All language subtitles for The.Crime.of.Monsieur.Lange.1936.BDRip.x264-BiPOLAR_ger

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Original subtitles

GRENZHOTEL

Lange Amédée, geboren am 3. Februar 1900,

wegen Mordes gesucht.

Für Mord? - Ja, er wurde in der Gegend gesehen.

Er ist ein Mann wie jeder andere.

Was hältst du davon?

Ist in Ordnung. - Du bist aber schwierig.

Hier ist es. Nichts Tolles, aber das Essen ist gut.

Dort drüben sind die Dünen und dahinter ist die Grenze.

Und dahinter... ist die Freiheit.

Vielen Dank.

Vielen Dank, Herr Meunier.

Es war mir ein Vergnügen.

Wir hätten gerne sofort ein Zimmer, wir müssen früh aufbrechen.

Das ist möglich. Wenn Sie nicht zu wählerisch sind...

Louise, zeig ihnen den Weg.

Papa? - Was gibt es?

Das ist ein hübsches Zimmer!

Die Wände sind ganz weiß...

Die Laken auch!

Die wissen, wie man Wäsche wäscht.

So hübsche weiße Laken!

Was hast du?

Schläfst du?

Nein, ich schlafe nicht. Ich ruhe mich nur aus.

Ich weiß genau, dass er es ist!

Wir müssen die Polizei rufen!

In meinem Haus? Ein Mörder?

Es wäre sicher nicht das erste Mal.

Vielleicht ist er es gar nicht.

Doch! Ich erkenne ihn! Wir müssen ihn melden.

Melden? Wozu?

Du willst doch nur die Belohnung.

Natürlich! - Die brauchen wir nicht.

Er will sein Foto in der Zeitung sehen. Geh doch weg...

Wir können doch auch keinen Kriminellen frei herumlaufen lassen. Zu einfach.

Ist es einfach, jemanden zu töten?

Schon gemacht? - Ja, in meinen Träumen.

Böse Männer!

Wenn ich nachts die Augen schließe und jemanden sehe, den ich nicht mag,

binde ich ihm einen Stein um und werfe ihn in den Fluss.

Oder ich nehme einen Ast und haue ihm damit über den Schädel.

Und dann werde ich wach.

Der Typ nebenan hat vielleicht auch einen bösen Menschen getötet...

Auch dann ist es illegal.

Illegal! Kümmer dich um deinen Kram. Du bist kein Richter.

Und wenn er seine Mutter getötet hat?

Seine Mutter? So ein Schwachsinn!

Warum nicht gleich den Herrgott?

Genug! Der Mörder muss verschwinden! - Die Grenze ist nicht weit.

Wir müssen ihn der Polizei melden...

Der Mann von dem Sie sprechen schläft nebenan. Er ist leicht auszuliefern.

Das haben wir nicht gesagt!

Er ist der gesuchte Mörder,

ich werde Ihnen erzählen, was passiert ist.

Wenn Sie ihn dann noch ausliefern wollen... Nur zu.

Ansonsten...

Ich heiße Valentine Cardes.

Vor ihm liebte ich andere Männer,

aber nun liebe ich ihn.

Ich betreibe mit vier Damen eine kleine Wäscherei in Paris.

Ich weiß, was es heißt zu arbeiten, und trotzdem arm zu sein.

Ich habe mit Lange in einem Haus gewohnt. So ein graues altes Haus.

Er arbeitete in einem Verlag. Nichts Großes.

Er ist ein kleiner Träumer... Immer in Gedanken.

Nachts, wenn alle schliefen, schrieb er seine Geschichten.

Komische Geschichten, mit seinem alten Stift...

Er lächelte böse und stieß den schwarzen Mann hinab.

Sie lachten nervös.

Doch ein Schuss durchtrennte das Seil, und der Mann war frei.

Hände hoch! Alle hoben die Hände.

Arizona Jim...

Arizona Jim tötete einen oder zwei von ihnen

und ritt im Galopp davon.

Er hatte den schwarzen Mann bei sich

und hinterließ nichts als eine Staubwolke.

Schon auf den Beinen?

Dahinter schläft niemand lange.

Ich musste in deinem Alter nicht in sowas schlafen.

Ich war damals beim Militär und trug eine Uniform.

Ja, Papa. Die Tonkin-Armee. Die Geschichte kenne ich schon.

Und er macht hier auf Akrobat. Herrje...

Kann ich doch nichts dafür, dass die hier ihre Werbung aufhängen.

Sprichst du mit dir?

Ich bin mein bester Konversationspartner.

Das Klo ist wieder verstopft.

Ich bin schon unterwegs. Herrgott nochmal...

Was machen die nur ständig da oben?

Wie geht das?

Guten Tag, Herr Lange.

Danke, dass Sie meine Wäsche bringen.

Sie sehen aber noch müde aus.

Haben Sie nicht geschlafen?

Drei Stunden vielleicht.

Ich habe geschrieben. - Sind Sie Schlafwandler?

Beim Schreiben erlebt man viel.

Sehen Sie mal!

Hier ist das Death Valley,

hier die mexikanische Grenze und all das Arizona.

Dort leben Banditen, die arme Menschen ausrauben.

Das Leben dort ist hart. Schrecklich!

Ein Überlebenskampf!

Hier ist das Leben auch hart. Was haben wir schon?

Davon weiß ich nichts, ich bin selten draußen.

Herr Lange, Sie sind eben ein Träumer.

Aber ein sehr netter Träumer.

Hier ist Ihre Wäsche.

Ich mache das.

Vier Hemden, sechs Handtücher und drei Paar Socken.

Fantastisch! Wo haben Sie denn das gelernt?

Ich bin auf dem Land mit Pferden aufgewachsen.

Das Landleben. Mal regnet es, mal scheint die Sonne.

Herrlich.

Gibt es in Ihren Geschichten keine Frauen?

Mögen Sie Frauen nicht? - Doch, aber die Frauen aus Arizona...

Arizona, Arizona. Und die Frauen hier?

Sie träumen nur. Wenn Sie eine Frau küsste, hielten Sie das für einen Traum.

Nicht doch.

Sie schreiben es nur, aber erscheinen tut es nicht.

Fragen Sie doch mal Batala.

Er veröffentlicht jeden Mist. - Danke.

Also ich mag nur Liebesgeschichten.

Liebe!

Liebe...

Wirst du mich ewig lieben?

Ja, ewig. - Sag es aber niemandem.

Estelle, warum so geheimnisvoll?

Ich weiß nicht. Ich hab Angst.

Angst mich zu lieben?

Küss mich.

Kommst du Estelle? Na sagt mal...

Na Lange? Träumst du wieder von Frauen?

Denkst du, ich hab Angst vor ihnen?

Quatsch! War doch nur Spaß.

Was war in deinem Kaffee?

Ich habe eine Woche keinen Lohn gekriegt.

Louis, hat Batala finanzielle Schwierigkeiten?

Was? Warum das denn?

Was machen Sie Sonntag?

Machen Sie einen Waldspaziergang mit mir?

Nicht dass wir uns verirren.

Im Wald gibt es Wölfe.

Haben Sie Ediths Beine ausreichend bestaunt?

Nicht schlecht, was? - Madame!

Warum immer so förmlich?

Ich bin Valentine.

Ist Batala im Haus? - Er müsste gleich hier sein.

Da ist er schon.

Ich heiße Buisson. Meunier aus Lille schickt mich.

Kommen Sie mit in mein Büro.

Nicht nötig, es wird schnell gehen.

Meunier hat Ihnen vor sechs Monaten 300 000 Franc geliehen.

Sie wollten davon Druckpressen kaufen. - Stimmt.

Für mein neues Detektiv-Journal "Javert". Ein tolles Projekt.

Kommen Sie doch bitte hinauf.

Ich glaube eher, Sie haben das Geld für sich selbst ausgegeben.

Ich bitte Sie!

Mr. Meunier wird nun rechtliche Schritte ergreifen.

So seien Sie doch vernünftig!

Sein Unternehmen wollte ein neues Journal und hat mich beauftragt.

Dann gab's ein paar Schwierigkeiten.

Unvorhersehbar.

Wie viel wollen Sie denn jetzt, ich meine...

etwas Zeit bräuchte ich schon...

5000 Francs? - Ich bin doch nicht bestechlich!

Lassen Sie mich in Ruhe. Hätte ich das Geld, würde ich es Ihnen geben.

Sie strapazieren meine Nerven. Aber wirklich.

Hören Sie, es ist ganz einfach.

7000 Francs und wir reden nicht mehr drüber.

Ich werde wiederkommen.

Meunier ist gerade sehr krank.

Ich will ihn nicht zusätzlich belasten.

Sagen Sie ihm, es tut mir leid.

Und wegen seiner Leber soll er zu Vichy gehen.

Was gibt's Neues? - Die üblichen kleinen Annoncen.

"Mann mittleren Alters, im Herzen jung,

sucht junge Blondine, die ihm abends vorliest."

Schon eine verrückte Welt.

Ja, und hier: "Arizona Jim".

Ist von mir.

"Arizona Jim sprang aus seinem Versteck hervor".

Da drin steckt auch eine verrückte Welt.

Das wäre was für "Javert".

Aber der Blutfleck ist zu klein. Den sieht man nicht...

Auch die Leiche ist nicht zu sehen.

Vielleicht eine Schüssel in der Ecke...

Meine Leser wollen Details.

So ein Verbrechen steckt voller Details.

Wo warst du gestern Abend?

Kam was rein? Keine Post?

Ich hab allein geschlafen.

Ich auch, ich war zuhause.

Lügner!

Ich weiß, dass du nicht zuhause warst.

Wer sagt das? - Mein kleiner Finger.

Der hier? Frechdachs.

Du Mistkerl!

Störe ich vielleicht? - Nicht doch, wir scherzen nur.

Meine Wäsche?

Gut, dann kann ich mich umziehen. - Dafür war wohl keine Zeit...

Hast du nicht gesagt, man sollte überall Kleidung deponieren?

Nett von Ihnen. - Der Kunde ist bei mir König.

König! - Was wollen Sie?

Still, Sie Waschweib! - Oh, die Tippse wird böse.

Ich bin Stenotypistin! - Schon klar, Madame.

Genug jetzt. Geh bitte in dein Büro.

Na komm. Geh und schreib ein paar Briefe mit deinen schönen

Fingern.

Schön wie eh und je.

Wenn ich daran denke, dass wir... - Nicht so vertraut.

Mir macht das nichts aus.

Sie waren einst sanft wie eine Katze,

und jetzt so grausam. - Wie eine Katze, ich weiß.

Seltsam, dass wir Frauen uns von solchen Worten beeindrucken lassen.

Hat funktioniert.

Aber nicht ein zweites Mal.

Sicher? - Ganz sicher.

Wie dumm von mir! Du brauchst natürlich einen Denker, einen Träumer.

Was willst du sagen?

Na du und dieser Herr Lange... - Dummkopf!

Das amüsiert mich. Der ist doch auf den Kopf gefallen und braucht eine Pflegerin.

Lass diesen Kerl... Komm bitte wieder zu Sinnen.

Du wirst staunen, was ich bald herausbringe.

"Javert" - ein wöchentliches Journal, Kriminalgeschichten.

Mit wunderbaren Artikeln.

Die besten Autoren werden mir aus der Hand fressen.

Rumzuschnüffeln ist gerade in Mode.

Sieh dich nur an. Wie konnte ich mit dir schlafen?

Mir ist übel.

Ganz schön wählerisch.

Was gibt es Neues? - Krisen und Skandale.

Ich finde das furchtbar.

Wer soll das lesen? - Na, Leute wie du und ich.

Das ist doch Gehirnwäsche. Ich sag es euch.

Schöne Frau!

Guten Tag, setzen Sie sich.

Was für ein niedlicher Hund.

Das Kerlchen kenne ich. - Das ist eine Hündin. Daisy.

Eine Daisy, verstehe. Gute Rasse.

Daisy ist ihr Name! - Oh, ich verstehe.

Ist wohl englisch. - Sie ist belgisch.

Außergewöhnlich, aber was soll's. Ein schöner Hund.

Ein sehr schöner Hund.

Herr Baigneur, was führt Sie zu mir?

Ich bin äußerst unzufrieden, und der Direktor von Ranimax auch.

Man ist der Meinung, Sie hätten uns gelinkt.

Gelinkt war das Wort.

Ich weiß nicht, wovon Sie reden.

Wir haben im letzten Jahr mehrere gute Arbeiten veröffentlicht.

"Im Widerstand"...

"Das Arbeiterlied", "Tertio". Drei Meisterwerke.

Ganz genau. Und wir hatten besprochen, dass wir in diesen "Meisterwerken"

Werbetexte unterbringen, für Ranimax-Tabletten zum Beispiel.

Aber wir haben Ihnen viel Geld vorgeschossen.

Und nichts wurde veröffentlicht.

Sie verstehen, dass wir uns betrogen fühlen...

Doch nicht betrogen. Wir sind etwas im Verzug, mehr ist es nicht.

Entschuldigung.

Darf ich Ihnen Herrn Lange vorstellen?

Verzeihung, Daisy ist sehr stürmisch.

Herr Lange, das ist Herr Baigneur.

Ich komme dann gleich zu Ihnen.

Dieser Herr eben...

ist ein Genie.

Er schreibt ein Meisterwerk. - Dieser Junge?

Glauben Sie mir nur. Das Leben des "Arizona Jim".

So etwas wie "Les Misérables".

Mit "Arizona Jim" gehen Ihre Tabletten einmal um die ganze Welt.

Jean Valjean und Don Quijote

bewerben Ihre Ranimax-Tabletten, toll, was?

Fantastisch!

Entschuldige, Daisy.

Und die Exklusivrechte liegen bei mir.

Wenn Sie das nicht überzeugt, weiß ich auch nicht.

Valentine ist wirklich hübsch. - Und das bringt was?

Charmant. Mir ihr läge ich lieber im Bett als mit einer Grippe.

Herr Batala, bis bald.

Lange, gute Nachrichten, kommen Sie in mein Büro.

Lange, wir drucken "Arizona Jim". - Nein!

Dieser Herr dort ist dir verfallen. Vorsicht!

Er ist reich.

Das war der große Baigneur!

Ich muss träumen. Das ist unmöglich.

Mit einem Mann wie mir ist nichts unmöglich, Lange.

Ich danke Ihnen.

Sie brauchen mir nicht zu danken.

Wir drucken also alle vierzehn Tage ein Kapitel.

Und wenn es funktioniert, dann ein Kapitel pro Woche.

Das sehen Sie dann mit Louis.

Haben Sie ein paar Manuskripte parat?

Bitte hier unterzeichnen. Der Form halber...

Hier, nehmen Sie eine Zigarette. Das beruhigt.

Feuer habe ich hier.

Sie brauchen das nicht alles zu lesen.

Ist nur idiotischer Papierkram.

Idiotisch vielleicht, aber wichtig.

Sie sind ein kluger Kopf.

Wunderbar. Eine schöne Unterschrift. Vielen Dank.

Ich suche Bessard. - Da hinein.

Guten Tag. - Charles hatte einen Unfall.

Er war unvorsichtig und ist zwischen zwei Laster geraten.

Wo ist er? - Da hinten.

Was machst du für Sachen?

Wie geht's ihm? Er hätte ja umkommen können.

Womit haben wir das verdient? - Ist es schlimm?

Wir wollten ins Krankenhaus, aber er will nicht.

Er wollte seine Mutter sehen, der arme Junge.

Was ist hier los?

Er muss ins Krankenhaus.

Ich brauche keine Ratschläge.

Ins Krankenhaus!

Das hat er von seinem Fahrrad, der Akrobat.

Die Kleine fällt in Ohnmacht.

Ich kümmere mich um das zarte Ding.

Diese Augen. - Ein gutes Mädchen. Nichts für Sie.

Das sagen Sie. - Mistkerl.

Duchat ist hier nicht.

Nebenan in der 42.

Was für ein Sonntag. Ich habe es satt.

Zwei Monate Gipsbein und Bettruhe.

Im Krankenhaus hatte ich einen besseren Ausblick.

Der Herr Akrobat.

Er ist eben sportlich und abenteuerlustig.

Abenteuer, natürlich.

Sie und Ihre Indianergeschichten! Ich habe das alles wirklich erlebt.

In Tonkin... - Da waren keine Indianer.

Tonkinesen, Indianer, ist doch alles dasselbe.

Alles Neger. Gleiche Mentalität.

Mit denen macht man keine Geschäfte.

Was für ein Trottel.

Und dazu noch meine Mutter. Guter alter Papa!

Im fünften Stock leckt es.

Ich geh dann mal.

Du siehst schick aus. Steckt eine Frau dahinter?

Etwas indiskret.

Hier, für dich.

"Arizona Jim", diesmal rauben Gangster die Arbeiterlöhne.

Viel Geld?

6000 Arbeiter, drei Räuber.

Das könnte sich lohnen.

Nicht wirklich. Arizona Jim tötet sie.

Sieh dir das Bild an!

Mach's gut. Bis bald.

Sie gehen schon? - Ich bin verabredet.

Sie sind der mexikanische Typ. Wussten Sie das?

Meine Mutter kommt aus Limoges. - Limoges... Porzellan.

Aber ich habe immer in Paris gelebt.

Und Ihr Vater?

Unbekannt. Also abwesend.

Wann waren Sie dort?

Wo? - Na, in Mexiko und Arizona?

Ich?

Waren Sie nie dort?

Nein, aber ich lese viel. Und reiten kann ich auch.

Sie waren nie dort und erzählen all diese Sachen?

Wie machen Sie das nur?

Ich erfinde es.

Erfinden? Mexiko und die Sonne...

Ja, genau. Das alles.

Die Blumen, die Liebe... die Scherze.

Die Geräusche, so entsteht eine Welt.

Sie meinen... - Ich verstehe schon. Ich verstehe.

Mir hat auch einmal ein Mann auf der Treppe aufgelauert.

Ich habe geschrien.

Leider war er ein einflussreicher Mann,

ich sollte in die Besserungsanstalt, da hab ich mich entschuldigt.

Das hat mir zugesetzt.

Dann bin ich umgezogen.

Sind Sie vergeben?

Es ist nicht lange her, da hat es ein Mann, den ich mochte, versucht.

Er hat mich ganz lieb gefragt.

Ich sagte Nein.

Aber warum?

Wir küssten uns. Er sagte, er liebt mich für immer.

Das stimmte vielleicht.

Eine Zigarette?

Danke, ich habe noch nie geraucht.

Ich will nichts. Gar nichts.

Ich muss hier weg. Hier ist es so trist.

Vertrauen Sie mir. Ich weiß, ich wollte...

Ich verstehe Sie gut.

Ich gehe nach Hause, habe ich gesagt.

Darf ich? - Bitte.

Camels! Ich nehme gleich zwei.

Nehmen Sie alle. Ich mag sie nicht.

Und Sie? So ganz allein?

Komm mit, Chérie. Ich hab's nicht weit.

Ich lenke dich etwas ab.

Und? Was denken Sie? - Ein wunderschönes Titelbild.

Aber warum nimmt ständig jemand Medizin?

Wie meinen Sie das?

Na hier, auf Seite 3 zum Beispiel.

Und auch... auf Seite 9.

Sehen Sie?

"Arizona Jim legte seinen Revolver auf den Tisch...

holte eine rote Dose aus der Tasche

und sagte: Mit Ranimax bin ich gegen alles gewappnet."

Das ist ja unglaublich.

Das habe ich nicht geschrieben.

Bei Herrn Batala muss man auf alles gefasst sein.

Ärgern Sie sich nicht, sprechen Sie lieber mit ihm!

Stellen Sie ihn zur Rede.

Hast du über das gestrige Gespräch nachgedacht?

Ich begrüße Frau Bessard.

Dann schnell. Aber komm wieder.

Darf ich zu Charles, Frau Bessard? - Er will Sie nicht mehr sehen.

Das stimmt nicht, er hat nichts gesagt.

Aber die ist nichts für ihn.

Es geht ihm schon besser,

die ist nur auf Männerfang. Gestern der Herr Lange...

Der Träumer? - Ja, ein wahrer Satyr.

Sie verstehen, Batala, dass ich überrascht war.

Natürlich verstehe ich das,

aber Sie müssen auch mich verstehen.

Ich habe "Arizona Jim" ja nicht zum Spaß herausgebracht.

Ich weiß. - Das kostet mich alles Geld.

Eigentlich zahlen die Autoren etwas.

Das konnten Sie nicht, deshalb haben wir etwas Werbung gesetzt.

Auf Seite 3.

Auf Seite 9.

Und auf der letzten Seite. - Richtig.

Geld ist Geld. Da kommt keiner dran vorbei.

Ich weiß, Sie sind Künstler.

Ein Träumer.

Das ist schön, gerade in unseren Zeiten.

Wir leben in einer Zeit... Mannomann.

Zigarette?

Worüber genau sind Sie eigentlich unglücklich?

Sehen Sie nur: Das Titelbild ist doch wirklich toll.

Ein schönes Heft.

Ist der Brief für mich? - Ja, per Einschreiben.

Was macht er da drin?

Sie waren nicht im Haus.

Ich hab ihn für Sie angenommen und dann vergessen.

Wann war das?

Vor einer Woche?

Oder auch zwei.

Machen Sie, dass Sie rauskommen. Sofort!

Edith, sofort herkommen!

Ich hab den Chef wütend gemacht.

Wirklich?

Falls er nach mir fragt, ich bin Charlie besuchen.

So ein Bastard! - Soll ich das notieren?

Mir ist gerade nicht nach Scherzen.

Bleibt Ihre Antwort aus, sehe ich mich gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten.

Und dieser Idiot spaziert damit herum.

Ich hätte längst in Lille sein können, um Meunier zu treffen.

Jetzt ist es zu spät. Buisson kann ich schmieren, aber ich bin pleite.

Baigneur hab ich gestern das große Bedauern vorgespielt.

Er hat mich ausgelacht, der Hund.

Du hättest ihn sehen sollen.

Ich kann ihn nicht ausstehen.

Was macht er eigentlich? - Geschäfte.

Er hat Einfluss.

Ranimax-Tabletten.

Er ist Lebemann und mag die Frauen.

Vor allem Brünette.

Wenn du nett bist... - Was wäre dann?

nähmst du dir ein Taxi... - Und?

besuchtest ihn in der Rue du Colisée.

Und dann? - Ja, was schon?

Spiel nicht die Naive.

Ich dachte, wenn alles auf dem Spiel steht...

überwindest du deinen Stolz.

Meinen Stolz?

Du bist wunderbar. Vielen Dank.

Er heißt Baigneur. Rue du Colisée 28.

In der 3. Etage. Es ist ein großes Büro, du wirst schon sehen.

Unsere Wäschedame.

Und? Macht ihnen die Arbeit und das Leben noch immer Spaß?

Ihr Beruf ist sicher nicht immer lustig.

Irgendwas muss man ja tun.

Bei Ihrer Schönheit fiele mir einiges ein.

Haben Sie nie Modell gestanden für Maler und Fotografen?

Sollten Sie! Das wird gut bezahlt.

Die große Freiheit. Freiheit ist kostbar.

Haben Sie Angst? Kommen Sie nur herein?

Sie sind sympathisch.

Ich möchte Ihnen gerne helfen.

Du hast einfach zu viel Angst. - Angst? So ein Unsinn.

Nur weil ich nichts dazu sage?

Die sollen sich warm anziehen.

Sag mal, dein Rendezvous gestern, wie war das?

Es war schön. Sehr schön sogar.

Erzähl!

Ich sehe zwar nicht so aus, aber mit Frauen habe ich Erfahrung.

Da bin ich souverän.

Ein kleiner Spaziergang, eine Schachtel Zigaretten,

dann noch die richtigen Worte und sie schmelzen dahin.

Warst du...? - Ja, im Hotel.

War's gut?

Und wie. - Wirklich?

Wo arbeitet sie? - Reinigung.

Wer ist es? - Estelle.

Was sagst du?

Was ist denn plötzlich los? Mach keine Dummheiten!

Dein Bein! - Mein Bein ist mir gerade völlig egal!

Was hast du? Sind Estelle und du...

Hör mal. - Nein!

Ich schwöre dir, alles was ich gerade gesagt habe, war nur Seemannsgarn.

Ich denke mir doch ständig Geschichten aus.

Sie wollte mich nicht.

Sie liebt einen anderen. Das bist wohl du.

Ich schwöre. - Wer's glaubt! Geh weg!

Jetzt glaub mir!

Warum die Geschichte?

Aus Dummheit.

Warum schließen Sie die Tür?

Sie haben die Augen...

eines Kindes.

Toller Büffel. - Das ist ein Bison.

Ich möchte zu Herrn Batala.

Wen darf ich ihm melden?

Polizeiinspektor Juliani.

Einen Moment. Bin gleich wieder da.

Sehr schön. Ein Zebu? - Ein Bison!

Ein Büffel also. - Ist das eine Kuh?

Ein Inspektor! - Nicht jetzt!

Was will er? - Sie sprechen.

Name vergessen.

Egal, wie er heißt, er muss weg.

Ich bin auf Geschäftsreise. - Wohin?

Willst du schon gehen?

Warte kurz, der Inspektor sitzt da noch!

Das ist aber bedauerlich. Wo ist er?

Weit weg. Arizona.

Dann komme ich bald noch einmal.

Frau Cardes! - Sie sollen doch nicht so förmlich sein.

Ich bin Valentine. - Und ich Amédée.

Das klingt lustig! Aber sicher, es ist ein Name wie jeder andere.

Wollen wir abends mal essen gehen?

Hätten Sie Lust?

Auf Wiedersehen, Amédée.

Auf Wiedersehen.

Und?

Was sagt er? - Nicht viel, seine Zeit ist kostbar.

Bist du deshalb schon zurück? Ist das alles?

Was machst du? - Ich gehe.

Ich muss. Die Polizei war schon hier.

Die kommen morgen wieder.

Du fliehst?

Ich würde ja gern bleiben, aber...

die Sache wird zu brenzlig.

Was soll ich damit?

Was hast du?

Ich hab mich noch gar nicht bedankt.

Du gehst ohne mich?

Mit dem Geld kommen wir zwei doch nicht weit.

Fährst du mich noch zum Bahnhof?

Was ist denn mit dir los? - Nichts.

Den Blick kenne ich. Du bist verliebt.

Warum so ein Gesicht?

Kein Grund traurig zu sein. Hör lieber auf mich.

Frau Cardes, kann ich Sie kurz sprechen?

Hübsch, diese Estelle!

Tolle Augen!

Was für eine Frau. - Nichts für Sie.

Kommen Sie herum!

Stimmt es, was sie erzählen?

Dass die Chefin und Herr Batala mal...

Ja, er ist doch ganz stattlich. - Ich kann ihn nicht leiden.

Dann eben nicht. Ich dachte nur, vielleicht...

hilfst du einem alten Freund in Not.

Einem alten Freund, der mein Erspartes will?

Ich verlasse dich als Wrack, sei dir dessen bewusst.

Ein Wrack? Ich dachte, du gehst nicht unter.

Toller Stoff!

Damit schwimmt es sich gut!

Ich glaube, du kommst klar. Du willst doch nur ein Ticket für die 1. Klasse.

Soll ich in der dritten sitzen?

Mein Geld behalte ich.

Ich kaufe mir lieber Kleider.

Denn wissen Sie, Herr Batala...

Ich bin verliebt.

So verliebt.

Du bringst mich zum Lachen.

Verliebt!

Geld für ein Taxi?

Das ist wirklich nett.

Ich diniere heute Abend mit wirklich wichtigen Leuten.

Die sollen doch nicht zahlen müssen. - Natürlich nicht.

Ich weiß, ich schulde Ihnen einiges, aber Sie kriegen's zurück.

Weißt du Estelle, dieser Batala ist der größte Mistkerl, den ich kenne.

Etwas Zucker?

Du hättest etwas essen sollen. - Kein Appetit.

Was mache ich jetzt? - Was meinst du?

Ein intelligentes Mädchen wie du findet schon etwas.

Ich kenne da einen Mann,

ein toller Typ, phänomenal,

macht mit Frauen sein Geld, ich sage dir,

er ist Psychologe und hat festgestellt, dass bei der Abfahrt eines Zuges

immer jemand weint.

Erstaunlich.

Und so eine schöne weinende Frau mit einem Taschentuch in der Hand...

Du weißt schon, was das heißt. Die große Liebe.

Bewegende Szenen.

Verzeihung, wieviel schulde ich?

15 Francs.

Mein Zug fährt in fünf Minuten. Ich muss los.

Schreibst du mir? - Aber natürlich, Schätzchen.

Die Zigaretten wurden nicht bezahlt.

Wie viel? - Zwei Schachteln, 24 Francs.

Ich wollte mich noch verabschieden.

Ich habe dich lieb! - Und ich dich erst.

Pass auf, wo du hinläufst!

Gnädige Frau, sind wir traurig?

Ist der Liebste fort?

Kindliche Trauer.

Essen Sie mit mir etwas?

Ich weiß nicht.

Kommen Sie. Das lenkt Sie etwas ab.

Am Hochbahnhof von La Chapelle, an der Metro in Paris

stehen wunderschöne Frauen, mit gutem Herzen.

auf dem kalten Boden liegen hungrige Bettler

und stark geschminkte Damen um die 65 tragen ihren Schmuck spazieren.

Dem Tag der Tag, der Nacht die Nacht

unter dem Sternenhimmel.

So ist mein Leben.

Ich habe meinen hellen Stern nie gesehen,

obwohl ich jede Nacht nach ihm Ausschau halte.

Am Tag, am Tag

des nachts, des nachts

unterm Himmelszelt.

So ist mein Leben.

Die guten alten Sterne -

was für ein trauriges Leben.

Stimmt es, was man sagt?

Sie waren mit Estelle in der Metro.

Die Wahrheit ist...

Sie sind frei.

Estelle liebt Charles.

Der mit dem Fahrrad? Der ist nett.

Jung liebt jung.

Ein schönes Paar.

Wer ist die Frau, von der Sie in "Arizona Jim" immer sprechen?

Die Mexikanerin? - Wer ist sie?

Ich weiß nicht. Eine Frau.

Pardon. Ist warm da drinnen.

Stört Sie der Rauch? - Gar nicht.

Ich rauche selbst ab und zu.

Wollen Sie?

Priester sind auch nur Menschen.

Sie sagen es, mein Sohn.

Nur das Gewand ist anders. - Da haben Sie recht.

Damit kommt man überall rein.

Ich meine, man wird respektiert.

Natürlich.

Ist doch toll.

Es gibt heutzutage so viele Kriminelle.

Schlimme Zeiten. - Ja.

Was für eine Welt. - Eben.

Sie sagen es, Vater. Was für eine Welt.

Hier kommt eine Sondersendung.

Furchtbares Zugunglück auf der Linie Berneuil-Signy.

Viele Tote und Verletzte. Die Polizei ist vor Ort.

Die Armee ist auch im Einsatz.

Unter den Opfern sind der bekannte Unternehmer Herr Laurice,

die Frau des französischen Botschafters

Herr Batala, Verlagschef und Herausgeber bekannter Magazine...

Hast du gehört? Batala!

Seltsamer Tod.

Armer Kerl.

Heute Nachmittag war er noch da... - Und jetzt ist er tot.

Es ist bislang nicht möglich

alle Opfer eindeutig zu identifizieren.

Und ich? Bin ich lebendig?

Ja oder nein?

Du bist mehr als lebendig.

Der Zugführer wurde vorerst festgenommen.

Erste Untersuchungen legen die Vermutung nahe

dass er den Unfall zu verantworten hat.

Viele der Zuginsassen standen unter Schock und haben den Unfallort verlassen.

Unter ihnen ein Priester.

Raus mit dir. Die Mädchen sind gleich hier.

Schon gehört?

Das kam wirklich unerwartet.

Gestern war er noch hier... - Und jetzt ist er tot, ich weiß.

Batala ist tot. Ein Stern verlischt.

Kommt, Leute, das ist kein Spaß. Es stimmt.

Lebendig hat er schon schlecht gezahlt. Was wird aus uns jetzt?

Wir müssen was unternehmen. - Was denn?

Sie arbeiten für Herrn Batala?

Inspektor, Sie kommen zu spät. Batala ist tot.

Leider, ich weiß. - Was meinen Sie?

Sie verstehen nicht. Ich bin sein Cousin.

Wir sind aus dem gleichen Dorf. Ich bin sein einziger Erbe.

Aber Sie sind Inspektor? - Ich war es.

So jung in Rente?

Naja, ich habe eher gekündigt.

Es gab da so einige Schwierigkeiten.

Seitdem mache ich alles Mögliche. Gerade bin ich Croupier.

Ich wollte meinen Cousin gestern um Hilfe bitten.

Sie sind der Erbe! - Seiner Schulden.

Wir können den Verlag nicht einfach so aufgeben.

Da hat er recht.

Ich hätte gerne eine Anstellung, falls Sie verstehen...

Fällt dir etwas ein?

Noch sieht man nichts, aber bald.

Wer ist der Vater?

Ihr seid Dummchen.

Schau nicht so, Estelle.

Das kann uns auch passieren. Wir lachen, weil wir Angst haben.

Das wird schon wieder.

Lasst sie in Ruhe!

Sie sind nett, es ist nur...

Ich kann nicht mehr. - Jetzt übertreib nicht.

Was ist los?

Estelle bekommt ein Baby.

Ist es deins? - Schwanger? Estelle?

So ist es.

Na sowas.

Charles kann es nicht sein.

Ich weiß. - Verdächtigst du mich?

Nicht doch. Was ist da oben los?

Batala war ein Mistkerl. Ein echtes Aas.

Das wissen wir schon.

Sie versuchen alles zu regeln.

Jemand hat eine Option auf "Arizona Jim". - Nicht doch!

Batala hat mich etwas unterschreiben lassen, ich habe ihm vertraut.

So ein Chaos. - Ich verstehe nichts mehr.

Sollen die das klären.

Hallo, Estelle, - Wenn Sie Charles heute sehen,

sagen Sie ihm bitte, dass ich an ihn und nur an ihn denke?

Das mache ich. - Ich werde fortgehen.

Fortgehen? - Weit weg.

Ich vertrete Herrn Meunier aus Lille, Ihren Kreditgeber.

Wir wollen wissen, ob wir noch bezahlt werden.

Haben wir morgen was zu essen?

Herr Meunier wird nachher persönlich anwesend sein.

Das ist uns völlig egal.

Meine Herren, ich habe eine Option.

Ruhig, ich spreche jetzt.

Mein Unternehmen wurde belogen und betrogen,

aber ich habe eine Option...

Ich kriege auch noch Geld. Ich habe Papier geliefert.

Verkauft eure Maschinen!

Sag was, Louis!

Meine Herren, ich mache einen Vorschlag in aller Güte,

Wir Angestellten bilden eine Kooperative.

Ich bin der Alleinerbe und damit einverstanden.

Ich will eigentlich nur einen Job.

Ich wurde reingelegt.

Ich war früher Soldat!

Batala hat sich 400 Francs geborgt. - Kannst du das beweisen?

Ein ehemaliger Soldat lügt nicht.

Ein Polizeiinspektor auch nicht.

Kein Beweis, kein Geld.

Ich wurde betrogen! Von was für einem Beweis sprechen Sie?

Mir gefällt die Idee mit der Kooperative nicht.

Und ich bezweifle, dass Herr Meunier, Hauptgläubiger...

Im Gegenteil, die Idee ist perfekt.

Noch ein Akrobat! - Oh, Herr Meunier, Junior.

Vater hat mich geschickt. Er hat es mit der Leber.

Ich kläre das hier. Guten Tag!

Ich habe Ihnen gesagt, ich mag keine Fliegen.

Kooperative klingt gut.

Aber ich habe eine Option, Herr Meunier.

Dann gehen Sie zum Arzt.

Wo waren wir?

Wenn Herr Meunier einverstanden ist, gibt es nichts mehr zu klären.

Einen Moment. Da fällt mir was ein.

Wir sind gleich zurück.

Sie sind mir sympathisch, aber Fliegen kann ich nicht ausstehen.

Und ich mag keine Stofftaschentücher.

Ich auch nicht.

Einverstanden.

Wollten Sie nicht noch etwas wissen?

Ja, eine kleine Information.

Ich will vor meinem Vater nicht wie ein Dummkopf dastehen.

Was genau ist eine Kooperative?

Charles, bist du da?

Bist du's? - Ja, ich befreie dich!

Was machen Sie? - Das Schild ab.

Haben Sie eine Erlaubnis? - Wozu? Batala ist tot.

Sie brauchen eine schriftliche Erlaubnis für so etwas.

Bei der Armee war das auch so.

Hygiene geht vor... Sonnenlicht hält gesund.

Wer ist der Typ mit dem Werkzeug? - Nie gesehen.

Der hat "Arizona Jim" geschrieben. - Wirklich?

Ich mache das für Charles.

Sie schreiben Arizona Jim? Bravo!

Ich liebe diese Geschichten.

Hab jede einzelne gelesen.

Witzig, wenn er seine Pillen nimmt.

Die nimmt er nicht mehr. - Schade, ich mochte das.

Was machen Sie? - Ich entferne das Schild.

Ich helfe Ihnen. - Herr Akrobat, Finger weg da.

Aufhören. Er ist der Sohn von Meunier, verdammt.

Sein Wort zählt. - Und meine 400 Francs?

Haben Sie denn irgendeinen Beleg?

Dann haben Sie Pech gehabt.

Beeilt euch doch!

Ist doch besser!

Ist das eine Erlösung!

Und Estelle?

Er soll doch frische Luft kriegen. Macht etwas Platz.

Und was ist jetzt mit den 400 Francs?

Willst du wirklich fort? - Ja.

Warum? - Darum.

Weil ich schwanger bin.

Schwanger? Nein!

Lange? - Nein.

Batala.

Und du lachst.

Er ist tot. Und ich liebe dich.

Das geht nun nicht mehr.

Warum? Meinem Bein geht es doch schon viel besser.

Und ich?

Ein gebrochenes Bein ist da wirklich schlimmer.

Wann lassen Sie uns in Frieden?

Was Neues von Estelle? - Der Arzt ist gerade bei ihr.

Ist Valentine da?

Da ist sie.

Und? - Der Mutter geht es gut.

Und dem Kind?

Wir waren blutsverwandt.

Arizona Jim! Arizona Jim!

NEUE VERSION

DEMNÄCHST: ARIZONA JIM GEGEN DEN VERMUMMTEN

Eine Fliege!

Achtung! Nicht mehr bewegen!

Vielleicht nochmal?

Sieh dir Louis an!

Seht euch die beiden an! Nicht zu bremsen.

Ganz ruhig, General.

Mit einer wie ihr anzubandeln...

Behalten Sie Ihre Meinung für sich.

Genau, ganz still, General. - Kein Benehmen mehr.

Wer hat Ihrem Sohn das Krankenhaus bezahlt?

Wir alle.

Und wer bezahlt den ganzen Strom?

Charles und Estelle gehören zur Kooperative. Und fertig.

Es ist etwas Unglaubliches passiert. Ich habe eine Idee.

Vor 15 Minuten hatte ich noch keine, jetzt schon.

Wir werden einen Kinofilm über Arizona Jim drehen.

Ich zahle für die Rechte. 200 000 Francs.

200 000? - Ja, weil... Entschuldigen Sie uns kurz.

Ich liebe eine Frau, eine sehr schöne Frau.

Auch wenn ich ihr völlig egal bin. Sie soll die Hauptrolle spielen.

Arizona Jim ist ein Mann...

Ja, das stimmt, aber es gibt bestimmt eine Rolle für sie.

Hört zu, das nervt mich.

Die drehen das doch nur im Studio

Dabei spielt der Film in Amerika!

So ist das Filmgeschäft. - Genau.

Das ist wundervoll!

Ich frage meine Kumpel, alleine geht es nicht.

Die werden schon mitmachen.

Wir machen eine kleine Dinnerparty, um das zu besprechen.

Sie sind dabei, Herr Meunier?

Welchen Titel bekommt das Foto?

Ah, ja... Schreib...

Estelle, von fiesen Faschisten in die Irre geführt,

hatte Glück im Unglück:

Es war eine Totgeburt!

Irgendwas Neues?

Entschuldigen Sie, verkauft sich "Arizona Jim" gut?

Das kann man sagen. Die Leute prügeln sich darum.

Und das? "Policeman"?

Das erscheint nicht mehr.

Der Verleger ist gestorben.

Genau wie bei "Javert". Das lief gut und dann erschien es nicht mehr.

Umso besser, umso besser. Ich mag den nicht.

All diese Veröffentlichungen...

Ich hätte gerne die Tageszeitung.

Danke. Einen "Arizona Jim" nehme ich auch. Um mir eine Vorstellung machen zu können.

Wieviel? - 1,25 Francs.

Oh je, ich habe mein Geld vergessen.

Keine Sorge, Vater, Sie können später zahlen.

Das macht Ihnen nichts aus? Das ist sehr nett!

Nur leider wollte ich Einkäufe erledigen...

Wieviel soll ich Ihnen leihen?

Sie sind zu liebenswürdig!

Es war Heiligabend.

Der Schnee fiel in großen Flocken.

Die Engel schüttelten ihre Flügel aus

und es schneit, es schneit, es schneit.

Am Himmel scheint ein Stern.

Es ist der Polarstern.

Und das arme Waisenkind

steht auf seinem Balkon.

Die Augen strahlen,

es sucht seine arme Mutter.

Es war Heiligabend.

Papa, es ist nicht Weihnachten. Es fängt noch an zu schneien.

In diesem Zustand denke ich immer, es ist Weihnachten.

Auf die schönen Damen.

Herr Meunier, bitte sagen Sie ein paar Worte.

In Ordnung, ich sage gerne ein paar Worte...

Gut, ich sage ein paar Worte.

Hiermit möchte ich Arizona gratulieren.

Ich meine natürlich Arizona Jim!

Nein, ich gratuliere dem Autor von Arizona Jim.

Ich übergebe das Wort an Herrn Lange.

Na los, mein Hühnchen.

Meine lieben Freunde...

Ich freue mich, dass wir heute hier zusammenkommen...

Bringt mich nicht zum Lachen!

Und da wir alle hier sind... Richtig?

... Übergebe ich das Wort an Herrn Bessard!

Wieso willst du gehen?

Ich habe eine tolle Idee für den Film.

Die will ich sofort aufschreiben.

Woran denkst du? - An nichts.

Nichts? - Doch, aber es ist blöd.

Erzähl es mir.

Früher... Ich meine, vor langer Zeit...

Vor der Wäscherei - was hast du gemacht?

Ich?

Nichts, nichts.

Du willst es wirklich wissen?

Nein, nur das Jetzt ist wichtig.

Ich war gerade in der Gegend und wollte mal Hallo sagen.

Sie sind also nicht tot? - Sieht nicht so aus, oder?

So ist das Leben, man gewöhnt sich daran.

Wie geht es Ihnen? Die Geschäfte laufen gut?

Umso besser, alter Freund, umso besser.

Was ist los? Verwirrt Sie meine Kleidung?

Ich weiß nicht... Das gibt mir doch etwas Seriöses?

Oh, Sie ziehen aber ein Gesicht!

Sind Sie erschöpft?

Setzen Sie sich. Zigarette?

Eine unschuldige Zigarette?

Sie sind nicht tot.

Sie wiederholen sich. Das sind die Nerven. Nehmen Sie ein Mittel.

Das wird Ihnen helfen. Das tut gut.

Sie wissen, dass ich gute Ratschläge habe.

Als ich hier noch lebte,

hatte ich mein Geld in dieser Schublade.

Und Sie? - Was wollen Sie?

Und der Revolver. Den haben Sie nicht gesehen?

Sie sind nicht gerade neugierig.

Oder ging es da um Feingefühl?

Ein alter Relic.

Ist das alles?

Was ich Sie fragen wollte... Ist Edith noch hier?

Nein.

Sie hat bestimmt ihren Weg gefunden. Sie war bezaubernd.

Und diese Beine!

Und Valentine? - Sprechen Sie nicht von ihr!

Gut, gut, wie Sie wollen.

Ich habe vor, wieder herzukommen. - Nein, unmöglich.

Wie, das ist unmöglich?

Das ist mein Zuhause.

Sagen Sie, was Sie wollen. - Mein Lieber...

Es ist sehr rührend, wieder hier zu sein.

In diesem Betrieb, den ich mit so viel Mühe aufgebaut habe.

Wissen Sie... Mein Sohn...

Arbeit ist wirklich etwas wert!

Wie viel wollen Sie? - Wie, wie viel?

Alles, mein Engel, alles. Es gehört mir.

Und Sie haben die Arizona-Rechte für 200 000 verkauft, sie gehören mir.

Sie haben mich übers Ohr gehauen.

Das wird vor Gericht keinen Bestand haben.

Und die Anzeige? Die Schulden bei Meunier? Sie werden Sie verhaften.

Ich weiß, aber sie werden mich wieder freilassen.

Und wenn ich wieder draußen bin, habe ich mein Geld wieder.

1200 Francs? Das ist doch für die Armen, oder?

Danke. Ein Priester braucht sowas auch gar nicht.

Ich komme bald wieder, um das hier zu übernehmen.

Mit den 200 000 Francs entschädigen wir Meunier.

Wir veröffentlichen wieder "Javert", das wird toll.

Unmöglich! Und das Personal? Die Kooperative?

Sie denken, Sie können an mein Herz appellieren?

Das Personal und die Kooperative? Das ist mir doch egal!

Was ist mit den Mülleimern?

Mülleimer...

Ich bringe sie gleich raus.

Komplett weggeschossen.

Der schwankt ganz schön!

Halt dein Maul! Bist du bald fertig?

Ich arbeite den ganzen Tag! Ich bin müde!

Kooperativen... Was ist das, zum Teufel?

Das ist doch schierer Blödsinn, mein Freund.

Das ist Chaos. Jeder darf mitbestimmen...

Sogar der Postermaler gibt seinen Senf dazu.

Es braucht einen Anführer, etwas Autorität.

Einen Mann! Mich!

Und wenn mir danach ist, werfe ich alle raus.

Sie haben hier nichts Gutes getan.

Seit Sie weg sind, läuft es. Und jetzt sind Sie wieder da.

Schon schade, dass ich nicht tot bin, oder?

Du solltest mich töten.

Ja, wem würden Sie schon fehlen?

Die Frauen, mein Freund.

Ein Priester? Suchen Sie etwas, Vater?

Ich habe einen Kranken besucht. Er stirbt.

Stirbt? Er stirbt? Jemand stirbt!

So schön wie immer, Valentine.

Keine Angst vor Geistern, davon bekommt man Albträume.

Ich freue mich, dich wiederzusehen.

Ich bin doch so sentimental. - Was willst du hier?

Eine Pilgerreise. Was hast du? Angst?

Du bist nervös, meine Liebe. Was hast du?

Ist es die Liebe oder die Sonne von Mexiko?

Was ist los?

Du bist irre, mein Freund!

Ist er tot?

Das war einfach...

Bleib nicht hier!

Na, ihr Turteltauben?

Was zieht ihr denn für Gesichter?

Ich habe jemanden umgebracht...

Der war gut, oder? - Es stimmt.

Naja, kann ja sein. Ich habe noch nie jemanden getötet.

Aber ich glaube, das Beste wäre jetzt, zu fliehen.

Und zwar schnell. Los, kommt mit.

Was machen wir? - Weggehen.

Und du? - Ich bleibe bei dir?

Beeilt euch.

Herr Meunier, Sie sind eine respektable Person.

Haben Sie die Mülleimer gesehen?

Nein, mein Guter. Sie sollten lieber gehen.

Los, beeilen wir uns!

Sind Sie hingefallen, Vater?

Sind Sie ausgerutscht?

Das ist nicht möglich!

Bata... Herr Batala!

Es ist vorbei, alter Freund. Ich werde sterben.

Es ist vorbei.

Hol mir einen Priester.

Ein Priester... Wir brauchen einen Priester!

Geh ins Bett, du Trunkenbold!

Und das war's. Meunier brachte uns hierher.

Ich will nichts entschuldigen. Nur erzählen, was passiert ist.

Jetzt kennen Sie die Geschichte. Düster, aber wahr.

Nun müssen Sie entscheiden. - Wir müssen die Polizei rufen.

Sei still, Dummkopf.

Darüber müssen wir nachdenken. - Für mich ist alles klar. -Für mich auch.

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