All language subtitles for UV.Toedliche.Verfuehrung.2007.GERMAN.dTV.XViD

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Original subtitles

UV - T�dliche Verf�hrung (2007) dTV - ZDF - 11. August 2012

Insekten zirpen.

Hallo! Guten Tag!

Hallo!

Hat Philip mich nicht erw�hnt? Sind Sie ein Freund?

Ich sollte schon zum Mittagessen hier sein. Hat er nichts gesagt?

Es ist so, dass... - Philip ist nicht da.

Wo ist er? Das w�rden wir auch gern wissen.

Er wollte schon gestern zur�ck sein.

Er ist nie da, wenn man ihn erwartet,

und er kreuzt auf, wenn man es nicht tut.

Hm.

Ich ruf ihn mal an.

Wie hei�en Sie? Boris.

Boris.

Der Name sagt mir was.

Er erz�hlt uns nie was, aber von Ihnen hat er schon mal gesprochen.

Handytaste piept.

Boris war Philips Zimmerkamerad.

Hast du ihn erreicht? - Nein.

Er ist am zehnten von Newport abgeflogen.

Ich glaube, er wollte nach New York.

Er ist am 14. Juli zur�ck.

Er macht jedes Jahr ein Feuerwerk. Das ist schon Tradition.

Wir sehen alle zu, damit wir zu irgendwas gut sind,

und werfen Knallfr�sche.

Das ist sein gro�er Augenblick. Den w�rde er nie verpassen.

Ziemlich hei�. H�tten Sie was zu trinken?

Aber klar.

Holst du was?

(missbilligend) Hm!

Sph�rische Kl�nge

K�nnte ich vielleicht noch 'n Schluck haben?

Laute Opernmusik spielt im Haus.

Na, meine charmanten T�chter?

Wie ich sehe, haben wir einen neuen Gast.

Papa, das ist Boris, ein Freund von Philip.

Ist Philip denn nun da? Guten Tag!

Nein. Wir wollten uns hier treffen. Ein fataler Irrtum.

Vanessa, Liebes, holst du uns bitte noch was zu trinken?

Sie st�hnt genervt.

Ihr Name ist? Boris.

Boris.

Und woher kennen Sie sich?

Wir hatten zusammen ein Zimmer.

Ich h�re diese Musik jeden Tag nach dem Mittagsschlaf, wie ein Ritual.

Der Zauber der Landschaft, die schw�cher werdende Sonne,

der Duft des Meeres, den der Wind zu uns weht,

das ist doch eine Hymne wert, oder?

M-hm. Erz�hlen Sie von St. Hippolyte. Waren Sie auch im Chor?

War ich. Und haben Sie dort gelitten?

Das Leben im Internat, die Disziplin, die strengen Regeln...

Ja.

Es war, als w�r man eingesperrt.

Wie in einem Gef�ngnis.

Und jetzt leben Sie in den USA? Danke.

Nein. Ich war dort, hab aber nie dort gelebt.

Dort leben! Was f�r 'ne absurde Idee!

Endlose Stra�en, zu schnell sprechende Menschen,

extravagante Geb�ude!

Die einzigen Orte dort, wo ich mich wohlf�hle,

sind die, die mich an Europa erinnern.

Sei nicht so kindisch!

Ich war noch nie in den Vereinigten Staaten.

Frauen kichern.

Entschuldigen Sie, das hat nichts mit Ihnen zu tun. Ein Familien-Tick.

Wir haben eine Schw�che f�r das Erfinden von Anekdoten

und fantastischen Geschichten.

Das verschafft uns Abwechslung.

Philip ist darin auch sehr geschickt.

Und was ist mit Ihnen, Boris? Was machen Sie?

Ich bin manchmal ein Dieb, manchmal ein Gauner.

Ich leb in den Tag hinein, von Betr�gereien.

Ein Diebstahl hier, eine Gaunerei dort...

Tja, aber ohne Heroin w�rde ich nicht klarkommen.

Es geht nichts �ber Heroin.

Die Kunden sind treu und zahlen prompt. Cash.

Akustische Gitarre

Sie st��t Luft aus.

Kannst du dir vorstellen, dass er Philips Freund ist?

Nein, nicht wirklich.

Er ist ein bisschen...

Wasser spritzt. Ein bisschen was?

Hilfe! Schnell! Ich brauche Hilfe!

Was ist denn passiert? Papa?

Er hatte einen Schw�cheanfall.

Mir fehlt nichts.

Er hustet.

Es geht schon wieder. Alles okay, Papa?

Lasst uns was trinken.

Da hab ich wohl was verpasst?

Da passiert endlich mal was und ich bin nicht da!

Nehmen Sie sich vor diesem Mann in Acht!

Er sieht zwar harmlos aus, aber er ist schlauer als wir alle.

Und er ist ein Spieler.

(Junge) Nein, ich will damit spielen! - (2. Junge) Lass das!

Boris.

Na ja, so ungef�hr 30. So alt wie Philip.

Der ist nicht sauber. Sein H�ndedruck ist zu kr�ftig.

Was hast du gesagt? Sein H�ndedruck ist zu kr�ftig.

Von wem sprichst du?

Von unserem Neuzugang, dem Stripper. Beherrsch dich!

Sieht echt super aus.

Hat einen durchtrainierten K�rper, wirkt aber trotzdem nicht schwul.

Sph�rischer Gesang

Da kommt die letzte F�hre, Boris.

Vielleicht ist Philip dabei.

Nein. Ich f�rchte, er kommt erst morgen.

Was meinst du?

Das Geschenk deiner Mutter?

Nimm mal was anderes.

Wieso was anderes? Nicht immer das gestreifte.

Ich hab Pullis dabei. Dachte, es wird ein k�hler Sommer.

Wir sollten ein Zimmer herrichten.

Nein, ich m�chte keine Umst�nde machen.

Wir lassen Sie nicht am Strand schlafen!

Er tr�gt keinen Schmuck, keine Uhr...

Eventuell eine Ray-Ban,

wei� gekleidet...

Nein, ich schw�r's dir.

Du hast lange kein Kleid getragen. Ich will Maman eine Freude machen.

Solltest du vielleicht auch tun.

Hat es was mit dem Typen zu tun?

Jungen streiten im Hintergrund.

Ich hab dich... Was sagst du?

Das ist unm�glich! Moment.

Der Tisch ist gedeckt. Soll ich den Wein holen?

Ja. Nein, das macht mein Mann. Danke.

Kannst du morgen anrufen? Dann sind alle weg.

Kosten Sie mal diesen edlen Tropfen. Einer unserer besten Weine.

Ich m�chte nicht indiskret sein, aber vertr�gt Ihr Herz den Alkohol?

Wenn ich mir das nicht mehr g�nnen darf, sterbe ich lieber.

C�tes de Provence...

�brigens, m�gen Sie Loire nero, Boris? Die M�dchen lieben ihn.

Ja, aber ich glaub, Ihre Frau sagte was von Fisch.

Er seufzt.

F�r Lamm Ros�, Boris.

War nur ein Scherz, Monsieur.

Telefon l�utet oben.

Das k�nnte vielleicht mein Sohn sein.

Hallo? Ja?

Wie geht es Ihnen?

Erz�hlen Sie!

Haben Sie mit meinem Sohn gesprochen?

Von wo aus hat er angerufen?

Verstehe. H�ren Sie, mein Sohn ist noch nicht da, aber...

Warum? Was wollen Sie damit sagen?

Ja, das hab ich verstanden.

Ich schicke Philip zu Ihnen, sobald er zur�ck ist.

Ich muss Schluss machen. Das Essen steht auf dem Tisch.

Andr�-Pierre, wenn Sie sich nicht beeilen, wird das Essen kalt.

Das m�ssen Sie der Glut hier sagen.

Nicht �bertreiben, sonst ist alles verkohlt.

Wird wieder ekelhaft schmecken. - Dann k�mmer du dich darum.

Ich bin nicht hungrig.

Ich hab 'n B�renhunger. Dann serviere ich das Risotto.

Andr�-Pierre? St�rt es Sie, wenn wir anfangen?

Nein, nein. Tun Sie so, als w�r ich gar nicht da.

Nicht dass wir uns langweilen, aber k�nnten wir nicht das Boot rausholen?

Wir haben es drei Jahre nicht benutzt. - Drei Jahre?

Es ist ein Segelboot. Ich kann es nicht mehr steuern.

Von den anderen hier ist keiner dazu in der Lage.

Und Sie, Boris, segeln Sie? Ja, mit Begeisterung.

Ich auch, aber ich darf mich nicht anstrengen.

Das Boot bleibt im Hafen. (Julie) Und die Riva im Bootshaus.

Wir k�nnen morgen zum Strand gehen.

Nein, danke. Der Strand ist voller Prolls.

Als Kind mochtest du ihn. Du hast tagelang Sandkuchen gebacken.

Das ist nicht mehr mein Ding.

Den Jungs w�rde es sicher gefallen.

Au! Verdammt!

Der Grill ist verflucht hei�!

Die Fische m�ssten doch l�ngst gar sein.

Wenn Sie meinen. Vanessa, hilfst du mir?

Nein, nein.

Ich geh schon.

Nicht n�tig. Ich komm auch allein zurecht.

Ich mach das. Sie verbrennen sich nur wieder.

Ja.

Andr�-Pierre, haben Sie dieses Hemd in zehnfacher Ausfertigung dabei?

Mutter kichert leise.

Vanessa besteht drauf, dass ich es trage. Sie mag mich gern gestreift.

Warum tragen Sie nie das, das Sie von mir haben?

Nehmen Sie's mir nicht �bel, aber ... wie soll ich sagen ...

es passt nicht zu mir.

Daf�r passt gestreift perfekt zu dir. - Du bist unertr�glich, Julie.

Ah, genau zur rechten Zeit! Danke, Boris!

Und? Noch Wein?

Ja, bitte.

Jungen kichern.

Jungs. Benehmt euch bitte bei Tisch!

(fl�stert) Ja. Genau. Pst!

Also, Boris, was machen Sie so, au�er sich mit Philip zu treffen?

Lachen

Das ist kompliziert.

Was ist?

Hab ich was Komisches gesagt?

Sie h�tten da sein m�ssen.

Also ...

woher kennen Sie Philip?

Aus dem Internat.

Sie sind doch viel j�nger. Waren Sie in derselben Klasse?

Nein, im selben Zimmer.

(Junge) Toll! Super! - Boris! Noch mal!

Bitte noch mal! Super! - Bitte!

Schluss jetzt! Benehmt euch!

Aber Andr�-Pierre! Schluck 'ne Pille!

Lieben Sie Ihre Kinder nicht, Andr�-Pierre?

Bist du jetzt eingeschnappt? Ich geh ins Bett. Ich bin m�de.

Entschuldige, aber manchmal benimmt sich dein Mann wirklich zu albern.

T�r knallt zu.

Klagende, schwerm�tige Musik

Frauen lachen.

Ach! Seit 30 Jahren h�re ich jeden Abend dasselbe.

Aber es ist sch�n, Madame.

Ach, Monique, nach 30 Jahren ist nichts mehr sch�n.

Das kann ich schneller.

Wenn Sie meinen.

Julie, machst du uns einen Filter? - M-hm.

Wenn das dein Mann sehen w�rde!

Ich kann dich beruhigen. Er ist Schlimmeres von mir gewohnt.

Papa h�rt G�recki. Bald gehen wir schlafen.

Wollt ihr schon schlafen gehen?

Nein.

Er imitiert den Operngesang.

Machen wir einen Spaziergang?

Was ist denn?

Nachts ist es hier finster. Es gibt nur das Licht des Leuchtturms.

Damit die Schiffe nicht die Orientierung verlieren.

Na sch�n. Dann wird uns der Mond den Weg zeigen.

Musik l�uft weiter.

Frauen lachen leise.

Es ist lange her, dass ich sie so gl�cklich erlebt habe.

Im Grunde langweilen sie sich hier.

Ich bin froh, dass Sie da sind.

Die Gestirne sind nur deshalb so dreist,

weil sie wissen, dass sie uns �berleben werden.

Um auf St. Hippolyte zur�ckzukommen, war Philip dort ungl�cklich?

Den Eindruck hat er jedenfalls gemacht.

Ich habe damals hart gearbeitet.

Aber ich dachte, dass der Scheck,

den ich jedes Trimester geschickt habe,

ihm eine optimale Erziehung erm�glicht.

Zweifelsohne hatten Ihre Eltern dieselbe Illusion.

Vermutlich.

Ich wei� noch, dass er mal den Part der Norma im Chor gesungen hat.

Warum Philip? Philip als Norma?

Wir hatten keine M�dchen.

Und er war der Begabteste.

War seine Stimme wirklich so gut?

Er hatte eine wundervolle Stimme.

Sehr hoch.

Eine so hohe Stimme h�tte bei einem Jungen l�cherlich wirken k�nnen.

Aber sie klang so sch�n,

so rein, dass sich keiner �ber ihn lustig gemacht hat.

Er hielt den Ton so lange wie m�glich,

als w�re er stolz, dass er uns �bertrifft.

Frauen kichern. Au!

An diesem Tag waren wir �berzeugt, er macht Karriere.

Dann hatte er also doch Qualit�ten.

Gehen wir weiter?

Das kann nicht Ihr Ernst sein!

An dieser Landzunge ist das Meer besonders st�rmisch,

von der Str�mung gar nicht zu sprechen.

Jedes Jahr ertrinken hier Menschen.

Man darf nur nicht lange nachdenken.

Es ist bestimmt kalt. Aber nein! Es ist sicher angenehm.

Er jauchzt.

Ihr lasst mich doch nicht alleine?

Es ist grauenhaft kalt! Wenn man schwimmt, wird einem warm.

Wer zuerst an der roten Boje ist! Aber das sind mindestens 800 Meter!

Der Typ ist total verr�ckt. Abgefahren!

Julie!

Warte auf mich!

Sanfte akustische Gitarre �ber stummen Szenen

Donnern

Das Wetter �ndert sich st�ndig. Guten Morgen, Monsieur.

Am Nachmittag wird es wieder hei� sein.

Haben Sie Hunger? Ein bisschen.

Ich habe vorhin Kaffee gemacht. Man muss ihn nur wieder aufw�rmen.

Sie waren hoffentlich nicht entt�uscht,

aber das n�chtliche Baden ist nichts mehr f�r mich.

Und au�erdem hatte ich das Gef�hl, dass ich, wie soll ich sagen ...

�berfl�ssig war.

Toast springt hoch. Die sind f�r Sie.

Fr�her war ich der Erste, der nachts schwimmen gegangen ist.

Manchmal hab ich mich bis zu den kleinen Inseln gewagt,

als eine Art Herausforderung.

Unh�rbar

Mikrowelle piept.

Ich hab Julie heute noch nicht gesehen.

Verdammt!

Tut mir leid, ich h�tte Sie warnen m�ssen.

Ich bin unf�hig, dieses Ding richtig einzustellen.

Ich bin gleich zur�ck. F�hlen Sie sich wie zu Hause.

Unh�rbar

Danke. Sch�nen Tag noch! Wiedersehen! Wiedersehen!

Pl�tschernde, kristallene Musik

Handy l�utet.

Hallo?

Nein, ich bin wach.

Klar.

Ich hab ihn gestern Nacht drau�en im Meer gek�sst.

Aber ich hab ihn nicht in mein Zimmer gelassen.

Nein, nicht deswegen.

Er verh�lt sich mir gegen�ber so, als h�tte ich nur auf ihn gewartet.

Ich hab ihn abblitzen lassen.

Mm.

Es war ihm v�llig egal.

Ja.

Mm.

Vanessa war total komisch.

Ich bin nicht allein. Aber das k�nnen wir heute Abend besprechen.

Ja, gut. Von mir aus hat das auch morgen noch Zeit. In Ordnung.

Also? Werden Sie sich eines Tages mit meinem Sohn vers�hnen?

Ich hab nichts gegen Philip.

Wir stehen uns n�her, als Sie glauben.

Mein Mann meint, Sie wollen nicht, dass er aufs Weingut zur�ckkommt.

Von mir aus kann er zur�ckkommen und er kann auch Flaschen klauen.

Aber Ihr Mann m�chte, dass er wieder hier arbeitet,

und da geht es um das Wohl des Weinguts.

Dem Weingut geht es hervorragend.

Mir geht es um meinen Sohn. Er kann nicht ewig ohne Arbeit bleiben.

Philip ist nicht f�hig zu arbeiten.

Ich spreche nicht von Terminen, die er nicht h�lt,

oder von mangelnder F�hrungsqualit�t.

Ich kann ihm nicht mal die Vitriolspritze anvertrauen.

Mein Sohn mit einer Vitriolspritze! Sie tr�umen wohl!

Mein Sohn hat Jura studiert.

Er besitzt sicher n�tzliche Kenntnisse.

Er k�nnte Vertr�ge redigieren. Er kennt die Gesetze.

Ja, die kennt er. Worauf spielen Sie an?

Er wird nicht erwachsen, nur weil man ihn im Anzug ins B�ro setzt.

Sehen Sie sich Vanessa an.

Als Sie bei uns anfingen, war sie jede zweite Woche in der Klinik.

Ich heirate nicht auch noch Philip. Sehr witzig!

Ich tue viel f�r Philip.

Philip lebt seit einem Jahr in den USA!

Ah, stimmt!

In den USA!

Was wollen Sie damit wieder andeuten?

K�nnten sich Ihre Medikamente auf Ihren Verstand auswirken?

Er seufzt.

Sie tun so, als w�r er v�llig unf�hig. Was hat er Ihnen getan?

Gar nichts. Es ist nur...

Es sind die Typen, mit denen er verkehrt. Boris.

Er ist kaum da und f�hlt sich schon wie zu Hause, verteilt Gras an alle.

Sie sind mal wieder der Einzige, der sich dar�ber aufregt.

Sie sollten ihn sich mal genauer ansehen.

Der Typ bedeutet Scherereien.

Das steht auf seiner Stirn geschrieben.

Ich hab ihn mir angesehen. Er gef�llt mir.

Meinem Mann auch. Er hat eine gute Menschenkenntnis.

Der Bursche war niemals in einer katholischen Schule.

Eine solche Schule zeichnet einen f�rs Leben.

Regen Sie sich nicht auf. Man k�nnte meinen, Sie sind eifers�chtig.

Was ich gut verstehen kann. Er sieht verdammt gut aus.

Hallo! Salut!

Was wollte die Polizei? Wollte mich verhaften.

(lacht) Erz�hl es ja nicht deiner Mutter!

Ich musste eine Art Genehmigung unterschreiben wegen des Feuerwerks.

Ach ja? Ja.

Letztes Jahr hat eine der Raketen zwei Segelboote in Brand gesetzt.

Ein bedauernswerter Unfall.

Seither f�rchte ich, dass Repressalien auf mich zukommen.

Philip hatte was getrunken und... Sie k�nnen es sich ja vorstellen.

Hallo, miteinander!

Hallo, ihr drei!

Geben Sie her! Danke. Danke.

Meine Lieben, ich habe eine brandneue Nachricht f�r euch.

Ach ja?

Jemand ist gestern Nacht ertrunken.

Die Polizei fand eine Leiche, konnte sie aber noch nicht identifizieren.

Zum Gl�ck hab ich meine n�chtlichen Schwimmer gestern heimkommen h�ren.

Du hast nachts im Meer gebadet! Bist du verr�ckt?

Wieso? Ich kann doch schwimmen. Du h�ttest dich erk�lten k�nnen.

Sie sind der Einzige, der sich zu dieser Jahreszeit erk�ltet!

Kommt das oft vor?

Ich mein, dass hier Leute ertrinken?

Sogar ziemlich regelm��ig. Ja.

Ein bis zwei Spinner pro Jahr, die glauben,

sie m�ssten bis zur kleinen Insel schwimmen.

Vielleicht kommt Philip ja so zu uns zur�ck.

Um Himmels willen! War ein Scherz!

Das ist nicht witzig! Du hast recht, es ist nicht witzig.

Boris lacht.

Das ist nicht witzig.

Einverstanden. Ich �berlass Ihnen die Wahl der Waffen.

Sie haben mit mir ein Problem? Regeln wir es unter M�nnern.

Drollige Gitarrenmusik

Was ist? K�nnen wir anfangen?

Augenblick!

Ich muss erst noch was trinken.

Ihr wollt wirklich nicht mitspielen? (Vanessa) Viel zu hei�.

Au�erdem ist das ein Duell.

Gibt es in St. Hippolyte nicht jedes Jahr Turniere?

Sie haben bestimmt jedes Mal gewonnen.

Aus! Ich w�rm mich erst mal auf.

Also...

Zaun klirrt.

Sagen Sie Bescheid, wenn Sie mit Aufw�rmen fertig sind.

Opernmusik

(Junge) Hey, es geh�rt mir! - (2. Junge) Nein, das ist meins!

Das geh�rt aber mir! - Hey! Aua!

Gib her! - Eh, h�r auf!

Aua! Das tut weh!

Was ist denn los, Kinder? Das ist meins!

Das ist kein Grund zu streiten. Habt ihr geschlafen?

Nein. Was hab ich euch gesagt?

Wir sollen schlafen. Aber ihr habt es nicht.

Wollt ihr in den Swimmingpool? Ja.

Na, dann kommt! Ich auch!

Aber es wird nicht mehr gestritten.

Warum habt ihr nicht geschlafen, wie ich's gesagt habe?

Zaun klirrt. Ja!

W�tender Schrei

30/40. Ich hol langsam auf. Und der Fu�fehler?

Was ist mit meinem Fu�?

Nichts. 30/40.

Spielen wir weiter?

Tja, mein Lieber. Schneller laufen! Gleichstand.

Soll das ein Witz sein?

Nein. Warum?

K�nnten Sie wenigstens die Regeln respektieren?

Danke.

Ist kein Problem.

Zweiter Aufschlag.

Ich seh nicht so gut gegen die Sonne.

Wollen Sie die Seiten wechseln?

Schnalzen

Gleichstand.

Zirpen der Insekten wird lauter.

Andr�-Pierre st�hnt ersch�pft.

Na, alter Freund? Schon m�de?

Schon gut.

Andr�-Pierre? Andr�-Pierre!

Huhu! Liebling!

Liebling! Was ist passiert?

Er ist pl�tzlich hingefallen.

Ein Schw�chling! - Das ist nicht komisch!

Der Ball war im Aus! Alles okay?

Zum Gl�ck hab ICH gegen die Sonne gespielt!

Wir holen deine Medikamente.

Nein. Lass mich nicht allein!

Boris ist bei dir.

Du hast uns Angst eingejagt. H�ren Sie auf mit der Kom�die.

Sch! Welche Kom�die?

Ich wei� ganz genau, was Sie hier wollen.

Sie sind hier, um mich umzubringen.

Der Sonnenstich macht dir wohl zu schaffen?

Ich wei� Bescheid. �ber den USA-Aufenthalt, den angeblichen.

Er st�hnt auf. Nicht so zappeln!

H�ren Sie auf, mich zu duzen! Was hast du gesagt?

Ich sagte, Sie sollen mich nicht duzen!

Mm.

Es ist wundersch�n.

Sie haben es noch nicht in Aktion gesehen.

Wenn ich noch die Kraft dazu h�tte!

Nachdem wir dar�ber gesprochen haben, wollte ich es mir ansehen,

auch wenn ich damit nicht fahren kann.

Aber ich k�nnte doch damit fahren.

Es m�sste erst gr�ndlich �berholt werden.

Der Motor ist genauso m�de wie sein Besitzer.

Sie k�nnen damit fahren ... sobald es wieder sicher ist.

Was haben Sie vor?

Ich kenn mich mit Booten ein wenig aus.

So. Danke, Sylvia.

Zum Gl�ck sind wenigstens Sie da.

Sie haben sich in den letzten Tagen nur beklagt.

Ich w�r fast gestorben, aber das k�mmert keinen.

Werfen Sie uns Ihre schwache Konstitution vor?

Meine schwache Konstitution?

Dieser Muskelprotz hat mich mit Tennisb�llen gesteinigt,

und das ist Ihr Kommentar dazu?

Sie werfen Boris also vor, dass er besser gebaut ist als Sie?

�berhaupt nicht.

Beim Schach wird er alt aussehen.

Spinnen Sie nicht! Sie m�ssen sich nicht mit ihm messen.

Sehen Sie, wie er Vanessa anbaggert?

Sie sind eifers�chtig! Sie w�re geschmeichelt, wenn sie das w�sste.

Finden Sie's normal, dass Philip noch nicht da ist?

Vielleicht kommt er gar nicht,

oder er wartet, bis der andere seine Arbeit erledigt hat.

Sie leiden an Verfolgungswahn.

Oder aber ...

ihm ist etwas zugesto�en.

Letztes Jahr war er auch erst am Morgen des Vierzehnten da.

Motorenger�usch

Ist das nicht die Riva?

Aber ja! Mein Mann wollte sie Boris zeigen.

Und er f�hrt damit raus? Das ruft so viele Erinnerungen wach.

Das Boot ist seit drei Jahren nicht mehr gewartet worden!

Wir gehen zum Strand. Willst du mitkommen?

Nein.

Nimmst du die Jungs mit?

Sie machen eine Bootsfahrt. Mit deinem Vater.

Nein, mit Boris.

Das war's!

Er hat die Kinder entf�hrt.

Welche Medikamente nimmt er gerade? Das ist nicht witzig!

Seid ihr euch dar�ber im Klaren,

dass die Kinder in einem Boot sitzen, das explodieren kann,

und einem Typen ausgeliefert sind, der aus dem Knast kommt?

Du machst mir Angst! - Aus dem Knast?

Sei still! Wie viel wiegen die Kinder?

Bei der Geschwindigkeit k�nnen sie �ber Bord fallen,

und der Typ merkt das nicht mal bei dem Motorenl�rm.

Du redest Unsinn!

Sie st�hnt.

Ich seh sie! Ich seh sie!

Hey! Bist du beruhigt, Schatz?

Wieso? Weil ich jetzt wei�, dass du ein Idiot bist?

Du hast mich erschreckt.

Eigentlich bin ich doch gar nicht so furchterregend.

Wo warst du denn?

Ich bin unter dem Kirschbaum eingenickt, wo wir beide fr�her...

Warum bist du nicht mit ihnen raus aufs Meer gefahren?

Mit wem? Mit Boris und den beiden Jungs.

Ach so. Nat�rlich. Ich hatte keine Lust.

Sind das die Sachen von Boris? Ja.

Ich steck sie in die Waschmaschine. Sehen ja schrecklich aus.

Schon seltsam irgendwie.

Er hat absolut nichts dabei. Weder Ausweis noch Brieftasche.

Andr�-Pierre? Bitte verlassen Sie den K�rper meiner Frau!

(von unten) Zu Tisch, bitte!

Essen Sie nicht mit zu Abend? Doch, doch.

Ich seh mir das hier nur an. Beeindruckend, nicht wahr?

Es ist sogar eine von Hand gefertigte Waffe dabei, ein Unikat.

Diese hier? Ja.

Besitzen Sie eine Waffe? Kennen Sie sich damit aus?

Nein. �berhaupt nicht.

Ich h�tte das Gegenteil vermutet.

Schl�ssel im Schloss Eine Vorsichtsma�nahme.

Die Munition bewahre ich in meinem Schlafzimmer auf.

F�llt Ihnen nichts auf? Nein.

Eine doppell�ufige Flinte mit unterschiedlichem Kaliber.

Wozu?

Bei der Jagd wei� man nie, was einem vor die Flinte l�uft.

Sie jagen? In Afrika, fr�her.

Aber ich hab nur das Wild gejagt, das auch mich als Beute gesehen hat.

Die Hand weiter nach vorne.

Den Arm tiefer.

Sie dient also der Selbstverteidigung?

Ich f�hle mich nicht gern bedroht.

(von unten) Zu Tisch!

Sehen Sie sich das Gewehr mit dem Laser-Visier an. Sehr pr�zise.

F�r jemanden wie mich perfekt.

Das einzige Problem ist der R�cksto�.

Mm. Benutzen Sie es?

Auf dieser Insel gibt es selten R�uber.

Kommen Sie zum Essen?

Sylvia wird ungeduldig und der Gazpacho wird ... langsam warm.

Eigentlich ist der Strand gar nicht mal so �bel.

Ich danke Ihnen, Boris.

Ich geh ins Wasser.

Tja...

Er lacht.

Lachen

Und? Sehr gut!

(Vanessa) Super!

Ausgelassenes Lachen

Los! Sch�n! - Der war noch drin!

Jungen lachen.

Kommst du nicht mit ins Wasser? Nein.

Jungen lachen. Kommt mit!

Na? Ist es euch zu kalt?

Das macht acht Euro, Monsieur.

Stimmt so. Danke sch�n.

Meine Damen, einen sch�nen Tag noch!

Mm! Tut das gut, Boris!

Sie geben mir das Gef�hl, 20 Jahre j�nger zu sein.

Stimmen und Ger�usche verhallen.

Na, alter Freund? Schieben wir 'ne ruhige Kugel?

Ger�usche kehren zur�ck.

Spannungsvolle Gitarrenmusik

Frauen lachen.

Er seufzt.

Danke.

Und? Gehen wir spazieren?

Nein. Geht ohne mich.

Ich bleib bei Papa.

Das ist die Stunde der Wahrheit.

Ich wei� jetzt, wer du bist und wer dich geschickt hat.

Du hast sie ganz sch�n hinters Licht gef�hrt.

Der Chor, St. Hippolyte, die wei�en Hosen, die Muskeln...

Aber leider fall ich darauf nicht herein.

Also, was willst du? Kohle? Eine Menge Kohle?

Keine Sorge. An Kohle mangelt es hier nicht.

Aber ich warne dich!

Keiner verarscht Andr�-Pierre Vauvenargues.

Andr�-Pierre zu heiraten war, wie einen Job in der Provinz anzunehmen.

Damals waren mir alle zuwider.

Ich hab verschiedene Drogen genommen, hatte Angst vor der Leere.

Ich ging zum Psychologen, feierte Partys ...

hab mein Studium geschmissen.

Er hat f�r Papa gearbeitet.

Sollte sein Nachfolger werden.

Er bekam das Weingut und die Tochter.

Das Los der Erstgeborenen.

Wenn ich sehe, wie meine Kinder langsam gro� werden,

wird mir klar, dass ich auf die andere Seite gewechselt bin.

Aber ich hab nicht das Gef�hl, dass ich mich ver�ndert habe.

Ich bin verheiratet ...

liebe meine Kinder ...

aber eigentlich hab ich mich nicht ver�ndert.

Leises Rumpeln

Boris. Und weiter? �h ... das wei� ich nicht.

M-hm. Und seit wann ist er verschwunden?

Er ist nicht verschwunden, er ist bei uns zu Hause. - Verstehe.

Wir sollen �ber einen Mann Erkundigungen einziehen,

dessen Namen Sie nicht kennen und der bei Ihnen wohnt.

Ich gebe zu, das klingt seltsam, aber ...

Ich bin der Schwiegersohn von... Ich wei�, wer Sie sind.

Aber ich sehe keine Veranlassung zur Ermittlung.

Bei triftigen Gr�nden gerne, aber wir sind kein Auskunftsb�ro.

Ich dachte, Sie k�nnten ihn mal �berpr�fen.

Bei allem Respekt gegen�ber Ihrer Familie, ich kann nichts f�r Sie tun.

Und was die Identit�t des jungen Mannes betrifft,

da w�rde ich Ihnen vorschlagen, fragen Sie ihn einfach selbst.

Au�erdem, was werfen Sie ihm vor?

Er ist nicht auf dem Foto, betr�gt beim Tennis,

spaziert nackt herum und macht meiner Frau den Hof.

Er lacht.

Hm.

Fahren wir mal kurz in die Stadt?

Das ist doch mein Hemd!

Was ist denn pl�tzlich los?

Hat Philip etwa angerufen?

Wann kommt er an? Keine Ahnung.

Aber er hat bei Durand nachgefragt, ob die Feuerwerksk�rper da sind.

Und du darfst sie abholen.

Sie und Boris k�nnen mit dem Boot hinfahren.

Danke, mein kleiner Andr�-Pierre.

Nicht so schnell!

Boris jauchzt und lacht.

Hey!

Alles klar, Alter?

Ja!

Juhu!

Stille

Gl�serne, geheimnisvolle Kl�nge

Schwaches St�hnen

Das war keine Absicht. Was ist in dich gefahren?

Ich bin ausgerutscht und... Hier.

Welches Spiel Philip wohl dieses Mal treibt?

H�ngt davon ab, was er von Papa erwartet.

Du meinst, es h�ngt von seinem Kontostand ab?

Freuen wir uns auf die Nummer des verlorenen Sohns, wenn er pleite ist.

"Ich will auf das Weingut zur�ck".

"Ich komme um vor Sehnsucht nach meinen geliebten Eltern."

"Dem geliebten Andr�-Pierre."

(Vanessa) Ob ich mal ende wie sie? - Maman geht es gut.

DU hast die Probleme.

Er hat jedenfalls den Dreh raus.

F�r uns macht sie nicht so viel Aufwand.

H�rt mal, M�dchen! Was meint ihr?

Sollen wir die Bar abschlie�en, solange Philip hier ist?

Hey! Sch!

Aufwachen! (Mann) Wir haben geschlossen!

Hey! Was soll das? Ab 16 Uhr hat der Laden ge�ffnet.

Machen Sie eine Ausnahme.

Wenn Monsieur Durand geschlossen hat, kommen wir eben sp�ter wieder.

Ein Chassagne. Ich h�tt's wissen m�ssen.

Nein. Ich bin ein Vauvenargues.

Klirren Was machen Sie denn da?

Schon gut. Ich hol die Feuerwerksk�rper.

Na? Geschenkt? Nein.

Was haben Sie damit vor? Wie kriegst du sonst die Kisten auf?

Das Zeug ist h�llisch schwer. Ich mach das schon.

Nicht, dass Sie sich was brechen.

Unh�rbar

Ich hab meine Kreditkarten verloren.

Ich hab meine Brieftasche nicht dabei.

Ist passiert, als Sie mich ertr�nken wollten.

Ich versuch's noch mal, dann kannst du sie wiederholen.

Wo soll ich denn suchen? Bei den Fischernetzen, f�nfte Boje.

Mit Tauchermaske finde ich sie. Haben Sie eine? - Ja.

Gut. Wer ist das?

Einer, der auf alles eine Antwort hat. Ziemlich unertr�glich.

Was schulde ich Ihnen?

10.000. Euro?

Glatt, aber na ja, die Maske ...

schenk ich Ihnen.

Jeep hupt.

Hey!

Mehrere Autos hupen.

Kann auch nichts passieren? Aber nein.

Trinken wir was! Da sitzen zwei M�dchen.

Nein, wir fahren gleich nach Hause.

ICH trink erst mal was.

Die Feuerwerksk�rper d�rfen doch nicht in der Sonne liegen!

Bisschen jung, oder?

Nein, du bist alt, Opa.

Aber wir dr�ngen uns nicht auf. Warum nicht?

�berlass das mir.

Hallo! Hallo, Jungs!

Ich wusste, ihr seid Amerikanerinnen.

(Frau, mit Akzent) Nur ich. - Salut!

Geht's euch gut? M-hm.

Ist das euer Boot? Ja. Lust auf 'ne Spritztour?

Ginge das? Klar. Aber erst betrinken wir uns.

Frauen lachen.

Kellner!

Ja, Monsieur? Nehmen Sie Schecks?

Ja. Bringen Sie uns Champagner.

Du hast doch nichts dagegen, oder?

Was ist? Du siehst nicht gut aus.

Setz dich! Alles in Ordnung?

(Mann ruft) Monsieur, bitte!

Ja, schon gut. Ich regle das.

Hier. Danke.

Hallo?

Philip? Wo steckst du?

Ja, wo denn?

Ja, ich seh dich.

(Junge) Los! Wirf schon! - Ja. Hier!

Da!

Da hast du ihn wieder! - Das macht Spa�.

Ja.

Motorboot n�hert sich.

Das sind die Jungs.

Zu zweit?

Warum nur zu zweit?

Ist Philip am Steuer?

Klopfen

Wasser l�uft in der Dusche.

Dusche stoppt.

Tiefes Durchatmen

Ihr seht m�de aus, alle beide.

Vom Kistenschleppen. Die wiegen Tonnen.

Wir haben sie gleich vom Boot aus zur Bucht getragen.

Au�erdem seid ihr Boot gefahren.

Das macht auch m�de.

Es schmeckt k�stlich, Schwiegermama.

Sie nennen mich pl�tzlich Schwiegermama!

Wie nett von Ihnen.

Du hast dich wieder selbst �bertroffen, Liebes.

Schade, dass Boris nicht da ist, um es zu genie�en.

(Julie) Er hat in der Stadt alles, was er braucht.

Restaurants, Bars ... Stundenhotels.

Er wird dort nicht �bernachten. Er hat keine Sachen zum Wechseln.

Er wird sicher wieder mit der letzten F�hre kommen.

Wie ich ihn kenne, gelingt es ihm, sich neu einzukleiden,

ohne einen Cent in der Tasche zu haben.

Ich hoffe, ihr habt ihm nicht vorgeschlagen zur�ckzuschwimmen.

Er ist waghalsig genug, um es zu versuchen.

Es ist wieder jemand ertrunken. Vielleicht sollten wir ihn suchen.

Ich ... mein ja nur. W�r doch vern�nftig.

Er ist 'n ausgezeichneter Schwimmer.

Trotzdem, bei der Str�mung! Ende der Diskussion!

Klagende, schwerm�tige Musik

Frauen lachen.

Musik l�uft weiter.

Philip!

Philip!

Diese Aussicht hat mir gefehlt.

Ich hab nie wieder eine so sch�ne gefunden.

Wirst du etwa deinem geliebten Amerika untreu?

Mit Amerika ist es vorbei. Ich bleib jetzt hier.

Bist du sicher?

Ist Boris nach Hause gekommen?

Ich hab ihn nicht geh�rt. Er ist dir in vielem sehr �hnlich.

Er ist auch kein Fr�haufsteher.

Ich empfinde ihn jedenfalls als angenehmen Gast.

Ah ja.

Sch�n, dass du dich mit alten Freunden triffst.

Es tut dir sicher gut, mit so netten und anst�ndigen Jungs zu verkehren.

Unter uns gesprochen: Ich hab das Gef�hl, dass er und Julie...

Welches Zimmer hast du ihm gegeben? Etwa das blaue?

Ja. Warum?

Die Fensterl�den sind noch zu.

Vermutlich schl�ft er noch. Nachts waren sie noch offen.

Er muss sie zugemacht haben, als er zur�ckkam.

Andr�-Pierre st�hnt.

Was hast du dir dabei gedacht?

Dass alle annehmen, er schl�ft noch, wenn die L�den zu sind.

Du glaubst, das h�tte den ganzen Tag �ber funktioniert?

Er h�tte nachts kommen und morgens wieder gehen k�nnen.

Ohne seine Sachen? Ohne sich zu verabschieden?

Ich wei� nicht, warum ich die L�den zugemacht habe!

Ich kann's nicht r�ckg�ngig machen.

Ja, genau. Nichts l�sst sich r�ckg�ngig machen.

Jeep hupt. Hey!

Mehrere Autos hupen.

WC-Sp�lung

Darf ich? Klar. Der Stuhl ist frei.

K�nnen Sie einen der G�ste ans Telefon holen?

"Hallo?" Hier Philip.

"Philip! Wo steckst du?" Im Hotel gegen�ber.

"Wo denn?" Zweite Etage.

"Ja, ich seh dich."

"Wer ist dieser Boris?" Sag ich dir sp�ter.

"Du kennst ihn aus dem Knast, stimmt's?"

Ja.

"Entschuldige, wenn ich das frage, aber was will er hier?"

Ich krieg den Typen nicht mehr los. "Wieso?"

Wir sa�en in derselben Zelle. Er hat mich ... sozusagen besch�tzt.

"Und jetzt will er seine Belohnung abholen?"

Bleib dort! Ich komme.

Wer war das? Philip.

Er kommt gleich.

Gefunden? Ich glaub, ich hab sie gesehen.

Und was machen wir jetzt?

Keine Ahnung.

Kannst du diskret Geld beschaffen?

Ich hab dich ein Jahr gedeckt. Soll ich auch noch ins Gef�ngnis?

Wei�t du 'ne bessere L�sung? Ja. Sag deinem Vater die Wahrheit.

Niemals. Du hast gar keine Wahl.

Und? Wer ist der Gr��te?

Schon gut. Kein Grund anzugeben.

Es geht um die richtige Einstellung, Alter.

Misch dich da nicht ein!

Wirf den Motor an!

Was hast du getan? Vergiss es! Wirf den Motor an!

Bist du jetzt total verr�ckt?

Ist dir klar, was du da gerade getan hast?

Krieg dich wieder ein und mach den Motor an!

Sonst wirst du das Gef�ngnis kennenlernen.

Guck mal!

Die M�dchen winken uns zu!

Er seufzt.

Mit deiner Unschuldsmiene bist du schlimmer als er.

Die Welt schuldet dir alles.

Der einzige Unterschied ist, du glaubst, du kannst dir alles kaufen,

und er glaubte, er kann sich bedienen.

Ich hatte keine Wahl. Aber es wird keiner nach ihm fragen.

Er hat keine Familie, und seine Freunde lassen nicht nach ihm suchen.

Wie soll ich das verstehen? War das Ganze geplant?

Du hast ihm doch nicht etwa eine Falle gestellt?

Und was �ndert das? Das �ndert alles!

Mit welchem Geheimnis hatte er dich in der Hand?

Oder wolltest du verhindern, dass deine Familie erf�hrt,

dass du in Wahrheit ein gemeiner Widerling bist?

Das ist es, ja? Deshalb musste er sterben.

Um eure beschissene Fassade aufrecht zu erhalten.

Selbst du wei�t nicht alles, und das ist auch besser so.

Du wolltest doch schon immer zur Familie geh�ren.

Also dann!

Willkommen!

(Junge) Gib's mir wieder zur�ck! - (2. Junge) Hey! Ich fang dich!

Gleich hab ich dich! Warte nur!

Aua! - Entschuldigung!

Geht's? - Ja.

(TV-Sprecher) "Nachdem sie sich lange durch den Wald gek�mpft hat,

gelangt sie endlich auf eine Lichtung."

"Sie blickt sich um..."

K�mmerst du dich mal um die Jungs? Sie sind unertr�glich.

Entschuldige, ich f�hl mich nicht so gut. Ich hab Kopfschmerzen.

Was ist denn?

Fr�her hast du genervt, aber wenigstens geredet.

Schon gut. Lass mich in Ruhe.

Andr�-Pierre, ich verlasse dich.

Was soll der Quatsch?

Metall klirrt. Hey!

Sag mal, spinnst du?

H�mmerndes Klopfen (Junge) Maman! Mach die T�r auf!

Maman! Maman!

Mach auf! - Papa! Komm!

Papa! Papa! - Komm!

Papa! - Maman!

Was ist? Maman hat sich eingesperrt.

Maman! Mach auf! Sch!

Maman f�hlt sich nicht so gut. Sie ist m�de. Scht!

Er klopft.

Ch�rie?

Klopfen

Ch�rie?

Liebling ...

es tut mir leid.

Vanessa schluchzt.

Ich wei� selbst nicht, was im Augenblick mit mir los ist.

Es geht mir einfach nicht besonders gut.

Wie soll ich das erkl�ren?

Bitte, verzeih mir!

Soll ich den Wein holen, Madame? Verzeihung?

Ach so. Ja, Monique. Das w�re nett. Danke.

Ein sch�nes Gewehr, oder?

Ist es neu?

Ja, ich hab es diesen Winter gekauft.

Warum?

Einfach so. Weil es Stil hat.

Was ist? Warum l�chelst du?

Nur so.

W�rdest du mit mir reden, wenn du ein Problem h�ttest?

Nein.

Du bist, wie du bist, dennoch bist du mein Sohn.

Handy l�utet.

Radio Chassagne. Guten Tag!

Nein, er ist nicht zur�ckgekommen.

Ich hab keine Ahnung. Er ist verschwunden, wie er aufgetaucht ist.

Wirklich schade. Er war ein guter Typ.

Nein, sonst nichts.

Alles l�uft wieder normal. Wir langweilen uns.

(von unten) Bitte alle zu Tisch!

Ich muss aufh�ren. Ich ruf dich nach dem Essen an.

Was machen Sie f�r ein Gesicht, Andr�-Pierre?

(Vanessa) Ein bl�des. Das wird wieder ein nettes Essen.

(Julie) Mit einem Trottel am Tisch ist das nicht erstaunlich.

Du kannst den Trottel mal! (lacht) Sehr charmant!

Du siehst, Philip, hier hat sich nichts ge�ndert.

Willkommen zu Hause, mein Engel!

Tr�llernder Sopran vom Schallplattenspieler

Also?

Wo waren wir stehen geblieben?

Inbr�nstiges musikalisches Finale

Schlussakkord

Schuss

Schallplattenspieler knistert.

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