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Stellen Sie es beim Klavier ab.
Diese Kiste auch?
Ja.
Marco! Marco! Marco, wo bist du?
Komm jetzt rein. Dein Mittagessen ist fertig.
Marco, ja das ist mein Name.
Ich komme schon, Mama.
Du hast dich vor deiner Mama versteckt, was?
Hast du mich nicht rufen gehört?
Mama?
Ist das mein Haus?
Natürlich. Es gehört mir, also gehört es auch dir.
Werden wir für immer hier leben?
Das weiß niemand.
Und jetzt geh und iss dein Mittagessen.
Es steht schon in der Küche.
Ach, da ist ja die Kiste mit dem Silber.
Ist noch etwas im Laster?
Nicht mehr viel, Sir.
Toni kümmert sich darum. Hier ist noch etwas.
Ach, gut. Stellen Sie es bitte da hin.
Und das auch. Dort in die Ecke bei der Treppe.
Ja, Sir. Was ist damit?
Ja, das auch.
Da steht noch eine große Kiste im Flur.
Wohin soll ich die bringen?
Ach, das müsste das Geschirr sein.
Äh, bringen Sie sie in die Küche. Aber vorsichtig, ja?
Ja, Sir. Keine Sorge.
Marco, bist du das da unten im Keller?
Marco?
Na? Warst du auf Entdeckungsreise?
Ja, es steht voller schöner alter Möbel.
Tatsächlich? Also, wie gefällt dir dein neues Zuhause?
Äh. Werden wir hier für immer leben?
Tja, das ist schwer zu sagen.
Auf jeden Fall für eine Weile.
Ach nur für den Fall, dass jemand danach fragt.
Ach so.
Vielen Dank noch mal. Wiedersehen.
Wir danken Ihnen. Auf Wiedersehen.
Hey, was ist das? Wirst du schon nervös?
Ich bin es doch nur.
Sieben Jahre ist eine sehr lange Zeit, weißt du.
Ja, ich weiß. Aber für eine Sekunde hatte
ich so ein komisches Gefühl. Ich...
Dora! Du vergisst unsere Abmachung.
Bruno! Kommst du jetzt oder nicht?
Ich habe ihm gesagt,
dass ich eine Schaukel für ihn bauen würde.
Kommst du auch?
Oh, ich muss doch das Abendessen vorbereiten.
Du hast mir auch versprochen, dich nicht zu überarbeiten.
Pass auf, Ende des Monats hast du ein Mädchen, ja?
Entspann dich und mach dir keine Sorgen.
Alles wird in Ordnung kommen. Kommst du nun?
Ich komme gleich zu euch.
Gut. Ach, da bist du ja! Guter Junge!
Also, als erstes werden wir uns mal einen starken Ast suchen müssen.
Der da ist gut.
Ja, der sieht gut aus.
Äh, er ist stark genug.
Wirklich? Komm da runter und ich sehe mir das mal an.
Komm schon! Sofort! So!
Ja, genau an dem Ast!
Oh ja, der sieht stark genug aus.
So! Gefällt dir das?
Höher! Höher!
Und rauf geht es, flieg mein Kleiner!
Hey, ihr habt sie ja schon angebracht!
Oh Mama, siehst du, wie ich schaukle?
So, jetzt ist deine Mutter dran.
Ja, Mama, setz dich! Oh ja!
Ich halte die Schaukel fest.
Gib mir schön Schwung, ja?
Sollst du haben.
So und jetzt schieb an, Marco!
Oh mein Gott, ich habe das Essen vergessen!
Ich hoffe, es ist noch gut!
Komm wir laufen hinterher. Mal sehen ob wir heute satt werden.
Jetzt iss deinen Apfel auf.
Ich bin satt.
Oh, nur noch einen Bissen, ja? Komm schon.
Jetzt wo wir einen Garten haben,
kann ich da einen Hund haben?
Einen Polizeihund?
Oder vielleicht einen Collie, wenn er nicht zu groß ist?
Kann ich einen Hund haben, der so lange Haare hat wie Mami?
Na das nenne ich ein Kompliment.
Nun, wir werden sehen. Und jetzt wird es Zeit.
Du solltest schon längst im Bett liegen kleiner Mann.
Also ab mit dir.
Jetzt schon? Tu, was man dir sagt, Liebling.
Aber ich habe doch jetzt Ferien!
Du bist jetzt ein lieber Junge und gehst ins Bett.
Du schläfst ja schon im Stehen ein.
Ach Mist. Na gut. Ich gehe ja schon.
Gute Nacht.
Nacht. Mama, kann ich das Licht anlassen?
Meinetwegen, aber nur heute nacht.
Er ist endlich eingeschlafen.
Gut. Es ist zwar kein Kristallglas, aber egal.
Auf uns.
Cheers! Ah, perfekt!
Tut mir leid, dass ich vorhin so nervös war.
Ich weiß, dass Carlos Selbstmord lange her ist,
aber wieder in dieses Haus zurückzukehren,
in dem wir zusammen gelebt haben,
ist so als würde ein Abschnitt meines Lebens wieder eröffnet.
Wie dem auch sei, jetzt geht es mir viel besser.
Jetzt, da du bei mir bist.
Ich bin sicher, dass all das nun hinter mir liegt.
Marco wird hier sehr glücklich werden.
Oh, du bist so gut zu ihm gewesen. Wie ein Vater.
Er hat dich sehr gern. Dich vielleicht sogar mehr als mich.
Außerdem wäre es albern gewesen,
so ein Haus so nah am Flughafen zu verkaufen.
Kriege ich noch einen Kuss?
Noch einen.
Wohin musst du auf deiner nächsten Reise?
Oh, nicht jetzt.
Es ist nicht leicht für mich einen Mann zu haben, der ständig weg ist.
Am liebsten hätte ich dich immer bei mir.
Es ist nicht schön allein zu sein.
Verstehe ich ja, aber es ist meine Arbeit.
Mistschweine... Mistschweine... Drecksschweine...
Du kannst mich nicht fangen!
Ich habe dich gleich! Gleich habe ich dich.
Nein, nein!
Oh doch, das werde ich! Ich habe dich gleich!
Pass nur auf! Ich bin die böse Hexe aus dem Wald!
Siehst du? Ich hab dich!
Oh Hilfe! Hilfe! Lass mich aufstehen!
Was hältst du davon, wenn wir heute in den Park gehen?
Oh ja!
Ich werde dich mit mir nehmen
und keiner wird dich retten können!
Nein, wirst du nicht, du hässlicher Geist!
Haha! Keiner kann mich verhaften,
weil ich ein Geist und deswegen unsichtbar bin!
Aber ich kann dich doch sehen.
Weil ich das so möchte. Aber nur du kannst mich sehen.
Jetzt musst du meinen Befehlen gehorchen
und mit mir in das Land der Dunkelheit kommen!
Nein, nein niemals!
Komm mit mir in das Königreich der Geister.
Ich werde dir schwarze Magie beibringen.
Uns eine schwarze Katze wird die Augen deiner Feinde auskratzen.
Nein, wie schrecklich! Lass uns jetzt weiter gehen.
Nein, warte.
Oh, aber macht dir das keine Angst?
Du wirst heute nacht nicht schlafen können!
Oh Mann, das ist fantastisch!
Mama?
Marco, bist du müde?
Lass uns nach Hause gehen.
Mama?
Warum kommt mein richtiger Daddy mich nicht mal besuchen?
Weißt du, Marco, du bist jetzt alt genug, um es zu verstehen,
dass dein Vater ein Mann war, der gerne viel auf Reisen war.
Er liebte Flugzeuge, Schiffe und Segelboote.
Und er liebte es, ferne Orte zu besuchen.
Und eines Tages ging er auf eine Reise und kam nicht mehr zurück.
Dein Daddy ist tot, Marco.
Was ist der Tod, Mama?
Man geht auf eine Reise von der man nicht zurück kommt.
Aber wir behalten deinen Daddy in uns am Leben.
Aber warum ist er gestorben, Mama?
Warum? Oh, Baby, das ist schwer zu erklären.
Tod ist ein Teil des Lebens und wir müssen lernen,
ihn zu akzeptieren. Eines Tages wirst du es auch verstehen.
Was machst du denn so spät noch auf?
Mama, kann ich heute nacht bei dir schlafen? Bitte?
Ist schon fast ein Mann und will immer noch bei Mama schlafen.
Bitte.
Also gut.
Nana!
Wofür ist denn die Party?
Das ist keine Party. Nicht so wie du das meinst.
Unsere Freunde kommen zu Besuch, das ist alles.
Warum?
Nur um wieder zusammen zu sein.
Wir haben uns sehr lange nicht gesehen.
Ich mag sie nicht.
Du magst sie nicht?
Marco, wie kannst du das sagen, wenn du sie gar nicht kennst?
Was ist mit Bruno? Wann kommt er zurück?
Heute. Ich hoffe, es wird eine nette Überraschung für ihn.
Bruno!
Hallo, Marco!
Bruno! Bruno!
Na, mein Großer! Wie geht es dir?
Mir geht es gut.
Und hast du für mich gut auf deine Mutter aufgepasst?
Ja, aber jetzt, da du wieder hier bist,
musst du bei mir bleiben und mit mir öfter spielen.
Hier, das ist für dich!
Oh, das ist es nicht.
Du kannst mich nicht reinlegen.
Also schön, wenn das nicht dein Geschenk ist, was ist es dann?
Oh, ich weiß. Ich weiß was es ist!
Hallo Schatz, ich habe dich vermisst.
Wo ist er, Bruno? Wo ist er?
Wo ist was? Der Hund.
Ist das zu glauben? Naja, du wirst noch auf ihn warten müssen.
Sie schicken ihn von New York rüber.
Hier bitte, Eva.
Danke.
Möchtest Du?
Wenn du andere haben willst.
Sie stehen da drüben.
Hallo Annalisa.
Du siehst einfach wunderbar aus. Findest du nicht auch Paolo?
Aber sicher doch. Danke.
Ich habe zu Paolo gesagt, dass ihr früher oder später wieder
zu uns zurückkommen werdet. Wir haben dich alle vermisst, Dora.
Aldo, willst du einen Drink?
Danke.
Du bist doch immer die gleiche. Bezaubernd.
Du hast dich auch nicht verändert.
Sagen sie mal, Doktor.
Ja?
Was haben Sie Dora diesmal verschrieben?
Worauf wollen Sie hinaus?
Sie wissen doch, dass sie seit einigen Jahren nicht mehr meine Patientin ist.
Sie hat sich sehr gut erholt und sieht nicht wie eine Frau aus,
die ihren Mann in den Selbstmord treiben würde.
Ich mag Ihre Art zu scherzen nicht, haben wir uns verstanden?
Ach um Himmels Willen! Wo ist Ihr Sinn für Humor?
Ich halte das nicht für ein Thema, über das man sich lustig macht.
Es war für Dora ein großer Schock.
Sie hätte es kommen sehen müssen.
Sie wissen, dass Carlo halb verrückt war und an der Nadel hing.
Lange bevor sie ihn geheiratet hat.
Siehst du diese Markierungen hier?
Jede steht für einen Affen, den ich damit getötet habe.
Und wo sind all diese Affen hergekommen?
Oh, das weiß ich nicht.
Warum fragst du nicht deinen Vater?
Bruno ist nicht mein Vater.
Er ist der zweite Mann meiner Mutter.
Langweilst du dich, Schatz?
Nein, ich bin eifersüchtig.
Ach? Du lässt mich immerzu allein.
Also, also, ihr könntet zumindest warten,
bis wir alle nach hause gegangen sind.
Er hat Recht. Wir müssen sie loswerden.
Mama, ich muss dich töten.
Marco! Marco! Marco! Oh!
Dora! Bist du verletzt? Ganz ruhig.
Ist schon gut. Ich bin hingefallen, als das Licht ausging.
Oh mein Gott, sie blutet ja! Lass mich mal sehen.
Ach, das ist nichts weiter. Nur ein Kratzer.
Du desinfizierst es lieber.
Du musst vorsichtiger sein. Im Bad steht Alkohol.
Also schön, ich habe daneben geschossen.
Jetzt bist du dran, Paolo.
Ich weiß, ihr glaubt, dass sich Flugzeuge von selbst fliegen,
aber man muss sich um all die Instrumente kümmern.
Und ich sage euch, nach 8 oder 10 Stunden in dieser Kabine
wird der Verstand verdammt müde. Aber Du wirst gut bezahlt.
Dora, bist du über irgend etwas bekümmert?
Fragst du mich das als Arzt oder als Freund?
Ich wollte nicht professionell klingen.
Es macht mir nur Sorgen, dich so aufgeregt zu sehen.
Entschuldige mich einen Moment.
Ist der Kaffee fertig, Schatz? Ich bin spät dran.
Ach, heute geht alles schief. Sieh nur.
Das liegt daran, dass du nicht entspannt bist.
Ich versuche es ja sehr,
aber nachdem Satz von Marco, "ich muss dich töten
bin ich völlig durcheinander.
Oh, beruhige dich und hör auf, dich selbst zu bestrafen.
Wir haben das doch alles schon gestern nacht durchgesprochen.
Er ist 7 Jahre alt. Du nimmst das alles viel zu ernst.
Naja, es ist die Art, wie er es gesagt hat.
Und der Tonfall, den er hatte.
Seinen Mann ohne Kaffee zur Arbeit zu schicken, ist eine Todsünde.
Bis dann.
Oh, kommst du heute nacht nach Hause?
Wenn ich nicht mit einer Stewardess durchbrenne.
Bis dann. Wiedersehen.
Marco, was machst du da im Keller?
Wie bist du da rein gekommen? Es war doch abgesperrt.
Nein Mama, war sie nicht.
Marco? Marco?
Bist du da unten?
Marco! Marco, was machst du denn da?
Was ist denn los mit dir?
Mama, es ist eiskalt.
Was hast du denn, Schatz? Bist du krank?
Mir ist kalt. So kalt.
Oh du armer Schatz! Oh Gott, deine Haut ist wie Eis!
Bring mich weg. Mir ist so kalt.
Ja, ja, natürlich, Schatz.
Alles ist gut, mein Schatz.
Mama wird dich nach oben ins Bett bringen.
Oh mein Gott.
Marco?
Mach dir keine Sorgen.
Oh Gott, was ist los, Baby?
Kannst du nicht reden?
Was ist los mit dir, Schatz,
kannst du es deiner Mama nicht sagen?
Marco, rede mit deiner Mama.
Haha! Ich hab dich reingelegt!
Du kannst mich nicht fangen!
Marco! Hör auf!
Los Männer! Jippie! Kommt Männer, folgt mir!
Wir müssen das Fort erreichen,
bevor die Indianer die Siedler angreifen und skalpieren.
Bäng, bäng, ihr seid tot!
Marco! Marco! Hör jetzt auf damit!
Marco! Na warte, wenn ich dich erwische!
Verdammt sei dieses Haus!
Du hast mich davon abgehalten, es zu verkaufen!
Es ist leicht für dich als Außenstehender zu sagen,
dass alles nur Unsinn ist.
Nein, nein, das wollte ich damit nicht sagen.
Was ist sagen wollte ist, dass Dinge manchmal ernsthafter
aussehen können, als sie wirklich sind.
Es ist nur natürlich, dass ich nach all dem,
was passiert ist, nervös bin.
Ja, das kann ich verstehen.
Also, worauf willst du hinaus?
Ich will auf gar nichts hinaus.
Doch, so ist es! Raus damit!
Du siehst sehr müde aus, Schatz. Warum gehst du nicht zum Arzt?
Warum gehst du nicht in ein Sanatorium
und ruhst dich eine Weile aus? Das ist es doch!
Und den Schmerz im Bein bilde ich mir vielleicht ein.
Oh Dora, ich weiß, dass du nicht verrückt bist!
An so etwas habe ich überhaupt nicht gedacht!
Hör zu, dein Zusammenbruch, der weiß Gott verständlich war
und jedem hätte passieren können, ist Vergangenheit.
Du bist jetzt absolut gesund.
Und wenn du dir selbst nur einen Hauch einer Chance geben würdest,
könntest du auch glücklich sein.
Tut es noch weh?
Ja. Ich sollte lernen aufzupassen, wohin ich meine Füße setze.
Wo ist unser Photo?
Was?
Es ist nur noch der Rahmen da!
Marco!
Du bist nicht sehr gut darin, vorzugeben,
dass du schon schläfst, junger Mann.
Na komm schon, ich weiß, dass du wach bist.
Hi!
Was sollen all die Geschichten, die deine Mama mir erzählt hat?
Warum versteckst du dich immerzu?
Naja, ich, ich kann dir das jetzt nicht sagen.
Und warum nicht?
Ich verspreche dir, es dir zu sagen,
wenn die Zeit reif ist, okay?
Okay, es ist ein Geheimnis.
Aber du weißt, dass du sie mit deinen kleinen
Tricks sehr ungehalten machst.
Aber sie wird ständig wegen nichts böse!
Sie findet merkwürdig was Du tust. Du machst sie sehr nervös.
Sie hat sich sehr verändert, seit wir hier eingezogen sind.
Sie ist nicht mehr lustig.
Hast du das Bild vom Tisch im Wohnzimmer genommen?
Welches Bild?
Ist egal, schlaf jetzt.
Wir reden morgen darüber. Ich lasse das Licht im Flur an.
Aber das brauchst du nicht. Du kannst es ausschalten.
Hast du nicht angeblich Angst vor der Dunkelheit?
Nicht mehr!
Guter Junge! Ich bin stolz auf dich. Gute Nacht.
Nacht.
Seiner Meinung nach hast du dich verändert.
Vielleicht stimmt das, aber er auch.
Ich kann es nicht verstehen, er hat noch nie vorher gelogen.
Und er verhält sich seltsam.
Er war früher so ein glückliches Kind.
Er ist wie ein anderer Mensch.
Du solltest etwas mehr Geduld mit ihm haben, Schatz.
Vielleicht hat er noch Eingewöhnungs- schwierigkeiten.
Für ihn ist es ein neues Haus.
Ja, das ist wahr. Du hast recht.
Aber trotzdem, meine Unterwäsche total zerrissen zu finden,
das war gemein.
Das hat er mit purer Absicht getan!
Ich würde deinen Sohn ungern beschuldigen,
einen Sexfetisch zu haben.
Sie ist wahrscheinlich in der Waschmaschine zerrissen
worden und du hast es nicht bemerkt und sie in den Schrank gelegt.
Vielleicht hast du recht.
Vergiss es einfach.
Geh jetzt schlafen, mein Liebling.
Ich muss meinen Arbeitsbericht beenden.
Bruno! Warum verlassen wir dieses Haus nicht?
Warum?
Dora, was ist los?
Oh Bruno! Bruno! Mein Gott! Mein Gott!
Dora, alles ist gut.
Ich hatte einen schrecklichen Albtraum!
Das tut mir leid.
Sieh mal, du hast dein Nachthemd zerrissen!
Bis dann, Schatz!
Wiedersehen.
Was ist los?
Nichts. Ich habe nur meine Schlüssel vergessen.
Hab eine gute Reise, Schatz!
Und du kommst so gegen 9 zurück?
Außer das Flugzeug stürzt ab, haha!
Dora! Schatz! Krieg dich wieder ein!
Es ist nichts passiert. Nur die Jalousienschnur ist gerissen.
Aber dir und Marco ist nichts passiert.
Lass uns dieses Haus verlassen, bitte!
Beruhige dich, ganz ruhig!
Lass uns hier fortgehen, ich flehe dich an!
Beruhige dich!
Oh Bruno!
Hallo Bruno!
Hi, Paolo.
Du bist an der Flugkontrolle einfach an mir vorbeigegangen.
Dann muss ich wohl in Gedanken gewesen sein.
Und, wie ist das neue Haus?
Naja, wir hatten ein paar Probleme,
Dora hatte sie meistenteils. Aber es wird schon alles gut gehen.
Sie hat da doch schon mal gelebt. Sie sollte doch daran gewöhnt sein.
Ja, das ist ja Teil des Problems.
Paolo! Soll das auch an Board?
Ja. Ich komme.
Marco? Marco?
Oh, das war ja vielleicht was!
Alle Kontrollen waren eingefroren!
Mama!
Oh, da bist du ja!
Wo warst du denn?
Was ist los?
Nichts. Mir ist nur etwas kalt.
Ich habe dich gerufen.
Wann?
Na eben gerade.
Erzähl mal, wo warst du denn?
Ach da? Da habe ich einen Hund gejagt.
Marco, warum lügst du mich an?
Mama, ich lüge nicht.
Also schön, ich glaube dir.
Entschuldigung? Ich habe hier eine Lieferung Signora.
Es steht kein Name am Briefkasten. Sind Sie erst eingezogen?
Ja. Was gibt es?
Ich habe geklingelt, aber niemand hat aufgemacht.
Sind Sie Signora Baldini? - Ja. Entschuldigen Sie.
Ich wollte nicht unhöflich sein.
Oh, das ist schon in Ordnung.
Hier, für Sie. Für mich?
Ja.
Vielen Dank.
Hallo?
Hallo Dora!
Bruno!
Ich fürchte, ich stecke eine Weile in London fest.
Warum? Was ist passiert?
Sie überprüfen etwas.
Nein, keine große Sache,
es ist nur ein Stabilisator oder so was.
Wie geht es dir? Bist du noch aufgebracht?
Ja, ich fühle mich jetzt ganz gut.
Geht es Marco gut? Benimmt er sich?
Ja, alles in Ordnung.
Nein, ich weiß nicht, wie lange wir hier festsitzen.
Ja, in Ordnung.
Vergiss nicht, mich anzurufen, Bruno.
Ich melde mich, sobald ich was weiß.
Wiederhören, Schatz.
Wiederhören.
Marco?
Marco, wo steckst du?
Marco? Hast du das geschrieben?
Was ist das? Ich habe es nicht geschrieben.
Lüg mich nicht an.
Ich lüge nicht.
Doch, tust du. Das ist deine Schrift.
Du kannst es nicht leugnen.
Marco, warum hast du das getan?
Ich war es nicht! Ich schwöre es, warum glaubst du mir nicht?
Ich habe es nicht geschrieben! Das war ich nicht!
Hier Doktor Spadini, kann ich Ihnen helfen?
Sie hätten gern einen Termin? Wann?
Oh, tut mir leid, heute ist ganz unmöglich.
Morgen nachmittag um 16 Uhr ginge es.
Vielen Dank, Signora Forte, auf Wiederhören.
Mal sehen, ob dir das auch gefällt.
Vielen Dank, Marco.
Setz dich. Ah, was für wunderschöne Bilder.
Sehr gut. Kann ich sie haben?
Ja, du kannst sie behalten. Ich kann ja andere malen.
Vielen Dank. Komm rein, Dora.
Also gut, junger Mann, kommst du mit mir?
Lässt du Mama auch was malen?
Wenn sie das möchte.
Bis dann.
Bis in ein paar Minuten.
Setz dich bitte, Dora.
Ich habe mit deinem Sohn eine Basistest gemacht.
Er ist sehr einfach. Sieh dir sein Bild an.
Ein schöner Baum, blühend und voller Früchte.
Ich würde sagen, dieses Kind ist ohne Probleme.
Er ist gut proportioniert. Der Stamm ist dick und stabil.
Und die Äste sind zierlich und üppig. Das Gesamtbild ist positiv.
Der erste Eindruck ist, dass das Verhalten des Kindes ausgeglichen
und sehr erwachsen für sein Alter ist.
Genau das Gegenteil also von dem, wie er zu hause ist.
Glaub mir.
Jetzt sieh dir das andere an.
Es repräsentiert seine Beziehung zu dir.
Das Bett könnte den Schoß der Sicherheit für ihn bedeuten.
Die Figur des Jungen,
der sich uns mit dem Rücken zugewandt zeigt,
könnte bedeuten, dass das Kind mehr Aufmerksamkeit braucht,
oder dass er sich abgelehnt fühlt. Ich habe es dir bereits gesagt.
Unglücklicherweise bin ich kein Kinderpsychologe.
Aber ich kenne dich und deine Probleme sehr gut.
Du hast eine schwere Phase von Angst und Depression hinter dir.
Als Resultat davon,
dass du mit einem Drogenabhängigen gelebt hast.
Sein Selbstmord im Meer.
Dein 6-monatiger Aufenthalt im Sanatorium.
Und deine Elektroschocktherapie können sehr gut dein Verhalten
ihm gegenüber beeinflusst haben.
Nein, dieser Abschnitt ist eine vollständige Leere in mir.
Mein Verstand scheint es fort gesperrt zu haben.
Es total gestrichen zu haben. Es ist alles nur vage da.
Aber jetzt in diesem Haus, in meinem Haus,
fange ich an, mich an Dinge zu erinnern.
Ich schätze, das liegt an Marcos Verhalten.
Aber, es ist seltsam.
Es ist als wäre mein eigener Sohn ein Gespenst.
Dora, Geister sind reine Erfindungen unserer Vorstellung.
Wir selbst erschaffen sie
um unsere Taten und unser Verhalten zu rechtfertigen.
Versuche, das zu verstehen.
Wenn du deine Vergangenheit akzeptieren kannst,
dann kannst du auch der Zukunft in Frieden entgegensehen.
Mama, Mama, Mama...
Mama, Mama, Mama...
Marco, wo bist du?
Marco, wo bist du? Warum tust du das Marco!
Mama! Mama! Mama!
Marco! Marco! Marco, bist du da unten?
Marco, antworte mir!
Marco?
Mama!
Marco, du treibst mich in den Wahnsinn.
Mama!
Mama!
Warum Mama? Warum hast du Papa getötet?
Ich war es! Ich habe ihn getötet!
Ich hasste ihn, ich hasste ihn und habe ihn getötet!
Dora! Dora! Dora! Um Himmels Willen, hör auf damit.
Es ist nicht wahr. Du warst nicht verantwortlich.
Das spielt sich alles in deiner Fantasie ab.
Nein! Nein! Ich war es! Es ist so schrecklich.
Ich war es, ich war es.
Dora! Dora! Beruhige dich!
Ich war es! Ich war es!
Carlo hat sich selbst getötet!
Er hat nie aufgehört, dir zu sagen, dass er ein Versager sei.
Und als er an die Nadel kam, war er bereits am Ende!
Nein. Ich war es. Ich war es!
Es ist ein Segen, dass du ihn endlich los bist.
Du hast mit einem Monster gelebt!
Du warst nur das Opfer!
Er will mich in den Wahnsinn treiben!
Er will Rache!
Dieses Haus ist voll von seiner Präsenz.
Ich kann sie fühlen. Er ist derjenige, der Marco antreibt.
Er bringt ihn dazu, mir Angst zu machen.
Bring mich weg von hier. Bitte! Bitte! Bitte!
Dora! Beruhige dich! Beruhige dich jetzt! Ruhig, Schatz!
Er will mich auch töten!
Bitte, bring mich weg, Bruno! Bitte, ich habe Angst!
Komm schon, trink das. Komm schon. Trink alles.
Ja, alles. Komm schon, hinunter damit!
Dieses Bild! Das ist Carlo!
Das ist der Beweis. Glaubst du mir jetzt?
Oh bitte, hilf mir, bitte, bitte.
Aber Dora! Das ist nur ein Kinderbild!
Nein, ist es nicht.
Und hör auf mit diesen blöden Rechtfertigungen.
Ich muss sicher sein. Es gibt etwas, was ich wissen muss.
Ich muss sicher sein,
ob ich ihn getötet habe oder nicht.
Ich kann so nicht weiterleben.
Ich werde noch verrückt!
Ich habe Angst, solche Angst.
Ich habe Angst, alleine zu sein, Angst davor,
Dinge zu hören oder zu sehen.
Ich habe sogar Angst vor meinem eigenen Sohn!
Bruno!
Nein, fass mich nicht an!
Ich finde, du solltest wieder zurück ins Bett.
Ich weiß, er ist da drin! Hinter dieser Wand!
Carlo ist dahinter, nicht wahr?
Es war der, es war der einzige Weg, seine Leiche fortzuschaffen.
Weißt du, Dora, als ich dich fand,
hattest du sein Blut an den Händen.
Du bist das Kostbarste,
was ich auf der Welt habe und ich will dich nur beschützen!
Also war mein erster Instinkt, die Leiche zu verstecken
und alle Spuren von dem zu beseitigen, was passiert war.
Ich habe Carlos Boot aufs Meer hinaus geschubst,
damit es so aussieht, als hätte er einen Unfall gehabt oder
hätte Selbstmord begangen.
Jeder wusste, dass er depressiv war und Drogenabhängig.
Zusammen mit deinem Schock und der Amnesie war es leicht.
Niemand hat etwas vermutet, wir mussten nur 7 Jahre warten,
um in legal für tot erklären zu lassen.
Ich habe es getan, um dich zu retten, Schatz,
weil ich dich liebte und es immer noch tue. Mehr als je zuvor.
Du liebst mich und hast mich wieder hier her gebracht?
Wie konntest du so etwas tun,
wenn du mich liebst?
Aber Dora, dir sollte klar sein, was passiert wäre,
wenn wir das Haus zu dieser Zeit verkauft hätten
und nicht wieder gekommen wären?
Sie hätten Carlos Leiche gefunden!
Ich will doch nur alle Beweise beseitigen,
die gegen dich sind, dann können wir das Haus für immer verlassen.
Wie kommst du darauf, dass wir fortgehen können?
Glaubst du, er wird uns das erlauben?
Dora, wovon redest du?
Du glaubst mir immer noch nicht.
Wie konntest du zulassen, dass mir die ganze Zeit solch
schreckliche Dinge zustoßen?
Jetzt ist alles vorbei.
Du hast mich in diesem Haus allein gelassen.
Vielleicht wolltest du, dass ich verrückt werde!
Dora, ich war nie weit weg von dir.
Er ist hier, unter uns.
Ich kann seine Präsenz spüren.
Ich habe ihn heute Abend gesehen.
Dora, Carlo ist tot!
Nein, er ist zurück! Lass ihn in Ruhe!
Fass ihn nicht an! Lass ihn in Ruhe!
Ich will nicht, dass du ihn anfasst! Fass ihn nicht an!
Du verschwindest jetzt aus unserem Leben.
Ah! Nein! Dora! Nicht!
Mama!
Setz dich, Daddy. Zitrone oder Milch?
Also, was spielen wir jetzt?
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