All language subtitles for 2019_Ein Wochenende im August.deu

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Original subtitles

.

*Kinder singen "Dat du min Leevsten büst".*

Super! Schöne Ferien, Kinder.

Tschüss! (alle) Tschüss!

*bewegte Musik*

Tschüss!

Ich werd Sie vermissen, Frau Brühning.

Meine Sonne.

Schöne Ferien. Danke.

*heitere Musik*

*Hund jault.*

Ja, Abraham, mein Feiner!

Oh, oh, oh, oh! Abraham! Abraham!

Nicht, dass er wieder wegläuft.

Und? Wie war der Tanzkurs? (seufzt) Immer dieselben.

Meine Schwiegermutter sagt: "Wer nicht suchet, der findet."

Hör mir auf mit Lilos Weisheiten!

Wollen wir es heute Abend krachen lassen?

Klar! In Gifhorn City? *Sie lachen.*

Tschüss! Bis dann. Ciao!

Na komm, na komm.

*harmonische Musik*

*Sie lacht.*

*schwungvolle Musik*

Haben Sie mich gerade fotografiert?

'tschuldigung, ich wollte Sie nicht erschrecken.

Sie können doch nicht einfach ein Foto von mir machen.

Ich will, dass Sie das löschen.

Ich muss da durch.

Ja.

*schwungvolle Musik*

*schwungvolle Musik*

Bin wieder da!

*Sie seufzt.*

Hast du mein blaues Hemd gesehen?

Ich komm gleich.

Alles gut?

Ich hab mich geärgert. Geärgert? Wieso?

So 'n Typ hat mich fotografiert. Soll ich dem 'ne Ansage machen?

Aber richtig. Morgen erst mal.

Da bist du ja endlich! Wir müssen pünktlich los.

Gönn doch deiner Mutter mal 'ne kurze Pause.

Ich muss los. Schmier doch schon mal die Brote.

Ich komm schon. Hallo mein Schatz.

Hallo Mama.

Hab ich gestern vorbereitet.

Danke schön.

Und, hast du das Zelt gefunden? Ja, im Schuppen.

Aber das war total staubig.

Das gibt's nicht!

Ich kann doch nicht im Unterhemd zur Tagung!

Ich komm schon!

Hm?

Irgendeine Riesenmotte frisst meine Hemden.

Leonie, hast du Papas blaues Hemd geklaut?

Höchstens geliehen. Ab morgen verlange ich Miete.

Wie wär's hiermit?

Na gut.

Falls du dich langweilst,

kannst du ja das Brunnenrohr reparieren.

Ja, klar.

Und meine Mutter kommt vorbei wegen des Fotoalbums für Leonie.

(seufzt) Okay. Du kennst sie ja.

*Hupen*

Angeber!

So, hast du alles? Ja.

Fahrzeugschein? Ist im Handschuhfach.

Und ich hab einen Führerschein

und einen Schutzbrief und einen Ersatzreifen.

Hast du dein Handy?

Ja.

Oh.

Ey.

Meine Kleine ...

Oh, Mama!

Dann hab noch mal richtig Spaß.

Danke. Bevor es zum Studieren geht.

Ich hoffe, es regnet nicht. Nee, haben wir nicht bestellt.

Sarah!

Hallo!

Hast du alles dabei? - Ich hoffe.

Moin. Hallo Bernd.

Tschüss Papa. - Viel Spaß!

Das wird Hammer! Viel Spaß!

Kein Blödsinn!

Ja, jetzt sind sie erwachsen.

Mhm.

*Sie atmet tief aus und seufzt.*

*Sie atmet tief aus.*

*ruhige Musik*

*ruhige Musik*

*Handy piepst.*

*Handyton*

(stöhnt) Die Fotos.

*ruhige Musik*

*rockige Musik*

# Monday,

# ... I have to face reality.

# Tuesday,

... seeking solace in my fantasies.

# Wednesday,

... getting peace in habituality.

# Thursday,

... I'm sick of insecurity.

*rockige Musik*

# Time is a burning spear.

# Time is a listening ear.

# Friday,

... making plans for no plans.

*Musik verstummt.*

Hallo?

*Klopfen*

Ja?

Hallo.

Das ist ja ein Zufall. So ein Zufall auch wieder nicht.

Sorry noch mal. War 'n tolles Bild.

Schade, dass Sie's gelöscht haben. Haben Sie doch?

Haben Sie Wasser für mich? Ist wirklich heiß heute.

Da hinten.

Danke.

Diese Landschaft ...

Wie hält man das jeden Tag aus?

Indem sich das Lila nach vier Wochen in Graubraun verwandelt.

Der Hebel ist hinten links.

*Quietschen*

*ruhige Musik*

Unten links.

*Sie seufzt.*

Ach so.

*Plätschern*

Danke.

Schönes Haus.

Das ist das alte Bauernhaus meiner Familie.

Sie sind hier aufgewachsen?

Wo kommen Sie denn her?

Ursprünglich aus Genf.

Und was verschlägt Sie dann hierher?

Mein neues Projekt: Zu Fuß durch Deutschland.

Wirklich?

Ja.

Ich bin vor vier Wochen in Aachen losgelaufen.

Ach so. Damit, ja?

Ja, im Grunde braucht man nicht mehr.

*Telefon klingelt.* Ich schon. 'tschuldigung.

Danke.

Hallo Lilo! Hallo Katja.

Du, hat Thomas dir Bescheid gesagt? Ja.

Ich wollte wegen dem Abschiedsalbum für Leonie vorbeikommen.

Ich schaffe es heute doch nicht. Ich muss noch zu Frau Behnke.

Du weißt ja, eh man da wieder raus ist ...

Ja, ist doch kein Problem.

Alles in Ordnung bei dir?

Ja. Wieso?

Du klingst so komisch.

Wenn du dich einsam fühlst ...

Ich kann auch heute Abend kurz vorbeikommen.

Ähm, du, Lilo, sei mir nicht böse,

aber ich würde heute mal gerne früh schlafen gehen.

Wie du meinst. Gut.

Dann bis morgen. Ruf an, wenn du mich brauchst.

Ja, bis morgen.

*SMS-Ton*

Die Dinger sind wirklich die Pest.

Ich hab meins vor 'nem Jahr abgeschafft.

Tatsächlich?

Nervig, ständig erreichbar zu sein.

Wollen Sie 'nen Tee?

Möchte Ihre Familie auch einen?

Die sind unterwegs.

*sphärische Musik*

Bitte. Danke.

Schön.

Aus der Mongolei.

Sie sind ja rumgekommen. Damit bin ich groß geworden.

Ich bin mit zwei nach Washington. Washington?

Eher ein Vorort - Potomac. Da war ich mal.

Quatsch. Wirklich.

Meine Eltern hatten ein Häuschen am Golfplatz.

Die Straße hoch, rechts. Wir waren nur auf der Durchreise.

Daniel.

Katja.

*ruhige Musik*

Freut mich.

Na dann ... Danke, ne?

Sagen Sie, wissen Sie, wo man hier zelten kann?

Zelten ... Schwierig. Ist alles Naturschutzgebiet.

Und hier im Garten, bei Ihnen?

Unverschämt?

Okay, unverschämt.

Im Ort ist 'n Gasthof.

Gute Reise.

Danke.

Tschüss.

*Sie seufzt.*

Ähm ...

Da hinten wäre ein guter Platz auf der Wiese.

Das ist nett.

*ruhige, harmonische Musik*

*Telefon klingelt.*

Hi! Na?

Wie läuft's? Uff, anstrengend!

Die Testfahrten haben bis eben gedauert.

Und jetzt noch die ganze Nacht Auswertungen.

Klingt ja nicht so gut.

Aber unsere Lithiumbatterien sind sensationell.

Und bei dir? (lacht) Langweilst du dich schon?

Deine Mutter hält mich schon auf Trab.

Auf meinem Laptop sind auch noch Fotos.

Kannst du ja ausdrucken.

Katja? Ja?

Wir können ja später noch mal reden.

Genau, bis später. Bis später.

Kuss!

*ruhige Musik*

*Klopfen*

Ja?

Wollen Sie was mit mir essen?

Ich hab schon was vorbereitet. Ist nur 'ne Kleinigkeit.

Ihre Familie ist natürlich eingeladen.

Die sind verreist übers Wochenende,

mein Mann und meine Tochter.

Sie haben da was.

Hm? Sie haben da was im Haar.

Na gut. Soll ich was mitbringen?

Brot? 20 Minuten?

Sehr gut. Gut.

Ach, dürfte ich Ihr Internet benutzen?

Ich denke, Sie verzichten auf das World Wide Web.

So, hier, der Code.

Und da ist die Steckdose. Danke.

Bis gleich.

*Sie hört "Dein ist mein ganzes Herz"

von Heinz Rudolf Kunze.*

Hallo! Na? Na.

Willst du das etwa allein essen?

Da siehst du mal, wie das ist.

'tschuldige, war 'n blöder Tag.

Was ist denn los?

Willst du nicht wissen. Komm, erzähl!

Ich hab einen Typen getroffen, heute Mittag in der Heide.

Der hat Fotos gemacht

und hatte dunkle Locken, grüne Augen und ...

Oah, einfach so ... *Sie seufzt.*

Also hab ich ihn angesprochen. Ja, und?

Nichts "und". Er ist gegangen.

Besser gesagt: geflüchtet. Es war demütigend.

Sag nicht, es ist besser so,

es hätte ja ein Verbrecher sein können.

Was?

Hm?

Ach du, das war bestimmt nur so 'n Idiot.

Meinst du? Ja. Ich muss los.

Ich dachte, wir machen heute was. Ja, bis später!

Tschüss!

Hallo Bernd.

(Bernd) Moin.

*Bellen* - Aus, Abraham!

Das ist doch nur der Bernd.

*bewegte Musik*

Hey.

Oh!

Soll ich's aufschneiden? Was?

Das Brot.

Ja, gute Idee.

*Wasser rauscht.*

*Rauschen verstummt.*

*entfernte Musik*

*ruhige Musik*

Ich dachte, der passt besser als Tee.

Sehr gut. Setzen Sie sich doch.

Sie können ruhig du zu mir sagen. Gerne. Setz dich doch.

*Gläser klirren.*

Danke.

Cheers.

Guten Appetit.

Mmm.

Lecker.

Wo ist denn deine Familie?

Meine Tochter ist feiern. Sie hat grad Abi gemacht.

Oh, raus in die Welt. Genau.

Und dein Mann?

Beruflich unterwegs.

Ist er viel unterwegs?

Du stellst ein bisschen viele Fragen.

Berufskrankheit. Ja? Was ist denn dein Beruf?

Ich bin Journalist. Ich schreib Reiseberichte.

Ach so, deswegen fotografierst du. Mhm.

Ich such mir ein Thema, einen Ort,

eine besondere Art, unterwegs zu sein.

Und das kann man dann irgendwo lesen?

Ja, in Magazinen, Zeitungen, auf verschiedenen Plattformen.

Spannend.

Kann man davon leben?

Ja.

Ich kann in der Welt unterwegs sein.

Ich kann andere Kulturen kennenlernen.

Reisen.

Und du?

Ich unterrichte an einer Grundschule.

Schön. Ja, finde ich auch.

Was unterrichtest du?

Mathe und Musik.

Das war 'ne Schnake.

(seufzt) Ach so.

Die Dinger lieben mich.

Hier, wenn man das anzündet, kommen sie nicht so doll.

Trick 17. Den kannte ich noch nicht.

Von meiner Großmutter.

*beschwingte Musik*

*Sie lachen.*

*beschwingte Musik*

*Musikszene*

Was ist das da?

Das ist die Venus.

*beschwingte Musik*

*beschwingte Musik*

*Grillen zirpen.*

Ich stand da bei minus 35 Grad in diesem Nest,

Deadhorse.

Ich dachte, ich komm da nicht mehr weg.

Es war so kalt, dass mein Bart festgefroren ist,

an meinem Schal.

Dann kam dieser Lkw-Fahrer von 'ner Ölraffinerie.

Sein Blick sagte sofort, was er von einem Typen hält,

der ohne ersichtlichen Grund durch Alaska trampt.

Nicht so viel.

Ehrlich gesagt, ich hab mich das auch gefragt.

Hätte schiefgehen können.

Aber ...

vielleicht ist es das.

Dieser ... dieser Ausnahmezustand.

Da fühlt man sich leicht.

Man fühlt sich lebendig.

Und diesen Kaffee, den er mir angeboten hat ...

Diese Plörre war der leckerste Kaffee,

den ich je getrunken hab.

Ich weiß nicht, ob ich das könnte.

Bist du nie weg?

Doch, natürlich. Mit 'ner Freundin.

Wir wollten Karriere machen mit 'ner Rockband.

Ja, wir wurden sogar von 'nem Manager entdeckt

und haben 'ne Tour an der Ostküste gemacht.

Ach, deshalb Potomac. Genau.

Wo wart ihr überall? In den ganzen kleinen Käffern da.

Aber auch Boston, Philadelphia.

Wir haben sogar als Vorband auf 'ner richtigen Bühne gespielt.

Wow. Ich weiß nicht, warum,

aber die Leute haben uns Landeier geliebt.

*Grillen zirpen.*

Und dann?

Dann bin ich nach Hause zurück.

Hast du das nie bereut?

Nein.

Mir machen solche Entscheidungen Angst.

Na ja, wenn man sich für etwas entscheidet,

entscheidet man sich ja auch gegen etwas.

Woher soll man wissen, was richtig ist,

ob man nicht was verpasst?

So ist das, wenn man erwachsen wird.

Ja.

Eigentlich ist ja die Frage,

ob man sich aus seinem Schneckenhaus heraustraut.

Ich meine, ist es nicht so,

dass die meisten Menschen sich dafür entscheiden,

in ihrer kleinen, sicheren Welt zu bleiben?

Weil sie Angst haben vor ...

was Großem.

Und dann?

Was bleibt dann?

Die Sehnsucht, oder?

*ruhige Musik*

(seufzt) Es ist spät geworden. Ja.

Ich muss morgen Früh auch los.

Nie zu lange an einem Ort.

Na dann, gute Reise.

Gute Nacht.

*ruhige Musik*

*Er seufzt.*

Idiot.

*ruhige Musik*

*Musik: "Song For You" von Alexi Murdoch*

*lebendige Musik*

*lebendige Musik*

*lebendige Musik*

*lebendige Musik*

*Tür fällt zu.*

*Vögel zwitschern.*

*Kaffeemaschine rattert.*

*Kaffeemaschine rattert.*

*Kaffeemaschine rattert.*

*ruhige Musik*

Morgen.

Ich war 'n Idiot gestern.

Kleine Wiedergutmachung.

Die hat dir doch gefallen.

Willst du 'nen Kaffee?

Gerne.

*Gläser klirren.*

*Insekten surren.*

Wie lang bist du schon unterwegs? Sieben Jahre.

Und nie fest an einem Ort, ja? M-m.

Und du glaubst wirklich,

dass in deinem Rucksack alles ist, was du brauchst?

Im Grunde ja.

Wo sind die Menschen in deinem Leben?

Ich hab viele Menschen überall.

Nein.

Wo ist der eine, den du anrufst,

wenn es dir schlechtgeht, meine ich.

Vielleicht läufst du ja auch einfach vor was davon.

Danke für den Kaffee.

Tschüss.

*ruhige, ernste Musik*

*lebhafte Musik*

*Hahn kräht.*

*lebhafte Musik*

*Hupen*

Moin!

(zischt) Aus, Abraham!

Was soll das immer? Du kennst Bernd doch.

Na komm.

(AB) "Hallo, mein Schatz. Ich erreiche dich leider nicht."

"Du reparierst wahrscheinlich grad das Brunnenrohr."

"Ich bin jetzt wieder in 'ner Sitzung."

"Umarmung! Tschüss!"

*sphärische Musik*

*gedämpfte Musik*

*Sie summt mit der Musik.*

# Monday, I have to face reality.

# Tuesday,

... seeking solace in my fantasies.

# Wednesday,

... getting peace in habituality.

# Thursday,

... I'm sick of insecurity.

*rockige Musik*

*rockige Musik*

*rockige Musik*

# Time is a burning spear.

# Time is a listening ear.

*lebhafte Musik*

Hallo!

Hallo?

Was soll denn der Quatsch?

*lebhafte Musik*

*Er schreit auf.*

*Sie juchzt.*

*Sie lachen.*

Du hast meine Klamotten versteckt? Na warte!

*sphärische Musik*

*ruhige Musik*

Oh nein.

Was?

Da ist ein Kind aus meiner Klasse.

Halb Schatten, halb Sonne.

(Mädchen) Hier ist 'ne Grille.

(leise) Sie kommt.

Schnell!

(leise) Es tut mir leid.

Nichts wie weg hier.

Warte, warte. Steig auf.

*Sie lachen.*

Komm, ich fahr.

*harmonische Musik*

*Fahrradklingel*

*Lachen*

Hier.

Hier kannst du dich umziehen.

Die Sachen legst du vor die Tür, ich schmeiß die dann ...

in den Trockner.

Ich geh mich mal umziehen.

*Ein Auto nähert sich.*

*Hupen*

Scheiße.

*Sie atmet hektisch.*

(leise) Nicht rauskommen!

Was denn ...

*unruhige Musik*

(von draußen) Huhu! Katja!

Komme gleich!

*schwungvolle Musik*

Katja?

*Klopfen* Katja!

*Sie atmet hektisch.*

Hallo Lilo!

Na?

Hallo Katja!

Komm rein.

Möchtest du was trinken? Oh, gern. Wasser.

*spannungsvolle Musik*

Ich hoffe, ich halte dich nicht zu sehr auf.

Ach was!

Wenn wir gleich anfangen, sind wir schnell fertig.

Das ...

Danke.

Irgendwie ist es so heiß hier drinnen.

Komm, wir gehen auf die Terrasse.

Kommst du?

So ...

Katja, die waren alle sortiert.

*Sie seufzt.*

Und wo sind deine?

Hol ich.

(leise) Meine Sachen.

(draußen) Bringst du Kleber mit? Mach ich!

(draußen) Ich hatte für jedes Jahr eine Doppelseite gestaltet.

Schau mal.

Die Locken - süß, ne?

Hier ...

Ist auch nicht schlecht. Mhm.

Das schöne Kind.

Also, dann schreib ich noch was auf diese Seite ...

Hast du nicht gut geschlafen? Weiß auch nicht.

Und ähm ...

das Abifoto kleben wir auf diese Seite.

Ist dir das recht?

Katja! Hm?

Na komm.

Du kannst mir nichts vormachen.

Ich seh doch, wie traurig du bist.

Wenn das einzige Kind das Haus verlässt ...

Ich kann mich noch genau erinnern,

wie das war, als Thomas weggegangen ist.

Aber wir müssen uns freuen, wenn sie ihren Weg finden.

Sie ist ja nicht aus der Welt. Du hast das ganz toll gemacht.

Leonie ist so fröhlich und unbeschwert.

Thomas ist auch ein toller Vater. Doch, doch, das ist dein Verdienst.

Und jetzt will ich dich nicht länger aufhalten.

Ich nehm das alles mit ...

und mach das zu Hause fertig.

Ich muss nur noch mal schnell auf Toilette.

Na, dann komm mal, Lilo.

Nicht aufgeräumt.

Macht nichts.

So, hier ist alles picobello.

Ja, den Rest schaff ich schon allein.

*Sie lacht.*

*Sie seufzt.*

*Sie seufzt.*

(leise) Nach oben! Nach oben!

Hoch, hoch, hoch!

Hoch! Ja.

*erschrockener Laut* Pscht!

Na? Alles in Ordnung?

Ja, natürlich.

Also dann ...

Schönes Wochenende, hm? Danke, dir auch.

*Sie seufzt.*

Gefahr gebannt?

Die Luft ist rein.

*Sie lacht.*

Ähm, ach so. Die Sachen sind unten im Büro.

Hinter der blauen Tür. Okay, danke.

Ich geh dann mal besser.

Tschüss.

*Musik: ruhige Version von "Enjoy The Silence"

von Depeche Mode*

# Vows are spoken to be broken.

# Feelings are intense, words are trivial.

# Pleasures remain, so does the pain.

# Words are meaningless, unforgetable.

# All I ever wanted, all I ever needed

is here in my arms.

# Words are very unnecessary.

# They can only do harm.

# All I ever wanted, all I ever needed

is here in my arms.

# And words are very unneccessary.

# They can only do harm.

*Magen grummelt.*

Soll ich was zu essen machen?

Ich geh erst mal duschen.

*ruhige Musik*

*ruhige Musik*

*ruhige Musik*

*gefühlvolle Musik*

Bin ich zu früh?

M-m.

Schön siehst du aus.

*beschwingte Gitarrenmusik*

*Klappern*

*Schritte*

*Musik dringt aus dem Haus.*

Bitte. Danke schön.

Das ist Ellen, mit der ich zusammen Musik gemacht hab.

Das klingt schön. Mhm.

Das war 'ne unglaublich schöne Zeit.

Aber nicht mein Ding.

Irgendwann wollte ich nur noch nach Hause.

Aber Ellen hat weitergemacht, bis heute.

Habt ihr noch Kontakt?

Hm.

Jetzt erzähl du mal.

Pff, ich hab schon genug erzählt.

Nein, ich will alles wissen.

Deine Kindheit, Familie, Eltern ...

Die sind tot.

Tut mir leid.

Ist lange her.

Wird kalt.

*gefühlvolle Gitarrenmusik*

Darf ich?

*gefühlvoller Gesang*

Darf ich mir was wünschen? Mhm.

Spielst du was auf der Gitarre? Nee.

Doch. Nein, absolut nicht.

Bitte, komm! Nein.

Außerdem ist die Gitarre in der Schule.

*Musik verstummt.*

*Musik: "A Forest" von The Cure*

*rhythmische Rockmusik*

*Sie juchzt.*

*Sie atmet schwer.*

Komm, wir holen die Gitarre. M-m.

Komm! Nein!

Doch, komm!

Du weißt doch gar nicht, wo die Schule ist.

Und wenn ich sie doch finde?

Dann gehen wir rein und holen die Gitarre.

*Sie stöhnt.*

Deal.

*Er schreit auf, sie lachen.*

*Sie kreischt, er schreit, sie lachen.*

Du wusstest von Anfang an, wo die Schule ist.

Ja.

Das ist ja die einzige hier. Nicht zu übersehen. Komm!

Nach rechts.

*Lachen*

Sch!

Ja, dann ...

Spiel. Hier doch nicht.

Na klar, hier. Nein.

Natürlich. Nein!

*Sie kichert.*

*Klimpern, Lachen*

(Mann) Wer ist da?

Hallo?

Hallo!

Schnell!

*Sie lachen.*

*Hintergrundmusik, Hundegewinsel*

*Er bellt.*

(leise) Still, Abraham!

Abraham, psst!

Was ist denn los?

Was denn?

*Er winselt.*

*Gebell*

Abraham, warte!

*ruhige Gitarrenklänge*

(singt) Monday,

... I have to face reality.

Tuesday,

... seeking solace in my fantasies.

Wednesday,

... getting peace in habituality.

Thursday,

... I'm sick of insecurity.

I know ...

my mind is gonna find ...

... sometimes it's gonna find the sense behind.

Time ...

... is a burning spear.

Time ...

... is a listening ear.

*Sie summt.*

Wie lange hast du nicht mehr gespielt?

Seit gestern in der Schule.

Schade, dass du nicht weitergemacht hast.

Das war nicht mein Leben.

Was du ...

gesagt hast über die Sehnsucht ...

Ich finde, Sehnsucht ist nichts Schlechtes,

sondern ...

etwas sehr Schönes.

Die wichtigsten Fragen im Leben

kommen doch aus der Sehnsucht, oder?

Ich wollte immer die richtigen Fragen stellen.

Und die Antworten aushalten.

Und jetzt weiß ich ...

nicht mehr weiter.

*Grillen zirpen.*

Ich auch nicht.

Spiel ganz schnell was Lustiges.

(lacht) Oh Gott!

*Sie kreischt.*

*entferntes Lachen*

*Gitarrenklänge*

*Er winselt.*

*Lachen*

Ich hol uns mal 'nen Wein.

*gedämpfte Musik von nebenan*

*Sie seufzt.*

Soll ich schon mal aufmachen?

Ich will, dass du gehst.

Was ist los?

Ich weiß nicht, was wir hier machen.

Hey ...

Was ist los?

Ich will nicht irgendeine Geschichte

in deinem Leben sein.

Was für 'ne Geschichte?

Die Fotos ...

Das sind Porträts von meinen Reisen.

Geh jetzt, bitte.

*Er atmet tief aus.*

*ruhige, ernste Musik*

*ernste, gefühlvolle Musik*

Das mit dir ...

So was ist mir noch nie passiert.

*dramatische Musik*

*ruhige Musik*

*ruhige Musik*

(leise) Komm mit mir mit.

*Wind raschelt.*

*ruhiges Atmen*

*ruhige Musik*

*ruhige, düstere Musik*

*traurige Musik*

*dramatische Musik*

Wir können das nicht mitnehmen.

*Er schluchzt leise.*

Ich kann jetzt nicht einfach so gehen.

Doch.

*dramatische Musik*

*ruhige Musik*

Ich ...

Ich bin noch bis morgen am See.

*Sie seufzt.*

*Sie seufzt.*

*Sie schnieft.*

*Sie wimmert.*

*Sie schluchzt.*

*Vögel zwitschern.*

*Motorgeräusche, Hupen*

Schön, wieder da zu sein.

Was ist das denn?

Der Brunnen tropft ja gar nicht mehr.

Mit 'nem Küchengummi.

Da muss man erst mal drauf kommen.

Toll! Das nenne ich Erfindergeist.

Du hast dich also doch gelangweilt.

War eigentlich schön, dass wir uns nicht erreicht haben.

Es tut mir so leid. Nein, wirklich.

Ich konnte dich so herrlich vermissen.

Entschuldigt, wenn ich euch störe.

Abraham ist weg.

Hallo Maren.

Habt ihr ihn gesehen?

Komm erst mal rein, was trinken.

Ihm wird doch nichts passiert sein. Quatsch!

Nee, bestimmt nicht.

Soll ich dir suchen helfen?

Das würdest du tun? Ja.

Okay.

*Sie seufzt.*

Abraham! *Pfeifen*

Jetzt verlässt mich sogar mein Hund.

Wir finden ihn schon.

Vielleicht ist das ein Zeichen,

dass ich was ändern muss in meinem Leben.

Was hält mich denn hier? Nichts. Niemand.

Vielleicht mach ich mal 'ne Pause, hau ab, mach 'nen Megatrip.

Australien, Indien ... Hauptsache weg.

Den ganzen Scheiß hinter sich lassen.

Abraham! *Sie pfeift.*

Und wer weiß ...

Vielleicht wartet da noch ein ganz anderes Leben auf mich.

Oder mach ich mir da schon wieder was vor?

*Sie seufzt.*

Ich weiß auch nicht.

*ruhige Musik*

*Musik: "Queen Of Inbetween" von Super700*

# In a short life that is too short too long.

# In a long life that is too long too short.

# What is my part? Is it one part?

# Is it two parts?

# Keep moving, stay the same, play it simple.

# Am I three ones, am I four ones, am I five?

# Who are you? Can you make me stop counting? Can you?

I'm the count fun count, I'm the duchess of self doubt.

# While I wait for you to happen,

I'm the queen of inbetween.

# Take me, don't take me home.

# Come, better not come, go.

# Have a second thought, have a third thought,

doublethink, have a forth thought, fifth,

thoughts never stop.

# Mind's a magic box always filling up.

# My magic box is filling to the top.

# Who are you?

# Can you empty me and make me sleep tight?

# One big sleep in a small bed with you

and everything's alright.

# Love me, don't love me.

# Hate, wait, don't hate me.

# Have a second thought, have a third thought,

doublethink, have a fourth thought, fifth, thoughts never stop.

# Mind's a magic box always filling up.

# My magic box is filling to the top.

# Who are you?

# Can you empty me and make me sleep tight?

# One big sleep in a small bed with you.

# I'm the queen of inbetween.

*Sie seufzt.*

*Grillen zirpen, Frösche quaken.*

*beschwingte Musik*

(singt) Hey Große, kleine Große!

Wird Zeit, dass ich aus dem Nest dich stoße.

Und wag es nicht, ich sag dir's, wage ...

... nicht, zurückzukommen die nächsten Tage.

Ich sitz hier nicht und warte auf eine SMS, nee, nee.

Es reicht mir völlig aus,

wenn ich dich täglich ein Mal seh'.

Verstehst du mich?

Von Frau zu Frau.

Verschwinde aus dem warmen Bau.

Ich werd mich nicht mehr sorgen.

Hau ab!

Mach's gut!

Bis morgen!

*Sie klatschen.*

Danke, Mama. Das war der Hammer.

Vergiss uns nicht.

Viel Spaß und vergiss nicht das Studieren.

Jetzt mach mal halblang.

Ich bin gerade mal 240 Kilometer weg.

*Motor wird gestartet.*

*Hupen*

War das ein Song von dir? Mhm.

Total schön.

Ich überleg, ob ich mal zu Ellen fahre.

Gute Idee.

*Bellen*

Abraham!

Komm her, komm her! Komm her, mein Süßer!

Hallo Bernd. Hallo.

Mein Süßer ...

Vielen Dank. - Er stand einfach vor meiner Tür.

Echt?

Seltsam.

*Bellen*

Schöne Ferien, Kinder! Tschüss! (Kinder) Tschüss!

*ruhige Musik*

*Musik: "You Were On My Mind" von Crispian St. Peters*

# Well, I woke up this morning.

# You were on my mind.

# I said you were on my mind.

*Tür wird geöffnet.* (Leonie) Mama, wir sind da!

Wo bist du?

Mama?

Leonies Zug hatte Verspätung.

Was habt ihr denn mit meinem Zimmer gemacht?

*beschwingte Musik*

# Oh, I got troubles, oh, oh. I got worries, oh, oh.

# I came home again.

# But I woke up this morning.

# You were on my mind.

# You were on my mind.

# I got troubles, oh, oh.

# I got worries, oh, oh.

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