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"Mein Beileid."
"Mein Beileid."
"Herr Beu,
im Namen der Fabrikbelegschaft m�chte ich Ihnen
mein Beileid aussprechen.
Wir alle haben sie gemocht.
Viele von uns kannten ihren Vater und ihren Gro�vater noch."
"Sie sind fast alle weg."
"Wie f�hlen Sie sich?"
"Das Haus muss Ihnen leer vorkommen."
"Ich kann noch ein paar Tage bleiben, wenn Sie m�chten."
"Wir haben einige Sachen von meiner Schwester geordnet."
"Und fanden dieses K�stchen, unter einem Schrank von Margaret."
"Ich dachte, vielleicht m�chten Sie es haben."
"Bernard."
"Seit 30 Jahren leben Sie hier"
"Sie verstehen jedes verdammte Wort!"
"Es w�re vielleicht an der Zeit..."
Lieber Papa, wir kennen uns nicht,
aber Mama hat mir Deine Adresse gegeben, damit ich Dir schreiben kann.
Ich w�nsche Dir frohe Weihnachten.
Ich hoffe, Du besuchst uns eines Tages.
Papa, ich liebe Dich. Wann kommst Du uns besuchen? Ich bin jetzt 5.
"Guten Morgen, Gro�vater."
"Guten Morgen, Heidi."
"Guten Morgen, Schnucki."
"Gut geschlafen?"
"Ich gehe Kuchen backen."
"Meine Damen und Herren, ich darf Ihnen Folgendes mitteilen:
Wie von Lady Margaret, Gr�fin von Suttex, und ihrem Gatten,
Herrn Bernard Beu, beschlossen,
gehen 15 Millionen Pfund
an f�r die 'Suttex-Stiftung f�r medizinische Forschung'.
Ein allj�hrlicher Preis
wird Arbeiten zur Unfruchtbarkeit und ihrer Behandlung f�rdern,
damit der berechtigte Kinderwunsch von M�nnern und Frauen erf�llt wird.
Ich wei�, dass Lady Margaret und Ihnen dieses Projekt sehr am Herzen lag."
Ich habe eine Tochter.
Wie bitte?
Ich habe eine Tochter.
Ich habe eine Tochter und ich muss mich um sie k�mmern.
Entschuldigung.
Kennen Sie eine Barbara, die eine Tochter namens Chlo� hat?
Nein.
Er wei� nichts. Er wohnt noch nicht lange hier.
Wer k�nnte uns denn weiterhelfen?
Wer k�nnte uns denn weiterhelfen?
Vielleicht der Wirt vom "Garibaldi"?
Der kennt jeden.
Vielleicht der Wirt vom "Garibaldi".
Wo ist das?
Wo ist das?
Rue Garibaldi.
Nat�rlich.
Entschuldigung.
Entschuldigen Sie.
Sie kennen sich aus im Viertel?
Kennen Sie Barbara und Chlo�?
Vor 20 Jahren haben sie in der Rue Anatole France gewohnt.
Rue Anatole France?
Chlo� Laurencin! - Ja!
Ihr Vater ist hier.
Gus, jemand f�r dich.
Ihr Vater?
Sie sind fr�h dran.
Wir haben Sie erwartet.
Baujahr 1977. 240.000 km.
Wie schon am Telefon gesagt: 10.000 Euro klingt nach viel, aber...
Der Wagen soll in gute H�nde.
Es geht nicht nur ums Geld.
Na ja, auch ums Geld...
Er verbraucht wenig. Das ist ja wichtig.
Ein Familienwagen. Verheiratet? Kinder?
Nein. Meine Frau ist tot.
Habe ich was Falsches gesagt?
Ich habe auch meine Frau verloren.
Gus, noch ein Interessent.
Zu sp�t, verkauft.
Ich glaube an F�gung. Er geh�rt Ihnen.
Entschuldigen Sie, aber Ihre Frau hie�...
Barbara.
Und sie ist tot?
Hab ich Ihnen doch gesagt.
Krebs, vor zwei Jahren.
Das ist ja furchtbar.
Ja.
Ich wei�, was Sie durchmachen.
Endlich mal jemand, der wei�,
was es bedeutet, seine gro�e Liebe zu verlieren.
Hier versteht's keiner.
Anfangs habt ihr mich unterst�tzt.
Dann war ich euch eine Last.
Das bildest du dir ein.
Wie hei�en Ihre Kinder...
Chlo�. Ein M�dchen.
Richtig! Chlo�!
Herzloses Volk.
Wie alt ist sie?
25. Sie wird 25 am 24. April.
25...
24. April...
Passt!
April ist ein guter Monat. Ein guter Monat.
Ich bin ein M�rzkind.
Auch ein guter Monat.
Irgendwie verstehen wir uns.
Wir haben beide unsere gro�e Liebe verloren.
Und wir sind untr�stlich!
Sie haben doch noch Chlo�.
Gut, aber lassen Sie meinen Arm los.
Ich habe noch...
Wir liegen im Streit.
Ach ja? - Vor allem sie.
Meine erste Chefkochm�tze.
Ich habe dann das Restaurant gewechselt. Lief alles prima.
Ist sie weit weg gezogen?
Ich war schon immer in Barbara verliebt.
Ich habe mir ein Herz gefasst und sie um ihre Hand gebeten.
Dann kam Chlo�, ein Fr�hchen von 7 Monaten.
Ich war so gl�cklich.
Ich bekam nichts auf die Reihe. Ach, Chlo�...
Hab ich's nicht gesagt!
Erste Zulassung im Februar 77. Nicht zu glauben.
Doch. Wo lebt Chlo� denn?
Kein Kontakt mehr seit der Beerdigung.
Ich war so besoffen.
Sie war w�tend, ging nach Bordeaux.
Wo in Bordeaux?
Ich habe alles falsch gemacht.
Aber nicht doch.
Sie will ihren Vater nicht mehr sehen!
So ist es.
Nein, so ist es nicht! Geben Sie mir ihre Adresse.
H�ren Sie, zuf�llig hab ich in Bordeaux zu tun.
Gesch�ftlich. Trifft sich doch gut.
Ich k�nnte sie da treffen und mit ihr reden.
"Weil es die Natur so will,
sollte ein Vater immer an der Seite seiner Tochter sein."
So.
Gef�llt es Ihnen?
Nicht schlecht.
Das ist sehr gut, ja! Wollen Sie schreiben?
Nein, es ist gut, aber...
Wie soll ich sagen? Da fehlt W�rme
und Gef�hl. Es ist etwas unterk�hlt.
Vielleicht k�nntest du ihr einfach sagen, dass sie mir fehlt.
Einfach geradeheraus?
Wenn es so ist, muss man es auch sagen.
"Nichts wird uns je trennen,
weil ich dein Vater bin und du meine Tochter.
Was auch geschieht, du bleibst immer mein kleiner Schlingel."
Das ist gut. Genau das empfinde ich.
Ja, ich auch.
Das ist gut.
Du hast unterschrieben.
Ja.
Da steht "Bernard". Ich hei�e nicht Bernard.
Dann: Papa?
Steht alles drauf.
Danke.
Nichts zu danken.
Und der Wagen? Sehen wir dann sp�ter?
Keine Eile, aber wie w�r's mit einer Anzahlung?
Nein. - Eine Umarmung?
Auch nicht.
Herr Beu... Ich hoffe, Sie hatten einen angenehmen Aufenthalt.
Sie sind f�r den ersten Flug gebucht.
Das war nicht einfach, aber das verstehen wir.
Gesch�fte warten nicht. - Die Familie!
Die Familie wartet nicht.
Du hast mir die Augen ge�ffnet.
Chlo� ist mein Lebensinhalt.
Wir m�ssen uns vers�hnen.
Ich kann nicht hierbleiben.
Du kannst nicht an meiner Stelle hinfahren.
Wir k�nnen ja gemeinsam fahren.
Das bin ich dir schuldig.
Du musst ja auch nach Bordeaux, gesch�ftlich.
Ja, aber...
Pardon. Ein Reflex.
Zusammen ist es doch lustiger.
Man redet und lernt sich kennen dabei.
Etwas Musik?
Tolles Lied!
Keine Autobahn. Die Maut k�nnen die sich sonst wohin...
Der hat was drauf!
Frisst etwas viel,
aber f�r lange Strecken: toll.
240.000 km und immer noch der Originallack.
Wie neu. Ich benutze Lux Auto. Kennen Sie das?
Tolles Zeug. Hab ich mal im Fernsehen gesehen.
Auf den Kratzer etwas Lux Auto drauf, gut einreiben,
sieht aus wie neu.
Er ist mehr als 30 Jahre alt.
48,50 bitte.
�hnlichkeit mit ihrem Vater hat sie schon.
Ja, hat sie.
Das stimmt.
Ich habe am Theater von La Roche-sur-Yon gespielt.
Ich kann mir einen Bart wachsen lassen. Wie Sie wollen.
Ich lerne schnell.
Gut, vielen Dank.
Sie haben da ein Haar.
An Ihrem Kragen.
Danke.
Und?
Verdammt, Chlo�, entscheide dich. Das geht schon drei Wochen so. Er ist gut.
In drei Tagen ist die Hochzeit. Du brauchst einen Vater.
Wir haben alle Schauspieler gesehen.
Du musst dich heute entscheiden.
Der N�chste.
Danke. Ohne dich w�re ich niemals hierhergekommen.
Ich will dich nicht aufhalten.
Du musst es eilig haben.
Ich bin etwas nerv�s.
Und wie gef�llt dir...
Ja, sehr gut.
Aber... nein.
Da stecken zu viele Erinnerungen f�r Sie drin.
Das stimmt, aber...
ab einer gewissen Summe
hilft Geld dar�ber hinweg. - Nein.
Ein bisschen. - Nein.
Ich dachte...
Vielleicht hast du recht.
Ich kann es kaum noch erwarten,
sie zu umarmen, ihr zu sagen,
dass ich trotz allem ihr Vater bin.
Bernard!
Ich muss gehen. Ich.
Warum? - Weil...
Weil... Sie k�nnen nicht einfach so auftauchen.
Der Schock w�re zu gro�.
Meinst du?
Lass es langsam angehen, das muss vorbereitet werden.
Ich rede zuerst mit ihr.
Was? - Das w�rden nicht viele machen.
Wenn es vorbei ist, geht's besser.
Ich komme wegen Chlo�.
Hier sind Sie richtig.
Warten Sie, bis Sie drankommen.
Keine schlechte Masche.
Der N�chste.
Geh nur, ich hab's nicht eilig. Macht mir nichts aus, Letzter zu sein.
Das ist besser so.
M�chten Sie ablegen?
Nein, danke.
Vorlieben?
Vorlieben?
Erst reden, dann improvisieren?
Erst reden.
Erst reden... - Dann schie�en Sie los.
Ich bin dein Vater.
Ich bin dein Vater.
Ja.
Es ist nicht ganz einfach, so etwas zu sagen.
Dein Papa.
Was bekommen Sie? - 2,40.
Sie haben mich nicht genommen.
Versteh ich nicht.
Ich auch nicht.
Einen Pastis, bitte.
Sorry, sie haben mich genommen.
Ich gebe einen aus.
Einen Calvados.
Keinen Alkohol, danke. Ich vertrage keinen.
Keine gro�e Rolle, aber immerhin...
Was f�r eine Rolle?
Die des Vaters bei der Hochzeit der Kleinen.
Vater? - Hochzeit?
Macht ihr Witze?
Ihr dachtet, das Casting w�re f�r eine richtige Filmrolle?
Im Ernst?
Nee, Jungs. Die Br�nette, Chlo�, heiratet.
Eine schicke Hochzeit mit einem VIP, einem Amerikaner.
Sie sucht jemanden, der ihren Vater spielt.
Einen Schauspieler als Vater?
Warum tut sie das?
Keine Ahnung. Der Vater ist vielleicht tot.
Oder er ist ihr peinlich vor den Promis!
Frech, aber ein Organisationstalent. Alles steht hier.
Ein richtiges Drehbuch. Da ist alles drin.
Der Charakter des Vaters...
Ziemlich verschroben.
Gro�artig. Ich werde ihr den Vater geben.
Gerne auch was auf den Hintern.
Habt ihr dieses Luder gesehen?
Ein Luder! Der werd ich's zeigen.
Die lege ich �bers Knie! Der werde ich den "Papa!" geben,
bis sie nicht mehr kann!
So, ich muss los. Ich inszeniere ein St�ck
mit dem Festkomitee im Nachbardorf.
F�r die Miete. Meine Herren...
Die Kunst wartet nicht.
Gut, dass du mich zur�ckgehalten hast.
Ich h�tte ihn umgebracht.
Sieh ihn dir an.
Dieser Perversling mit meiner Kleinen...
Was er mit ihr machen wollte...
Du Kindersch�nder!
Kommt rein.
Ich hab Morphium bekommen. Ich sp�re fast gar nichts.
So geht es.
Da sitzt man nichts ahnend im Caf�, denkt an M�dchen,
und f�nf Minuten sp�ter...
f�llt man einem Rowdy zum Opfer.
Danke jedenfalls.
Gut, dass ihr in der N�he wart.
Der Fernseher ist von uns.
Sie sch�mt sich meinetwegen...
Sie hat mir nichts von der Hochzeit gesagt.
Sie sch�mt sich!
Nat�rlich.
Aber wieso er? Da ist keine �hnlichkeit.
Danke f�r alles.
Gute Fahrt.
Sie sind noch nicht weg?
Ich konnte nicht schlafen.
Ich hab das Heft gelesen von dem Typ, den du �berfahren hast.
Den "wir" �berfahren haben. - Klar.
Sie erkl�rt alles.
Ich fass es nicht, wie gut sie organisiert ist.
Bis ins Kleinste. Woher hat sie das?
Ich wei� es nicht.
Wei�t du, wen sie heiratet?
Stephen Astarti, der Ex-Tennisprofi.
Der mit den Jeans-Shorts, den Streitereien mit dem Schiedsrichter.
Einmal im Finale Roland-Garros.
Zweimal US Open.
Viermal Wimbledon.
Heute Gesch�ftsmann.
F�nf Restaurants weltweit, Weing�ter in S�dafrika.
Eine Kinderstiftung.
Ich verstehe sie.
Da pass ich nicht hin.
So hat sie als Vater
einen Konsul in Ulan Bastard erfunden.
Ulan Bator.
Egal! Macht nat�rlich mehr her.
Nur dass der Schauspieler weg ist.
Weil du ihn �berfahren hast.
Wir d�rfen ihr die Hochzeit nicht vermasseln.
Wir m�ssen einen Ersatz finden.
Einen, der als Diplomat durchgeht.
Jemand Vornehmes, der gew�hlt spricht und auf den sie stolz sein kann.
Jemand, dem ich vertraue.
Ich werde ihn angemessen belohnen.
Du hast schon so viel f�r mich getan, aber...
Wo ist er geboren?
Atlantic City. Mutter starb fr�h. Zum Tennisprofi erzogen.
Alter?
38. Ende der Karriere vor zwei Jahren.
Hat eine Autobiografie verfasst. Der Titel lautet?
"Be True".
Was bist du?
Konsul in Ulan Bator, Hauptstadt der Mongolei...
3.041.142 Einwohner.
Die Winter: kalt. Sommer: k�hl und kurz.
Geh sofort zu Chlo�, sonst f�llt sie sp�ter aus allen Wolken.
Ihr trinkt etwas. Dann sagt sie: "Papa, ich bin so froh..."
Und du sagst:
"Angenehm. Stephen, ich kenne Sie nicht,
aber ich betracht Sie schon als meinen Sohn."
Ganz einfach!
Das klappt! Und wenn du nicht weiterwei�t, sagst du "Prost".
Das mach ich immer so in der Kneipe.
Kalte Winter...
Kurze, k�hle Sommer.
Als ich 5 war, beschloss mein Vater aus mir einen Tennisprofi zu machen.
Ich hasste Tennis aber.
30 Jahre lang habe ich B�lle gedroschen, nur f�r ihn.
Tennis hat mir meine Kindheit geraubt.
In diesem Buch steht, was ich ihm zu Lebzeiten nicht sagen konnte.
Stephen, Ihr Franz�sisch ist perfekt.
Sie m�gen Frankreich?
Ich habe die Sprache aus Liebe zu meiner zuk�nftigen Frau gelernt.
Chlo�s Papa!
Freut mich, Sie kennenzulernen. - Mich auch, sehr erfreut.
Ich hab all Ihre Spiele gesehen.
Ich kenne Sie nicht, aber ich betrachte Sie schon als meinen Sohn.
Danke. Ich bin sehr ger�hrt.
Aber ich bin Stephens Agent.
ITM, International Tennis Management.
Die Hochzeit wird traumhaft.
Linien sind mir unheimlich.
Stephen Astarti, das Tennis-As heiratet.
Sie sind ein sch�nes Paar.
Er war noch nie so gl�cklich.
Ihre Tochter hat ihn verwandelt.
Wo ist Chlo�? - Stephen wird Sie empfangen.
Er ist gerade besch�ftigt, wegen seines Buchs.
512 Seiten!
Der Astarti-Supreme wird jetzt wieder produziert.
In denen hat er 2001 die US Open gewonnen.
Ihre Schuhgr��e?
Nun, vielen Dank.
Herr Laurencin?
Ich freue mich so, Sie kennen zu lernen.
Ich dachte schon, Chlo� versteckt Sie vor mir,
weil sie sich meiner sch�mt!
Ist Chlo�...
Kommen Sie.
Ich erreiche diesen bl�den Schauspieler nicht.
Ich glaub's nicht, meine Freundin heiratet Astarti
und hat keinen Begleiter f�r mich!
Die "Bangles" in der Kirche! Wie zu Unizeiten!
Vielleicht ein bisschen zu originell f�r Stephen.
Das stimmt. Nadal kommt nicht?
Suchst du einen Begleiter oder Mann?
Beides. Aber es muss schon eine Ex-Nummer eins sein.
Wenn schon.
Federer ist verheiratet, oder?
Ja, ist er.
Das war in Wimbledon im Viertelfinale gegen Federer.
Im 3. Satz
halte ich diesen Ball in der Hand.
Ich wollte gerade aufschlagen, da sah ich Ihre Tochter.
Apropos...
Wir waren uns am Vorabend schon begegnet.
Ihr Blick traf mich wie...
ein Stromschlag!
Und Sie haben gewonnen! - Nein, j�mmerlich verloren.
Ich werde es nie vergessen. Seither heb ich diesen Ball auf.
Ist Chlo� hier?
Da ist sie.
Wer ist das?
Der B�r... Dein Vater!
Herr Laurencin!
Wer sind Sie?
Der Schauspieler kann nicht.
Ich bin so gl�cklich!
Sie wissen Bescheid? - Ungef�hr.
Das ist also mein Papa.
Mein geliebter Papa!
Papa, das ist Peter, Stephens Anwalt.
B�n�dicte, seine Verlegerin.
Jean-F�lix. - Wir kennen uns schon.
Herr Konsul,
Sie kommen also direkt aus der Mongolei hierher?
Ja.
Mongolei...
Hauptstadt...
Ulan Bator.
3.041.142 Einwohner.
Die Winter sind...
kalt und lang.
Die Sommer kurz und...
k�hl.
Auf Ihr Wohl!
Auf Ihr Wohl und willkommen.
Chlo� war schon besorgt.
Wir haben uns lange nicht gesehen.
Nat�rlich.
Seit der Beerdigung Ihrer Frau.
Die... Beerdigung... meiner Frau...
Von Mama!
Ach ja! Barbara! Ich dachte gerade an meine...
Die andere...
Auf Ihr Wohl!
Der ist ja schei�e.
Und wie.
Ich m�chte auch auf meinen Vater ansto�en.
Papa...
Wir haben uns aus den Augen verloren. Du warst oft weg, aber...
du warst immer in meinem Herzen.
Dich hier bei uns zu haben macht mich einfach...
�bergl�cklich!
Ich m�chte dir nur sagen...
dass ich dich liebe.
Etwas Ruhe, das ist alles.
Kleine �belkeit. Vom Klimawechsel oder vom Jetlag.
Danke, ich bringe Sie raus.
K�nnte ich f�r meinen Sohn ein Autogramm haben? - Nat�rlich.
Herzprobleme?
Was dann?
Ich war ger�hrt. - Ger�hrt?
Warum waren Sie so ger�hrt?
Haben Sie Lampenfieber?
Ich hab echt Gl�ck. - Ich war nicht drauf gefasst.
Auf was? Der Text stand fest.
Sie haben uns erschreckt.
Ich konnte es nicht abwarten, Sie kennenzulernen.
Chlo� hat mir so viel von Ihnen erz�hlt, von ihrer wunderbaren Kindheit.
Weltoffen. Literatur, Musik, das hat sie Ihnen zu verdanken.
Chlo� hatte Gl�ck, ich beneide sie sehr.
Ich h�tte mir einen Vater wie Sie gew�nscht.
Ja, ja.
Sitzen Sie gut? - Ja, aber ich gehe lieber etwas.
Nein, ich kann Sie herumfahren.
Ich zeige Ihnen den Schlossrasen. Wie in Wimbledon.
Ich habe englische G�rtner kommen lassen.
Mir geht's gut, danke.
Ich brauche etwas frische Luft.
Was machen Sie hier?
Alles in Ordnung? Was ist passiert?
Es ist nichts passiert.
Ich vertrage keinen Alkohol.
H�r zu, ich hab es mir �berlegt. Wenn alles gut l�uft,
geh�rt er dir. Ich mach dir einen Preis.
Toll...
Wir sollten nicht auffallen.
Ich bin die Diskretion in Person.
Autsch!
Ist das Ihrer?
Ja.
Personalparkpl�tze gibt es hinten.
Heute Abend wird alles vorbereitet. Morgen in der Fr�h seid ihr alle hier.
Gro�e Hochzeit, sehr chic. Es muss alles perfekt sein.
Aushilfe? Sie sind sp�t dran.
Entschuldigung.
In Ihrem Alter als Aushilfe? Was haben Sie f�r ein Problem?
Schicken Sie die Pilze zur�ck.
Was liefern Sie da f�r Schei�pilze?
Ich liefere sie nur aus.
Ziehen Sie sich um!
Ja, mach ich.
Ist das das Men� f�r die Hochzeit?
Ja.
Was ja?
Es ist neben meinem Zimmer, mit einer Durchgangst�r.
So kann ich Sie besuchen.
Aber Ihnen verbiete ich in mein Zimmer zu kommen.
Was ist?
Nichts.
Wir kennen uns nicht. - Nein.
Es w�re nett, ein bisschen zu plaudern.
Wir haben uns so viel zu sagen.
So viel zu sagen?
Zum Beispiel: Wie haben Sie Stephen kennengelernt?
Es ist wichtig f�r meine Rolle.
Ich war als Au-pair in England.
Weil Sie jemanden gesucht haben? - Nein, um Englisch zu lernen.
In einer spanischen Diplomatenfamilie.
Ich durfte nicht ausgehen. Einmal habe ich eine Einladung geklaut
f�r eine Benefizgala des Foreign Office.
Dort habe ich Stephen kennengelernt.
Er dachte, ich sei eine Diplomaten-Tochter.
Sie haben ihm nie etwas �ber Ihren Vater erz�hlt...
Ich wollte ihn nicht entt�uschen.
Sein Vater ist gestorben, ohne dass sie sich vers�hnt hatten.
Er hat mich viel gefragt. Ich habe vieles ausgeschm�ckt.
Zu Ihrem Vater...
Ich stelle ihn mir elegant, locker, l�chelnd vor.
Charmant auch. Ja, charmant.
Ein erfolgreicher Mann, reich...
Das ist mir egal.
Eher gebildet. Mut machend, witzig.
Vergessen Sie witzig.
Und versuchen Sie' mit liebevollen Gesten.
Wem gegen�ber?
Was glauben Sie? Mir gegen�ber!
Nehmen Sie zum Beispiel mal meine Hand.
Etwa so?
Genau.
Sie k�nnen sie jetzt loslassen.
Was machen Sie hier?
Ich sehe nach, ob alles in Ordnung ist.
Sch�nes Zimmer.
Nicht da lang!
Ich wollte sehen, ob alles in Ordnung ist.
Und dachte, jemand wie Sie braucht Lesestoff.
Ihre Lieblingsb�cher.
Ich habe sie durch Chlo� entdeckt.
Kann ich was f�r Sie tun?
Nein, danke.
Ich wollte ins Bett.
Gut. Gute Nacht.
Wie soll ich es sagen?
Hier.
Danke.
Ich schlafe hier. Es ist mein Zimmer.
Nein, es ist Chlo�s Zimmer.
Aber ich... - Gut.
Gute Nacht.
Meine Zahnb�rste, wenn Sie erlauben...
Warum sagst du nicht, dass es ihr Zimmer ist?
Jetzt wissen Sie es! - Heb das Bett an, ich stecke fest.
Was machen Sie... Papa!
Gute Qualit�t!
Alles gute Qualit�t.
Eiche!
Und so robust.
Alles okay? Gut.
Ich glaube, wir sollten dich ausruhen lassen.
Nicht? Ich bin vielleicht altmodisch.
Nat�rlich. Ich verstehe.
Also, gute Nacht.
Was?
Stephen, warte!
Tut mir leid. Mein Vater ist etwas...
Es ist mein Fehler, ich h�tte daran denken m�ssen.
Es ist normal, dass er so reagiert.
Er muss m�de sein. Er ist...
Er ist sehr krank.
Wirklich? Aber der Arzt...
Er sagt nichts, aber sein Zustand hat sich verschlechtert.
Ich hoffe, ich habe ihn nicht ver�rgert.
Aber nein.
Entschuldige.
Er ist vielleicht sauer auf mich. - Aber nicht doch.
Was h�ltst du davon? Ich komme gleich zu dir...
schl�pfe zu dir ins Bett...
nackt, zwischen dich und deinen Ball?
Das k�nnen wir ihm nicht antun.
Es ist wie vor einem Spiel.
Energie sammeln. Sich f�r den gro�en Tag vorbereiten.
H�r auf, wird sind nicht beim Tennis!
Was mischen Sie sich ein?
Er schneit einfach hier rein...
Erstens: Wir siezen uns.
Zweitens: Vergessen Sie das zwanghaft verklemmte Vater-Ding.
Diese T�r ist f�r Sie tabu. Da ist der Ausgang.
Raus.
Begaffen Sie mich nicht unter der Dusche, Sie L�stling.
Alles harmlos.
Sie ist etwas angespannt.
"L�stling", das meinte sie nicht so.
"Zwanghaft"...
Ich zwanghaft?
Ja... Ich meine, nein!
Sie hat sich hinrei�en lassen.
Ich bin nicht zwanghaft. - Nat�rlich nicht.
Was machen Sie?
Ich zieh mich aus.
Dachte ich mir.
Sofa oder Bett? Das Bett ist gro�.
Hattest du mal eine Frau, die dich nicht liebt?
Barbara hat nur einen geliebt. Ich war es nicht.
Wie meinen Sie das?
Vor mir hat sie jemanden sehr geliebt.
Ein Student, im Urlaub.
Es war im Sommer. Dann hat er sie pl�tzlich verlassen.
Ist einfach weg.
F�r ihn hatte es keine Bedeutung.
Aber f�r meine Barbara schon.
Dieser Dreckskerl hie� Bernard!
Nicht jeder, der Bernard hei�t...
Ich dachte, mit der Zeit... Von wegen!
Dar�ber habe ich meine Tochter vernachl�ssigt.
Sollte ich diesen Bernard jemals...
Gute Nacht.
Vielleicht hat er Barbara geliebt.
Und er musste gehen.
Wenn er gewusst h�tte...
Was gewusst?
Dass sie ihn liebt.
Angenommen...
Ich muss sie sehen.
Warte. Es ist keine...
Es ist keine gute Idee.
Als ich sie das letzte Mal schlafend sah, war sie 3.
Vor dem Einschlafen habe ich Klarinette gespielt.
Du wirst die sch�nste Hochzeit haben, versprochen, Pummelchen.
Pummelchen?
Mit 12 stand sie gut im Futter.
Pummelchen...
Schneller?
Blo� nicht, es ist f�r einen herzkranken Opa.
Ihre Herzprobleme hab ich schlimmer dargestellt.
Wie lange habe ich noch zu leben?
Das wei� ich nicht. Bestenfalls 3 bis 4 Tage.
Solange Sie noch leben, geben Sie sich M�he,
Stephen zu gefallen.
Er hat gro�e Erwartungen.
Wie war's?
Eine Nacht ohne mich.
Entsetzlich.
Wei�t du...
Ich habe es mir �berlegt mit der Musik.
Ich wei� nicht, die "Bangles" in der Kirche...
Ich h�tte eine andere Idee.
Falls du einverstanden bist.
Nein? Warum?
Wie geht's deinem Vater?
M��ig. Sehr m��ig.
Gut geschlafen?
Wie f�hlen Sie sich?
Richtig fit!
So richtig fit.
Portwein.
Alles in Ordnung?
Ein Kaffee w�r nicht schlecht.
Ich meinte die Jacke.
Passt.
Hat jemand meine Jacke gesehen?
Wo bleibt der Party-Service?
Hab ich weggeschickt.
Und die Amuses-Gueules?
Weg. Wir machen sie.
Men��nderung.
Probieren Sie. Filet von der Rotbarbe im Lauchmantel.
Das wird sie m�gen.
Es muss alles perfekt sein.
Wo ist die Floristin?
Wo kommt dieser Hanswurst her?
"Der Wind weht, Wasser trinkt man, Steine kann man nicht essen."
Mongolisches Sprichwort. Eins meiner liebsten.
Sie kennen bestimmt den Dichter Jawuuchulan?
Nat�rlich.
Wer kennt den nicht...
Kukulan,
nicht wahr?
Ganz recht.
"Wenn dem alten Bock die H�rner zu schwer sind,
kann er der Herde nicht mehr folgen."
Tja.
Du wei�t ja eine ganze Menge �ber die Mongolei.
Eine kleine �berraschung.
Wie nett.
Sehr.
Also, was beeindruckt Sie am meisten in Ulan Bator?
Ihr...
Das...
Ganz allgemein...
global gesehen...
Der Joghurt.
Joghurt aus Kuhmilch, aus Ziegenmilch,
aus Schafsmilch...
Yak-Milch...
Tee oder Kaffee?
Er f�llt in Ohnmacht, benimmt sich daneben. V�llig unbrauchbar.
Ich m�chte einen perfekten Vater. Nur zur Hochzeit. Ist das zu viel verlangt?
�berhaupt nicht.
Ich bin eine Prinzessin.
Ja, das bist du. Was ist mit Pete Sampras?
Verheiratet.
Aber Stephens bester Freund kommt.
Der mit den dicken Brauen und dem B�rstenschnitt.
Hm, lecker! War der Nummer eins?
Dann geht das nicht. Ich will einen Number one.
Was ist?
Ich sehe Gespenster.
�brigens, die Hochzeitszeremonie:
private Angelegenheit. Du musst nicht Nike tragen.
Nat�rlich nicht.
Die Schuhe...
Nein.
Die Hochzeit k�nnte unter dem Motto "A starti Supreme" stehen.
Was ist das? - Meine Rechnung.
Wir haben 75 Paar. Man k�nnte sie den G�sten...
Nein.
Ich mach das klar.
Was h�ltst du vom Schwiegervater?
Ich werde nicht schlau aus ihm.
Chlo� erz�hlte immer, er sei warmherzig, geistreich, gelassen.
Aber mit mir...
Ich glaube, er mag mich nicht.
Ich muss ihn entt�uscht haben.
Wir schenken ihm einen Anzug.
Ich habe ihn entt�uscht.
K�nnte ich ein Aspirin und Wasser haben?
Noch besser w�re Paracetamol.
Danke.
Wurde das Men� ge�ndert? - Nein, nur...
Komisch, das erinnert mich an fr�her. Das ist seltsam...
Es war nur eine Idee. Wir machen es r�ckg�ngig.
Nein, im Gegenteil.
Das waren die Lieblingsgerichte meiner Mutter.
Ein unglaublicher Zufall.
Ich kann es kaum erwarten.
Alles perfekt.
Ganz erstaunlich.
Das kann ich gar nicht.
Wo ist er?
Wo ist er?
Ich wei�, dass du da bist!
H�rst du? Ich wei�, dass du es bist!
Ja, ich heirate, und ja, ich habe dir nichts gesagt.
Na und?
Willst du deswegen meine Hochzeit ruinieren?
Nein...
Geh!
Und zwar sofort.
Ich bin doch dein Vater... - Mein Vater?
Du, ein Vater!
Ich wei�, ich...
Ein einziges Mal warst du auf dem Schulfest, betrunken.
Du versprachst, n�chtern zu sein.
Ich habe auf meinen Auftritt gewartet,
hinter dem Vorhang.
Ich habe dich gr�len und lachen h�ren.
Die anderen Eltern haben dich ermahnt, ruhig zu sein.
Der Schuldirektor hat dich sogar gebeten zu gehen.
Ich w�re am liebsten gestorben.
Verschwunden...
Mama, die bei meinen Freundinnen putzten gehen musste.
W�hrend du auf dem Sofa geschnarcht hast
oder dich in der Kneipe besoffen hast.
Wenn deren M�tter mitleidig l�chelten,
h�tte ich am liebsten gesagt, dass du nicht mein Vater bist.
Dass ich einen anderen habe.
Weit, weit weg...
Der fest an mich denkt.
Geh einfach weg.
Verdirb es mir nicht.
Diesmal nicht.
Bitte.
Ich verstehe es nicht.
�berhaupt nicht.
Das muss ein Irrtum sein.
Sie haben ganz andere Ma�e...
Gustave...
Das ist f�r Sie...
Wir k�nnen die Men��nderung r�ckg�ngig machen.
Auf gar keinen Fall.
Es soll so bleiben.
Es ist sehr gut.
Wirklich sehr gut.
Jetzt nicht.
Gehen Sie. Manchmal muss man sich zur�ckziehen.
Es tut mir leid, dass es so l�uft,
aber wenn Sie sie lieben, ist es so am besten.
Ich m�chte, dass sie gl�cklich ist. - Na also.
Denken Sie an sie.
Und ich bin doch da.
Es wird eine sch�ne Hochzeit, glauben Sie mir.
Es ist alles bestens.
Sie sind verr�ckt nach mir.
Steht dir gut.
Ja, danke.
Hier. Wie versprochen.
Nein... Ich hole ihn nach der Hochzeit ab.
Und erz�hle Ihnen alles.
Ich mache auch Fotos. Von der Trauung.
Und vom Buffet?
Ich habe Nein gesagt.
Bitte... - Auf keinen Fall.
Bitte!
Sich erst als Gourmetpapst aufspielen und dann abhauen.
Du kannst jetzt nicht gehen.
Meine Herren.
Es soll taktische �nderungen geben?
Meine Verlobte sagte, es gibt Men��nderungen.
Ja, wir wollten Ihnen die Vorschl�ge vorher unterbreiten.
Warum nicht? Sind Sie der Chef?
Nein.
Das ist er.
Dann sehen wir uns gleich.
Ist das Ihrer?
Ein Citro�n GS, oder?
77 er.
Sch�ner Wagen.
He, ich habe Nein gesagt.
Ich wollte Ihnen sagen, dass der Koch weg ist.
Eine alte Geschichte. Es ist kompliziert.
Alles wird gut jetzt, Sie werden sehen.
Wie geht's?
Tut mir leid, der Koch will uns zeigen, was sich �ndert.
"Schere das Schaf und t�te den B�ren,
mach es nicht umgekehrt."
Wie bitte?
Ich meinte...
Es ist besser, das Schaf zu scheren als den B�ren zu t�ten, nicht umgekehrt.
Mongolisches Sprichwort.
Ach so, ja.
Lass uns gehen.
Ja, gehen wir.
Das ist ja toll.
Sie verw�hnen uns.
Ich erkl�re es dir.
Ich freue mich, den Vater der Braut kennenzulernen.
Viel von Ihnen geh�rt.
Du wolltest mir was sagen?
Nein...
Flusskrebs auf Risotto und Comt�.
25 Jahre lang musste ich Pasta essen!
Vor und nach den Spielen, mit Tomaten, mit Butter...
Ich kann keine Pasta mehr sehen!
G�ttlich!
Probieren Sie.
Und du, mein Schatz?
Ich...
genie�e...
mit den Augen.
Es ist viel besser als das Men� davor.
Ich habe noch nie so etwas Delikates,
und Originelles gegessen!
Sie haben Talent.
Ich koche mit Gef�hl. Es muss ehrlich sein.
Wie Sie beim Tennis, Ihrem Buch nach.
Sie haben es gelesen?
Ja, ich war sehr ger�hrt.
Die schwierige Beziehung zu Ihrem Vater.
Der ganze Schmerz, den Ihr Vater nicht sehen wollte.
Er bestimmte immer alles.
Wie das mit der Klarinette.
Er nahm sie mir einfach weg.
Er fand sie l�cherlich, das w�re nichts f�r mich.
Chlo� hat mich ermutigt, wieder zu spielen.
Es k�nnte noch was draus werden.
"Der Weg ist lang f�r den, der weit blickt."
"Mutig ist der Regentropfen, der in die W�ste f�llt."
"Wenn du dein Essen an den Schwanz des Tigers h�ngst,
wirst du nicht oft speisen."
"Das Pferd wiehert, wenn die Hy�ne lacht."
"Je kleiner die Jurte, desto w�rmer."
"Die Zeit fliegt, wenn der Wind stirbt."
"Schere das Schaf, t�te den B�ren."
Das ist von mir.
Und, Chlo�?
Was und?
Das alles.
Ich bin �berw�ltigt. Perfekt.
Dann k�nnen wir zur Weinprobe schreiten.
Haben Sie keinen Durst?
Haben wir wirklich Zeit daf�r?
Ja, die Weinprobe.
Sehr gut.
Ich und Wein, das passt nicht.
Ich bitte Sie...
Ihre Tochter erz�hlte, dass Sie Weinkenner sind.
Montrachet.
2003. Ist das nicht? - Was?
Mamas Lieblingswein. - Ja.
Mamas Lieblingswein.
Wie haben Sie? Das nennt man Riecher.
Was f�r ein Instinkt, sozusagen.
Das r�hrt Sie wohl sehr.
Ja, sehr.
Sehr.
Dein Vater muss kosten.
Mein Vater?
Ach so, mein Vater.
Trink!
Schmeckt er Ihnen nicht?
Na ja, Alkohol...
Sehr gut! Top.
Und Sie?
Ich vertrage keinen Wein.
Bitte sehr.
Nicht n�tig. Er schmeckt sehr gut.
Er ist perfekt.
Der zweite Wein...
Nicht noch mehr.
89er Angelus.
Sch�ne Farbe.
Was f�r eine F�lle!
Der ist gut.
Ein Saint-�milion Grand Cr�.
89 war ein gutes Jahr.
Es gibt den 47 er, den 82er, ich bevorzuge den 89er.
Sch�ner Wein. - Sehr komplex...
Aber auch einfach.
Machen Sie das absichtlich, oder was?
Sie sind eine wandelnde Katastrophe!
Ich vertrag keinen Alkohol.
Noch einen Einsatz, die Probe in der Kirche,
gehen und l�cheln, das schaffen Sie doch wohl?
F�r wen h�ltst du mich?
F�r wen halten Sie mich?
Lassen Sie nur.
Geben Sie mir das Hemd.
Ich hab �bung darin.
Was ist in ihn gefahren?
Sirtaki auf dem Tisch zu tanzen, er ist herzkrank!
Merkw�rdig. Einen Drink?
Ich glaube, er hat ein Alkoholproblem.
Arme Chlo�. Sie hat es nie erw�hnt, aber sie leidet bestimmt darunter.
F�r Sie auch?
Nein, danke, ich habe keinen Durst.
Ich bin Sammler.
Schon als Kind.
Mit Tennisb�llen hat es angefangen. Nur einen habe ich behalten.
Dann die dreckigen Siegersocken. Damit habe ich bald aufgeh�rt.
Heute ber�t mich Chlo�.
Das ist Tschechows F�ller.
Oben liegt John Waynes Colt.
Das ist Warhols Polaroidkamera.
Eins meiner Lieblingst�cke.
Nichts aus Roland-Garros?
Nein, ich habe das Finale 1997 verloren.
Ich habe mich im 4. Satz verletzt und weitergespielt. Aber dann verloren.
Mein Vater hat drei Wochen nicht mit mir geredet.
Ich erinnere mich an den 5. Satz. Wir waren alle f�r Sie.
Sie gaben alles, wie ein Champion.
Ich w�nschte, er h�tte mir das gesagt.
Ich h�tte es gesagt.
Den kenn ich.
Das ist Prinz Charles.
Hab ich mir gedacht.
Das war eine Benefizgala mit Unternehmern.
Einer langweiliger als der andere.
Warten Sie, meine Klarinette.
Sie werden staunen!
Erkennen Sie es? "Still Loving You". Von den "Scorpions".
Die "Scorpions"! Nicht einfach auf der Klarinette.
Und Tiger Woods?
Golf.
Ja, aber Nummer eins.
Also, sobald die Musik beginnt,
die noch nicht feststeht, schreiten wir los.
Ich gehe voraus am Arm von...
wem auch immer.
Keine Sorge. Vertrauen Sie mir.
Das hier ist ja nur eine Probe, aber...
Kommen Sie.
Jetzt? Kann das nicht warten?
Wir k�nnten von der Seite reinkommen.
Warum durch den Mittelgang? Wir nehmen den Seiteneingang und fertig!
Kommen Sie!
Komme ja schon.
Komm schon.
Das sind doch zu viele St�hle!
Ich war ganz leise.
Dieser Stephen ist nett.
Es freut mich, dass sie einen wie ihn heiratet.
Bin richtig erleichtert.
Wie lief es in der Kirche?
Du brauchst eine Aufmunterung.
Es ist doch nett hier.
Mal was anderes.
Man muss abschalten k�nnen. Einen Break machen. Spa� haben.
Spa� haben.
Was magst du, mal abgesehen von Autos?
Was f�llt dir als Erstes ein?
Wei� nicht, Gl�cksspiel?
G�rtnern? Theater? Wof�r interessierst du dich?
Thermofusion.
Verstehe...
Dackel auch.
Ich hatte zwei. Die sind aber tot.
Du magst Hunde. - Nein!
Dackel. Nicht Hunde.
Ich sehe nicht wie ein warmherziger, geistreicher, gelassener Vater aus?
Eigentlich nicht.
Was hast du f�r ein Problem?
Ah, verstehe...
Du musst das schaffen.
Das sind doch blo� kleine Karos. Komm runter!
Nein!
Ich kann nicht auf Linien laufen. Ich kann nicht!
Lass dich doch von Karos nicht fertigmachen!
Komm sofort runter!
Ich kann nicht.
Was machen Sie hier?
Sie sind das!
Vertrau deiner Technik.
Einen Schritt nach dem anderen.
Vergiss deinen Gegner.
Spielen Sie auch Tennis?
Nein, wieso?
Kommen Sie schon! Jesus hatte es schwerer.
Ja!
Siehst du!
Ich hab es geschafft!
Jetzt bin ich auch ger�hrt.
Fehlt nur noch die Musik!
Geh langsam zum Schluss.
Du bist jetzt so weit.
Sie werden Ihre Tochter zum Altar f�hren.
T�ten Sie es nicht, w�rden Sie es Ihr Leben lang bereuen.
Los, wir gehen.
Man sollte uns nicht zusammen sehen.
Ich fahre auf den Personalparkplatz.
Das geht vorbei.
Der Anzug f�r Herrn Laurencin.
H�ngen Sie ihn dahin. Wir k�mmern uns drum.
Bernard?
Vorsicht, sonst pikse ich Sie noch.
Das wird der schlimmste Tag meines Lebens.
Ganz ehrlich,
ja.
Da sind Sie.
Wo waren Sie dieses Mal?
Tut mir leid.
Ich wollte ein guter Vater sein, aber...
Ich schaffe es nicht.
Vielleicht wenn wir uns fr�her getroffen h�tten...
Mehr Proben h�tten auch nichts...
Ich wollte Ihnen sagen...
Es w�re besser f�r Sie, wenn Gustave...
an meiner Stelle...
Ganz sch�n dreist.
Erz�hl alles Stephen.
Die Wahrheit.
Dass er nicht mein Vater ist? - Genau.
Glaub mir.
Manchmal muss man aus seinen Tr�umen erwachen.
Dieser Quatsch kommt von meiner Mutter.
Sie war so sauer auf ihn.
Ich habe geglaubt, dass er nicht mein Vater ist,
sondern ein anderer. Ein ganz anderer,
der nichts von mir wei�, aber...
in meiner Fantasie gab es ihn.
Er ist Koch, aber doch kein schlechter Mensch.
Stephen wird mich hassen.
Wenn Sie meine Tochter w�ren...
w�r ich... sehr stolz auf Sie.
Danke.
Man hat nur einen Vater.
Jetzt musst du mit ihm reden.
Ich gehe mal.
Du hast so ein Gl�ck.
Dein Typ ist der Beste.
Und du heiratest ihn.
Wenn er mich noch nimmt.
Er wird es verstehen.
Meinst du?
Wie konnte ich ihn nur zwei Jahre lang anl�gen?
Ja, das ist perfekt.
Hallo...
Du bist wundersch�n!
Ich muss mich umziehen.
Sollten wir uns nicht erst in der Kirche sehen?
Ja, aber wir m�ssen reden.
Erstens: Einverstanden mit der Musik.
Super!
Es wird sehr schlicht sein.
Ich muss dir was sagen.
Nichts Ernstes?
Ist dein Vater zur�ck? Geht's ihm besser?
Ja, aber...
Vergiss nicht, die Musik ist okay.
Gustave gesehen?
Aber Sie sind doch Gustave.
Ich meine aber den anderen.
Den anderen? - Nein, wieso?
Ich mach mir Sorgen.
Ich bring ihn zur�ck.
Nat�rlich.
Deinem Vater geht es also besser?
Der Bekloppte!
Guten Tag, Herr Konsul.
Ich war auf dem Weg zum Schloss.
Fahren Sie!
Verzeih mir bitte.
Ich verstehe, dass du sauer bist. Ich wollte dich nicht entt�uschen.
Du wolltest, dass ich den perfekten Vater habe,
den du dir gew�nscht hast. So ist es aber nicht.
Es tut mir leid.
Ich habe dich nur angelogen,
weil ich einen Vater wollte, der dir gef�llt,
damit ich dich verdiene.
Mich verdiene?
Aber...
Das kann mir doch egal sein, ob dein Vater Koch oder Konsul ist.
Was denkst du von mir?
Bitte...
Was zum...
Auf dem Bild...
Was habt ihr alle nur mit Prinz Charles?
Du hast mich angelogen.
Entschuldige mich f�r einen Moment.
Da ist er! Stopp hier! Stopp!
Es ist keine gute Idee in Ihrem Zustand...
Ich habe Ihnen nicht die Wahrheit gesagt.
Ich habe Barbara vor 25 Jahren gekannt.
Wir waren unsterblich verliebt.
Ich war aber schon verlobt. Sie hat Sie geheiratet, aus Trotz.
Ist auch egal.
Ich bin gekommen...
Was f�r ein Dreckskerl!
Nicht wahr, Bernard?
Sie m�ssen zur�ckkommen. Sonst vermasseln Sie noch alles.
Ich verschwinde. Ich r�ume den Platz... f�r Chlo�.
F�r Chlo�?
F�r Chlo�?
Sie denkt, dass du ihr Vater bist.
Barbara hat ihr das in den Kopf gesetzt.
Sie ist �berzeugt, du bist ihr Vater.
Das tut mir am meisten weh.
Dass ich ein Schwindler sein soll.
Sie hat dir geschrieben!
Das ist absurd!
Wieso absurd?
Wie konnte sie das glauben?
Weil ich ihr Vater bin.
Du? Das ist wohl ein Witz! Guck dich an!
Nat�rlich bin ich ihr Vater!
Sie dachten wirklich, Chlo� sei ein Fr�hchen?
Im Ernst? - Das ist nichts Au�ergew�hnliches.
Was wei�t du schon von Kindern?
Hattest du welche?
Unm�glich.
D-D-D-Dackel, ja!
Ich hatte keine Kinder. Na und?
�rzte! �rzte,
was wissen die schon!
Der Beweis ist Chlo�!
Ich sage ihr, dass ich ihr Vater bin!
Nicht der versoffene Koch mit der Rostlaube!
Rostlaube?
Ja.
Rostlaube? - Ja!
Wir werden sehen...
Ich sage ihr, was f�r ein L�gner du bist und wie du ihre Mutter behandelt hast.
Rostlaube!
Herr Konsul, Chlo� f�nde es gut, wenn ich Sie zur�ckbringe.
Der spinnt.
Ein Lappen!
Es geht sonst nicht weiter.
Wo ist Chlo�!
Ich bin ihr Vater. - Ich auch!
Da lang.
Da seid ihr ja.
Danke.
Danke vielmals.
Was habe ich euch getan?
Was?
Sie sind das?
An Sie habe ich geschrieben?
Ich bin so ein Gl�ckspilz.
Da haben sich zwei gefunden. Ihr seid beide gleich.
Na, herzlichen Dank.
Beruhige dich, er wird schon zur�ckkommen.
Stephen ist verschwunden.
Was?
Was bildet der sich ein?
Den pr�gel ich in die Kirche!
Es reicht!
Ich liebe Stephen.
Herrn Astarti gesehen? - Nein.
Herrn Astarti gesehen? - Nein.
Keiner hat ihn gesehen!
Sein Wagen ist da. Und am Pool ist er auch nicht...
Suchen Sie weiter.
Was mach ich wohl gerade? Noch eine halbe Stunde bis zur Trauung.
Und da lang?
Der f�hrt zu einem See.
Ein See?
Was ist denn?
Er ist ins Wasser gegangen, weil Sie ihr Vater sind?
Geht's noch?
Das war eine Vermutung.
Wenn Selbstmordgedanken, dann weil du ihr Vater bist!
Sie geben also zu, dass ich ihr Vater sein k�nnte.
Warte.
Er kommt gleich.
Wir lassen sie ein bisschen warten.
Aber er kommt gleich.
Was macht er? - Er trainiert.
Nat�rlich! In der Kirche wartet alles auf ihn, und er trainiert!
Der kriegt was zu h�ren!
Das tut er Chlo� nicht an.
Der kriegt was zu h�ren!
Oh ja. - Ja!
Oh ja!
Gehen Sie vor.
Ich?
Ich hab die falschen Schuhe an.
Wir spielen ja nicht.
Gehen Sie schon!
Wenn ich zu heftig werde... - Ja.
Sie trainieren also?
Eher die Vorhand?
Doch nicht jetzt! Was machen Sie da?
Was denkt sie von mir?
Seit zwei Jahren l�gt sie mich an.
Der Vater franz�sischer Konsul in Ulan Bator.
Und wenn er Koch w�re! Meine Liebe w�re nicht geringer.
Oder verkrachter Schauspieler.
Ich bin kein Schauspieler.
Sie sind betrunken.
Ein bisschen.
Es ist nicht ihr Fehler. Wir sind die Loser.
Wir waren nie f�r sie da.
Ein versoffener Koch und ein verklemmter Schauspieler,
das konnte nicht gut gehen.
Ich bin kein Schauspieler.
Ruinieren Sie nicht unseretwegen ihr Leben.
Sie lieben sie doch? - Ja.
Dann tun Sie ihr das nicht an.
Machen Sie sich nichts vor.
Das ist Ehrlichkeit! "Be true"!
Einverstanden.
Aber ihr m�sst mir helfen, ich bin zu blau.
Und nicht ohne meinen Ball.
Was f�r ein Ball? - Na, sein Ball.
Ich wollte ihn loswerden, aber es geht nicht ohne ihn.
Hier.
Nein.
Die sind doch alle gleich.
Oh nein, das sind sie nicht.
Ich wollte nur noch sagen: ich bin kein Schauspieler.
Macht die Musik aus!
Der Br�utigam fehlt!
Es hat keinen Sinn, er kommt nicht mehr.
Er kommt nicht. Es ist meine Schuld. Es tut mir leid.
Nein, der auch nicht.
Nein.
Dieser hier?
Das ist er.
Es tut mir leid f�r euch.
Da sind sie doch.
Wir sind stolz auf sie.
Das hatte ich vergessen.
Nicht schw�cheln jetzt.
Nein, keine Sorge.
Die Schuhe!
Astarti Supreme!
Das ist originell...
Entschuldigung.
F�r alles.
Du bist verr�ckt.
Aber ich liebe dich.
M�chtest du mein Mann werden?
Ja, ich will.
Moment, so geht es aber nicht.
Nicht mal im Traum.
Ich stehe mehr auf Gucci.
Ich kenne auch Leute bei Gucci.
Nicht umsonst ist ITM Nummer eins.
Nummer eins?
Wir konnten keine Kinder bekommen.
Als ich die Briefe fand, war ich total begeistert.
Ach was.
Als ich Barbara heiratete, hatte ich einen Verdacht.
Und dieser Sauberkeitsfimmel...
Was meinen Sie...
Das tut gut.
Ganz die Mutter.
So sch�n wie sie.
Die gleiche Figur.
Gleiche Haare, nur ihre Augen hat sie nicht.
Nein.
Die Augen sind wie deine.
Stimmt.
Sie hat deinen Kopf.
Meinst du?
Ja, das stimmt.
Man wartet auf uns f�r die... Fotos.
Wir haben deine Sammlung betrachtet.
Meine Sammlung?
Wir werden erwartet, f�r die Fotos.
Komm.
Kommt.
Kommt schon.
Wir fangen mit der Braut und ihrem Vater an.
Da sind wir.
Na sch�n.
Dann geht's los.
Ja, das ist perfekt so.
Sie haben das Herzst�ck meiner Sammlung gesehen.
Das habe ich Ihnen neulich nicht gezeigt.
Das hat mir Chlo� zur Verlobung geschenkt.
Die Urkunde geh�rte Marilyn Monroe.
Die ist nicht das Wichtige.
Wenn man genau hinsieht, erkennt man auf dem Glas ihre Fingerabdr�cke.
Marilyns Fingerabdr�cke. Ihre echten Abdr�cke.
Ihre Finger. Stellt euch vor!
L�cheln. - Ups, Achtung.
Untertitelung: SUBS Hamburg Mireille Onon
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