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Im Jahr 2000 v. Chr. wurde dem Herrscher �gyptens ein Sohn geboren.
Viele Jahre hatte der Pharao Men-tah auf dieses Geschenk der G�tter gewartet...
...das ihm erst so sp�t in seinem Leben zuteil wurde.
Endlich hatte er einen Erben.
Als er das Kind dem jubelnden Volk zeigte, f�hlte er sich stark, stolz und gl�cklich.
Men-tah sah der Zukunft mit Stolz und Zufriedenheit entgegen.
Doch b�se M�chte hatten sich bereits mit Men-tahs j�ngerem Bruder...
...Armen-tah verb�ndet, die in dem Jungen Kah-to-Bey...
...das Ende ihrer Hoffnungen auf eine Macht�bernahme sahen.
Aber Men-tah war zu sehr mit den Pl�nen f�r die Zukunft seines Kindes besch�ftigt...
...um diese drohende Gefahr zu erkennen.
Als er noch sein Dankgebet an die G�tter richtete...
...und ihren Segen f�r die kommenden Jahre erflehte...
...nahm die Trag�die bereits ihren Lauf.
Den Jubel der Menge vor dem Palast noch in den Ohren...
...fand er seine geliebte Gemahlin im Sterben vor.
Kurz vor ihrem Tode taufte er den Sohn auf den Namen Kah-to-Bey...
...der n�chste Pharao.
Hilflos mussten die �rzte zusehen, wie das Leben der K�nigin...
...die dem Land einen Thronfolger geschenkt hatte, verlosch.
Prem, der oberste der Sklaven, senkte sein Haupt und teilte die Trauer des Pharaos.
Die K�nigin hatte dem Pharao seinen Wunsch erf�llt...
...und ihm einen Thronfolger geboren. Und deswegen jubelte das Volk.
Es sang und tanzte in den Stra�en...
...im Glauben, dass die G�tter ihm wohlgesonnen sei.
Die Jahre vergingen, und der Pharao sah zu...
...wie Kah-to-Bey dem Mannesalter entgegen wuchs.
Er widmete jede freie Minute seinem Kind, das sein Nachfolger werden sollte.
Er lebte nur noch f�r seinen Sohn.
Er war so mit zuk�nftigen Dingen besch�ftigt...
...dass er die Ereignisse der Gegenwart ignorierte.
Er beachtete die Warnungen seiner Ratgeber nicht...
...und gab sich seinen Tr�umen hin...
...w�hrend Armen-tah finstere Pl�ne gegen ihn schmiedete.
Schon bald rief er seine Anh�ngerschaft zu einem gewaltsamen Umsturz auf.
Seine geheime Armee war gewachsen, und schlug schlie�lich zu.
Men-tah und seine Wachen waren hoffnungslos unterlegen.
Prem k�mpfte tapfer, um seinen geliebten Herrn zu besch�tzen, aber vergebens.
Alle Palastwachen wurden get�tet.
Und Men-tah war besiegt.
Aber bevor die m�rderischen Angreifer zum finalen Schlag ausholen konnten...
...befahl Men-tah dem Sklaven Prem mit dem Prinzen in die W�ste zu fliehen.
Diese M�nner waren die einzigen �berlebenden des Massakers.
Wie Prem waren sie alle Sklaven, und bereit, ihr Leben f�r den Prinzen zu opfern.
W�hrend der ersten Meilen im sengenden W�stensand hatten sie noch die Hoffnung...
...dass sich Armen-tahs Verrat eines Tages an ihm r�chen w�rde.
Irgendwann w�rde Kah-to-Bey vielleicht zur�ckkehren, um �gypten zu regieren.
Aber sie mussten weiterwandern.
Prem erbat f�r die Zukunft blutige Rache, aber die G�tter hatten andere Pl�ne.
Armen-tah sollte viele Jahre regieren, ehe er den Tod des Verr�ters starb.
Und Kah-to-Bey sollte diese Wende nicht mehr erleben.
Das Vertrauen der Sklaven zu Prem war unersch�tterlich.
Niemals zweifelten sie daran, dass er sie aus der W�ste f�hren w�rde.
Sie w�rden ihm bis in alle Ewigkeit folgen.
Aber es ging ihnen der Proviant aus.
Sie hatten nur noch wenig Wasser und fast keine Nahrung mehr.
Allm�hlich umschloss sie die W�ste...
...und einer nach dem anderen brach zusammen und starb.
�ber ihren K�pfen lauerte der Tod und wartete auf sie.
Die G�tter schienen beschlossen zu haben...
...ihre Gunst Armen-tah zuteil werden zu lassen.
All ihre Hoffnung schwand dahin, und selbst Prems Entschluss...
...den jungen Prinzen zu retten, geriet ins Wanken.
Inmitten unerbittlicher Sandst�rme schleppten die wenigen �berlebenden...
...Kah-to-Bey zu seinem letzten Ruheplatz.
Als er im Sterben lag, �bergab Kah-to-Bey Prem das k�nigliche Siegel der Pharaonen.
Und Prem deckte �ber seinen jungen Herrn das heilige Leichentuch.
Ort und Stunde des Todes vermerkte Prem in der Sprache der Pharaonen.
Im Jahre 1920 brach eine Expedition...
...finanziert von dem Industriellen Stanley Preston...
...unter F�hrung des bekannten Arch�ologen Sir Basil Walden auf...
...um das Grab Kah-to-Beys zu finden.
Ihre R�ckkehr nach Mezzera war schon mehr als einen Monat �berf�llig.
Spekulationen �ber ihr Schicksal f�llten die Schlagzeilen der Zeitungen.
Mr. Longbarrow, kann ich Sie einen Augenblick sprechen.
Tut mir Leid, meine Herren, aber ich habe jetzt �berhaupt keine Zeit.
Mr. Preston. Sie sind Longbarrow?
Ja, ich schaute gerade aus dem Fenster, als Ihr Wagen ankam.
Ich bitte um Entschuldigung... Junge, k�mmere dich um mein Gep�ck.
Wo ist meine Suite? Ich habe alles f�r Sie arrangiert.
Es gibt nur eine Suite in diesem Hotel, Mr. Preston...
...aber die habe ich f�r Sie und Mrs. Preston reserviert.
Vielen Dank, Mr. Longbarrow. Warum waren Sie nicht am Pier?
Es gibt einen Grund daf�r... Ist mein Telegramm nicht eingetroffen?
Schon, aber Ihr Telegramm traf erst vor einer halben Stunde ein.
Und da Sie w�nschten, dass ich sofort eine Pressekonferenz einberufen soll.
Mr. Preston? Ja.
Gibt es irgendwas neues von der Expedition, Sir?
Wahrscheinlich wissen Sie mehr als ich...
...denn ich bin gerade erst aus England angekommen.
Aber unsere Leser w�rden gerne Ihre Meinung zu der Angelegenheit erfahren.
Ziehen Sie in Erw�gung... Ihre Leser?
Ja. Verzeihung Sir, ich bin von der Kairo Evening Sun.
Na gut, meine Herren... Sie k�nnen ihren Lesern mitteilen...
...dass ich mir wirklich gro�e Sorgen wegen die Expedition mache.
Mein Sohn Paul, das wissen Sie sicher, ist auch bei Sir Basils Expedition dabei.
Ich will mich an Ort und Stelle �berzeugen, dass alles getan wird, um sie zu finden.
Nicht wahr, Barbara? Nat�rlich, Stanley.
Ist Ihr Sohn ebenfalls Arch�ologe, Sir?
Das ist er in der Tat, ein sehr begabter junger Mann.
Das ist �brigens meine Frau.
Guten Tag. Guten Tag.
Ich wei� nicht, ob Ihnen das bekannt ist, meine Herren...
...aber ich werde morgen deswegen eine Pressekonferenz abhalten
Hatten Sie das arrangiert? Ja, p�nktlich um zehn Uhr.
P�nktlich? Das gilt nicht f�r Sie, Mr. Preston.
Ich wollte nur sicherstellen, dass Sie nicht warten m�ssen.
Wir sind auch gerade erst angekommen. Wo wird die Pressekonferenz abgehalten?
Im Haus aus der Restaurationszeit. Wo?
Das Haus aus der Restaurationszeit, Mr. Preston. Es geh�rt Sir Basil.
Dort werden all die Sachen, die er auf seinen Expeditionen findet...
...erst mal hingebracht und katalogisiert... Schon verstanden.
Bevor er sie an die Museen verschickt.
Mr. Preston, Sir. Ja?
Wir h�tten gerne ein Photo. In Ordnung.
Liebling...
Danke Sir. Gern geschehen.
Bis morgen, meine Herren. Wo ist denn jetzt unsere Suite?
Wenn Sie mir bitte folgen wollen, Mr. Preston. Ich zeige Ihnen den Weg.
Erlauben Sie, Mr. Preston. Nach Ihnen, Mrs. Preston.
Eins will ich direkt klarstellen, Longbarrow. Ja, Mr. Preston, ich h�re.
Ich habe es nicht gerne, wenn man mich ignoriert.
Nein, das verstehe ich, ich meine, das ist vollkommen klar.
Ich habe das Gef�hl, dass sich die Presse mehr f�r Sir Basil als f�r mich interessiert.
Ich bin mir sicher, dass wir das schnell �ndern k�nnen, Sir.
Wenn Sie also mein Privatsekret�r bleiben wollen, Longbarrow...
Muss das besser werden als dieser Quatsch, den ich in England gelesen habe.
Machen Sie den Leuten klar, dass ohne Stanley Preston...
...diese Expedition niemals zustande gekommen w�re.
Mr. Preston, Sie m�ssen verstehen... Mich interessieren nur Resultate.
Verstanden? Ja, Sir.
Vielen Dank.
Sieht ja besser aus, als ich dachte.
Ich bin sehr froh, dass es Ihren Erwartungen entspricht, Mr. Preston.
Es ist sehr sch�n, Mr. Longbarrow.
Ein bisschen mehr Licht vielleicht... Gewiss, Mrs. Preston.
Von hier aus haben Sie eine sehr gute Aussicht,
Sie k�nnen da hinten sogar die W�ste erkennen.
Und wo ist das Badezimmer?
Bedauerlicherweise gibt es hier kein Badezimmer, Mr. Preston.
Aber im Schlafzimmer gibt es sicher ein Waschbecken.
Jedenfalls nehme ich das an. Soll ich mal nachschauen?
Ja, hier ist ein Waschbecken, Mr. Preston.
Modernen Komfort gibt es hier leider nicht. Tut mir furchtbar Leid, Mrs. Preston.
Hatten Sie eine angenehme Reise, Mrs. Preston?
In gewisser Weise schon, Mr. Longbarrow.
Nat�rlich waren unsere Gedanken bei den bedauernswerten Menschen in der W�ste.
Bei unserem Sohn Paul, Sir Basil, Harry Newton...
...was f�r ein netter junger Mann er ist, Mr. Longbarrow.
Ja, das ist er allerdings.
Ich hoffe und bete, dass ihnen nichts passiert ist.
Ich habe 12.000 Pfund in diese Expedition gesteckt,
...es darf ihnen einfach nichts passiert sein.
Geh�rt nicht auch noch die Assistentin von Sir Basil dazu?
Wie hei�t sie noch, Mr. Longbarrow? Claire de Sangre, Mrs. Preston.
Sie begleitet Sir Basil auf fast allen Expeditionen.
Man sagt, dass sie sehr sprachbegabt sei.
Longbarrow, wie viele Suchtrupps sind denn im Einsatz?
Drei, Sir. Verdoppeln sie die.
Und erledigen Sie das sofort. Nat�rlich, gewiss, Sir...
...aber es ist gerade Mittagszeit, ich sollte warten, bis...
Kommen Sie mir nicht mit solchen Ausfl�chten, Longbarrow.
Ich wei� auch, dass Mittagszeit ist. Gehen Sie und wecken Sie die Leute auf.
Ich will, dass hier endlich was passiert, und zwar z�gig.
Also machen Sie schon. Jawohl, Sir.
Kann ich sonst noch etwas f�r Sie tun, Mrs. Preston?
Ja, bestellen Sie mir ein Bier. Aber sorgen Sie daf�r, dass es k�hl ist.
Sehr wohl, Sir.
M�chtest du auch was? Nein, Stanley.
Ja, man kann die W�ste von hier aus deutlich erkennen.
Wie konnte sich dieser Dummkopf Walden nur verirren?
Kein Wasser zu finden, Sir. Es ist alles im Sand versickert.
Wir lange wird das noch dauern? Der Sturm?
Der wird sich sicher bis morgen ausgetobt haben.
In der W�ste wei� man das nie so genau.
Tut mir Leid, dass ich uns in diese unangenehme Lage gebracht habe.
Geben Sie nicht sich die Schuld. Wir hatten einfach Pech.
Das hat nicht nur immer etwas mit Pech zu tun.
Claire meint, wir w�ren am falschen Tag losgezogen.
Ja. Es war Freitag der 13., nicht wahr?
Ich wei�, dass mich Claire darauf aufmerksam gemacht hat.
Tut mir Leid. Warum? Ich h�tte auf Sie h�ren sollen.
Das war in der Vergangenheit.
Aber was bringt uns die Zukunft, Claire?
Haben wir denn noch eine? Selbstverst�ndlich.
Was ist, Claire?
Wir werden das Grabmal bald finden, es ist ganz in der N�he.
Was macht dich so sicher?
Es ist dasselbe Gef�hl, das ich hatte, als ich euch sagte...
...die Tr�ger w�rden uns im Stich lassen, eine Woche bevor sie es taten.
Auf der Handelsroute, als wir Mezzera hinter uns gelassen hatten.
Ja, du hast gesagt, sie w�rden verschwinden, das ist wahr.
Ich hoffe, es gibt ein Pferderennen, wenn wir zur�ckkehren.
Dann werde ich Claire mitnehmen.
Ich kann mich auch irren, Harry.
Wenn meine Unterlagen nicht verloren gegangen w�ren...
...h�tten wir das Grab schon erreicht.
Ich habe es nachzurechnen versucht...
...wenn ich eine Kompassabweichung und den Sturm einkalkuliere...
...d�rfte das Pharaonengrab nicht mehr als ein paar Meilen von uns entfernt sein.
Die Frage ist, sollen wir weiterziehen oder...
...lieber wieder zu der Oase zur�ckkehren, die wir vor drei Tagen verlassen haben?
Wir haben gerade noch genug Wasser, um dort wieder hinzukommen.
Das m�ssen Sie entscheiden, Sir. Nein, Paul.
Die Entscheidung m�chte ich euch �berlassen.
Wenn wir weitergehen, entfernen wir uns immer mehr vom Wasser.
Wir sollten es versuchen.
Harry?
Ich verlasse mich auf Claire.
Nachdem sich bisher ihre Voraussagen erf�llt haben, w�re es falsch...
...wenn wir diesmal wieder nicht auf sie h�ren w�rden, oder?
Wir sind uns also alle einig?
Ich wei�, wir werden das Grab finden. Und wir werden die W�ste �berleben.
Na, das muss gefeiert werden.
Einen Schluck Wasser f�r jeden, meine Lieben.
Aber wenn die W�ste hinter uns liegt, beginnt erst die eigentliche Gefahr.
Und einige von uns werden das nicht �berleben.
Wie sie wissen, meine Herren, hat die Expedition die Aufgabe...
...meine Theorie zu beweisen, dass die Mumie, die bei ihrer Entdeckung...
...das k�nigliche Siegel der Pharaonen trug, nicht die Mumie Kah-to-Beys ist.
Sondern die von Prem, der Sklave...
...dem der junge Prinz das Siegel �berreichte, als dieser im Sterben lag.
Wenn wir das Grab finden, sollten wir den Beweis haben...
...nach dem wir schon 20 Jahre suchen.
Ich glaube, dass dies nicht die Mumie von Kah-to-Bey ist...
...sondern die von Prem, dem Sklaven, der ihn begraben hat...
...und selbst als Pharao beigesetzt wurde, weil er das Siegel der Pharaonen trug.
Dokumente, die erst k�rzlich gefunden worden sind...
...weisen auf einen Ort hin, der "Der Felsen des Todes" genannt wird.
Und nicht weit von diesem Ort entfernt, liegt das Grab des echten Pharao.
Nun, meine Herren, ich hoffe, dass ich all ihre Fragen beantworten konnte.
Ja, vielen Dank, Sir, es war sehr informativ.
Sonst noch Fragen?
Wie viele Gruppen suchen eigentlich nach Sir Basil, Sir?
Drei Gruppen momentan, aber drei weitere folgen noch heute.
Ich werde keine Unkosten scheuen, um ihn zu finden.
Sie werden sich sicher auch pers�nlich daf�r einsetzen, oder?
Was meinen Sie?
Sie werden sich doch sicher einem der Suchtrupps anschlie�en, Sir.
Ja, Stanley, nat�rlich.
Selbstverst�ndlich!
Meine Herren, wenn das alles war, w�nsche ich ihnen einen sch�nen Tag.
Danke, Sir. Ich w�nsche Ihnen eine sichere Reise.
Das tun wir sicher alle. Danke sehr.
Longbarrow! Ja, Mr. Preston, Sie w�nschen?
Ich werde mich einem Suchtrupp anschlie�en.
Habe ich das richtig verstanden, Sir?
Und zwar der am besten ausgestatteten Gruppe, mit dem besten F�hrer.
Selbstverst�ndlich, Mr. Preston, aber nat�rlich.
Ich glaube, es hat aufgeh�rt.
Claire!
Sie hatten Recht, Claire, wir m�ssen ganz in der N�he sein.
An diesem Ort starb mein geliebter Prinz Kah-to-Bey.
Claire, k�nnen Sie weiterlesen? Das ist die Jahreszahl.
Aber den Rest kann ich nicht entziffern.
Das muss es sein.
Sollen wir alles hier lassen?
Ja, nehmt nur die Waffen und das Wasser mit.
Wir nehmen auch besser die Lampen mit. Machst du das Claire?
Die Lampen, Paul.
Was hat er gesagt?
Er sagt, dass jeden den Tod erwartet, der die Totenruhe von Kah-to-Bey st�rt.
Die Grabkammer muss in der N�he sein. Fragen Sie ihn, wo sie ist.
Er sagt, dass er der W�chter des Grabes sei, sein Name ist Hasmid Ali.
Er sagt, warum sollte er uns verraten, wo das Grab ist...
...wenn er und seine Familie dieses Geheimnis seit Jahrhunderten beh�ten.
K�nnen Sie die Schriftzeichen �bersetzen, Claire?
Ruhe in Frieden...
Kah-to-Bey, mein geliebter Prinz.
Ihr Messer, Harry! Ihr Messer, schnell!
Bringt mich nach drau�en. Ja, Sir.
Vorsichtig.
Harry.
Was ist los?
Ich bin nicht sicher.
Glaubst du, unser Freund da drin, hat Verst�rkung geholt?
Das ist durchaus m�glich.
Das ist ja dein Vater.
Hallo, Vater. Paul, mein Junge.
Gott sei Dank, habe ich dich gefunden. Ich freue mich, dich zu sehen, Vater.
Wir hatten euch schon fast aufgegeben. Das ist ein besonderer Moment.
Sch�n Sie zu sehen, Harry.
Wie geht es Ihnen? Mir geht es gut, danke.
Schade, dass es schon so dunkel ist, sonst h�tten wir ein Photo machen k�nnen.
Wir sind wohl genau im richtigen Augenblick gekommen.
Was ist passiert? Longbarrow, holen Sie Essen und Getr�nke.
Ja, Mr. Preston.
Bewegt euch M�nner.
Wie hast du uns gefunden, Vater? Nun, ich bin euren Tr�gern begegnet.
Diese Gauner sind einfach abgehauen, stimmt's?
Ja. Das war euer Gl�ck.
Wir haben ein paar von ihnen geschnappt.
Sie haben uns gezeigt, in welche Richtung ihr gegangen seid.
Dann stie�en wir auf euer Zelt. Und nun sind wir hier.
Ach, ich glaube, du kennst noch nicht Claire de Sangre, Sir Basils Assistentin.
Guten Tag, Mr. Preston. Wo ist Walden?
Da dr�ben.
Ich f�rchte, wir haben jede Menge Pech gehabt.
Sir Basil wurde von einer Schlange gebissen.
Tats�chlich? Ist das hier die Grabkammer?
Wir sind uns noch nicht ganz sicher, aber wir glauben schon.
Was soll das hei�en, ihr glaubt schon? Ist es die Grabkammer oder nicht?
Walden, wie f�hlen Sie sich? Es geht schon, danke.
Sie haben sich von einer Schlange bei�en lassen, wie ich h�rte.
Was ist das f�r eine Geheimniskr�merei mit der Grabkammer?
Keine Geheimniskr�merei.
Wir glauben, dass wir sie gefunden haben...
...aber wir m�ssen sie erst freilegen, um sicher zu sein.
Wenn du willst, zeige ich dir, was Sir Basil meint.
Pass nur auf die Schlangen auf.
Ach, das kannst du mir auch so erkl�ren.
Ich m�chte Sir Basil lieber nicht alleine lassen.
Wie lange werden Sie dazu brauchen, Walden?
Das kann ich erst sagen, wenn ich alles genau untersucht habe.
Ich nehme an, dass der Fels ziemlich dick ist.
Vielleicht m�ssen wir mit Dynamit arbeiten.
Daf�r m�ssten wir aber erst jemand nach Mezzera schicken...
...denn das meiste unserer Ausr�stung ist gestohlen worden.
Dann m�ssen wir ohne Dynamit auskommen.
Die Untersuchungen werden Sie morgen fr�h bei Sonnenaufgang durchf�hren.
Wir wollen keinen allzu gro�en Aufwand betreiben.
Meine Tr�ger sind daf�r ausger�stet...
...mit jedem noch so dicken Gestein fertig zu werden.
Das Essen und die Getr�nke werden jeden Moment gebracht, Sir.
Bleiben Sie bei den M�nnern. Die sollen sich mal ein bisschen ins Zeug legen.
Sehr wohl, Mr. Preston. Was machen die M�nner da dr�ben?
Sagen Sie ihnen, sie sollen anfangen, die Ausr�stung abzuladen.
Ich begann mit der Freilegung der Gruft am 10. Juli 1920.
Von Anfang an war klar, dass die Arbeit schwierig und gef�hrlich sein w�rde.
Die stickige Luft in dem dunklen engen Gang...
...in dem wir arbeiten mussten, war unertr�glich.
Trotz der gl�henden Hitze schufteten wir den ganzen Tag ohne Pause.
St�ndig bestand die Gefahr...
...dass eine Meuterei unter den Tr�gern ausbrechen k�nnte.
Zweimal musste ich sie zuletzt sogar mit dem Gewehr zur Arbeit zwingen.
...mit dem Gewehr zur Arbeit zwingen.
Und, wo ist die Leiche?
Ich m�chte, dass Sie verstehen, was damals geschah.
Normalerweise tr�gt das Grab eines Pharaos das Nekropolis-Siegel.
Es ist selbstverst�ndlich auch viel prachtvoller als dieses.
Jetzt k�nnen wir unsere Theorie endlich beweisen.
Der Sklave Prem begrub seinen Herrn und versiegelte die Gruft.
Mehr konnte er unter diesen Umst�nden nicht f�r ihn tun.
Gibt es hier nun eine Mumie oder nicht? Alles andere interessiert mich nicht.
Wenn Sie Ihre Ungeduld noch so lange z�geln k�nnen, Mr. Preston...
...bis ich fertig bin, werden Sie sehen, dass es sie gibt.
In diesem Kasten hier befinden sich wahrscheinlich die Urnen...
...die die Viszera des jungen Pharao enthalten.
Viszera? Das Herz und die Eingeweide.
Nat�rlich, Viszera. Harry, ist die Kamera bereit?
Ich glaube, wir sehen jetzt eine der fr�hsten Formen der Mumifizierung.
Wenn ein Pharao gestorben war, wurde f�r sein Grabmal ein W�chter ernannt.
Dieser ehrenvolle Posten wurde in seiner Familie...
...von Generation zu Generation weitervererbt.
Vielleicht war der verr�ckte Kerl, der uns hier begegnet ist, der W�chter des Grabes.
Schon m�glich.
Einige W�chter waren ehrbare M�nner, aber viele waren auch Gauner...
...die die Grabkammern pl�nderten, anstatt sie zu besch�tzen.
Vielleicht hat Hasmid Ali die Gruft nur zuf�llig entdeckt oder...
...aber das Geheimnis der Gruft wurde in seiner Familie an ihn weitergereicht.
Aber wie dem auch sei, er scheint sich f�r...
...den verantwortlichen H�ter dieser Gruft zu halten.
Seit 4000 Jahren im Sand konserviert.
Fantastisch.
Genau wie Sie sagen, Mr. Preston, fantastisch.
Das Leichentuch von Kah-to-Bey.
Und jetzt wollen Sie bestimmt erfahren, was die Hieroglyphen darauf bedeuten.
Claire, davon verstehen Sie mehr als ich. K�nnen Sie es uns sagen?
Tut mir Leid, Sir, ich kann die Zeichen nicht lesen.
Was soll das hei�en?
Man hat mir doch gesagt, Sie w�ren eine Expertin auf diesem Gebiet.
Ich glaube, es w�re falsch, wenn ich die Worte vorlesen w�rde, Mr. Preston.
Falsch und gef�hrlich.
Was soll das? Ist das irgendein unsinniger Aberglaube?
Claire, ich verstehe Sie auch nicht.
Was haben Sie f�r Einw�nde?
Die Zeichen sind f�r die Geister der Gruft bestimmt...
...es sind die heiligen Worte, die Leben und Tod betreffen.
Geister der Gruft?
Harry! Ist die Kamera bereit? Jawohl, Sir.
Machen Sie zuerst eine Aufnahme vom Leichentuch, dann von der Mumie.
Nicht bewegen, Sir.
Walden, ich will, dass man die Sachen schnellstm�glich nach Mezzera bringt.
Prem, der ergebene Diener, der seinen Herrn Kah-to-bey begraben hat.
Nach Jahrtausenden sind beide endlich wieder vereint.
Man k�nnte meinen, sie h�tten einander an einem himmlischen Ort gefunden...
...und beobachten nun unsere bescheidenen Versuche...
...ihnen ihren Platz in der Geschichte zuzuweisen.
...ihren Platz in der Geschichte...
Sch�n zu sehen, dass Sie Ihren Humor nicht verloren haben, Mr. Preston.
Noch irgendwelche Fragen, meine Herren?
Ich habe geh�rt, dass Sir Basil Walden erkrankt ist, Mr. Preston.
K�nnen Sie uns mehr �ber seine Erkrankung sagen?
Nein, ich f�rchte, das kann ich nicht.
Sir Basil wurde vor einigen Tagen in der Gruft von einer Schlange gebissen...
...aber es sah so aus, als wenn er sich davon erholt h�tte.
Inzwischen wei� ich, dass seine Gesundheit seit Jahren angegriffen ist.
Nachdem er nach Mezzera zur�ckgekehrt war...
...habe ich daf�r gesorgt, dass er in ein Hospital eingeliefert wurde.
Ich versichere ihnen, dass alles nur m�gliche f�r ihn getan wird.
Mr. Preston, nach dem was Sie uns vorhin erz�hlten, ist...
...die gl�ckliche R�ckkehr der Expedition in der Hauptsache Ihnen zu verdanken.
Nein, da tun Sie Sir Basil aber Unrecht.
Wahr ist, dass ich das Gl�ck hatte, als Erster auf sie zu sto�en...
...als ihre Lage immer verzweifelter... Entschuldigen Sie, Mr. Preston.
Mit der Hilfe meines Sohnes ist es mir gelungen, diese heiligen Gegenst�nde...
...diese Relikte des alten �gyptens hierher zur�ck zu bringen.
Zusammen schafften wir sie nach Mezzera, damit Kah-to-Bey...
...endlich den ihm geb�hrenden Platz in der Geschichte seines Landes bekommt.
Mr. Preston, ist es wahr, dass Mitglieder der Expedition ein Fluch treffen k�nnte?
War nicht so etwas wie eine Warnung in den Felsen geschlagen?
Dar�ber mache ich mir keine Sorgen, meine Herren.
Genauso wenig wie ich abergl�ubisch bin.
Aber es gab eine Warnung, k�nnen Sie uns das erkl�ren?
Erkl�ren? Wir hatten eine Aufgabe zu erledigen...
...und ich habe das Gef�hl, dass Sir Basil, wenn er sich wieder erholt hat...
...der Letzte w�re, der abstreiten w�rde, dass wir unsere Sache gut gemacht haben.
Unter diesen Umst�nden... Zweifellos, Mr. Preston.
Bitte entschuldigen sie mich jetzt, meine Herren.
Sir Basil ist aus dem Hospital verschwunden...
...ungef�hr eine Stunde, nachdem man ihn eingeliefert hatte.
Woher wei�t du das? Ich bin noch mal zur�ck gegangen...
Ich wollte noch mal mit dem Chefarzt sprechen, aber er war besch�ftigt.
Und niemand konnte mir sagen, wo er ist oder wo man ihn hingebracht hatte.
Das ist Polizeiinspektor Barrani.
Er hat mir gerade mitgeteilt, dass man Sir Basil in eine Anstalt gebracht hat.
In die Irrenanstalt von Mezzera.
Ich will n�chste Woche abreisen.
Sie werden Paul behilflich sein, die Mumie und das Leichentuch zu verpacken.
Dann k�nnen wir alles gleich zusammen verschicken.
Dazu brauchen Sie aber eine polizeiliche Genehmigung, Sir.
Dann arrangieren Sie das. Das sollte nicht allzu schwer sein.
Ja, Sir. Herein.
Paul, komm rein, mein Junge. Lass uns was trinken.
Longbarrow, geben Sie ihm was zu trinken. Nein danke.
Ich muss dich sprechen, Vater. Jederzeit, mein Junge, jederzeit.
Aber alleine, wenn es dir nichts ausmacht.
Longbarrow, Sie haben ja was zu tun, erledigen Sie das.
Ja... Entschuldigen Sie mich, Mr. Preston.
Soll ich auch lieber rausgehen, Paul? Nein, du kannst bleiben, Mutter.
Bist du sicher, dass du nicht mit uns fahren willst?
Ja, ganz sicher, danke.
Die Pressekonferenz ist ganz gut verlaufen, was meinst du?
Ja, ausgezeichnet. Also, was gibt's, Paul?
Vater, wann hast du erfahren, dass man Sir Basil in die Irrenanstalt gebracht hat?
Wann? Als deine Mutter es erz�hlt hat, nat�rlich.
Ehrlich gesagt, war ich nicht �berrascht. Du warst nicht �berrascht?
Ich fand sein Benehmen auf dem R�ckweg sehr eigenartig.
Offensichtlich war sein Gesundheitszustand nicht besonders gut...
...was einen Nervenzusammenbruch beg�nstigt haben k�nnte.
Es ist an den �rzten zu beurteilen, wie sie ihn behandeln m�ssen.
Wir sollten nicht an deren Diagnose zweifeln.
Wer hat ihn dort eingewiesen, Vater?
Ich nehme an, die �rzte im Hospital. Woher soll ich das wissen?
Hast du ihn einweisen lassen? Schau mal, Paul...
Sir Basil ist genauso wenig verr�ckt wie du oder ich, das wei�t du genau.
Jemand muss den Arzt bestochen haben. Warst du das?
Paul, wir standen uns immer sehr nah, aber das hei�t nicht...
...dass du hier reinkommen und mich in dieser Form verd�chtigen kannst.
Willst du damit sagen, dass nichts von dem wahr ist, was ich gesagt habe?
Du vergisst, dass du mit deinem Vater sprichst.
Und wenn dir nichts besseres einf�llt, hierher zu kommen...
...und mich in ein Kreuzverh�r zu nehmen, kannst du auch verschwinden.
Du wolltest ihn aus dem Weg schaffen, nicht wahr?
Du hast bef�rchtet, dass du den Erfolg teilen m�sstest.
Ich habe beobachtet, wie du seine Krankheit ausgenutzt hast...
...um seine Verdienste zu schm�lern.
Wie du die Presse belogen hast, bis mir und allen anderen irgendwann...
...aufgrund deiner peinlichen Selbstbeweihr�ucherung fast �bel wurde.
Wie kannst du es wagen!
Was du getan hast, kommt der niedertr�chtigen Verfolgung...
...eines kranken und bewundernswerten Mannes gleich.
Ich wei�, Sir Basil ist dein gro�es Vorbild...
...er ist das, was du selbst gern w�rst. Ja, sehr richtig.
Und nun ist er aus dem Weg, damit du in einem besseren Licht dastehst, nicht wahr?
Der gro�e Preston, er rettete die Expedition und fand die Mumie des Kah-to-Bey.
Applaus f�r Preston, und einen Orden. Verschwinde!
Er besitzt nicht deine Millionen, geschweige denn einen lausigen Penny...
...aber er ist zehnmal mehr wert als du. Paul, bitte geh jetzt.
Ja, ich werde gehen.
Und ich werde versuchen, Sir Basil aus der Anstalt wieder herauszuholen.
Nicht mehr n�tig, Mr. Preston. Ich muss Ihnen mitteilen...
...dass Sir Basil Walden vor einer halben Stunde aus der Anstalt geflohen ist.
Falls er ins Hotel zur�ckkehrt, erwarte ich, dass Sie mich benachrichtigen.
Noch einen sch�nen Abend, meine Herren.
Inspektor. Ja?
Es liegt da ein schrecklicher Irrtum vor, Inspektor.
Die Einweisung Sir Basils in die Irrenanstalt h�tte nie passieren d�rfen.
Damit habe ich nichts zu tun, Mr. Preston.
Ihre M�nner suchen ihn doch, oder?
Allerdings. Und wenn sie ihn finden?
In unserem Land werden entsprungene Geisteskranke wie Kriminelle behandelt.
Wir sind schlie�lich f�r die Sicherheit der Bev�lkerung verantwortlich.
Was werden Sie mit ihm machen?
Das kommt ganz darauf an, wie er sich bei der Festnahme verh�lt.
Bei Gewaltt�tigkeit kann es passieren, dass wir schie�en m�ssen.
Er wird wohl kaum gewaltt�tig werden, Inspektor. Er ist ein kranker Mann.
In diesem Fall hat er von meinen M�nnern nichts zu bef�rchten.
Ich werde Sie kontaktieren, sobald wir ihn gefunden haben.
Kann ich Ihnen nicht bei der Suche helfen? Kann ich nicht mit Ihnen kommen?
Nein, Mr. Preston, das ist Aufgabe der Polizei.
Ich m�chte, dass Sie hier bleiben.
Ich bin auf meinem Zimmer.
Wenn mich irgendjemand sprechen will, sagen Sie mir sofort Bescheid.
Ja, Effendi. Sofort, ganz gleich, wie sp�t es ist.
Hast du schon davon geh�rt? Ja, ich wei� alles.
Paul, wie k�nnen wir ihm blo� helfen?
Hier lang, schnell. Ich will Ihnen helfen.
Ich werde Ihnen helfen, kommen Sie schnell.
Kommen Sie rein. Kommen Sie schon.
Kommen Sie, kommen Sie. Kommen Sie schon.
Setzen Sie sich.
Nehmen Sie Platz.
Sie sind Sir Basil Walden.
Ich bin Haiti, ich sage Ihnen die Zukunft voraus.
Haiti, die gr��te Wahrsagerin in ganz �gypten.
Ich werde in meine Kristallkugel sehen.
Und ich sehe Tod.
Sie werden bald sterben, aber nicht so, wie Sie vielleicht glauben.
Lassen Sie mich ausruhen. Bitte...
Ich m�chte mich irgendwo ausruhen.
Aber Sie sterben bald, dann k�nnen Sie sich ausruhen.
Der Tod kann auch angenehm sein, du s��er Tod.
Ich bete darum, weil ich alt und m�de bin.
Sie beten darum, weil Sie krank sind.
Es bleibt f�r Sie nur noch der Tod.
Mein Sohn Hasmid.
Ihr Sohn? Er wird es Ihnen sagen.
Der Geist der Gruft wird vom Reich der Toten in das der Lebenden reisen.
Er wird Sie f�r das bestrafen, was Sie getan haben.
Und einer nach dem anderen werden Ihnen alle folgen.
Ich sehe es in der Kugel.
Helfen Sie mir, bitte.
Ich sehe alles in der Kugel.
Der Geist wird sich bald regen. Ich sehe ihn.
Er ist tot, aber er hat die Macht sich zu bewegen und zu t�ten.
Der Tod ist auf dem Weg.
Machen Sie sich f�r ihn bereit.
Das sind ja schreckliche Neuigkeiten, Inspektor.
Furchtbar Ja, Mr. Preston.
Ich habe mir gedacht, dass Sie das sehr mitnehmen w�rde.
Haben Sie eine Ahnung, wer das getan haben k�nnte?
Wir haben noch keine Spur, Mr. Preston.
Ich muss Sie bitten, die Leiche zu identifizieren, nur eine Formalit�t.
Ich muss Sie warnen, es ist kein sch�ner Anblick.
Nun, Mr. Preston?
Ja, es ist Sir Basil.
Wer k�nnte das getan haben?
Im Moment verd�chtigen wir noch niemanden.
Ich hatte gehofft, dass Sie mir vielleicht helfen k�nnten.
Ich? Ich habe keine Ahnung.
Ihr Sohn vielleicht? Nein, Inspektor.
Ist Ihnen bekannt, ob Sir Basil irgendwelche Feinde hatte?
Jemand, der einen Groll gegen ihn hegte?
Nein, niemand.
Seltsamerweise f�llt der Mord mit dem Diebstahl...
...des Leichentuchs von Kah-to-Bey zusammen.
Das heilige Leichentuch, es wurde gestohlen?
Ja, Mr. Preston, es ist nicht mehr da.
Der Hausmeister und der Stra�enfeger sind von mir befragt worden.
Doch keiner von beiden hat das Verschwinden bemerkt.
Besteht da eine Verbindung zu dem Mord an Sir Basil, Inspektor?
Wer wei� das schon...
Gehen sie wieder in ihr Hotel zur�ck, meine Herren?
Ja. Danke.
So kann ich sie erreichen, falls es n�tig sein sollte.
Wiedersehen, meine Herren. Wiedersehen.
Wie schrecklich, Mr. Preston, das ist wirklich furchtbar.
Haben Sie schon was unternommen, damit die Mumie verpackt wird, Longbarrow?
Ja, Mr. Preston, ich habe mich mit dem Bestatter in Verbindung gesetzt.
Ein ausgezeichneter Mann, der sein Handwerk versteht und...
Gut, wir m�ssen vielleicht fr�her abfahren, als ich dachte.
Ich glaube, morgen Nacht geht ein Schiff.
Finden Sie heraus, ob es noch Pl�tze gibt.
Sehr wohl, Mr. Preston.
Ich nehme an, du hast Claire schon die Neuigkeiten berichtet.
Ja nat�rlich, aber ich wollte nicht, dass sie mitkommt, ich wollte ihr das ersparen.
Du gibst mir die Schuld, nicht wahr? Ja, ich f�rchte schon.
Warum bezichtigst du mich nicht gleich des Mordes an ihm, dann w�re das erledigt?
Das hatte ich nie vor. Vielen Dank.
Aber ich verstehe nicht, warum du es so eilig hast, Mezzerra zu verlassen?
Sir Basil war doch dein Angestellter, und er ist ermordet worden.
Du solltest lieber hier bleiben und der Polizei helfen.
Auf deine Ratschl�ge kann ich verzichten.
Hast du ihn gesehen? Ja.
Barbara, ich bitte dich, die Koffer zu packen.
Wir reisen ab.
Es gibt keinen Grund, noch l�nger hier zu bleiben.
Ich verstehe.
Hast du irgendeine Vorahnung?
Was meinst du damit? Ist es so?
Wie lange sind wir verheiratet? 26 Jahre.
Hattest du jemals w�hrend dieser Zeit den Eindruck, ich h�tte b�se Vorahnungen?
Nein, ich glaube nicht, dass du jemand bist, der so etwas Glauben schenkt.
Ich dachte an diesen seltsamen Mann...
...den sie in der Grabkammer vorfanden, vor deiner Ankunft.
Und an seine Warnung f�r alle, die das Grab entweihen w�rden.
Ja.
Bitte entschuldigen Sie die St�rung, Mr. Preston.
Mrs. Preston.
Was ist los, Inspektor?
Bis ich meine Untersuchungen nicht abgeschlossen habe...
...muss ich Sie bitten, Mezzera nicht zu verlassen.
Aber warum?
Vielleicht ben�tige ich von Ihnen noch weitere Informationen.
Inspektor, ich habe doch bereits alles gesagt.
Soweit mir bekannt ist, hatte Sir Basil keine Feinde.
Meiner Meinung nach ist es das Werk irgendeines Fanatikers.
Eines Fanatikers, wie kommen Sie darauf, Mr. Preston?
Nehmen Sie das doch nicht so w�rtlich...
...halt irgendein Verr�ckter ohne bestimmtes Motiv.
Und au�erdem bestehe ich auf meine Rechte als britischer Staatsangeh�riger.
Ich werde abreisen, so bald meine �berfahrt gebucht worden ist.
In diesem Fall m�sste ich Sie als Gast im Polizeipr�sidium begr��en.
Und ich sollte Sie warnen, dass unsere Gef�ngnisse...
...nicht das sind, wo ich gerne meinen Urlaub verbringen w�rde.
Vielleicht sollten Sie sich Ihren Entschluss noch einmal gr�ndlich zu �berlegen.
Danke, Mr. Preston.
Guten Tag.
Das werde ich nicht akzeptieren.
Wovor hast du Angst?
Ich habe keine Angst.
Ich bin lediglich um das Wohl der mir anvertrauten Menschen besorgt...
...das gilt auch f�r dich.
Das ist wirklich sehr nett von dir, Stanley...
...aber in diesem Fall ist deine Sorge um mich v�llig unbegr�ndet.
Ich habe die Gruft ja nicht betreten.
Harry, hast du nicht eine Aufnahme von dem Leichentuch gemacht?
Ja. Hast du Sie schon entwickelt?
Ja, aber ich habe noch keinen Abzug gemacht.
Kann ich wenigstens das Negativ sehen?
Nat�rlich, ich habe es im Hotelzimmer.
Willst du es gleich sehen? Ja, bitte.
Gut.
HELLSEHERIN HAITI. DIE BER�HMTESTE IN GANZ �GYPTEN.
F�R EIN TREFFEN KOMMEN SIE IN DIE ACHTE GASSE ZUM HAUS VON MUKHTAR.
Da sind sie.
Machst du mir einen Abzug, Harry. Ja, sicher.
Ich will mir die Hieroglyphen genauer ansehen.
Ich glaube, dass das Leichentuch etwas mit dem Mord an Sir Basil zu tun hat.
Claire, damals am Grabmal bat dich Sir Basil doch, die Hieroglyphen auf dem...
...Leichentuch zu entziffern, nicht wahr? Ja.
Da hast du gesagt, die Worte seien f�r den Geist der Gruft bestimmt...
...es w�ren die heiligen Worte, die Leben und Tod betreffen.
Und es w�re gef�hrlich, wenn man sie wiederholt.
Glaubst du das jetzt auch noch?
Ja, ich glaube, dass sie jedem, der sie ausspricht, mystische Kr�fte verleihen.
Ich hatte das Gef�hl, wenn ich die Worte spreche...
...w�rde ich etwas furchtbares zum Leben erwecken, das keiner kontrollieren kann.
Etwas zum Leben erwecken?
Ja. Und die Macht, etwas zu zerst�ren.
Wir sollten nicht vergessen, dass wir im 20. Jahrhundert leben.
Andererseits... Ja?
Als ich gestern meine Sachen zusammen packte, sah ich aus dem Fenster.
Ich hielt es f�r eine Einbildung, und schlie�lich habe ich es vergessen.
Aber jetzt frage ich mich... Sprich weiter.
Ich glaubte, den Schatten eines riesigen Mannes zu sehen...
...der die Gasse herunterging.
Falls mir meine Phantasie keinen Streich gespielt hat.
DER FLUCH DER MUMIE EREILT DAS ZWEITE OPFER
Was ist der letzte Stand der Informationen bez�glich des Mordes, Mr. Longbarrow?
Tut mir Leid, aber ich kann im Moment nichts dazu sagen.
War Mr. Newton bei der �ffnung des Grabes dabei, Mr. Longbarrow?
Bitte entschuldigen sie mich, ich kann im Moment keine ihrer Fragen beantworten.
Haben Sie andere Informationen f�r uns?
Gibt es doch eine Verbindung zwischen den Morden und dem Fluch des Pharaos?
Meine Herren, meine Herren, ich bin ihnen gerne behilflich, aber ich kann im Moment...
...auch nichts �ber Mr. Prestons Meinung dazu sagen. Bitte entschuldigen sie mich.
Es ist schrecklich, Mr. Preston. Wirklich schrecklich, Sir.
Was ist los?
Der arme Junge, wie entsetzlich. Wir reisen ab.
Aber der Inspektor... Ich habe gesagt, wir reisen ab.
Trotz der Anordnung? Trotz allem.
Glaubst du, ich warte hier darauf, dass irgendein Wahnsinniger auch mich t�tet?
Pack sofort unsere Sachen!
Longbarrow. Sir.
Gehen Sie zum Schifffahrtsb�ro und buchen Sie Pl�tze f�r uns.
Ja, Mr. Preston. Was ist mit Paul und Claire?
Longbarrow soll f�r sie mitbuchen. Sofort.
Mr. Preston. Ja.
Was wird aus mir, Sir? Wie meinen Sie das?
Nehmen Sie mich mit, Sir?
Gut, buchen Sie f�r sich selbst auch einen Platz.
Danke vielmals, Mr. Preston.
Ich bin sehr froh, unter diesen Umst�nden auch abreisen zu k�nnen.
Es ist sch�n, die schattigen Alleen der alten Heimat wiederzusehen.
Es war eine lange Zeit f�r mich, Mr. Preston.
Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie mich mitnehmen.
Mein Gott, Longbarrow, gehen Sie endlich. Ja Sir.
Longbarrow!
Sie brauchen nicht zur�ck zu kommen. Wir treffen uns am Pier.
Wenn wir Gl�ck haben, legt das Schiff schon bald ab.
Barbara, sag Paul und Claire, dass wir getrennt zum Schiff gehen m�ssen.
Aber was wird aus meinen Sachen, Sir?
Das lassen wir Ihnen nachsenden. Danke vielmals, Mr. Preston.
Ich habe doch gesagt, dass du packen sollst.
Ich werde nicht gehen.
Nicht solange ich nicht wei�, ob Paul und Claire auch mitkommen.
Die kommen schon alleine klar.
Ach, Mr. Longbarrow.
Entschuldigen Sie bitte, Mr. Preston, aber ich muss etwas dringendes...
...f�r Ihren Vater erledigen. So, was denn?
Es muss aber unter uns bleiben, Sir. Ja.
Wir alle fahren zur�ck nach England.
Ich bin so aufgeregt, ich... Ich kann gar nicht aufh�ren zu zittern.
Sie werden verstehen, dass die Sache ganz geheim behandelt werden muss.
Ich will gerade die �berfahrt buchen.
Nein, nicht f�r mich. Nicht, Sir?
Nein, f�r mich brauchen Sie nichts buchen. Warum denn nicht?
Und f�r Claire auch nicht.
Ist das klar? Ja, Sir.
Ich habe mir so was schon gedacht.
Ich werde mal mit ihm reden.
Ich bin gleich zur�ck.
Vater, ich habe Longbarrow getroffen. Was ist mit Longbarrow?
Ich habe ihm gesagt, dass er f�r mich und Claire nichts zu buchen braucht.
Das m�sst ihr selbst wissen.
Deine Mutter f�hrt auch nicht, da seid ihr in bester Gesellschaft.
Ich glaube nicht, dass es dir nutzt, wenn du wegl�ufst.
Wie meinst du das?
Irgendjemand oder irgendetwas will uns vernichten.
Und es wird uns finden, wo immer wir auch hingehen.
Was willst du damit sagen? Wir haben es mit einem Irren zu tun.
Wenn wir aus dem Land raus sind, sind wir ihn los. Dann sind wir frei.
Glaubst du das wirklich?
Denkst du etwa, dass diese Morde etwas mit dem Grabmal zu tun haben?
Ich wei� es nicht. Sogar die Polizei ist ziemlich beunruhigt.
Aber so unglaublich es erscheinen mag, es ist die einzige Spur, die wir haben.
Ihr m�sst v�llig �bergeschnappt sein. Du und deine Mutter.
Ihr seid ein feines Paar, das muss man schon sagen.
Von mir aus, Paul. Mach, was du willst.
Meine Schl�ssel bitte.
Ja, Mr. Preston. Selbstverst�ndlich, Mr. Preston.
Das ist nicht gut, mein Vater ist immer noch entschlossen abzureisen.
Ich glaube, daf�r ist es zu sp�t.
Ich habe eben gesehen, wie Inspektor Barrani mit Longbarrow sprach und...
Mr. Longbarrow hat mich dar�ber informiert...
...dass einige Personen Ihrer Gruppe das Land abreisen wollen.
Trifft das auch auf Sie zu, Mr. Preston? Nein, Inspektor.
Vielleicht Ihr Vater?
Inspektor. Einen Moment bitte, Mr. Preston.
Es tut mir Leid, Mr. Preston, aber die Polizei hat mich ausgefragt...
Erinnern Sie sich an meine Anweisungen, Mr. Preston?
Nat�rlich erinnere ich mich.
Kann ich Sie mal kurz sprechen, Inspektor?
Selbstverst�ndlich. Unter vier Augen bitte.
H�ren Sie, Inspektor.
Bei allem Respekt, glauben Sie nicht, dass Sie mit Ihrer Beharrlichkeit...
...uns hier zu behalten, unn�tig unser Leben gef�hrden?
Ich wei� nicht, wie Sie darauf kommen, Mr. Preston.
Zwei Personen Ihrer Gruppe sind ermordet worden.
Aber ich sehe nicht, warum es einen dritten Mord geben sollte.
Warum sollen wir dann noch hier bleiben?
Das habe ich Ihnen gestern gesagt.
Wenn Sie das nicht verstanden haben...
...ist es zwecklos, es noch einmal zu wiederholen.
Inspektor, vor meiner Abreise wollte ich Ihnen einen Scheck ausstellen...
...�ber, sagen wir 10.000 Pfund.
W�rden Sie mir die Ehre erweisen, ihn anzunehmen?
Ich wollte ihn auf Ihren Namen ausstellen.
Ich rechne mit Ihrer Diskretion, es ist f�r einen guten Zweck.
Sie sind sehr hartn�ckig, habe ich Recht, Mr. Preston?
Sie denken hoffentlich nicht, dass ich Sie bestechen will.
Ich gebe mir M�he, es nicht zu tun.
Sehen Sie es einfach als Geste meines guten Willens an.
Na, was meinen Sie, Inspektor.
Mr. Preston, Sie m�ssen sich �ber eines klar werden.
Ich bin nicht irgendein Chefarzt eines Hospitals.
Bitte geben Sie mir Ihr Ehrenwort, dass keiner von ihnen abreist...
...bevor ich nicht die Erlaubnis dazu gebe.
Geben Sie mir Ihr Wort? Na sch�n.
Dann werde ich mich darauf verlassen.
Ich m�chte Sie im Laufe des Tages auch noch mal befragen.
Bitte bleiben Sie im Hotel, bis ich Sie holen lasse.
Longbarrow! Ja, Mr. Preston.
Verdammt, verdammt, verdammt... Was ist denn passiert?
Dieser verdammte Polizist hat mich daran gehindert abzureisen.
Das tut mir Leid. Warum sagst du das?
Ich meinte, dass es mir Leid tut, dass du deinen Willen nicht durchsetzen konntest.
Ich wei� ja, wie du unter so was leidest.
Sie m�ssen denken, ich h�tte Sie im Stich gelassen, Mr. Preston.
Aber es war wirklich sehr schwierig...
...die Polizisten stellten mir viele Fragen, und da habe ich die Nerven verloren.
Ich bin einfach kein guter L�gner, Mr. Preston.
Ich frage mich, worin Sie �berhaupt gut sind, Longbarrow?
Ich gebe Ihnen eine letzte Chance zu beweisen, dass Sie kein Dummkopf sind.
Gehen Sie zum Schifffahrtsb�ro und buchen Sie mir einen Platz...
...auf dem n�chsten Schiff, das ausl�uft. Aber Mr. Preston...
...man hat uns deutlich angewiesen, diesmal sogar sehr nachdr�cklich...
Ich wei�, wie die Anweisungen lauten. Tun Sie, was ich Ihnen sage.
Wenn Sie ohne Schiffskarte zur�ckkommen, sind Sie entlassen.
Soll ich jetzt gleich gehen, Sir? Nein.
Wie lange ist das Schifffahrtsb�ro ge�ffnet?
Bis acht Uhr. Warten Sie bis halb acht.
Dann wird es schon dunkel sein.
Wenn die Polizei das Hotel beobachten sollte, benutzen Sie den Hinterausgang.
Ja.
Es wird zu dieser Zeit sicher dunkel sein.
Was ist?
Nein, Mr. Preston, ich sage es Ihnen sp�ter, wenn ich zur�ck bin.
Und ich darf jetzt nicht mehr mitfahren, Sir?
Nein.
Ich kann nicht verbergen, dass ich entt�uscht bin, aber es ist wohl das Beste.
Wenn ein Schiff fr�hmorgens ausl�uft...
...m�ssen die Passagier bereits um Mitternacht an Bord sein, Sir.
Gut, rufen Sie mich an, wenn Sie die Passage gebucht haben.
Ja, Sir.
Warum siehst du mich denn so an? Entschuldige.
Wie habe ich dich denn angesehen? Vorwurfsvoll.
Weswegen soll ich dir einen Vorwurf machen?
Regt sich etwa dein Gewissen?
Nein, ich habe dich in keiner bestimmten Weise angeschaut.
Ich habe mich nur gefragt, wie man sich f�hlt, wenn man sich alles kaufen kann.
Mit Ausnahme der M�glichkeit, sich frei zu bewegen.
Und der M�glichkeit, die Angst zu besiegen.
Willst du mir Angst einjagen? Das will ich nicht.
Und es tut mir Leid. Es tut mir wirklich Leid.
Kehren Sie ins Hotel zur�ck, Mr. Preston? Ja, Inspektor.
Sie werden sich doch sicher den Sachen aus Mr. Newtons Besitz annehmen wollen.
Das, was davon �brig geblieben ist. Ja, bitte.
Ich werde Ihnen seine Sachen schicken, sobald ich sie untersucht habe.
Inspektor, haben Sie...
Ich habe genauso wenig Ahnung wie Sie, Mr. Preston.
Nicht mehr, aber hoffentlich auch nicht weniger.
Wo ist denn meine Brille?
Was ist damit passiert?
Mein Gott.
Wie furchtbar.
Ich muss diese Schiffskarte besorgen.
Entschuldigung, ich...
Hilfe.
Helft mir.
Wo bleibt er denn nur?
Und du willst deine Meinung wirklich nicht �ndern?
Bestimmt nicht. Mach dir meinetwegen keine Sorgen, mir passiert schon nichts.
Ich hoffe, du schaffst es auf das Boot und hast eine sichere Reise.
Und vergiss nicht, dass du bis Mitternacht an Bord sein musst.
Ich muss gehen. Wenn ich noch l�nger warte, dann...
Ich verstehe.
Sobald ich zu Hause bin, werde ich dich hier auch rausholen.
Ja gut.
Also, Barbara, dann... Auf Wiedersehen.
Geld hast du doch noch genug? Ja.
Barbara, ich... Ja.
Ach nichts.
Suchen Sie einen Wagen, Effendi?
Ja, aber hier gibt es wohl keinen. K�nnen Sie mir einen besorgen?
Ja, mein Bruder hat einen Wagen. Er wohnt nur zwei Minuten von hier.
Ich werde ihn sofort holen, Effendi. Sie warten hier, Effendi.
Ich muss schnell zur Landungsbr�cke.
Ich gebe ihm zehn Pfund, wenn er sich beeilt.
Ich glaube nicht, dass sich mein Bruder mit zehn Pfund zufrieden gibt.
Er wird sicher 20 verlangen, Effendi.
20 Pfund, das ist ja Wucher.
Es ist doch schon sehr sp�t, mein Bruder arbeitet nachts nicht gerne.
Er hat drei Frauen und ist sehr besch�ftigt.
Also 20 Pfund, Effendi?
Aber es sind doch h�chstens zwei Meilen bis zur Landungsbr�cke.
Also gut, f�nf Pfund gleich jetzt, den Rest kriegt er am Schiff.
Er soll sich beeilen, ich muss bis Mitternacht an Bord sein.
Sehr wohl, Effendi.
Kein Wagen, Effendi.
Als Polizeioffizier kann ich mich nur an Tatsachen halten.
Aber ich wei� auch, dass es viele Dinge gibt...
...die �ber unser normales Verst�ndnis hinausgehen.
Sie meinen �bernat�rliche Dinge?
Vielleicht. Wer wei� das schon?
Manche Menschen behaupten, dass sie Geister gesehen haben.
Es ist niemals bewiesen worden, ob es sie tats�chlich gibt.
Doch wer kann mit Bestimmtheit ihre Existenz leugnen?
Manche Menschen glauben an den Segen eines Priesters oder den Fluch einer Hexe.
Sie auch? Ja.
Wir in �gypten haben viele Trag�dien erlebt...
...die man nicht mit wissenschaftlicher Logik erkl�ren konnte...
...sondern nur mit dem Fluch der Pharaonen.
Es f�llt mir schwer, nicht an diese Dinge zu glauben.
Es gibt vier tote Menschen, die ich mit meinem Gewissen vereinbaren muss.
Und jeder der Ermordeten war im Grabmal Kah-to-Beys.
Sie drei sind die einzigen, die bisher verschont geblieben sind.
Doch zwei von ihnen haben die Gruft auch betreten.
Ich will ihr Leben nicht noch weiter gef�hrden.
Es steht ihnen frei Mezzera zu verlassen.
Ich werde sich jetzt verlassen. Allah sei mit ihnen.
Und h�ren sie auf den Rat eines Freundes.
Nehmen sie das n�chste Schiff, das ausl�uft.
Nun, Paul.
Weglaufen ist kein Ausweg.
Das ist immer noch meine Meinung.
Die heiligen Worte von Leben und Tod.
Irgendwie muss zwischen den Worten und dem Geist der Gruft eine Verbindung sein.
Da war doch dieser W�chter der Gruft, dieser Verr�ckte.
Wei�t du noch, wie er hie�? Hasmid Ali.
Ja, er hat uns bedroht.
Er warnte uns davor, was passieren w�rde, wenn wir die Totenruhe des Prinzen st�ren.
Laut der �gyptologie hat der W�chter der Gruft die Macht...
...die Geister des Todes zu beschw�ren, um Rache auszu�ben.
Wer ist dieser Geist?
Ich glaube, ich wei� es. Claire!
Wenn sie zur�ckkommt, halt sie fest. Du darfst sie nicht aus den Augen lassen.
Kommen Sie rein, kommen Sie schon. Sie brauchen keine Angst zu haben.
Setzen Sie sich bitte.
Einigen meiner Freunde sind schreckliche Dinge widerfahren.
Ich will wissen, warum das passiert ist und wer daf�r verantwortlich ist?
K�nnen Sie mir helfen?
Vier Freunde von Ihnen mussten sterben. Ja.
Sie wollen wissen, warum? Ja.
Die Kugel sagt mir, Ihre Freunde haben das Grab des Kah-to-Bey entweiht.
Wollen Sie noch mehr wissen? Ja.
Es sind noch zwei andere Personen dabei gewesen.
Sie waren eine davon.
Ich war auch in der Gruft.
Ich sehe in der Kugel...
Ja, sagen Sie es mir.
Es ist zu furchtbar. Meinen Sie, ich werde auch get�tet?
Schon in wenigen Minuten.
Aber wenn Sie mich anh�ren, dann werde ich Sie vielleicht noch retten k�nnen.
Aber erst m�ssen Sie sich wieder hinsetzen.
Das sind die heiligen Worte des Todes, die Sie damals nicht aussprechen wollten.
Wie k�nnen diese Worte eine solche Macht �ber den Geist der Gruft haben?
Gehen Sie in das Haus, wo Kah-to-Bey liegt.
Dort werden Sie die Antwort erfahren.
Aber zuerst m�ssen Sie vor die Mumie des Leibw�chters Prem treten.
Sie werden ihn um Vergebung bitten, f�r das, was Sie getan haben.
Sie werden zu ihm sagen:
Gro�er allm�chtiger Prem, heiliger Geist des Grabes...
...ich erflehe deine Vergebung f�r mein Vergehen gegen�ber Kah-to-Bey...
...und f�r die Entweihung seiner heiligen Ruhest�tte...
...der ich mich schuldig gemacht habe.
Und jetzt sagen Sie das in der Sprache der Pharaonen.
T�te Sie! T�te Sie!
T�te Sie!
Claire, die Worte des Todes, sag sie.
Sag sie. Um Himmels Willen, sag sie.
Nur wer das Leichentuch besitzt, hat die Macht zu zerst�ren.
Jetzt sag die Worte.
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