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ORTEGA - BANDIT GESUCHT WEGEN POLIT- UND ZIVILVERBRECHEN

GEGEN DIE REPUBLIK MEXIKO

Dreckskerle! Abschaum! Kommt zurück!

Komm zurück, du Dieb!

Tut doch was, ihr Ziegenböcke!

Er hat mein bestes Mädchen mitgenommen!

Du wirst baumeln, Ortega!

Du wirst für Gott und die Republik baumeln!

Inferno am Fluß

Das Essen ist roh, Soledad.

Meins ist versalzen.

Ruhe. Redet mit Respekt mit eurer Mutter.

Soledad ist Xaviers Mutter. Sie ist meine Mutter.

Wer weiß das überhaupt noch?

Ich habe viele Söhne. Und viele Söhne sollten viele Mütter haben. Logisch.

Und viel erfreulicher.

Nun geh zur Hure Inez, an die du dich nicht erinnern wirst.

Ich habe hier Söhne, die Söhne sind.

Wir müssen diese Dirne ehren. Sie ist berühmt auf der Welt.

Einmal hat sie in der Hauptstadt ein ganzes Militärgefängnis bedient.

An einem Sonntag.

Azul, dich will die Frau zuerst.

Komm her zu ihr, Azul. Ich habe für dich ihr Feuer entfacht.

Ich verstehe nicht.

Dieser Azul küsst die Lippen des Polizeichefs,

aber Inez küsst er nicht.

Hat er nicht gehört, wie berühmt ich in der Hauptstadt bin?

Wir benutzen nicht unsere Messer, um unsere Brüder zu töten.

Nun gebt euch die Hand.

Schließ Frieden mit meinem Sohn.

Dein Sohn ist ein Gringo?

Der hier ist kein Gringo. Nicht mehr.

Er ist mein Sohn geworden. So wie du, Xavier.

Nun gebt euch die Hand.

Ich habe es so befohlen!

Die Nacht duftet süß, Carlos, doch du ziehst eine saure Miene.

Geh weg.

Angel, du bist ein Narr.

Für Jungen ist es gut zu kämpfen. Das macht sie zu Männern.

Du weißt noch nicht viel vom Leben, mein Bruder.

Ich habe gelernt, ein Anführer zu sein.

Du führst Banditen an und

lehrst den, der nicht dein Sohn ist, dasselbe zu tun.

Ich bin ein Revolutionsführer

und ich habe Azul vor allen ausgewählt,

weil Azul mehr wert ist als meine Sippe.

Er ähnelt mir mehr als meine Sippe

und eines Tages wird er wie ich ein Führer sein.

Für die Sache, Carlos.

- Wir kämpfen nicht mehr für die Sache. - Pass auf, alter Mann. Du reizt mich.

Ich reize, wen ich will. Ich bin älter als du.

Meinst du, deine Männer sind der Art, wie wir leben, nicht müde?

Sie ziehen keine bitteren Mienen, doch insgeheim zweifeln sie.

Sie fragen und sie wundern sich.

Du sagst, wir müssen die Franzosen und Spanier vernichten

und die reichen Yanquis, die Mexiko mit Haut und Haaren verschlingen.

Doch wir greifen weder Franzosen noch Spanier an.

Und die reichen Yanquis bleiben, wenn sie reich sind,

auf ihrer Seite des Flusses.

Nein, mein liebster Bruder.

Wir spielen nur Spiele, Spiele für Kinder

oder Spiele für Verrückte.

Was haben wir heute für einen Tag?

Donnerstag. Der 3. Julitag.

Das glaubte ich auch.

Morgen werden wir etwas Neues beginnen.

Im Norden.

Das Land jenseits des Flusses gehörte dem Volk von Mexiko,

Bevor die Gringos es sich einverleibten.

Und nun, am Tag, den die Yanquis Unabhängigkeitstag nennen,

werden wir für das Land zurückkehren.

Und wir holen uns zurück, was unsere Armee nicht für uns hat halten können.

Azul

und Xavier werden uns anführen.

Ich weiß, was du denkst, dass dies das Land deines Volkes ist.

Aber sie sind nicht mehr dein Volk.

Du bist einer von uns.

Sie feiern den Unabhängigkeitstag, ganz wie ich dachte.

- Sieh dir deinen Jungen an. - Seht ihn euch an.

- Ein mächtig feiner Bursche. - Ein mächtig hübsches Mädchen.

Spar dir deine Energie für die Hochzeit, Jess.

Schätze, du und Doc müsst bald eine Hochzeit ausrichten, Abe.

Wenn unsere Ernte mit Gottes Segen gut ausfällt, meinetwegen.

Aber das müssen wohl die jungen Leute entscheiden, nicht wahr, Doktor?

Du und Manuel. Wenn da Leute sind...

Mit Jess zu tanzen, macht ein Mädchen müde.

Ja, kleines Fräulein.

Und willst du mit ihm den Rest deines Lebens vertanzen?

Ich muss zugeben, für mich ist er kein Griff nach dem Mond.

Ich mag ihn. Wenn ich muss, heirate ich ihn.

Musst du denn jemanden heiraten?

Schau mal, kleines Fräulein,

ich will dich nicht hier halten, wie ich es mit deiner Mutter tat.

Ich gehöre hierher, Papa. Das ist mein Zuhause.

Komm, ich will mit dir reden.

Charlie!

- Doc! - Komme schon.

- Macht dem Doc Platz. - Lasst mich durch.

- Was ist passiert? - Er fiel vom Baum.

Lass ihn mich mal ansehen, Charlie.

Meine Tasche ist daheim.

Nimm diesen Daumen und diesen Daumen

und drück sie fest gegeneinander.

- Jeanne, ich komme mit dir. - Verdammt, Jess!

Du machst zu viel Getue um mich. Ich kann auf mich selbst aufpassen.

Es ist nichts Ernstes. Machen wir weiter mit dem Tanz.

Oben ist niemand.

Keine Frauen, nichts.

Nirgends irgendwas. Reiche Yanquis.

Komm, Azul, da ist nichts!

MEXE

Bitte.

Nein!

Los, schnappen wir sie uns!

- Lass mich aufsteigen! - Nein, Doc, kein Platz mehr!

Ich muss zu meiner Tochter! Meine Tochter...

Findet Azul und Manuel. Wir warten am Fluss.

Los.

- Er sagte, du sollst kommen. - Lass den Gringo hier.

Los, Azul, komm mit.

Lass ihn hier.

Komm!

Das ist Joannes Buggy. Lass mich absteigen.

Los, schnappt sie!

Kommt schon, Männer, Beeilung! Kommt, Jungs, vorwärts!

Kommt, schnappen wir ihn uns! Hier drüben!

Papa, tu das nicht. Ohne ihn...

Sie werden ihn töten, Papa.

Helle Haut, blaue Augen.

Wie ist er bloß zu ihnen gestoßen?

Wir warten.

Warten bringt nichts. Das ist zu gefährlich.

Du verstehst nicht. 4 Söhne fehlen noch.

Antonio, Manuel, Xavier.

- Azul? - Ja, alle.

Wenn sie leben, finden wir sie. Wir reiten zurück!

Die Gringos haben Antonio getötet.

- Und die anderen? - Manuel wurde ermordet.

Von Azul, weil er eine Gringo-Frau angriff.

Du lügst. Du lügst, Xavier.

Wir reiten zurück!

Um ihn zu töten oder zu retten? Was, Vater?

Wir reiten zurück, aber nach Mexiko.

Wir reiten über den Fluss!

Papa hatte viel zu tun, um dich zusammenzuflicken.

Wir beide haben dich ausgezogen.

Ich war mein Leben lang die Tochter eines Arztes.

Ich habe mehr als einen Mann in seinem natürlichen Zustand gesehen.

Der Anblick bietet mir keine Überraschurger mehr.

Bist du wach genug, um mir einige wichtige Fragen zu beantworten?

Wie heißt du?

Ich fragte nach deinem Namen, Junge.

Sohn, ich erwarte keine Dankbarkeit, weil ich dein Leben rettete.

Aber mir scheint, du bist stark genug, um reden zu können,

also will ich, dass du redest.

Woher kommst du?

Wir wissen, dass du kein Mexikaner bist. Wohin gehörst du?

Ich verstehe. Du könntest zwar reden, aber du willst nicht.

Papa, jetzt ist nicht der Zeitpunkt.

Na gut.

Ich werde dich erst mal nicht zwingen.

Aber später sagst du mir alles, was ich wissen will.

Hier, du kommst mit, kleines Fräulein. Komm.

Geben wir ihm etwas Zeit, alles zu überdenken.

Sollen mein Tränen ewig fließen

Soll mein Eifer keine Mattigkeit kennen

Und für keine Sünde gibt es Buße

Du musst uns retten, nur Du allein

Und meine Hand biete leer ich dar

Ich sage nur, der Gouverneur sollte darüber informiert werden.

Woher wissen wir, ob solche Überfalle nicht überall an der Grenze passieren?

Das ist kein in Mexico City geplanter Kampf, wenn du das meinst.

Der Krieg ist vorbei, Jess.

Eine Horde Gesetzloser kam über den Fluss, machen wir nicht mehr daraus.

Ich wette, sie sind nicht zurück über den Fluss.

Ich wette, einige von ihnen treiben sich noch hier herum.

Wenn das so ist, müssen wir es eben riskieren.

Teufel, ich denke nicht, dass wir etwas riskieren sollten.

Doc, Jeanne.

Wenn du unbedingt von hier weg willst, halte ich dich nicht auf.

Als Arzt rate ich dir davon ab, aber als Mitglied dieser Gemeinde

heiße ich deine Anwesenheit nicht gut. Wenn du gehen willst, nur zu.

Nun, was hält dich noch?

Setz dich, Junge. Das ist klüger.

Da es offensichtlich ist, dass du einige Zeit hier sein wirst,

akzeptiere es und beantworte mir die Fragen, die ich dir gestellt habe.

Fordere mich nicht heraus, Junge.

Ich habe dich zwar zusammengeflickt, aber kann auch harte Saiten aufziehen.

Es ist nutzlos, ein Leben zu retten, das es nicht wert ist.

- Wohin willst du, kleines Fräulein? - Hausarbeit, Papa. Beherrsche dich.

Du willst mich wohl auf Teufel komm raus herausfordern?

In Ordnung. Die Befriedigung gebe ich dir.

Das wirst du jetzt sofort sehen. Wofür ist das da?

Still, Papa, du brauchst keinen Lärm für 2 zu machen. Entschuldige.

Bist du ganz verrückt geworden?

Ich will nur das Gesicht dieses wilden Mannes sehen.

Ganz ruhig, Junge. Im Moment bin ich stärker als du.

Seif ihn ein.

- Tu, was ich dir sage, Papa. - Ja, kleines Fräulein.

Du solltest wissen, dass ich eine kenntnisreiche Frau bin,

und mit jedem Tag lerne ich mehr.

Ich koche, nähe, erledige alle üblichen Frauenarbeiten.

Außerdem bin ich am Pflug genauso gut wie am Klavier,

ich bin sehr flott im Holzhacken

und bin so gut wie jeder Mann, nicht wahr, Papa?

Habe ich dir wehgetan?

Das tut mir schrecklich Leid.

Doch bei all meinen Fähigkeiten habe ich...

Habe ich dich schon wieder geschnitten?

Was kann ich sagen? Außer, dass ich noch nie einen Mann rasiert habe.

Wenn also meine Hand stockt und meine Finger abgleiten...

- Ich tue es. - Die Mauer des Schweigens stürzte ein.

Mein Gott.

Hast du Hunger?

Der wilde Mann hat keine besonders zivilisierten Tischmanieren, nicht wahr?

Eins nach dem anderen, Papa. Kinder krabbeln, bevor sie laufen.

- Nun... - Doktor, sind Sie daheim?

Du verdammter Narr.

Noch so ein Geräusch und sie kommen hoch.

Gib mir die Waffe.

Ich bin kein Held, Junge. Die Waffe ist nicht geladen.

Was ist es diesmal, Jabe?

Alma ist überzeugt, sie hat wieder Wehen.

Das ist sicher kein Grund zur Beunruhigung. Geht direkt rein.

Du musst Hunger haben.

Es ist sehr seltsam, dass ich noch nicht weiß, wie ich dich nennen soll.

Ich kann dich nicht Sir oder Junge nennen.

Mein Name sind...

Mein Name ist...

Azul.

Das ist Spanisch für "blau", nicht wahr?

Es ist nicht mein echter Name.

Es ist eine Art...

Spitzname?

Spitzname.

Zieh dein Hemd wieder an.

Bin ich in Ordnung?

In Ordnung? So viel wie die meisten und mehr als so einige.

Magst du einen Schluck ehrlichen, guten Brandy?

Kann ich gehen?

Ich fragte, ob du etwas trinken willst.

Es würde dir nicht schaden, noch ein paar Tage länger zu bleiben.

Nein, ich werde wohl noch vor Morgengrauen aufbrechen.

Was immer du für richtig hältst.

Da du uns nicht gesagt hast, woher du kommst,

wirst du mir wohl auch nicht verraten, wo du hinwillst.

Hast du schon einen Plan gefasst, Blue?

Ich verstehe.

Wir stehen wieder am Anfang.

Bevor du gehst,

denke ich, du willst sicher gerne etwas haben.

Das fanden wir am 1 . Abend bei dir.

Könnte gestohlen sein, aber mein Gefühl sagt mir das Gegenteil.

Von deiner Mutter?

Tot?

Wonach hält er Ausschau?

Nach dem Süden.

Ich denke, nach Mexiko.

Schätze, für ihn sind jetzt wohl eher sie sein Volk.

Er kann nicht zu ihnen zurück, Papa.

Er hat einen von ihnen getötet. Er kann nirgends hin.

Nein, kleines Fräulein. Was er tut, muss allein er entscheiden.

Lass ihn in Ruhe, Mädchen.

- Papa! - Blue!

Papa, komm schnell runter!

- Was ist denn? - Es ist etwas passiert!

Was ist passiert?

Was? Wo ist er?

Was in aller Welt...

Er redet, Papa.

- Er sagt, er will bleiben und arbeiten. - Das ist für dich Reden?

Ich ziehe es vor, wenn er weniger subtil ist.

Papa, gebrauch deine Sinne.

Wir brauchen hier einen Helfer. Schon immer.

- Hast du vergessen, was er ist? - War, Papa.

Du sagst doch immer, ein Mann verdient eine faire Chance.

Mehr will Blue auch nicht.

Wenn du nicht die verdammteste,

unerzogenste, erpresserischste Tochter...

Ja, Papa.

Deshalb liebst du mich ja.

Und jetzt sage ich Blue, wie gerne du ihn hier aufnimmst.

Sie kommen.

Ich wünschte wirklich, ich hätte niemanden eingeladen.

Eine Tat zieht Taten nach sich.

Beherrsch dich, Fräuleinchen.

Wir können ihn nicht ewig vor den Leuten verstecken.

Der Herrgott und die Nadel meiner Tochter wirken wahrlich Wunder.

Ja, mein Herr, du siehst großartig aus.

Mein Anzug passt.

Er passt bestens.

Du wirst das prima machen.

Steh aufrecht und lächle, dann bezauberst du alle mit deinem Charme.

- Charme. - Ja, Charme.

Hallo, Jim.

- Hallo, Jess. - Guten Abend.

Schön, dass ihr zu unserem Beisammensein kommen konntet.

Schön, euch alle wieder zu sehen.

Eher eine Militärübung als ein Beisammensein.

Ich komme lieber vorbereitet, Doktor, nach dem, was letztes Mal geschah.

Wie geht es dir, Jeanne?

Kommt, schwafeln wir nicht herum.

Gehen wir hinein und fangen an zu feiern.

Ja, Charme.

Ich sehe, ihr habt endlich jemanden, der euch hier hilft.

Er ist hergekommen, um uns zu helfen.

Du und Jeanne könnt die Farm nicht allein bestellen.

Besonders nach dem, was hier in letzter Zeit los war.

Es war sehr nett, mit Ihnen zu plaudern, Mr. Blue.

"Schon bald erregte ein junger Mann die Aufmerksamkeit aller Damen.

"Sie hatten ihn nie zuvor gesehen

"und er war ein sehr distinguierter Herr

"und begleitete einen Offizier auf der anderen Seite der Straße.

"Der Offizier war Mr. Denny

"und er verbeugte sich, als sie vorbeischritten.

"Alle waren ganz erregt über das Auftreten des Fremden.

"Alle fragten sich, wer er wohl sei.

"Mr. Denny wandte sich an sie..."

Hier kommen nicht oft Fremde her.

Der letzte war Mr. Saunders.

Er wohnte vor etwa 5 Jahren bei den Corralls, richtig?

Ja, vor 5 Jahren.

Beherrschen Sie solche Spiele gut, Mr. Hamilton?

Früher ja.

Das ist mein Sohn Jess.

- Er ist ein sehr guter Spieler. - Ja, das sehe ich.

Kommen Sie und spielen Sie eine Runde mit.

Wir würden gerne alle sehen, wie gut Sie sind.

"Alles an ihm war schön, er hatte

- "eine schöne Haltung, gute Figur..." - Sind Sie reformiert, Mr. Hamilton?

So könnte man sagen.

"...entschlossen, es herauszufinden, überquerte er die Straße..."

Ich vertrete mir nur die Beine, Papa.

Ein mächtig feines Zaumzeug haben Sie da.

Mexikanisch, nicht wahr?

"...und kam auf dem Rückweg wieder an derselben Stelle aus."

Nimm die Karten.

Solche habe ich bei ein paar Gesetzlosen gesehen.

Bei Mexikanern.

Hat Ihrer Doc vor dem Ärger erzählt, den wir vor kurzem hier hatten?

Er hat davon gehört.

Weiß er auch von den Diebstählen? Von den Morden?

- Worauf willst du hinaus, Jess? - Auf nichts, Papa.

Mich überrascht, dass einer von uns wie einer von ihnen ausgestattet ist...

Blue kommt aus El Paso.

Es ist üblich, in einer Grenzstadt mexikanische Waren zu kaufen.

Wie viele?

Ja, das stimmt, aber warum sollte das jemand tun?

Es sei denn, er hat etwas für Bohnenfresser übrig.

Haben Sie etwas für die übrig?

Mexikaner sind nicht besser oder schlimmer als jeder andere.

Hört euch das an, Leute. Er steht auf deren Seite.

Ich frage mich, ob er nicht auch wie die Mexe schießt,

nachdem er so für sie Partei ergreift.

Ich habe einen harten Tag vor mir.

Wenn Sie mich jetzt entschuldigen? Gute Nacht.

So eine Schande.

Ich wollte ihn bitten, uns seine Schießkünste vorzuführen.

Und er sagt, er hat morgen viel zu tun.

Vielleicht haben Sie andere Gründe, unsere Gesellschaft zu verlassen?

Wäre möglich.

Ich bin müde, Mr. Parker,

und Sie bin ich besonders müde.

Also, spielen wir oder nicht?

Du bist dran.

Was wird passieren?

Es wird wohl einiges Getuschel und Fragen geben,

ein paar Spekulationen.

Aber das gibt sich bald wieder. Sie werden Blue schon akzeptieren.

Verdammt, wofür war das?

Wenn wir da drin stecken, stecken wir drin und müssen uns durchgraben.

- Er weiß es. - Er vermutet es nur.

Niemand verschwendet einen Gedanken auf Jess.

Sie können nicht vergessen.

Warum sollten sie?

Ich gehöre nicht hierhin.

Das kann nicht funktionieren.

Du gehörst hierhin.

Ich denke, ich wurde hier herausgebracht,

als deine Leute diesen Boden besiedelten.

Was hat sie denn nach Mexiko gebracht?

Was die meisten Leute antreibt, die immer weiterziehen,

weil sie so sind.

Weil irgendein Ort die Antwort zu sein scheint, denke ich mal.

Meine Leute siedelten in Mexiko, als ich... Wie alt?

5? Vielleicht 6.

Zuerst gab es keinen Ärger mit den Mexikanern.

Natürlich war das damals noch alles ein Land.

Da lebten einfach ihre Leute und unsere Leute

nebeneinander.

Betrieben Ranchs und Farmen.

Bis der Krieg kam. Der Krieg mit Texas.

Dann, eines Abends,

kam eine Gruppe netter Leute aus dem Dorf vorbei.

Sie sagten, wir müssten bis zum Morgen verschwunden sein.

Mein Vater stellte sich vor diese netten Leute

und sagte:

"Um mich zu vertreiben, braucht es schon ein Feuer."

Am nächsten Tag taten sie genau das.

Sie legten ein Feuer.

Sie verbrannten ihn

und Mama, weil sie das Haus nicht aufgeben wollten.

Als es vorbei war,

war da dieser Geruch

und der Rauch.

Und ich ging einfach weg von dort.

Ich ging einfach,

lief hinaus auf die Prärie,

bis ein anderer Schlag Mexikaner,

ein Bandit namens Ortega, mich fand.

Er kümmerte sich um mich,

er zog mich auf, als wäre ich einer seiner Söhne.

Gehen wir.

Jess sagt, seine Schwester hat Fieber.

Ich bleibe noch und rede mit Jeanne.

Gibst du mir die Ehre deiner Gesellschaft?

Kommt nicht zu spät zurück.

Wir sollten zum Essen wieder daheim sein. Los, Junge.

Das ist ein mächtig feines Stück Farmland,

das nur darauf wartet, dass jemand es beansprucht.

Er ist einer von ihnen. Ich weiß es. Du weißt es.

Dass du und dein Vater ihn hier versteckt und tut, als ob...

Dafür hast du keinen Beweis, Jess Parker. Nicht den kleinsten Beweis.

Ich wette, er hat dir und dem Doc eine rührende Geschichte erzählt.

Ich wette, das hat er.

Ich wette, ihr 2 denkt, ihr könnt ihn ändern,

einfach wie ihr mit den Fingern schnippst.

Menschen ändern sich, Jess. Das können sie.

Das ist das Wunderbare an Menschen. Sie ändern sich.

Jess, was willst du tun?

Ich hab nicht ein Wort gesagt, mit dem du ihn anprangern könntest.

Bitte, Jess, lass ihn in Ruhe. Ich schwöre dir, er ist gut.

- Ich schwöre dir, er hat... - Sich geändert?

Das frage ich mich. Das frage ich mich wirklich.

Und ich zähle darauf, es herauszufinden.

Jess, bitte, lass ihn in Ruhe!

Hockst du bequem?

- Du weißt, wie du dasitzt, nicht wahr? - Sag du es mir.

Eine Mexe hockt sich so hin. Du hockst da wie ein Mexe.

- Was willst du? - Ich mag dich nicht.

- Was soll das beweisen? - Was für ein Mensch du wirklich bist.

- Und was für einer wäre das? - Einer, der sich nicht ändert.

Fordere mich nicht heraus, Junge.

Geben Sie ihr das Chinin, dann ist sie in 1, 2 Tagen wieder wohlauf.

- Jess! - Nein, Papa.

Willst du denn sterben wegen einer verrückten, dummen Idee?

Vergessen Sie das Chinin nicht.

Es ist lange her, Azul.

Diese Leute haben mir das Leben gerettet.

Erlauben Sie mir, Ihnen zu danken,

dass Sie das Leben meines Sohnes gerettet haben.

Es wird gut sein, wenn du wieder bei uns bist, Azul, so wie früher.

Die Dinge haben sich geändert. Ich hab mich geändert.

Azul gibt es nicht mehr.

Dann habe ich hier 3 Söhne verloren,

nicht 2.

Azul wurde ermordet,

so wie Antonio

und Manuel.

Sie haben das Leben von Azul nicht gerettet.

Sie haben ihm das Leben genommen.

Warum?

Lass ihn in Ruhe.

Schon gut, Blue. Ich kümmere mich selbst darum.

Sie?

Sie können sich nur um Dreck kümmern, was anderes sind Sie nicht.

Und das ist sie auch: Dreck.

Yanqui-Dreck.

Nein, wir töten ihn nicht.

Nicht so.

Letztlich stellst du dich also gegen mich.

Na gut, tritt gegen mich an, mit der Faust.

Deine gegen meine.

Ich will nicht kämpfen.

Haben sich dich ebenso zu einem Feigling gemacht

wie zu einem Verräter?

Ich sagte, kämpf gegen mich.

Kämpfe!

Diese Sache zwischen uns ist noch nicht vorbei.

Ich werde mit all meinen Männern wiederkommen.

Ich werde die Morde

an Antonio und Manuel

und Azul rächen.

Und zu ihrem Gedenken

werde ich die Fackel an jedes Gebäude, jede Farm hier halten.

Ich werde die Mörder meiner Söhne hier herausbrennen!

Hört zu, ihr müsst verschwinden.

Verschwindet, solange noch Zeit ist.

Zu warten, dass man abgeschlachtet wird, ist dumm.

Ich sehe keinen anderen Weg, als abzuwarten.

Es gibt nur einen Weg, der Sinn macht,

und der ist, weiterzuleben, nicht zu sterben.

Ich sage nicht, dass du Unrecht hast. Aber wo willst du leben?

Fühlst du denn nicht, dass du jetzt hierher gehörst?

Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Aber ich bin es satt, zu hören, zu überlegen,

mich zu fragen, wohin ich wirklich gehöre.

Ob ich einer von euch oder von ihnen oder von sonst wem bin.

Vielleicht gehöre ich nur zu mir.

Nein, Papa. Lass ihn gehen.

Was wissen wir schon, wie man kämpft?

Ich bin ein Farmer und mein Sohn auch.

Fragt ihr mich, was wir tun sollen? Ich weiß es nicht.

Aber ich denke,

wir haben vereint eine größere Chance,

anstatt wenn jeder für sich sein Heil sucht.

Haben wir keine andere Wahl, Abe?

Warum warten, bis sie Feuer an Ernte und Häuser legen?

Ich erlaube verdammt noch mal keinem Mexe, mein Land abzufackeln.

Ich kam allein her, kämpfte allein gegen die Indianer.

- Ich bin dabei, Jim! - Das sind nicht nur ein paar Indianer!

Diese Mexikaner sind wie eine organisierte Armee.

Wir kämpften gegen die organisierte mexikanische Armee.

- Ihr seid ihr nicht gewachsen. - Stimmt. Fliehen wir!

- Wir sollten alle fliehen. - Wenn Abe geht, dann ohne mich.

Ich sage euch eins. Mein Mann hätte nie aufgegeben.

War vielleicht ein Fehler. Er könnte noch leben!

Halt!

Zu streiten bringt uns nicht weiter.

Wir müssen einen Weg finden, sie zu bekämpfen!

Ich sage immer noch, wir sollten unsere Farmen verteidigen,

statt zum Fluss zu reiten.

Das hast du beim Treffen so gesagt und dann entschieden wir uns hierfür.

Entschieden, meine Fresse. Ihr wart euch einig, aber ich nicht.

Warum führt er uns zum Fluss?

Hast du ihn reden hören, als sei er Gott der Allmächtige in Person?

"Ich führe euch, wenn ihr tut, was ich euch sage,

"wenn ich es sage und wie ich es sage."

Warum vertrauen wir ihm? Er könnte uns in eine Falle locken.

Und er hätte meinen Sohn Jess töten können, mit gutem Grund.

Nein, Alma. Ich sage, wir vertrauen ihm.

Wer hat den Halt befohlen?

Ich dachte, wir könnten kurz Atem holen.

Das wurde nicht befohlen.

- Die Hitze. - Atem zu holen, tut niemandem weh.

Du atmest, wenn ich dir das sage. Und jetzt Bewegung.

Ihr auch! Fahrt weiter!

Bringt die Wagen zurück in die Schlucht und versteckt sie.

Die meisten von euch bleiben hier. Die anderen reiten über den Fluss.

Jess, führ die Männer hinüber.

Fangt an, Löcher zu graben. Tiefe Löcher. Verdeckt sie mit Gebüsch.

In Ordnung, nehmt die Werkzeuge und folgt mir!

Wir tun dasselbe auf dieser Seite. Die Frauen auch.

SCHIESSPULVER

Deckt das zu.

Wenn Sie die anzünden, wie schnell explodieren sie dann?

Kommt schon, Leute.

Ihr seid in eurem eigenen Schussfeld.

Füllt sie und fangt dann neu an. Da oben.

He, Jess, er sagt, dieses Loch ist nicht richtig.

Jess, bring deine Männer wieder über den Fluss.

Ich denke, wenn wir das morgen durchstehen,

werden du und er...

Ich überlege nicht mehr, was sein wird, Jess.

Es ist so viel passiert.

Du liebst ihn sehr, nicht wahr?

Ich schätze...

Viel Glück, Jess.

Ich will, dass alle sofort die Gewehre säubern und einölen.

Also vorwärts.

Wir müssen fair zu ihm sein, kleines Fräulein.

Er muss hart auftreten.

Du denkst an sie, nicht wahr?

Ich weiß, wie schwer es sein muss, die zu töten, die du einst liebtest.

Ich liebe sie noch,

trotz allem, was passiert ist.

Und was morgen passieren wird.

Aber so schwer es auch für mich ist,

ist es auch einfach für mich, zu töten.

Du sahst die Hände in der Nacht, als ich Ortega würgte.

Du sahst das Vergnügen, das ich daran hatte.

Es machte mir Vergnügen. Es war ein Vergnügen für mich.

So war es schon immer, so wird es immer sein.

Ich werde mich nie ändern, Jeanne.

Es ist nicht möglich,

falls es das jemals war.

Blue, ich habe dich verloren, nicht wahr?

Ihr alle, geht außer Sicht.

Xavier.

Signal.

Es ist zu spät für dich, deine Farbe zu ändern, Gringo.

Mein Vater wird dich nicht zurücknehmen.

Signal.

Vorsicht. Lenkt die Pferde in den Strom.

Zurück!

Reiten wir zurück!

Kommt zurück!

Kommt zurück!

Feiglinge!

Hört auf, zu schießen.

Du hast gut gekämpft, wie ein wahrer Anführer.

Ortega erweist dir Ehre.

Lass mich auf meiner Seite des Flusses sterben,

Azul.

Ende

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