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(Musik)
Pignon mit einer h�bschen Krawatte! -F�r das Foto so schick gemacht?
(Musik)
(Unverst�ndlich)
(Musik)
So, bitte, meine Herrschaften, lhre Aufmerksamkeit.
Sie wissen, dies ist ein Firmenfoto. Wir l�cheln, sind froh und gl�cklich,
in diesem gro�artigen Unternehmen zu arbeiten.
Der Monsieur da hinten links...
Ja, die rote Krawatte. Sie sind nicht im Bild. Zusammenr�cken.
Nein, ich hab nur einen Arm hier. Zusammenr�cken, hab ich gesagt.
Ja, so ist gut. Oh nein, jetzt hab ich den Blouson rechts nicht mehr drin.
(Gemurmel)
Sch�n. Der Blouson ist jetzt im Bild. Aber die Krawatte ist wieder drau�en.
(Gemurmel)
Machen wir jetzt dieses Foto? -Sie sind immer noch drau�en, Krawatte.
Jetzt mal fix, wir haben bereits genug Zeit verloren.
(Musik)
So, alles klar. Alle mal hersehen.
(Musik)
Warst du besoffen oder was? -20 Jahre mach ich Fotos ohne Probleme.
Krawatte tut mir Leid. Peinlich f�r ihn. -Nicht schlimm. Er fliegt bald.
Im Ernst? -Ja. Er wird abgeschossen.
Wei� er noch nicht.
Armes Schwein. -Nein, ein Idiot.
Ich kann bleiben? -Es trifft nur ihn in der Buchhaltung.
Wei� er es? Wieso werfen sie ihn raus? -Bisher nicht. Um Personal einzusparen.
Ich hab mich f�r ihn eingesetzt, aber... -Er war nett, aber Humor hatte er nicht.
Er war ehrlich und immer gutm�tig. -Ein Volltrottel eben.
Guten Tag, Mademoiselle Bertrand, guten Tag, Ariane.
M�chte jemand einen Kaffee? -Nein, vielen Dank.
Wissen Sie es schon? -Was denn?
Ich bin gefeuert. -Das hab ich nicht gewusst. Ich h�rte,
dass Personal eingespart werden soll, aber mehr wusste ich nicht.
Armes Schwein. -Ja, hart f�r ihn.
(Musik)
(Telefon)
(AB) Hinterlassen Sie eine Nachricht. -Hallo, Christine, Franck?
Seid ihr da? Hallo? Hallo? -Was ist? Nimm ab.
Er will mit dir sprechen. -Ist niemand da? Franck?
Es ist f�r dich. -Ach ja, f�r mich?
Anscheinend seid ihr nicht da. -Ich muss los. Ich bin schon zu sp�t.
Ich bin auch schon zu sp�t dran. -Oder ich ruf dich im B�ro an.
Sie schmei�en mich raus. Ich hab's heute fr�h erfahren.
Es w�rde mir gut tun, mit dir zu reden. Aber ich finde bestimmt wieder Arbeit.
Und keine Sorgen wegen des Unterhalts. Also dann, alles Gute. Bis sp�ter.
(AB) Ja, hallo, ich bin's, Francois. Ich hab deine Nachricht bekommen.
Sicher findest du eine L�sung. Ruf mich nicht zur�ck. Heute Abend geh ich aus.
Wir sprechen uns morgen. Ich mach mir um dich keine Sorgen. Du schaffst das.
Oh meine G�te, was machst du denn da? Warte, warte, bleib da.
Hier. Bitte, guten Appetit.
Ich lass dich nun allein. Ich springe n�mlich aus'm Fenster. Meine Frau sagt,
ich komm auf die Beine. Man wird ja sehen.
Lassen Sie das sein. Sie ruinieren mir mein Auto.
Ich parke unter lhrem Fenster. Sie springen genau drauf.
Eine alte Gurke, zerbeult, aber das Dach ist ok. Spielen Sie nicht verr�ckt.
Geben Sie mir meine Katze zur�ck.
Oh, danke. Nur ein dummes Tierchen, aber es ist wie mit dem Auto,
ich h�nge dran. Ich bin lhr neuer Nachbar. Heute eingezogen.
Jean-Pierre Belone. Kommen Sie, feiern wir meinen Einzug.
Trinken wir einen zusammen.
Es ging nicht um den Wagen. Ich wusste nur nicht, wie ich Sie abhalten konnte.
Es ging auch nicht um die Katze, aber Sie sollten mir die T�r aufmachen.
Wollen Sie sie? Na gut. Dann behalte ich sie.
Also auf Wiedersehen. Passen Sie auf sich auf.
Ich werde nicht gehen, bevor ich nicht lhre Stimme geh�rt habe.
Leute, die nicht reden, machen mir Angst. Ein Wort, und ich bin weg.
Danke. -Los, wir trinken einen. Ich bin allein
und auch nicht besonders gl�cklich.
Wollten Sie sich wirklich runterst�rzen? -Ich wei� nicht, ob ich den Mut h�tte.
Und das nur, weil man Sie gefeuert hat? -Nein. Mein ganzes Leben ist ein Fiasko.
Erz�hlen Sie ein bisschen. -Ich will nicht nerven. Ist belanglos.
Erz�hlen Sie. Heute l�uft nichts im TV. -Sie haben's so gewollt. Meine Frau
verlie� mich vor 2 Jahren und ich liebe sie noch. Mein Sohn hat sich abgewandt,
meine Arbeit war das einzige, was ich noch hatte. Aufregende Geschichte.
Das stimmt, v�llig uninteressant. -Zumindest sind Sie ehrlich.
Zumindest haben Sie gel�chelt. -Ich hab's von Santini erfahren,
dem Personalchef. Den hat's gefreut, dass ich gefeuert wurde.
Warum? -Er hat mich nie gemocht, dieser Idiot.
Er brach mir mal das Schl�sselbein. Er wollte ein Rugbyteam zusammenstellen
und nervte mich ewig, dass ich mitmache. K�nnen Sie sich mich dabei vorstellen?
Nach 10 Minuten lag ich am Boden, war 3 Wochen krank, er fand's zum Totlachen.
Ich mochte diese Firma. Ich war immerhin 20 Jahre da.
Nun will ich Sie nicht mehr langweilen. -Es gibt vielleicht eine M�glichkeit,
es zu revidieren. Ich denk dr�ber nach. -Wie wollen Sie denn das anstellen?
Ich muss nur nachdenken. Und springen Sie heute Abend nicht aus dem Fenster.
(Radio) Alle 123 Passagiere sind tot. Die Bergungsarbeiten wurden durch
schlechte Wetterverh�ltnisse behindert. D�nemark: Die Beh�rden erkl�rten,
es handelt sich beim Untergang der F�hre um eine der gr��ten
Katastrophen der letzten Jahrzehnte. Inzwischen ist die Anzahl der Toten
auf 400 gestiegen. In Indonesien gibt es noch keine Spur der 23 Touristen,
die von der Guerilla entf�hrt wurden. Man muss mit dem Schlimmsten rechnen.
Zum Wetter: Keine Besserung in Sicht.
Oh, guten Tag.
Entschuldigen Sie bitte. Ich bin immer noch nicht ganz eingezogen.
Und wohin mit dem kleinen Schrank? -Ich komme. Ich muss mit Ihnen sprechen.
Ich habe eine L�sung f�r lhre Probleme.
Danke. Ich war fr�her Psychologe in einem Unternehmen. Ich kenn mich da aus.
Wenn Sie den Job behalten wollen... vielen Dank. Wenn Sie... Danke!
Wenn ich den Job behalten will... -Kommen Sie aus dem Schrank.
Wie bitte? -Bekennen Sie sich zur Homosexualit�t.
Ich bin �berhaupt nicht homosexuell. -Die sollen es glauben. Und lhr Chef.
Das sind die letzten, kurz bevor sie mich verlassen hat, vor etwa 2 Jahren.
Sie ist h�bsch. Was macht sie? -�bersetzungen. Sie hat ihren Doktor
in Anglistik. Damit verdient sie etwas. Aber ohne Unterhalt k�me sie nicht weit.
Ich lernte sie kennen, als sie gerade Liebeskummer hatte. Ich war der Freund,
den sie ins Vertrauen ziehen konnte. Eine idiotische Rolle.
Sie hat mich leidenschaftslos geliebt und leidenschaftslos verlassen.
Ja, sie ist sch�n. Und ich dagegen ein h�sslicher Vogel.
Ja, Sie sehen nicht besonders aus. -Sie bauen einen ja wirklich auf.
Einen Depressiven darf man nie aufbauen. Sie sind unertr�glich,
haben eine gr�ssliche Fresse und sind beschr�nkt. Geht's Ihnen jetzt besser?
Nun, es geht mir nicht schlechter. Na, mein gr��tes Problem ist,
ich bin so unbedeutend. Ich habe oft diesen Traum,
meine Mutter liegt im Krei�saal und hat mich schon vor einer Weile geboren.
Der Arzt hat es gar nicht mitgekriegt und ruft weiter: "Madame, pressen!"
Und ich sitz stumpfsinnig in der Ecke, hoffe, dass jemand bemerkt: Ich bin da.
Na, das ist ja einfach zu deuten. Ich gebe sie Ihnen bald wieder.
Was wollen Sie damit machen? -Sehen Sie.
Und was ist das? -Das sind Sie mit einem Freund.
Wir montieren das zusammen. Sie glauben nicht, was man heute alles machen kann.
(T�rklingel) -Ich komme, ich komme.
Geweckt? -Macht nichts.
Ist der Brief schon weg? -Ich hab ihn gestern eingesteckt.
Verdammt. -Warum?
Trotz gutem Konzept gibt's 'n Problem. -Treten Sie ein.
Ich kann nicht so tun, als w�r ich homosexuell. Das merkt gleich jeder.
M�chten Sie nicht auch einen Kaffee? Ich brauche n�mlich einen.
Stimmt. Sie werden kl�glich scheitern, wenn Sie einen Schwulen markieren.
Das mein ich doch. -Das ist schwieriger als man glaubt.
Am schwersten sind Verr�ckte. Ein Schauspieler wirkt oft nur vulg�r.
Ja, genau. Also klappt es nicht. -Nat�rlich klappt es.
Den gr��ten Erfolg haben Sie, wenn Sie nichts tun. Sie sind einfach weiterhin
sch�chtern, diskret. �ndern Sie nichts. Die Sichtweise der andern �ndert sich.
(Musik)
Suzanne...
Was? Das ist doch Pignon. Oh, Wahnsinn.
Francoise, das musst du sehen. Pignon, da kommst du nicht drauf.
Warte, ich schick dir gleich 'ne Kopie. -Robert, hier ist Martine. Sitzt du?
Augenblick. Bleib dran.
Guten Tag, Martine, guten Tag, Suzanne. (Beide) Guten Tag, Monsieur.
War was Besonderes in der Post heute? -Ich bringe es Ihnen gleich rein.
Und?
Ich m�chte wissen, wer das geschickt hat und warum.
Kein anonymer Brief dabei, worin steht: Feuert Pignon und morgen f�llt die
gesamte Presse dar�ber her, wie ihr Schwule behandelt. Nur Fotos...
Wir feuern ihn aber nicht deswegen. -Aber das wird Ihnen von nun an
keiner mehr abnehmen. -Ich hab nichts gegen Homosexuelle.
Verdammte Tunte. Was sollen wir tun, Guillaume?
(Gemurmel)
Madame...
Monsieur, guten Tag. (Alle) Guten Tag.
Bevor wir uns dem Gesch�ft zuwenden, werfen Sie bitte einen Blick hierauf.
Ach, lhre S�hne. H�bsche Jungs. -Nicht meine S�hne. Der Typ mit dem
nackten Hintern ist unser Buchhalter. Bitte reichen Sie's weiter.
Das ist ja Pignon.
Wer hat diese Fotos gemacht? -Keine Ahnung. Aber schlecht f�r uns.
Das �berrascht mich aber. -Mich �berhaupt nicht.
Ich wollte ihn im Rugbyteam haben. 'ne Schwuchtel erkenn ich auf 100 Meter.
Er brach sich das Schl�sselbein, danach hatte er Probleme mit Strapsen.
Wir m�ssen das Problem mit Pignon l�sen. -Das ist doch schon gel�st.
Er fliegt n�chsten Monat raus. -Welche Produkte stellen wir hier her?
Wie bitte? -Welche Produkte?
Na, Produkte aus Kautschuk. -Und welches l�uft am erfolgreichsten?
Die Pr�... die Pr�ser... die Pr�serva...
...tive.
Wenn wir ihn feuern, sitzt uns die Schwulenbewegung im Nacken,
davon kann man ausgehen. -Besser Schwule im Nacken als im...
Was machen Sie an den Wochenenden? -Hm?
Was Sie am Samstag Abend machen! Auf Schwulenjagd gehen, nehm ich an.
Aber nat�rlich nicht. -Wo machen Sie das? lm Stadtpark?
Gehen Sie auf Transvestiten los? Dieser Humor ist nicht mehr angebracht.
Das sag ich nur einmal.
Unser Pressesprecher und ich sind zu folgendem Schluss gekommen:
Wir behalten Pignon vorerst und mischen uns nicht in sein Privatleben.
Ist das klar? -Der spinnt ja wohl, der Santini.
Er musste mal zur R�son gebracht werden.
Er ist zu bl�d. Man muss was machen. -lhm die Bl�dheit austreiben? Unm�glich.
Es w�re einen Versuch wert.
Der hat dich ganz sch�n vorgef�hrt. -Ich wollte 'n bisschen Stimmung machen.
Sei vorsichtig. -Warum?
Weil du ganz oben auf der Liste stehst. Er hat es ziemlich auf dich abgesehen.
Harmlose Gags, daf�r feuert man keinen. Meinst du, dass er mich wegen so was
rausschmei�en w�rde? -Ich w�re sehr nett zu Pignon.
Was meinst du mit "sehr nett"? -Du Macho und Schwulenhasser.
Willst du dieses lmage ablegen? Lade Pignon zum Essen ein.
Mit dieser Schwuchtel geh ich nicht aus. -Scht.
Hoffentlich hat man dich nicht geh�rt. -Donnerstag treffe ich mich mit Pignon.
Na bitte, es geht doch. -Aber es ist ekelhaft.
Normale werden entlassen und perverse...
Wer hat diese Kopien gemacht? R�umen Sie das weg. Er kommt gleich.
Sind sie nicht s��, diese beiden? -Na los, an die Arbeit.
Komisch, ich hab's mir beinah gedacht. Ich merk so was, ihm sah ich's an.
Ach, wirklich? -Wie er sich bewegt, die Art zu laufen.
Mir ist nichts aufgefallen. -Sehen Sie ihn mal genauer an.
Wie er einen anguckt, so von der Seite, mit einem runden Auge, wie eine Taube.
Tauben sind schwul? -Mademoiselle Bertrand. Ariane.
(Beide) Guten Tag.
M�chte jemand Kaffee? (Beide) Nein, danke.
Er kneift die Arschbacken zusammen.
Wir sind denen unterlegen? Und die 2 Spiele in S�dafrika im letzten Monat?
Und in Neuseeland? -Ja, wir holen auf, aber sie sind uns
immer noch um L�ngen voraus. Auch wenn's weh tut, die All Blacks und Springbocks
haben einen Riesenvorsprung. Da wir hier noch nicht den Super Twelve haben.
Klar, das sind Profis, Superprofis. Doch in Europa gibt's inzwischen
2, 3 Mannschaften, die da rankommen. -Wie Felix sagt. Man kann hier und da
mal 'n Spiel gewinnen, aber auf lange Sicht...
Du hast einen Verehrer. -Wo die Liebe hinf�llt!
Guten Geschmack hast du. Sie ist s��, die Schwester Pignon.
Dieser Humor ist heute nicht mehr angebracht. Das sag ich nicht zweimal.
Und wie geht's? -Mir geht's gut.
Sehr gut.
Du isst Rote Bete, ja? -Ja.
Rote Bete ist sehr gesund.
Ich hab die M�hren genommen. -Ach was.
Ja.
Geriebene M�hrchen sind n�mlich auch sehr gesund.
Ja. -Ich werde auch welche nehmen.
Wie bitte? -Rote Bete. Ich hol mir auch welche.
Ich w�nsche noch guten Appetit. -Vielen Dank.
Sag mal... -Ja?
Wir m�ssen uns mal zum Essen treffen.
Und? -Es k�nnte klappen.
Herein.
Santini will mit mir essen gehen. -Sehr gutes Zeichen. Auf lhre Zukunft.
Wie soll ich Ihnen danken, Monsieur. -Ich muss mich bei Ihnen bedanken.
Wof�r? -Als Rentner hat man kaum M�glichkeiten,
sich zu am�sieren. Ein arbeitsloser Selbstmordkandidat heitert mich auf.
Weder das eine noch andere trifft zu. -Ich habe die Arbeitslosigkeit gel�st:
Alle folgen lhrem Beispiel und es gibt 3 Millionen weniger Arbeitslose
und 3 Millionen mehr Schwule in den Unternehmen. Da ist noch was anderes.
Ich wurde vor langer Zeit auch gefeuert. Und ich glaube, ich r�che mich etwas.
ja, ich komme. Wirklich unglaublich, was diese Katze fressen kann.
Sie ist rund wie 'ne Walze. Ich �ffne eine Dose nach der anderen.
Heut hat sie 'ne halbe Kuh gefressen. -Wieso wurden Sie gefeuert?
Na ja, sagen wir, ich wurde vor 20 Jahren aus demselben Grund gefeuert,
aus dem man Sie beh�lt.
Wir kommen voran.
(Anfeuerungsrufe)
Was soll ich sagen? Ich sitze im Lokal mit Schwulette. Was soll ich dem sagen?
Nenn ihn nicht mehr "Schwulette". -Stimmt ja, genau.
Das rutscht dir raus, ich kenn dich. Du erz�hlst ihm von warmen Br�dern.
Warum soll ich davon was erz�hlen? -Das machst du immer!
Ich hab keine Br�der, nur 2 Schwestern. -Pass auf. Das Problem liegt woanders.
Du musst besonders nett zu ihm sein. -Was soll ich mit ihm bereden?
Da ist nichts gemeinsam, Schwuchtel... -Scht.
Lad ihn in ein gutes Restaurant ein. -Ich hab im "La Truffe" reserviert.
Da �berzeugst du ihn, dass du nicht so grob bist, wie du scheinst.
Du sagst so was wie: Du magst am Rugby die warme Kameradschaft nach dem Spiel.
Was meinst du mit warmer Kameradschaft? -M�nner, die unter der Dusche stehen,
die nackten K�rper in den Wasserstrahl haltend, gut gebaut, gl�nzend, muskul�s.
Ein Kamerad seift dir den R�cken ein und du den des Kameraden. Das magst du.
Das mag ich? -Ich sag nicht, dass du das magst.
Du sollst ihm sagen, dass du das magst. Zerst�r dein Schwulenhasserruf. Kapiert?
Oh Schei�e.
Ganz sch�n viel Verkehr heute. -Ja.
Wenn viel Verkehr ist, ist viel Verkehr.
Ich bin froh �ber deine Entlassung. �h, ich bin froh, dass es sich erledigt hat.
Vielen Dank. -Das mein ich ernst. Du bist wertvoll.
Mit dem Unfall beim Rugby tut mir Leid. -Ach, schon gut, schon vergessen.
Na, man h�lt mich f�r grob und brutal. Da ist auch was dran, aber irgendwo,
irgendwo bin ich auch sensibel.
Was ich am Rugby mag, sind die Duschen. -Ach, wirklich?
Ja. -Die Duschen.
Ich mein, nicht einfach nur die Duschen. Duschen kann man ja auch woanders.
Ja, genau.
Aber... wie soll ich sagen...
wenn du mit einem Kameraden unter der Dusche stehst... Du wei�t schon.
Nein. -Na, doch.
Wenn du mit einem Kameraden unter der Dusche stehst und du seifst ihm den...
Was wollen Sie denn? Was ist denn? -Haben Sie einen Wein gew�hlt?
Geben Sie mir die Karte.
Was sagte ich gerade? -Du seifst deine Kameraden ein.
Das hab ich gesagt? -Mm-hm.
Ah ja, richtig.
Willst du wei�en oder roten? -Danke, aber mittags trink ich nicht,
sonst schlaf ich im B�ro ein. -Ich trink was, ich bin 'n Steher.
Ich meine nicht "stehen" im Sinne von... na ja.
Ach, Mist.
Hallo, Christine. Bist du da? Hallo?
Ich komm gerade vom Essen mit Santini. Ich glaub, es kommt alles wieder hin.
Sie werfen mich nicht raus. Das war's. Und dann wollte ich dir noch sagen,
ich hab bereits seit 2 Wochen nichts mehr von Franck geh�rt. Da wurde 'n
Polizist auf mich aufmerksam, weil ich beim Fahren telefoniere.
Sie brauchen eine Freisprechanlage. -Ich wei�. Ich hab schon eine bestellt.
Sie m�sste bald kommen. -lhre Papiere.
Ich rief meine Frau an. Mein Sohn macht mir Sorgen. Er ist im schwierigen Alter.
Haben Sie Kinder, Herr Wachtmeister? -Nicht, wenn ich im Dienst bin.
Er hat sich von mir abgewandt. Ich seh ihn nicht mehr. Den ganzen Samstag
hab ich auf ihn gewartet. -Eben �berfuhr eine alte Dame
eine rote Ampel und f�ngt an zu heulen, weil ihr Hund vor 3 Tagen gestorben ist.
Ich m�chte nur meinen Job machen. Behalten Sie lhren Mist f�r sich.
Er war mein kleiner Junge. Und jetzt ist er ein Fremder.
Was soll's? Also ehrlich, verschwinden Sie schon.
Und? -Hast du mich erschreckt.
Ist es gut gelaufen? -Sehr gut. Ich hatte Eintopf, er Ente.
Der Eintopf ist hervorragend. -Das will ich nicht wissen.
Oh, ich war sehr feinf�hlig. Wie ein junges M�dchen. Man hat geplaudert,
man war charmant. Ich hab mich wie eine alte Tunte benommen mit diesem Schwuli.
Aber nein, niemand kann uns h�ren. Du nervst mich mit deiner Paranoia.
Und meinetwegen kann man mich h�ren. Dass ich mit dieser Schwuchtel...
Alles klar? -Bei dir?
Das Wetter ist gut. Von wem sprecht ihr? -Warum?
Redet ihr gerade von einer Schwuchtel? -Schwuchtel? Sagtest du Schwuchtel?
Wie kommst du darauf? Selbstverst�ndlich nicht. Schwuchtel!
Schei�e. -Wieso?
Er hat alles geh�rt. -Mathieu ist 'n Kumpel.
Er erz�hlt's Victor und der dem Chef. -Meinst du, er wird mich denunzieren,
der Nigger? Was ist denn los?
Rassist bist du auch noch. Mir reicht's. -Ich bin kein Rassist.
"Nigger" ist nett gemeint? -War 'n Versehen.
Geh weg. Ich will nicht gefeuert werden. -H�r mal zu, Guillaume.
Hallo?
Siehst du, er gr��t mich kaum. Es war so entsetzlich beim Essen.
Er war eisig. Ich hab mich abgestrampelt und er hat immer mehr dichtgemacht.
Du bist nicht durchgestiegen. -Was?
Er merkt was. Die sind instinktsicher. -Was denn? Meinst du, ich soll mit ihm
in 'ne Schwulendisco gehen? -Mann muss merken: Du bist sein Freund.
Und es macht dir nichts aus. Du hast ihn richtig lieb.
Ich hab ihn lieb? -Er war total fertig.
Bei der Erkl�rung w�r ich gern dabei. -lhr treibt es ein bisschen zu weit.
Er hat dich Nigger genannt. -Ach?
Er sagt, es war nicht b�se gemeint. -Macht weiter so und gebt's ihm richtig.
Los, geht h�rter ran. Und schieben.
Stellt euch nicht so an, ihr Weicheier. Man k�nnte glauben, lauter Schwuchteln.
Rei�t euch zusammen, ihr S�cke.
Daf�r kannst du mich nicht verurteilen. -Ich sag ja nix.
Wie du guckst. Ich muss aufpassen. -Wei�t du, was sie in der Firma sagen?
Du hast die Fotos von Pignon gemacht. -Stimmt das?
Nein! Was soll denn das wieder hei�en? -Es wird erz�hlt, du m�sstest selber
schwul sein, um Schwule so zu hassen. -Wie bitte? Wer erz�hlt denn so was?
Egal. Du willst nicht auf mich h�ren. -Auf was h�ren?
Man glaubt, du bist schwul, weil du Schwule hasst. H�ngst du dich an ihn,
zeigst du damit: Du bist nicht schwul. -K�nntest du das langsam wiederholen?
Donnerstag ist sein Namenstag. -Ja?
Ja, du machst Pignon ein kleines Geschenk zum Namenstag. Wie w�r's?
Wissen Sie schon das Neuste? Letzte Nacht wurde er im Park gesehen.
Robert hat ihn im Vorbeifahren erkannt. Er war halb nackt. Guten Tag.
Sehen Sie nur, wie er t�nzelt. -Wie geht's Ihnen?
Ich muss noch an der Werkstatt vorbei. -Gut, bis gleich.
Er baggert 'n Praktikanten an, sagt man. -Ich beeil mich.
'n P�dophiler obendrein, dieses Schwein. -Gestern war er noch Volltrottel,
heute der Perverseste der Welt. -Gut getarnt.
Der hat keine sexuellen Obsessionen. -Wie der Kumpel ihm den Hintern tatscht,
ist das nicht ein wenig pervers?
Haben Sie die Fotos noch?
Nein. Hier stimmt was nicht. -Wieso?
Die Klamotten tr�gt kein Schwuler mehr. Leder und der Hintern liegt frei.
Die Fotos sind 20 Jahre alt. -Vielleicht war es eine Kost�mparty.
Das ist er nicht. -Warum?
Dieser kleine Fleck auf seinem Arm. Er tr�gt oft kurz�rmelige Hemden
und ich sah da nie eine Schlange. -Vielleicht neu? Oder aufgemalt.
Er und so muskul�s. Er ist es nicht. -Wer ist es dann?
Ich glaube, es ist eine Fotomontage. -Wer will, dass er schwul wirkt?
Keine Ahnung, aber es ist nicht er.
Er muss den �rmel hochkrempeln. Ob er wirklich nicht t�towiert ist.
Verstehe, Sie sagen: Monsieur Pignon, ich will lhre muskul�sen Oberarme sehen.
Ziehen Sie sich aus. -Nein. Wenn er kommt, br�llen wir beide:
Ausziehen, Pignon! Ausziehen, Pignon! -Noch mal guten Tag.
Noch immer keinen Kaffee? (Beide) Nein, danke.
Was denken Sie, hat er uns geh�rt? -Das will ich nicht hoffen.
Ich habe eine Idee. -Oje!
Wenn er mit dem Kaffee kommt, rempel ich ihn an. Er hat die Br�he auf dem Hemd,
muss es ausziehen, damit ich es reinige. -Sie k�nnen ihm nicht das Hemd versauen.
Das Hemd ist mir doch egal. Dann wissen wir auch, woran wir sind.
Oh, Verzeihung. -Das tut mir jetzt Leid.
Oh la la, lhre Bluse.
Entschuldigung.
Ich glaube, Sie sollten sie ausziehen.
Keine Schuld. Sie hat mich angerempelt. -Sie haben keine Schuld.
Gut. Ich werd dann gehen und mir einen neuen Kaffee holen.
Monsieur Pignon? -Ja?
St�rt es Sie, wenn wir l�nger arbeiten? Ich m�chte die Bilanz zu Ende bringen.
Nein. -Wenn's nicht ganz so sp�t wird,
bestellen wir uns vielleicht noch was zum Abendessen hierher. Ok?
(Signal zum Schichtende)
F�gen wir die Einkommenssteuer hinzu, kommen wir auf die gleiche Summe.
Wir h�ren auf. Sie sind ganz ersch�pft. -Wir sind aber noch nicht ganz fertig.
Den Rest erledigen wir gleich. Kommen Sie, wir machen 'ne Pause.
Eine neue Erfindung. Probieren Sie mal. -Danke.
Ich glaube, wenn man die Abrechnung vom August mit der vom Juli vergleicht
und die Summe der Krankenver... -Seien Sie so gut. Jetzt essen wir.
Die Arbeit kommt sp�ter. -Oh, entschuldigen Sie bitte.
Wir arbeiten 6 Jahre im selben B�ro und haben noch nie zusammen gegessen.
Vorsicht mit Wein. Ich vertrag wenig. -Auf unser erstes Essen.
Ich freu mich, dass Sie hier bleiben. -Das ist nett von Ihnen.
Dass man Sie aus diesem Grund beh�lt, zeigt, es gibt weniger Vorurteile.
Ist es Ihnen peinlich, dar�ber zu reden? -Wor�ber?
Weshalb Sie nicht entlassen wurden. -Warum sollte mir das peinlich sein?
Irgendwie reden wir aneinander vorbei. Kennen Sie denn den Grund?
Ich nehme an, dass sie bemerkt haben, dass ich kein schlechter Buchhalter bin.
Sie wissen nichts von diesen Fotos? -Welche Fotos?
Ich sollte nicht dr�ber reden, aber sie machen die Runde... Dem Chef wurden
Fotos zugespielt: Sie im Schwulenclub in einer sehr kompromittierenden Haltung.
Ich wei� nicht, wer die Fotos schickte. Bestimmt kein Freund von Ihnen.
Der Schuss ging nach hinten los, Sie wurden nicht entlassen.
Vorsicht mit dem Wein. -Es war zu salzig. Da kriegt man Durst.
Ich habe es nicht geglaubt. -Wie bitte?
Na, diese Fotos. Ich hab gedacht, sie w�ren gef�lscht.
Wie meinen Sie das, gef�lscht? -Ich kenne Sie bereits eine Weile
und ich glaube einfach nicht, dass Sie der Mann auf diesen Fotos sind.
Ich kenne Sie als verheirateten Mann und hab lhre Scheidung miterlebt.
Deswegen glaub ich es nicht.
Sind Sie das auf diesen Fotos? Sie, Francois Pignon,
mit nacktem Hintern in Leder, mit einem Typen, der Sie betatscht?
Ja, das bin ich.
Sie m�ssen wissen, ich bin nicht schockiert. Jeder hat ein Privatleben.
Das hat mich blo� �berrascht, sonst nichts. Und nicht nur mich.
Ich hab zuviel getrunken, ich f�hl mich nicht gut. Ich leg mich mal kurz hin.
Stimmt was nicht? -Schon gut. Ich ruh mich etwas aus,
dann arbeiten wir weiter.
(Musik)
(Musik)
Oh, Verzeihung. Ich wusste nicht, dass jemand hier ist.
Ich lockerte den Kragen wegen der Luft. -Entschuldigung. Ich muss gehen.
Monsieur Pignon! -Bis morgen. Entschuldigung.
(Musik)
Sie hat versucht, Sie auszuziehen? -Ja, Sie wollte mein Hemd aufkn�pfen!
Ist da was zwischen Ihnen? -Aber nein, wir arbeiten zusammen.
Ich versteh nicht, was mit ihr los war. -Finden Sie sie toll? Gef�llt sie Ihnen?
Sie ist fantastisch. Sch�n, intelligent. Sie kann jeden haben. Warum mich?
Sie sind f�r sie kein Mann. Sie h�lt Sie f�r schwul. Sie will Sie bekehren.
Manche Frauen macht so was an. -Nicht sie. Sie glaubt auch nicht daran.
Sie stellte Fragen, war nicht �berzeugt. -Was f�r Fragen?
Zu den Fotos. Sie sprach von F�lschung. Aber ich hab sofort alles klargestellt.
Es war hart, weil ich zum ersten Mal jemandem gestand, dass ich M�nner liebe.
Aus einem Schrank raus, wo ich nie war. -Sie sind zwar aus dem Schrank raus,
aber Sie stecken tief in der Klemme. -Warum?
lhre Attacken sind bedrohen Sie. Sie k�nnte alles auffliegen lassen.
Warum sollte sie das wissen wollen? -Sie m�ssen sofort was unternehmen.
Setzen Sie sich, Monsieur Pignon. -Haben Sie vielen Dank, Herr Direktor.
Sie wollten mich sprechen? -Stimmt, die Angelegenheit ist delikat.
Es geht um Mademoiselle Bertrand. -Ja, gut, ich h�re.
Sie soll mich bitte nicht mehr anfassen. -Wie war das, bitte?
Mademoiselle Bertrand ist hinter mir her und das ist mir unangenehm!
Wie, sie ist hinter Ihnen her? -Sie f�llt mich an, im sexuellen Sinne.
Verstehe. -Sie riss mir fast das Hemd vom Leib.
Das ist aber nicht nett von ihr. -Sie ist mein Boss, ok,
aber ich bin kein Objekt, Monsieur. -Ich verstehe.
Ich gehe der Sache nach. -Gut, vielen Dank, Herr Direktor.
Seien Sie bitte nicht so streng mit ihr. Sie soll mich nur in Ruhe lassen.
Wie gesagt, ich gehe der Sache nach.
Es war nicht schlecht, aber zu teuer. -Ich vertrag au�erdem keine Paprika.
Sag mal, steht da dr�ben nicht Pignon? -Klar ist er das, was macht er denn da?
Oh, meine Fresse! Dieser Schwuli macht sich an die Halbw�chsigen ran.
Dreckiger Homo.
Franck.
Ich war gerade in der Gegend und wollte dich mal �berraschen. Geht's dir gut?
Klar, und dir? -Ich hab letzten Samstag gewartet.
Ich musste da was erledigen. -Du h�ttest anrufen k�nnen.
Ja, ja. Ich muss dann. -Kommst du n�chsten Samstag?
Na klar.
Das war ein Anblick, wie er den Jungs hinterher steigt, mir wurde schlecht.
Ich h�tte ihm in den Arsch getreten. -Der Typ ist wirklich ekelhaft, krank.
H�tte ich 'n Jungen und stell mir vor, der trifft auf so ein Schwein...
W�r ich ein Mann und so kr�ftig wie ihr, ich k�nnte mich nicht beherrschen.
Ich m�sste ihm 'ne Lektion erteilen.
Sie wollten mich sehen, Herr Direktor? -Ja, setzen Sie sich, Mademoiselle.
Es geht um Monsieur Pignon. -Ja?
Nun ja, es ist ein bisschen heikel. Sie m�chten ihn nicht mehr anfassen.
Bitte? -Er war hier, weil er sich von Ihnen
sexuell bel�stigt f�hlt. -Ich bel�stige... Diese Schwuchtel!
Er behauptet, ich bel�stige ihn sexuell? -Es soll zu keinem Problem werden.
Er mag keine Frauen, lassen Sie ihn. -Sehr wohl.
Viele M�nner w�rden Schlange stehen, um von Ihnen sexuell bel�stigt zu werden.
(Musik)
(Musik)
Ich geh mal an die Luft.
Das war das Letzte, was Sie getan haben. -Ich hab nichts getan, ich bat nur...
Sie benehmen sich wie eine Zicke. Sie haben bald keinen Freund mehr hier.
Francois?
Das ist f�r dich. -Was ist denn das?
Pack's aus.
Herzlichen Gl�ckwunsch, Francois. Ich hoffe, die Farbe gef�llt dir,
aber du kannst ihn auch umtauschen.
(Klopfen) Ja?
Alles klar? -Ja.
Sag mal, hast du heute keine Schule? -Ist schon aus.
Du solltest deinen Vater �fter besuchen.
H�r auf, wie dein Debiler da raufzuglotzen und h�r mir zu.
Wo du nicht mal mit ihm telefonierst? -Er ist nicht mehr mein Mann,
aber immer noch dein Vater. Besuch ihn. -Ich mag debil sein, aber nicht bl�d.
Du hast ihn verlassen, weil er ein Idiot ist und ich will ihn darum nicht sehen.
Und jetzt w�re ich gern allein.
Dann sag ihm, ich mag keine Spaghetti. -Ich mag sie aber doch.
Worum geht's dann? Wo ist das Problem? -Das Problem f�ngt schon an,
wenn er mit der Sch�ssel ankommt, sagt: Spaghetti mit Tomate und Basilikum.
Dein Vater ist nun mal, wie er ist. -Ich k�nnte n�chste Woche zu ihm gehen.
Geh mir nicht auf die Nerven.
Spaghetti mit Tomate und Basilikum. -Mhm, wie das schon duftet!
Es ist nett, dass Sie mich einluden. -Ich hab zuviel f�r mich allein gemacht.
Ganz k�stlich.
Wenn ich eine Kritik anbringen d�rfte, es fehlt noch ein bisschen Basilikum.
Das, was zu diesen Nudeln fehlt, Monsieur Belone, ist mein Sohn.
Wie geht's? -Gut.
Alles gut gelaufen im B�ro? -Eis.
Ob heute im B�ro alles gut gelaufen ist? -Alles bestens. Wasser.
Willst du wissen, wie mein Tag war? -Ich komm von der Arbeit, bin m�de,
lass mich einfach in Frieden. -Was ist mit dir los, Felix?
Du bist seit einer Woche komisch. Du antwortest mir kaum noch,
wirst w�tend. Was ist mit dir, F�f�? -Nichts, es geht mir gut, wiedersehen.
Was ist das f�r eine Rechnung? Das Cashmere Haus, ein Pullover,
600 Francs? Ein Pulli im Cashmere Haus? -Ja, und wenn schon.
Ein Kaschmirpullover? -Sie verkaufen da nicht nur Kaschmir.
Schottische Wolle, er war verbilligt. -Verbilligt f�r 600 Francs?
In der Farbe gab's keinen billigeren. -Welche Farbe?
Rosa. H�r mit der bl�den Fragerei auf! -Zeig ihn her.
Im Schrank ist er nicht. Ich sah nach. -Versau mir nicht den Feierabend.
Das war ein Geschenk f�r ein Flittchen. -Was denkst du dir da aus,
ein Pulli f�r ein Flittchen! Verr�ckt! -Zieh ihn doch mal an, den rosa Pulli,
du Schei�kerl, damit ich ihn sehe. Wer ist die Frau?
Es ist 'n Geschenk, aber f�r keine Frau. -Ah ja, f�r wen dann?
F�r einen Kollegen von mir. -F�r einen Kollegen einen rosa Pulli?
Er ist homosexuell und es war sein Namenstag. Jetzt lass mich zufrieden.
Du schenkst einem Homosexuellen einen Pulli? Wer ist diese Frau?
(Musik)
Hast du gestern ferngesehen? -Nein, wir waren bei meiner Schw�gerin.
Es gab einen guten Film �ber ein M�del, das sich in einen Typen verliebt
und entdeckt, dass er ihr Vater ist. -Oje.
Wir waren so fertig, als sie pl�tzlich Schrie: Papa! Das war traurig.
Es ging einem so nah. Ein paar Titten hatte die kleine Sau, vom Feinsten.
Sie war gut gebaut, ja? -Oh ja, da bist du ganz sch�n am Rudern.
Das muss schon hart sein f�r 'n Typen, wenn er merkt, dass er seine Tochter
bespringen will. Ein echter Schicksalsschlag.
Da kommt er.
(Spannende Musik)
(Rumpeln)
Was ist passiert? -2 Typen...
in der Tiefgarage.
Nein. -Die Schweine m�ssen hinter Gitter.
Sie waren maskiert, sie haben mir nichts gestohlen. Die findet man nie.
Ich fahr Sie zum Krankenhaus. -Es wird schon gehen.
Ich h�tte nicht gedacht, dass heute immer noch so was geschieht.
(Katze miaut) Ah, da bist du ja.
H�ttest du dich nicht auf meinen Balkon verirrt, w�r ich nicht mehr da.
Ich h�tt nie vorgegeben, etwas anderes zu sein, w�r nicht verpr�gelt worden.
Ich w�r zwar arbeitslos, aber wohlauf. -H�rst du das, Miezi? Du hast die alte
Schwuchtel von nebenan dazu verf�hrt. Pignon hatte so ein ruhiges Leben.
Sieh dir an, was ihm das gebracht hat. -Jetzt verspotten Sie mich auch noch.
M�chten Sie mich lieber weinen sehen?
Warst du das mit Pignon? Er wurde in seiner Tiefgarage �berfallen.
2 Typen schlugen ihn zusammen. -Ich hab nichts damit zu tun.
Wurde er beklaut? -Nur zusammengeschlagen.
Die wollten mal zeigen, dass sie keine Schwulen m�gen.
Das ist ekelhaft. Ist er im Krankenhaus?
Nein, ich glaube, er ist zu Hause. -Soll ich ihn mal anrufen?
Ja, wenn du willst. -Er hat bestimmt niemanden,
der ihm zur Seite steht. Ich besuch ihn. -Jetzt mach dich mal nicht verr�ckt.
So schlimm wird's nicht sein.
Agnes spricht nicht mehr mit mir. -Was?
Sie will nichts mehr von mir wissen, weil ich Pignon den Pulli schenkte.
W�rdest du Schokolade mitbringen? -Wem, deiner Frau?
Aber nein, Pignon.
Ich f�rchte, wir sind zu weit gegangen. -Er hat sich vielleicht verliebt.
Das ist mein Ernst, er war merkw�rdig. -Ein bisschen weniger Bl�dheit
w�re schon ein Fortschritt. -Er merkt, dass du ihn verarschst.
Vielleicht ist er doch sehr empfindlich.
(Spannende Musik)
F�r wen ist die Schokolade? -Du hast mich erschreckt, was willst du?
Ich muss mit dir reden, Felix. -Mist, die Pralinen! Verfolgst du mich?
Du hast �berhaupt nichts kapiert. -Ich habe sehr wohl kapiert,
dass du einem Schwulen den Hof machst, um nicht aus der Firma zu fliegen,
und das ist schlimmer als 'ne Geliebte. -Die kann man vergessen.
Du schenkst ihm Pullover, bringst ihm Pralinen mit, was kommt jetzt? Venedig?
H�r auf, Polizei zu spielen. Ich mach, was ich will und du l�sst mich in Ruhe.
Du musst in Behandlung, du bist krank. H�rst du nicht auf mich, findest du dich
in seinem Schlafzimmer wieder, gibst ihm die Schokolade. Wenn er dich auffordert,
dich neben ihn zu legen? -Dazu wird er mich niemals auffordern.
Woher willst du das wissen? -Bin nicht sein Typ, er mag mich nicht.
Er weicht meinem Blick aus. Er zog noch nie den Pullover an. Er mag mich nicht.
In diesem Zustand kann ich dich nicht alleine lassen, komm mit nach Hause.
Vielleicht gibt's hier 'ne Konditorei. -Wenn du jetzt da raufgehst,
bin ich nicht mehr die gleiche. -Es gibt bestimmt eine Konditorei.
F�f�!
Guten Tag. -Gab's vielleicht ein Problem?
Nicht besonders schlimm.
Hallo. Ja? -Der Herr Direktor m�chte Sie sprechen,
k�nnten Sie raufkommen? -Ah, zum Chef, ja, ich komme.
Herein, mein Lieber, setzen Sie sich. Hatten Sie einen Unfall?
Nein, nichts weiter. -Gut, denn wir brauchen Sie hier.
Moreau hatte eine gute Werbeidee und ich w�rd gern wissen, was Sie davon halten.
Jetzt Sie, Moreau. -N�chsten Samstag ist Schwulenparade.
Wie bitte? -Die Schwulenparade. Eure gro�e Demo.
Das ist inzwischen 'ne Riesensache. Das Fernsehen ist da, alle Radiosender.
Ich schlug vor, dass wir teilnehmen. -Anfangs hab ich ein bisschen gez�gert,
wir haben auch heterosexuelle Kunden. Aber dann hab ich mir gesagt,
dieses Fest ist bereits so etabliert... -Wir haben also auch einen Wagen dabei,
mit Fahne und einem riesigen Kondom. -Und es w�rde uns sehr freuen,
wenn Sie vorne auf dem Wagen sitzen. -Was, ich?
Wir haben schon ein T-Shirt anfertigen lassen und...
und dieses kleine H�tchen, um dem Ganzen die Krone aufzusetzen.
Passt genau, sitzt perfekt, sieht er nicht s�� aus?
Alles klar? -Ja, na sicher, aber er...
Seine Frau hat ihn verlassen. -Und wir haben ihn da reingeritten.
Hallo, Felix. Wie geht's? -Ganz gut, ja.
Felix, kann ich mit dir sprechen? Ich muss dir was beichten.
Ich hab dich total verladen, dein Job hier war nie in Gefahr.
Ich wollte dir ein bisschen Angst einjagen, verstehst du?
Nimm's uns nicht �bel, wir fanden es schlimm, wie du den Macho gegeben hast.
Wir wollten dich nur runterkriegen. Es sollte nur 'n harmloser Scherz sein.
Jetzt hab ich geh�rt, dass deine Frau dich verlassen hat, das tut mir Leid.
Das muss es nicht. -W�r sch�n, sie k�me wieder
und alles k�me wieder auf die Reihe. Also du bist nicht sauer?
Nein. Ich bin nicht sauer, warum sollte ich?
Na, das beruhigt mich. Wir m�gen dich, wir wollten dich nur etwas hochnehmen.
Ich verstehe deine Sch�chternheit, aber die musst du �berwinden.
Wenn einer da sitzen kann, dann du. -Aber das ist nicht meine Welt, Leute,
Kameras, damit komm ich nicht klar. -Du st��t den Direktor vor den Kopf.
Es war immerhin seine Idee.
Agnes hat mich verlassen. -Wie bitte?
Meine Frau ist weg, ich lebe allein. -Ach, wirklich?
Bis sp�ter, denk an die Antwort. -Agnes ist nicht mehr da,
ich lebe seit 2 Tagen allein. -Das hast du schon gesagt.
Willst du einen Kaffee?
Willst du mit mir leben?
Hm? -Ich bin jetzt allein,
deswegen k�nnten wir zusammen leben. -Nein.
Warum nicht? -Darum.
Auseinander. Der bringt ihn um. Holt ihn da weg.
8 M�nner brauchte es, ihn zu b�ndigen. Er war v�llig au�er sich.
Er kam mit einem Nervenzusammenbruch ins Krankenhaus. Oh Mann, was f�r ein Tag!
Geht's besser? -Oh ja.
Was die Parade betrifft, ich w�rd gehen. -Na, aber klar, bei Ihnen w�r's normal.
D�mliche Antwort! Wenn Sie gehen w�rden, w�ren Sie unangreifbar.
Sie w�ren, wie nennt man das, so was wie ein Idol. Ein Held, ein Vorreiter.
Es ist peinlich, bei der Schwulenparade mitzumachen. Au�erdem setzen sie mir
ein Kondom als H�tchen auf. -Wenn schon, na und?
Ich seh aus wie 'n Eierkopf. Sie lachen. Aber ich hab die Schnauze voll!
Sie k�nnen mich mal mit lhrer Parade.
Wie Sie wollen, ich bin m�de, ich geh schlafen.
Tut mir Leid, das war taktlos. Aber ich wei� auch nicht mehr weiter.
In diesen Tagen ist eine Menge passiert. Mehr als in einem ganzen Leben.
Das ist etwas �bertrieben. -Santini wollte mit mir zusammenziehen,
hat dann versucht, mich zu erw�rgen, ich wurde zusammengeschlagen,
am Samstag marschiere ich auf der Schwulenparade mit. Das ist sehr viel.
Sie hatten bisher ein sehr �des Leben. Und auf einmal passiert darin etwas.
Ich w�rde nicht auf halbem Weg umdrehen.
(Musik)
(Er zappt sich durch die Programme)
(T�rklingel)
Sch�n, dich zu sehen. -Geht's dir gut?
Sehr gut, komm rein, Franck, los.
Setz dich, ich hab 'ne Kleinigkeit zu essen gemacht.
Spaghetti mit Tomate und Basilikum. Ich hab gar nicht damit gerechnet,
von dir zu h�ren. Du hast dich schon fast einen Monat nicht mehr gemeldet.
Du isst nichts? -Ich hab keinen Hunger, mir geht's gut.
Mir geht's sehr gut. -Du warst im Fernsehen.
Ich h�tte dich fast verpasst. -Und deswegen bist du hier?
Danach hatte ich Lust, dich zu sehen. -Warum?
Ich hatte pl�tzlich Lust, dich zu sehen. -Du entdeckst deinen Vater im TV
und sagst dir, ich w�rd ihn gern sehen? -Ich dachte, ich hab mich geirrt,
das wollt ich �berpr�fen. Klasse Nudeln! -Geirrt. Inwiefern?
Vielleicht ist er nicht... -Idiotisch?
Ja... nein. Nicht witzig eben. -Und jetzt?
Ich hab keine Ahnung, aber ich bin froh, hier zu sein.
Franck? Ich muss dir was sagen, diese Parade heute, ich auf dem Wagen
mit diesen Typen, das Transparent... -Das war so klasse.
Was wolltest du mir sagen? -Ach nichts, ich freu mich,
dass du da bist. Sag mal, interessierst du dich auch f�r...
ich meine... -F�r was? Ach, f�r Jungs?
Warum fragst du, ist das erblich? -Das mein ich ernst, antworte mir.
Nein, ich steh mehr auf M�dchen. Schade, sonst k�nnten wir beide auf die Parade.
Was ist das da? -Guter Stoff.
Wie bitte, du rauchst diesen Dreck? -Nur ab und zu, nicht oft, keine Panik.
Wei� deine Mutter davon? -Ich sag doch, ich mach das nicht oft.
Nur wenn ich richtig gut drauf bin und heute Abend sind wir gut drauf, hm?
Ja. Aber ich verbiete dir diesen Mist.
Wieso kommst du jetzt erst, wo warst du? -Ich war bei Papa.
Was? -Ich hab bei ihm gegessen.
Du sollst mich nicht anl�gen. -Es stimmt, ich war den ganzen Abend da.
Hast du ihn verlassen, weil er schwul ist? Das h�ttest du mir sagen k�nnen.
Was ist los mit dir, hast du getrunken? -Ich hab's aufgezeichnet.
Der Anfang ist nicht drauf, aber du wirst sehen, es ist stark.
(Musik)
(Telefon)
(AB) Hinterlassen Sie eine Nachricht. -Hallo, Christine, ich bin's.
Bist du da? Bist du nicht da?
Hallo? -Hallo.
Du bist da. Sch�n, deine Stimme zu h�ren, Christine.
Und wie geht's? -Gut. Heute Abend war Franck hier.
Ja, das hat er mir gesagt. -Und hat er... hat er dir was gesagt?
Ich seh es mir gerade im Fernsehen an. -Es gibt 'ne Wiederholung? Wo?
Video. Was ist das f�r eine Geschichte? -Nerv ihn nicht damit,
er steht endlich dazu und ist gl�cklich. -Bleib dran. Misch dich da nicht ein,
geh schlafen. Du bist jetzt homosexuell?
Das ist �u�erst kompliziert, wei�t du? -Nerv ihn nicht, er war so cool heute,
super gut drauf, ganz relaxed. -Ruhe. Nein, ich sprech nicht mit dir.
Franck geht mir auf die Nerven. K�nnen wir uns mal sehen, Francois?
Auf alle F�lle, ja. -Sollen wir diese Woche zusammen essen?
Die wird ihn total fertigmachen. -Schnauze!
Und grob wird sie auch noch. -Wegen des Termins ruf ich nochmal an.
Mein Sohn war bei mir, n�chste Woche geh ich mit meiner Frau essen, Sie Genie.
Freu mich, sehr sch�n f�r Sie. -Was ist los, Sie wirken so bedr�ckt?
Die Katze ist weg. -Wohin?
Sie hat mir keine Adresse hinterlassen. -Ah ja, kann ich mal kurz reinkommen?
Ja. Los.
Ich h�tte nie gedacht, dass mir das was ausmacht. Sie war nur so kurz bei mir.
Und sie war nichts Besonderes. -Seien Sie ohne Sorge, wir finden sie.
Ich h�ng �berall im Haus Zettel auf. In Gesch�ften, mit einer Beschreibung.
Eine Beschreibung? -Ja, ihre besonderen Merkmale.
Beschreiben Sie sie mir. -Was?
Die Katze, beschreiben Sie sie mir. -Ziemlich klein und grau.
Die erkennt man sofort. Man sollte noch vermerken, dass sie ab und zu miaut.
Sie haben ein paar Tage mit ihr gelebt. Da gibt es doch bestimmt noch was?
Nichts. Man kann kaum eine unauff�lligere Stra�enkatze finden.
Jedenfalls freue ich mich, dass sich mit lhrer Familie alles zum Guten wendet.
Ich finde lhre Katze. Selbst wenn ich alle M�lleimer der Gegend durchforste.
Guten Tag. -Guten Tag. Geht's Ihnen gut?
Sehr gut.
Was ist los, Suzanne? -Nichts.
Ganz sicher? -Ja, warum?
Mustert einen die Chefsekret�rin so... -Nein, nein, alles bestens.
Mademoiselle Bertrand? -Ja?
Ich d�rfte es Ihnen nicht sagen, aber Pignon soll bef�rdert werden.
Guten Tag, Mademoiselle Bertrand, guten Tag, Ariane.
M�chte jemand Kaffee?
Offenbar nicht.
Wissen Sie's schon? -Was denn?
Ich bin gefeuert. lhr Auftritt auf der Parade hat den Herrn Direktor erfreut.
Sie bekommen meine Stelle. -Er kann Sie nicht einfach rauswerfen!
Doch, unter dem Vorwand der sexuellen Bel�stigung. Eine Meisterleistung.
Ich m�chte zum Herrn Direktor. -Er ist besch�ftigt.
Ich muss Sie unbedingt sprechen. -Ich ruf gleich nochmal an.
Ich hab die Sicherheit rufen lassen. -Nicht n�tig. Gibt es ein Problem?
Ich soll bef�rdert werden? -Wie schnell das in diesem Haus rumgeht.
Es ist die Rede davon, aber das wird kaum lhr Problem sein, nehme ich an.
Dass Mademoiselle Bertrand deswegen gefeuert wird, kommt nicht in Frage.
Wenn Sie jemanden rauswerfen, dann mich.
Sie bleiben auf lhrem Posten und niemand wird rausgeworfen.
M�chte jemand Kaffee? -Ja,
ich nehme gern einen Kaffee. -Ich nehm auch einen.
Also 3 Kaffee?
(Musik)
Oh, Pignon.
Geht's dir gut, Felix? -Du kommst mich besuchen.
Und das in meinem Pullover. -Ja, sch�n, ich bekomm Komplimente.
Sieh mal, den fand ich ganz lustig. -Oh, ein kleiner Rugby-Ball.
Das ist ja niedlich! Ich wollte ja ein Team zusammenstellen.
Aber Depressive flennen andauernd. -Das ist bl�d.
Vor allem im Gedr�nge. Wenn du flennst, siehst du den Ball nicht mehr.
Du musst zur�ck in die Firma. -Sie haben mich rausgeschmissen.
Ich sprach mit dem Chef. Er sieht das wie ich, wir finden keinen Personalchef.
Und einen guten Rugbytrainer eh nicht. -Oh, h�r auf, Francois.
Mir kommen die Tr�nen. Ich heul wie 'ne alte Tunte. Oh, Verzeihung.
Das macht mir nichts aus. Komm bald zur�ck, Felix, versprochen?
Ja, versprochen, Francois.
Francois, dieser Pullover ist zu rosa.
Du siehst aus wie 'n Idiot. Zieh ihn bitte nicht mehr an.
Ok. Bis bald.
(Gemurmel)
Und, wann steigt diese Party? -Achtung, er kommt.
Eine �berraschungsparty? -Nicht, dass ich w�sste.
Ich wusste es, es gibt ein Fest. Ich f�hl mich schlecht, Francois.
Ich bin nicht fit, f�hl mich schwach. -Das wird gleich vorbeigehen,
hab keine Angst. Los, gib mir deine Hand.
(Beifall)
Pignon Hand in Hand mit Santini? -Das ist Pignon, ja.
(Unverst�ndlich)
Pignon und Santini. Also, darauf w�re ich niemals gekommen.
(Musik)
Was machen Sie noch hier? -Rumh�ngen, ich wollte nicht nach Hause.
Und Sie? -Ich wollte Ihnen danken.
Daf�r gibt es keinen Grund. -Ich muss mich bei Ihnen entschuldigen.
�ber 6 Jahre hielt ich Sie f�r einen langweiligen, nichtssagenden,
unattraktiven Versager, eine Memme. -Entschuldigen Sie sich nicht daf�r,
so sehen mich alle. -Dann gibt es ein Foto von Ihnen
in Leder, mit nacktem Arsch, befummelt von einem schwulen Freund. Und hier
fand man das erstaunlich, am�sant. Ich dachte: Eine raffinierte Methode,
um seinen Job zu behalten. -Richtig.
Ich hatte Unrecht. Das war raffiniert, aber vor allem sind Sie alles andere
als nichtssagend. Sie sind gro�artig.
Wenn ich Sie davon �berzeugen k�nnte, w�re das quasi mein Dank.
Mich davon zu �berzeugen, dass ich kein Versager bin? Das wird nicht leicht.
Ich verspreche Ihnen, ich werde mein Bestes tun.
Ich geh morgen Abend mit meiner Frau essen.
Sie hat mich vor 2 Jahren verlassen und mich nicht mehr sehen wollen
und jetzt will sie auch nur rausfinden, was das mit der Homosexualit�t bedeutet.
Ich wei�, sie findet mich j�mmerlich. -Hatte sie mal 'n anderen?
Mehrere sogar. -Mehrere sind weniger tragisch. Und Sie?
Hatten Sie mal 'ne Aff�re? -Andere Frauen interessieren mich nicht.
Das ist aber gar nicht gut. So werden Sie sie nie zur�ckerobern.
Frauen sp�ren, wenn ein Mann einsam ist, das st��t sie ab. Sie sp�ren auch,
wenn ein Mann auf dem Weg zu ihnen Frauen verf�hrt hat. Das erregt sie.
Wenn Sie sich damit bedanken wollen... -Scht.
Warte, hast du was dabei? -Nein.
Ich hab sonst immer welche in meiner Tasche, aber...
Hierher werden die Produkte gebracht, um verpackt zu werden.
(St�hnen)
Und das... das sind die Versuchspersonen.
Madame, meine Herren, guten Tag. (Alle) Guten Tag.
Bevor wir uns den Gesch�ften zuwenden, m�chte ich etwas ansprechen, was mich
stark verwirrt hat. Ich bin sehr irritiert durch das Sexualleben
von Monsieur Pignon.
Guten Abend. -Guten Abend.
Geht's dir gut? -Ich glaub's kaum, ich hab so gewartet.
Was ist das f�r ein Restaurant? -Ich war mit Felix hier und fand es gut.
Es wirkt ein bisschen rustikal. -Ein bisschen, ja. Gef�llt's dir nicht?
Die K�che ist mir zu deftig. -Willst du woanders hin?
Ich bin nicht wegen des Essens hier. Du schuldest mir eine Erkl�rung.
Bist du deswegen hier? -Weswegen sonst?
Klar. -H�tten Sie gern einen Aperitif?
Wie w�r's mit einem Champagner? -Nein, Mineralwasser.
Ich nehme ein Glas Champagner. -Sehr gern.
Was soll das: Du bist homosexuell?
Seit 2 Jahren denke ich ununterbrochen an dich und leide wie ein Hund.
Wenn ich morgens aufwache, dann rede ich mit dir.
Und abends kann ich nicht einschlafen, weil ich immer noch mit dir rede.
Nur am Telefon hast du nie geantwortet. -Lassen wir das, das ist ausdiskutiert.
Wenn ich so mit dir sprach, sagte ich dir, dass es falsch war wegzugehen.
Weil dich niemand jemals so lieben w�rde wie ich und ich einzig daf�r lebe.
Ich war bei Psychiatern und sie sagten, ich litte an 'ner zwanghaften Obsession.
Sie haben meinen Schmerz benannt, aber sie konnten ihn nicht heilen.
Ich habe weiter gelitten. Wie hab ich dich geliebt!
Ich wollte dich nur treffen, weil du dich auf der Parade zum Narren machtest
und mir eine Erkl�rung schuldig bist. -Du kriegst deine Erkl�rung, wart's ab.
Ich bin heute Abend so froh, gl�cklich. -Warum?
Weil ich merke, wie unangenehm du bist. Du bist unglaublich unsympathisch.
Und entschuldige, aber ich w�rde sogar soweit gehen zu sagen,
du bist v�llig uninteressant. -Wenn du mich nur beleidigen willst...
Nein, ich will dich nicht beleidigen, werd nicht sauer. Ich atme auf.
Zum ersten Mal seit 2 Jahren. Ich war so gefangen in meiner Obsession,
dass ich dich nicht wahrnehmen konnte. Eine Frau ohne jeden Gro�mut, eine Frau,
nicht bereit, mir etwas Liebe zu geben, nur ein ganz klein wenig.
Ich hab jedes Interesse an dir verloren. Und das macht mich sehr gl�cklich!
Ich gehe. -Setz dich. Ich bin nicht homosexuell,
das hab ich nur behauptet, um weiter f�r dich sorgen zu k�nnen.
Ich bereu es nicht, denn seit man mich f�r schwul h�lt, wirke ich wie ein Mann!
Du rufst morgen fr�h bei Franck an und erkl�rst ihm das gef�lligst alles.
Er spricht von dir wie von einem Held. -Er ist stolz auf mich! Ist das schlimm?
Er hat mich seit Jahren verachtet, jetzt interessiert er sich f�r mich.
Es ist krank, wenn ein Sohn seinen Vater daf�r bewundert, dass er schwul ist.
Er wird furchtbar entt�uscht sein. -Keine Sorge, das mach ich schon.
Und alles renkt sich wieder ein. Verzeih, aber ich lass dich nun allein.
Letztes Mal haben wir 'n Joint geraucht. -Was?
Haschisch. Er sagte, es w�r guter Stoff. Stimmte. Ich f�hlte mich wie 'n K�rbis.
Was erz�hlst du da? -Ich will dich warnen, sag ihm nicht,
wer ich wirklich bin. Er hat eine Krise, die warten wir erst mal ab, bevor wir
was unternehmen. Ich will den Kontakt, bei deiner Erziehung geht er kaputt.
Er braucht mich, schwul oder nicht. -Haben Sie gew�hlt?
Bringen Sie mir was Schweres, Deftiges. Madame bleibt nicht, ich esse alleine.
Wiedersehen. Es hat mich sehr gefreut.
Guten Abend. -Guten Abend.
Oh nein, das gibt's doch nicht.
Ich fasse es einfach nicht. -Ich sagte Ihnen, ich finde sie wieder.
Sie war auf lhrem Balkon? -Ja. Ich h�rte, wie sie miaut hat.
Wann? -Gerade eben.
Wie? Ich war hier. Ich h�rte nichts. -Ich liebe meine Frau nicht mehr.
Das ist doch mal 'ne gute Nachricht. -Ich muss von unserem Essen erz�hlen.
Obwohl man sagen m�sste "mein Essen". -Ist sie wirklich dieselbe?
Irgend etwas ist doch anders. -Was?
Ich wei� nicht, schwer zu beschreiben. Die andere war so v�llig gew�hnlich.
Aber diese doch auch. -Das hei�t nicht, dass es dieselbe ist.
Auch nicht, dass es eine andere ist.
Ich werde nie wissen, ob es dieselbe Katze ist, aber eins wei� ich sicher.
Sie sind nicht mehr derselbe Mann. (Miauen)
Jetzt kann man gar nicht mehr sagen, welche welche ist.
Ich will nicht um den hei�en Brei rumreden. Ich habe Sie raufgebeten,
weil ich nicht mehr wei�, wie ich mit Ihnen dran bin. Vor einigen Monaten
haben Sie sich offiziell geoutet, da sind wir uns einig.
Etwas sp�ter zeigten Sie Mademoiselle Bertrand wegen sexueller Bel�stigung an.
Sind wir uns immer noch einig? -Ja, Herr Direktor.
Und Tage darauf �berrasche ich Sie bei 'nem Liebesakt auf unseren Flie�b�ndern,
mit eben dieser Mademoiselle Bertrand. Und das vor unseren japanischen Kunden.
Die mich seither damit bombardieren, die Fabrik wieder besichtigen zu wollen.
Sch�n, dass Sie das am�siert. Aber ich finde das nicht lustig.
Ich habe das Gef�hl, dass Sie vorgeben homosexuell zu sein, um lhre Arbeit
zu behalten. Sie sind ein L�gner. -Sie haben Recht, das stimmt.
Ich log, ich bin nicht homosexuell. Bin ich also damit entlassen?
Ich glaube, das Problem liegt auf anderer Ebene.
Aber nein, das glaube ich nicht.
Sie sind vielleicht nicht schwul, aber Sie sind ganz sch�n gerissen.
Mein ganzes Leben bezeichnet man mich als Idioten. Das ist jetzt f�r mich
eine Bef�rderung.
(Musik)
(Gemurmel)
Bitte, meine Herrschaften. lhre Aufmerksamkeit.
Das kennen wir ja alles schon. Das wird ein Firmenfoto. Wir l�cheln.
Wir sind froh. Wir sind froh, in diesem gro�artigen Unternehmen zu arbeiten.
Der Monsieur ganz hinten links, ja, der blaue Anzug.
Ich bin nicht im Bild.
Alles klar. -Oh, Mist! Mein Schl�sselbein!
Wir w�ren dann soweit.
Ripped by Damaja.
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