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Original subtitles

Heute hab ich drei mitgebracht. - Hallo, kann ich Ihnen helfen?

Kaufen Sie die? - Damit verdienen wir unser Geld.

Mein Vater ist zwar gerade gestorben,

aber es macht mir und meinem Bruder nicht so viel aus.

Dann wollen wir mal …

Das hier soll ziemlich gut sein

für jemanden, der sich für Polarkram, die Tundra und so was interessiert,

wie mein Vater.

Was ist das denn? Julia Wilson Green.

Sind Sie das? - Nein.

Entschuldigen Sie …

Nord-Bücher. Harbour am Apparat.

Ich nehme nur "Der Mann, der König sein wollte".

Wilbur, wach auf! Um Gottes Willen!

Atmen, Wilbur! Atmen!

Essen, Arnheim, Hannover, Hamburg

und natürlich wieder zurück. Ein Rastplatz nach dem anderen.

Vielleicht ein Pornoheft

oder ein Mars, wenn es einen Stau gab.

"Snowballs" kamen südlich der Grenze oder auf dem Kontinent nie richtig an.

Keine Ahnung, warum, aber ich fand sie köstlich.

Aber mein Leben schrumpfte immer mehr.

Mich vermisst eh keiner. Nicht mal ich selbst.

Sagen Sie so was nicht, Wayne. Viele von uns hier

haben Wayne in den letzten Wochen richtig lieb gewonnen. Nicht wahr?

Gibt's jetzt Essen? - Essen gibt's um eins, Wilbur.

Reden Sie weiter, Wayne. Das finden Sie doch auch, oder, Horst?

Horst? - Was? - Den Rest kennen Sie.

Und mehr wollen wir nicht hören. - Nein, natürlich nicht.

Also, Wilbur … - Ja, Horst.

Diesmal Pillen? - Und Gas.

Das hätte Sie umbringen können. - Das war ja die Idee.

Bin ich der Einzige hier, der gleich verhungert?

Ja.

Wilbur … möchten Sie uns denn gar nichts mitteilen?

Sie haben da ein Haar in der Nase.

Möchte …

Möchte jemand etwas zu Wilbur sagen? Ich bin sicher,

wir haben Wilbur in den letzten Wochen alle sehr lieb gewonnen.

Wayne?

Er ist in Ordnung. - Das ist nett.

Ruby?

Du hast ein Problem, Wayne. Du bist 'ne Heulsuse. Aber wer wirklich

lebensbedrohend ist, das bist du, Wilbur. Du vergeudest unsere Zeit,

du bist ein Schnorrer. Und das mit dem Gas war Wahnsinn!

Du hast unser aller Leben aufs Spiel gesetzt, wie einige von uns

sehr gut wissen. Stimmt's, Claire? - Es wurde doch keiner verletzt.

Ganz richtig, Claire.

Warum stirbst du nicht einfach und überlässt deinen Platz einem anderen?

Danke, Ruby.

Wilbur, was, glauben Sie, würde geschehen,

in einem breiteren soziologischen Sinn,

wenn wir alle Selbstmord begehen würden?

Es gäbe keine Gruppen mehr.

Je öfter ich überlebe, desto demütigender ist es für mich.

Warum musstet ihr mir so zusetzen? Warum steckst du deine Nase da rein?

Du hast angerufen! - Und du lässt mich nicht ausreden!

Harbour, ich weiß, wir können lhren Bruder nicht abhalten,

aber er sollte nicht allein leben.

Besteht die Möglichkeit, dass Sie für eine Weile zu ihm ziehen?

Das kommt überhaupt nicht in Frage!

Fachlich gesehen brauchen Sie einfach jede Hilfe, die Sie kriegen können.

Es ist zwar gegen die Vorschriften, aber Sie könnten bei mir bleiben.

Ich habe eine geräumige Wohnung, 15 Minuten von der U-Bahn entfernt.

Ich kann Sie ein bisschen verwöhnen.

Ich lebe 100 Prozent organisch. Ich habe ein Solarium über dem Bett.

Und wir müssen auf eine Beerdigung. Du spinnst doch.

Sie vollbringen wahre Wunder hier.

Ist Mutter hier beerdigt?

Nein, sie liegt da drüben.

Da drüben?

Vater wollte, dass sie den Laden sehen kann.

Oh, sie ist ein bisschen verrutscht.

Ein bisschen verrutscht? Wenn sie tot im Grab liegt?

Es ging ihm damals nicht so gut.

Leg sie einfach hin.

Jetzt liegen sie beide zusammen. - Sieht aus wie ein Maulwurfshügel.

Komm!

Nicht mit den Blumen. Außerdem gibt's nicht so große Maulwurfshügel,

jedenfalls nicht in Schottland.

Schade, dass er tot ist. - Er war ein Miststück, bis zuletzt.

Du hast ihn wirklich gut behandelt.

Er hasste mich.

Immer wenn du da warst, war er wochenlang überglücklich.

Sonst hätte er dir den Laden nicht vermacht. - Hat er doch gar nicht!

Na klar. Das war sein letzter Wunsch. - Er hatte keinen letzten Wunsch.

Er saß nur da und sabberte. - Du hast wohl was falsch verstanden.

Warum steht "Harbour" im Testament? - Er muss die Namen verwechselt haben.

Er wollte, dass du den Laden kriegst. - Er konnte nicht sprechen!

Ich hab's an seinen Augen gesehen.

Mary?

Ist es dir warm genug?

Hi, Alice!

Tut mir Leid, dich damit zu nerven. - Fehlen nur noch die Kaffeetassen.

Im Schrank sind noch mehr Abfallsäcke.

Alice, du hast hier was übersehen. - Wo?

Hier.

Morgen mach ich vielleicht eine gebratene Ente.

Ach ja?

Weißt du, wie Mutter sie gemacht hat?

Nein.

Sie hat die Apfelsinenscheiben so geschnitten, dass sie sie drehen

und zickzackförmig über die Ente legen konnte.

Weißt du das noch? - Nicht wirklich.

Ich nehm das hier weg, okay?

Was ist, wenn der Fön ins Wasser fällt? - Dafür braucht man einen Toaster.

Jetzt, wo Vater tot ist, denkt man an die Zeit, als Mutter noch da war.

Nein.

Ich erinnere mich nicht so daran wie du. - Das liegt an den Selbstmorden.

Die meisten Menschen haben noch irgendeine Erinnerung an ihre Kindheit.

Du warst fast fünf, als sie starb.

Willst du einen Schlafanzug von mir? - Nein.

Ein guter Schlafanzug ist was Schönes. Viele Leute schätzen das.

Ich sagte "nein", Harbour.

Wir sind pleite.

Vater hat uns nichts hinterlassen. Nur die Bücher.

Und den hier. Danke.

Sollen wir ihn einfach zumachen? - Das musst du entscheiden.

Wenn du willst, machen wir ihn zu. - Dann machen wir das.

Mary?

Gab es irgendwelche Bücher?

Eins. Im Operationssaal.

Wir haben jetzt fast 4000 Pfund gespart. - Können wir dann zum Chinesen gehen?

Das können wir uns nicht leisten. Wir müssen es für schlechte Zeiten aufheben.

Uns wird nie etwas Schlimmes passieren.

Wenn mir etwas zustößt, musst du zurechtkommen.

Du solltest mal die Leute im Krankenhaus sehen!

Gestern Abend hab ich wieder ein Ohr auf dem Fußboden gefunden.

Kann ich es lesen, bevor du's verkaufst? - Nein, ich bring es heute in den Laden.

Du wirst den Laden bestimmt vermissen, wenn wir schließen.

Vater und ich haben uns in den letzten Wochen ausgesprochen.

Eines Morgens … nahm er sogar meine Hand.

Ich geh wieder ins Bett. - Du musst zur Arbeit.

Die haben mich bestimmt gefeuert. - Ich hab

gestern angerufen. Sie sagten: "Er soll kommen."

Ihr macht einen Ausflug.

Wie heißt der Weiße? - Keine Ahnung. Die sind alle weiß.

Ja, aber der da!

Das ist ein Schneetier. - Der sieht eher aus wie ein Wiesel.

Mag sein, aber es ist ein Schneetier!

"Schneetier"?

Kann ich im Bus deine Hand halten?

Verpiss dich! - Okay.

Muttersöhnchen!

Die greifen sofort an. Die können einen innerhalb von Sekunden töten.

Kann sein, aber Wilbur hat mal

zwei auf einmal getötet. - Und eines Tages

bringen sich alle zusammen um. - Aber warum?

Das weiß keiner. Sie gehen ins Wasser und ertrinken.

Wahrscheinlich wissen sie selbst nicht warum. Ist das nicht traurig?

Wenn du dich so rüberbeugst, sieht man deinen Schlüpfer. - Danke.

Mach's noch mal, damit wir's sehen. - Nein. Wir gehen jetzt zur Savanne.

Komm!

Machst du's dann da? - Ich glaube nicht. Vielleicht. Na gut.

Die sind ganz verrückt nach dir. Muss wohl deine Männlichkeit sein.

Kommst du?

Gleich.

Hallo. - Hallo!

Tut mir Leid wegen neulich. - Wollen Sie sie noch kaufen?

Ja, natürlich. War nett von Ihnen,

den Laden abzuschließen. - Ich hatte Angst …

Sie konnten ja nicht mehr rein. - Mein Bruder hat 'ne Scheibe eingeworfen.

Was? - Aber vorher hatte ich schon die Tür aufgebrochen.

Wir ließen es von einem netten Glaser reparieren, Mingus. Er fährt einen Saab.

Ich glaube, das ist Kaugummi.

In Ihrem Haar …

Vielleicht, als ich im Bus eingeschlafen bin.

Soll ich es rausmachen?

Ziemlich unfreundlich, Kaugummi auf die Sitze im Bus zu kleben.

Ich war nur ein bisschen müde. - Ich nicke auch oft ein.

Das ist doch nicht schlimm.

Haben Sie keine Schere? - Nein.

Ich will hier nichts Scharfes haben. Ich hab einen kleinen Bruder.

Wilbur?

Jetzt, wo Vater tot ist, können wir doch den geräucherten Schinken wegtun.

Ich hab ihn gerade erst gekauft. Er ist ganz frisch.

Hast du geschlafen? - Ich schlaf nachher im Kindergarten.

Wir dürfen die Ente nicht vergessen.

Ein Mädchen aus dem Heim hat mich zum Essen eingeladen.

Nimm die Ente mit! Frauen essen gerne gebratene Ente.

Wenn du nichts dagegen hast, möchte ich nichts mehr von dieser Ente hören!

Stimmt … Man muss nicht alles zu Tode reden.

Seit kurzem kommt öfter ein nettes Mädchen in den Laden.

Ich glaube, sie kam auch schon, als Vater den Laden noch hatte.

Neulich hatte sie Kaugummi im Haar.

Klingt lecker! - Ich hab ein paar ziemlich gute Bücher von ihr gekauft.

Die Geschäfte müssen weiterlaufen.

Robert Pearys Autobiographie

"Wuppertal by night", "Rock Hudson dies" und "The dream continues", glaub ich.

Klingt als wüsste sie, was sie will.

Sie könnte genau dein Typ sein.

Ihr Haar war ganz weich.

Nimm du sie doch! - Das geht doch nicht! - Klar geht das.

Du brauchst sie bloß anzustarren, dann kommen sie von ganz allein.

Mehr tust du nicht?

Passt du mal 'ne Stunde auf den Laden auf? Ich muss was erledigen.

Wo willst du hin?

Wir haben geschlossen. - Wo sind die Bücher von Kipling?

Wir sind am Aufräumen. - Für meine Nichte. Sie mag Kipling.

Wir haben nichts über ihn, aber das ist übers Einlegen.

Wollen Sie's oder nicht? - Ist Ihr Bruder nicht da?

Der versteht auch nichts vom Einmachen. Gehen Sie!

Jetzt verpissen Sie sich! - Zwei Pfund.

Rauf mit dir!

Ich hab's.

Er hat niemandem was getan.

Nicht, Wilbur? - Das ist egal.

Ruby und Claire haben einen Antrag gestellt.

Er kann nicht mehr herkommen.

Aber es gibt Privatkliniken, wenn Sie glauben, dass eine Therapie ihm hilft.

Es kann nicht von unserem Vater sein. Er pfiff oft beim Frühstück.

Hast du noch etwas dazu zu sagen, Wilbur?

Heißt "Horst" auf Deutsch "Wurst"?

Nein.

Aber du bist nah dran.

Hübscher Kragen, Wilbur.

Haben Sie die Bücher alle gelesen? - Ein paar.

Aber das nicht.

Ist es gut? - Es ist mir zu unheimlich.

Und die Worte sind so lang. - Soll ich dir ein anderes suchen?

Wir haben geschlossen!

Ich dachte, sie sei aus dem Heim.

Da ist keine, die so aussieht. Wo sind deine Eltern?

Meine Mama schläft.

Und meinen Papa gibt es nicht.

Mama?

Tut mir Leid. Ich wollte mich

nur hinsetzen. - Bleiben Sie sitzen! Schon gut.

Das ist Alice. Von der ich dir erzählt habe.

Alice, das ist mein kleiner Bruder.

Natürlich, ihr kennt euch ja schon. - Ja.

Ich wusste nicht, dass Sie eine kleine Tochter haben.

Möchten Sie zum Essen bleiben? Wir haben eine große,

saftige Ente übrig,

jetzt, wo Wilbur nur Suppe essen kann. - Nein, ich komm zu spät zur Arbeit.

Schade! Gebratene Ente schmeckt so gut!

Nein, Mary. Komm, wir müssen gehen.

Ich kann Sie mitnehmen.

Was willst du?

Worin willst du sie mitnehmen? Idiot!

Wilbur hat Recht. Wissen Sie … Wir haben kein Auto.

Wir gehen zu Fuß.

Tut mir Leid, ich bin wieder eingenickt. - Macht nichts. Zieh dich einfach

schnell um!

Hier sind Sie!

Ja. Ich muss mich nur schnell umziehen.

Tut mir Leid. Ich musste jemandem helfen. - Wissen Sie was, Alice?

Gehen Sie nach Hause und schlafen Sie ein bisschen!

Sie brauchen nicht wiederzukommen. - Aber das ist meine Arbeit.

Nein. Es ist zwecklos.

Sie kommen immer zu spät und können auch das Kind nicht mehr mitbringen.

Sie sind ja nicht gerade 'ne gute Kraft. Holen Sie Ihre Sachen und gehen Sie!

Mama?

Komisch, dass der alte Buchhändler so eklig war,

wo er zwei solche Söhne hat.

Ohne Bücher kann ich da nicht hingehen. - Der mit dem Kragen spinnt,

aber den Älteren könnte man doch kennen lernen.

Du könntest die Telefonbücher verkaufen. - Nein.

Kann ich Ihnen helfen?

Das ist die Tschechoslowakei. - Ich habe keine Bücher dabei.

Ich komm runter.

Wenn Sie etwas ausleihen wollen …

Ich kriege auch keine mehr, weil sie mich gefeuert haben.

Und die Bücher hatte ich im Krankenhaus gefunden.

Das ist eh kein schöner Ort zum Arbeiten.

Vielleicht solltest du dir einen Mann suchen.

Ja …

Schön … - Danke.

Seht mal!

Ein Hochzeitsgeschenk für dich, Mary.

Weißt du noch, wie du als Kind immer verschwunden warst? - Nein.

Einmal fanden wir ihn in irgendwelchen Kartons, und das letzte Mal

dauerte es mindestens zwei Tage, bis du wieder da warst.

Wo war Mutter? - Tot, glaub ich.

Ich wollte nicht in die Schule und saß da und umklammerte deine braune Jacke.

Sie war schön warm und trotzdem leicht. Du hast sie nach mir getragen.

Ein Federmäppchen …

mit vielen kleinen Dingen drin.

Eure Geschenke sind zu Hause. - Was ist es?

Sag's ihnen! - Nein. Sie liegen zu Hause auf eurem Bett.

Sieh mal, ein Pinguin!

Das könnte Wilbur sein.

Sie ist keine Geschenke gewohnt.

War wirklich nett, mich zu fragen.

Das war Harbour. Er hat gefragt, ob ich jemand einladen will.

Wie nett.

Ich könnte Mary nehmen, wenn ihr

gern die Nacht für euch haben wollt. - Wilbur kann gut mit Kindern.

Wohnt er bei euch?

Nein.

Die Wohnungsgesellschaft hat ihn wegen der Sache mit dem Gas rausgeworfen.

Er bleibt nur so lange, bis er eine neue Wohnung gefunden hat.

Dann könnte ich ihn auch mitnehmen.

Wilbur?

Ja. Er scheint jemand zu sein,

der einen wirklich in gute Stimmung versetzen kann.

Er ist nicht gerade gesprächig.

Nein, aber mir gefällt das. Es ist sexy.

Du meinst, Wilbur ist sexy? - Da kannst du Gift drauf nehmen.

Der ist 'ne Wucht!

Mrs. North, ich will mit dir tanzen.

Ich, Harbour! Ich! - Okay, komm!

Also … Was liegt auf dem Bett, wenn sie nach Hause kommen?

Neue Bettdecken.

Neue Kissen.

Jeweils drei Mal. Mit besonderen Daunen.

Ich hab vergessen, was für ein Vogel es war. - Ente?

Du kommst in die Mülltonne!

Auf Wiedersehen, Alice!

Gute Nacht, Mrs. North. - Gute Nacht, Mr. North.

Tschüss, Sophie. Ich wünsch euch einen tollen Abend. Vielen Dank.

Okay, Bruder. - Bis dann. Vielen Dank.

Hast du Kinder?

Nein. - Gut.

Einen Freund?

Hast du einen Freund?

Weiß ich nicht. Vielleicht.

Was war das? - Ich dachte, du hättest Sahne am Ohr.

Du hast an meinem Ohr geleckt. - Ja, hab ich.

Wenn ich wollte, dass mir jemand das Ohr leckt, würde ich mir einen Hund kaufen.

Reiß dich zusammen! Abartig!

Kann ich bitte die Rechnung haben?

So ist's gut.

Alice, ruf einen Krankenwagen!

Alice!

Oh, Gott! Oh, Wilbur! Oh, Gott! Nein!

Alice, ruf einen Krankenwagen!

Oh, mein Gott, nein!

Sie kommen.

Wickel das um seine Handgelenke. - Es ist zu spät. - Nein.

Harbour! Wickel es um seine Handgelenke!

Schön fest. Ja …

Der Krankenwagen kommt.

"Temple Bells & Silver Sails"

Eines Tages wird er es schaffen.

Wie konnte er nur!

Was sagt der Psychologe? - Er ist wütend.

Wilbur bewarf ihn mit Rosenkohl

in der Cafeteria.

Was hat dein Vater dazu gesagt? - Ich passte auf, dass er nichts hörte.

Er war immer sehr besorgt, wenn Wilbur sich umbringen wollte.

In Wilbur steckt viel von Mutter.

Was … Hat …

Hat sie sich umgebracht? - Nein, nein.

Es war etwas Angeborenes. Sie verbrachte die letzten beiden Jahre im Krankenhaus.

Fangen wir mit den Atlanten an?

Ist sie da gestorben?

Sie starb in einer sehr kalten Nacht. Es gab starken Frost.

Wir hatten sie im Krankenhaus besucht.

Wilbur hatte gerade einen kleinen Schlitten bekommen.

Er bestand darauf, den ganzen Weg gezogen zu werden.

Er ist im Keller. Mary kann ihn haben. - Ist sie hier gestorben, Harbour?

Wie wussten, dass sie während der Behandlung nicht nach Hause durfte,

aber sie konnte nicht anders.

Ohne Wilbur konnte sie nicht leben. Damals war er sehr liebenswert.

Darum kam sie immer wieder zum Laden. Vater musste sie zurückbringen.

Sie durfte nicht nach Hause, weil es sie hätte umbringen können.

Sie war so anfällig …

Ich hab mich immer gefragt, wieso weder Vater noch ich ihr Klopfen gehört haben.

Wilbur war der einzige, der aufgewacht ist.

Er ging runter in den Laden

und sah, wie sie ans Fenster klopfte. Sie hatte nur ein Nachthemd an.

Sie musste schon eine Ewigkeit geklopft haben.

Aber er schloss die Tür nicht auf. Er wagte nicht, sie reinzulassen,

weil Vater gesagt hatte, es würde sie umbringen, wenn sie nach Hause käme.

Wilbur kam einfach nur in mein Bett.

Und ich dachte, er hätte mal wieder einen Alptraum gehabt.

Und als wir am Morgen rausgingen, um den Schnee wegzufegen,

wollte Wilbur nicht mitkommen.

Und ich fand sie da.

Du solltest ihn fragen, ob er bei uns bleiben will.

Danke.

Hallo! Ich soll die Patienten daran erinnern,

dass sie die Krankenhauskleidung hier lassen,

wenn sie entlassen werden. Nehmen Sie's nicht persönlich.

Den Verband können Sie behalten, er gehört Ihnen. - Danke.

Tut mir wirklich Leid, dass Sie nicht mehr zur Suizidgruppe kommen können.

Besonders, weil Sie wissen, was es heißt, tot zu sein.

Hübsche Krawatte. - Die ist schon alt.

Holt Harbour Sie ab?

Nein.

Gibt es …

etwas, das ich für Sie tun kann?

Ja. Kommen Sie mal her.

Würden Sie mich am Ohr lecken?

Beide? - Das hier.

Na los!

Probieren Sie's noch mal.

Probieren Sie mal das hier.

Ist gut.

Sie könnten auch mein Ohr lecken, wenn Sie wollen.

Alles zu seiner Zeit, Moira.

Auf Wiedersehen, Wilbur.

Sagen Sie nichts! Ich hab gesagt, es tut mir Leid.

Wilbur?

Vielleicht könnten wir uns mal ein bisschen unterhalten?

Ja.

Ich wollte Sie auch was fragen, wenn Sie Zeit haben. - Ja, hab ich.

Sind Sie irgendwie verwandt mit "dem Mann, den sie Horst nannten"?

Ich glaube, ja. Mütterlicherseits.

Dann habe ich 75 Pfund gewonnen.

Ihre Leberwerte sind erhöht, aber da können wir was tun.

Gut.

Ich will das richtige Medikament für Sie finden.

Was ist mit dem, das ich nehme?

Könnten Sie sich setzen? - Lieber nicht.

Auch wenn es ernst ist, Sie müssen es mir ein andermal sagen.

Ich habe zu tun. - Hallo! - Hallo, Albert.

Ich hab unseren Chefpsychologen gebeten dazuzukommen. Nur damit er im Bilde ist.

Im Bilde?

Wie man es Ihnen …

am besten sagen kann.

Ich kenne Horst sehr gut. Mein Bruder will sich umbringen.

Gut. Dann lass ich euch beide die Sache noch mal besprechen.

Machen Sie sich keine Sorgen deswegen. Jedenfalls nicht jetzt.

Wir renovieren den Laden. Wir verkaufen Bücher.

Trotzdem … Vielen Dank.

Worüber habt ihr gesprochen?

Wir würden Sie gern einige Tage hier behalten, für einen Ultraschall.

Unmöglich.

Das geht nicht ambulant.

Nein, danke. Mein eigenes Bett ist mir lieber.

Wir haben neue Decken.

Ich sagte doch, ich habe keine Zeit.

Ich gehe auf keinen Fall ins Krankenhaus!

Wilbur kommt heute nach Hause.

Ich will bei ihm, bei meiner Frau und meiner Tochter sein, okay?

Es kann doch nicht sein,

dass alle Bücher von Kipling

auf einmal ausverkauft sind. Ist Harbour nicht da?

Doch, aber ich weiß nicht, wo.

Du bist wieder da.

Weißt du, ob wir "Kühne Kapitäne" haben?

Lassen Sie nur!

Dieser Mann nervt.

Wir haben viel geschafft.

Wir sind schon bei "F".

Ist Harbour da? - Nein. Kann ich Ihnen helfen?

Ich will ein paar Bücher verkaufen. - Sorry, wir haben selbst zu viele.

Wir verkaufen nur noch.

Könnte Ihr Mann sie sich ansehen? - Mein Mann?

Könnten Sie sich die mal ansehen? - Nein.

Er ist nicht mein Mann. - Dann eben Ihr Freund.

Das sind gute Bücher. Sehen Sie!

Oh ja! "Der Mann aus Bristol"

und "Der Mann aus Bristol 2".

Nie gehört. Du?

Das ist Science Fiction. Mit schönem Ende.

Na gut. - Ein Pfund pro Buch?

Auf Wiedersehen.

Sieht toll aus.

Von hier aus. Sieht …

toll aus.

Mit viel Zucker drauf. - Nicht zu viel. Sonst wird sie krank.

Sie ist ein Kind, sie hat es gern süß. - Mach du's, Wilbur.

Ich hab noch nie eine Party gegeben. Meine Hände zittern.

Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Glückwunsch!

Geburtstagskind, komm in meine Arme!

Sieh mal, was ich gemacht hab. - Schön.

Hoch mit dir!

Sieht das aus wie ein Burger? - Nein. - Nein?

Bei uns gab's immer einen Geburtstagskuchen.

Ich hab einen ganz schicken für Wilbur gemacht.

Er war so riesig, dass er kaum drüber weggucken konnte.

Es gab rosa Drinks mit Strohhalmen. Weißt du noch?

Das war ein Mickey-Rooney-Film! - Trink deinen Kaffee, du musst los!

Woher wissen wir, ob die Kinder alle kommen? - Was?

Woher wissen wir, ob die Kinder alle kommen? - Das wissen wir nicht.

Sie werden kommen. - Oh, nein!

Wir haben die Schlagsahne vergessen. Ich wusste, da war noch was.

Alles in Ordnung?

Mr. North …

Herzlichen Glückwunsch.

Herzlichen Glückwunsch, Mary.

Hi.

Übrigens, Sie haben einen Fleck auf dem Hemd.

Wo ist Harbour? - Keine Ahnung.

Er kommt gleich.

Herzlichen Glückwunsch, Mary. - Wir haben ihn rausgemacht.

Man sieht ihn nicht mehr. - Sieht Fatima nicht hübsch aus? - Ja,

sehr hübsch.

Sie haben einen Fleck auf dem Hemd. - Ja, ich weiß.

In ihrem Kleid stecken über 100 Kilo Gold.

100 Gramm. Es ist von meiner Großmutter.

Sie hieß auch Fatima. Sieh dir mal die Stickerei an.

24 Karat Gold.

Ist mit Wilbur was passiert? - Nein, nein. Hier, bitte.

Wo ist die Sahne? - Es gab keine sauberen Tassen mehr.

Das ist Guaven-Mango-Ananas-Saft. Der ist gut.

Gibt's noch irgendwo Sahne?

Meine Frau braucht welche zum Schlagen.

Unsere Tochter wird heute 9.

Die Kinder aus der Schule wollen doch

Sahne auf dem Kuchen. Kinder mögen

Schlagsahne.

Lassen Sie uns doch in mein Büro runtergehen.

Ich habe noch 'ne Flasche Bourbon.

Ist das eine gute Idee, wenn meine Leberwerte so hoch sind?

Es macht nichts aus.

Wenn er jetzt nicht kommt, musst du sie alle bitten zu gehen.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. So was kennen wir nicht.

Und dieses große Mädchen starrt immer ganz komisch auf meine Strumpfhosen.

Es waren die einzigen, die ich hatte.

Sie sind sehr schön.

So ist's gut. Sie ist nur eifersüchtig.

Die Kinder sind größer, als ich dachte. - Hör zu …

Ich war auf etwa 300

bis 400 Kindergeburtstagen.

Sie sind alle gleich: Die Kinder haben immer Spaß,

irgendjemand kotzt immer,

aber letztendlich sind alle zufrieden.

Ich verstehe, dass Sie nicht hier bleiben wollen,

aber es wäre wirklich das Beste.

Ich hätte mehr von dem Zeug trinken sollen.

Waren Sie schon mal in Tennessee? - Ja, auf einem Jazz-Festival.

Sie mögen Jazz? - Nein, nicht mehr.

Früher …

hab ich Posaune gespielt.

Lassen Sie sich einweisen. Bitte.

Spielen Sie noch?

Nein.

Mein Vater war dagegen.

Er wollte, dass ich einen anständigen Beruf ergreife. Ja …

Er muss stolz auf Sie sein.

Er hat sich das Leben genommen. - War er krank?

Er ließ auch meinen Hund einschläfern.

Er machte einen Termin beim Tierarzt. Wäre mein Hund krank gewesen,

hätte ich es verstehen können.

Er meinte, ich verbringe zu viel Zeit mit ihm, denn er lag immer da

und hörte zu, wenn ich Posaune spielte.

Und hatte seine Ohren … gespitzt?

Ja, genau.

Werde ich sterben?

Schwer zu sagen.

Darum wollen wir sofort mit der Behandlung beginnen.

Das war gemein,

lhren Hund einfach so einzuschläfern.

Viele Hunde hören gerne guten Jazz,

bevor sie sich schlafen legen.

Bitte, Wilbur, mach einen Kopfstand!

Das meinst du doch nicht im Ernst. - Magst du keine Kinder? - Nein!

Und Mary? - Mary zählt nicht.

Wilbur, machst du bitte einen Kopfstand?

Na gut.

Los geht's.

Super!

Was hast du denn?

Alice, ich hab die Sahne!

Willst du einen Teller? - Nein.

Magst du auch keine Kinder?

Doch, natürlich.

Machst du dann einen Kopfstand? - Na klar.

Halt das mal!

Wie eklig!

Was ist denn in dem Kuchen?

Esst den Kuchen nicht!

Esst Alices Kuchen nicht!

Ich wisch es weg.

Tut mir Leid. Das ist das letzte Mal,

dass du einen Kuchen backst. Alice!

Das war die beste Geburtstagsparty, auf der ich je war. - Wirklich?

Feline hat gesagt, sie bringt ihren Dad auch dazu, auf ihrer Party zu kotzen.

Schlaf jetzt.

Bitte sei nicht böse auf Harbour, nein?

Bin ich nicht.

Gute Nacht.

War nicht gerade intelligent.

Er wusste nicht, was er tat.

Er ist einfach keinen Alkohol gewöhnt.

Wahrscheinlich erinnert er sich morgen früh an gar nichts mehr.

Es war nicht so schön für Mary.

Es hätte schlimmer sein können. Er wollte nur einen Kopfstand machen.

Das ist noch schmutzig. - Wirklich?

Ich mochte den Kuchen auch nicht.

Tut mir Leid.

Mir tut es Leid. Es war nichts, Alice. Entschuldige!

War ich sehr betrunken?

Nein.

Es ist nichts passiert.

Aber ich sollte doch besser alle Eltern anrufen.

Das macht es nur schlimmer. - Es tut mir so Leid.

Du bist ein Arschloch!

Wilbur?

Wenn man …

tot ist,

wie ist das? - Harbour, du hast einen Kater.

Du stirbst nicht. - Natürlich nicht. Das weiß ich.

Aber …

Wie war es?

Was meinst du?

Gab es da irgendwas?

Ein riesiges weißes Licht?

Es ist so trübe wie Abwaschwasser.

Da ist nichts. Nur Schwärze und völliges Schweigen.

Es ist ein bisschen so, wie in Wales zu sein.

Verstehe.

Wo sind Mary und Harbour?

Bei Fatima, um beim Waschen ihres Kleides zu helfen.

Tut mir Leid wegen gestern. - Ja, mir auch.

Ich weiß nicht, wie das passiert ist. Es war sehr dumm von mir.

Wir haben noch nie eine Geburtstagsparty gegeben.

Nein.

Ich habe den ganzen Tag darüber nachgedacht.

Vielleicht sollte ich mir eine Freundin suchen.

Ja, das wär vielleicht das Beste. - Hängt natürlich davon ab, wer es ist.

Genauso, wie es damals war?

Es gab weniger Autos.

Und der Laden war derselbe? - Fast. Solange, ich denken kann.

Auch die eklige alte Fußmatte? Ist die auch so alt wie du und Wilbur?

Ich glaube schon. Wir können sie ja wegwerfen.

Aber die sind teuer. - Ja, darum behalten wir sie.

Es ist nicht abgeschlossen. - Wilbur muss zu Hause sein.

Alice?

Wilbur?

Fatimas Mutter war völlig gelassen. Die ganze Familie heißt Fatima,

außer ihrem kleinen Bruder Bob, der übrigens in Wilburs Kindergarten geht.

Und das Kleid kann man in der Maschine waschen.

Ist er noch nicht zu Hause?

Er ist wieder gegangen.

In was für 'ner Stimmung war er?

Ich glaub, in guter.

Arme hoch!

Wollen wir früh ins Bett?

Ich sollte besser gleich schlafen gehen.

Ich hab gestern mit einem Freund einiges getrunken.

Hier ist es. - Warum kommen Sie nicht mal vorbei? - Ja, das wäre schön.

Hallo! Hier ist jemand, der Sie etwas fragen möchten.

Harbour North, der Doktor.

Könnten Sie sich das mal ansehen? Das ist ein medizinisches Buch.

Schauen Sie nicht auf die Bilder, die sind ziemlich makaber.

Das Buch ist schon ganz schön alt, aber selbst damals …

Ist das nicht 1958, MCMLVIII?

Genau.

Da ist es.

Da sieht man doch, dass sie meinen heutigen Krankheitszustand

schon damals heilen konnten.

Das ist eine Bauchspeicheldrüsenent- zündung, eine völlig andere Krankheit.

Hier.

Tut mir Leid.

Schon gut.

Ich bring's zurück in den Laden. - Tun Sie das, es ist ein gutes Buch.

Ein gutes Buch …

Wie hat ihr Bruder darauf reagiert? - Es geht ihm offenbar besser.

Dieses Mädchen auf unserer Hochzeit, Sophie …

Das ist sie. Sie ist ein wirklich …

Ein sehr nettes Mädchen. Sehr natürlich.

Ja, ich kenne Sophie.

Möchten Sie in die Klinik kommen? - Ich muss erst mit allen reden.

Sie finden es vielleicht komisch, wenn ich einfach verschwinde.

Sie sollten darüber nachdenken und es ihnen bald sagen.

Ich warte bis zum Frühjahr, dann ist die Stimmung gelöster.

So viel Zeit haben Sie nicht.

Nein, ich verstehe … Das ist ein Problem.

Dann werde ich wohl …

Ich muss ihnen einfach sagen, wie es ist.

Hat Ihnen "Die Kinder des Kapitäns Grant" gefallen? - Ja.

Es war ein bisschen zu melodramatisch, aber ich mochte die Kinder darin.

Kapitän Grant kommt darin gar nicht vor. - Nur im Titel.

Ich liebe ihn.

Ich hab noch nie einen Mann geliebt.

Und ich werde nie jemanden so lieben.

Ich weiß.

Auch das weiß ich.

Ich würde lieber sterben als ihn zu verletzen.

Du denkst vielleicht, von mir kommt nicht viel. Sterben …

Aber er ist mein Bruder.

Ich will keinen von euch beiden verlieren.

Vielleicht finde ich ja diese Freundin.

Ja.

Es ist ein Klassiker. - Oh je, da steht noch der alte Preis drin.

Ich geh in den Kindergarten. - Vergiss dein Essen nicht. - Zu spät.

Ich weiß, was Sie durchmachen. Ich hab eine zurückgebliebene Nichte.

Sie weiß wahrscheinlich gar nicht, was für eine Last sie für uns ist.

Um lhren Vater mussten Sie sich wohl auch kümmern, oder?

Zum Glück hat es ihn nie gekümmert, ob er eine Last war.

Und Ihre Mutter?

Sie hatte am Schluss furchtbare Schmerzen und …

unter solchen Umständen denkt man nicht immer klar.

Ich war jahrelang nicht mehr Fahrrad gefahren, aber …

plötzlich begriff ich, wie schön es ist.

Riesig sind diese Schwäne …

Ich hatte keine Angst vor ihnen,

nicht die geringste. - Hi, Wilbur!

Hallo. - Hallo.

Lasst das!

Was willst du hier?

Du hast kein Recht, hier zu sein!

Okay,

ich schaue, was ich tun kann, ja?

Ist das okay, Horst? - Auf jeden Fall.

Ich glaube, alles, was ich brauche, ist die Liebe einer guten Frau.

Einfach eine kleine,

um die ich mich kümmern könnte,

oder eine größere, die sich um mich kümmern würde.

Vielleicht eine Krankenschwester.

Ja … Das sollte den alten Bus wieder zum Laufen bringen.

Keine Metaphern, bitte.

Entschuldigung.

Etwas in der Art?

Fast.

Versuch's noch mal.

Versuch einfach, mich hier zu küssen und zu lecken …

Einfach hier lecken.

Probier das mal, Mary.

Hoppla! Oder was die in China dazu sagen.

Diese Wörter sind in jeder Sprache gleich:

Taxi, Bingo …

Bus … - Bus?

Glaub ich nicht.

Wollen Sie wirklich keinen? - Nein, danke,

ich esse nur ungeschälten Reis. Weißer Reis hat zu wenig Nährwert.

Ich glaube, tief in unserem Innern wissen wir das alle.

Zum Teufel damit! Ich könnte Ihnen auch sagen, wer's war:

unser dänischer Chefpsychologe Albert Horst.

Er war sehr betroffen, als er hörte, dass ich Wilbur nach der Arbeit treffe.

Ich merkte deutlich, dass er hin- und hergerissen war.

Aber man weiß das nie so genau. Er trägt sein Herz nicht auf der Zunge,

wenn Sie verstehen, was ich meine. Aber ich habe die Fachkenntnis.

Ich durchschaue so eine Fassade.

Ich durchschaue sie. - Mit Sicherheit.

Und außerdem …

fände ich es unehrlich, wenn ich …

ihm nicht offen sagen würde, dass Wilbur …

eine Sexualität besitzt, die weit über das hinausgeht, was Laien

als normal bezeichnen würden, - Wie meinen Sie das?

Was?

Das …

mit der Sexualität.

Ach, das.

Nun …

Wir könnten immer weitermachen.

Wilbur bringt mich in ungeahnte Sphären.

Selbst als Krankenschwester.

Ich bin ziemlich intuitiv, das haben Sie sicher gemerkt.

Aber …

Wilbur ist …

ein wahres Nashorn im Bett.

Entschuldigen Sie mein Chinesisch.

Wie schön für Sie beide.

Davon würde ich an Ihrer Stelle nichts mehr in den Mund stecken.

Die verwenden Monosodium Glutamat.

Das ist nicht nur ein Allergen,

es schwächt auch das Immunsystem.

Sind Sie Köchin? - Ich bin Krankenschwester.

Aber ich besuche Kurse

über etwas, das irrtümlicherweise als alternative Medizin bezeichnet wird.

Haben wir darüber nichts im Laden? - Weiß ich nicht.

Haben wir so was? - Das fragst du mich?

Ich sage nur, wenn Sie traditionell behandelt werden,

sollten Sie mit solchem Essen vorsichtig sein.

Sie können ihrem Mann helfen, wenn sie solche Dinge ernst nehmen.

Was? - Gesund zu leben, wenn er

eine Chemotherapie macht. Sie müssen ja nicht

ihren Speiseplan völlig ändern, aber ihn wenigstens unterstützen.

Ja, ich weiß, es ist idiotisch.

Es hat keinen erwiesenen Nutzen, besonders bei Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Aber … Sie nehmen es alle sehr gut auf.

Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Will hier noch jemand Pudding?

Nein, ich nicht. Danke.

Ich auch nicht.

Ich auch nicht.

Er gehört zum Vier-Jahreszeiten-Menü.

Die gebackene Banane klingt gut.

Banane …

Wilbur?

Ich nehm was von dem Mandarinenzeug.

Kleine Mandarinen.

Mandarinen.

Und Eis für meine Tochter. - Ein kleines Eis.

Ich nehme auch die gebackene Banane, aber schön matschig.

Schön matschig. - Sie kriegt eins zum Mitnehmen. - Kein Problem, Sir.

Nach so einem Tag ist man echt müde.

Wie kannst du nur?

Hältst du uns für Vollidioten? - Natürlich nicht.

Du kannst doch nicht einfach hier reinschneien und uns nichts davon sagen,

dass du todkrank bist!

Was soll mit Mary werden? Du bist jetzt ihr Vater.

Für wen hältst du uns? Wir wollten dir nur helfen.

Ich weiß, aber ihr könnt nichts tun.

Natürlich können wir was tun, du Dummkopf!

Das geht nicht nur dich etwas an. Es geht uns beide an.

Du musst dich behandeln lassen, du Dummkopf!

Wollen wir uns was anderes ansehen? - Nein, ich geh ins Bett.

Wir gehen kurz rüber ins Krankenhaus.

Jetzt?

Das ist 'ne gute Sendung. - Passt du auf Mary auf?

Ja.

Alice, bitte geh nach Hause zu Wilbur!

Das gibt doch eine Katastrophe, wenn er sich umbringt!

Wenn er Angst hat, dass ich dasselbe durchmachen muss wie Mama …

Ich bleibe bei dir. - Aber hier ist die Männer-Station!

Komm!

Komm her.

Willst du baden?

Nein.

Hast du "Die Blaue Flagge" gelesen?

"Als er durch die Heide lief,

nur von einer kleinen Mondsichel beschienen,

da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen:

Sie hatten ihm die Kindheit genommen."

Geh nicht! - Ich muss mich um meinen Bruder kümmern.

Wenn du gehst, geh ich auch. - Nimm uns mit!

Wir bleiben hier nicht ohne dich. - Lass ihn! Es ist nicht seine Schuld.

Musst du an die Front?

Die Fremdenlegion braucht immer Leute. - Wilburs Bruder ist im Krankenhaus.

Werden ihm die Beine amputiert? Nicht leicht mit Phantomschmerzen.

Es sterben immer die Besten.

Wir ziehen zu dir.

Bitte lasst Wilbur in Ruhe! - Halt die Klappe! Sentimentaler Mist

ist das Letzte, was Wilbur braucht.

Was hast du gefrühstückt? - "Snowballs". Warum?

Ihr könnt in den Laden kommen, wenn ihr lesen könnt. Und jetzt haut ab!

Wird schwer sein, jemanden zu finden, der so mit den Kindern umgeht wie du.

Auf Wiedersehen!

So was wie dich gibt's heute nicht mehr.

Hi, Mama!

Da ist Kaffee in der Kanne.

Warum guckst du so? - Tu ich gar nicht.

Wann kommt Harbour nach Hause?

Weiß ich nicht. - Kommt er in die Chirurgie?

Nein. Er bekommt Medikamente.

Wenn er nicht bald wiederkommt, können wir den Laden bestimmt nicht behalten.

Du kannst nichts tun, Mary.

Ist heute ein Regentag?

Ja.

Ist es das Schlimmste, was es gibt? - Nein.

Das Schlimmste wäre, wenn du krank geworden wärst.

Oder Wilbur.

Ich würde das Geld gerne in den Laden stecken.

Also … Du hast 4.000 Pfund, aber ich bin nicht sicher.

Ich will hier bleiben und nicht woanders hin.

Und wenn wir Harbour das Geld geben? - Er würde es nicht nehmen.

Harbour ist wie ein Vater für mich.

Wo hast du das gelesen? - Irgendwo im Laden. Er ist mein sicherer Hafen.

Ich bin ein kleines Stück Scheiße, und er ist mein Leuchtturm.

Du bist ein Schiff, Mary. Ich glaube, du hast was verwechselt. - Vielleicht.

aber …

Vermisst du deine Freundin?

Wenn ich ja sagen würde, würde ich lügen.

Solltest du nicht ein bisschen schlafen?

Doch.

Kann ich ein Glas Wasser haben?

Ja.

Na komm.

Hast du Harbour gefragt, ob er mein Geld nehmen würde? - Ja.

Er kann es nicht annehmen.

Kann ich in deinem Bett schlafen? - Ja, komm.

Wilbur, kommst du auch? Du kannst auf Harbours Seite schlafen.

Ich geh noch nicht schlafen. - Bitte, sonst kann ich nicht schlafen!

Also gut. Ich komm gleich.

Harbour … .

Können wir über etwas reden?

Sie können nichts sagen. Sie tun ihr Bestes.

Nein, das ist es nicht. - Der junge Arzt hat gesagt,

ich reagiere besser auf die Behandlung, als sie dachten,

aber viel mehr dürfen sie nicht sagen.

Hat Wilbur dich gestern besucht? - Ja, mit einer riesigen Pralinenschachtel.

Die werden jedes Mal größer.

Die ganze Station hat zugenommen!

Setzen wir uns kurz hin. - Ja …

Das ist besser.

Zu Hause alles okay?

Ja.

Wir vermissen dich.

Glaubst du, du kannst ein bisschen auf Wilbur aufpassen?

Man muss ihn gut kennen, um zu sehen, ob er wieder so weit ist.

Er war in letzter Zeit sehr merkwürdig.

Wie kommt ihr zu Hause klar?

Gut.

Er hat Mary sämtliche Bücher von Enid Blyton vorgelesen.

Das arme Kind!

Versprichst du mir, auf ihn aufzupassen?

Ja.

Hey! Wo willst du hin?

Hey!

Du da!

Hey! Ruby?

Ruby!

Lass mich in Ruhe!

Es ist zu kalt! Du wirst sterben. Idiotin!

Komm, ich kauf dir ein Eis.

Regnet es? - Nein.

Warst du im Fluss? - Ja,

zum letzten Mal.

Wie geht's Harbour? - Dem ist nicht so kalt wie dir.

Gut.

Ich besuche ihn morgen.

Ziehst du aus, wenn er nach Hause kommt?

Ja.

Ich geh jetzt ins Bett.

Wirklich?

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Du siehst ganz munter aus.

Mir geht's auch ziemlich gut.

Wir haben die Bücher sortiert. Du wirst den Laden nicht wieder erkennen.

Nehmt euch aber ab und zu etwas Zeit für euch selbst.

Wenn's euch nichts ausmacht, würde ich jetzt gern ein bisschen schlafen.

Diese verdammte Medizin macht einen so müde.

Wir kommen einfach später wieder. Oder ich … und Wilbur. Nicht?

Ich geh ganz leise raus. - Auf Wiedersehen.

Danke, dass du gekommen bist.

Hi!

Möchten Sie mir was erzählen?

Sie können meinen Pudding haben.

Nein, ich esse keinen Pudding.

Davon krieg ich einen dicken Hintern.

Ich suche immer noch einen Mann zum Heiraten.

Sie finden schon jemanden!

Sie müssen ihnen nur genau in die Augen sehen, und dann …

erledigen sie den Rest.

Wirklich? - Ja, probieren Sie's mal.

Danke.

Ich weiß nicht … . Vielleicht nimmt mich die Arbeit zu sehr in Anspruch.

Man braucht etwas, an dem man sich festhalten, an das man glauben kann.

Für Sie ist das anders,

in Ihrem Zustand.

Es sieht ziemlich trostlos für Sie aus.

Das muss schlimm sein für Sie und Ihre Familie.

Es ist einfach furchtbar. Wenn ich in Ihrer Lage wäre …

Ich weiß nicht, ob ich damit fertig werden würde.

Wollen Sie ein Stück Kuchen? - Sehr gerne.

Danke. - Davon nehmen Sie unten rum nicht zu.

Danke.

Vielleicht oben rum.

Er schläft nur, oder? - Ja.

Komm her und sag hallo! - Wofür sind diese Dinger?

Sie sollen ihm helfen, gesund zu werden.

Mary, komm her und sag hallo. Komm schon!

Harbour, du siehst aus wie ein Staubsauger.

Flirtest du mit mir?

Wie geht's meinem Partner? - Partner?

Wenn du in den Laden investierst, wirst du zum Partner.

Wenn das so ist, sollten wir mal eine neue Fußmatte kaufen.

Das besprechen wir auf der Vollversammlung.

Wird er sterben?

Weiß er es? - Ja.

Wilbur?

Ich glaube, er kommt später, Harbour.

Wir haben darüber gesprochen, ob Sie für einen Besuch nach Hause könnten.

Heute? - Weihnachten vielleicht.

Da passiert hier eh nicht viel. - Würden Sie auch kommen?

Oh … - Mein Bruder liebt gebratene Ente.

Nein, danke …

Ich habe Dienst.

Wie spät ist es?

Fast zwei Uhr. - Sophie wird Ihr Zimmer sauber machen.

Ja, also … vielen Dank jedenfalls.

Hier oben hab ich schon lange nicht mehr sauber gemacht.

Sie sind Sophie, nicht? Sie waren eine Zeit lang als Patientin hier, oder?

Haben Sie nicht Ihre Tochter verloren? - Doch,

vor acht Jahren. - Ich war gerade hergekommen.

Ja, Ihr Englisch war damals noch schlechter.

Wir konnten kein Wort verstehen. Aber vielleicht war das gerade gut.

Ist das eine tote Ente? - Nein, sie ist nur halbtot.

Könntest du mir ein Kochbuch geben? - Wir haben keins.

Was? Wir haben einen Buchladen!

Es gibt keine Rezepte für Ente.

Steht nichts auf der Verpackung? - Nein.

Hast du das gemacht? - Nein, Harbour war zuständig

für den Weihnachtsschmuck.

Soll ich dir zeigen, wie man es faltet? - Nein. Geh lieber da rüber

und häng das Zeug auf. Aber vorher mach die Musik aus!

Warum muss das so eklig sein?

Soll ich dir helfen? - Nein, das kann Harbour machen, wenn er kommt.

Er kann auch die Orangen schneiden. Er kann diesen ganzen Mist.

Ich weiß nicht, warum. Ich kann nicht mal anständig mit Mary reden.

Und weißt du, was ich nicht aushalte? Was ich nicht ertragen kann?

Den Gedanken, dass ihr miteinander schlaft, nur weil Weihnachten ist.

Ich weiß, das sollte ich nicht sagen, aber …

So ist es nun mal.

Weißt du, ob es da einen Stern gibt? - Was?

Harbour ist gleich da. Frag ihn,

er weiß so was. - Hör auf!

Ein Stern … Stern, Stern, ja.

Hi, Mary.

Frohe Weihnachten.

Frohe Weihnachten.

Das gehört an den Baum.

Das hat Wilbur gemacht. Stimmt doch, Wilbur?

Ja.

Geht's dir gut? - Ja, ja. Und dir?

Es ist so friedlich hier.

Ich konnte kein Kochbuch finden.

Eine Ente sollte man ohnehin nie nach dem Kochbuch zubereiten.

Hast du Apfelsinen besorgt? - Sie sind im Kühlschrank.

Dann mal los.

Hast du Hunger?

Darf er es jetzt aufmachen? - Ja.

Gefällt dir der Mantel? - Ja, er ist so weich.

Hast du ihn ausgesucht? - Nein.

Ich hätte einen roten besser gefunden für dich. Hättest du den lieber gehabt?

Ich glaube schon.

Aber man kann eben nicht immer das haben, was man am liebsten will.

Ich schon.

Schläfst du in Wilburs altem Zimmer?

Nein, ich muss wieder nach Hause.

Nacht, Mary. - Gute Nacht.

War doch noch ein schöner Abend, oder? - Ja.

Wilbur scheint ein ganz anderer Mensch zu sein.

Vielleicht hat er sich endlich gefangen.

Hätte Vater das doch noch erleben können!

Wilbur hat ihn nicht sehr oft besucht in seinen letzten Tagen, aber …

manchmal hielt Vater mich für ihn.

Er mochte Wilbur so gerne.

Und Mutter auch.

Ungefähr zwei Tage, bevor er starb …

ging es ihm ein kleines bisschen besser, und als ich an dem Morgen kam,

ergriff er plötzlich meine Hand, öffnete seine Augen

und sagte: "Wilbur".

Er dachte, ich wäre Wilbur.

Er dachte, du wärst Wilbur?

Vater hat Wilbur immer sehr geliebt.

Ich geh jetzt besser raus und warte auf das Taxi.

Der Fahrer hat sicher auch eine Familie.

Das ist in Ordnung.

Wilbur begleitet mich sicher nach draußen.

Und du willst wirklich nicht bleiben? - Ich muss zurück zur Behandlung.

Unglaublich! Darin spüre ich die Kälte gar nicht.

Und wie leicht er ist! - Ja, das hat Alice auch gesagt.

Du kümmerst dich gut um sie, nicht?

Ich weiß es nicht.

Du musst so nett zu ihr sein, wie du nur kannst. Versprich es mir.

Und zu Mary. - Sicher.

Du kennst doch Wayne?

Den Fernfahrer aus der Suizidgruppe?

Ja. - Er hat jetzt eine Freundin.

Die mit den Haaren in den Nasenlöchern, mit der du ausgegangen bist.

Wie schön.

Es ist schön, wenn sich Menschen finden, die sonst niemanden haben.

Ja.

Alles okay? - Mach dir keine Sorgen.

Okay, Wilbur. - Na dann …

Und dann schickten Sie mich an einen Ort namens Blåvand.

Und …

an einen Ort namens Bispebjerg.

Bispebjerg …

Und … Åalborg.

Åalborg …

Hört sich schön an. - War's auch.

Und dann gab's da einen Ort namens Ribe.

Ribe …

Möchten Sie etwas zum Einschlafen?

Nein, danke. - Noch etwas Wasser?

Wenn ich was will, hole ich's mir.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Sie sind alle so nett. - Schlafen Sie gut.

Hier liegt er.

Kann er den Laden von hier sehen? - Ja.

Warum hat er keinen Grabstein mit "Harbour" drauf?

Er hätte keinen gewollt.

Er hätte sicher gedacht, es macht zu viel Mühe, sich darum zu kümmern.

Versprich, dass du ihn nie vergessen wirst.

Nein, das werde ich nicht.

Wenn ihr heiratet, können wir die Hochzeit dann beim Chinesen feiern?

Wir können auch was zum Mitnehmen bestellen.

Kommt.

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