All language subtitles for Musketiere.fuer.den.Koenig.Teil2.2004.German.DL.1080p.BluRay.x264-ENCOUNTERS

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Original subtitles

Kommt näher und ergötzt euch an den Abenteuern der weltberühmten...

drei Musketiere! - Fangen wir an, meine Hüfte tut weh!

Das gestohlene Gold muss sofort in die königliche Schatulle zurück.

Weg mit dem Degen, ihr Schurken! Aua...

Oder ihr werdet nicht mehr erleben, wie morgen die Sonne aufgeht!

Danke! Großen Dank.

Die Darbietung ist einmalig, seien Sie großzügig!

Dankeschön. Danke.

Monsieur, sind das wirklich richtige Musketiere?

Ja, wirklich.

Sieh nur, wie tapfer sie kämpfen.

Ich will auch ein Musketier werden.

Alle für einen, und einer für alle!

Natürlich ist Paris aufregend, aber mir ist es zu laut und überlaufen.

Ich bevorzuge die Ruhe auf dem Land.

Die Zurückgezogenheit. Ich lese furchtbar gern, und solche Sachen.

Natürlich gibt es in Paris auch schön Mädchen, aber...

sie sind alle so farblos.

Ich wünsche mir eine Frau, die mein Blut in Wallung bringt.

Ich weiß, was du meinst. Die Männer hier sind so furchtbar langweilig.

Sie reden immer nur von ihrem Vieh.

Wo das Leben doch so viel zu bieten hat. - So ist es!

Im früheren Leben war ich eine von Kleopatras Zofen. - Wirklich?

Du glaubst doch an Reinkarnation? - Aber natürlich!

Und,... sollte ich nicht mehr wiederkommen,

dann sehen wir uns...

ganz sicher im nächsten Leben.

Wir sind nicht hier, um Mädchen den Hof zu machen. - Ganz recht.

Haben Sie etwas erfahren?

Keiner hat eine Spanierin auf Durchreise gesehen.

Holen Sie die Pferde, ich suche die Anderen. - Jawohl.

Wir haben nicht ewig Zeit, los! - Würfel endlich!

Himmlischer Vater, ich bin es wieder, Etienne.

Ja, ich hab dir etwas versprochen, aber ich war sehr beschäftigt.

Ich komme zur Kirche, ganz bestimmt.

Wenn du dafür sorgen könntest, dass ich eine Sechs würfele.

Würfle endlich. - Ja, es reicht! - Nicht so ungeduldig.

Der Mann betet. - Es ist mir gleich, wie du es anstellst.

Wichtig ist nur, dass es eine Sechs ist. - Jetzt würfele endlich!

Los jetzt!

Oh, tatsächlich! - Eine Sechs. - Teufel!

Gott hat uns erhört.

Kommandant! - Her mit den Würfeln.

Natürlich.

Das Geld geben Sie zurück.

Wir haben es ehrlich gewonnen. - Sie werden ab sofort nicht mehr spielen.

Papa will nicht, dass sein Knabe dem Laster frönt.

Los, gehen wir.

Lasst uns weiterspielen. - Ja, was ist jetzt?

Ich weiß, was Sie denken,

aber auf dem Dorf gibt es keinen besseren Ort für Neuigkeiten.

Es war Arbeit, Herr. - Harte Arbeit.

Und, welche Neuigkeiten haben Sie zu berichten?

Keine.

Kommandant. - Das war Ihre letzte Würfelrunde.

Nie wieder? - Vielleicht haben Sie den Wunsch auf eine letzte Wette?

Wenn die Würfel auf sechs fallen, verlassen Sie die Musketiere.

Lieber nicht.

Dann brauchen wir die nicht mehr.

Da hast du uns ja wieder was schönes eingebrockt.

He!

Darf ich?

Planchet, räum die Teller weg! - Ja, mein Täubchen.

Aus dem Weg! - Klar doch.

Er bekommt die Suppe. - Die werden auch bezahlt, dass das klar ist!

Ja, ja. - Bis zum Ende der Woche! - Ich sag doch ja.

Valentine, setz dich zu uns. - Ja, gleich.

Ich muss dringend mit dir sprechen.

Planchet! - Ich komme, mein Goldstück.

Kann das nicht warten, bis wir schließen?

Ich werde des Mordes beschuldigt.

Auf dein Zimmer.

Planchet!

Ist dir bewusst, was das für den König bedeutet?

Die Junge Frau, die starb, hat versucht ihn zu warnen.

Wer hat sie ermordet? - Ihr Name ist Lady Bolton.

Sie sagte der Garde, ich war es, jetzt wollen sie mich verhaften.

Aber wenn du es nicht warst. - Das ist doch nebensächlich.

Es geht nicht um mich. Der Brief darf nicht in falsche Hände geraten.

Schon gar nicht in die von Mazarin. - Um Himmels Willen. - Planchet!

Du musst zu deinem Vater gehen, er weiß sicher Rat. - Nein.

Ich komme allein zurecht.

Mauriac! Ich gehe am besten zu Mauriac.

Bleib wenigsten so lange hier, bis er von seiner Mission zurück ist.

Hier ist es zu gefährlich.

Planchet, wo zum Henker steckst du?

Valentine D'Artagnan, wir haben Order Sie festzunehmen!

Wo wollt ihr Radaubrüder hier? Raus mit euch!

Gekämpft wird hier nicht!

Hast du nicht gehört, was ich gesagt habe, Freundchen?

Was war das? - Ach, da schlagen sich welche.

Ich geh runter und sorge für Ruhe.

Ich komme, mein kleiner Honigkuchen.

Du meine Güte!

Valentine!

Die Wachen des Kardinals! Lauf!

Sie ist uns entwischt! Verfolgt sie!

Hüa! - Halt!

Halt, im Namen des Kardinal Mazarin!

Los, schneller!

Hüa! - He!

Verhaftet die Männer.

Den Morgen werden sie im Kerker des Kardinals erleben.

Vorwärts. - Planchet...

Du alter Dummkopf.

Ich verstehe das nicht. Was hat diese Zahl zu bedeuten?

Das sind die monatlichen Kosten für den Unterhalt Eurer Armee:

Proviant, Kleidung, Bewaffnung, Pferde und diverse Anschaffungen.

Ihr sagt, die Zahlen seien nicht korrekt?

Es ist eine Auflistung sämtlicher Ausgaben,

aber General Delacroix hat nicht mal die Hälfte der Güter bekommen.

Wo ist das Geld hingeflossen?

An Kardinal Mazarins Garde.

Verzeiht, Majestät. - Ja?

Kardinal Mazarin bitte um eine Audienz. Es sei dringend.

Wenn man vom Teufel spricht... Er soll reinkommen.

Eminenz.

Eure Majestät, etwas Furchtbares ist geschehen.

Meine Nichte, Marie Mancini,...

ist tot.

Nein, das ist unmöglich.

Was ist mit ihr passiert? - Sie wurde ermordet.

Ermordet? Wer würde so etwas tun?

Ich verlange, dass der Schuldige hingerichtet wird!

Es war Valentine D'Artagnan. - Da muss ein Irrtum vorliegen.

Es gibt dafür Augenzeugen.

Eure Musketiere wurde verhaftet, weil sie ihr zur Flucht verhalfen.

Mein Musketiere...

Bis zur Klärung der Sache steht Euch meine Leibgarde zur Verfügung.

Ich danke Euch. - Hoheit.

Eminenz.

Das ergibt keinen Sinn. Welchen Grund sollte sie gehabt haben,

Marie zu töten? - Meine arme Marie!

Ich verstehe, dass Ihr jetzt um Mademoiselle Mancini trauert,

aber da ist noch ein Punkt, den Ihr bedenken müsst. - Ich höre.

Eure Musketiere sind außer Gefecht gesetzt.

Der Kardinal lässt den Palast von seinen Männern bewachen.

Das bedeutet, dass Ihr de facto sein Gefangener seid.

Und er nennt sich 'Mann Gottes'.

Es war ein Fehler, diesem Schwein zu vertrauen.

Der Kardinal hat getan, was er konnte. Da bin ich sicher.

Nur ein Einfallspinsel glaubt das.

Aristokraten, Kaufleute und Männer Gottes sind gemeine Diebe,

die nur besser gekleidet sind und vornehmer essen als wir.

Der König verschenkte aus poli- tischen Gründen mein Geburtsrecht.

Und Mazarin denkt, ein Sumpf in der Normandie wäre für mich genug.

Schicken Sie ein paar Männer hin.

Die überreden vielleicht den neuen Eigentümer,

auf das Land zu verzichten. - Zu riskant.

Das würde den französischen Adel beleidigen.

Ich brauche einen erblichen Rechtsanspruch, der garantiert,

dass das Land meiner Familie nie wieder entrissen werden kann.

Ja, aber woher? - Ich weiß es noch nicht.

Aber wenn sich mir die Gelegenheit bietet, greife ich zu.

Kapitän Villeroi,...

ich versichere, dass die Männer und ich Ihnen beistehen werden.

Sie dürfen sich entfernen.

Mal sehen:

Dann suchen wir also nur nach einem Grafen für Sonia,

und einem Marquise für dich. - Einverstanden.

Dann können wir immer zusammen sein.

Und wir kaufen natürlich nur bei den besten Schneidern von Paris.

Ja, Kapitän Alvarez?

Wir werden vor Sonnenuntergang am Mont Blojules sein.

Helena und Sonia, denkt bitte daran,

die Prinzessin wie eine Bürgerliche zu behandeln.

Danke, Kapitän. - Sehr wohl, Eure Hoheit.

Ach, er ist so ein Spießer! - Er tut nur sein Pflicht.

Ich finde, er ist süß.

Du findest alles, was zwei Beine und einen Schnurrbart hat, süß.

Wir müssen den Pferden eine Rast gönnen.

Wenn wir die Prinzessin in diesen Dörfern nicht finden,

reiten wir weiter nach Albi.

Hat das nicht Zeit bis morgen? - Das Geräusch macht mich wahnsinnig.

Also dann: Aufsitzen, Männer.

Hüa!

Hüa!

Das ist Valentine!

Valentine, warum bist du nicht in Paris?

Ich musste kommen, sonst wäre ich verhaftet worden. - Bitte?

Verhaftet, von wem?

Von denen.

Herrschaften!

François!

Kommt lieber rein.

Guten Tag, Monsieur!

Gepriesen sei der Herr!

Valentine!

Valentine!

In Deckung!

Oh nein!

Nein!

Kommandant!

Nicht sterben.

Das kannst du mir doch nicht antun.

Gelobt sei der Herr, der mein Fels ist.

Der meine Hände den Kampf gelehrt hat,

und meine Finger den Krieg.

Mein Huld und Burg, mein Retter.

Mein Schild, dem ich vertraue.

Der Mensch gleicht einem Hauch,

seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten.

Strecke deine Hände aus der Höhe herab,

erlöse mich,

reiß mich heraus aus gewaltigen Wassern.

Das war aus Psalm 144.

Den Rest habe ich leider vergessen.

Das macht nichts.

Er hätte ein Staatsbegräbnis verdient.

Und was soll nun werden?

Wir hatten einen Auftrag, und den führen wir zu Ende.

Wir finden die Prinzessin, und bringen sie nach Paris. - Und wie?

Hört: Ihr beide reitet nach Norden, Valentine und ich nach Süden.

Wir treffen uns morgen bei Sonnenuntergang in Saint-Raphaël.

Ich muss dafür sorgen, dass der Brief den König erreicht.

Bring die Prinzessin nach Paris, und alle Türen werden dir offen stehen.

Kommandant Mauriac hätte es auch so gewollt.

Der König braucht jetzt unsere Hilfe.

Wir sind es ihm schuldig.

Nicht nur ihm.

Auch Frankreich, unserem Vaterland.

Du hast bestimmt Hunger.

Machst du dir Vorwürfe wegen Mauriac?

Kanntest du ihn von früher?

Schon seit ich sechs Jahr alt war.

Er stand auf einmal vor unserer Haustür und sagte,

dass er Musketier werden will.

Ich fand es gemein, dass mein Vater sich weigerte, ihn zu unterrichten.

Aber er ließ sich nicht entmutigen.

Er stand trotzdem immer wieder vor der Tür.

So oft ich konnte, hab ich ihm beim Fechten zugesehen.

Dann ging ich immer in die Scheune, und hab es dort selbst versucht.

Eines Tages kam er in die Scheune, und hat mich dabei gesehen.

Er hat nicht gelacht, oder sich über mich lustig gemacht.

Er schnitzte mir ein Schwert aus Holz.

Ich wollte ihn immer heiraten, das war damals mein Traum.

Wir wären beide Musketiere, und...

hätten ein Leben voller Glück geführt.

Und jetzt bin ich schuld an seinem Tod.

Hier.

Es wird kalt.

Sollten wir nicht lieber schlafen? - Ja.

Na dann.

Komm her.

Gute Nacht.

Schläfst du immer mit deinem Degen?

Was? Ich doch nicht, nein!

Die Prinzessin und ihre Begleiter kommen gewiss durch diese Region.

Gaspar sucht in den Städten, die südlich von hier liegen.

Teilen Sie die Männer in Gruppen auf und schicken Sie sie nach Norden.

In Ordnung. - Früher oder später gehen sie uns in die Falle.

Sobald der König von der Entführung der Prinzessin erfährt,

werden wir gewaltige Mühe haben, sie zu verstecken.

Die in Paris verbliebenen Musketiere sind im Gefängnis.

Finots Abordnung wurde liquidiert,

und die Armee kämpft unten im Süden gegen die Spanier.

Kein kommt uns in die Quere.

Aber der König könnte die Freilassung der Musketiere anordnen.

So verräterisch und habgierig, wie Kardinal Mazarin ist,

wird es es nicht so weit kommen lassen.

Kapitän, eine sieben Mann starke Abordnung Musketiere...

lagert östlich von hier.

Der König hat wohl seiner Braut eine Eskorte entgegen geschickt.

Sonst wüsste ich nicht, warum wir sie hier antreffen sollten.

Alles fertig machen zum Aufbruch. - Sehr wohl.

Achtung, alle Mann aufsitzen!

Planchet!

Wir sind da! Planchet!

Beweg dein Hinterteil, und heiße deine Freunde willkommen!

Scheint so, als ob wir ein wildes Gelage versäumt hätten.

Du hast in deinem ganzen Leben noch nie ein Gelage versäumt.

Oh, sieh nur, wer da ist.

Ihr Nichtsnutze! Lasst mich in Ruhe!

Was ist denn vorgefallen? Wo ist Planchet?

Tut nicht so, als sorgt Ihr Euch um meinen Gemahl.

Alles zu schanden! Was meint Ihr, was es kostet,

das wieder in Ordnung zu bringen! Und wer bezahlt das?

Seien Sie doch so gut und sagen uns, wo Ihr Gemahl ist.

In den Kerker wurde er geworfen, mit den Musketieren.

In den Kerker? Wieso denn?

Die Kardinalsgarde ist gekommen, um Ihre Tochter zu verhaften,

und mein dummer Mann hat ihr geholfen zu fliehen!

Warum sollte Valentine verhaftet werden? - Das weiß ich auch nicht.

Er sagt mir ja nie etwas. Wenn er nur auf mich hören würde!

Aber ich rede ja gegen eine Wand.

Ich sagte: 'Planchet, dieser D'Artagnan ist nicht dein Freund.'.

Oh nein.

Raus hier, bevor sie das Messer nach uns wirft.

Beeilt euch. - Falls Ihr Planchet finden solltet,

könnt Ihr ihm bestellen, jetzt verlasse ich ihn für immer!

Das hat sie so gesagt?

Frauen ändern oft ihre Meinung. - Das wird sie hoffentlich nicht.

Hört mal, kann das nicht warten?

Planchet, wo ist Valentine?

Sie ist in Richtung Spanien unterwegs, sucht Kommandant Mauriac.

Paul Mauriac ist Kommandant?

Ist Finot im Ruhestand? - Nein, Kommandant Finot ist tot. - Tot?

Er war ein guter Mann.

Der Beste. - Er starb im Dienst seiner Majestät.

Egal. Der König machte Mauriac zum Kommandanten,

und schickte ihn mit euren Knaben in die Ferne. - Mit unseren Knaben?

Erklärt mir sofort, was der Kardinal mit Valentine vorhat!

Ihr wurde ein Brief überreicht, der äußerst gefährlich ist.

Und seitdem wir sie wegen Mordes gesucht.

Wegen Mordes? Wer wurde denn ermordet?

Die Frau, von der sie den Brief hatte.

Nein, Valentine ist ein Kämpferin, aber sie tötet doch nicht.

Sicher nicht. Sie könnte keiner Fliege etwas antun, keine Frage.

Aber sie hat gesagt, sie hat die Frau beobachtet,

die es getan hat. Die Frau versucht, ihr den Mord unterzuschieben.

Eine Frau? Was für eine Frau?

Bolton! Lady Bolton.

Freunde!

Ich denke, wir sollten der Kleinen helfen. Vorwärts!

500 Meilen von Paris an die Front, und 500 Meilen zurück!

Sei froh, wenn du Paris überhaupt wieder siehst.

General Delacroix und seine Männer gehen durch die Hölle.

Das ist noch untertrieben. - Ich sag nicht, dass ich die Leute beneide.

Ich meine nur, dass sie...

Kapitän Villeroi, Kommandant der Leibgarde des Kardinals.

Was habt ihr denn hier verloren, in der tiefsten Provinz?

Merkwürdig, genau das wollte ich euch auch fragen.

Wir sind im Auftrag des Königs hier, Kapitän.

Und worin besteht dieser Auftrag?

Das geht nur uns und den König etwas an.

Ich würde Euch raten, Euch damit zufrieden zu geben.

Ich hoffe, dass Ihr mit dem Degen genauso flink seid, wie mit Worten.

Selbstverständlich.

Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Ihr unterlegen seid.

Das wird sich erweisen.

Versteckt die Leichen im Wald, die Uniformen und Pferde brauchen wir.

Unser junger Freund hier wird uns in Montpellier erzählen, was er weiß.

Männer, ihr habt alle gehört, was der Kapitän gesagt hat!

Also, an die Arbeit!

Was ist das denn? - Ho.

Ob das die Kutsche der Prinzessin ist?

Sehen wir doch mal nach.

Na... - Oh!

Entschuldigt bitte.

War es die Prinzessin?

Aber ganz und gar nicht.

Monsieur, ich bitte Sie!

Das war sicher das unbequemste Bett, in dem ich je genächtigt habe.

Hatte Eures auch Wanzen? Bei mir ist irgendwas unter die Laken gekrochen.

Hättest du wohl gerne. - Guten Morgen, Kapitän.

Eure Hoheit. Señoritas.

Hüa.

Gaston, wie viele Dörfer liegen noch auf dieser Straße?

Nicht mehr viele, fürchte ich.

Ich hoffe, Etienne und Antoine haben mehr Glück, als wir.

Dazu gehört nicht viel, wir hatten bisher überhaupt kein Glück.

Wir müssen eben weitersuchen.

Ich frage dich zum letzten Mal:

Wo ist die spanische Prinzessin?

Wie oft soll ich es noch sagen?

Wir wurden als Unterstützung für die Soldaten an die Front beordert.

Nein! Nein!

Bitte...

aufhören.

Erzähl mir von der spanischen Prinzessin, und du bist erlöst.

Die Qualen werden aufhören, und du kommst frei.

Ich verstehe nicht, warum du sinnlos sterben willst.

Du bist ein junger Mann, du hast das Leben noch vor dir.

Herr! Gaspar hat die Prinzessin heute Morgen in Albi gesehen.

Noch hat sie die Lot noch nicht überquert.

Ausgezeichnet.

Lassen Sie die Männer Musketieruniformen anlegen.

Erwarten Sie mich im Hof.

Was wir aus ihm?

Unser Freund hat uns offenbar doch die Wahrheit gesagt.

Reite mit diesem Brief zu Mazarin.

Ich will sehen, wie der Kardinal über meine Forderungen denkt,

wenn die Prinzessin erst meine Gefangene ist.

Nun mach dich auf den Weg. - Sehr wohl.

Wenn sich der Bericht meiner Späher als zutreffend erweist,...

wirst du befreit, sobald wir zurück kommen.

Verzeiht, Eure Hoheit, aber die Pferde brauchen eine Rast.

Vielleicht wollt Ihr auch an die frische Lust? - Danke, Kapitän.

Señorita.

Bitte. - Danke sehr.

Kapitän Alvarez ist gewiss ein sehr guter Küsser.

Woran siehst du das?

Wer mag das wohl sein? - Die Musketiere seiner Majestät.

Was machen Musketiere so fern von Paris?

Das ist mir gleich. Ich mag Männer in Uniform.

Seht Ihr den Blonden?

Kann ich ihn für mich haben? Bitte, bitte!

Der Anblick dieses Mann behagt mir nicht. - Er ist doch süß.

Eure Hoheit. - Ja?

Der König schickt seine Musketiere. Sie sollen Euch nach Paris geleiten.

Ist das vernünftig, Kapitän?

Ich denke, es war geplant, dass wir unerkannt reisen.

Der Plan hat sich geändert.

Mein Gott!

Hat Euer König Musketiere, die Ihr eigenes Vaterland verraten?

Verwechselt mich nicht mit diesen erbärmlichen Gestalten.

Wer seid Ihr dann, und was wollt Ihr von uns?

Folgt meinen Anweisungen, sonst müssen Eure Freundinnen sterben.

Eminenz.

'Kardinal Mazarin, die Prinzessin befindet sich in meiner Gewalt.

Wenn Ihr sie wollt, müssen wir unsere Vereinbarung ändern.

Das Land meiner Familie ist mir nicht mehr Lohn genug. '.

Hier ist es auch nicht viel wärmer, als draußen im Freien.

Wenigstens haben wir hier ein Dach über dem Kopf.

Verflixt noch mal, ich hab die Nase voll von diesem Auftrag.

Ein Mistgabel bekommen wir in den Hintern, weil wir hier drin sind.

Was denn? - Ich hab eine Decke.

Warum kriegt Gaston immer das Mädchen?

Und ich darf mich mit dir vergnügen.

Mein Freund, er hat sie noch nicht gewonnen. - Das wird er aber.

Wie viele möchtest du wetten?

Ich denke, du hast das Glücksspiel aufgegeben?

Ich weiß doch, was ich gehört habe, mein Äpfelchen!

Da ist jemand in der Scheune.

Glaub mir, es ist keiner da.

Ich weiß, dass du einen heimlichen Liebhaber hast. - Das stimmt nicht!

Beatrice, ich schwöre dir, wenn ich einen finde, bring ich ihn um!

Pass mit dem alten Degen auf, du wirst dir noch weh tun.

Aua, mein Hintern!

Siehst du, ich wusste es doch!

Vorsicht damit!

Du könntest jemandem die Augen ausstechen. - Gleich zwei?

Ihr seid zu zweit? - Der Eindruck täuscht. Das ist...

Tja...

Wir sind Vettern zweiten Grades von ihr, wir wollen ihren Ruf retten.

So ist es.

Beatrice hat keine Vettern.

Mütterlicherseits. - Oder etwa nicht, Beatrice?

Unter unseren Familien wird wenig gesprochen.

Also, kommen wir zum Wesentlichen.

Du unterstellst unsere Cousine, dir untreu zu sein.

Deine haltlosen Beschuldigungen fügen ihrem Ruf Schaden zu.

Und dem unserer Familie.

Ich... - Du wirst dich bei ihr entschuldigen.

Es tut mir schrecklich leid.

Solltest du sie künftig auch nur einmal schief ansehen,

oder es wagen, die Stimme gegen sie zu erheben,

kommen wir zurück.

Vettern zweiten Grade, furchtbar originell!

Du hattest keine bessere Idee.

Ich hatte Ärger prophezeit, wenn wir in fremden Scheunen schlafen.

Los jetzt, ab mit dir ins Haus.

Der Alte spinnt doch.

Welche Frau versteckt einen Liebhaber in der Scheune?

Zum Beispiel unsere liebe Cousine Beatrice.

Komm, wir brauchen einen Schlafplatz.

Los, alle Mann aufgestanden!

Oh, dieser verdammte Rücken!

Meine Hüfte.

Zehn Minuten, nur zehn Minuten.

Wir müssen zeitig aufbrechen, wenn wir sie finden wollen.

Wenn ich nur wüsste, warum ich mich auf diese Reise gefreut habe.

Dein Hut, der ist schwer. - Danke.

Aufwachen, Porthos!

Aua!

Hör auf, du Ungeheuer. - Stell dich nicht so an.

Das werdet Ihr büßen!

He, ihr da. Wo habt ihr die Uniformer her?

Wie du mit Kindern redest! - Sollten wir sie uns nicht vorknöpfen?

Lass dich nicht aufhalten.

Siehst du das?

Ein Wagen muss hier durchgekommen sein, oder eine Kutsche.

Und eine Gruppe von Reitern war auch hier.

Sieh nur, da drüben ist was.

Ja, die Kutsche! - Komm mit.

Warum sollten Musketiere so was tun?

Sie waren es nicht.

Wer immer das getan hat, hat auch die Prinzessin.

Woher weißt du das?

Spanisches Tuch.

Gewiss, Paris ist wunderschön.

Aber mir fehlt der Sommer in der Toskana.

Die Bäume dort tragen ein viel satteres Grün.

Das goldene Sonnenlicht,

Alles scheint lebendiger, kraftvoller.

Ihr hättet Maler werden sollen.

Als junger Mann habe ich es versucht.

Ihr wolltet sicher nicht über Malerei sprechen. - Nein.

Es geht um Villeroi. Er hat es gewagt, mich zu betrügen.

Kann ich helfen?

Die spanische Infantin war unterwegs nach Paris, um den König zu treffen.

Villerois Aufgabe war es, dafür zu sorgen,

dass sie niemals hier ankommt.

Nun stellt er gewisse Forderungen.

Ich wünsche, dass Ihr für mich mit ihm verhandelt.

Euer Vertrauen ehrt mich ungemein, Eminenz.

Sollte es Euch gelingen, Euch der Prinzessin zu nähern,

oder Villeroi... Ihr versteht schon.

Hast du Hunger?

Ich bin völlig entkräftet.

Saint-Raphaël ist etwa eine Stunde von hier.

Stärken wir uns dort, und geben den Pferden Wasser.

Hör doch auf, Valentine.

Sich zu grämen hat keinen Sinn. Was geschehen ist, ist geschehen.

Reißen wir uns zusammen. - Ich weiß genau, es gibt eine Erklärung.

Erklärung? Wovon redest du?

Der Brief, die Infantin. Und noch etwas Merkwürdiges:

Als Lady Bolton die junge Frau ermordete, woher kamen die Wachen?

Der Kardinal hat seine Leute überall in Paris.

Im Hauptquartier der Musketiere?

Ja, du hast recht. Merkwürdig ist das schon.

Nun ist die Prinzessin verschwunden.

Du hast gesagt, Musketiere tun so was nicht.

Wenn sich einer als Musketier ausgegeben hätte für die Entführung?

Was hat der Brief damit zu tun?

Wer ihn hat könnte den König stürzen.

Und mit der Prinzessin als Geisel lässt sich ein Vermögen verdienen.

Ich bitte dich. Wer wäre dazu in der Lage?

Du lieber Gott! Das Kreuz, die Tätowierung!

Deshalb beauftrage der König Mauriac, die Prinzessin zu schützen.

Vor wem denn schützen? - Vor der Garde von Mazarin.

Wir sind vermutlich die Einzigen, die König Ludwig retten können.

Wenn du recht hast,

dann wäre unser Gegner der zweitmächtigste Mann in Frankreich.

Viele sagen, der mächtigste.

Ho.

Entschuldigen Sie bitte. - Ja, mein Sohn?

Wir suchen Spanier, die in der Gegend unterwegs sind. - Spanier?

Ich habe hier keine Spanier gesehen. Das letzt Mal war...

Ho! Ho!

Gaston! - Ja?

Das ist Lady Boltons Kutsche.

Bist du dir sicher? - Ja.

Was will die denn hier?

Ich geh sofort rein. - Nein, warte. Da ist Villeroi!

Das kann unmöglich ein Zufall sein.

Es ist zu gefährlich, hinein zu gehen.

Ich hab eine bessere Idee. Komm mit! - Warte. Valentine!

Valentine, komm zurück!

Ich kann kein Wort verstehen.

Warte hier. - Was hast du vor?

Ehrlich, ich habe ihn noch nie so ungehalten erlebt.

Er hat mir das Land zugesagt. - Er hat versprochen, es zu versuchen.

Der Kardinal sagt oft, was ihm opportun erscheint.

Wenn du das wusstest, warum bist du so überrascht?

Er hat dich also hergeschickt, um deinen Charme spielen zu lassen.

Ist das so?

Ich soll für Mazarin verhandeln. - Ich will mein Land zurück.

Du wurdest für deine Dienste reich entlohnt. Ich verstehe das nicht.

Wieso lehnst du dich gegen den mächtigsten Mann Frankreichs auf?

Wegen eines winzigen Stück Landes?

Dieses Land gehörte meinem Vater, bis ihn Aristokraten drum betrogen.

Ich war es, der ihn auf dem Dachboden fand.

Er hatte sich aufgehängt.

Ich schwor mir, das Land mit allen Mittel zurückzuholen.

Das ist leicht. Tue, was er dir aufgetragen hat, und es gehört dir.

Warum sollte ich dir vertrauen?

Du hast auch nicht mehr zu bieten, als er.

Dein Augen müssen dich trügen, ich habe sehr viel mehr zu bieten.

Der Kardinal hat geahnt, dass dir meine Worte nicht genügen würden,

und das hier unterzeichnet.

Es klingt vielleicht seltsam, aber der Kardinal ist ein Ehrenmann.

Genau wie du.

Valentine?

Du kennst sie?

Ja, allerdings.

Das ist Valentine D'Artagnan.

D'Artagnan...

Wo ist der Brief, Valentine?

Was hältst du von eine Partnerschaft, François?

Was soll ich mit einem Partner?

Ich beschaffe dir dein Land,

und ein Vermögen, wie du es dir niemals erträumt hast.

Du riskierst, dir den Kardinal zum Feind zu machen?

Für diesen Brief würde ich alles riskieren.

Hüa! - Ho!

Ho!

Hüa!

Montpellier! - Zu Befehl.

Ho.

Wie viel Geld haben wir noch?

Keinen Sous, du hast wieder alles verloren.

Ich halte ohne Essen nicht mehr lange durch. - Natürlich.

Der liebe Gott ernährt alle seine Kinder:

'Die uns an ihren Speisen teilhaben lassen, werden reich belohnt'.

Worauf warten wir dann noch? Die Leute wollen belohnt werden.

Ja.

Weg da!

Aufgepasst!

Ja!

Vielen Dank auch.

Fang!

Hab ihn.

Haltet den Dieb!

Danke sehr.

Schönen Tag noch!

Jetzt wird gegessen.

Die trifft man auch überall. - Läuse sind nichts dagegen.

Los, wir kehren um.

Hüa!

Da sind die Diebe. - Haltet sie! - Hier kommt ihr nicht durch.

Soll ich sagen, dass Gott sie belohnen wird?

Das werden sie nicht verstehen.

Verfolgt sie! - Angriff!

Ho! Ho!

Mein Kapitän.

Lady Bolton.

Vortrefflicher Degen.

Ein Schmied wird die Buchstaben sicher entfernen können.

Er hat meinem Vater gehört. - Und jetzt gehört er mir.

Ich habe Gesellschaft für euch.

Bringt uns lieber etwas zu essen, wir sind hungrig.

Hungrig sind viele Menschen. - Gemeines Scheusal.

Benimm dich,...

oder ich trenne dir die Finger ab, und schick sie deinem Vater.

Wer von euch ist die Prinzessin?

Eure Hoheit.

Mein Name ist Valentine D'Artagnan.

Ich soll euch nach Paris begleiten. Könnt Ihr mir die Fessel lösen?

Was ist das für ein König, bei dem eine Frau Männerarbeit macht?

Es ist nicht so, dass er mich geschickt hat.

Aber ich befreie uns aus diesem Verlies.

Darf ich? - Was führt Ihr im Schilde?

Eure Haarnadel, könnte ich die bitte haben?

Oh.

Danke, Hoheit.

An den Galgen mit ihnen! - Darf ich um eure Aufmerksamkeit bitten.

Ihr habt alle von dem arglistigen Überfall auf die Musketiere gehört.

Und die Degen, die diese beiden Diebe bei sich hatten,

stammen aus dem Besitz der Musketiere. - Ja!

Los, kommt weiter!

Ich will das nächste Dorf bis zum Einbruch der Dunkelheit erreichen.

Ich spüre meine Knochen nicht mehr, ich brauche ein heißes Bad!

Das würde mir auch gut tun. - Ja, und mir erst.

Gute Frau: Wir benötigen vier Zimmer und ein Bad.

Wir haben leider geschlossen. - Geschlossen? - Ja.

Ist Feiertag? - Nein, auf dem Dorfplatz werden zwei Diebe gehängt.

Darum feiern wir ein großes Fest mit Musik und Tanz.

Du hast gewonnen: Ins nächste Dorf!

Reite voraus. - So ist es recht. Vorwärts!

Komm schon.

Hängt sie! - Ja!

Wie stehen die Chancen, dass wir davonkommen?

Eine Million zu eins. Es sei denn, es geschieht ein Wunder.

Hängt die Burschen auf!

Fang lieber an zu beten.

Wir sind wirklich Musketier, warum glaubt ihr uns nicht?

Er sagt die Wahrheit!

Gemeine Diebe seid ihr, weiter nichts!

Für eure Untaten werdet ihr hängen.

Genau! - Was wartet ihr noch?

Los! - Anfangen.

Wehe dem, der aus dem Bösen Nutzen schlägt.

Wir waren auch nicht immer die Rechtschaffensten.

Wir haben aufrichtig Buße getan.

Aramis. - Was?

Ist das nicht dein Junge?

Oh! - Oje!

Und ist das nicht deiner?

Antoine! - Etienne, halte durch!

Wir kommen! - Aus dem Weg, Leute!

Vater? - Vater unser, der du bist...

Nein, du Narr. Unsere Väter sind hier, mach die Augen auf.

Vater!

Aramis.

Drängen die Leute nach vorn und die Pferde scheuen, sind sie tot.

Macht den Weg frei!

Lasst mich das machen.

Macht den Weg frei! - Ich kenne die zwei.

Oh! - Das wird knapp.

Schaffst du es, D'Artagnan?

Aus dem Weg, sage ich!

Komme schon. Verzeihung.

Aus dem Weg! - He!

Wollt ihr wohl zur Seite gehen!

Ich lass euch alle hängen! - Halt doch den Mund.

Ein Messer, und ein Degen.

Einer für dich, und einer für dich.

Mein Hut. - Na los, Jungs!

Vater, war es Zufall oder Fügung, dass du zur rechten Zeit kamst?

Darüber reden wir später. Und jetzt...

Nichts wie raus aus diesem gottverlassenen Nest. Kommt!

Von wegen: 'Der Stolz der Familie', deine Mutter lässt schön grüßen!

Wie demütigend. - Kommt, nichts wie weg hier!

Mir nach!

He! Hüa! - Hüa!

Siehst du, Glauben ist alles. - Lass uns lieber das Weite suchen.

Vater? - Dreh um, Gaston. Das ist die falsche Richtung.

Großer Gott!

Schnappt sie! - Pferdediebe!

Pferdediebe!

Und jetzt soll Lady Bolton, die Frau, die das Mädchen ermordete,

mit Villeroi verhandeln, der Kardinal hat sie beauftragt.

Verflixt noch mal!

Eins ist mir immer noch ein Rätsel:

Worum geht es bei den Verhandlungen?

Will der Kardinal, dass ihr gerettet oder getötet werdet?

Das klingt ja ungeheuer tröstlich.

Eure Musketier-Freunde werden uns doch zu Hilfe kommen? - Ja.

Ihr könnt unbesorgt sein.

Gütiger Gott, das war grandios.

Etienne, Antoine! - Gaston, wo hast du gesteckt?

Gaston? - Wo ist Valentine?

Villeroi hat sie, unweit von Montpellier.

Wir müssen weiter! Vorwärts, los! - Hüa!

Weiter, Jungs!

Sie schreibt: 'Ich trage ein Kind unter dem Herzen,

das nur durch unsere unsterbliche Liebe gezeugt worden sein kann.

In Liebe, Anna.'.

Unterschrieben von Ihrer Majestät, der Königin von Frankreich.

Ludwig XIII. wäre demnach nicht der Vater von Ludwig XIV.

Wir hätten den König in der Hand.

Sie müsste uns nur den Brief aushändigen.

Es wird ihr nichts anderes übrig bleiben.

Du kennst sie nicht. Sie ist eine Idealistin, es wäre möglich, dass...

dass sie bereit ist, für ihren König zu sterben.

Und was machen wir dann?

Sei unbesorgt. Ich bin ein großer Überredungskünstler.

Ihr versucht es schon seit Stunden. - Ja, ich weiß.

Ich wünschte auch, es ginge schneller.

Sehen die Frauen in Paris alle aus, wie Ihr?

Wie meint Ihr das? - Nun ja...

Dass sie alle wie Männer gekleidet sind, und einen Degen tragen.

Nein.

Das erste Mal, dass ich von Zuhause weg bin. Es fehlt mir.

Ihr müsst unbedingt einmal meine Heimat besuchen.

Erst, wenn der Krieg zu Ende ist. - Es ist bald zu Ende.

Ich vermähle mich mit Eurem König.

Sehr glücklich scheint Ihr darüber nicht zu sein.

Ihr seid eine Prinzessin.

Ist es da nicht üblich, dass man einen König heiratet?

Ja.

Kommt.

Gut machst du das.

Viel Glück, mein Junge.

Los, beeil dich!

Seid Ihr Ludwig schon begegnet? - Ja, einmal.

Und, wie ist er so? - Ich weiß nicht, er ist...

Er ist der König.

Ist er kahlköpfig, mit einem dicken Bauch?

Nein, er hat schöne Haare.

Elena sagt, in Frankreich soll es üblich sein,

dass unglückliche Ehefrauen sich einen Liebhaber nehmen. Stimmt das?

Ihr seid völlig anders, als ich es mir vorstellte, Hoheit.

Ich hab heute von Josephine geträumt. - Und was?

Geht dich nichts an.

Ich glaube, unser junger Freund hat genug gelitten. - Unbedingt!

Wir erlösen dich von deinen Qualen.

Die Leiche muss weg.

Gelingt es Lady Bolton nicht, Valentine zum Reden zu bringen,

brauche ich den Platz für sie. - Eine Frau, Kapitän?

Hast du etwas noch nie ein Weib gefoltert? - Niemals.

Betrachte es als Ausgleich für dein Dasein als Pantoffelheld.

Ich möchte wissen, was hier vorgeht.

Was wartet ihr, kommt rauf! - Los, los!

Also dann, Freunde: Nach euch.

Nein, geh du zuerst. Ich bestehe darauf.

Ich glaub nicht, dass ich das schaffe. - Bleib bei den Pferden.

Wenn ich raufkomme, schafft er es auch.

Schön, dann geh du als Nächster. - Also dann.

Na los, los! - Komm!

Na schön.

Mach schon.

Gib dir Mühe.

Na los.

Porthos.

Halt dich fest.

Komm, Vater.

Suche mit dem Füßen Halt.

Nicht nur ans Seil.

Das Bett bewegt sich. - Schnell. - Haltet das Seil fest!

Schnell. - Haltet das Seil fest!

Antoine! - Ja.

Hilf mal.

So ist es besser.

Prothos!

Stell fest, wer diesen Lärm macht, und sag, er soll damit aufhören.

Sehr wohl.

Prothos? - Vater?

Prothos? - Prothos!

Kannst du uns hören?

Früher war das alles nur halb so schmerzhaft.

Pst!

Still, nicht so laut.

Prothos...

Ich glaube, hier ist noch ein Eingang.

Folgt mir, Freunde.

Gut gemacht. - Wir gehen hier durch, wir treffen uns drinnen.

Jungs, bis gleich. - Bis gleich.

Los jetzt.

Unser himmlischer Vater...

Ich fürchte, ich bin es wieder, Etienne.

Ich weiß, ich habe versprochen, Sonntag in die Kirche zu gehen,

aber ich war nicht dort. Hoffentlich bist du nicht böse.

Na los! - Halt die Luft an!

Vergib ihm, Vater. Du siehst ja, was hier vorgeht.

Ich wäre dir dankbar, wenn du uns helfen könntest,

Valentine zu retten und die spanische Prinzessin zu finden.

Wenn es uns nicht gelingt...

Ich muss dir ja nicht sagen, was dann passiert.

Vielleicht kann ich Gaston und Antoine überreden,

mit in die Kirche zu gehen.

Versprechen kann ich es nicht, aber ich will es versuchen.

Amen.

Du glaubst, das hilft uns? - Lass ihn, schaden kann es nicht.

Nichts.

Schnell, wir müssen weiter.

Ob ich mich so tief bücken kann?

Guten Morgen, die Damen. Wünsche, wohl geruht zu haben.

Sie wissen, dass man Sie dafür hängen wird.

Sie sollten die Prinzessin gehen lassen, ehe es zu spät ist.

Siehst du, sie ist eine Idealistin. - Genau wie ihr Vater.

Bist du auch so feige wie er? - Er hat noch nie jemand gefürchtet.

Er ist geflohen, ohne mir die Chance auf ein Duell zu geben. - Lüge!

Das sagen Sie, weil Sie wissen, dass Sie immer nur der Zweitbeste sind.

Meinst du? - Die Musketiere haben Sie abgewiesen.

Darum dienen Sie heute dem Kardinal. - Ich diene nur mir selbst.

Du gehörst nirgendwo hin. - Ich bin Bürgerin Frankreichs.

Und dem König eine treue Untertanin. - Warum vergeudest du Zeit mir ihr?

Ich finde sie irgendwie charmant.

Hör auf damit! Aufhören!

Das reicht, Ihr tut ihr weg! Hört auf!

Hoheit, seid Ihr verletzt?

Habt ihr sie gesehen? - Nein. - Wie konnten sie unbemerkt eindringen?

Bist du sicher, dass wir hier richtig sind?

Da geht es lang.

Pst. Hast du irgendwo eine Gefangene gesehen?

Ja. - Wo?

Da runter? - Ja, Herr. - Danke.

Auch nichts. Weiter!

Schluss mit den Spielchen! Sie soll uns sagen, wo sie den Brief hat.

Ich weiß nichts von einem Brief. - Du hast ihn doch Marie entrissen.

Ich habe sie wegen des Briefes getötet.

Und dir wird es genauso ergehen.

Da hab ich eine bessere Idee.

Du sagst uns, wo der Brief ist, oder wir töten sie.

Eine nach der anderen.

Die Prinzessin natürlich als Letzte.

Pst, da.

Halt!

He, hier sind sie!

Passt auf, hier sind Ratten. - Oh nein!

Ich glaube, ich hab eine gesehen.

He!

Ja!

Wer will den Anfang machen?

Habt Ihr einen Wunsch?

Dann wähle ich diese.

Kapitän Villeroi, wir werden angegriffen.

Euer Glückstag.

Alle Wachen waren auf ihren Posten.

Durchsucht alles, wir müssen sie finden.

Das klingt fast, als hätten sie ohne uns angefangen.

Diese Lausejungen.

Keiner von euch soll ein Leid geschehen.

Händigt sie mir den Brief aus, schenke ich euch die Freiheit.

Hoheit, habt Ihr verstanden?

Zuschließen.

Du stehst im Weg, Antoine. - Verzeihung.

Und was jetzt? - Die Tür!

Da sind sie! - Lieber den anderen Ausgang.

Schnell, schnell! - Stehenbleiben!

Schon wieder falsch. Gott stehe uns bei.

Was machen wir jetzt? - Wir warten auf Beistand.

Drei zu eins, dass sie nicht kommen. - Die kommen ganz sicher.

Verlass dich drauf.

Nanu, wen haben wir denn da?

Ist das nicht unser zweifacher Fechtmeister mit seinen Freunden?

Hervorragendes Personengedächtnis.

Ihr müsst es ihm sagen. Er wird uns töten, wenn er zurückkommt.

Er wird uns so oder so töten. - Nicht, wenn wir nicht hier sind.

Wo habt Ihr den her? - Aus Kapitän Villerois Handschuh.

Wir haben alle unsere Talente.

Verraten Sie mir eins,

ich sterbe vor Neugierde.

Was verschafft mir das zweifelhafte Vergnügen Ihres Besuchs?

Eine Sackgasse! - Oh nein.

Das gibt es doch nicht. - Nicht schon wieder.

Das ist zwar eine Tür, aber...

Wo wird sie festgehalten? - Die Prinzessin?

Leider wird sie euch nicht zurück nach Paris begleiten können.

Valentine D'Artagnan! Wo ist sie?

Vom Nachwuchs gepeinigt.

Sie ist verschlossen. - Lass mich das machen.

Ich habe die Gabe, in die Zukunft zu sehen.

Und Sie spielen darin keine Rolle.

Immer muss ich uns aus dem Schlamassel befreien.

Nicht jetzt, mein Junge.

Ah, Villeroi!

Aua.

Darauf hab ich lange gewartet.

Soweit ich mich entsinne, habe ich gewartet,

weil du an jenem Tag nicht erschienen bist.

Kennst du diesen Degen?

Ah!

Ah!

Na, kommt her!

Ja!

Ja!

Hallo?

Ist jemand da?

Hallo? - Warum seid Ihr nicht in Eurer Zelle?

Euer Hoheit, folgt mir, und bleibt dicht hinter mir.

Ja!

Kommt.

En Garde!

Wartet hier.

Valentine! - Ich dachte, ich geh dir zur Hand.

Ist das die Prinzessin? - Ja.

Ja!

Ist das dein Vater? - Ja, deiner ist auch da.

Gaston, beschütze die Prinzessin. - Mach ich.

Valentine!

Tut, was ich sage, oder die Prinzessin stirbt.

Ihr beide geht voraus, ich will euch sehen können.

Sattelt die Pferde. - Prinzessin! - Tut, was ich sage!

Was führt Ihr im Schilde, was wollt Ihr?

Ein Tauschgeschäft. Euer Leben gegen den Brief.

Ich will Euch kein Leid antun. - Warum wollt Ihr den König stürzen?

Heirate ich Ludwig, erlöse ich mein Volk von dem furchtbaren Krieg.

Kriege wird es immer geben, das wisst Ihr.

Aber dieser wird enden!

Oh!

Villeroi!

Jetzt erlebst du, wie ich deine Tochter mit deinem Degen töte.

Nein! Valentine!

Gott sei Dank, du lebst!

Ich habe dich gelehrt, die Klinge zu führen, aber...

auf diese Prüfung konnte selbst ich dich nicht vorbereiten.

Doch jetzt hast du sie glorreich bestanden, mein Kind.

Ich muss die Prinzessin nach Paris geleiten. - Ja.

Gestehst du mir die Ehre zu, eure Eskorte zu sein?

Hüa!

He!

Bleib ruhig. - Stell dich nicht so an, wir sind ja schon da.

Ja!

Aus dem Weg, Leute! Der König erwartet uns.

Wir müssen erst Planchet befreien. - Auf jeden Fall.

Alles klar.

Macht den Weg frei. - Ja.

Los, ihr beiden. Planchet wartet. - Und die übrigen Musketiere.

Auf den Marquis können wir zählen, und auf Jean Colbert.

Bei den anderen bin ich mir nicht sicher.

Ja? Monsieur Trevoux, ein Bote wünscht euch zu sprechen.

Er sagt, es sei dringend.

Herein mit ihm.

Sie ist am Leben, Hoheit.

Warten Sie zehn Minuten, dann geben Sie dies dem Kardinal.

Ja, Herr.

Ausgerechnet Mazarin?

Bleiben seine Nachrichten aus, wird er Verdacht schöpfen.

Wir wollen ihn doch im Auge behalten.

Jetzt wird sich erweisen, wer der Krone treu ergeben ist.

Ich bin bereit.

He! Weißt du, wer wir sind?

Dann weißt du auch, dass du eine Wahl hast. - Leben, oder Tod?

Gute Wahl.

Raus mit euch. Planchet, die Pflicht ruft!

Ihr seid frei, Freunde. Bewaffnet euch.

Aber wo bleibt denn mein Frühstück?

Wenn Ihr Eure Aufmerksamkeit diesem Posten zuwenden möchtet,

hier sind alle Ausgaben verzeichnet. - Herein!

Eminenz, der Taubenzüchter hat eine Nachricht für Euch.

Ist etwas vorgefallen, Eminenz?

Die Wege des Herren sind unergründlich, mein Guter.

Der heutige Tag ist davon nicht ausgenommen. Wache!

Ja, Eminenz?

Ich habe einen Auftrag für Sie.

Ich höre.

Ho! Ho!

Wo sind die Anderen? - Wo sind die Musketiere?

Vorwärts! Legt an!

Auf mein Kommando. - Macht euch kampfbereit.

Papa, was machen wir jetzt?

Bewegung.

Legt an.

Valentine D'Artagnan!

Wir beschuldigen Euch des Mordes an Marie Mancini.

Verhaftet Sie! - Aber, das stimmt nicht.

Einen Augenblick! Weg mit dem Musketen.

Niemand vergreift sich an Valentine. - Weg mit den Waffen, aber schnell!

Habt ihr gehört?

Leben oder Sterben, Freunde. Sucht es euch aus.

Blanchet!

Alles in Ordnung, Euer Majestät!

Ich habe sie nicht getötet.

Das ist der Grund, weshalb sie sterben musste.

Woher habt Ihr das?

Eine Frau namens Lady Bolton hat Marie wegen diesem Brief getötet.

Ich glaube, Marie wollte Euch warnen, Hoheit.

Ich danke Euch hierfür, Mademoiselle.

Aber Tatsache bleibt, dass uns Zeugenberichte vorliegen,...

Lady Bolton gestand, die Nichte des Kardinals getötet zu haben.

Ich hörte es mit meinen eigenen Ohren.

Und wer seid Ihr? - Prinzessin Maria Theresia.

Tochter von König Philipp von Spanien.

Wo befindet sich Lady Bolton?

Sie ist leider... indisponiert, Eminenz.

Sie ist entkommen, Euer Majestät,

aber Eure Musketiere werden sie ihrer gerechten Strafe zuführen.

Ihr seid eine anmutige Erscheinung. - Dankeschön.

Sonderbar, wie die Spanier sich kleiden. - Oh ja.

Ihr entsprecht auch nicht meinen Erwartungen.

Wie darf ich das verstehen?

Sie wurden weit übertroffen.

Willkommen in Paris, Euer Hoheit.

Ich bin zuversichtlich, dass wir beide sehr gute Freunde werden.

Scharfsinnig ist sie auch.

Ich hab dieses Treffen herbei gesehnt. - Ich ebenso, Hoheit.

Ein Hoch auf die Musketiere!

Lang leben König Ludwig! - Lang lebe der König!

Du hast dich hervorragend geschlagen, ich bin so stolz auf dich.

Donnerwetter.

Wetten, dass Gaston ihr den Hof macht, und sie ihn zurückweist?

Auf die Wette gehe ich nicht ein. - Bist du etwas geheilt? - Nein.

Aber ich wäre dumm, wenn ich dagegen wette.

Sie wird ihm das Herz brechen.

Valentine D'Artagnan!

Frankreich und Spanien stehen tief in Eurer Dankesschuld.

Durch Eure Tapferkeit und Treue...

ist der Krieg zwischen unseren Ländern beendet.

Und ich stehe auch persönlich in Eurer Schuld

für die Rettung meiner wunderschönen Gemahlin.

Und für diese... andere Gefälligkeit.

Als Anerkennung für Eure Kühnheit und Eure Treue,

seid Ihr hiermit offiziell in meine Leibgarde aufgenommen:

Die Musketiere.

Ich hoffe, es widerstrebt Euch nicht,

unter Kommandant D'Artagnan zu dienen.

Ich gebe Euch mein Wort, sie wird in keiner Weise begünstigt werden.

Das heißt, er wird doppelte Leistung von mir fordern.

Zur Ernennung wird Euch dieser Orden verliehen.

Danke, Valentine.

Und er hat wirklich schöne Haare.

Herzlichen Glückwunsch.

Bravo! - Bravo!

Bravo!

Musketiere!

Alle für einen... - Und einer für alle!

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