise sehe ich mich gezwungen, Sie zu fesseln,
um Ihnen wenigstens etwas Zeit zum Nachdenken zu geben,
was man selbst einem General zugestehen muss.
Ich habe Beziehungen, mein Freund. Seien Sie vorsichtig!
Sie gestatten? Ausnahmsweise sind die Rangabzeichen zu etwas zu gebrauchen.
Nun, Herr General, wenn Sie gestatten?
Werde ich mit dem größten Vergnügen Ihren Befehl von vorhin ausführen.
Als gehorsamer Offizier, der ich bin,
erfülle ich meine Pflicht jederzeit voller Energie.
Rechts um, Marsch! Exekution!
Seid ganz beruhigt.
Diese Explosion hat nichts zu tun mit dem alten Fluch der 11.000 Ruten.
Fürst Mony hat keinen Schaden genommen.
Lasst euch von mir nicht stören, meine Süßen.
Ist sie nicht entzückend? Seht euch doch diese Pobacken an.
Wie eine Putte, die bläst, du kleines Mäuschen.
Oh, aber dieser Gefühlsausbruch hat meine Kehle ausgedörrt.
Ich brauche jetzt einen kleines Schlückchen Champagner.
Also, meine Damen! Oh, Monsieur, etwas mehr Aufmerksamkeit bitte,
wenn ich Ihnen die Geschichte des Fürsten erzählen soll,
dann müssen Sie mir zuhören. Ich bestehe darauf.
Schließlich bin ich der Erzähler und erwarte etwas Respekt und etwas Ruhe.
Aber wenn man mich unhöflich behandelt
nun ja, dann ziehe ich mich einfach zurück. - Oh nein!
Oh, bitte nicht, Tristan. Nein, also wirklich.
Ich möchte das Ende dieser Geschichte hören.
- Ihre Geschichte wollen Sie wohl sagen. - Wieso meine Geschichte?
Und diese Explosion kam von dem Angriff der Japaner auf Port Arthur, nicht wahr?
Und die Russen fühlten sich total überrumpelt.
Denn in jenem Augenblick vögelten sie gerade ihre Stuten,
wie es zu dieser Zeit nun mal üblich war.
Sie waren alle sehr, sehr überrascht und konnten keinen Gegenangriff starten.
Unglück den Besiegten, doch die Japaner,
oh die Japaner waren unerbittlich.
Der Fürst verdankte es in erster Linie seinem Offiziersgrad,
dass sie ihm nicht die Kehle durchschnitten.
Wir werden ihn jetzt gleich wiedertreffen in Gesellschaft
von Culculine und Alexine in einem Landgasthof,
aus dem ein Not-Lazarett gemacht wurde, in dem Verwundete liegen,
in dem die verletzten Soldaten stöhnen und wimmern.
Hier, Kamerad. Zum Wohl!
Danke, Kamerad. Ich werde es dir vergelten.
Wenn ich morgen noch lebe.
Der arme Kerl fantasiert.
Wären Sie so freundlich und würden mir helfen, Herr Leutnant?
Sicher. Mit dem allergrößten Vergnügen.
Ich brauche eine Spritze und etwas Alkohol.
- Das reinste Martyrium. - Tupfer brauche ich jetzt, bitte.
Sagten Sie nicht soeben, dass Sie Alkohol brauchen?
Verbandszeug, bitte.
- Wollen Sie mir nicht antworten? - Mit dem sind wir fertig.
Zum nächsten.
Ich finde das abscheulich.
- Tupfer, bitte. - Also, warum antworten Sie mir nicht?
- Wozu wollten Sie Alkohol? - Würden Sie mich in Ruhe arbeiten lassen?
- Verbandszeug. - Ich muss schon sagen, Sie scheinen
an den Schmerzen Ihrer Mitmenschen gefallen zu finden.
Das ist ein Gefühl, das ich verstehen kann.
Ich bin ganz gewiss kein Denunziant.
Vertrauen Sie sich mir an. Gehen wir hinaus an die frische Luft.
Das war's. Mir reicht's in Port Arthur. Und du? Wer bist du?
Ich bin die Tochter des Revolutionärs Morneski,
der von den Henkern Romonov Gourkos nach Sibirien geschickt wurde.
Um die Ehre meines Vaterlandes Polen zu verteidigen, töte ich russische Soldaten.
Mein eigener Bruder war ge- zwungen, mich zu entjungfern,
um zu verhindern, dass ein Kosake mir die Unschuld rauben kann.
Er kommandiert ein Regiment russischer Soldaten.
Er führte sie auf den halbzugefroren Baikalsee.
- Wie Alexander Newski. - Verdammte Schlampe.
Der Zar hat recht, wenn er diese Polenschweine ausrotten möchte.
Die besaufen sich doch nur, stellen Bomben her und wollen unseren Planeten vernichten.
Selbst in Paris haben die friedlichen Bürger keine Ruhe mehr.
- Du altes Miststück! - Bravo, Mony!
Weiter so! Schlag ihr die Fresse ein mit deinem Stiefel, dass sie krepiert.
Du Polen-Schlampe! Na warte!
Wir haben es gleich. Ihr seid Schuld am Elend dieser Welt.
Der Fürst Mony wurde von den Japanern zum Tode verurteilt.
Ein absolut fürchterlicher Tod. Und um den Rest zu verstehen,
müssen wir erfahren, was mit unserer lieben Culculine passiert ist.
Es ist unfassbar.
- Ihr Name, der Vorname? - D'Ancone, Culculine.
- Der Geburtsort und das Datum. - Paris, 30. Mai 1885.
- Dann sind Sie jetzt also 25? - Sie kommen aber auch auf alles.
Sie sind viel zu jung, um zu sterben.
Mit Ihrem Gesicht und dieser prachtvollen Figur
könnten Sie noch sehr lange leben. - Soll das heißen, Sie wollen mich töten?
Sie werden sich jetzt ganz langsam splitternackt ausziehen.
Aber nicht so, als wären Sie allein. Oder als gingen Sie zu Bett.
Ich will, dass jede einzelne Be- wegung unsagbar aufregend ist.
Sodass es an die Grenze des Erträglichen geht.
Ich tue mein Bestes, mein Kapitän.
- Lass sie los, du Schwein! - Romain! Romain!
Sie ist meine Braut und sie heißt nicht Culculine, sie heißt Florence.
- Kapierst du? Florence! - Erschieß ihn! Da, der Revolver!
- Romain! - Florence! Florence, wenn ich daran denke...
dass ich zum Mörder werden musste, damit du mich in die Arme nimmst.
Oh, Mist! Jetzt haben die mich wieder. - Romain!
Es gab 11.000 Soldaten in der japanischen Garnison. 11.000.
Sie mussten sich in zwei Reihen einander gegenüber stellen.
Der Fürst Mony, splitternackt, musste an den zwei Reihen vorbeigehen
und erhielt dabei von jedem einzelnen Soldaten einen brutalen Rutenhieb.
Beim 800. Hieb war sein Körper nur noch ein Lumpen.
Beim 1000. Hieb war sein Körper zerfetzt.
- Er ging zu Boden. - Und die Soldaten schlugen wie verrückt weiter.
Beim 11.000. Hieb war sein Körper nur noch eine Masse blutigen Fleisches.
Sie mussten ihn nicht einmal begraben. Die gierige Erde nahm seinen Körper auf.
Aber weshalb erzählt ihr mir das so genau?
Was ist denn auf einmal mit euch los? Was hab ich euch getan?
- Florence? - Pass auf, was jetzt passiert, bevor du dein Urteil hörst.
Ach, du armer Kerl. Du armseliger Typ.
Weil er sein Versprechen nicht gehalten hat, 20 Mal hintereinander
mit Culculine zu vögeln, wird der Beschuldigte Marchand Romain
dazu verurteilt, 11.000 Rutenhiebe zu erhalten.
Das Urteil wird sofort vollstreckt.
Aufhören! Ich bin nicht Mony Vibescu.
Hör auf! Ich bin Romain Marchand! Ich bin Romain Marchand!
Ich bin Romain Marchand! Ich bin Romain Marchand!
Hört auf! Ich bin nicht Vibescu, ich bin Romain Marchand!
Ich bin nicht Vibescu!
Ich bin Romain Marchand!
Ich bin Romain Marchand! Ich bin Romain Marchand!
Ich bin nicht Vibescu! Ich bin Romain Marchand!
Ich hab geträumt.
Na klar, der Koffer. Es gibt gar keinen Koffer.
Und wo ist der Projektor?
Ich hab doch gar keinen Projektor.
Ich hab geträumt. Meine 11.000 Ruten.
Der Traum von den 11.000 Ruten.
Da bist du ja.
Ich liebe dich so sehr. Du machst mich verrückt.
Es ist komisch.
Nach diesem Traum habe ich das Gefühl, ich mache aus dir eine Culculine.
Was hast du denn gegen meinen Anzug?
Der sieht doch schick aus, oder? Der hat Stil.
Der ist witzig, verstehst du? Der ist genau so witzig wie ich.
Und außerdem hab ich dir ein Gedicht geschrieben.
Im Stil von Apollinaire. Willst du es hören?
- Und wenn ich nein sage? - Dann sage ich es trotzdem auf.
Na, wenn du meinst. Los, dann fang an damit.
Bestimmte Worte schenken der Anemone Leben,
indes vor Frost der Engel heiße Tränen quellen.
Das Wort Florence versucht Gelübde zu erfüllen
von deren Spuren auf den Leitersprossen schweben.
Es klingen lauter bleiche Stimmen,
sie haben oft Florences Naenien intoniert.
Dann hat ihr Blumenflor mit Ängsten tapeziert, Wände und Decken,
die im Schweiß des Tauwinds schwimmen.
Oh, Florence! Oh, Florence! Arcongelle.
Mein armer Freund. Bist du verrückt?
Das hat ja weder Kopf noch Schwanz.
Aber ich hab einen. Einen großen Schwanz. Rot und samtweich.
Und weißt du, warum ich ihn dir niemals zeigen werde? Niemals?
- Niemals! - Du bist völlig übergeschnappt!
Weil nämlich ein Arschloch muss nach Arschloch riechen
und nicht nach Kölnisch Wasser. Ein Arschloch muss nach Arschloch riechen
und nicht nach Kölnisch Wasser.
Wanda. Nadège.
Yvette.
Frencine.
Isabel.
Meine jungen Damen. Meine Damen, ich bitte euch um etwas Aufmerksamkeit.
Seid versichert, ich fasse mich kurz.
Es ist mir eine tiefe, innere Befriedigung,
wenn ich nunmehr ein paar Worte zu euch sagen darf, um euch anzukündigen,
dass ich noch bis heute Morgen mit einer reizenden Megäre verlobt war.
Die mich zum Sklaven machen wollte. Mein Gefängnis stand auch schon bereit.
Ein Drei-Zimmer-Apartment. Dort wollte sich mich dann foltern.
Der Fernseher, jeden Abend, zweimal pro Woche,
die Schwiegermutter: bezahl deine Steuern, du siehst ungepflegt aus,
geh zum Friseur, halt dich gerade, hör auf, den Clown zu spielen.
Heute Abend sind wir eingeladen. Nein, Romain, nicht vor allen Leuten.
Los, Marsch, vorwärts, kehrt, Marsch!
Heute Morgen hab ich ihr gesagt, sie soll sich aufklären lassen. Von Appolinaire.
Das werden wir feiern. Heut Abend lade ich euch alle ein.
Habt ihr gehört? Zum Essen! Alle! Ich werde euch verwöhnen.
Ich werde jede einzelne von euch verwöhnen. Jede einzelne.
So, das war's! Also an die Arbeit!
Los, komm her, Süße. Ich hab was Wichtiges.
- Romain? - Ah, du bist es, mein kleiner Mausebär.
- Ich bin gleich bei dir. - Was machst du denn da?
Ich nehme gerade meine Dudelsack- Stunde, so wie jeden Morgen. Das ist alles.
- Romain? - Florence. - Ich muss dir sagen, dein Gedicht ist sehr hübsch.
- Wirklich? - Romain?
- Florence. - Ich liebe dich, weißt du?
- Was ist denn das? - Sieh es dir doch an.
- Oh, und was soll ich dann noch hier? - Später, später, später.
Zwei Bahntickets nach Bukarest? Mit dem Orientexpress?
Ja, warum nicht? Du wolltest doch deine Familie wiedersehen.
Und dann hast du zu mir gesagt, ob wir zwei nicht einmal,
du und ich, mit dem Schlafwagen fahren könnten.
Wir können. Wir beide.
- Na ja, du verstehst schon. - Meine Culculine. - Culculine?
Vergiss es, mein kleiner Mausebär.
Was gibt's denn da zu lachen?
- Romain. Freust du dich darüber? - Aber ja.
Romain.
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