All language subtitles for 1x01 Mörderhus

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Original subtitles

UT

UT

(Karin Lossow)

(Julia Thiel)

(Stefan Thiel) (Sophie Thiel)

* Eine Tür wird aufgeschlossen. *

"NDR 1, Radio NV, Wetter."

Okay! Danke!

Tschüs! Tschüs!

Danke!

Meine Tochter.

Ach so! Das ist mein Bewährungshelfer, Herr Kraft.

Ja äh ... Ich bin überzeugt davon, -

- dass wir Ihrer Mutter ... Ich habe Sachen für dich im Auto.

Geschirr, Bettwäsche. Das hilft dir die ersten Tage.

Das ist nicht nötig. Ich gehe zurück nach Usedom.

Nicht dein Ernst! Aber die Wohnung in Rostock!

Soll ich mich in einer Platte verstecken?

Bin ich auf der Flucht oder was? Dann nimm dir ein Taxi!

Na gut! Dann fahre ich Sie.

Philipp! Sie können mich besuchen kommen.

Und sich von meinen ... Fortschritten überzeugen.

Gut!

Dann wünsche ich Ihnen alles Gute für die erste Zeit.

Hast du geübt? Ja. Aber die Zahlen, die ...

Weiß auch nicht. Kriege ich nicht hin. ... Warm genug?

Eins ist ... (Polnisch)

* Sie sagt es auf Polnisch. * Zwei ist ... (Polnisch)

* Möwen kreischen. *

Ich möchte einfach irgendwann -

- meine Familie zurück.

Na komm!

Ist das okay, wenn wir dich 10 Minuten -

- alleine lassen?

* Vögel zwitschern. *

* Ein Hahn kräht. *

Also! Während du im Kna...

Während du weg warst, ist oft eingebrochen worden.

Hm. Ich habe alles verrammelt.

Und Schlösser ausgetauscht. Seitdem ist Ruhe. Danke!

Und die Tür ... klemmt ein bisschen.

Das reparier ich dir noch.

Karin! Denkst du wirklich, -

- dass es eine gute Idee ist, ... Ja!

... hier wieder ... Eine sehr gute.

Und wenn du was brauchst, -

- du weißt ja, wo ich bin. Hä?

* Ein Auto startet und fährt weg. *

* Ein Schuss *

"Du musst mich jetzt verhaften!"

"Papa?"

* Julia weint und schreit. *

"Was hast du gemacht?"

* Polizeisirene *

(Mann:) Morgen! Morgen!

Morgen! Morgen!

Ich würde gleich gern den Pfleger alleine sprechen. Ist gut.

Alles klar!

Tag!

Morgen, Julia! Was Auffälliges?

Nee, so nicht!

* Nichts zu verstehen. *

Herr Juskowiak! Die Feststellbremse war nicht angezogen.

Die war angezogen. Da sind Sie sich sicher!

Tja! Leider nicht, als Thomas Krenzlin -

- ins Wasser gestürzt ist!

Sie sind dann hierhergekommen und keiner war da.

Einen Moment nur!

Ich muss noch eine Frage stellen.

Warum war denn dein Bruder allein auf dem Steg?

Ähm ... Wir ...

Wir ...

Nein, bleib mal hier! Komm!

Komm! Ist gut, ist gut!

Ihr Sohn brauchte ständig jemanden um sich? Ja, immer.

Entweder war Janek da oder wir.

Und waren Sie mit Janeks Arbeit zufrieden?

Hm. Ist oft länger geblieben als er musste.

Und warum?

(Leise:) Warum? Ich glaube, er mochte meinen Sohn.

Ich sah, wie er die Bremse anzog, als er Tommy auf den Steg schob.

Janek macht solche Fehler nicht!

* Melodie * Entschuldigung!

* Sie beendet die Melodie. *

* Sie stellt es laut weg. * Kann ich gehen?

Na klar!

Ja. Anke und Tommy haben sich geliebt.

Tommy war älter. Aber für ihn war sie seine -

- große Schwester. Hat ihn beschützt.

Danke!

* Durchsage einer Frau: *

"Unsere Obst- und Gemüseabteilung empfiehlt heute:"

"Neuseeländische Kiwis und Wasbeker Möhrchen."

"Neue Ernte aus kontrolliert biologischem Anbau."

Tag, Silvie!

Hören Sie! Thomas Krenzlin soll ertrunken sein. 14,88!

Zu sanft der Tod für so einen! Trotzdem armer Teufel.

Schönen Tag noch! Gleichfalls!

Oh! Die Frau Staatsanwältin. Hallo, Rita!

Bin keine Staatsanwältin mehr. Wegen guter Führung entlassen?

Hm. Knast-Frisur? Selber geschnitten?

Das haben wir alle selber gemacht. Bleibst du länger?

Sieht so aus, ne?

Ließ sich nicht verkaufen das Mörderhus. Hä?

Es ist eine touristische Attraktion. Da kann ich Eintritt nehmen.

Treue-Sternchen? Ja gerne!

Ich komme wieder, meine Liebe! Bitte!

(Frau durch Megafon:) "Kein Sauergas am Badestrand!"

"Wollt ihr Usedomer die Umwelt schonen?"

"Stoppt die Erdgasförderung! Kein Sauergas am Badestrand!"

"Stoppt die Erdgasförderung!"

Victor Braydon-Eggebrecht macht es Umweltschweinen recht.

Victor Braydon-Eggebrecht macht es -

- Umweltschweinen recht.

* Nichts zu verstehen. *

Hallo!

Du bist also Umweltaktivistin geworden. Ja?

Ja. Die wollen Sauergas fördern und direkt vor Ort Strom draus machen.

Hm.

Tja! ... Toll, ...

... was ihr hier macht!

Dann gehe ich mal die Möwen füttern.

Ähm ... Wer war das gerade?

Was ist denn Sauergas?

Das ist Erdgas, was Schwefelwasserstoff enthält.

Ist total giftig.

Die wollen das 300 Meter vom Badestrand aus der Erde holen.

Bescheuert! Ja. Zu DDR-Zeiten wurde auch -

- am Achterwasser Erdgas gefördert und abgefackelt.

Kannst dir vorstellen, wie sauer die Leute waren.

Damals hätte man wahrscheinlich besser die Klappe gehalten.

Ja. Nicht alle zum Glück.

* Die Kirchenglocke schlägt. *

Ist schön, dass wir reden können.

Irgendwann wäre es sowieso passiert.

Ich weiß nicht, ob du das verstehen wirst. Aber ...

Weißt du? Ich kann mich nicht einfach so bei euch entschuldigen.

Oder um Verzeihung bitten.

Das ist alles ... zu platt und würde ...

Würde diese ganze Sache ja auch nicht ungeschehen machen.

Warum hast du mir nicht geschrieben?

Warum hast du mich nicht besucht?

Ja. Weil Mama das nicht wollte.

Kann schon verstehen, wenn ihr nichts mit mir -

- zu tun haben wollt. Aber ...

Ich werde nochmal von vorn anfangen. Mit oder ohne euch!

* Möwen kreischen. *

Weihnachten war es am schlimmsten!

* Er summt eine Melodie. *

Ich finde es wirklich unglaublich, -

- dass dir meine Mutter auflauert. Hat sie nicht. Es war Zufall.

Es war nur eine Frage der Zeit, dass sie sich begegnen.

Sie hält sich nicht an die Abmachungen.

Deine Mutter hat eben ihre Meinung geändert.

Trotzdem! Sie soll ihr Leben leben! Darf ich mal was sagen?

Nein! Klar! Immer nur eine Stimme!

Steht in jedem Erziehungsberater! * Signal * Cool!

Es funktioniert! Stefan! Räum bitte deinen Kram weg!

Ich muss testen, dass ich keinen Schrott verkaufe.

Meine Eigenentwicklung. Sophie, Tisch decken!

Wem schreibst du denn da? Ist wegen Thomas Krenzlin.

Die meisten finden es gut, dass er ausgecheckt hat. "Ausgecheckt"?

Der Arme ist jämmerlich ertrunken!

He! Der hat 2 Mädchen totgefahren! He! Das war doch bloß eine Strafe.

Sag mal, Sophie! Hörst du das? Geht's?

* Handyton * Papa?

Gibt es ein Vorhängeschloss, was sich nicht einfach knacken lässt?

Klar! Ist nur eine Frage des Preises.

Wozu brauchst du das denn? Also!

Bei den Eltern von einer Freundin von mir, -

- da haben so ein paar Polen den Bootsschuppen geknackt.

Woher weißt du, dass es Polen waren?

Polnische Zigaretten lagen da rum!

80 % aller Brüche begehen Polen. Aber das ist gut für mein Geschäft.

Nicht nur Polen, sondern alle möglichen Kriminelle aus Osteuropa.

Die Deutschen sind auch nicht ohne.

* Signaltöne * Oh Scheiße! ... Aaah!

Äh ... Papa! Ähm ... Was ist jetzt mit dem Schloss?

Ich suche dir was Anständiges raus, wenn du willst. Echt? ... Danke!

Komm mal her! * Er lacht. *

Das ist die Pubertät.

(Sie stöhnt:) Scheiß Pubertät!

* Der Hund winselt. *

Ist viel passiert, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben.

Tja! War leider nicht nur Gutes.

Anke! Was machst du hier? Hier!

Niemand erwartet von dir, dass du heute arbeitest.

Geh nachhause ... Ist schon okay, Victor!

Ich bin froh, wenn ich was zu tun habe.

Gut!

Anke war ja immer unser kleiner, fleißiger Engel.

Immer gute Noten. Sogar, als Lisa gestorben war.

Meinen Jungen hatte ich nicht mehr im Griff. Das war ein Wilder.

Seit seine Mutter nicht mehr da war, da ...

Ich sage mal: Auf unseren guten Ruf!

Es ist jetzt ...

Na ...

Ziemlich genau zwei Jahre her.

Tommy war in einer Diskothek in Ahlbeck.

Hat da zwei Mädels kennengelernt. Die waren mit dem Auto da.

Haben gut getrunken, gut gefeiert.

Leider ist dann mein Junge gefahren.

Weißt du, was die Leute auf der Insel gesagt haben? Hm.

Dass er hätte wenigstens so viel Anstand haben sollen -

- und selber mit draufgehen!

Es ist dann auch wohlwollend zur Kenntnis genommen, dass er ...

... gelähmt im Rollstuhl saß.

Komm! Ich fahre dich.

Danke! ... Geht schon!

* Jemand hupt zweimal. *

* Die Autotüren fallen zu. Das Auto startet. *

Und was machst du jetzt? Einen Job suchen?

Wenn mich noch einer will.

Ah ja! Du bist die Mörderin. Was für ein toller Einstieg:

"Mein Name ist Lossow, Juristin, habe meinen Mann umgebracht."

Das ist doch ein Knaller!

Na ja! Manche Leute glauben:

Dein Jürgen hat gekriegt, was er verdient hat. Ah ja?

Und du bist eine Frau, mit der man sich besser nicht anlegt.

Na dann! ... Mach es gut!

Ich sage mal Tschüs! Tschüs!

Hallo! Wollen wir rein?

Ich bin dienstlich hier! Aha!

Ich frage nur Nachbarn, ob jemandem was aufgefallen ist. Gestern. Hm.

Ist dir jemand begegnet -

- auf dem Weg zum Achterwasser?

Nee!

Ja. Das war es schon. Moment bitte! Ja?

Ich äh ...

Kleinen Moment!

* Julia erinnert sich: * "Du siehst müde aus."

"Ich war ja auch die ganze Nacht auf den Beinen."

"Ich habe nur -"

"- ein halbes Stündchen. Duschen, umziehen, Kaffee."

"Machst du einen?" "Ich beeile mich."

* Ein Schuss *

"Was hast du gemacht?"

Sophie hat gefragt, warum ich ihr nie -

- geschrieben habe.

Tja! Vielleicht gibst du ihr die.

Irgendwann!

Wenn du magst.

Ich denke drüber nach.

Übrigens äh ...

Tolles Mädchen!

Hohohoho! ... Ho!

Und ich ... kann mich gar nicht bewegen.

Der Unfall verursachte eine Luxation der Halswirbelsäule.

Deine Gliedmaßen sind funktionsgestört.

Du kannst sehen und hören und essen, wenn man dich füttert.

Warum rufe ich nicht Hilfe? Dein Sprachzentrum ist gestört.

Du hast auch ein Schädelhirntrauma. Und gute Nachrichten?

Keine künstliche Beatmung. Du kriegst Luft.

Ja. Nicht unter Wasser.

Du machst das!

Holm! Bist du bereit?

Jau. Mach los! * Ein Motor startet. *

Bei wie viel bist du?

Fünfzig.

Mach mal schneller!

Und jetzt? Siebzig.

* Die Windmaschine ist aus. *

Meine Mütze!

"Selbst wenn die Bremse nicht fest war: Der Rollstuhl wäre nicht im -"

- Wasser gelandet. Bitte! Danke!

Selbst nicht bei Windspitzen bis zu 70 km/h. War es also Mord?

Es gäbe 2 Möglichkeiten dafür. 1. Rache für den Tod -

- an Mandy und Melissa Hansen. Bitte halten!

Thomas Krenzlin hat die Mädchen totgefahren.

Die Mutter hat zur Tatzeit gearbeitet.

Eine schöne Frau muss nicht alles selbst machen.

Äh ...

Nein. Wir überprüfen gerade das gesamte Umfeld.

Ihr Ex-Mann lebt jetzt in Bremen.

Hat sie keine neue Beziehung?

Entschuldigung! Diese Frau hat vor 2 Jahren ihre Töchter verloren.

Das sieht man ihr an. Männer halten Abstand!

Julia! Sie erinnern mich manchmal sehr an Ihre Mutter.

Die war auch so geradezu.

Ich habe gehört, sie ist wieder zuhause.

Die zweite Möglichkeit ... Anke und Janek sind ein Paar.

Wissen wir das? Ja. Und Verliebte sind egoistisch.

Thomas Krenzlin brauchte Pflege. Und das seit über 2 Jahren.

Da kann man die Idee haben: Tommy will lieber sterben.

Glauben Sie im Ernst, Anke Krenzlin hat ihren Bruder umgebracht?

Eine schöne Frau muss nicht alles selber machen!

Hm. ... Ach, bis 40!

Da bin ich schon einige Tage drüber. Danke!

Tag, Anke!

Tag, Frau Lossow! Du hast es sicher oft gehört.

Aber es tut mir auch sehr leid mit deinem Bruder.

Das habe ich nicht oft gehört.

Die Polizei glaubt, ich war das! Meinst du meine Tochter?

* Musik. Der Radiosprecher spricht polnisch. *

* Verkehrsnachrichten auf Polnisch. *

* Eine Frau spricht polnisch. *

* Musik *

* Ein Mann spricht polnisch. *

* Musik *

* Sie sprechen polnisch. *

* Polnisch *

Eine Frage ...

Äh ... So?

* Sie spricht polnisch. * Was?

* Polnisch *

* Er räuspert sich. *

* Ein Mann spricht polnisch. *

* Ein anderer Mann spricht polnisch. *

* Polnisch * (Mit Akzent:) Er hat Anke bei den -

- Hausaufgaben geholfen. Na klar!

Verraten Sie mir mal einen Satz, den Sie -

- Ihrer Freundin beigebracht haben!

Und jetzt will ich wissen, was da genau passiert ist. Jedes Detail!

"Ich habe Thomas auf den Steg geschoben."

"Und gefragt, ob er okay ist."

"Wir haben da so ein Zeichen."

Da musste einer sein, den wir nicht gesehen haben.

Und nicht gehört.

Und Anke glaubt das auch. Ja.

Ihr habt niemanden bemerkt, -

- der vorbeigekommen ist? Oder euch gefolgt?

Da ist dieser Typ ...

"Till Braydon. ... Anke macht ein Praktikum bei seinem Vater."

Aber sie sagt, sie fühlt sich beobachtet.

* Er schnaubt und macht Laute. *

Sie sind einfach die besseren Menschen!

Dicken Kopf, ... massig -

- Power. ... Friedlich, intelligent.

Sie lernen sehr schnell. Lassen sich aber nicht antreiben.

* Ein Wisent macht Laute. *

Vorsicht! So ein Wisent ist eine Tatsache.

Hm.

Und? Was muss ich können?

Bis drei zählen. Das kostet der Eintritt.

Für Kinder die Hälfte. Krieg ich hin.

(Sprecher:) "... müssen nur den Wolf fürchten."

Öffnungszeit ist ab 11. Wenn es duster ist, machen wir dicht.

"Die Wölfe sind zahlreich."

Na! Den Film können Sie sich jetzt -

- öfter ansehen!

"Doch die Tiere, auf die sie es abgesehen haben ..."

* Verschiedene Stimmen *

* Polnisch * Okay! Victor Braydon.

Er hat früher Bewässerungsanlagen für Golfplätze gebaut.

Er hat reich geheiratet und sein Talent für die Politik entdeckt.

Sein Sohn hat nicht sein Kaliber geerbt. Tut aber so.

Er geht mit Sophie auf dieselbe Schule.

Und sie mag ihn nicht? Nein. Sie mag ihn nicht.

Und sein Vater ist für sie -

"- so was wie der Staatsfeind Nummer eins!"

... Plakate und so. Hanne? "Victor Braydon setzt sich -"

"- für die Wiederaufnahme der Erdgasförderung ein."

Das sehen einige Leute kritisch. Wie auch meine -

- Tochter und ihre Freunde.

Und was hat das mit eurem Abgeordnetensohn zu tun?

Ein Nebeneffekt von Thomas Krenzlins Tod:

Wer wird belastet? Ein polnischer Krankenpfleger.

Wird das Janeks und Ankes Liebe lange aushalten?

Kommt drauf an! Wenn es wahre Liebe ist ...

Ist es wahre Liebe?

Hast du schon mal Bernstein gefunden?

Mein Vater hat manchmal Bernstein mit mir gesucht am Strand.

Marek! Nur mal probieren!

* Telefon * Hm.

Gut? Holm!

Ich habe hier was. Das könnte dich interessieren!

"Es geht um deine Tochter." Hm.

"Komm doch mal zur Seebrücke!" "Okay!"

Was? Ich muss los.

Tschüs!

Kein Sauergas am Badestrand! Was wollen wir?

Kein Sauergas am Badestrand! Was wollen wir?

Kein Sauergas am Badestrand! Was wollen wir? Kein Sauergas am -

- Badestrand! Was wollen wir?

Kein Sauergas am Badestrand! Was wollen wir?

Kein Sauergas am Badestrand! Was -

- wollen wir? Macht dem Naturschutz!

Macht dem Naturschutz! Macht dem Naturschutz!

Angekettet! Jau. Wie reagieren wir?

Wir erwarten einen Wasserwerfer und eine Hundertschaft -

- aus Anklam. Die bilden einen Krisenstab!

Haha!

Es ist eine spontane Demo.

Sie ist nicht anmeldepflichtig.

Das sagten uns die Umweltschützer. Ihre Rechtsberatung ist gut!

Victor Braydon-Eggebrecht macht es Umweltschweinen recht.

(Sie stöhnt.) Na bravo! Vogelmörder! Vogelmörder!

Vogelmörder! Mehr Naturschutz!

Wir wollen Naturschutz. Umweltschutz! Naturschutz! Tschüs!

Dass du dich auf so billige Art bei Sophie anbiederst! Was? Ich will, -

- dass kein Gas abgefackelt wird!

Sei stolz auf deine Tochter! Ich bin stolz auf Sophie!

Was soll ich denn jetzt machen?

Erst mal losmachen! Ach ja, danke für den Tipp!

Victor Braydon-Eggebrecht -

- macht es Umweltschweinen recht. Kein Sauergas am Badestrand!

Umweltschutz! Umweltschutz!

Umweltschutz! Umweltschutz!

Haben die mit Steinen geworfen?

Nee! ... 86er Merlot. Davon hat mein Mann ein paar -

- Kisten im Keller. Da fehlen jetzt Flaschen!

Kein Sauergas am Badestrand!

Umweltschutz! Umweltschutz! Ihr seid Vogelmörder!

Haben wir irgendwas an Bord, um Sophie loszumachen?

Bolzenschneider? Das sind Vierkant-Stahlketten.

Und fürs Schloss bräuchte ich eine Flex.

Deine Tochter hat echt gute Berater.

Ich kotze! ... Ich kotze!

Kein Sauergas am Badestrand!

Hallo, mein Schatz! Ich wollte dich auch gerade anrufen.

Wann kommst du denn? Ich habe frische Flundern.

Was hast du?

Nee, oder? ... (Er stöhnt.)

Bis gleich!

Scheiße! ... Komm, Sophie!

Rück den Schlüssel raus!

Ist in den Sand gefallen.

Ich krieg es ja sowieso auf.

Aus dem Bootsschuppen deiner Freundin. Ja?

Tschüs, bis morgen! Tschüs! Tschüs! Tschüs!

Wir sehen uns zuhause.

"Julia! Du warst doch dabei. Sophie hat gesagt, -"

- sie braucht das Schloss für einen Bootsschuppen. Ich weiß!

Na also! Wir sind wieder Gesprächsthema!

Die Großmutter, eine Killerin, -

- unterstützt die Enkelin, ein gewaltbereiter Ökofreak.

Die Kids engagieren sich. Sie haben eine Petition ins Netz gestellt.

Hast du unterschrieben? Na klar!

Du unterschreibst doch auch. Oder? Egal, wenn nicht! Das Erdgas kommt.

Wenn wir hier ein 2. Gorleben bekommen, soll Sophie nicht mehr -

- mit gefährlichen Dingen werfen. Soll ich uns ein Fläschchen holen?

Bevor unsere militante Grüne alles wegsäuft?

Du findest das lustig! Ja. Ist doch lustig.

Komm! In Sophies Alter waren wir auch rebellisch.

Ach ja? Obwohl ich eigentlich nicht. Aber du!

Du warst so ... so ... So ... so was?

So eine wilde Jule! Ja klar!

Mutter Staatsanwältin, Vater Chef der Kurverwaltung.

Da kettet man sich an Rettungstürme. Sag mal!

Was ist mit der Einladung für deinen Kollegen Marek Wo...

Wozniak. Das habe ich vergessen. Mache ich morgen.

Was willst du mit der Knastpost -

- von deiner Mutter machen?

Prost! Prost!

* Er lacht. *

* Nicht zu verstehen. *

Du! Ich sehe mich mal ein bisschen in der Gegend um. Ja?

Julia!

Hast du Hausarrest gekriegt? Nein.

Ich muss nur die Autoscheiben abarbeiten und Papas Rotwein.

Bei mir wäre es härter geworden. Warum?

Man wirft keine Weinflaschen auf Polizisten!

Ich warf eine Weinflasche auf einen Streifenwagen! Oder Streifenwagen.

Wir haben uns eben ... ein bisschen Mut angetrunken.

Ist das eine Entschuldigung?

Ich bin stolz auf dich!

Wegen Sachbeschädigung? Nee!

Weil du ... den Aufstand probst!

Komm!

Ja. Wie willst du sonst die Freiheit spüren?

Weißt du, wie lange ich mich danach gesehnt habe?

Ich weiß genau, was du meinst.

Aber mir ist jetzt echt arschkalt.

Echt ... arschkalt.

Ja. Na los! Dann komm!

Los!

Komm! Komm, komm, komm, komm!

Kennst du Anke Krenzlin gut? Von der Schule.

Und sie macht hier ein Praktikum.

Anke ist eine bemerkenswerte Frau.

Die geht ihren Weg. Und?

Magst du sie? Sie ist schon versorgt.

Sie hat einen Freund? Sie hat sich in einen -

- polnischen Loser verknallt! Till!

Woher weißt du, dass sie zusammen sind? Hast du sie beobachtet?

Warum sollte mein Sohn Anke Krenzlin nachstellen?

Danke, Schatz! Tee? Setzen Sie sich!

Ihr Sohn kennt Ankes Liebesleben sehr gut.

Wo warst du denn, als Thomas ...

... verunglückt ist? Frau Thiel!

Ist das ein Verhör? Wir wollen den Tod aufklären.

Der Pfleger zog die Bremse nicht an! Sahst du das?

Nein. Aber alle sagen das.

Du warst nicht am Achterwasser. Nein.

Wo warst du dann? Hier zuhause.

Ich habe gelernt. Ich gehe nächstes Jahr in die USA. Frau Thiele!

Thiel. ... Sie heißt Thiel.

Wir sind seit vielen Jahren mit den Krenzlins befreundet.

Als Lisa Krenzlin -

- verstarb, kümmerten wir uns um Heiner und die Kinder.

Auch als Thomas die 2 Mädchen totfuhr.

Unseren Sohn auch nur in die Nähe eines -

- Tatverdachts zu stellen, ist ungeheuer.

Till!

Till? ... Till!

Frau Thiel? Sie verdächtigen Till?

Ich habe den Sohn Ihres Partei- freundes als Zeugen befragt.

Nicht als Beschuldigten. Sehr gut!

Aber ich will seine Mobilfunkdaten auswerten.

Wo war er zur Tatzeit?

Haben wir einen Anfangsverdacht? Ich muss es dem Richter erklären.

Till hatte ein Motiv. Welches? Er war in Anke verliebt.

Aber sie in den polnischen Pfleger.

Thomas Krenzlin hat 2 Mädchen totgefahren.

Viele hatten ein Motiv. Aber ... Ich brauche -

- Beweise! Bis dahin kümmern wir uns um die beiden vom Tatort.

Anke Krenzlin und ihr polnischer Freund.

Er hat vermutlich auf dem Friedhof gesprüht. Zur Ablenkung.

Wir sollen glauben, jemand wollte -

- den Tod der Hansen-Schwestern rächen.

Und entsorgt die Dose auf dem Friedhof!

Eine Dose aus Polen! Täter handeln oft dumm -

- unter Stress. Aha! Ich rede mit den Staatsanwälten.

Die machen dann eine Haussuchung bei ihm.

Und suchen wonach? Farbspuren an der Kleidung. Schuhe -

- mit Anhaftung von Erdreich am Grab. Weitere Spraydosen.

Übrigens! Richten Sie Ihrem Mann bitte aus:

Ich komme gerne zu seinem Firmen- Jubiläum. Ich freue mich!

* Nichts zu verstehen. *

Hallo! Hallo!

Das ist Philipp. Falls du mal einen Bewährungshelfer brauchst.

Und das ist Sophie.

Hallo! Also eigentlich bin ich Sozialpädagoge.

Ja. Gut. Dann gehe ich mal. Nicht? ... Tschüssi!

Tschüs bis ... Bis dann, ja? ... Bis bald!

Die Wohnung in Rostock wäre übrigens immer noch zu haben. Philipp!

Glauben Sie, ich tausche das hier ein gegen eine Zweiraumwohnung?

Ich habe mich nach einem Job für Sie umgehört.

Ach! In Rostock? Nein hier.

Die Kurverwaltung braucht eine Büro... Bürokraft-Frau.

Das wäre doch was für den Anfang.

Ach! Ganz süß.

Aber ich habe schon was in Aussicht.

Gibt es sonst noch was, wobei ich Ihnen helfen könnte?

Hm ...

Sie könnten Holz holen.

* Er räuspert sich. *

* Es zischt leise. * 4.800 Euro!

Für ein Büfett mit Ostsee-Spezialitäten.

Kann ich von der Steuer absetzen.

Fünfzig halbe Hummer! Sind Hummer eine Ostsee-Spezialität?

Für mich schon. Ich hoffe, die reichen.

Sonst rufen wir die Welt-Hummerhilfe an!

Hast du schlechte Laune? Kommst du mit deinem Fall nicht weiter?

* Sie seufzt. *

Du solltest mal wieder deine Mutter treffen!

Oder mit meinem Vater Bernstein sammeln.

Das sollte ich mal wieder machen.

Ach, geht nicht! Mein Vater ist tot!

Julia! Ich krieg es nicht aus dem Kopf, Stefan. Nicht aus dem Kopf.

Hätte ich die Waffe nicht liegen lassen ...

(Leise:) Ja. ... Schau mal!

Schau mal!

Oh! Was denn?

Du wolltest doch schon immer mal tauchen fahren. Oder?

Tja! Aber auf den Malediven? Hm!

Du interessierst dich ja nicht so für meinen Laden.

Aber bei mir läuft es im Moment gut.

Ich dachte, wir fahren so Ostern. Hm.

Da ist der Winter ein bisschen kürzer.

Und ich habe noch Zeit abzunehmen. Das -

- musst du doch gar nicht.

Ich freue mich. Wir fahren allein.

Sophie geht zu deiner Mutter. Ich habe schon mit ihr gesprochen.

* Er lacht leise. * Arschloch!

Pass auf, du!

Du fehlst mir!

Ach komm!

Ich weiß jetzt nicht wirklich, ob das richtig war.

Schwanger werde ich nicht mehr! * Er lacht. *

* Ein Hund bellt. *

* Polnisch *

Oh, oh, oh! Alles gut? * Sie antwortet auf Polnisch. *

* Viele laute Stimmen. Ein Hund bellt. *

* Ein Hund bellt. Stimmen *

* Polnisch *

* Marek und Janek sprechen polnisch. *

* Polnisch *

Hast du eine Ahnung, wer das war?

Irgendein Idiot, der Thomas gehasst hat.

Möglich! Aber warum hat er polnisches Spray benutzt?

Da will mir jemand die Schuld geben.

"Und ich glaube, ich weiß auch wer."

* Telefon *

* Polnisch *

Janek? Ich ... muss dir was sagen.

"Ja, dann sag!"

Ruf mich nicht mehr an!

"Nie wieder!" Was ist los?

"Anke!"

* Besetzt-Töne *

Und? Hatte deine Mutter eigentlich -

- nichts dagegen? Ich muss meine Schulden abarbeiten.

Wie ist ihr egal. Hauptsache nichts Kriminelles.

* Karin lacht. *

Ist das nicht eigentlich komisch für dich, hier so was zu machen?

Ich meine, du hast studiert und alles.

Im Gefängnis musste ich ganz andere Sachen machen.

* Laute der Wisente *

Äh ... Wie hast denn du das eigentlich ausgehalten?

So lange ... Ich meine, im Gefängnis.

Ah ja!

Weißt du? Du musst dich völlig auf dich verlassen.

Wenn keiner kommt, wenn du keine Post kriegst ...

Keiner nimmt dich in den Arm und tröstet dich.

Dann mach das mit anderen! Tröste andere!

Das ist wahrscheinlich das Geheimnis.

Jedenfalls ging es mir so.

* Laute der Wisente *

* Melodie *

* Es scheppert laut. Die Melodie geht weiter. *

* Die Melodie wird gespielt. *

* Die Melodie wird gespielt. *

* Immer noch die Melodie *

* Sie stoppt die Melodie. *

* Die Kirchenglocke läutet. *

Sie sind dienstlich hier? Heute?

Nochmal mein herzliches Beileid, Herr Krenzlin!

Die Ermittlungen laufen noch. Aber wir finden die Person, die dieses -

- geschmacklose Graffiti an den Grabstein -

- gesprüht hat. Unsere Kriminaltechniker -

- haben festgestellt, dass dieses Spray benutzt wurde.

Der Täter hat es wahrscheinlich in Polen gekauft.

Gehen wir!

Komm! (Frau:) Wiedersehen!

Wiedersehen!

Was war denn das?

Ich weiß nicht, wovon du redest.

Hast du die Blume auf Papas Grab gelegt?

Ja, das habe ich.

Ich habe meinen Mann geliebt, Julia!

Ich kann dir nicht verbieten, sein Grab zu besuchen.

Aber halt dich aus meiner Arbeit raus!

Und aus meinem Leben!

Deine Mutter hat damals viel Kohle in den Laden investiert.

Das ist das Mindeste, dass ich sie zum Jubiläum einlade.

Sehe ich fett aus in der Hose? Nö.

Ich bleibe bei Rot. Ja.

Schaut mal richtig böse!

Und Herr Brendel bitte! Auf die andere Seite. Oder?

* Nichts zu verstehen. *

Hallo! So! Jetzt mal böse gucken! Das können Sie ja.

Böse genug? Sehr gut!

* Popmusik *

Sieh mal!

Na, du? Ich dachte schon, du kommst nicht.

So, der Nächste!

Hallo, Karin! He!

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich sage dir: Mutig, dass ihr mich eingeladen habt!

Ach! Das ist Philipp Kraft, mein Bewährungshelfer.

Stefan Thiel. Schwiegersohn. Freut mich!

Er ist Sozialpädagoge in einem Jugendhilfeprojekt. Ihr kennt euch?

Hm. Er kümmert sich um mich.

Falls ich mal in den Knast muss! Sag nicht so was!

* Nichts zu verstehen. *

Zeig Philipp mal die Bar! Okay! Mögen Sie Merlot?

(Falsche Aussprache:) Merlot!

Merlot! Ja klar! Gern.

Bis gleich!

Merlot. Ja.

Ich gratuliere dir zu deinem Firmenjubiläum!

Danke! Frau Lossow!

Oh!

Herr Staatsanwalt!

Ich wünsche Ihnen einen guten Neustart!

* Nichts zu verstehen. *

Haben Sie was in Aussicht? Beruflich?

Vielleicht machen Sie mir ein Angebot!

Hm. Hm!

Tja! Momentan ...

Meine Dienststelle sucht eine Putzfrau. Um Ihre -

- Schleimspur ins Justizministerium wegzuwischen? Danke!

Das ist Stefans Feier. Herr Brunner ist Gast.

Verzichte auf deine Knast-Manieren mal einmal! Ja natürlich!

Ich glaube, es war keine gute Idee, hierherzukommen.

Schönen Abend noch!

Tut mir leid!

Julia! Mach es ihr doch nicht so schwer!

Deine Mutter hängt doch gerade total in der Luft. ... Mensch!

Stefan, ich äh ...

Was erwartest du von den Leuten hier?

Was erwartest du von mir?

Warum hast du ihn nicht gehen lassen? Warum hast du -

- ihn erschossen? Warum lässt du mich hier so stehen?

* Karin weint. *

Ich habe mit deinem Mann gesprochen.

Er ist wirklich nett.

Dein Mann!

"Ist ja mein letzter Abend auf dem Kahn. Habe ich verkauft."

Ist nicht so schlimm.

Bin nur ein Versicherungs-Heini, der hier Kapitän spielt.

Bin auch bei der Bootsführschein- Prüfung 2-mal durchgefallen.

Theorie oder Praxis? Hm?

Bei der Theorie oder in der Praxis durchgefallen?

Ach so! In der Praxis. Ich habe ja ...

Ich habe ja so was von überhaupt nichts Seemännisches im Blut.

(Er seufzt.) Ja.

Habe ich mal hier so eine Durststrecke. Ne?

Kommt vor. ... Muss ich durch.

Bin ich meiner Anke schuldig.

Wie geht es ihr denn?

Die ist wie ihre Mutter.

Wenn es ihr schlecht ging, hat sie sich in Arbeit gestürzt.

Aber ähm ... Anke geht ja nächstes Jahr nach Amerika.

Hat Tills Vater organisiert. Über seine Partei.

Ein Stipendium. ... Geht mit Till zusammen.

Das ist so schade, dass Lisa das nicht mehr erlebt.

Schau mal, Anke, die hat ja ...

Die hat ja im letzten Jahr nichts Schönes mehr gehabt.

Hat sie nicht ein Recht darauf, mal wieder glücklich zu sein?

Ja.

Doch, das hat sie!

Prost!

* Sie sprechen polnisch. *

* Polnisch *

* Telefon *

Ja?

Julia! Die Händlerin auf dem Grenzmarkt -

"- hat den Jungen erkannt." Ist das sicher?

Ja. ... Und Julia ...

Ich rufe dich an.

* Marek spricht polnisch. *

* Türklingel * Till! Ich habe eine richterliche -

- Durchsuchungsanordnung.

Tag!

Zieh dich bitte an!

Wo ist denn dein Zimmer?

"Selbst ein Jungtier wirkt neben den Wölfen -"

"- sehr groß."

"Mit gesenkten Köpfen flieht die Bisonherde."

"Dann geschieht das Unglaubliche!"

Siehst du?

Den hat er jetzt für die Herde -

- geopfert!

"Ich dachte, du bist mit Janek zusammen."

Ich habe das gut verstanden. Er ist zuverlässig, -

- fürsorglich.

Hat diesen charmanten Akzent. Darauf stehen Sie!

Meine Tochter und ich haben es oft auch nicht leicht miteinander.

Jetzt kommt die mütterliche Tour.

Die arme Halbwaise vermisst ihre Mama.

So wie Sie Ihren Vater!

Das ist aber noch nicht alles, was uns beide verbindet.

Mein Bruder hat 2 Menschen umgebracht.

Ihre Mutter ist eine Mörderin.

Und da ist noch unsere Vorliebe für polnische Liebhaber.

Warum entscheidet man sich für jemanden, den man gar nicht liebt?

Können Sie mir das sagen?

* Jemand klopft. * Frau Thiel!

Victor Braydon ist jetzt da.

Diese Fotos hier haben wir auf dem Handy Ihres Sohnes gefunden.

An dem Tag, als Thomas Krenzlin gestorben ist.

Keine halbe Stunde vor seinem Tod!

Das beweist nicht, dass mein Sohn irgendwas damit zu tun hat.

Anständig war es nicht!

Ihre Tochter ist auch nicht anständig. Anketten und so!

Till war eifersüchtig.

Siebzehnjährige machen so einen Blödsinn.

Und Grabschändung gehört auch dazu?

Ich wollte sie auseinanderbringen. Ist geglückt!

"Anke trennt sich von Janek."

"Und wirft sich Till an den Hals. Seltsam! Oder?"

"Nein. Sie sind zusammen aufgewachsen."

"Ankes Mutter starb vor 5 Jahren."

3 Jahre später der Unfall ihres Bruders.

Sie wird die Krankenschwester des Killers.

Sie haben Killer in der Familie! Thomas füttern, umlagern.

"Verbandswechsel. Fernseher an und aus."

"Ich las die Krankenakte."

"Harnwegsentzündung, Schlafstörungen."

"Atemwegserkrankung." (Vater:) "Ja und?"

"Und dann kommt Janek!"

Einer, der ihr hilft und nicht nur Forderungen stellt.

Und den verlässt sie ganz plötzlich?

"Für dich Spanner? Was hast du gesehen?"

"Sahst du, wie Anke -"

"- ihren Bruder ins Wasser stieß? Hast du gedroht, uns das zu sagen?"

Schluss! ... Till! Sag nichts! Ich spreche mit Dirk!

Till Braydon! Sie sind festgenommen!

Sie sind schuld an dem Tod von Thomas Krenzlin.

Lächerlich! Er hat ein Motiv, -

- und wollte Janek die Tat anlasten.

Das ist Grund genug. Ist es nicht!

Ich sage es so auch der Presse! Ja? ... He! Loslassen!

"Loslassen! Ich sage ja, was passiert ist. Ist ja gut!"

"Ist ja gut!"

Ich sage ja alles. Anke!

Sei still, Wichser! Du Arschloch! Halt die Klappe!

Entschuldigung! Unvorhergesehen!

* Er kräht. Ein Hund bellt. *

* Er kräht wieder. Der Hund knurrt. *

* Er knurrt. *

* Er knurrt wieder. *

* Der Hund knurrt und bellt. * Komm! Lauf! Na lauf!

Hm.

Nein danke!

Ich wollte es mir auch abgewöhnen. Schon lange.

Aber diese Staatsanwältin eben auch!

Funktioniert nicht.

Ist irgendwie drin.

Beobachten.

Zusammenhänge ... rausfinden. Und grübeln und grübeln.

Na ja! Ich war eben nicht nur Staatsanwältin. Ich ähm ...

... weiß auch, wie es sich anfühlt, -

- wenn man jemanden ins Jenseits befördert hat.

* Leises Knarren *

Was kriegst du für den Kahn?

20? ... 25?

Kannst du dich so ein Jahr über Wasser halten. Oder?

Aber dieser scheiß Hauskredit!

Bist ja auch im Rückstand.

Und der Tommy ... Der Tommy ...

Er sitzt ...

... sitzt in diesem scheiß Rollstuhl!

Kann sich nicht mehr bewegen. Nichts geht mehr.

Und deine Anke ...

Ist schon ein tolles Mädel.

Die hat auch ihr eigenes Leben. Oder?

Für die ...

... würdest du alles tun!

* Ein Rabe kräht. *

* Geräusch der Bremse *

Tommy war ja schon gar nicht mehr da.

Jetzt ... rufe ich meine Tochter an. Ja?

Ja?

* Leises Winseln *

* Wieder leises Winseln *

* Winseln und Jaulen *

* Er winselt wieder. *

* Der Hund winselt und jault. *

"Kein Sauergas am Badestrand!"

Wollt ihr noch mehr sehen?

Oh Gott!

"Jetzt tu doch nicht so, als ob du nichts gewusst hast!"

"Die letzten zwei Jahre!"

"Ich muss hier raus."

"Ich kriege keine Luft mehr!"

"Was soll das?"

"Komm! Mach dich nicht lächerlich!"

"Gib her das Ding!"

* Sie seufzt. *

Untertitelung 2014: Untertitel-Werkstatt Münster

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