All language subtitles for Blutige Erdbeeren (The straberry statement 1970) DVDRip ger

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian Download
da Danish
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian Download
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Die Produzenten dieses Films

danken den Menschen von San Francisco f�r ihre Mithilfe.

Andere St�dte verweigerten die Zusammenarbeit,

vielleicht, weil sie Erdbeeren f�r bedeutungslos halten.

(Mann) Nr. 1, los geht's!

(Mann) Zusammen ins Wasser!

Zusammen aus dem Wasser!

Zieht!

Zieht!

Zieht!

Zieht!

Zusammen ins Wasser!

Zusammen aus dem Wasser!

Zusammen ins Wasser!

Zusammen aus dem Wasser!

Rein! Raus!

Rein! Raus!

Rein! Raus!

Rein! Raus!

Rein! Rein! Rein!

Rein! Rein! Rein!

Schei�e.

(jemand pfeift die Melodie von Row, row, row your boat)

(Gel�chter und Stimmen im Hintergrund)

(Gemurmel, Lachen)

(Stimmengewirr)

(Musik: Buffy Sainte-Marie, The Circle Game)

Yesterday a child came out to wonder

Caught a dragonfly inside a jar

Fearful When the sky was full of thunder

And tearful at the falling of a star

Then the child Moved ten times round the seasons

Skated over ten clear frozen streams

Words like "when you're older" Must appease him

And promises of someday Make his dreams

And the seasons They go round and round

And the painted ponies go up and down

We're captive on the carousel of time

We can't return We can only look behind

From where we came

And go round and round and round In the circle game

Sixteen springs And sixteen summers gone now

Cartwheels lost to car wheels Through the town

And you tell him Take your time, it won't be long now

Till you drag your feet To slow the circles down

So the boy who dreamed tomorrow Now is twenty

Though his dreams Have lost some grandeur, coming true

There'll be new dreams Maybe better dreams and plenty

Before The last revolving year is through

And the seasons They go round and round

And the painted ponies go up and down

We're captive on the carousel of time

We can't return We can only look behind

From where we came

And go round and round and round In the circle game

And the seasons They go round and round

And the painted ponies go up and down

We're captive on the carousel of time

We can't return We can only look behind

From where we came

And go round and round and round In the circle game

(Baby schreit)

(Frauenstimme zetert im Hintergrund)

(�rgerliche Frauenstimme)

(Radiosprecher) lm Mordfall der Schauspielerin Sharon Tate

hat Bezirksstaatsanwalt Karl Bloom einen anonymen Brief erhalten,

in dem weitere Mordanschl�ge angedroht werden,

(Musik: Neil Young, Down by the River)

(Gitarrenmusik, Radio l�uft weiter)

Lhr Viecher, ihr! Lhr Kakerlaken seid �berall.

Genau wie der Vietcong... Guerillas.

Unterern�hrt, schlecht bewaffnet.

Bei Nacht schleppt ihr eure Leichen fort.

Keine Angst vorm Sterben.

Und ihr siegt.

Na los, Junge. Friss!

You take my hand I'll take your hand

Together we may get away

This much madness Is too much sorrow

lt's impossible to make it today

Yeah,,, Ooh,,,

She could drag me over the rainbow

Send me away, yeah

Down by the river

I shot my baby

Down by the river

Dead

Dead

Ooh,,, Shot her dead

Iss!

Lerne!

Verdiene!

Liebe!

T�te!

Bete!

(psychedelisches Gitarrensolo)

(Mann) Student!

- Liebe dein Heimatland! - (Buhrufe)

Student! T�te f�r dein Heimatland!

(Buhrufe)

Student! Studiere und lies meine B�cher.

(Buhrufe)

Betet zu Gott f�r euer Examen.

Iss f�r Mama.

Und streng dich an, f�r deine Mama!

(Mann) Student, erf�lle deine Pflicht!

(Mann) Student, sei t�chtig und verdiene Geld!

K�mpfe f�r dein Land! T�te f�r dein Land!

- Verdiene Geld! - Bete zu Gott!

- T�te! - Gott! Gott!

Mama! Iss f�r Mama!

Hilfe!

Hilfe!

Geld!

- Haltet ihn fest! - Seht das b�se Beispiel!

Eine kleine radikale Minderheit!

- Er muss sich anpassen. - H�r auf deine Mama!

Mit denen werden wir schon fertig.

Eine Gefahr f�r den freiheitlichen Rechtsstaat.

- Hier muss durchgegriffen werden! - Ich hab ihn!

- Was ist das f�r ein Mensch? - Stopft ihm doch das Maul!

(vielstimmig) Streik! Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

(wie mit einer Stimme) Streik! Streik!

(Applaus) Streik! Streik!

Streik! Streik! Streik!

(leiser) Streik! Streik!

(Steuermann) Zusammen ins Wasser!

Zusammen aus dem Wasser!

Zusammen ins Wasser! Zusammen aus dem Wasser!

Zusammen ins Wasser! Zusammen aus dem Wasser!

Zieht! Zieht!

(Radiosprecher) Die Sowjetunion,,, Der Einsatz des Milit�rs,,,

,,, sagte, dass es Streiks nicht unterdr�ckt hat,

,,, der amerikanischen Regierungskreise,,,

,,, gegen die Arbeiterbewegung in diesem Land,,,

In der Sowjetunion ist jede Art von Streik verboten,,,

(Rauschen, Musik)

(Radio rauscht)

Mehr zur Stellungnahme des Pr�sidenten,,,

(Autohupe)

(leiernde Musik aus Radio)

(Lied: Home on the Range)

And the skies Are not cloudy all day,,,

(Autohupe)

(Musik: Richard Strauss, Also sprach Zarathustra)

(Trompetenfanfare)

Oh, mein Gott.

Simon, ich lass mir das nicht gefallen.

Wenn du im Bett rauchst, brennt noch mal die Bude ab.

- Konntest du nicht anklopfen? - Nein.

Ich streite mich nicht wegen so 'ner Biene...

Ich bin keine Biene, sondern eine Frau.

Wegen einer Frau, die in meinem Bett gebumst wird.

Besonders, wenn ich sie nicht bumse.

- Konntest du nicht anklopfen? - Nein.

Wer ist 'n die?

- Ich will dir mal was sagen. - Was?

Dass du anzuklopfen hast, du Schmock.

Wir haben doch verabredet, anzuklopfen.

Aber nicht nachmittags.

Da wollen wir studieren und lernen, um die gro�en Jobs zu kriegen, oder?

- Hm. - Hallo, ich bin Irma.

- Tag, Irma. - Charlie hat mir G�lisch beigebracht.

Charlie ist Jude. Von G�lisch hat er keinen Schimmer.

Du Schweinehund.

- H�r nicht auf ihn. - Ich hasse die M�nner.

- Das ist verst�ndlich. - Er ist in der Rudermannschaft.

Lhr seid alle gleich.

- Ich rudere eben gern. - Er ist ein Kriechwurm.

Ich muss gehen. Kannst du mal?

- Wirklich? - Ja.

- Und wann sehen wir dich mal wieder? - (kichert)

- Ich ruf dich heut Abend an, Irma. - Ich hab zu tun.

- Sie hat zu tun. - Dann eben morgen.

- Da kann ich nicht. - Da kann sie nicht.

- Ich hab's geh�rt. - Weil ich streike.

- Weil sie streikt. - Ich h�r's ja!

- Wir haben Alvina Kraus besetzt. - Sie haben ihr Wohnheim besetzt.

- Was habt ihr? - Was?

Seid ihr nicht auf dem Laufenden?

Charlie lebt hinterm Mond... Aber jeder wei�, dass wir streiken.

Streik! Streik!

- (lrma) Mach doch mit. - (Charlie) Vielleicht.

- Lhr seid politisch nicht informiert. - Na und?

Diese Universit�t ist tief in Rassenkampf und Krieg verwickelt.

Also starten wir eine Revolution.

Wir m�ssen die Universit�t in Besitz nehmen,

um sie dem Volk wiederzugeben.

Was machen wir?

Hast du nicht von dem Sit-in geh�rt?

- Das ist doch keine Revolution. - Aber es kann der Anfang sein.

Die Universit�t nahm den Farbigen die Schule und den Spielplatz weg.

Ja.

Sie brauchen es als Armee-�bungsplatz.

Wir wollen nichts zerst�ren. Wir nehmen nur, was uns geh�rt.

F�r immer,

Und der Pr�sident hat sich entschlossen, die...

(lacht) Ich komm mir vor wie 'ne M�rchentante. H�rt sch�n zu!

Die Bullen werden beim Sit-in alle hopp nehmen.

Die etablierten Kr�fte, die diese Universit�t beherrschen,

werden sich an den Gouverneur wenden.

Sie werden aus Angst nach der B�rgerwehr schreien.

Dumm!

So viele wie m�glich m�ssen sich dem Sit-in anschlie�en,

damit die Bullen gezwungen sind, die ganze Uni auszur�umen.

- Oh ja, fabelhaft. - (lacht)

Ich w�r auch da oben, aber ich muss im Wohnheim bleiben.

Aber ihr solltet hingehen, das wird sicher super.

(Charlie) Hey, Irma!

Danke.

Bis sp�ter.

- Was wird denn aus dem Training? - Was?

Was wird aus dem Training, wenn die streiken?

Ich finde es auch dumm. Bescheuert.

Was meinst du, wie viele da aufkreuzen?

- Man sollte mal schauen. - Mhm.

Viele werden wegen der Erdbeer-Geschichte kommen.

- Was? - Der Dekan sagte doch,

zu behaupten, wir h�tten eine Meinung, sei so viel wert,

- wie zu sagen, wir m�gen Erdbeeren. - Ich liebe Erdbeeren!

Dieser d�mliche Schmock!

- Was hat er gegen Erdbeeren? - Das muss an der Farbe liegen.

(Simon kichert)

Gehen wir mal r�ber.

Au! Nein, ich kehr lieber wieder um.

- Warum? - Meine Hosen sind zu neu.

- Was? - Sie sind zu neu.

Oh! Das ist zu riskant, was?

- Wie? - Na, f�r da dr�ben.

Nicht doch, Mann! F�r die Bienen!

Da wimmelt es sicher von s��en Bienen. Daf�r sehen meine Hosen zu neu aus.

Dann sehen wir uns nachher. Ich geh jetzt zum Training.

Ciao. Wir sehen uns beim Streik.

(Mann) Hoch damit!

H�her! H�her!

1, 2. Na los!

- Hey du, Simon. - Ja, George?

Hast du geh�rt, was die Linken getan haben?

Die haben das Pr�sidialb�ro besetzt.

Diese Halunken vom SDS.

- Diese Kommunistenschweine. - Ja, ja.

Wegen diesen Drogenschluckern wird noch die Uni geschlossen.

Mein alter Herr hat 'ne Stinkwut auf mich. Als ob ich da mitmachen w�rde.

Die bringen es noch so weit, dass die Uni zumacht. Und was dann?

- Was? - Dann ist's aus, mein Lieber.

Dann gibt's nur noch diese Brechmittel auf der Uni.

- Ich m�chte die so verdreschen... - Nun mal langsam.

Die sind nicht alle so verr�ckt. Ich hab so ein M�dchen getroffen...

- Das sind rote, liberale Schweine. - Ich bin auch liberal.

Du bist eine Kommunisten-Sau.

(Trillerpfeife)

- Was ist los? - Wir kommen schon.

Soll ich dir Beine machen, du Bleiarsch? Los!

(Steuermann) Zieht! Zieht!

(M�wen kreischen)

(Hund bellt)

(Schiffshorn)

(Steuermann) Zieht!

- Streikt f�r mehr Recht! - Zieht!

Streikt um zu beweisen, dass ihr lebt!

Streikt aus Solidarit�t mit den Opfern.

Streikt, weil ihr die kn�ppelnden Bullen hasst.

Streikt gegen Krieg, f�r ein menschenw�rdiges Leben.

Streikt gegen die Ausbeutung.

Streikt, um den Sch�lern den Sportplatz wiederzugeben.

(alle) Streik! Streik!

Streikt f�r gr��ere Mitbestimmung.

- Streik! - Streikt gegen den Leistungszwang.

Streikt gegen den Einfluss der Verb�nde.

- Streik! - F�r mehr Gerechtigkeit und Freiheit!

- Freiheit! - Gegen das Trainingslager auf der Uni!

- Keine milit�rischen Lager! - Protestiert gegen das Elend!

Kampf dem Elend!

Streikt um zu beweisen, dass ihr lebt!

...dass ihr lebt!

Streik!

(Telefon klingelt)

Was soll ich einwerfen?

Ich hab aber keine 45 Cent.

Nein, tut mir Leid.

Hey, wissen Sie was? Ich glaube, jemand hat in der Zelle gepinkelt.

Hunger, Hunger, Hunger!

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

(vielstimmiges Gebr�ll)

(Sprechchor) Rote Schweine!

(Fl�tenmusik)

(Sprechchor) Wir haben Hunger!

(sanfte Fl�tenmusik)

(Pferd wiehert)

- Hey, Moment mal! - Lass mich los!

Willst du da wirklich rein, Kerlchen?

Dann zeig mal deinen Ausweis.

- Sind wir hier in Frankreich? - Meine Nummer steht auf der M�tze.

Beschwer dich, wenn du willst. Das interessiert mich �berhaupt nicht.

Simon. James Simon.

Dir juckt wohl das Fell, James?

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

(lautes Geschrei)

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger!

(Pfiffe, Applaus, Geschrei)

(Pfiffe, Applaus)

(lebhafte Musik mit Tamburin)

(Pfiffe, Applaus)

- Hey, hey, hey! - Was ist denn?

- Mitgefangen, mitgehangen. - Ja, ja.

(Junge) Hast du davon geh�rt?

- Die Schwarzen warfen die Wei�en raus. - Sie bilden 'ne schwarze Kommune.

Wo hast du den Apfel her?

Ich schrei nach Essen und du hast �pfel.

Ich hab nur einen, den will ich selbst essen.

Lass mich wenigstens mal abbei�en.

- Dein Name? - Simon.

Kann ich reingehen?

- Du stehst nicht drauf. - Nein.

Nein, du stehst nicht hier drauf.

- Bist du vom Proviantkommando? - Was?

- Geh�rst du zum Proviantkommando? - Nein.

(Telefon summt) Dann geh�rst du jetzt dazu.

Geht mal jemand ans Telefon?

- Nein, nicht du. Jemand anders! - Ich komm ja schon.

Nein, der Pr�sident wird heute nicht mehr erscheinen.

Die Leitung der Universit�t haben wir �bernommen.

- Zum Proviantkommando. - Kannst du mir nicht?

Leider bin ich zu einer repressiven Haltung gezwungen,

es sind nur noch ein paar Kekse �brig.

Bitte bei�t nur einmal rein und gebt einem anderen was ab.

Kann jemand die Fresss�cke da drau�en mal zum Schweigen bringen?

Jetzt machen wir mal 'ne ordentliche Diskussion.

Es gibt viele Fragen zu kl�ren.

- Wir m�ssen uns einigen... - Pass doch auf!

...ob ich die Versammlung leiten soll.

F�r eine faire Diskussion m�ssen wir uns zuerst einigen,

ob wir abstimmen wollen oder nicht.

Lasst uns zuerst abstimmen, ob wir dar�ber abstimmen wollen,

ob ich die Diskussion leiten soll.

- Was hast du denn da? - Dann stimmen wir jetzt ab.

Wie viele sind daf�r?

Ok, es ist also entschieden, dass wir abstimmen.

Nun stimmen wir dar�ber ab, ob ich diese Diskussion leiten soll.

Wir z�hlen die Stimmen, damit alles korrekt ist.

Alle daf�r. Na gut.

Sch�n, dass wir das so demokratisch erledigt haben.

Jetzt befassen wir uns mit der wichtigsten Frage.

Es gibt noch viele andere Sachen, aber das Wichtigste sind die Flugbl�tter.

Warum wir streiken.

Wie wollen wir den Leuten erkl�ren, warum wir hier drin sind?

(Frau) Das Problem ist unsere Kommunikation

mit der �ffentlichkeit.

Daran ist die Presse schuld.

- Danke. - Die Zeitungen stellen es so dar,

als w�re es nur ein Mangel an Kommunikation.

Wir m�ssen ihnen klar machen, dass wir wissen, was hier vor sich geht.

Und dass uns das stinkt, was wir sehen.

Sie stellen das immer als ein Generationsproblem dar

und als Mangel an Kommunikation.

Das ist unser Problem.

(Mann) Die Presse wird von denselben Leuten beherrscht,

die im Aufsichtsrat der Universit�t sitzen.

Es ist in ihrem Interesse, die Dinge verzerrt darzustellen.

Sie k�nnen das.

Kann hier jemand mit einem Xerox 720 umgehen?

Ja, ich.

- Wer bist du? - Ich kann's.

- Was? - Mit dem Xerox umgehen.

- Wie hei�t du? - Simon. Und du?

- Elliot. - Sehr angenehm.

Komm mit.

Vorsicht mit der Ming-Dynastie.

- Wollen wir's umschmei�en? - Das reicht.

War nur ein Scherz.

Mhm. Guck mal, da hing ein Hieronymus Bosch.

- Die Putzfrau hat ihn rausgetragen. - Hieronymus Bosch ist doch ok.

Komm schon. Sieh dir das mal an. Na?

Das lag im B�cherschrank: Sado-Masochismus.

- Ach nee. - Sind keine Bilder drin.

Scharfer Tobak.

Vor einer Stunde funktionierte das Ding noch. Da ist es.

Das muss kopiert werden.

Mach 5 bis 6 Kopien von allen Akten.

(entsetzter Laut)

- Und so was im Xerox-Raum. - (Simon lacht)

Also, von allen Aktenst�cken

�ber die Universit�t und das Jugendzentrum.

- Ich tue, was ich kann. - Vor einer Stunde ging's.

Wei� der Teufel...

- Ja, eine Presseerkl�rung. - Wir wissen,

dass 50% der Forschungsarbeiten hier

vom Verteidigungsministerium finanziert werden.

Es geht �ber viele Instanzen.

Und die CIA h�ngt da mit drin.

Und andere arbeiten mit...

(Toilettensp�lung)

Unsere Universit�t ist daran beteiligt,

Menschen zu unterdr�cken.

Wir m�ssen das an die Medien weitergeben.

Wir m�ssen damit an die �ffentlichkeit,

damit sie richtig informiert wird.

(Leiter) Gut, wir nehmen das zu Protokoll.

Die Versammlung beschlie�t, die �ffentlichkeit zu informieren,

dass diese Universit�t mithilft, vietnamesische Menschen umzubringen.

(Gesang) All we are saying,,,

(Mann) Das ist nicht der Hauptgrund...

- Der Kampf gegen den Rassismus... - (Frau) Ich hab etwas zu sagen.

- Es ist sehr dringend. - Ist es wirklich so dringend?

Die ganze Asche! Wir sind nur 4 zum Saubermachen.

- (Gel�chter) - Es gibt genug Aschenbecher.

- (Mann) Mein Gott! - Nein, es ist mein Ernst.

(Menge singt) All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

Streik!

Du bist sehr triebhaft.

Du bist es. Ich hab dich schon mal irgendwo gesehen.

(lacht)

Was ist denn mit deinem Zahn passiert?

Ein M�dchen aus der 3. Klasse stie� mich die Treppe runter.

- Was hattest du gemacht? - Mit ihr?

- (lacht) Gar nichts. - So, so.

Ich hab seine Rasiercreme gepr�ft.

Das geh�rt dem Pr�sidenten.

Er mag Fluorid.

- (abf�llig) Fluorid. - Ich bin Linda.

- Ich bin Simon. Und du? - Das sagte ich gerade.

Linda. Ja, stimmt. (lacht)

Ich hab nicht richtig zugeh�rt,

weil ich dich angesehen habe...

Wei�t du?

- Jetzt duftest du wie der Pr�sident. - Ich kann mich ja waschen.

- Seit wann bist du hier? - Ich bin in der Aktion...

..."Freiheit f�r die Frauen". - Daf�r bin ich auch.

Tja. Also, wie lange wollen wir hier bleiben?

- Im Badezimmer? - (lacht) Nein, beim Sit-in.

Bis sie uns vertreiben. Ein paar Tage oder eine Woche.

Und du schl�fst hier?

Ach, ich muss ja den Apparat reparieren.

Verstehst du irgendwas von diesen Xerox-Dingern?

Nein.

- Nein? - Nein.

Ah!

Der Stecker!

Na, das haben wir gleich.

Bleibst du jetzt hier drinnen?

Was? Hier drinnen?

Ah!

Ja, ich glaub schon.

Man steckte mich zum Proviantkommando.

W�re lieber bei Xerox geblieben.

Ich bin auch beim Proviant. Wir m�ssen rausschleichen, bevor es dunkel wird.

- Tats�chlich? - Mhm.

Das klingt sicher nicht guerillam��ig, aber wo bekommen wir was zu essen?

In jedem Laden.

Die H�ndler sind f�r uns, sie helfen nicht den Bullen.

Sogar der Schnapsh�ndler.

Aber wir d�rfen keinen Stoff bei uns haben.

- Ich rauch sowieso nicht. - Was nimmst du? Tabletten?

Nein. Also, wei�t du... Eigentlich nehm ich gar nichts.

Fr�her hab ich gekifft und so.

Dann hatte ich es satt. Ich hatte schlimme Trips mit Meskalin.

Aber jetzt ist Schluss. Ich brauch's nicht mehr.

Wei�t du, ich hab's auch noch nicht versucht.

Nein, im Ernst. Ich hab wirklich...

Ich hab lange Kohlenmonoxid geschn�ffelt.

Ich sa� vor den Tunneln und war 3 Jahre s�chtig.

- Entschuldigen Sie bitte. - Ach, Schei�e.

Ich bin Dr. Benton. Ich m�chte mal mit euch reden, Kinder.

Kennt hier jemand einen Dr. Benton? Der ist eben durch die Decke gekommen.

(Stimmengewirr)

Das ist Benton von der Humanistischen. Werfen wir ihn aus dem Fenster.

- (Gel�chter) - (Simon) Ein Killer.

- Swatch ist ein harmloser Fixer. - Gibt er immer an wie so ein Wilder?

Ich bin Teil unserer vorbildlichen Gesellschaft.

Reg dich nicht auf.

- Wie hei�en Sie? - Benton.

Wie kommen Sie hier rein? Hier haben nur Studenten Zutritt.

- Durch das Loch in der Decke. - Sportlich.

- Durch Yoga. - Ich hasse deine Fratze.

Halt die Klappe, B�rschchen.

(Buh-Rufe) Was wollen Sie hier?

Lhr wisst nicht, was los ist. Im Radio hei�t es, hier w�ren Mau-Maus drin.

(Gel�chter)

Ich seh keine Mau-Maus.

Die Bullen werden hier anr�cken.

Lhr kennt die Bullen. Lhr m�sst was tun.

- Proviantkommando! Marsch! - (Benton) Damit kommt ihr nicht weit.

Mit Drogen haben wir nichts zu tun, das w�re zu liberal.

Wir bleiben, bis Sie den Spielplatz und die Sportanlagen zur�ckgeben.

Wenn Mau-Maus hier sind, brauchen wir noch mehr Orangensaft.

(rhythmische Musik)

(Gitarrenmusik)

(Simon) Ein Himmelfahrtskommando.

- Ist das dein Ernst? - Ach was.

- Simon, ich meine den Streik. - Ach so. Ich dachte, die Leiter.

Diese Uni ist in den Krieg verwickelt.

Ich wei�. Von der Br�llerei tut mein Kopf weh.

(im Chor) Wir haben Hunger!

Wir haben Hunger! Wir haben Hunger!

Verdammte Schweine!

Kommunisten! Rote Schweine!

Ein paar von der Studentenverbindung, ein paar Bullen mit Ballons.

Noch mehr von der Studentenverbindung.

- Vorsichtig. - Schnappt die roten Schweine!

Packt die Kommunisten!

(chaotisches Gebr�ll)

- Tag. - Wir m�chten Lebensmittel.

- Ok. - Wir sind vom Streikkomitee.

Bitte, ich will keinen �rger. Oh.

Ich meine... Ich m�chte einfach keinen �rger.

- Nehmen Sie die H�nde runter. - Meine Mutter ist krank.

- (lacht) - Die Eier sind ganz frisch.

Nehmt, so viel ihr wollt. Geh r�ber zur K�hltruhe.

- Such dir aus, was du willst. - Mister!

Ich hab doch gar keine Waffe.

Ich hab auch Haferflocken. Bitte bedient euch.

Nimm die andere Erdnussbutter, die ist besser.

Ich bin mit da dr�ben im Pr�sidialb�ro

und die sagten, Sie geben uns was.

Wenn Sie nicht wollen, werde ich Sie nicht zwingen.

Nehmen Sie endlich die H�nde runter.

Kindchen, nimm doch eine T�te. Da dr�ben steht ein Wagen.

- Es ist ok. - Es ist ok?

Sag ich doch. Ich will keinen �rger haben.

- (Simon) Ich auch nicht. - Nehmt, was ihr wollt. Es gibt genug.

Nein. Jetzt nehmen Sie die H�nde runter.

- Das kann ich nicht. - Warum nicht?

- Stell dich nicht so bl�d an. - Was hab ich falsch gemacht?

- Willst du nun Lebensmittel? - Ich werde wahnsinnig.

- Lhr m�sst mich berauben. - Berauben?

Ja, berauben.

- Auf keinen Fall. - Das m�sst ihr.

- Warum denn? - Wegen der Versicherung.

(ungl�ubiger Laut)

- Verstehst du? - (lacht)

- Jetzt hast du's kapiert, Junge. - (lacht) Das ist ja super.

Sucht euch aus, was ihr wollt. Nehmt die teuren Sachen. Leberpastete.

Und Sesamkornkekse. Dazu schmeckt die Pastete erst richtig.

Hier steht der Baumkuchen. Und vergesst die W�rste nicht.

Packt auch etwas K�se ein.

Habt ihr genug Butter? Was habt ihr denn?

W�rste, Salat, Radieschen... Nehmt noch Gurken.

- Das ist sehr liebensw�rdig. - War mir ein Vergn�gen.

- Danke. - H�bsche Freundin hast du.

(lacht)

Polizei! Hilfe, Polizei!

Raub�berfall! Polizei!

(Linda kreischt)

(kreischen und schreien)

(nerv�se, hektische Musik)

Dicht bei mir bleiben, Baby. �berall lauern Gefahren.

Aber keiner soll dir ein Haar kr�mmen.

(Hundegebell)

(lacht) He, sollen lhre H�ndchen unter die R�der kommen?

Ich bitte Sie.

(vertr�umte Musik)

Verr�ckt, was? Findest du nicht?

Komm, steig auf.

(romantische Musik)

Hast du schon einen Freund?

Ja.

- Ist das was Ernsthaftes? - Oh...

Ja.

- Ist er auf der Uni? - Nein.

- Du k�nntest wenigstens mitschieben. - Mach ich ja.

Irgendjemand f�r eine au�errevolution�re Beziehung...

- Du, es tut mir Leid. - (st�hnt)

(Kinder schreien)

(Fl�tenspiel)

(Fl�tenspiel, Percussion)

(Klatschen)

(Jubelschreie)

(Musik: Helpless von Crosby, Stills, Nash & Young)

There is a town in North Ontario

With dream, comfort, memory to spare

And in my mind

I still need a place to go

All my changes were there

Leave us,,, Helpless, helpless, helpless

Baby, can you hear me now?

The chains are locked And tied across the door

Baby, sing with me somehow

Blue, blue windows behind the stars

Yellow moon on the rise

Big birds flying across the sky

Throwing shadows on our eyes

Leave us helpless, helpless

Helpless

Helpless, helpless, helpless

Helpless, helpless, helpless

(M�wen kreischen)

(Musik: Thunderclap Newman, Something in the air)

Call out the instigator

Because there's something in the air

We got to get it together Sooner or later

Because the revolution's here

And you know it's right

And you know that it's right

We have got to get it together

We have got to get it together now

Hand out the arms and ammo

We're gonna blast our way through here

We got to get it together Sooner or later

Because the revolution's here

And you know it's right

And you know that it's right

We have got to get it together

We have got to get it together now

Bl�tter flach aufs Wasser.

Los, Jungs. Runter mit den �rschen.

Tiefer! Tiefer!

- Hey. - Hm?

Kannst du ein Geheimnis bewahren?

Was ist? Hast du L�use? Oder hast du ein M�dchen geschw�ngert?

- Das w�r aber sch�n. - Eine Biene von hier?

Hm. Aber das ist noch nicht alles.

Ah ja?

Ich hab mit ihr letzte Nacht im B�ro des Pr�sidenten geschlafen.

- (lacht) - Ist doch nicht wahr.

Na ja, ich hab nicht... du wei�t schon. Weil noch andere dabei waren.

Und die haben auch? Wovon redest du denn?

Vom Streik.

(beeindruckt) Mann.

Steckst du da mit drin?

- Ja. - (lacht)

- Und wie ist 'n das so, hm? - Komm mit.

Ich hatte Streit mit so 'nem Bullen.

Ich hab ihn geschossen, mit meiner Super-8.

- Junge, Junge. - (lacht)

Also, ich hab die Biene kennen gelernt und mit ihr im B�ro geschlafen.

Aber sie geht mit irgendeinem Heini. Es wird nichts draus werden.

Was wirklich zum Heulen ist, denn wir...

(seufzt) Wir geh�ren zum selben Kommando.

Du bist 'n Spinner. Wozu geh�rt ihr?

Was?

Ich frage: Wozu geh�rt ihr?

- Proviant. - Proviant.

Ja, ich bin beim Proviantkommando.

- Proviantkommando. - Ja, das bin ich.

L�ufst du da mit 'ner Suppenkelle rum?

(lacht) Du bist doch ein Arschloch.

Simon.

(Trainer) 1, 2, 1, 2.

Du fliegst sofort aus der Mannschaft, wenn jemand davon erf�hrt.

Ich erz�hle es nicht allen. Ich sag es nur dir, im Vertrauen.

Billy! Willst du jetzt richtig laufen, oder was?

Wie viele Puppen schlafen denn in dem B�ro?

Hm... 40, 50.

- Heute Abend vielleicht 150. - Das sind verdammt viele Bienen.

Vielleicht auch 200.

Um was... Um was geht es?

Wenn Linda erf�hrt, dass ich abgehauen bin, redet sie kein Wort mehr mit mir.

- Ja. - Die nimmt das verdammt ernst.

Das versteh ich nat�rlich.

Sie will sich nachher mit mir auf dem Spielplatz treffen.

Die machen da 'ne Demonstration. Das wird eine harte Sache.

- Kann ich da nicht mit einsteigen? - Ja, nat�rlich.

Ich sage einfach, ich war hier, um dich anzuwerben.

Morgen kommen wir wieder her.

Na ja, ich werd's versuchen. Aber wehe, da ist nichts los.

(Gebr�ll)

Was hab ich dir gesagt?

(Sprechchor)

(Rasseln und Geschrei)

(metallisches Klirren)

(Trillerpfeifen)

(ausgelassenes Gel�chter)

(dynamische Rockmusik)

(Jauchzen, Gel�chter)

(Rasseln)

Gewalt ist Teil des amerikanischen Alltags.

Sie ist so amerikanisch wie Kaugummi.

(Jubelgeschrei)

(Sirenengeheul)

(Geschrei)

(dynamische Rockmusik)

(lautes Kreischen)

(Geschrei)

(Sirenengeheul)

Es war ihre Schuld, dass es umfiel.

(lacht)

(L�rm und Geschrei)

(Sirenengeheul)

Was machst du denn da?

Ich will wissen, wie es sich anf�hlt,

aus 'ner Polypenschaukel Flugbl�tter zu schmei�en.

- (Linda) Und wie ist es? - Sehr nett.

Nicht gerade umwerfend, aber sehr nett.

(summen America The Beautiful)

(singen lauter)

America, America,,,

Ich find das schrecklich. Einfach beschissen.

(lachen)

Leck mich doch. Echt toll.

From sea to shining sea,,,

(Musik: Thunderclap Newman, Something in the air)

Lock up the streets and houses

Because there's something in the air

We got to get together Sooner or later

Because the revolution's here

And you know it's right

And you know that it's right

We have got to get it together

We have got to get it together now

(Gel�chter)

- Alle hier rauf, vorw�rts! - (Simon) Zu den Fingerabdr�cken.

(Telefon klingelt)

Charlie, du verr�ckter Anarchist! Jetzt h�ngen sie dich auf.

(Polizist) Nicht sprechen. Mund halten.

Mann, hier sind aber strenge Sitten.

- Hat die mich gebissen! - Mit dem Gesicht zur Wand.

Das kann doch nicht wahr sein.

(Charlie) Ist das nicht fantastisch? Jetzt steh ich schon zum 3. Mal hier.

Das ist Linda. Das ist Charlie, mein Zimmerkamerad.

- Jetzt bin ich politischer Verbrecher. - Hi.

- Wenn der mich anfasst... - Warte.

Ich w�nsche einen weiblichen Inspektor f�r meine Freundin.

- H�? - Sie sollen sie nicht ber�hren.

Wer ber�hrt sie denn?

- Nicht? - Wir haben einen so schweren Tag.

- (m�de) Gesicht zur Wand. - Schon wieder.

(laut) Jeder von euch kann 3 Telefonate f�hren.

Ortsgespr�che gehen auf unsere Kosten.

Ferngespr�che m�sst ihr bezahlen.

Macht kein gro�es Theater. Wir wollen nur eure Namen.

Wer zum 1. Mal hier ist, wird ohne Kaution wieder freigelassen.

Nachdem ihr telefoniert habt, wartet hier.

- Und zwar leise. - Ich hab meins schon angemeldet.

Ich rufe Joyce an. Die ist leicht zu beeindrucken.

Ich ruf meine Mutter an.

- (Simon lacht) Warum? - Vielleicht ist es sentimental,

aber ich bin zum 1. Mal im Knast.

Wer hat eine Joyce unter 6661940 angerufen?

- Das bin ich! - Nein, das bin ich.

Moment, die hab ich angerufen.

(Telefon klingelt)

(lacht)

Daddy, was meinst du damit: "Was f�r ein Simon"?

Gut.

Wie geht's Mama? Na fein.

Ich bin verhaftet worden. Ja, im Knast.

(lacht) Ja. Aber ja. Sicher. Ja, das ist...

Da mein Haar 2 Monate gewachsen ist, muss es ja l�nger sein, nicht wahr?

Mancher hat Probleme mit langen Haaren, mancher mit langen Cadillacs.

Meine Identit�tskrise hab ich gel�st.

Ich ruf dich sp�ter noch mal an, ok? Wiedersehen.

- (Linda) Du nimmst das nicht ernst. - Oh doch.

Deine Uni t�tet Menschen, verbrennt Babys. Und du bist in der Ruderriege.

In der Rudermannschaft.

- Linda, das hast du doch gewusst. - Das ist Zeitverschwendung.

Der Streik ist was Reales, besser als der spie�ige Ruderclub.

Die meisten sind keine Spie�er.

Es gibt in der Crew sogar weniger Konformisten

als im Durchschnitt der Gesamtbev�lkerung.

Vielleicht m�sste man sie doch aufl�sen.

Ach, h�r mal. Sie haben Schnurrb�rte und so...

Wenn du so gerne rudern willst, dann tu's doch.

Ach, du wei�t gar nicht, wie das ist.

- Es ist irgendwie erotisch. - Oh!

Wirklich. Versuch's doch mal.

Es ist eine Verpflichtung. Es ist was Reales.

Nein, es ist nur ein Spiel.

Die Bewegung ist was Reales.

Linda...

Was?

Ich bin so unsagbar verwirrt, wei�t du?

Ja. Ich auch, Simon.

Ich will keine H�user in die Luft sprengen.

Nat�rlich nicht. Warum auch?

Ich hab mich abgerackert, um auf die Uni zu kommen.

Ich bin erst seit Ende August hier.

Ich hatte einen Brief geschrieben, der gut ankam, und sie nahmen mich auf.

Ich war wie verr�ckt vor Freude, dass ich auf diese Uni durfte.

- Niemand will was in die Luft jagen. - Das kommt noch.

Was rede ich? Ich m�chte selbst was von dieser Uni in die Luft sprengen.

Ich m�chte was Wesentliches machen.

Wenn ich das alles still mit ansehe,

m�sste ich mich ja ankotzen.

Ich meine, diese Universit�t stinkt doch.

Dieses ganze Land verbl�det allm�hlich.

Es verbl�det!

Ich meine, wir... Dieses Land hatte doch einen Traum,

dass alles anders werden m�sste.

Jetzt hocken alle auf ihren fetten Hintern und lassen alles, wie es ist.

Es w�re besser, wir w�rden noch mal tr�umen.

Ach, ich wei� nicht.

(lacht) Ich bin erst 20, also gebe ich dem Land noch mal eine Chance.

Aber nur eine.

(lebhafte Gitarrenmusik)

(Kasse klingelt)

(Kasse klingelt)

Du, ich hab nur 43 Cent. Abgesehen von dem 5-Cent-St�ck mit dem Indianer.

(sie lacht) Ich will ja nichts kaufen.

So, die hier. Komm mit.

Du lieber Augustin! Ist ja ungeheuerlich.

Achtung, es geht los.

(Linda) Kopfh�rer aufsetzen!

(Aufschrei) Das zerrei�t einem ja das Trommelfell.

(�berlappende Orchestermusik und Rockmusik)

(ruft) Ist das laut genug?

- Was? - Ist das laut genug?

(Simon ruft) Ja.

- Und gef�llt es dir? - (lacht anerkennend)

(lacht begeistert)

(schreit ausgelassen)

(kichert)

(Simon summt Melodie mit)

(sanfte Cembalomusik, Concerto d-Moll von Alessandro Marcello)

(Red Mountain Jug Band spielt Fishin'Blues)

I'm going down to the fishing hole And you can come fishin'all the time

Grandpa's goin'fishin'all the time And I'm goin'fishin', too

You'll bet your life

Your mother and wife Are gonna catch more fish than you

Any fish will bite lf you got good bait

Here's a little tip That I would like to relate

Come on, baby Come on, gal

I'm goin'fishin' Yes, I'm goin'fishin'

You can come fishin', too

(rhythmische Folkmusik)

- Ich muss jetzt weg. - Ach, komm.

Ich dachte, unser Kampf w�re dir so wichtig wie mir.

(Linda) Ich wusste nicht...

Soll ich eine Bombe werfen?

Lm Grunde verstehst du gar nicht, worum es geht.

Es ist wie ein Betrug, wenn ich mit dir zusammen bin.

Ich bin ein M�dchen, das seinen Mann heiraten will.

Eine sehr bourgeoise Einstellung.

Oh ja. Allerdings.

- Du willst keine mit Prinzipien. - Doch. Wirklich.

Du w�rdest auch nicht wollen, dass ich mit jemandem wie dir ausgehe.

Ein sehr komplizierter Gedanke.

Ich muss nachdenken. Ich bin sehr verletzbar.

Du k�nntest mich �berreden, mit dir auszugehen

oder mit dir zu schlafen.

Aber ich w�rde dich daf�r hassen.

(ausgelassene Folkmusik)

Bist du jetzt deprimiert?

Ja, ich bin sehr deprimiert.

Ich muss den Bus um halb 12 kriegen.

Den Bus?

Ich hasse diesen Abend.

We went down the hill About one o'clock

- Leb wohl, Simon. - Leb wohl.

Grandpa's goin'fishin'all the time

Danke.

You can bet your life

Your mother and wife Are gonna catch more fish than you

Any fish will bite lf you got good bait

Here's a little tip That I would like to relate

Come on, baby Come on, gal

I'm goin'fishin' Yes, I'm goin'fishin'

You can come fishin', too

(qu�kende Kazoo-Kl�nge)

(Mann) Robert Kennedy w�re ein guter Pr�sident. Aber sie brachten ihn um.

Milit�rtrainingslager sind Brutst�tten der Gewalt.

Es ist klar, was in diesem Land faul ist.

Wir streiken auch gegen ihre Trainingslager.

Sie k�nnen alle ihre Waffen einsetzen,

unser Protest wird weitergehen.

Das ist nicht nur intellektueller Schei�.

Um zu demokratischen...

Nur die Dozenten...

Ein ber�hmtes Zitat: Zerst�rt die D�rfer, um sie zu retten.

Sabotiert die CIA!

Die Zeiten von $500-Diners sind vorbei!

...der CIA.

- Robert Kennedy... - TNT.

...um denen zu helfen...

...die weltweite Bedrohung...

Wir lassen uns nicht beeindrucken.

Unsere Forderungen...

(melancholische Musik)

(Trainer) Fertig? Alle fertig?

Los!

Ging's dir mies gestern? Hattest du Schnupfen?

Mir ging's gut, danke.

Du warst down.

Gestern war ich in Form. Dienstag eher nicht.

Gestern warst du verdammt langsam.

- Was? - Groggy.

- Was denn nun? - Was?

- Groggy oder langsam? - Beim Finish warst du lahm.

Wenn ich groggy bin, sag ich's dir!

- Ok? - Ok.

- Gut. - Hol dir keinen Schnupfen, George.

Zieht!

- Ich habe schon viele Flauten erlebt, - (Simon) H�r dir das an.

Die M�nner sind ersch�pft.

- Setzen Sie neue M�nner in die Boote. - Aye, aye Sir.

(M�dchen) So ein Schwachsinn.

(M�dchen) Du sitzt auf meinem gro�en Zeh.

Dieses Fernsehen...

Diese verdammte Gesellschaft ist krank.

Krank... Dabei f�llt mir der Bursche wieder ein.

Der Plakettenverk�ufer beim Begr�bnis an der St. -Patrick-Kirche in New York,

der schrie: "Vergiss nie Bobby, 50 Cent".

Er verkaufte diese Plaketten.

- �ber uns steht was auf Seite 3. - Gestern war's nur Seite 5.

- Das Fernsehprogramm ist lausig. - Der Empfang ist lausig.

- Das kotzt mich an. - Mach doch ein Nickerchen.

Ob die Pariser Kommune auch so langweilig war?

Hier haben wir's. Hier ist unser Beweis, Babys.

Na sieh mal an. Unser Vitamin E hat etwas gefunden.

- Die Sache war ein Steuerschachzug. - Was f�r 'ne Sache?

Na das Trainingslager f�r Reservisten.

Unsere Uni machte mit der Wasser- und Stromgesellschaft ein Gesch�ft.

Wir reservieren das Land steuerfrei, bis sie ein neues Stromwerk bauen.

Dann rei�en sie das Trainingslager ab und die Uni �berl�sst ihnen das Land,

damit die Schweine Steuern sparen.

Die Uni ist Komplize des Gro�kapitals.

Ja, ja. Mehr als das.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Wasser- und Stromgesellschaft

sitzt auch im Verwaltungsrat der Universit�t.

- Ehrlich? - Das ist der reinste Kapitalismus.

Unter Freunden spielt Geld keine Rolle.

Vergiss nie Bobby, 50 Cent.

(tosender Applaus)

(Wasser rauscht)

Mann!

H�r auf! Ich bin nicht in Stimmung.

- Du bist ein Linker. - Und du ein Rechter.

Na los! Wer gibt den Roten Saures?

Schluss mit dem Quatsch. Lass mich bitte in Ruhe.

- (st�hnt) - (lacht h�misch)

(schreit auf)

Tja...

Gegen dich hab ich nichts. Nur gegen deine politische Einstellung.

(st�hnt) Mein Gott.

Schei�e.

Eine Gemeinheit.

Das ist eine Sauerei.

Das ist gut.

Hey.

Ja, das ist...

(spuckt)

Ja, das sieht aus!

Ja, das ist gut.

(gebrochen) Wei�er Mann spricht mit gespaltener Lippe.

(lacht)

(pfeift Melodie von America, the beautiful)

- (Elliot) Simon! Mein Gott! - Ja, was?

Du siehst ja furchtbar aus. Wie dein Mund blutet!

- Tut ziemlich weh, was? - Sauerei, was?

- Ja. - Die Bullen, was? Die Schweine.

- Komm mit. - Ungeheuer.

Komm. Ich will dich jemandem vorf�hren.

- Ich will keinen Arzt. - Halt die Klappe und komm.

Wir haben noch viel zu tun.

(Mann) Ich hab lhre Ausreden satt. Tun Sie endlich, was wir verlangen.

- Ich habe Kinder. - Toll.

- Ich habe Kinder. - Eine Geisel!

- Wer ist das? - Ein Opfer der Bullen.

Sieht gut aus.

- Schweine. - Was ist mit der Geisel?

- Geisel? - Mit mir?

Werden wir ihn... Werden wir ihn foltern?

- Wer ist dieser Junge? - Was hab ich denn gesagt?

- Spinnst du? - Er sagte doch, er h�tte Kinder.

Er ist College-Professor. Weil er uns hilft, kann er rausfliegen.

Ach so.

Sir, wir sind Ihnen sehr dankbar.

Danke. Das waren Polizisten?

- Ja. - Das wird immer schlimmer.

- Hast du auch ausgeteilt? - Ein paar.

- Viel zu wenig. - Ich hol 'ne Kamera und mach 'n Foto.

Es hat mich sehr gefreut, Jungs. Wir sehen uns.

Was das f�r einen Eindruck machen wird?

Halt, warte mal. Danke dir.

- Wer ist der Schwarze? - 'Ne Kanone.

- Wie hei�t er? - Lucas. Stell dich da hin.

Aus der McCullough-Kommune.

- Eine Kanone. - Ein gro�es Tier der Afrika-Bewegung.

- Ach so. - Lass mal ein bisschen Blut sehen.

So, nicht wackeln jetzt.

- Ich muss gehen. Bis nachher. - Elliot!

Simon, da wartet ein M�dchen auf dich.

- So? - Mhm.

Du erinnerst dich doch an die Zeitschrift neulich im Badezimmer?

(lacht) Ja.

Das M�dchen hier ist eine wei�e Ausgabe von dem Apparat auf Seite 43.

Oh, was haben die denn mit deiner Lippe gemacht?

(Maschine rattert)

Ich hasse diese Schweine.

- Tut ganz sch�n weh, was? - Ja, ein bisschen tut's schon weh.

- Besser? - (st�hnt)

Wusstest du, dass Lenin Frauen mit gro�en Br�sten liebte?

- Nein. - Aber das tat er.

- Ja? - (lasziv) Ja.

(Maschine rattert)

(Frau) Gefallen sie dir?

- Das Bewegendste, was ich je sah. - Das freut mich.

- Hast du "Die Reifepr�fung" gesehen? - Nein.

- Solltest du aber. - Komm her. Ich zeig dir was.

(Rattern)

(er pfeift nerv�s)

�h...

- Mein G�rtel. - Ja, Baby.

- Hast du abgeschlossen? - Nat�rlich.

- Wirklich? - Ja, die T�r schlie�t automatisch.

Sei doch nicht so nerv�s, S��er. Keiner wird uns st�ren.

Ich bin nicht nerv�s.

Ich bin aufgeregt.

Doch, ich bin nerv�s.

Ich verw�hne dich, wie ein Held es verdient.

Wie?

(Frau) Entspann dich.

(Maschine rattert laut)

(Rattern)

(Musik: Neil Young, The Loner)

He's a perfect stranger Like a cross of himself and a fox

He's a feeling arranger And a changer of the ways he talks

He's the unforeseen danger The keeper of the key to the locks

Know when you see him

Nothing can free him

Step aside Open wide

lt's the loner

(Simon) Au. Au. Au.

Hey. Hallo, Baby. Lust auf 'ne kleine Wiederholung?

- Ich mach jetzt mit bei euch. - Du machst mit?

- Willst du mich etwa verschei�ern? - Ich bin da gewesen heute Morgen.

Du warst nicht da.

Mann, wenn die Bullen kommen, das wird 'ne Aktion.

Lebst du jetzt die schmutzigen Sexualfantasien deines Vaters aus,

indem du Kommunarde wirst?

Ach, Bl�dsinn, George.

Geh lieber zur Armee. Da kannst du ein paar Babys umbringen.

Warum darf ich nicht? Es kommen immer mehr dazu.

Aber die hauen mir nicht auf's Maul. Sieh dir das an.

Entschuldige.

Du willst mich verschei�ern.

- Ich mach mit. - Du bist ein Revolution�r geworden?

Ein ganz neues Gef�hl, nicht?

There was a woman he knew About a year or so ago

She had something that he needed And he pleaded with her not to go

On the day that she left He died, but it did not show

Know when you see him

Nothing can free him

Step aside

Open wide

lt's the loner

(melodisches instrumentales Gitarrenst�ck)

- Ich bleibe bei dir, ok? - Sicher.

Ich glaub, ich fang gleich an zu weinen.

Was ist geschehen?

- Ich komme zu dir. - Gott sei Dank.

Es ist dir eigentlich v�llig egal, nicht wahr?

Ja. Eigentlich ja.

Alle anderen w�rden ein stundenlanges Palaver mit mir anfangen.

- Hab ich dir von meinem Onkel erz�hlt? - Nein.

Er hat sich umgebracht. Er hatte einen Papagei.

- Dem brachte er "Hau ab!" bei. - (lacht)

- Das hat er schnell gelernt. - Ja.

Von da an schrie er immer "Hau ab!".

Meiner Tante ging es auf die Nerven.

Sie st�lpte eine T�te �ber den K�fig.

Immer wenn sie die T�te anhob, sagte er "Hau ab!"

(Linda lacht)

Also lie� sie die T�te immer dr�ber und er konnte sich kaum noch �u�ern.

Bis er eines Tages tot umfiel.

Etwa 7 Jahre sp�ter wurde mein Onkel diesem Vogel immer �hnlicher.

Eines Tages stand er auf einer fantastisch hohen Br�cke.

Ein W�chter kam und sagte:

"Hier k�nnen Sie doch nicht stehen."

Und mein Onkel sagte: "Hau ab!".

- Und dann? - Er sprang runter.

(lacht schallend)

Oh.

(Musik: Our House von Crosby, Stills, Nash and Young)

You place the flowers In the jars that you bought today

Staring at the fire For hours and hours

While I listen to you

Play your love songs

All night long

For me

Only for me

(kichern)

Come to me now

And rest your head For just five minutes

Everything is done

(Simon) Anschnallen.

The windows are illuminated

By the evening sunshine through them

Fiery gems for you

Only for you

Our house Is a very, very, very fine house

With two cats in the yard

Life used to be so hard

Now everything is easy 'Cause of you

Sehr gut. Jetzt mach die Katze. Grrr... du wei�t schon.

- Ein verspieltes K�tzchen? - Ja.

Jetzt ein bisschen da r�ber. Zu dem Baum da.

- Sehr sch�n. - Was soll ich machen?

- Ich lehn mich einfach dagegen. - Rutsch runter.

- So? - Das ist gut.

Und jetzt die Madonna. Mach mal die Madonna. Ja.

- (lacht) Die Madonna. - Sehr gut.

So, jetzt das Idol.

- Nein. - Komm.

Seit ich diese Schuhe trage, legen alle Kerle mich auf's Kreuz.

- Hm, sehr gut. Du, das war fabelhaft. - (lacht kokett)

- Du hast 'ne richtige Schandschnauze. - Wirklich?

Was hast du denn?

Klassische Paranoika.

Prima, 5 Verr�ckte kommen immer n�her.

Ja.

Hi. Welche Freude.

Was machen wir?

- Lauf weg. - Ich lass dich nicht allein.

- Mich wollen sie nicht vergewaltigen. - Der Rat meiner Mutter: Nicht wehren.

- Und wo ist deine Mutter jetzt? - Hi!

K�nnen wir euch irgendwie helfen?

- Ich wei�, was sie wollen. - Ich hasse diesen Tag.

- Was? - Ich hasse diesen Tag.

Wir tun einfach, als w�re nichts passiert.

Da bekommen sie sicher 'ne Schei�angst.

Warum sagen die denn nichts?

Bssssss.

Instamatic.

Mach keinen Quatsch, Mann. Was soll das?

(Simon) Mensch, erz�hl mir doch nichts �ber Gewalt.

Auch wenn du in unserem Lager bist.

(George) Was ist los? Bist du high?

(Simon) Ich war nie so n�chtern. Ich bin absolut klar.

Lhr engagiert euch,

streikt, marschiert durch die vermisteten Stra�en

mit Zauberspruchb�ndern gegen die Bombe und keinen interessiert es.

Die schei�en auf uns. Vom Pr�sidenten zum Provinzspie�er.

- H�r mal. - Du hast keine Ahnung.

- Sag's ihm! - Wir haben so 'ne Sache erlebt.

Die haben meine Kamera zertrampelt.

- Mein Gott. - Aber darum geht's nicht.

Sondern darum, was getan werden muss. Was ist das f�r eine Schei�-Stadt?

Hier verpr�geln die Bullen friedliche Demonstranten und Pazifisten

anstatt der Kriegstreiber, Verbrecher und M�rder.

- Hey, Mann. - Das ist Mordsschei�e!

Es ist alles eine mordsm��ige Schei�e.

Alles Schei�e!

Schei�e! Schei�e!

(Musik: Murray MacLeod, Big Cats and little Pussies)

(Beifall)

(Applaus)

(George singt Big Cats and little Pussies)

The big cats will do you in, dude

But a little pussy Never hurt anyone

- Entschuldige, George. - Schon gut.

George ist ja wirklich klasse. Lies das mal. Er �bertrifft uns alle.

(Simon) Wir gehen zur�ck zum Sit-in.

Wer sein Examen nicht macht, wird relegiert.

Geologie. (prustet)

Simon, wie identifizierst du Wolframit?

Es hat eine d�nne Narbe an der rechten Wange.

- Simon! - Autsch!

- Ich bin m�de. - Opperment?

Opperment... Opperment... Das ist...

Das steht auf der Seite vor Realgar und ist...

...gelb. (Telefon klingelt)

- Psst! Sei still! - Was ist?

Meine Mutter. Sag keinen Ton. (Telefon klingelt)

Sie kann uns sehen, ich meine h�ren. Also sei ganz... Psst.

Ja, hallo?

Es ist Swatch. Hi!

Was? Wo liegt er?

Ja, ich geh gleich r�ber.

Hm?

Fantastische Sache, hm?

- Wie sind meine Geologie-Zensuren? - Fabelhaft.

Mann.

Das ist nicht das einzige, was mir wehtut.

- Hier, kuck mal, wie das spannt. - Ach ja?

Mann! Alte Sau.

(lachen)

Wie ist das passiert?

Eine Horde Streikgegner hat mich �berfallen.

Und alle auf einen drauf.

Ohne die Bullen w�re ich jetzt schwanger.

- Was taten die Bullen? - Die Ultras sind pervers.

- Was haben die Bullen gemacht? - Zugesehen... Karten gespielt.

- 'N bisschen gequatscht. Nette Kerle. - Wie f�hlst du dich?

Beschissen. (lacht)

- (lacht) - Gro�er, allm�chtiger Gott.

Das ist zu weit gegangen. Das w�chst uns �ber den Kopf.

Diese Schweine. Sie haben es meinem Vater gesagt.

- Er fliegt heute her. - Es ist einfach absurd.

Ahh.

Verdammt.

Willst du nicht deinen Namen draufmalen?

Wenn ich schon ein Gipsbein habe.

(lacht)

(seufzt)

(Chor) Streik, Streik, Streik!

Streikt, weil ihr,,, Streikt, um,,,

Streikt, um menschlicher zu werden,

Ist der Dekan da? Ich muss ihn sprechen.

- Sind Sie angemeldet? - Ist er da?

- Ist das sein Zimmer? - Er ist nicht da.

Aha.

- Wo haben Sie ihn versteckt? - Wie hei�en Sie?

1... 9... 2... 3... 3... 0.

Student.

- Wissen Sie was? - Was?

Georges Knochen sind gebrochen.

Das ist lhre Schuld. Er ist mein Freund.

Ich werde Ihnen was sagen.

Hier gibt es viele Arme und Beine, die man brechen kann.

Wenn die Uni unseren farbigen Mitb�rgern

den Spielplatz nicht wiedergibt,

wenn sie sich str�ubt,

den Schwarzen ihren rechtm��igen Platz einzur�umen,

wenn sie nicht ihr Kriegsforschungsprogramm einstellt,

sich nicht vom verfluchten 19. Jahrhundert trennt

und die Bullen zur�ckpfeift,

wird hier alles �ber den Haufen gefegt.

Sie haben doch schon von Revolution geh�rt.

Sie haben so was im Fernsehen gesehen.

Aber sie ist nicht irgendwo, sondern hier.

In jedem Raum, in jeder Toilette dieser idiotischen Anstalt.

�berall ist die Revolution. Oh, Verzeihung.

Da ist ein Junge, der Angst vor heute Abend hat.

Wenn Sie die Bullen nicht zur�ckpfeifen,

gibt es einen wilden Tanz, dann gibt es Krieg.

Und zwar nicht, weil es Krieg geben muss.

Sondern blo�, weil ihr es so wollt.

(lautes Gebr�ll, rhythmische Musik)

(Sirenen)

(Mann) Das sieht genauso aus wie die Aufnahmen aus Prag.

(Sprechch�re)

Die erkenne ich. Aber die anderen?

Das sind die rechten Streikgegner.

- Ach so. - Du musst dich orientieren.

(dynamische Musik mit Tamburin)

(Trommeln)

Toll, dass die schwarzen Genossen sich dem Streik anschlie�en.

Ich kann's gar nicht fassen.

Er kann unm�glich uns alle rausschmei�en.

Das wird 10-mal besser, als wir dachten.

- Endlich kommt die Presse. - Du erinnerst dich, Lucas.

Das ist der, den sie verpr�gelt haben.

Ja, ich erinnere mich.

- Der Pr�sident hat sicher Angst. - Du nicht?

Glaubt ihr, die Leute von NBC und CBS sind zum Spa� da?

(Lucas) Wir sind Meinungsmacher.

K�mmere dich sofort um das Kabel.

Stell fest, was damit los ist.

Gehen Sie bitte von dem Kabel runter.

Wenn ich die Schlagst�cke sehe.

Jetzt steht 'ne Frau auf dem Kabel. Gehen Sie bitte da runter.

Gehen Sie von dem Kabel runter.

- Sie sind flei�ig genug. - Wir haben genauso viel gelernt.

- Wir haben genauso gepaukt. - Aber jetzt ist vieles anders.

- Was meinst du? - Na, z.B. Die �berbev�lkerung.

Ohne Frage. �kologie ist wichtig.

(Mann) Studenten! Ruhe, bitte.

- Was passiert jetzt? - Der Waschsalon macht zu.

Streikende Studenten! Hier spricht euer Pr�sident.

Entfernt ihr euch nicht unverz�glich,

ist die Universit�tsleitung gezwungen,

die Polizei zum Eingreifen zu veranlassen,

Lasst es nicht dazu kommen,

Seid vern�nftig, sonst werdet ihr verhaftet

und von der Universit�t relegiert. Lhr werdet...

- Beraubt. - Vergewaltigt.

...unter Anklage gestellt und...

- Verhaftet. - ,,, zur Rechenschaft gezogen,

Ermordet und beerdigt. Und wiedergeboren als Politiker.

,,, den Studenten zustehen,

Der Pr�sident hat ihnen ein Ultimatum gestellt.

Das wird Schlagzeilen geben.

Vielleicht st�rmt die Polizei das Geb�ude. Und hier funktioniert nichts.

Wir sind aufgeschmissen, Eddie!

Hoffentlich macht jemand die Schleuder aus.

(Sprechch�re)

Dieser Kaffee schmeckt wie Jauche.

Willst du was trinken?

Ich hab solche Lust auf ein Bier!

Heute werden wir den Roten richtig das Fell gerben.

Wenn Blut flie�t, will ich zu den Schwerverletzten geh�ren.

- Nicht zu den Leichtverletzten. - Verst�ndlich.

Hast du Angst?

Nicht, solange ich hinter dem Zaun bin.

Er ist weg.

- Wer? - Eddie.

Wenn sie heute nicht Ernst machen, m�ssen wir aufgeben.

Keine Sorge, sie machen Ernst.

Die Nationalgarde ist da!

Na dann, komm.

Simon, ich hab Angst.

(Sirene heult)

(Lucas) Los! Alles in die Positionen!

Macht schnell!

Kommt! Macht schnell! Vorw�rts!

In die Positionen!

Wir sind unterrichtet worden,

dass die Polizei und die Nationalgarde,,,

Weiter! Der n�chste Kreis!

,,, um dieses Geb�ude zu r�umen,

wenn ihr nicht innerhalb von 5 Minuten das Universit�tsgel�nde verlasst,

Ich beschw�re Sie, rauszukommen.

Geben Sie auf. Bitte.

(gleichm��iges Ger�usch)

(vielstimmiger Gesang) All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Was soll diese Brille?

All we are saying

(lautes Gemurmel)

(rhythmisches Klatschen) All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

- Warum haben wir so was nicht getan? - Wir kamen nicht drauf.

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

Alles runter auf den Boden!

Unten bleiben!

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

Is give peace a chance

All we are saying

(Trillerpfeife)

(Trillerpfeife)

(Gesang h�lt an)

(Sirene heult)

Los! Raus hier!

(Gebr�ll)

(Klirren)

(Gesang und L�rm)

All we are saying

Is give peace a chance

Gas anstellen! (lautes Brummen)

(Kreischen)

(singen weiter)

(Husten)

All we are saying

(Schreie)

All we are saying,,,

(hustet)

(Schreie, L�rm)

(schreit auf)

(Schmerzensschrei)

Studenten! Hier spricht euer Pr�sident,

Gebt den Widerstand auf,

F�gt euch den Anweisungen der Polizei,

H�rt auf, die Beamten zu provozieren,

Leistet keinen Widerstand gegen die Staatsgewalt,

(Schreie)

(schrilles Kreischen)

(Husten)

Weg! Weg!

(schreit)

(Geschrei)

(Kreischen)

(Trillerpfeifen)

(Pr�sident) Der Schaden geht auf euer Konto,

(schreit)

(Kreischen)

(Schreie)

(Geschrei)

(Schmerzensschreie)

(Trillerpfeifen)

(Trillerpfeifen, Sirenen)

(Pfiffe, Gebr�ll)

(lautes Brummen, Geschrei)

(entsetzte Schreie)

(Kreischen)

(Kreischen)

(Trillerpfeifen, Geschrei)

(lauter Schrei)

(schreit)

(lauter Tumult)

(Schreie)

(schreit)

(Sirene heult, lautes Get�mmel)

(schreit)

(Sirene heult)

(Musik: Buffy Sainte-Marie, The Circle Game)

Yesterday a child came out to wonder

Caught a dragonfly inside a jar

Fearful When the sky was full of thunder

And tearful at the falling of a star

So the boy who dreamed tomorrow Now is twenty

Though his dreams Have lost some grandeur, coming true

There'll be new dreams Maybe better dreams and plenty

Um zu beweisen, dass ihr lebt!

Warner Bros. Entertainment GmbH Copyright C 2006 TITELBILD, Berlin

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.