All language subtitles for Mikro.und.Sprit.Auf.und.davon.und.niemals.zurueck.2015.German.720p.BluRay.x264-ENCOUNTERS

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional) Download
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian Download
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Ihr wisst, dass ein Quadrat ein regelmäßiges Vieleck ist.

Alle vier Seiten sind gleich lang.

Auch die Winkel des Quadrats sind gleich groß.

Zeichnet eine Form.

Es muss kein Quadrat sein,

aber ein regelmäßiges Vieleck.

Welche anderen regelmäßigen Vielecke kennt ihr?

Ja? - Ein gleichseitiges Dreieck?

Genau. Ein gleichseitiges Dreieck ist auch ein regelmäßiges Vieleck.

Schau dir das an. Hier wird es richtig eklig.

Was macht er da?

Mikro, schau dir das an! - Nein.

Doch, komm. Das ist deine Mutter.

Nein, danke. Hört auf! - Du verstehst keinen Spaß.

Zieh deine Hose hoch.

Gib mir mein Porträt. - Es ist nicht gelungen.

Das sagst du immer.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs. Verdammt.

Ich muss mich konzentrieren. - Was?

Such dir eine andere Wand.

Ich höre nichts. Der Ball ist so laut.

Okay, dann schieß ein Tor.

Kopfballabwehr. Jetzt wird das Tor kleiner.

Was hat das Haus euch getan? Ihr macht alles kaputt.

Ich war es nicht, Mama.

Daniel hat damit angefangen. - Ihr zerstört wirklich alles.

Fenster, Wände und meine Nerven.

Fußball macht eben verrückt.

Du stehst ihm in nichts nach. Ich habe das Loch gesehen.

Das Loch?

Das waren Daniel und Romain, nicht ich.

Das ist aber schon verjährt.

Wie kommt ihr nur darauf, ein Loch in die Wand zu schlagen?

Hattest du wieder Alpträume?

Ich kriege keine Luft.

Dann sing was.

Ich habe Angst zu sterben.

Was redest du da? Du stirbst nicht.

Doch, wie alle anderen auch.

Aber der Tod ist nicht das Ende.

Er ist so eine Art Befreiung.

Der Körper ist nur eine Hülle, die wir ablegen.

Woher willst du das wissen?

Das ist doch offensichtlich. Schau dich nur um.

Die Welt ist so schön und facettenreich.

Das wäre nicht möglich ohne eine göttliche Kraft.

Warum denke ich immer darüber nach und die anderen nicht?

Du bist eben einfach anders, Daniel.

Ich will aber lieber normal sein.

Oder vielleicht auch nicht, ich weiß nicht.

Das nervt auf jeden Fall.

Hör zu.

Versuch es mal damit.

Das wird dir sicher helfen.

Irene Dominguez, "Die Seele und das Universum".

Das ist unwissenschaftlich. - Sie ist Wissenschaftlerin.

Sie hat Physik, Biologie und Chemie studiert.

Komm mit zu einem ihrer Vorträge. Dann wirst du schon sehen.

Gewisse unendliche Mengen

haben im Gegensatz zu endlichen Mengen die Eigenschaft,

dass eine Teilmenge so viele Elemente haben kann wie die Gesamtmenge.

Herein!

Herein!

Guten Tag. Entschuldigen Sie,

ich bin neu an der Schule, und es gab eine Verwechslung.

Sie dachten, ich lerne Englisch statt Russisch.

Wie heißt du? - Leloir, Théo.

Ich habe keinen Leloir in meiner Liste.

Nicht? Ich war aber gerade erst bei der Direktorin.

Sie hat mich hergeschickt. - Wir klären das später.

Setz dich solange neben das Mädchen da.

Ich gebe euch ein Beispiel für das Paradoxon Hilberts Hotel.

Nehmen wir an, ein Hotel hat unendlich viele Zimmer,

die alle belegt sind.

Dennoch kann das Hotel immer noch einen weiteren Gast aufnehmen.

Diese Klasse ist wie Hilberts Hotel, und ich bin der neue Gast.

Wir haben Pech mit den Jungs in der Klasse.

Keiner von denen interessiert mich. Sie sind alle so unreif.

Aber Steve ist ganz süß.

Ja, er ist auch nicht so blöd.

Aber der Neue... - Was für ein Angeber.

Jemand sollte ihm sagen, dass er nervt.

Das würde ihm guttun. - Er ist dreckig.

Er hat schon einen Spitznamen. - Welchen?

Er heißt Théo, und Steve nervt. - Daniel, komm zurück.

Welchen Spitznamen hat er?

Du nervst, Sprit!

Ist das ein 25-Watt-Booster? - Ja. Kennst du die?

Mein Vater stellt sie her. Was macht deiner?

Er ist Antiquitätenhändler in der Passage Saladin.

Probier es mal aus. - Danke.

Ja, genau.

Mir reicht es langsam mit deiner Lärmkiste auf Rädern.

Ich höre einen minderbemittelten Spießer.

Was hast du gesagt?

Du und deine Kumpels,

ihr seid asexuelle Reproduktionen eurer Eltern, also Klone.

Du stinkst nach Benzin, Sprit. - Missgeburt.

Dein Hosenstall ist offen, Penner. - Stimmt.

Ich hab das Auto von meinem Vater repariert.

Das sind echt Idioten. Ich würde ihnen gern eine reinhauen.

Irgendwann fressen sie uns aus der Hand.

Schläger sind die Opfer von morgen.

Redest du nicht mit mir?

Ich weiß nicht, was ich sagen soll.

Du erzählst doch sonst immer was.

Ist alles okay? Bist du beleidigt?

Agathe und du, ihr verurteilt andere zu schnell,

nur wegen Äußerlichkeiten.

Du hältst uns für oberflächliche Tussis.

Nein, gar nicht. - Das sind wir auch nicht.

Ihr habt einen komischen Geschmack. - So sind Mädchen eben.

Los, in die obere Ecke!

Ich war noch nicht so weit.

Kennst du den? - Hallo.

Hallo. - Er geht in meine Klasse.

Los, noch mal in die obere Ecke!

Ibrahimović passt zu Ibrahimović.

Ibrahimović. Und wieder Ibrahimović.

Und der Torwart Ibrahimović hält!

Ibrahimović spielt einen langen Pass zu Ibrahimović.

Er kommt dem Tor gefährlich nahe,

setzt zum Schuss an und...

Tor!

Was für ein Tor!

Sehen wir uns das in Zeitlupe an.

Komm zurück, Théo! Das war keine Absicht.

Die Frage der Liebe wird die künftigen Generationen beschäftigen.

Alles andere tritt in den Hintergrund.

Die ganze Welt wird sich nur noch mit dieser essenziellen Frage befassen.

Wie kann man die Liebe erleben?

Wie kann man dem Göttlichen durch Liebe näherkommen?

Wer richtig mit der Liebe umgeht,

hat auch das richtige Verhältnis zu Gott selbst.

Darf ich was Persönliches fragen?

Klar, dafür sind Freunde doch da.

Hast du... - Warte. Sind wir Kumpel oder Freunde?

Freunde. - Okay, dann los.

Hast du es schon mal gemacht?

Was? Mit einer Frau geschlafen?

Nein. Nach einer traurigen Erfahrung habe ich es aufgegeben.

Die emotionalen Komplikationen davor waren zu entmutigend.

Nein, ich meinte allein.

Ob ich mir einen runterhole? Das macht doch jeder.

Sogar verheiratete Männer.

Sogar verheiratete Männer? - Klar.

Und wie lange dauert es, bis es rauskommt?

Das Sperma?

Das ist unterschiedlich. Ich hab es mal gestoppt. 17 Sekunden.

Und du? - Ich weiß nicht.

Es kommt nichts raus.

"Jeder Mensch ist das Produkt seiner Gene und seiner Umgebung.

Sie machen ihn einzigartig.

Erläutere die Theorie am Beispiel eines Familienmitglieds.

Was macht seine Einzigartigkeit aus?"

Wen soll ich nehmen?

Meine Tante ist Lehrerin auf dem Land.

Zu streberhaft.

Beschreib jemanden, den du gut kennst, das ist einfacher.

Ich lästere über meinen Vater.

"Was macht seine Einzigartigkeit aus?"

Was für ein Scheißaufsatz.

So, fertig.

Wen soll ich denn beschreiben?

Nimm doch deinen Bruder. Der ist auf jeden Fall einzigartig.

Ich wollte ihn zeichnen. - Mach das.

Ich schreibe deinen Text. Bei ihm ist das einfach.

Tu so, als ob du die Musik magst, und gib mir Deckung.

Hey, was machst du da? Raus hier!

Das ist unerträglicher Lärm, keine Musik.

Können die keine Moll-Akkorde spielen?

Und was ist das? - Ein Foto von seiner Freundin.

In seinem Rückspiegel? Dein Bruder hat sie nicht mehr alle.

Er ist Punker.

Was machst du mit meiner Jacke? - Das ist für meine Punkserie.

Das macht keinen Punker aus ihm.

Nimm das Messer aus dem Mund. - Gibt es nie wieder Fleisch?

Ihr könnt es essen, aber ich koche und kaufe keins mehr.

Na toll. - Nicht in diesem Ton.

Spielen wir Daniels Freund eine normale Familie vor?

Ich habe einen Namen. - Stimmt ja. Sprit.

Ja, so nennen mich die Affen.

Gib mir die Jacke.

Die stinkt sonst nach Benzin.

Gib her! - Lass ihn los!

Gib sie sofort wieder her!

Gib ihm die Jacke. - Hau ab!

Du Arschloch! - Gib sie her!

Lass ihn los! - Romain, hör auf!

Théo, geh nach Hause. - Lass ihn.

Hau ab mit deinen Flöhen. - Penner!

Ich hab keine Flöhe! Und ich drücke mich besser aus als du!

Du Arsch, du bist nur in deiner Scheißband,

weil du einen Probenraum hast.

Es reicht jetzt! Ab in dein Zimmer. Du auch, Romain.

Vor einem Monat hattest du noch Dreadlocks.

Kleiner Scheißer!

Warum hast du immer so komische Freunde? - Ihr kennt ihn nur nicht.

Er riecht wirklich nach Benzin.

Nur manchmal, wenn er seinem Vater hilft.

Das ist aber nicht deine Handschrift.

Théo hat meinen Aufsatz geschrieben. - Du schummelst?

Na und? Willst du petzen?

Es ist nur schade. Ich hätte das nicht von dir gedacht.

Der große Moralapostel auf dem weißen Pferd.

Was ist schlimmer, schummeln oder petzen?

Ich bin nur geschockt.

Ich hätte es besser gekonnt. - Dann mach es doch.

Ich bin zu faul. Das geht schon.

Warte mal.

Meinst du, sie haben Sex?

Ich glaube eher, dass Mama weint.

Man weiß nie, ob Mama weint oder ob sie vögeln.

Papa gibt nie einen Ton von sich.

Das machen Männer beim Sex nie.

Mama weint. Das macht sie in letzter Zeit oft.

Gut. Ich will mir nicht vorstellen, wie sie vögeln.

Kannst du mal aufhören, dauernd "vögeln" zu sagen?

Vögeln, vögeln, vögeln...

"Stachelfrisur und Ledernieten: Mein Bruder ist ein überzeugter Punker.

Er ignoriert den Tagesplan und räumt nie hinter sich auf.

Romain ist kein Vorbild, er ist eine Großtat für sich.

Er bringt das Haus mit vier Dur-Akkorden zum Zittern.

Er hat keine Ambitionen außer Rauchen und Rumhängen.

Mit ihrem angeblich provokanten Aussehen unterstützen seine Rebellen-Freunde

sein revolutionäres Werk."

Danke für den Aufsatz. Tut mir leid, dass meine Note besser ist als deine.

Schon okay, auch wenn ich eine Laudatio auf deinen Bruder halten musste.

Eine was? - Eine Laudatio. Eine Lobrede.

Los, jetzt bist du dran.

Komm bitte mit. - Nein.

Wenn wir beide reingehen, behandeln sie uns wie Kinder.

Sie nehmen dich ernst, wenn du allein gehst.

Ich warte hier, versprochen.

Sie sind aggressiv und rebellisch.

Bist du ein Rebell? - Nur mein Bruder und seine Freunde.

Wogegen lehnen sie sich auf?

Gegen Lehrer, die zu viele Hausaufgaben aufgeben.

"Ausstellung: 'Gouache Rock'."

Sprit und Gouache Rock.

"Daniel Guéret aus Versailles

stellt seine Generation mit viel Talent in lebendigen Farben dar.

Für die persönlichen Porträts

wählte der Künstler seine Motive gezielt aus."

"Dazu der junge Künstler:

Irokesenschnitte und alte Mopeds

sind selten unter der Versailler Jugend."

"Aber die Freunde meines Bruders

lehnen sich gegen die Gesellschaft auf."

Wie nennen wir diesen Fall? - Instrumentalis.

"Der elegante und einprägsame Stil erinnert an Max Beerbohm.

Doch nicht nur Beerbohm..."

Sehr gut, Théo. Du darfst uns den Artikel ins Russische übersetzen.

"Daniel Guéret aus Versailles

stellt seine Generation mit viel Talent..."

Das reicht, Leloir. Raus.

Mal sehen, ob der russische Akzent dem Direktor gefällt.

Dann will ich auch zum Direktor. - Setz dich bitte, Daniel.

Hast du deine Eltern nicht eingeladen? - Sie sind bei der Arbeit.

Kommen wenigstens die Leute, die du gemalt hast?

Ich habe mich mit meinem Bruder gestritten.

Und deine Mitschüler?

Guten Tag. - Guten Tag.

Was für ein Erfolg! Entschuldigen Sie mich.

Marquis de Brétisem, wie geht es Ihnen?

Ist das nicht fabelhaft?

Hauptmann Franklin Vermingem.

Verzeihung, ich habe Sie von hinten nicht erkannt.

Was für ein Ausnahmetalent.

Die Galerie ist voll. Kommen Sie später wieder.

Verzeihung.

Sie halten meinen Fuß für den Teppich.

Macht nichts.

Verzeihung.

Herr Bürgermeister, nach diesen Bildern komme ich zu Ihnen.

Das kaufe ich, was es auch kosten mag.

100.000 Euro? Eine Million? Das ist es auch wert.

Daniel, deine Aktzeichnungen... - Wovon redest du?

Die unter deinem Bett. - Du machst nie mein Bett.

Zeichnest du Fotos ab oder inspiriert dich deine Fantasie?

Ich will nicht darüber reden.

In deinem Alter ist Masturbation normal.

Hör auf!

Ich finde diese Zeichnungen noch besser als die Gouache-Bilder.

Die solltest du ausstellen.

Du warst nicht da. Niemand war da außer Théo.

Ich gehe nicht mehr mit zu Vorträgen. - Es tut mir leid.

Ich rede auch nicht mehr über Sexualität.

Lass mich in Ruhe!

Kartoffeln à la royale.

Schon wieder Kartoffeln? Du hast keine Fantasie, mein Sohn.

Es mangelt mir nicht an Fantasie, sondern an finanziellen Mitteln.

Gib nur mit deinen komplizierten Sätzen an.

Dein Bruder hat in deinem Alter Geld nach Hause gebracht.

Übrigens, Daniel stellt seine Bilder aus.

Welcher Daniel?

Der Daniel, der dir gegenüber sitzt. - Ja, ich.

Weißt du, wie viele Daniels ich kenne?

Zwei.

Dieser Daniel ist in meiner Klasse, und er malt Bilder.

Er hat mich sogar als Punker porträtiert.

Du und deine Familie tun mir leid.

Künstler bringen nur Unglück und Unordnung. Wie dein Vater.

Überall Schrott. Ich kriege keine Luft mehr.

Das verkaufe ich sowieso nie.

Das auch nicht.

Das auch nicht. Das ist der letzte Mist.

Lass das beim Schrottplatz abwiegen.

Bring mir das Geld zurück.

Gib es nicht für Blödsinn aus. Und wehe, du lügst mich an.

Kriegt Daniel nichts für seine Hilfe? - Nicht nötig.

Nein. Niemand hat um seine Hilfe gebeten.

Ist dein Bruder gestorben? - Er ist bei der Armee.

Ist er der Held der Familie? - Von wegen.

Er hat nie einen Cent nach Hause gebracht.

Meine Mutter will mich demütigen.

Vor der Armee war er Junkie und Alkoholiker.

Da sind wir.

Hier? - Ja.

Ich wiege das später ab. Komm in einer Stunde wieder.

Können wir hier warten? - Wie ihr wollt.

Willkommen im Paradies für Mechaniker.

Hier ist es wie bei euch zu Hause.

Hier findet man alle möglichen Schätze.

Schau dir dieses Wunder der Technik an.

Ein kaputter Rasenmähermotor?

Ich kriege ihn wieder zum Laufen. - Für dein Fahrrad?

Quatsch, der kann alles Mögliche antreiben.

Ein Zweitakter lässt dich nie im Stich.

Du kennst dich echt gut aus.

Mein Bruder hat es mir beigebracht.

Er konnte Vergaser selbst betrunken perfekt einstellen.

Wo ist das Geld? Du hast es ausgegeben.

Ich regle das. - Bring das Ding sofort wieder zurück!

Sie haben uns mit einem Motor bezahlt. - Unsinn.

Du solltest keinen Müll kaufen. - Ich zahle es dir zurück.

Wir sammeln Kupfer, und ich lasse es abwiegen.

Du machst nur Ärger. Verschwinde.

Puste in die Einspritzdüse. Sie könnte blockiert sein.

Die Luft geht durch.

Jetzt saug an diesem Schlauch. - Okay.

Aus Fehlern wird man klug.

Igitt.

Das war es.

Dann mal los.

Was habe ich dir versprochen?

Nicht schlecht, Sprit.

Sprit? Schau dich mal an.

Ich nehme alles zurück.

Krass, das ist wie ein Herz mit 8000 Schlägen pro Minute.

Tut mir leid, da draußen waren Bauarbeiten.

Kann Daniel hier übernachten? - Ist mir egal.

Ich will euch nur nicht hören. Hört auf mit dem Mist.

Los, mach das Abendessen.

Was machst du da?

Mist. Ich dachte, du schläfst.

Das hilft mir beim Einschlafen. Wie peinlich.

Keine Sorge. Wir machen alle merkwürdige Sachen.

Mein Cousin schlägt seinen Kopf gegen das Kissen.

Mach ruhig weiter, das stört mich nicht.

Ich schlafe sowieso nicht, ich denke nach.

Mist. - Was?

Ich hatte eine gute Idee, aber ich habe sie vergessen.

Das passiert mir auch ständig, das nervt.

Aber ich hab da eine Methode.

Geh zum letzten Gedanken zurück, an den du dich erinnerst.

Er bringt dich dann zum nächsten

und zum übernächsten,

bis es dir wieder einfällt.

Und?

Es funktioniert nicht.

Mach ruhig weiter. Es fällt mir wieder ein.

Sprich es nicht mehr an, ich schäme mich schon genug.

Jetzt weiß ich es wieder: der Motor.

Was wird daraus, wenn wir Räder dranbauen?

Ein Motor auf Rädern. Ein Auto ohne Karosserie.

Ganz genau, Gouache Rock.

Eine Karosse mit Karosserie. - Ein Rosse-kar.

Keine Silbendreher, bitte. Wir bauen ein Auto.

Genug geschämt. Die Zukunft gehört uns.

Die Zukunft gehört uns? - Ja.

Träumst du nie von Unabhängigkeit?

Die Freiheit, überall hinzukönnen,

ohne um Erlaubnis bitten zu müssen.

Wie wäre es mit Motorrollern?

Die kosten ein Vermögen

und sind außerdem total spießig.

Stimmt auch wieder.

Aber ein Auto, das uns gehört,

das wir selbst gebaut haben...

Du hast recht.

Ich träume oft, dass ich Go-Cart oder Auto fahre.

Die Träume mag ich nach denen vom Fliegen am liebsten.

Man fühlt sich unglaublich frei.

Aber wir sind zu jung zum Autofahren. - Nein.

Er hat den Hubraum eines Motorrollers, und die dürfen wir fahren.

Bremsen, Karosserie, Lenkrad und Räder

kaufen wir auf dem Schrottplatz.

Von welchem Geld?

Wir suchen im Sperrmüll nach Altmetall.

Die Leute schmeißen alles weg, wir finden genug.

Das hast du deinem Vater auch gesagt, ich habe es vorhin gehört.

Keine Sorge, er vergisst das.

Hast du es nicht satt, angeschrien zu werden?

Sie meckern sowieso immer, also mache ich, was ich will.

Ist deine Mutter krank?

Sie ist zu dick. Sie hatte schon zwei Herzinfarkte.

Das tut mir leid.

Meine liebt mich zu sehr. Ich habe Mitleid mit ihr.

Théo!

Diesen Sommer hauen wir ab und erobern die Straße.

Ist man einmal unterwegs, will man nie zurück.

Freiheit, wir kommen!

Frankreich ist echt groß.

Indre, Loire-Atlantique, Ille-et-Vilaine, Yonne, Manche...

Wo wollen wir hin? - Ins Zentralmassiv.

Mit acht war ich da mal in einem Ferienlager.

Wo war das? - Hier.

Im Aubrac, in einer alten Schule.

Da war ein grasbewachsener Hügel.

Es dauerte vier Minuten, den Abhang runterzufahren.

Die Köchinnen waren nett.

Ihre Titten waren so groß wie Ballons. - Heißluftballons?

Nein, Luftballons wie auf dem Jahrmarkt.

Hilf mir lieber, statt mir zuzuhören.

Außer der Côte d'Azur ist mir alles recht.

Klar. Das ist nur was für Showbiz-Schwuchteln.

Wir bleiben auf den Seitenstraßen.

Klar, damit können wir schlecht auf die Autobahn.

Aber keine Sorge.

So entdecken wir alle Landstraßen, versteckte Berge und Täler.

Alle werden sich nach uns umdrehen.

Wir fahren aber auch nicht 150.

FAHRZEUGZULASSUNGSSTELLE

Der totale Reinfall. - Was?

Ich dachte, das wäre nur eine Formalität.

Ich habe mich geirrt.

Warum? - Wir dürfen damit nicht auf die Straße.

Es hat zu viele Mängel.

Die Steuerung, die Bremsen und die Karosserie sind nicht regulär.

Außerdem sind wir zu jung, Punkt.

Punkt? Das war's? Das ist das Ende?

Was soll ich sagen? Das ist Pech.

Und dir ist das alles egal? Das finde ich echt Scheiße.

Keine Schimpfwörter. Für mich ist es auch hart.

Was willst du? Hau ab.

Halt die Fresse. Was soll das?

Misch dich nicht ein. Hau ab!

Betrunkene Typen widern mich an.

Durch Alkohol verliert man die Würde.

Jetzt kotzt sie auch noch.

Ich würde nie eine Party bei mir feiern.

Es enttäuscht mich, dass sie raucht.

Sie will dich provozieren und anmachen.

Ach ja? - Natürlich.

Und? - Geh zu ihr, das ist die Gelegenheit.

Was soll ich sagen? - Ist doch egal, man hört eh nichts.

Tanz einfach neben ihr. Irgendwann küsst du sie.

So macht man das. Aber sei vorsichtig mit der Zahnspange.

Sehr witzig. - Schon gut.

Sei kein Waschlappen. Los, Gouache Rock!

Ein Waschlappen?

Waschlappen.

Sag mir mal, wie ich tanze. - Okay.

Und? - Du beugst dich vor.

Bleib aufrecht. - Verdammt.

Was ist los?

Ihr ist es peinlich, mit mir zu tanzen. - Warum?

Weil ich zu klein bin. - Zu klein? Los, hauen wir ab.

Seit zwei Jahren nennen sie mich Mikro.

Dabei ist Kevin sogar noch kleiner als ich.

Auch wenn ich ein Riese wäre, würden sie mich noch Mikro nennen.

Sie unterschätzen uns eben.

In dieser Scheißumgebung können wir uns nicht entfalten.

Wir haben im Moment nicht besonders viel Glück.

In harten Zeiten muss man stark bleiben.

In Krisen zeigen sich wahre Anführer.

Wie de Gaulle 1940. Es schien ausweglos.

De Gaulle? - Ja.

Wir leben in düsteren Zeiten, und der Krieg scheint verloren.

Aber wir dürfen nicht aufgeben. - Der Krieg?

Ja, unser Auto ist wie Frankreich im Jahr 1940. Kapiert?

Wovon redest du? - Ich meine...

Wir bauen das Auto fertig, wir geben nicht auf.

Stell dir vor, wir treffen uns in 30 Jahren wieder.

Was würden wir sagen, wenn wir jetzt unseren Traum aufgeben?

"Erinnerst du dich an den Sommer 2014?"

"Wir wollten ein Auto bauen und durch Frankreich fahren.

Aber dann haben wir es nie gemacht."

"Man kann nicht alles haben."

"Nein, kann man nicht."

Du hast recht. Bauen wir es fertig.

Halt an, ich weiß was.

Was ist das? - Ein Haus.

Und jetzt? - Ein Haus mit Rädern.

Du hast es erfasst. Scheiß auf die Zulassung.

Erklär mal. - Die Karosserie.

Das ist eine Gartenhütte.

Ein Häuschen.

Und? - Das löst unsere zwei Probleme.

Erstens: Nehmen wir an, die Polizei kommt.

Dann halten wir einfach und tun so, als wäre nichts.

Die Polizei fährt dann einfach weiter.

Und zweitens? - Wir schlafen in dem Haus.

Wir schlafen in dem Haus? - Hast du was dagegen?

Ich weiß nicht, ob die Idee genial oder total bescheuert ist.

Ich bin noch deprimiert.

Das ist genial! - Ja!

Ich bin beeindruckt.

Auf zu den sonnigen Straßen. High five!

Das mache ich nicht, das ist vulgär.

Schluss mit dem Krach!

Wenn dein Vater aufwacht, fängst du eine.

Willst du mir gar nicht Tschüss sagen?

Ich hab dich nicht gesehen.

Ich wollte nicht warten und dir lästig sein.

Du bist nie lästig. - Weil ich so klein bin?

Hör doch mal auf damit.

Stimmt doch. Ich sehe jünger aus, als ich bin.

In unserem Alter sind Jungs rein physiologisch dümmer als Mädchen.

Aber du bist anders.

Du auch.

Was meinst du mit anders?

Und du?

Das ist für dich. Du hast ja keine Mailadresse.

Na dann.

Schöne Ferien, Gouache Rock.

Wieso warst du nicht in der Schule?

Ich muss mich nicht von Deppen verabschieden, die mich verachten.

So, fertig für die Straßen Frankreichs.

Sind die Geranien nicht übertrieben?

Nein, wir müssen die Sache mit dem Haus durchziehen.

Was wird die Polizei dazu sagen?

Gar nichts, weil sie nur ein normales Haus mit Geranien sehen.

Sie fragen doch wohl kaum nach der Baugenehmigung.

Was ist das?

Ein Brief von Laura.

Deshalb warst du so aufgeregt.

Nein, wegen des Autos. - Klar.

Ich traue mich nicht.

Vielleicht hat sie ihre Meinung geändert.

Du hast recht. Eins, zwei, drei.

Was machst du? Bring erst deine Gefühle unter Kontrolle.

Jetzt sind wir ruhig genug.

Und?

"Tut mir leid, was ich auf der Party gesagt habe.

Ich mag dich und freue mich auf den Schulanfang.

Hier ist die Adresse, wo ich die Ferien verbringe.

Schick mir die Zeichnung."

Da ist ein Rechtschreibfehler.

Was für eine Zeichnung? - Ihr Porträt.

Im Ernst?

Renn ihr nicht so hinterher.

Soll sie dich bemitleiden?

Du hast recht.

Ich bin nur ein guter Freund. Freundschaft tötet die Liebe.

Ich schicke ihr eine hässliche Katzenzeichnung.

So ist es richtig. Entschlossen und erwachsen.

Vergiss die Schlampe. Mit dem Auto treffen wir viele Lauras.

Also dann.

Wir treffen uns um Mitternacht. - Ja.

Lass mich nicht im Stich. - Nein.

Stimmen wir unsere Uhren ab.

Ich gehe jetzt einkaufen. Sieh zu, dass du Geld mitbringst.

Ja, so viel ich kann.

Jungs, wir müssen jetzt alle für eure Mutter da sein.

Kinder sind nicht für das Glück ihrer Eltern verantwortlich.

Wir kümmern uns um sie.

Hier.

Ich weiß, dass ihr nicht mit Théos Eltern verreist.

Ich weiß nicht, wo ihr hinwollt, aber hier ist ein Navi drauf.

Das Passwort ist N-E-V-E-R, und dann...

Ich weiß, in meiner Klasse haben alle ein Smartphone.

Du musst es jeden Abend aufladen.

Warum machst du das?

Danke.

Starten wir es erst etwas weiter weg.

Ich will meine Mutter nicht aufwecken.

Stört es dich, zu schieben? - Nein.

Was hast du deinen Eltern erzählt? - Dass ich bei euch bin.

Mist, ich auch! Was, wenn sie sich treffen?

Die Chancen stehen eins zu einer Milliarde.

Wie funktioniert das? Wo ist das Navi?

Keine Ahnung, versuch die nächste Seite.

Ich krieg's nicht hin.

Damit sollen Leute wie wir erniedrigt werden.

Sei nicht paranoid. Das kann nicht so schwer sein. Gib mal her.

Vorsicht, pass auf! - Scheiße!

Touchscreens sind sowieso nur was für Weicheier.

Wir brauchen das nicht.

Wir beide leben noch im Zeitalter des Papiers.

Apropos Papier, ich müsste mal.

Einen Balken abseilen? Mist.

Ich habe bisher immer nur zu Hause gekackt.

Viel Glück. - Danke.

Scheiße!

Sehr witzig.

Die Bullen! Die Bullen!

Verdammt.

Deine Haustarnung funktioniert perfekt. - Dank deiner Geranien.

Ziehen wir es durch bis nach Nemours. - Bis nach Nemours?

Dann ziehst du aber. - Wir ziehen doch nicht das Auto.

Ich meinte, dass wir nach Nemours fahren.

Ja klar, das wusste ich.

Du hast Lauras Brief ja doch aufgehoben.

Wieso tust du dir das an?

Ich bin über sie hinweg. Oder auch nicht.

Ich kann die Hoffnung einfach nicht aufgeben.

Geh mit ihr aus, wenn sie dir nichts mehr bedeutet.

Dann ist sie nur ein Mädchen wie andere, nichts Besonderes mehr.

Warum sollte ich mit ihr ausgehen, wenn sie mir nichts mehr bedeutet?

Aus Bedauern.

Das ist deprimierend.

Ich weiß. Denk nicht mehr daran.

Du hast recht.

Du hast immer recht, das nervt.

Ich bin oft allein. Dadurch habe ich mehr Distanz.

Mir ist egal, was andere von mir denken.

Wie machst du das? Mir ist es wichtig, was andere denken.

Ich bin leicht zu beeinflussen. - Bist du nicht.

Doch.

Wenn du sagst, dass ein Film Mist ist, finde ich das auch.

Quatsch, ich gehe nie ins Kino.

Egal, es könnte ja auch ein Buch oder sogar eine Person sein.

Mein Charakter ist schwach.

Quatsch, du hast mehr Charakter als jeder, den ich kenne.

Bei deiner Ausstellung...

Niemand ist gekommen. - Genau.

Du bist deiner Zeit voraus. Das imponiert mir.

Wirklich? - Du bist mein Freund.

Da musst du ein unabhängiger Geist sein, so unbeliebt, wie ich bin.

Das stimmt.

Dann bin ich vielleicht gar nicht so leicht zu beeinflussen.

Siehst du?

Sobald du sagst, dass ich nicht leicht zu beeinflussen bin,

glaube ich es auch, also bin ich leicht zu beeinflussen.

Ich gebe es auf.

Aber mal im Ernst.

Habe ich eine Chance bei Laura?

Es tut weh, an sie zu denken.

Ich weiß.

Keine Einschlafmethode heute?

Dann falle ich aus dem Bett und schäme mich.

Mach es bitte. - Nein.

Na los, ich schlafe davon auch ein.

Nein.

Früher habe ich auch gesungen. - Lieder?

Nein, eigentlich nur Noten und Tonleitern.

Ich würde das gerne hören.

So geht das noch Stunden.

Nicht schlecht. Klingt wie Bach.

Mach dich nur lustig.

Kennst du die Frau mit dem goldenen Arm? - Nein.

Es war einmal ein Mann... - Warte mal.

Ist das eine lustige Geschichte? - Nein, sie ist sehr ernst.

Lustige verstehe ich oft nicht.

Also. Vor sehr langer Zeit

heiratete ein sehr armer Mann die Frau seines Lebens.

Sie war sehr schön, aber auch sehr zerbrechlich.

Du sagst aber oft "sehr". - So ist das eben.

Eines Tages bekam sie Krebs, und ihr Arm musste amputiert werden.

Der Mann gab sein ganzes Geld für einen goldenen Arm aus.

Aber seine Frau erholte sich nicht und starb.

Er begrub sie im Wald.

Der Mann war ruiniert und hatte nichts mehr zu essen.

Eines Nachts beschloss er, sie auszugraben,

um den goldenen Arm zu verkaufen.

In dieser Nacht regnete es wie aus Kübeln.

Blitze zuckten über den Himmel.

Nass und verängstigt, weil er den Arm genommen hatte,

lief er heim, versteckte ihn unter dem Bett

und legte sich schlafen.

Auf einmal hörte er Schritte im Flur, die näherkamen.

Die Tür ging auf...

Vor ihm stand ein Skelett.

Es hatte nur einen Arm.

Es klapperte mit dem Gebiss.

"Wer hat meinen goldenen Arm gestohlen?

Das warst bestimmt du!"

Verdammt.

Was soll das? Warum baut ihr in meinem Garten eine Hütte?

Das ist ein Auto. - Hier könnt ihr nicht bleiben.

Wir wussten nicht, dass das Privatgrund ist.

Kommt mit. - Nein, wir fahren gleich weg.

Kommt nicht in Frage. Folgt mir.

Und das Ding fährt wirklich? Es hat Räder und einen Motor?

Ja. - Wo habt ihr es gefunden?

Wir haben es selbst gebaut. - Wirklich? Hut ab, Jungs.

Wissen eure Eltern Bescheid?

Ja, wir rufen sie jeden Abend an. - Das ist gut.

Spricht deine Freundin nicht?

Wir sind nicht zusammen. Sie ist schüchtern.

Wie heißt du? - Sie heißt Danielle.

Das ist ein Jungenname. - L-L-E am Ende.

Dann ist es ein Mädchenname. Wie heißt du?

Théo Leloir.

Es ist schön, Gäste zu haben.

Unser Sohn und unsere Tochter sind schon älter.

Sie haben uns fallen lassen. Sie rufen nie an.

Wir haben sie ins Internat gesteckt. - Sie waren froh.

Zeigt mal eure Zähne.

Wie bitte? - Ich wette, ihr putzt sie nie.

Zeigt euren Karies.

Eine Katastrophe.

Wir klären das morgen, in Ordnung?

Das sind die Zimmer unserer Kinder.

Théo, du schläfst in Sylvains Zimmer.

Danielle schläft in Sylvies Zimmer.

Gute Nacht.

Théo, wach auf, ich kann hier nicht bleiben.

Über dem Bett hängt ein Shakira-Poster. - Shakira? Lass uns abhauen.

Das hier ist gruseliger als die Frau mit dem goldenen Arm.

Danke übrigens für "Danielle" und "Sie ist schüchtern".

Das war so peinlich. - Sag doch, dass du kein Mädchen bist.

Du hast dich mit Sauerkraut vollgestopft,

und ich musste die Unterhaltung führen.

Deine Schuhe machen zu viel Lärm.

Der Typ ist ein Hygienefreak. Vielleicht haben sie gar keine Kinder.

Oder sie sind bei einem Autounfall gestorben.

Sie wollen uns adoptieren.

Abgeschlossen. - Machst du Witze?

Mist. - Deine Schuhe waren eben zu laut.

Verdammt!

Wo sind wir? - In einer Folterkammer.

Er ist Organschmuggler.

Schnell, aus dem Fenster!

Théo? Danielle? - Beeil dich!

Was macht ihr da?

Geht wieder in eure Zimmer. Kommt zurück!

Wirf den Motor an!

Macht keinen Unsinn. Ihr könnt doch länger bleiben!

Meine Frau wird sauer sein, dass ihr weg seid.

Es ist schlimm, wenn die Kinder aus dem Haus sind.

Morgens ist es furchtbar und abends unerträglich.

Ich bin Zahnarzt.

Théo, du brauchst eine Zahnspange. Du hast einen ausgeprägten Überbiss.

Mach die Tür zu. - Das war sicher deine Idee!

Du kleine Schlampe!

Meinst du, er ist tot? - War doch nur eine Schaufel.

Der Typ ist wahnsinnig. Das war knapp.

Er hat mich Schlampe genannt.

Hat dir mal jemand an den Arsch gefasst?

Geht's noch? Nein.

Mir schon, und ich hab nichts gesagt.

Ich war sprachlos vor Scham.

Ich hab's satt, dass man mich für ein Mädchen hält.

Dann schneide dir doch die Haare ab.

Nein, ich will dem Gruppenzwang nicht nachgeben.

Dann habe ich noch weniger Charakter.

Deine Persönlichkeit hat nichts mit der Frisur zu tun,

sondern mit deinen Entscheidungen und deinem Verhalten.

Wir sollten das mit dem Zentralmassiv lassen.

Die Berge kommen wir nie rauf.

Ich habe eine bessere Idee. Fahren wir in den Morvan.

Da ist es nicht so steil.

Und es gibt Teiche und Stauseen.

Stauseen?

Und das Ferienlager? Ich wollte die Köchinnen besuchen.

Mann, vergiss sie und ihre großen Titten.

Ich habe es satt, zu schieben!

Okay, du hast gewonnen.

Vergessen wir das Zentralmassiv.

Aber nächstes Jahr kaufen wir einen 125-ccm-Motor.

Dann kommen wir überall hoch.

Scheinwerfer wären auch gut.

Ich suche mir einen Friseur. - Jetzt?

Ich brauche wirklich eine neue Frisur.

Ich will nicht für ein Mädchen gehalten werden.

Warte doch bis morgen.

Nein, versuch nicht, mich zu beeinflussen.

Sonst ändere ich meine Meinung. - Ich überzeuge dich wieder.

Ich muss unabhängig denken und mich durchsetzen,

sogar gegen dich.

Du hast recht.

Aber lass dich nicht angreifen oder provozieren!

Die anderen sind uns egal, wir kontrollieren nur unser Viertel.

Hier gelten Regeln. Wer uns in Ruhe lässt, hat kein Problem.

Aber wehe, jemand will Ärger.

Haarschnitt oder Massage?

Haarschnitt zehn, Massage 35 Euro.

Massage? - Nein, bitte nur sehr kurz schneiden.

Setz dich da hin.

Für dich mache ich die Massage auch für 30 Euro.

Danach bist du keine Jungfrau mehr.

Nur schneiden, bitte.

Die Bullen lassen uns in Ruhe,

außer wenn jemand Crack raucht.

Markiert ihr euer Revier wie Katzen mit Urin?

Wir pissen nicht auf die Straße wie Tiere. Pass auf, was du sagst.

Willst du sie wirklich abschneiden? - Ja. Sehr kurz, bitte.

Ich meinte eine Art Stammeskultur. - Stammeskultur?

Zuerst eine Massage.

Sehr hart in der Hose. Massage? - Nein, danke.

Ihre Geschäfte

basieren doch auf der Ausbeutung von Frauen.

Ausbeutung? Das sind doch nur Klischees.

Gib mir die Kassette und hau ab,

du Scheißkerl.

Dein Scheißinterview nervt!

Typen wie du machen nur Ärger. Komm ja nicht wieder!

Verpiss dich!

Arschloch! - Hey, Baby Boy!

Komm zurück und zahl die zehn Euro! - Ihm nach!

Wo ist die Kohle? Leer deine Taschen aus.

In seiner Jacke. - Zehn Euro.

Tu ihm nicht weh, nur die zehn Euro. Lass ihn gehen.

Okay, lasst ihn los.

Lass dich hier nie wieder blicken.

Links, rechts. Rechts, links.

Rechts, links, rechts.

Rechts, rechts, links.

Ich habe noch nie jemanden geschlagen.

Ich will kein Schwächling mit einer Scheißfrisur sein.

Was hast du von einem Bordell erwartet? Los, mach weiter.

Die Frisur ist doch spektakulär. Bloß keine Reue.

Noch mal schneller und härter.

Nein, nicht treten. Das ist zu riskant für Anfänger.

Ich kenne eine unfehlbare Methode.

Geh zu dem Typen, den du verprügeln willst.

Tu so, als wolltest du ihm ein Geheimnis verraten.

Du packst ihn, haust ihm eine rein

und rennst weg.

Aber schnell.

Er ist zu überrascht, um zu reagieren.

Hast du das gemacht? - Mit meinem Bruder.

Du hast ihn verprügelt?

Nein, er hat mir das beigebracht.

Du erzählst immer alles Mögliche, und ich glaube dir.

Nein, das funktioniert echt.

Ich will nicht mehr schieben. - Jeder kommt mal dran.

Hier ist es genauso steil wie im Zentralmassiv.

Beide Gebirgszüge sind im Paläozoikum entstanden.

Deinetwegen sehe ich das Ferienlager nie wieder.

Wir fahren nächstes Jahr hin.

Bei jeder Steigung fängst du davon an.

Ich wollte mit der Friseurin schlafen.

Ich habe gehofft, dass sie mich vergewaltigt.

Was denn?

Daniel, du bist wirklich sexbesessen.

Wie ich mit meinen Köchinnen.

Los, auf in Richtung Titten.

Nein, wir sind schon am See.

Willst du Mädchen oder Stauseen?

Hier ist es. - Was?

Kennst du die?

Laura? - Sie macht hier Urlaub mit der Familie.

Du hast mich zu ihrer Adresse gelotst? - Nein.

Die Steigungen waren nur ein Vorwand, stimmt's?

Ich fasse es nicht.

Du hast es hinter meinem Rücken geplant. Ganz schön dreist.

Nein, die Idee kam mir erst beim Anschieben, ich schwöre es.

Und du hast mir Hoffnung gemacht.

Du bist also mit daran schuld.

Du lügst doch.

Ich wollte, dass du sie vergisst.

Und was jetzt?

Ich gebe zu, sie ist gut gebaut.

Ihre Brüste wachsen.

Na los, geh hin.

Worauf wartest du? - Nicht mit der Frisur.

Was? Wir fahren 500 Kilometer, und jetzt redest du nicht mit ihr?

Nicht mit dieser Frisur.

Leg die Haare drüber. - Nein.

Dann rede ich eben mit ihr.

Du Feigling! Komm zurück, und sprich mit ihr!

Mit der Frisur geht das aber nicht!

Ist doch super. Du siehst aus wie ein Samurai.

Das ist kein Grund, zu kneifen. Das kannst du mir nicht antun.

Können wir warten, bis es nachwächst? Dann rede ich mit ihr, versprochen.

Das dauert mindestens zwei Wochen.

Willst du Laura küssen oder eine Frau vögeln?

Das kann man nicht vergleichen.

Laura ist hier, und Sex da.

Du bist echt ein komplizierter Typ.

Und nicht leicht zu beeinflussen.

Du gibst bei Laura nicht auf.

Ich will nicht aufhören, verliebt zu sein.

Das ist ein edler, schöner Schmerz.

Kein Schmerz ist schön.

Was ist denn hier los?

Das ist ein Roma-Lager. Oder das, was davon übrig ist.

Das ist abscheulich.

Immer verjagt man sie, und es stört niemanden.

Wir leben in einer Scheißgesellschaft.

Was?

Nein!

Sie dachten, das Auto gehört zum Lager.

Oh nein.

Na toll. Das ist deine Schuld. - Meine Schuld?

Wir haben gemeinsam beschlossen, hier zu parken.

Gemeinsam?

Wir sind wegen Laura hier, und du traust dich nicht mal hin.

Schau dir meine Jacke an. - Sie war eben aus Plastik.

Es ist nichts mehr da.

Der Morvan war ein Scheißziel!

Du beklagst dich über Kleinigkeiten,

während da drüben ein Roma-Lager dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Ihre Großeltern waren in KZs,

und wir behandeln sie wie Verbrecher.

Ist das eine Geschichtsstunde? Das hast du von mir.

Du hast keine Ahnung von Geschichte. - Das stimmt nicht.

Für wen hältst du dich, du Revisionist?

Hey, ihr könnt hier nicht bleiben.

Revisionist? Du bist hier der Revisionist.

Du hast unsere Urlaubspläne revidiert.

Ich haue ab.

Mach doch, du Plastikheld!

Ich hoffe, wir sind nächstes Jahr nicht in derselben Klasse, Sprit.

Ich bin dir doch scheißegal.

Ja.

Dir geht es immer nur um dich. Um deinen Charakter.

Du redest nur von deiner Frisur, deiner Laura und deinen Ängsten.

Fällt dir auch nur eine einzige Frage ein,

die du mir über mich gestellt hast?

Und?

Funkstille. Du bist so ein Egozentrist.

Das heißt Egozentriker!

Ich nehme das mit der Schule und dem Plastik zurück.

Ich rede viel von mir, aber du bist mir auch wichtig!

Dein Sperma. Deine Mutter. - Théo!

Théo, komm zurück!

Verdammt, komm zurück!

Théo!

Ich habe nach deiner Mutter und deinem Bruder gefragt.

Théo!

Théophile!

28 Euro, bitte.

Danke schön.

Und zwei Euro zurück.

Vielen Dank, junger Mann.

Los, los!

Los, Jungs! - Los geht's!

Auf geht's, Jungs. - Na los!

Ja, gut so!

Den Ball, Kleiner!

Wo ist die Kohle? Leer deine Taschen!

Gib ihn wieder her, du kleiner Scheißer!

Wir schneiden dich in Stücke!

Gouache Rock!

Nicht anhalten! Gib Gas!

Schneller!

Drück auf die Tube!

Pass auf! Schneller!

Die Typen haben mich neulich bedrängt.

Ich hab ihren Ball. Sie sind sauer.

Gut gemacht.

Wie bist du an das Auto gekommen? - Die Polizei war irgendwann weg.

Nur das Holz und unsere Sachen sind verbrannt.

Ich habe den Motor repariert und sogar getunt.

Wir sind jetzt viel schneller.

Du hast alles abrasiert. Schade. Ich mochte deine Samurai-Frisur.

Sie sind weg, du kannst bremsen. - Das versuche ich ja.

Der Damm! - Verlassen wir das sinkende Schiff.

Na los.

Eins, zwei, drei!

Das Spiel ist aus.

Nein, es fängt gerade erst an.

Gib ihnen den Ball. Wir hauen ab.

Geh ruhig, ich bleibe.

Du hast die Wahl:

Wir verprügeln dich und nehmen den Ball.

Oder erst den Ball und dann die Prügel.

Erst die Prügel.

Oder der Ball tötet sich.

Wartet! Mach keine Dummheiten! - Schaut euch den Ball an.

Er ist am Ende, total deprimiert.

Verhandeln wir? - Nein, wir verhandeln nicht.

Ich will kämpfen. - Keine Chance.

Wie ist der Deal? - Der Ball lebt, und wir auch.

Dann gehen wir. Ihr mit dem Ball, und wir unbeschadet.

Gib ihn mir. - Ja, lass uns Spaß haben.

Gebt uns den Ball, und geht. - Nein.

Ich traue euch nicht. Wenn sie ihn haben, sind wir dran.

Nein, wir gehen 30 Meter zurück.

Ihr auch. Das sind dann 70 Meter.

Das sind 60. - 60, meinte ich ja.

Leg den Ball auf den Boden.

Wenn wir ihn holen, seid ihr schon weg.

Alles klar.

Ich wollte kämpfen.

Ich bin kein Feigling mehr. - Das warst du nie.

Wir hatten keine Chance. Unsere Zähne sind heil.

Ist doch besser so, oder?

Vertragen wir uns wieder? - Natürlich.

Ich habe nachgedacht.

Du hast zwar den Plan geändert, aber aus Liebe zu einer Frau.

Das verdient Respekt.

Das mit dem Auto tut mir leid. Es war vor allem dein Werk.

Schon gut.

Mich hat die Samurai-Frisur aus dem koreanischen Puff beeindruckt.

Ich hab ein Geschenk für dich.

Eine saubere Unterhose, spitze!

Ich trage meine schon seit einer Woche.

Das gibt mir wieder Würde und meinen Eiern Komfort.

Hilfe!

Der Morvan ist größer als man denkt.

Ist der Baum da nicht unnatürlich rot?

Nein, er ist tiefblau.

Das dachte ich mir.

Wir sind im Delirium.

Wahnsinnig vor Hunger und Schlafentzug.

Und Durst.

Wenn das so weitergeht, sterben wir langsam.

Oder wir enden als Penner.

Noch schlimmer, als Punker mit Hunden.

Oder wie Jimi Hendrix. - Nein, wie Shakira.

Wir mögen gar nichts.

Es reicht. Ruf deine Eltern an.

Das iPhone ist tot und begraben.

Unter meiner Scheiße.

Er hat vergessen, es aufzuladen. Ich wusste es.

Er hätte um Erlaubnis bitten sollen.

Wozu? Du hättest sowieso Ja gesagt.

Monsieur Leloir, hier ist noch mal Marie-Thérèse.

Ich kann sie nicht erreichen.

Ja, ich verstehe.

Daniel hat uns auch angelogen.

Sie wissen ja, wie Kinder in dem Alter sind.

Ja.

Ich sage, dass er zu Hause anrufen soll, wenn ich von ihnen höre.

Verdammte Scheiße. Keiner weiß, wo sie sind.

Rotzbengel.

Lass Théo doch.

Wieso sollen alle hier aufkreuzen? Bestellst du auch einen Priester?

Eine Stadt. Wir sind gerettet! - Halleluja!

Zwei Euro?

Danke. - Ich verwöhne dich heute.

Die Unterhose und zwei Euro...

Es ist ziemlich plump, die eigene Großzügigkeit zu betonen.

Cool, es hat einen Miniaturantrieb.

Mein Vater hat nie Zeit für Modellflugzeuge.

Taxi. Folgen Sie diesem Flugzeug!

Liebe Kinder,

in genau zwei Minuten beginnt der große Malwettbewerb.

Und hier ist der erste Preis:

ein ferngesteuertes Flugzeug.

Es ist etwas kleiner als unsere Linienflugzeuge.

Das passt aber zu den Teilnehmern,

die nicht älter als zwölf Jahre sein dürfen.

Na los, Daniel. Du gewinnst bestimmt.

Der Wettbewerb ist für Kinder.

Sag einfach, dass du zwölf bist.

Ich bin aber vierzehneinhalb, das klappt nie.

Nimm mir das bitte nicht übel,

aber mit der Frisur siehst du viel jünger aus.

Das wird helfen. - Danke.

Die Zeit läuft.

Ihr habt 30 Minuten für euer Meisterwerk.

Schmoll doch nicht, wenn dein Engelsgesicht uns mal nützt.

Geh, ich muss mich konzentrieren.

Gute Neuigkeiten. Hier kann dir keiner das Wasser reichen.

Die steht auf dich. Ich hab doch gesagt, wir treffen andere Lauras.

Was malst du? - Den Airbus 310.

Du hattest doch freie Wahl. - Der erste Preis ist ein Airbus 310.

Deshalb musst du ihn aber nicht malen.

Mist.

Ich dachte, das wäre nötig, um zu gewinnen.

Mein Fehler. - Nur ein Baby macht solche Fehler.

Ich fange noch mal an. - Keine Zeit.

Ich gebe auf. - Lass dich nicht entmutigen.

Ich habe eine Idee.

Es ist im Tiefflug. Mal noch Häuser, Gebäude und so weiter dazu.

Das wird sie beeindrucken.

Gute Idee.

Schattierungen sind deine Stärke.

Geh, ich muss mich konzentrieren.

Ich bin ganz still. Ich übe einen guten Einfluss aus.

Die Zeit läuft ab.

Ich hole Blau und Grau für die Wolken. - Es ist fast vorbei.

Der Wettbewerb endet in wenigen Sekunden.

Seid ihr bereit? Drei, zwei, eins, Ende.

Danke.

Danke, junger Mann.

Ich glaube, die beiden sind es. - Das hier.

Unsere jungen Künstler sind auf einem hohen Niveau

und haben Meisterwerke erschaffen.

Das Bild von Daniel Guéret

ist besonders gelungen.

Die Wolken und die Landschaft sind sehr realistisch dargestellt.

Siehst du, die Landschaft.

Allerdings ist das Motiv etwas konventionell.

Deshalb gewinnt er den zweiten Preis. - Was?

Sidonie Jacquin hat Kinder gemalt,

die auf Kartoffeln um die Erde kreisen.

Es ist technisch weniger elaboriert als Daniels Bild,

aber das Motiv ist fantasievoller.

Deshalb gewinnt sie den ersten Preis.

Der erste Preis geht an Sidonie Jacquin.

Sie darf ihn sich abholen.

Ein Airbus A310 von Cityvol.com

mit Fernsteuerung.

Du bist so ein Idiot. Du hättest alles Mögliche malen können.

Und du verlierst auch noch gegen eine Laura.

Mal sehen, was der zweite Preis ist.

Daniel Guéret? Herzlichen Glückwunsch. Sei nicht enttäuscht.

Du gewinnst einen Hin- und Rückflug von Dijon nach Paris.

Mist. - Nein, das ist die Heimreise.

Wir können nicht ewig weiterwandern. - Es ist nur ein Ticket.

Du fliegst nach Paris, ich nach Dijon? - Warte mal.

Wir wohnen beide in Versailles. Gehen auch zwei Hinflüge?

Eine Stewardess holt euch in Paris ab. Guten Flug.

Dein Bild war wirklich gut, Daniel.

Ich ziehe zu der Stewardess und bleibe hier.

Bleib hier. - Das Flugzeug fällt auseinander.

Ich habe auch Angst, aber ich halte durch.

Das hält niemals bis Orly.

Ich habe eine Idee.

Wir geben uns die Hand. Aber das bleibt unter uns.

Entschuldigen Sie.

Ich bin noch nie geflogen.

Es ruckelt ein bisschen, aber es ist sicher.

Der Flug nach Paris-Orly startet planmäßig um 17:40 Uhr.

Ich habe eine bessere Idee. Wir trampen.

Das ist viel gefährlicher. Wir könnten an einen Crack-Junkie geraten.

Weißt du, wie viel ein Flugzeug wiegt?

Zehn Tonnen? - 100 Tonnen.

100 Tonnen? - Ja.

100 Tonnen Metall, die nur auf den Absturz warten.

Verdammt.

Ich will nicht als Jungfrau sterben.

Wenn wir abstürzen, zahle ich für eine Nutte.

Wir haben überlebt. Wir haben's geschafft!

Das mache ich so schnell nicht wieder.

Willkommen zurück in der Zivilisation.

Teppichboden, Bad, Socken und ein sauberes T-Shirt.

Wir sind rückwärts gelandet.

Was redest du da? Quatsch.

Hauptsache, wir sind nicht explodiert. - Das ist irre.

Wir sind nicht rückwärts gelandet. Hast du geträumt?

Vor zwei Minuten waren wir im Flugzeug, jetzt sind wir im Zug.

Es gibt keine Übergänge mehr.

Wir sind mit dem Bus vom Flughafen zum Bahnhof gefahren.

Wir hatten kein Geld und sind über das Drehkreuz geklettert.

Echt? Ich erinnere mich nicht daran.

Wir fahren schon wieder rückwärts.

Besser so?

Wir leben in der Vergangenheit.

Wir sind nicht mehr im Zug.

Ja, wir sind vor dem Bahnhof.

Was war nur mit mir los? - Ist doch egal.

Wir beide sind eben nicht ganz normal.

Du bist gefühlsduselig, und ich bin ölverschmiert.

Mach's gut, Gouache Rock.

Théo?

Wissen unsere Eltern von der Lüge? - Wenn ja, bin ich tot.

Meine Mutter wäre vor Angst gestorben.

Glaube ich zumindest.

Ich muss es sicher stundenlang erklären.

Tschüss. - Tschüss.

Daniel.

Wo wart ihr? Ich habe mir Sorgen gemacht.

Warum warst du nicht ehrlich? - Damit du dir keine Sorgen machst.

Ist nicht schlimm. Ich verstehe das.

Du hast dir ja die Haare geschnitten.

Jetzt sieht man deine Augen, wie schön.

Du bist gewachsen.

Nein, alles andere ist geschrumpft.

Meine Herren.

Es ist zu spät, dich um deine Mutter zu sorgen.

Du hattest Spaß, und sie ist erstickt.

Du hast gelogen. Das war ihr letzter Eindruck von dir.

Euer Verhalten ist einfach unmöglich.

Was habt ihr euch dabei gedacht? Du hast auch eine Standpauke verdient.

Du wirst Théo so bald nicht wiedersehen. - Warum?

Du ziehst nach Grenoble zu deinem Bruder.

Was ist mit der Schule? - Besprich das mit ihm.

Das wird dir eine Lehre sein. Ich will dich nicht mehr sehen.

Das ist so fies. - Ja, das ist fies.

Danke für die Anteilnahme. Geh jetzt. Ihr wart lange genug zusammen.

Du wirst dich daran gewöhnen.

Grenoble ist gar nicht so übel.

Das wird schon.

Godin, Maya. Lamoureux, Steve.

Moerbent, Lucas. Marine, Richard.

Older, Alexandra. Lindi, Salomé.

Die dritte Parallelklasse der Neunten:

Navar, Jean-Baptiste. Normand, Benjamin.

Piel, Mathieu. Pucci, Enzo.

Ich hab deinen Namen gehört.

Wir sind die Einzigen, die die Klasse wechseln.

Das versteht kein Mensch.

Keine Sorge, in einer Woche sind wir mit den Jungs befreundet.

Alte Freunde gehen, neue kommen, was macht das schon?

Wir hören uns an wie Opas.

Ja, wir sind blasiert im Blouson. - Was?

Blöde Wortspiele sind meine Spezialität.

War doch gar nicht schlecht.

Wie Jean-Jacques Rousseau schrieb: "Soll ich es wagen..."

Hat Sprit die Schule gewechselt?

Er sucht in Grenoble nach einem Job.

Umso besser. Die Schule war nichts für ihn.

Er war ja nicht gerade der Schlaueste.

Außerdem hat er dich auch zum Außenseiter gemacht.

Er hat dir Pech gebracht.

Es wird dir guttun, dass er jetzt weg ist.

Ich verrate dir ein Geheimnis über ihn.

Nur zu.

Was?

Scheiße.

Was ist passiert?

Komm mit.

Daniel, dreh dich um.

Bei drei drehst du dich um. Eins.

Zwei. Drei.

Bei sieben.

Vier. Fünf.

Sechs. Sieben.

Unendlich.

Mikro und Sprit

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.