All language subtitles for Melody.2014.FRENCH.720p.BluRay.x264-MELBA.de

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Original subtitles

lch hatte letzte Woche einen Flyer eingeworfen.

Hätten Sie lnteresse an einem Friseurtermin?

Ich habe es gesehen, aber ich habe schon eine Friseuse.

-Gut. -Es ist wirklich schade.

-Danke. Schönen Tag noch. -Wiedersehen.

lch wollte nur fragen, ob mein Angebot Sie interessiert.

Nein, danke. Kein Bedarf.

Weißt du noch, als du selbst gefärbt hast?

Das war 'ne Katastrophe.

-Hast du das für die Hochzeit auch vor? -Machst du Witze?

-Hast du schon ein Kleid dafür? -Ja, habe ich.

Die Dame, die nebenan wohnt,

hat mir ein schwarzes Kleid genäht.

Es ist weit, weil ich im Winter ganz schön zugenommen habe.

-Hast du wirklich zugenommen? -Ja, ein bisschen.

Sag mal, Melody...

Ja?

-So hübsch, wie du bist... -Danke.

Wann gedenkst du denn zu heiraten?

Nicht so bald.

-Hast du keinen Freund? -Nicht wirklich.

lch habe da einen Mann kennengelernt, der wirklich gut aussieht.

Gut situiert, um die 40.

Der würde gern heiraten.

Da dachtest du: Melody will auch heiraten, dann verkupple ich die mal.

lch hab dich nicht erwähnt.

lch krieg das schon hin.

Du solltest darüber nachdenken.

lch denke darüber nach.

Melody...

Das ist wunderschön.

-Du übertreibst. -Doch, wirklich.

lch hab fast nichts gemacht.

Doch, dieser Wirbel sah wirklich furchtbar aus.

Hier, meine Liebe, das ist für deine Arbeit.

Danke.

Und das ist für dein Projekt.

-Nein. -Mach keinen Aufstand, es ist nur Geld.

Bitte nimm es.

Wenn das so weitergeht, mache ich dich noch arm.

Am liebsten würde ich dich täglich buchen.

Was macht dein Salon?

lch hab vielleicht was gefunden.

-Mehr verrätst du mir noch nicht? -Es ist noch nicht sicher.

-Weißt du, ich hänge an dir. -Ja.

lch mag dich sehr und will doch, dass es dir gut geht.

Vielen Dank.

Das verstehst du doch?

-Bis Samstag? -Bis Samstag.

ln Ordnung. Was wollen Sie daraus machen?

Einen Friseursalon.

-Sind Sie handwerklich begabt? -lch werd's lernen.

Mut haben Sie.

-Und wenn ich nicht zahlen kann? -Behalte ich die 5000.

Hier ist viel zu tun.

lnseriere ich, habe ich sofort einen Käufer.

Hier, nehmen Sie.

Schon gut. Wir machen's wie abgemacht.

-Sicher? -Ja.

-lch will keinen Ärger. -Nein.

Das oder ich verkaufe eine Niere.

-Wie viel willst du nehmen? -Mindestens 30 000.

-So viel? -Für jemand Armes mach ich's nicht.

Hier, meine Tochter.

Nimmt man dir ab.

-Und wenn sie sie sehen will? -Dann ist sie mit ihrem Papa verreist.

-Du lädst dein Foto hoch? -Ja, für die, die zahlen.

-Das ist riskant. -Arm sein ist schlimmer. Los!

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ANMELDUNG

Das ist meine Tochter.

Sieht aus wie Sie.

Mädchen sehen immer aus wie die Mutter.

Sie auch?

Ja, behauptet sie.

Sie haben sie jung bekommen.

Ja.

Sie lassen sich hier von einem Gynäkologen untersuchen.

-Sofort? -Warum warten?

Und was soll ich ihm sagen?

Er ist eingeweiht. Er weiß, was zu tun ist.

Wann war lhre letzte Regel?

Vor zwei Wochen.

Das ist perfekt.

Dann könnten wir in vier Wochen in der Ukraine implantieren.

Ukraine? lch dachte, in England ist das legal.

Nicht, wenn man Single ist.

-Haben Sie einen Pass? -Nein.

Besorgen Sie sich einen.

Wer passt auf lhre Tochter auf?

Meine Mutter.

Was werden Sie ihr sagen?

lch weiß nicht. lch denke mir was aus.

Sagen Sie ihr nichts.

Sie würde das nicht verstehen. Sagen Sie es niemandem.

Es ist besser so.

Wie viel verlangen Sie?

50 000 Euro.

Außerdem das Geld für eventuelle Reisen.

Die Arztkosten.

-Und... -ln Ordnung.

Sie werden lhre Meinung nicht ändern?

Nein.

500 Euro für die ersten Auslagen.

Warum wollten Sie mich?

Es hat mich berührt.

lhr Friseursalon.

Dass Sie etwas für lhre Tochter tun wollen.

Das ist ehrlich.

Das ist mir lieber.

Sie sprechen gut Französisch.

lch kenne diese Gegend gut.

Meine Eltern hatten ein Haus hier.

Die derzeitige Lage lässt keine Neuinvestitionen zu.

Wir stellen die unrentable Route London-Houston daher ein.

Das ist unser Aushängeschild!

Die Frachter Agamemnon und Fidelio verstärken die Asienroute.

Das gibt Krieg.

Wir fahren maximal 21 Knoten, bis der Swap in drei Monaten durch ist.

Dann dauert die Fahrt 60 Tage.

Das kompensieren wir durch kürzere Taktzeiten.

Unsere Kunden sparen Lagerkosten, das ist nicht unerheblich.

Besonders bei Kühlfracht.

Der Code der lnternationalen Samenbank in Berkeley, Kalifornien lautet:

C-A-9-4-7-0-4.

Der Verwendungszweck lautet:

2-6-3-6-7-9-Hatterson-UK. Ein Satz von fünf Pipetten.

Lieferanschrift:

Reproduktionszentrum "Happy New Family",

Odessa.

Nein, nicht das in Texas. Das ist in der Ukraine.

Man kann das nicht Gebärmutter-Vermietung nennen.

Und auch nicht Kindeskauf.

Nach ukrainischem Recht isf die genefische Muffer die Muffer,

nicht die Gebärende.

GEBÄRMUTTER ZU VERMlETEN

Die Leihmutter bietet doch,

wenn wir ehrlich sind,

dem Paar mit Kinderwunsch nur ihre Hilfe an

und erhälf einen finanziellen Ausgleich für das Gesundheitsrisiko.

Eine Schwangerschaft ist stets ein Risiko.

-Es gab ein Problem im Labor. -Was heißt das?

Eine Eizelle hat das Auftauen nicht überstanden.

Wie kann das sein?

Das ist bei diesem Verfahren durchaus normal.

Was ist mit der anderen Eizelle?

Es ist noch nichts verloren, okay.

Die andere ln-vitro-Fertilisation war erfolgreich.

Aber wir müssen die Eizelle wirklich umgehend implantieren.

-Sie tun mir weh. -Verzeihung.

Entspannen Sie sich.

Es ist alles gut gegangen.

Sie bleiben noch eine Stunde liegen, ohne sich zu bewegen.

Vermeiden Sie ein paar Tage lang Sport und Geschlechtsverkehr.

Denn durch Mikrokontraktionen besteht die Gefahr einer Abstoßung des Embryos,

bis die Einnistung beendet ist.

Wenn Sie in den nächsten drei Wochen keine Regelblutung bekommen,

bedeutet das wahrscheinlich gute Neuigkeiten.

Schwangerschaftstests. Für jeden Tag einen.

Und das ist für die fünf Tage, die Sie hier waren.

Was ist los?

Nichts.

Wie, nichts?

Vielleicht sehen wir uns nie wieder.

ln drei Wochen sehen wir weiter.

Guten Flug.

Negativ.

Sicher. lch hab zwei gemacht.

Es kann ja immer noch werden. Wir haben noch eine Woche.

Hoffen wir mal.

HElLUNG, ENTSCHElDUNG, BRUCH

ERWARTUNG

Melody Nadec.

Warum melden Sie sich nicht?

Sie hatten versprochen, den Test heute zu wiederholen.

Rufen Sie mich an!

lch habe das Recht zu wissen, was los ist.

Unmöglich, ich muss verkaufen.

lch kriege das Geld.

Warum sollte ich das glauben?

Es ist alles fertig, die Pläne, alles. lch brauche zehn Tage.

Gut, heute ist Montag, der 7. lch verkaufe am Donnerstag, dem 17.

Danke.

Was tun Sie hier?

Sie hätten wenigstens anrufen können.

Also gut.

Sagen Sie's mir!

Positiv.

Es hat geklappt.

lch bin schwanger.

lch bekomme lhr Kind.

-Seit wann? -Gestern Abend.

Kommen Sie!

lch hab schon vier gemacht.

Nicht vor meinen Augen.

-Sie haben mit niemandem geschlafen? -Das hätte ich gemerkt.

Bleiben wir ruhig.

Sicher können wir erst nach drei Monaten sein.

Termin wäre dann im April.

Es kommt im April.

Probiotika.

Magnesium.

Vitamin B9 und Eisen, haben Sie das genommen?

-Nein. -Das ist...

um Missbildungen zu vermeiden.

Denken Sie an das Kind!

lch will 25 000 Euro.

Als erste Rate.

Abgemacht war nach der Geburt.

Plus eine Bürgschaft für die Restsumme.

Das könnte ich in Erwägung ziehen.

Aber den Vorschuss...

Nein, ich glaube nicht.

Aber die Bank will Bargeld.

lch verliere meinen Salon.

Sie werden einen anderen finden.

Sie können nicht mehr ablehnen.

Dafür ist es jetzt zu spät.

Elegant.

Das ist jetzt Erpressung, oder?

lch mache lhnen ein Bett zurecht.

Man sieht deutlich den Brustkorb.

Darunter den Magen.

Bitte nicht so wackeln.

Das ist das Herz.

lch mache es mal größer.

Die Herzkammern. Und jetzt mit Ton.

Für eine erste Schwangerschaft sieht das sehr gut aus.

Es ist nicht die erste Schwangerschaft.

Doch, kein Zweifel. lhr Muttermund ist der einer Erstgebärenden.

lch habe eine Tochter.

lch traue lhnen nicht mehr.

Dann müssen Sie's lernen.

Wollen Sie mit meinem Kind davonlaufen?

Mich bis zur Geburt erpressen?

Und es bei eBay versteigern?

Wir hatten eine Abmachung.

lch habe Sie hier bei mir aufgenommen.

lch habe lhnen Geld gegeben und alles, was Sie wollten.

lch habe lhnen vertraut.

Und Sie hintergehen mich.

lch weiß nicht mal, wer Sie sind.

Wenn Sie gehen, ziehe ich die Bürgschaft zurück.

lch gebe lhnen die Alarmcodes.

Dann sind Sie unabhängig, und ich auch.

Montags und donnerstags kommt die Putzfrau.

Es wäre mir lieb, wenn Sie dann nicht hier wären.

Wir haben doch beide einen Traum.

Machen wir nicht alles kaputt.

-Hallo. -Hi.

Das ist für Sie.

Die ist ja aus Japan.

lch bin keine Expertin, ich habe einfach die teuerste genommen.

Das ist zu viel.

-Das kann ich nicht annehmen. -Doch, natürlich.

lch mache lhnen die Haare.

lch hab nicht gern Schulden.

Nicht nötig.

Es sind Geschenke.

lch weiß, warum Sie nicht wollen.

Haben Sie keine Angst.

lst es so offensichtlich?

Vertrauen Sie mir.

Sie haben lhre Haare verloren?

lch habe sie vorher abrasiert.

Sie haben mir nie was gesagt.

lch will Sie nicht drängen.

Es gibt nicht viel zu sagen.

Als das Problem entdeckt wurde, war ich schon in der 10. Woche.

Und...

Die Ärzte sagten, damit ich überlebe, müssten sie die Gebärmutter entfernen.

Es wäre aber meine Entscheidung.

Entweder ich würde mit der Entfernung bis zum 6. Monat warten.

Oder sie würden sie sofort entfernen, aber dann verlöre ich...

Verzeihung.

Dann verlöre ich das Kind.

Zuerst wollte ich nicht, aber...

lch habe dann auf meinen Bruder gehört.

Und am Ende hatte er recht.

Aber ich frage mich, wissen Sie...

lch frage mich, was passiert wäre...

Es war nur ein Fötus.

Ja, aber in meinem Bauch hätte es ein Kind werden können.

-lch hätte sterben sollen. -Nein.

-Sie haben kein Recht, das zu sagen. -Doch, das habe ich.

Wissen Sie, das war das Mindeste, was ich hätte tun können.

lch dachte, beim Friseur redet man nur übers Wetter.

Schließen Sie die Augen.

Das passt zu lhren Augen.

Gefällt's lhnen?

lch sehe zu.

lch komme mir so blöd vor.

Treten, treten.

Das ist die Fassade.

Und hier...

Hier sieht man es besser.

Die Spiegel hänge ich hier auf.

Und hier hinten die Waschbecken und so.

Was meinen Sie?

-Sie werden nicht so bald eröffnen. -Na und?

Haben Sie die Renovierung einkalkuliert?

Nein, ich mache erst mal weiter Hausbesuche.

-lch mache das nach und nach. -Das dauert Jahre.

-Sie denken, ich schaff's nicht? -lch kann lhnen was leihen.

Danke, ich brauche keine Hilfe.

Sie sind ein verwöhntes Gör.

Ja, viel zu verwöhnt.

lch wurde "sous X" geboren.

lch verstehe nicht. Was heißt "sous X"?

Meine Mutter war schwanger.

Und nach der Geburt hat sie mich weggegeben.

Das tut mir leid.

Das muss es nicht.

Es tut mir wirklich leid.

lch bin Melody sehr dankbar

für dieses Geschenk, auf das ich so lange...

...auf das ich so lange gewartet habe.

Bin gleich wieder da.

Machen Sie das zum ersten Mal?

Was für ein toller Job!

Wie viel bekommen Sie?

Macht es lhnen nichts aus, lhr Kind wegzugeben?

-Gary! -Was soll ich denn sagen?

"Glückwunsch, Schwester. lch wäre gern Patenonkel?"

lst dir eigentlich klar, was das bedeutet?

Willst du mich belehren?

Allein ein Kind großzuziehen, zusätzlich zu allem anderen?

-Schon wieder! -lch sage es, wie es ist.

Gut gemacht.

-Weiß die junge Frau es? -Hör auf!

-Es ist gerade erst 15 Monate her. -Hör auf!

Soll ich jetzt für immer krank bleiben?

lhr habt gut reden.

lhr habt Kinder.

Nein, du bist nicht mehr krank,

aber auch nicht geheilt.

lch werde auch nicht jünger. lch konnte einfach nicht mehr warten.

lch das so schwer zu verstehen?

Bewegt es sich?

Hätten Sie das tun können?

Was denn?

Was ich tue.

Für eine andere ein Kind bekommen.

Könnten Sie das oder nicht?

Mama, ich wäre jetzt lieber allein.

lch wüsste gern, was es wird.

Da hat die Mutter Vorrang, tut mir leid.

Demütigen Sie mich nie wieder so!

Es ist mein Baby.

Kann sein, aber ich trage es aus.

Geben Sie mir die Bilder!

Es gehört mir genauso.

Es gehört lhnen nicht. Es geht Sie nichts an.

-Es wird Bescheid wissen wollen. -Nein.

-Doch. -Niemals!

-Es hat das Recht dazu. -Seine Mutter bin ich!

Und ich erziehe meinen Sohn, wie ich es will.

Es ist ein Mädchen.

lch nehme mir frei, um die Geburt vorzubereiten.

Vorbereiten?

Wer ist denn hier schwanger?

Was gibt's da vorzubereiten?

Das Kind kommt einfach.

Wir könnten wegfahren.

Könnten wir.

lhre Tochter tut mir weh.

-Gut so? -Ja.

lch bin vorsichtig.

Sie werden eine perfekte Mutter.

Eine richtige Übermutter.

Sie backen Kuchen für die ganze Schule.

Kann gut sein.

Wollen Sie mich nicht adoptieren?

Und lhre Mutter?

Haben Sie nie versucht, sie zu finden?

Doch, natürlich.

Oft.

lm Archiv der Klinik gab es Unterlagen zur Geburt.

-Und? -Nicht viel.

Nur die handschriftliche Notiz einer Sozialarbeiterin:

"Schmales Gesicht mit feinen Zügen.

Harmonischer Mund, feine Lippen.

Adoptiveltern sollten schnell zu finden sein.

Melody ist ein sensibles Baby und folgt jedem aufmerksam."

-Sie kennen das auswendig? -War ja nicht viel.

Außerdem standen da Größe, Gewicht und Blutgruppe.

lch wog zweieinhalb Kilo.

Hätte sie Sie zurückholen können?

Nur in den ersten zwei Monaten.

Nicht lange, oder?

Danach geht es nicht mehr.

lch hatte das ernst gemeint.

Wollen Sie mich nicht adoptieren?

-Sind Sie dafür nicht zu alt? -Ja.

-Stimmt, ich bin erbärmlich. -Das habe ich nicht gesagt.

Das ist lächerlich mit 28 Jahren.

Verrückt, ich versuch's immer wieder.

Bei jedem, bei Männern, bei Frauen.

Sogar bei Hunden, Katzen, alten Leuten.

-lch bin kindisch. -Nein, gar nicht.

Egal, ich bin's gewöhnt.

Uns geht's gut, was?

Du willst es auch nicht?

Dass wir uns trennen?

-Was ist das? -Für die Fahrt in die Ukraine.

Müssen wir zur Geburt dort hinfahren?

Da ist das mit der Adoption einfacher.

-Haben Sie Papiere für sie? -Ja, das ist alles geregelt.

Die Klinik schlägt den 25. März für den Kaiserschnitt vor.

So früh?

lch könnte auf der Rückfahrt helfen.

lch könnte sie stillen.

Damit machen Sie es sich später nur noch schwerer.

lrgendwann muss Schluss sein.

Oder diese hier.

Die ist elektrisch.

Oder beide Brüste gleichzeitig, das geht schneller.

lch spiele nicht die Kuh für Sie!

Was tun Sie?

lch muss nachdenken.

Wenn Sie gehen, können Sie lhren Salon vergessen.

lch bringe sie anonym zur Welt.

Was ist lhr Problem?

lch fühle mich dabei so dreckig.

-Wobei? -Bei dieser ganzen Sache.

-lch gebe ein Kind weg. -Sie haben nichts wegzugeben.

Es war ein Fehler, Sie auszusuchen.

Was dachten Sie denn, wen Sie kriegen?

Man muss verrückt sein, um so was zu machen.

Verdammt, machen Sie auf!

lch gehe nicht weg.

lch gebe lhnen dieses Kind.

Es ist lhres.

Sie sind diejenige, die sie haben wollte,

die sich auf sie gefreut hat.

Es ist nur so...

lch wollte ein neues Leben.

Und das will ich immer noch.

Es ist bloß nicht immer so leicht.

lch hatte keine Ahnung.

lch wollte nur ein Kind.

lch dachte, ich hätte das hinter mir.

lch will lhnen nichts vormachen.

Es ist ein ernster Rückfall.

Wie stehen meine Chancen?

Sechs Monate?

Gering.

Und in Prozent?

Schlecht.

Und ein Jahr?

Der Herd in der Bauchspeicheldrüse ist inoperabel.

lch schlage vor, Sie bleiben heute hier.

Und wir beginnen morgen mit der Behandlung.

Sie sind wieder da?

-Was ist denn Schlimmes passiert? -Nichts.

Einer unserer Frachter wurde im Golf von Aden überfallen.

lch wollte sichergehen, dass alles gut läuft.

Kommen die ohne Sie nicht zurecht?

-Möchten Sie einen Tee? -lch gehe wieder ins Bett.

Das sollten Sie auch tun, Sie müssen müde sein.

Sie strampelt die ganze Zeit.

Hier, fühl mal!

Nein, warte.

-Da, hast du's gespürt? -lch kann nicht.

-lch spüre nichts. -Warte!

Sie schläft wieder.

Wirst du sie lieben?

Warum fragst du mich das?

Eines Morgens wachst du auf, und das Kind ist da.

-Wirst du sie dann sofort lieben? -Muss ich.

lch könnte das nicht.

Könntest du noch etwas bei uns bleiben, nach der Geburt?

Könnte ich.

Für das Kind gerne.

Emily!

Es ist meine Krankheit.

Sie ist wieder da.

Sie lassen sich doch behandeln?

He!

lch bin keine Mutter.

Sie werden eine.

lch habe kein Geld.

lch habe schon mit meinem Leben zu tun.

Es wird lhnen an nichts fehlen.

lch kann nicht.

lch schaffe das nicht.

Wollen Sie sie weggeben?

Sie würden das nicht tun, das weiß ich.

-lch ertrage das nicht. -Wir fahren ins Krankenhaus.

-Nein! -Doch!

Komm, komm, komm!

lch sehe keine einfache rechtliche Lösung.

Außer vielleicht...

Wenn ich richtig verstehe, wird das Kind bei der jungen Dame aufwachsen?

Ja, sicher.

Wenn Sie das nicht über lhren Bruder regeln wollen,

könnten Sie über eine Adoption der jungen Dame nachdenken.

Und sie veranlasst eine Schenkung an das Kind.

Lässt sich das schnell regeln?

Das Wichtigste ist der Antrag.

Stimmt das Gericht zu, gilt die Adoption ab dem Zeitpunkt der Antragstellung.

Zwischen Adoptierendem und Adoptierten müssen 15 Jahre liegen.

Das passt.

Und der Adoptierte muss der Adoption natürlich zustimmen.

Nehmen Sie ihren Namen an?

Vielleicht wollen Sie noch etwas überlegen?

Mama?

Komm.

lch hatte so lange auf dich gewartet.

Wir haben einander immer verpasst.

lch hätte so gern erlebt,

wie du weinst, liebst,

isst und lächelst.

Aber hab keine Angst.

Denn deine Mutter wartet auf dich.

Dir wird nichts entgehen.

Man wird gut für dich sorgen.

lch wünsche dir, dass du nie Angst haben musst.

Und dass du nie Angst davor hast, Angst zu haben.

Schlaf gut.

lch passe auf dich auf.

Nein, nicht.

Emily!

Alles wird gut.

lch habe Angst.

Es wird alles gut. Wir kümmern uns um lhr Baby.

-Bitte... -Ja.

-lch will nicht, dass sie stirbt. -Nein.

Ruhig atmen!

lch weiß nicht, wie eine Mutter ist.

Wir lernen das zusammen, ja?

Wir lernen das, oder?

Willst du?

Oder nicht?

Sag, wann kommst du zurück?

Sag, weißt du es wenigstens?

Dass alle Zeit, die vergeht

Sich nicht zurückholen lässt

Dass alle Zeit, die verloren ist

Sich nie zurückholen lässt.

Untertitel: A. Röger, D. Berger u.a. Eurotape Media Services 2014

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