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Lion in Winter Kampf um die Krone des K�nigs
JAHR 1173
DAS GROSSE REICH VON K�NIG HENRY II VON ENGLAND
ERSTRECKT SICH VON SCHOTTLAND
�BER DIE H�LFTE DER PROVINZEN FRANKREICHS
IN DEN S�DEN VON RICH AQUITAINE.
SEINE EHRGEIZIGE S�HNE, RICARDO UND GODOFREDO,
HUNGERSTIG NACH DER MACHT, REBELLIEREN GEGEN IHN,
ANGEF�HRT VON SEINER KAMPFMUTTER LEONOR VON AQUITANIEN.
Das Feld geh�rt Euch, Sire. Ihr habt den Sieg erk�mpft.
Dort ist sie.
Ich kann noch 50 M�nner in die Schlacht f�hren.
Auf der linken Flanke. Richard, nein!
Wir �berraschen Henry.
Die Schlacht ist verloren!
Wir k�nnen ihn besiegen! Es reicht. Richard!
Richard, h�r mir zu!
Heute ziehen wir uns zur�ck. Ja, Mutter.
Sonst holen sie uns.
Du reitest mit Richard nach Paris, ich nach Poitiers.
Er wird nicht immer gewinnen!
Nein!
Sie kommt nicht weit, Sire.
Unsere M�nner erwarten sie an der Gabelung.
Die Jungen kriegen wir auch. Nein, lasst die Burschen entkommen.
Wir m�ssen sie verfolgen und t�ten, Vater.
Sie t�ten, Johnny?
Sie wollten dein Reich an sich rei�en. Sie verdienen den Tod.
Ja, ich wei�. Bedauerlicherweise sind sie deine Mutter und Br�der.
Meine Ehefrau und S�hne.
Holt Eleanor.
Nur zu, Johnny. Greif mich an.
Bald bist du so gut wie ich, Johnny. Stimmt das, Vater?
Stimmt das wirklich? Geh nur.
Na geh. Und �be!
Kommt nur John, schlagt zu.
Nur zu.
Er wird ein guter K�nig. Er wird bereit sein.
So ist es gut, Junge, weiter so.
Hast du endlich zum Glauben gefunden, Henry?
Willst du vom Himmel herabblicken und sehen, wer auf deinem Thron sitzt?
Ich muss es wissen, bevor ich sterbe, Alais.
Es geht die Legende von einem K�nig Lear, mit dem ich vieles gemein habe
Er herrscht �ber ein Reich und hat drei Kinder, die er verg�ttert.
Und beide sind wir alt.
Aber damit endet es eher.
Er lie� sein Reich zerbrechen. Das kann ich nicht tun.
Ich habe ein Reich begr�ndet.
Und ich muss wissen, dass es nicht untergeht.
Ganz Britannien und halb Frankreich.
Ich bin der m�chtigste Mann seit tausend Jahren.
Und auf mich folgt John.
Ich werde dich verlieren, nicht wahr?
Alais, in meinem langen Leben habe ich Comtessen gehabt, Milchm�dchen.
Kurtisanen, Novizinnen, Huren und Zigeunerinnen.
Doch nirgendwo gab es jemanden, der mir so lieb war, wie du.
Nirgendwo in Gottes weiter Welt.
Und Rosamund?
Sie ist tot. Und Eleanor?
Oh, die neue Medusa, meine gute Ehefrau. Marshall!
Was macht denn die K�nigin?
Verrotten, nehme ich an.
Sei nicht eifers�chtig. Sie geh�rt nicht zu denen, die ich liebe.
Kennst du viele M�nner, die ihre Frau in den Kerker warfen?
Warum lie� ich dieses Mistst�ck einsperren?
Sicher nicht aus leidenschaftlicher Liebe.
William, wir halten weihnachtlichen Hof in Chinon.
Ich lud den franz�sischen K�nig ein.
Ich will Richard dort sehen und Geoffrey.
Oh, und �h, geh und hol mir die K�nigin aus dem Turm in Salisbury.
Und wenn Sie sich weigert? Eleanor?
Sie will das um nichts auf der Welt verpassen.
Euer Majest�t.
Es wird ein weihnachtlicher Hof abgehalten.
Ja, Mylady.
Wo? In Chinon.
Henry, was, wenn ich nur einmal nicht t�te, wie mir befohlen?
Wenn ich jetzt schon knurren muss, steh ich diesen Tag nicht durch.
Ach nicht doch. Du bist wie die Steine in Stonehenge.
Dich wirft nichts um.
In den Gem�chern und beim Fest habe ich mehr Feinde, als ich brauche.
Davon hast du mehr als du denkst.
Geh�rst du dazu? Wurde aus meiner Weide eine Gift-Eiche?
Wie gro� k�nnten Schwierigkeiten sein, dir ich dir mache? Nicht sehr.
Ich k�nnte deine Pl�ne verraten. Du wei�t sie nicht.
Ich wei�, du willst Richard nicht als Nachfolger.
Genau wie Eleanor. Ich benannte nach Prinz Henrys Tod noch keinen Erben.
Sie will Richard auf dem Thron. Sie wei�, dass ich John will.
Wir sind da sehr offen.
Ich kann nicht mehr deine M�tresse sein als Frau deines Sohnes.
Wieso nicht? Johnny w�rde es nicht st�ren.
Ich mag ihn nicht. Er ist ein guter Junge.
Er hat Pickel und stinkt wie ein Misthaufen.
Er ist 16. Wer hat da keine Pickel?
Er k�nnte sich waschen.
Ist es so schrecklich, K�nigin von England zu sein?
Nicht jeder wird dich beweinen.
Wirst du es?
Wer wei�?
Wahrscheinlich schon.
Ich will dich doch nur nicht verlieren.
Kannst du mich nicht verstecken? Ich verschwinde einfach. Nein!
Nein, das kann ich nicht.
Dein kleiner Bruder Phillip ist nun K�nig von Frankreich.
Er verlangt deine Hochzeit oder seine Mitgift zur�ck.
Als du zu uns gekommen bist, warst du sieben Jahre alt.
Zwei gro�e Augen und zwei gro�e Knie. Und das war alles.
Wie h�tte ich das ahnen k�nnen?
Was ist, mein Junge?
Gar nichts.
Geoff! Geoff!
Geoffrey!
Geoffrey! Goeff! - Johnny!
Hast du Geschenke f�r mich?
Ich liebe Weihnachten.
Heh! Da nur noch einen. Bind ihn da oben fest.
Was �ndert schon meine Mitgift? Gib sie Phillip zur�ck. Es ist wenig.
Nein, das geht nicht. Die Grafschaft Vexin ist sehr bedeutsam f�r mich.
Und ich bin es nicht?
Alais, immer war das Gl�ck auf meiner Seite.
Ich verliebte mich in wohlhabende Frauen.
Bei meiner Heirat mit Eleanor dachte ich:
Oh, du Gl�ckspilz. Die reichste Frau auf der Welt.
Sie besitzt Aquitanien, die gr��te Provinz auf dem Kontinent.
Und sch�n ist sie auch. Das war sie, wei�t du?
Und du hast sie verg�ttert. Ich wei� nicht mehr genau.
Lassen wir doch eine Str�hne fallen.
Nichts im Leben hat ein Anrecht auf Vollkommenheit.
Wenn ich sage, mit uns beiden ist es aus, dann ist es aus.
Befehle ich dir die Ehe mit John, heiratest du ihn.
Und ich werde dich bei mir behalten.
Und dich benutzen, wie ich es guthei�e.
Richard! Richard!
Ach, Weihnachten, eine warme, rosige Zeit.
Der Gl�hwein dampft, die Holzscheite brennen.
Und wir sind das �l, das man ins Feuer gie�t.
Sie wird bald hier sein.
Wer? Mutter.
Will sie noch immer dich als K�nig?
Wir sind nicht mehr so vertraut.
Aber ich spiele kein Theater. Ich k�sse Mamis haarige Wange nicht, nie.
Was du k�sst, kleiner Prinz, bleibt dir �berlassen.
Ich bin Vaters Lieblingssohn. Nur das z�hlt.
Du kennst mich kaum. Es w�re besser, du vertraust meinem Ruf.
Ich bin immer Soldat.
Und manchmal Poet.
Und ich bin der n�chste K�nig! Vater liebt mich am meisten.
Wie war die �berfahrt? Teilte sich der �rmelkanal vor dir?
Die Wogen verebbten auf meinen Befehl.
Ich dachte nicht daran, anderes zu verlangen.
Wie g�tig von dir, mich freizulassen.
Nur f�r die Feiertage.
Oh, wie zu Schulzeiten. Du h�ltst mich jung.
Ah, da ist die sanftm�tige Alais.
Marshall, lasst...
Nein, begr��e mich wie fr�her.
Ich bin nicht zerbrechlich.
Zuneigung ist eine B�rde, die ich ertragen will.
Ah!
Oh, was habe ich f�r h�bsche Kinder. John.
Sauber bist du und adrett. Henry sorgt sehr gut f�r dich.
Richard.
Schau nicht so verdrie�lich.
Das macht dir Schweinchenaugen und dein Kinn wird schwach.
Geoffrey.
Ist Phillip schon hier? Noch nicht.
Hoffen wir, er kommt nach seinem Vater.
Rein im Geiste und einfach im Gem�t. Der gute, alte Louis.
Ich w�rde immer noch als K�nigin Frankreichs auf dem Thron sitzen.
H�tte ich ihm S�hne geboren statt der kleinen M�dchen.
Und wir h�tten uns niemals kennengelernt.
So beeinflusst das Geschlechtliche den Lauf der Geschichte, meine Engel
Wo ist Henry?
Oben, denke ich, bei der Familienhure.
Wie gemein und geschmacklos du �ber deine Verlobte sprichst.
Meine Verlobte. Wessen Verlobte sie auch ist.
Ich zog sie auf. Sie ist mir lieb und teuer.
Er beabsichtigt noch immer, John zum K�nig zu machen. Nat�rlich.
Du meine G�te. Was seid ihr f�r ein machtgieriges Dreigestirn.
K�nig, K�nig, K�nig.
Zwei von euch werden entt�uscht werden.
Ja, aber welche zwei?
Wir verweigern es allen und leben ewig.
Sto�zahn an Sto�zahn, bis in alle Ewigkeit?
Jungs.
Der K�nig Frankreichs und ich werden uns in K�rze gegenseitig abtasten.
Wie zwei Wund�rzte auf der Suche nach einem Geschw�r.
Wir erkl�ren unsere Standpunkte.
Ich mache ihm das erste von vielen Angeboten.
Er wird ablehnen. Nat�rlich.
Ich mache ihm ein besseres und so weiter, alle Tage.
Bis ich gewinne.
F�r die Dauer dieses Rituals gew�hrt ihr eurem Vater volle Unterst�tzung.
Mylord. Euer Gnaden.
Willkommen in Chinon.
Sie sind hier!
Komm schnell, beeilt euch!
Phillip.
Oh, viel besser.
Ich h�rte, du seist beeindruckend f�r einen Jungen von 19 Jahren.
Ich bin Eleanor, die deine Mutter h�tte sein k�nnen.
K�nigin Eleanor.
Alais.
Du bist unzufrieden wegen deiner Schwester und ihrer Mitgift.
Der Vertrag mit meinem Vater ist 16 Jahre alt.
Erf�llt endlich die Bedingungen.
Der Meinung bin ich auch. Unser Standpunkt ist der Folgende:
Haltet das Heiratsversprechen ein oder gebt Vexin zur�ck.
Alais wird Richards Frau. Sonst verliert ihr die Grafschaft.
Nun das ist klar, pr�zis und gut vorgetragen.
Meine Haltung, nun, sie ist nicht leicht zu entwirren.
Die Herrschaft �ber Aquitanien gaben wir vor zwei Jahren an Richard.
Aus Gr�nden, die den Verstand �bersteigen.
Und das macht Richard zu einem sehr m�chtigen Mann.
Ich werd ihm nicht noch Alais geben.
Ihr Mann wird dich zum Verb�ndeten haben.
Sie heiraten oder das Vexin kommt zur�ck. So lautet der Vertrag.
Das stimmt zwar, ist aber nur graue Theorie. Das Vexin geh�rt mir.
Mit welchem Recht?
Meine Truppen sind im ganzen Land verteilt, deshalb.
Und nun h�re, B�rschchen.
Ich bin ein K�nig. Ich bin niemandes B�rschchen.
Ein K�nig?
Weil du mit dem Arsch auf purpurnen Kissen sitzt?
Sire.
Oh, Phillip. Phillip, Phillip!
Junge, du verstehst doch gar nicht, wie man solche Verhandlungen f�hrt.
Sprich in jeder Stimmlage.
Wenn ich br�lle, erwidere es mir.
Danke f�r den Hinweis. Ich habe noch einen.
Wir sind die Welt im Kleinen.
Eine Nation ist ein menschliches Wesen. Sie handelt, wie wir.
Und aus denselben Gr�nden. Wenn wir zivilisiert sind...
Wenn wir zivilisiert sind, k�nnen wir die Messer beiseitelegen.
Wir k�nnen Frieden herbeif�hren. Es ist an uns.
Ich habe meine eigenen Berater. Gibt es noch mehr?
Denk nach. Du kamst aus einem Grund hierher.
Frage, ob ich etwas zu bieten habe.
Habt Ihr was zu bieten? Noch nicht, ich �berlege mir was.
Phillip, auf ein Wort noch.
Du machst das besser, als ich dachte.
Ich dachte, das fiele euch nicht auf.
Nun, was h�ngen wir jetzt auf? Die Zweige oder uns gegenseitig?
W�rdest du sagen, dass ich das Zeug zum K�nig habe, Vater?
Zu einem hervorragenden.
Und w�rdest du erwarten, dass ich ohne Kampf aufgebe?
Oh, niemals, so erzog ich dich nicht.
Es ist mir egal, was du Phillip gibst, was f�r Pl�ne du schmiedest.
Denn ich werde Aquitanien bekommen und Alais und die Krone.
Ich werd nicht eins f�r das andere hergeben.
Ich verzichte weder auf Alais noch auf Aquitanien.
Zugunsten dieses Pickels auf zwei Beinen.
Nein, das tut er nicht, dein liebender Sohn.
John.
Hast du geh�rt, was er zu mir sagte?
Laut und deutlich. Nun lauf, es wird bald Essen geben.
Ich tue nur, was Vater mir sagt. Geh und iss.
Was? Hab ich etwas falsch gemacht?
Immer mach ich was falsch.
H�r auf zu schmollen. Mach ich nicht.
Und mach nicht so einen Buckel. Wie oft sagte ich dir das schon?
Und das soll K�nig werden?
Und ich werde sein Kanzler. Hat er dir das gesagt?
John regiert das Land w�hrend ich es verwalte.
Er gibt also die Steuern aus, die ich eintreibe.
Wie sch�n f�r dich. Nicht so sch�n, wie K�nig zu sein.
Du wirst Herzog der... Bretagne.
Bretagne, ist das so wenig?
Niemand denkt je an die Krone und erw�hnt Geoff.
W�re Kanzler zu sein, nicht Macht genug?
Es geht nicht um Macht. Ich vermisse es, erw�hnt zu werden.
Ich sp�re hier wenig Zuneigung.
Ihr ahnt wohl nicht, dass mir das fehlt.
Henry? Ja?
Ich muss etwas beichten.
Ich mag unsere Kinder nicht besonders.
Dich ausgenommen, die ich aufgezogen, doch nicht geboren habe.
Du mochtest mich nie besonders.
Ich tat's und tu's.
Henrys Bett ist seine souver�ne Provinz.
Mag er sie gelegentlich mit Schafen f�llen, es k�mmert mich nicht.
Rosamund ist seit sieben Jahren tot.
Und zwei Monaten und 18 Tagen. Ich mochte sie nie.
Du z�hlst die Tage? Die Zahl habe ich erfunden.
Er fand Miss Cliffort im Nebel von Wales.
Er nahm sie zur Beobachtung mit, da ihm das Gefundene gefiel.
Die Untersuchung zog sich viele Jahre hin.
Er liebte sie sehr und sie liebte ihn.
Doch dann musste Henry eine Wahl treffen.
Zwischen seiner Lady und meinen L�ndereien.
Es kann dir keine Freude machen, mich zu verletzen. Es ist zu leicht.
Nach so vielen Jahren liebevoller F�rsorge.
Ich sollte dich verletzen wollen?
Eleanor, auch wenn dir beide H�nde hinter dem R�cken gebunden w�ren...
Ganz entz�ckend, nicht wahr?
Ja, du sagst es.
Welche Frau in meinem Bett w�re dir ein gr��erer Dorn im Auge?
Ich w�sste keine.
Es gibt Augenblicke, in denen ich dich vermisse.
Viele? Zweifelst du daran?
Oh, du mein wolliger Sch�ferhund.
Nun denn, bekommt der kleine Johnny die Krone?
Die Ger�chte h�rt ich wohl, allein, es f�llt mir schwer zu glauben.
Alais zu verlieren wird nicht leicht, denn du liebst sie wohl.
Der letzte Fr�hling eines alten Mannes und nicht mehr.
Wie schwer f�llt dir das Leben in deinem Verlie�?
Zu Anfang war es furchtbar, aber das ist l�ngst vergangen.
Ich stelle fest, ich habe von der Welt genug gesehen.
Ich lasse dich niemals frei. Du f�hrtest zu viele Kriege gegen mich.
Um ein Haar w�re ich im letzten siegreich gewesen.
Dennoch ist es genug, solange ich zu Weihnachten an den Hof darf.
Manchmal werde ich zu Staatsanl�ssen gerufen.
Es gef�llt mir, dich zu sehen.
Ich bin halb verhungert. Ziehen wir uns zum Essen um.
Arm in Arm und Hand in Hand.
Du bist immer noch ein Bild von einem Mann.
Und du meine Lady.
Wei�t du, es ist seltsam.
Ich f�hrte keinen Krieg gegen Frankreich.
Seit Louis tot ist und w�hrend Phillip heranwuchs.
Und ich wurde gewahr, wie sch�n das sein kann:
Gesetze zu erlassen oder f�r gerechtere Steuern zu sorgen.
Oder ein Urteil zu f�llen, welcher Bauer die Kuh erhalten soll.
Eleanor, ich sage dir:
Es gibt nichts, was wichtiger w�re.
Nun ist der kleine Franzose ein erwachsener Mann.
Und ich bin des Krieges �berdr�ssig.
Henry, hast du das Vexin noch n�tig?
Es ist bedeutend, wie nie zuvor. Ich muss es behalten.
Meine Truppen sind dort einen Tagesmarsch von Paris weg.
Wenn Alais Richard nicht heiratet, verlierst du das Vexin durch mich.
Ich dachte schon, du sagst es nicht. Ich kann es tun.
Du kannst es versuchen.
Henry, K�nig von England.
Herrscher �ber Schottland, Irland und Wales.
Graf von Anjou, der Bretagne, des Poitou und der Normandie.
Von Maine, der Gascogne und Aquitanien.
F�r diese Bande von Baronen sollten wir das liebende Paar spielen.
Kannst du darin Liebe erkennen?
Und mehr noch: unsterbliche Zuneigung.
Bitte erheben Sie sich.
Mein Richard ist der n�chste K�nig, nicht dein John.
Ich kenne dich, Henry.
Ich kenne dich auswendig, mit all deinen T�cken.
Ich warte hinter jeder Ecke auf dich.
So wichtig ist dir, wer K�nig wird? Nun, es ist dir so wichtig.
Widersetze dich mir nicht.
W�re es dir lieber, dass ich mich ergebe?
Aufgebe, nachgebe? Nein, gib mir nur ein wenig Frieden.
Ein wenig? Warum so bescheiden?
Es k�nnte auch ewiger Friede sein. Oh, was f�r ein Gedanke.
Solltest du mich bekriegen, bekommst du meine ganze Macht zu sp�ren.
Henry? Ja.
Hast du mich jemals geliebt?
Nein. Gut.
Das macht es einfacher.
So, ich bin gekommen, ich bin hier. Was willst du von mir?
Ich wollte nur reden.
Wie lange ist es wohl her, dass wir beide allein waren?
Oh, wie lang nur, L�mmchen? Zwei Jahre.
Du siehst gut aus. Der Krieg bekommt dir.
Mir wird berichtet. Aus der Ferne verfolge ich all deine Gemetzel.
Setz dich doch.
Ist das eine Audienz, ein z�rtliches Wiedersehen oder ein �berfall?
Hoffen wir, es wird eine Vers�hnung.
Musst du so ernst dreinblicken?
Ich wollte deine Liebe wiedergewinnen.
Aber wenn du so ein Gesicht machst?
Meine Liebe willst du ausgerechnet? Wozu brauchst du sie?
Um ihrer selbst willen. Warum sonst? Das wirst du mir bald sagen.
Ich intrigiere viel, ich schmiede Pl�ne und �berlege.
Das ist einer eingesperrten Monarchin Zeitvertreib.
Aber ich habe verschiedene Seiten.
Kann ich nicht sagen, ich liebe einen Sohn und man glaubt es mir?
Du solltest einen anderen Ton anschlagen.
Meinst du, ich warte nur darauf, dir meine Liebe f�r dich zu zeigen?
Du irrst! Du bist doch ein Langweiler.
So stumpfsinnig wie ein Choral, la-la-la, immer nur auf einem Ton.
Die Kirche gab ich aus Langeweile auf. Mit dir kann ich das auch tun.
Du gibst mich nie auf, nicht solange Aquitanien mein ist.
Denkst du, mich treibt die Liebe zur Landschaft?
Du willst es wiederhaben.
Du bist so verschlagen.
Du kannst nicht um Wasser bitten, wenn du durstig bist.
In deinen Netzen verfangen sich Spinnen.
Warum gehst du nicht, wenn ich so falsch sein sollte?
Was g�be es f�r einen Grund, unschl�ssig herumzustehen?
Liebe mich L�mmchen oder verlasse mich.
Euch verlassen, Mylady?
Mit dem gr��ten Vergn�gen.
Fortgehen ist eine einfache Handlung.
Heb erst den linken Fu� hoch und dann den rechten.
Mutter! Still, deine Mutter streitet!
Vater handelte die Vertragsbedingungen aus.
Ach, na, wie sch�n. Wo ist dein Vater?
Gott segne euch, Mylady.
Wir danken Euch. Gott segne Euch.
Und ihr m�sst ohne Brot auskommen.
Doch keine Sorge...
Hier bist du also.
Nun?
Hat Phillip die Bedingungen vernommen?
Noch nicht. Ich gew�hre ihm gleich eine Audienz.
Ihr sollt alle zugegen sein.
Und die Bedingungen? Oder l�sst du uns zappeln?
Nein. Was gibst du ihm von meinem Besitz?
Von meinem Besitz! - Was bekommt Geoffrey?
Ihr k�nnt nicht alle K�nig werden! Wir k�nnen es alle versuchen.
Nun, das wird nicht n�tig sein.
Ich m�chte, dass du mein Nachfolger wirst, Richard.
Alais und die Krone, ich gebe dir beides.
Ich habe keinen Sinn f�r Humor, sonst w�rde ich lachen.
Es ist mein Ernst. Und ich?
Ich bin dein Liebling. Ich bin der, den du liebst.
Es tut mir leid, John. K�nntest du bewahren, was ich dir gebe...
Ihn in der Schlacht besiegen... Du kannst es.
Ich werde nicht da sein, Johnny. Auch ich habe verloren.
All meine Tr�ume f�r dich sind verloren.
Du hast mich betrogen! Das wollte ich nicht.
Als Vater hast du versagt. Wei�t du? Es tut mir leid.
Noch tut's das nicht!
Aber ich werde Schreckliches anstellen!
Dann tut's dir leid.
Hast du das einstudiert?
Oder improvisierst du? Ich halte mich an die Fakten!
Welche, es gibt so viele. Einzig die Macht z�hlt!
Wie k�nnte ich ihm den Thron verwehren? Er w�rde ihn sich nehmen!
Ich werde trotzdem um ihn k�mpfen m�ssen.
Du wirst mir nie etwas schenken. Das habe ich auch nicht getan.
Du erh�ltst Alais und das K�nigreich.
Ich erhalte das, was ich am meisten will:
Sitzt du auf dem Thron, bleibt das K�nigreich vereinigt.
Das bekomme ich.
Nun, so geh�rt jetzt alles dir.
Die Krone, das M�dchen, das ganze, verdammte, blutige Gesch�ft!
Ich wei� nicht, wer zu begl�ckw�nschen ist.
K�nige, K�niginnen, Ritter, wohin man auch blickt.
Und ich bin das Faustpfand.
Ich habe nichts zu verlieren.
Das mach mich gef�hrlich.
Armes Kind. Armer John! Wer bedauert John?
St�nde ich in Flammen: Keiner w�rde auf mich pissen, um zu l�schen.
Schlagen wir einen Funken und sehen zu.
Oh, Johnny.
Ich habe noch nicht verloren.
Noch nicht!
Nun, Mama, ich stehe dir zur Verf�gung.
John verlor wohl seinen Kanzler? Und du hast einen gewonnen.
Dann muss dir deine Mami etwas sagen.
Dass sie mir nicht vertraut?
Du wei�t doch, dass Henry noch an John festh�lt.
Das Vexin beh�lt er, bis der Mond vor K�lte blau wird.
Und Richards Hochzeitstag:
Da wird eher das j�ngste Gericht stattfinden.
Die N�harbeiten allein k�nnen Jahre dauern. Ich wei�.
Du wei�t, dass ich's wei�. Ich wei�, du wei�t, dass ich's wei�.
Wir wissen, dass Henry es wei�, und Henry wei�, dass wir es wissen.
Wir sind eine wissende Familie.
Kann ich damit rechnen, von Richard zum Kanzler gemacht zu werden?
Warum l�sst du John fallen? Weil du gewinnst.
Noch hab ich nicht. Ich helfe dir. John habe ich im Griff.
Er schluckt alles, was ich ihm erz�hle.
Ich nehme ihn an die Hand und f�hre ihn in die Falle, die du ihm stellst.
Du bist gut.
Du bist sogar sehr gut, Geoff.
Du w�rdest John und mich verraten oder mich an John.
Oder... erz�hl es mir ruhig.
Oder fandest du einen Weg, jeden von uns an alle zu verraten?
Noch nicht Mama, aber ich arbeite daran.
Es ist mir egal, wer K�nig ist. Aber dir und Henry nicht.
Ich will dabei zusehen, wie ihr euch im Streit zerfleischt.
Du besitzt ein Talent f�r den Hass.
Du bist die Expertin. Du musst es wissen.
Guter Gott!
Du liebtest mich all die Jahre lang.
Gott vergib mir, ich habe die K�nigin verletzt.
Wir brauchen dich. Hilf uns.
Damit ich dich nicht verraten kann? Werde Richards Kanzler.
Verrottet!
Geoffrey.
Nun, so werden Gesch�fte gemacht.
Wir haben ihn, wenn wir ihn wollen.
Nat�rlich wird er uns alle verraten, das ist klar.
Aber nur, wenn er denkt, wir w�rden denken, er w�rde es nicht tun.
Wieso nur musste ich so kluge Kinder haben?
Richard!
Richard!
Richard!
Was ist denn los mit dir?
Gar nichts.
Es wiegt sehr schwer, dein "gar nichts".
Wenn ich nach dir schicke, dir schreibe oder mit dir rede...
dann rollt dein "nichts" heran wie eine Steinlawine.
Du musst kein Theater spielen. Das kann ich gar nicht.
Ich bin schlichter geworden.
Ich hatte fr�her Appetit auf so Vieles.
Ich wollte Poesie, wollte Macht.
Und die jungen M�nner, die beides in sich vereinten.
Ich wollte sogar Henry in jener Zeit.
Doch nun lebt nur noch die eine Sehnsucht in mir.
Ich will dich als K�nig sehen.
Du willst nur Vaters Ged�rme auf einem Blatt Salat sehen.
Es ist dir egal, wer gewinnt.
So lange Henry nur verliert, tust du alles.
Du bist Medea, durch und durch.
Doch diesen Sohn benutzt du nicht f�r deinen Rachefeldzug gegen Henry.
Wie hat meine Gefangenschaft dich ver�ndert.
Verletzen wollte Henry mich.
Zerst�rt hat er stattdessen meinen Sohn.
Die M�nner haben sich einst nach dieser Kralle verzehrt.
Henry war 18 Jahre alt, als wir uns trafen.
Ich war die K�nigin Frankreichs.
Er kam aus dem Norden nach Paris. Er war so klug wie Aristoteles.
Und sein K�rper war sch�n wie die S�nde.
Ohne zu z�gern sprengten wir die Gebote.
Drei Monate sp�ter war die Ehe mit Louis annulliert.
Dann wurden wir im Mai verheiratet.
Der junge Graf Henry und seine Gr�fin.
Nur drei Jahre danach war ich seine K�nigin, er K�nig von England.
Alles erreicht mit 21.
F�nf Jahre j�nger als du heute, Heerf�hrer. Ich kann rechnen.
Es gab noch keinen Thomas Becket und keine Rosamund.
Keine Rivalinnen, nur mich.
Und dann wurde der junge Henry geboren, dann du.
Dann all die anderen Bl�ten in meinem Garten.
Ach ja.
Ohne meine Kinder, guter Richard, w�re ich gl�cklicher geworden.
Willst du mir damit wehtun?
Es war sinnlos.
Was habe ich mit Henry �ber seine Nachfolge gestritten.
Wessen Sonne aufgeht und f�r welchen Sohn sie sinken soll.
Und wir werden es doch nie erleben.
Sieh dich doch an.
Ich liebte dich mehr als Henry, und es hat mich alles gekostet.
Was willst du?
Dass es mit uns wieder so wird wie fr�her.
Nein, das ist es nicht.
Tja, nun gut.
Ich will Aquitanien.
Ja, so wei� ich wieder, wer du bist.
Wir k�nnen gewinnen.
Ich verm�hl dich mit Alais.
Aber ich muss Aquitanien bekommen, um das zu erreichen.
Es ist mein und ich geb's nicht her.
Glaubst du mir, wenn ich es in mein Testament schreibe:
Richard bekommt alles! Wo ist Papier?
Papier verbrennt. Ich liebe dich!
Du liebst gar nichts.
Du bist unvollst�ndig.
Das Menschliche, es fehlt dir ganz und gar.
Du bist so tot wie todbringend.
Du darfst nicht fortgehen.
Aber... du warst so eine sch�ne Frau.
Wei�t du nicht mehr, wie sehr du mich liebtest?
Wir gingen immer Hand in Hand. So f�hlte es sich an.
So hei� und rau wie das?
Das verbrennt nicht! Hier hinein ritze ich mein Testament
Dir, Richard, gebe ich alles. Mutter!
Wei�t du noch, wie ich dich rechnen gelehrt habe?
Und Laute spielen und Poesie?
Ja, das hast du nicht vergessen.
Ich hab dich auch Tanzen gelehrt und andere Sprachen.
Und die ganze Musik, die ich kannte.
Wie man liebt, was sch�n ist auf der Welt.
Die Sonne war w�rmer und wir verbrachten jeden Tag zusammen.
William.
Sag dem K�nig von Frankreich, ich empfange ihn im Salon. Ja.
Im Salon? Gut.
Wisset, dass in Henrys Bedingungen kein F�nkchen Wahrheit steckt.
Falls Ihr mich warnen wollt, danke.
Was, wenn er was anbietet?
"Was, wenn" ist ein Spiel f�r Gelehrte.
Was, wenn Engel auf Stecknadeln s��en?
Was, wenn ich K�nig w�rde?
Es ist euer Spiel, Geoff. Spielt es.
John.
Das habe ich gebaut, f�r Vater.
Alles bewegt sich. Es hat Monate gedauert.
Ich bin kein Dummkopf. - Ich wei� doch.
Dies ist mein Plan...
Ich kann drei Sprachen lesen. Ich hab die Gesetze studiert.
Welcher Plan? - Wir verb�nden uns mit Phillip.
Wieso? - Weil du nicht mehr vorn liegst.
Was hast du vor? - Krieg.
Schlagen wir drei jetzt zusammen zu, k�nnen wir Richard fertigmachen.
Du meinst ihn zerst�ren.
Und Mutter auch?
Und Mutter auch.
Nun? Abgemacht? Sagst du ja?
Ich muss nachdenken. - Schieb's nicht auf.
Als Prinzen sind wir �berfl�ssig. Du wei�t, wohin es f�r uns geht.
Nach unten.
Nun, will John Krieg f�hren oder nicht?
Wollt Ihr es? Wenn John um Soldaten bittet, bekommt er sie?
Wenn John den Krieg will, soll er ihn haben.
John, hast du geh�rt?
Ich denke noch.
Lass mich dir helfen.
Entweder wird Richard die Krone tragen oder du.
Meint ihr, wir gewinnen? - Ich wei� es.
Henry! - Alais!
Ich w�re dankbar f�r ein wenig stille Zuversicht.
Ich habe schon genug saugende Blutegel an mir.
Du versprachst mich Richard! Das meine ich doch nicht ernst!
Dann war die ganze Szene, was du zu John sagtest...
Meinst du, ich w�rde ihn jemals aufgeben. Ich habe ihn bemuttert.
Ich war ihm ein Vater, sang Wiegenlieder.
Er ist das Einzige, was ich noch habe!
Sollen wir das Essen damit beginnen zu sagen, wen wir lieben, wen nicht?
Ich glaube, es gef�llt dir, mich von einem zum anderen weiterzureichen.
Was bin ich f�r dich? Etwa ein Sammelteller?
Oder bin ich alles, was du hast? Wie John?
Ich muss erreichen, dass er Aquitanien bekommt!
Ich habe von Menschen gesprochen und du antwortest mir mit Provinzen.
Es, �h... ich vermische das schon mal. Alais.
Alais.
Was ist Aquitanien?
F�r Eleanor ist es keine Provinz, sondern ein Weg, mich irre zu machen
Deswegen wird sie den ganzen Abend auf Richard eingeredet haben.
Keuchend seine Wut anzufachen. Ja, sie wird es aus ihm herauspressen.
Gott, w�r ich dabei gern M�uschen gewesen.
Ich lehrte dich Tanzen, mein L�mmchen, und Laute spielen.
Oh, das ist wunderbar. Du hast mich haargenau getroffen.
Ich dachte, wenn ich herunterkomme, bringe ich sie gleich mit.
Sag, was schenkst du mir?
Ah, du bist wie ein Kind. Immer musst du fragen.
Oh, schwer ist es.
Es ist mein Grabstein. Eleanor, du verw�hnst mich.
Wie eh und je. Geh nicht!
Es �rgert sie, wie ich dich brauche.
Du brauchst mich, wie ein Kesselflicker ein St�ck Stoff.
Oooh! Ich kenne diesen Blick. Gleich wird er sagen, er liebt mich.
Wie mein Leben.
Ich rede so, damit sie ihre gute Laune nicht verliert.
Nun, hast du also Aquitanien bekommen?
Hm? Hat er es dir �berlassen?
Kein Aquitanien f�r John.
Nun, ich werd ihm etwas geben m�ssen.
Ist wirklich keine Einigung m�glich? Oh, Liebster.
Alles ist m�glich in einer Welt, in der Zimmerleute wiederauferstehen.
Himmel, er ist dein Sohn! Du hast ihn geboren!
Nach 280 Tagen. Damals hattest du gerade Rosamund gefunden.
Warum muss es immer um diese gehen? Ich hatte andere Frauen. Zahllose.
Z�hlen wir doch beide. Wie viele Bettlaken hast du beschmutzt?
Thomas Becket. Das ist eine L�ge!
Ich wusste es: Es interessiert dich, was ich tue.
Ich will Aquitanien f�r John. Ich will es und werde es bekommen.
Ist das eine Drohung? L�sst du mich foltern?
Verbr�hen, Streckbank? Oder werde ich durchbohrt?
Ich habe hier die Papiere und du wirst unterschreiben!
Willst du mich mit Drohungen dazu zwingen?
Unterschreibe oder ich lasse dich verhungern.
Tr�nen? Oh, unterschreibe, bevor mein Herz zerbricht.
Ich bete dich an.
Oh, bitte, lass es doch jetzt gut sein. Dieser Weg f�hrt nirgendwohin.
Ich m�chte dir einen Tausch anbieten, meine Teure. Einen Tausch?
Ich �berlasse die reichste Provinz des Kontinents John. Wof�r?
Sag es mir, mein kluger Mann. Wof�r? Deine Freiheit.
Oh.
Sobald Johnny Aquitanien hat, bist du frei.
Ich lasse dich gehen.
Denk nur: Frei, wie ein Vogel. In London.
Winter in der Provence.
Spontane Abstecher an jeden Ort, an dem Richard gerade Menschen umbringt
All das, f�r eine Unterschrift.
Du bist gut.
Nun, ich dachte mir, dass dir das gef�llt.
Du hattest immer Freude am Verreisen. Ja.
Ich lud mich bei meinem ersten Mann sogar auf einen Kreuzzug ein.
Was f�r eine Blasphemie.
Ich verkleidete meine M�gde als Amazonen.
Und wir ritten barbusig fast bis Damaskus.
Louis traf fast der Schlag und ich krepierte fast am Sonnenbrand.
Aber die Truppen waren begeistert.
Ich stehe mit dem... R�cken zur Wand.
Gefangen zu sein und immer nur Mauern anzustarren.
Wenn man doch die Welt kennt.
Ich wei� nicht, wie ich das �berstanden habe.
Diese zehn Jahre, Henry, sie waren...
unvorstellbar.
Und nun...
Nun bietest du mir die einzige Sache, die ich will.
Wenn ich das Land opfere, das mir einzig noch verblieb. Unterzeichne.
Und wir k�nnen die frohe Nachricht verk�nden:
Die K�nigin ist frei, Johnny hat Aquitanien.
Und Richard wird mit Alais verm�hlt.
Lass es uns hinter uns bringen.
Ich unterzeichne.
Unter einer Bedingung.
Heraus damit!
Die Hochzeit muss heute stattfinden.
Was soll das? Wie, hab ich dich �berrascht?
Das ist doch sicher nicht zu schnell.
Die beiden sind schon 16 Jahre lang auf dem Weg zum Altar.
Das ist ein langer Spaziergang. Wir k�nnten John zum Trauzeugen machen.
Das w�r ein Spa�. Und du selbst �bergibst die Braut.
Ich will zusehen, wie du's tust.
Alais, ich kann ohne sie leben.
Und ich dachte, du liebst sie.
Da tue ich auch. Oh, Gott sei Dank.
Erschreck mich nicht. Ich dachte schon, es w�rde nicht wehtun.
Was f�r ein erb�rmliches Schauspiel.
Sag mal:
Hast du dich je gefragt, ob ich mit deinem Vater im Bett war?
Mit meinem Vater?
Es ist nicht wahr, aber Ger�chte gibt es. Hast du dich nie gefragt?
Ist es befriedigend, mich zu verachten? Ist es bereichernd?
Nein. Dann h�r auf!
Und wie? Ich habe nur noch den einen Grund zu leben.
Ich werd's dir zeigen, bei Gott, das werde ich!
Ich werd's tun. Holt mir einen Priester!
Jemand bringe mir einen Priester her!
Kommt schon!
Hol mir einen Bischof!
Hol den alten Durham aus der Halle in die Kapelle.
John! Richard! Geoffrey!
Was soll das?
Bringen wir es hinter uns!
Mylord, der Bischof wartet in der Kapelle. Gut.
Was ist los? Was passiert?
Richard wird getraut. Er wird getraut? Jetzt?
Er wird hier und jetzt getraut?
Ich staune jedes Mal, wie schnell du begreifst.
Mir kannst du nicht wehtun, du galliges Weib!
Komm. Doch du tust mir weh, Vater, warum?
Ich will diese Hochzeit. Du wirst eine entz�ckende Braut.
Ob ich wohl weine?
Du denkst wohl, es wird wahr? Genau.
Er meint es nicht ernst. Er schmiedet R�nke.
Diesmal nicht. Er wird mich nie aufgeben!
So, meinst du? Du hast es versprochen!
Du bist nicht meine Helena. Ich f�hre keinen Krieg f�r dich. Adieu!
Ich glaub dir nicht! Warte zehn Minuten.
Das ist Wahnsinn. Ich werd's nicht tun. Niemals. Wirst du still sein!
Richard, nein! Niemals!
Ich versteh das nicht, warum du mich aufgibst! Was gewinnst du?
Aquitanien nat�rlich. Was sagtest du?
Oh, �h, deine Mutter erh�lt die Freiheit, ich bekomme Aquitanien.
So war das Angebot, nicht wahr? Du hast doch zugestimmt!
Aber nat�rlich. Ich wusste es.
Du hast mir alles vorgespielt und ich hab's dir geglaubt.
Ich habe nicht gelogen.
Es gibt keine Hochzeit. Es gibt keine Hochzeit!
Es gibt keine Hochzeit!
Aber, lieber Junge, sieh, der Herr wartet.
Die Trauung muss stattfinden, um meinetwillen.
Es ist nicht viel verlangt. Niemals!
Ich habe es Phillip versprochen. Denk an meine Position.
Vergiss die Hochzeit. Zur H�lle mit dir!
Du wagst es nicht, mir zu trotzen. Ach, nein?
Du bist K�nig von Frankreich. Sprich schon, sag etwas, tu etwas.
Kommt! Versucht, mir zu drohen. Fangt an! Macht mir Angst.
Er wollte die Trauung nie vollziehen.
Was sagst du da?
Oh, der Zorn ist �berzeugend. Euer Spiel gef�llt mir.
B�rschchen, sag nie einem K�nig ins Gesicht, dass er ein L�gner ist.
Ich bin kein B�rschchen, f�r niemanden!
B�rschchen, du kamst her, weil du die Trauung oder das Vexin wolltest.
Aber nun sage ich nein zu beidem!
Ihr hattet einen Pakt mit Frankreich!
Verflucht seien Pakt und Frankreich!
Sie heiratet niemanden. Nicht, solange ich lebe!
Euer Leben und niemals sind zweierlei Ma�.
Nicht aus meiner Sicht, B�rschchen.
H�rt den L�wen br�llen! Komm schon, mach mir Angst.
Oh, verdirb nicht alles, Richard. Sei ein guter Verlierer.
Wie geht's deinem Bein, deinem R�cken? Besser, danke.
Du wirst alt. F�hr mich nicht zu oft vor.
Guter Gott! Ich bin der �lteste Mann, den ich kenne.
Ich bin zehn Jahre �lter als der Papst. Was hast du vor?
Breitschwerter, wenn ich 75 bin? Ich hole mir die Krone.
Du bekommst, was ich gebe.
Ich bin als n�chster an der Reihe. Du bist gar nichts.
Dann werden nun die Schwerter sprechen.
Oh, jetzt sofort, ja?
Nein, auf dem Schlachtfeld!
Ah, wir sind also im Krieg? Ja, wir sind im Krieg.
Ich habe 2.000 Mann in Poitiers stehen.
Nun denn: Ruf sie. Ob sie dich h�ren, hm?
Ruf sie herbei und h�re, wer antwortet.
N�her wirst du an Poitiers nicht gelangen.
Du wagst es nicht, mich gefangen zu nehmen.
Ich tu's, bis wir uns einig sind, dass John mein Nachfolger wird.
Du wirst mit W�rde behandelt und kannst dich im Schloss frei bewegen.
Das Schloss, das mich halten kann, ist noch nicht gebaut.
Postier nur deine Wachen.
Mein Gott! Ich bin wieder K�nig.
Fabelhaft! Freust du dich f�r mich, Geoff?
Ich freue mich f�r uns beide.
�berzeugend dargestellt. Du warst gut.
Ja, nicht wahr? Ich habe dich auch genarrt.
Oh Gott, wie ich es liebe, K�nig zu sein.
Nun denn, Henry, Herr und Gebieter, wie geht es weiter?
Ich habe keine Ahnung. Ich habe gewonnen.
Und ich werde gewinnen.
Aber was der n�chste Schritt ist...
Du hattest Angst.
Nein. Ich glaube doch.
Ich hatte Angst.
Du darfst nicht so mit Gef�hlen spielen, Henry. Nicht mit meinen.
Ich brachte es nicht �ber mich, dich zu verlieren.
Ich liebe dich wohl noch mehr, als ich dachte.
Du hast deine undurchdringliche Miene aufgesetzt.
Was du wohl gerade empfindest?
Pures Gl�ck.
Eingesperrt mit meinen S�hnen. Jede Mutter w�rde doch davon tr�umen.
Nur eins noch. Ja.
Ich m�chte sehen, wie du sie k�sst.
Wirst du niemals aufh�ren?
Jede Nacht sehe ich euch.
Ich stelle es mir vor, w�hrend ich wachliege.
Das muss gen�gen.
Ich bin neugierig zu wissen, ob meine Vorstellung stimmt.
Vergiss den Drachen in der Ecke.
Komm.
Glaube mir, dass ich dich liebe. Denn es ist so.
Glaube mir, dass ich f�r immer dein bin. Denn ich bin es.
Glaube es mir.
Du schenkst mir Freude und tiefe Zufriedenheit. Glaub mir.
Willst du noch mehr?
Ich bin eine alter Mann an einem leeren Platz.
Bleib bei mir.
Wie wundersch�n ihr mich macht.
Was wohl Salomon gesungen h�tte, h�tte er das gesehen?
Oh!
Ich kann nicht. Ich w�rde zur Salzs�ule.
Und wieder verloren. F�r diesmal ist wirklich Schluss.
Ach, es gibt andere Gelegenheiten.
Ich tr�ge dich auf blo�em Busen. Aber du erschrecktest die Kinder.
Ihr Kuss war s��, nicht wahr?
N�chstes Mal werde ich ihn besiegen. Ich kann warten.
Da bist du ja. Mein Trostbringer, mein Gesellschafter.
Wieder ein Jahr eingesperrt.
Vier Jahreszeiten im Loch. Was f�r ein Elend.
Welch ein Lebenswerk.
Ist das zu viel?
Kneif die Augen zu, wenn du dich mir n�herst.
Sonst wirst du von meiner Sch�nheit noch geblendet. Frohe Weihnachten.
Bist du deswegen hierher gekommen? Um das zu sagen?
Ich dachte, vielleicht bist du einsam.
Hier Kanzler, versuch mal, ob sie dir passt.
Es ist verwirrend. Ich erinnere mich an meinen dritten Geburtstag.
Nicht an den Garten oder die Geschenke.
Sondern daran, wer wem was angetan hat - und das Gef�hl dabei.
So weit kann ich meine Erinnerung zur�ckverfolgen.
Ich erinnere mich nicht, je mehr als Gleichg�ltigkeit bekommen zu haben.
Von dir oder von Vater. Warum ist das so?
Ich wei� nicht.
Das zu fragen war schwer. Ich will keine leichte Antwort.
Ich bin m�de.
Du willst eine klare Antwort, doch ich habe keine.
Ich habe euch so satt, jeden von euch.
Ich wollte meinen Sieg feiern.
Mutter ist m�de. Komm morgen fr�h und �rgere mich.
Dann werde ich besser antworten k�nnen.
Heute Abend l�sst sich niemand aufziehen.
Der Schuft hat uns eingesperrt. Was sagst du?
Wir sind seine Gefangenen.
Ich bin sowieso seine Gefangene.
Ich glaubte immer - du darfst mich berichtigen - ich bekomme den Thron.
Wir k�nnen diesmal nicht gewinnen.
Du denkst, ich muss aufgeben? Das meine ich schon.
Ich musste mehr Niederlagen einstecken, als du Z�hne hast.
Schluck die bittere Pille, sei brav, lass jetzt gut sein und geh zu Bett.
Ich bekomme den Thron! Ja, sicher, aber nicht dieses Jahr.
Glaub es endlich und h�r damit auf! Das kann ich nicht!
Es ist nicht schwer. Versuch, es nachzusprechen:
John gewinnt, ich hab verloren.
Und was, wenn John stirbt?
Ma! Oh, Gott!
H�rt auf damit. Er hat ein Messer!
Nat�rlich hat er eins. Er hat immer ein Messer. Wir alle haben eins.
Es ist 1183 und wir sind Barbaren!
Und wie eindeutig wir das zeigen. Oh, meine Missgeburten.
Wir sind der Kriege Ursprung. Nicht der Sog der Geschichte.
Oder die Zeiten, weder Recht noch Unrecht.
Oder Ideen oder Religionen.
Oder Regierungen oder sonst irgendeine andere Sache.
Wir sind es, die t�ten.
Wir bringen den Krieg hervor.
Tragen ihn wie die Syphilis in uns.
Tote Leiber liegen auf Feldern und in Fl�ssen.
Weil die Lebenden verrottet sind.
Um der Liebe Gottes Willen.
K�nnen wir einander denn nicht lieben, nur ein wenig?
So kann Frieden beginnen.
Wir haben so viele Gr�nde, einander zu lieben.
Wir haben so viele M�glichkeiten, meine Kinder.
Wir k�nnten die Welt ver�ndern.
W�hrend wir uns umarmen, was wird wohl Phillip tun?
Oh, gro�er Gott, Phillip! Wir wollten doch einen Krieg beginnen.
Wenn Vater das erf�hrt, bin ich verloren. - Kein Panik.
Ein sch�ner Berater bist du.
Unternimm nur nichts ohne mich. Lass mich das erledigen.
Er hat ein B�ndnis geschlossen mit Phillip.
Du hast John zu einem Krieg geraten.
Doch, der unvergleichliche Junge. Er brachte sich um sein eigenes Erbe.
Oh, wenn Henry das herausfindet.
Wenn ich ihm sage, was John getan hat. Oh, nun eilt es sehr.
Halte John von Phillip fern, bis ich mich melde.
Ich tue alles, was du sagst.
Richard, du musst weg, bevor die Sache rauskommt.
Das geht nicht ohne Phillip. Versprich ihm alles.
Und bist du frei und John in Ungnade gefallen, schmieden wir Pl�ne.
Rede du mit Phillip. Du bist die Diplomatin.
Du bist ein... ein Freund.
Du kennst ihn.
Ich nicht.
Richard.
Versprich alles.
Hah! Jetzt hab ich den alten Mann in der Hand.
Dieser verdammte Narr glaubt, er liebt Johnny.
Und da werd ich den Dolch hineinstecken. Hah, Messer, Messer!
Wo ist der Spiegel?
Ich bin Eleanor, ich kann alles ertragen.
Was f�r ein h�bsches Kind.
Wie konnte ihr K�nig sie von sich weisen?
Es l�uft. Morgen k�nnte ich der Auserw�hlte sein.
Und die Krone ist mein. Unterst�tzt ihr mich weiterhin?
Wir werden gegen alle k�mpfen m�ssen. Sie werden sich verb�nden.
Hab ich noch Euer Wort?
Habe ich Eures?
Alles englische Land in Frankreich, wenn ich Euch Hilfe gew�hre.
Dann sind wir also Verb�ndete?
Als w�ren wir daf�r geboren.
Ich sollte nun etwas feierliches sagen, aber es fehlt die Zeit.
Ich muss Vater sagen, dass John ein Verr�ter ist.
Du Ekel!
Wei�t du das? Du bist ein Ekel und ekelst mich an.
Komm mit, wir sind hier fertig.
Ich bring dich um! Wo ist ein Dolch?
T�lpel. Bist du ein Prinz, gibt es Hoffnung f�r jeden Affen in Afrika.
Ich wollte dich besch�tzen. Ich wollte nicht zu Vater, aber er.
Er h�tte dich bei Henry verraten. Sieh, sein Gesicht.
Es ist wahr: Ich erkenne meine Freunde nicht.
Phillip.
D�rfen wir? - Daf�r sind Vorh�nge ja da.
Ich hab alles kaputt gemacht. Ich lerne es nie.
Richard. Guten Abend.
Du wolltest eben zu Bett. Ich warte bis morgen.
Bitte, komm nur.
Mutter schickt mich. Geh trotzdem nicht weg.
Unsere Alchimisten entdeckten die Kunst, Wein zu destillieren.
Wir nennen es Weinbrand.
Ich bin Henrys Gefangener.
Du findest das am�sant?
Nein. Warum l�chelst du dann am�siert?
Ich dachte gerade, unwillentlich, an deinen letzten Besuch in Paris.
Ist das wirklich schon zwei Jahre her?
Ja. Ich brauche eine Armee, Phillip.
Das nimmt dir die K�lte. Ich brauche Soldaten.
Bin ich gealtert? Komme ich dir �lter vor?
Es waren zwei schwierige Jahre.
Ich musste lernen, mich wie ein K�nig zu verhalten.
Deine Antwort: ja oder nein? Ich antworte, wenn ich will.
Siehst du, ich habe mich ver�ndert.
Ich bin nicht mehr der Junge, den du das Jagen lehrtest. Wei�t du's noch?
Wir verfolgten den Eber.
Du flogst davon, ich stolperte dir hinterher.
Ganze Tage ging das so.
Geh nicht. Dann sag mir, ob du mir hilfst.
Setz dich und wir reden dar�ber.
Du schreibst nie. Ich schreibe niemandem.
Warum soll ich dich zum K�nig machen?
Fahre ich mit John oder Geoff nicht besser?
Warum mit dir Krieg f�hren?
Mit dem Trottel oder dem Teufel w�r's leichter.
W�rden wir uns bekriegen? Wir tun's jetzt auch.
Gute Nacht.
Ein Junge bist du schon noch.
In mancher Beziehung. Die Frage ist, welche du meinst.
Du wolltest nicht wissen, was deine Hilfe wert ist. Sag es.
Ich gebe dir das Vexin. Was noch?
Die Bretagne. Sie geh�rt Geoffrey.
Ist das wichtig? F�r Geoffrey schon.
Und was noch? Mehr ist deine Hilfe nicht wert.
Und was willst du von mir?
2.000 Soldaten. Was noch?
500 bewaffnete Reiter. Und was noch?
Waffen und Belagerungsausr�stung.
Was noch?
Ich dachte, du antwortest nicht, wenn ich schreibe.
Du bist nun verheiratet. �ndert das irgendetwas?
Das �ndert nichts.
Ich habe zwei Jahre in jedem Winkel der H�lle verbracht.
Merkw�rdig, ich habe dich dort nicht gesehen.
Du hast nicht gesagt, dass du mich liebst.
Wenn der Zeitpunkt gekommen ist.
Phillip.
Es ist doch nicht zu sp�t? Ich hatte gehofft, dass ihr kommt.
Wir, wir sind mit den Verhandlungen noch nicht am Ende.
Ich suche immerzu nach deinem Vater in dir.
Da sucht ihr vergeblich.
Er fehlt mir. Sprachen Richard oder die K�nigin mit dir?
Ist das wichtig? Auch wenn sie nicht hier waren, sie werden kommen.
Ich strebe eine Einigung an. Ich bot dir vorhin zu wenig an.
Ja, gar nichts ist zu wenig.
Ich bedaure, dass du so wenig f�r mich �brig hast.
Dein Vater sagte immer: Man muss st�rkere M�nner lieben.
Kein Wunder dann, dass er jedermann liebte.
Ich kam, dir Frieden anzubieten. Ich pisse auf euren Frieden.
Dein Vater h�tte geweint. Er war ein weinerlicher Mann.
Bek�mpfe mich und du verlierst.
Ich kann nicht verlieren, Henry.
Ich habe Zeit. Seht Euch nur mal an.
Diese kr�ftigen Arme, sie k�nnten mich zerdr�cken wie einen Floh.
Aber jedes Jahr werden sie schwerer.
Der Sand rinnt Korn f�r Korn durchs Glas.
Ich habe keine Eile, Henry. Die Zeit dient mir.
Und wenn ich die Sache beschleunigen w�rde?
Wenn ich sagte, England befindet sich im Krieg mit Frankreich?
Dann wird sich Frankreich ergeben.
Ich muss nicht k�mpfen, um zu gewinnen.
Nehmt, was Ihr wollt. Die Grafschaft, jene. Ihr habt sie nicht lange.
Du hast einen seltsamen Mut.
Er folgt den Gezeiten, er kommt und geht.
Mein Gott, dich w�rde ich gern auf Eleanor ansetzen.
Mehr Weinbrand. Ihr habt es erkannt?
Oh, das brauten sie schon in Irland, als wir noch in Fellen herumliefen.
Nun also...
Die Dinge stehen wohl nicht besonders gut f�r Henry?
Du sagst Ja zu Richard, wenn er kommt.
Waffen, Soldaten, was immer er verlangt.
Ich w�re dumm, nein zu sagen.
Und ziehst vor Beginn der ersten Schlacht alles zur�ck.
Ja, w�rdet Ihr anders handeln?
Warum Henry bekriegen, wenn seine S�hne es f�r dich tun. Ganz genau.
Du bist ein begabter Junge. Das ist schlau gedacht. Danke, Sire.
Gute Nacht.
Gute Nacht? Ihr geht schon?
Jaja. Noch ist nichts gekl�rt.
Wir �ffnen die Geschenke morgens nach der Messe.
Ihr seid doch niemals fertig mit mir Und ob ich das bin.
Es war ein befriedigendes Gespr�ch. Wor�ber freut ihr euch?
�ber meinen Sieg. Ich habe gerade gewonnen. Gar nichts habt Ihr.
Ich fand heraus, was du denkst und was f�r ein Mensch du bist.
Ich kenne nun jeden Winkelzug und jedes Geheimnis deiner Strategie.
Du hast mir verraten, was du tun wirst und was nicht.
Und �ber meine Pl�ne wei�t du gar nichts.
In meinen alten Augen, B�rschchen, sieht so ein Sieg aus. Dormez bien.
Ihr! Immer habt Ihr meinen Vater erniedrigt. Ihm die W�rde genommen.
Ihn mit seiner Frau betrogen. Ihr habt ihn in jedem Krieg besiegt.
Ihn �bers Ohr gehauen. Katz-und-Maus mit ihm gespielt.
Und dann dazu gebracht, Liebe f�r Euch zu empfinden.
Du lerntest nichts von deinem liebevollen Vater.
Ich lernte, wie sehr V�ter und S�hne sich gleichen.
Ein K�nig wie Ihr wird Vorbereitungen getroffen haben.
Was ist die Haltung gegen�ber Sodomie?
Wie steht Eure Krone zu M�nnern, die sich mit M�nnern vergn�gen, hm?
Ach, wei�t du, Richard findet seinen Weg in so viele Legenden.
Lass deine h�ren. Sehen wir, ob sie etwas taugt.
Als er sich mir zum ersten Mal n�herte, war ich 15.
Wir waren auf der Jagd, es dunkelte. Mein Pferd stolperte und warf mich ab
Als ich zu mir kam, war Richard da und ber�hrte mich.
Phillip, liebst du mich?
Und ich sagte: Ja.
Wisst Ihr, warum ich Ja sagte?
Ich tat es, um eines Tages Euch davon zu berichten.
Ihr k�nnt euch nicht vorstellen, was mich dieses Jahr kostete.
Oder vielleicht k�nnt Ihr es doch. �berlegt nur:
Ihr solltet Euch zu einer auss�tzigen Hure legen.
Ihr m�sstet Eure Lippen zu einem L�cheln verziehen.
Und sagen: Ja, ich liebe dich. Und du siehst so wundersch�n aus.
Ich wei� nicht, wie ich das konnte.
Nein, so war das doch gar nicht!
Und ob es so war.
Du liebtest mich! Niemals.
Geh hinaus, bitte. Ich will dich hier nicht haben.
Es ist unangenehm, hier zu sein.
Ach so, ausgerechnet der k�nigliche Hurenbock findet mich pervers.
Ich erz�hle es deiner Mutter.
Sie wei� es doch. Sie schickte mich her.
Du bist un�bersehbar ganz der Ihre.
Du hattest vier S�hne. Welchen hast du als deinen betrachtet?
Doch nicht meinen begrabenen Bruder Henry? Diesen Schwachkopf.
Diesen enormen Misthaufen. Warum ihn?
Warum ihn, niemals mich? Er war der �lteste, der Erstgeborene
Herr Gott, ist das alles?
Du warst immer bei Eleanor. Du hast mich nicht gewollt.
Nie riefst du meinen Namen. Ich w�r gekommen, w�r gekrochen gekommen.
Ich h�tte alles getan.
Ich kann nichts daf�r. Es ist nicht meine Schuld.
Ich wollte immer nur dich.
Nein, du wolltest mein K�nigreich haben.
Du kannst es behalten. Das werde ich.
Ich hoffe, es t�tet dich. Zum Gl�ck habe ich noch einen Sohn.
Gott sei gedankt f�r John.
Und wem sollen wir f�r Geoffrey danken?
Du h�ltst nicht viel von mir. Nicht viel?
Ich halte gar nichts von dir.
Die Amme hat gesagt, ich h�tte deine H�nde.
Vielleicht habe ich mehr von dir? Es lohnt einen Blick.
Ich habe nicht Richards milit�risches Geschick.
Aber er war hier, um dich zu verraten.
Ich habe nicht Johns... ich wei� nicht was.
Gott allein wei�, was du in John siehst. Auch er hat dich verraten.
Denkst du, ich mache dich je zum K�nig?
Das wirst du tun. Ich bin alles, was du noch hast.
Ich h�tte sein Kanzler werden sollen. Frag ihn, warum.
Ich habe genug geh�rt.
Weil ich John zum Verrat bewegte. Sicher machte er das Angebot.
Und mit Sicherheit hast du es versucht.
Und ich habe keinen Zweifel daran, dass John mich liebt.
Wie ein Hund seinen Lieblingsknochen.
Du Schwein!
Nun, John? Es ist nicht, wie du denkst.
Was denke ich denn? Was Geoffrey gesagt hat.
Ich mach nichts Heimliches gegen dich. Niemals!
Ich wei�.
Du bist ein guter Junge.
Kann ich jetzt bitte gehen? Es ist sp�t. Ich geh�re ins Bett.
Konntest du nicht warten? Konntest du mir nicht vertrauen?
Es war alles dein. Konntest du mir nicht glauben?
H�r sich nur einer das Gew�sch an.
Was denkt du? F�r wen hab ich das Reich wohl aufgebaut?
F�r mich? Das war alles nur f�r mich?
Wann bekomm ich's denn? Erst wenn wir dich beerdigt haben!
Du bist genauso wie die Anderen. Dabei hab ich dir so viel gegeben.
Ja, ich wei�, ich wei�, was du mir gabst.
Ich liebte dich doch!
Du bist ein kaltherziger, gemeiner Mistkerl, nichts weiter.
Und du liebst gar nichts.
Jetzt bin ich dran. Ich bin alles, was dir bleibt. Hier, Vater...
Hier bin ich nun.
Mein Leben wird sich sp�ter einmal besser lesen als es zu leben war.
Henry Fitz Empress, der Erste der Plantagenets, K�nig mit 21.
Der f�higste Soldat in einer kampferprobten Epoche.
Er f�hrte die Menschen und sorgte je nach M�glichkeit f�r Gerechtigkeit.
20 Jahre regierte er ein Land, gro�, wie das Karls des Gro�en.
Die Liebe f�hrte ihn mit einer legendenumwobenen Frau zusammen.
Nirgendwo gab es je so eine K�nigin.
Weder in Rom, Alexandria oder Camelot.
Sie schenkte ihm viele Kinder.
Aber keine S�hne.
K�nig Henry...
hatte...
keine S�hne.
Er hatte drei erb�rmliche Nichtsnutze. Doch er enterbte sie.
Ihr seid nicht meine.
Ich verleugne euch. Keiner von euch bekommt je meine Krone.
Ich hinterlasse euch nichts und w�nsche euch die Pest.
M�gen all eure Kinder als tote Missgeburten enden.
Ich habe keine S�hne mehr.
Ich habe keine S�hne mehr. Ich habe keine S�hne mehr.
Oh, Herrgott, alle meine S�hne.
Der Weihnachtsbraten ist aufgespie�t.
In Kr�gen kocht der Wein.
Das Feuer prasselt wohlig warm, das Weihnachtsfest ist...
Niemand sonst singt hier Weihnachtslieder, als w�r Fastenzeit
Als Kind war Weihnachten eine Quelle gro�er Verwirrung f�r mich.
Es gab zwei K�nige: Gott und Onkel Raymond.
Ich wusste nie, wessen Geburtstag wir feiern.
Henry ist nicht hier. Gut, dann unterhalten wir uns heimlich.
Gew�rzwein.
Ich hatte vergessen, wie gern Henry ihn trinkt.
Darf ich hierbleiben?
Es ist dein wie mein Gemach. Wir geh�ren beide hierher.
Ach, zusammengedr�ckt wie die Armen. Zu dritt in einem Bett.
Hast du Henry geliebt, jemals?
Jemals? Du meinst vor der Sintflut?
Nein, zu Zeiten von Rosamund.
Ah! Da ist pr�historisch, L�mmchen.
Da gibt es weder Aufzeichnungen noch �berlebende.
Ich habe Bilder gesehen. Sie war h�bscher als du.
Ja, sehr sogar. In manchem Licht hatte sie violette Augen.
Gerade Z�hne hatte sie ebenfalls. Ein so seltenes Sch�nheitsmerkmal.
Sie l�chelte pausenlos und kaute au�ergew�hnlich w�rdevoll.
Und du hasst sie auch jetzt noch. Nein, aber ich tat es.
Er gab ihr meinen Platz, verstehst du? Und das, das war schwer.
Wie du sa� sie oben an Henrys Tafel. Und das ist mein Stuhl.
Da hast du sie vergiften lassen.
Nein, ich habe Rosamund nicht vergiftet.
Ja, ich habe ihren Tod herbeigefleht und etwas gel�chelt, als es geschah.
Warum bist du unzufrieden?
Henry h�lt zu dir. Bist du kl�ger als ich?
Ich versuchte Mitleid mit dir zu empfinden.
Aber vergeblich. Warum Mitleid?
Du liebst Henry, aber die Krone liebst du auch.
Du schaust ihn an und siehst St�dte, K�sten, L�nder, Steuern.
Und ich sehe nur Henry.
Kannst du ihn mir bitte lassen?
Aber ich lie� ihn doch schon vor Jahren los.
Und ich dachte, ich k�nnte dein Herz r�hren. Warst du schon immer so?
Warst du schon so, als ich jung war und dich verehrte?
H�chstwahrscheinlich.
Kind, ich bin am Ende.
Ich werde ihm alles �berlassen, wonach er verlangt.
Wei�t du, was ich gern zu Weihnachten h�tte?
Dich leiden zu sehen, das w�nsche ich mir.
Alais, dir tue ich jeden Gefallen.
J'ai peur, Mamam.
Mon petit. J'ai peur, Mamam.
Schsch.
Was f�r Augen die drei K�nige hatten:
Um unter so vielen Sternen einen neuen zu sehen.
Ist dir kalt? Ich habe Gew�rzwein gemacht.
Ob es damals weniger Sterne gab? Ich wei� nicht.
Es wird wohl ein Geheimnis dahinter stecken. Was ist das?
Gew�rzwein. Nat�rlich.
Nun geh du mal. Meine Witwe m�chte mich sprechen.
Sie will dich wiederhaben.
So? Du willst mich zur�ck?
Das denkt sie wohl.
Wahrscheinlich denkt sie, das Bed�rfnis nach Liebe endet nie.
Sie hat nicht unrecht. Ich bin erstaunt �ber dich:
Nach all den Jahren bist du noch immer eine demokratische Zugbr�cke.
Du l�sst dich f�r jedermann herab.
Es kommen nicht mehr viele des Weges.
Auf deine unzerst�rbare Gesundheit.
Nun, Ehefrau?
Was hast du auf dem Herzen? Ach, Henry.
Wir haben viel Porzellan zerschlagen. Nicht wahr?
Ich war gerade bei Richard. Oh, ein pr�chtiger Bursche.
Ihr habt euch gestritten. Ach, das tun wir immer.
Er hat den Eindruck gewonnen, du willst ihn enterben.
Ich gebe wieder nach. Was meinst du? Es ist mir gleich.
Ob ich �berhaupt noch Leidenschaft empfinde?
Ich frage mich, ob ich nur noch aus Gewohnheit hungrig bin.
Waren meine Gel�ste nur Hirngespinste und nie Wirklichkeit?
Gott, ich k�nnte dir stundenlang beim L�gen zuh�ren.
So, deine Lust ist eingerostet?
Ich bin so m�de.
Geh zu Bett, schlaf und tr�ume von mir mit Croutons.
Henry a la mode de Caen. H�r schon auf damit.
Eleanor, ich habe noch nicht begonnen.
Und was willst du?
Meinen Namen auf Papier? Ich unterzeichne alles.
Willst du Aquitanien? Es geh�rt John.
Es ist sein, deins, jeder darf es haben.
Und was willst du daf�r? �berhaupt nichts. Ich will nur Ruhe.
Und das das hier ein Ende findet. Schick mich zur�ck, schlie� mich ein
Verlier den Schl�ssel, lass mich in Ruhe.
Ich schw�r es dir. Ich gebe dir mein Wort.
M�chtet du ein Kissen, einen Schal, eine Fu�st�tze vielleicht?
Deine Schw�re sind Blasphemie, deine Worte Fl�che!
Deine Unterschrift ist Verschwendung von Tinte!
Ich schm�he dich gerade, da kannst du ruhig aufpassen.
Wie kamen wir von unserem Anfang zu diesem Fest?
Einfach Schritt f�r Schritt. Und, was wird nun aus mir?
F�r eine halb Tote bist du sehr neugierig.
Wenn du wissen willst, was ich vorhabe, dann frag mich.
Erobere China, zerst�re den Vatikan.
Es interessiert mich einen Dreck, was du planst.
Lass mich mein Land John geben und dann zu Bett. Oh, du bist zu g�tig.
Das kann ich nicht annehmen. Ich bitte dich, Mann!
Ich unterzeichne auch mit Blut oder Spucke oder mit blauer Tinte.
Bringen wir es hinter uns. Nein, nein!
Nein, Eleanor, ich denke, ich m�chte deine Unterschrift nirgendwo.
Ach, nein?
Oh, welcher Spa� es immer ist, dich aufzuziehen.
Du m�chtest also meine Provinzen nicht?
Ins Schwarze. Ich verabscheue deine Selbstgef�lligkeit.
Ich wei�, ich wei�. Du willst weder Richard noch John.
Du hast es erfasst.
Also gut dann, zerst�re mich, zeig mir deine Faust. Was willst du?
Eine neue Ehefrau.
Oh!
Also willst du mich annullieren?
Nun ja, wird der Papst die Ehe aufl�sen, meinst du?
Er ist Papst dank mir. Ich glaube, er tut's.
Hinaus Eleanor, herein Alais. Wieso?
Weil eine neue Gattin, Gattin, mir S�hne geb�ren kann.
Ich dachte, gerade davon h�ttest du genug.
Ich will einen Sohn!
Ein ganzes Dorf an M�dchen hat S�hne von dir.
Z�hlen wir die Bastarde. Alle meine S�hne sind Bastarde!
Du tust es wirklich?
Mit ganzem Herzen. Deine S�hne sind ein Teil von dir!
Wie ein Kropf und Warzen. Und ich lasse sie mir wegschneiden.
Es sind unsere S�hne!
Oh, ich wei�, und sieh sie nur mal an.
Geoffrey, welch ein Meisterwerk. Nicht aus Fleisch ist er.
Er ist eine Maschine, gemacht aus R�dern und Kolben.
Und John...
War sein neuester Verrat deine Idee?
Ich ertappte ihn beim L�gen und sagte mir: Er ist jung.
Ich sah zu, wie er betrog und dachte: Er ist ein Kind.
Ich wurde Zeuge, wie er stahl und herumhurte, seine Diener peitschte.
Er ist der Mann, den wir aus ihm machten.
Er ist ausschlie�lich dein Werk. Und Richard deins!
Oh, Gott!
Wie konntest du ihn nur zu Phillip schicken?
Ich war m�de, ich war besch�ftigt.
Sie waren Freunde.
Eleanor, er war der Beste.
Doch von der Wiege an hast du ihn verh�tschelt.
Ich hatte keine Chance. Du hast ihn nie gewollt.
Du nahmst ihn mir. Von mir konntest du getrennt sein, von ihm nicht.
Du zwangst mich zu meinen Taten.
Du warfst mich f�r ihn aus dem Bett! Erst du mich f�r Rosamund.
So einfach ist das nicht gewesen.
Ich verg�tterte dich. Niemals!
Ich tue es noch.
Von all deinen L�gen ist das die furchtbarste.
Oh, ich wei�. Darum habe ich sie bis jetzt aufgehoben.
Oh, Henry, wir haben alles kaputt gemacht, was wir angefasst haben.
Du kannst sagen, was du willst, aber damit hast du recht.
Wei�t du noch, als wir uns begegneten?
Sogar die Stunde und die Farbe deiner Str�mpfe wei� ich noch.
Ich konnte dich kaum sehen, so hell schien die Sonne.
Es regnete. Aber sei's drum.
Wie ich mich erinnere, sprachen wir wenig.
Sehr wenig.
Solche Sch�nheit hatte ich noch nie zuvor gesehen.
Ich, ich ging direkt darauf zu und ber�hrte sie.
Woher konnte ich nur die Frechheit holen, das zu tun?
Aus meinen Augen.
Ich habe dich geliebt.
Keine Annullierung.
Was?
Nein, es wird keine Annullierung geben.
Och, wird es nicht? Nein.
Ich f�rchte, du wirst ohne sie leben m�ssen.
Nun ja, es war nur eine Laune.
Oh, ich bin so erleichtert.
Ich wollte dich nicht verlieren.
Nur so aus Neugier, von einem denkenden Menschen zum anderen.
Im Namen von Jesus am Kreuz, wie kannst du mich noch verlieren?
Sehen wir uns jemals? Bin ich bei dir oder in deiner N�he?
Ich bin immer weit entfernt. Schreiben wir uns?
Gibt es Boote mit Geschenken, die die Themse zu dir hinauffahren?
Lebst du in mir fort? Du in mir.
Dir geh�rt kein Teil von mir. Wir haben keine Ber�hrungspunkte.
Wie kannst du mich verlieren? Ja, sp�rst du nicht die Ketten?
Eleanor, du kennst mich. Ich bin nicht aufzuhalten.
Ich will es auch nur ein wenig verz�gern.
Jeder deiner Feinde hat Freunde in Rom.
Das kostet Zeit.
Was soll dass denn? Ich vermodere nicht. Noch ist die Farbe dran.
Ich werde noch Jahre halten. Wie viele?
Vielleicht kann ich dich ein Jahr aufhalten, dein erster Sohn stirbt.
Das kommt vor. Und das n�chste Kind ist ein M�dchen?
Wie bei uns. Das kommt vor. Wie alt ist dann der Vater?
Was f�r ein d�rres, rachitisches, milchiges, runzliges...
trief�ugiges, lahmes, schlaffes Geschlecht wirst du wohl begr�nden?
Deine F�rsorge ist entz�ckend.
Du stirbst, das ist bedauerlich aber unausweichlich.
Was wird aus deiner gebrechlichen Alais und ihrem sabbernden Prinzen?
Richard wird doch nicht warten, bis das groteske Wesen heranw�chst.
Das w�rdest du nicht zulassen.
Nicht zulassen? Ich selbst w�rde ihn ins Kinderzimmer sto�en.
So grausam bist du nicht. Oh, wir warten, bis du tot bist.
Sag, was du willst.
Das gleiche wie du: Die Krone f�r einen Sohn.
Du kannst weitere kriegen, ich nicht.
Ich will nicht verschwinden. Ich habe nur diesen Sohn.
Den willst du beseitigen und nennst mich grausam?
Die vergangenen zehn Jahre lebtest du mit dem, was ich verloren habe.
Hast eine andere Frau geliebt und ich bin grausam?
Ich k�nnte dir die Haut abziehen.
Und Gott selbst w�rde es Gerechtigkeit nennen.
Nat�rlich ist mein Tod nicht mehr fern.
Ich werde mich eines Tages zu sp�t ducken.
Dann singen sie "Lang lebe der K�nig" f�r einen anderen.
Bitte: Es soll einer meiner S�hne sein. Ich bin nicht ger�hrt.
Ich habe keine S�hne! Zu viele! Du brauchst keine mehr.
Nun ja, w�nsch mir Gl�ck. Ich reise ab.
Nach Rom?
Da lebt doch der Papst. Das wagst du nicht.
Sag das heute Mittag und du sagst es dem Hintern meines Pferdes.
L�mmchen, bis Ostern bin ich dich los.
Z�hl nur deine Tage als Regentin.
Gehst du nach Rom, erheben wir uns gegen dich. Wer?
Richard, Geoffrey, John und Eleanor von Aquitanien.
Wenn ihr gemeinsame Sache macht, lernen die Schweine das Fliegen.
Oh, dann sitzen morgen Schweine in den B�umen.
Neue S�hne vereinen uns. Verl�sst du das Land, hast du es verloren.
Huch! Ihr alle auf einmal?
Ja, und Phillip auch. Er w�re dabei.
Du hast recht. Das w�re er wohl.
Also, wie steht's mit der Reise nach Rom?
Erledigt! Erledigt! Du hast verloren!
Ich �berlege: Soll ich 1.000 Ritter mitnehmen oder w�re das prahlerisch?
Oh, bluff du nur.
Ach, du armes Ding.
Wie soll ich es dir beibringen?
Du hast dich eben verrechnet. Ach so?
Du h�ttest besser gelogen und vorget�uscht, gehorsam zu sein.
Ich wollte deine S�hne freilassen. Dann h�tten sie angreifen k�nnen.
Du w�rdest doch nie deine S�hne einsperren.
Warum nicht, zum Teufel? Das wagst du nicht.
Sollen sie ein wenig in Chinon weilen.
Ich verbiete es! Oh, tust du das?
Schlief dein Vater nun mit mir oder nicht?
Zweifellos sagst du mir nun, dass er es tat.
W�rde es dich aufregen?
Was ist nun mit den 1.000 M�nnern? Es ist mir egal!
Henry, verlass mich nicht. Ich bin v�llig am Boden.
Ich t�te alles, um dich zu behalten.
Ich f�rchte, du denkst, du meinst das ernst.
Bitte mich um etwas. Wir sind lange �ber dieses Spiel hinaus.
Bitte um was. Ich w�sste nicht, was.
Der Ehebruch mit deinem Vater...
Da ist doch was: Du kannst verrecken!
Du zuerst, alter Mann! Ich hoffe nur, ich bin dabei.
Du hast eine solche Furcht vor dem Tod.
Eleanor, die arme Eleanor, wenn sie nur gelogen h�tte.
Oh, das hat sie. Sie sagte, niemals liebte sie deinen Vater.
Auf dich war immer Verlass.
Ich ber�hrte dich und dachte an ihn: Geoffrey.
Verletze mich und ich schreie.
Ich setzte dir so viele H�rner auf. Soll mich das interessieren?
Ich t�te dich, wenn du mich verl�sst! Versuche es!
Ich liebte deines Vaters sch�nen K�rper.
Es ist nie geschehen. Ich beschreib dir seinen K�rper.
Du sollst verrecken! Er hatte vernarbte Arme.
Ich sp�re seine Arme, ich sp�re sie. Nein!
Was? Hab ich dir wehgetan?
Mein Gott, mir wird schlecht.
Wir haben's getan! Du warst gleich nebenan und wird haben's getan!
Wir haben's getan!
Nun gut.
Welche Familie hat nicht ihre H�hen und Tiefen?
William! Heh! Hehehe! Heh!
Wenn der K�nig auf den Beinen ist, dann schl�ft niemand!
William, sag ihr, sie soll packen. Sie geht bei Tageslicht.
Und setz die Jungen fest. Na los, bewegt eure �rsche!
Kalt.
Ich, ich kann nichts f�hlen.
Gar nichts kann ich f�hlen.
Wir k�nnen nicht mehr zur�ck.
Nicht wahr, Henry?
Es gibt kein Zur�ck, nicht wahr?
Nein! Nein! Nein!
Richard.
Richard.
Nein! Lasst mich los!
Nein! Lasst mich los! Nein!
Heh! Heheh! Auf, auf, auf! Heh! Auf, auf!
Aufstehen, verdammt nochmal, auf mit euch!
Heh, auf die Beine. Los! Los! Niemand schl�ft!
Bringt die Pferde her, na, macht schon.
Ich werde ihm keine Genugtuung verschaffen. Ich bettele nicht.
Du ritterlicher Tor. Es ist egal, auf welche Art du f�llst.
Nicht, wenn man nur noch fallen kann.
Mein Boot legt um 11 ab. Ich will mich verabschieden.
Wei� Henry Bescheid? Ich habe was mitgebracht.
Ein Geschenk f�r jeden von euch. H�lt er uns weiter fest?
Wie viele Wachen stehen vor der T�r? Das ist bereits erledigt.
Und auf dem Hof? Dort laufen alle durcheinander. Geht einfach hinaus.
Wir packen und fahren los. Gibt es Krieg? Was ist passiert?
Was ist passiert? Mal nichts. Ist das zu fassen?
Wo warst du nachts? Ich stellte ein Gefolge zusammen.
Wof�r? Wir besuchen den Papst.
Er hat dich wieder exkommuniziert? Er macht mich zum freien Mann.
Ich lasse meine Ehe mit Eleanor annullieren.
Die Nation wird zur Kenntnis nehmen, dass die Ehe nie vollzogen wurde.
Sei ernst. Das bin ich.
Es scheint so, dass wir vom Papst selbst verm�hlt werden.
Das meinst du ernst? Das ist nicht wieder ein Trick?
Die Begleitung der Braut wartet bereits auf dem Hof.
Wir gehen nach Poitiers. Er wird damit rechnen.
Dort warten wir mir einer Armee auf ihn.
Bleibt bei mir. Wenn ihr laufen m�sst... Warum denn laufen?
Wir sollten bleiben.
Was, hierbleiben? Bis Henry zu uns kommt.
Er wird doch herkommen? Und er wird allein kommen.
Ich z�hle drei Dolche gegen einen.
Meinst du, wir k�nnten das? Och...
Ich w�rde das nur falsch machen. Ich werd zuschauen.
Wohin? Raus.
Halt sie auf! Das lasse ich nicht zu.
Wenn du uns verr�tst, kommt es zu Hinrichtungen.
Du willst keinen von uns verlieren. Du bist klug, aber hast du recht?
Warne ihn und wir sterben. Warne ihn nicht, ist es aus mit ihm.
Flieht! Nein, Geoffrey hat recht.
Ein M�rder bist du nicht. Sieh genau hin.
Richard! Verschone mich. Du hast sie mitgebracht.
Du willst ihn sterben sehen. Tu es selber!
Du widernat�rliches Tier.
Widernat�rlich, Mama? Dann erkl�r mir, was ist denn nat�rlich?
Wenn giftige Pilze sprie�en und M�tter verkr�ppelte Kinder kriegen?
Wenn Kr�pfe wachsen und Hunde toll werden?
Wenn Frauen ihre Ehegatten ermorden? Was ist dann widernat�rlich?
Komm, hier steht dein Lamm.
Komm, bedecke es mit K�ssen. Es ist ganz und gar dein. Nein.
Du bist nicht mein.
Ich bin nicht verantwortlich.
Was denkst du, wo ich es lernte?
Wie alt war ich, als du erstmals gegen Henry k�mpftest? Jung?
Ich wei� nicht? Bei wie vielen Schlachten war ich Zeuge?
Das waren offene Schlachten ohne Messer hinterm R�cken.
Woran hast du denn gedacht, wenn du mit ihm gek�mpft hast? An dich!
Ein widernat�rliches Tier? Ich tat alles nur f�r dich.
Du wolltest Vaters Tod. Nein, das niemals.
Du hast versucht, ihn umzubringen. Warum? Was hast du gewollt?
Ich wollte Henry wiederhaben.
Ich wollte... Henry... wiederhaben.
L�gnerin!
Vertrau ihr nicht. Sie warnt ihn, sobald sie die Gelegenheit hat.
Oje, oje, was machen wir denn nun mit Mutter?
Sie findet einen Weg, uns aufzuhalten.
Wie denn? Sie wird weg sein. Ich schicke sie wieder in ihren Turm.
Mittags wird sie schon unterwegs sein.
Wenn sie uns nicht aufh�lt, wird Richard es tun.
Nicht mehr. Ich kam ihm zuvor. Er ist im Keller mit seinen Br�dern.
Die k�niglichen Jungs altern mit dem k�niglichen Portwein.
Du hast nicht Ja gesagt.
M�chtest du einen f�rmlichen Antrag?
Meine Schokoladenseite. Sie ist auf allen M�nzen.
Traurige Alais, willst du meine Frau werden?
Oh! Du wirst meine K�nigin? Au! Ah!
Ja, komm her. Du wirst mir S�hne schenken.
Wir lieben uns und haben dann sechs, einen mehr als Eleanor.
Und den ersten nennen wir Louis, wenn du magst.
Louis, le premier, wie klingt das f�r einen K�nig von England?
Henry. Hm?
Du kannst sie nie wieder freilassen. Ich verstehe nicht. Wen freilassen?
Deine S�hne. Du hast sie ins Verlie� gesperrt.
Und da werden sie auch bleiben m�ssen, f�r immer.
M�ssen Sie das?
Es bedeutet Kerker oder Kloster f�r mich.
Wenn sie bei deinem Tod in Freiheit sind.
Und was wird aus unserem Kind?
Lass mich in Ruhe! Das verdammte Kind ist noch nicht geboren.
Wenn sie frei sind, werden sie es t�ten.
Ich werde nicht zulassen, dass unsere Kinder ermordet werden.
Henry, l�sst du sie wieder heraus oder sperrst du sie f�r immer ein?
K�nntest du zu deinem eigenen Kind sagen:
Du hast zum letzten Mal das Sonnenlicht gesehen.
Kannst du es tun, Henry?
Sire!
Du siehst grauenvoll aus. Genau, wie du.
Ich hab zu wenig geschlafen.
Nun ja, bald k�nnen wir uns alle ausruhen.
Pr�chtige Burschen.
Was willst du von uns?
Du musst verr�ckt sein! Warum kommst du hierher?
Verdammt! Warum bist du gekommen?
Du...
Du warst der Beste.
Das habe ich ihr auch gesagt.
Dich habe ich geliebt.
Du wirst uns hier festhalten. Mich kannst du niemals freilassen.
Du wei�t, ich werde niemals aufgeben.
Ja, genauso wenig wie ich.
Oh!
Tapferer Bursche.
Hahaha.
Tapfere Burschen, das seid ihr allemal.
Kommt schon! Was ist denn?
Greift mich an!
Du bist doch Richard, oder? Aber du bist Henry.
Papa!
Bitte nimm mich zur�ck. Lass es mich noch mal versuchen.
Noch einmal, Johnny? Ja, genau wie fr�her.
Ja, genau wie fr�her.
Aaah!
Nur zu! Richte ihn.
Sie sind M�rder.
Das war Hochverrat. Du schenktest ihnen das Leben, so nimm es auch.
Wer sagt, das w�re ungeheuerlich? Aaah!
Ich bin der K�nig, richtig?
Ah! Ah! Ich nenne es gerecht.
Ich, Henry, von Gottes Gnaden K�nig von England.
Lord von Schottland, Irland und Wales.
Graf von Anjou, der Bretagne, von Poitou und der Normandie.
Von Maine, Gascogne und Aquitanien.
Ich verurteile euch zum Tode.
Zu vollstrecken am Weihnachtstag in Chinon.
In Jahr des Herrn 1183.
Waaah!
Das war...
Das war gewiss nicht das, was ich wollte.
Kinder.
Kinder, sind's.
Sie sind alles, was wir haben.
Geht nur.
Ich bin fertig. Ich bin fertig mit euch.
Zwischen uns ist nichts mehr.
Kommt nie wieder her.
Wenn du die Rute sparst, verziehst du die Jungen noch mehr.
Ich konnt's nicht tun, Eleanor.
Niemand dachte, du w�rdest es k�nnen.
Komm, ruh dich aus.
Ich will keine Frauen in meinem Leben mehr.
Du bist m�de.
Ich h�tte Europa unterwerfen k�nnen, ganz Europa.
So regierten Frauen in meinem Leben.
Geh schon, verschwinde.
Nun geh schon.
Ich h�tte dich schon vor Jahren t�ten sollen.
Deinetwegen bin ich hier.
Du bringst mich dazu, Wahnsinniges zu tun.
Du saugst mir das Blut aus.
Diese Last musst du selbst tragen. Versuch nicht, sie mir aufzub�rden.
Pack sie auf deine eigenen Schultern. Meine trage ich.
Meine Verluste sind mein eigenes Werk.
Welche Verluste? Ich bin der, dem nichts geblieben ist.
Hast du etwa dein Lebenswerk verloren?
Provinzen sind gar nichts. Land ist Dreck.
Ich w�rde nur lachen, wenn ich deine Verluste h�tte.
Ich wei�: Wenn dich das zerbricht, dann musst du zerbrechlich sein.
Ich habe dich verloren.
Und ich kann dich nie mehr wiedergewinnen.
Nur dich habe ich jemals...
geliebt.
Herr Gott! Du wei�t nicht, was gar nichts ist.
Ich m�chte sterben.
Nein, nicht doch.
Ich m�chte sterben.
Ich halte dich.
Ich m�chte sterben.
Ich halte dich.
Henry, ich m�chte sterben. Eleanor.
Ich m�chte sterben. Lass dich von mir halten.
Ich m�chte sterben.
Wei�t du...
das wirst du auch. Irgendwann.
Du brauchst einfach nur zu warten.
Es wird passieren.
Das wird es wohl.
Wir sitzen im Keller, und du wirst wieder in dein Verlie� m�ssen.
Und mein Leben ist vergeudet.
Wir haben einander verloren.
Und du l�chelst dabei.
Das ist meine Art, der Verzweiflung Ausdruck zu verleihen.
Das Leben gibt uns alles, nur keine Hoffnung.
Ja, wir leben.
Und soweit ich wei�, kann Hoffnung nur darin bestehen.
Wir sind Kreaturen des Dschungels.
Um uns ist nur Dunkelheit.
Sieh nur, in den Ecken.
Du kannst ihre Augen sehen.
Und sie sehen unsere.
Ich bin allem gewachsen, was auch geschehen sollte.
Und Du?
Ein gro�er Dummkopf w�r ich gewesen, h�tte ich dich nicht geliebt.
Du wei�t ja, wir halten zu Ostern wieder Hof.
Du l�sst mich frei zu Ostern?
Zur Wiederauferstehung kannst du mich wieder niederwerfen.
Vielleicht hab ich n�chstes Mal Erfolg.
Und vielleicht aber auch nicht.
Eleanor.
Ich hoffe, wir sterben nie!
Das hoffe ich auch!
Ja, denkst du denn, dass eine Chance darauf besteht?
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