All language subtitles for Paris.je.taime.2006.German.1080p.BluRay.x264-DETAiLS

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Original subtitles

Fahren Sie weg?

Scheiße.

Kein einziger freier Platz. Scheiß-Viertel.

Scheiß-Radio.

Das gibt es nicht.

Jetzt reicht es, Scheiß-Bimmelbahn.

Verdammte Scheiße.

So schnell ging das?

Das gibt es nicht.

Außerdem bist du ein Arschgesicht.

Ich bin gerade erst gekommen.

Also, ich bin...

Genau.

Knirpse, Knirpse, Knirpse.

Keine einzige ist zu haben. Das wird langsam zum Problem.

Dabei hab ich alles:

Ich sehe gut aus,

bin agil, habe ein schönes Auto.

Mit TÜV - nichts auszusetzen.

Zugegeben, ein Scheibenwischer spinnt.

Es gibt nur noch einen Airbag.

Ich verdiene ganz gut.

Ich habe Humor,

aber keinen schmutzigen.

Ich kann über viele Dinge lachen.

Über mich selbst,

denn ich bin komisch...

und lächerlich einsam.

Meine Welt ist ein Handschuhfach. Nichts...

Was ist...?

Hören Sie mich?

Finger weg.

Ich bin Arzt.

Ihre Frau bleibt so liegen.

Nicht bewegen.

Ab ins Bettchen.

Nichts passiert.

Ins Bettchen. - Sie kann sich doch aufrichten.

Rufen wir den Notdienst? - Das ist nichts,

nur Unterzuckerung. Karotten essen hilft.

Karotten oder Rote Beete.

Zucker eben.

Ruhen Sie sich in meinem Auto aus.

Ja, ab ins Bettchen.

Hören Sie auf damit, das nervt.

Was sagt man dazu...

Geht es?

Ja, danke.

Tut mir leid,

Ich kann Ihnen nichts anbieten.

Ich bin kein Typ, der Taschentücher auf der Heckablage liegen hat.

Danke.

Keine Ursache.

Wie ruhig Sie geblieben sind.

Ja.

Ich habe einen Erste-Hilfe-Schein.

Wären Sie ohnmächtig gewesen, hätte ich Sie in die SL gebracht.

In was?

In die stabile Seitenlage.

Das heißt, ich versuche, Ihre zentrale Körperachse völlig...

Können Sie bitte die Musik ausstellen?

Ihre Hand in meinem Nacken hat mir gut getan.

Mir auch.

Ich meine, wenn man an die Delfine denkt...

Wenn sie sich ans Land verirren, gießt man Meerwasser auf sie.

Aber naja, es hilft nichts.

Sie sterben inmitten unbekannter Wesen.

Wer sagt, das hilft nichts?

Ja...

Stimmt. Das ist...

Jedenfalls haben Sie hübsche Schuhe an.

Meine Clarks...?

Ja.

Die habe ich seit ich 14 bin. - Wirklich?

Aber ich trage sie nicht ständig. Ich schone sie.

Ich muss zur Tabakologin.

Tabalo... Tabakologin? - Meiner Tabakologin.

Jetzt? - Ja.

Ich bringe Sie hin.

Aber da gibt es oft einen langen Stau.

Kein Problem, ich schlängle mich einfach durch.

Es dauert nicht lange.

Nicht schlimm, ich warte. Ich würde warten.

Was für ein String!

Hat die einen heißen Hintern.

Leih mir deinen String, meine Zahnseide ist alle.

Na komm.

Siehst du die Thailänderin?

Du kriegst grünen Tee und ich eine Massage. Ich hab einen Bungalow in der Nähe.

Klappe! Das ist doch ein Bügelbrett. - Ach so, na gut.

Ich krieg mehr Bräute als ihr alle zusammen.

Immer muss ich die Bräute anbaggern. - Da hast du recht.

Du hast es nicht drauf.

Komm, überlass das den Experten.

Ihr seht ja zum Anbeißen aus.

Weißt du was? Wenn du alt genug zum Rasieren bist, sag's mir.

Du Versager. Die hat dich aber abblitzen lassen.

Vergiss es, du wirst sie nie ficken.

Ich bin es ja nicht, der monatelang keine Braut aufreißt.

Wir sind hier in Frankreich. Arschloch.

Hast du die gesehen? - Hör jetzt auf.

Wo gehst du hin?

Ist etwas passiert?

Die Jungfrau eilt zu Hilfe!

Ist was? - Vollidioten.

Danke.

Wie die mich dreckig angegafft haben.

Tut mir leid. - Ist nicht schlimm.

Kann ich dir helfen? - Ja, bitte.

Entschuldige.

Geht es so?

Wie seh ich aus? - Ich zeig es dir.

Bitte lächeln.

Das kannst du ja noch schlechter als Frauen anmachen.

Ich mach das nicht, nur meine Kumpels.

Die sind jämmerlich.

Du hast so schöne Haare, wieso musst du sie verstecken?

Ich muss nicht. Ich will es.

Schade, denn du bist echt hübsch.

Danke. Soll das heißen, ich bin mit Hijab nicht hübsch?

So hab ich es nicht gemeint.

Du und deine Freunde, ihr wisst nichts über Frauen.

Wieso redet ihr so, wenn ihr wisst, dass sie das nicht mögen.

Ich will mir selbst gefallen.

Mit dem Hijab habe ich das Gefühl, einen Glauben und eine Identität zu haben.

Ich fühle mich gut und ich denke, das macht Schönheit aus.

Erklär das deinen Kumpeln.

Vielleicht reißen sich eines Tages die Mädchen um sie.

Ich muss los. - Wohin?

In die Moschee.

Hängst du sie mir um?

Und übrigens, danke für deine Hilfe.

Gern.

Bist du übergeschnappt oder was? - Was?

Vögelst du jetzt Araberinnen?

Du tickst nicht richtig. Fasst du sie an, haut dir Osama persönlich auf die Fresse.

So viel ist klar.

He, Mademoiselle, da bin ich.

Du bist spät.

Ich warte seit einer Stunde auf dich.

Da sind wir. Prachtkerle.

Er hat mir vorhin geholfen.

Guten Tag.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich dich hier sehe.

François.

Ich bin Zarca.

Geht es den Händen besser? - Ja.

Das war sehr nett, ihr zu helfen.

Ist doch selbstverständlich.

Wir gehen hier entlang. Kommen Sie mit?

Studieren Sie? - Ja, Geschichte.

Sehr gut, mein Junge.

Es ist wichtig, seine Geschichte zu kennen.

Meine Zarca möchte Journalistin werden,

beim 'Journal du Monde'.

Sie will über Frankreich berichten, über ihr ganz persönliches Frankreich.

InchAllah.

Guten Tag.

Eli, bringst du uns zwei Gläser Wein?

Also, schauen wir mal...

Hervorragend.

Haben Sie etwas, das genau diese Farbe ergibt?

Irgendwie...

Diese Farben.

Am Wichtigsten ist das Rot, das müssen wir genau treffen.

In Ordnung.

Es ist...

Es ist fast blutrot.

Aber ich weiß nicht, ob es Blut ist, und was für Blut.

Blutrot.

Haben wir Blut verwendet, Gaspard?

Nein, ich glaube, es war Autopaint.

Mir scheint, es war Autolack.

Kommen Sie. Das machen wir im Atelier.

Wir kennen uns doch, oder?

Wir sind uns doch schon mal begegnet.

Bist du auch aus dem 17ten?

Da habe ich dich vielleicht mal gesehen.

Nicht sehr gesprächig.

Ich weiß nicht...

Ich kenne dich vom Sehen.

Du scheinst ein mystischer Junge zu sein.

Nein, wirklich, du hast so eine spezielle Aura.

Glaubst du an Übersinnliches?

Ich beschäftige mich intensiv mit so was.

Wir könnten uns schon getroffen haben. In einem anderen Zeitalter.

Feuer...

Feuer?

Danke.

Erstaunlich. Als ich dich sah, musste ich dich ansprechen.

Es ist so, als ob...

Ich weiß nicht. Ein starkes Gefühl.

Es ist merkwürdig, es ist...

Ich habe mir gesagt,

wenn ich dich nicht anspreche, bevor ich verschwinde,

verpasse ich ganz sicher...

etwas sehr Bedeutendes.

Es ist schön hier.

Du arbeitest in einer schönen Umgebung.

Ich wollte die Gelegenheit nutzen, weil... Klingt dumm, aber ich wollte nicht...

Kurz gesagt... Darf ich?

Ja.

Ich...

Glaubst du an Seelenverwandtschaft?

Dass jemand wie deine andere Hälfte ist?

Sei's drum.

Und Jazz, magst du Jazz? - Ja.

Charlie Parker.

Und Kurt Cobain, ich liebe Kurt Cobain.

Wie auch immer.

Hier, ich gebe dir meine Nummer.

Ich würde wirklich gern mit dir reden.

Falls du mich anrufst.

Ernsthafter und...

länger vor allem.

Länger.

Vielen Dank.

Also...

Kommen Sie gut zurück. - Auf Wiedersehen.

Was ist los?

Ich weiß nicht, Christian. Er hat mir das gegeben.

Eine Telefonnummer.

Ich habe ihn kaum verstanden.

Ich spreche nicht gut Französisch.

Er verwendete viele Ausdrücke, die nicht in meinem Buch stehen.

Ruf ihn an. Du wirst ja sehen.

Paris ist bekannt als die Stadt der Lichter...

Als die Stadt der Kultur...

Paris ist eine Stadt für Liebende.

Das 1. Arrondissement mit vielen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Place Vendôme, Tuileries-Gärten, Louvre.

Die Metro ist günstig und schnell.

Geben Sie auf Taschendiebe acht.

Blickkontakt sollte vermieden werden.

Was glotzt du so, du Arsch?

Was glotzt du so, du Arsch? - Hör auf.

Was glotzt du so, du Arsch? - Hör auf, komm.

Ich rede mit dir, was glotzt du so, du Arsch?

Was glotzt du so, du Arsch?

Sie gefällt dir, du willst sie vögeln.

Ja, das willst du.

Du willst meine Braut vögeln, was? Sie gefällt dir.

Schau ihn an, diesen Arschficker.

Was soll das?

Du willst sie vögeln. Verarsch mich nicht.

Sie gefällt dir.

Sieh her, was er gerade macht, er verarscht mich.

Was tust du, du Scheißer?

So geht das nicht.

Soziale und sexuelle Kontakte:

Im 2. Weltkrieg holten sich Viele Soldaten Geschlechtskrankheiten.

Was tust du da?

Was tust du da? - Was ich will, du Wichser!

Beweg deinen Arsch her.

Verdammt.

Noch dazu mit der Zunge!

War gar nicht so schlecht.

Du bist gigantisch.

Du bist sicher oft im Fitness-Studio.

Und...

Mögen Sie Hot Jazz?

Was hast du mit deiner Zunge gemacht?

Bist du bald fertig?

Okay, ich bin fertig.

Fühlst du dich besser? - Ja.

Du spinnst.

Klar, sonst wär ich nicht mit dir zusammen.

Liebst du mich? - Rat mal.

Du liebst mich doch? - Ja.

Dem hab ich es gezeigt. - Aber wie!

Glotz die Leute nicht so an, das ist unhöflich.

Anna, sind Sie das? - Ja.

Ich muss weg, ich bin spät dran.

Rufen Sie mich an und sagen mir, wie der Vormittag war?

Ja.

Ich komme heute Abend später,

höchstens eine gute Stunde. Das stört Sie doch nicht?

Nein.

Entschuldigen Sie, Madame.

Pardon,

Kennen Sie diesen Salon...

Diesen Frisiersalon, kennen Sie den?

Na gut.

Hallo Skaters.

Hallo, Leute.

Sag mal,

weißt du zufällig, wo das ist?

Madame Li.

Na dann, viel Glück.

Setzen.

Deine Nummer.

Was hast du hier zu suchen?

Darf ich mich vorstellen, Monsieur Henny.

Henny oder 'Aini'...

Ich vertrete das Haus Minéole.

Ich bin hier, um Ihnen Produkte vorzustellen, die speziell...

Probleme bei asiatischem Haar lösen.

Oh Gott...

Welches Problem gibt es bei Asiaten?

Ich stehe gerne zur Verfügung...

Wir haben keine Probleme.

Das Problem...

bist du.

Jean? - Ja.

Hier ist Bobby. Läuft der erste Tag gut?

Ja, Chef. Ja, ja.

Ganz gut.

Auf dich warten viele Bonuspunkte.

Ja, ja.

Telefon verboten. - Ich ruf später zurück.

Geben Sie mir Henny. - Ja, Madame.

Madame erwartet Sie.

Da bist du ja.

Henny, 'Aini'.

An die Arbeit.

Aber ich habe so was noch nie gemacht. - Das ist kinderleicht.

Los.

Das hat Klasse.

Haarspray.

Na also.

'Aini'.

Das heißt 'Ich liebe dich'.

Würde ich dir so besser gefallen?

Nein.

Ich glaube, du würdest mir so besser gefallen.

So liebe ich dich.

Er sah seine Frau die Straße überqueren.

Sie trug den roten Trenchcoat,

den sie jedes Jahr wegwerfen wollte, und am Ende doch wieder hervorholte,

jedes Jahr aufs Neue.

So machte sie es mit allem.

Und gerade das hatte ihn angezogen, als er ihr begegnet war.

Dieselben Kleider, die sie immer wieder trug.

Die unzähligen Lippenstifte,

Die sie nie anrührte.

Dieses Lied...

'Le tourbillon de la vie', das sie beim Klöße-Kochen summte..."

All das war Teil eines Lebens, das ihm fremd erschien...

und dem er zwischen Hauptspeise und Dessert entfliehen wollte.

Guten Tag, Madame.

Er wusste, wie unpassend...

der Ort war, um sie zu verlassen. Ungewöhnlich, aber logisch.

Genau hier hatte er zum ersten Mal bemerkt,

dass er sie nicht mehr liebte.

Als sie lächelte, wollte er schreien:

Ich verlasse dich, hör auf zu lächeln!

Doch er bat ihr nur etwas an von seinem Kir.

Und es nervte ihn auch an ihr,

dass sie nie eine Vor- oder Nachspeise bestellte,

aber seine immer fast ganz aufaß.

Das Schlimmste war, dass er am Ende immer bestellte, was ihr schmeckte.

Ich weiß gar nicht, ob ich Profiteroles wirklich mag,

dachte er mit theatralischer Miene.

Als sie zu weinen begann wie noch nie zuvor,

dachte er zuerst, sie wüsste, er würde sie wegen Marie-Christine verlassen,

der temperamentvollen Stewardess, die er seit anderthalb Jahren liebte.

Oje, dachte er,

sie weiß es.

Sie weiß es schon länger, das hätte ich mir denken können.

Weinend holte sie Papiere hervor und hielt sie ihm hin.

In sterilem medizinischen Fachjargon...

wurde ein Leukämie Fall im Endstadium beschrieben.

Tut mir leid.

Plötzlich verschwand sein Vorhaben aus seinem Kopf,

und eine metallische Stimme sprach zu ihm:

Du musst dieser Situation gerecht werden.

Und das tat er.

Er bestellte drei Portionen Profiteroles zum Mitnehmen...

und schickte seiner Geliebten eine SMS.

'Vergiss mich'.

Er tat alles für seine Frau, was sie sich immer gewünscht hatte:

Er hängte die im Haus verstreuten Bilder auf,

begleitete sie früh morgens ins Kino, um ihre Lieblingsfilme anzusehen.

Er ging mit ihr zum Schlussverkauf, obwohl er das hasste,

las ihr Murakamis 'Sputnik Sweetheart' vor.

Alles, selbst die unbedeutendsten Dinge, erlebte er anders,

seit er wusste, es könnte vielleicht das letzte Mal sein.

Indem er sich wie ein verliebter Mann verhielt,

wurde er wieder ein verliebter Mann.

Als sie in seinen Armen starb, fiel er in ein emotionales Koma,

aus dem er nie wieder erwachte.

Selbst heute,

Jahre später,

wird ihm eng ums Herz, wenn er eine Frau im roten Trenchcoat sieht.

Mama, Mama.

Cowboys gibt es noch heute.

Ich habe sie in den Büchern gesehen.

Und du sagtest, es gäbe keine mehr.

Mama.

Mama, Mama.

Cowboys gibt es noch heute.

Es ist wahr, ich habe sie in den Büchern gesehen.

Und du sagtest, es gäbe keine mehr.

Isis,

geh in die Küche.

Willst du dich aufgeben?

Es ist schon eine Woche her.

Er ist jetzt im Himmel.

Wenn Gott mich so leiden lässt,

gibt es keine Güte auf Erden.

Mama, darf ich raus zu meinen Freunden?

Mama, ich gehe.

Justin.

Justin, geh nicht weg.

Willst du deinen Jungen sehen?

Hast du wirklich den Mut, mir zu folgen?

Dort ist ein Cowboy.

Darf ich hingehen? - Nein.

Bitte. - Nein, bleib da.

Bitte, darf ich hingehen?

Nein, dort darf man nicht hingehen. Das weißt du.

Warum?

Suzanne.

Hörst du,

Papa ruft dich.

Mama.

Isis und Papa warten auf dich.

Also,

darf ich hingehen?

Suzanne.

Was ist passiert?

Woher nimmst du diese Kraft?

Von Gott.

Wie heißt du?

Nicht zu den Eltern. In die Kamera.

Wie heißt du? - Jean-Claude.

Gut, Jean-Claude,

wie haben sich deine Eltern kennengelernt? - Im Gefängnis.

Im Gefängnis. Gut.

Erzähl mir davon.

Mein Papa war traurig ohne Frau,

und jeden Morgen war er allein zu Hause.

Scheiß-Pantomime

Lasst mich raus! - Klappe.

Lasst mich nicht allein mit denen.

Seid nicht so brutal.

Scheiße. Ich will in eine andere Zelle.

Steckt mich in einen anderen Knast.

Macht auf. Ich werd nicht mehr klauen.

Hilfe! Ich will raus!

Die beiden sind Bestien!

Meine Geschichte ist aus.

Verdammter Pantomimen-Sohn.

Claire.

Tut mir leid, schneller ging es nicht.

Ich sagte, nimm die U-Bahn. - Wusste ich, dass du anrufst?

Das hätte ich wohl nicht tun sollen.

Was redest du?

Wir sind schon so weit gekommen.

Ich weiß nicht...

Warte mal...

Vertraust du mir nicht?

Sprich Französisch mit mir,

wenn du schon in Paris bist.

Jetzt komm, Claire.

Weißt du, früher oder später muss es passieren.

Wieso nicht, so lange ich jung bin? - Du bist nicht jung.

Nein...

'Nein, aber ich habe Erfahrung.'

Nein, aber ich habe Erfahrung.

Ich weiß nicht.

Wenn Gaspard aufwacht und ich bin weg, wird er sehr sauer sein.

Du bist zurück, bevor es ihm auffällt.

Und was, wenn nicht?

Möchtest du so leben?

Als Sklavin Gaspards?

Du hast keine Ahnung, wozu er fähig ist.

Wo ist deine Abenteuerlust?

Du findest das witzig. Abenteuer...

Das ist mein Leben.

Meines auch.

Es hat mich ziemlich berührt, dass du angerufen hast.

Ich wusste nicht weiter.

Und du...

hast an mich gedacht.

Ich glaub, ich träume.

Du willst, dass ich dir vertraue und dabei machst du weiß Gott was.

Du rauchst.

Und dann stinkst du nach Kippe.

Nach Wicke? - Dein Atem.

Claire, warte, warte.

Es tut mir leid.

Warte, es tut mir leid.

Es tut mir leider.

Es tut mir leid.

Es tut mir leid,

dass ich zu spät bin...

und wegen der Zigarette.

Es wird alles gut.

Ich verspreche es. Du wirst sehen.

Nachdem ich es dir heute...

Nachdem ich es dir bewiesen habe,

werde ich derjenige sein, der sich verstecken muss.

Meine kleine Claire.

Bitte, bitte. Vertrau mir.

Ich habe Angst.

Manchmal habe ich das Gefühl,

Gaspard nimmt mir mein Leben weg.

Nun...

Du weißt, du musst...

allmählich... Du musst lernen loszulassen.

Vielleicht...

können wir uns dann öfter sehen.

Ich habe mich so auf heute gefreut,

und jetzt habe ich Schuldgefühle.

Schuldgefühle...

Nicht doch!

Versuchen wir es doch wenigstens.

Mach Gaspard zu einem Ballon...

nicht zu einem Klotz am Bein.

War ich das?

Meine Kleine, meine kleine Claire.

Du warst kein Klotz am Bein.

Du warst ein Zeppelin.

Danke, Papa.

So, jetzt sollst du dich amüsieren.

Wann warst du das letzte Mal im Kino?

Sara!

Monsieur Lang, guten Abend.

Guten Abend, schön dich zu sehen.

Mein kleiner Gaspard.

Weck ihn nicht auf, sonst weint er endlos.

Schon in Ordnung.

Los Sara, schnapp deine Freundin und...

Es wird spät, geht schon.

Auf Wiedersehen, Sara.

Auf Wiedersehen, meine Lieben.

Warte.

Entschuldigen Sie. Für das Baby.

Das ist sehr nett.

Danke, Sara.

Was hat er gesagt? - Nichts...

Mein kleiner Gaspard.

Scheiße.

Ken. Ich will zu Liz.

Ich hol sie. Sie wartet.

Hören Sie, Ken, ich habe kein Bargeld.

Wir gehen welches holen.

Wissen Sie, wo ich Geld abheben kann?

Rue de Bretagne, gleich rechts.

Hier.

Haben Sie's nicht kleiner?

Nein.

Gehen wir ins Café.

Ja, gut.

Guten Abend. Was möchtest du?

Ein Bier.

Zwei Bier, bitte.

Was machen Sie in Paris?

Ich spiele in einem Film mit.

Welches Genre?

Ein Film dépoque.

Drehen Sie heute?

Ja.

Die ganze Nacht.

Ich muss in einer Stunde da sein.

Kann ich hinkommen?

Wenn du willst.

Ich will aber nicht rausgeworfen werden.

Was?

Ich will aber nicht rausgeworfen werden.

Du kannst...

vorher anrufen.

Ich habe deine Nummer nicht.

Man muss 001 vorwählen, es ist eine amerikanische Nummer.

Achtung, es ist stark.

Bis später.

Du solltest es abschalten.

Es ist mein Agent.

Sie drehen gerade.

Ich erwarte einen Anruf.

Ich vergesse Sie nicht.

Ja...?

Geht es los?

Nein, du hast noch eine Menge Zeit.

Wir haben noch eine Menge Zeit.

Ja.

Hier ist Liz,

wenn du willst, dann komm jetzt,

nachher ist es zu spät.

Braucht ihr noch was?

Ja.

Dasselbe wie vorhin. Für eine Freundin.

Mein Wohnwagen...

ist im 2ten,

Rue Payenne.

Wo ist Ken?

Er hat eine Lieferung...

für einen Großkunden.

Ich bin für ihn eingesprungen.

Tschüss dann.

Vorsicht, es ist stark!

Sie wissen ja.

Mich muss was gestochen haben.

Drecksviech.

Man muss aufpassen in so einem Viertel.

Lagos ist sicherer.

Wie heißt du?

Sophie.

Ich habe leider keine Visitenkarte dabei.

Schade.

Sollen wir einen Kaffee trinken?

Komm.

Darf ich dir die Füße massieren?

Wieso das?

Sie tun dir weh.

Ach so?

Du liefst die ganze Nacht durch meine Träume.

Trink einen Kaffee mit mir.

Sie sind unterwegs.

Entschuldigung,

Bringen Sie uns zwei Kaffee?

Was soll das?

Bist du verrückt?

Erinnerst du dich nicht an mich?

Mademoiselle! Nein!

Dort lang!

Ja, dort lang.

Danke.

Gerne.

Schönes Lied.

Danke.

Mademoiselle!

Trinken Sie einen Kaffee mit mir?

Mademoiselle!

Hältst du mich für einen Idioten?

An die Arbeit. Willst du einen Tritt in den Hintern?

Steh auf, nimm deine Sachen, geh.

Du hast hier nichts mehr zu suchen.

Pardon, ich habe mich geirrt.

Geirrt? Kennen Sie ihn? - Nein.

Was suchst du hier?

Du kennst ihn auch nicht?

Zeig die Gitarre her. - Nein.

Nur zwei Sekunden. Ich gebe sie dir zurück.

Reg dich nicht auf.

Und ich verschwinde mit deiner Gitarre!

Was soll das?

Was fällt dir ein?

Was glaubst du, wer du bist?

Sind Sie neu?

Mademoiselle, Ihr Kaffee.

Was darf es sein, Monsieur? - Ein Bourbon.

Bitte.

Könnten Sie mein Lied noch einmal spielen? - Natürlich.

Ein schönes Lied.

Zu diesem Lied habe ich mich verliebt.

Das erste und...

einzige Mal in meinem Leben.

Bezaubernd.

Was möchtest du?

Kommt auf den Preis an.

Gibt es eine Art Speisekarte?

Was hast du hier zu suchen? - Halten Sie den Mund.

Ich hatte das Gefühl, dass es zwischen uns geknistert hat.

Dieses Mädchen wird dir nichts bedeuten.

Ich kann dir etwas bieten,

das sie nicht kann.

Was kostet es, wenn du zuschaust?

200

Ich bin es wert. Ich...

Wir...

An dieser Stelle küsst du mich. - Ich weiß

Aber dieser Satz:'Ich bin es wert'. Keine Frau sagt das zu einem Mann.

Lächerlich. - Du spielst dich selbst.

Ich werde das nicht sagen.

Warum hast du das nötig?

Hab ich nicht! Ich dachte, es wäre eine Abwechslung.

Eine Abwechslung...

Zärtlichkeit wäre eine Abwechslung.

Mich nicht verbittert ansehen.

Mich spontan küssen.

Mich überraschen.

'Ich', 'ich', 'ich'.

Immer soll ich deine Gefühle verstehen.

Meine sind bloß kindisch.

Sex ist nichts Schmutziges, es sei denn du machst es dazu.

Auch an diesem Ort gibt es Schönes.

Nicht in meinen Augen.

Ich brauche ein bisschen Hilfe.

Du weißt nicht, wie es ist, wenn ein Mann nicht mehr kann.

Ich kann nichts mehr spüren.

Spürst du das?

Was kostet es, beim Streiten zuzusehen?

Gehen wir nicht gemeinsam?

Ich schäme mich so.

Warum? Du hast es aus Liebe getan, nehme ich an.

Und was tust du aus Liebe?

Ich sehne mich nach dem,

was wir einmal waren.

Überraschung.

Wir haben keine Million Jahre.

Niemand hat das, Liebster.

Du bist die einzige Frau,

die ich je geliebt habe.

Wer sind Sie?

Pfoten weg.

Hören Sie auf, mich so verrückt anzusehen.

Du sehnst dich nach dem, was wir einmal waren.

Aber ich finde, ich war noch nie so gut.

Nur noch kurze Zeit

Spät nachts...

Es ist wunderschön.

Ein Haufen Gräber.

Hier liegen so viele tolle Leute: Chopin,

Sarah Bernhardt, Proust.

Tote! - Du bist sauer, weil wir hier sind.

Aber wir haben so viel zu tun.

Es sind unsere Ferien.

Unsere Flitterwochen.

Jetzt gäbe es Mittagessen...

im 5-Sterne-Restaurant.

Wir heiraten erst in einem Monat.

Ich glaube, es ist dort.

Wir waren uns einig: Das hier sind unsere Flitterwochen.

Wir sind die nächsten 6 Monate verplant.

Nur du, weil du den Job angenommen hast.

Du warst einverstanden.

Du musst wissen, wann ich lüge.

Das ist Grundwissen.

Du hast gelogen? - Nicht im schlechten Sinne.

Du servierst mir also nur gute Lügen?

Nur die besten.

Liebst du mich?

Natürlich.

Ist das jetzt wahr?

Finde es heraus. Deine heutige Aufgabe.

Ich glaube dir.

Bring mich ab und an zum Lachen, dann wird es mit uns klappen.

Ich bin nie witzig.

Hast du selbst gesagt, im Louvre.

Was man im Museum sagt, meint man nicht ernst.

Ich nehme alles ernst. Die Welt ist ernst.

Ich habe nie jemanden zum Lachen gebracht. - Es gibt immer ein erstes Mal.

Er sollte hier irgendwo sein...

Da.

Das ist...

hässlich.

Das ist nicht witzig.

Oscar Wilde.

Wieso wolltest du gerade sein Grab sehen?

Weil er mich zum Lachen bringt.

Du mit deinem Humor.

Kennst du seine letzten Worte?

Begrabt mich unter etwas Hässlichem?

Er liegt im Sterben in diesem Billighotel am linken Seine-Ufer.

Er hasst das Zimmer, aber er kann sich kein anderes leisten.

Kurz bevor er stirbt, sagt er zu seinen Freunden:

Entweder diese Tapete verschwindet oder ich.

Was soll das sein?

Verehrung.

Unfassbar! Wen diese Lippen schon geküsst haben.

Ich kann dich nicht heiraten.

Ich meinte nicht deine Lippen.

Ich kann nicht.

Ein Leben ohne Lachen?

Nur weil ich dich nicht zum Lachen bringe?

Was erwartest du von deinem Mann, Slapstick? - Nein.

Leichtigkeit.

Ich werde einen Kurs belegen, und dann heiraten wir.

Sei dir da nicht so sicher...

Drohst du, mich zu verlassen?

Ich habe alles ernst gemeint, was ich im Louvre sagte.

Ich wusste es.

Du Schwarzmaler. Ich will jemanden mit Humor, einen Dichter.

Na dann,

such dir eine Dachkammer, sei humorvoll und verhungere.

Ohne dich geht es mir sowieso besser.

Alles klar, mir geht es gut.

Nein, es geht Ihnen nicht gut.

Wenn Sie sie ziehen lassen,

sterben Sie.

Ein gebrochenes Herz...

ist der scheußlichste Tod.

Oh mein Gott...

Frances.

Es tut mir leid.

Ich bin ein Idiot.

Ich wollte dich nicht ärgern oder enttäuschen.

Ich kann nur sagen:

'Freunde erdolchen einen von vorn.'

Was hast du gesagt?

'Wie kannst du mit einem Mann glücklich sein,

der dich wie ein normales Wesen behandelt?'

Das sind meine Lieblingszitate von ihm.

Das wusste ich.

Ich wusste, dass das irgendwo in dir steckt.

Es tut mir leid.

Gehen wir auf unser Zimmer.

Ich bring dich zum Lachen.

Hallo.

Thomas, hör zu.

Françine... - Hör zu.

Es gibt Augenblicke,

in denen das Leben nach einem Wechsel ruft.

Einer Veränderung.

Wie bei den Jahreszeiten.

Unser Frühling war wundervoll.

Aber der Sommer ist vorbei.

Und wir haben den Herbst verpasst.

Jetzt, plötzlich,

ist es kalt,

so kalt, dass alles einfriert.

Unsere Liebe ist eingeschlafen,

sie wurde vom Schnee überrascht.

Aber wer im Schnee schläft,

der bemerkt den Tod nicht.

Mach's gut.

Francine.

Ich erinnere mich genau.

Es war der 15. Mai.

Der Frühling hatte Verspätung. Es schien gleich zu regnen.

Und du schriest. - Ich sterbe hier drin.

Bitte, Bruno.

Bruno, bitte.

Ich kann nicht mehr!

Hört mich denn keiner?

Ich höre Sie.

Wer ist Bruno?

Ich probe. Siehst du das nicht?

Ah. Nein. Entschuldigung.

Nein...

Nein, mir tut es leid.

Du bist Schauspielerin?

Ich versuch es.

Ich hab gleich ein Vorsprechen.

An der Akademie?

Ja.

Was für eine Szene war das gerade?

Oh das.

Das ist eine Szene...

aus einem ziemlich schlechten Film, in dem ich mal mitgespielt habe.

Bisher mein einziger, aber...

Ich bin eine Prostituierte,

die von ihrem Zuhälter geprügelt und vergewaltigt...

und tagelang in einen dunklen Keller gesperrt wird,

bis sie fast durchdreht.

Aber am Ende heiraten sie trotzdem.

Der Zuhälter und die Prostituierte?

Mist.

Es ist 10.

Ich muss um 10 dort sein. - Ich kenne eine Abkürzung. Komm.

Warte.

Warte.

Hier entlang.

Bist du sicher? - Geradeaus.

Das ging schnell.

Danke.

Viel Glück.

Du wurdest aufgenommen,

du zogst von Boston nach Paris,

in eine kleine Wohnung.

Ich zeigte dir unser Viertel, meine Kneipen, meine Schule.

Ich stellte dich allen vor.

Ich hörte deine Texte,

deinen Gesang, deine Wünsche,

deine Sehnsüchte, deine Musik.

Du hörtest mein Italienisch, Deutsch,

mein bisschen Russisch.

Ich schenkte dir einen Walkman,

du mir ein Kopfkissen.

Und irgendwann...

hast du mich geküsst.

Die Zeit verging.

Die Zeit verflog.

Alles schien leicht, so unkompliziert,

frei, so neu und einzigartig.

Wir gingen ins Kino, tanzen,

einkaufen.

Wir lachten, du weintest,

wir schwammen, rauchten, rasierten uns.

Du schriest ab und zu...

ohne Grund.

Oder mit Grund.

Ja, manchmal auch mit Grund.

Ich brachte dich zur Akademie,

ich arbeitete fürs Examen.

Ich hörte deinen Gesang,

deine Wünsche, deine Sehnsüchte,

deine Musik.

Du hörtest meine Musik,

wir waren uns nah, so nah,

immer so nah.

Wir gingen ins Kino, wir schwammen,

wir lachten.

Du schriest,

manchmal mit Grund,

manchmal ohne Grund.

Die Zeit verging.

Die Zeit verflog.

Ich brachte dich zur Akademie,

ich arbeitete fürs Examen.

Italienisch, Deutsch, Russisch, Französisch.

Ich arbeitete fürs Examen.

Du schriest, manchmal mit Grund.

Die Zeit verging, ohne Grund.

Du schriest, ohne Grund.

Ich arbeitete fürs Examen.

Mein Examen, mein Examen.

Die Zeit verging.

Du schriest.

Du schriest.

Ich ging ins Kino.

Bruno, ich sterbe hier.

Hörst du das? Ich sterbe!

Mach auf.

Kann mich denn keiner hören?

Verzeih mir, Francine.

Hallo.

Hey, was war los? Du warst plötzlich weg.

Hast du aufgelegt?

War's so schlecht?

Thomas? Bist du noch sauer wegen gestern?

Nein.

Na, dann sag, war es glaubhaft?

Oh, verstehe.

Scheiße, es funktioniert so nicht, oder?

Wie soll man bloß sagen...

'Unser Frühling war wundervoll,'

'aber der Sommer ist vorbei.'...'

ohne völlig pathetisch zu klingen?

Wie auch immer, der Regisseur liebt es und ich muss irgendwie einen Weg finden.

Thomas? Hörst du mir überhaupt zu?

Nein.

Ich sehe dich.

Du hast also hergefunden.

Tut mir leid, dass ich so spät dran bin.

Kein Problem. Ich hab mich ein wenig umgesehen.

Der Verkehr war mörderisch.

Du siehst sehr gut aus.

Du siehst wunderschön aus.

Wie geht es dir?

Ein Drink wäre nicht schlecht.

Es war ein langer Tag.

Madame Richmond!

Guten Abend.

Bitte.

Guten Abend, Monsieur.

Hier.

Was wünschen Sie?

Was willst du? Wein oder etwas anderes?

Ich bleibe beim Rotwein.

Bitte sehr, die Weinkarte.

Darf ich etwas empfehlen?

Madame Richmond liebt Grave.

Tatsächlich? - Ja.

Wirklich? - Ja.

In Ordnung. Zwei Grave.

Grave und zwei Gläser.

Ich dachte, du kommst mit deinem Anwalt.

Er kommt morgen. Was ist mit deinem?

Deiner kann uns beide vertreten.

Du wirst doch wohl nicht dein Vermögen vor mir verheimlichen?

Dir gefällt es hier also noch? - Ich liebe es.

Hast du noch diesen Bücher-Fritzen?

Das ist schon lange vorbei.

Gibt es einen anderen?

Einen anderen Schriftsteller?

Nein, nein. Mein Derzeitiger arbeitet nicht.

Er arbeitet schon, aber es scheint eher ein Hobby zu sein.

Er ist Radfahrer.

Er ist was?

Er fährt Rad.

Er fährt Rad? Wo?

Bergauf, bergab.

Ist er nicht zu alt dafür? - Nein.

Er ist jünger als ich.

Aber nicht so,

dass es skandalös wäre.

Du verstehst das sicher.

Ich habe noch nie etwas an dir verstanden.

Genug von mir.

Du verstehst dich mit Vicky sicher prächtig...

wo ihr noch immer diese riesige Hochzeit plant.

Wann ist sie genau?

Sobald du...

die Papiere unterschrieben hast. Sonst ist alles bereit.

Möchtest du nicht etwas essen?

Nein, ich nicht, aber du... - Ich hab schon im Flugzeug...

Tust du das wirklich?

Sieht ganz so aus.

Weißt du,

ich hätte nie gedacht, dass wir uns...

...scheiden lassen.

Ich auch nicht,

aber sie möchte ein Baby haben.

Sie wird bald 30, da werden sie nervös.

Ein Baby!

Sag, dass das nicht wahr ist.

Sie ist im 3. Monat.

Du steckst heute voller Überraschungen.

Sie weiß dass wir zwei Enkel haben?

Sie freut sich darauf, dass sie zusammen spielen.

Wie süß.

Sie hatte kaum Kontakt zu ihrer Familie. - Das arme Baby.

Streich das. Ich will nicht wirken wie...

Ich hoffe, ihr werdet sehr glücklich.

Du warst immer ein wunderbarer Vater.

Danke, Jenny.

Wirke ich lächerlich?

Selbst Schuld, wer keinen Spaß versteht.

Jeder muss mal Spaß haben.

Weißt du, was ich gerne täte? - Nein, was?

Ich würde gerne adoptieren.

Adoptieren?

Du hältst mich zum Narren.

Ich wollte immer einen Sohn.

Ich dachte, unsere Töchter sind wunderbar.

Das sind sie.

Schwebt dir jemand Bestimmtes vor? Hast du einen Jungen ausgesucht?

Wen?

Deinen Fahrrad-Fritzen.

Er ist in Form, liebt Sport.

Zielen wir jetzt unter die Gürtellinie?

Volltreffer!

Mistkerl.

Das ist wirklich...

eine ziemlich kreative Idee.

Ich adoptiere Vicky und du Claude...

und dann leben wir alle zusammen, und sind wahnsinnig glücklich.

Konfus vielleicht, aber sehr glücklich.

Willst du durchbrennen?

Ich denke, das haben wir hinter uns.

Es hätte funktioniert, wenn du deinen hübschen, sarkastischen Mund gehalten hättest.

Oder wenn du diese makellos geschneiderten Hosen anbehalten hättest.

Ich glaube, das war genug Spaß für heute Abend.

Ich bin fertig,

ich geh früh ins Bett.

Bleib da. Es gibt eine Menge Taxis da draußen.

Wann treffen wir uns morgen?

Im Crillon, um 14 Uhr.

Gut. Bis dann.

Weißt du,

Vielleicht werde ich doch meinen Anwalt mitbringen.

Er wird dir gefallen,

er ist Waise.

Miststück.

Zahlen, bitte.

Nein, Monsieur. Das geht aufs Haus.

Also, wer liest jetzt?

Ich.

Gut, Carole. Fang an.

Ich möchte von einem besonderen Tag während meiner Parisreise erzählen.

Ich wollte schon immer dorthin fahren.

Deshalb lernte ich Französisch,

hier, in diesem Erwachsenenkurs, zwei Jahre lang.

Ich sparte mein Geld...

und fuhr für sechs Tage nach Paris.

Nach fünf Tagen litt ich noch unter dem Jetlag...

und ich war immer ein bisschen müde.

Es war meine erste Europareise.

Ich wollte für zwei Wochen hinfahren,

aber ich kann...

meine Hunde Lady und Bumper nicht so lange alleine lassen.

Mir gefielen besonders die Museen und die Straßen von Paris.

Nur das Essen...

war nicht so gut, wie ich gedacht hatte.

Ich hatte überlegt, mit einer Gruppe zu reisen,

aber ich bin ein sehr eigenständiger Mensch.

Weil ich in Denver als Briefträgerin arbeite,

bin ich es gewohnt, jeden Tag viel zu laufen.

Außerdem wollte ich ein richtiges Reiseabenteuer erleben...

Entschuldigung.

...und mein Französisch anwenden.

Wissen Sie,

wo hier ein gutes Restaurant ist?

Das kommt darauf an.

Was essen Sie gerne?

Alles.

Essen Sie gerne Chinesisch?

Sicher.

Man sagt viel über Paris.

Man sagt, hier ist der Ort, wo Künstler inspiriert werden.

Man sagt, hier fahren die Leute her,

um etwas Neues in ihrem Leben zu entdecken.

Man sagt, dass man hier die Liebe findet.

Natürlich hatte ich in meinem Alter keine solchen Erwartungen.

Aber an diesem Tag,

habe ich viel über mein Leben nachgedacht.

Ich habe gedacht, wenn ich in Paris geboren wäre...

oder wenn ich eines Tages Geld hätte,

würde ich dort leben.

Ich habe mir vorgestellt, jeden Tag Briefe auszutragen...

und so die Leute kennenzulernen, die dort wohnen.

Ich bin sicher, dass sie sehr nett sind.

Ich besuchte einen Friedhof,

wo viele berühmte Leute begraben sind.

Ich sah das Grab von Jean-Paul Sartre und 'Simón Bolívar'.

In meinem Buch steht, sie waren berühmte französische Schriftsteller,

sie liebten sich sehr...

und sind deshalb gemeinsam begraben.

Ich sah auch das Grab von einem Mann namens Porfirio Diaz.

In meinem Buch steht, er war 35 Jahre lang der Diktator von Mexiko.

Es war interessant, vor einem so mächtigen Mann zu sitzen,

der jetzt bewegungslos da liegt und nicht sprechen kann, wie ich es kann.

Ich habe an meine Schwester Patty gedacht, die sehr jung starb.

Und an meine Mutter,

die voriges Jahr an Krebs gestorben ist.

Eines Tages werde ich auch begraben werden...

und vielleicht wird mich niemand besuchen.

Das ist mir egal. Da bin ich schon tot.

Aber ich bin kein trauriger Mensch.

Im Gegenteil.

Ich bin ein glücklicher Mensch mit vielen Freunden...

und zwei wunderbaren Hunden.

Nur manchmal denke ich, dass es gut wäre, jemanden zu haben,

mit dem man etwas teilen kann.

Zum Beispiel...

Als ich auf ganz Paris geblickt habe,

hätte ich gerne jemandem gesagt:

Schön, nicht wahr?

Aber da ist niemand.

Ich habe an meinen Ex-Freund Dave gedacht...

und ob ihm die Reise auch gefallen hätte.

Aber ich kam mir etwas dumm vor,

weil ich seit elf Jahren nicht mit ihm gesprochen habe.

Und jetzt ist er verheiratet...

und hat drei Kinder.

Und dann habe ich einen kleinen, schönen Park gesehen.

Ich setzte mich in den Park...

und aß ein Sandwich, das ich gekauft hatte.

Es war sehr gut.

Und dann ist etwas passiert...

Etwas, das schwer zu beschreiben ist.

Als ich so da saß alleine in einem fremden Land,

weit weg von der Arbeit und allen Leuten, die ich kenne,

überkam mich ein seltsames Gefühl.

Es war, als würde ich mich an etwas erinnern,

das ich nie erlebt habe...

und auf das ich immer gewartet hatte.

Aber ich wusste nicht, was das war.

Vielleicht etwas, das ich vergessen hatte...

oder etwas, das mir mein ganzes Leben lang gefehlt hat.

Ich kann euch nur sagen,

ich empfand beides gleichzeitig:

Freude und Traurigkeit.

Aber keine allzu große Trauer.

Ich fühlte mich nämlich...

lebendig.

Ja,

lebendig.

Das war der Moment,

in dem ich begann, Paris zu lieben.

Und der Moment, in dem ich spürte,

dass Paris mich auch liebt.

Jedes davon macht glücklich.

Barkeeper, Champagner für die Damen!

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