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„n“
Was ist los?
Los, helft ihm auf! Beeilung!
Und ihr anderen macht weiter mit eurer Arbeit!
Ihr Bastarde! Na los doch, auf geht's!
Ihr sollt arbeiten!
Hey, Sie da!
Hey, ich rede mit Ihnen!
Antworten Sie gefälligst, wenn ich Sie anspreche!
Wenn Sie mich anreden, dann sagen Sie nicht „hey, Sie da“, sondern „Mister“.
Er will „Mister“ genannt werden. Der war gut.
Und vor allem, nehmen Sie Ihren Hut ab!
Was ist los mit euch? Arbeitet gefälligst, ihr Bastarde!
Arbeitet, oder ihr werdet bereuen, geboren worden zu sein! Bewegung!
Bravo, so macht man das...
Wenn Sie wüssten, wie schwierig es ist, sich mit diesem Gesindel herumzuschlagen.
Ja, das kann ich mir vorstellen.
Aber wie ich sehe, gelingt es Ihnen trotzdem, sie zum Arbeiten zu bewegen.
Sie haben Ahnung von Ihrem Beruf.
Apropos, was wollten Sie von mir?
Oh, nichts, ich weiß ja jetzt, dass Sie ein Gentleman sind.
Es ist nur so, dass Sie sich auf dem Land von Mr. Masterton befinden.
Er ist ein Gentleman wie Sie, darum...
Das wusste ich nicht.
Ich ruhe mich kurz aus und dann gehe ich, einverstanden?
Aber natürlich.
Na los, ihr Gelichter! An die Arbeit!
Mr. Masterton kommt gerade! An die Arbeit!
- Hier wird keine ruhige Kugel geschoben! - Diese Arbeit sollte schon beendet sein!
Die Leute von der Eisenbahn können nicht länger warten!
Das stimmt, Mr. Masterton, aber Sie wissen ja, wie das ist mit diesen Faulpelzen...
Das ist nicht wahr! Das ist nicht wahr, Mr. Masterton!
Wir arbeiten hier wie die Sklaven.
Es wird zu viel von uns verlangt.
- Mutter Gottes... - An die Arbeit, du Bastard!
Hey, Sie da...
Würden Sie sich das auch trauen bei jemandem, der sich verteidigen kann?
Wer sind Sie?
Einer, der in der Lage wäre, sich zu verteidigen.
Das werden wir ja sehen.
So, jetzt haben Sie es gesehen, besser gesagt, Sie haben es gespürt, oder?
Wenn Sie nun, da Sie ein Gentleman sind...
... die Beleidigung blutig rächen wollen... Das sagt man doch so, oder?
Tut mir leid.
Es tut mir wirklich leid.
Ich hätte Ihnen gerne...
... eine Silberkugel gewidmet.
Aber für einen, der arme Leute ausbeutet, reicht auch eine Bleikugel.
Was meinst du, Alonso?
- Brennt der Peitschenhieb jetzt weniger? - Ich denke schon, Señor Silver.
Hier sind die 1.000 Dollar, die Ihnen zustehen, so, wie wir es vereinbart hatten.
Wir entbehren sie gerne.
1.000 Dollar...
Sehr schön, Alonso, du bist ein Mann, der zu seinem Wort steht, genau wie ich.
- Bis dann! - Bis dann!
Hier ist meine Brieftasche.
Du hast Pech, mein Freund, zumindest was mich betrifft.
Wenn Sie bereits wissen, was Sie wollen, gibt es keinen Grund, die Kutsche zu zerstören.
- Fragen Sie mich einfach. - Seien Sie still!
Sullivan...
Haben Sie noch nicht begriffen, dass die bereits alles wissen?
Hände weg!
Du Dummkopf!
Wie oft soll ich dir noch sagen, dass die Sachen der Fahrgäste...
... uns auffliegen lassen könnten? Nehmen Sie Ihre Sachen wieder.
Diese Stimme kenne ich doch...
Das ist...
Aber das ist...
Es tut mir leid, aber Sie wollten es so...
Hör auf zu pfeifen!
Du Blödmann! Das war alles deine Schuld!
- Die Ärmste... - Wer ist das?
Das ist die Tochter von Sullivan, dem Buchhalter der Bank.
Hey, ein Gläschen!
Ein Gläschen...
Der Pot gehört mir.
- Ich habe genug. - Ich aber nicht.
Wir haben gerade erst angefangen.
Ihr spielt solange weiter, bis euer Geld alle ist. So läuft das hier.
Wir sind auf der Durchreise und kennen die Bräuche hier nicht.
Wir wollten nur eine kleine Partie und nicht um hohe Beträge spielen.
Wir waren auf diese Art von Spiel nicht vorbereitet.
- Nein... - Ja.
Ich passe.
Drei Könige.
Halt!
Einen Moment, Sanchez. Ich habe eine Straße.
- Hast du gut aufgepasst? - Ja.
Du hast gemogelt!
Mein Freund hat es gesehen und ist bereit, es zu bezeugen, stimmt's, Slim?
Natürlich.
Verschwinde! Ich mag keine Falschspieler!
Hey, Gringo... Ich habe keine Waffe bei mir.
Es tut mir leid, Sanchez...
Ich habe nicht gemogelt.
Ich gewinne stets auf ehrliche Weise.
Es war Notwehr.
Das muss der Richter entscheiden.
In Ordnung, Sheriff.
Die Unschuld wird triumphieren.
Endlich sind wir diesen Sanchez los.
Ja.
Aber das Ganze war etwas kostspielig.
Abgesehen von den Schäden...
... 1.000 Dollar.
Hey!
Hier, nimm.
Das Essen ist serviert, Mr. Silver.
Er bezahlt dafür.
Möchten Sie sich dazugesellen, mein Freund?
Es ist genug für uns beide da.
Sie möchten doch diese Wassersuppe nicht weiter essen?
Ich kann den Anblick nicht ertragen.
Also, nach dem nunmehr vierten Raubüberfall auf eine Kutsche meiner Gesellschaft...
... wissen Sie nicht mal, wieso diesmal sämtliche Reisende getötet worden sind?
- Ich kann nur Vermutungen anstellen... - Die liegen auf der Hand, Sheriff.
Es ist offensichtlich: jemand hat die Banditen erkannt...
... und war dumm genug, es preiszugeben.
Aber so kommen wir nicht weiter.
Darf ich fragen, was Sie gedenken zu tun, Herr Bürgermeister?
Ich werde das Möglichste tun: Ein Kopfgeld aussetzen.
Ah, wie immer sind Sie ein Mann mit großartigen Einfällen...
Ein Kopfgeld auszusetzen, bringt nichts, wenn wir nicht mal wissen, wen wir suchen.
- Dann sagen Sie doch, was wir tun sollen! - Das tue ich, sofern Sie mir Gehör schenken.
Um diese Sache ein für alle Male zu klären...
... werde ich Nat Pinkerton und seine Agentur bitten, einzuschreiten.
Damit würden Sie nichts erreichen, Finley.
Nat Pinkertons Detektive würden auf dieselben Schwierigkeiten stoßen wie der Sheriff.
- Und welche wären das? - Es sind Männer des Gesetzes.
Sie sind in ihrem Handeln eingeschränkt. Sie müssen die Regeln befolgen:
Unanfechtbare Beweise finden und die Täter vors Gericht zerren.
- Ja, und? - Ich pfeife auf die Regeln.
Mir genügt es, wenn das Geld meiner Bank sicher unterwegs wäre.
Sie wollen doch nicht das Gesetz umgehen, Mr. Averel?
Ich glaube nicht, dass ich dafür Ihre Erlaubnis brauche, Sheriff.
Ich werde ein Kopfgeld offerieren, aber nicht der Allgemeinheit.
Nur einem einzigen Mann.
Er wird die Verantwortung für sein Tun tragen.
Das könnte eine gute Idee sein und Wells Fargo ist bereit, sich zu beteiligen.
Aber wer soll dieser Mann sein?
Wie ich hörte, haben Sie gestern einen recht ungestümen jungen Mann verhaftet.
Ja, er hat Sanchez, diesen Unruhestifter, bei einem Duell im Saloon getötet.
Dann ist er ja äußerst tüchtig. Gedenken Sie, weiter gegen ihn vorzugehen?
Ich werde ihn freilassen müssen: Es war Notwehr.
Sind Sie verrückt geworden, Averel?
Sie möchten einen Berufskiller engagieren, um...
- Um... - Wieso? Was würden Sie denn tun?
Den Fall unserem Pastor anvertrauen?
Darf ich den Grund erfahren, wieso ich das Vergnügen hatte...
... Sie an meinem Tisch begrüßen zu dürfen?
Ach, Sie meinen, weshalb ich im Gefängnis sitze?
Ist nicht der Rede wert. Eine kleine Rauferei.
Es ging um Frauen, aber ich komme heute noch raus.
- Und Sie? - Notwehr.
Es passiert mir sehr oft, dass ich jemanden aus Notwehr töte.
Ach so, Sie meinen, Sie wurden dazu gezwungen?
Nein, ich meine, man hat mich dafür bezahlt.
Ich duelliere mich aber nur mit Kriminellen, und die 1.000 Dollar, die ich verlange...
... sind der Preis für mein Leben.
Denn ich gebe meinen Gegnern die Möglichkeit, sich zu verteidigen.
Was ist, Sheriff?
Triumphiert die Unschuld?
Du kannst auch verschwinden.
Einen Moment noch, Silver.
Es gibt da einen Job für dich.
Nein, wirklich?
Auch Sie brauchen mich?
Nicht ich, sondern Mr. Averel. Er erwartet dich in der Bank.
Mein Tarif ist 1.000 Dollar pro Kopf.
Das ist ein sehr stolzer Preis.
Was soll ich sagen, Mr. Finley?
Die Welt ist voller Unruhestifter und Leuten, die sie loswerden möchten.
Würde ich keine hohen Preise verlangen, wäre ich gezwungen, viel zu arbeiten.
Und zwar von morgens bis abends.
Ach, das ist eine Drecksarbeit, das können Sie mir glauben.
Meine arme Großmutter sagte stets...
Vergessen wir Ihre Großmutter. Die tut nichts zur Sache.
- Sprechen wir übers Geschäft, Silver. - „Mister Silver“.
Also schön, Mister Silver.
Wir geben Ihnen 1.000 Dollar pro Kopf.
Sind wir im Geschäft?
Noch nicht.
Ich bin gezwungen, einen Zuschlag zu verlangen.
Einen Zuschlag?
Wieso?
Weil ich in diesem Fall die Unruhestifter nicht nur ausschalten...
... sondern ja erst finden muss, Mr. Parker.
Dafür bedarf es Zeit.
Wir sind Geschäftsmänner... und wir wissen ja, Zeit ist Geld.
Na gut, Silver... Mr. Silver. 2.000 pro Kopf.
Und eine Prämie in Höhe von 10.000 Dollar, wenn die ganze Bande ausgeschaltet wurde.
Einverstanden.
In Ordnung.
Sie sind echte Gentlemen.
Und ich hoffe wirklich, Sie nicht zu enttäuschen.
Ach ja, natürlich habe ich ein Exklusivrecht.
- Was für ein Exklusivrecht? - Ich meine, ich will keine Konkurrenten haben.
- Was soll das heißen? - Ich verabscheue Konkurrenz.
Sie zwingt mich, schneller zu arbeiten, und das macht mich nervös.
Es gibt keinerlei Konkurrenten. Sie kriegen ein zweiwöchiges Exklusivrecht.
Reicht Ihnen das?
Das wird schon reichen. Bis bald!
Ich setze das alles hier. Gib mir ein hübsches Kärtchen, hörst du?
- Ein Gläschen, ein Gläschen... - Mmh...
Was soll das heißen?
Du hast schon genug für drei Dollar getrunken.
- Glaubst du etwa, ich habe kein Geld mehr? - Ja.
Dir werde ich's zeigen. Ich genieße großes Ansehen.
- Gib mir die Flasche. - Nein.
- Gib mir die Flasche! - Nein!
Es wird dir sonst teuer zu stehen kommen!
- Ich sagte, du sollst mir die Flasche geben. - Nein!
Ich werde gezwungen sein, Hackfleisch aus dir zu machen.
- Gib schon her! - Nein!
Na, komm schon!
Hey, was soll das? Nicht doch, lasst mich los!
Zum Teufel mit euch! Lasst mich gefälligst runter!
Ich werde mich bei der Geschäftsführung beschweren!
Lasst mich los. Lasst mich los!
La... Lasst mich los!
Lasst mich los!
- Guten Abend, Mr. Silver. - Guten Abend.
Es ist ein hoher Betrag, aber es war es wert.
Wie ich sehe, hast du jetzt einen effizienten Sicherheitsdienst.
Das sind zwei Männer von Parker.
Und sie kosten sehr viel weniger als 1.000 Dollar.
Gehst du gleich wieder?
Das wäre unhöflich.
Bet?
- Was soll das? Haben Sie gewonnen? - Na klar.
- Was hatten Sie? - Drei Achten.
Ich hatte aber ein Full House mit Damen!
Tut mir sehr leid, junger Mann.
Konzentrieren Sie sich das nächste Mal besser aufs Spiel.
Das Glück verlässt einen, eine Frau nicht.
Sie kann höchstens so tun als ob.
Hören Sie auf zu lachen, Sie Fettwanst!
Ganz ruhig.
Sie geben die Karten.
So, hier bitte, Sir.
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Jetzt reicht's!
Ich habe es satt, mit dem besseren Blatt zu verlieren...
... nur weil ich mich hin und wieder nach einem Mädchen umdrehe!
Worauf wartest du? Erschieß ihn! Er zerstört mir das ganze Lokal.
Ich gebe dir auch für ihn 1.000 Dollar.
Das wäre aber keine Notwehr.
Vorsicht!
Wo seid ihr? Wo seid ihr?
Dir werde ich's zeigen, mich einfach rauszuschmeißen, du Mistkerl!
Ich reiß dich jetzt in zwei Stücke!
Eins...
Und zwei...
Hey Muskelprotz...
Mach den Anzug sauber.
Ein Geschenk des Hauses.
Hey, was ist denn jetzt los?
Steh auf! Na los, mach schon!
Ich schulde Ihnen wohl nicht nur ein halbes Hähnchen...
... sondern verdanke Ihnen auch mein Leben, Silver.
Nein, mein Junge.
Ich mag es nicht, wenn jemand hinterrücks schießt.
Und du schuldest mir nichts.
Hey Spot!
Lass uns keine Zeit verlieren. Wir müssen noch unsere Partie beenden.
Ich komme, Ramirez.
Seht nur, wie die alles zugerichtet haben. Los, helft mir, das Ganze wieder aufzustellen.
Den da hast du nicht umgebracht. Wieso nicht?
Um Ihnen keinen Anlass zu geben, mich einzusperren.
Ich habe noch einen Job zu erledigen.
Apropos, ich muss mit dir reden, Silver.
„Mister Silver“.
Einverstanden, Mister Silver.
Ich will, dass Sie kooperieren.
Dann bin ich der Erste, der Ihnen entgegenkommt.
Was glauben Sie, warum ich jeden Abend herkomme?
Aufgrund des schönen Anblicks. Das ist normal in Ihrem Alter.
Ich komme, um zu sehen...
... ob jemand besonders viel Geld ausgibt.
Aber diese Banditen sind zu clever.
Oder zu weit weg.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass alle clever sind.
Es würde reichen, wenn nur einer clever ist und die anderen davon überzeugt hat...
... erst zu teilen, wenn Gras über die Sache gewachsen ist.
Denn sie stammen mit Sicherheit aus dieser Gegend.
Sie haben viel Wert darauf gelegt, nicht erkannt zu werden.
Bedauerlicherweise habe ich keinerlei Spur.
Und was für eine Kooperation bieten Sie mir an?
- Was zum Teufel ist das? - Zwei Zähne.
Die wurden am Ort des Raubüberfalls gefunden.
Einer der Banditen hat sie verloren.
Wenn man Menschen genauso wie Pferde behandeln könnte...
... wären Sie schon ein gutes Stück weiter.
- Aber ich brauche diese faulen Beißer nicht. - Ach ja? Und wieso nicht?
Weil ich...
... mindestens zwei der Banditen kenne.
Um wen handelt es sich? Sie müssen es mir sagen, Silver.
Es wäre unnötig, da ich keine Beweise habe. Und ohne Beweise...
... sind etwaige Namen für Sie nicht von Belang.
Das haben Sie selbst gesagt, oder?
Mister Silver?
Mister Silver?
Bleiben Sie dort stehen!
Kommen Sie her!
Seien Sie still! Ich beschütze Sie nur.
- Das ist die einzige abgesonderte Ecke. - Abgesondert? Was heißt das?
Ich muss kurz was erledigen. Ich bin gleich wieder da.
Hast du jetzt verstanden, was „abgesondert“ bedeutet?
- Was ist passiert? - Wer hat geschossen?
Los, geht nach Hause! Verschwindet hier!
Es bedarf hier eines Totengräbers und keines Arztes.
Hol Chang her.
Los, weg hier! Habt ihr nicht gehört, was ich gesagt habe?
- Weg hier! - Es war Notwehr.
Ich glaube, da besteht kein Zweifel.
Zum Teufel! Sie haben die einzige Spur beseitigt, die ich hatte.
Ich bedaure, dass ich mich der Justiz zuliebe nicht habe durchsieben lassen, Sheriff.
Aber keine Sorge, ich kenne mindestens noch zwei weitere.
Los, weg hier! Geht nach Hause! Das ist nicht eure Angelegenheit. Weg hier!
- Mit Sicherheit ein Fremder... - Hier bin ich!
- Wo ist der liebe Leichnam? - Da ist er.
Hat dieser arme Wicht denn keine Verwandten?
Verzeihen Sie, wenn ich das frage, aber die Grafschaft zahlt sehr dürftig.
Geh ihm zur Hand.
Also...
Hat ihn keiner von euch gekannt?
Sie auch nicht, Dolly?
Sie müssten doch jeden kennen.
- Jud, kümmere du dich darum. - Ja, Sheriff.
Und ihr verschwindet!
Na los, macht schon!
Interessieren Sie sich für den Verstorbenen, Sir?
Ich bin der Meinung, dass alle menschlichen Wesen...
... das Recht auf ein angemessenes Begräbnis haben.
Doch Sie werden verstehen, dass der Handel seine eigenen Gesetze hat.
Wenn auch bescheidene...
Sie werden sehen, dass wir in der Lage sind, zu überschaubaren Kosten...
... etwas wirklich Würdevolles für den lieben Verstorbenen zu gewährleisten.
Sind Sie einverstanden?
Drehen Sie ihn um.
Drehen Sie ihn um, habe ich gesagt!
Also, was machen wir mit ihm?
- Mit wem? - Mit dem lieben Verstorbenen, Sir.
Das Beste vom Besten. Ich bezahle es schließlich nicht.
Also, Sie haben nicht auf mich gewartet...
Ich war töricht, ich hätte nicht kommen dürfen.
- Lassen Sie mich los! - Erst nachdem Sie mir gesagt haben...
... wer Sie sind und was Sie in meinem Zimmer gesucht haben.
Ich bin Janet, die Tochter von Herb Sullivan.
Das ist der Buchhalter, der vor drei Tagen getötet wurde.
Oh, das tut mir leid. Was kann ich für Sie tun?
Ich erfuhr, dass man Sie damit beauftragt hat, die Mörder meines Vaters zu finden.
Vielleicht kann ich Ihnen ja helfen.
Mein Vater wusste, dass er in Lebensgefahr war.
Ach, kommen Sie, Janet, es war ein Unfall.
Die Banditen hatten keinerlei Absicht, Leute zu töten.
Jemand hat sie gezwungen, es zu tun.
Mein Vater war seit einigen Tagen beunruhigt und verängstigt.
„Janet“, sagte er, „was auch immer geschehen mag...
... denk daran, dass dein Vater ein Gentleman ist.“
Was wollte er damit sagen?
- Ja, wie? Sagen Ihnen diese Worte nichts? - Nicht viel.
Für meinen Geschmack war Ihr Vater zu schweigsam.
Aber sehen Sie doch mal in seinen Unterlagen nach.
Wenn er schon nicht viel geredet hat, hat er ja vielleicht geschrieben.
Was spielt das für eine Rolle? Sie kennen die Mörder ja bereits, oder?
- Ich? - Ja.
Das sagten Sie doch gerade eben zum Sheriff. Ich habe es gehört, als ich vorbeikam.
Aber nein, mein Mädchen. Auch ich tappe noch im Dunkeln.
Wissen Sie, wie man Mäuse fängt?
Indem man etwas Käse in die Falle legt.
Nun ja, ich spiele die Rolle des Käses.
Doch jetzt, Janet... ist es spät. Gehen Sie zurück nach Hause.
Ich habe Ihnen die Pferde besorgt.
Oh, nein! Einen Moment...
Eins...
Ach, sind Sie gekommen, um abzukassieren?
Und wer versichert uns, dass der Mann einer von den Banditen war?
Der Sheriff.
Er hat sogar eine Stichprobe: Zwei faule Zähne.
Also schön, ich lasse Ihnen einen Scheck in Höhe von 2.000 Dollar ausstellen.
Das will ich nicht.
Wie bitte?
Ich will das Geld nicht.
Und wieso nicht?
Weil es mir nicht zusteht.
Ich habe den Zahnlosen nicht getötet; jemand hat ihn hinterrücks erschossen.
Sie haben mich getäuscht.
Ich dachte, ich hätte ein Exklusivrecht.
Das ist nicht anständig, Mr. Averel.
Täusche ich mich oder verfolgen Sie mich?
Sie haben es bemerkt?
- Darf ich erfahren, was das Ganze soll? - Befehl vom Sheriff.
Ah, der Sheriff...
Er legt sich ins Zeug.
Hat er Ihnen auch den Befehl gegeben, mich hinterrücks zu erschießen?
Was wollen Sie damit sagen?
Hey Spot!
Komm her.
- Hör zu, würdest du was für mich erledigen? - Na klar, Mr. Silver. Tu ich gern.
- Hallo Jud. - Hallo Janet.
- Wohin gehst du? - Zur Bank.
Mr. Averel hat mich zu sich bestellt. Begleitest du mich?
Ich kann nicht, ich bin im Dienst.
Apropos, dürfte ich dich fragen...
... wieso du dich gestern Abend mit diesem Killer getroffen hast?
Sind das polizeiliche oder persönliche Ermittlungen?
Was zum Teufel...
Verflucht!
- Willst du schon abkassieren? - Nein.
Im Grunde hast du Recht.
Du hast mir auf perfekte Weise Jud, die Nervensäge, vom Hals geschaffen.
Ich will gar nicht bezahlt werden, Mr. Silver.
Ich habe Ihnen einen kleinen Dienst erwiesen und bin froh, dass ich es tun konnte.
- Was willst du dann? - Ihnen helfen, wenn Sie gestatten.
- Und warum willst du das tun? - Na ja, ich...
Mmh, sag jetzt nicht aus Dankbarkeit, denn das würde ich dir nicht glauben.
Nun, um ehrlich zu sein, würde ich gern Ihren Beruf erlernen.
Da hast du dir aber eine schöne Laufbahn ausgesucht.
Na ja, komm heute ruhig mit.
Der Weg ist weit und es langweilt mich, alleine zu reisen.
- Grüß dich, Alonso! - Guten Tag, Mr. Silver.
Wie läuft es jetzt?
Nun, dank Ihnen, werden wir jetzt etwas besser behandelt.
Schön.
Alonso, du kennst dich ja mit Böden aus. Könntest du mir sagen...
... woher diese Art von Lehm herstammt?
Ah, blauer Lehm...
Man findet den in der Tiefe, wenn man einen Brunnen aushebt.
Ich habe erfahren, dass die von South Pacific erst kürzlich einen ausgehoben haben.
In Two Harbors. Sie suchen einen Ort für die Wasserversorgung der Lokomotiven.
Sehr schön, Alonso, genau das wollte ich wissen.
- Auf Wiedersehen! - Señor Silver.
- Dort geht es zurück nach Carson City. - Ja, das weiß ich.
Schön, dann kehre zurück.
- Und Sie? - Ich habe zu tun.
- Aber Sie hatten doch versprochen... - So, hier ist die erste Lektion für dich:
Erlaube niemandem, dir im Weg zu stehen, wenn du etwas Wichtiges zu tun hast.
Alonso...
... hatte Recht.
Ah, das ist aber eine nette Überraschung, Sheriff.
- Sie haben ein Gespür für Dramatik. - Wirklich?
Ich schwöre, dass ich absolut nicht damit gerechnet hatte, Sie hier anzutreffen.
Ich dagegen habe Sie erwartet, Mr. Silver.
Wie Sie sehen, hat es Ihnen nichts gebracht, sich von Jud zu befreien.
Kommen Sie rein!
Und lassen Sie Ihre Hände oben!
Welch deprimierender Anblick...
Mein chinesischer Freund wäre bestürzt darüber.
- Wer ist das? - Das sollten Sie wissen.
Er hieß Craddock und war Partner von Austin, dem anderen Brunnenaufseher.
- Austin? - Ja, genau.
Das ist der Mann, den Sie heute Nacht getötet haben.
Reden Sie keinen Unfug.
Ihr Assistent hat Ihnen doch sicher mitgeteilt, dass ich ihn nicht getötet habe.
Ja, er hat es mir gesagt.
Er hat mir auch erzählt, was Sie unter der Schuhsohle des Todes gefunden haben.
Darum bin ich hier.
Im Endeffekt muss ich Ihnen danken, weil es mir so gelang, ihn zu identifizieren.
Glückwunsch.
Sie sind nach mir aufgebrochen, aber waren vor mir da.
Er sagt, dass Sie zuerst da waren.
Ach ja?
Und dann soll ich, wie jeder Mörder, der etwas auf sich hält...
... an den Tatort zurückgekehrt sein, um mich von Ihnen erwischen zu lassen?
Sehen Sie mal da, Sheriff.
Diesmal werden Sie sich nicht auf Notwehr berufen können.
Sie sind noch dümmer, als ich gedacht habe.
Um so was zu bewerkstelligen, bedarf es mindestens einer 45er.
Eine Waffe, die ich noch nie benutzt habe.
Sehen Sie sie ruhig an.
Das ist eine 32er mit einem langen Lauf.
Sie verursacht dezente und saubere Wunden.
Es ist der reinste Augenschmaus.
Sie ist auch günstiger.
Und meine Großmutter sagte stets, man soll nichts verschwenden.
Ich werde noch die Geduld mit dir verlieren, Silver.
Hey Jud, hilf mir mal.
Chang? Ich habe einen Kunden für dich.
Mister Bear?
Aber was reden Sie da, Silver? Der Sheriff ist schon seit 15 Jahren im Amt.
Eben.
Vielleicht hat er sich gelangweilt.
- Es ist nicht sehr spaßig, Sheriff zu sein. - Aber er war ein lieber Freund meines Vaters.
Das muss nicht viel heißen.
Oder vielleicht... könnte es eine ganze Menge bedeuten.
Wissen Sie, da ist etwas, das mir zu denken gibt.
Gestern hatte ich eigens für ihn eine Falle gestellt.
Und unmittelbar danach hat dieser Typ vom Dach aus auf mich geschossen.
Aber Sie sagten doch öffentlich, dass Sie die Banditen kennen.
- Ich habe es auch gehört. - Ja, danach.
Erst danach.
Vor Austins Leiche.
Doch zuvor hatte ich es nur ihm gesagt.
Apropos Austin und auch eines gewissen Craddock...
Haben Sie diese Namen in den Unterlagen Ihres Vaters entdeckt?
Ich glaube nicht. Ich kann nochmal nachsehen.
- Ist es wichtig? - Das könnte durchaus wichtig sein.
Was wollen Sie von Janet?
Jud! Was fällt dir ein?
Ich spreche mit Mr. Silver über sehr wichtige Dinge.
Mr. Silver... Da er nichts Besseres zu tun hat...
... vergnügt er sich damit, dumme Streiche zu spielen.
Wenn Sie deswegen hier sind, warten Sie draußen.
Was, wenn ich nicht will?
Dann bedeutet das, Sie sind aus einem anderen Grund hier.
Jud, hör auf damit!
Hör auf, sagte ich!
Und wenn es so wäre?
Dann sind Sie wohl eifersüchtig.
Wie gesagt...
Es könnte durchaus wichtig sein, etwas über die beiden herauszufinden.
Immer noch auf der Suche nach Geldverschwendern?
- Und wie läuft Ihre Suche? - Schlecht, würde ich sagen.
Sobald ich auf den richtigen Typen stoße, wird er von jemandem umgelegt.
Daher werde ich nun von vorne beginnen und den Anführer finden.
Den Anführer kennen Sie auch?
Na ja, sagen wir mal, ich weiß alles über ihn.
Wie ich gerade sagte, ich weiß alles über ihn.
Es muss ein Mensch sein, der hier eine gewisse Position innehat.
Ansonsten hätte er sich nach dem Überfall sofort auf und davon gemacht.
Meinen Sie nicht?
Außerdem muss es ein Mensch sein, der ein gewisses Ansehen genießt.
Andernfalls hätte er seine Leute nicht davon überzeugen können...
... nicht sofort zu teilen.
Und letztlich muss es auch ein sehr gerissener Mensch sein.
Denn nur ein oder zwei von seinen Leuten kannten ihn.
Die beiden, die tot sind, um es mal auf den Punkt zu bringen.
Was halten Sie davon?
Es hat den Anschein, als würden Sie ein Porträt von mir skizzieren, Silver.
Wirklich?
Es ist eine Spezialität aus den Südstaaten.
Meine Großmutter, die Ärmste, war verrückt danach.
Dead Man's Hand, die „Hand des toten Mannes“.
Sie heißt „Hand des toten Mannes“, weil Wild Bill Hickok...
... diese Karten in der Hand hielt, als er hinterrücks erschossen wurde.
Ihm haben sie Pech gebracht.
Bei mir ist es umgekehrt.
Ich habe noch nie verloren, wenn ich diese Karten in der Hand hatte.
Wer gibt Karten, meine Herren?
Ich weiß nicht, wie Sie dieses Zeug trinken können, Silver.
Es ist eine Frage des Geschmacks, Sheriff... Mir schmeckt's.
- Und es regt meine Fantasie an. - Ja, das habe ich gemerkt.
Guten Abend, Silver.
Ah, guten Abend, Bet. Wie geht's?
Sehr gut. Ich habe auf Sie gewartet.
Scheinbar kann ich mein Zimmer nicht betreten...
... ohne dass ich eine Frau dort vorfinde.
Und stört Sie das etwa?
So würde ich das nicht bezeichnen.
Die letzte, die ich angetroffen habe, hatte geheimnisvolle Worte für mich parat.
Und Sie?
Ist es nicht offensichtlich?
Was wollen Sie?
Verhalten Sie sich Frauen gegenüber immer so?
- Kommt darauf an. - Auf was?
Auf das, was sie wollen.
Sie, zum Beispiel, was wollen Sie?
Ich bin gekommen, um Ihnen etwas anzubieten.
Was?
Geld. Einen Haufen Geld.
Sie stehen auf Geld.
Und zwar sehr, das weiß ich.
Wieso mühen Sie sich also ab, Leute für 2.000 Dollar pro Kopf zu töten...
... wo doch ein ganzer Haufen da ist, der auf Sie wartet?
- Wo? - Denken Sie doch nach, Silver.
Es genügt zu wissen, wer der Anführer der Bande war...
... und die Sache ist gegessen.
Das Geld wurde noch nicht aufgeteilt. Es ist noch alles bei ihm.
- Woher wissen Sie das? - Na ja, das sagen doch alle.
- Wer alle? - Alle in der Gegend.
Und da wären ein paar Freunde von mir, die Ihnen helfen würden.
Das ist was anderes als 2.000 erbärmliche Dollar.
Also, was sagen Sie dazu?
Zwei Freunde?
Diese Freunde interessieren mich. Wo sind sie?
Sie sind also dabei?
Das werden wir sehen.
Zuerst möchte ich diese Freunde von Ihnen kennenlernen.
Ich werde Sie zu ihnen begleiten.
Wir sind da! Steigen Sie ab!
Aber... ich sehe niemanden.
In dem Schuppen.
Ah...
Die Sache fängt an, monoton zu werden.
Geh rein!
Gut gemacht, Bet! Du hast es hingekriegt.
Es war ganz einfach. Er ist wirklich ein Tölpel.
Wir haben dich also geschnappt, Silver.
Ansichtssache.
Wenn ich mich nicht irre, war ich es, der euch gesucht hat.
Bild du dir nichts ein. Du hast mich keine Sekunde lang getäuscht.
Lass die Prahlerei, Silver!
Du erzählst uns jetzt das, was wir wissen möchten.
- Und das wäre? - Wer ist der Anführer?
Tut mir leid, aber damit kann ich nicht dienen.
Du bist vulgär und gibst dich mit handgreiflichen und ungezogenen Leuten ab!
Gib's ihm, Rack!
Nur, um dir zu zeigen, dass wir es ernst meinen!
Das ist eine ganz schöne Dreistigkeit eurerseits:
Ihr seid Teil der Bande und fragt mich, wer der Anführer ist.
Spiel nicht den Cleveren, Silver.
Du weißt genau, dass es Austin war, der uns anwarb...
... und dass wir bereits maskiert zum Treffpunkt gingen.
Wir beide kannten nur Austin.
- Doch du kennst auch den Anführer! - Wie kommst du darauf?
Das hast du heute Abend zum Sheriff gesagt. Ich habe es gehört.
Das gehört sich aber nicht.
Man lauscht den Gesprächen anderer nicht. Das erzähle ich Dolly.
Hör auf, den Possenreißer zu spielen! Das ist nicht lustig!
Euer Anführer ist echt clever.
Er hat euch überzeugt, nicht zu teilen...
... bis ihr euren letzten Coup gelandet habt.
Dem abschließenden.
Doch indem er den einzigen unter euch, der ihn kannte, aus dem Weg geräumt hat...
... hat er auch die einzige Möglichkeit beseitigt, dass ihr ihn finden könnt.
Darum ist Austin gestorben.
Ihr habt euch wie Einfaltspinsel übers Ohr hauen lassen.
Ach, auf diese Weise werden wir gar nichts erreichen.
Ich würde vorschlagen, wir tragen all unsere Informationen zusammen und reden darüber.
Ich lass mich nicht beschwatzen, Silver! Spuck den Namen des Anführers aus!
Wir könnten etwa damit anfangen, darzulegen, wie die Bande ausgesehen hat.
Zwei sind tot.
Ihr seid weitere zwei, einer ist der Anführer...
- Folglich fehlen da noch... - Zwei, Silver.
Es fehlen zwei, aber einen davon kennen wir bereits.
- Ach ja? - Ja, du bist es!
- Ich? - Klar, wir haben dich wiedererkannt.
Sagtest du nicht, dass ihr bereits maskiert zum Treffpunkt gingt?
Wir haben dich an der Stimme oder vielmehr an dem Pfeifen wiedererkannt.
An dem Lied, dass du pfeifst, wenn du nervös bist.
Also, spuck schon den Namen des Anführers aus!
Aber klar doch, und sobald ich ihn dir gesagt habe, bringst du mich um. Oder?
Und vielleicht sogar mit meiner Pistole.
Damit man sagen kann, ich hätte aufgrund von Gewissensbissen Selbstmord begangen.
Ihr seid clever.
Das könnte eine Idee sein. Daran hatte ich gar nicht gedacht.
Sag es uns, und wir tun dir nichts. Im Gegenteil, wir geben dir deinen Anteil.
- Und wer versichert mir das? - Du hast mein Wort.
So ein schönes Märchen habe ich zuletzt als Kind von meiner Großmutter gehört.
- Hör auf, du Witzbold! Also, wird's bald? - Aber klar doch!
Tut mir leid, mein Mädchen, aber ich habe keine andere Wahl.
Und jetzt zu uns. Ich habe ein paar Fragen an dich.
Ich hatte Ihnen ja gesagt, dass ich nützlich sein könnte für Sie, Mr. Silver.
Diesmal habe ich mich nicht abschütteln lassen.
Ich bin den Spuren der kleinen Kalesche gefolgt.
- Es war einfach. - Geh zum Teufel, du Blödmann!
- Zumindest einen wollte ich lebendig haben. - Aber er war dabei, Sie zu töten, Mr. Silver.
Die Pistole war nicht geladen.
Es bringt nichts, sich als Käse zu verkleiden, wenn man einen Idioten um sich herum hat.
APOTHEKE
Veranstalte ein schönes Begräbnis für sie.
Keine Sorge, sie haben genug in den Taschen, um es bezahlen zu können.
Hol dir die Belohnung für deinen Toten ab.
Ist es nicht das, was du wolltest?
Und ich dachte, ich hätte ein Exklusivrecht...
Wenn ich Sie wäre, Sheriff, würde ich die hier einsperren.
Wieso?
Reine Vorsichtsmaßnahme. Ich glaube nicht, dass sie viel weiß.
Aber der ein oder andere könnte das Gegenteil denken.
Und Sie wissen ja, wie das ist. Hier ist eine komische Seuche ausgebrochen.
Sie ist etwas ungezogen und eine Topfguckerin.
Ja, sie hat einen schlechten Umgang.
Aber alles in allem wär's eine Verschwendung um die vielen guten Attribute.
Und Ihre Großmutter mochte nicht, wenn man etwas verschwendet, ich weiß.
In der Bank arbeiten?
Aber Janet, wir werden bald heiraten.
Wir werden heiraten, sobald du in der Lage bist, eine Familie zu ernähren.
Doch bis dahin werde ich arbeiten.
Aber...
Leute zu verfolgen, ist wohl Ihre Spezialität?
Jud, fang bitte nicht wieder damit an. Ich muss Mr. Silver unter vier Augen sprechen.
- Arbeiten Sie jetzt in der Bank? - Ja, Mr. Averel war sehr freundlich.
- Er hat mir die Stelle meines Vaters gegeben. - Ach wirklich?
- Wollten Sie darüber mit mir sprechen? - Nein, aber mir ist da was aufgefallen.
Haben Sie etwas in den Unterlagen entdeckt?
Nein, nicht wirklich.
Hey Silver!
Geh zu meiner Carol!
Und probier mal was von dem frischen Bier!
- Die Herren gestatten? - Nehmen Sie ruhig Platz.
Gut.
Danke.
Wie ich sehe, haben Sie die Absicht, um hohe Beträge zu spielen.
Wenn die Beträge nicht hoch sind, macht es keinen Spaß.
20 Dollar.
Ihre 20 und ich erhöhe um weitere 20.
Aber Sie haben Ihre verdeckte Karte noch gar nicht gesehen...
Kümmer du dich um deinen Kram, Junge. Gehst du mit oder nicht?
50.
Cathy, kommst du mal?
Bet, gib mir was zu trinken.
Weitere 50 fürs Erste.
Ihre 50...
... und ich erhöhe um 100.
Nein.
Ich will sehen.
100.
Sie fühlen sich sicher mit Ihren beiden Assen, was?
Da, ausgerechnet ein König.
Ich habe einen Drilling.
Ich hatte da so eine Vorahnung.
Ich muss mit dir reden
100 Dollar.
Ihre 100. Und...
... ich erhöhe um 200.
Mister Ramirez...
Wieso sehen Sie sich die verdeckte Karte nicht an?
So macht es mehr Spaß.
Ich hebe mir die Überraschung bis zum Ende auf.
Schauen Sie sie auch jetzt nicht an?
Wozu soll das gut sein? Ich habe doch gewonnen, oder?
Wer gibt Karten?
Cathy, kommst du mal?
Bet, gib mir was zu trinken.
Ja.
Nur noch du und ich sind im Spiel, Spot.
Also?
200.
Ich möchte heute Abend auf mein Glück vertrauen.
Deine 200.
Und...
... ich erhöhe um 500.
Oh, du hast einen Drilling.
Eine Straße bis zur Dame.
Ich gehe mit.
Sehen Sie sich die verdeckte Karte an.
Nein.
300.
Das Glück ist immer noch auf meiner Seite.
Mach das nicht noch mal!
Cathy!
Hol den Sheriff her.
Beeil dich!
Sie sind auf dem besten Weg zu einer Dead Man's Hand, Ramirez.
Ich weiß, es ist Ihr Lieblingsblatt.
Das hat mir Ihr Freund Austin erzählt.
Ich kenne niemanden, der Austin heißt.
Ach nein?
Geben Sie die Karten.
350!
Bravo! Sie haben beschlossen, einen schönen Abgang hinzulegen.
350...
350...
Und ich erhöhe um 1.000.
Du bist ein Falschspieler!
Ich weiß nicht, wie du das machst, aber du mogelst schon seit über einer Stunde.
Wenn die verdeckte Karte ein König ist, bringe ich dich um!
Und ich habe das Recht, es zu tun.
Er hat ihn getötet!
Ramirez hat aber ein böses Ende genommen...
Man hat Sie unnötigerweise herbemüht, Sheriff.
Es gibt keine Chance, mich einzusperren.
Ein glasklarer Fall von Notwehr.
Aber vielleicht können Sie doch etwas tun.
Sehen Sie in den Sachen dieses Herrn nach.
Ich wette, Sie werden einen grauen Kittel finden.
Genauso einen wie den, den Sie in den Sachen von Rack und Sandy gefunden haben.
Bewahren Sie Ramirez für mich auf. Ich werde ihn morgen in der Bank einlösen.
Silver!
Warte!
- Ich muss mit dir reden. - Ich höre.
Nein, nicht hier. Es ist eine ernste Angelegenheit.
Jetzt nicht.
Ich muss ein Stück Käse in eine Falle legen.
Na gut, Silver.
Der Saloon schließt bald.
- Ich warte oben auf dich, einverstanden? - Ja, einverstanden.
Bleib stehen! Lass die Knarre fallen!
Silver! Bist du denn nicht im Zimmer?
Wie du siehst, bin ich es scheinbar nicht.
Man kann nicht nur durch Fenster ein-, sondern auch wieder aussteigen.
Ich musste dich sehen, ohne dass jemand Wind davon bekommt.
Davon bin ich überzeugt, da du ja vorhattest, mir eine Ladung Blei zu verpassen.
Was redest du da?
Und wozu dann die Doppelbüchse? Wolltest du mir ein Ständchen spielen?
Hä? Die Doppelbüchse? Ja, genau darüber wollte ich mit dir reden.
Erinnerst du dich, dass einige der Opfer aus der Kutsche...
... mit großen Schrotkugeln durchsiebt waren?
Tja, heute habe ich die Waffe gefunden. Rate mal wo.
Dort, wo du sie versteckt hattest. Und nun wolltest du sie erneut benutzen.
Jetzt denk doch mal nach, Silver.
Ich hätte in diesen Tagen zig Chancen gehabt, dich hinterrücks kaltzumachen.
Und das auch noch auf viel bequemere Art. Wieso hätte ich es sonst nicht tun sollen?
Weil du gehofft hast, von mir zu erfahren, wer dein Anführer ist.
Aber heute Abend ist etwas vorgefallen, das es dringend erforderte, mich zu beseitigen.
Stimmt's?
Du hast es begriffen, als dir die Silberkugel auf den Tisch fiel.
Es war töricht von dir, sie aufzuheben.
Wieso hast du das getan, Spot? Hat sie im Mondlicht gefunkelt?
Was hat es schon zu heißen, selbst wenn ich sie aufgehoben hätte?
Dass du wusstest, dass die Pistole nicht geladen war...
... und du Rack kaltblütig erschossen hast, bevor er was sagen konnte.
Genau so, wie du Craddock getötet hast.
Nur du kannst es gewesen sein. Denn nur du warst anwesend...
... als Alonso mir das vom Eisenbahnbrunnen erzählte.
Behauptest du gleich, ich hätte auch Austin getötet?
Nein, du hast Austin nicht getötet.
Ihr hattet alle großes Interesse an seinem Wohlbefinden.
Alle bis auf euren unauffindbaren Anführer.
Nein, Silver! Nicht schießen!
Nein, Silver, nicht!
Nicht schießen! Ich könnte dir noch nützlich sein!
Silver, ich bitte dich!
Du bist überhaupt nicht mehr nützlich. Du bist der Schlimmste von allen!
Die anderen waren nur Banditen, du bist darüber hinaus auch noch ein Verräter!
Es war nicht meine Schuld, Silver.
Ramirez war es, der mir die Befehle gab.
Mir war gar nicht bewusst, was ich da tat.
Dann war ich auf einmal darin verwickelt, ohne zu wissen wie...
Das hast du auch begriffen, Silver.
Denn du hast mich nicht sofort umgebracht, obwohl du es hättest tun können.
Stattdessen hast du mich nur verwundet.
Wieso hättest du das sonst tun sollen?
Das habe ich mich gerade auch gefragt.
Es muss offensichtlich ein Fehler gewesen sein.
Lebend warst du nichts wert, Spot.
Aber tot bist du 2.000 Dollar wert.
Was wollen Sie von Janet?
Lassen Sie sie in Ruhe und ziehen Sie Leine!
- Ach, Sie sind es. - Ja.
Sie sind spät dran. Was war denn das für ein Lärm?
Na ja, das war mein Klopfen.
- Habe ich zu laut geklopft? - Nein.
- Kommen Sie rein. - Danke.
In Ordnung, Silver. Ich werde tun, was Sie gesagt haben.
Aber setzen Sie sich jetzt. Ich werde Ihnen einen Kaffee kochen.
Ich muss jetzt gehen, Janet. Ich habe viel zu tun.
Jud... Hat er Sie wieder angegangen?
So ein Dummkopf...
Er ist kein Dummkopf, Janet. Er ist lediglich verliebt.
Und verliebte Männer benehmen sich wie Dummköpfe.
Sie sagen das, als ob Sie es nie gewesen wären.
Ich bin es mal gewesen, doch jetzt habe ich nur noch eine treue Gefährtin.
Meine Freundin Colt.
Heiraten Sie ihn, Janet. Er wird Sie glücklich machen.
Er hat zwar eine gewisse Neigung, verhauen zu werden...
... aber mit der Zeit werden Sie merken, dass das bei einem Ehemann nicht schadet.
Du hast aber lange gebraucht.
Was ist? Zierst du dich jetzt etwa?
Ich hatte zu tun.
Nun, du weißt ja, wie es heißt:
Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Ja, genau.
- Meine Oma sagte das immer. - Ach, zum Teufel mit deiner Oma!
Und zum Teufel auch mit dem Vergnügen!
- Setz dich, wir müssen über Geschäfte reden. - Ach ja?
Schön, ich werde bald arbeitslos sein und bin interessiert an einem neuen Job.
Es handelt sich um keinen neuen Job.
Es geht immer noch um den aktuellen. Was schätzt du, wie viel du noch verdienst?
Möchtest du mir eine gute Investition empfehlen?
Nun, lass mal überlegen...
Ich müsste noch 16.000 Dollar einstreichen:
Drei Tote und die finale Prämie.
Was würdest du zu 25.000 Dollar sagen, um alles hinzuwerfen und zu verschwinden?
25.000 Dollar... Das ist eine hübsche Summe.
Und wer soll dieser Wohltäter sein?
Das geht dich nichts an.
Also, bist du dabei?
Tut mir leid.
Das ist ein nettes Angebot deinerseits, aber unzureichend.
Sei nicht zu gierig.
Wieso unzureichend? Es ist mehr als das, was du für deinen Job kriegen würdest.
Ja, sicher.
Aber der, sagen wir, Wohltäter würde mehr daran verdienen.
Um genau zu sein, 286.000 Dollar und 25 Cents.
Das wäre die gesamte Ausbeute aus den vier Überfällen...
... jetzt da er, auch dank meiner Mitwirkung, seine Komplizen aus dem Weg geräumt hat.
Das spielt keine Rolle, denn es weiß eh keiner, wer er ist.
Aber ich weiß es.
Red keinen Unfug!
Ich rede nie Unfug, Dolly.
Dann tut es mir sehr leid für dich.
Alles in allem warst du ein guter Freund.
Das hört sich ja an wie auf einer Gedenkfeier.
Los, stehen Sie auf!
Es gehört sich nicht, jemanden hinterrücks zu erschießen.
Kommen Sie raus! Es bedarf ohnehin keiner Vorstellung.
Wir kennen uns bereits, Mr. Averel.
Ich hatte Sie schon seit geraumer Zeit in Verdacht.
Genau wie im Übrigen auch den Sheriff und Parker.
Nur einer von Ihnen konnte die Informationen haben...
... um jedes Mal einen sicheren Coup zu landen.
Doch seit heute Nacht hatte ich keine Zweifel mehr bei Ihnen.
Denn als Sie Janet Sullivan eingestellt haben...
... wollten Sie nicht die Rolle des Wohltäters spielen.
Sie wollten nur die Konten einer inkompetenten Person anvertrauen...
... die nicht in der Lage ist, das Vorliegen von Fehlbeträgen festzustellen...
... und zu erkennen, wie und wann sie gedeckt worden waren.
Doch Sie wussten nicht, dass der selige Herb Sullivan...
... aus seiner Tochter eine perfekte Buchhalterin gemacht hat.
Das ist lustig, was? Eine Frau als Buchhalter...
Auch der arme Jud weiß nicht, was ihn da noch blühen wird.
Ich weiß nicht, wie er das Geld für Zigaretten und dergleichen...
Das reicht jetzt, Silver!
Rühr dich nicht und lass die Pistole fallen!
Das war sehr dumm von mir.
Ich hätte dich jederzeit aus dem Weg räumen können...
... aber ich bin nicht dazu fähig, auf Frauen zu schießen.
Sie gefallen mir zu sehr, und außerdem... bin ich ein Gentleman.
Lass die Pistole fallen!
Sieht so aus, als hätten Sie gewonnen, Mr. Averel.
- Warum schießen Sie nicht? - Nein, ich habe nicht vor, Sie zu töten.
- Zumindest nicht hier. - Ach ja, richtig.
Wir könnten eine Dame kompromittieren.
Wir sind ja Gentlemen, nicht wahr?
Ah, Silver! Ich wollte gleich kommen, um das zu erledigen...
Oh!
Ha!
Meine untreue Angestellte.
Untreu aber fleißig.
Und das erspart mir die Mühe, sie aufsuchen zu müssen.
Es wäre gut, wenn das Zeug hier verschwindet.
So, das wär's.
Versteck die hier und hol den Sheriff her!
Die offizielle Version lautet, dass ich Silver auf frischer Tat ertappt habe.
- Was, wenn er redet? - Nein, das wird er nicht.
Er wird versuchen, zu fliehen, und darum bin ich gezwungen, ihn zu töten.
Und wenn das Mädchen redet?
Sie, die Ärmste, wird von Silver getötet worden sein...
... nachdem sie ihn in flagranti ertappt hat.
Wir haben sie bereits tot vorgefunden. Denk daran!
Er hat Recht, Dolly.
An dem Punkt, wo du jetzt bist, bist du gezwungen, ein Mädchen zu ermorden.
Nein, Averel...
- Nicht das! - Tu, was ich dir sage.
Es ist der einzige Weg, um alles zu retten.
Das Geld und deine Ehrbarkeit, stimmt's?
Averel, ich habe alles getan, was du wolltest, aber...
Alles in Ordnung, Mr. Averel! Ich habe die Situation unter Kontrolle.
Jud, was tust du nur?
Halt ihn auf, Jud!
Wie kann es sein, dass du nie was kapierst, du Vollidiot?
- Aber Janet... Was ist los mit dir? - Ich will dich nie wieder sehen! Hau ab!
- Erklär mir doch bitte, was los ist! - Du Blödmann!
- Hör auf! - Du Dummkopf!
Lass ihn gehen...
Geh raus.
Sieh ihn dir genau an.
Das ist der Mann, für den du alles geopfert hast.
Aber...
... es ist nicht richtig...
... dass er verschwindet...
... und dich im Schlamassel zurücklässt.
MIETSTALL
Also gut, Silver.
Jetzt werden wir sehen, wer der Gerissenste ist.
- Was ist los, Jud? - Silver...
Ich habe Averel getötet.
In Notwehr, Silver?
Wenn Sie sich die Mühe machen, in Mr. Averels Tasche nachzusehen...
... werden Sie die Beweise finden, dass er der Anführer der Banditen war.
Und sollte Ihnen das nicht reichen, wird die hier anwesende Dame...
... Ihnen den Rest erzählen.
Für Sie, Sheriff.
- Danke, Silver. - Ich danke Ihnen, Miss Janet.
Denken Sie daran, was ich Ihnen heute Nacht gesagt habe.
Und sehen Sie zu, dass Sie die Ermittlungen bald abschließen.
- Haben Sie es eilig, abzukassieren? - Das nicht.
Mr. Averel hat mich im Voraus bezahlt.
Ein echter Gentleman...
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