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Von Tieren, die wir als seelenlos verachten,
ersteigt von Wald, Feld und Höhle
ein Schrei und bezeugt
die Seelenlosigkeit der Menschen.
Die in diesem Film enthaltenen Aufnahmen sind keine Einzelfälle.
Alle Szenen, sofern nicht anders angegeben, wurden in Australien gefilmt,
repräsentieren aber in den meisten Fällen die Industriestandards der westlichen Welt.
Die meisten Leute betrachten sich als Tierliebhaber.
Wir sehen sie nicht als Objekte,
sondern als komplexe Lebewesen mit denen wir uns den Planeten teilen,
unser Leben,
unser Zuhause.
Wir erfreuen uns an ihrem Vergnügen,
wir fühlen ihren Schmerz,
feiern ihre Intelligenz und Individualität,
wenn wir sie in unsere Familien mit aufnehmen,
oder sie in ihrer natürlichen Umgebung bewundern.
Der Gedanke, ihnen unnötig Leid und Schmerz zuzufügen, ist für viele unerträglich.
Für diejenigen, die uns ernähren, kleiden oder unterhalten,
folgen wir einer Erzählung,
die ihr Leiden minimiert oder gänzlich eliminiert.
Der malerische Familienbetrieb und der ikonische, liebevolle Bauer.
Ein humanes und schmerzloses Ende, ein kleiner Preis für ein glückliches Leben.
Eine Vereinbarung von gegenseitigem Nutzen.
Versteckt in dieser Erzählung, aus den Augen, aus dem Sinn,
sind sie keine Individuen mehr, meist nur als Vieh bekannt,
gesichtslose Produktionseinheiten in einem System von unbegreiflichem Ausmaß,
ausgenommen von den Grausamkeitsgesetzen, vor denen wir unsere Haustiere schützen.
Ihr Leiden ungesehen und ungehört.
Ihr Wert wird nur durch ihre Nützlichkeit für die Menschheit bestimmt,
gerechtfertigt durch den Glauben in unsere eigene Überlegenheit
und der Auffassung, dass Macht Recht bedeutet.
Eine Auffassung, die infrage gestellt werden muss.
In den 60er Jahren gab es circa 50.000 Schweinefarmen in Australien.
Heute sind es weniger als 1400,
und doch hat die Zahl der gezüchteten und geschlachteten Schweine zugenommen.
Im Jahr 2015 beherbergten 49 Betriebe 60 % des gesamten Schweinebestandes.
Für die meisten gezüchteten Schweine beginnt das Leben in einer Abferkelbucht,
ein kleiner Laufstall mit einem zentralen Käfig,
erschaffen, um es den Ferkeln zu ermöglichen, sich von ihrer Mutter, der Sau, zu ernähren,
während diese daran gehindert wird, sich zu bewegen.
Die Häufigkeit von Totgeburten oder mumifizierten Ferkeln
steigt in der Regel mit jedem Wurf an, da die Körper der Sauen mit den großen,
in der Industrie geforderten Würfen nicht zurechtkommen.
10-18 % der lebend geborenen Ferkel schaffen es nicht bis zum Absetzalter,
da sie Krankheiten, Hunger oder Dehydrierung erliegen,
oder versehentlich von ihren gefangenen Müttern zerquetscht werden.
In der Todesrate inbegriffen sind die Zwerge des Wurfes,
die als wirtschaftlich unrentabel angesehen und vom Personal getötet werden.
Diejenigen, die die ersten Tage überleben, werden ohne Schmerzlinderung verstümmelt,
ihre Schwänze und Zähne werden abgeschnitten, um Kannibalismus zu reduzieren
und zur Identifizierung Etiketten in ihre Ohren gelocht.
Sie werden im Alter von 3-5 Wochen ihren Müttern weggenommen.
Die meisten sind etwa 5 Monate später zum Schlachten vorgesehen.
Mit zunehmendem Alter kommen sie Zuchtställe, zusammengedrängt in ihrem eigenen Mist.
Einige weibliche Schweine werden behalten, um die Zuchtsauen zu ersetzen,
sorgfältig ausgewählt nach ihrer Fähigkeit, große Würfe zu produzieren.
Die meisten Zuchtbetriebe verwenden künstliche Besamung statt natürlicher Paarung,
welche es ihnen ermöglicht, 30-40 weibliche Schweine von einem einzigen Eber zu befruchten.
Arbeiter sammeln das Sperma durch Masturbieren der Eber
und besamen die Sau mittels eines Katheters, des sogenannten "Schweinestorchs".
Die Eber werden genutzt, um die Sauen vor der Befruchtung zu erregen,
jedoch werden sie an der richtigen Paarung gehindert.
Nach Bestätigung der Schwangerschaft wird die Sau in eine der zwei engen Gebäude gebracht,
für die Dauer der gesamten 16-wöchigen Schwangerschaft.
Kästen sind Einzelkäfige, in denen wie in den Abferkelbuchten
Sauen nur ein oder zwei Schritte vor und zurück machen
und sich nicht umdrehen können.
Kästen sind allmählich ein Auslaufmodell in den Schweineställen von Australien,
doch sie bleiben weiterhin legal und es droht keine Bestrafung,
wenn die Sauen länger als die freiwillig einzuhaltende Dauer von 5 Tagen gehalten werden.
Dies ähnelt dem scheinbaren "Verbot" von Kästen in der Europäischen Union,
wo Sauen sogar bis zu 4 Wochen pro Schwangerschaft so gehalten werden können.
Wenn sie die Wahl hätten, würden sich Schweine weit weg
von ihren Schlaf- und Essplätzen erleichtern.
Die extreme Einsperrung führt zu schwerem psychologischen Schaden.
Die Alternative ist Gruppenhaltung,
dabei werden schwangere Sauen in kleinen Betonställen gehalten.
Durch Mangel an Platz und Reizen kann es dazu kommen, dass Schweine aggressiv werden.
Diejenigen, die durch die Lücken im Boden in das Abwassersystem fallen,
werden zurückgelassen und verhungern oder ertrinken in den Fäkalien.
Eine Woche vor der Geburt
werden sie in die Abferkelkäfige verlegt.
Dort werden sie für die nächsten 4-6 Wochen bleiben.
Da die Sau nicht in der Lage ist sich zu bewegen, werden die Muskeln
soweit abgebaut, bis sie irgendwann Schwierigkeiten hat zu Stehen und zu Liegen.
Um Muskelschwund zu minimieren, zwingen sie die Arbeiter mindestens einmal täglich aufzustehen.
Sie wird aufgrund des harten Untergrunds Druckgeschwüre entwickeln ...
Oder Prolapsen und Infektionen von der körperlichen Belastung
durch wiederholtes Abferkeln und die schlechten Verhältnisse ...
... welche auch zu einer teilweisen Lähmung führen können ...
die sie daran hindert, Nahrung und Wasser an der Vorderseite ihres Käfigs zu erreichen ...
... oder sogar zum Tod führen.
Sie wird hilflos zusehen, wie ihre Ferkel erkranken und sterben,
oder von den Arbeitern verstümmelt und misshandelt, bis sie ihr weggenommen werden.
Sie wird diesen Kreislauf vier Mal in zwei Jahren durchstehen müssen,
bevor sie ersetzt und zur Schlachtung geschickt wird,
oder getötet und vor Ort entsorgt.
Der Begriff "in Freilandhaltung gezüchtet" bedeutet, dass Schweine draußen in kleinen Hütten geboren werden,
aber danach den Rest ihres Lebens in Schuppen verbringen,
mit der gleichen Überbelegung, den Gesundheits- und Verhaltensproblemen wie auf jeder anderen Schweinefarm,
während sie knietief in ihren eigenen Fäkalien stehen.
Obwohl sie 10-12 Jahre alt werden können, werden die meisten Schweine mit 5-6 Monaten getötet,
dicht gedrängt in Transportern
legen sie oft weite Strecken zum Schlachthaus zurück,
ohne Nahrung, Wasser und Schutz vor extremer Hitze oder Kälte.
Im Schlachthof werden sie in kleinen Beton- oder Metallställen warten,
normalerweise über Nacht, weiterhin ohne Nahrung und mit begrenztem oder keinem Zugang zu Wasser.
Am Morgen werden sie gewaltsam zum Tötungsraum getrieben,
oft mit elektrischen Treibhilfen.
Die gängigste Methode zur Betäubung und Tötung von Schweinen in Australien,
in allen großen Schweineschlachthöfen eingesetzt und als die "humanste" und effizienteste Option beworben,
ist die Kohlendioxid-Gaskammer.
Eine Apparatur aus rotierenden Käfigen, die zwei bis drei Schweine bei vollem Bewusstsein
in stark konzentriertes Gas absenkt,
welches ihnen die Augen, Nasenlöcher, Nebenhöhlen, Hals und Lunge verbrennt,
wodurch sie ersticken.
Geringere Konzentrationen von Kohlendioxid würden weniger Schmerzen und Stress verursachen,
doch es würde viel länger dauern, die Schweine bewusstlos zu machen,
was wirtschaftlich unrentabel wäre.
Sauen werden einzeln in die Gaskammern geschickt.
Da aufgrund ihrer Größe das Gas weniger effektiv ist,
bleiben einige noch bei Bewusstsein,
und werden dann anschließend elektrisch betäubt.
Danach werden sie auf der anderen Seite der Kammer ausgekippt
und die Kehlen aufgeschnitten, wodurch sie verbluten.
Elektrische Betäubung, die in kleineren Schlachthöfen eingesetzt wird,
hat eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit zu versagen.
Falsche Stromstärke, Positionierung des Stunners oder Anwendungsdauer
sowie das Versäumnis, die Kehle schnell genug durchzuschneiden,
können dazu führen, dass das Schwein bloß gelähmt oder bewegungsunfähig ist,
aber weiterhin noch Schmerzen fühlen kann,
oder sein Bewusstsein wiedererlangt, während es verblutet.
Blinzeln und rhythmisches Atmen sind klare Hinweise auf Bewusstsein.
Eine nach der anderen werden sie voreinander abgeschossen.
Viele kleine Schlachthöfe benutzen die kompromisslosen Bolzenpistolen.
Die durchdringenden Geräte feuern einen Bolzen durch den Schädel des Tieres,
um dessen Gehirn dauerhaft zu schädigen
und es daran zu hindern, das Bewusstsein wiederzuerlangen,
während nicht-durchdringende Bolzenpistolen ein stumpfes Gewalttrauma wie ein Hammer verursachen.
Für eine effektive Betäubung muss die Pistole an der richtigen Stelle des Kopfes
angewinkelt und positioniert werden,
was sich oft als schwierig darstellt, wenn der Kopf nicht fixiert ist.
Nachdem sie miterlebt haben, wie ihre Wurfgeschwister vor ihnen getötet wurden
oder wie sie deren Blut auf dem Boden riechen konnten,
betreten sie nur widerstrebend die Betäubungsbox.
Besonders bei großen Schweinen, wie Sauen, ist die Bolzenpistole oft ineffektiv.
Für sie wird meist ein Gewehr als Alternative verwendet.
In diesem Fall ist genaues Zielen noch schwieriger.
Nach dem Ausbluten kommen die Schweine in Behälter mit kochendem Wasser,
so wird ihre Haut eingeweicht und Borsten und Haare entfernt.
Diejenigen, die nicht richtig betäubt und getötet wurden, sterben schließlich durch Ertrinken.
Die Abfallprodukte – die Häute, Knochen, Hufen, Eingeweide und das Fett
werden in die Tierkörperverwertungsanlage transportiert und dort zu Schmalz für den
Einsatz in Lebensmitteln, Seifen, Schmierstoffen und Biokraftstoffen,
oder zu anderen Produkten wie Gelatine verarbeitet.
Wildschweine wurden mit der ersten Flotte nach Australien eingeführt
und bewohnen heute rund 40 Prozent des Landes,
hauptsächlich sind sie in Queensland und New South Wales anzufinden.
Die Praxis der Schweinejagd beinhaltet, dass Jäger aggressiv ausgebildete Hunde freilassen,
um lebende Schweine aufzuspüren, zu jagen, zu verstümmeln
und sie so lange festzuhalten,
bis die Jäger aufgeschlossen haben und die Schweine mit einem Messer töten.
Obwohl Wildschweine als Schädlinge angesehen werden,
ist es nicht unüblich, dass Jäger junge Ferkel in Nationalparks aussetzen,
um sie später wieder zu jagen.
Für Legehennen beginnt das Leben in der Brutstätte.
Die den Eltern gestohlenen Eier werden 31 Tage lang gelagert und ausgebrütet.
Die männlichen und weiblichen Küken werden auf separate Förderbänder sortiert.
Hier in Australiens größter Brutstätte wurden sie genetisch so verändert, dass die
Männchen und Weibchen eine andere Farbe haben, was eine schnelle Sortierung ermöglicht.
Da männliche Küken keine Eier produzieren
und nicht so viel Fleisch ansetzen wie die für "Fleisch" benutzten Rassen,
gelten die männlichen Küken als Abfallprodukte,
so wie alle Weibchen, die zu schwach oder missgebildet sind.
Sie werden an ihrem ersten Lebenstag auf einem separaten Fließband von den
gesunden Weibchen getrennt und in einen Industriemischer, den Schredder, geschickt.
Diese Praxis ist legal und wird von der RSPCA (Tierschutzorganisation) als human bezeichnet.
Kleinere Brutstätten verwenden häufig Kohlendioxidgas
oder ersticken die Küken einfach in Plastiktüten.
Alle kommerziellen Eierfarmen –
egal ob Käfighaltung, Stallhaltung, Freiland- haltung, Bio oder RSPCA-zertifiziert –
beinhalten die Tötung von männlichen Küken,
insgesamt etwa 12 Millionen pro Jahr in Australien.
In der Zwischenzeit werden die gesunden Weibchen zu den Entschnabelmaschinen gebracht.
Die Hühner werden entschnabelt, sodass sie sich in der Gefangenschaft der Eierfarmen
gegenseitig weniger verletzen können.
Die Küken werden dann in Schalen gestapelt und zu Hühneraufzuchtbetrieben gebracht,
wo sie 4 Monate bleiben werden, bis sie anfangen, Eier zu legen.
Eine kleine Anzahl an Männchen bleibt vom Schredder verschont,
um mit einigen Weibchen als Elterntiere
die Eier für die Brüterei zu legen und zu befruchten.
Die anderen Hennen werden an Eierfarmen im ganzen Land ausgesandt.
Rund zwei Drittel der 18 Millionen Hennen in Australien sind jederzeit
in Legebatterien untergebracht.
Jeder Stall kann bis zu 100.000 Hennen enthalten, mit zwischen
4 und 20 Hennen pro Käfig, hat jede weniger Platz als ein A4 Blatt Papier.
Sie sind nicht in der Lage, ihre Flügel auszustrecken oder natürliche
Verhaltensweisen wie Staubbaden, Hocken oder Futtersuche zu entfalten.
Durch jahrzehntelange Genmanipulation und selektive Züchtung
legen sie fast täglich ein Ei, bis zu 330 Eier pro Jahr, viel mehr
im Vergleich zu den 10-15, die eine wilde Henne legen würde.
Mit zunehmendem Alter beeinträchtigt die schlechte Haltung und die körperliche Belastung
durch das ständige Eierlegen die Gesundheit der Hennen, was den Verlust aller Federn
und einen immer blasser werdenden Kamm zur Folge hat, was auf Anämie hindeutet.
Todesfälle in den Käfigen sind üblich
und aufgrund der Größe der Anlagen werden sie leicht für längere Zeit übersehen,
sodass die überlebenden Hühner auf den verrottenden Kadavern leben müssen.
Neuere Käfigsysteme sammeln die Fäkalien auf Förderbändern unter den Käfigen auf,
während sie sich in älteren Systemen darunter stapeln.
Vögel, die den Käfigen entkommen, werden in diesen Kotgruben zum Sterben zurückgelassen.
Im Alter von 18 Monaten, nachdem sie über ein Jahr im Käfig gelebt haben,
ist ihre Eierproduktion so zurückgegangen, dass sie als "verbraucht" betrachtet werden.
Sie werden "entvölkert" - aus den Käfigen geholt und in Kisten gepackt,
was oft zu Knochenbrüchen aufgrund der groben Handhabung führt.
"Wie oft brechen ihre Knochen?"
"Jedes Mal, wenn ich eine kriege, brechen sie."
"Jedes einzelne Mal."
"Hör auf zu jammern oder ich breche dir das andere Bein."
Sie werden entweder zu Tode vergast und dann begraben oder weiterverarbeitet
oder in den Schlachthof geschickt und durch neue 4 Monate alte Hühner ersetzt.
Bis 2016
gab es keine nationalen Normen für sogenannte Freilandeier.
Jetzt ist für Freilandhaltungsbetriebe eine maximale Außendichte von
10.000 Hennen pro Hektar - eine pro Quadratmeter -
festgelegt, wobei sie die meiste Zeit immer noch in großen Ställen verbringen.
In der Natur bilden und leben Hühner in einer sozialen Hierarchie mit Rangordnung,
sind aber nur in der Lage, etwa 100 andere Hühner zu erkennen.
In Ställen oder auf Koppeln mit Tausenden von anderen Vögeln
sind sie unfähig diese Hierarchie zu erhalten, was zu Chaos führt.
Die schwachen Vögel werden angegriffen - ohne Chance zu entkommen.
Krankheiten breiten sich schnell aus.
2013 ist die Vogelgrippe auf einem Freiland- hof in New South Wales ausgebrochen,
vermutlich von Wildenten übertragen,
und führte zur Tötung von über 400.000 Zuchthühnern.
Viele der großen Freilandhöfe haben auch Käfighaltung auf dem gleichen Gelände,
wobei alle Eier im selben Versandlager landen.
Eine Analyse der Daten der Egg Corporation aus dem Jahr 2009 ergab,
dass jedes sechste Ei aus "Freilandhaltung" von Käfig- oder Stallhühnern gelegt wurde.
Wie bei Käfighaltung werden
Freilandhennen bereits im Alter von 18 Monaten geschlachtet,
was weit unter der natürlichen Lebensdauer von 10 Jahren liegt.
Im Schlachthof werden die Hennen kopfüber aufgehängt.
Anschließend werden sie in ein Bad mit elektrifiziertem Wasser gesenkt und betäubt,
bevor ihre Kehlen von einer automatischen Klinge aufgeschnitten werden.
Wenn sie aber ihre Köpfe anheben und dem Betäubungsbad entgehen,
wird ihnen bei vollem Bewusstsein die Kehle aufgeschnitten
und sie ertrinken schließlich im kochenden Wasser.
Die geschlachteten Hühner landen meist in minderwertigen Hühnerfleischprodukten
wie Hackfleisch oder in Geflügelfleischmehl, das Verwendung in Heimtierfutter findet,
oder sie werden zur Rückfütterung an Nutztiere verwendet.
Hühner, die für Fleisch gezüchtet werden, sogenannte Masthühner,
sind eine größere Rasse als Legehennen,
die durch menschliche Eingriffe dazu entwickelt wurden, schnell zu wachsen.
Ihr kurzes Leben beginnt in einer Masthähnchenbrutanstalt.
Während sowohl die Männchen als auch die Weibchen von dieser Industrie verwendet werden,
benutzen diese Brütereien auch Schredder ...
oder Gaskammern,
für die schwachen oder missgebildeten Vögel, die es nicht bis zum Schlachtgewicht schaffen.
Die überlebenden Eintagsküken werden zu den Masthähnchenzuchtbetrieben gefahren.
2016 gab es in Australien 530 Masthühnerfarmen,
die zusammen rund 90 Millionen Vögel züchteten.
Jeder Stall fasst vierzig bis sechzigtausend Hühner.
Innerhalb der ersten Lebenswoche ist eine Sterblichkeitsrate von 4-6 % normal,
was 1600 bis 3600 toten Küken pro Stall entspricht, etwa 200-500 täglich.
Die meisten von ihnen werden von Arbeitern tot aufgefunden.
Zu schwache oder verletze Hühner werden getötet oder lebend weggeworfen.
"Ich habe dort 465 getötet."
"Habe fast 1000 Vögel in 3 Ställen getötet."
"Ich töte nicht nur die kranken."
"Ich töte Viecher, die noch laufen."
"Aber ich weiß, dass es nicht gut ist."
"Spielt es eine Rolle, ob sie noch piepen?"
"Manchmal werden sie nicht richtig ausgemerzt."
"Alles, was ich tue, ist sie einfach am Nacken zu packen ..."
"Du weißt, dass du es richtig gemacht hast, wenn es kein Piepen mehr gibt."
"Das Genick ist gebrochen."
"Kann nicht mehr piepen."
"Du weißt, dass du es richtig gemacht hast, wenn er nicht mehr piept."
Wenn sie wachsen, füllen sie schnell den vorhandenen Platz im Schuppen aus
und leben inmitten einer Anhäufung ihres eigenen Kots.
Die Sterblichkeitsrate wird geringer, doch Todesfälle treten immer noch häufig auf.
Nicht weit von den Schuppen entfernt werden die Leichen gestapelt und kompostiert.
Selektive Zucht, Bewegungsmangel durch Überbelegung,
künstliche Beleuchtung und der starke Einsatz von Antibiotika, um die Nahrungsaufnahme verbessern,
haben dazu geführt, dass moderne Masthühner
in nur 35 Tagen ein schlachtreifes Gewicht von 3 Kilogramm erreichen.
Ein dramatischer Anstieg von einem natürlichen Höchstgewicht von 2 kg in 96 Tagen.
Ihre Körper haben große Schwierigkeiten, diese starke körperliche Belastung auszuhalten,
weswegen häufig Skelett-, Herz- und Stoffwechselerkrankungen auftreten.
Von denjenigen, die es zum Schlachthof schaffen, haben 90 % einen unnatürlichen Gang.
Die Ställe werden für den gesamten 5 bis 7-wöchigen Zeitraum nicht gereinigt,
was zu einer hohen Ammoniakkonzentration führt, die ihre Haut reizt, verbrennt
und ihre Atemwege beeinträchtigt.
Hühner, die unter dem von der RSPCA genehmigten Label verkauft werden,
erhalten eine Sitzstange, die mittig durch den Stall läuft,
aber ansonsten sind die Bedingungen und das Verfahren identisch.
Die Entvölkerung findet bei schlechten Lichtverhältnissen mitten in der Nacht statt,
wenn die Vögel am ruhigsten sind und nicht sehen können, was passiert.
In der Regel werden sie von Leiharbeitern von Hand gefangen
und in Plastikkisten gestopft,
die dann auf LKWs zum Schlachthof transportiert werden.
Wie Legehennen werden sie grob an ihren Beinen aufgehängt
und in das elektrische Betäubungsbad getaucht,
wobei alle Vögel, die ihren Kopf heben, bei vollem Bewusstsein bleiben,
bevor ihre Kehlen durch die rotierenden Klingen aufgeschnitten werden.
Ein Arbeiter steht mit einem Messer für alle Vögel bereit, die die erste Klinge verfehlen.
Zuchtputen wurden selektiv gezüchtet,
um sehr groß zu werden, wordurch sie sich nicht mehr auf natürliche Weise paaren können,
sodass die Truthahnindustrie auf künstliche Besamung angewiesen ist.
Wie hier auf einer Freilandfarm in Victoria gezeigt,
gilt dies als Standardverfahren
bei den australischen Truthahnbrütereien.
Diese sehr neugierigen Vögel werden ähnlich wie Masthähnchen gezüchtet,
wobei 10-14.000 Tiere pro Stall sechs Truthähnen pro Quadratmeter entsprechen.
Genetische Veränderungen und künstliche Beleuchtung zur Maximierung der Nahrungszufuhr
tragen zu einer Wachstumsrate bei, die doppelt so hoch ist wie die ihrer wilden Pendants.
Sie erreichen schnell ein Gewicht, das ihre Beine nicht tragen können.
Da sie in ihrem eigenen Unrat leben, können sich Wunden schnell infizieren.
Die Häufigkeit von Todesfällen steigt mit dem Alter
auf eine durchschnittliche Rate von 3-5 % für Weibchen
am Ende ihrer 12-wöchigen Lebensdauer
und 10-12 % für Männchen am Ende ihrer 16-wöchigen Lebensdauer an.
Die toten Vögel werden gesammelt und wie Müll entsorgt.
Die restlichen fahren zum Schlachthof,
wo sie geschlagen, gestoßen, getreten
und kopfüber an der Schlachtanlage aufgehängt werden.
Kleinere Schlachthäuser benutzen individuelle Schlachtkessel.
4 bis 5 Millionen werden jedes Jahr in Australien getötet,
die meisten von ihnen werden zur Weihnachtszeit gekauft und konsumiert.
Für den Rest des Jahres, oder sogar mehrere Jahre lang, werden sie eingefroren.
Wie bei den Masthühnern kommen auch hier Schredder zum Einsatz,
für die schwachen oder missgebildeten Küken, die wahrscheinlich nicht das Erwachsenenalter erreichen.
Die Entenzucht hat viele Gemeinsamkeiten mit der Masthähnchen- und Putenzucht.
Die Entenküken werden am ersten Tag ihres Lebens von der Brüterei abgeholt
und wachsen innerhalb von nur 7 Wochen in einer unnatürlichen Geschwindigkeit heran,
zusammen mit tausend anderen Enten,
in nur selten gereinigten Ställen, in denen Krankheiten und Todesfälle alltäglich sind.
Enten sind Wassertiere, weswegen sie von Natur aus schwache Bein- und Oberschenkelgelenke besitzen,
da sie ihr Körpergewicht normalerweise nicht über einen längeren Zeitraum tragen müssen.
Wo Oberflächenwasser vorhanden ist, schwimmen Enten über lange Zeiträume,
wodurch der Druck auf ihre Muskulatur und ihr Skelett reduziert wird.
Wenn es jedoch kein Oberflächenwasser gibt,
wie in den meisten australischen Farmen, auch in der Freilandhaltung,
müssen sie ihr gesamtes Körpergewicht bis zu 7 Wochen auf den Beinen tragen
- für Enten, die zur Zucht gehalten werden oft sogar noch länger -
was zu Lähmung, ausgekugelten Gelenken und gebrochenen Knochen führt.
Die selektive Zucht zielt darauf ab, Enten schneller und schwerer zu züchten.
Zusammen mit der ungenügenden Knochenbildung
ihres jugendlichen Skeletts
erhöht dies den Druck auf ihre bereits schwachen Bein- und Oberschenkelgelenke.
Ohne Wasser zum Eintauchen von zumindest des Kopfes
können Enten ihre Augen, Nasenlöcher und Federn nicht sauber halten,
was das Risiko von Krankheiten oder Blindheit erhöht.
Das Leben in ihrem eigenen Mist und der daraus resultierende hohe Ammoniakgehalt
verursachen schmerzhafte Verbrennungen an den Füßen und verschlimmern Wunden und Verletzungen.
Diese schlechten Lebensbedingungen und die Überbelegung führen häufig zu
neurologischen Erkrankungen sowie schlechter Koordination, Kopf- und Nackenschmerzen,
die Lähmungen, Krämpfe, Koma und Tod verursachen.
Wenn Arbeiter kranke oder verletzte Enten finden,
werden sie getötet, indem ihnen das Genick gebrochen wird.
Nach 49 Tagen werden sie in Kisten gesammelt,
auf LKW verladen und zum Schlachthof geschickt.
Viele überleben die Fahrt nicht.
Genau wie Hühner und Truthähne
werden Enten mit den Füßen an der Schlachtlinie aufgehängt.
Das übliche elektrische Betäubungsbad ist nicht immer effektiv,
da vielen Vögeln bei vollem Bewusstsein die Kehle aufschnitten wird
und sie schließlich an Blutverlust oder durch Ertrinken im Brühtank sterben.
Im Jahr 2018 haben drei australische Bundesstaaten
das Sportschießen auf Wildenten verboten.
Doch in Victoria, South Australia und Tasmania
bleibt diese Praxis während der Jagdzeit eines Jahres legal.
Die Population der Wasservögel in Victoria ist stetig zurückgegangen
und erreichte 2017 den niedrigsten Stand seit 34 Jahren.
Dennoch wird die Jagd unter dem Vorwand fortgesetzt, dass durch das Jagen
das Wirtschaftswachstum in den ländlichen Gemeinden um die Feuchtgebiete herum zunimmt
und die Jäger allgemein Freude und Zufriedenheit empfinden.
Computersimulationen und Beobachtungen von Rettungskräften in den Feuchtgebieten
deuten darauf hin, dass Entenschützen mindestens so viele Vögel verwunden und nicht einfangen,
wie sie töten und fangen, was vielen Tausenden von Enten entspricht,
die an unbehandelten Verletzungen leiden oder sterben.
Außerdem wurden die Leichen vieler gesetzlich geschützter Arten
wie der seltenen und gefährdeten Freckled Duck
aus den Feuchtgebieten während der Jagdsaison geborgen.
Viele Schützen können die einzelnen Arten vor dem Schießen nicht sicher unterscheiden
und schießen trotzdem.
Rund 80 % der weltweit z. B. für Jacken, Schlafsäcke und Bettwäsche
verwendeten Federn stammen aus China,
wo das Rupfen von lebendigen Enten und Gänsen nach wie vor üblich ist.
Dabei werden den Vögeln die Federn schmerzhaft aus der Haut gerissen,
und hinterlassen offene und blutige Wunden.
Ein Vorgang, der sich mehrfach wiederholt, bevor die Vögel schließlich geschlachtet werden.
Sogar Lieferanten, die nach dem Responsible Down Standard zertifiziert sind,
rupfen die Tiere bei vollem Bewusstsein.
Letztendlich ist es nicht möglich zu wissen, ob bestimmte Daunenprodukte,
in Australien oder anderswo, von diesen Farmen kommen.
Wie der Mensch sind Kühe stark mütterliche Wesen,
die mit ihren Jungen eine enge Bindung eingehen
und zur Milchproduktion gebären müssen.
In Milchviehbetrieben werden sie jedes Jahr gewaltsam geschwängert
damit sie weiterhin Milch geben.
Dies geschieht in der Regel durch künstliche Befruchtung statt durch natürliche Paarung,
wobei die Bauern ihren Arm in den Anus der Kuh einführen
um ihren Gebärmutterhals zu fixieren, während sie ihr Sperma von einem Stier injizieren.
Ihre Kälber werden ihnen nur wenige Stunden nach der Geburt weggenommen, damit die
für sie bestimmte Milch gemolken und für den menschlichen Verzehr verkauft werden kann.
In den Tagen nach der Trennung
schreien die Mütter Tag und Nacht
auf der Suche nach ihren Kälbern.
Sie trauern tage- oder sogar wochenlang.
Die männlichen Kälber, Ramschkälber genannt,
gelten als nutzlos für die Milchwirtschaft,
weil sie nie in der Lage sein werden, Milch zu produzieren.
Sie werden fünf Tage lang isoliert gehalten, bevor sie auf einen Lastwagen getrieben
und zum Schlachthof gebracht werden.
Es darf ihnen während der letzten 30 Stunden ihres Lebens Nahrung vorenthalten werden.
Verhungert, verwirrt und verzweifelt nach Zuneigung suchend
weinen sie um ihre Mütter aus den Ställen des Schlachthofes,
wo sie am nächsten Morgen getötet werden.
Kälber, die dem Bolzenschussgerät entgehen oder unsachgemäß betäubt werden,
sterben bei vollem Bewusstsein.
Allein in Australien werden jährlich rund 700.000 männliche Kälber als
Abfallprodukte der Milchwirtschaft geschlachtet.
Eine kleine Anzahl männlicher Kälber wird länger, bis zu 20 Wochen,
zur Schlachtung für Kalbfleisch aufwachsen.
Die weiblichen Kälber werden ebenfalls isoliert gehalten
und mit Milchpulver gefüttert,
um sich nach der Besamung dem Kreislauf anzuschließen.
2-3 mal täglich werden die laktierenden Kühe in den Melkstand getrieben
und an industrielle Melkmaschinen angeschlossen.
Unter natürlichen Bedingungen können sie bis zu 20 Jahre alt werden.
In Milchviehbetrieben halten sie nur 4 bis 8 Jahre durch.
Einige - sogenannte Downers - erliegen dem Druck der
ständigen Schwängerung und der um 10 mal höheren Milchproduktion
im Vergleich zur Natur.
Die restlichen Kühe werden zur Schlachtung geschickt, wenn ihre Milchproduktion nachlässt
oder sie zu stark verletzt sind, um weiter Milch zu geben.
Auch in der Rindindustrie wird die künstliche Besamung der natürlichen Paarung vorgezogen.
Die für Rindfleisch gehaltenen Kälber werden vielen schmerzhaften chirurgischen Eingriffen
ohne Anästhesie unterzogen. Darunter fällt das Enthornen
und das Anbringen von Ohrmarken,
sowie Kastration, entweder mit einem Messer
oder durch einen Gummiring,
der fest um den Hodenansatz gewickelt wird
und den Blutfluss stoppt, bis die Hoden schließlich verrotten und abfallen
... oder das Brandmarken mit einem heißen Eisen.
Kranke Kälber haben oft keine tierärztliche Betreuung, wodurch sich ihr Zustand schnell verschlechtert.
Medikamente wie Antibiotika, Wachstumshormone, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel
sowie Progesteron zur Aufrechterhaltung der Schwangerschaft werden injiziert ...
oder vaginal ...
oder oral eingeführt.
Für diese und andere regelmäßige Routinen wie Schwangerschaftskontrolle
werden die Tiere gewaltsam durch den Hof in eine Rückhaltebox getrieben,
die als "Crush" für individuelle Aufmerksamkeit bezeichnet wird.
"Dreh dich verdammt nochmal um, du blöde Schlampe."
"Komm schon, du fetter Haufen Scheiße."
Rund 40 % des gesamten australischen Rindfleischangebots
und 80 % des Rindfleischs, das in den großen Supermärkten verkauft wird,
stammt von Rindern, welche die letzten 10-15 % ihres Lebens
in kargen Futterplätzen verbracht haben,
wo sie vor der Schlachtung im Alter von 18 Monaten mit Getreide gefüttert wurden.
Die Rinder werden in die Knockoutbox getrieben, aus der sie verzweifelt versuchen zu entkommen.
"Oh ja!"
"Verdammt, beruhige dich, Fotze!"
Die Bolzenpistole ist die häufigste Methode zur Betäubung von Kühen,
aber vor allem die kleineren Pistolen sind oft unwirksam gegen solche großen Tiere,
und verursachen nur Schmerzen und Bewegungs- unfähigkeit, jedoch nicht Bewusstlosigkeit.
Ein Gewehr ist eine weniger gängige Alternative.
Sie werden nicht nur Zeuge, wie Tiere vor ihnen betäubt,
getötet und manchmal sogar verarbeitet werden,
sondern sind in den meisten Fällen auch gezwungen, ihr Schicksal aus dem Nebenraum mit anzuhören.
Bei Kühen, die während der Schwangerschaft geschlachtet werden,
ist das Blut ihrer ungeborenen Kälber, bekannt als fötales Kälberserum,
von großem Wert für die Pharmaindustrie
und bringt etwa 600 Dollar pro Liter.
Die Häute von Kühen und Bullenkälbern werden in Gerbereien zu Leder verarbeitet,
das größtenteils nach Übersee exportiert wird.
Es gibt einen weit verbreiteten Irrglauben, dass Leder
Nebenprodukt der Fleischindustrie ist, dass den Abfall reduzieren soll.
Es ist viel zutreffender zu sagen, dass es sich um ein Nebenprodukt handelt,
das oftmals wirtschaftlich wertvoller ist als Fleisch,
sodass immer mehr Tiere
für ihre Haut und nicht für ihr Fleisch getötet werden.
Günstiges Leder für Schuhe, Handtaschen und andere Accessoires
wird unter anderem aus Entwicklungsländern wie Indien und Bangladesch
nach Australien, in die USA und nach Europa importiert.
Da Kühe von der hinduistischen Religion als heilig angesehen werden,
ist ihr Schlachten in 24 der 29 indischen Bundesstaaten illegal.
Um für Leder legal geschlachtet zu werden,
müssen sie zunächst Hunderte oder Tausende von Kilometern in einen der
fünf ausgenommenen Staaten oder über die Grenze nach Bangladesch transportiert werden.
Abhängig von der Route und der Anzahl der Tiere
– manchmal Tausende – erfolgt ein Großteil dieser Transporte zu Fuß.
In Vorbereitung darauf bekommen viele Schuhe an ihre Hufen genagelt
und Seile fest durch die Nase gezogen.
Erschöpft, hungrig und durstig kollabieren viele auf dem Weg, doch werden weiter getrieben,
indem an ihren Nasenseilen gezogen wird oder ihnen die Schwänze gebrochen werden ...
... sie werden mit Stöcken geschlagen oder es wird Chilipfeffer in ihre Augen gerieben.
Für den Rest der Reise werden sie in und aus Lastwagen gedrängt,
wobei sie sich gegenseitig mit ihren Hörnern durchbohren und ihre Knochen brechen.
Diejenigen, die es zum Schlachthof schaffen, werden ohne vorherige Betäubung
voreinander getötet
und einige sogar lebendig gehäutet.
Die Häute werden mit giftigen Chemikalien getränkt,
von denen bekannt ist, dass sie Krebs oder chronische Hautkrankheiten verursachen,
oft auch bei Kindern.
Das grundlegende Konzept des Rodeos
ist die physische Kontrolle und Beherrschung schwächerer, verletzlicher Wesen.
Kälber, Ochsen und Stiere werden jedes Jahr
bei rund 240 Rodeo-Veranstaltungen in ganz Australien
zur Unterhaltung der Zuschauer provoziert.
Normalerweise sind sie sehr gutmütige Tiere, die hinter den Kulissen Schwanzverdrehungen,
elektrische Schläge
und andere körperliche Misshandlungen ertragen müssen,
wie die Verwendung von Metallsporen und Riemen, die um ihren Bauch gespannt sind,
um sie "buckeln" und wild erscheinen zu lassen.
Mit Intensität und Risiko als wesentliche Faktoren für eine unterhaltsame Show
sind Verletzungen unvermeidlich.
"Er hat nur ein bisschen Mühe, den Stier auf allen vier Füßen zu halten".
"Er wird seine Kraft, seine Stärke einsetzen, um den Ochsen vom Boden zu holen."
"Ich sage euch was, dieser Stier wird hier heute Abend
sicher nicht mit dem Cowboy kooperieren."
"Ja, ich sag dir was, er will nichts mit dem
Wettbewerb hier heute Abend zu tun haben."
"Glauben Sie niemals, dass es diesen Rindern hier nicht gut geht,
sie werden absolut hervorragend versorgt".
Beim Kalb- und Ochsenroping werden verängstigte Tiere beim Versuch
wegzulaufen gewaltsam mit dem Lasso gestoppt,
was häufig zu Prellungen, gebrochenen Gliedern, Hörnern und sogar Hälsen,
Bänderrissen, inneren Blutungen und subkutanen Gewebeschäden führt.
"Winterlammzeit" bedeutet, dass Schafe so befruchtet werden,
aodass sie in den Wintermonaten entbinden
und ihre Lämmer im Frühjahr entwöhnen, wenn die Weiden am fruchtbarsten sind.
Die Lämmer können dadurch schneller wachsen,
jedoch sterben 10-15 Millionen neugeborene Lämmer - etwa jedes vierte -
innerhalb von 48 Stunden nach der Geburt an der extremen Kälte.
Für Schafhalter ist dies immer noch rentabler als die höheren Futterkosten
für die Lämmer in wärmeren Monaten.
Die Merino-Rasse, die etwa 80 % der Wolle in Australien produziert,
wurde selektiv so gezüchtet, dass ihre Haut faltig ist,
was zu einer übermäßigen Wollproduktion führt.
Gleichzeitig macht sie das viel anfälliger für Fliegenbefall.
Um Verschmutzung und das Risiko eines Fliegenbefalls im Sommer zu reduzieren,
werden den Lämmern die Schwänze gekürzt oder komplett abgeschnitten.
Gleichzeitig werden sie oft museliert, was bedeutet, dass ihnen
die Haut um den Anus und den Schwanzansatz
mit einer Metallschere abgeschnitten wird.
Wenn die Lämmer jünger als 6 Monate sind,
ist es legal, dies ohne Schmerzlinderung zu tun.
Schafscherer werden nach der Anzahl der geschorenen Schafe bezahlt, nicht nach Stunde,
sodass Geschwindigkeit Vorrang vor Präzision hat.
Außerdem ist keine formale Ausbildung oder Akkreditierung erforderlich.
Nach einigen Jahren, wenn sie nicht mehr so viel Wolle produzieren,
um als rentabel zu gelten, werden die Schafe geschlachtet und als Hammel verkauft,
während die für Fleisch gezüchteten Lämmer mit 4 bis 12 Monaten getötet werden,
nur ein Bruchteil der natürlichen Lebenserwartung von 12-14 Jahren.
19 Millionen der 32 Millionen Schafe, die jedes Jahr in Australien getötet werden,
werden über Auktionsplätze an
Farmen und Schlachthöfe oder private Käufern vermittelt.
Ebenso werden Tiere wie Rinder, Kälber, Pferde, Geflügel
und Schweine versteigert.
Hitzeschlag, Austrocknung, Erschöpfung oder Vorerkrankungen
sind häufige Todesursachen auf den Auktionsplätzen.
Die meisten Schafe werden von Schlachthöfen für ihr Fleisch gekauft.
Kein Tier in einem Schlachthof wartet freiwillig auf seinen Tod.
Auch hier erweist sich die elektrische Betäubung häufig als unwirksam,
verursacht nur Schmerzen und erschreckt die Tiere
in ihren letzten Momenten noch mehr.
Bolzenschuss-Betäubung ist nicht besser.
"Tu, was man dir sagt."
"Halt verdammt nochmal still"
"Setz dich, leg dich hin, dreh dich um, ja."
"Guter Junge, ich nehm dir jetzt den Kopf ab, ja?"
"Er tut, was man ihm sagt."
Unabhängig davon, wie effektiv die Betäubung wirken mag,
ist es unmöglich, mit Sicherheit zu wissen, ob ein Tier völlig bewusstlos
und schmerzunempfindlich geworden ist oder ob es nur gelähmt
und bewegungsunfähig ist, während es noch alles fühlt.
In ihrer Angst und Verzweiflung gelingt es einigen, kurz zu entkommen,
nur, um direkt mit den Leichen ihrer Artgenossen konfrontiert zu sein,
bevor sie wieder zurückgeholt werden, mit dem Wissen, dass sie als nächstes dran sind.
Ziegen werden ähnlich wie Kühe für die Milchwirtschaft gehalten
und mehrfach geschwängert, um kontinuierlich Milch zu geben.
Als Nischenindustrie in Australien mit nur rund 65 Betrieben
wird Ziegenmilch als leicht verdauliche Alternative
für Menschen mit Kuhmilchallergie vermarktet.
Weltweit trinken mehr Menschen Ziegenmilch als von jedem anderen Tier.
Die männlichen Kinder, die keine Milch prodzieren können,
werden meist als Abfall betrachtet und kurz nach der Geburt auf dem Bauernhof getötet,
während die weiblichen Kinder zur Milchproduktion heranwachsen.
Einige Betriebe ziehen ihre überschüssigen Ziegen für Fleisch auf und verkaufen sie.
Die stillenden Mütter werden bis zur Schlachtung im Alter von 10 Jahren
zweimal täglich gemolken.
Ihre Höchstleistung sind 4 Liter Milch am Tag, die verkauft
und als Käse, Butter, Eis, Joghurt und Seife verarbeitet werden.
Australien ist der größte Exporteur von Ziegenfleisch in der Welt,
der größte Teil davon geht in die Vereinigten Staaten.
Nur 10 % des Fleischs stammt von gezüchteten Ziegen, der Rest von Weideziegen,
einer wilden Rasse, die von entflohenen Hausziegen stammt,
welche von europäischen Siedlern nach Australien gebracht wurden.
Diese frei laufenden Ziegen werden gefangen und zu den
sogenannten Ziegendepots transportiert, wo sie vor der Schlachtung gemästet werden.
Schwangere Tiere, die zur Schlachtung geschickt werden, sind keine Seltenheit
und unvermeidlich gebären einige auf den Transportern oder in den Stallungen,
kurz bevor sie zum Schlachtraum getrieben werden.
Ihre Kinder werden zurückgelassen und sterben an Hunger oder druch Aussetzung,
rufend nach ihren toten Müttern.
Lachs ist der am häufigsten gegessene Fisch in Australien,
mit fast 40.000 Tonnen pro Jahr.
Die Fische werden seewärtig in Unterwasserkäfigen gezüchtet,
hauptsächlich in Buchten an der Süd- und Westküste Tasmaniens,
in den kühleren Gewässern.
Jeder Käfig kann bis zu 60.000 Fische aufnehmen,
die im Alter von 12-18 Monaten in die Innlandaufzuchtstation gebracht werden.
Während sie wachsen, nimmt der Platz in den Käfigen ab,
bis sie eng aneinander gedrängt sind.
Eine Studie von 2017 über Zuchtlachs in Australien, Norwegen, Chile, Schottland und Kanada
ergab, dass etwa die Hälfte der Fische in diesen Zuchtbetrieben taub sind,
da sich ihre Schallrezeptoren durch beschleunigte Wachstumsraten deformieren.
Das Weltkulturerbe Macquarie Harbour an der Westküste Tasmaniens
beherbergt die größte Ansammlung von Fischfarmen im ganzen Land,
mit den drei Hauptakteuren der Lachsindustrie – Tassal, Huon und Petuna –
die alle mehrere Farmen mit bis zu 2 Dutzend Käfigen besitzen.
Im Zeitraum von einem Jahr bis September 2016 landeten über 21.000 Tonnen
ungegessenes Fischfutter und unzählige Mengen an Kot im Hafen.
Diese hohe Verschmutzung führt zu einem gefährlich niedrigen Sauerstoffgehalt im Wasser
und einem erhöhten Krankheitsrisiko,
was zu einer großen Zahl an Todesfällen in den Farmen beiträgt.
Zahlreiche Vorfälle mit Massensterben von 2015 bis 2018 sind auf
eine Mischung aus Erstickung durch Sauerstoffmangel,
menschliches Versagen und Krankheit zurückzuführen.
Das größte der drei Unternehmen, Tassal,
prahlt mit einer Überlebensrate von 83 % in all seinen Betrieben.
Nach 15-18 Monaten in diesen Seekäfigen werden die 7 kg schweren Lachse
durch ein Rohr in ein Sammelschiff gesaugt,
wo sie entweder sofort getötet,
oder lebendig in Behältern zur Onshore- Verarbeitungsanlage transportiert werden.
Barramundi werden in allen Bundesstaaten Australiens außer in Tasmanien gezüchtet.
In den kälteren Südstaaten
werden sie zu Tausenden in kleinen Indoor-Tanks aufgezogen.
In den nördlichen Bundesstaaten
werden sie entweder wie Lachse in Offshore-Käfigen
oder in Teichanlagen im Freien aufgezogen, die auch für Forellen verwendet werden.
Eine angeblich humane Methode, Zuchtfische zu fangen und zu töten,
besteht darin, sie in eiskaltes Wasser zu saugen, bis sie zu Tode erfrieren.
Alles andere als human und ein langsamer und schmerzhafter Tod,
der manchmal eine halbe Stunde lang dauert.
Die für Sashimi, eine japanische Delikatesse, getöteten Fische
werden in den Kopf gestochen, bevor ihnen die Halsschlagader aufgeschnitten wird.
Anschließend werden sie wieder in den Eisbrei zum Ausbluten geworfen.
Läden und Restaurants mit lebenden Fischen ermöglichen es den Kunden,
die auf Frische bedacht sind,
zu wählen, welche Individuen sie töten möchten.
Drei Viertel der in Australien konsumierten Meerestiere werden aus anderen Ländern importiert,
wobei die wichtigsten Arten Garnelen, Lachs und Thunfisch sind.
Kommerzielle Fischtrawler ziehen große Netze durch das Wasser hinter sich her
und fangen wahllos alle Arten aus ihrem Kielwasser.
Rund 85 % der weltweiten Fischbestände
werden inzwischen starkt belastet oder überfischt.
Bei der derzeitigen Entwicklung
wird davon ausgegangen, dass unsere Ozeane bis 2048 fischleer sein werden.
Die Kaninchenzuchtindustrie in Australien hat es schwer.
Hochansteckende Krankheiten, eingeführt zur Ausrottung von Wildkaninchen,
werden von Insekten übertragen und können schnell ganze Farmen auslöschen.
Während andere Farmen mit den billigeren Preisen
von Wildkaninchen konkurrieren, die von Jägern gefangen und getötet werden.
Zuchtkaninchen verbringen ihr ganzes Leben in Gitterkäfigen,
die über dem Boden hängen und können keine
natürlichen Verhaltensweisen wie Graben, Verstecken oder Springen ausüben.
Eine Ansammlung von Fäkalien auf dem Boden unter ihnen
erzeugt einen hohen Ammoniakgehalt.
Weibliche Zuchtkaninchen können unter diesen Bedingungen bis zu 56 Wochen leben,
in denen sie 7 Würfe produzieren.
Die meisten Kaninchen werden trotz einer Lebenserwartung von 8-12 Jahren nach 12 Wochen getötet.
3 bis 4 Tausend Kaninchen werden für wissenschaftliche Forschung und Tests verwendet.
In Australien kommen jedes Jahr
viele von ihnen aus dieser Einrichtung in Victoria.
Die meisten in Australien verkauften Pelzprodukte werden aus Übersee importiert,
ein Großteil davon stammt von Kaninchen.
Im Jahr 2015 stellte die Bekleidungsmarke Akubra ihren australischen Betrieb ein
und begann mit dem Import von Kaninchenfell aus Europa.
Australien importiert auch Pelze aus China, dem größten Pelzexporteur der Welt.
Auf zehn der von einem verdeckten Ermittler besuchten Kaninchenfellfarmen
wurden bei der Hälfte das Fell von lebenden Tiere gerupft.
Ein Vorgang, der alle 3 Monate wiederholt wird,
während die Kaninchen weiterhin in den Gitterkäfigen leben.
Das Zupfen führt zu längerem, rentablerem Haar
im Vergleich zum Scheren.
Wenn Kaninchen altern, wächst ihnen weniger Fell.
Dann werden sie aufgehängt und gehäutet,
manchmal, wenn sie noch am Leben sind.
12 Kaninchen werden getötet, um den Saum für nur einen Akubra-Hut herzustellen.
Weltweit werden jedes Jahr über eine Milliarde Kaninchen für ihr Fell getötet.
Nerze sind eine gängige Pelzquelle für Kleidung,
Accessoires und sogar Wimpernverlängerungen.
Da es in Australien keine Nerzfarmen gibt,
wird ihr Fell aus Übersee importiert.
In freier Wildbahn würden sie einzeln
bis zu 2.500 Hektar Feuchtgebiet bewohnen.
Obwohl sie seit Generationen für Pelz gezüchtet werden,
leiden diese neugierigen und solitären Tiere
sehr stark unter der Gefangenschaft.
Verkrampft in kleinen Gitterkäfigen hausend, unter chronischer Langeweile und Stress leidend,
führt dies zu hektischen Bewegungen und Selbstverstümmelung.
Die für die Zucht verwendeten Nerze werden 4-5 Jahre in diesen Käfigen gehalten
und gebären jedes Jahr einen Wurf mit 3-4 überlebenden Jungtieren,
die im Alter von 6 Monaten geschlachtet und gehäutet werden.
Gaskammern oder Boxen, die mit Motorabgasen befüllt werden,
sind übliche Methoden, um die Nerze zu töten.
Da sie jedoch nicht immer tödlich sind, wachen manche auf, während sie gehäutet werden.
"Ja, er bewegt sich, tritt herum ..."
"Versteckt unter Kadavern nach Luft ringend ..."
Anale Stromschläge oder einfach Genickbrüche
sind gängige Alternativen.
"Er atmet noch."
Nach Nerzen sind Füchse das zweithäufigste Zuchttier für Pelze
und stehen vielen ähnlichen Problemen gegenüber.
Chinesische Pelztierzüchter behaupten, dass ihre Margen so gering sind,
dass sie es sich nicht leisten können,
Füchse anders als mit den brutalsten aller Methoden zu töten
und viele Füchse lebendig zu häuten, um Zeit und Mühe zu sparen.
In Australien von britischen Siedlern für den traditionellen Sport der Fuchsjagd eingeführt,
und später, um die Verbreitung der eingeführten Kaninchen zu kontrollieren,
werden Füchse jetzt im ganzen Land als Schädlinge eingestuft,
mit einer geschätzten Population von 7 Millionen Individuen.
Das Jagen und Schießen von Füchsen
auf eigenem Grundstück ist in allen Staaten erlaubt.
Häufig versehentlich von einheimischen Wildtieren
oder Haustieren wie Hunden verzehrt,
ist die häufigste Methode zur Tötung von Füchsen die Verwendung von 1080-Giftködern.
1080 ist ein farbloses, geruchs- und geschmacksneutrales Gift,
das bei allen Opfern einen langsamen, qualvollen Tod verursacht.
Während Australien, die EU und die USA
die Einfuhr von Hunde- und Katzenfellen verboten haben,
zeigen Untersuchungen, dass chinesische Hunde- und Katzenfelle
häufig als Fuchs, Kaninchen oder Nerz bezeichnet werden.
Jedes Jahr werden in China etwa 2 Millionen Hunde und Katzen gezüchtet,
aus den Häusern gestohlen oder von der Straße geholt,
in Drahtkäfige gequetscht
und manchmal tagelang ohne Futter oder Wasser transportiert,
um aufgehängt und ausgeblutet oder zu Tode geschlagen oder erdrosselt
und sogar lebendig gehäutet zu werden.
Rund 450.000 Welpen werden jährlich in Australien verkauft.
Etwa 85 % stammen von nicht registrierten Züchtern,
aber mit der minimalen Kontrolle
können sogar die registrierten Züchter Welpenfabriken betreiben
und sowohl reinrassige Hunde als auch Mischlinge
zum Verkauf in Tierhandlungen oder online anbieten.
In diesen Fabriken kann es völlig legal sein,
eine Hündin 23 Stunden am Tag in der kahlen Betonzelle
eines Schuppens zu halten und immer wieder neu zu Befruchten.
Ihnen wird Liebe und Kameradschaft verweigert,
stattdessen werden sie als Zuchtmaschinen behandelt.
Diese süßen Welpen, die für Tausende Dollar verkauft werden,
leiden oft unter Krankheiten oder anderen Gesundheitsproblemen
sowie Verhaltensstörungen.
Als Folge der Bedingungen in den Betrieben
und durch Generationen von selektiver Zucht.
"Hallo, wie geht es Ihnen?"
"Ja, gut. Werden Sie mehr von den Golden Retrievern bekommen?"
"Ah, ja, die Golden Retriever werden am kommenden Samstag da sein."
"Am kommenden Samstag? Ah ok."
"Und ... wo kommen sie her? Sind sie von einem ..."
"Wir haben unseren eigenen Züchter."
"Von einer Welpenfarm?"
"Natürlich nicht."
"Oh, sie sind so schön!"
"Und es ist ein guter Züchter?"
"Ja, definitiv, er ist registriert."
"Also ist es nicht so ... Ich habe nur schlechte Dinge über Welpenfarmen gehört ..."
"Es ist keine Welpenfarm?" "Natürlich nicht."
"Welpenfarmen machen die Welpen wirklich krank."
"Kranke Welpen."
Im ganzen Land werden jährlich ca. 200-250.000 abgegebene oder streunende
Hunde und Katzen in Tierheimen eingeschläfert,
da die überwiegende Mehrheit von ihnen zwar gesund, aber nicht gewollt ist.
Trotz zahlreicher weit verbreiteter Skandale in den letzten Jahren
sind Greyhound-Rennen nach wie vor Teil einer großen und mächtigen Glücksspiel-
und Unterhaltungsindustrie in Australien und auf der ganzen Welt.
Die schnelle Beschleunigung und extreme Geschwindigkeit,
mit der diese großen Hunde den Köder auf der Bahn jagen,
führt unweigerlich zu Kollisionen, Stürzen und Verletzungen,
meist Muskelrisse, Bänderrisse und Fußwurzelbrüche.
Jede Woche werden auf australischen Strecken bis zu 200 Hunde verletzt,
wobei schätzungsweise 6 bis 10 Greyhounds auf der Strecke sterben
oder nachträglich eingeschläfert werden.
Greyhounds haben eine natürliche Lebenserwartung von 12-14 Jahren
und beginnen ihre "Karriere" im Alter von etwa 18 Monaten
und beenden sie im Alter von viereinhalb Jahren.
In New South Wales dauert ihre Karriere
im Schnitt nur 363 Tage.
13.000 bis 17.000 junge Greyhounds werden jährlich in Australien getötet.
Von den 97.000 Greyhounds, die in New South Wales im Zeitraum
von 12 Jahren bis 2016 gezüchtet wurden,
wurden 50-70 % oder mehr getötet, weil sie als zu langsam
oder als ungeeignet für Rennen angesehen wurden.
Es gibt eine wachsende Zahl an Beweisen,
dass Trainer ihre Greyhounds regelmäßig auf grausame Weise töten
und es bevorzugen, sie zu erschießen oder zu knüppeln,
anstatt einen Tierarzt für die Euthanasie zu bezahlen.
Die Leichen der Hunde werden dann in Gruben auf Privatgrundstücken entsorgt
oder im Buschland verteilt.
Eine Untersuchung hat ergeben, dass die Verwendung von lebenden Tieren
als Köder bei der Ausbildung von Greyhounds, obwohl illegal, noch weit verbreitet ist.
Die Studie in New South Wales im Jahr 2015 hat gezeigt,
dass 85 bis 90 Prozent der Trainer
diese illegale Praxis betreiben.
Unzählige verängstigte Ferkel, Kaninchen, Opossums, Hühner und Kätzchen
wurden in Stücke gerissen,
um den ansonsten sanften, schläfrigen Tieren das Laufen auf einer Bahn beizubringen.
Pferde haben erst im Alter von ca. 5 Jahren ein ausgereiftes Skelett,
doch ihre Rennkarriere beginnt gewöhnlich schon mit 2 Jahren
aufgrund der Verlockung von Preisgeld
und schnelleren Return on Investment.
Dies erhöht das Verletzungsrisiko drastisch,
wobei bis zu 80 % der Tiere an Schienbeinschmerzen
oder dorsaler Metakarpal- erkrankung leiden.
Untersuchungen nach den Rennen haben eine hohe Prävalenz
von Blut in den Luftröhren und Lungen der Pferde
sowie eine zunehmende Häufigkeit und Schwere von Magengeschwüren
mit fortschreitendem Training und Rennen ergeben.
Auf der Strecke werden sie schmerzhaft gepeitscht, um höhere Geschwindigkeiten zu erzielen.
Rennregeln limitieren das Auspeitschen zu Beginn des Rennens, doch auf den
letzten hundert Metern, wenn die Pferde müde und weniger reaktionsfähig sind,
gibt es keine Grenzen und sie werden oft unerbittlich
bis zur Ziellinie gepeitscht.
Sprungreiten sind statistisch gesehen 19-mal gefährlicher als Flachreiten,
weswegen es regelmäßig zu heftigen Stürzen kommt.
Etwa die Hälfte der Pferde, die jährlich in Australien
an Sprungrennen teilnehmen, verschwinden geräuschlos
unter unbekannten Umständen
und werden nie wieder auf der Rennstrecke gesehen.
Oder sie werden auf der Strecke
niedergeschossen, umgeben von grünen Wänden, die die Blicke der Zuschauer verdecken.
Landesweit werden jedes Jahr 11-12.000 Rennpferde neu registriert,
während etwa die gleiche Zahl die Branche verlässt, was vor allem auf
schlechte Leistungen, ungeeignete Temperamente oder Verletzungen zurückzuführen ist.
Viele von ihnen landen in Pferdeschlachthöfen,
wo sie für Tierfutter, z. B. für die Greyhounds, getötet werden.
Andere landen in einem von zwei lizenzierten Pferdeschlachthöfen,
die Pferdefleisch für den menschlichen Verzehr exportieren.
Pferde werden auch in Rodeos eingesetzt.
Kamele wurden in den 1800er Jahren als Transportmittel nach Australien gebracht
und dann nach dem Aufkommen der Automobile in die Wildnis entlassen.
2008 wurde ihre Population auf rund 600.000 geschätzt,
was die Regierung veranlasste, ein Abschussprojekt zu starten,
das ihre Zahl effektiv halbierte,
vor allem durch Schüsse aus Hubschraubern,
aber auch durch Einfangen und Transport zu Schlachthöfen für den Export
in die Vereinigten Staaten und den Nahen Osten,
eine Praxis, die bis heute andauert.
Nachdem sie ihr ganzes Leben lang frei und ohne menschlichen Kontakt gelebt haben,
ist ihnen die plötzliche Enge
und der gewaltsame Umgang völlig fremd.
"Etwas wütend."
"Ja, er ist verdammt wütend, Kumpel."
"Nun geh schon vorwärts, du dumme Fotze."
Immer mehr in freier Wildbahn gefangene Kamele
werden zu Kamelmolkereien gebracht, einer wachsenden Industrie,
die sich als gesündere Alternative zu Kuhmilchprodukten
und als weniger verschwenderisch als die Keulung aus der Luft propagiert.
Jedes Jahr werden in Australien
zwischen 6 und 10 Millionen Tiere für Forschungs- und Testzwecke eingesetzt,
darunter 1-2 Millionen Mäuse.
Viele dieser Experimente umfassen chirurgische Eingriffe bei lebendigem Leib
ohne Schmerzlinderung sowie die Aussetzung von Toxinen oder Krankheiten.
Letztendlich werden alle Mäuse, die einer Forschung oder einem Test unterzogen wurden,
getötet, da sie nicht legal aus dem Labor entlassen werden können.
Kohlendioxidvergasung oder Überdosierung mit dem Anästhetikum Isofluran durch Gas oder Injektion
sind zwei gängige Methoden, um Mäuse zu töten,
wenn sie ihren Zweck erfüllt haben.
Die wissenschaftliche Erforschung und Entdeckung beschäftigt sich heute
mit Nuancen der menschlichen Physiologie,
von der Tiere keine geeigneten Modelle sind.
Eine Studie der National Institutes of Health in den USA aus dem Jahr 2015 ergab,
dass 95 % aller Medikamente,
die sich in Tierversuchen als sicher und wirksam erweisen,
in Menschenversuchen versagen.
Unkritisches Vertrauen in die Ergebnisse von Tierversuchen
ohne Rücksicht auf potenziell genauere Alternativen
unter Verwendung menschlicher Gewebe und Zellen,
Leichen, Simulatoren und Berechnungsmodelle,
kann die Gesundheit und das Leben von Zehntausenden von Menschen gekostet haben ...
und Milliarden von Tieren.
Hunderte von Makaken, Murmeltieren und Pavianen
werden jährlich von drei staatlich geförderten Zuchtstätten
an australische Forschungslabors geliefert.
Versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit
führen diese Hochsicherheitslabore eine Vielzahl von biomedizinischen Experimenten
an diesen intelligenten Tieren durch, bevor sie sie entsorgen.
Andere Primaten werden in Zirkussen gefangen gehalten,
wo sie nur aus der extremen Langeweile ihres Käfigs befreit werden,
um für die Zuschauer aufzutreten.
Oder sie werden in Zoos zur Schau gestellt.
Gefangene Löwen und Tiger in Australien dienen dem gleichen Zweck
und verbringen ein Leben voller Langeweile und Frustration
zur Unterhaltung zahlender Besucher.
Während oberflächlich Ausstellungen, die diese und andere exotische Tiere zeigen,
Wunder und Aufregung hervorrufen können,
bleiben nur wenige Besucher lange genug, um ihr repetitives Verhalten zu erkennen.
Anzeichen eines psychischen Zustands, der bei Tieren in Gefangenschaft häufig vorkommt,
die sogenannte Zoochose.
In der tropischen Hitze von Queensland
beherbergt Sea World Australiens einzige gefangenen Eisbären.
Diese Tiere sind von Natur aus
an den Frost in der Arktis angepasst und schwimmen in der Wildnis
in nur 24 Stunden über 70 km
und legen jährlich im Schnitt 3.000 km zurück.
Hier sind sie ihr Leben lang
in einem etwa 30 mal 40 Meter breiten Gehege untergebracht.
Seehund-Vorführungen sind eine beliebte Attraktion in Zoos,
bei denen Seehunde vor einem großen Publikum Tricks für Essen ausführen.
"Und es ist garantiert, dass Ihre Meeresfrüchte und Fische aus einer Fischerei stammen,
die die Fischbestände, Arbeitsplätze und die Umwelt schützt."
Abseits der Bühne verweilen sie in kleinen Gehegen wie jedes andere Zootier,
schwimmen ständig in sich wiederholenden Kreisen oder schreien vor Verzweiflung.
In der Wildnis wandern Delphine bis zu 65 km pro Tag,
ständig in Bewegung auf Nahrungssuche
oder beim Spielen und Kämpfen in ihren Gruppen.
Sie teilen mit Menschen und Menschenaffen
die Eigenschaft des Bewusstseins, mit klaren Anzeichen von Einfühlungsvermögen und Empathie.
Es gibt keine Situation in Gefangenschaft,
die alle Verhaltensbedürfnisse dieser hochintelligenten,
kognitiv komplexen Tiere abdecken kann.
Etwa 80 % der Delfine von Sea World in Australien
wurden in Gefangenschaft gezüchtet und können nie wieder freigelassen werden,
so verbringen sie ihr ganzes Leben damit, täglich für die Belohnung von Nahrung aufzutreten.
Das Erreichen des richtigen Hungers vor den Shows
ist ein entscheidender Faktor für einen guten Auftritt,
der wohl beliebtesten Attraktion des Parks.
Von den jährlich über 133 Millionen Dollar an Eintrittsgeldern
werden weniger als 1 Prozent für ihre als "stark gefördert" bezeichneten
Forschungs-, Rettungs- und Rehabilitationsinitiativen ausgegeben.
Die australische Regierung hat 1985 entschieden,
dass keine Delfinarien mehr eingerichtet
und bestehende auslaufen sollen,
nachdem sie Beweise dafür erhielt, dass Waltiere in Gefangenschaft
unter Stress, Verhaltensstörungen, Zuchtproblemen,
hohen Sterblichkeitsraten und kürzeren Lebensspannen leiden,
auch wenn sie auf den ersten Blick mit ihren Bedingungen zufrieden zu sein scheinen.
Heute gibt es nur noch zwei Einrichtungen,
die aufgrund eines Schlupflochs weitermachen,
das es ihnen ermöglicht, in Gefangenschaft geborene Tiere zu halten und vorzuführen,
auch solche, die von geretteten wilden Delphinen gezüchtet wurden,
die eigentlich rehabilitiert und freigelassen werden müssen.
Dieser Vorgang des Rettens, Züchtens und Freisetzens
erlaubt es diesen Parks, den Genpool aufrecht zu erhalten,
um sicherzustellen, dass ihre Ausstellungen fortgesetzt werden und ihre Tore offen bleiben.
Während australische Delphinparks nicht in der Lage sind,
gesunde wilde Delphine zu fangen und zu importieren,
ist es Teil der Tierunterhaltungsindustrie in anderen Teilen der Welt,
wie in der japanischen Küstenstadt Taiji, die ein bekannter Fangort ist.
Jedes Jahr von September bis März
werden Tausende von Delfinen und anderen kleinen Walen
in eine stille Bucht bei Taiji getrieben
und von einheimischen Fischern brutal geschlachtet,
die sie entweder als Einnahmequelle oder als Schädlinge betrachten.
Delphin-Trainer wurden beobachtet, wie sie den Fischern
beim Zusammentreiben der Delphine helfen
und einige wenige auswählen, die von der Schlachtung verschont bleiben
und stattdessen zu Aquarien und Delfinparks auf der ganzen Welt transportiert werden.
Wenn man die Größe einer Nation und ihren moralischen Fortschritt
daran messen kann, wie sie ihre Tiere behandelt ...
was sagt das über Australien aus?
Was sagt das über Neuseeland aus?
Die Vereinigten Staaten?
Kanada?
Mexiko?
Das Vereinigte Königreich?
Israel?
Spanien?
Was sagt sie über uns als Spezies aus?
In unserer gesamten Geschichte wurden 619 Millionen Menschen durch Krieg getötet.
Wir töten alle 3 Tage die gleiche Anzahl von Tieren,
und das schließt nicht einmal Fische und andere Meerestiere mit ein,
deren Verluste so groß sind, dass sie nur in Tonnen gemessen werden.
Aber bevor wir sie töten, müssen wir sie züchten ...
sie einsperren und ausbeuten,
für Essen ...
Unterhaltung ...
Kleidung ...
und Forschung.
Ihr ganzes Leben lang, von der Geburt bis zum Tod,
wird von Industrien kontrolliert, denen es nur Profit geht.
Ein Imperium ...
des Leidens ...
und des Blutes.
Bezahlt von Verbrauchern, denen gesagt wird, dass die Tiere ethisch behandelt wurden.
Freilandhaltung, lokal, bio.
Dass ihr Tod human war,
dass Tierquälerei hier in unserem Land nicht vorkommt,
und wenn doch, dann werden unsere Regierung, unsere Behörden
es herausfinden und stoppen.
Und wir als Verbraucher haben wenig Anlass, anders zu denken,
denn Tiere zu essen und zu benutzen ist normal,
wir haben es schon immer getan.
Weil die Produkte, die in den Regalen der Supermärkte verkauft werden,
so weit von den Lebewesen entfernt sind,
die nur kurz ...
oder jahrelang ohne Gnade gelebt haben.
Individuen, die mit uns und unseren Haustieren, die wir so sehr lieben,
die Fähigkeit, Liebe zu empfinden, teilen.
Glück.
Kummer und Trauer.
Die mit uns die Fähigkeit teilen zu leiden.
Den Wunsch zu leben,
frei zu sein,
nicht als Objekt gesehen zu werden,
nicht für den Nutzen anderer,
sondern für sich selbst als Individuum zu leben.
Lebewesen, die für sich selbst leben,
nicht Produktionseinheiten.
Kein Bestand.
Er und sie, nicht "es".
Die Wahrheit ist,
es gibt keinen humanen Weg, jemanden zu töten, der leben will.
Es ist keine Frage der Behandlung
oder der besseren Möglichkeiten, das Falsche zu tun.
Größere Käfige, kleinere Besatzdichten
oder weniger schmerzhaftes Gas.
Wir sagen uns, dass sie ein gutes Leben führen,
und dass sie am Ende nicht wissen, was kommt
und nichts fühlen.
Aber das tun sie.
In ihren letzten Stunden, Minuten und Sekunden
gibt es immer Angst, gibt es immer Schmerz.
Der Geruch von Blut.
Die Schreie anderer Angehöriger ihrer Spezies,
mit denen sie ihr Leben verbracht haben.
Sie haben keine Lust zu sterben,
sondern wollen verzweifelt weiter leben ...
ein hektischer Kampf bis zum letzten Atemzug.
Und sie werden nicht Barmherzigkeit oder Güte erfahren,
sondern verhöhnt werden,
ausgelacht,
gtreten,
geschlagen,
wie Lumpen umhergeschleudert,
oder in den Schredder gesteckt, weil sie das falsche Geschlecht haben.
Wir nehmen ihnen die Kinder.
Wir nehmen ihnen die Freiheit.
Wir nehmen ihr Leben,
senden sie gesund und ganz in ein Schlachthaus,
aus dem sie auf der anderen Seite als verpackte Ware herauskommen,
und sagen zu uns,
dass auf diesem Weg etwas humanes und ethisches passiert ist.
Und dabei schaden wir uns auch selbst.
"Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht heute Morgen
einen Bericht über die Gefahren von verarbeitetem und rotem Fleisch ..."
Wir zerstören unsere Umwelt,
indem wir durch die Tierhaltung mehr Treibhausgase ausstoßen als jede andere Industrie,
unsere Wälder niederreißen und einheimischen Tiere schlachten,
um Platz für Farmen zu schaffen.
Allein die Rinder der Welt verbrauchen so viel Nahrung,
wie dem Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht,
und doch leidet jeder neunte Mensch - 795 Millionen -
an chronischer Unterernährung, und 844 Millionen Menschen fehlt es an sauberem Wasser,
während 1.000 Liter für die Produktion von einem Liter Milch verwendet werden.
und 15.000 Liter für ein Kilogramm Rindfleisch.
Und doch rechtfertigen wir die Tierhaltung
weiterhin mit der Behauptung, sie sei normal, notwendig und natürlich.
Dass das Tierreich oder bestimmte Arten
uns unterlegen sind, weil ihnen unsere spezifische Art von Intelligenz fehlt,
weil sie schwächer sind und sich nicht verteidigen können.
Wir glauben, dass wir in unserer scheinbaren Überlegenheit
das Recht erworben haben, Macht, Autorität und Herrschaft auszuüben.
Über die, die wir für zu minderwertig halten, für unsere eigenen kurzsichtigen Ziele.
Es ist eine Rechtfertigung, die schon einmal benutzt wurde.
Von den Weißen, um die Schwarzen zu versklaven,
und ihnen ihr Land und ihre Kinder zu nehmen.
Von den Nazis, um die Juden zu ermorden.
Von Männern, um Frauen zum Schweigen zu bringen und zu unterdrücken.
Sind wir dazu verdammt, die Geschichte immer wieder zu wiederholen?
Definiert dieser Überlegenheitskomplex, dieser reine Egoismus,
wer wir als Spezies sind?
Oder sind wir zu mehr fähig?
"Du hast gerade gegessen, doch wie gewissenhaft das in einiger Meilen Entfernung
versteckte Schlachthaus auch vorgeht, du trägst eine Mitschuld."
"Wir kamen gerade zurück zum Motel und sahen uns das Filmmaterial
vom Schlachthaus mit der neugeborenen Ziege an.
Wir denken, dass es eine Chance gibt, dass sie noch lebt, also gehen wir zurück."
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