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(fröhliche Musik)
(stöhnt)
(Gelächter, Musik)
(volkstümliche Musik)
(Gelächter)
(Gälisch) Hoffentlich sind die morgen früh nicht auf deiner Fähre.
(Gälisch) Ich hörte, der Whiskey in Amerika schmeckt wie Pisse.
(Gälisch) Das ist hoffentlich dein letztes Glas.
Ach, hör schon auf, MacNeil.
Es weiß doch jeder hier, dass du irgendwas Schlimmes hast.
Und wenn du morgen auf die Fähre gehst, dann ist das ein Abschied für immer.
Keine Sorge, an Weihnachten pisse ich auf die Blumen auf deinem Grab.
(ruft) Eine Runde für alle hier. Geht auf mich!
Heute Abend feiern wir das Ableben von Rory MacNeil,
der sterben wird, weit, weit weg.
Wie ein Köter, der sich in ein Loch verkriecht, um zu verrecken.
- Gib ihn zurück. - Hol ihn dir, du Krüppel!
(Gälisch) Wir sind noch nicht fertig.
(Gälisch) Verpiss dich und verrecke, Campbell!
(Gälisch) Nach dir.
(Gälisch) Du alter Sack.
(stöhnt leise)
(stöhnt auf)
(schwach) Fraser.
(Mann) Ich gebe dir ein paar für die Reise mit.
Aber dann musst du zu einem Arzt gehen.
- Aber dafür habe ich doch dich. - Von mir bekommst du nichts mehr.
Diese Tabletten sind eigentlich nur für Pferde.
Ich bin Tierarzt, Himmel, Arsch!
Ach, du weißt, ich bin ein alter Gaul auf dem Weg zur Ziellinie.
Ein Ziel, dass du nie erreichst,
wenn du nicht in den Flieger steigst und dir Hilfe besorgst.
Wenn du länger leben willst als Campbell, dann hör auf mich.
Ich sollte den Mistkerl einfach abstechen.
Dann gäbe es keinen Grund mehr, nach Amerika zu fliegen.
Fang nicht wieder damit an.
Ich fliege da nicht hin.
Dad! Dad, hey!
(Mann) Brauchen Sie ein Taxi?
- Brauchen Sie ein Taxi? - Hm?
Verstehen Sie mich? Soll ich Sie in die Stadt fahren?
- Ja. - Ich nehme Ihren Koffer.
Na schön. Hier geht's lang.
(sie kichern) Der Typ hat ja wirklich Nerven.
Rory? Rory!
- Ian. - Wo willst du hin?
Du bist nicht dagewesen.
- Geben Sie meinem Vater seinen Koffer. - Ist das Ihr Sohn?
(Ian) Gehen wir. Ich stehe in der Parkgarage.
Bei den Lichtern sieht man die Sterne nicht.
- Was sagst du? - Gar nichts.
Ich bewundere nur deine Stadt.
Oh, ich habe was für dich.
(Rory) Weißt du noch, wie gern du damals geritten bist?
- Auf den Pferden von Donovans Hof. - Ja.
Ich meine, früher fand ich das toll.
- Vielleicht geben wir es einfach Jamie. - Wem?
- Jamie, unserem Baby. - Ach ja. Wie macht sich die Kleine?
- Jamie ist ein Junge. - Oh, natürlich.
Wie konntest du dich von deiner Insel losreißen?
Wie gesagt, es war Zeit, dich zu sehen.
Hm.
Hier kannst du nicht rauchen. Das ist eine rauchfreie Zone.
Rauchfreie was?
Rauchen ist tödlich. Weiß man das in Vallasay noch nicht?
Das Leben ist tödlich.
Da wären wir.
- Ich nehme die Treppe. Wo ist die? - Da um die Ecke.
Ein Mann sollte immer zu Fuß in sein Haus gehen können.
Wir wohnen im 19. Stock, Dad.
Oder meistens.
Ems Vater kennt jemanden von der Wohnungsgesellschaft,
sonst hätten die uns nie akzeptiert.
Akzeptiert?
So läuft das bei dieser Art von Wohnung.
(Emily) Lassen wir sie noch zappeln. Danke. Bis dann.
(leise) Wir freuen uns, dich endlich hier zu haben.
- Warum flüsterst du? - Ich habe Jamie gerade schlafen gelegt.
Er hat so einen leichten Schlaf.
Du willst ihn sicher gerne sehen, aber können wir das morgen machen?
Oh, äh... Ja.
Toll, der zehnte Monat ist entscheidend
für die Entwicklung eines gesunden Schlafrhythmus.
(Handy klingelt)
Oh, ich habe in zwei Minuten ein Telko.
Oh, Ian, Frida hat das Gästebett nicht aufgekriegt.
- Ich mache das. Kein Problem. - Danke.
Noch mal: Wir freuen uns so sehr, dass du hier bist, Dad.
(Schritte)
(flüstert) Warum nennt sie mich Dad?
Das ist in Amerika so. Komm, ich zeig dir dein Zimmer.
Emilys Dad hat eine VIP-Loge. Du solltest mitkommen, ist echt cool.
Cool.
Also Emily... Arbeitet sie noch im Krankenhaus?
Nein, nicht mehr. Sie hat jetzt ihre eigene Firma.
Warum?
- Doktor Fraser kennst du noch? - Klar.
Ich habe ihm versprochen, mich hier untersuchen zu lassen.
- Ist alles in Ordnung? - Ja, nur Zipperlein.
Der Rücken zwickt manchmal. Das ist alles.
Ich will nur, dass der Spinner aufhört, mir die Hölle heißzumachen.
Ich muss ihn beruhigen, weißt du?
- Ja, das können wir organisieren. - Oh, das wäre großartig.
Das Badezimmer ist den Flur runter. Ich sehe dich morgen früh.
Ähm, Ian...
Freut mich, dich zu sehen.
(stöhnt)
(Jamie weint)
Oh.
(seufzt) Ich gehe mal kurz nach ihm sehen.
- Vielleicht hat er ja was. - Nein, Ian.
- Du weißt, was der Schlaftrainer sagt. - Schon gut.
"Er braucht das Erfolgsgefühl, selbst einzuschlafen."
Aber...
(Jamie weint)
(Ian) Er ist nicht wegen uns hier.
- Was? - Wir interessieren Dad einen Scheiß.
Es war ihm auch egal, ob er Jamie sieht.
Er wollte ihn nur nicht wecken. Ich fand das ziemlich rücksichtsvoll.
Rücksichtsvoll? Wo war er, als Jamie geboren wurde?
Er hat auf keine Nachricht geantwortet
und ihm kein Geschenk gekauft oder eine Karte geschickt.
- Wieso ist er dann hergekommen? - Er braucht einen Arzttermin.
(Würgelaut)
Ich habe den Mann seit 15 Jahren nicht gesehen.
Jetzt gibt er den Couchsurfer und will einen Gratis-Check-up.
Denk nicht so schlecht von ihm.
Er macht die lange Reise doch nicht nur, um zum Arzt zu gehen.
(Jamie weint)
(stöhnt)
Du hast eine kräftige Lunge, mein Kleiner.
Das muss ich dir lassen.
(Ian) Meine Idee war: keine Teller.
Sie zerbrechen sich den Kopf, wie sie es essen sollen.
(lachend) Ja.
(Ian lacht) Ich weiß.
Okay.
Wartet mit der Zentrifuge auf mich, ja?
Ich bin auf dem Weg.
- Kein Frühstück? - (Ian) Das ist das Frühstück.
- Fährst du ins Labor? - Die Küche.
- Ich bin Souschef im White River. - Hast du nicht Chemie studiert?
Ich habe mich auf Molekulargastronomie spezialisiert.
- Wie hast du geschlafen? - Wie euer Baby.
Wir machen gerade Schlaftraining mit ihm.
- Emily stillt also nicht? - Nein.
Sie wollte es, aber...
- Aber sie hat Brüste, oder? - Dad.
Morgen. Da bist du ja, Dad.
Ich hoffe, du hast gut geschlafen.
Ähm... Ich habe einen Termin bei einem Arzt für dich gemacht.
Ist morgen früh okay?
Oh, ach so, Ian hat es dir erzählt.
Es ist nichts Ernstes.
- (leise) Jamie ist am Verhungern. - (ungehalten) Ja doch!
(Emily) Schatz...
- (Ian) Hier. - (Emily) Morgen, Süßer. Gut so.
Guck mal, wer da ist.
Ja, dein Opa ist zu Besuch.
- Opa will dich kennenlernen. - Ich muss los.
(leise) Komm, Schatz. Super. Hier.
Das machst du gut.
(Handy klingelt)
Willst du ihn halten? Dann kann ich rangehen.
Ich bin spät dran, und die rufen dauernd an.
- Super, du hast ihn schon. Siehst du? - Ja, ich...
Ups... Hallo? Nein, er muss auf die andere.
Genau. Nein, alles gut, Süßer. Nein, nicht Sie.
Ich muss Sie kurz warten lassen.
Das klappt doch. Gut.
(Emily) Frida, kümmern Sie sich um die beiden?
Klasse.
(Rory) Hier. (Jamie weint)
Alles okay, mi amor. Komm, mein Liebling. Komm.
Es ist Ihr Bart. Er hat Angst.
(Schritte)
- Bitte, Señor, nicht rausnehmen. - Das wollte ich gar nicht.
Hey, mein Süßer.
Warum darf ich ihn nicht rausnehmen? Immerhin ist er mein Enkelsohn.
- Er muss arbeiten. - Babys arbeiten nicht.
Emily sagt, er krabbelt nicht genug. Er muss trainieren.
(Quietschen) Komm.
- Er muss lernen, autonom zu sein. - Blödsinn.
(Quietschen) (Frida) Gut gemacht.
Emily hat das gelesen.
(Staubsauger wird eingeschaltet)
(Jamie weint)
Oh, jetzt aber. Sei ein Mann. Sei ein Mann!
(Jamie weint laut) Himmel, Arsch noch mal.
(Hupen, Klingeln)
Es gibt nur einen Weg durch Feindesland.
(schreit) Ah!
(Mann) Sind Sie verrückt?
(Frau) Bitte sehr.
Wie geht es Ihnen heute?
Geben Sie mir das Blutigste, was Sie haben.
Mmh.
Hm.
Auch was? Hm? Bist du Manns genug?
Mmh.
Ah.
Oh ja. Gut?
(Rory lacht laut)
Ein echter MacNeil!
(Rory hustet)
(Tür fällt ins Schloss)
Dad? Dad, wo warst du denn? Ich habe zwei Stunden nach dir gesucht.
- Wir waren besorgt. - Wir waren spazieren.
Du kannst nicht einfach mit ihm verschwinden.
- Du hattest nicht mal Essen dabei. - Er hat was bekommen.
Hast du keinen Hunger?
Sie dürfen die beiden doch nicht alleine lassen.
Ist sie meine Aufpasserin? Ich bin sein Großvater!
Sei froh, wenn Emily dich nicht auf den ersten Flieger setzt.
(Gälisch) Sie hat also hier die Hosen an?
- Gälisch kannst du zu Hause reden. - Dann eben universell:
Raus! So kann ich nicht pissen!
- Du weißt nicht, was hier los war. - Okay. Lass mich das regeln.
Viel Glück.
Lächerlich, immer rasiert er sich, wenn er eine Frau beeindrucken will.
Bin bereit. Ihr könnt mich zur Sau machen.
Setzen wir uns doch.
Hattest du einen schönen Nachmittag mit Jamie?
Oh, wunderbar.
Weißt du, du hast uns alle ein bisschen nervös gemacht.
Ah.
Ich möchte mich entschuldigen.
Du bist sicher überwältigt, todmüde.
Wir haben dir nicht die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die du gebraucht hast.
- Oder, Ian? - Was?
(leise) Das ist ein Witz.
Ich entschuldige mich und hoffe, du bist nicht gekränkt.
Ach, nicht doch. Ich nehme die Entschuldigung an.
Schön. Und...
Ich habe was für dich, um unsere Kommunikation zu verbessern.
- Oh. - Ja.
Ich habe mir außerdem erlaubt, dich in Jamies Kalender einzutragen.
"14 Uhr: Superspaß mit Opa."
Toll, dann ist alles geklärt.
- Ich sage jetzt Jamie Gute Nacht. - Es gibt da etwas, das mir auffällt.
Jamie hat sein eigenes Zimmer.
Warum schläft er nicht bei euch, wie wir es immer gehalten haben?
Es gibt neue Erkenntnisse, wonach es, um eine gesunde Verbindung aufzubauen,
für ein Baby wichtig ist, zu lernen...
...autonom zu sein.
Richtig.
Autonom zu sein.
(Jamie weint)
Ich halte das nicht mehr aus. Ich gehe hin.
Ian, bitte lass gut sein.
Siehst du? Wie es im Buch steht.
(Rory) Dein Seanair ist hier.
Weißt du, was Seanair bedeutet? Das ist Gälisch für Großvater.
(Ian) Emily hat alle Hebel in Bewegung gesetzt.
Das ist ein tolles Krankenhaus. Eines der besten der Welt.
Ach, Amerikaner halten sich immer für die Besten.
Sie brauchen gute Krankenhäuser,
weil sie Scheiße fressen und verpestete Luft einatmen.
- Sag so etwas nicht bei der Gala. - Ist die Wahrheit.
Sie mögen hier nicht, wenn man sagt, was man denkt.
Wenn ich sagen würde, was ich wirklich denke...
Oh!
(Frau) So, das war's.
- Wie schlimm ist es? - Na ja...
Wir müssen Ihre Scans und Proben auswerten.
Das dauert ein paar Tage.
Aber so weit ich es beurteilen kann, haben Sie das Herz eines 50-Jährigen.
Ha! Ich wünschte, Campbell könnte das hören.
- Ist er Ihr Sohn? - Nein, schlimmer.
(Rory liest) "Ich hoffe, er passt. Taxi kommt um sieben."
(Stimmengewirr)
Bitte schön. Cheers.
Was kann ich Ihnen anbieten? Es gibt molekulare Spezialitäten.
"Love in the asylum",
"Blood on the tracks", "Smoke gets in your eyes"...
Geben Sie mir was, das richtig schön brennt.
Okay.
Dekadenz.
Austauschbarkeit... Es langweilt mich.
Das Geheimnisvolle aus meiner Jugend... Alles weg.
Es gibt gar nichts mehr, worüber man rätseln kann.
Ist das bei Ihnen auch so?
Da, wo ich herkomme, ist eine Frau eine Frau.
Sie muss es nicht beweisen.
- Bitte sehr. - Danke.
- Slainte. - Ebenso.
- Was ist das? - "Smoke gets in your eyes".
- Das Brennen, das Sie wollten. - Smoke brennt dir die Eier weg.
Dachte ich mir doch, dass ich Sie mag.
- Ach ja? - Ja.
- Dad. - Schatz, du siehst toll aus.
- Danke. Bist du wieder unmöglich? - Nein.
Wie habt ihr beide euch hier nur finden können?
Per Ausschlussverfahren. (Klingeln)
Das ist ein Clan-Tartan, oder?
Oh ja, diese Farben sind schon in unserer Familie seit über 200 Jahren.
Er ist schön. Das peppt das Event auf. Steht dir gut.
Ihr solltet Ians Essen probieren.
Das ist echt ein Erlebnis.
Ähm... Ja.
- Ich komme nachher noch mal. - Okay.
- Mach sie fertig. - Danke.
- Wir würden alles für sie tun, oder? - Für wen?
Unsere Kinder.
Oh ja. Ja, mag wohl sein.
(Emily) Bist du so weit? Kommst du hoch?
Es wird nie so, wie ich es mir vorstelle.
Hey.
Ganz ehrlich. Ich bin unheimlich stolz auf dich.
Ich meine, guck dir das hier an. Das alles bist du und deine Vision.
Genieße es, Ian.
Sogar dein Dad weiß, wie brillant du kochst.
Mein Dad?
- Hat er das so gesagt? - Wieso fragst du ihn nicht selbst?
- Das Zeug ist einfach himmlisch. - Aha.
(Reporterin) Und das sagt einer von San Franciscos berühmten Gourmets.
Hm... Oh! Habe ich nicht erwartet. Ich dachte, das wäre ein Ei.
Das ist eben Molekularküche.
Mein Sohn macht diese Sachen?
Ja, neuerdings... Ich zeige es Ihnen.
- Oh Gott. - Alles gut?
Seht mal, wen ich aus der Küche locken konnte.
Erstaunliche Arbeit. Wir sind sehr beeindruckt.
Die Smoking-Hose passte nicht?
Ein Mann ohne Kilt ist kein richtiger Mann.
Du solltest das wissen.
Ich bitte um eure Aufmerksamkeit für einen Toast.
Es ist ein großes Privileg, auf diesem Empfang zu stehen,
den meine Tochter mit Geschmack und Eleganz plante.
- Dad. - Lass mich eine Lanze für dich brechen.
Sonst lobst du immer die anderen.
Deine Mom. Wie gerne hätte sie dich so erlebt.
Was meinen Schwiegersohn Ian angeht, will ich nur sagen:
Wir sind alle total verblüfft
über deine mutige und unerwartete Metamorphose
vom Chemiker zum Koch.
Also Schluss mit dem Souschef-Blödsinn.
Von nun an wird Ian die Chefkochmütze tragen.
Im eigenen Restaurant. Ich habe die Anzahlung geleistet.
- Hast du nicht. - Oh doch.
(Emilys Dad) Cheers.
Ich habe ein Treffen arrangiert mit Jeff Stradlow.
Er ist der Beste. Er kümmert sich ums Geschäftliche.
Du spazierst nur da rein und machst dein Ding.
(Emily) Das ist eine wahnsinnige Überraschung.
Wir hatten ja keine Ahnung.
- Aufregend, oder? - Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
- Schon gut. - Er will Danke sagen.
Natürlich, 'tschuldigung. Danke, vielen Dank.
Lass dich umarmen, na los.
Wir sind jetzt Partner. Komm her. Mein Junge.
Dad, bei deinem nächsten Besuch bist du Gast in meinem Restaurant.
(Gälisch) Ein Pferd zähmt man am besten,
indem man ihm die Eier wegschießt.
Entschuldigung.
(Emilys Dad) Was hat er gesagt?
Mein Gälisch ist nicht besonders. Ich muss wieder in die Küche.
(Mann, entfernt) Sie sprechen uns an.
(Frau) Wenn ich hier bin, dann erlebe ich das Wesentliche.
(Mann) Ich habe etwas sehr Ähnliches gesehen in New York.
Oh, bitte nicht anfassen!
- Ich habe mir nichts dabei gedacht. - Oh, bitte.
Terrakotta ist ein sehr sensibles Material.
Es ist ein Wunder, dass sie überhaupt überlebt haben.
Was für ein Lächeln.
Sieht aus, als hätten sie verdammt viel Spaß.
Es ist ein Sarkophag.
So haben sich die Etrusker ihre Toten vorgestellt.
- Tot sehen die nicht aus. - Kann man nicht lächelnd sterben?
Ich sprach noch nie mit einem Mann, der einen Kilt trägt.
Ah, das kommt wohl nicht besonders gut an in San Francisco.
Doch, es ist ein guter Look.
So wie Ihrer. Besser als der von den Damen da hinten.
Riesige falsche Titten, passend zu ihrem falschen Lächeln.
Wenn Sie wissen, was ich meine.
- Kommen Sie öfter hierher? - Ich arbeite hier.
Dann komme ich vielleicht mal wieder. Tagsüber.
Sollten Sie auch. Wir bieten Führungen an.
- Gute Nacht. - Gute Nacht.
- Nicht anfassen. - Keine Sorge.
(Mann) Das ist einer der drei größten Naturhäfen der Welt.
Und das im Zentrum der Stadt. Da drüben ist Treasure Island.
Bis 2008 war es eine Militärbasis...
(ruhige Flötenmelodie)
(Rory singt ein gälisches Lied)
(Türklingel)
- Sind Sie Ian MacNeil? - Ja.
- Ist das Ihr Vater? - Was hat er angestellt?
(lachend) Bewaffneter Überfall.
Er ist offenbar nicht von hier. Ich lasse es ihm noch mal durchgehen.
Erklären Sie ihm, wir erlauben kein Nacktbaden an öffentlichen Plätzen.
- Danke, wir wissen das zu schätzen. - (Polizist) Gute Nacht.
- Danke, Officer. War ein schöner Abend. - Hat mich gefreut, Sir.
Ein sehr netter Mann.
Telefon für Sie, Señor.
- Für mich? - Sí.
Wer kann das sein?
Niemand weiß, dass ich hier bin.
Hallo?
Fraser, du alter Sack!
Was du nicht sagst.
Frida! Campbell... Leberversagen!
(freudig) Oh, gut.
(jubelt)
Er stirbt.
Ja! Er stirbt zuerst.
Mein Kleiner.
Und dann gehe ich zurück nach Vallasay. Und du kommst mit mir.
Da kriegst du Fleisch und Whiskey, wie ein richtiger Mann.
Mmh.
Heute Abend wird gefeiert.
- Ist das Moms Eintopf? - Mein Eintopf.
Weißt du nicht mehr?
Ich kochte ihn immer zu besonderen Anlässen.
- Das warst du? - Ja.
- Was ist denn das? - Dad hat uns ein Festessen gekocht.
Hinsetzen und reinhauen.
Achtung, heiß.
- (flüstert) Siehst du? Er taut auf. - Probier mal. Es ist sein Rezept.
- Das ist richtig lecker. - Ja.
(Ian) Das Messer kenne ich.
Ja, es sollte mal dir gehören, aber du wolltest es nicht.
- Ich wollte es, war aber zu klein. - Zu ängstlich.
Na ja, jetzt bin ich alt genug.
Jetzt bekommt es Jamie. Ich hebe es auf, bis er älter ist.
- Das ist richtig lecker. - Na, dann warte auf die Blutwurst.
Es ist zwar kein Black Pudding, aber es kommt dem nahe.
Du musst nicht, ich mag es auch nicht.
Als kleiner Bengel warst du verrückt danach.
Ich mag das nicht.
Ach komm schon, Sohn. Feier doch mit mir, hm?
Ich habe mich nie besser gefühlt.
- Ich sage auch, Schluss mit den Ärzten. - Was meinst du damit?
Die alte Pestbeule wird zuerst sterben.
- Campbell? - Ja, ich hab's heute früh erfahren.
- Von Fraser. - Wir verdanken deinen Besuch Campbell?
- Mhm. - Wer ist Campbell?
Was ist es denn diesmal? Wer von euch zuerst ins Gras beißt?
Oh...
Du wirst dich nie ändern. Mom hatte recht.
Ginge es nach dir, würde sich auf der Welt nie was ändern.
Ändern? Wozu?
Übrigens, wir feiern einen sterbenden Mann.
Also, ich hatte gehofft, wir feiern dein neues Restaurant.
Ja, ich auch. Schön blöd.
Nein, all das ist für Alistair Campbell, der im Sterben liegt.
Halleluja!
Mein Dad hat sein ganzes Leben lang nur darauf gewartet.
- Er hat deinen Hund vergiftet. - Niemand weiß das genau!
(flüsternd) Jamie!
Ich erzähle dir was über meinen Dad.
Als wir meinen Hund Angus tot auffanden, wollte ich ihn beerdigen.
(aufgebracht) Aber nein, du hast ihn verwesen lassen!
Den verwesten Kadaver legte er Campbell vor die Tür.
- Wieso hast du das getan? - In Vallasay nennt man das eine Fehde.
Ich habe damit nicht angefangen.
Natürlich nicht. Rein zufällig bist du da reingerutscht.
Du bist der unschuldige Erbe einer Rivalität,
die kein MacNeil oder Campbell seit 1764 beilegen konnte,
als Muriel MacNeil ihre Verlobung mit Lachlan Campbell auflöste.
Muriel blickte kurz unter Campbells Kilt und es gefiel ihr nicht, was sie sah.
Danach kastrierten die Campbells die Rinder der MacNeils.
Das konnten die MacNeils nicht ungestraft lassen.
Ich freue mich, dass du das noch weißt.
Er hatte immer Besseres zu tun, als seinem Vater zu helfen.
Für dich war ich doch immer nur "der kleine Feigling".
Dann ist er aus Vallasay abgehauen. Er war sich wohl zu gut für uns.
(aufgebracht) Ich bin nicht abgehauen! Ich hatte ein Stipendium in Berkeley!
Hätte ich mein Leben lang eure Spielchen spielen sollen?
(Gälisch) Kleiner Feigling.
Es war nicht das Stipendium. Deswegen bist du nicht weg.
Da hast du recht.
Ich wollte nicht aus Vallasay weg, sondern von dir.
Ja... Ja, genau.
Und jetzt bist du einer von denen.
Verwöhnt. Verdorben.
Dein Sohn soll lernen, autonom zu sein.
Du bist noch die kleine Rotznase, die mit ihrem Chemiebaukasten spielt.
(laut) Es ist zu spät, dir zu zeigen, was ein Mann ist!
(Tür fällt ins Schloss)
Hier führen die Blinden die Blinden herum, mein Junge.
Und für die sind die Sterne in San Francisco unsichtbar.
Du hast Glück.
Jetzt bin ich hier und zeige dir den Weg.
(sanftes Klirren)
Oh, du hast noch nie so einen schönen Himmel gesehen
wie den Himmel von Vallasay.
Die alte Pestbeule genießt ihn gerade, aber bald ist er hin.
Und dann, mein Junge,
werden du und ich uns dort zusammen die Sterne ansehen.
(Mann) Grundsätzlich sind Sie in ausgezeichneter Verfassung
für Ihr Alter.
Abgesehen von dem Anlass, der Sie herführt.
Man kann es leider nicht schonend sagen.
Ihre PET- und CT-Scans bestätigen,
dass Sie an Prostatakrebs im vierten Stadium leiden.
- Wie viele Stadien gibt es? - Vier.
Medizinisch korrekt ist es ein metastasierendes Prostatakarzinom.
Ist es so weit fortgeschritten, wird eine Chemotherapie nicht empfohlen.
In diesen Fällen verschreiben wir Oxycodon gegen den Knochenschmerz.
Dazu eine Hormontherapie.
Sie brauchen eine Spritze pro Woche.
- Sir, haben Sie das verstanden? - Wir lange habe ich noch?
Schwer zu sagen. Ich bin vorsichtig mit Prognosen.
- Ich könnte im besten Fall raten. - Dann raten Sie.
- Das möchte ich lieber nicht. - Eine Woche? Ein Monat? Ein Jahr?
Also weniger als ein Jahr.
Es gibt so viele Variablen. Ihr Gesundheitszustand ist bestens.
Einfach eine Zahl. Was ist da so schwer?
- Okay, danke. - Nein, warte.
Ich bin noch nicht fertig.
- Darf ich Sie was fragen? - Ja, natürlich.
Wie schnell stirbt man an Leberzirrhose?
Jemand in meinem Alter. Er hat das fünf Jahre und geht am Stock.
Ist schon seit Monaten gelb im Gesicht. Es heißt, seine Leber würde versagen.
Erwarten Sie im Ernst eine Antwort?
Hm. Genau, wie ich dachte.
Sie sind richtig nutzlos.
(Jamie und Rory lachen) (Rory) Da, genau.
(Tür wird aufgeschlossen) (Rory) Oh.
Was hast du angestellt?
- Was meinst du? - Emily sagt, ich soll sofort kommen.
Schon wieder. Täglich grüßt das Murmeltier.
- Der Arzt ist eben ein Idiot. - Du warst noch mal beim Arzt?
Ja, ich habe Krebs, viertes Stadium. Was auch immer das heißt.
Warte mal... Was genau hat er gesagt?
Nichts hat er gesagt.
Er könnte keinen klaren Satz sagen, wenn es um sein Leben ginge.
- Aber er hat von Krebs gesprochen? - Ja.
Ach, es geht mir gut, Ian. Mach nicht so einen Wirbel um mich.
Wir haben unseren Superspaß-Termin mit Opa und wir haben was vor.
Oh ja, haben wir doch, Jamie-Boy.
Entschuldigen Sie. Alles okay?
Passen Sie doch auf, wo Sie hinlaufen.
Stopp!
Stopp!
(Frau) Was ist denn los?
Jamie... Scheiße!
Du dummer alter Mann!
Ach, du meine Güte.
- Oh, he. Das ist mein Enkelsohn. - Sie schon wieder?
- Ja. - Ein Baby lässt man nicht allein.
Ich habe den Kopf verloren. Ich wurde beklaut wie ein Tourist.
Sie rennen lieber ihrem Geld hinterher? Sie haben Glück, dass ich hier war.
Was hätte ich bloß getan? Das ist noch so neu für mich.
Ich glaube, er mag Sie. Er fängt an zu spielen.
Sie können Ihn zurückhaben.
Komm her. Wie gut, dass du gesund und munter bist.
Gesund und munter, ja, ja... Oh, Sie gehen wieder?
Der Babysitter-Service ist vorbei. Ich muss an die Arbeit.
Aber wir kommen nur Ihretwegen. Sie haben uns eine Führung versprochen.
Claudia... Rory MacNeil, übrigens. Und das hier ist Jamie MacNeil.
Aber unsere Führungen sind vormittags, und ich bin da nicht zuständig.
Komm, Kleiner.
Ich glaube, da haben wir noch Arbeit vor uns.
- Wieso sind die immer so hässlich? - Da...
Moment, sind Sie ernsthaft interessiert oder wollen Sie mich anmachen?
Natürlich bin ich interessiert.
Für Römer zeigte es Charakterstärke, die Spuren des Lebens zu zeigen.
Diese Narben und die Falten waren ein Symbol für Erfahrung.
Was Sie nicht sagen.
Hm.
(stöhnt leise)
Mr. MacNeil? Was ist denn?
Ich fühle mich etwas wackelig.
- (Claudia) Rufen wir den Krankenwagen? - (Mann) Ich weiß nicht.
(Claudia) Geht's Ihnen besser, Rory?
(Mann) Alles in Ordnung?
(Gälisch) Ich lebe noch, Mistkerl.
- Was? - Ich glaube, das war Gälisch.
- Ist Ihnen so was schon mal passiert? - Was soll ich sagen?
Ich habe es wohl gestern mit dem Whiskey übertrieben.
Wenn Sie die Frage entschuldigen: Haben Sie Gälisch gesprochen?
Ja, wieso fragen Sie?
Ich arbeite an einer Studie mit, über selten gewordene Sprachen.
- Hm. - Die wären begeistert von Ihnen.
- Es gibt auch Geld dafür. - Ich brauche keins.
Es geht nicht ums Geld, sondern um zukünftige Generationen.
(seufzt)
Ich tu's.
Wenn Sie mitkommen.
- Soll das ein Rendezvous sein? - Ganz und gar nicht.
Das ist kein Rendezvous. Sie haben ihn doch gehört.
Es geht um zukünftige Generationen. Oder etwa nicht, Jamie?
(leises Klirren)
Du weißt noch nicht, wie sich das anfühlt, eine Frau zu lieben.
Aber irgendwann, Jamie, irgendwann...
Ach, es ist noch nicht Zeit zu sterben,
weißt du, wenn die Sterne gerade gut für dich stehen.
Oh... Er hat gehustet.
- Ich wollte nur kurz nach ihm sehen. - Ja, wollte ich auch.
Gut.
Gute Nacht.
Gute Nacht, Dad.
Möglicherweise leiden Sie an Behandlungstagen
an Übelkeit oder unter Schmerzen.
Haben Sie keine Angst, es uns zu sagen.
Angst? Vor Schmerzen?
Ich glaube, Sie wissen nicht viel über uns Schotten.
Ruhen Sie sich zu Hause aus.
Dad? Dad?
- Hey. - Was machst du hier?
- Ich wollte dich abholen. - Ich sollte anrufen, wenn was ist.
- Wie machst du das ohne das hier? - Ich brauche nichts.
- Steig ein. Du musst doch müde sein. - Ich habe aber noch was vor.
(Mann) Im Grunde ist es ganz leicht.
Sprechen Sie so gälisch, wie Sie es im täglichen Leben tun.
Versuchen Sie nicht, Lehrbuch-Gälisch zu sprechen.
Was uns interessiert, ist der spezielle Dialekt
des Gälischen auf den Hebriden.
Tja, was soll ich am besten sagen?
Einfach was Sie wollen.
Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Rendezvous mit einer schönen Frau.
Oh.
(Gälisch) Ich heiße Rory MacNeil. Dein wunderschönes Lächeln.
Es ist das Schönste, was ich bisher in diesem Land gesehen habe.
Und ich mag deine vollen Brüste.
Mein Kopf möchte für immer dort ruhen.
Ich kann dir versprechen, dass ich ein Teufel im Bett bin.
Du kannst immer auf mich zählen.
Ich bin grundehrlich und diongmhalt.
Also den Teil habe ich verstanden, wie schön Sie ihre Brüste finden
und wie Sie von sich sagen, ein Dämon im Bett zu sein.
- Ein Teufel. - Ja.
Diongmhalt... Das habe ich in dem Zusammenhang nicht verstanden.
Das ist mir so nicht bekannt. Ich kenne es nur als dickköpfig.
Das bedeutet es nun gar nicht.
Diongmhalt bedeutet, dass man in der Schlacht nicht zurückweicht.
- Egal, was passiert. - Ah, mehr so eine Verpflichtung.
Ihr habt viele Wörter für allen möglichen Mist,
aber nicht für das, was wirklich wichtig ist.
Diongmhalt ist diongmhalt.
Diongmhalt. Spreche ich es richtig aus?
- Ja. - Diongmhalt. Eine geile Sprache.
(sie sprechen gälisch)
Das bedeutet, was passieren soll, wird auch passieren.
(sie spricht gälisch)
Sie klingen bald wie eine waschechte Schottin.
Kommen Sie mal nach Vallasay. Die nehmen Ihnen das ab.
Was würde eine Frau wie ich an einem solchen Ort tun?
- Ich gehöre in die Stadt. - Auch in Vallasay kann man vieles tun.
- Ach ja? Zum Beispiel? - Ach, also...
Also ich gehe schwimmen. Jeden Morgen direkt vor meinem Haus.
Sie sollten das Meer sehen. So frisch und prickelnd.
Wenn ich rauskomme, bin ich so wach wie ein Tiger.
Abends dann gehe ich in den Pub und habe Spaß mit meinen Freunden.
Das klingt ziemlich idyllisch.
- Was? - Nichts.
Sie wissen, ein Meer gibt es hier auch.
San Francisco ist eine wunderschöne Stadt,
wenn man sich auf sie einlässt.
Mache ich vielleicht.
Wenn eine wunderschöne Frau wie Sie sie mir zeigt.
(Piepton)
(seufzt)
- Sí, Señora. - Windeln Größe 4 werden zu eng.
- Besorgen Sie doch Größe 5. - Sí, Señora.
Jetzt ist es Zeit...
Siehst du, mit ein bisschen Übung klappt das.
- Keine Babysprache. - Sí, Señora.
Am besten in erzählerischer Form: "Ich schneide Gemüse für die Suppe."
- Oder: "Ich fülle ein Formular aus." - Sí, Señora.
- Wo ist meine Tasche? - Ich hole sie.
Gut.
- Oh, wer ist das? - Jamie, mein Liebling.
Mami muss auf Geschäftsreise gehen.
Aber nur für zwei Tage, okay?
Du bist lieb zu Frida und Opa?
(Jamie) Sí. Sí.
Er hat Ja gesagt! Ja, du hast Ja gesagt.
Oh.
Oh, mein Schatz.
Tut mir leid, dass ich weg muss, wo du sprechen lernst.
Sag kein einziges Wort, bis Mami wieder da ist, okay?
Ich muss los. Tut mir so leid.
In ein paar Tagen bin ich zurück.
Mach weiter, hm?
Sag Seanair. Seanair.
An dem Tag, an dem du es sagst, machst du mich unsterblich.
Seanair.
Rory, ich bin gleich fertig. Dann komme ich runter.
Sie kommen aus Nordkorea, ja?
Ich fragte einen Freund, wie es da ist. Er sagte: "Kann mich nicht beschweren."
(Gelächter)
- Wie heißen Sie? - Rory.
Was für ein Name ist das denn? Sind Sie etwa Schotte?
Ja, und ich bin stolz darauf.
(imitiert Dudelsack-Musik)
Kurze Geschichte von Schottland. Prähistorische Schafe: "Mäh."
Wir tragen Kilts, damit sie den Reißverschluss nicht hören,
wenn wir uns von hinten ranmachen.
- Wie war ich? - Ziemlich gut.
Das mag ich an Schotten:
So betrunken, dass sie über alles lachen.
Wäre ich betrunken, würde ich mitmachen.
Was hat Sie weggelockt von Ihrem Felsen mitten im Atlantik hierher?
Wollen Sie unsere Frauen stehlen
oder sind Sie hier, um es mit einer schmucken Maiden zu treiben?
Krebs im Endstadium.
- Wann hast du es erfahren? - Ähm, vor einer Weile.
Kurz nachdem wir uns kennengelernt haben.
Warum hast du es nicht gesagt?
Ich verstehe, wenn du nicht mit einem sterbenden Mann zusammen sein willst.
Das war nicht die Frage.
Ich wünschte, dass du mir vertraust und offen bist.
Aber es hat mit dir gar nichts zu tun.
Jamie hat angefangen zu reden.
- Das ist toll. - Ja, er hat "Sí" gesagt.
Das ist Spanisch für "ja". Ein Genie, oder?
Kann ich nicht beurteilen. Ich habe keine Kinder.
Weißt du was, ich... Mir ist nicht danach.
- Was meinst du? - Ich bin müde.
Es... Es hat nichts mit dir zu tun.
Gute Nacht, Rory.
(Ian) Ich will mit einem Steak kein Statement machen.
Ich will nur deine Interessen schützen. Deshalb hat man mich ins Boot geholt.
Guck mal, allein der Materialeinsatz
für "Tasting the Beach".
- "Walking the Beach." - "Walking the Beach."
Das sprengt unser Budget, bevor...
Beachtet mich nicht. Ich muss hier nur durch.
Also im White River funktioniert es.
Ausgebucht für ein Jahr im Voraus.
Ian, du hast keine Kochshow im Fernsehen... noch nicht.
Als Koch gibt man den Leuten nicht nur das, was sie wollen.
- Man muss sie für Neues interessieren. - Ich bin ganz bei dir.
Wir bleiben im Dialog, bis wir auf einer Linie liegen.
Auf die Zukunft.
(Ians Partner) Gut. Ich schicke dir morgen die Verträge.
(Tür wird geschlossen)
- Ich habe dich gewarnt. - Lass mich in Ruhe, Dad.
Am besten trinkst du einfach einen.
Na dann, gieß ein.
(Gälisch) Ein Drink am Tag...
(Gälisch) Und du musst nie zum Arzt.
Du hast dein Gälisch doch nicht ganz vergessen.
Das habe ich so oft gehört, das kann ich noch im Schlaf.
Das ist das Einzige, was mich hier an Vallasay erinnert.
Was hältst du von meinem Essen, Dad?
Tja, Sohn...
Wenn ich in was reinbeiße, erwarte ich nicht, dass es zurückbeißt.
- Du hasst es. - Das sage ich nicht.
Ich bin ein einfacher Mann mit einem einfachen Geschmack.
Was soll's? Du hast nie verstanden, was ich tue.
Ich bin kein Heuchler wie Emilys Vater.
Er spuckt es aus, dann kriecht er dir in den Arsch.
- Geh nicht auf Frank los... - Ian.
Das Leben ist zu kurz, um einen Furz darauf zu geben,
was ein alter Narr wie ich
oder so ein aufgeblasener Arsch wie Frank von deinem Essen halten.
Tu das, was du liebst, solange du kannst,
bevor du mit einem Fuß im Grab stehst und es zu spät ist.
- Dad... - Trink aus, mein Junge.
(Jamie brabbelt)
Mutiger Kerl, so ist's gut.
So ist's gut. Toll.
Du schaffst das. Sehr gut.
Komm her... Oh!
Oh, das machst du gut.
Hör zu, das wird unser Geheimnis bleiben.
Wir erzählen es keiner Menschenseele.
Ach, lieber Junge.
Oh ja, komm mal her. Kuschel dich an Opa.
(Ian) Dad, guck!
Was machst du denn da? Pack das Scheißding weg!
Schau hin mit deinen Augen.
Komm her, komm her.
Oh!
Komm her, Großer.
Sieh dich nur an. Du bist ein Champion.
- Wie kommt er aus dem Bett? - Keine Ahnung, habe geschlafen.
Du hast hier geschlafen?
Keiner von uns hat im eigenen Bett geschlafen.
Sie sprechen ausgesprochen gut auf die Behandlung an.
Dass Sie in diesem Stadium noch aktiv sind
und ein ganz normales Leben führen, grenzt an ein Wunder.
Sie haben noch nicht gesagt, wie lange.
Sie wollen den anderen Kerl schlagen. Wie geht es ihm denn?
Großartig, großartig... Er ist fast tot.
Aber darum geht's eigentlich nicht.
- Haben Sie Enkelkinder? - Oh ja, habe ich.
Diese zwei Racker hier.
Ich würde wirklich so gerne hören,
wie mein Enkelsohn zu mir Seanair sagt.
Zwei Monate, vielleicht drei.
Das sollte reichen.
Funktioniert das sonst?
- Funktioniert was? - Wenn du dich entschuldigst mit Blumen.
Oh, weiß ich nicht. Das ist mein erster Versuch.
Genauer gesagt, wenn ich darüber nachdenke...
Ich glaube nicht, dass ich mich je bei einer Frau entschuldigt habe.
Weißt du, Rory, ich mag dich, sehr sogar.
Aber ich glaube nicht, dass das was wird.
Wenn wir uns früher begegnet wären,
zu einem anderen Zeitpunkt, vor 30 Jahren...
Eigentlich suche ich im Moment gar keine Beziehung.
Und du...
Ich sterbe.
Ich weiß.
Ich hätte dir vom Krebs erzählen sollen. Tut mir leid.
Tja...
Ich habe noch drei Monate. Im besten Fall.
Aber das bin ich, unverfälscht.
Voller Falten und Narben, wie deine römischen Freunde.
Für viel Spaß ist es zu spät, aber...
Ich hätte dich wirklich gerne bei mir in meinem Leben.
In dem, was mir noch bleibt.
Du musst nicht gleich antworten.
Ich werde erst mal diese dummen Blumen hier reinstecken.
- Und dann bin ich schon weg. - Sie sind nicht dumm.
(ruhige Musik)
(man hört nicht, was sie sagen)
Jetzt kennst du mein Geheimnis.
(Ian) Ich weiß, dass du verstehst, worum es mir geht.
Aber Jeff interessiert sich weder für mich noch für meine Visionen.
Ich habe was für Jamies Geburtstag geplant.
Nur das Beste für den Jungen. Dasselbe gilt auch für dich.
Jeff weiß genau, was er tut. Deshalb habe ich ihn ausgesucht.
Ich stelle ja nicht dein Urteilsvermögen infrage.
Wir sollten nur einen Partner finden, der die gleiche Inspiration hat wie ich.
Wenn ich in Kunst investiere, kaufe ich ein Bild,
das ich aufhänge und mit Profit weiterverkaufe.
Nichts, was sich in Scheiße verwandelt und dann im Klo landet.
- Du magst mein Essen wirklich nicht. - Mögen?
Was bedeutet das? Weißt du, was ich mag?
Würde, Takt, Stil.
Kannst du damit was anfangen?
Es tut mir weh, zu sehen, wie du für immer Erfüllungsgehilfe
eines narzisstischen TV-Kochs sein willst.
- Steigst du jetzt ein? - Das will ich nicht für immer sein.
Aber vielleicht glaubt eines Tages ein Investor an das, was ich mache.
Du warst nicht so wählerisch,
als ich für Jamie einen Platz im besten Kindergarten besorgen sollte.
Oder als ich euch die Wohnung präsentierte.
Du hast recht, ich war nicht wählerisch. Aber ich kann doch auch mal Nein sagen.
Weißt du was? Du hättest Chemiker bleiben sollen.
- Du bist zu Hause? - Ich wollte dich sehen.
- Hat Jamie was Neues gesagt? - Nein, aber er ist gelaufen.
- Nein! - Nur ein paar Schritte.
- Hast du ein Video? - Er war zu schnell auf allen Vieren.
Schatz, es tut mir leid. Er wird wieder laufen.
Na komm.
- Los, mach schon. Du kannst es. - Los, komm.
Komm zu Mami, Jamie.
- Du hast ihm Schuhe gekauft? - Nein, das war Dad.
- Gefallen sie dir nicht? - Doch, sie sind sehr schön.
Aber eigentlich sollten sie in dem Alter noch keine Schuhe tragen.
Aber schon gut. Wir heben sie einfach für später auf.
(Emily) Komm, Jamie. Zeig Mami, wie du laufen kannst.
Keine Sorge. Er wird wieder laufen.
(Emily) Ich weiß.
Du warst so klasse. Mami ist stolz auf dich.
Natürlich läuft er wieder, aber du musst hier sein,
wenn du es sehen willst.
(weinend) Er hält mich für eine schlechte Mutter.
Du bist eine tolle Mutter, Em. Du bist eine tolle Mom.
(schnieft)
Ich weiß gar nicht, was das ist.
Es ist alles improvisiert. Ich habe keine Ahnung, was ich da mache.
Als ich klein war, gab es nur Dad, und der hat Tag und Nacht gearbeitet.
- Und jetzt mache ich es wie er. - Du machst es so gut, wie du kannst.
Das machen wir beide.
Sind wir glücklich dabei?
Siehst du? Jetzt hättest du Ja sagen müssen.
Ich muss dir was sagen, Em.
Was denn?
Ich habe im White River gekündigt.
Gut, dann hast du mehr Zeit für das Restaurant.
Ich nehme das Geld nicht an.
- Mein Dad... - Er weiß es schon.
Ach, echt?
Du fragst, ob ich glücklich bin.
Ich weiß nicht mal, was mich glücklich macht.
Ich möchte nicht einfach immer nur so tun.
(sie seufzt)
Ja... Okay.
(Rory) Ich erinnere mich noch an ein anderes Volksmärchen.
Es ist sehr, sehr alt.
(Professor) Je älter, desto besser, Rory.
(Rory auf Gälisch) Es war einmal ein starker Schreiner.
Alle Inselbewohner liebten ihn.
Der Idiot hingegen wandelte mit einem Stock auf Erden,
und alle hassten ihn.
Sogar seine Leber verschmähte ihn...
Du kannst es noch, alter Mann.
(Emily) Er ist gerade gekommen.
Rory, es ist für dich.
Hallo?
Fraser.
Ach so... Er hat einfach so aufgegeben.
Ah.
Er ist tot.
(er klopft)
Dad?
Wir essen in ein paar Minuten.
(Rory) Ich habe keinen Hunger.
- Dann setz dich einfach zu uns. - Lass mich in Ruhe.
- Sollten wir noch mal nach ihm sehen? - Keine Ahnung. Ich gebe auf.
Ich dachte, er würde vor Freude tanzen.
Auf den Toten!
Herrgott, Dad.
Trink mit. Wir haben was zu feiern.
Nein, ich trinke nichts. Hör auf, er ist tot.
Ach was. Bist du jetzt auf Campbells Seite?
Ich bin auf gar keiner Seite. Campbell ist tot.
Nun kannst du auf keinem mehr rumhacken. Aber lass es nicht an mir aus.
(Rory) Der Tag wird kommen,
und schon sehr bald,
an dem ich nicht mehr hier sein werde.
Verstehst du, was ich sagen will, mein Junge?
Ich brauche dich.
Wenn es dich nicht gäbe, wäre ich längst nicht mehr hier.
Das mit dem Tischler und der Pestbeule gefiel uns sehr.
Haben Sie noch mehr in der Art?
Das waren keine echten Volksmärchen. Ich habe euch reingelegt.
Wir wissen das, Rory. Wir hören sie trotzdem gern.
Das zeigt, wie dämlich ihr seid. Wie habt ihr es denn gemerkt?
Wollen Sie die Wahrheit hören?
Weil Ihre Geschichten großartig und echt sind.
So echt, wie Geschichten sein können.
Ach, ihr wisst doch überhaupt nicht, was echt ist.
Wer hört denn einem alten Mann zu, der Blödsinn quasselt?
Ist gut.
Dann sagen Sie uns doch, was in Ihren Augen echt ist?
Ein Kind.
Rory, einen Moment.
All Ihre Aufnahmen sind hier drauf.
Das ist für Sie.
Für zukünftige Generationen.
(ruhige, traurige Melodie)
(Mann) Willkommen.
(Ian) Hier, für Sie.
Da wären wir. Was? Du willst noch nicht raus?
- Ian? - Was?
Wo ist dein Dad?
(Ian) Halt!
Dad, was machst du denn?
(fröhliche Musik)
Ist ja fast wie auf einer Hochzeit.
Beim Klabautermann. Was kann ich Ihnen anbieten?
Whiskey, einen ganz ordinären.
Kein Feuer, keine Rauchschwaden. Nur Whiskey.
Aber sehr gern.
(Jubel)
- Seht mal, die Geburtstagstorte. - Wow.
Einen Doppelten.
Ich darf dich verwöhnen und ich werde dich verwöhnen.
(Emily) Willst du dich bei Opa bedanken?
- Na, bist du müde? - Hier, Frank. Gib ihn mir.
Geh zu Opa. Ja, ist ja gut.
Hallo, mein kleiner Jamie.
Ich habe eine kleine Überraschung für dich.
Dad, wo willst du hin mit ihm?
- Einen Cocktail? - Nicht für ihn.
- Er möchte nichts, wofür ich bezahle. - Dad.
Danke.
In eine tolle Familie hast du eingeheiratet.
Ja, das finde ich auch.
Hier, guck.
Guck, was ist das?
Na, siehst du?
Wollen wir mal sehen, ob es schwimmt? Ja, sehen wir mal, ob es schwimmt.
Es geht gleich los. Guck mal, das ist deins.
Ist das nicht toll? Sieh dir das an.
Jetzt pass auf, jetzt kommt eine Welle. Ja, das ist toll.
(Ian ruft) Was machst du da?
Oh, guck mal. Da kommt der Spielverderber.
Hast du völlig den Verstand verloren?
Jamie amüsiert sich wunderbar.
- Komm sofort aus dem Wasser! - Geh zurück. Wir haben unseren Spaß.
- Ich sagte, raus! - Na, komm uns holen.
Ich habe keine Lust auf deine Spielchen.
Guck dir deinen Papa an.
- Werd erwachsen! - Das ist nicht Jamies Familie.
Ian, er passt da nicht rein.
Was hast du denn vor? Willst du mit ihm nach Vallasay?
Ich mache bei ihm nicht den gleichen Fehler wie bei dir.
Dad, du bist todkrank.
Wir haben nur noch so wenig Zeit. Müssen wir uns bis zum Ende streiten?
Können wir es nicht sein lassen?
Lassen wir es sein, Dad.
Bitte, Dad, lass es gut sein.
Na komm.
Oh, mein Spatz.
Gehen wir.
Jetzt komm da raus. Du erkältest dich noch.
(melancholische Klaviermusik)
Dad?
- Ist er überhaupt hier? - Weiß nicht. Ich sehe mal nach.
Der ist ja total besoffen, der Alte.
Ach, verpisst euch!
Oder ich füttere mit eurer Leber den Teufel.
"Ich füttere mit eurer Leber den Teufel!"
Voll eklig, Alter.
(atmet schwer)
(melancholische Musik)
(Mann von CD) Wir können anfangen.
(Professor von CD) Versuchen Sie nicht, Lehrbuch-Gälisch zu sprechen.
(Rory von CD) Keine Sorge, ich kann gar kein Lehrbuch-Gälisch.
Sie verdienen also Geld damit, sich Geschichten anzuhören?
Ich habe mir den falschen Beruf ausgesucht.
Mein Name ist Rory MacNeil.
Ich bin 74 Jahre alt, geboren wurde ich in Vallasay,
auf der Isle of Lewis in den Äußeren Hebriden.
In Schottland.
Die MacNeils in Vallasay gibt es seit fast 2000 Jahren.
(Professor) Perfekt!
Erzählen Sie uns eine Geschichte auf Gälisch.
(Rory spricht Gälisch)
(stöhnt)
- Rory. - Oh, hallo.
- Was ist passiert? - Ich glaube, ich muss mich hinlegen.
Na komm, ich bringe dich hoch.
(er stöhnt)
- Du bist so lieb. - Du bist ganz nass.
- Das Sofa hätte mir auch gereicht. - Jetzt sei nicht albern.
Jetzt noch runter mit der patschnassen Hose.
(Rory) Nein!
Ich mache dich darauf aufmerksam:
Das hier ist die neuste Mode in Vallasay, ich schwör's.
Ich fragte mich, was ihr unter dem Kilt tragt.
Ein Geheimnis.
Ist dir warm genug?
Ja, langsam.
Wärst du sehr traurig,
wenn wir uns nur im Arm halten?
Zu mehr bin ich gerade nicht in der Lage.
Oh.
Was gäbe ich dafür, wenn du mich als jungen Mann hättest sehen können.
Wenn ich nur könnte.
Rory.
Es ist wunderbar.
Hätten wir uns vor Jahren getroffen.
Wir haben uns genau zur richtigen Zeit getroffen.
Wir haben nicht mehr viel Zeit.
Viele haben nicht das, was wir haben.
Nicht mal, wenn sie jung sind.
Nicht mal in ihrem ganzen Leben.
Ich kenne dieses Lächeln.
Rory?
Rory?
(sie stöhnt auf)
Rory. Oh Gott. Rory.
(gleichmäßiges Piepen)
- Sehen Sie nach seinen Werten. - Ja.
- Sie dürfen jetzt zu ihm. - Wie geht es ihm?
Wir behalten ihn heute hier, aber morgen darf er nach Hause.
Wir können in medizinischer Hinsicht nicht mehr viel für ihn tun.
Ich danke Ihnen.
Du hast Besuch.
Brauchst du irgendwas?
- Kannst du mir hochhelfen? - Natürlich.
Okay, komm hoch. Komm hoch.
Nein, nimm die Fernbedienung, du Idiot.
(sie lachen)
- So besser? - (leise) Ja.
Ian.
Ich will nach Hause.
- Morgen darf ich dich mitnehmen. - Nein, zu uns nach Hause.
Nach Vallasay.
Wir fahren alle hin, Dad.
(ruhige Klaviermelodie)
Komm du erst mal in mein Museum. Es ist völlig natürlich.
Es ist aus dem Meer gemacht und den Felsen.
Du stehst nur da und siehst es an.
Es verschlägt dir den Atem.
(Claudia) Rory.
Ich weiß nicht so recht.
Ich glaube nicht, dass ich mit dir nach Vallasay fahre.
Du solltest die Zeit mit Ian verbringen. Es ist seine Zeit.
Was ist mit uns?
Oh, du musst doch ein Bier trinken
mit Fraser und Alice im Pub.
Du musst am Strand nach Muscheln suchen.
Und du musst mitkommen, um auf das Grab einer gewissen Person zu pissen.
Ich liebe es, wie du mich zum Lachen bringst.
Ist schon gut.
Ist schon gut.
Du musst nicht mitkommen.
Wie auch immer...
Du bist Vallasay.
(träumerische Klaviermelodie)
Guck her, Jamie.
Wunderschön!
- (Emily) Na komm. - (Ian) Engelchen, guck her.
- (Ian) Ist das ein Lächeln? - (Emily) Er lächelt innerlich.
Dad, komm her. Komm mit aufs Bild.
Bin ich ein verdammter Tourist?
- Komm schon, Dad. - Nenn mich nicht Dad!
Ich bin Seanair.
Na los, komm her. In die Mitte.
(Ian) Geht's? Na dann.
Gut, fertig? Ich will euch lächeln sehen.
Und noch eins.
Zeigen wir Jamie, wo wir die Muscheln schneiden?
- Mach du das doch. - Sicher?
Es wird Zeit, dass du das bekommst, oder?
- Ich hebe es auf für Jamie. - Es ist deins.
Ich hoffe, du gibst es mal weiter, aber das ist deine Entscheidung.
"Mein kleiner Krieger". Ein Krieger war ich ja nicht gerade.
Ich habe dir das zu früh gegeben.
Ich konnte es nicht erwarten, einen Mann aus dir zu machen.
Einen Mann, wie ich es war.
Mir fehlte die Geduld, abzuwarten, was für ein Mann aus dir wird.
Gehen wir.
(er singt auf Gälisch)
(Rory) Ich werde nicht mehr lange hier sein, um dich zu begleiten.
Aber sieh einfach zu den Sternen hoch.
Sie zeigen dir den Weg.
Das Wichtigste ist:
Wenn du jemanden liebst, musst du es sagen.
Glaub nicht, es kommt ein besserer Moment.
Denn der kommt nicht.
Ich hätte viele Menschen glücklicher machen können...
wenn ich nur...
- Seanair. - Ja.
(Jamie) Seanair.
Seanair.
(Emily) Guck mal, hier hat dein Seanair gewohnt.
(Ian) Jamie, komm!
Wer zuerst am Haus ist. Ich gewinne, ich gewinne!
Ich gewinne. Ich bin schneller als du. (Jamie lacht)
(Ian) Oh nein, du hast mich schon wieder geschlagen.
Immer das Gleiche.
(Jamie lacht herzhaft)
(getragene Streichmusik)
No Limits Media 2018 Untertitel: J. Höfer
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