All language subtitles for Anger.of.the.Dead.2015.German.DL.1080p.BluRay.x264-ENCOUNTERS

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Original subtitles

Gestern Nacht gab es erneut Auseinandersetzungen

zwischen der Polizei und Demonstranten.

Hunderte Demonstranten attackierten die Polizeistation und

blockierten die Hauptstraßen der Stadt, indem sie Feuerreifen-Straßensperren

errichteten und Bäume fällten, um den Zugang zu verhindern.

Es scheint, als gäbe es einen Zusammenhang zu den Kämpfen, die vor 2 Tagen stattfanden,

als drei arbeitslose Demonstranten bei Aufständen getötet wurden.

Tränengas wurde eingesetzt, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.

Einige der Protestanten, die für mehr Jobs kämpften, wurden festgenommen.

In den Protesten von heute Nacht ist die Anzahl der Verwundeten

auf beiden Seiten noch immer unbekannt.

Der soziale Widerstand hat jetzt ein unkontrollierbares Level erreicht,

besonders unter den Jüngeren,

und die Situation scheint auszuarten, aufgrund der politischen Opposition,

die versucht, die Proteste unter Kontrolle zu bekommen und

aufgrund der Intention des Präsidenten, der die Situation dafür nutzt...

Mommy geht ins Badezimmer, okay?

Hey, Schatz. Wann kommst du nach Hause?

- Ich habe eine Überraschung für dich. - Endlich!

Ich hab den ganzen Morgen versucht, dich zu erreichen!

- Ist alles okay? - Alice, hör mir zu!

- Sarah und du, verlasst auf keinen Fall das Haus! - Was?

Ihr bleibt zuhause, und ihr lasst auch niemanden rein!

Was ist denn los?

- Ist es bei euch noch nicht vorgefallen? - Was? - Verdammt!

Die Menschen auf den Straßen sind total verrückt geworden!

Was redest du denn da? Ich verstehe dich nicht!

- Wo bist du? - Ich bin in einer Bar, mit anderen.

- Bitte... - Ich versteh nicht. - Bleibt zuhause. Ich komm so schnell ich kann.

Hör mir zu! Lass sie nicht reinkommen, egal, was sie sagen!

Wen? Wen sollen wir nicht reinlassen? Liam?

Liam!

Bitte legen Sie auf und...

Verschwinde! Verschwinde aus meinem Haus!

Hilfe!

Ich brauch Hilfe!

Der Staatschef hat bekannt gegeben, dass die Verantwortlichen dieser Gewaltverbrechen,

die zurzeit im Land passieren, nicht wirklich lebendig sind.

Zeugen berichten, dass Menschen, die heute während der Demonstration getötet wurden,

wieder aufgestanden sind und sich gegenseitig angegriffen haben.

Die Polizei warnt Sie davor, Ihre Häuser zu verlassen und empfiehlt Ihnen,

Fenster und Türen zu verriegeln und nicht...

Bitte, helft mir doch! Helft meinem Baby!

Hilfe!

Sind Sie verletzt?

Hey, wurden Sie gebissen?

- Ob Sie gebissen wurden? - Nein!

Wie ist Ihr Name?

- Hey, wie heißen Sie? - Alice.

Alice, ich bin Stephen.

Wir haben nicht viel Zeit.

Wenn wir nicht wie die enden wollen, müssen wir sofort ins Auto. Okay?

Ja? Gib mir deine Hand. Komm!

Ich muss auf meinen Mann warten, ich kann nicht gehen.

- Wo ist er? - Er arbeitet in der Stadt.

Es gibt keine Stadt mehr.

VIER MONATE SPÄTER.

Wieso brauchen die so lange?

Hey.

Hey! Stephen!

Fahr los!

Wurde sie gebissen?

- Ich weiß es nicht. - Du weißt es nicht? Du warst doch bei ihr!

Woher hat sie diese Wunde?

Peter! Peter!

Sie ist meine Schwester, verdammt noch mal!

Raus aus dem Auto! Beide!

- Aber... - Bring sie hier raus!

Scheiße! Sie lebt noch!

Aber nicht mehr lange, und das weißt du!

Raus mit ihr!

Oh, Allie.

Es tut mir leid.

Es tut mir so leid!

Du hast dich immer gefragt, wie es sein würde.

Wieso sollte ich dir diese Chance, das herauszufinden, nehmen?

- Alles okay? - Ja, mir geht's gut.

Heute tritt er ziemlich doll.

Ich habe mich schon daran gewöhnt.

An mein friedliches Leben in diesem Haus.

- Ich weiß. - Wir hätten den Zaun verstärken sollen.

Das hätte nichts geändert.

Früher oder später wäre das alles trotzdem passiert.

Scheiße! Ich habe mein Asthmaspray vergessen!

Hey.

Hör mal. Das mit deiner Schwester tut mir leid, aber...

Rooker, Sir.

Das habe ich gefunden.

- Wo haben Sie's gefunden? - Da drüben, an den Ästen.

Das ist von ihrem Kleid.

Gut. Jetzt wissen wir, dass sie hier gewesen ist.

Gehen wir.

Hulk!

Rooker, wo genau gehen wir hin?

Verrat mir mal was, Ben. Wo genau warst du, als sie dich angegriffen haben?

- Im Flur vom B-Block. - Was ist dann passiert?

Das habe ich doch alles schon in den Bericht geschrieben.

Ben... die Details.

Ich werde alt, ich fange an Sachen zu vergessen, erzähl's mir noch mal.

Als ich ankam, waren die Schlüssel von den Zellen verschwunden.

Wo stecken wir die Gefangenen rein?

C- Block. Zelle drei.

Aber du hast doch gerade gesagt, dass du im B-Block warst.

Danach wollte ich die Frauenzellen kontrollieren.

Dann hat dich jemand von hinten attackiert.

Und ihr bei der Flucht geholfen?

- Ja, so war es. - Vielleicht ein Komplize?

Davon gehe ich aus, Sir, ja.

Oder Komplizen, wenn es mehr waren als einer.

Genau. Ich bin mir sicher, dass wir sie finden werden.

Sie können ohne Auto nicht weit gekommen sein.

Wir müssen noch mehr Leute auf sie ansetzen.

Mir gefällt dein Teamgeist, Ben.

Du zeigst Ehrgeiz.

Willst du meinen Job?

- Bist du hinter meinen Job her? - Nein. Sir.

Sicher?

Es ist kein Problem. Du kannst ihn haben!

Für deinen Ehrgeiz sollte ich dich doch belohnen.

Scheiß drauf! Ich schenk dir meinen Job!

Es tut mir leid, dass ich eine un- passende Bemerkung gemacht habe.

Ich habe bloß versucht, eine Lösung hierfür zu finden.

Verdammt!

- Aber das ist... - Ja, das ist Joe.

Ich dachte, er wurde bereits im Camp gebissen?

Vergeude deine Zeit nicht, indem du mit Idioten und Klatschtanten redest!

Worte kennen alle, Weisheiten nur wenige.

Disticha Catonis...

Latein.

- Was waren deine Lösungen? - Was?

Die Lösungen, von denen du mir erzählt hast?

Wir können sie auf der Hauptstraße weitersuchen.

Sie suchen oder alle suchen, Ben?

- Alle suchen. - Nach allen suchen, weil sie nicht alleine ist, richtig?

Richtig?

Ja, Sir!

Du weißt, dass er behindert ist. Er versteht nicht vieles.

Erwarte keine Hilfe von ihm.

Alles, was ich weiß, habe ich Ihnen gesagt, Sir.

Ja, das weiß ich doch. Ich glaube dir.

Es wird bald dunkel werden. Wir sollten zurück zum Schutzort.

Zum Schutzort? Schutzort?

- Du meinst meinen Schutzort? - Ja, Ihren Schutzort, Sir.

Vergiss nicht, die Tatsache, dass du ein Dach über dem Kopf

und ein Bett unter deinem Arsch hast, hast du mir zu verdanken!

- Das weiß ich zu schätzen, Sir. - Das weißt du zu schätzen?

Nimm endlich deinen Kopf aus meinem verdammten Arsch!

Wieso hast du es so eilig, an den Schutzort zurückzukehren?

Wegen meiner Familie. Sie warten sicher schon auf mich.

Familie, hm?

Familie?

Nun, ich hab auch eine Familie. Hatte...

Ich hatte eine Frau und einen kleinen sechsjährigen Jungen.

Sie waren mein Leben, Ben.

Ich hab meinem Sohn immer Märchen erzählt.

Erzählst du deiner Tochter auch Märchen, Ben?

- Nein. - Ach ja. Deine Tochter ist taub und dumm und all so was.

Ryan... Ryan mochte Pinocchio am liebsten.

Pinocchio, das ist eine wundervolle Geschichte übers Erwachsenwerden.

Pinocchio ist im Grunde gut, aber er ist schrecklich im Lügen erzählen.

Ein bisschen so wie du, Ben.

Lügner haben lange Nasen...

Und Lügen haben kurze Beine.

- Wusstest du das nicht? - Was?

Ich versuche immer noch das auszublenden, was ich gesehen habe.

Aber wenn ich meine Augen schließe,

kommt die ganze Scheiße wieder und quält mich. Nacht für Nacht.

Du fragst dich sicher, warum ich das nicht schon früher gemacht habe.

Weißt du, du bist nicht der einzige Gefangene hier, aber DER Gefangene.

Zumindest sagen sie das und ich glaube ihnen,

Aber alles, was sie jetzt machen,

ist, sich kranke Fantasien auszudenken!

Wenn du wirklich der bist, der ich denke, der du bist,

kannst du uns nicht helfen, wenn du hier drinnen gefesselt bist.

Deswegen werde ich die Kette jetzt abnehmen.

Verstehst du?

Wenn du mir die Wahrheit sagst, kannst du ein Bein behalten!

Solltest du dieses verdammte, erbärmliche Spiel weiterspielen,

werden deine Frau und deine behinderte Tochter

eine ziemlich schmerzvolle Zukunft vor sich haben,

ganz besonders mit meinen Vergewaltiger- und Pädophilenfreunden!

Okay! Schon gut! Ich war es!

Ich war's! Ich hab dem Mädchen bei der Flucht geholfen!

Tun Sie meiner Familie nicht weh!

Wo ist das Mädchen?

- Wo ist das Mädchen? - Ich weiß es nicht!

Ich weiß es nicht! Ich hab ihr nur bei der Flucht geholfen!

Ich weiß nicht, wo sie hingerannt ist!

- Ich mag dich, Ben. - Was? - Du solltest dich sehen.

Bettelst, blutest alles voll, hast nur noch ein Bein.

Lassen Sie mich gehen?

In weniger als einer Stunde wirst du verblutet sein.

Bitte, bringen Sie mich zurück zum Schutzort.

Es tut mir leid, dich so leiden zu sehen.

- Hulk? - Nein. - Mach's schnell.

All diese Menschen...

Was Sie ihnen im Schutzort antun, dafür werden Sie eines Tages bezahlen.

Ihr werdet alle dafür bezahlen!

Hunter!

Hunter...

Dieser Spitzname könnte mir gefallen.

Nein, bitte, nicht!

Hulk macht schnell.

Da ist nichts.

Versuchen wir ein anderes. Wir müssen irgendwas finden.

Wir müssen? Du meinst wohl, ich muss.

Wenn es dir zu anstrengend ist, kann ich es auch machen.

Benzin einzusaugen ist doch nicht zu anstrengend.

Ich mag's nur nicht, wenn mir einer Befehle gibt.

- Was ist dein Problem? - Was mein Problem ist?

Ja, was ist dein Problem? Wir müssen weiter!

- Und wieso sollen wir ständig weiter? - Um zu überleben! - Richtig.

Und so sieht dein Überlebensplan aus?

Ja, und dass du noch hier bist und Scheiße reden kannst,

hast du mir und meinem Überlebensplan zu verdanken!

- Alles okay? - Ja. Wir suchen nur Benzin!

Wir fahren gleich weiter.

Ich hab dir gesagt, du sollst den Zaun verstärken!

- Du verstehst nicht... - Meine Schwester wär noch am Leben!

Sie wären trotzdem reingekommen! Es waren zu viele!

- Du irrst dich. - Okay, mag sein.

Wir haben andere Häuser gesehen, leerstehende Fabriken...

Ich weiß, worauf du hinaus willst, aber das steht nicht zur Debatte.

Glaubst du, in einem Auto umherzufahren ist sicherer?

Wenn wir weiterfahren, haben wir eine größere Chance zu überleben!

Zwei Männer, eine Pistole? Eine schwangere Frau und ein Schrottauto?

Wo zur Hölle soll das hinführen?

Wir können einen Zaun bauen, eine Wand...

Ich will nicht wie ein Gefangener leben.

Verdammt! Du bringst uns alle in Gefahr!

- Ich weiß, was ich tue! - Sag das mal meiner Schwester!

- Fick dich! - Fick du dich doch!

Wir haben Glück, dass wir hier den Platten bekommen haben.

- Was? - Zehn Meilen westlich von hier war eine Horde von denen.

- Wie viele? - Ein Dutzend. Vielleicht ein paar hundert.

Sie standen an der Straßenecke.

Sie gehen aus den Städten raus.

Jetzt wird niemand mehr dort sein.

Sie sind auf Nahrungssuche.

Keine Ahnung, ob das der einzige Grund ist.

Was meinst du?

Geräusche. Eine Hupe, ein Schuss.

Wenn ich einen Schuss abfeuern würde,

gäbe es doch ein Echo, oder?

- Ja, natürlich. - Wie weit? - Ein paar Meilen, schätze ich.

Mehr oder weniger, das spielt keine Rolle. Auf jeden Fall würde man es hören.

Diese Leichen würden sich auf den Weg machen,

um die Quelle des Geräusches zu finden.

Manche würden vielleicht abgelenkt werden, andere verloren gehen.

Aber einer könnte dem anderen folgen und andere könnten dazustoßen.

Schnell würde sich eine Gruppe von ihnen bilden.

Und eh man sichs versieht, sind es hunderte,

die nicht wissen, warum sie zusammen sind

oder wonach sie suchen.

Sie wandern ziellos herum und zerstören alles auf ihrem Weg.

Diese zerstörten Häuser, die wir sahen...

Genau.

Hey.

Mach dir keine Sorgen. Wir finden einen sicheren Ort.

Großartig!

Wenn Sie diese Übertragung gerade hören,

hören Sie bitte genau zu und seien Sie vor Freitag am Hafen.

Alice! Stephen! Hier drüben!

Kommt mal her!

Ich wiederhole: Freitag um 12 Uhr Mittag fährt die Fähre vom Clark Hafen.

Alle, die nicht infiziert sind, werden auf eine Insel gefahren,

wo bislang noch keine Zombies gesichtet wurden.

Hat sie Zombies gesagt?

Auf dieser Insel gibt es keine Infektionen.

Dort gibt es medizinische Einrichtungen, Essen und Wasser.

Wenn Sie diese Übertragung gerade hören,

hören Sie bitte genau zu und seien Sie vor Freitag am Hafen.

Ich wiederhole: Freitag um 12 Uhr Mittag fährt die Fähre vom Clark Hafen.

- Wie weit ist der Hafen entfernt? - Nicht weit.

Wir sind hier.

- Und der Hafen da. - Dann müssen wir diese Straße nehmen.

Wie lange wird es dauern, bis wir dort sind?

Drei Tage, mehr oder weniger.

Hört zu, ich will eure Euphorie ja nicht bremsen, aber wie lautet der Plan?

Zum Hafen fahren und auf die Fähre gehen.

Okay. Und die Fähre wird auf uns warten?

Wir müssen es wenigstens versuchen!

Soweit ich weiß, hätte jeder so eine Durchsage aufnehmen können.

Sie könnte für ein paar Stunden oder Wochen aufgenommen worden sein.

- Oder auch bloß ein Witz sein. - Das wäre aber ein sehr kranker Witz.

Das ergibt keinen Sinn!

In unserer Situation, was macht da überhaupt Sinn?

- Er hat nicht ganz unrecht. - Was?

Wir wissen nicht, woher die Durchsage kam.

- Es könnte unsere einzige Chance sein! - Ja, aber es ist zu gefährlich.

Es wäre Zeitverschwendung. Ende der Geschichte.

Du hast mir gesagt, du würdest einen sicheren Ort finden!

- Und das werde ich! - Alice, die Durchsage war alt.

- Woher willst du das wissen? - Niemand kann das wissen.

Nein, das kann niemand, aber ich vermute es.

Wir können keine Vermutungen anstellen!

Wenn nur die geringste Chance besteht, dass mein Baby woanders geboren werden kann,

müssen wir es riskieren!

Die Durchsage ist alt? Es gibt gar keine Fähre?

Und wenn schon! Wir haben's wenigstens versucht!

Ich verstehe dich ja. Wir sind alle müde.

Aber uns in einem Haus einschließen und warten bis das hier vorbei ist?

Ihr macht einen Fehler.

Du kannst essen.

Es ist alles für dich.

Hab dich gefunden!

Jetzt musst du mich finden!

Du kannst schlafen gehen, wenn du willst.

Deine Schicht ist noch nicht.

Ich kann nicht schlafen.

Ich kann deine Wache übernehmen.

Ich weiß, dass es nicht leicht ist. Wir haben alle wichtige Menschen verloren.

Heute habe ich über die nicht-infizierte Insel nachgedacht,

und über Noahs Arche, die uns in Sicherheit bringen wird.

Ich hab mir überlegt, ob es nicht doch stimmen könnte.

Wer weiß? Wir könnten dort leben...

Ein richtiges Leben haben.

Wir könnten so leben wie zuvor. Mit unseren Gewohnheiten, Sicherheiten.

Wir alle brauchen etwas, an das wir glauben können, oder?

Ich kannte eine Menge Leute, die ans Paradies geglaubt haben.

Vielleicht ist diese Insel unser Paradies?

Und wenn es wieder passiert?

Wenn das Virus erneut ausbricht? Auf der Insel, meine ich.

Was machen wir dann?

- Wie werden wir reagieren? - Genauso wie jetzt.

Ich will nicht klingen, wie eine alte Schallplatte,

aber wir müssen Glauben und Hoffnung haben.

Wir müssen hoffen, in der Lage sein zu können, zu sterben.

Wir alle.

Wir haben es verdient zu sterben. Das werden wir eines Tages sowieso.

Nein, das ist nicht wahr.

Weißt du, was ich gleich nach Allies Tod gefühlt habe?

- Nein. - Erleichterung.

Ich war erleichtert.

Weil ich mich nicht mehr um sie sorgen musste.

Ich muss sie nicht mehr im Auge behalten und Angst haben, dass ihr was zustößt.

Und ich muss mein Versprechen, welches ich meiner Mutter gab, nicht mehr halten.

Ein Versprechen, was ich unmöglich halten konnte.

Ich weiß, wie schrecklich sich das anhören muss.

- Du musst denken, ich wäre das größte Arschloch. - Nein.

Das denke ich nicht.

Wir gehen alle durch die Hölle.

Du musst dich ausruhen. Na los.

Ich muss mich nicht ausruhen.

Ich übernehm die Wache.

Gib mir die Pistole!

Peter...

Gute Nacht!

Scheiße!

- Peter! - Peter?

Peter!

Wohin gehst du?

Wir gehen zurück. Wir haben lang genug gesucht.

- Und wenn Peter uns braucht? - Peter ist tot, Alice. Er ist tot!

Wir können nicht einfach gehen, wir müssen...

Es tut mir leid.

Die Vergangenheit ist die Vergangenheit. Sie ist jetzt nichts wert.

Die Zukunft liegt uns bevor. Mehr auch nicht, nur die Zukunft.

Aber alles, was im Moment zählt, ist die Gegenwart.

Hey.

Es wird nicht leicht werden, aber wir beide sind hier. Du und das Baby.

Wir haben die Insel.

Vielleicht werden wir auch getestet.

Ich will so nicht leben.

Wir können dem Baby nichts geben.

Wir haben Hoffnung zu geben.

Wir müssen daran glauben. Wir beide.

Wenn wir zusammenbleiben, schaffen wir das. Aber wir müssen zusammenhalten.

Bleib bei mir.

Werde ich.

Immer?

Immer.

Ich wiederhole, wir sind die einzigen Überlebenden. Over!

Rooker an Basis.

Rooker an Basis. Hört ihr mich?

Hier ist die Basis. Wir hören. Over.

Wurde das Gebäude östlich der Hauptverkehrsstraße gesäubert?

Nehmen Sie Bezug auf die alten Schuhmacher?

Richtig.

Das Gebäude wurde von der Putzkolonne noch nicht gesäubert.

Das war alles.

Ich weiß, dass du hier bist.

Wieso machst du's dir nicht leichter und kommst aus deinem Versteck raus?

Ich werde dir nicht wehtun.

Das ist nicht meine Absicht.

Ich will dich zurück ins Lager bringen.

Ich werde dich gut behandeln. Kein Gefängnis mehr...

Keine Experimente mehr.

Verdammt... Ich hätte dich für schlauer gehalten.

Jetzt muss ich dich suchen kommen.

Ich bin ganz ehrlich, das erregt mich ein bisschen.

Oh, mein Gott!

Was ist los?

- Entspann dich. Leg dich hin. - Das ist viel zu früh! Viel zu früh!

- Du musst tief einatmen. - Nein! Ich will nicht!

Du musst pressen, Schatz! Pressen!

Das darf noch nicht sein!

Keine Angst, Alice. Vertrau mir. Atme weiter.

- Es wird sterben! - Pressen, Schatz, pressen!

Pressen!

- Ich kann nicht! - Ich kann den Kopf sehen!

- Ich seh den Kopf! - Nein!

Es ist fast geschafft! Es kommt!

Mein Baby... Mein Baby... Ist alles okay?

- Dein Sohn ist bei uns! - Nein!

- Was ist los? - Halt an. - Was?

Halt den scheiß Wagen an!

Bist du okay?

Nur Morgenübelkeit.

- Bist du sicher? - Ja.

Wo sind wir?

Ich hab eine Seitenstraße genommen. Sieh mal.

Wir sind hier.

Diese Straße müsste uns unsere Fahrt verkürzen.

- Und dann können wir diesen Highway nehmen, richtig? - Ja.

Dann gehen wir aufs Boot und verschwinden.

Ich liebe dich, Alice.

Seit ich dich das erste Mal gesehen habe, liebe ich dich.

Wenn ich bei dir bin, ist alles schöner.

Ich weiß, was du durchmachen musstest, ich will auch nichts überstürzen.

Ich weiß nicht mal, ob ich überhaupt das Richtige tue.

Aber vielleicht gibt es "das Richtige tun" gar nicht. Nicht mehr.

Alles, was uns bleibt... ist was wir im Herzen fühlen.

Stephen...

Gott!

Gott!

Was wolltest du sagen...

Ich liebe dich.

Es tut mir leid.

Ist hier jemand?

Mir ist kalt.

Du glühst.

Was ist das?

Morphium.

Das nimmt dir die Schmerzen.

Hier... Schluck.

Wie lange bleibt mir noch?

Die Chancen stehen gut, dass du nicht infiziert wurdest.

Wir beide wissen, dass du lügst.

- Du lebst noch. - Aber wie lange?

Lass mich nicht zu einem von ihnen werden.

Ich will das nicht.

Bitte!

Das werde ich nicht zulassen.

Wir wissen, wie das ausgehen wird.

Manchmal muss man eben loslassen.

- Was redest du denn da? - Mach ohne mich weiter.

Du schaffst das.

Wir können es nur zusammen schaffen. Erinnerst du dich?

Wir müssen zusammenhalten.

Mein Name ist Alice. Hört mich jemand?

Wir sind zwei Leute. In einem Krankenhaus. 15 Meilen südlich vom Hafen Clark.

Wir müssen bis Freitag am Hafen sein, wegen der Evakuierung. Over.

Hört mich irgendjemand?

- Wie viele Leute sind da? - Zwei. Nur zwei. Over.

Ich wiederhole, wir sind in einem Krankenhaus.

15 Meilen südlich vom Hafen Clark. Bist du noch da?

Bitte, antworte!

Es wird alles gut werden.

Versprochen.

Weißt du, du erinnerst mich an jemanden.

Wir sind meilenweit gefahren, ohne ein Wort zu wechseln... Nur Stille.

Ruhe.

Das gefällt mir.

Siehst du diese Narbe?

Die habe ich nicht von einem Zombie.

Ich bin als Kind auf einer kleinen Farm aufgewachsen.

An einem Tag kam mein Dad zu mir,

er sagte mir, dass er für eine Woche weg sein würde

und dass ich auf die Tiere aufpassen müsste.

Wir hatten spanische Langhornrinder und einige Milchkühe.

Aber anstatt zu tun, was er mir sagte, spielte ich die ganze Woche mit meinem Hund.

So ein Streunerhund, der mir nach der Schule mal hinterhergelaufen ist.

Sein Name war Tobias.

Er hat gestunken.

Er hatte nur ein Auge.

Nun ja, die Rinder hatte ich vollkommen vergessen.

Eine Woche war um und mein Dad kam zurück.

Er hat sich die Tiere angesehen. Sie waren hungrig.

Einige von ihnen sind verhungert oder verdurstet.

Also... bestrafte er mich dafür.

Ich musste dabei zusehen, wie er Tobias mit einem langen Messer häutete.

Ich konnte nichts tun.

Ich musste zusehen.

Dann machte er mit demselben Messer bei mir weiter.

Von diesem Tag an tue ich immer, was von mir verlangt wird.

Du fragst dich bestimmt, warum ich dir das erzähle.

Es ist nichts Persönliches. Noch nicht.

Wärst du bloß ein x-beliebiger Gefangener gewesen,

hätten sie mich beauftragt, dich zu töten, und du würdest hier nicht mehr sitzen.

Aber du hast da draußen überlebt.

Ich meine, keine Waffen, kein Essen... Was hast du denn gegessen?

Wie geht das?

Hier.

Hier, sieh dir das an.

Sieh dir das scheiß Bild an!

Siehst du das? Das ist meine Frau!

Earlene ist ihr Name.

Sie ist krank. Du kannst ihr helfen.

Ich weiß es.

Und wenn du es tust, versprech ich dir... Keine Gefangenschaft mehr.

Kannst du das verstehen? Ich würde dich gehen lassen!

Ich hab dir eine Möglichkeit gegeben.

Du bist eine kleine Schlampe, weißt du das? Ja, im Ernst.

- Wer zur Hölle bist du denn? - Lass sie gehen!

Okay. Bleib ganz ruhig, okay?

- Ich bin ganz ruhig. - Sehr gut.

Schätzchen, kennst du diese Frau?

Du kennst sie nicht, oder?

Wieso kümmerst du dich nicht um deinen eigenen Scheiß und verpisst dich wieder?

Du hast keine Ahnung, mit wem du dich anlegst!

Wenn du abdrückst, wird man dich jagen!

Ich sehe, dass du schwanger bist.

Für Frauen in deinem Zustand gibt's 'ne Spezialbehandlung.

Also hör gut zu.

Das ist der Plan.

Ich zähl jetzt bis drei und dann werde ich mit dem Mädchen abhauen.

Und du wirst uns nicht aufhalten!

Du wirst die Waffe runternehmen und deinen eigenen Weg gehen.

Ich verspreche dir, dass ich nicht hinterherkomme.

Verdammt...

Ich werde diese unerfreuliche Begegnung einfach vergessen.

Eins...

Zwei...

Tu's nicht!

Ich muss mich hinsetzen.

Diese Wunden... War er das?

Ich bin Alice. Wie heißt du?

Ich weiß, du kennst mich nicht, aber ich hab dir geholfen.

Weißt du wieso?

Weil es getan werden musste.

Ich muss ins Krankenhaus gehen. Dort wartet jemand auf mich.

Es ist nicht weit weg.

Und morgen werden wir gehen. An einen besseren Ort.

Zumindest hoffe ich das.

Möchtest du mitkommen?

Du kannst nicken, wenn du magst.

Ja.

Stephen!

Stephen.

Nein! Stephen, sieh mich an!

Hilf mir!

Stephen.

Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun soll!

Ich brauche dich.

Wir beide brauchen dich!

Bitte, bleib bei uns!

Werde ich...

Immer.

Wenn du schon schießt, solltest du mich besser auch umlegen!

Mein Name ist Captain Sean Rooker.

Wie ist dein Name? Wer bist du?

Ich will den Namen der Schlampe kennen, die mir ein Loch in den Hals schießt!

Wo ist sie?

Wo ist das Mädchen?

Weiß ich nicht.

Ich glaube dir nicht.

Ja, du willst das Baby jetzt bestimmt nicht auf die Welt bringen.

Also sag mir lieber, wo sie ist! Wo ist das Mädchen?

- Mein Baby. - Antworte!

Was haben wir denn hier?

Stephen...

Stephen? Noch ein Mann ohne Gliedmaßen.

Alice...

Alice?

Du meinst... wie die Alice in der Lewis Carroll Geschichte?

Lass ihn in Ruhe!

Sag mir, wo das Mädchen ist! Los!

Weiß ich nicht.

Ihr habt keine Ahnung, wie wichtig das ist!

Sie hat eine besondere Aufgabe zu erledigen.

Eine Aufgabe, die uns alle retten kann!

Ich weiß nicht, wo sie ist!

- Scheiße! - Ich bleib bei dir.

Alice...

Du bist hier nicht im Wunderland.

Nein!

Nein!

Diese Schlampe!

Los!

Verriegelt die Türen!

Verdammt noch mal, macht schon!

Hurensohn!

Wir gehen zusammen, Alice!

Ich wäre ein wundervoller Vater für dein Baby!

Scheiße!

Los!

Bewegung!

- Hilf mir! - Rooker... du bist hier nicht im Wunderland!

Oh, nein, nein, nein! Du blöde Schlampe!

Mach die scheiß Tür auf! Aufmachen!

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