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Für Marie, für Alice, für immer.
Weg da! Das gibt ein böses Ende.
Na, los doch!
Na bitte!
Hast du sie noch alle? Bist du blind, oder was? Du Spinner!
Wahnsinniger! Irrer!
Du spinnst! Du bist irre! Du hast doch einen Vogel!
Du bist gemeingefährlich!
Mach wenigstens die Musik aus!
Du bist bloß ein kleines Arschloch!
Vincent, treib's nicht zu weit.
Ich verlange nur ein Mindestmaß an Höflichkeit.
Höflichkeit, genau.
Wenn es dir an Respekt fehlt, schlage ich einen anderen Ton an.
Wie geht's?
"Respekt" ist natürlich ein Fremdwort für dich!
Das wächst dir über den Kopf.
Sieh mich wenigstens an!
Sie waren da, M. Lefort? Ich hatte Sie nicht gesehen.
Gut sehen Sie aus.
Das Wetter ist wirklich toll.
Vorsicht, ich starte.
Er ist halt so!
Das ist ein Wahnsinniger! Ein Wahnsinniger.
Dem muss man die Lizenz entziehen.
Aber ja!
Ich sag's dir.
Arschloch!
Will er mich nur nerven, oder macht's ihm Spaß?
Ich komme gleich.
Nicht jetzt. Warte noch ein bisschen.
Scheiße, ist das gut!
- Wann kommt dein Mann zurück? - Er ist oben. Keine Gefahr.
- Ich bin's! - Ich weiß, ich hab's gehört.
- Badest du? - Ja, ich war verschwitzt.
Ich mach mir Sorgen. Es riecht komisch nebenan.
Ach ja? Wonach denn?
Deswegen bin ich besorgt: Es riecht nach Sperma.
Ach, ich weiß schon.
Das ist das neue Reinigungsmittel.
Haben wir es nicht schön hier?
Ja, es ist wunderbar.
Sieh dir diese Landschaft an!
Das solltest du mal aus der Luft sehen!
Ich denke oft an dich, wenn du oben bist.
Ich denke auch oft an dich.
Ich stelle mir vor, was du so machst.
Hast du keine Langeweile?
Langeweile? Ich? Nein.
Nein, ich hab immer was zu tun.
Gut. Ich möchte nicht, dass du dich langweilst.
Mein Schatz.
Scheiße!
Das ist er nicht.
Das ist nicht seine Schrift.
- Scheiße! - Verschwinde!!
Du sagtest doch, er ahnt nichts.
Ich weiß nicht. Ich hab Angst.
Geh!
Nein, ich schwöre, er wollte mich umbringen.
Es ist besser, ich tauche erst mal unter.
Ich ruf dich auch nicht mehr an.
Was soll das heißen, "Angsthase"?
Ich riskier doch nicht mein Leben, um dir... Hallo?
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.
Und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns...
Herrgott!
Alles Gute zum Geburtstag, Schatz. Komm zum Flugplatz.
Ich hab eine Überraschung. Ich liebe dich. Vincent.
Entschuldige für alles, was ich dir angetan habe.
- Wovon redest du, Hélène? - Ich will es dir erklären.
Was denn?
Dass ich nur noch an meine Arbeit dachte
und meine Frau nicht mehr ansah?
Willst du mir das erklären?
Nicht nötig. Ich hab es begriffen.
Ich muss dich um Entschuldigung bitten.
Das wird sich jetzt ändern.
Du wirst mich nicht wiedererkennen.
Einen Hochzeitstag muss man feiern.
Ich nehme dich mit in die Luft.
Ich zeige dir was, was du noch nie gesehen hast.
Guck, mein Schatz. Unser Haus!
Von hier hast du es noch nie gesehen.
Schön, nicht?
Um unseren Hochzeitstag zu feiern,
fliegen wir einen Looping. Wirst sehen, ist lustig.
Ich hab deinen Gurt durchgeschnitten.
Sowie wir die Köpfe unten haben, verlässt du uns.
Nicht böse?
Ich habe dich wirklich geliebt.
Adieu, mein Schatz!
Auf die Frage: "Ist M. Baraduc schuldig oder unschuldig
"am Tod von Mariano Escobar
"bei einem Autounfall?",
antworteten die Geschworenen einstimmig: "Unschuldig."
Auf die Frage: "Ist M. Baraduc schuldig oder unschuldig
"am Tod seiner Frau Hélène Baraduc?",
antworteten die Geschworenen einstimmig: "Unschuldig."
Somit sind Sie, M. Vincent Baraduc,
ein freier Mann. - Aber ich...
Kein Aber! Sie sind frei.
Was wollen Sie noch?
Sie tragen keinen BH, danke.
Wenn eine Frau angezogen ist
und keinen BH trägt, stellt man sie sich nackt vor.
Das ist wirklich sehr erregend.
Aber wenn sie sich auszieht, ist es besser mit BH,
dann ist sie nicht so schnell nackt, und man hat viel mehr davon.
Verstehen Sie?
Wenn Sie wüssten, wie betörend es ist,
einen Träger auf einer Schulter heruntergleiten zu lassen
oder das Rätsel eines unbekannten Verschlusses zu lösen.
Man macht so schöne Sachen heutzutage bei der Frauenunterwäsche.
Ich will Ihnen was gestehen:
Ich widerstehe keiner Frau,
die sich mit Jicky von Guerlain parfümiert.
- Auch wenn sie hässlich ist? - Das ist ja das Unglaubliche.
Frauen, die Jicky benutzen, sind nie hässlich.
So hab ich zum Beispiel meine Frau kennengelernt.
Ein Atemzug, und ich war verliebt.
- Sie sind verheiratet? - Ja. Das ist schrecklich.
Ich sitze hier mit Ihnen und liebe sie trotzdem.
Trotzdem, wenn ich Sie ansehe, möchte ich Witwer sein.
Manchmal denke ich: Wär sie tot, wäre alles viel einfacher.
Verstehe das einer!
Monsieur,
Ihre Frau hatte einen Unfall. Ein Bus überfuhr sie.
Ich sagte: 82,50 Franc. Wir haben Schichtwechsel.
Marie!
Ach, du bist's! Wie war dein Tag?
Marie, was soll denn das?
Ist das dein Ernst?
Nein, keine Angst. Ich bin nicht verliebt.
Verzeihung, ich hab euch nicht vorgestellt.
Paul, mein Mann. Und Monsieur...
Gora. Julien Gora.
Und M. Gora, der mich mit seinem Taxi herbrachte.
Das kannst du nicht tun.
Doch, ich tue es ja gerade.
Du tust das nur, um mir wehzutun.
Ja, nur um dir wehzutun.
Jeder ist mal an der Reihe.
Hör jetzt auf.
Hör auf, bitte.
Paul, stell dir vor, du kommst in eine Teestube.
Ich sitze dort mit einem anderen Mann.
Meine Hand ist auf seinem Hosenschlitz, und ich sage:
"Wie wunderbar, Sie tragen keine Unterhose.
"Dabei ist es so erregend, einem Mann die Unterhose auszuziehen!"
Was machst du dann?
Setzt du dich dazu? Bestellst du einen Tee,
als ob nichts wäre?
Deswegen also!
Dieses Mädchen bedeutet mir nichts.
- Ich hab sie nicht mal gevögelt. - Schade.
Du hast aber sicher andere gevögelt.
Entschuldige, Marie. Ich bin ein richtiges Arschloch.
Bei dir merke ich nicht, wie sehr ich an dir hänge.
Das merke ich erst bei einer anderen.
Ich bitte dich um Verzeihung.
- Was machst du denn? - Ich verlasse dich.
Tu das nicht. Ich will nicht, dass wir das alles verlieren.
Ich hab dir 10 Mal verziehen, 100 Mal.
Jetzt bin ich es satt. Wirklich satt!
Wir machen ein andermal weiter.
Adieu, Paul.
Bin ich blöd!
Ich müsste jetzt auch gehen. Oder brauchen Sie mich noch?
Ja, hau nur ab!
Darauf hab ich lange gewartet. Danke!
Endlich krieg ich wieder Luft! Vielen Dank!
Lassen Sie sich das nicht gefallen.
Frauen sind alle Nervensägen oder Sexbesessene.
Ihre Frau zum Beispiel steigt in mein Taxi,
bringt mich zu sich, fragt nicht nach meinem Namen,
bietet mir nicht mal was zu trinken an!
Das Ergebnis sehen Sie ja!
Ist ganz schön heftig!
Hören Sie, normalerweise
bin ich eher ein ruhiger Typ. Aber heute bin ich genervt.
Ich bin sogar sehr genervt.
Darum flehe ich Sie an,
verschwinden Sie, gehen Sie brav
zur Ihrer Menagerie zurück, und beruhigen Sie Ihre Familie, klar?
Sandrine!
Ich bin's!
Sandrine!
Ach, da bist du, du Dummerchen.
Wie geht's? War dein Tag interessant?
Du langweilst dich allein, nicht wahr?
Na schön, bleib da, wenn du schmollen willst.
Ich mach das Essen.
Wenn ich sage "Zu Tisch", dann kommst du auch!
Zu Tisch!
Titi!
Hast du meine Hemden gebügelt?
War ein Witz. Ich weiß, das gehört nicht zu deinen Aufgaben.
Was gibt's heute im Fernsehen?
Du hast heute wirklich nichts gemacht, oder?
Ich kann es dir nicht verübeln.
So liebe ich dich: lieb und leise.
Ich rülpse und furze, und du sagst nichts.
Es ist dir egal, wenn ich keine Pantoffeln trage.
Ich lege die Füße auf den Tisch,
vergesse einzukaufen, bleib bis Mittag im Bett,
gehe zum Autosalon, lächele Frauen an,
und nie meckerst du.
Keine Vorwürfe.
Nicht mal sarkastisch bist du.
Du lässt mich in Ruhe.
Und ich dich auch.
Du bist ein klasse Mädchen.
Es war mein größter Wunsch!
Alleine sein, endlich tun können, was mir gefällt.
Jetzt ist sie seit 1 Monat weg,
und ich bin völlig lustlos, wie ein Vollidiot.
Das ist normal. So ist das immer.
Aber Liebesgeschichten gehen immer gut aus.
Nein, das geht nicht gut aus.
Sie ist weg, und ich lasse sie nicht los.
Ich denke ständig an sie.
Sie ist jetzt noch mehr da als vorher.
Ich wünschte, sie wäre tot.
Das hab nicht ich gesagt.
Was?
- Bist du sicher, dass es hier ist? - Ja.
Du redest. Ich kenne ihn nicht.
Wenn du willst.
Vielleicht schickt er uns zum Teufel.
Glaube ich nicht.
Wie findest du den Schnitt?
Den Schnitt! Wie findest du ihn?
Gut.
Am Gericht nennt man mich "Den Eleganten".
Ist er es?
Ja.
- Irgendwas stimmt da nicht. - Ach ja?
Was denn?
An der Angel ist keine Schnur.
Ist doch wurscht!
Komm, wir gehen.
Hör mal, Paul. Bist ein netter Kerl, aber wirklich wankelmütig.
Was passiert, wenn du mal einen Marienkäfer
ohne schwarze Pünktchen siehst?
Guten Tag! Schon was gefangen?
Ich heiße François de Nemours.
Keine Angst, ich bin kein Adliger. Man nennt mich den "Eleganten".
Paul. Ich bin sein Neffe.
Warum nicht?
- Erinnern Sie sich an mich? - Müsste ich?
Es wäre nicht abwegig.
Egal, wir sind nicht hier, um Ihr visuelles Gedächtnis zu testen,
sondern um Ihnen Arbeit anzubieten.
- Ich arbeite nicht mehr. - Ich weiß.
Das ist aber eine Arbeit, die Sie nicht ausschlagen können:
Die Frau von Monsieur umbringen.
- Aha. - Nun?
- Was sagen Sie dazu? - Nichts.
Ich sage nichts dazu. Oder doch:
Sie sind seltsame Menschen, und ich bin normal.
Die seltsamen Menschen gehen jetzt weg,
und der normale Typ angelt weiter.
- Ohne Schnur? - Ganz recht, Monsieur! Ohne Schnur!
Die Fische tun mir nichts, und ich tu den Fischen nichts.
Wenn alle das so machen würden, wär alles besser.
Verzeihen Sie meine Beharrlichkeit, aber Sie haben nicht verstanden.
Die Arbeit, die wir Ihnen anbieten, können Sie nicht ausschlagen.
Ich wiederhole also die Frage meines Onkels:
"Was sagen Sie dazu?"
Mir ist kalt. Wir gehen rein.
Sie kommen mit.
Ich zeige Ihnen meine Frau. Sie töten sie.
Wir bringen Sie zurück. Ende. Alle sind zufrieden.
Wo ist da das Problem?
- Ich bin kein Killer. - Das wissen wir.
Deshalb wollen wir Sie auch nicht bezahlen.
- Was zwingt mich dazu? - Nicht viel.
Schließen Sie die Augen.
Nein. Hören Sie zu, das ist wie eine Zeitmaschine.
"Auf die Frage: 'Ist M. Baraduc schuldig oder unschuldig
"'am Tod seiner Frau Hélène Baraduc? ',
"antworteten die Geschworenen einstimmig: 'Unschuldig.'
"Somit sind Sie, M. Vincent Baraduc, ein freier Mann."
- Sagt dir das was? - Duzen wir uns?
Tun wir doch eh früher oder später. So sparen wir die Zeit.
Als du vor 6 Jahren des Doppelmordes
an deiner Frau und ihrem Liebhaber angeklagt warst
hatte ich die Jury etwas manipuliert,
damit du frei und unschuldig davonkommst.
Ich hab es vorgezogen, gewisse Gutachten zu verschweigen.
Warum?
Einer, der seine Frau tötet, ist für mich kein Mörder.
Und ich dachte mir:
Ein Typ wie dich kann man vielleicht mal gebrauchen.
Und heute ist es so weit.
Du kannst nicht nein sagen,
denn einen Prozess kann man wieder aufnehmen.
Wir haben dich also,
anders gesagt, bei den Eiern.
All diese Gutachten, die deine Schuld beweisen,
bräuchte man nur wieder auftauchen zu lassen, und hopp: 20 Jahre Bau.
Was sagst du dazu?
- Haben Sie ein Foto von Ihrer Frau? - Sicher.
Aber hallo! Sie ist schön.
Das hilft nicht.
Sie kann nur da sein.
Frauen, die ihre Männer verlassen, gehen immer zu ihren Müttern.
- Kennst du Valence? - Nein!
Ist eine bezaubernde Stadt.
Und besichtigen können wir sie auch noch.
Du hast keinen Grund zur Klage.
Bist schweigsam.
Weil ich schon so lange alleine lebe.
Jetzt sind wir ja da.
Pass mal auf: Wir haben dich sehr gern, ehrlich.
Wenn du schmollst, geht das nicht. Bonbon?
Erdbeere? Zitrone? Ananas?
- Ist mir egal. Ananas. - Hast recht. Sind die besten.
Zitrone und Ananas sind zum Verwechseln ähnlich.
Und ich hasse Zitrone. Hier hast du eins.
Und?
Haben Sie keine andere Musik?
Nein, ich mag nur das.
Es ist sehr sinnlich, finden Sie nicht?
Dem Tango wohnt so etwas Fatales inne.
Muss es denn so laut sein?
Ja. Der Lautstärkeregler ist futsch.
Scheiße, was machst du da?
Was ist passiert?
Sieht aus, als wäre es...
Wir hätten ums Leben kommen können.
Warum willst du deine Frau töten?
Weil ich nicht leben kann.
10 Jahre waren wir verheiratet. Sie ist weg,
und ich schaff's nicht, es zu genießen. Du hast deine Ruhe.
Du stellst dir keine Fragen. Ich will das auch so.
Quatsch! Alle Frauen hindern alle Männer am Leben.
Wenn alle das so tun würden, gäb's keine Röcke mehr!
Wir wollen ja nicht alle töten. Wir schlagen lediglich vor,
die zu töten, die uns persönlich nerven.
Also die, mit denen man törichterweise lebt.
Du wirst uns doch wohl nicht das Gegenteil erzählen.
Ich zähle nicht. Ich war nie verheiratet.
- Hast du nie gevögelt? - Natürlich!
Das ist doch nicht dasselbe. Mein Großvater sagte immer:
"Eine gute Onanie ist besser als eine schlechte Ehe."
Und er führte die Handbewegung dazu aus.
Meine Großmutter brach in Tränen aus.
Aber ich finde, er hatte recht.
Mann! Verdammte Scheiße!
Wie kann man sich nicht fragen, ob sie einen BH tragen?
Wie kann man einen Po unter einem Kleid nicht angucken?
Bin ich schuld, dass sich Frauen parfümieren?
Mit Marie...
- Meine Frau hieß Marie. - Hieß?
- Sie ist noch nicht tot. - Für mich ja.
Man muss sie nur noch umbringen.
Mit Marie gab es wundervolle Momente.
Aber an die kann ich mich nicht erinnern.
7 Tage Glück können von 1 Scheißminute gelöscht werden:
eine Gereiztheit, ein Schmollen wegen einer Kleinigkeit.
Sie sind da, lächeln, und lauern auf den Fehler,
wie ein Schiedsrichter mit der gelben Karte.
Was sind Frauen Männern wie uns auf den Senkel gegangen!
- Meinst du nicht? - Nein.
Ich finde alle Frauen wunderbar.
Ja, wunderbar, solange man nicht mit ihnen lebt.
Da! Seht euch die beiden da vorne an.
Womit hat er so eine Frau verdient?
Er hatte seine Ruhe, seine Kumpel. Das Leben war schön.
Dann kam sie, spreizte die Beine, und für eine Minute Spaß
hat er sein Leben vermasselt.
Woher willst du das wissen?
Sieht man doch.
Mann und Frau gehören nicht zusammen.
Wir versuchen es. Wir glauben es.
Aber wir schaffen es nur zu streiten
und schnell abzuhauen, bevor man sich bindet.
Das Beste daran ist, dass alle das wissen.
Man braucht sich nur umzusehen.
Niemand nimmt das ernst.
Jeder glaubt, dass er es besser machen wird.
Deshalb gibt's all diese Pärchen, die sich anschmollen
und sich fragen, was sie miteinander verloren haben.
Mannomann! Ihr macht mich völlig fertig.
Ich bin sogar eurer Meinung.
Natürlich bist du das. Guck dir die an.
Sie haben 3 Kinder. Es ist aus!
Er wird nie wieder ausreißen können oder Spaß haben.
Und die Alten, die seit 150 Jahren zanken, ohne je nachzugeben.
Und der Trottel da hinten, der die Bedienung stanzen will,
weil sie ihn mit ihrem Powackeln angemacht hat.
Wenn er wüsste!
Mich interessiert die da.
Sie sieht nett aus, und er ist der Arsch.
Stellen Sie sich vor! Ein Leben mit diesem Typen!
Seine Mätressen werden so vulgär sein,
dass man sich fragt, ob es nicht Absicht ist.
Dabei hat er einen Schatz zu Hause.
Sehen Sie sich die Hände von dem Schwein an.
In wie viele Mösen haben seine Finger schon gesteckt?
Schrecklich!
Übertreib's nicht. Wenn du das weiterspinnst,
bleibt ihr nichts anderes, als das Arschloch abzuknallen.
Ein schönes Spektakel!
Eine Tages, vor langer Zeit...
- Scheiße! - Paul! Das Auto!
Vincent, mit ihm!
Keiner rührt sich!
Meine Damen und Herren, ich bin Richter.
Das war Notwehr.
Sie haben nichts gesehen. Das ist alles nur ein böser Traum.
Fahr los!
Der Lautstärkeregler ist kaputt.
Finden sie nicht, dass dem Tango was Fatales innewohnt?
Ein Bonbon?
Kann ich Ihnen nur empfehlen. Ananas ist lecker.
Sie werden lachen.
Einer von uns wird die Frau eines zweiten umbringen,
vor den wohlwollenden Augen des dritten.
Wer ist der Mörder?
- Und wer der baldige Witwer? - Warum wollen Sie sie töten?
Ich kann sie nicht vergessen.
Ich soll sie beseitigen.
Sind Sie ein Killer?
Nein, nicht mehr als Sie.
Sehen Sie? Wir haben Gemeinsamkeiten.
Ich heiße Madeleine.
Ein hübscher Name.
Steht Ihnen gut.
- War das Ihr Mann? - Ja.
Wissen Sie, was Sie riskieren?
Nicht wirklich. Aber ich kann's mir denken.
Haben Sie Angst?
Ein bisschen.
Ich hab einen Mann getötet, den es nicht gab.
Es ist kein Verbrechen, ein Gespenst zu töten.
Warum haben Sie ihn geheiratet?
Warum heiratet eine wie Sie so einen Typen?
Weil ich mich langweilte.
Weil er mich ein bisschen zum Lachen brachte.
Weil er kein Bier trank und 10 Kilo weniger wog.
Und eines schönen Tages essen Sie ein Fischstäbchen,
nehmen eine Pistole und schießen auf ihn.
Warum heute?
Wozu mit einem Mann leben, der keine Kinder will?
Was ich noch fragen wollte:
Würde mir einer von euch ein Kind machen?
Kommt schon, ich hab heute meinen Eisprung.
Ist der blöd!
Kennt sie nicht, aber macht ihr ein Kind.
- Und? Eifersüchtig? - Ach was!
Ich stell sie mir hinter dem Gebüsch vor.
Sie mit gespreizten Beinen, lächelnd.
Er, wie er kommt und geht.
Sein weißer Po, der im Gras hin- und herwedelt.
- Und er streichelt ihre Brüste. - Doch eifersüchtig!
Papperlapapp! Ich hätte sie eh nicht vögeln können.
Na ja!
Ich hab das Gefühl, meine Frau sitzt mir im Nacken!
Er hat's gut. Er kann tun, was er will.
Ich nicht. Das nervt mich.
Danke.
Geht's?
Ja. Das erste Mal seit langem.
Woher wissen Sie, dass es klappt?
Ich weiß es nicht. Aber wenn man's nicht versucht...
Eines Tages, vor langer Zeit, ich erinnere mich noch genau,
lud ich sämtliche Frauen ein,
in die ich verliebt war, ohne es ihnen zu sagen.
Manche kannten sich,
aber keine wusste, warum sie da war.
Also erklärte ich ihnen, dass ich irgendwann mal
in sie verliebt gewesen war,
aber dass ich nichts gesagt hätte, um nicht mein Leben zu ruinieren.
Alle waren verheiratet, also unglücklich.
Sie haben es verstanden.
Ich sah sie alle an.
Und, ehrlich, um keine hat es mir leidgetan.
- Leben Sie nicht mir Ihrer Frau? - Nein.
Sie ist vor 1 Monat weg.
Warum wollen Sie sie töten? Sie nervt sie doch nicht mehr.
Da hat sie recht!
Nein, ich ertrage es nicht, dass sie ohne mich lebt!
Dass sie Spaß hat, bei einem anderen Mann ist,
oder bei mehreren. Das ist es, was ihr nicht begreift.
Ich begreife das sehr wohl. Sie lieben sie noch immer.
Wenn sie da ist, will ich, dass sie geht.
Wenn sie nicht da ist, fehlt sie mir.
Aber wenn sie tot ist, dann...
Eine sehr sinnliche Musik, nicht?
Sie tanzen gut für einen Frauenhasser.
Wer sagt, ich hasse die Frauen?
Ich liebe sie. Ich will nur nicht mit ihnen leben.
Warum nicht?
Vielleicht hab ich Angst, der Sache nicht gewachsen zu sein.
Übrigens, wie willst du deine Frau töten?
Ja! Wie willst du sie töten?
Das ist mir egal. Ich hab keine Ahnung!
Ich hab auch keine Ahnung.
Du bist der Kunde, du entscheidest.
Was ist dir lieber? Erwürgen?
Messerstich in den Bauch?
Vergiftung? Verbrennung?
Also?
Enthauptung?
Kettensäge?
Sei still, das ist deprimierend.
Die gefällt uns. Reicht das, um eine Frau zu töten?
Wie bitte?
Also, die nehmen wir. Wie viel kriegen Sie?
- Nehmen wir keine Munition? - Oh ja!
Geben Sie uns das Nötige, bitte.
Dachtest du, eine Angler ohne Schnur schießt auch ohne Patronen?
Nicht einpacken. Sie wird bald benutzt.
Keine Sorge, das macht er häufig.
Ein Scherzkeks.
Ich komme mich verabschieden.
Gefällt's Ihnen?
Ich bleibe hier.
In der Boutique, aus der das Kleid kommt, suchten sie jemand.
Sie haben mich genommen.
Mit etwas Glück vergisst man mich.
Aber nicht alle.
Nicht alle.
Madeleine verlässt uns. Wir amüsieren sie nicht mehr.
Sie verkauft jetzt Kleider.
Sie wird uns fehlen.
Schon?
Sie tanzen gut.
Wir hätten noch Foxtrott, Paso doble und Bossa Nova tanzen können.
Ich schlage vor, wir machen es kurz.
Sonst tauscht man bloß Banalitäten aus.
Danke für alles.
Wie weiß ich, ob Sie schwanger sind?
Sie werden es nie wissen. Das bleibt mein Geheimnis.
Na schön.
Auf Wiedersehen, Madeleine.
Und gehen Sie Arschlöchern aus dem Weg.
Versprochen.
Gib Gas, Paul.
Gib Gas! Ich werde anhänglich.
Rettungsmaßnahmen müsst ihr lernen.
Guten Tag. Ich bin ein Freund Ihrer Tochter Marie.
Da ich zufällig in der Gegend war, dachte ich...
Paul, dieser Wichser, schickt sie.
Sagen Sie dem Arsch, dass er selber kommen soll.
Ich hab nichts gegen Sie.
Aber wenn Sie sein Freund sind, kann ich das nicht gutheißen!
Und?
Wie lief's mit deiner Schwiegermutter?
Gut, sehr gut. Warum?
Nur so. Ich glaube, sie hat dich auch sehr gern.
Deine Frau ist nicht da.
- Wo ist sie dann? - Weit weg.
Zu weit weg. Es war mir ein Vergnügen,
aber ich gehe nach Hause. Tut das auch.
Willst du eine Kopie von deiner Akte? Ist spannend.
20 Jahre Haft mindestens.
Wenn ich fit bin, vielleicht sogar 30. In deinem Alter!
- Sie bluffen. - Wenn du meinst.
Ich würd's nicht drauf ankommen lassen.
Entschuldige, aber wir haben dich nach wie vor bei den Eiern.
Wir müssen die Frau meines Neffen töten, und wir werden sie töten.
Sie ist aber Gott weiß wo!
Wozu soll das gut sein?
Sie werden sie nie wieder sehen. Sie pfeift auf Sie.
- Das sollten Sie auch. - Nein.
Eine lebende Ehefrau, auch weit weg, ist immer noch eine Gefahr.
Also, wo ist sie?
Irgendwo in Afrika. Mit Ärzte ohne Grenzen.
Verflucht! Sie betrügt mich bestimmt mit einem Arzt!
Möglich. Du weißt ja:
"Ärzte ohne Grenzen, Schwestern ohne Höschen."
Also haben wir diese lange Reise angetreten:
Afrika.
Nordafrika? Südafrika? Was spielt das für eine Rolle?
Was es nicht einfacher machte:
Am Tag, als ich meine Frau bei diesem Looping verlor,
hatte ich mir geschworen, nie wieder in ein Flugzeug zu steigen.
Es mag lächerlich scheinen, nach Afrika zu reisen
mit einem amerikanischen Kombi.
Hatten wir es denn so wenig eilig, Pauls Frau zu töten?
Vielleicht.
In Wirklichkeit ging es uns gut zusammen.
Wir hatten es nicht eilig, unser Trio auseinandergehen zu sehen.
Es war wie Urlaub.
Kein Zeitplan.
Schweigen ohne Vorwürfe,
Vulgaritäten ohne Skrupel.
Das Versprechen glücklicher Tage, eine Tour ohne Frauen.
Wir sind noch lange nicht angekommen.
Und? Wir haben das Leben vor uns. Hast du's eilig, Witwer zu sein?
So eine Verschwendung!
Das Mädchen. Die Bedienung!
So eine Verschwendung!
Ein Engel!
Ich kannte ein Restaurant, in dem die Frau des Chefs bediente.
Eines Tages bat er sie, ohne Höschen zu bedienen.
Es erregte ihn, dass sie ohne Höschen unter den Gästen war.
Ich weiß nicht wie, aber es kam raus.
Seitdem brummt das Geschäft.
Es war eine schöne Frau.
Uns erregte es auch, dass sie unterm Rock nackt war.
Ist schon lustig.
Und sie? Glaubst du, sie macht das auch?
- Männer denken nur an das eine. - Du etwa nicht?
Doch, eben. Darum sage ich: "Männer denken nur an das eine."
Danke.
Sandrine, Sie machen mich ganz wild.
Sie kennen meinen Vornamen?
- Sie heißen wirklich so? - Ja.
Lachen Sie nicht. Ich war noch nie so bewegt.
Und diese ganzen Zimmer über uns!
Meins ist Zimmer 212.
- Kommen Sie? - Ich weiß nicht. Vielleicht.
Meine Katze heißt Sandrine. Sie ist auch sehr hübsch.
Danke.
Ich glaube nicht, dass sie kommt.
Warum nicht?
Weil du es nicht richtig anstellst.
Hast du deine Frau betrogen?
Etwas.
Eigentlich nicht wirklich.
Aber mit ihrem Tod ändert sich das.
Männer!
Glauben, wenn sie Junggesellen wären, würde sie nur vögeln. Jämmerlich!
Alle alleinstehenden Typen träumen davon, eine Frau zu verführen,
aber keiner wird was unternehmen.
Das glaube ich nicht.
Zeig mir eine Frau ohne Begleitung. Schön, wenn's geht.
In nicht mal 3 Minuten geht sie mit mir aufs Zimmer.
- Was wetten wir? - Nichts.
Wenn's nicht klappt, kannst du gehen.
Die da.
Gut.
Verzeihung, Madame.
Ich störe Sie nicht lange. Darf ich mich setzen?
Ja, bitte.
Also, ich bin mit 2 Freunden hier, sie sitzen da vorne,
und ich hab eine dumme Wette mit ihnen abgeschlossen.
Ich hab gewettet, dass ich herkomme,
mich zu Ihnen setze,
und dass wir 3 Minuten später gemeinsam aufstehen,
das Restaurant durchqueren und auf Ihr Zimmer gehen.
Drum wollte ich Sie bitten, mit mir durch das Restaurant
und in den 1. Stock zu gehen, damit ich die Wette gewinne.
Die Wette ist amüsant, aber unrealistisch.
Wie sollte ein Mann wie Sie in 3 Minuten
eine Frau wie mich verführen?
Ich weiß. Aber verzeihen Sie meine Beharrlichkeit,
ich kann nicht das Gesicht verlieren und hab viel Geld gewettet.
Ich hab keinen Hunger mehr.
Und ich möchte nicht alleine gehen. Wollen wir?
Nein, noch nicht. Es muss plausibel sein.
Ich hab 3 Minuten gesagt.
Wie Sie wollen. Dann lassen Sie uns reden.
Kommen Sie oft in dieses Hotel?
Nein.
Nicht sehr oft.
Ich auch nicht.
Es ist sehr schwül für diese Jahreszeit, finden Sie nicht?
Ja, aber wir sind ja auch im Süden.
Gut, hören Sie... ich glaube, das reicht.
Wollen wir?
- Hast du was kapiert? - Ja.
So bald kommst du nicht nach Hause.
Nein, nicht den Fahrstuhl.
Laufen wir hoch, dann bin ich länger bei Ihnen.
Mein Zimmer ist im 3. Stock.
Schaffen Sie 3 Etagen?
Ja, natürlich.
Schade, dass es nur eine Wette ist!
Wär ich so kühn gewesen, Sie zu verführen,
würden wir diese Treppe hinaufgehen,
und ich würde Ihre Beine und Ihren Po angucken.
Tun Sie das denn nicht?
Äh... doch.
Aber so ist es ganz umsonst.
Ich hätte das Schwingen Ihrer Hüften verfolgt,
mich an die Wogen Ihres Rückens erinnern können,
den Duft Ihres Parfums aufnehmen können.
Paul hat zu tun. Mit etwas Glück klopft die Bedienung an meiner Tür.
Und was hast du vor?
Ich bestelle eine Nachspeise.
Eine große Nachspeise. Vielleicht sogar zwei.
Dann leg ich mich aufs Bett mit einem Cognac aus der Minibar.
Auf dem Bezahlsender läuft bestimmt ein Pornofilm.
Und ich glaube, ich wäre nicht mal der Unglücklichste von uns dreien.
Wir wären auf der 3. Etage angekommen,
Nicht mal außer Atem, denn wir wären ganz langsam hochgelaufen.
Wir wären den Flur entlanggelaufen.
Guten Abend, Madame. Guten Abend, Monsieur.
Wir wären vor meiner Zimmertür angelangt.
Ich hätte den Schlüssel ins Schlüsselloch geführt.
Und hätte aufgemacht.
Gut, auf Wiedersehen.
Und danke.
Sie haben vor Ihren Freunden den großen Zampano gegeben.
Jetzt müssen Sie das durchziehen.
Wie bitte?
Sie schlossen eine Wette ab. Ich auch.
Ich kann Ihnen noch nicht sagen welche.
- Kommen Sie? - Hören Sie...
Ich würde ja gerne, aber ich bin verheiratet und bald Witwer.
Ich bin auch verheiratet. Das ist heutzutage jeder.
Aber...
ich sehe weder meinen Mann
noch Ihre Frau.
Ist das gut?
Oh, ich gehöre dir.
Ja, du gehörst mir.
- Du bist's? Was ist los? - Zieh dich an, wir gehen.
- Wie spät ist es? - 5 Uhr 30.
Paul ist nicht in seinem Zimmer. Das gefällt mir nicht.
- Was soll schon passieren? - Weiß nicht!
Aber ich sage dir doch, es gefällt mir nicht!
- Was gibt es? - Zimmerservice!
In Ihrem Bad gibt es offenbar einen Rohrbruch.
Guten Tag. Verzeihung.
Paul! Wir haben noch eine weite Strecke!
Wir warten unten. Abfahrt in 6 Minuten!
Auf Wiedersehen, Madame.
- War es gut? - Wie bitte?
War es gut?
Verzeihen Sie den Überfall, aber Sie haben gerade
6 Stunden am Stück meine Frau gevögelt.
Also frage ich, ob es gut war. Ist doch normal.
- Sie ist Ihre Frau? - Was? Sie hat Ihnen nicht...
Ich bin ihr peinlich. Das war schon immer so.
Wir sind seit 20 Jahren verheiratet.
Ich war ihr nie gewachsen.
Aber ich brauche sie.
Was soll ich ohne sie machen?
Langweile ich Sie?
Keineswegs. Aber ich hab's eilig. Mein Onkel wartet.
Sie hat viel Geld geerbt.
Sie lebt in Hotels,
und ich arbeite als Page, um bei ihr zu sein.
Page, in meinem Alter! Stellen Sie sich das mal vor!
In 10 Jahren waren wir in 10 Hotels: Cannes, Évian,
Biarritz, Deauville... Die anderen hab ich vergessen.
Immer sehr luxuriöse Häuser.
Sie liebt Luxus.
Haben Sie das Zimmer gesehen?
Wunderschön, nicht wahr?
Ich will Sie nicht aufhalten.
Wie viele Liebhaber hatte sie? 200. Vielleicht mehr.
So genau weiß ich es nicht.
Und ich mache morgens das Zimmer.
Ich wechsle die Laken mit ihren Gerüchen.
Mit dem Lüften warte ich, um noch ihren Duft zu genießen.
Und manchmal duscht sie noch nebenan.
Ich höre das Wasser ihren Körper runterrieseln.
Nachher wechsle ich die Laken, in denen Sie sie liebten.
Ist das Zimmer sehr unaufgeräumt?
Nein, ich glaube nicht.
- Es tut mir leid. - Das muss es nicht.
Es ist meine Schuld. Ich hab nichts getan,
als sich die Situation verschlechterte.
Ich verdiene das, das versichere ich Ihnen.
In welchem Zimmer sind Sie?
417.
Zimmer 417 ist auch schön.
Sie sollten mal sehen, wo das Personal schläft!
Bitte, Monsieur, wir sind da.
Ich wollte mich umbringen, aber was soll ohne mich aus ihr werden?
Auf Wiedersehen, Monsieur.
Unnötig zu fragen, ob's gut war.
Ja, das ist unnötig.
Ich frag auch nicht, ob's gut war.
Nein, fragst du nicht.
Auch wenn es euch nicht schert:
Bei mir war's allem Anschein zum Trotz gar nicht übel.
Gut, ich hab die Wette verloren.
Also töten wir deine Frau. Andererseits ist es nicht mehr nötig.
Du konntest eine andere vögeln, obwohl deine nicht tot ist.
- Ist doch logisch! - Nein, ist es nicht!
Bei Frauen ist nichts logisch!
Warum liebst du sie, dann nicht mehr, dann doch wieder?
Reg dich ab, ich will nur verstehen.
Da gibt's eben nichts zu verstehen!
Wo bleibt er denn?
Erst vergisst du vollzutanken.
Dann lost du einen Freiwilligen aus, es trifft den Alten,
und du meckerst, weil er nicht spurtet.
Du übertreibst es.
Da ist er!
- Mist! Meine Frau! - Was?
- Im Laster! - Was erzählst du?
Ich schwöre! Marie saß im Laster. Ich hab sie gesehen!
- Du hast geträumt. - Nein, ich hab sie gesehen!
Was ist denn?
Meine Frau ist mit einem LKW-Fahrer.
Erklärt mir jemand, was los ist?
Nein, steig ein!
Paul hat seine Frau in einem Laster gesehen.
Sie saß neben dem Fahrer.
- Marie? - Ja, Marie! Welche sonst?
Von wegen Afrika!
Eine Nutte für Fernfahrer! Wie steh ich jetzt da?
Pass auf!
Scheiße, pass auf!
Halt die Klappe!
So ein Arsch!
Na warte!
Stopp!
Mach keinen Scheiß!
Geht's?
Es geht mir sogar sehr gut. Der Wichser kann was erleben!
Reg dich nicht so auf, das bringt nichts.
Ich bin total ruhig. Warum sollte ich mich aufregen?
Marie!
Ich bin's!
Sie beeindrucken mich überhaupt nicht.
Außerdem interessiert mich nur meine Frau.
Ich möchte, dass sie aussteigt. Sofort!
Sollen wir was tun?
Nein.
Wir tun nichts.
Hörst du, Marie? Du sollst sofort aussteigen.
Marie, steig aus, verdammt!
- Was willst du von meiner Freundin? - Ich dachte, du wärst in Afrika.
Da fahre ich hin. Der Herr nimmt mich mit.
Willst du bei dem Proll bleiben?
- Willst du was aufs Maul? - Ich rede mit meiner Frau.
Deine Frau? Ich glaub, ich spinne. Sonst noch was?
Marie, lass uns alles vergessen. Verzeih mir.
Komm zurück.
Bitte.
Nein, es ist aus. Ich bin nicht froh darüber.
Aber es gibt kein Zurück.
Den mach ich platt!
Komm. Du bist jetzt in Sicherheit.
Paul! Hör auf, du machst dich lächerlich.
Worauf wartest du? Polier dem Wichser die Fresse.
- Du willst also meine Braut? - Das ist ein Missverständnis!
Willst du sie mir wegnehmen?
- Es liegt eine Verwechslung vor. - Klar doch!
Hat meine Frau etwa ein Allerweltsgesicht?
Los, steigt ein!
Scheiße!
Los!
Los, bring sie um!
Festhalten!
Raymond! Mein Raymond!
Wenn du noch mal deine Frau in einem anderen Auto siehst,
dann behalte es für dich. Kein Wort, klar?
Gut, ich hab mich geirrt.
Geirrt? Das ist vorsichtig ausgedrückt!
Bei dir brennen alle Sicherungen durch!
Wir sollten etwas Gas geben.
Mit dem Irren an der Backe hab ich keine Ruhe.
Ich fahre mit Vollgas!
Scheiße!
Scheißkarre!
Tschüss, ihr Schwuchteln!
Welcher Jahrgang ist dein Auto?
1970.
Findet man noch Ersatzteile?
Ich sag dir, das ist Quatsch. Dein Onkel hat dich eingewickelt.
Und jetzt machst du nur weiter, um ihn nicht zu enttäuschen. Oder?
Du tötest deine Frau, um nicht deinen Onkel zu enttäuschen!
- Seltsamer Familiensinn. - Darum geht es nicht.
Das weiß ich auch.
Ich, zum Beispiel, hab meine Frau umgebracht.
Bin ich jetzt glücklich? Nein.
Siehst du? Lass es bleiben. Ich glaube, das ist besser.
Wir blasen alles ab.
He, Eleganter! Dein Neffe will dir was sagen.
Los. Gleich fühlst du dich besser.
Also...
- Ich hab nachgedacht. - Ich weiß.
Sieht man ja.
Du willst Marie nicht mehr töten?
Und die Idee kam dir einfach so am Straßenrand?
Du hast recht.
Was soll ich dir sagen? Du hast recht.
Hier, ich zeig dir was.
Pascal Labadie, 35, Chirurg.
Pierre-Martin Lassale, 32, Anästhesist.
Und der hier... Alain Gosset,
30, Krankenpfleger.
Hübscher Junge, was?
- Was soll das? - Nichts.
Ich zeig dir die Typen, mit denen Marie arbeitet.
Welcher ist der beste?
- Der beste? - Nein, ich meinte:
Welchen wird Marie sich aussuchen, um mit ihm zu leben
und Kinder zu haben?
Kannst du dir das vorstellen?
Unerträglich, findest du nicht?
Vincent?
Mein Neffe will dir was sagen. Er hat nachgedacht.
Wegen Marie bleibt alles beim Alten.
Himmel, Arsch und Zwirn! Verdammte Scheiße!
Was ist denn los, Dicker? Gehen dir die Nerven durch?
Ja, ich hab euren Mist satt!
Wir töten sie. Dann nicht. Dann doch.
Sie ist am Arsch der Welt, und wir haben keine Kiste mehr!
Wie stehen wir jetzt da?
Na, wie schon?
Wie 3 Typen, die an einem Sommertag trampen.
Was ist denn daran besonders?
Wir sind in 2 Stunden noch hier. Und wenn uns doch einer mitnimmt,
dann landen wir bei Avis in einem Opel Kadett.
Und mit viel Glück sind wir nächste Woche in Spanien!
Bei diesen Zuständen bist du noch lange kein Witwer.
Das Wunderbare ist, dass mir das alles auf den Sack geht.
Und wenn ihr sie töten wollt, dann töten wir sie eben!
Wissen Sie, wo es einen Flugplatz gibt?
- Ja. - Gut, dann machen Sie Platz!
Los!
Ich dachte, du fliegst nicht mehr.
Dachte ich auch. Ist ein Notfall.
- Weißt du noch, wie es geht? - Gleich wissen wir's.
Warum fliegen wir nicht ein bisschen höher?
Geht nicht.
- Technisches Problem? - Persönliches Problem.
Mir wird schwindlig.
Aber so hat man mehr von der Landschaft.
Und falls wir abstürzen, ist es nicht so hoch.
Ist sie es? Bist du diesmal sicher?
- Seid ihr euch eurer Sache sicher? - Ja.
Jetzt machen wir nicht mehr kehrt.
Okay. Bis gleich.
- Alles klar? - Ja, alles klar.
Ich hab das Magazin mit Platzpatronen geladen.
Bist du denn blöd?
- Warum? - Ich weiß nicht. So eben!
Da sind doch bestimmt Platzpatronen drin.
Irre ich mich?
Wozu sind wir sonst hergekommen?
Marie! Nein! Marie!
Hör auf. Ich bin sicher, ich hab recht.
Sind Sie Marie?
Ja.
Ihr Mann Paul schickt mich.
Ich soll Sie töten. Begeistert bin ich nicht.
Aber ich bin leider dazu gezwungen. Verstehen Sie?
Ja, sehr gut. Aber ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Sind Sie bereit?
Eins, zwei, drei...
So, du bist ein freier Mann, alter Junge.
- Hat's Ihnen gefallen? - Super.
- Mag Ihre Freundin das auch? - Sie will Stewardess werden.
Na dann.
Wie geht's? War's gut?
Klar, in einer 747 werden Sie so was nicht erleben.
Sind Sie sicher, dass Sie nicht eher Pilotin werden wollen?
Ja, ich bin sicher.
- Also, bis Sonntag. - Bis Sonntag.
Wiedersehen.
In dem Alter sind sie entzückend.
Ja. Größer dürfen sie nicht werden.
Titi!
"Kaffee, Sahne, Kekse, Schwamm,
"Leberwurst, Fensterreiniger." Ich geh einkaufen. Kommst du?
Nein, Paul bleibt hier. Ich zeig ihm, wie man Apfelkuchen macht.
- Für heute Abend? - Für heute Abend.
Mit Vanilleeis. Das darf man nie vergessen,
das Vanilleeis.
- Gut, bis später. - Bis später.
Ach, ist das schön hier!
Bald ist Herbst, und es bleibt trotzdem warm.
Und wenn es hin und wieder mal abkühlt,
machen wir ein Feuer, und du spielst Jeux interdits für uns.
Jetzt zieh nicht so ein Gesicht. Das war ein Witz.
Wirst sehen, wie schön wir es haben werden.
Wir essen das Fett vom Fleisch, die Haut vom Hühnchen,
Kartoffeln mit Butter. Sicher, wir werden zunehmen.
Und wenn schon! Wir müssen ja niemanden verführen.
Wir werden unter uns sein.
Wir erzählen uns versaute Geschichten,
akzeptieren derbe Wörter beim Scrabble,
vergleichen unsere Schwänze.
Ab und zu werden wir furzen.
Weißt du, manchmal, wegen Marie...
frag ich mich...
Ja?
Nein.
Ich frag mich nur.
Keine Sorge, mein Junge.
Das geht vorbei. Es geht immer vorbei.
Guten Tag. Geht's Ihnen gut?
Was machen Sie denn hier?
Sie sind wahnsinnig.
Wollen Sie alles vermasseln?
Ich will nichts vermasseln, keine Angst.
Ich will nur etwas wissen, wegen Paul...
Macht mein Tod sein Leben besser? Ist er glücklicher?
Schwer zu sagen.
Ich weiß nicht, ob Ihnen das gefällt, aber es geht ihm eher gut.
Manchmal ist er schlecht drauf. Aber es dauert nicht. Wir sind ja da.
Spricht er von mir?
Nein.
Das heißt doch.
Manchmal. Im Schlaf.
- Er weiß nicht, dass ich lebe? - Nein.
- Sagen Sie's ihm? - Ich glaube nicht.
- Wie heißen Sie? - Vincent.
Auf Wiedersehen, Vincent.
Du bist dran, Vincent.
Deine Frau war schön. Das wollte ich dir noch sagen.
Wirklich schön.
Ich weiß.
- Warum sagst du das? - Weil ich an sie denke.
Ich frag mich, ob das richtig war.
Stell dir vor, ich hab sie nicht getötet.
Irgendwann wär sie nach Frankreich zurückgekommen.
Sie hätte versucht, uns zu finden, um zu sehen,
wie du ohne sie klarkommst.
Vielleicht würde sie sogar hier leben.
Und wir hätten sie zufällig im Supermarkt getroffen.
Sie hätte Lust gehabt zurückzukommen.
Dann wären wir wenigstens zu viert beim Scrabble.
Darum frag ich mich, ob das richtig war.
Selbst wenn sie tot sind, gehen sie uns noch auf den Keks.
Untertitel: Frédéric Winter Eclair Group
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