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Er erzeugt ein Virus, das unser Volk vernichten wird.
Sie wird krank.
Wann wissen wir das sicher?
Wenn ihre Organe anfangen, den Dienst zu versagen.
Mein Magen...
Scheiße!
Habt ihr Bill Ward gefunden?
Wir überprüften alle Leichen.
Er muss entkommen sein.
Das hier wird die Schwangerschaft in den ersten zehn Wochen beenden.
Hast du es Nathan gesagt?
Nein. Es ist besser, wenn er es nie erfährt.
Ich hab ihn gefunden.
Er ist Professor für Neurogenetik an der University of London.
Was hast du getan?
Ich brauchte eine lebende Versuchsperson.
Du hast mit Emily experimentiert.
Emily hat einige derselben genetischen Mutationen wie...
...wie sie.
Falls noch jemals meine Tochter anfasst,
bringe ich dich um.
Was verbindet die beiden?
Wir müssen nach London.
Was ist in London?
Er.
NEUROGENETIK IM 21. JAHRHUNDERT EIN LEITFADEN
Halten Sie an.
Da.
Es sind zu viele.
Und wenn wir Bill Ward nicht finden, bevor er das Virus freisetzt?
Wir müssen ihn finden, sonst haben wir keine Zukunft.
Willst du etwas?
Du warst Emilys Freund?
Dann ging sie auf das Schiff,
und du warst nicht mehr ihr Freund?
Wieso fragst du mich das?
Ich bin neugierig.
Hast du noch Gefühle für sie?
Darüber will ich mit dir nicht reden.
Sie wäre nie mehr dieselbe gewesen.
Du kennst sie nicht mal.
Warum schaust du mich so an?
Einfach so.
Du willst mir wehtun? Wie würde Emily das finden?
Jungs, Auszeit. Was soll das?
Dein Freund soll sich beruhigen.
Was war das denn?
Ich mag ihn nicht.
OK. Ob es daran liegt, dass er Franzose ist?
Nein.
Nein, gut, das wäre falsch.
Du siehst viel besser aus.
Sonst sehe ich nicht so mitgenommen aus.
Ja, ich weiß.
Sie reden über mich.
Nein. Sie sind besorgt um dich.
Manchmal glaube ich, sie trauen mir nicht mehr.
Ich habe was für dich.
Was denn?
Ein paar Geschenke.
Hier, bitte.
Mein Gott.
Oh, das ist super.
Das riecht so gut.
Ja. Ja, wir waren bei dir daheim.
Woher wusstest du, was du nehmen sollst?
Nahm einfach, was mir richtig erschien.
Danke.
Es fühlt sich an wie ein anderes Leben.
Ja. Dein Vater sagte, vor dem Angriff warst du blind?
Das war ich.
Aber wegen ihnen kannst du jetzt sehen?
Ich sehe Dinge wie in einem Traum.
Aber realer.
Ich glaube, wir waren auf einem ihrer Schiffe.
Ja, ich... ich sah es auch.
Hast du...
Hast du gesehen, dass wir...
...Sex hatten?
-Entschuldige. Das war zu persönlich. -Nein, nein.
Ich war nur noch nie so mit einem Mädchen zusammen.
Schon gut.
Daher weiß ich nicht, was ich fühlen soll.
Ich hasse ihn für das, was er dir angetan hat.
Darüber will ich nicht nachdenken.
Bist du krank?
Ich habe Kopfschmerzen.
Dann nimm die Pillen.
Das werde ich.
Zeig mir mal die Pillen.
Wieso?
Meinst du, ich nehme wieder Drogen?
Das mit Theo hat dich erschüttert. Es muss sehr schwer für dich sein.
Du hast dich gut gehalten...
Ich bin schwanger.
Scheiße.
Jetzt solltest du gratulieren.
Ist es von Nathan?
Meinst du, ich schlafe mit allen Soldaten?
Nein.
Er weiß es nicht.
Ich werde es nicht behalten.
Die hier sollen die Schwangerschaft beenden.
Willst du das denn?
Ich weiß es nicht.
Ich weiß nicht, ob ich in diese Welt...
...ein Kind setzen kann.
Nicht nach dem, was mit Theo geschah.
Und dem kleinen Mädchen.
Vielleicht ist es besser so.
Es tut mir leid.
Die Sterne sind jetzt so viel klarer.
Die Galaxien bewegen sich von uns weg.
Sie bewegen sich schneller und schneller.
Irgendwann einmal werden sie lichtschnell sein.
Wenn das geschieht, verschwindet ein Stern nach dem anderen.
Dunkelheit umgibt dann alles.
Ist das zur Aufheiterung gedacht?
Entschuldigung.
Wie viel Zeit bleibt uns bis dahin?
Ein paar Millionen Jahre.
So bald schon?
Der Mann, der zur Sternwarte kam...
Wie kam er darauf, die Dinge ändern zu können?
Es ist doch bestimmt zu spät.
Vielleicht denken sie nicht so.
Wie meinen Sie das?
Ihr Verständnis von Physik ist unserem weit voraus.
Sie können sich wohl eine Welt vorstellen,
wo viele verschiedene Realitäten gleichzeitig existieren.
Das Leben, wie ich es kenne, ist so völlig anders.
Sie bereuen nichts?
Nichts, was Sie gern ändern würden?
Vielleicht hätte ich ein bisschen mehr von der Welt gesehen.
Meine Frau, meine Kinder... Sie waren mein ein und alles.
Und Sie?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht wäre ich mehr mit Menschen zusammen.
Aber dann hätten Sie vielleicht nicht
das Wissen, um etwas zu verändern.
Das stimmt.
Vielleicht ist es für Sie weniger einfach.
Prost.
Ich fühle mich wie der Schüler ohne Freunde.
Mir erging es so in der Schule.
-Wirklich? -Ich war sehr ernst.
-Hat sich jemand gemeldet? -Nein. Keine Reaktion.
Was brauchst du, um das Virus aus Emily zu extrahieren?
Wir müssen sie in ein Labor bringen.
Und was wird aus ihr, wenn wir das Virus freisetzen?
Wir geben ihr mehr Insulin.
Und wenn nicht?
Dann stirbt sie wie die anderen.
Mensch!
Du darfst dich nicht so anschleichen.
Soll ich sie aufmachen?
Ja, meine Hände sind verschwitzt.
Verschwitzt, weil du dich schuldig fühlst wegen dem,
was du Emily angetan hast?
Ich will nur etwas Wasser.
Komm schon, sei kein Arsch.
Ich kann darauf verzichten.
Hast du mir etwas zu sagen?
Hab ich dir etwas zu sagen?
-Ja. -Ja.
Und was?
Willst du was?
Wäre ich 20 Jahre jünger, würde ich dich verprügeln.
Bist du aber nicht.
Du bist ein alter Mann.
-Tut dein Schwanz eigentlich noch? -Fick dich!
Hast du Angst?
Ob Emily wohl Angst hatte, als du mit ihr experimentiert hast?
Hör zu.
Ich tat, was ich tun musste.
Willst du sterben, du kleiner Arsch?
Ich hörte dich reden.
Du willst mit Emily weiter Laborexperimente machen.
Wir müssen das Virus freisetzen.
Es ist unsere einzige Hoffnung gegen diese Scheißkerle.
OK, und was ist mit Emily?
-Wir geben ihr Insulin. -Und wenn es keines gibt?
Wir finden genug, damit sie lebt, bis die Sache vorüber ist.
Mit ihnen stirbt auch das Virus aus.
Du entscheidest also, wer lebt und wer stirbt? Hältst du dich für Gott?
Alle werden sterben, wenn wir nichts tun.
Alle sind mir egal. Emily ist mir nicht egal.
Meinst du, ich verlor keine Menschen, die mir wichtig waren?
Alle haben jemanden verloren. So ist es jetzt nun mal.
-Ich lasse keine Experimente an ihr zu. -Du bist ein Kind.
Du weißt ja nicht, was du redest.
Wie ich hörte, starb deine Frau.
Untersteh dich, von ihr zu reden.
Vielleicht willst du sie wiedersehen?
Du musst das nicht tun...
Nein.
Hey, komm jetzt...
Du kleiner Wichser.
Hilfe...
Hilf mir...
Du wirst allen sagen, was ich tat.
Ich werde sterben?
Ich glaube schon.
Hilfe.
Hey. Das hab ich nicht gewollt.
Versprichst du, nicht zu schreien? Ja?
Bitte. Es ist nicht zu spät.
Ich denke schon.
Du sitzt da einfach rum und schaust zu, wie ich sterbe?
Vielleicht bist du...
...lieber allein?
Aber ich will nicht sterben.
Es gibt nichts, was man dagegen tun kann.
Was ist bloß los mit dir?
Ich glaube, ich...
Ich fühle nicht so wie andere.
Nur mit Emily ist es anders. Bei ihr fühle ich Dinge wie nie zuvor.
Ich glaube, ich liebe sie.
Meinst du, sie liebt mich auch?
Ich hoffe, du krepierst.
Du zuerst.
-Es ist wunderschön. -Ja.
Wenn ich das sehe, bin ich froh, dass ich dank dir noch am Leben bin.
Ich habe zu lange auf die Sterne geschaut.
Ich übersah, was direkt vor mir lag.
Das ist bei uns allen so.
Ich wünschte, ich hätte meiner Frau öfter gesagt, dass ich sie liebe.
Und meinen Kindern, dass ich stolz auf sie bin.
Die Tiere wollten gefüttert und die Kühe gemolken werden.
Immer gab es was anderes zu tun.
Immer.
Hast du die Pille genommen?
Noch nicht.
Was ist?
Was ist mit dir? Frisierst du mich jetzt?
Ich erinnere mich, wie sie dich aus dem Krankenhaus brachten.
Das weißt du noch?
Natürlich.
Du warst so klein.
So schön.
Ich wollte dich unbedingt halten.
Du solltest das Baby behalten.
Du sagtest, ich soll es abtreiben?
Was weiß ich schon?
Ich weiß was über Sterne... und Gleichungen.
Und wenn ich es nicht schützen kann?
Wir fahren nach London.
Ich finde einen Weg, die Dinge zu ändern.
Ich werde es für dich und dein Baby tun.
Dabei weißt du gar nicht, ob du...
Ich kann es versuchen.
Ich will eine zweite Chance.
Wie meinst du das?
Als große Schwester war ich mies.
Nicht ganz.
Ich will versuchen, als Tante besser zu sein.
Du solltest das Baby behalten.
Ich will es, aber...
Ich habe Angst.
Ich auch.
Ich brauche einen Grund, um das hier zu tun.
Wir werden für dich und dein Baby eine bessere Zukunft schaffen.
Triff keine Entscheidung, die du bereuen könntest.
OK.
Du wirst es behalten?
Ja.
Du wirst eine großartige Mutter sein.
Dieses Kind kommt besser nicht nach mir.
Ich hoffe, es wird wie du.
Was ist hier los?
Was ist?
Ich bin schwanger.
Wie das?
Soll ich dir ein Diagramm zeichnen?
Ich liebe dich.
Ich dich auch.
Ash?
Ash...
Ash...
-Wir müssen das Gebäude durchsuchen. -Ja.
Wo ist Bill?
Ich hab ihn nicht gesehen.
-Was, niemand hat ihn gesehen? -Nein.
Was ist denn los?
Ash ist tot. Jemand erstach ihn.
Warst du es?
-Was? -Nein!
Du hast schon versucht, Bill zu töten.
Ich hab es nicht getan.
-Sie war es nicht. -Bist du sicher?
Los, kommt.
Denkst du, ich hätte Ash getötet?
Nein.
Gegen Mittag sind wir in Calais.
Meinst du, es ist sicher?
Nein.
-Und? -Er ist nicht da oben.
Keine Spur von Bill. Meinst du, sie nahmen ihn mit?
Die bringen doch nicht Ash um und uns nicht.
Scheiße!
Ich hasse es, dich so zu sehen.
Es geht schon.
Willst du lieber allein sein?
Nein. Bleib.
Das mit Ash tut mir leid.
Standet ihr euch nahe?
Früher ja.
Als ich das Schiff verließ, wusste er nicht, was er zu mir sagen sollte.
Selbst meine Mum glaubt, ich hätte ihn getötet.
Tom hat Angst vor mir.
Und vielleicht nicht ohne Grund?
Vielleicht ist es besser, wenn sich alle von mir fernhalten.
Ich weiß, wie es ist, wenn einen die Leute für einen Freak halten.
Warum sollte jemand so über dich denken?
Ich passte nicht in die Schule.
Die Leute fanden mich seltsam.
Manchmal mag mich selbst meine Mum nicht.
Ich bin sicher, das stimmt nicht.
Sie sieht meinen Vater in mir. Sie hasst es.
Sie gibt dir die Schuld? Das ist nicht fair.
Sie kann nichts dafür.
Mein Vater war grausam zu ihr.
Das tut mir leid.
Mir ist, als wärst du die Einzige, die mich versteht.
Ich glaube, ich liebe dich.
Du kennst mich nicht.
Du empfindest nicht dasselbe für mich?
Ich weiß nicht, was ich fühle.
Nein. Geh nicht.
Sacha, warte.
Nein. Du meinst, ich rede dummes Zeug?
Nein. Ich bin nur verwirrt.
Wenn ich uns zusammen sehe, fühlt es sich so real an.
Ich habe noch nie so für jemanden empfunden.
Aber du empfindest nicht dasselbe für mich.
-Doch. Das tue ich. -Ich will immer bei dir sein.
Ich will alles für dich in Ordnung bringen. Ich will es nur...
Ich liebe dich.
Viel weiter werden wir wohl nicht kommen.
Da drüben, rechts?
Ja.
Ich muss echt mal furzen.
Schnell!
Raus! Sind alle unversehrt?
Ich sah nicht, woher die Schüsse kamen.
Schnell!
Los, schneller!
Los!
Sie sind auf den Containern.
Los! Los!
Halt!
Victor?
Victor!
Da rein! Los!
Hier können wir nicht bleiben!
Ich halte euch auf. Geht ihr.
Wir lassen dich nicht zurück.
Du kannst nichts ändern, wenn du tot bist.
Für das Baby.
Ich weiß, du bist nicht gläubig. Es ist alles, was ich habe.
-Danke. -Helft mir.
Sophia...
Hier. Zieh den Stift und löse den Hebel.
-Wie in den Filmen? -Wie in den Filmen.
Catherine.
Glaub an alles, was du tust. OK?
Los! Los!
Catherine!
-Nicht schießen! -Handgelenke!
-Nicht schießen... -Handgelenke!
Wo kommen Sie her?
Aus dem Freizeitzentrum in Mile End. Wir wurden angegriffen.
Ich war in Hackney.
Sie können jetzt die Hände runternehmen.
Sind Sie allein?
Ich war mit anderen zusammen. Wir wurden getrennt.
Na los.
Hey. Schau mal, was ich gefunden habe.
Er war...
Er war im Freizeitzentrum in Mile End.
Dominic, Bill.
Und da drüben, das ist Michael.
Sie waren in Mile End?
Ja.
Wir gingen dorthin, sah voll nach Scheiße aus.
Ja, das war es.
Haben Sie andere Überlebende gesehen?
Nur jede Menge Leichen.
Sie haben die Kinder getötet.
Hey.
Wollen Sie was sehen?
Was?
Sie ist eine von denen.
Übersetzung: Bernd Karwath
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