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Original subtitles

Schneller! Meiner ist schneller!

H�her, h�her! Meiner ist h�her!

Dein Drache darf gar nicht h�her

fliegen als meiner.

Warum nicht?

Weil ich heute du bin und du ich!

Ja! Ich bin du und du bist ich!

Ich bin schneller!

Nein, ich bin schneller!

Kloster Tapir, Tibet

Sch�sse auf dem Dach!

Der Goldene Junge?

Die Chinesen. Sie wollten ihn t�ten!

Sie haben das falsche Kind erwischt.

Warum habt ihr eure Kleider getauscht?

Sag schon!

Das machen wir immer!

Nur, wenn ich Schokolade besorgt habe.

Du stiehlst Schokolade aus der Taverne?

Aber er braucht sie!

Er darf keine Schokolade essen.

Ein Buddha darf

seine Z�hne nicht kaputt machen.

Und dann bettelt er:

Bitte bring mir Schokolade.

Also muss ich sie ihm bringen.

Das Orakel. Der Abt befragt die G�tter.

Los jetzt! Geh!

Auf dem Dach verfehlten

die Sch�sse ihr Ziel.

Verursacht vom Schicksal

durch ein kindliches Spiel.

Verh�llt Schnee die Sicht auf die Berge

Der Goldene junge flieht f�r Tibets Erbe!

Der Goldene junge muss fliehen!

Der letzte Buddha Tibets!

Seid ruhig und h�rt zu!

Es braucht einen Plan!

Was auf dem Dach des Klosters geschah,

wird auf dem Dach der Welt geschehen.

WIE ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

Fr�ulein?

F�hrt der Bus da nach Lhasa?

Was f�r eine Nacht!

Es schoss nur so raus aus ihm,

wie eine Font�ne. Erst oben raus und

dann unten, dann �berall gleichzeitig.

Trink das.

Was ist das?

Yak-Pisse.

Yak-Pisse?

Ich hoffe, es geht so gut runter,

wie es wieder hochkommt.

Danke.

Es gibt viele Gr�nde, Tibet zu besuchen.

Die Touristen kamen hierher um etwas �ber

die fremde Kultur zu erfahren.

Ich wollte hier nur einen Berg bezwingen.

Den Cho Oyu.

Johanna, schau zu mir. Nicht runter.

Johanna, schau zu mir. Verdammt, zu mir!

Schau zu mir, okay?

Gut gemacht, Johanna.

Guck

Der Cho Oyu.

Johanna!

Johanna!

Johanna!

Und hoch!

Vorsicht, ist sie verletzt?

Da unten sind zwei Kinder

Da unten sind zwei Kinder.

Nein, da unten sind zwei Kinder!

Schock. Wir m�ssen sie runterbringen!

Sofort! - Los, geh!

Was willst du jetzt tun, Inji-Frau

Willst du zur�ck in die Berge? - Nein.

Ich will nur heim.

Nein. Nein.

Hab keine Angst.

Das Amulett besch�tzt dich auf deinem Weg

Nur der Sherpa hatte mir geglaubt.

Er wusste, dass immer wieder

Kinder auf der Flucht erfroren.

Ihre Eltern schickten sie weg

in der Hoffnung, ein besseres Leben

erwarte sie in Indien beim Dalai Lama.

Wie einen Fluch empfand ich

Tibet und den Himalaya.

Aufwachen.

Sind wir in Lhasa?

Das ist das KlosterTapir.

Wir k�nnen hier �bernachten. Morgen haben

wir eine Audienz beim Goldenen jungen.

Beim Goldenen Jungen?

Der letzte Buddha in Tibet.

Komm mit.

Ich war so vertieft in meine Meditation,

als ich eine Stimme h�rte, die mich rief.

Es war die Stimme des Goldenen jungen.

Er rief mich nach Tibet.

Und jetzt ist er tot

Nicht unbedingt.

Manche sagen, er sei tot.

Andere, er wollte sich zur�ckziehen.

Sicher ist, die M�nche sind

verdammt schweigsam.

Wie kam der kleine Eisb�r nach Tibet?

Auf einem Gletscher.

Eine Familie hats hier vergessen.

Kannst du mir vorlesen?

Albere nicht rum, mach deine Arbeit!

Eins ist sicher:

Der Goldene junge gibt keine Audienzen.

Mann, das ist Scheisse...

Wir kamen also umsonst von Paris hierher.

Wenigstens haben die Chinesen

ein paar gute Strassen gebaut

in diesem gottverlassenen Niemandsland.

Die wurden f�r ihre Panzer angelegt.

Nicht damit Idioten wie du einfacher

nach Tibet gelangen.

Tja, die Technik.

Ich geh jetzt mal pinkeln.

Keine Ahnung warum das immer

an und aus geht.

Muss wohl an der H�he liegen.

Darf ich?

Das war ein Geschenk von meiner Frau.

Keine Sorge. Die gehen nicht kaputt.

Ein Freund hatte dieselbe.

Sieht er aus wie ich?

Zum Gl�ck nicht.

Viel zu kalt zum Pinkeln.

H�r auf! Lass das!

Wie heisst du?

Tempa.

Pempa?

Nein, Tempa.

Tempa. Mit einem T.

Ein kluges Kerlchen.

Seine Mutter ist tot. Sein Vater ist

Darum schl�ft er hier.

Zu dumm zum Beten.

F�r die K�che reichte grade.

Keine Mutter, kein Vater.

Mir ist hungrig und kalt.

Mein Gott!

Der Kleine braucht eine Mutter.

Liebling, vergiss es.

Bei dir vertrocknet sogar ein Kaktus.

Gib sie ihm wieder zur�ck.

Behandelt ihr eure Kinder so in Tibet?

Das ist kein Kind,

sondern die Reinkarnation einer Ratte!

Ich schmeiss dich raus, du Ratte!

Pempa?

Tempa. T wie T.

Lars, wir m�ssen uns vor dem Wind

sch�tzen, sagte Vater Eisb�r.

An einer Schneewehe

schmiegt sich Lars an seinen Vater.

Und so schlafen sie ein.

Wie viel Kinder?

Keine.

Ehemann? - Nein.

Und einen Freund? - Nein.

Warum nicht?

Kinder sollten so was nicht fragen.

Weisst du, was das bedeutet? - Was?

Das Symbol.

Kinderwissen nichts von solchen Sachen.

Aber der alte Abt weiss es sicher,

der weiss alles.

Das sagt ihm sein Orakel.

Was ist da passiert?

Sag mir, was passiert ist.

Die Chines...

Es war eine Maus.

Eine Maus?

Eine Maus im Schnabel eines Adlers.

Der Adler flog so hoch

dass die Maus steinhart gefroren war.

Der Adler wollte sie nicht mehr

und liess sie fallen.

Und dann fiel sie auf meine Stirn.

Lass mich das mal anschauen.

Lass mich das mal genauer ansehen.

Ist nicht so schlimm.

Nicht so schlimm,

aber es muss gereinigt werden.

Fl�he! Verdammt!

Wach auf, du hast Fl�he!

Raus! Verschwinde!

Mein Geldbeutel.

Du bleibst da, junger Mann.

Komm runter!

Du weisst, ich krieg dich!

Du kriegst mich nie, alte Frau!

Du bist falsch um die Stupa gelaufen

Warum hast du mein Geld gestohlen?

Das ist verboten.

Im n�chsten Leben wirst du ein Floh sein.

Wie viel Geld war drin?

Sechstausend dreihundert Yuan.

Ein Dieb sollte z�hlen k�nnen.

Z�hl noch mal.

Der Junge muss gehen.

Er w�re fast erfroren letzte Nacht.

Er muss weg von hier.

Er ist ein kleiner Junge.

Er kann nicht bleiben.

Sind mitf�hlende Buddhisten

nur ein Gerede des Dalai Lama?

Erw�hne nicht den Dalai Lama.

Das ist gef�hrlich.

Nehmen Sie den jungen mit nach Lhasa.

Verstecken Sie ihn zwischen Ihrem Gep�ck.

Verstecke n?

Er war Zeuge eines Verbrechens.

Das ist gef�hrlich f�r ihn.

Helfen Sie ihm.

Im Hotel Potala Lodge in Lhasa finden

Sie eine Frau namens Meto.

Bringen Sie den jungen zu ihr.

Aber nur zu Meto

Alles Weitere wird sich ergeben.

Florence will noch andere Kl�ster sehen.

M�chtest du mitkommen?

Mein Flug aus Lhasa geht in drei Tagen.

Also keine Chance.

Ich habe genug von Tibet.

Das kann ich gut nachf�hlen.

Besonders wenn jemand zuhause wartet

F�r die kleine Reinkarnation einer Ratte.

Lasst sie in Ruhe!

Seid ihr verr�ckt?

Lasst sie!

Im Namen der Volksrepublik China

Gebt uns den Goldenen jungen.

Im Namen der Volksrepublik China!

Los Wir m�ssen gehen.

Johanna!

Entschuldigung Willkommen!

Haben Sie ein Zimmer?

Doppel oder Einzel. - Bitte?

Doppel oder Einzel. - Einzel bitte.

Meto?

Pass?

Was ist "Meto"?

Ein alkoholisches Getr�nk

in einer roten Flasche.

Haben Sie das hier? - Wir haben nur Bier.

Geradeaus und dann links.

Deine Lieblingsspeise: Momos.

Nein danke.

Entschuldigung.

Das ist f�r Sie.

Und das f�r den jungen.

Er hat Momos aus der K�che gestohlen.

Ich habe Augen, die sehen,

und eine Nase zum Riechen.

Komm raus!

Im alten Tibet

hat man den Dieben die Hand abgeschlagen.

Den Stumpf hielt man in kochendes �I.

Was wollen Sie von Meto?

Ich habe einen Brief vom KlosterTapir.

Entschuldigung, der ist nicht f�r Sie.

Bleiben Sie im Zimmer, bis ich komme.

Ich habe einen Auftrag f�r dich.

Ich bringe keine Kinder mehr

�ber die Grenze.

Warum nicht?

Das Gl�ck hat mich verlassen.

Nein. Du hast das Gl�ck verlassen.

Was f�r ein Auftrag?

Er kommt von h�chster Instanz.

Die h�chste Instanz ist mein Gewissen.

Ein Mal noch, Tashi.

Ein letztes Mal.

Der Goldene junge muss Tibet verlassen.

Wer ist da?

Wo ist der Junge? Ich muss ihn holen.

Tempa! Los, beeil dich!

Wo bringen Sie ihn hin?

Was soll das denn... Stopp!

Er soll zu jemandem namens Meto.

Ich bring ihn zu Meto.

Johanna, ich will bei dir bleiben!

Komm, los! Mach schon!

Ich komme mit.

Halt! Anhalten! Halt!

Was wollt ihr beiden hier?

Sie ist meine Amalaa.

Ihr seht euch zum Verwechseln �hnlich.

Ich bringe ihn zu jemandem namens Meto.

Gutes Timing.

H�chste Zeit, wir m�ssen los.

Wo sind wir hier? - Das sind Fl�chtlinge.

Fl�chtlinge?

Die wollen nach Indien

zum Dalai Lama. Kommst du mit?

Hallo Johanna.

Ich bin das alkoholische Getr�nk

in der roten Flasche. - Meto!

Komm, wir m�ssen einiges besprechen.

Seit der Goldene junge

aus dem Kloster Tapir verschwunden ist

hat sich die Lage

an den Grenzp�ssen versch�rft.

Die Zeit der grossen Trecke ist vorbei.

Die Nangpa Route sollte sicher sein.

Was sagt sie? - Sie kann nur

f�r ihren Sohn bezahlen, f�r sich nicht.

Was kostet die Flucht aus Tibet. - 3000.

F�r junge starke M�nner, die was tragen.

F�r ein Kind wollen sie 5000.

Und f�r Frauen?

7000.

F�r solche, die

von der Polizei gesucht werden, 10000.

Ich bezahle f�r die Frau.

Aber ich habe nur 6300.

Behalt dein Geld, Inji-Frau!

Eine Mutter geh�rt zu ihrem Kind.

Beeilung! Kommt, schneller!

Danke!

Johanna!

Leb wohl, Tempa.

Komm mit mir!

Das geht nicht, ich muss heim. - Bitte!

Wie komme ich zur�ck nach Lhasa?

Komm rein. In Kibu steigst du wieder aus.

Frauen zahlen drei Mal mehr als M�nner?

Frauen sind immer ein Risiko.

Dann komm mir nicht zu nahe.

Keine Spielchen mit mir, Inji-Frau.

Meto!

Lass mich nach vorne!

Verdammt!

Woher kam die Westlerin pl�tzlich?

Sind wir in Kibu? - Das Getriebe streikt.

Kann ich dir helfen?

Alle aussteigen!

Chinesen!

Schnell! Versteckt euch!

Lauft so schnell ihr k�nnt!

Mein Bein tut weh.

Zieh deinen Mantel aus, schnell!

Papiere, bitte.

Was tun Sie hier?

Das Getriebe streikt.

Ich muss bis morgen

eine Ladung Zement in Shigatse abliefern.

Meine M�tze.

Wir k�nnen Sie abschleppen nach Shigatse.

Danke, ich schaff s allein.

Bei uns in Xian sagt man,

Tibeterinnen sind h�sslich wie die Nacht.

Meine M�tze!

Danke.

Abschleppen. - In Ordnung.

Gehen wir.

Mein Flug aus Lhasa geht in drei Tagen.

Wie weit ist Kibu von hier?

Drei Stunden

...im Auto.

Ich hab was im Mund.

Lhamo hat einen Zahn verloren!

Lass mich sehn.

Heb ihn f�r die Zahnfee auf. - Zahnfee?

Die Zahnfee erf�llt dir einen Wunsch,

wenn du ihr den Zahn gibst.

Ein sch�nes Geschenk f�r den Dalai Lama.

Wie sieht der Dalai Lama aus?

Wie ein Gott?

Nein.

Er hat viele Falten

weil er fast immer l�chelt.

Ertr�gt eine Brille mit dicken Gl�sern,

weil er so viele Mantras liest.

Gehen wir nicht zu unserer Tante

nach Labrang?

Wir gehen doch nicht nach Labrang!

Sei still.

Aber die sind so dumm!

Hier im Osten ist Labrang,

hier im Westen Indien, wo wir hingehen.

Schweig!

Nach Indien, zum Dalai Lama!

Ich will wieder nach Hause.

Ich will nicht nach Indien.

Wir sollten ein wenig schlafen.

Bring deine Schwestern her!

Kommt schon Gehen wir.

Nicht weinen.

Ihr geht nur zu eurer Tante nach Labrang.

Papa!

Reiss dich zusammen,

du bist jetzt die �Iteste.

Rein ins Auto. Rein da!

Mama! Papa!

Lakhpa? Lhamo?

Wo seid ihr?

Lakhpa! Lhamo!

Wartet! Wo wollt ihr hin?

Heim. Zu Mama und Papa.

Da sind M�nner mit Gewehren! - Wo?

Dort hinter dem Felsen.

Tempa, hier ist nichts.

Los, weiter!

In Indien ist es warm.

Dort gibts Affen, Elefanten, Schlangen.

Indien ist ein freies Land.

Nur umgeben von Bergen und dem Ozean.

Wie sieht der Ozean aus?

Wie ein grosser,

fliessender See ohne Ufer.

Ein riesiges Land aus Wasser und Tr�nen.

Worauf warten wir?

Auf einen Stromausfall.

Das kann aber dauern.

In Tibet kommt und geht der Strom

wie eine treulose Geliebte.

Klingt nach eigener Erfahrung.

Gehn wir.

Bleibt zusammen.

Yangtsen, wir sind da.

Mama, schau!

Er sieht nett aus.

Wie unser Grossvater!

Seine Brille ist uncool.

Uncool, sehr uncool.

Bilder vom Dalai Lama sind verboten.

Westliche Besucher sind nicht erlaubt.

Es sei denn

sie sind mit einem Tibeter verheiratet.

Den kenn ich! Er hat mir gerade gewunken!

Du bist so ein L�gner!

Was ist das?

Das ist die Asche seiner Frau.

Er will, dass der Dalai Lama sie segnet.

Ich verstehe.

Er muss seine Frau sehr geliebt haben!

Wozu kommt eine Frau allein nach Tibet?

Ich wollte einen hohen Berg besteigen.

M�glich, dass er zu hoch war.

Wieso wolltest du auf diesen hohen Berg?

Es gibt viele Gr�nde.

F�r die meisten Tibeter

ist der Himalaya ein Tor zur Freiheit.

F�r andere ist er der Weg in den Tod.

Polizei!

Razzia!

Schnell weg!

Los! Schnell!

Warte hier.

Los! Da rein!

Johanna!

Verdammt.

Inji-Frau, hier rein!

Geht rauf. Du bleibst, wo du bist!

Wieso hast du nicht aufgemacht?

Wo ist der Goldene junge?

Ich weiss es nicht.

Es ist ganz einfach.

Ich weiss, dass jemand hier ist.

Wieso weiss ich, dass jemand hier ist?

Weil ich kein kompletter Idiot bin.

Also.

Beantwortest du meine Fragen gleich,

geschieht keinem was. Versprochen.

Soviel ich weiss, hast du eine Tochter

namens Meto.

Richtig?

Los, �ffne die Sitzbank!

Wang Bao... Major Wang Bao.

Warum waren Sie da drin?

Ich habe keine Reiseerlaubnis f�r diesen

Distrikt und versteckte mich,

als ich Sie h�rte. Dumm, nicht wahr?

Gut haben wir uns

zuf�llig hier getroffen, nicht?

In welcher Beziehung stehen Sie zu ihr?

Ich war klettern am Cho Oyu.

Sie kommen aus Berlin!

Ich liebe Berlin.

Was tun Sie dort?

Ich studiere Medizin.

Sie studieren Medizin - wow!

Ich hab Jura studiert, in den USA.

Ich muss mich entschuldigen f�r das,

was Sie gerade mit ansehen mussten.

Vielleicht

war ich etwas unsanft zu ihrer Freundin.

Als zuk�nftiger Doktor

k�nnten Sie nach ihr sehen, nicht?

Das geh�rt Ihnen.

Ich w�nsche Ihnen einen angenehmen Tag.

Bitte geniessen Sie unser...

Geniessen Sie unser wunderbares Tibet.

Verpassen Sie Ihren R�ckflug nicht.

Gr�ssen Sie Berlin von mir.

Meto hat ein neues Auto.

Sie wird in zwei Stunden hier sein.

Tashi ist unterwegs zum Kloster Dakma.

Das Kloster Dakma?

Es ist etwas Besonderes.

Es ist nur sichtbar

f�r Menschen mit einem guten Herzen.

Ich verabschiedete mich nicht von Tempa.

Keine Sorge, Tashi bringt ihn sicher

�ber die Grenze. Er ist der Beste.

Deine M�tze.

Danke.

Ihr seid ein sch�nes Paar, du und Tashi.

Ich bin eigentlich buddhistische Nonne.

Was erz�hlst du da?

Der Mond nimmt jetzt zu

das ist gut f�r die Fl�chtlinge.

Was tut eine rauchende buddhistische

Nonne im tibetischen Untergrund?

Wir Nonnen hissten die tibetische Fahne

vor dem Potala Palast in Lhasa.

Die Polizei war sofort da,

in weniger als einer Minute.

Doch meine Schwestern hatten keine Angst.

Sie riefen nur: Lang lebe der Dalai Lama.

Die Polizei pr�gelte sie mit St�cken,

trat sie mit Stiefeln, aber sie

riefen weiter "Lang lebe der Dalai Lama".

Dann zerrten sie sie

in Polizeiautos, wo sie

Am n�chsten Morgen ging ich zum Kloster,

doch es war verschlossen und leer.

Ich sah sie nie wieder.

Was ist los?

Da stimmt irgendwas nicht.

Uns h�tte ein anderes Auto entgegenkommen

m�ssen, zumindest ein Laster.

Was auch immer passiert, sag kein Wort.

Nichts �ber den Treck, nichts �berTashi,

oder alles w�re umsonst. Versprichs mir.

Johanna, schw�re es!

Hier gehts um viel mehr als die Kinder.

F�r Tashi.

Erweise nicht, warum ich ihn zur�ckwies.

Raus!

Erkl�re es ihm!

Also, fangen wir wieder an:

Wo ist der Goldene junge?

Keine Ahnung, was Sie damit meinen.

F�r wen arbeiten Sie?

Den tibetischen Untergrund?

Tibetischer Untergrund?

Ihre Freundin Meto ist eine Terroristin.

Wo ist ihr Komplize?

Tashi.

Sie kennen ihn

Ich weiss, dass Sie ihn kennen.

Reden Sie!

Na gut. Wie Sie wollen.

Es ist Ihre Entscheidung.

Wenn Sie nicht reden,

m�ssen wir Ihre Freundin dazu zwingen.

Ich will sofort meine Botschaft anrufen.

Da ist noch keiner.

Du bist eine Terroristin!

Du hast gelogen!

H�ren Sie auf damit.

H�ren Sie auf damit!

Reden Sie und helfen Sie Ihrer Freundin.

Es ist in Ihrer Hand.

Nur Sie haben die M�glichkeit,

diese unangenehme Situation zu beenden.

Jetzt sofort.

Sie sollen aufh�ren damit.

Wo ist der Goldene junge?

Wo ist Tashi? - Ich weiss es nicht!

Wo sind sie? - Keine Ahnung!

Sie wissen es! Wo sind sie?

Ich weiss nicht, wer das ist!

Auch nicht, wer der Goldene junge ist.

Tja

Dann trinken wir erst mal Tee.

Milch?

Die sollen aufh�ren. - Zucker?

Lang lebe der Dalai Lama!

Bitte, Sie m�ssen das stoppen!

Ich versteh diese Leute nicht.

Der Dalai Lama verliess Tibet

vor 50 Jahren.

Er reist um die Welt, er lebt luxuri�s,

h�lt seine netten Reden,

der Mann ist ein Star.

Und diese armen Idioten

w�rden ihr Leben geben f�r ihn.

K�nnen Sie das nachvollziehen?

Sie m�ssen damit aufh�ren, bitte!

Bevor wir Tibet zur�cknahmen,

herrschte da eine repressive Theokratie.

Einige Adlige beuteten

ein Volk von Leibeigenen aus.

Brutal wie im Mittelalter.

Der Dalai Lama selbst war im Besitz

der gr�ssten L�ndereien im Land.

Wir beide, Johanna,

stehen auf derselben Seite.

Auf der Seite des Fortschritts

Die Sumerer haben das Rad erfunden,

um vorw�rts zu kommen.

Die Tibeter erfanden die Gebetsm�hle.

So drehen sie sich

in einem nie endenden Kreis.

Der endlose Knoten.

Wir fanden das Amulett in Ihrem Rucksack.

Kennen Sie seine Bedeutung?

Eins der �ltesten buddhistischen Symbole.

Es bedeutet, dass wir alle

irgendwie verbunden sind.

Im Grunde unserer Seele.

Sie erinnern mich an meine Mutter.

Sie war Tibeterin

Nahm sich einen chinesischen Mann.

Aus Liebe.

Ich tue alles, wenn es Meto hilft.

Wenn es ihr hilft.

Wieso sind Sie hier?

Was wollen Sie hier?

Sind Sie ein Spion?

Was ist Ihre Mission?

Meine Mutter war Bergsteigerin,

mein Vater war ihr Coach.

Er wollte, dass sie

s�mtliche Achttausender besteigt.

Ohne Sauerstoff. Ich war noch klein.

2,5 Jahre alt.

Den Lhotse hat sie bezwungen, den K2.

Der Cho Oyu sollte ihr Dritter werden.

Sie ist nicht zur�ckgekommen.

Sie sollten etwas zu sich nehmen.

Deine Familie in Xian hatte recht

So h�sslich wie die Nacht.

Lasst uns reingehen, was trinken.

Und wenn sie abhaut?

Keine Sorge. In 3 Min. ist sie so steif

wie dein Schwanz.

Wo ist meine Fahrerin?

Leider mussten wir ihren F�hrerschein

konfiszieren gestern Abend.

Bitte.

Noch was.

Sie wissen, was "Tashi" bedeutet?

Tashi heisst Gl�ck.

Also Tashi Delek.

Viel Gl�ck.

Bist du das?

Keine Ahnung.

Sie hat mich verlassen.

Mit einem der Holl�nder.

Keine Ahnung mit welchem.

Dem Hippie oder dem Fotografen.

Vielleicht mit beiden.

Sie hat alles mitgenommen.

Das ganze Geld, meinen Koffer

jetzt hab ich ihre Sachen. Guck mich an.

So ne Scheisse.

Egal, das ideale Paar waren wir eh nicht.

Wir hatten keinen Sex seit

Weisst du, wo das Kloster Dakma ist?

Dieses verdammte Kloster.

Irgendwo da oben.

Florence wollte da unbedingt hin.

Reines Herz, Nirwana, bla-bla.

Habens nicht gefunden.

Senkrecht rauf auf den Berg, senkrecht

runter, rauf, runter, gar nichts!

Geh wohin du willst, nur nicht dorthin.

Es ist ein Hirngespinst.

Jean-Fran�ois.

Ich brauche deine Hilfe.

Willst du die? - Nein.

Die steht dir richtig gut.

Wenn sie das rausfindet, killt sie dich.

Keine Sorge, ich werds �berleben.

Denkst du wirklich, es wird gehen?

Weisst du, jeder kommt

aus einem bestimmten Grund nach Tibet.

Jetzt weiss ich, warum ich gekommen bin.

Alles klar?

Viel Gl�ck, Johanna!

Johanna!

Johanna!

Hier oben.

Wir wurden verhaftet.

Ich weiss.

Ich bin froh, dass du da bist.

Wo warst du? - Und Tempa?

Wo ist er?

Johanna!

Du kleiner Frechdachs!

Deine Flohbisse sind weg!

Deine auch, alte Frau.

Und Meto?

Packt eure Sachen!

Verdammt.

Tempa!

Schau, was ich gefunden habe.

Hat wohl jemand vergessen.

Johanna

Bring mein Kind �ber die Grenze.

Du bringst dein Kind selber nach Indien.

Ich habe ein schlechtes Karma.

Ich t�tete einen chinesischen Polizisten.

Mein Mann war ein Freiheitsk�mpfer.

Ich habs f�r ihn getan.

Bist du Dolma Tsamchoe,

Frau des inhaftierten Staatsfeindes

Palden Teering, so antworte mit "ja"!

Sag dem Chinesen, dass ich die Sprache

der Besatzer nicht spreche.

Was hat sie eben gesagt?

Sie ist Dolma Tsamchoe.

Wir sind hier, um dir mitzuteilen, dass

dein Mann morgen fr�h hingerichtet wird.

Was f�r ein nettes Kind!

Chimi, geh zur�ck ins Haus!

Seid Ihr aus Lhasa gekommen,

nur um mir das zu sagen?

Wir kommen wegen dem Geld.

Geld?

F�r die Patronen. F�r seine Erschiessung.

Du kannst nicht entkommen.

�ffne die T�r!

Dolma Tsamchoe.

Und jetzt hau ab.

Oder ich hole mir das Geld f�r die Kugeln

von deiner Frau.

Ich werde gehen,

so weit mich meine F�sse tragen.

Meto hat f�r unsere Freiheit gek�mpft.

Sie ist eine wahre Heldin.

Ich bin nur ein Schmuggler.

Wenn Tibet ein freies Land w�re

h�tte ich keine Arbeit.

Was bedeuten diese V�gel?

Einer f�r jeden Fl�chtling

den ich in den Bergen verloren hab.

Es tut mir so leid.

Was tut dir leid?

Dass du das Flintenweib hergebracht hast?

Die gesucht wird?

Sie ist eine Mutter.

Sie schafft das aber nicht.

Frauen machen immer �rger auf den Trecke.

Tashi!

Mama!

Gerade war sie noch da!

Ich geh sie suchen.

Geh nicht, wir m�ssen zusammen bleiben!

Pass auf die Kinder auf!

Johanna!

Johanna?

Dolma!

Bevor die Menschen erfrieren, wird ihnen

heiss. Wir k�nnen ihr nicht mehr helfen.

Wir k�nnen ihr nicht mehr helfen! Bleib!

Steh auf!

Steh auf!

Geht ohne mich. Ich halt euch auf.

Mama!

Johanna! - Bleib da!

Tempa!

Wach auf.

Atme. Atme!

Atme!

Atme.

Chimi...

Schaut, was Diriri gefunden hat!

Die Urne.

Wo ist der alte Khampa?

Er ist im Eis erfroren!

Wohin gehst du?

Die Chinesen sind am Pass.

Was?

Sie warten auf den Goldenen jungen.

Der Goldene junge ist hier?

Jedenfalls nicht weit von hier.

Wir haben sie hierher gef�hrt,

Richtung Osten.

Denn so kann er entkommen,

Richtung Westen.

Waren wir nur zur Ablenkung da?

Ja, die ganze Zeit schon.

Meto wusste es.

Und du?

Der Dalai Lama wird �lter.

Wir m�ssen seine Nachfolge sichern.

Der Goldene junge ist auserw�hlt.

Auch wir sind auserw�hlt worden,

um ihm den Weg ins Exil zu bereiten.

Du kannst doch nicht gehen!

Was wird aus den Kindern?

Der Goldene junge muss aus Tibet raus.

Nicht deine Aufgabe!

F�r diese Kinder bist du verantwortlich!

Die brauchen dich!

Du verstehst das nicht.

Wir leben f�r die n�chste Welt.

Nicht f�r diese.

Du Verr�ter!

Versteckt euch in den H�hlen.

Wenn die Chinesen vorbei sind,

f�hrst du die Kinder �ber die Grenze.

Ich mache euch den Weg frei.

Ihr zwei kommt mit mir.

Ihr kreist sie von der anderen Seite ein.

Tempa?

Dolma, wach auf!

Diriri, wach auf!

Wir m�ssen weg hier, nehmt eure Sachen!

Tashi?

Tempa?

Wo warst du? - Sie kommen! Dort!

Versteckt euch! Da unten!

Mama, ich hab Durst!

Major Wang Bao.

Wir haben die S�nfte gefunden.

Aber sie ist leer.

Hier runter, schnell!

Schnell, es ist nicht mehr weit!

Da!

Das ist nicht der Goldene junge!

Das ist die verdammte Deutsche!

Schnell, wir m�ssen sie schnappen!

Schneller! Beeilt euch!

Mama, du musst mich tragen!

Wang Bao!

Das ist Tashi.

Erschiess ihn!

Ihr vier, hier runter!

Was ruft er?

Die G�tter werden siegen.

Grenze Tibet-Nepal

Schaut!

Der Goldene junge!

Nicht schiessen!

Gehen wir!

Warum hast du den Drachen steigen lassen?

Es war kein Drachen. Es war ein Adler.

Genau. Der Adler mit der gefrorenen Maus.

Johanna, ich habe Hunger.

Momos? - Oh, gerne!

Mal sehn, ob es die auch in Indien gibt.

O ja!

Seit der Flucht des Dalai Lama 1959 folgten ihm �ber 100000 Tibeter ins Exil.

Ungez�hlte Opfer blieben bei ihrer Flucht in Schnee und Eis zur�ck.

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