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Also, was hast du?
Es gibt 'ne mexikanische Gang, MS13 und die Crips,
aber alle sind nervös, weil die Yakuza sich angeblich mit den Tongs vereinigen.
Aber diese Sache, wer ist da verantwortlich?
Eine Fraktion kommt runter aus Südkalifornien,
aber achte genau auf die Tamabucci-Brüder.
Da findet morgen 'n Treffen statt. Ist 'n Bürogebäude.
Eine kleine Entschädigung für dich.
Ich lasse das überwachen.
Von wegen überwachen. Hier ist alles ruhig.
Das halte ich nicht mehr aus.
Ich bitte Sie, Boss. Die Bude ist tot. Sehen Sie sich das an.
Mike hat gesagt, das Treffen wäre heute. Gewöhnlich hat er Recht.
Ich weiß auch nicht mehr. Warten wir noch.
Wir sollten Wohnmobile bekommen. Das wäre die Ausrüstung für Jobs wie den.
Warum heißt es immer, irgendwann heute? Warum sagt nie einer, heute, 2:15 Uhr.
Keine Ahnung.
Es heißt organisiertes Verbrechen, oder? Organisiert es.
Kane. - Ich hab Neuigkeiten für Sie.
Das hoffe ich doch. Ich sitze nämlich stundenlang vor einem leeren Gebäude.
Ja, heute passiert nichts mehr.
Die Yakuza machen heute 'ne Machtdemonstration mit den Tongs.
Sie schalten den M.S.- Drogenverteiler aus.
Ein Lagerhaus auf der Maitlin. - Wann?
Jetzt.
Hey, Radner, sofort zu mir. Sieh zu, dass Mason und Juliet auch rüberkommen.
Es geht um einen Überfall auf der Maitlin. - Ja, Boss.
Zeit zu Sterben.
Eine Schießerei. Ruf Verstärkung.
Alle hinlegen! - Keine Bewegung!
Waffen auf den Boden. - Los!
Alle hinlegen.
Runter!
Keine Bewegung!
Keine Bewegung.
Wer hat euch geschickt?
Keine Bewegung!
Na dann...
Auf eine lange, gewinnbringende Vereinigung...
zwischen den Yakuza und den Tong.
Auf ein gutes Geschäft.
Kampai. - Kampai.
Kampai.
Sie vergeuden Ihre Zeit.
Wieso?
Ich bin Yakuza. Dieses Leben habe ich gewählt.
Das ist mein Weg.
Tja, ich weiß mehr über diesen Weg als Sie glauben.
Es ist nicht das Ende der Welt. Aber ich bin neugierig.
Sie haben einen viel höheren Rang als die anderen Figuren,
dennoch erteilen Sie denen keine Anweisungen.
Sie verhalten sich wie ein Soldat. Was steckt dahinter? - Das ist Geschäft.
Geschäft.
Das sind also unsere Ortsansässigen. Anscheinend wollte er zu Hause anrufen.
Check das kurz. Diese Nummer ruft er regelmäßig an.
Okay. Hab's schon.
South King Street, nahe Chinatown. Eine Firmenadresse.
Hausgemachte chinesische Reisklöße. - Gut.
Er hatte elf Anrufe heute Vormittag. Er muss die Klöße echt lieben. - Warte.
Die Bude ist schon mal aufgeflogen. Ist 'ne Spielhölle. Geführt von den Tongs.
Was denn sonst?
Weiß einer der Anwesenden, wer ich bin?
Keiner?
Was ist mit Ihnen? - Nein, weiß ich nicht.
Nicht einmal eine gewisse Vermutung?
Vielleicht sollten sie mein Gesicht etwas näher betrachten.
Mein Name ist Leroy Jacobs.
Leroy Jacobs.
Stolzer Vater von Brian, der im Dienst für sein Vaterland gestorben ist.
Liebender Ehemann, ehemaliger Alkoholiker. Seit zwei Jahren absolut trocken.
Und jetzt ehemaliger Hausbesitzer.
Klingelt da was?
Warum haben Sie Japan verlassen?
Ich war in Menschenhandel verwickelt. Verkauf und Kauf von Frauen für Sex.
Manchmal sehe ich sie, sehe ihre Tränen.
Und ich denke, meine kleine Schwester ist bald so alt. Da bekam ich ein Problem.
Die Yakuza ändern ihren Weg nicht meinetwegen.
Die Yakuza ändern sich Ihretwegen nicht, aber Sie können sich ändern.
Boss, tut mir leid. Es ist wichtig. Dispatch auf drei, und es ist dringend.
Bin gleich da.
Vielleicht machen wir einen Deal.
Wie gesagt, ich kenne diese Welt so gut wie Sie. Ich kenne sie sehr gut.
Ich könnte Sie und Ihre Familie schützen. Denken Sie darüber nach.
Kane.
Geiselnahme in der Home National Bank. SWAT ist bereits im Einsatz.
Commander Shaw möchte Sie sprechen.
Okay, stellen Sie ihn durch. - Hier Shaw.
Es geht um eine Geiselnahme?
Ja. Der Verdächtige sagt, sein Name sei Leroy Jacobs.
Gut. Was hat das mit mir zu tun? Der Name sagt mir nichts. - Er hat Sie erwähnt.
Er ist ziemlich durchgeknallt. Wir suchen jede Info, die Sie haben könnten.
Nun, ich könnte mit ihm reden.
Sie wissen ja, wie's läuft, Kane. Es ist eine SWAT Operation.
Unser Verhandlungsführer ist vor Ort. - Ich will niemandem auf die Füße treten.
Ich hab Sie ausgebildet, ich kenne die SWAT-Regeln, aber da fällt mir ein...
Ich erinnere mich doch an diesen Kerl. Lassen Sie mich mit ihm reden.
In Ordnung, Kane. Wir beschäftigen den Kerl, bis sie hier sind.
Ich greife nur ein, wenn's sein muss. Aber ich kann nichts versprechen.
Ich fahre sofort los, Mann. Geben Sie mir 'n paar Stunden, dann erledige ich das.
Okay. Geht klar. Zwei Stunden. - In Ordnung. Danke.
Er macht den Papierkram. Füll du den Haftbefehl aus.
Nein. Du hast ihn verhaftet. Ich bleibe hier.
Nett.
Was?
Was ist los?
Wo ist Katsuo?
Entschuldigen Sie uns. - Ja.
Die Polizei wusste Bescheid. Spezialeinheit in Zivil.
Katsuo wurde getötet.
Sieh mich an. Sieh mich an!
Finde heraus, wer ihn getötet hat.
Kenjiro!
Wenn du mich in meinem Laden anrührst oder ich nur deinen Atem spüre, töte ich dich.
Bevor ich hingehe und mit dem Kerl rede, muss ich einiges wissen.
Ihr seid mit dabei, also konnten wir was ausgraben? - Ja.
Akio hatte heute Morgen mehrere Telefonate mit einer Tong-Spielhölle.
Ja, ich hab erfahren, dass die Tongs und die Yakuza sich vereinigen wollen.
Sie und Sarah gehen hin und zeigen Präsenz.
Die Yakuza sollen merken, wir denken an sie, wir lieben sie, wir vermissen sie...
Und wir beobachten sie und jeden Schritt, den sie tun. Gehen Sie und handeln Sie.
Vielleicht haben wir Glück und wir scheuchen jemanden auf,
der es gar nicht will. - Kein Problem.
Dann zieht los. - Cool.
Klingt gut.
Wissen Sie, was das ist? - Das ist ein Haus.
Ich weiß, dass es ein verdammtes Haus ist. Wessen Haus? - Ich weiß es nicht.
Ihr Haus. - Mein Haus.
Ich dachte, es ist mein Haus. Ich nannte es mein Haus.
Kommt zu mir nach Haus auf 'n Bier, sagte ich zu meinen Freunden.
Stellen Sie sich die Überraschung vor, als ich erfuhr, es war gar nicht mein Haus.
Es war Ihr Haus!
Fällt's Ihnen jetzt wieder ein? - Ja. Ja, selbstverständlich.
Leroy. - Lügner.
Sie erinnern sich nicht. - Ich kann mich erinnern.
Sie haben jeden zweiten Freitag Ihren Scheck eingelöst.
Hab Sie aber länger nicht gesehen. - Sie kann sich erinnern.
Die einfachen Durchschnittsangestellten, die erinnern sich.
Aber sie pfändeten mein Haus und haben immer noch keine Ahnung, wer ich bin.
Tut mir leid. - Zu spät.
Ich hab Neuigkeiten für Sie.
Sie haben mein Haus nicht gepfändet. Sie haben mich gepfändet.
Wir konnten eine Überwachungskamera vor der Bank anzapfen.
Nur eine Verurteilung wegen Diebstahls. Der Richter war milde zu ihm. Keine Haft.
Ich weiß wieder, wer der Kerl ist. Er hat mal eine richtig harte Zeit durchgemacht.
Verlor einen Sohn im Irak. Hab ein gutes Wort für ihn eingelegt.
Mein Haus.
Ich besaß einmal die Schlüssel für das Dach über meinem Kopf.
Für einen Mann wie mich ist das schon was.
Ich habe sämtliche Raten bezahlt. Ich hab auch die Steuern dafür bezahlt.
Sie und Ihre Bank hatten kein Recht, mir mein Eigentum wegzunehmen.
Ich habe meinen Sohn in dem Haus großgezogen. Es war mein Heim.
Es war unser Zuhause.
Hören Sie auch zu?
Gut. Jeder Mensch hat mal mehr, mal weniger Glück.
Aber das kümmert Sie nicht, stimmt's? Für Sie zählt nur das verdammte Geld.
Es kümmert sie nicht, wessen Arsch auf der Straße landet.
Es ist ihnen scheißegal, ob das Leben einen Mann tritt, der am Boden liegt.
Aber nicht dieses Mal. Diesmal nicht.
Dieses Mal sind Sie es, der kein Glück hat.
Katsuos Killer ist ein Cop namens Kane. Er leitet die SIU hier.
Unsere Leute in Japan haben ihn überprüft.
Mehr wissen wir nicht.
Er ist nur ein dämlicher Gaijing-Cop. - Hör zu, ja?
Kane.
Hey, Boss. Stehen vor der Spielhölle unserer Freunde.
In Ordnung, Mann. Passt gut auf euch auf, seid vorsichtig.
Handelt korrekt, was immer ihr tut, muss streng nach Vorschrift geschehen.
Alles Gute. Macht keine Dummheiten, verstanden?
Klar, Boss.
Kanes Vater war Soldat der US-Armee in Japan.
Er heiratete eine wohlhabende Japanerin.
Tochter einer berühmten Samuraifamilie in Kyushu.
Der Kopf der Familie, Kanes Großvater, war einer der letzten großen Schwertkämpfer.
Nach Kanes Geburt verliebte sich der alte Mann in seinen Enkel und nahm ihn zu sich.
Er lehrte ihn die Kunst eine Klinge zu führen.
Die geheime Kunst des Schwertkampfes.
Dieser Kane ist kein dämlicher Gaijing-Cop.
Geboren und aufgewachsen in Japan. Er spricht die Sprache besser als du.
Wir werden unser Geschäft abschließen und untertauchen.
Das Tong Schiff läuft um 4 Uhr heute Nacht ein. Wie weit sind wir?
Der Mechaniker hat gestern die erste Hälfte geliefert. - Gut.
Bringen wir's hinter uns.
Was wir nicht brauchen können, ist ein Pseudo-Samurai, der uns im Nacken sitzt.
Die Polizei ist hier.
Wollen die Schmiergeld? - Nein. Das sieht sehr dienstlich aus.
Deine Leute sollen das erledigen.
Hallo, Jungs. Wie ist das Gangsterleben?
Sagen Sie es mir, Officer.
Sehen Sie sich irgendwas an?
Gibt es ein Problem?
Fick dich.
Wie bitte? - Fick dich.
Vorsicht, Freundchen. Wir beißen zurück.
Was verlangst du für die Schlampe? Ich langweile mich. - Kenjiro.
Ein verführerisches Angebot, das muss ich sagen.
Ehrlich gesagt, Kumpel, ich glaube du bist ihr nicht gewachsen.
Und selbst wenn, ist der hier nicht mehr dein Typ?
Sarah!
Hey, wo willst du denn hin?
Der Pfändungsbescheid. Er ist definitiv nicht hier.
Gut. Gehen wir zu den Nachbarn.
Tür.
Nein, nein, nein. Lassen Sie sich nicht reinlegen. Er spricht unsere Sprache.
Und wenn er wieder ins Japanische verfällt, drückst du den Reset-Knopf.
Drecksarsch! - Ist fast Zauberei, nicht wahr?
Und jetzt hab ich ein Problem.
Nein. Stimmt nicht ganz. Wir haben ein Problem.
Der arme, alte Leroy hat keinen Job,
hat keine Familie, hat kein Dach überm Kopf.
Und ich will wissen, was ihr dagegen unternehmt.
Vorschläge?
Okay, dann mach ich einen: Ich will mein Haus zurück haben.
Leroy, ich kann Ihnen nicht einfach Ihr Haus zurück geben.
Meiner Mutter hat er auch das Haus weggenommen.
Nachdem mein Dad gestorben war.
So ist das, Fred. Deswegen rauben Menschen Banken aus.
Sie bestehlen die Menschen,
aber manchmal wollen die Menschen eine kleine Rückzahlung.
Es tut mir leid. Es tut mir wirklich sehr leid, okay? Ihre Pfändung tut mir leid.
Aber wir haben Vorschriften.
Wir können uns nicht auf Freundschaft und Charakter verlassen.
Das ist kein gutes Geschäft. - Es kommt mir so vor,
bei all dem Geld, mit dem die Regierung euch freikauft,
als hättet ihr die falsche Vorstellung davon, was ein gutes Geschäft ist.
Wieso konnten Sie sie nicht festhalten? Sie haben eine Polizeibeamtin angegriffen.
Hey, sie haben Sie auch verprügelt.
Es ist mir egal, ob sie Kaution gestellt haben.
Kane hatte noch keine Chance sie zu befragen.
Was, wenn ich gesagt hätte, das sind Terroristen? Na?
Bekannte Terroristen, dann können wir sie beliebig lange festhalten.
Also sind die drei Yakuza-Penner wieder frei.
Was haben die für ein Problem? Wir verbiegen dauernd die Regeln.
Vielleicht könnten die uns mal 'nen Gefallen tun. - Sicher. Ja.
Wo ist der Knüppel in der dunklen Gasse, wenn man ihn braucht? Richtig?
Ach, komm schon. Warum musst du mich so quälen?
Gut, Mann. Ich komme runter und rede mit Leroy.
Aber sag ihm, wenn er keine Geiseln freilässt,
setze ich keinen Fuß in die Bank.
Ich will eine Geste des guten Willens sehen. Hören Sie? - Ja. Geht klar.
Was wissen wir von dem Irren in der Bank? - Äh, er ist kein Irrer.
Er will nur sein Haus zurück. Verstehst du das nicht? - Komm, das ist dämlich.
Hätte er die 5. Klasse geschafft, hätte er sein Haus vielleicht nicht verloren.
Ich hab 'ne Idee. Wir machen's so: Wir, äh, wir sagen, es ist seins.
Du wirfst ihm die Schlüssel zu, und wenn er dann rausgeht, nehmen wir ihn fest.
Grandios. - Ja.
Kenjiro, lass mich erklären. Kenjiro.
Kenjiro. Nein. Bitte.
Kenjiro.
Kenjiro.
Wo zum Teufel warst du im Club? Wo ist deine Loyalität?
Da waren Cops, Kenjiro. Ich werde gesucht.
Sie hätten mich verhaften und nach Japan abschieben können.
Wenn ich nach Japan gehe, bin ich tot.
Wenn es mein Kampf ist, ist es auch dein Kampf. Immer.
Die Yakuza weichen nicht zurück.
Wenn wir eine Niederlage erleiden, wählen wir die Kugel. So ist es.
Wenn du wieder so versagst, schneide ich dir den Kopf ab. - Na gut. Das reicht.
Komm, sehen wir uns den Kampf an.
Sei ein Mann.
Diese Cops haben Katsuo getötet. - Woher weißt du das?
Warum wären sie sonst gekommen? Es war eine Botschaft. Sie wollten uns auslachen.
Sie sind Soldaten. Sie kamen, weil man es ihnen befohlen hatte.
Angewiesen von ihrem Boss Kane.
Er hat einen von uns getötet, also müssen wir einen der seinen töten.
Wir machen hier Geschäfte. Und unsere Partner, die Tongs, beobachten uns.
Sie sollen wissen, dass man uns vertrauen kann, dass wir keine Cops töten.
Tongs. Die Tongs denken zu klein.
Wir brauchen nur ihr Netzwerk in den Häfen. Wir tun, was wir wollen.
Wir sind Yakuza. - Wir tun was wir wollen?
Nein. Wir tun, was nötig ist. Wir tun, was unser Kodex erfordert.
Wir sterben jung. Wir sterben durch Gewalt. Das ist Yakuza. Das ist unser Weg.
Das ist unsere Natur.
Katsuo ist gestorben, weil es so bestimmt war.
Und wir schreiten fort. Verstehst du?
Ai.
Wir testen das Tong-Netzwerk mit der Waffenlieferung...
und beginnen dann mit der Lieferung richtiger Ware.
Aber die Cops bereiten uns Ärger, also müssen wir schnell sein.
Und du, Bruder? Du solltest dich konzentrieren.
Eine Geste guten Willens? Für mich gab es auch keine Geste guten Willens. Oder?
Ich scheiß auf Sie.
Na gut, Leute. Kommen wir jetzt zur Sache.
Ich soll ein paar von euch gehen lassen, als Geste guten Willens.
Ich werde reingelegt und soll derjenige mit dem guten Willen sein.
Was denken die sich? Es spielt sowieso keine Rolle.
Es geht nur um Sie und mich.
Okay, Leute. Ihr könnt alle gehen. Ihr sollt die Vordertür nehmen.
Es tut mir leid.
Als seine Frau krank wurde, verlor er seinen Job.
Er nahm sich zu oft frei, weil er sie pflegen wollte.
Er verlor seine Krankenversicherung,
dadurch war ihre Versorgung nicht mehr möglich. Sie starb vor sechs Monaten.
Ich weiß nicht, warum das keine schlichte SWAT-Operation ist.
Tja, wisst ihr, weil das Leben nicht schwarz-weiß ist.
Man muss die Psyche des Menschen betrachten.
Ich meine, wenn ihr jemanden seht, der auf einem Gebäude steht und springen will,
und ihr wüsstet, er hat gerade seine Frau verloren, seinen Sohn und sein Haus,
würdet ihr schießen? Um ihn von seinem Leid zu erlösen.
Nein, ich würde mit ihm reden. - Ja, aber was sollen wir tun?
Wie Mason sagte, es ist eine SWAT-Operation.
Die lassen uns nicht mal in die Nähe des Tatorts.
Ich will euch gar nicht in der Nähe der Bank,
ich will euch in der Nähe der SWAT-Kommandozentrale.
Ich gebe euch eine Spezialfrequenz für unsere Funkgeräte, die nur wir empfangen.
Es wird Sichtkorridore für Scharfschützen geben.
Wenn Leroy in einen der Korridore spaziert,
könnten sie versuchen ihn zu töten. Falls ihr eine Tötungsanweisung hört,
oder eine Aufforderung zu schießen, will ich davon sofort erfahren.
Ich werde versuchen, Leroy zu retten, aber gleichzeitig bin ich in Gefahr.
Also haltet die Augen offen, für den Fall, dass ihr mir helfen könnt. - Sicher.
In Ordnung.
Haben Sie eine Frau, Fred? Kinder?
Geschieden. Ich habe eine Tochter. Sie ist 15.
Tut mir leid, das zu hören.
Das war 'n Scherz, Fred. Teenager, Mann. Wette, sie macht Ihnen mehr Ärger als ich.
Vermissen Sie Ihre Frau?
Ich weiß, ihre ist nicht tot, aber fehlt Ihnen manchmal ihre Anwesenheit?
Ehrlich gesagt, nein.
Sie sind gar nicht so übel, Fred. Aber ich muss hier etwas klarstellen.
So läuft das Geschäft manchmal.
Du tust Dinge, die du gar nicht tun willst. Und Ihre Zeit läuft Ihnen davon.
Schön Sie wieder zu sehen, Kane. - Freut mich auch, wie geht's?
Besser. Er hat fünf Geiseln freigelassen. Aber er hält den Bankdirektor fest.
Ich traue ihm nicht, Kane. Der Kerl ist ein Risiko. - Glaube ich nicht, Mann.
Ich erinnere mich an ihn. Ich rede mit ihm.
Viel Glück dabei, Kane. Wenn Sie's nicht schaffen, muss ich es auf meine Art tun.
Ihr wartet alle bis auf Weiteres hier.
Hören Sie mich, Chief? - Laut und deutlich.
Zeigen Sie mir Ihre Hände, oder ich leg ihn um.
Besser Sie versuchen keine Späßchen.
Bruder, ich bin nicht aus Spaß hier.
Und Sie haben mich nicht gerufen, um mich zu erschießen.
Hatte gedacht, Sie würden nicht kommen. - Wieso?
Weil es keinen sonst kümmert. Warum also Sie?
Ich will ihnen helfen, deshalb kümmert es mich. Reden wir.
Was kann ich tun, damit alles besser wird. - Sicher, dass Sie keine Knarre haben?
Ja, ich hab sicher keine Knarre, Mann. Sie haben mein Wort. - Sie haben Ihr Wort.
Ich hab Fred. Wenn Sie ihr Wort brechen, breche ich Fred.
Das sollten Sie hören, Fred. - Ich höre, Leroy.
Kommt mir vor, als bedeuten Worte nicht mehr viel.
Mein Wort war immer mein Leben. Das habe ich meinen Sohn gelehrt.
Hat ihm nichts genützt, oder? - Ihr Sohn fand einen ehrenhaften Tod.
Bei der Verteidigung seines Landes.
Ich finde, Sie sollten daran denken, ihm die Ehre zu erweisen.
Machen Sie Ihren Sohn stolz, machen Sie Ihre Frau stolz.
Ich werde für Sie tun, was möglich ist, damit Sie Ihr Haus zurückzubekommen.
Aber Sie haben das Gesetz gebrochen. Und das sollten wir bedenken.
Meine Frau liebte dieses Haus. Sie war sehr stolz darauf.
Es war alles, was wir hatten, aber es war genug.
Ich finde sie überall darin.
Sie ist überall in dem Haus, wohin ich auch gehe, sie ist da.
Ich weiß, wie das ist. Ich habe meine Frau verloren. So wie Sie.
Es vergeht kein Tag, an dem ich sie nicht vermisse und nicht an sie denke.
Ich bin bei Ihnen, Mann.
Ich finde einfach keinen Sinn mehr. Als wäre mir nichts mehr vertraut.
Nur wenn ich in diesem Haus bin, weiß ich, wohin ich gehöre.
Aber das ist das Problem, Kane. Ich bin jetzt hier. Aber sie nicht.
Ich kenne das Gefühl, ein leeres Zimmer zu sehen.
Ich spüre sie, doch sie ist nicht da.
Nein, Kane. Dieses Leben will ich nicht.
Wenn Sie sich umbringen, werden Sie nie mehr bei ihr sein.
Sie gehen in eine andere Richtung.
Sie werden Ihren Sohn und Ihre Frau nie wieder sehen.
Ich bitte Sie dringend, legen Sie die Waffen nieder und kommen Sie mit.
Danke.
Das Leben kann schwer sein, nicht wahr, Kane. - Das ist wahr.
Aber, äh, man darf nicht am Leben anderer rühren.
Vor allem nicht an dem Unschuldiger. Das ist nicht richtig.
Ich bin oft ausgerastet in meinem Leben.
Ich weiß nicht, was manchmal in mich fährt.
Was für eine Strafe kommt auf mich zu?
Ehrlich, Mann, es könnte alles sein, 10-15 Jahre, oder etwas weniger.
Ich lege ein gutes Wort für Sie ein.
Ich bin noch nicht zu alt, wenn ich rauskomme, was?
Nutzen Sie die Zeit, um zu sich zu finden.
Machen Sie Pläne, was Sie tun werden, wenn Sie rauskommen.
Danke, Kane. - Schon gut, mein Freund. Viel Glück.
Kane. - Hey, ich bin's.
Was gibt's?
Ja, die Yakuza werden eine größere Lieferung Waffen verschiffen.
Wollen Sie wissen, wo das läuft?
Wir sind fertig. Was haben deine Freunde von den Tong zu sagen?
Sie sind reserviert. Sie trauen uns noch nicht. - Oh, sie werden zufrieden sein.
Ja.
Du denkst immer noch an Katsuo. - Es ist nicht richtig.
Hör mal zu. Ich habe unsere Leute in Japan gesprochen.
Schlechte Nachricht wegen Kane.
Nachdem er Japan verließ, arbeitete er Undercover für die US-Regierung.
Er war auf der ganzen Welt als hoch qualifizierter Killer im Einsatz.
Wir wollen jetzt nicht jeden Toten rächen.
Vor allem nicht, während seiner Anwesenheit.
Diesen Kampf würden wir nicht gewinnen.
Kenjiro!
Es kommt der Tag, an dem wir Katsuos Tod rächen werden.
Wenn der Preis nicht so hoch ist. Zur Zeit ist das Risiko zu hoch.
Das Geschäft geht vor.
Verstehst du? - Ja.
Na also.
Hast du die Tongs von der nächsten Lieferung informiert? - Ja.
Wissen sie, wohin sie geht? - Sie wissen in welchen Teil der Welt,
den Rest können sie erraten. - Und? Haben sie Bedenken?
Natürlich haben sie Bedenken. Alles Neue verstört sie.
Aber als ich sagte, um wie viel Geld es dabei geht,
fanden Sie die Kraft weiterzumachen.
Geschäft. - Geschäft.
Die neue Lieferung sollte in der Garage eintreffen.
Der Mechaniker gefällt mir nicht.
Nach dieser Lieferung sollten wir einen neuen Mittelsmann suchen.
Kenjiro!
Geduld.
Ich will sagen, das ist die wichtige Lieferung.
Diese Leute sind Möchtegern-Yakuza. Deshalb lassen sie ihr Ego raushängen.
Ich rechne damit, dass sie auf uns schießen.
Sie sind also nicht wirklich Yakuza? - Nein. Sie sind amerikanische Japaner.
Hängen mit den SoCal-Gangs zusammen.
Auf 'ne Art macht sie das gefährlicher und unberechenbarer,
also haltet die Augen offen und seid vorsichtig.
Alles gepackt.
Ganz ruhig.
Kenjiro kommt vom Mechaniker zurück.
Warte da.
Kenjiro!
Hinlegen!
Keine Sorge.
Meinst du, ich mache mir Sorgen um dich?
Leg dich hin.
Mit Vergnügen.
Sehr witzig. Gestern haben wir ihren Freund gesehen. Sie haben gefeiert.
Auf die Pauke gehauen.
Hey, Leute. Wie ist das Gangsterleben?
Ja, ist irgendwie verblüffend oder? - Sehr eigenartig. Du weißt was ich meine.
Es war ihnen völlig gleichgültig.
Sarah!
Ihr habt Katsuo getötet. Ichiros Bruder.
Hinlegen!
Du hast jetzt ein Problem. - Ich habe ein Problem? Oh, wow.
Ich will dir mal was sagen, du hast die Handschellen an.
Keine Bewegung!
Wenn du deine Freunde wieder siehst, sag ihnen, sie sollen die Zeit genießen.
Sehr lange wird es nicht dauern. - Mann, da hat er recht.
Das gute Leben ist wie 'ne Tonne Backsteine, wie 'ne Backsteinmauer.
Und weißt du, wieso? - Natürlich. Er ist 'n cleverer Kerl.
Ich weiß. Das Lagerhaus, das ihr überfallen habt, gehört der M.S.
Zeit zu sterben.
Deren Leute. Deren Drogen.
Du weißt, wie ihre Visitenkarte aussieht, oder? - Klar, das wird er wissen.
Sie schneiden dir den Schädel ab. - Und rollen ihn die King Street runter.
Ist das nicht fies?
Du weißt, sie suchen dich, oder? - Oh, das musst du wissen.
Was ist mit deinen Freunden? Hey. Lächeln.
Interessiert uns nicht.
Wir sollten dich wieder freilassen.
Mal sehen, wie überheblich du bist, wenn du nicht in Schutzhaft sitzt. - Oh!
Ich hab solche Angst.
Die Straße ist meine Heimat, Bruder.
Ist 'ne kalte Welt da draußen.
Meinst du, die holen was aus ihm raus? - Natürlich nicht. Sieh ihn dir an.
Wie schaffen wir es, ihn zu knacken?
Was können wir tun, das ihm noch nicht 10-mal schlimmer angetan wurde?
Hey, Boss. - Neue Informationen?
Mason und Radner kommen bei dem Kerl nicht weiter. - Ich weiß.
Wie wär's, wenn wir einen Deal machen? Was kann ich für dich tun?
Ich bin bereit Ihnen zu helfen, wenn Sie mir helfen.
Holen Sie meine Familie aus Japan heraus oder sie wird getötet. Beschützen Sie sie.
Wir gehen nie wieder zurück. - Abgemacht.
Zuerst möchte ich wissen,
warum die Yakuza und die Tongs ihre Geschäfte zusammenlegen?
Also, Ichiro und seine Brüder erzählen nicht viel, aber ich weiß...
sie wollen spezielle Ware liefern. Und die geht nicht nach Japan.
Die Tongs sind weltweit organisiert und sie wollen das Tong-Hafen-Netzwerk testen.
Bevor sie mit der Verschiffung anfangen. - Wohin?
In den Mittleren Osten. - Was ist es?
Das weiß ich nicht. Aber ihr Kontakt ist ein Mechaniker hier.
Hören Sie, ich hab einen alten Freund, den ich seit 100 Jahren kenne.
Sein Name ist Matsuda, ein Freund der Familie meiner Frau.
Er weiß fast immer, was in der Gemeinde los ist.
Wir besuchen ihn. Er könnte uns helfen, Kenjiro zu finden.
Und damit fangen wir an. - Okay.
Dann befragen wir einige meiner Informanten.
Akio hatte mit einem Mechaniker zu tun. Könnte derselbe sein.
Und? Konnte Matsuda-san helfen, Boss? - Ja, ich denke schon.
Er hat von einem Underground Fight Club gehört und er denkt,
die Yakuza hängt da mit drin.
Kontaktiere deine Quellen und versuch, Näheres herauszufinden. - Kein Problem.
Jetzt besuchen wir einen meiner Informanten.
Da ist er.
Ich hab Sie mitgenommen, weil Sie ein toller Cop sind.
Sie sind mein bester Mann, und was ich nicht schaffe, erledigen Sie für mich.
Da könnten miese Typen drin sind. - Sie brauchen Verstärkung.
Sollte ich mir deswegen Sorgen machen?
Sie haben keinen Grund, sich Sorgen zu machen.
Mikey, was läuft, Kumpel?
Hey, was wollen Sie hier, Kane. Fehlt Ihnen mein Gesicht?
Ich war bei meinem Bewährungshelfer. Erst heute Vormittag.
Nein, das ist nur 'n Höflichkeitsbesuch. Ich hab 'nen Freund. Ein neuer Kunde.
Er wollte 'n paar alte Autos kaufen und ich hab ihm dich empfohlen. Verstehst du?
Was wird das? Wollen Sie, dass ich draufgehe?
Ich glaube, das schaffst du schon ohne fremde Hilfe.
Hören Sie, ich hab meine Zeit abgesessen, Ich hab meine Lektion gelernt.
Jetzt gehört mir die Werkstatt. Und ich repariere Bikes und Autos für Gangster.
Ich höre Dinge, die sag ich Ihnen. Das war's.
Schätze, das bedeutet, wenn ich mich umsehe,
finde ich kein Crystal Meth oder anderen komischen Kram hier? - Scheiße, nein!
Speed bringt dich um! - Ist gut. Ich sehe mich dann mal um.
Der Kühlschrank kommt mir bekannt vor.
Um Himmels Willen. C4, Mann, das bringt dir 'n paar Jahre.
Steig in den Wagen, Mann. - Zwei Typen kommen. Auf Sechs Uhr, Boss.
Hey, Leute. Was liegt an?
Boss, er hat 'ne Knarre!
Denk nicht mal dran.
Umdrehen. Umdrehen!
Also, Glückwunsch, Freundchen.
Zurück in die Welt der freien Kost und nächtlichen Umarmungen schwitzender Kerle.
Ja, mein Knacki-Baby!
Die Cops haben das C4. Wieder Kane.
Kuan sollte das nicht erfahren. Verstanden?
Kenjiro, ich hab das von deinem Bruder und Chai gehört. - Das ist unbedeutend.
In einer Woche kann ich neue Waffen liefern. Das ist Amerika. Gott sei Dank.
Ich will die Lieferung auf jeden Fall durchziehen.
Nein.
Was soll das heißen?
Das ist nicht der Kenjiro, den ich kenne.
Unser Zugang in den Mittleren Osten ist sicher. Kein Testlauf nötig.
Das war sowieso Ichiros Idee. Es ist 10-mal soviel Geld. Tun wir's.
Nein. Es ist wegen diesem Cop. Kane. Er sitzt uns im Nacken.
Es muss was passieren, bevor wir das C4 verschiffen.
Mein Problem ist, ich habe ein leeres Schiff im Hafen liegen.
Was weißt du über ihn? - Hör zu.
Dein Geschäft ist dein Geschäft. Aber seid auf der Hut vor Kane.
Ja, und noch was.
Er war bis vor kurzer Zeit Undercover-Agent für die US-Regierung.
Das Interessante daran ist, angeblich hat er einige sehr mächtige Typen getötet.
Und jetzt hat er ein paar sehr mächtige Feinde.
Und du denkst, wir haben Zeit genug, um herauszufinden, wer diese Feinde sind?
Halt dich fern von dem Kerl. Okay? Wir haben einen Deal.
Meine Schiffe, eure Waffen.
Wir beenden, was wir angefangen haben und verschwinden aus seinem Radar.
Ich brauch 'nen Drink.
Wir wissen jetzt die Kennzeichen der Fahrzeuge vor der Werkstatt. Gestohlen.
So wie's aussieht, halten die Yakuza sich so eng es irgend geht an ihre Verbündeten.
Wisst ihr etwas über die Lage des Fight Clubs von dem Matsuda berichtet hat?
Für die Gang Unit ist das ganz neu. Ganz schwer zu infiltrieren.
Ich aktiviere all meine Quellen, bis was rauskommt. - In Ordnung.
Haltet in der Zwischenzeit die örtlichen Tongs im Auge,
und achtet darauf, ob kalifornische Autokennzeichen auftauchen.
Sucht nach Hinweisen darauf, was die Jungs aus Kalifornien hier anstellen wollen.
Cool.
Nach diesem Fall nehme ich mir 'ne Auszeit.
Kathy hat dich verlassen. Du bist allein. Viel ruhiger kann's nicht werden.
Sie verbringt einen längeren Urlaub bei ihrer Mutter. - Längerer Urlaub?
Hör bloß auf. Ihr habt euch getrennt, okay?
Ein normaler Urlaub dauert wie lange? Eine Woche?
Wie lange ist sie schon weg? - Hab aufgehört zu zählen.
Ich möchte jetzt nicht darüber sprechen. Ich konzentriere mich auf die Gegenwart.
Ich will deine negativen Projektionen über meine Frau nicht hören. - Okay.
Reden wir über die Gegenwart. Was genau tun wir gerade?
Gehen wir da rein und stiften Unruhe, oder wie ist der Plan?
Nein, wir kümmern uns nur die Nummernschilder.
Wenn wir reingehen und die Jungs hochnehmen, weil sie falsch parken,
müssen wir hinter ihnen her. Weißt du, worauf ich keinen Bock habe?
Auf 'ne Rennerei? - Richtig.
Weißt du, ich halt nicht viel von denen.
Wenn wir rein gingen, könnten wir sie kriegen. - Mit oder ohne Totschläger?
So wie ich's gelernt hab. - Ehrlich?
Mein Daddy hat immer gesagt, schlag nie einen Mann der Brille trägt.
Schlag so, dass 'ne Beule zurückbleibt. Mit 'nem Baseballschläger.
Nur passt ein Baseballschläger nicht in meine Tasche. Oder?
Überrascht mich. Ich dachte, du würdest das hinkriegen. - Du kennst mich.
Komm, wir gehen.
Was soll das hier eigentlich? - Was bringt uns das?
Die Typen wissen, dass sie eine Grenze nicht überschreiten dürfen.
Warum wollen Sie's trotzdem tun? - Ich versteh's.
Was machst du, wenn du ein "NICHT BETRETEN"-Schild siehst?
Ich gehe woandershin. - Ich nicht. Ich geh genau da rein.
Aber ich arbeite daran, ich versuche mich zu bremsen, ja? Aber ich gehe rein.
Die Typen sind auch so. Wollen sich beweisen.
Die tun alles, was dazu nötig ist.
Ach, komm. Wir verschwinden.
Kane. Ich hab gehört, Sie kannten den Besitzer gut. Ich bedauere Ihren Verlust.
Ja, Mann. Er war ein enger Freund von mir und der Familie meiner Frau.
Ich war gerade erst hier.
Wenn ich etwas für Sie tun kann, lassen Sie's mich wissen. - Ja, mich auch, Sir.
Irgendeinen Gefallen... Wenn ich was untersuchen soll...
Egal was, sagen Sie's mir. Ich helfe gerne. - Ich will diesen Fall.
Sie denken wahrscheinlich, das ist zu persönlich, das ist es nicht.
Ich kenne diese Menschen. - Nein. Nein, Sie können zuarbeiten.
Aber bitte lassen Sie die Mordkommission ihren Job tun. Okay?
Ich könnte der Mordkommission wirklich helfen,
weil ich die Typen besser kenne als alle anderen. Ich könnte wirklich helfen.
Genau das beunruhigt mich.
Na gut. Einverstanden. Gegen meine besseres Wissen: Es ist Ihr Fall.
Tun Sie mir nur einen Gefallen, halten Sie die Mordkommission auf dem Laufenden, ja?
Das wurde am Tatort gefunden.
Das heißt "Auge um Auge".
Vorsicht, nicht reinfallen. - Oi.
Taka. Schön, dich zu sehen. - Schön, dich zu sehen.
Genghi. - Genghi.
Danke für den Anruf. L.A. wurde mir schon langweilig.
Einen Drink? Scotch, richtig? - Ja, Scotch.
Kampai. - Kampai.
Also, nur du und ich wissen Bescheid, Kenjiro?
Und wenn wir fertig sind, sind die Yakuza die Herrscher der Stadt.
Bist du bereit für den Krieg? - Selbstverständlich.
Denkst du, ich fahre 1100 Meilen nur für ein Konichiwa?
Was weißt du über Kane?
Vorsicht vor dem Mann, der unsere Struktur und unsere Geheimnisse kennt.
Er ist ein Killer in der Verkleidung eines Cops.
Er hat's auf uns abgesehen, Taka.
Ein Tong-Mitglied hat einen seiner Freunde getötet, und er denkt, wir waren es.
Gut, er soll kommen.
Wer immer uns im Weg steht, Taka, Cops oder andere, wird ausgeschaltet.
Das ist mein Bruder!
Also? - Also was?
Also, willst du was mit mir besprechen? - Reden wir einfach über den Fall.
Klar, sicher. Welcher Fall? - Wir haben ein Briefing in Kanes Büro.
Ab sofort ruhen alle Fälle bis auf diesen. Das war's.
Ich habe Gates hergebeten, um ihn auf unseren Stand zu bringen.
Ich will, dass er uns bei diesem Fall unterstützt. Der Mann war mein Freund.
Ein großartiger Mensch. Ein sehr guter Mensch.
Und ich glaube, der Mord war ein Racheakt.
Er hat vielleicht damit zu tun, dass er mir Infos über die Yakuza geliefert hat.
Und über die Underground Fight-Netzwerke,
die sie organisieren und andere Unternehmungen. Was gibt's Neues?
Los Angeles schickt uns die Folgeinformation...
über die zwei Idioten aus der Werkstatt. - Beide haben in Juvie gesessen.
Und in Chino. - Beide sind bekannte kalifornische Yakuza.
Ruf mal die Kollegen in L.A. an und frag, ob Taka Hito in ihren Akten ist.
Finde heraus, ob er mit den beiden anderen in Chino waren.
Ist er verwandt mit Ichiro und seiner Familie?
Ja, Taka ist der jüngste der drei Brüder.
Gates, ich hab einen Job für Sie. Tun Sie mir einen Gefallen. - Ja.
Was Sie wollen. - Sie hatten öfter mit der Gang Task Force zu tun, richtig?
Ja. Stehen in ständigem Kontakt.
Ich will diese Yakuza-Punks festnageln. Und zwar dringend. Sie haben freie Hand.
Mobilisieren Sie alle Spitzel, jede Straßennutte, jeden Junkie.
Tun Sie, was Sie wollen, aber finden Sie heraus, was, wo, wann passiert.
Gut. Kein Problem, Chief. Wird erledigt. - Ja, wir greifen sie uns.
Willkommen an der Front. - Was ist hier passiert?
Sieht aus, als würden die einheimischen Gangs zurückschlagen. - Oh, Gates. Toll.
Gatesy, hey. Weißt du was?
Ich krieg eine großen Fettfreie, mit doppelt Käse, extra scharf. Wollt ihr was?
Nein. - Der ist gut.
Nein, nein. Ich mache keine Witze. - Radner, wir sind von Leichen umgeben.
Ist dir das aufgefallen? - Und ob mir das aufgefallen, klar.
Na gut, was hast du, Gates? Gab's Zeugen? - Was? Machst du Witze?
Die Leute sehen sich nicht mal selbst beim Blick in den Spiegel.
War das ein Wah Ching-Treff? - Meinst du die Tongs?
Ja, war es.
Wenn die Wah Ching sich mit den Yakuza zusammentun,
dann ist das vielleicht die Rache für den Überfall auf M.S.
Wie geht's Ihnen, Baby? Brauchen Sie keinen Schlaf? - Das sagen Sie?
Schichtdienst. Versuchen Sie's auch mal. - Ist in meinen Geschäft leider unmöglich.
Tun Sie mir 'nen Gefallen? - Der Bericht über die Patronen von dem Tankstellenmord?
Ja. Wie weit sind wir da? - Er sollte bald vorliegen.
Ich hab davon gehört. Mein Beileid.
Tun Sie mir einen Gefallen, rufen Sie an, sobald Sie etwas erfahren. - Sicher.
Sonst noch was? - Sie machen Überstunden, richtig?
Wann mache ich das nicht? - Seien Sie so gut und versuchen Sie,
auf diesem Deal mit den Kaliforniern Fingerabdrücke zu finden.
Durchsuchen Sie unser System, ob Sie was finden. - Okay.
Danke.
Was läuft so, Jungs?
Jetzt brauchst du 'n Taxi, Bruder.
Gute Arbeit, Dumpfbacke. Der Boss wird begeistert sein.
Perfekt. - Wir sind doch keine Kinder, oder?
Gut, dass du nicht dringesessen hast, als das Ding hochging.
Sonst wärst du fast so schwarz wie ich. - Ja, der ist gut.
Wollen wir uns weiter amüsieren, oder wollt ihr wissen, was passiert ist?
Na gut. Was war los?
Die Mexikaner wurden angegriffen, sah nach Verbündeten der M.S. aus.
Hab den Bombenwerfer nicht gesehen, aber ich denke mal, es war ein Tong.
Also, äh, nehmt ihr mich mit? - Ja.
Kampai. - Kampai.
Also, Kuan, wir wissen, einer deiner Leute hat sein Ziel leider verfehlt.
Hat 'nen Streifenwagen hochgejagt. - Ja.
Nimm's nicht persönlich, Kuan. Nur 'n kleiner Scherz.
Das war 'ne Lüge mit dem C4.
Es wurde beschlagnahmt, bevor wir es holen konntet.
Pass auf, wie du mit meinem Bruder sprichst. - Schon gut. Er hat Recht.
Wenn du mich noch mal belügst, kostet dich das was.
Geht klar. Vorher vernichten wir dir M.S. 13. Okay?
Ich hab immer noch ein leeres Schiff. - Ich besorge dir noch mehr C4.
Ichiro hat andere Kontakte.
Er ist im Knast.
Heute Nacht. Ja.
Chinos Akten zeigen, dass alle drei zusammen im Knast waren.
Taka ist Chef einer Yakuza-Fraktion, aber die ATF hat das im Griff.
Abhöranlagen, Kameras, das volle Programm. - Ja, bevor Taka die Stadt verlassen hat.
Jedenfalls ist es langsam Zeit für uns, ihren Bruder im Knast zu besuchen.
Schon unterwegs.
Hm. Ist heiß hier drin.
Darf ich meine Jacke ausziehen?
Also, hier, bitte.
Es wird ganz einfach, Mike. Wir wissen, das C4 war für die Tamabucci-Brüder.
Sie allein können das bestätigen. - Sie bieten mir 'nen Deal und wir reden.
So einfach ist das. - Nein, Sie kriegen einen Deal von den Feds.
Wir können ein gutes Wort für Sie einlegen, wenn Sie uns was erzählen.
Da haben Sie kein Glück. - Was halten Sie vom Leben im Bundesgefängnis?
Staatsgefängnis vielleicht. Sie haben keine Beweise.
Und sie können mir keinen Terrorakt anhängen, meine Süße. Das läuft so nicht.
Gut, dann reden wir über die Rico-Gesetze. - Rico? Wollen Sie mich verarschen?
Weitergabe an eine kriminelle Vereinigung.
Ich war zwei beschissene Jahre der Spitzel für Kane.
Wo ist die Loyalität, von der er redet? - Ich will Sie ins Bild setzen, Mike.
Zwei Dinge gefallen der Regierung gar nicht. Organisiertes Verbrechen und C4.
Ich hab's aus Gefälligkeit aufbewahrt.
Wenn Sie reden, können wir dafür sorgen, dass im Bericht nur "Besitz" steht.
Und wenn nicht, nun...
Wenn nicht, kommen Sie Ihr Leben lang nicht mehr so nah an eine Frau ran.
Was erwartet mich? Wir kommen auf 5-7 Jahre, bis die Bewährung einsetzt.
Versucht nicht, mich reinzulegen. - Oder was?
Sie haben sich selbst reingelegt, Mike.
Einverstanden. Ich liefere euch Ichiro. Er war der Kontakt für mich.
Sie sagen vor Gericht als Zeuge aus.
5 bis 7. Rest auf Bewährung.
Ja. Wir sehen, was wir tun können.
Hey, wieso ist dein Bruder Taka in der Stadt, hä?
Nein?
Weißt du, ich glaube, der mag keine... - ...Cops. Ja.
Nein. Das wollte ich nicht sagen. Ich wollte sagen weiße Typen. - Oho, was?
Mann, du redest ja schon fast so mies wie ich.
Ich muss kein einziges Wort zu euch Idioten sagen,
wenn mein Anwalt nicht hier ist. - Es muss nicht unbedingt so ablaufen.
Und erstens nennen Sie meinen Partner nie "Idiot". Zweimal.
Zweitens, der Fall liegt noch keinem Gericht vor. Denken Sie drüber nach.
Noch ist Zeit, eine Einigung zu finden.
Ich sage Ihnen was.
Ich werde das teilen.
Du kannst hier drin verfaulen, hast du gehört?
Alles in Ordnung?
Sie spielen mit dem Feuer.
Alles okay, Kumpel?
Ich hab die Nachrichten gesehen. Endlich melden die mal was Gutes.
So führen wir die Geschäfte.
Das war kein Geschäft. Das war Vergnügen.
Wir sind nicht im Geschäft, solange ihr nicht liefert. - Keine Sorge.
Wir werden Ichiro morgen sprechen. Hier.
Wie sollen wir die Typen finden?
Ich weiß es. - Was?
Ich bin sicher, das ATF hat 'ne Liste aller Telefonnummern,
die die kalifornisches Yakuza in Seattle angerufen haben.
Ich wette, auch wenn sie Handys benutzt haben,
können wir mit der Information einen Ort in der Stadt lokalisieren. - Wow.
Nicht schlecht. - Danke.
Es spielt keine Rolle, ob er perfekt Englisch spricht,
Japanisch ist seine Muttersprache.
Und sein Anwalt hat den Richter davon überzeugt,
dass er seine Rechte nicht verstanden hat.
Und wegen diesen formalen Fehlers kam er auf Bewährung frei. Ihr müsst begreifen,
selbst Ausländer haben in diesem Land Rechte.
Und das bedeutet, beim geringsten Zweifel ruft ihr einen Übersetzer.
Wie oft hab ich euch das schon gesagt? Und jetzt raus.
Kane, ich komm gerade rein. Der Bericht liegt auf meinem Schreibtisch.
Was steht drin? - Sie hatten Recht.
Wir haben Fingerabdrücke auf dem Papier gefunden, das Sie mir gegeben hatten.
Von einem Kenjiro Tamabucci. - Den kenne ich. Danke.
Keine Ursache. Ich weiß, Matsuda war Ihr Freund. Ich hoffe, das hilft.
Danke, Sparks.
Keine üble Wahl.
Taka.
Schön, dich zu sehen.
Ich unterbreche nur ungern die Familienfeier.
Einige der Tong-Bosse sind beunruhigt wegen Kane.
Es heißt, er macht uns mächtig Druck. - Sie können beruhigt sein.
Sag ihnen, wenn's ein Problem gibt, sollen Sie zu mir kommen. - Ich rede mit dir.
Und es gibt ein Problem. - Ja? Gut.
Jetzt, wo mein großer Bruder frei ist, besorgt er uns mehr Waffen und C4.
Dein Schiff braucht nicht leer auszulaufen. - Es soll auslaufen.
Keine Waffen. Kein C4.
Wenn dieser Kane uns auf der Spur ist, verhalten wir uns still.
Ich schlage vor, ihr tut das gleiche.
Was meinst du mit "wir verhalten uns still"?
Wir sind hier fertig. Wir verschwinden wieder nach Kalifornien und tauchen unter.
Wir beginnen den Kampf zu einer anderen Zeit.
Du willst dich verstecken? Was ist aus deiner dämlichen Ansprache geworden.
"Wir sterben. Da ist unser Weg."
Halt die Klappe!
Es geht ums Geschäft.
Du Narr!
Versteck du dich. Ist mir gleich. Ich kann Waffen kriegen.
Ich kriege alles, was ich will.
Wir sind die neuen Yakuza. Schluss mit den alten Pfaden. Die alte Welt ist tot.
Die neue Zeit sind wir. Jetzt bestimme ich die Regeln.
Ich bin Yakuza.
Verstanden?
Immer noch keine Spur von Ichiro oder seinen Brüdern.
Ich habe von der ATF eine Liste aller Festnetzverbindungen,
die die kalifornischen Yakuza gewählt haben, bevor Sie hergekommen sind.
Wie viele? - Über 100.
Schicken Sie sie mir. Ich setze jemanden drauf an. Kann aber dauern.
Ist okay, Graves. Ich denke, wir schaffen das. - Na gut.
Wir haben eine Lokalisierung durchgeführt.
Von allen Anrufen auf Handys, und die Liste hat alles gewaltig reduziert. - Und?
Ein Ort war auffällig. Ich war heute Morgen da.
Sah nicht auffällig aus, aber ein paar Kämpfer gingen rein. MMA-Typen.
Ja, das wäre wohl der Fight Club, von dem Matsuda gesprochen hat.
Da sollten wir zuschlagen, und zwar knallhart.
Ich denke, da werden wir ganz sicher fündig.
Nehmen Sie die Hände hoch. Langsam, vorsichtig.
Nehmen Sie die Hände hoch.
Kane!
Alle den Raum verlassen!
Verlassen Sie das Gebäude! Los, raus! Raus! Raus!
Stehen bleiben! Lassen Sie das, Mann! Nehmen Sie die Hände hoch!
Nehmen Sie die Hände hoch!
Okay, okay. Los, raus.
Leg das Schwert hin.
Leg das Schwert hin. - Angeblich hattest du die Erziehung eines Samurai.
Aber du richtest eine Kanone auf einen Mann mit einem Schwert.
Nimm dir ein Schwert und stirb wie ein Samurai.
Oh, mach dir deswegen keine Sorge.
Ich bin kein Samurai und du kein Yakuza.
Ich erschieße dich nicht, weil ich keine Kugeln verschwende. Willst du sterben?
Komm und schlitz mich auf.
Komm schon.
Verflucht seist du!
Wo willst du denn hin, Freundchen? - Ich bin Geschäftsmann.
Geschäftsmann? Wirklich? - Sie sind ein Geschäftsmann, der in den Knast wandert.
Nicht für lange. - Kommen Sie, wir gehen.
Ja, das wollen wir doch mal sehen.
Helfen Sie mir, den anderen Flügel abzusuchen. Danke.
Das Leben der Yakuza ist hart.
Schändlich.
Untertitel: Mighty Titles, Köln www.mighty-titles.de
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