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Original subtitles

Pech gehabt.

So, gleich gibt's was.

Sind Sie ein Sheriff?

Ihr seid aus Denver, was? - Ja, das stimmt.

Sie sind wohl ein Kopfgeldjäger.

Nein. Ich bin wohl aus ähnlichen Gründen wie ihr durch die Wüste gekommen.

Ganz schöner Verkehr in der Wüste.

Habt ihr nicht ein bisschen Munition für mich?

Ich hatte eine ziemlich heftige Diskussion,

dabei sind mir die Argumente ausgegangen.

Danke.

Schon gut, schließlich müssen Leute wie wir zusammenhalten.

Soll ich dir was sagen?

Als ich dich zuerst so da stehen sah, mit der Kanone im Anschlag,

da dachte ich: "Diesmal ist's aus".

Was soll das?

Werft die Revolvergürtel weg!

Du schaffst eure Gäule da rüber und montierst einen unter meinen Sattel.

Ist das der Dank für unsere Hilfsbereitschaft? - Stimmt genau.

So und jetzt setzt euch da drüben hin.

Halt!

Die Pfanne lass hier.

Gut. - Das freut uns.

Ich gönne es dir ja, aber willst du etwa die ganzen Bohnen verdrücken?

Mmh.

Hände hoch!

Mahlzeit.

Du Mistkerl, das vergess ich dir nicht,

du läufst mir schon mal wieder über den Weg.

Würde mich freuen.

Hey, warum bleibst du denn stehen?

Du denkst auch, Vorsicht ist besser als Nachsicht.

So, jetzt gibt's gleich was.

Furchtbares Ding, das der Kerl ihm verpasst hat.

Mann, hatte der einen Hammer.

Hände hoch!

Hast du was gesagt?

Na los, hoch mit den Flossen!

Hübsch brav sein, Bürschen, wenn du noch ein Weilchen Leben willst.

Hey, ihr habt mich erwischt. - Wieso erwischt?

Ich nehme an, ihr seid Rangers oder so was.

Du hast ja ganz schön die Hosen voll, erzähl mal.

Wie viel steht denn auf deinem Kopf, 500?

So viel leider nicht, ich bin noch Anfänger.

Aber Richter Fitzpatrick hat zu mir gesagt, wenn ich so weitermache,

bin ich bald Tausend wert. Bis jetzt sind es nur Fünfzig.

Fünfzig, mehr nicht?

Na hör mal, was hast denn du verbrochen? Hühner geklaut?

Nein. Truthühner.

Kannst die Händchen runternehmen.

Du kannst beruhigt sein, wir sind weder Rangers, noch was ähnliches.

Übrigens, hast du von der Sorte in der Gegend welche gesehen?

Nein, ein Sheriff war eine Weile hinter mir her,

aber ich bin ihm durch die Wüste entwischt.

Mit dem Klepper bist du durch die Wüste geritten?

Wieso, was hast du gegen ihn?

Na ja, der sieht doch eher wie ein Ziegenbock aus.

Er ist nicht gerade eine Schönheit, aber dafür ist er zuverlässig und treu.

Davon werden wir uns noch überzeugen.

Was hat euer Freund denn?

Ist er krank?

Nein, jemand hat ihm eins auf die Rübe geknallt, das ist ihm nicht bekommen.

Ach so, wer denn? - Ein Bulle von einem Kerl.

So eine Gemeinheit, immer auf die Kleinen.

Dieser Hurensohn! Na, wenn wir den zu fassen kriegen...

Ich habe erlebt, dass ein Dachschaden, der durch so einen Schlag entstanden ist,

durch einen zweiten Schlag wieder verschwunden ist.

Hä?

Ja, ja, das habe ich auch schon gehört.

Na also, mein Onkel zum Beispiel,...

der hat meinem Vater hinterrücks eins über den Schädel gedonnert.

Und dann langte er noch mal hin, um ihn fertigzumachen,

aber anstatt zu krepieren wurde mein Alter hellwach.

Er packte meinen Onkel beim Schlafittchen,

seinen leiblichen Bruder, und drehte ihm den Kragen um.

Warum wollt ihr es nicht mal versuchen?

Gern tu ich es nicht, glaub mir.

Aber vielleicht tickst du dann wieder richtig.

Pech, aber es klappt leider nicht immer.

Ja, ja, ja! Ja, das hab ich auch schon gehört.

Ach so? - Räumt ihn weg.

Dann auf Wiedersehen, alles Gute. - Wir müssen noch über das Pferd reden.

Welches Pferd?

Deins, du Trottel. Oder siehst du hier ein anderes?

Das bleibt hier. - So?

Na ja, ich habe nichts dagegen. - Das habe ich gewusst.

Wenn es auch einverstanden ist...

Bist du einverstanden?

Wie ihr seht, es will nicht.

Jetzt werden wir uns wohl ein bisschen miteinander schießen müssen.

Du bist gar nicht so dumm, wie du aussiehst.

Pip? Hast du was dagegen, wenn ich ihn mir vorknöpfe?

Nein, viel Vergnügen.

Verpass ihm ein paar Kratzer und schick ihn weg, zu Fuß.

Nun mach Schluss, Dave, die Bohnen sind fertig. - Na schön, ich hab auch Hunger.

Werft die Bohnen, äh, die Gürtel weg.

Setzt euch da drüben hin.

Mmh, gut.

Mach keinen Quatsch, du kannst uns doch nicht einfach so abknallen!

Oho, meinst du, das kann ich nicht?

Ich hab euch ja gesagt, ich bin da Anfänger,

wie verhält man sich denn in so einem Fall?

Hör mal, ich an deiner Stelle würde das Ganze einfach vergessen.

Wir wollten doch nur einen kleinen Scherz machen. Stimmt's?

Du bist aber nicht an meiner Stelle.

Hey, ich weiß, was wir machen. Haut euch gegenseitig in die Fresse.

So lange, bis keiner mehr auf den Beinen steht, dann lass ich euch leben.

Na los, trimmt euch fit.

Hey, pass auf!

Sag mal Kleiner, was hast du mir da vorhin von deinem Bruder erzählt?

Lass mich bloß mit diesem Idioten zufrieden,

wenn ich den noch mal zu fassen kriege...

Na, wen habt ihr den wieder am Wickel? - Wen schon? Joe, deinen kleinen Liebling.

Was hat er denn ausgefressen? - Dann hör mal zu.

Vor ein paar Tagen hatte sich der Kleine eine Pferdeherde untern Nagel gerissen.

Da kreuzt der müde Joe auf

und hatte nichts Besseres zu tun, als die Gäule ein paar Hungerleidern zu schenken.

Ich an der Stelle von dem Kleinen hätte ihn dafür glatt angezeigt.

Er hätte seinen eigenen Bruder anzeigen sollen?

War doch 'ne Sauerei. - Also los, komm schon.

Wohin? - Mach schon, das Wasser ist heiß.

Mal sehen, ob wir die Dreckkruste abkriegen.

Und du?

Wach auf aus deinem Delirium und hol mir ein paar Eimer Wasser.

Ja, ja, schon gut.

Willst du wohl aufstehen, du fauler Sack?

Den ganzen Tag saufen und pennen!

So was sollte man verbrennen.

Armer Jonathan...

Nicht mal auf dich nimmt diese Furie Rücksicht.

Hey Pearl, komm mal ganz schnell her!

Verdammt noch mal! Was willst du?

Du sollst rauskommen, beeil dich.

Immer muss der Kerl einen auf Trapp halten, das ist zum aus der Haut fahren.

Mit dem einen Fuß wäre ich beinahe fertig geworden,

wenn dieser dämliche Hund nicht wieder dazwischen gequatscht hätte!

Jede Minute hat er was anderes.

Also los, raus damit! Hast du wieder eine von deinen Herzattacken?

Nein, aber viel hätte nicht gefehlt.

Hörst du nichts, riechst du nichts?

Oh Joe! - Ja!

Du Lausejunge! Hast du Sehnsucht nach deinem Mütterchen gehabt?

Wir dachten schon, die Geier hätten deine Knochen blank poliert.

Wo hast du eigentlich so lange gesteckt? - Och, auf Reisen.

Warum hast du keine Karte geschickt? - Ich kann nicht schreiben,

und ihr nicht lesen. - Klingt logisch.

Komm mit! Du wirst Augen machen, wir haben eine große Überraschung für dich.

Hey, Kleiner. Sieh mal, wer hier ist.

Hallo!

Was ist denn los? Freust du dich nicht, deinen Bruder wiederzusehen?

Nein!

Schwein! - Tja, du musst den Kleinen verstehen.

Dieser Armleuchter hier ist schließlich Schuld daran,

dass sein Bruder eine wertvolle Pferdeherde verloren hat.

So eine Aufregung wegen 'n paar Kleppern. Halt den Rand und deck den Tisch!

Und weißt du, was du jetzt tust? Es mit Wasser und Seife versuchen.

Willst du schon wieder gehen? - Wenn du bleibst, ja.

Hey, Kleiner, wenn ich du wäre, würde ich den Burschen wie eine Katze ersäufen.

Nein, du lässt dir doch von dem alten Saufsack nichts einreden?

Ma?

Wenn ihr nicht aufhört, euch zu zanken, stifte ich Frieden,

und zwar mit der Axt, verstanden?

Los, setzt euch endlich hin, das Essen ist fertig.

Oh, seht mal!

Na, was sagt ihr dazu?

Was ist denn das?

Hab nicht drauf geachtet, er flog ziemlich hoch, als ich geschossen habe.

Könnte ein Adler sein. - Von mir aus.

Ich koste mal. - Halt!

Sag mal, willst du dir den Bauch vollschlagen, ohne vorher zu beten?

Himmel, Arsch und Wolkenbruch! Da kommt man beinahe um vor Hunger,

und jetzt fängt das Weibsbild wieder mit seiner frommen Tour an.

Heilige Jungfrau, vergib ihm.

Er war sein Leben lang ein Hurenbock und ein Saufbold.

Aber glaube mir, er ist im Grunde ein harmloser Idiot.

Sieh dir lieber meine Söhne an, sie sind meine einzige Freude.

Tu mir den Gefallen und beschütze sie, hm?

Amen.

Na endlich! - Ich habe Amen gesagt!

Verfressene Bande.

Amen. - Amen.

Hey!

Los, trinken wie 'n Schluck.

Auf euer Wohl, Jungs. Und möge der Herr euch...

Kannst du den Herrn nicht mal aus dem Spiel lassen?

Der wird bestimmt auch gerade essen und will seine Ruhe haben!

Tschuldigung, ich wollte ihn wirklich nicht stören.

Halt, das gehört mir!

Sagt mal,

habt ihr keine Lust bei uns zu bleiben und euer Landstreicherleben aufzugeben?

Wozu denn? - Sollen wir arbeiten?

Wie kommt ihr denn auf die verrückte Idee?

Ihr könntet heiraten.

Es gibt da ein paar Hennen im Saloon,

die nur auf den richtigen Hahn warten, stimmt's?

Aus solchen Mädchen werden immer die besten Ehefrauen.

Und eure Mutter ist dafür ein gutes Beispiel, Jungs.

Ihr hättet sie an unserem Hochzeitstag sehen sollen, sie war einfach 'ne Wucht.

Ihr könnt euch nicht erinnern, ihr wart damals noch zu klein.

Du reichtest gerade bis an den Tisch und du hast noch die Flasche bekommen.

Die Hochzeit fand damals im Saloon statt.

Ich sehe sie direkt noch vor mir stehen,

sie hatte in Kleid aus rotem Samt an, mit lauter Spitzen.

Ich glaubte, das sie jede Sekunde rausplatzt

und sie lachte mich an, ihre Augen strahlten vor Glück.

Ihr Gesichtsausdruck war ungefähr der gleiche,

wie der einer halb verhungerten Hyäne.

Hey Pearl, die Flasche ist gleich leer,

da drüben steht noch eine, hol sie mal rüber.

Du isst ja sowieso nichts mehr, ich nehme den Rest.

Oh...

Wir kriegen Besuch.

Wie viel sind es?

Vier.

Tragen sie 'nen Stern auf der Brust? - Nein.

Wie sehen sie denn aus?

Mh, wie soll ich das sagen? Leicht lädiert.

Esst weiter, Jungs. Du kümmerst dich um sie, Alte.

Seht mal, wer da sitzt.

Die Welt ist klein.

Ja, klein und voller Überraschungen.

Werft die Schießeisen weg!

Dicker, du auch!

So ist es brav.

Einen kleinen Moment noch, Liebling.

Erledigt.

So und jetzt haut ab! Vorwärts!

Raus mit euch, wird's bald?

Verschwindet endlich, dalli-dalli!

Lasst euch hier ja nicht wieder sehen, ihr Strauchdiebe!

Sonst mach ich Blumendünger aus euch!

Hier, trink das.

Danke, Schätzchen.

Jungs, der Alte möchte euch gerne noch was sagen.

Hört ihn euch in Ruhe an. Er meint es gut mit euch.

Geht's ihm so schlecht?

Ach, sein Herz, ihr wisst ja.

Aber diesmal hab ich das Gefühl, dass er es nicht übersteht.

Na kommt schon!

Hört mich an, Jungs.

Irgendwann kneift jeder mal den Arsch zu

und ich habe das Gefühl, dass es bei mir auch jetzt bald soweit ist.

Der Abschied von dieser Welt würde mir leichter fallen,

wenn ich wüsste, das meine Söhne was Ordentliches geworden sind.

Joe, du machst mir am meisten Sorgen.

Seit Jahren treibst du dich in der Weltge...

...in der Weltgeschichte rum, ohne einen ordentlichen Beruf zu haben.

Du kannst prima mit den Karten umgehen, aber ich habe noch nie gehört,

dass du irgendwann mal was damit verdient hast.

Ich rate dir, es mal mit Pferden zu versuchen.

Aber vorsicht, das ist eine schwierige und riskante Sache.

Wenn du Erfolg haben willst,

musst du noch sehr viel lernen, sonst endest du am Strick.

Nimm dir ein Beispiel an dem Kleinen, das ist ein begabter Bursche.

Er ist noch nicht vollkommen,

aber eines Tages wird er mal echte Spitzenklasse.

Deshalb...

versprecht mir in meiner letzten Stunde, dass ihr von nun an zusammenarbeitet.

Was?

Du sollst dich von jetzt an um deinen Bruder kümmern,

er ist der Jüngere und braucht noch jemand, der ihn anlernt und beschützt.

Sei zu ihm, als ob er dein Bruder wäre.

Der Alte hat 'ne Meise!

Wenn hier jemand beschützt werden muss, dann ich!

Schämst du dich nicht, deinem Vater seinen letzten Wunsch abzuschlagen?

Also gut, ich werde auf ihn aufpassen.

Los, mach, dass du rauskommst!

Sonst helf ich ein bisschen nach!

Und lass gefälligst deinen verdammten Schlitten hier stehen!

Na schön, wenn er dir nicht gefällt...

Nein, er gefällt mir nicht!

Na, war er nicht klasse?

Er hatte es sich nun mal in den Kopf gesetzt, euch zu versöhnen.

Lass nur, ich kümmere mich um den Kleinen.

Pearl, schnell ein Flasche Whisky, ich glaube, den habe ich jetzt verdient.

Ich hab von dem vielen Reden 'ne trockene Kehle.

Du magst ja keinen Whisky. - Doch!

Warum kannst du nicht im Sattel sitzen, wie ein vernünftiger Mensch?

Ich werde immer so leicht müde, das weißt du doch.

Wohin reiten wir? - Nach Norden.

Warum nach Norden? - Weil ich es sage, verstanden?

Ich werd doch wohl noch das Recht haben... - Du hast gar kein Recht!

Entweder du tust, was ich sage, oder du kriegst 'n Tritt!

Wohin kriege ich den Tritt?

Mmmh...

Hey, wach auf, es gibt Arbeit.

Maskier dich!

Warum denn?

Regel Nummer 1:

Wenn man die Absicht hat, einen Überfall zu machen,

verbindet man sich das Gesicht, damit man nicht erkannt wird, klar?

Na klar.

Wir müssten 'nen längeren Hebel haben. - So ein Pech.

Nimm du den Kleinen.

Schnell, versteck dich im Wagen! - Na los doch, los!

Hände hoch!

Ich habe gesagt: "Hände hoch"!

Mach keine Dummheiten, verstanden?

Was soll die verdammte Knallerei?

Zum letzten Mal! Entweder du nimmst die Hände hoch oder es gibt ein Unglück!

Wenn er sie noch höher hebt, schmeißt er das Kind hin.

Geld her, aber ein bisschen plötzlich!

Alles was wir besitzen, ist die Kraft unserer Arme, Mister.

Wir sind unterwegs, um Arbeit zu suchen.

Allein dafür müsste man dich über den Haufen schießen.

Los, beeil dich, spring auf den Wagen!

Bitte Mister, wir haben... - Du bist ruhig!

Hallo.

Ich habe Hallo gesagt.

Seid ihr... Seid ihr Banditen?

Ja, also, ich würde sagen, gewissermaßen...ein bisschen.

Wir haben nichts, gar nichts, wir sind arme Farmer.

Oh, oh, das tut mir leid.

Hey! Verdammt noch mal, was ist denn los?

Wiedersehen. Bleib hier und hab keine Angst.

Da drin ist nichts, außer ein paar Lumpen und trockenes Brot.

So wird es euch nie gelingen, das Rad auszuwechseln.

Wir sitzen schon seit drei Tagen hier fest.

Und zu allem Unglück hat der Junge einen kranken Bauch und äh...

Das hört man.

Ich bin sehr in Sorge, er muss so schnell wie möglich zu einem Arzt.

So? Dann müsst ihr doch Geld haben, um ihn zu bezahlen?

Wir verkaufen eben unseren Wagen, wenn es nötig ist.

Die armen Leute.

Na los, mach schon! - Moment, ich kann doch nicht hexen.

So einfach ist das nicht.

So, das wär's.

Ihr braucht nur noch die Narbe zu schmieren und den Keil reinzustecken.

Meinst du nicht, dass man ihnen ein bisschen unter die Arme greifen sollte?

Darf ich? - Mm.

Vielen Dank. Wenn alle Menschen so großzügig wären,...

Ja, dann würdet ihr euch von morgens bis abends ausrauben lassen.

Na, was ist?

Hey, hopp! Eins, zwei...

Merkwürdige Banditen.

Hübsch hier.

Der Anblick da ist noch hübscher.

Der da drüben gefällt mir weniger.

Du musst vor allen Dingen vermeiden, Aufmerksamkeit zu erregen.

Benimm dich ganz unauffällig. - Klar, mach ich.

Die Beiden gefallen mir nicht.

Behaltet sie im Auge.

Willkommen in Tascosa, Gentlemen.

Sie werden sich bestimmt bei uns wohlfühlen.

Wenn Sie Arbeit suchen, sind Sie hier genau richtig.

Schon gut, kümmere dich um die Pferde. - Zu dem musst du besonders nett sein.

So, ich geh erst mal zum Waffenhändler.

Du siehst dich inzwischen ein bisschen um,

das Nest sieht meiner Meinung ganz vielversprechend aus.

Sollte dir zufällig der Zeigefinger jucken, beherrsch dich.

Möge der Herr euch behüten.

Danke vielmals, Opa! Wir treffen uns im Saloon.

Ich hab nichts zu trinken bestellt.

Hey Boss...

Ja, was ist denn noch? - Gib mir was zu trinken.

Wenn du Streit suchst...

Nein, dazu bin ich viel zu müde.

Scheint ein nettes, friedliches Städtchen zu sein.

Um Gottes Willen, Mann, berufen Sie es nicht.

Wieso?

Weil Wildcat Hendrix mit seinen Kumpanen hier ist.

Wo der aufkreuzt, ist es bald aus mit dem Frieden.

Wildcat... Wer ist das?

Noch nie von ihm gehört? Ein Berufsspieler.

Er verlässt sich mehr auf seine Geschicklichkeit, als auf das Glück.

Aber wenn man mal was sagt, wird er giftig.

Er ist bestimmt im Saloon, aber passen Sie auf,

wenn Sie ihn beobachten, das macht ihn nervös.

Hallo, Ihr Gewehr ist fertig.

Halt, wo willst du hin?

Weißt du nicht, wer das ist?

Wildcat Hendrix, ein Berufsspieler.

Von mir aus. Hast du etwa Angst vor ihn?

Gib mir ein paar Dollar.

Gut, aber bleib friedlich.

Den haben wir geschafft.

Ich würde gern ausprobieren,

ob Wildcat Hendrix wirklich nicht zu schlagen ist.

Zu fünft macht es mehr Spaß.

Die höchste Karte gibt, oder?

Hä?

Okay.

Ich passe.

Ich eröffne mit zehn Dollar.

Darf ich die Eröffnung sehen?

Aha...

Bei uns wird abgehoben, Mister.

Ich eröffne mit Zehn.

Ich sage Fünfzig

Bei mir kostet es Hundert.

Zwei. - Eine.

Zwei.

Ich brauch keine.

Ich bringe Hundert.

Die und noch Hundert.

Sie haben falsch gespielt, Mister.

Wer sagt das?

Das sage ich.

Darf ich Sie vorher zu einem Drink einladen?

Man sagt, wenn man vorher einen Whisky getrunken hat,

tut eine Kugel im Bauch weniger weh.

Der Gentleman bekommt einen Doppelten,

dann werden Sie überhaupt nichts spüren.

Los, beeil dich!

Guter Trick, nicht wahr?

Soll ich ihn dir noch mal zeigen?

So, das genügt!

Noch mal?

Das hast du nicht umsonst getan.

Doch, das kostet dich keinen Cent.

Verdammter Hund!

Schlechter Verlierer...

Der ist erst mal bedient.

Hey, sag mal, wie viel haben wir gewonnen?

Du meinst, wie viel ich gewonnen habe, du hast ja verloren.

Na schön, heb es für mich auf, Kleiner.

Soll ich dem Sheriff Bescheid sagen?

Diesen Hendrix, den haben die ganz schön hochgenommen.

Wiedersehen. - Wiedersehen.

Ho, ho...

Mr. Parker! Mr. Parker!

Ja?

Drüben im Saloon sind zwei tolle Kerle,

die haben vielleicht was auf dem Kasten, die sollten Sie engagieren.

Nett, dass du mich darauf aufmerksam machst, Stevens,

aber ich bin ausreichend versorgt.

Außerdem erwarte ich jeden Moment noch ein paar Scharfschützen aus Denver.

Selbstverständlich, Mr. Parker. Sie sind der Boss.

Ja, Stevens, diesmal hast du recht.

Auf Wiedersehen beehren Sie mich wieder. - Vielen Dank.

Ach, mein blonder Engel...

Ach, mein Retter...

Hallo!

Hallo, Sie da!

Äh, meinen Sie mich?

Ja.

Ich, äh... - Ich bin ja so froh, dass ich Sie wiedersehe.

Ich möchte Ihnen nämlich dafür danken, dass Sie uns überfallen haben,

äh, ich meine, gerettet haben, natürlich.

Oh, bitte...

Wir hatten nie die Absicht, Sie zu überfallen,

es war 'ne Art Ablenkungsmanöver.

Ich hab doch gleich gemerkt, dass ihr keine Banditen seid.

Natürlich nicht.

Wir, äh...

Ihnen kann ich es ja anvertrauen,

wir sind in geheimer Mission, aber nicht weitersagen.

Oh, dann seid ihr Geheimagenten, ja?

Ich kann dazu nichts sagen.

Diskretion ist für unsereins das Wichtigste.

Und Sie? Haben Sie vor, hierzubleiben?

Ihr Vater hat mir gesagt, dass er Arbeit sucht,

ich bin sicher, hier wird er was finden.

Hier suchen sie nur Revolverhelden, keine Farmer.

Soviel ich weiß, fahren wir morgen nach San José.

Aha, San José...

Ja, kennen Sie es?

Öh, klar, wie meine Westentasche.

Ein hübscher, aufstrebender Ort. Er wird Ihnen gefallen.

So?

Sie können unbesorgt sein, es ist nichts Schlimmes.

Wiedersehen. - Danke Doktor.

Ich glaube, ich muss mich jetzt verabschieden.

Augenblick, ich möchte unbedingt meinen Eltern sagen,

dass Sie keine Banditen sind.

Ma, Pa, das ist der Gentleman... - Aber natürlich!

Der Gentleman, der uns half, als wir mit dem Wagen festsaßen.

Ich hab ihn sofort wiedererkannt. Du auch Ma?

Selbstverständlich. - Das werden wir Ihnen nie vergessen, Mister...

Vater, er kann uns seinen Namen leider nicht sagen.

Er ist Geheimagent und dienstlich hier.

Ja, dienstlich.

Wir haben Informationen erhalten,

das finstere Elemente hier ihr Unwesen treiben wollen.

Bitte verratet dem Captain nicht, dass ich euch was gesagt habe.

Er ist nämlich sehr streng. - Keine Angst, das tun wir nicht.

Haben sie gesungen?

Sie können völlig unbesorgt sein, Captain.

Wir wissen, wie man ein Geheimnis bewahrt.

Das will ich auch hoffen! Wie geht's seinem Bäuchlein?

Der Doktor hat gesagt,

es wäre nichts Schlimmes, es handelt sich um, äh...

Wie heißt das denn? - ...um Flatulenzen.

So, was ist das?

Ach, so nennt man das hier in der Gegend.

Der Junge braucht bestimmt sehr viel Pflege.

Kippt ihm ein paar doppelte Whisky rein, dann wird's schon wieder.

Darf ich? - Mmh.

Vielen, vielen Dank, Captain.

Wenn es noch mehr Menschen auf der Welt gäbe, die so gut sind wie Sie...

...dann würde der da Alkoholiker werden.

Ich habe gehört, das es hier das beste Essen weit und breit gibt.

Bedaure Gentlemen, Zutritt nur für Mitglieder.

Wollen Sie unsere Ausweise sehen?

Bitte.

Agenten, da gibt es keinen Zweifel.

Darf ich bitten, Gentlemen?

Ich bin für Vorsicht.

Da sind sie.

Bitte.

Ist Ihnen der Tisch recht?

Also...

Also was, Monsieur? - Bring uns was zu essen.

Ich würde vorschlagen... - Red nicht, bring uns was zu essen!

Selbstverständlich.

Ich empfehle Ihnen... - Du sollst uns niemanden empfehlen,

du sollst uns was zu essen bringen und zwar plötzlich!

Antoine. Wein für die Gentlemen.

Ich hab Sie gewarnt. - Das war doch zu erwarten.

Ich habe damit gerechnet, dass die Regierung...

Tut mir einen Gefallen und kümmert euch nicht um sie.

Wenn sie gefährlich werden, bringen wir sie zum Schweigen.

Ich hoffe, das soll nicht bedeuten... - Lopert, ich bitte Sie.

Wie können Sie das denken?

Beamte tötet man doch nicht, die kauft man.

Ist Ihnen schon mal einer begegnet, der nicht käuflich ist? Ich kenne keinen.

Tu das nicht noch mal, Freundchen.

Ein bisschen übertrieben, finde ich.

Aber das muss selbst ihr ärgster Feind den beiden lassen,

dass sie ihren Job verstehen.

Wenn wir bisher nur den Verdacht hatten, dass sie Geheimagenten sind,

jetzt haben sie es uns bewiesen.

Schon gut.

Voilà.

Chares à la Madeleine.

Avec petits buignons, marons glaces,

pommes de terre, champignons sautes.

Ich hoffe, es sagt Ihnen zu, Gentlemen.

Warum grinst du so dämlich?

Et voilà.

Et voilà.

Oh, vielen Dank. Sie werden sehen, die Sache ist einfacher, als wir dachten.

Bologne rose, Messieurs.

Darf ich öffnen?

Einfach empörend.

Verzeihung, haben die Gentlemen irgendwelche Wünsche für den Nachtisch?

Haben wir welche?

Ja, wir haben.

Antoine! - Tut suit.

Grand Marnier, Cointreau? Curacao?

Och Gott, wissen Sie... Was meinst du?

Dasselbe wie du.

Ja, ich auch. - Bien, Monsieur.

Et voilà.

Halt! Der Affe hat gesagt, dass er die Dinger verbrennen soll!

Ich hab's genau gehört!

Aber Crêpes Suzettes müssen doch flambiert werden.

Quatsch!

Voilà. - Mahlzeit.

Ich werde gleich morgen mit den beiden reden,

man soll so eine Sache niemals auf die lange Bank schieben.

Danke.

Ah, da sind sie ja.

Guten Tag, Gentlemen.

Guten Tag, Mister... - Parker, James Parker.

Das ist Mr. Lopert, mein Kompagnon. - Freut mich sehr.

Gentlemen, darf ich Sie mit dem Captain bekannt machen?

Donnerwetter, das ist ja ein prachtvolles Tier.

Pferdeliebhaber scheint mir. - Allerdings.

Gentlemen,...

ich nehme an, Sie sind sich darüber im Klaren,

aus welchen Gründen ich dieses Zusammentreffen arrangiert haben.

Sie gestatten mir sicher, deshalb sofort zur Sache zu kommen.

Ich glaube, wir haben es nicht nötig, Versteck zu spielen, nicht wahr, Captain?

Das Einzige, was ich von Ihnen verlange ist, dass Sie ein Auge zudrücken.

Gestatten Sie, Captain?

Und während der Captain ein Auge zudrückt, wollen Sie...

Genau das.

Da wäre nur noch eine winzige Schwierigkeit.

Während der Captain ein Auge zudrückt, sieht er immer noch mit dem anderen.

Zweitausend Dollar, wenn er alle beide zudrückt.

Zwei mal zwei macht vier.

Sie legen doch keinen Wert darauf, dass ich die Augen offenhalte?

Gut, einverstanden, viertausend Dollar.

Ich habe ja gewusst, dass wir eine Lösung finden werden.

Beamte sind auch Menschen und die Regierung ist etwas knauserig, richtig?

Na ja...

Dann wären wir uns also einig, Gentlemen?

Danke.

Gentlemen, es war mir wirklich ein Vergnügen.

Ich kann mich dem nur anschließen.

Maddock, musst du denn dauernd rumballern?

Das hast du doch nicht nötig, du bist der beste Schütze, den ich kenne.

Maddock hätte es vorgezogen, Ihnen auf andere Art die Augen zu schließen,

aber ich bin nicht für solche Methoden, die sind mir zu primitiv.

Das finde ich sehr vernünftig, Mr. Parker.

Außerdem muss man immer damit rechnen, dass man dabei mal an den Falschen gerät.

Ausgezeichnet, Lieutenant.

Reiten Sie wieder nach Tuscosa?

Nein, wir wollen... - Nach San José.

Großartig.

Dort können Sie sich davon überzeugen, dass es nichts gibt,

was für die Regierung interessant wäre.

Können Sie irgendwas feststellen, wenn Sie beide Augen zudrücken, Captain?

Kaum.

Verständigen Sie unsere Leute in San José, Lopert.

Lasst mich endlich zufrieden und schert euch zum Teufel.

Ich bitte Sie, Señor, Sie müssen uns unbedingt helfen.

Wir sind doch schließlich auch Amerikaner.

Das ist wirklich ein guter Witz.

Sie können vielleicht darüber lachen, aber wir nicht.

Haut endlich ab, verdammt noch mal!

Bitte.

Sie müssen die frommen Väter... - Vamos, vamos!

Was sollen wir denn jetzt machen?

Wir können nur noch die Heiligen bitten, uns zu helfen.

Ich glaube, dieser Sheriff da ist ein großer Armleuchter.

Worauf du einen lassen kannst.

Señores!

Señores!

Darf ich Ihre Pferde in unseren Stall bringen?

Ich werde sie gut pflegen. Sie werden bestimmt zufrieden sein.

Wenn dein Auge der Beweis für die Zufriedenheit deiner Kunden ist,

lassen wir die Pferde lieber hier.

Sie irren sich, Señor. Das war kein Kunde.

Na schön, nimm die Pferde mit. - Gracias.

Eure Schießeisen.

Was willst du damit? - Aufheben.

Bei mir habt ihr keine Artillerie nötig. - Stammt die Idee von dir?

Nein, aber ich finde sie trotzdem gar nicht so dumm.

Hier wird ohne Waffen gesoffen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.

Und benehmt euch anständig. Sonst schmeiß ich euch raus,

bevor ihr überhaupt an einem Schnapsglas riechen konntet.

Sind Sie immer so nett?

Nein.

Nur wenn ich gute Laune habe.

Okay.

Das müssen die beiden sein, die Parker gekauft hat.

Mensch, ist das ein Publikum. - Kennst du jemand?

Der da ist Rex Smith, ein Pferdedieb.

Gefährlich?

Neben ihm sitzt Lenny Smith, ein übler Halsabschneider.

Und der Dritte? - Das ist Stingray Smith.

Revolverheld und Kopfgeldjäger.

Der Schlimmste von den dreien.

Also fang keinen Stunk an. - Mmh.

Dreh dich nicht um,

eben hat einer von den Typen zu dir rübergesehen

und hat furchtbar angefangen zu lachen.

Du, der hat was gegen dich, eben hat der wieder so gegrinst,

hast du es gemerkt?

Was ist? Ich möchte gern mitlachen.

Setz dich hin. - Du lässt dich von dem anfassen, Kleiner?

Wenn du das noch mal versuchst... - ...zerbrechen wir euch sämtliche Knochen.

Donnerwetter, das würde ich gern mal sehen.

Ach, du meine Güte.

Hier her, los Jungs!

Eine unsympathische Gesellschaft.

Wollen wir den da mitnehmen?

Also dann, auf Wiedersehen.

Für die gibt's bestimmt 'ne hübsche Belohnung.

Tag.

Bist du verrückt geworden, du Idiot?!

Wie oft muss ich dir noch sagen, dass du dich hier nicht sehen lassen sollst?

Hallo Sheriff.

Was kann ich für euch tun?

Sie können uns für die Flaschen hier fünfhundert Dollar Pfand auszahlen,

um mit dem wichtigsten anzufangen.

Was? Ja, ja, natürlich, sofort.

Wo habt ihr die denn erwischt? - Im Saloon.

Nein. - Doch.

Sperren Sie die Burschen ein.

Ja, gern.

Mit Vergnügen.

Ab durch die Mitte.

Macht's euch da drinnen gemütlich.

Na los!

Wird's bald?

Hau schon ab!

Die Halunken sollen mich kennenlernen.

Unterschreiben!

Hier habt ihr die Belohnung. - Na prima.

Machen Sie es gut, Sheriff. Wir sehen uns noch.

Ach, das hätte ich beinahe vergessen...

Ich soll von Mr. Parker grüßen. - Danke. Hä?

Dann sind Sie... - Ja, wir sind.

Was soll ich mit denen machen?

Die arbeiten doch auch für Parker, nicht wahr?

Alle arbeiten für Parker in San José,

Na also, wo ist das Problem?

Ich meine, es ist doch nicht nötig, die Jungs hier lange festzuhalten, oder?

Ein paar Tage, der Form halber.

Dann lassen Sie sich fesseln und niederschlagen, sieht besser aus.

Sie müssen auf Ihren Ruf als Sheriff achten.

Dann setzen Sie wieder fünfhundert Dollar auf ihre Ergreifung aus.

Lebend, wenn Sie wert drauflegen, mh?

Sie wissen, dass Parker es nicht gern hat, wenn man in der Mission rumspioniert?

Ja, das wissen wir.

Kannst du mir vielleicht verraten, was wir hier machen?

Wir liegen auf der Lauer wie Pferdediebe.

Vergiss nicht, wir sind Pferdediebe.

Du musst allerdings noch eine Menge lernen.

Worauf warten wir?

Dass die Pferde herkommen und uns das Gesicht lecken?

Ich mache dir einen Vorschlag, Kleiner.

Wie wär's, wenn wir uns mal in der Mission umsehen?

Ich habe das Gefühl, dass dort... - Psst!

Meiner Meinung nach sind es etwa 25, vielleicht 30.

Sieh mal nach, ob ich Recht habe.

Hüa! Hüa! - Zieh, na los doch!

Na, stimmt's?

Es sind zwei müde Maultiere.

Zwei was?

Hüa! Hüa!

Sieht aus, als wären sie im Fluss stecken geblieben.

Ja, ist mal was anderes.

Wollen wir ihnen nicht helfen? - Nein!

Hüa! - Na los doch!

Wenn jetzt kein Wunder geschieht, kommen wir hier nicht mehr raus.

Vater, wir sind gerettet! - Was heißt das?

Sie schickt uns der Himmel.

Wieso, brauchen Sie Hilfe? - Das kann man wohl sagen.

Die Biester stehen hier wie angewurzelt und wollen einfach nicht weiter.

Na denn.

Die werden wir schon in Trab bringen.

Halten Sie sich ganz fest an mir.

Gleich hauen sie ab, wie von der Tarantel gestochen.

Es wird bald dunkel, Lieutenant.

Fertig? Also dann ab dafür.

Weg da vorn!

Hüa!

Hüa!

Eigensinnig und stur wie Maultiere.

So, jetzt könnt ihr losfahren.

Hüa! Hüa!

Hüa!

Hüa! Hüa!

Ho!

Danke, Captain!

Aber das war doch selbstverständlich. Wollen Sie noch weiter?

Nein, es wird bald Nacht, wir wollen hier unser Lager aufschlagen.

Ich mach Ihnen einen Vorschlag, bleiben Sie bei uns.

Meine Tochter kann sehr gut kochen.

Hast du das gehört? Gut kochen kann sie auch.

Na?

Sie können wirklich fabelhaft kochen.

Ich hab noch nie im Leben Bohnen gegessen, ich meine, solche Bohnen.

Danke.

Sehen Sie mal, die Sterne leuchten heute Nacht besonders hell, finden Sie nicht?

Ja, vor allem die großen, die kleinen viel weniger.

Ja, das stimmt. Das ist mir noch gar nicht aufgefallen.

Euch Geheimagenten entgeht wohl überhaupt nichts. - Ja.

Wussten Sie, dass das Wasser eines Flusses immer in der gleichen Richtung fließt?

Nein.

Und wussten Sie, dass ich, äh, das wir...

Ich meine... - Was?

Was?

Wo fahrt ihr hin?

Nach Norden. - Wohin?

Nach Norden. - Aha.

Eine wunderschöne Gegend.

Wenn du willst, komm ich dich besuchen.

Oh...

Nein, Lieutenant, nein, bitte nicht.

Lieutenant! - Verdammte Schei...!

Sagen Sie mal, Sie vom Geheimdienst gönnen sich wohl gar keine Ruhe?

Tja, Diebe und Verschwörer schlafen auch nicht.

Ah, da kommen die beiden ja.

Ich hoffe, Lieutenant, Sie haben nicht vergessen, dass Sie im Dienst sind.

Ich weiß, was meine Pflicht ist, Captain,

aber eine kleine Ausnahme wird doch hin und wieder gestattet sein.

Nein!

Ist das ein Befehl? - Ja, das ist ein Befehl.

Madame, Miss, Sie sehen, die Pflicht ruft.

Wiedersehen, junger Mann. Halt die Ohren steif.

Wiedersehen.

Das klingt aber schon viel besser.

Ja, aber er braucht noch mehr Pflege.

Kauft im noch eine Flasche Whisky. Der hilft gegen alles.

Wenn es auf der Welt mehr so großzügige Menschen geben würde, wie euch...

Ja, dann wärt ihr bald Millionäre.

Brave Kerle. - Ja.

Wie wär's mir der? - Nein, die fährt über die Grenze,

da sitzen nur lauter verhungerte Peones drin.

Besser wir warten noch zwei Tage und nehmen die nach San Antonio und Houston.

Wo wollen wir sie überfallen, am Fluss?

Nein, die Methode ist doch vollkommen überholt.

Heutzutage werden Postkutschen an den Stationen überfallen.

Wenn die Passagiere sich ausruhen, das ist viel bequemer.

Oh, das isser.

Was gibt's da zu glotzen?

Sind Sie wegen der frommen Väter gekommen, Señores?

Was für Väter?

Die von der Mission, Señor.

Sehen Sie nur, was sie mit mir gemacht haben.

Als ich zum Beichten da war, haben sie mich in den Hintern getreten,

anstatt mich loszusprechen.

Du hast wohl ganz schön was auf dem Kerbholz gehabt, was?

Nicht doch, Señor.

Sehen Sie, früher sind die frommen Väter immer nur gut zu allen gewesen,

aber jetzt sind sie die reinsten Teufel. Sie saufen, fluchen, spielen.

Sogar Weiber wollen sie.

Und wenn wir zum Beichten kommen... - Treten sie euch in den Arsch.

Ja, Señor. Und wie.

Also gut. - Nein, Señor, also schlecht.

Nein, du hast mich nicht verstanden. Also gut, wir sprechen mit den Vätern.

Wirklich, Señores? - Klar, sicher.

Danke, Señor. Vielen Dank.

Irgendwas scheint mit den frommen Vätern nicht zu stimmen,

wenn die ihren Beichtkindern in den Hintern treten.

Nein...

Aber wenn du vielleicht daran denkst... - Nein, ich denke nicht daran.

Ich finde es nur komisch, das Parker uns so viel Geld gibt,

damit wir beide Augen zudrücken.

Und der Sheriff hat uns gewarnt,

dass wir diesen versoffenen Vätern nicht zu Nahe kommen sollen.

Also, ich weiß nicht, Kleiner.

Dahinter scheint etwas zu stecken, das mehr als viertausend Dollar wert ist.

Na und? - Na ja.

Mach auf, Bruder. Hab keine Angst.

Gelobt sei Jesus Christus.

Warum?

Nun, wenn der fromme Pilger oder der müde Wanderer an unsere Pforte klopft,

dann begrüßen wir ihn mit den Worten "Gelobt sei Jesus Christus".

Und er antwortet: "In Ewigkeit, Amen".

Ah, jetzt hab ich verstanden. In Ewigkeit, Amen.

Na los, warum lobst du ihn nicht?

Okay. In Ewigkeit, Amen.

Tretet ein, Brüder, tretet ein.

Versuch ihn zum reden zu bringen. - Darauf kannst du Gift nehmen.

Seltsame Vögel.

Wer ist denn der Boss hier?

Sagen wir, dass ich der Hirte dieser kleinen Herde bin.

Was kann ich für euch tun?

Tja, also...

Der Pilger hier möchte gern die Beichte ablegen...

und der Reisende würde sich gern ein wenig erfrischen.

Der Reisende soll erfrischt werden und der Pilger von seinen Sünden befreit.

Komm, Bruder. Komm mit mir.

Folge mir.

Ah!

Jetzt sagt bloß, dass ihr nur Wasser trinkt?

Sicher, gibt es was Besseres? - Whisky zum Beispiel.

Und wie ist es mit dem Würfelspiel, was haltet ihr davon?

Würfel, Bruder? - Ja, noch nie davon gehört?

Und Weiber sind bei euch sicher auch verpönt?

Ich versteh dich nicht, mein Sohn.

Spiel doch nicht den Harmlosen...

Es ist besser, wenn Sie mal mit dem Prior sprechen.

Nein. Der Prior ist im Augenblick sehr beschäftigt.

In nomine Padr... - Hey, ist dir nicht gut?

Vamos!

Halt, wo willst du hin?

In den Beichtstuhl.

Draußen ist so viel Platz und wir müssen uns in diese Kiste reindrücken?

Hier drin ist eigentlich mein Platz.

Du müsstest draußen knien, verstehst du?

Da soll ich knien?

Bitte, wenn du nicht knien willst, darfst du dich auch hinsetzen.

So? - Ja.

Ist wohl das erste Mal, mein Sohn.

Ja. Und wenn es so unbequem ist, wohl auch das letzte Mal.

Sage mir alles, mein Sohn.

Alles, was?

Na ja, ich dachte, du wärst hier, um zu beichten?

Ja, deswegen auch.

Und weshalb bist du noch gekommen?

Um festzustellen, ob du mich auch lossprichst.

Zuerst musst du beichten, dann kann ich dich auch lossprechen.

Aber ich warne dich, Bruder... Dass du ja den Mund hältst!

Alles, was du mir anvertraust, wird nur der da erfahren.

Nein, entweder es bleibt unter uns, oder wir lassen es.

Wie du willst. Öffne dich, mein Sohn.

Was soll ich öffnen? - Nun, dein Herz. Beichte.

Gut. - Ja.

Also dann.

Nur weiter, mein Sohn.

Okay, als ich zwölf Jahre alt war,...

hat mein Vater mich zum ersten Mal mit seiner Bande mitgenommen.

Nur ein paar Rinder zu stehlen.

Einer von uns ist dabei draufgegangen.

Aber im Großen und Ganzen ist das Unternehmen ganz erfolgreich gewesen.

Es ist genug, hör auf, ich bitte dich.

So, was machen wir jetzt?

Jetzt musst du bereuen. Aufrichtig bereuen, hörst du?

Gut, also ich bereue.

Und jetzt sprich mich los, wenn du dich traust.

Ich versteh dich nicht...

Tu doch nicht so scheinheilig! Du sollst mich lossprechen!

Natürlich, immer mit der Ruhe. Ich sprech dich schon los.

Hilfe, Hilfe!

Dir werd ich beibringen, wie man Leute losspricht!

Komm her, du Ziegenbock!

Na, was ist? Hast du ihm die Flötentöne beigebracht?

Das war nur 'ne kleine Kostprobe.

Du mit deinen frommen Sprüchen, darauf fall ich nicht rein.

Du falscher Hund! Du wolltest mir mit der Rechten eine reinhauen!

Ich wollte ihm nur den Segen erteilen. - Versuch dich nicht rauszureden.

Du hast ihm eine in die Fresse hauen wollen.

Also los, raus damit! Warum prügelt ihr die Peones?

Wir sind es nicht, die die Ärmsten verprügeln.

Nein, es ist Luzifer, Luzifer in Person.

Kennst du den?

Noch nie von ihm gehört. Wahrscheinlich so ein Bandit aus dem Osten.

Na schön. Wenn dieser Luzifer sich mal wieder hier sehen lässt,

sagt ihm, er soll sich zum Teufel scheren.

Ja. Möge der Herr euch begleiten.

Nein, wir gehen lieber allein!

Dio gracias.

Der Herr bewahre und beschütze uns vor solchem Übel.

In nomine Padre, et...

Auch das noch.

Los, mach schnell.

Haut ab und lasst euch die nächste Zeit hier nicht mehr sehen.

Her mit der Belohnung. - Hat prima geklappt, he?

Ihr seid ganz schön auf Draht.

Sind eigentlich alle Leute von Parker so dämlich?

Mehr oder weniger.

So, jetzt hab ich aber genug von deinem albernen Lachen.

Sind zweitausend Dollar. Stimmt so, oder?

Wie heißt du? - Mitch.

So, hier ist dein Anteil, Mitch. Plus noch zweihundert für die Beule am Kopf.

Sag danke. - Danke, Kumpel!

Dreckiger Verräter!

Maddock wird dir dafür schon die Quittung geben!

Du gemeines Schwein! Dafür schickt er dich zum Teufel!

Schweinehund!

So, was ist auf der Mission los? - Keine Ahnung.

Ich kümmere mich nur um die Dinge hier im Ort, das ist alles, ehrlich.

Wirst du von Parker dafür bezahlt? - Ja.

Was wissen die da von der Mission? - Gar nichts.

Die kriegen ihr Geld dafür, dass sie Leute umlegen.

Wenn es ihnen gelingt, meinst du? - Ja.

Leb wohl und gute Reise. - Danke.

Wir sehen uns doch noch? - Sicher.

Braver Mann.

Hallo!

Sieh mal, wer da ist.

Guten Tag, das ist aber 'ne nette Überraschung.

Die Überraschung ist ganz auf unserer Seite, nicht wahr?

Ja.

Aber ich denke, Sie wollten nach Norden ziehen?

Ja, aber ich habe vorher übernommen einen Brief zu überbringen, an, äh...

An Mister... Stingray Smith!

Ah, der gute, alte Stingray.

Ein Freund von uns, nicht wahr? Er ist leider im Moment nicht da.

Schade...

Wir geben ihm den Brief, wenn er wieder da ist.

Wissen Sie, von wem er ist? - Ach ja...

Von einem gewissen Maddock, ja, Bruder Maddock.

Ein Mönch, den wir unterwegs getroffen haben.

Er hat uns auch noch gebeten, Mr. Stingray auszurichten,

dass er die Vogelscheuchen aufs Feld stellen soll.

Ja, genau das hat er gesagt.

Na gut, wir werden es bestellen.

Übrigens, wie geht's der Familie?

Ach, die wartet in der Mission auf mich. - In der Mission?

Ja, die frommen Väter sind sehr nett. Sie spielen immer mit meinem Jungen.

Bringen Sie ihn schnell weg da.

Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn seine Krankheit ansteckend wäre.

Also, dann auf wiedersehen und vielen Dank für alles.

Auf Wiedersehen.

Darauf kann Stingray warten, bis er schwarz wird.

Sag mal, wie wär es, wenn wir mit zur Mission reiten

und den Leuten mal Guten Tag sagen? - Nein.

Du schwingst dich auf deinen Gaul

und siehst dir mal die Poststation bei den Apachen-Minen an.

Dort werden wir nämlich die Postkutsche überfallen.

Jetzt? - Ja, jetzt?

Aber das sind über zwanzig Meilen und in zwei Stunden wird es Nacht.

Bist du noch nicht weg?

Da kannst du dich auf den Kopf stellen.

Das ist für den Kleinen.

Dieser Trank wird ihm gut tun. Er wird ihn bald von seinen Leiden befreien.

Bruder Clementino kennt sämtliche Geheimnisse der Kräuter.

Ich danke Ihnen vielmals.

Ich bedaure sehr, dass wir Sie nicht in unserem Gebäude beherbergen können,

aber unsere Ordensregel verbietet es leider streng.

Wir müssen in der Klausur leben.

Wir schlafen in unserem Wagen, das sind wir gewohnt.

Gute Nacht, meine Freunde. Schlaft gut. Angenehme Ruhe.

Gute Nacht.

Gute Nacht, Liebling.

Ach, ich bin müde, gib mir das Kind.

Vater, darf ich noch ein bisschen aufbleiben? Die Nacht ist so schön.

Natürlich, mein Kind. - Danke, Vater, schlaf gut.

Hey!

Hallo!

Hallo!

Was machst du denn da?

Was ich hier mache? Ich bin im Dienst.

Auf der Mauer?

Auf der Mauer, natürlich.

Spezialauftrag von meinem Captain.

Man weiß nie, was hinter so einer Mauer steckt, verstehst du?

Warte eine Sekunde, ich komme runter.

Wenn der Captain mich jetzt sehen würde...

So.

Und wenn Sie dann noch was trinken wollen,

dann kaufen Sie sich 'ne Flasche und nehmen Sie mit aufs Zimmer.

Um Mitternacht mach ich zu.

Aber Mister, das können Sie doch nicht...

Wo ist der Sheriff? - Verschwunden.

Was? - Ja, er ist verschwunden.

Niemand hat ihn mehr gesehen.

Wo ist Stingray Smith? - Im Gefängnis.

Gefängnis? - Ja.

Wer hat ihn da reingebracht? - Der Sheriff, glaube ich.

Dann war es auch das Beste für ihn, zu verschwinden.

Wie spät ist es? - Äh...Zehn.

So, schnell weg.

Was hast du vor? - Die beiden Bullen fertigmachen.

Dazu haben wir jetzt keine Zeit.

Lass das auch besser. - Was, warum denn?

Die Beiden gehören genauso wenig zum Geheimdienst, wie ich.

Hast du noch nie von "Dem müden Joe" und "Dem Kleinen" gehört?

Was? - Beeilt euch.

Wir müssen den Weg für Gonzales freimachen.

Zurück, Marsch-Marsch!

Diesmal hast du noch Glück, aber... - Schnauze!

Liebst du mich? - Sehr sogar.

Wollt ihr hierbleiben? - Das haben wir vorgehabt.

Das Land ist gut und...

der Prio wollte uns das Haus des alten Gärtners geben,

aber der Bischof hat es leider verboten.

Ach? Der Bischof, sagst du?

Ja, vielleicht weil wir Protestanten sind.

Dann würde ich aber Protest machen.

Und was bist du? Lutheraner oder Baptist?

Ist das denn so wichtig?

Mir ist das völlig egal. Aber mein Vater und meine Mutter, weißt du...

Ach so, ich verstehe, aber weißt du...

Im Geheimdienst dürfen wir über Privates nicht sprechen.

Aber wir...

Macht auf! - Wir schlagen das Tor ein!

Schnell, versteck dich im Wagen! Mach schon!

Macht auf, Ehrwürden!

Ich bin's, Gonzales ist hier!

Kommt Brüder, nur Mut.

Es muss sein.

Wo bleibt ihr denn, ihr verdammten Maulwürfe?

Vamos! Vamos!

Macht das Tor auf, Brüder. Fürchtet euch nicht.

Gelobt sei... - Gonzales und seine Compagneros!

Caramba! Noch fünf Kisten mehr.

Schnell Muchachos! Hierher mit dem Wagen!

Aufladen!

Na, beeilt euch!

Los!

Ganz schwer. - Halt fest!

Hey, ihr faulen Säcke! Fasst mit an!

Ein bisschen Bewegung tut euch gut!

Kommt Brüder, sie bedürfen der Hilfe.

Schneller, schlaf nicht ein, Fettwanst.

So, das ist die Letzte.

Gonzales, sieh mal, was ich gefunden habe. - Ach, das ist ja ein altes Modell.

Ach, Viacento, das Geld!

Da!

Das sind fünfzigtausend Dollar, Ermano.

Pass gut auf.

Du weißt doch, das Mr. Parker keinen Spaß versteht, hä?

Ja.

Seid ihr so weit? - Ja! Hüa!

Los! - Halt!

Halt, Jacinto!

Keine falsche Bewegung, Hände hoch!

So Brüder, nun zeigt mal, was ihr könnt.

Haut euren falschen Kollegen in die Fresse!

Halt!

Halt, stopp! Da haben einige geschummelt!

Brüder!

Bleibt im Wagen und rührt euch nicht.

Wenn du dich noch mal hier sehen lässt, wirst du hier beerdigt!

Ja, ja, Señor, ja.

Vergiss es nicht, Gonzales.

Um ein Haar hätte Sie ihn umgebracht. - Ach was, ich hab ihn nur angekratzt.

Was wird hier eigentlich gespielt?

Wie wär es, wenn Sie mir endlich reinen Wein einschenken?

Lieutenant, was ist passiert?

Was, ein Lieutenant?

Ja, ich gehöre zum Geheimdienst der USA.

Das ist ja furchtbar, Parker wird uns totschlagen.

Und die mexikanischen Banditen haben wir auch bald auf dem Hals.

Was haben die damit zu tun?

Parker ist ihr Lieferant, er betreibt einen illegalen Waffenhandel.

Er benutzt unsere Mission als Umschlagplatz.

Und als Bank. - Ja, auch.

Das muss ich leider beschlagnahmen, als Beweisstück.

Nein, bitte nicht.

Wenn er das Geld in der Grube nicht findet, macht er kurzen Prozess mit uns.

Gar nichts wird er machen, darauf könnt ihr euch verlassen.

Ihr werdet vom Auge des Gesetzes beschützt.

Ihr habt es mit Halsabschneidern zu tun, die vor nichts zurückschrecken.

Sie glauben doch nicht, das sich zwei Agenten einschüchtern lassen?

Hey!

Hast du Stingray Smith und seine Leute gesehen?

Ja, wissen Sie, die sind im Gefängnis.

Was sagst du?

Ja, der Sheriff kam zurück, hat sie eingesperrt und ist wieder verschwunden.

Das ist doch...

Scheiß Uhr!

Gute Nacht.

Wie spät ist es?

Fünf nach Zehn.

Mmh? - Ja, schon gut.

Verdammt noch mal, wie konnte das passieren?

Der Mistkerl hat uns wieder eingesperrt.

Schnell raus da, beeilt euch.

Diesmal lass ich dir das noch durchgehen,

aber wehe, du machst das noch mal. - Ja, ja...

Sag mal, wo bist du denn gewesen?

Du hast verdammt lange gebraucht, um dich bei den Apachenminen umzusehen.

Ich weiß nicht, was du willst?

Vierzig Meilen in zwei Stunden sind doch ganz flott.

Wie ist die Lage?

Schlecht, verdammt schlecht.

Was sagst du, wieso denn?

Na, für die Postkutsche ist die Lage schlecht.

Ach so.

Gehen wir die Sache noch mal durch. - Wozu denn?

Red schon, sonst machst du wieder alles falsch.

Sobald die Postkutsche ankommt... - Wo kommt sie an?

Bei der Poststation der Apachenminen. - Gut, also weiter.

Ich komme rein, um euch auszurauben.

Du versuchst zu fliehen, ich schieße in die Luft und du hebst die Hände hoch.

Dann fliehe ich, du verfolgst mich und wir teilen die Beute.

Reisende nach San Antonio und Houston einsteigen.

So. Es ist so weit.

Viel Glück für deine erste Postkutsche.

Die Sache kann nicht schiefgehen, du brauchst kein Lampenfieber zu haben.

Hey, Hey! Hüa!

Allmächtiger! Hoffentlich passiert unterwegs nichts.

Ich habe ja solche Angst, dass wir überfallen werden.

Dazu besteht doch kein Grund, Schätzchen, ich bin doch da.

Aber man hört so schreckliche Dinge. - Madame, keine Angst.

Er wird Sie schon beschützen.

Wir sind ja auch eben erst abgefahren.

Die Pferde sind frisch und der Kutscher zuverlässig.

Nein, Sie können mir glauben, uns überfällt keiner,

da gehe ich jede Wette ein. - Da hat er recht.

Halt! Halt!

Werft die Waffen weg!

Keine Dummheiten.

Los, aussteigen! Raus aus der Kutsche!

Ein bisschen Beeilung!

Ruhig, meine Liebe, keine Angst.

Nun schlaf nicht ein, du vollgefressener Strumpf.

Nimm deine fettigen Finger hoch.

Schade um den schönen Hut.

Wenn du noch mal so unvorsichtig bist,

landet die Kugel ein paar Zentimeter tiefer.

Los, wirf den Gürtel weg!

Und jetzt zeig mal, was du an Bargeld hast.

Kleiner Schlaukopf, da fehlen doch tausend Dollar.

Her damit, oder ich mach dich kalt!

Nein, danke, verteilen Sie das unter die Armen.

Madame, entschuldigen Sie die Störung.

Hepp!

Gute Reise.

Komm, mein Schatz.

Unglaublich, was heutzutage alles passiert.

Die Pferde sind frisch, der Kutscher ist ausgeruht.

Fabelhaft!

Julli! - Großer Gott!

Entschuldigen Sie Pater, das tut mir leid - Das kann doch jedem mal passieren.

Sogar einem Engelchen, wenn auch nicht so oft vielleicht.

Da kommt jemand.

Es wird wohl ein Pilger sein, der beichten möchte.

Den Eindruck habe ich nicht.

Gelobt sei... - Deine frommen Sprüche kannst du dir sparen!

Kleiner, hör mal zu... - Nein, du hörst zu!

Ich bringe dich nur nicht gleich um,

weil Mutter gesagt hat, dass du möglicherweise mein Bruder bist.

Wenn du mir mein Geld nicht wiedergibst,

sorge ich dafür, dass sie deine Überreste in einer Konservenbüchse beerdigen.

Du traust mir doch nicht zu, dass ich dich bestehlen wollte?

So, was wolltest du dann?

Dir beweisen, dass ich von dem Geschäft soviel verstehe wie du,

damit du endlich mal auf mich hörst. - Was willst du damit sagen?

Tja, sieh mal... Du hast zwar ein ausgeruhtes Köpfchen,

aber ich bin auch nicht auf dasselbe gefallen.

Und da du ein blöder, sturer Bock bist, musste ich dich zur Mission locken,

um dich mit der Nase auf die Beute zu stoßen, die ich entdeckt habe.

Beute... Was für 'ne Beute?

Also hör mal zu...

Parker hat die hilflosen, armen Mönche gezwungen...

Na, was sagst du dazu?

Zuerst will ich die Fünfzigtausend sehen.

Danke, dass Sie gekommen sind, Captain. - Es war meine Pflicht.

Wo ist die Beute? - Beute?

Er meint das Geld. - Ah! Bruder Clementino...

Bring ihm das Sündengeld her. - Ja, gut.

Los, Clementino, hüpf ein bisschen schneller!

Diese Leute sind sehr tüchtige Farmer.

Hier.

Schon gut, schon gut.

Ist es nicht schrecklich, Captain?

Ja, ich bin entsetzt.

Lieutenant. - Sir?

Sie organisieren hier die Verteidigung.

Ich reite auf schnellstem Wege ins Hauptquartier.

Wie wär es, wenn ich reiten würde, Sir?

Nein, dann reiten wir zur Sicherheit lieber zusammen, Lieutenant.

Okay, Sir.

Okay, Lieutenant.

Und ihr nehmt eure Waffen und verschanzt euch.

Was für Waffen, Captain?

Ja, das ist ja gar nicht so einfach, sie haben nämlich keine Waffen.

Sie kommen!

Da drüben, Sie werden gleich da sein.

Ruhig, Brüder, ruhig! - Versteckt euch in eurem Wagen!

Versucht sie am Tor aufzuhalten, damit wir Zeit gewinnen.

Sie werden es einschlagen. - Nun tut, was ich sage.

Gut. Kommt Brüder!

Halt!

Wo will der Idiot hin? Haltet ihn auf!

Öffnet das Tor!

Ihr sollt aufmachen, sag ich!

Dies ist ein Haus Gottes, Brüder!

Kommt in Frieden und euch wird aufgetan!

Mach keine Geschichten, öffnet!

Nehmt die Waffen ab und das Tor geht auf!

Also gut, wir tun dir den Gefallen, alter Spinner!

Also Jungs, legt eure Waffen ab.

Ihr dachtet wohl, eure Kutten werden euch schützen, was?

Ich bin sehr böse auf euch.

Ihr habt ein paar Geschäftsfreunde von mir sehr schlecht behandelt,

sie werden sich noch persönlich bei euch dafür bedanken.

Drei Verwundete hat es gegeben.

Eine schöne Nächstenliebe ist das.

Maddock, hol das Geld aus dem Versteck,

dann sprengen wir den ganzen Laden in die Luft!

Aber Mr. Parker, wir... - Halt doch den Mund, alter Heuchler.

An der verabredeten Stelle liegt nichts, Mr. Parker.

Was sagst du?

Her mit dem Geld!

Na schön, wie ihr wollt.

Maddock, mach die Sprengladungen fertig.

Aus dem Weg!

Aus dem Weg, du vollgefressenes Schwein!

Stellt euch darüber zu den anderen.

Komm her.

Ihr?

Ja, nett Sie zu sehen.

Weg mit den Waffen oder ich mache sie kalt.

Hilfe! - Tut was er sagt, wirft sie weg!

Das Spiel ist aus, ergebt euch.

Halt!

Beruhige dich Kind, es ist ja vorbei.

Gut gemacht, Maddock.

Augenblick noch.

Jetzt bin ich neugierig, ob du auch die fünfzigtausend Dollar findest.

Na?

Das hätten wir geschafft.

Nein, Charly, du bleibst hier.

Idiot.

Mach auf! - Geht nicht.

Hey, helft mir mal!

Los Jungs, kommt her!

Glauben Sie, dass Sie damit was anfangen können?

Ich weiß nicht, fragen Sie die Beiden.

Hallo, können Sie das hier gebrauchen?

Aufhören!

Halt!

Schlagt das Tor ein. - Los, macht weiter!

Keiner rührt sich vom Fleck!

Keine Kugeln mehr drin.

Her mit dem Geld!

Her damit! Das gehört mir!

Hey, Joe, Achtung!

Darf ich mal?

Schneid ihm den Weg ab!

Heilige Jungfrau!

Brüder, jetzt werfen wir die Sünder zum Teufel raus! Vorwärts!

Bist du verrückt?

Geh in den Wagen! - Nein, bleib hier!

Was hab ich dir gesagt?

Schlagt zu, Brüder, schlagt zu!

Halt ihn fest!

Nur Geduld, wir kommen schon wieder raus.

Komm Bruder, hier bist du nur im Wege.

So dich einer auf die eine Wange schlägt, halte ihm auch die andere hin.

Alter Quatschkopf!

Kleiner, gib her!

Nun sei doch vernünftig!

Schnell! Auf in den Kampf, Brüder!

Lümmel!

Runter da!

Da laufen sie!

Hinterher, kommt schon!

Da sind sie! - Komm doch, Jungchen!

Männer, passt auf!

Lasst mich! - Nein doch, genug!

Siehst du, das kommt davon!

Schnell, lauf weg!

Los, rauf da!

Los!

Moment!

Kennt ihr denn keine Nächstenliebe?

Na komm, weil's so schön war.

Ah, nicht schlecht!

Knall ihm noch eine! - Ja, gern!

Na, was sagst du? Hab ich dir zuviel versprochen?

Nein, aber das Geld nehm ich lieber.

Da ist es sicherer.

Ergebt euch, Hände hoch!

Nehmt alle fest!

Vorwärts, da rüber! - Hände hoch!

Bravo, Bruder Fillipo! Das hast du gut gemacht!

Du hast natürlich diesen Kuttenträger geschickt, um die Ranger zu holen.

Wie kommst du denn auf die Idee?

Nein, Captain. Ich hatte ihn geschickt, um sie zu holen.

Nicht weil ich Ihnen misstraute,

aber ich habe Angst gehabt, dass Sie vielleicht zu spät kommen könnten.

War das etwa falsch?

Nein, Sie hatten ganz recht.

Guten Tag, Pater.

Hier, das sind unsere Schutzengel, Colonel.

Ohne ihre Hilfe wäre es jetzt Aus mit uns gewesen.

Wir sind Ihnen sehr dankbar, Mister...

Captain, ich glaube, wir müssen zurück in unser Hauptquartier.

Ja, Sie haben recht, Lieutenant.

Entschuldigen Sie, aber ich habe Sie zuerst für einen Pferdedieb gehalten,

den wir schon lange suchen.

Och, wissen Sie, das passiert uns nicht zum ersten Mal, nicht wahr, Captain?

Ja. - Ja.

Trotzdem könnte ich... - Hier sind fünfzigtausend Dollar,

der Beweis für die dunklen Geschäfte von Parker. Geben Sie es dem Gericht.

Also einfach unfassbar, diese Ähnlichkeit.

Der Bandit ist Ihnen wie aus dem Gesicht geschnitten, Captain.

Und hier übergebe ich Ihnen das Kopfgeld für Parkers Leute,

die der Captain verhaftet hat.

So.

Aber Sie brauchen es nicht abzuliefern, es steht Ihnen gesetzlich zu.

Nein, danke, wir sind Beamte.

Meine Hochachtung.

Ich wünschte, alle Vertreter des Gesetzes wären wie Sie.

Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.. - Alles Gute.

Na, bist du zufrieden, Kleiner? Tag und Nacht haben wir gearbeitet,

einen Haufen Geld verdient und alles für die Katz,

weil ein dämlicher Ranger deine Visage auf den ersten Blick erkennt!

Ich kann mit einem wie dir nicht arbeiten, so sieht es aus.

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