All language subtitles for Lady.Frankenstein.1971.UNCUT.German.1080p.BluRay.x264-SPiCY

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Original subtitles

Er war schon ziemlich verwest, aber ich konnte diesmal keinen Besseren kriegen.

Die Menschen sterben nicht immer dann, wenn man sie braucht.

Nicht wahr, Doktor?

Ich bitte um Verzeihung, natürlich Baron.

Keine Angst, Sie brauchen nicht nachzuzählen, es stimmt.

Selbstverständlich, selbstverständlich. Also bis nächste Woche.

Lynch, ich brauche diesmal früher etwas von Ihnen...

...und zwar muss ich etwas Besonderes haben.

So, das höre ich gern, etwas Besonderes. - Ja.

Das riecht förmlich nach Geld.

Ich brauche einen Leichnam, aber er darf nicht länger tot sein als sechs Stunden.

200. - Nein, 500.

300.

Gut, schließlich muss man ja die Wissenschaft fördern.

Aber ich kann nichts versprechen.

Ich will Resultate, keine Versprechungen.

Ich verstehe Sie nicht, wie können Sie so einem Menschen trauen?

Es geht um Geld, Charles.

Es übt eine faszinierende Wirkung auf Burschen wie Lynch aus.

Er scheint aus einem grotesken Traum zu stammen.

Oder vielleicht... vielleicht handelt es sich auch um einen Albtraum.

Würde das denn eine Rolle spielen? - Für mich nicht.

Hauptsache, ich erwecke ihn zum Leben.

Dafür bin ich bereit, alles zu opfern.

Auch Ihr eigenes Leben? - Ja, auch das.

Denn es gibt nichts gewaltigeres als die Schaffung künstlichen Lebens.

Jetzt zu zögern, aus Angst zurück zu schrecken oder zu zweifeln, würde alles...

Es würde alles, was ich bisher getan habe, vollkommen sinnlos machen.

Das hier... Das ist mein Leben.

Aber sollte der Mensch es nicht Gott überlassen, Leben zu erschaffen?

Hier auf der Erde ist der Mensch Gott.

Gehen Sie schlafen, Charles.

Tania kommt morgen, Sie wollen doch einen guten Eindruck machen.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Was werden Sie ihr sagen? - Nichts.

Ihre Anwesenheit macht es unbedingt erforderlich, unsere Arbeit zu beenden.

Und zwar schnell. - Ja, das stimmt.

Charles!

Tania.

Ist das alles, was Sie zu meiner Begrüßung herausbringen?

Verzeihen Sie, Tania, ich freue mich sehr, Sie zu sehen.

Ihr Vater und ich sind wirklich froh, dass Sie wieder da sind.

Lassen Sie mich Ihnen helfen. - Danke.

Wie zauberhaft Sie wieder aussehen.

Thomas!

Thomas, komm her.

Thomas.

Bitte bring das Gepäck ins Haus.

Trag das Gepäck ins Haus.

Das Gepäck ins Haus, ja? - Tania.

Es ist schade um Thomas, er ist ein guter Kerl.

Körperlich ist er völlig in Ordnung, aber geistig nicht.

Hat er das von Geburt an? - Nein, da war noch alles in Ordnung.

Als Kind hatte er ein gefährliches Fieber, das das Gehirn angegriffen hat.

Er ist ein guter Kerl und vor allem sehr tierlieb.

Ein Jammer, so ein gutaussehender junger Mann.

Ihr Vater ist noch beim Ankleiden, er hat letzte Nacht sehr lange gearbeitet.

Wie gewöhnlich.

Arbeitet er immer noch an der Verpflanzung von tierischen Organen?

Gewiss, Sie kennen ihn ja...

...das beschäftigt ihn seit über 20 Jahren und wird es wohl noch 20 weitere tun.

Aber sagen Sie, wie erging es Ihnen auf der Universität?

Ach wissen Sie, abgesehen von meinen Studien war es langweilig.

Aber ich war ja nicht zum Vergnügen da.

Wollen Sie noch mehr hören?

Ich bin wie mein Vater dickköpfig...

...wenn ich unbedingt etwas haben will, dann kriege ich es auch.

Und ich habe es gekriegt. Ich war immer die Klassenbeste.

Und jetzt bin ich Fachärztin für Chirurgie. - Gratuliere, Doktor.

Vater! Vater!

Wie ich mich freue, dich zu sehen. - Meine Kleine.

Das ist aber nicht das angemessene Benehmen für eine Ärztin.

Für mich schon.

Ja, Jack Morgan, das arme Schwein.

Übermorgen hat er es hinter sich, da legen sie ihm den Strick um den Hals.

Also, was ist, Simon, machen du und Harry mit?

Kann einem wirklich Leid tun, dieser Jack Morgan...

...auch wenn ich ihn nicht leiden konnte. Du konntest ihn auch nicht leiden, oder?

Ich warte, ja oder nein?

Gut, ich mache mit, Tom. - Und Harry?

Wenn ich mitmache, dann macht er auch mit.

Trinken wir auf Jack Morgan, möge er in Frieden ruhen.

Und als Professor Müller Einspruch gegen meine Theorie erhob...

...stand ich da wie der Heilige Georg vor dem Drachen.

Glaubt mir, Professor Müller war das Ebenbild eines Drachen.

Meinen Kommilitonen saßen wie angewurzelt auf ihren Stühlen...

...und erwarteten Gott weiß was. Und ich sagte diesem...

...engstirnigen Intellektuellen, für wie engstirnig ich ihn hielt.

Verehrter Professor, es sind stets Männer wie Sie...

...die die Vorstellungskraft eines Straußenvogels besitzen...

...und die ihren Kopf im Sand der Vorurteilswüste begraben...

...sobald sich am Horizont eine neue Idee abzeichnet.

Männer, für die Wissenschaft und Medizin nur in Kellern von Alchimisten stattfindet.

Und dann sagte ich: Ich werde so lange keine Vorlesung mehr von Ihnen besuchen...

...bis Sie sich aufrichtig bei mir entschuldigt haben für Ihre subjektiven...

...und beleidigenden Bemerkungen.

Guten Tag, Herr Professor. Dann wendete ich mich von ihm ab...

Aber ich fürchte, dass ich diese Geschichte schon viel zu oft erzählt habe.

Das macht doch nichts, Vater. Es ist eine sehr amüsante Geschichte.

Weißt du übrigens, Vater, dass man den Namen Frankenstein...

...auf der Universität immer noch mit Hochachtung nennt.

Das wundert mich nicht. Aber es ist mir gleichgültig, was...

...diese Ignoranten dort über mich denken, seit ich sie damals verlassen habe...

...vor über 30 Jahren.

Bitte, Charles, setzen Sie sich doch, denken Sie an Ihr Bein.

Nicht nötig, es stört mich nicht, vielen Dank.

War es schwierig für dich?

Ich meine, hattest du viele Probleme, weil du meine Tochter bist?

Manchmal. Aber eigentlich mehr, weil ich eine Frau bin.

Die Professoren haben recht veraltete Ansichten über die Stellung der Frau.

Ich bin sicher, Sie werden mal eine ausgezeichnete Ärztin.

Danke, Charles.

Aber es genügt mir durchaus nicht, nur eine gute Ärztin zu werden.

Was ist denn dein Ziel?

Dir zu assistieren, Vater, bei deiner Arbeit.

Ich hatte schon als junges Mädchen immer großes Interesse an deinen Experimenten.

Wenn ich in den Sommerferien hier war...

...bin ich oft heimlich in dein Labor geschlichen.

Aber das war doch immer verschlossen. - Das stimmt.

Aber ich hatte den anderen Zugang gefunden.

Den in der Wand. In der Schlafzimmerwand.

Du warst ja wirklich ungezogen.

Ich war immer wissbegierig.

Und bin es noch.

Ich möchte gerne wissen, was für Fortschritte du gemacht hast.

Und dir zeigen, was ich inzwischen gelernt habe.

Es wird mir ein Vergnügen sein, mit dir zu diskutieren.

Sozusagen von Kollege zu Kollege.

Gut.

Aber ich muss dich warnen, meine Ideen sind sehr radikal.

Noch mehr als deine, Vater.

Wirklich?

Natürlich. Schließlich bin ich seine Tochter.

Du meinst, du interessierst dich für Versuche an Tieren?

An Menschen.

Thomas?

Thomas?

Thomas?

Du hast mich aber erschreckt, Thomas.

Macht nichts.

Wie heißt es?

Wie ist sein Name?

Kein Name.

Thomas, hast du meinen Vater gern?

Ob du meinen Vater, den Baron, gern hast?

Ja.

Auch wenn er dir die Tiere immer wegnimmt?

Die Tiere, der Baron.

Der Baron nimmt dir die Tiere immer wieder weg.

Nein, nicht. - Nein, nicht ich.

Der Baron ist es, der dir die Tiere immer wegnimmt.

Nein, tut er nicht.

Was hast du denn, Thomas?

Der Mann da?

Böse. Böse.

Ist das ein böser Mensch? - Böse.

Wieso noch mal 100? - Die Sache ist nicht ganz so einfach.

Da sind ein paar Leute, die wollen ihr Geld im Voraus haben.

Was für Leute? - Also Baron...

Das kann ich Ihnen wirklich nicht sagen.

Man hat seine Berufsehre. - Erzählen Sie mir doch nichts von Ehre.

Das, was Sie haben wollen, kostet nun mal noch einen Hunderter.

Und so wie ich die Sache betrachte, haben Sie keine andere Wahl.

Ich werde es Ihnen holen. - Lassen Sie sich Zeit...

...und haben Sie keine Angst, ich setze mich schon nicht hin.

Ich werde doch Ihre schönen Möbel nicht schmutzig machen.

Entschuldigen Sie...

Aber ich suche meinen Vater.

Meinen Sie Dr. Marshall?

Nein, den meine ich nicht.

Das hätte ich dem Baron ja gar nicht zugetraut.

Aber Dr. Marshall schon?

Nein, dem noch viel weniger. Trinken Sie auch einen?

Es ist mir noch zu früh.

Mir ist es nie zu früh, für nichts.

Verehrtester...

Sie sind ein widerlicher Kerl. Unerträglich vulgär.

Ich bin noch nie einem Menschen begegnet, der eine so schmutzige Fantasie hat wie Sie.

Ich nehme an, dass Sie an nichts anderes denken als Ihre schmutzigen Fantasien.

Sehen Sie sich vor.

So was führt schneller zur Gehirnerweichung als Whiskey.

Wie kann eine so wunderschöne Dame bloß so ein Miststück sein?

Das hängt von der Gesellschaft ab, in der ich mich befinde.

Bitte verzeih, Vater.

Es tut mir Leid, ich wusste nicht, dass du Besuch hast.

Mr Lynch. - Ja?

Ich begleite Sie hinaus.

Ich unterhalte mich immer gerne mit einer Dame. Auf Wiedersehen, Lady.

Vater.

Es tut mir wirklich Leid. - Schon gut.

200 jetzt. Und 200 bei Lieferung.

Wann ist es soweit? - Schon bald.

Wann? - Übermorgen hängt man Jack Morgan.

Und? - Dann liefere ich Ihnen den Mann.

Ein richtiges Volksfest ist das hier. Alle wollen Morgan hängen sehen.

Ich habe das Gefühl, dass Jack Morgan dir nicht sehr fehlen wird.

Jedenfalls mehr, als Sie mir fehlen würden, Polizeihauptmann.

Das betrübt mich wirklich, Lynch.

Denn eines Tages wirst du Morgan in der Hölle die Hand schütteln.

Für Sie habe ich dann immer noch eine Hand frei, Polizeihauptmann.

Du hast nicht mehr viel Zeit, Lynch...

...denn eines Tages machst du einen Fehler...

...und an diesem Tag schnappe ich dich.

Denk ja nicht, dass du nur mit Gefängnis davonkommst.

Dafür hast du es zu weit getrieben. Dich wird man auch hängen.

Und ich werde dafür sorgen, dass du bekommst, was du verdienst.

Das ist das Mindeste, was ich tun kann. - Vielleicht schaffen Sie es, vielleicht nicht.

Ich erwische dich schon. - Ja?

Darauf kannst du dich verlassen.

Habt ihr das gehört?

Doktor.

Was machst du hier?

Ich war auf dem Weg in die Stadt, da sah ich die vielen Menschen.

Wieso, was ist denn hier los?

Etwas, was du besser nicht sehen solltest. - Eine Hinrichtung.

Ich habe noch nie eine Hinrichtung gesehen. - Du wirst es auch diesmal nicht sehen.

Vater, ich bin zwar eine Frau, aber ich bin auch Ärztin.

Der Tod ist nichts Neues für mich. - Das ist kein normaler Tod, Tania.

Das ist legalisierter Mord.

Vielleicht sollte sie hier bleiben, um den Unterschied zu verstehen.

Vielleicht sollte sie das.

Danke, Charles. - Danke ihm nicht zu früh.

Wer ist denn das? - Ich kenne sie auch nicht, Polizeihauptmann.

Ich kann mich ja mal erkundigen.

Das brauchen Sie nicht.

Bist du soweit, Jack? - Und wenn nicht?

Macht das einen Unterschied, du Idiot? - Gleich hast du es überstanden.

Warum habe ich dir nicht auch die Kehle durchgeschnitten?

Fertig.

Tania weiß über die Tiere Bescheid. - Woher?

Keine Ahnung, sie hat mich gefragt, warum Sie sie immer noch haben und ich...

Und was jetzt? Tania darf nicht wissen... - Wir sprechen später darüber.

Da wären wir, Baron. - Gut gemacht, Lynch.

Gute Arbeit. - Danke.

Charles. - Los, Turner, verdien dir dein Geld.

Wissen Sie, Baron, mit Ihnen mache ich gern Geschäfte.

Es läuft alles immer ganz reibungslos ab. - War es sehr schwierig?

Nicht schwieriger, als eine Flasche Whiskey auszutrinken.

Und wie Sie wissen, bereitet mir das keine großen Schwierigkeiten.

Trauen Sie diesen Männern?

Ich traue niemand.

Und schon gar nicht einem, der trinkt. Aber keine Sorge, Baron...

...niemand wird auch nur eine Träne wegen Jack Morgans leerem Grab vergießen.

Er hat den einzigen Menschen erschlagen, der je gut zu ihm war.

Wie sieht es nächste Woche aus?

Haben Sie wieder einen kleinen Spezialauftrag für uns?

Ich weiß es noch nicht. Ich brauche Sie vielleicht gar nicht mehr.

Das höre ich aber sehr ungern, Baron.

Ich habe gerne Geschäfte mit Ihnen gemacht.

Wie soll ich jetzt ohne Sie auskommen? - Sie werden es schon schaffen.

Nein, da bin ich mir nicht so sicher.

Wiedersehen.

Wie viel Blut?

Diesmal einen Liter.

Gut. Jetzt sind wir so weit.

Tania!

Es tut mir Leid, aber ich konnte einfach nicht...

Ich hatte gehofft, du würdest nicht hierher kommen.

Also deshalb hast du die Tiere nicht länger gebraucht.

Du experimentierst an Menschen.

Tania, würdest du bitte wieder gehen.

Aber ich könnte dir doch helfen.

Du weißt ja nicht, um was es geht.

Doch, Vater.

Ich weiß es.

Was willst du mit dem Gehirn machen? - Tania, bitte.

Vater.

Würdet ihr beide gefälligst aufhören, mich wie ein Kind zu behandeln.

Ich bin Ärztin. Eine Chirurgin.

Ich bin genau wie du der Meinung, dass...

Nein!

Aber das ist unmöglich.

Charles? - Es ist eben nicht unmöglich, Tania.

Aber das Herz, das Gehirn, wie erreicht ihr, dass es weiterlebt?

Es geht, wir haben es bereits schon einmal geschafft.

In einem anderen menschlichen Körper?

Wir brauchen dazu keinen menschlichen Körper.

Aber ihr wollt doch nicht wirklich...

...Morgans Herz und Gehirn in dieses Wesen da verpflanzen?

Tania, hör auf zu fragen. - Aber, Vater...

Ich will nicht, dass du etwas damit zu tun hast. Sollte irgendetwas schief gehen...

...würde man dich ebenso wie mich dafür verantwortlich machen.

Und das möchte ich unbedingt vermeiden.

Ich werde dir bald alles erklären. Bitte hab noch etwas Geduld.

Ich will es versuchen.

Viel Glück.

Ist alles bereit? - Jawohl.

Zeitmesser fertig machen, schnell.

Zeitmesser fertig, Doktor.

Einschalten.

Noch ein paar Sekunden mehr.

Hoffen wir, Morgans Gehirn arbeitet auch so gut mit.

Ganz bestimmt, Charles.

Alle Tierversuche, die ich während der letzten 20 Jahre gemacht habe...

...hatten nur dieses eine Ziel. All die Schmähungen...

...durch meine so genannten Freunde, ihre Andeutungen, ich wäre geisteskrank oder...

...schlimmeres, werde ich ihnen jetzt in ihre scheinheiligen Gesichter zurückschleudern.

Wonach hältst du Ausschau? - Wolken.

Ich brauche ein Gewitter für die entscheidende Phase, mit starken Blitzen.

Mit ihrer Hilfe erwecke ich das Geschöpf zum Leben.

Deshalb habe ich bis jetzt das Herz und Gehirn noch nicht verpflanzt.

Ich kann sie zwar in der Nährlösung unbeschränkt am Leben erhalten, aber...

...sobald sie erst mal verpflanzt sind, sterben ihre Zellen nach wenigen Stunden ab...

...wenn sie nicht durch ein Gewitter aktiviert werden.

Und wie hältst du Organe am Leben? - Das zeige ich dir.

Es wird dir gelingen, Vater.

Ganz gewiss, darauf kannst du dich verlassen.

Dann werden die Wissenschaftler der ganzen Welt vor mir auf den Knien liegen.

Wie ich dir das wünsche. Dann hat sich dein Traum erfüllt.

Etwas, das dir niemand mehr nehmen kann.

Das ist gar nicht nötig. Ich werde es ihnen freiwillig geben.

Charles! Charles!

Schnell!

Das Gehirn.

Doktor! Sehen Sie mal.

Direkt unter der Hirnrinde.

In der weißen Masse?

Nein, weiter unten, in der grauen Masse.

Sehen Sie es? Der Hypothalamus, er ist beschädigt.

Das ist nicht gut, Doktor. Er muss ausgebessert werden.

Dazu haben wir keine Zeit. - Wir müssen uns die Zeit dafür nehmen.

Sie können kein Gehirn verwenden, das beschädigt ist.

Kommt auf den Grad an, vielleicht ist es völlig harmlos.

Und wenn nicht?

Der Hypothalamus ist die Schaltzentrale des automatischen Nervensystems.

Sie schaffen vielleicht ein Geschöpf, das nicht lebensfähig ist.

Was hätte das für einen Sinn? Ihm das Leben zu schenken...

...und es dann dahinvegetieren lassen, sonst nichts.

Wir müssen es riskieren. - Was ist mit Angst und Freude?

Menschliche Emotionen, die vom beschädigten Teil des Gehirns ausgehen...

...und absolut lebenswichtig sind.

Fehlfunktionen könnten verheerende Folgen haben.

Wir müssen erst den Schaden beseitigen. - Wir haben aber keine Zeit dafür, Charles.

Jede Minute verkürzt die Lebenschance dieses Herzens.

Nur wenige Minuten könnten die Arbeit von 20 Jahren zunichte machen.

Überlegen Sie es sich lieber noch mal, Doktor.

Nicht nötig. Der richtige Instinkt verändert die Welt, nicht irgendwelche Zweifel.

Und mein Instinkt sagt mir, dass wir das Herz jetzt verpflanzen müssen.

Und wenn Sie mir nicht helfen wollen...

Muss ich es eben alleine tun.

Also gut. - Danke, Charles.

Aufmachen.

Keine Sorge, Charles, Sie werden sehen, alles geht gut.

Wir erschaffen den künstlichen Menschen.

Der Blitz hat getroffen.

Baron, sehen Sie!

Schließen Sie das Glasdach! Schnell, Charles!

Nichts. Jetzt können wir nur noch warten.

Baron, aber sein Gesicht! - Zum Teufel mit seinem Gesicht...

...es ist mir egal, wie er aussieht. Ich will, dass er lebt.

Es ist wieder nicht geglückt, Charles. Sie hatten Recht...

...ich hätte vielleicht doch erst den Schaden im Gehirn beheben sollen.

Ich glaube kaum, dass das etwas geändert hätte.

Die Auswirkungen des Schadens wären sowieso erst spürbar gewesen...

...wenn das Gehirn gearbeitet hätte. - Wir werden es nie genau wissen.

Und dieses Nichtwissen ist enttäuschender als der ganze Fehlschlag.

Ruhen Sie sich erst mal aus, Doktor. Dann unternehmen wir einen neuen Versuch.

Ich fürchte nicht. Es hat keinen Sinn, mir Mut zu machen.

Es ist zu spät für mich, Charles. Vielleicht gelingt es ja Tania.

Würden Sie ihr helfen? - Selbstverständlich.

Aber warten wir ab, wie Sie in einem Monat darüber denken.

Vielleicht überlegen Sie sich es noch mal. - Das glaube ich nicht.

Ich weiß nicht einmal, ob ich möchte, dass sie es versucht.

Eben haben Sie es noch gewollt. - Das war eine Selbsttäuschung.

Das ganze Experiment war ein Fehler. - Nein, das war es nicht.

Wer kann das schon beurteilen, Charles?

Vielleicht gibt es wirklich Dinge, die der Mensch Gott überlassen sollte.

Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen...

Er lebt.

Gehen Sie weg da, Charles!

Jetzt...

Jetzt wird es sich zeigen...

Ob das alles nicht nur eine Ausgeburt unserer Fantasie ist.

Richte dich auf.

Richte dich auf!

Stell dich hin.

Stell dich hin!

Wir haben es geschafft, Charles. Wir haben es geschafft.

Sehen Sie.

Holen Sie Tania. Sie muss das Ereignis miterleben, schnell, gehen Sie.

Komm her.

Komm hierher!

Noch einen Schritt.

Noch einen Schritt.

Tania!

Tania!

Er hat es geschafft.

Das Geschöpf lebt. Es lebt.

Ach, Charles!

Sie müssen mir alles darüber...

Wer ist da auf der Treppe? - Tania, seien Sie still, bitte.

Mein Vater...

Was ist mit meinem Vater?

Vater?

Tania.

Tania.

Ich verliere nicht die Nerven, Charles.

Ich hole die Polizei. - Nein!

Noch nicht.

Tania, ich muss... - Wollen Sie meinen Vater in Verruf bringen?

Ihr Vater ist tot, wie können Sie da jetzt nur an seinen Ruf denken?

Wollen Sie das etwa vor der Polizei geheim halten?

Nicht seinen Tod.

Nur das Geschöpf.

Das ist unmöglich. Was, wenn es nun weiter tötet?

Sein Gehirn ist gestört, ich habe Ihren Vater gewarnt, aber...

Nein, Tania, wir müssen Harris darüber informieren.

Dann sagen Sie es ihm.

Aber sagen Sie ihm, es war ein Einbrecher.

Und was geschieht mit Morgans Leiche?

Was haben Sie mit den anderen Leichen gemacht?

Im Salzsäurebad aufgelöst.

Dann machen Sie es mit Morgan auch so.

Und holen Sie dann meinetwegen Harris.

Bitte, Charles. - Ich weiß nicht, Tania.

Was können Sie dabei gewinnen? - Zeit.

Zeit, um auf irgendeine Weise den Ruf meines Vaters zu retten.

Bitte, Charles, haben Sie ihn denn nicht gern gehabt?

Das wissen Sie doch. - Dann tun Sie es für ihn.

Und für mich, Charles.

Tun Sie es für mich. Bitte.

Nein! Lass mich los!

Und so haben Sie ihn gefunden? - Ja.

Genau so, wie er da liegt.

Verstehe.

Wirklich interessant.

Wissen Sie, es ist nämlich das erste Mal, dass ich die Wirkungsstätte...

...des prominentesten Bürgers unserer Stadt sehe.

Er hielt seine Forschung ja immer äußerst geheim.

Tierische Organe, nehme ich an. - Ja, natürlich.

Die Organverpflanzung bei Tieren beschäftigte meinen Vater besonders.

Sehr interessant.

Und Sie sahen den Einbrecher? Er war auffallend groß, sagen Sie?

Ja, er muss ein wahrer Riese gewesen sein.

Groß genug um...

Was hat er gestohlen? - Nichts, soweit ich bisher sehen konnte.

Ich habe noch keine Zeit gehabt, alles zu kontrollieren.

Mein Vater muss ihn überrascht haben, bevor er...

Ich würde eher sagen, es war Ihr Vater, der überrascht wurde.

Aber ich frage mich, was sucht ein Einbrecher in einem Labor?

Er hat wahrscheinlich nicht gewusst, dass es ein Labor ist.

Er wurde wohl durch das Licht angelockt und wollte sehen, ob hier etwas zu holen ist.

Schon möglich.

Sie sagen, der Mann war sehr groß...

Wie groß etwa?

Ich weiß es nicht, ich habe geschlafen.

Mindestens einen Kopf größer als Sie, Polizeihauptmann.

Wirklich?

Dann müsste er ja über zwei Meter groß sein.

Irren Sie sich auch nicht, Dr. Marshall? - Dann vielleicht nur einen halben Kopf.

Er lief nämlich gerade weg, als ich ihn gesehen habe.

Sagten Sie nicht, Sie hätten gesehen, wie er mit dem Baron gerungen hat?

Ja, als ich das Labor betrat...

...sah ich, wie dieser Riese von einem Mann mit dem Baron kämpfte.

Ich hatte mich eine Stunde vorher zurückgezogen.

Aber ich war übermüdet und konnte nicht schlafen.

Dann hörte ich, wie irgendjemand an meiner Tür vorbeiging.

Es hätte doch ebenso gut der Baron oder Miss Tania sein können.

Nein, die Schritte entfernten sich in Richtung Labor.

Der Baron befand sich immer noch hier und...

...Miss Tania würde ihn um diese Zeit nie gestört haben.

Es konnte nur ein Fremder sein.

Also kamen Sie ins Labor, kurz nachdem der Räuber den Baron getötet hatte?

Ich versuchte noch, ihn aufzuhalten, aber er stieß mich mühelos zur Seite und...

Und Sie sahen nur noch, wie er weggelaufen ist?

Ja. - Aber Sie wurden nicht verletzt?

Nein, zum Glück nicht. - Das war wirklich Glück.

So, ich möchte Sie nicht länger aufhalten.

Dieser Vorfall ist für Sie beide sicher nicht leicht zu verkraften.

Da fällt mir ein, dieser junge Mann...

Thomas? - Ja, Thomas!

Wo war der? Der wohnt nicht im Haus.

Er kommt immer erst am Morgen her. - Danke.

Er glaubt uns nicht. - Natürlich glaubt er uns.

Er wollte nur Eindruck auf mich machen.

Sie waren fabelhaft, Charles. Ich danke Ihnen.

Und was jetzt? - Jetzt werden wir abwarten.

An einem sonnigen Sonntagnachmittag gibt es kein hübscheres Plätzchen.

So lange meine Frau nicht dabei ist.

Großer Gott, das ist Sara Willis. - Hol den Wagen, schnell!

Wer ist denn das?

Sie sind es.

Eine schönes gemütliches Zuhause haben Sie, Lynch.

Und so elegant, erinnert mich fast an eine Irrenanstalt.

Ja, Sie haben den Geschmack eines echten Kenners.

Den Geschmack eines Mannes, der genau weiß...

...was obszön, vulgär, anstößig und einfach nur grotesk ist.

Sehr beeindruckend, wie gut alles zusammen passt.

Alles wirkt genau aufeinander abgestimmt.

Nichts ist hier am falschen Platze.

Kein einziger Zentimeter wurde verschwendet.

Das ist wirklich bemerkenswert, ich bin schwer beeindruckt.

Lynch?

Sie sind so ein widerliches Schwein.

Was ist los, Polizeihauptmann, sind alle Zellen leer in Ihrem Gefängnis?

Ganz im Gegenteil.

In der Tat waren einige Ihrer Freunde so nett, bei mir die Nacht zu verbringen.

Ich habe keine Freunde. - Aber sicher...

...zum Beispiel Simon Buck und Harry Mores.

Nicht zu vergessen Jim Turner und der andere Bursche, der Kleine mit dem Buckel.

Waren sie betrunken? - Ziemlich.

Sie kriegten sich plötzlich in die Haare, in der Sägemühle.

Sie kennen die Kneipe doch. - Flüchtig.

Aber was haben diese vier Säufer mit mir zu tun?

Sie bekamen Streit, weil sie sich nicht einigen konnten, wer die Rechnung zahlt...

...die übrigens ganz beachtlich war, denn Ihre Freunde trinken recht viel.

Sie haben nicht auf meine Frage geantwortet, Polizeihauptmann.

Habe ich nicht? - Nein.

Dann formuliere ich es mal anders: Wo kriegen 4 solche Kerle so viel Geld her...

...dass jeder nicht nur für sich, sondern auch für die drei anderen bezahlen kann?

Vielleicht verdient. - Möglich, aber wie?

Simon und Harry verdienen nicht viel.

Überlegen Sie mal, wie selten bei uns jemand gehängt wird.

Für Ihren Geschmack sicher zu selten, Polizeihauptmann.

Lynch, Sie enttäuschen mich.

Ich verurteile doch niemanden. Ich verhafte nur.

Trinken Sie heute allein?

Nein, tut er nicht.

Oder sind Sie vielleicht in Stimmung, Polizeihauptmann?

Zwei dieser Männer arbeiten für Sie.

Und ich glaube kaum, dass Sie ihnen genug zahlen, um sich mal richtig satt zu essen.

Geschweige denn, sich eine Nacht zu viert betrinken zu können.

Na schön, Polizeihauptmann.

Das stimmt, aber vielleicht haben sie eine andere Arbeit gefunden...

...eine, wo sie so viel wie ein Polizeihauptmann kriegen.

Das finde ich nicht komisch, Lynch.

Sagen Sie mir lieber, was die Burschen für Sie tun.

Denn Ihre Geschäfte sind ja höchst unseriös.

Es heißt, Sie wären im Bankgeschäft tätig.

Sie verleihen Geld und verlangen ungeheure Zinsen dafür.

Aber Ihre Gehilfen, was tun die?

Sie sind Kassierer, sie treiben das Geld für mich ein.

Ja, ich bin mir sicher, dass sie das tun.

Dann machen Sie jetzt mal weiter, wie auch immer Sie das nennen, was Sie da tun.

Genauso, wie Sie es auch nennen.

Eines schönen Tages, Lynch, werden Sie mir genau das sagen, was ich hören will.

Polizeihauptmann!

Was ist los, Peter? - Sara Willis und Fred Benson...

...sie sind beide ermordet worden. John Masters war mit Sara zusammen...

...er hat den Mörder gesehen. Er sagt, es war ein Ungeheuer.

Was? - Ein Ungeheuer.

Er sagt, es wäre ein riesengroßes Untier...

...hässlich und einäugig. Reden Sie selbst mit ihm.

Ich würde sehr viel klarer sehen, wenn ich genau wüsste...

...was auf Schloss Frankenstein geschehen ist.

Sir, die Bürger der Stadt rotten sich zusammen.

Sie sind völlig außer sich, sie wollen Sie unbedingt sprechen.

Peter, sprechen Sie lieber mit den Leuten.

Ich muss mir erst noch über etwas klar werden, bevor ich mit ihnen rede.

Ja, Sir.

Ruhe zum Donnerwetter noch mal!

Da läuft ein Monster frei herum! - Seid doch endlich ruhig!

Wenn ihr alle durcheinander redet, verstehe ich kein Wort.

Kann mir einer von euch endlich mal erklären, was passiert ist?

Los, John, sag ihm, was du gesehen hast. Das war kein Mensch, bestimmt nicht...

...es war ein Monstrum. - Das stimmt.

Und wenn Sie nichts unternehmen, tun wir es auf eigene Faust.

Stimmt doch, oder? - Ja.

Und wer will es umbringen?

Du, Sam?

Oder Sie, Mrs Carter?

John?

Oder was ist mit dir, Sack? Das habe ich mir gedacht.

Also beruhigt euch, geht wieder nach Hause und überlasst der Polizei die Angelegenheit.

Macht schon, das gilt für alle.

Herein.

Es ist sinnlos, Tania.

Sie finden in den Aufzeichnungen keine Lösung.

Es gibt einfach keine.

Ich habe die Lösung, Charles.

Jetzt muss ich nur noch einen Weg finden, sie zu verwirklichen.

Werden Sie mir helfen?

Wenn ich kann.

Werden Sie mir helfen? - Ich kann Ihnen nichts versprechen.

Erst will ich wissen, wie Ihre Lösung aussieht.

Ein neues Geschöpf.

Tania, Ihr Vater und ich haben drei Jahre gebraucht, um das Erste zu erschaffen.

Für meines brauchen wir nicht mehr als drei Wochen.

Und wenn Sie nur drei Stunden brauchen, wäre es zu spät.

Dann hat es noch einen Mord gegeben? - Zwei!

Ich wollte es Ihnen nicht sagen. Ich war heute früh in der Stadt...

...und es gibt nur ein Gesprächsthema bei den Leuten: das Ungeheuer.

Jetzt wissen Sie, wie man das Lebenswerk Ihres Vaters nennt, ein Ungeheuer...

...und die Leute haben Recht! - Nein, sie haben nicht Recht!

Mein Vater war ein Genie. Und sein Geschöpf wird...

Es wird nichts anderes tun als töten.

Sie haben ja keine Ahnung.

Selbst, wenn sein Gehirn nicht beschädigt wäre...

...besitzt dieses Geschöpf das Gehirn eines Mörders.

Es tötet nur aus nackter Mordgier, es muss vernichtet werden!

Und Harris wird es vernichten. - Wie kann ein Mensch es vernichten?

Nein, Charles, es gibt nur eine einzige Lösung.

Ein weiteres Geschöpf zu schaffen.

Sie wollen noch so ein Monstrum auf die Menschheit loslassen?

Kein Monstrum, einen Henker.

Unser Geschöpf wird den Mörder meines Vaters töten.

Nein, das ist unmöglich. Es glückt Ihnen vielleicht, das passende Gehirn zu finden...

...aber die übermenschlichen Kräfte des Geschöpfes überträgt der Blitz.

Dazu brauchen Sie einen Körper, der so extreme Spannungen aushalten kann.

Wo wollen Sie einen solchen Menschen finden?

Und wenn ich ihn finde? Helfen Sie mir dann?

Und das ist mein Vorschlag.

500 Pfund, wenn Sie für mich das Richtige finden.

Und wie kommen Sie darauf, dass ich das kann?

Mein Vater hat es erwähnt. Es steht in seinem Tagebuch.

Sie haben in den letzten drei Jahren durch ihn eine Menge Geld verdient.

Aber von dir will ich kein Geld. - Ich verstehe.

Das dachte ich mir. Nur eine Nacht.

Dann liefere ich dir den Mann und es kostet dich nichts.

Doch, das wird es.

Denn ich empfinde nichts als Abscheu für Sie.

Es ist mir scheißegal, was du für mich empfindest.

An deinen Gefühlen bin ich nicht interessiert.

Der Preis ist mir zu hoch.

Dann sieh zu, ob du woanders Glück hast.

Hauptmann Harris wird das Tagebuch meines Vaters recht aufschlussreich finden.

Dass ich mit Leichen handele, wird niemand überraschen.

Aber dass Ihr Vater sie gekauft hat...

...würde bei den Leuten im Ort für reichlich Gesprächsstoff sorgen.

Oder was meinen Sie, Miss?

Also überlegen Sie sich es noch mal, niemand sonst kann Ihnen helfen, niemand.

Außerdem, was bedeutet diese eine Nacht in Ihrem Leben schon?

Davon sterben Sie nicht. Hinterher nehmen Sie ein schönes Bad...

...und fühlen Sie sich wieder wie neugeboren.

Ich bringe ihn um! Ich bringe ihn um!

Trinken Sie erst mal was, Charles.

Ich verstehe nicht, warum Sie sich so aufregen.

Einen Menschen wie Lynch kann man doch nicht ernstnehmen.

Trotzdem könnte ich ihn umbringen, dass er es wagt, Ihnen so was...

Danke, Charles.

Ich hatte ja keine Ahnung, dass Ihnen so viel an meinem guten Ruf liegt.

Verzeihen Sie. Natürlich wusste ich das.

Sie sind ein Gentleman. Ihnen käme nie der Gedanke, mich anzurühren.

Das stimmt nicht. - Wirklich?

Haben Sie schon einmal den Wunsch gehabt, mich zu berühren?

Tania, bitte.

Stört es Sie wirklich so sehr, dass ein Mann wie Lynch mich begehrt?

Nein, nur dass er so unverschämt war, es offen auszusprechen.

Sie haben nie an das Werk meines Vaters geglaubt.

Sie sind nur meinetwegen geblieben. - Und wenn es so wäre?

Warum haben Sie es mir nie gesagt? Weil Sie Angst haben.

Sie haben immer Angst, auch in dieser Minute.

Wir brauchen Lynch nicht.

Wir brauchen nur uns.

Ich habe ihn gefunden. Thomas.

Thomas? - Ja, Thomas.

Physisch ist er perfekt, sein Körper ist kräftig und makellos.

Seien Sie ehrlich, würden Sie nicht gern so einen Körper haben?

Was hat das alles zu tun mit... - Sehr viel...

...weil Sie mich lieben, ich weiß es genau.

Aber Sie haben nie etwas deswegen unternommen.

Anstatt in dieser Liebe Kraft zu finden, haben Sie sich innerlich verzehrt.

Hören Sie auf. - Das Einzige, was sie sich getraut haben...

...war mich mit hoffnungslosen, traurigen Augen zu verschlingen...

...mit den Augen eines alten Mannes. Mit den Augen eines Krüppels...

...der nie zu hoffen wagte, dass ich ihn lieben könnte.

Könnten Sie es?

Könnten Sie mich lieben?

Ja, wenn Sie aussehen würden wie Thomas.

Dann lieben Sie doch Thomas!

Thomas könnte ich nie lieben, weil ihm dein Verstand fehlt.

Stell dir vor, wie es wäre. Stell dir mich vor.

Stell dir vor, wenn ich dir gehören würde.

Möchtest du meinen Körper fühlen?

Willst du mich lieben? - Ja.

Ja! Ja!

Du kannst es.

Ich kann es möglich machen.

Mein Gehirn...

Und mein Herz im Körper von Thomas?

Er hat ein genauso gutes Herz wie du.

Aber wenn Thomas deinen Verstand hätte...

...wäre er der Mann, den ich wirklich lieben könnte.

Nein... ich will Thomas nicht für dich umbringen.

Ich bin kein Mörder.

Aber Lynch wolltest du töten. - Das war etwas ganz anderes.

Mord ist Mord.

Tu es, Charles. Ich helfe dir.

Ich will deine Frau sein. Ich gebe dir alles, was du willst.

Geh! - Sag Miss Tania, Mr Lynch wäre hier.

Nein, nein, geh, geh. - Du sollst es ihr sagen.

Geh, geh, geh. - Gut, dann komme ich eben morgen wieder.

Hast du auch gehört, dass sie diesen Marshall heiraten will?

Geh! - Du bist wirklich keine große Hilfe.

Geh!

Gefällt er dir?

Ja, sehr. - Ich besitze diesen Ring schon sehr lange.

Ich habe nie zu offen gewagt, dass du ihn mal trägst.

Guten Morgen, Charles.

Denk jetzt nicht über Thomas nach.

Denk an das danach.

Daran, wie er sein wird.

Er ist hier. Kommen Sie, hier, er liegt da drin.

Es ist ein schrecklicher Anblick. Ein schrecklicher Anblick.

Ja, es ist entsetzlich. - Ich habe noch nie soviel Blut gesehen.

Lynch, du bist mir entwischt.

Schnell weg!

Tom Lynch wurde ermordet? - Ja, letzte Nacht.

Vom selben Mann, der Ihren Vater umgebracht hat.

Und auch bei Lynch wurde nichts gestohlen, Miss Frankenstein.

Von jetzt ab Mrs Marshall.

Ich gratuliere. - Danke.

Hat diesen Mann irgendjemand gesehen?

Irgendjemand, der noch am Leben ist?

Der junge Bursche, der mit Sara Willis zusammen war, John Masters.

Und was hat dieser Mr Masters gesehen?

Er behauptet, es wäre kein Mensch gewesen, sondern ein Ungeheuer.

Aber er war zu verängstigt, als dass ich ihm glauben könnte.

Es gibt aber einen zweiten Zeugen, zu dem ich mehr Vertrauen habe.

Wer ist das? - Der Sohn von Sack Atkins.

Er sah den Mord an seiner Mutter, aber steht noch unter Schock.

Es ist unklar, wann er vernehmungsfähig sein wird.

Der arme Junge.

Entschuldigen Sie die Belästigung, Mrs Marshall.

Ich begleite Sie hinaus, Polizeihauptmann. - Danke. Eine Frage noch, Mrs Marshall.

Warum haben Sie eigentlich Tom Lynch aufgesucht, noch dazu bei ihm Zuhause.

Und mitten in der Nacht.

Der Baron schuldete ihm Geld und meine Frau wollte diese Schuld bezahlen.

Wäre es nicht besser gewesen, ihn herkommen zu lassen?

Ich bitte Sie, Polizeihauptmann, einen Menschen wie Lynch.

Sie haben Recht. Aber ich finde...

...dann hätte Dr. Marshall zu ihm gehen sollen, nicht Sie.

Für Verpflichtungen meines Vaters bin ich verantwortlich, niemand sonst.

Gewiss, was ich allerdings nicht verstehe...

wieso hatte ihr Vater überhaupt Schulden bei Lynch?

Ich finde Ihre Fragen ziemlich unverschämt!

Das bedauere ich. Vielen Dank und auf Wiedersehen.

Ach, noch eine Frage, Sie glauben nicht zufällig an Ungeheuer, oder?

Natürlich nicht. - Ich schon.

Warte wenigstens, bis wir fertig sind.

Du bist ja schlimmer als Lynch.

Du, Jim. Jim.

Bist du sicher, dass Dr. Marshall den haben will?

Klar. Natürlich bin ich sicher.

Der Baron brauchte für irgendwas Leichen, dabei hat Dr. Marshall ihm geholfen.

Jetzt, wo der Baron tot ist, wird er sicher alleine damit weitermachen.

Er wird uns sicher reich entlohnen.

Zum Teufel mit ihnen. - Er wird uns reich entlohnen.

Hauptsache, er zahlt uns gut.

Ich will nicht mein ganzes Leben lang so mein Geld verdienen müssen.

Meinst du, ich vielleicht? - Jim, sei still! Hörst du nichts?

Da ist doch nichts.

Sehen Sie sich das an, Polizeihauptmann, genau so habe ich sie gefunden.

Ich war wie immer schon ganz früh hier...

...weil ich gerne Ordnung habe auf meinem Friedhof, wissen Sie.

Ich mache direkt morgens sauber, wenn noch keiner...

Ich verstehe, vielen Dank. - Ich mache sauber.

Ja, Sir, ich versuche meinen Friedhof in Ordnung zu halten.

Ein ordentlicher Friedhof, das ist wichtig... - Ja, ich verstehe.

Ein sauberer, friedlicher Ort. - Vielen Dank, das wäre alles.

Das ergibt doch alles keinen Sinn. - Für mich ergibt es sogar recht viel Sinn.

Nehmt die Schaufeln.

Öffnet das Grab. Und danach alle Gräber, die nicht älter als zwei Monate sind.

Und was meinen Sie, was wir finden, Sir?

Wir werden überhaupt nichts finden.

Nicht doch, Thomas. Ich habe dich nicht ausgelacht.

Sei nicht böse mit mir. - Nein, nicht böse.

Niemals böse auf Sie.

Das ist aber nett von dir. Komm mit, ich helfe dir.

Dahin. - Da, noch eins.

Auf den Sessel.

So ist es besser, nicht wahr?

Setz dich, Thomas. Setz dich.

So ist es gut.

Du verstehst sehr gut, was ich im Sinn habe, oder?

Du bist wirklich sehr hübsch.

Tommy! Tommy!

Kann ich Ihnen helfen?

Guten Tag. Ich suche meinen Bruder.

Ihren Bruder? Das muss ein Irrtum sein... - Tommy! Thomas Stack.

Ach so, der ist nicht da. Haben Sie es schon bei ihm Zuhause versucht?

Da bin ich schon gewesen. - Er hat sich seit Tagen nicht blicken lassen.

Vielleicht ist er verreist. - Tommy?

Wohin sollte er? Er war noch nie weg von Zuhause.

Es wäre doch möglich, vielleicht hat der Tod meines Vaters etwas damit zu tun.

Davon wusste ich nichts, das tut mir Leid.

Thomas hat sehr an ihm gehangen, sein Tod muss ihn ziemlich getroffen haben.

Ja, möglicherweise.

Ich bedauere sehr, aber ich kann Ihnen nicht helfen.

Ich bin sicher, dass Tommy bald wieder auftauchen wird.

Sind Sie im Gasthof abgestiegen? - Ich fahre jetzt dort hin.

Na gut, ich werde es ihm sagen. Er wird sich freuen, dass Sie da sind.

Vielen Dank, Miss... - Mrs Marshall.

Bitte entschuldigen Sie die Störung, Mrs Marshall.

Nicht der Rede wert, wir mögen Ihren Bruder alle sehr.

Davon bin ich überzeugt. Auf Wiedersehen.

Und, Julia, bleib bitte in deinem Zimmer.

Dieser Mörder macht mir Sorgen genug, und jetzt noch das Verschwinden von Thomas.

Paul, du musst Tommy finden. - Keine Sorge, das werde ich.

Ich mag diese Mrs Marshall nicht.

Diese Sorte kenne ich, die würde einen Mann mit Freuden vernichten.

Und wenn jemand so sanft und empfindsam wie Tommy ist, Paul, ich sage dir...

Julia, es geht ihm bestimmt gut, du musst dich beruhigen.

Ich würde dir ja so gern glauben, aber ich kann es nicht.

Mach dir keine Sorgen.

Das Mädchen ist sehr sympathisch. Jedenfalls keine Mrs Marshall.

Ich muss sagen, die Frau macht mich wirklich nervös.

Und dann noch diese Experimente ihres Vaters an Tieren, völliger Irrsinn...

Ja, sie hat jedenfalls behauptet, dass es Tierversuche waren...

...und Dr. Marshall hat es nicht bestritten. - Warum sollte er auch?

Aber was ist mit den Leichen passiert? Wenn Leichen doch reden könnten, Peter.

Gehen wir.

Und man braucht einen Liter von meinem Blut, das sich in diesem Beutel befindet.

Das Blut wird dann aus dem Beutel herausgepumpt...

...und zwar mit der Energie dieser vier Trockenzellbatterien.

Trockenzellbatterien.

Die verdanken wir doch wohl dem Grafen Alessandro Volta.

Warum schaust du so überrascht, Charles?

Ich habe die medizinischen Fachzeitschriften meines Vaters gelesen...

...und kannte auch Volta bereits seit Jahren.

Das gilt auch für Luigi Galvani, dem es gelang...

...Elektrizität durch eine chemische Reaktion zu produzieren.

Sehr simpel, aber extrem wirkungsvoll.

Über die Kupferdrähte wird der elektrische Impuls in den Beutel geleitet.

Er zieht sich zusammen und dehnt sich wieder aus wie eine Pumpe.

Dabei wird das Blut aus dem Beutel herausgepumpt in diese Röhre hier...

...und weiter zum Gehirn.

So entsteht ein kontinuierlicher Fluss vom Beutel...

...zum Gehirn und wieder zurück.

Wie steht es mit der Sauerstoffversorgung des Gehirns?

Flüssiger Sauerstoff.

Der Behälter wird zunächst damit gefüllt.

Das Gehirn wird mit den beiden Röhren verbunden...

...und dann wiederum direkt in flüssigen Sauerstoff gelegt.

Und darin kann es unbegrenzt lange existieren?

Unbegrenzt.

In den Aufzeichnungen meines Vaters war zu lesen...

...dass er versucht hat, Thomas zu helfen.

Was ist schiefgegangen?

Nichts, außer dass Galvanis Prinzip...

...Thomas höchstwahrscheinlich in eine "lebende Hülle" verwandelt hätte.

Wie viel Spannung hat er bekommen? - Genug, um ihm zu helfen.

Zu wenig, um ihn bei dem Vorgang zu verletzen.

Heute Nacht werden wir Thomas dabei helfen...

...ein vollständiger Mensch zu werden.

Und mein Vater...

Er wird wieder zum Leben erweckt und endlich die ihm gebührende Ehre erhalten.

Charles?

Ich habe ihn immer gemocht, Tania.

Das ist die Wahrheit.

Wir dürfen nur an heute Nacht denken, Charles.

Nur an heute Nacht.

Sack, du dämlicher Idiot, ich sollte dich einsperren und für immer vergessen.

Man musste doch irgendwas unternehmen. - Irgendwas, ja...

...aber du hast nichts weiter getan, als dein Leben und das anderer zu riskieren.

Aber ich habe Recht gehabt, das ist unmöglich ein Mensch.

Wir haben 20 Salven auf ihn abgefeuert und er kam immer noch auf uns zu...

...wie der Teufel persönlich. - 20 Salven, sagst du?

Mindestens zehn, vielleicht nicht ganz, aber vier oder fünf waren es bestimmt.

Sack, bist du dir ganz sicher? - Ich schwöre es, Hauptmann.

Er stand nicht weiter weg als Sie jetzt, und ich sage Ihnen, der ist unglaublich hässlich.

Der ist alles andere als ein Mensch, wir haben es alle gesehen.

Oder nicht, John? - In Ordnung, Sack...

...dann geht jetzt nach Hause, aber wenn ich davon höre, dass du wieder versuchst...

Sie müssen das Ding töten, keine Ahnung wie, aber es muss schnell geschehen.

Willst du mir drohen, Sack? - Das soll keine Drohung sein, Hauptmann.

Aber die Leute reden, sie machen Baron Frankenstein dafür verantwortlich.

Sie sagen, er hätte das Monster erschaffen. - Es hat ihn getötet...

...hast du das schon wieder vergessen? - Ja, aber nicht seine Tochter.

Und was hat die damit zu tun?

Sie wissen doch, wie Menschen sind, besonders wenn sie Angst haben.

Und jetzt haben sie so viel Angst, dass sie zu allem fähig sind.

Zu allem, so verrückt es auch sein mag.

Inzwischen wird der Name Frankenstein in einem Atemzug mit dem des Satans genannt.

Und es ist egal, wer ihn trägt.

Gehen wir, John.

Was hast du? Du kannst jetzt nicht mehr zurück.

Es ist zu spät, Tania, ich habe Thomas getötet.

Sein Tod soll einem höheren Zweck dienen. Tu es mir zuliebe.

Und wenn es schief geht? Charles, ich...

Dann geht es eben schief.

Ich möchte lieber durch deine Hand sterben als durch die des Henkers.

Ist alles bereit?

Keine Fragen mehr?

Keine Fragen.

Vergiss nie, dass ich dich liebe.

Ich vergesse es nicht.

Und jetzt lächele.

Dein Lächeln soll das Letzte sein, was ich sehe.

Danke.

Und nun fang an.

Ihre dauernden Belästigungen gehen mir auf die Nerven, Polizeihauptmann!

Ich versuche nur den Mörder Ihres Vaters zu finden, Miss...

Mrs Marshall, wie können Sie sich dadurch belästigt fühlen?

Natürlich, Sie haben Recht. Bitte verzeihen Sie mir.

Ich habe die ganze Nacht bei meinem Mann gewacht.

Ist er ernsthaft krank? - Möglicherweise.

Er schläft jetzt und nach dem Frühstück lege ich mich auch hin.

Haben Sie Fortschritte gemacht? - Nicht allzu sehr.

Aber der Mörder dafür, er hat zwei weitere Menschen umgebracht.

Jim Turner und Bill Jessup, sie haben für Lynch gearbeitet.

Aber Sie kennen sie bestimmt nicht, solche Menschen lädt man nicht zum Tee ein.

Woher rührt Ihr Interesse an Thomas, wenn die Frage gestattet ist?

Eine alte Bekannte hat mich nur gebeten, ihm guten Tag zu sagen.

Sie meinen, seine Schwester hat Sie gebeten, nach ihm zu suchen.

Ich dachte, ich hätte mich gestern deutlich genug ausgedrückt...

...anscheinend hat sie mir nicht geglaubt. - Es sieht ganz so aus.

Und glauben Sie mir, Hauptmann? - Warum sollten Sie mich belügen?

Hat Sie noch nie eine Frau belogen? - Oft genug, Mrs Marshall.

Charles.

Wir können nicht auf das Unwetter warten, es könnte dann zu spät sein.

Ich weiß, was zu tun ist, ich muss genug Energie erzeugen...

...um dein Gehirn und das Herz von Thomas wiederzubeleben.

Wir können es schaffen, Geliebter.

Du weißt, dass es meinem Vater bei Thomas gelungen ist.

Er hatte nur zu viel Angst ihn umzubringen, falls er zu viel Energie eingesetzt hätte.

Wenn dein Gehirn erst mal verpflanzt ist, spielt das keine Rolle mehr.

Man kann nichts töten, was bereits tot ist.

Es ist die einzige Möglichkeit, dich zu retten.

Und mich selbst.

Alles ist so weit, mein Geliebter.

Hab keine Angst.

Bald sind wir wieder vereint.

Bald.

Alle Welt hat das Lebenswerk meines Vater belächelt.

Sie werden staunen.

Wir hätten es fast geschafft, Charles.

Du musst es noch einmal aushalten, Liebling. Nur einmal noch.

Ich höre dich nicht, mein Liebling.

Ich höre gar nichts.

Tania. Tania.

Du lebst.

Tania. - Ich bin hier.

Ich bin hier.

Ich friere.

Mir ist so kalt. - Ich bin ja hier, Liebling.

Du kannst doch nicht im Ernst diesen Unsinn glauben!

Es stimmt, Julia, ich habe es gesehen.

Und du glaubst, Tommy hat irgendwas zu tun mit diesem Ungeheuer?

Na ja, nicht unbedingt mit seiner Entstehung...

...aber er hat vielleicht zufällig etwas darüber rausgekriegt.

Und Mrs Marshall, hat sie etwas damit zu tun?

Ganz sicher, sonst würde sie mich nicht dauernd belogen haben.

Dann haben sie und Dr. Marshall Tommy vielleicht umgebracht.

Das könnte doch sein, oder etwa nicht?

Nein, wer hätte Tommy schon geglaubt? - Ich.

Und du doch auch, Paul.

Verdammt, er läuft direkt auf Schloss Frankenstein zu.

Los, John.

Wenn erst die Fäden gezogen sind und dein Haar nachgewachsen ist...

...wird niemand den Unterschied sehen.

Bis dahin musst du diese Perücke tragen.

So, Charles, streck deine Hände aus.

Wenn ich das Blatt Papier fallen lasse, wirst du versuchen, es aufzufangen...

...bevor es zu Boden fällt. - Ja.

Aber du musst mir dabei in die Augen sehen.

Bravo, Charles. Reflexe hervorragend, Puls normal.

Alles ist in bester Ordnung.

Niemand konnte voraussehen, ob das Gewitter noch rechtzeitig einsetzen würde.

Natürlich nicht.

Und noch etwas, Charles.

Siehst du den Tisch, der da drüben steht?

Den da? - Geh rüber und heb ihn hoch.

Los, Charles. Heb ihn hoch.

Mein ganzes Leben lang wollte ich so etwas tun.

Jetzt kannst es, Charles. Du bist wieder ein junger Mann.

Ein kräftiger, intelligenter, gesunder und hübscher Mann.

Mrs Marshall! Mrs Marshall!

Wer ist da? - Polizeihauptmann Harris!

Ich muss Sie unbedingt sprechen.

Du musst ihn empfangen, Tania. Er gibt keine Ruhe, er kommt wieder.

Mach schon, sprich mit ihm! Schnell, geh!

Ich muss Dr. Marshall sprechen. - Nein, er ist zu krank, das erlaube ich nicht.

Dann tue ich es ohne Ihre Erlaubnis. - Hören Sie, Hauptmann Harris...

...das ist eine Unverschämtheit. - Sehr richtig, Mrs Marshall.

Ich beschwere mich bei Ihrem Vorgesetzten. - Tun Sie das.

Verlassen Sie sofort mein Haus. - Nachdem ich Ihren Mann gesprochen habe.

Dazu haben Sie kein Recht, Hauptmann Harris, mein Mann ist schwer krank.

Kommen Sie nicht näher, Hauptmann.

Es tut mir Leid, aber meine Krankheit ist sehr ansteckend.

An Ihrer Stelle würde ich nicht näherkommen.

Ich möchte Sie allein sprechen. - Meine Frau kann alles mitanhören...

...was Sie mir zu sagen haben. - Wie Sie wollen.

Ich komme, um Sie vor dem Monstrum zu warnen...

...das Sie und Baron Frankenstein geschaffen haben.

Sie sind mitverantwortlich für den Tod von acht Menschen, den Baron eingeschlossen.

Hoffentlich können Sie das beweisen.

Wenn ich das könnte, würde ich Sie auf der Stelle verhaften.

Sie sind mein einziger Beweis, deshalb muss ich Ihr Leben schützen.

Wer sollte meinen Mann umbringen wollen? - Es ist nicht irgendjemand.

Es ist das Ungeheuer, das er mitgeschaffen hat.

Von den Toten waren vier mitverantwortlich, dass es lebt.

Sie, Doktor, sind der Fünfte und Letzte. - Aber das ist doch absurd, Hauptmann...

...was haben Lynch und die anderen zwei... - Sie haben Ihren Vater und Ihren Mann mit...

...Leichen versorgt. Ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, welchem Zweck sie dienten.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich weiß, wovon Sie da sprechen.

Es dürfte nicht allzu schwer sein zu beweisen, dass sich in den...

...Behältern im Labor menschliche Organe und keine tierischen befinden.

Nein, Doktor, Sie hätten es nie für möglich gehalten...

...dass das Wesen für dieses Wunder nicht besonders dankbar war.

Deshalb tötete es den Baron und die drei anderen Männer.

Deshalb wird es auch Sie töten.

Warum hat es Charles dann nicht zusammen mit meinem Vater umgebracht?

Weil Ihr Mann gar nicht im Labor gewesen ist.

Das ist die unglaublichste Geschichte, die ich je gehört habe.

Sie enttäuschen mich, Hauptmann. Ein Einbrecher tötete den Baron.

Und was diese anderen sogenannten Ehrenmänner betrifft...

...da gab es genug Gründe, warum sie jemand umgebracht haben könnte.

Ihre nicht zu übersehende Inkompetenz hat offenbar Ihre Fantasie beflügelt.

Ich gebe Ihnen den guten Rat... - Wie Sie wollen, ich habe Sie gewarnt.

Mit Lügen retten Sie Ihr Leben nicht, Doktor. Aber ich kann Sie retten.

Es beruhigt mich ungemein, dass Sie so besorgt um mich sind.

Gute Nacht, Polizeihauptmann.

Ich weiß nicht, was Sie mit Thomas gemacht haben...

...aber ich bekomme es raus und dann wehe Ihnen...

Sie brauchen mich nicht hinaus zu begleiten, Mrs Marshall.

Das hatte ich auch nicht vor.

Du musst noch heute Nacht fliehen, Charles.

Nein, Tania. - Aber, Liebling,

Harris und seine Leute werden das Geschöpf finden und dann vernichten sie es.

Sie wissen nicht wie. Nur ich kann es.

Ich brauche jeden verfügbaren Mann, Peter. Das Schloss muss komplett umstellt werden.

Und sorgen Sie dafür, dass die Männer den Mund halten.

Vor allem die Frauen dürfen nichts davon wissen. Schnell!

Wo willst du es finden?

Es wird mich finden. Heute Nacht.

Heute Nacht wird es hierher kommen.

Charles.

Warte, Charles! Du musst es nicht töten.

Es glaubt, es hätte dich umgebracht. Es ist besiegt, wir können es kontrollieren.

Es wird nicht noch einmal töten. Wir können der Welt beweisen...

...dass mein Vater Recht gehabt hat, und dass er nicht verrückt war.

Und denk an uns, Charles, die Macht, der Ruhm.

Nein, ich muss es töten! - Ja, du hast Recht.

Töte es. - Hast du deine Meinung geändert, Tania?

Weil du weißt, dass du die Siegerin bist, ganz gleich, wer von uns am Leben bleibt?

Das willst du doch! Das hast du immer gewollt!

Nein! Pass auf, Charles!

Das ist Hauptmann Harris. - Sieh nach, ob er tot ist.

Nur bewusstlos. - Er kommt schon wieder zu sich. Weiter!

Vorwärts, kommt mit!

Paul!

Paul!

Verdammt noch mal, Peter, was macht sie denn hier?

Hauptmann, ich dachte... - Jetzt nicht, das Ungeheuer ist im Haus.

Ja, Sir. Sack und sein Leute auch. Sie sind außer sich vor Wut.

Diese Schwachköpfe. Du bleibst hier.

Du liebst mich.

Du liebst mich. Mich. Nur mich.

Ich gehöre dir.

Ja, Thomas. Mein Geliebter.

Sie kommen zu spät, Hauptmann.

Schafft den Kerl weg, vorwärts! In Ordnung, los!

Julia! Was machst du hier? - Tommy! Ich weiß, dass er hier ist!

Du musst sofort raus. Ich hab dir doch gesagt, du sollst draußen bleiben.

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