All language subtitles for Die Trapp-Familie in Amerika (1958)

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Original subtitles

(Musik)

(Musik)

(Die Kinder summen das Jagdlied)

Ach, lasst mich doch auch mal.

Martina, nun wieder du.

(Summen)

Boing, boing, boing...

Boing, boing, boing... - Hör doch auf!

Ach, Georg, ist das nicht alles herrlich? - Was? Was ist herrlich?

Na, alles! Amerika und... und überhaupt!

Ja! Ich finde.

Danke schön!

So märchenhaft optimistisch bist du nur, wenn du ganz verzweifelt bist.

Verzweifelt? Ich bin nicht verzweifelt. Wirklich nicht.

Amerika ist ein großes und schönes Land, und die Leute sind sehr nett.

America is a big and beautifyl country, and the people are very nice.

Ja. Die Vereinigten Staaten haben 150 Millionen Einwohner.

Wie viel? - Hörst du doch!

150 Millionen. Und kein Aas will uns singen hören!

Agathe! - Stimmt doch!

(Reifen quietschen)

Wehgetan?

Look here, Ma'am! Das ist der Saal.

Ach! Das ist ja ein hübscher Saal, was?

Ja, und das 13. Konzert.

Und die Leute hier sehen eigentlich sehr sympathisch aus.

Und wenigstens 3 von ihnen haben schon die Eintrittskarten in der Tasche.

Mehr, Georg, mehr! Also ich glaube, das wird heute ein richtiger Erfolg.

Was sagen Sie, Doktor? - Ach, Erfolg...

Wir müssen doch endlich mal Erfolg haben!

Lass mich mal. Was schätzt du?

20. - Wenn das 20 sind, kriegst du 'n Dollar.

Woher nimmst 'n du 'n Dollar? - Woher nimmst 'n du 20 Leute?

Nicht mal husten tut einer.

Das hat ja keinen Zweck. 12 Leute.

12! Mehr sind und werden es nicht. Also bitte, Schluss, aufhören,

wir brechen ab! Das ist ja lächerlich! - Was meinst du? Jetzt absagen?

Selbstverständlich. - Unmöglich! Und wenn es nur 12 sind!

Die denken sich was dabei. Und bezahlen! - Aber entschuldige, man kann doch...

Kommt, Kinder, aufstellen. Kommt!

Wo ist denn Rupert? Wo bleibst du denn? - Sie hat mir nur noch 'n Knopf angenäht!

Warum müssen wir das blöde Zeug tragen? In Österreich ging's ja auch ohne.

Wir sind hier nicht in Österreich... - Leider!

Wir müssen uns Amerika anpassen. - Wir singen geistliche Lieder, Rupert!

Das können wir nicht in Lederhosen. - Das ist doch Unsinn! Oder nicht?

Sie verlässt der Mut, Kapitän?

Ich habe als Soldat meinen Mut gebraucht, weil ich zu viele vor mir hatte! 12!

Vorhang auf! Äh... curtain up!

150 Millionen!

La...

(EXULTATE JESU)

Was soll nur aus dir werden, my boy?

Du wirst erzogen mit Kirchenmusik und in einer Bar. Das ist schrecklich.

Come on, Captain. Wollen Sie nicht auch 'n bisschen trinken?

Ja, danach ist mir. - Another Whisky.

12 sind's drin. Und die wahrscheinlich nur aus Versehen.

Ja, das sind so Städte hier, Sir... Ich meine, die soll der Teufel holen.

Kein Fortschritt. Sehen Sie Fortschritt? Können Sie mir das sagen?

Sogar das Zeug hier, das kriegen sie aus New York.

Sagen Sie, was ist das eigentlich, was Ihre Leute da singen?

Ich glaube, "Missa brevis" von Palaestrina.

Aha. Italiener, was? Aber die sind doch sonst viel flotter.

(Musik)

(Unverständlich)

Rupert dahin.

Martina, du dahin. Hände gewaschen? Werner, lass Maria in Ruhe!

Ist doch ganz gleich, wo du sitzt.

(Musik)

Also, ich fand's sehr schön! Die 12 Leute haben geklatscht wie 100!

Es waren neun. Drei sind vorher gegangen. - Ach, Georg...

Wir wollen uns doch nichts vormachen. Wir kommen bei den Amerikanern nicht an!

Milk for the children. - Buttermilk for me, please.

Wie lange sind Sie in Amerika, Patrick? - 20 years, Ma'am. 20 Jahre.

Dann sagen Sie mir, was machen wir falsch? Irgendwas machen wir falsch. Aber was?

Singen tun wir doch nicht schlecht, oder? - Ja, ich weiß auch nicht.

Vielleicht die Musik von diesem Burschen. Wie heißt er noch?

Palästina, nicht?

Die Musik ist großartig! - Ja, aber vielleicht hat Patrick Recht.

Zu... na ja, zu schwer.

Irgendwie unverständlich für Amerikaner. - Die Amerikaner sind auch nur Menschen!

Wenn Sie mich fragen, Father, sie sind eine besondere Sorte Menschen.

Wir können doch keine Schlager singen. - Ja, aber was sollen wir tun?

Vielleicht steht es hier drin.

Von Mr. Samish? Der und seine Briefe! Ich will ihn jetzt gar nicht lesen.

Geben Sie mir den Brief.

Was soll schon drinstehen?

Dass wir keinen Erfolg haben, dass wir nur Geld kosten

und dass wir uns mehr anstrengen sollen. Das wissen wir doch alles.

Der soll lieber Reklame für uns machen. Uns kennt ja hier keiner!

Wie sollen denn so die Leute kommen? - Reklame kostet Geld.

Bitte, was steht denn in dem Brief?

Er löst unseren Vertrag. Das Einzige, was er uns noch bezahlt,

ist die Rückreise nach New York. - Das ist doch nicht möglich.

Wir haben doch noch 18 Konzerte vor uns. Das ist doch abgemacht und unterschrieben!

Willst du ihn verklagen? - Ja! Er hat unterschrieben!

Ja, und das gilt doch noch.

Also...

Zurück nach New York.

Und dann? Was machen wir dann?

New York ist eine Stadt, die keinen Mensch im Stich lässt.

Also gut, wenn's sein muss, fahren wir nach New York.

Aber wir wollen unser Essen nicht kalt werden lassen.

Komm, Herr Jesus, und sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast.

Amen.

(Musik)

(Musik)

(Musik)

(Musik)

(Musik)

(Musik)

Komm mal runter da! - Hey, look at the guitar!

Where are you from? Let's see it. - Yeah, let's see it! Come on!

Can you play? Let's see it. - Sure I can.

Hey, what are you doing here?

Eine schöne Wohnung ist das nicht. - No, Ma'am.

Ehrlich gesagt, sie ist scheußlich. - Yes, Ma'am.

So eine scheußliche Wohnung hab ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen.

Maria, komm schnell mit. - Sie hat nur ein Gutes:

Sie ist für 3 Monate bezahlt.

Thank you. Moment, please.

Was sagen Sie, Doktor? - Ich würde Sie gern trösten, aber...

Thank you.

Wir sehen uns ja am Abend, ja? Auf Wiederschauen, Patrick, alles Gute.

Und was machen Sie jetzt, Patrick? - Ja...

Ich werde wohl wieder ein Taxi fahren. Und wenn Sie wieder singen,

dann komm ich und fahr Sie wieder.

Vielleicht verlernen wir ja das Singen.

Oh, I don't hope, Ma'am. Mir hat es immer sehr gut gefallen.

Now I must go... Ich muss gehen.

Das ist eine Gegend, da nehmen sie mir noch meinen ganzen Wagen auseinander.

Goodbye. - Goodbye, Ma'am, all the best for you.

Kinder! Patrick will gehen.

Thank you very much, and a nice time! - Goodbye, goodbye.

Wiedersehen. - Goodbye, Patrick, good luck.

Goodbye, Sir. All the best for you. - Good luck!

Hey, hey, hey!

Wer wird denn so raufen?

Let's go to Astor Street. - Yeah, come on, let's go.

Hallo, Father!

Wait a moment! Ich fahr in die Garage.

Wo wohnen Sie? Soll ich Sie nicht mitnehmen in meine car?

Danke, mein Hospiz ist ganz in der Nähe.

Eine Frage, was mich noch interessiert. Warum machen Sie nicht Schluss?

Sie finden hier überall einen Job. Geistliche sind hier nämlich Mangelware.

Ich bin mit dem Schicksal dieser Familie so sehr verbunden. Soll ich sie verlassen,

jetzt, wo es ihnen schlecht geht? - That's right.

(Musik)

Kommt heraus, bitte!

Agathe, bitte setz dich. So, jetzt holt einmal alle euer Geld heraus.

Wie viel haben wir noch? Ich habe einen Dollar und 12 Cents.

Und ich habe 64 Cents.

2 Dollar. - Woher hat der denn 2 Dollar?

Woher kommt das, Werner? - Na ja...

In Pittsburgh war so 'n Spielautomat... - Du hast gespielt?

Und gewonnen! - Ihr wisst, das ist verboten!

Na ja, immerhin, 2 Dollar sind 2 Dollar.

Hat vielleicht noch jemand etwas? - Nein.

Dann beträgt unser Vermögen genau 3 Dollar und 76 Cents.

Ziemlich wenig für 10 Leute in New York. - Ja. Genauer gesagt: fast gar nichts.

Also, Johannes muss seine Milch haben.

Und wir könnten vielleicht Obst essen. Ich hab da unten ein Geschäft gesehen.

Da gibt's 'ne ganze Menge Obst für das da. Und... gesund ist es ja, Obst.

Als ich jung war, hab ich wochenlang von Obst gelebt.

Hat jemand etwas gegen Obst? - Muss das lange sein?

Nein, das ist jetzt nur so eine Zeit. Das geht vorbei, Martina.

Sehr bald. Da bin ich sicher.

(Musik)

(Schiffssignal)

(Musik)

Georg... - Ja?

Wir sind ziemlich am Ende, ja? - Ganz.

Ganz am Ende. Wir wollen uns nicht belügen.

Nein.

Nein, sagst du? Ich dachte, jetzt käme wieder irgendetwas Heldenhaftes von dir.

Nein.

Dann weiß ich erst, wie schlimm wir dran sind.

Weißt du, Georg...

Du bist ein Teil meines Lebens. Du und die Kinder.

Und ich hab immer gedacht, das ist der eigentliche Reichtum.

Und das denk ich auch noch.

Aber ein bisschen Geld wär nicht schlecht. - Tja...

(Musik)

Soll ich nicht den Ring verkaufen, den ich von dir zur Hochzeit gekriegt hab?

Das sind immerhin 2 Monate Leben. - Nein, das tust du nicht, bitte!

Eher verkauf ich meinen Orden. - Was? Den Maria-Theresien-Orden?

Nein, Georg, das darfst du nicht tun.

Außerdem kriegst du nichts dafür, glaub ich. Lohnt sich gar nicht.

Dann arbeite ich als Portier in einem Hotel.

Baron Trapp als Portier. - Na? Schlecht?

Unsere Aufenthaltsgenehmigung gilt nur noch für ein halbes Jahr.

Glaubst du, dass sie verlängert wird? Hier muss man Geld verdienen...

oder man fliegt hinaus.

Ich hab Angst, Georg. Zum ersten Mal richtige Angst.

Hast du keine? - Doch.

Ich habe sie auch. Nur...

Das ist das Einzige, was ich gelernt habe: mit der Angst umgehen.

Portier Trapp... trägt ganz leicht ganz schweres Gepäck.

Komm...

(Musik)

Die ganze Sache ist gar nicht so schlimm. Ich wüsst schon, wie wir da rauskommen.

Wie? - In Pittsburgh müssten wir sein.

Denkst du denn, du gewinnst immer? - Wir sind eben keine Amerikaner..

Deshalb mögen sie uns nicht. - Aber wir sind doch jetzt Amerikaner.

Nein, Flüchtlinge sind wir. - Patrick sagt, das ist das Schlimmste!

Verhungern wir? - Doch nicht in Amerika!

Vielleicht ganz langsam. Die kriegen dann Obst!

Unten hängt einer. Ein Spielautomat. Unten in der Bar hab ich einen gesehen.

Du hast doch kein Geld. - Doch, meine 2 Dollar.

Das darfst du nicht. - Gehste mit?

Ja. Aber wenn wir Vater begegnen? - Wir gehen hinten über die Feuerleiter.

Das ist gut! - Ich geh mit!

Nein, ihr bleibt hier! Das ist Männersache!

Verloren. Alles.

Das muss am Apparat liegen! Der in Pittsburgh war viel besser.

Und was machen wir nun? Ich geh nicht rauf!

Hast du denn gar nichts mehr? - Nee.

Scram, kids. Scram!

Der braucht das gar nicht! So voll, wie der ist. Ach, komm.

(Schiffssignal)

(Schiffssignal)

Wollen wir nicht lieber als Schiffsjungen gehen?

Dann brauchen wir nicht da rauf! - Ja...

(Singt lallend)

Das nennt der singen?

When my heart was young and...

(Singen das englische Lied)

Come here.

(Englisches Lied)

(Englisches Lied)

So, nun pack aus!

Zeig mal! - Oh, ist ja toll!

Wie viel ist es denn? - 3 Dollar 75.

Ich wollt, ich hätt eine Fiedel dann zöge ich durch die Welt.

Und würde ein Liedchen spielen für den, dem es gefällt.

Ich hab einen Taler, den schenke ich dir,

du musst mir nur sagen, was kaufst du dafür.

Ich kaufe mir eine Fiedel und ziehe dann durch die Welt.

Und werde ein Liedchen spielen... - Sie können doch jetzt nicht singen!

Sie wecken ja alle Leute auf! - Lass!

Ich wollt, ich hätt eine Flöte und könnte drauf musizieren.

Mit Fink, Amsel, Drossel, Meise im Duett fröhlich tirilieren.

Ich hab einen Taler, den schenke ich dir.

Du musst mir nur sagen, was kaufst du dafür.

Ich kaufe mir eine Flöte und werde drauf musizieren.

Mit Fink, Amsel, Drossel, Meise, im Duett fröhlich tirilieren.

Juchhei!

I beg your pardon. - Why stop the kids?

Wir hören schon auf. Entschuldigen Sie.

Deutsche? - Österreicher.

Warum singen sie nicht weiter? - Let them go on singing!

Das ist die Bronx-Lilly. Die hat früher selber gesungen!

In Dancings und Kaschemmen. Sie sagt, sie sollen weitersingen.

Weitersingen? - It was wonderful, Ma'am.

I've never heard such music like that before. Please, go on.

Thank you. - Tja, sie wollen, dass ihr weitersingt.

Thank you. - Ja.

"Brünnlein"

Wenn alle Brünnlein fließen, so muss man trinken,

wenn ich mein Schatz nicht rufen darf, tu ich ihm winken.

Wenn ich mein Schatz nicht rufen darf,

ju, ja, rufen darf, tu ich ihm winken.

Ja, winken mit den Äugelein und treten auf den Fuß,

s'ist eine in der Stube drin, die meine werden muss.

S'ist eine in der Stube drin,

ju, ja, Stube drin,

die meine werden muss.

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7... ja. - Alle.

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7... Ja, stimmt.

(Maria) Hier muss es doch irgendwo gewesen sein.

Da drüben ist es ja. - Natürlich, das ist das Haus dort.

Vorsicht! Aufpassen! - Na, kommt. Schnell!

Da steht's ja: Samish.

Viel Glück!

Wir gehen jetzt alle gemeinsam hinein, stellen uns auf,

und dann soll er uns ins Gesicht sagen, dass er uns nicht mehr singen lässt.

Mit den Kindern? Das wäre doch unfair.

Wartet hier, ich geh hinein. - Du? Wirklich?

Heiß Flagge! Ran an den Feind. - Na, dann...

Mach's gut.

Ja, setzen wir uns.

Was passiert denn jetzt?

Unser Schicksal entscheidet sich hinter der Tür da.

Rupert! - Ja.

Ja. Vielleicht sollten wir so singen. - So? Aber so kann man doch nur schwimmen,

und doch nicht singen! - Patrick sagt, hier ist alles anders.

Ach, Unsinn!

Komm. Rosmarie hat Recht. In so was kann man wirklich nur schwimmen.

Martina, komm her! Das tut man nicht! - Aber man hört ja gar nix.

Na, so was!

Wenn der Samish nun Vater rausschmeißt? - Er schmeißt ihn nicht raus!

Er wirft ihn raus. Das heißt, das tut er natürlich ganz bestimmt nicht.

Na? Georg, was ist los?

Seht mal, Kinder, die große Zigarre! Es ist alles in Ordnung, wie?

Zigarren bekommt man, wenn nichts in Ordnung ist.

Samish wünscht uns alles Gute, aber wir wären nichts für Amerika.

Kommt, wir wollen gehen.

Äh... Sir?

Please!

Kaufst du uns jetzt einen Fisch? - Heut nicht, Martina.

Kriegen wir jetzt wieder Obst? - Sei ruhig, Martina.

Wir müssen uns irgendwas überlegen und dann tun.

Ich weiß nur noch nicht, was.

Na?

Wenn Sie fragen wollen, wie's war: Nein. Samish hat "nein" gesagt.

What's the matter? - Nothing. He kicked them out.

What?

Come on, get up.

Samish! Who the hell is Samish? They gotta go to Harris. Tell them!

Sie sagt, Samish ist ein Idiot! Sie kennt einen hier,

einen gewissen Harris. Ja, sie hat ihn früher auch gehabt,

als mit ihr noch was los war. Harris ist 'n Agent, 'n ganz großer.

Natürlich! Es gibt doch nicht nur einen Agenten in New York!

Ich glaube, Sie helfen uns sehr. Wir haben allen Grund, Ihnen zu danken!

Ich rufe ihn gleich an!

La... Kommt, kommt, einsingen!

La...

(Einsingen)

Sollten wir nicht lieber so etwas singen? - Nein.

Amerika mit den alten Meistern der Kirchenmusik bekannt zu machen,

das ist unsere Mission. Das war doch klar. - Ja, ja, ja.

Ich meinte auch bloß, weil... Martina, was kaust du denn da?

I get it from the Bronx-Lilly. - "I got it"!

Die kleben sie alle unter 'n Tisch. - Warum?

Dass sie's wiederfinden.

The Trapp-Family, please. - Kinder, es geht los!

Wohin damit? Komm, bitte, nimm du's.

The Trapp-Family now.

This cat sings, too? What want they to do? - I guess so. Something by Palaestrina.

Palaestrina? - Yeah.

(Geistlicher Gesang)

Ok, that's enough!

Thanks. - Aber das Schönste kommt ja erst!

Please, Mr. Harris... - Thank you!

Wonderful. Hello! - Hello.

Who are they? They sing like angels.

You are the only one in all of America who think so. That's all, thanks.

Die zweite Kadenz war noch nie so klar und sauber. Ihr wart wunderbar!

Kein Erfolg? - Ja, ich begreife es auch nicht.

Ich war noch nie so zufrieden wie heute. - Aber er kann uns doch nicht einfach...

Bitte... Kommt.

Schön war's. Gratuliere, Maria.

Ausgezeichnet!

Ich hab euch noch nie so gehört. - Sehen Sie, das sag ich doch auch.

Was sagt denn Harris? - Thanks.

Na, das ist doch gut! Das ist...

Weiter nichts? - Auf Deutsch heißt das so viel wie:

Haut bloß ab. - Kriegen wir jetzt wieder Obst?

Wiener? - Nein, aus Salzburg.

Salzburg. Herzig!

Ich bin in Wien geboren, aber schon 30 Jahre hier in den Staaten.

Mein Mann ist John D. Hammerfield. Sie kennen den Namen?

Nein. - Was?

Sie kennen nicht John D. Hammerfield? Eisen, Stahl! Detroit, Pittsburgh!

Ich weiß nicht, wo überall. Bergwerke hat er auch. Glaube ich!

Ich nehme an, es geht ihm gut. - Gut? Er macht Millionen im Jahr.

Glaube ich wenigstens. Sie haben wunderbar gesungen!

Sie sind eine Familie? - Ja.

Alles Ihre Kinder, Mister... - Trapp. Baron Trapp.

Nein, so was! Ein Baron? Und...

Und das alles sind Baronesserl? Singende Baronesserl!

Mein Mann gibt morgen einen Empfang. Deshalb bin ich hergekommen zu Harris.

Ich wollt was von ihm haben. Was Besonderes.

Und jetzt hab ich's! Sie müssen kommen! Unbedingt!

Donnerstag Abend. Hier ist meine Karte.

Die Gage für eine Attraktion ist 300 $. Sie kommen und singen, ja?

Herzig. It's ok, yes.

Remember, Thursday. Grüß euch Gott miteinander.

Grüß Gott!

Und alles Ihre Kinder, Baron. Bravo!

300 $ hat sie gesagt. Das ist das Einzige, was ich genau verstanden habe.

Und Bergwerke hat er auch. Glaubt sie wenigstens.

Na ja... Geh ma.

Mrs. Trapp! - Ich weiß Bescheid.

Wir kommen nicht infrage. Nicht für Sie und nicht für Amerika.

I beg your pardon?

Mr. Harris said "no".

I'm sorry.

Oh...

Hello, Fräulein! Hello, Miss!

Pardon me. Bitte, warum haben wir keinen Erfolg?

Was für einen Fehler machen wir? Ich meine...

Where is our mistake? You understand?

You've got no sex appeal. That's it. - Of what?

Sex appeal. - Aha.

Thank you very much.

Sex appeal... Wir haben keinen Sex appeal.

Sex appeal?

Maria! - Ja?

Kommst du? Wir wollen gehen. - Geht schon vor. Ich komm gleich.

Was hast du denn vor? - Das erzähl ich dir später.

Ja... Kommt, Kinder.

May I help you, please?

Bitte... Please...

Sprechen Sie Deutsch? German.

Sorry, Miss.

Ich möchte gern... Haben Sie etwas über...

Sex appeal?

Besonders für Konzerte.

Sex appeal! You understand? - Something about sex appeal?

Yes!

You can't read about sex appeal. - No?

Oh...

Für Konzerte, verstehen Sie? For concerts, you understand?

Just a moment, please.

A German. I think, she doesn't know what sex appeal means.

She wants a book about it.

Ma'am, you really don't understand what sex appeal is?

No. Ich bin von Österreich. From Austria.

Oh, I'll show you, now. Look at me.

Now say: cheese! - Cheese?

No, no, Miss. Look at me.

Look! That's sex appeal! - For concerts?

To have sex appeal means to display your feminine charms.

Masculine, too. - But she wants to know! Look, Miss!

Sie verstehen mich ja nicht. Ich sing doch nicht mit der Kniekehle!

She has it! That's sex appeal, Miss. - She has it!

Oh...

Thank you. Thank you very much. I think, I know it now.

Ich glaube, ich weiß es jetzt. Danke schön. Besten Dank. Goodbye.

Goodbye. Come back.

(Musik)

Hallo, Miss!

What's up, girly? Are you trying to become Miss New York?

Excuse me, ich verstehe nicht. I don't understand.

Ich hab nur was ausprobiert. - Deutsch! Ich auch sprechen Deutsch.

Ich haben gelernt in Köln. You aus Köln? - No.

Ach, Köln... wonderful!

Der große Dom, der old daddy Rhein. Oh, I'll never forget it.

Niemals ich vergessen. Und die Frolleins! Ich liebe die Frolleins aus Köln.

Haben Sie sich eins mitgebracht? - No, I'm not married.

Keine Frau.

Wollen Sie? - Was will ich?

Was? Sie wollen mich heiraten? - Heiraten! Das ist das Wort!

Heiraten. Ich habe vergessen, eine Fräulein in Köln zu fragen,

ob sie mir will heiraten. Jetzt I ask you.

Ich bin gar nicht aus Köln. Erstens. Und zweitens...

Na, wenn ich Ihnen das erzähle... Ich habe 8 Kinder!

8 children I have. Aber besten Dank für die gute Absicht.

Einen Mann hab ich schon. Aber wenn ich mal einen eigenen Schornstein habe,

denke ich an Sie. - Yes, Ma'am, don't you forget me?

Nein. Und außerdem hab ich jetzt was vor. Ich werde einen Mr. Harris besuchen,

und dem werde ich eine Rede halten! Von wegen kein sex appeal! Goodbye...

Oh, Ma'am! You got yourself all dirty.

Oh.

Danke! Das bringt Glück.

8 children. Das sind die Frolleins aus Köln. Immer was los.

There is lots of reasons, Mrs. Trapp. There's...

Explain it to her.

Well... Mr. Harris meint, in der ganzen Familie ist...

kein... kein Schwung drin. Es ist, als stehen auf der Bühne lauter...

How did you say? Wet dogs? - That's right.

Gosh... Lahme Enten herum. - Lahme Enten? Sagten Sie lahme Enten?

Bin ich eine lahme Ente? Und meine Kinder, alles lahme Enten?

Ich sage Ihnen mal was, Mr. Harris... Bitte übersetzen Sie's ihm!

Sie sitzen da bequem in Ihrem Stuhl. Was heißt bequem? Lahm sitzen Sie da!

Sie sind eine lahme Ente! Ich habe 8 Kinder, Mr. Harris!

Und mit 8 Kindern stehen wir vor New York, vor den ganzen Vereinigten Staaten allein!

Wissen Sie, was dazu gehört? Mehr, als Sie sich vorstellen können!

Und wenn Sie glauben, ich kapituliere, dann irren Sie sich!

Und wenn wir alle Teller abwaschen müssen! Und wenn mein Mann für Piefkes und Pafkes

Koffer schleppen muss! Und... - It's ok! I didn't understand a word,

but I've to admit you've got temperament. I never saw such a woman! I'll manage you.

Was hat er gesagt? - Er sagt, Sie seien keine lahme Ente.

Und er gibt Ihnen einen Vertrag.

Wirklich? - Ja, wirklich.

Ihre Aufenthaltsgenehmigung ist doch in Ordnung, ja?

Ja, das ist alles ganz in Ordnung.

Ich kann es gar nicht verstehen. Nur, weil du noch einmal bei ihm warst?

Großartig! - Fahren wir dann wieder los?

Wir holen uns den Patrick wieder. - Und richtig zu essen kriegen wir auch?

Du sagst es und ich glaub dir auch. Aber wieso?

Ich weiß auch nicht. Ich hab ganz einfach mit der Faust auf den Tisch gehauen,

und es hat ihn offenbar glücklich gemacht. - Schwer zu verstehen, diese Amerikaner.

Du verstehst sie besser als ich. - Das war reiner Zufall. Und ich...

Also, etwas hab ich euch ja noch nicht gesagt.

Er gibt uns den Vertrag, ja, aber... - Aber?

Er sagt, er muss vorweg Propaganda machen. Reklame, versteht ihr?

Ja, das haben wir doch immer gesagt! - Ja, ja, ja.

Aber dafür müssen wir ihm 5.000 Dollar geben. Vorschießen.

Leihen. Die verrechnet er dann später.

Was? 5.000 Dollar?

Aber woher sollen wir denn die kriegen? Das ist doch Wahnsinn, Maria!

Irgendwoher! Wir kriegen sie schon.

Ich habe 500!

Was, du hast...

Dein Ring, ja? - Ja.

Na, das wär doch komisch, wenn man wegen Entkräftung ins Hospital kommt

und hat 'n Brillantring am Finger, was? - Das hab ich mir auch gedacht.

Hier sind noch 60 Dollar. - Dein Orden?

Du verdienst einen neuen Orden für Tapferkeit in Amerika.

Das sind aber noch lange keine 5.000.

Morgen ist doch Donnerstag, ja? Und da gehen wir doch zu Mrs. Hammerfield.

Und was hat sie gesagt? Eisen und Stahl... - Und Bergwerke. Glaubt sie wenigstens.

Willst du sie anpumpen? - Vielleicht. Aber erst gehen wir mal hin.

Was sagte Schwester Raphaela? Wenn Gott uns eine Türe zuschlägt,

dann öffnet er uns ein Fenster.

Alles sehr reiche Leute, ja? - Die reichsten von New York.

Da weiß ich, was jeder auf der Bank hat. Glaub ich wenigstens.

So glad to see you! I hope you will have a very nice evening.

Thank you.

Mr. and Mrs. Stone. 30 Millionen Dollar.

How do you do? - Hello! So glad to see you, Mr. Johnson!

Mr. Johnson mit seinen Töchtern. Öl und Schiffe. 60 Millionen Dollar.

So glad to see you! You look lovely, darling.

Oh, thank you.

Mr. and Mrs. Higgins. 80 Millionen Dollar!

Zähl das mal zusammen, Georg. - How do you do? How are you, Mr. Brooks?

Very glad to see you. - Mr. Brooks, 1 Million Dollar.

Armer Kerl.

Ach so...

Ich glaub, das sind jetzt alle. I think, they are all here now.

Jetzt werde ich Sie ankündigen. - Bitte, ich möchte Sie etwas fragen.

Ich möchte es lieber jetzt tun als später. Mr. Harris hat uns einen Vertrag gegeben.

Das war doch selbstverständlich. Ich hab nie einen besseren Chor gehört.

Nur, er will... für die Reklame, verstehen Sie,

vorweg will er 5.000 Dollar. - Ja, Publicity ist sehr wichtig hier!

Die Leute müssen Sie kennen lernen. - Aber wir haben die 5.000 Dollar nicht.

Nicht? Sie haben keine 5.000 Dollar? - Nein.

Und ich wollte Sie fragen... Wir sind doch noch nicht lange hier.

Vielleicht wissen Sie eine Bank, die... - Aber reden Sie doch nicht. Bank!

John D. macht das! John? - Oh, what did you say, darling?

They need 5.000 Dollar for publicity and so on.

Indeed?

But not from me! - Er hat "nein" gesagt.

Sorry, da kann man nix machen. Was wollen Sie singen?

Ja... eine Bach-Motette. Dr. Wasner sagt, darin wären wir unübertrefflich.

Sie werden sie von niemandem besser hören. Wir sehen unsere Mission darin.

Bach? Na, Bach ist sicher sehr schön, Vater Wasner...

Baronin, tun Sie mir die Lieb, singen Sie was Wienerisches.

Bitte! Einen Walzer, bitte!

Sehr gern, Mrs. Hammerfield. - Frau Baronin, heute Abend!

Bei so vielen Zuhörern! Unsere Mission... - Für 300 Dollar sing ich Schlager!

So weit bin ich jetzt. Und außerdem ist das hier privat und nicht öffentlich!

So öffentlich waren wir in Amerika noch nie! Ich...

Kinder, wir singen nicht Bach, sondern "G'schichten aus dem Wienerwald".

Hast du die 5.000? - Nein, aber wir kriegen's schon.

Was? Was zu essen? - Die 5.000!

Dann sing ich lauter. Ihr auch? - Ladies and gentlemen,

I have the honour and the privilege to present the sensation of New York:

One family, eight persons,

belonging to the high nobility of Austria, will now sing together.

Please, sit down.

Doktor, die "G'schichten aus dem Wienerwald"!

("Mein Wienerwald, wie bist du schön")

(Lautlos)

("Mein Wienerwald, wie bist du schön")

(Lautlos)

("Mein Wienerwald, wie bist du schön")

The cheque... Sir!

The cheque I gave you.

Please.

("Mein Wienerwald, wie bist du schön")

("Mein Wienerwald, wie bist du schön")

("Mein Wienerwald, wie bist du schön")

Darling, meine Landsleut! Das ist Wien, Darling, was sagst du?

Er hat in 30 Jahren nie Deutsch gelernt. Er versteht mich nicht.

How did you like them, darling? - Ok, darling!

But under one condition: Ten percent of their business for me.

Oh! Thank you. Thank you very much!

Was hat er denn gesagt? - Er gibt uns das Geld.

Mit 10 % Gewinnbeteiligung. - Er gibt es Ihnen. Er glaubt an Sie!

Deshalb will er auch die 10 Prozent. Ist das nicht herzig? Sind Sie glücklich?

Fast.

Wir sind sehr glücklich, Mrs. Hammerfield.

10 % für den Glauben an uns, ist das zu viel?

(Musik)

Allright, come down three steps. One, two...

That's fine. Look up! Higher! - Ganz hinauf!

Kommt schon! - Mami, wie hoch hier die Häuser sind!

(Musik)

Down a little. Down further. Down.

Ihr sollt runterschauen! - Werner, die Nase tiefer!

Mami, wie klein hier die Häuser sind! - Thank you.

And now you. Go over there.

Go further... - Hier vielleicht?

That's fine. Now turn this way, please. And smile. Say "cheese"!

Warum eigentlich immer "cheese"? - Weil man dabei immer die Zähne zeigt.

"Cheese", sieht aus wie Lächeln. - That's good. Hold it.

Ok, everybody say "cheese", come on! - Cheese...

What about this here?

Nein. - But why not?

I thought, you were in a nunnery. - Ja, stimmt, ich war in einem Kloster.

Aber das bitte nicht. - Setz doch mal auf, Mami.

Oh ja, setz mal auf!

Ich hab dich nie darin gesehen.

(Musik)

(Musik)

That was great, thank you.

(Musik)

(Musik)

(Musik)

Danke.

Werner. Werner! Komm, gib das vor. - Müssen wir jetzt wieder singen?

Ja, singst du denn nicht gern? - Nee, ich will Englisch lernen.

Wenn ich das gut kann, dann werd ich Zeitungsjunge.

Alle Zeitungsjungen werden Millionäre! Und wenn ich Millionär bin,

brauchen wir alle nicht mehr zu singen. - Und ich dachte, du singst gern.

Du singst doch am besten von uns allen. - Klar sing ich gern. Aber nicht so viel.

Maria? - Ja?

Ich möchte dir etwas sagen.

Manchmal habe ich es gar nicht gern, wenn du mir was sagen willst.

Du bist obenauf, ja? - Ganz obenauf.

Ich wollte nur sagen: Fall nicht herunter.

Warum?

Wir haben es geschafft, dass die Leute neugierig auf uns sind.

Die Zeitungen waren voll mit Bildern. - Ja, auf denen du wunderbar aussiehst.

In Hollywood verlieren wir dich. Vielleicht braucht man da einen wie dich.

Maria, bitte, sei doch ernst. Das Problem, ich meine,

unser Problem ist doch geblieben. - Was für eins?

Dass wir noch immer keinen Erfolg haben.

Ach so, ja...

Und diese Tournee geht einmal zu Ende. Was dann?

Dann flechten wir Weidenkörbchen... - Was, Weidenkörbchen?

Ja! Darin setzen wir unsere Kinder aus, und ich gehe als Nachtclubsängerin.

Maria, ich liebe dich! - Wie kommst du denn jetzt darauf?

Ich finde die Gelegenheit unmöglich!

Sorry, Ma'am!

Vor uns liegt die Stadt, die wir erobern wollen.

Das ist aber eine hübsche Stadt, nicht? Die Leute sehen alle so freundlich aus.

Obwohl sie gar keinen Grund haben. Denn sie wohnen ja nicht in New York.

(Unverständliche Gespräche)

So weit ich sehen kann, nichts als Leute. Und nur weil sie uns fotografiert haben.

Das ist das Geheimnis der Publicity. - Und deine Fotos waren die besten.

Muss ich jetzt mitsingen? - Bloß nicht! Komm, bitte, nimm mal...

(Das Baby weint) Ach, Gott! Kinder, der Saal ist voll!

Lass mich doch mal dahin!

Also, heute muss es klappen! Oder es klappt nie!

Hoffentlich haben Sie gut ausgewählt! - Bestimmt. Johann Sebastian Bach.

Ready? - Ok, Ma'am.

Kinderchen, aufstellen! Notenblätter!

Jetzt glaub ich das mit den 150 Millionen.

(Musik von Johann Sebastian Bach)

Singen ganz ordentlich, nicht? - Ja...

(Lautlos)

Och, 3 oder 4, das macht doch nichts, Patrick, bei 1.000.

1.000 sind drin, schätze ich. Pst, ruhig sein, Mami singt.

Listen, Gent! Das ist nicht sehr höflich. That is not very polite to leave...

before they have finished! - Go to hell! I have canaries at home,

I don't understand them either. - Kanarienvögel hat er zu Hause, sagt er,

und die versteht er auch nicht! - Lass ihn, wenn's ihm nicht gefällt.

It's ok. - Who are you?

Ich bin der Vater. I'm the father of the canaries, you understand?

Kanarienvögel!

Rausgelaufen sind sie. Ich hab's gesehen! - Ja, vielleicht waren es Leute, die...

Na, ein Arzt vielleicht, der wegmusste! Es gibt doch, ich meine, es...

Nee! Die wollten uns nicht mehr hören. - Ich glaub auch, denen gefiel's nicht.

Idioten! - Was ist denn das für ein Wort, Martina?

So etwas sagt man nicht. Das sind eben Leute, die...

Das Verständnis fehlt ihnen. Obgleich ich nicht begreife,

warum sie unsere Musik nicht mögen. Was ist das?

Was meinen Sie? Schöne Idioten, was? - Sie haben völlig Recht, Frau Baronin.

Maria, ich habe das Gefühl, wir stehlen Mr. Harris das Geld.

Wir sollten lieber gleich Schluss machen. - Nein!

Ich ertrage es einfach nicht, dass die Leute für ihr Geld...

nicht das bekommen, was sie erwarten. Das ist doch eine Art von Betrug.

Wie kannst du denn so etwas sagen, Georg? Vor den Kindern und mir ins Gesicht sagen!

Betrug! Das ist ja, als ob...

Du fällst mir ja in den Rücken! Ja, genau!

Maria, das will ich doch nicht! - Du fällst uns allen in den Rücken!

Bringen Sie mal seine Seele in Ordnung! Kommt, setzt ihr euch mal hierher...

und lasst mich mal da vorne hin!

Wie es auch ist, eines darf es bei uns, in dieser Familie, nicht geben:

Streit. Wir brauchen Geduld. - Ach, Geduld! Wenn es so etwas gibt,

dann halt ich den Weltrekord in Geduld. - Na, dann verbessern Sie Ihren Rekord.

In diesem Land geht's rauf und runter. Das gehört dazu.

Das nimmt bei uns keiner wichtig.

Bei uns geht's nur runter, Patrick. - In diesem Land ist alles möglich!

Auch, dass es wieder raufgeht.

Danke, Patrick.

Was ist das denn für eine Gegend hier? - Ach... Vermont, Ma'am.

Hier produzieren sie Grabsteine. Eine sehr vernünftige Beschäftigung,

wenn man die Leute hier kennt. Da, sehen Sie nur!

Sehen Sie sich doch mal das Dorf an, Patrick! Das sieht ja aus...

Na, das ist doch wie in Österreich!

Und Berge gibt es, richtige Berge. Ach, halten Sie doch mal an. Ja, bitte!

Wait a moment.

Habt ihr hinausgesehen? - Wie zu Hause!

Warum halten wir denn an? - Weil es hier wie zu Hause ist!

Aber wir haben's eilig! - Wir steigen aus!

Ich darf hier nicht stehen bleiben. Ich muss erst von der Straße runter.

Kinder, steigt aus! Vertretet euch 'n bisschen die Beine.

Schau mal, die Schafe! - Ja, 'ne ganze Herde!

Mei, ist das schön! - Müssen wir heut Abend singen, Mami?

Erinnert es euch nicht ans Salzkammergut? - Ein bisschen, ja.

Was ist denn, Maria?

Wie zu Hause, siehst du das?

Ich sehe alles.

(Er jodelt)

(Gesang)

(Jodeln)

(Gesang)

(Jodeln)

(Gesang)

Wie zu Hause.

Kommt, wir gehen ein bisschen.

Brechen wir die Tournee ab, Ma'am? - Nein, nur etwas Luft für die Lungen.

Was kann man nur an einer Gegend finden, die Grabsteine produziert?

Und Zeit haben wir auch nicht. - Das ist aber ein hübsches Haus!

Findet ihr es nicht hübsch? Doktor? - Scheint niemand drin zu wohnen.

Das kommt vor. Die leben eine Weile hier, dann gehen sie in die Stadt.

Wenn ich hier leben könnte, ich würde nie von hier weggehen.

Guckt mal, die Ruine! Fabelhaft! - Was findest du hier so fabelhaft?

Also, ich find's auch fabelhaft. Gleich zum Einziehen.

So ein Haus brauchten wir, Georg!

Das ist doch Luft! Da ist Weite!

Hier kann man atmen. - Na, kauf's doch.

Du hast selten was so Vernünftiges gesagt. - Ich wette, sie überlegt es wirklich.

Platz hätte es, das musst du zugeben. Na, und der Blick! Südseite, Sonne!

Man könnte Kühe und Pferde halten. Ach, stell dir vor,

eigenes Brot und eigene Milch und... - Hallo, Maria, komm zu dir! Stop it!

Wie?

Hello! Hello, Mister! - Hello, Ma'am!

I see this house. Ein schönes Haus.

Ist es leer? Ähm... - Empty.

Ach ja, empty. - Yes, Ma'am.

Ist es zu verkaufen? Ich meine... Is it to sell?

You are interested? - Yes.

Stoppen Sie sie, sie kauft es wirklich. - Aber sie kann es doch nicht bezahlen.

Gewöhnliche Menschen. Sie schon. Sagen Sie ihr, dass es Gottes Wille ist,

es nicht zu kaufen. - Hey!

(Jodelt)

Thank you very much. Heb sie gut auf.

Das ist die Adresse des Besitzers.

Lieber nicht! Vielleicht verlierst du sie. Weil du sie verlieren willst!

In drei Monaten müssen wir wieder fort. Und du willst Häuser kaufen!

(Hupen) Das ist Patrick. Das Konzert!

(Pfiffe, unverständliche Gespräche)

Where the devil can they be?

20 minutes later, already! - Entschuldigung. Excuse me.

Na, los! Wir sind 20 Minuten zu spät!

(Johlen, Pfiffe)

We must begin this minute! - Nicht mal umziehen dürfen wir uns!

Endlich mal amerikanisches Tempo! - Georg! Wo sind denn die anderen?

Augenblick!

Rosi, bleib hier! Wo ist denn Martina? - Die versteckt bloß ihr Kaugummi.

Hier, deine Jacke! Wo ist Dr. Wasner? - Hier.

Entschuldigung. Hedwig und Agathe fehlen doch noch!

Immer diese Mädchen! Wo sind denn die? - Der Vorhang, Mami!

Ach, Vorhang! Putz dir die Nase! - Der Vorhang ist doch offen!

Ach, du liebe Zeit! Oh, heaven!

I beg your pardon! Wir haben uns verspätet, weil...

We are late, because...

Werner!

We lost time on the way! - Yes, he said it.

Wo kommt ihr denn jetzt erst her? I beg your pardon.

Ich sing nämlich nicht nur, ich bin auch die Mutter von den Kindern.

It's so difficult to be a mother and have a lot of children.

Wo ist denn die Gitarre?

That's Patrick, our driver. - Sorry, ladies and gentlemen, we're late.

I did what I could, drove like the devil, but we had the priest with us,

and I knew that God would help me.

Was haben Sie gesagt? - Ich bin gefahren wie der Teufel,

aber wir hatten einen Priester dabei und mindestens über ihn hat Gott gewacht.

Bitte, auf die Plätze aufstellen. - So, jetzt kann's endlich losgehen.

Let's go on, mother!

Halt! Einen Moment.

Ladies and gentlemen, we are no singers...

I will say, we can't sing...

Sie sagt, wir können nicht singen. - Really, we can't sing.

Ich meine... We are a family who sings.

Eine Familie, die singt, aber nur so für uns.

But only for the family, you know? Ich meine... We are a family who sings.

Und Sie, Sie sind unsere Gäste!

You are our guests, yes?

And now we sing.

Wir können jetzt nicht Palaestrina singen! - Was denn sonst?

Ja, was sonst?

Ladies and gentlemen, we change our program.

We sing... a Lied... from Austria.

"Jagdlied"! Na, das Jagdlied! Kinder, wir singen das Jagdlied.

Das ist verkorkst. Alles verkorkst! - Ich finde die Leute großartig.

Die könnten in New York wohnen.

Hört, ihr Hasen auf den Feldern und auch ihr Rehe im grünen Wald,

trara, trara, trara,

wau, wau, wau, wau,

und fern das Jagdhorn erschallt..

Sie singen anders, Patrick. Irgendwie singen sie anders.

Trara, trara, trara,

trara, trara, trara,

trara, trara, trara.

Trara, trara, trara,

trara, trara, trara.

Patrick? - Hm?

Für dich heiße ich George. - Ok, George.

Ich auch. Komm. So.

...im grünen Klee, im grünen Wald von fern das Jagdhorn erschallt.

Doch wenn die Abendglocken läuten,

kehrt wieder Ruh und Frieden ein.

Ah... ah... ah...

Ding... dong... ding... dong...

Das ist ein ganz großer Erfolg! Ich habe die Don Kosaken gefahren.

Ich weiß, was los ist.

And now we sing an American song for you:

"Susanna"!

Sie schafft alles. Ich weiß nicht, wie sie's macht, aber sie schafft alles.

Oh, wenn du meinst die Baronin, dann du hast... wie sagt ihr?

Du hast ein Schwein gehabt.

I came from Alabama, with the banjo on my knee,

I'm goin' to Louisiana, my true love for to see.

It rained all night the day I left, the weather it was dry,

the sun so hot, I froze to death, Susanna don't you cry.

Oh! Susanna!

Oh don't you cry for me,

I've come from Alabama with my banjo on my knee.

I soon will be in New Orleans, and then I'll look around,

and when I find Susanna, I will fall upon the ground.

And if I do not find her, dis darkie'll surely die,

and when I'm dead and buried, Susanna, don't you cry.

Oh! Susanna!

Oh don't you cry for me,

I've come from Alabama With my banjo on my knee.

Oh! Susanna!

Oh! Susanna!

Oh, Kinder!

(Pfiffe, Jubel)

Sag mal, warum trödelst du immer so? - Ich glaub, das gefällt den Leuten.

Georg, was sagst du jetzt? Wir haben es geschafft! Sie mögen uns.

(Musik)

Ist doch eine Freude, George, nicht? Sogar der...

Ach, wie heißt doch der Kerl... Palästina! Sogar der gefällt mir jetzt.

(Bravo-Rufe)

Na, wie war's? - Ach, wie immer, Georg. Wunderbar!

Da, halt sie. - Ja, gern.

Nein, nein, gib sie wieder her.

Maria? Komm, nimm die Blümchen auch. Du musst ja jetzt deine Hände frei haben.

Wozu? - Zum Unterschreiben.

Was denn? - Mr. Doggins.

How do you do? - How do you do?

Das ist Mr. Doggins, Georg. Ihm gehört das Haus in Vermont.

Du weißt, das wir gesehen haben. - Herzlichen Glückwunsch.

Ja, und er will es uns verkaufen. - Ach. Will er das?

Und wie kommt er denn hierher? - Weil...

Na ja, ich hab ihn gebeten, herzukommen. Ich wollte dich überraschen, Georg.

Das ist dir gelungen. Aber ich unterschreibe nichts.

Geht doch mal raus, Kinder. Lasst mich mal mit eurem Vater einen Moment allein, ja?

Would you like to read the contract? - No, I would not, sorry.

Oh, please, Mr. Doggins, wait a moment. - Sure, Ma'am.

I'll call you. Thank you very much.

Georg... - Maria, wir haben Erfolg, ja.

Wir haben noch 30 Konzerte vor uns, und wir werden wohl auch Geld verdienen.

Trotz der 10 % für Mr. Hammerfield. Trotzdem glaube ich nicht, dass es reicht,

um uns zu Großgrundbesitzern zu machen. - Großgrundbesitzer!

Wir brauchen ein Haus, das ist alles. - Ich wüsste vieles, was wir brauchen.

Nicht so notwendig wie ein Haus.

Georg...

Unsere Kinder leben in einem Autobus. Aber ein Autobus ist kein Zuhause.

Und jeder Mensch braucht ein Zuhause, besonders Kinder!

Aber Maria, das weiß ich doch! - Schau, wer seine Heimat verloren hat,

der muss zusehen, wo er eine neue findet. Na, und das Haus gefiel dir doch, hm?

(Musik)

Bei uns in unserm Garten wird unsere Heimat sein,

drum jetzt nicht länger warten, wir setzen Stein auf Stein.

Zuerst komm ich, ich mach den Plan fürs Haus.

Und dann heb ich den Keller dafür aus.

Kommt her, ihr zwei, und helft dabei!

Wir haben keine Zeit, wir sägen Holz für das Gerüst!

Wo ist denn bloß der Bauherr Und wo ist der Polier?

Die bringen wir für das Richtfest die Würstchen und das Bier.

Ein Häuschen mit Garten, und wär's auch nur klein,

ein Häuschen mit Garten soll unsere Heimat, unsere neue Heimat sein.

Ich mit der Malermeister und soll hier tapezieren.

Und ich, ich bin der Kleister, wo ist was zu verschmiern?

Es wird gesägt, gehobelt und gehämmert,

geklopft, geschraubt, gehämmert und gefeilt.

Ja, los! - Hau ruck!

Fasst zu! - Hinein!

Der Wolkenkratzer hier muss erst am Abend fertig sein.

Wir säen Holz und Steine und manchen Tropfen Schweiß.

Und wisst ihr, was wir ernten als Lohn für unsern Fleiß?

Ein Häuschen mit Garten, und wär's auch nur klein,

ein Häuschen mit Garten soll unsere Heimat, unsere neue Heimat sein.

Wir bauen uns ein neues Haus. Wir bauen uns ein neues Haus.

Wir bauen uns ein neues Haus, ein neues Haus, neues Haus.

Sieh mal, Georg, Polizisten. Ich glaube, die kommen zu uns.

Vielleicht wollen sie mithelfen. - Das glaube ich nicht.

Wenn ich Polizisten nur sehe, werde ich schon feige. Albern, nicht?

Morning, Mr. Trapp. - Morning. Hello.

Are you Baron Trapp? Is that your house? - Yes, it is.

Yes. Wir renovieren es gerade ein bisschen.

Sie machen die Arbeit umsonst. - Wieso?

Your visitor's permit... Ihre Aufenthaltserlaubnis has expired.

Ist geendet. - Ach so!

Nein, nein. Es ist alles in Ordnung. Das macht unser Agent, Mr. Harris.

Manche Leute sagen manches, aber Sie sind 3 Wochen spät.

Hier meine Order: Sie haben Zeit, nicht viel Zeit zu packen alle Sachen.

Das ist doch ein Witz! Ich geh sofort ins Dorf und telefoniere mit New York.

Ihr Zug geht heute Abend. Beeilung, bitte. - Das geht nicht! Hören Sie doch zu!

Sorry, Ma'am, Sie verlieren Zeit. - Listen to me! That is...

Das ist doch unmenschlich! - Sie haben Ihren Job, ich hab meinen.

Ich bin extra gekommen aus New York, Sie holen. Sie fahren heute Abend!

Ist das klar? - Also gut, Kinder, packt eure Sachen.

Schmeißen sie uns jetzt raus? - So weit ist es noch nicht. Noch nicht!

Baron Trapp and family. - Na, so was, hinauswerfen!

Aber dass Sie mit allen Kindern zu mir gekommen sind, das ist gut.

Das ist eine Sache für John D. Ihre 10 % machen ihm große Freude.

John, hast du gehört? - What did you say, darling?

They have to leave the States. Their permit has expired.

Maria, das ist doch nur peinlich! Sie können doch auch nichts machen!

Was hat er denn gesagt? - Nichts. Aber er tut was.

Das ist so die Art von John D.

Da kommt Mrs. Hammerfield.

Keine Angst, John D. bürgt für Sie. Er hat's mir versprochen.

Bei ihm dauert das keine 5 Minuten. - Dann kriegen wir unseren Zug noch.

Du wirst schon wieder übermütig. - Wenn...

So schnell wollen Sie wieder weg? Und ich hab so gehofft,

Sie würden noch einmal für mich singen. Ich hab früher ein Lied so gern gehabt,

Sie kennen es sicher: Kein schöner Land in dieser Zeit.

Welches Land meinen Sie denn? - Kann das nicht jedes Land sein?

Ja! Wenn man darin zu Hause ist. Aber wo sind wir zu Hause?

Mr. Hammerfield.

Ok, darling. - In Ordnung! Alles in Ordnung!

Hast du gehört, kleiner Mann? Mami kann dableiben. Papi kann dableiben.

Oh, wir können wirklich bleiben, Georg! Oh, thank you, Mr. Hammerfield.

So... Na, los, los, Kinder! Wir kriegen noch den Zug nach Hause!

Ich hab "nach Hause" gesagt. Zum ersten Mal wieder, Georg.

So, und jetzt singen wir für Sie. - Aber Maria, doch nicht hier!

Warum denn nicht? Was sagen Sie, Doktor? - Warum nicht hier?

Zahl per Scheck und du erwirbst Vertrauen, zahl bar und du erwirbst dir Freunde!

Wo hast du denn den Unsinn aufgeschnappt? - Aus "Wie werde ich Millionär?".

Also schön, dann zahlen wir in bar. Aufstellen Kinder, kommt!

(Singt an)

Kein schöner Land in dieser Zeit

als hier das unsre weit und breit,

wo wir uns finden wohl unter Linden

zur Abendzeit,

wo wir uns finden wohl unter Linden

zur Abendzeit.

Nun, Brüder, eine gute Nacht,

der Herr im hohen Himmel wacht!

In seiner Güten uns zu behüten,

ist er bedacht.

In seiner Güten uns zu behüten,

ist er bedacht.

Auf Wiedersehen.

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