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Thomas?
- Hallo? Chloé Saint-Laurent... - Wie kann ich Ihnen helfen?
...von der Kriminalpolizei. - Befinden Sie sich in einer Notlage?
Wir hatten ein Unfall. Hauptkommissar Rocher ist bewusstlos.
- Es ist etwas... - Können Sie mir sagen, wo Sie sind?
Aber sollte man Sie in der Verfassung nicht zur Beobachtung dabehalten?
Ja, so was Ähnliches haben die gesagt.
Warum geht denn da niemand ans Telefon?
Und warum ist hier heute gar keiner?
Ich habe eben erst deine Nachricht erhalten. Wie geht es Rocher?
- Er ist stabil, aber er liegt im Koma. - Ich kann es überhaupt nicht fassen.
- Jemand ist absichtlich in unseren Wagen gefahren. - Frégé?
Er wird uns sicher verfolgt haben. Er weiß, dass wir ihn suchen.
Wir dürfen keine Zeit verlieren, um zu beweisen,
dass Lamarck Laure Brévin nicht ermordet hat.
Die Sache ist etwas komplizierter.
Was machen Sie denn hier? Sie liegen doch im Koma.
Ich habe doch gesagt, die Sache ist etwas komplizierter.
- Und wieso? - Weil Sie diejenige sind, die im Koma liegt.
Nein!
PROFILING PARIS
UNTER VERDACHT (2)
Das geht auch nicht auf.
Und an die Telefonklingelei muss ich mich wohl auch gewöhnen.
Die gute Nachricht ist, mein geistiges Vorstellungsvermögen ist intakt.
Die schlechte Nachricht ist, Sie können jahrelang
in diesem Zustand bleiben oder wachen nie wieder auf.
Ich weiß. Guten Tag.
Ich nehme an, mein Gehirn versucht meinen Zustand
durch Ihre Anwesenheit zu rationalisieren?
Sie liegen im Koma. Auf der Glasgow- Koma-Skala wäre das etwa bei zwei.
Sie könnten einen Gehirnschaden davon- tragen. Es ist ein schwerer Unfall gewesen.
Ich hoffe nur, dass Rocher noch lebt.
Ich kann Ihnen nur das mitteilen, was Sie schon wissen.
Werfen Sie einen Blick in das Bücherregal, das rote.
Mein Dienstausweis. Den hab ich schon seit Wochen gesucht.
Sehen Sie. Sie wissen schon viel mehr, als Sie denken.
Ich hätte mich auch an einen paradiesischen Strand projizieren können.
- Es gibt aber einen Haken. - Einen was?
Ihr Gehirn arbeitet nur noch auf Sparflamme.
Es konzentriert sich nur noch darauf, was wichtig für Sie ist.
Auf das, was Sie vor dem Unfall beschäftigt hat.
Grégoire. Er braucht mich.
Wir müssen den Mörder von Laure Brévin finden.
Ich halte Sie auf dem Laufenden über Saint-Laurent.
Vielen Dank. Dafür und für alles andere.
Rocher sagt, Sie sind die Art Anwalt, auf die man zählen kann.
Ich nehme an, Sie hatten schon mit ihm zu tun?
Sagen wir, er hat die Bandbreite meiner Fähigkeiten bereits kennengelernt.
Tja, dass Sie mir eine große Hilfe sind, kann ich nicht gerade behaupten.
Was wollen Sie von mir hören?
Wenn Sie die Frau umgebracht haben, möchte ich Ihnen raten, es mir zu sagen.
Das habe ich Ihnen schon gesagt. Ich habe sie nicht umgebracht!
Das ist bei dieser Sache aber auch das einzige, das ich sicher weiß!
- Und dieser Fall Sulien Frégé? - Sulian Frégé, Sulien Frégé.
Daran kann ich mich kaum mehr erinnern, das ist 20 Jahre her.
Und da ist er noch ein Kind gewesen.
Es ist mir bisher gelungen, den Ablauf zu verlangsamen, aber ich kann nicht zaubern.
Morgen um 18 Uhr werden Sie dem Untersuchungsrichter vorgeführt.
Und wenn wir bis dahin nichts haben sollten, wird er das Verfahren
gegen Sie einleiten und Sie in Untersuchungshaft stecken.
Und das wäre dann, wie Sie sich denken können, der Beginn Ihrer wahren Probleme.
Auf Wiedersehen, Herr Polizeirat.
Sie sind also der Meinung, dass Laure Brévin
von Sulien Frégé ermordet wurde? - Ganz genau.
Und dieser Mann will sich für seine Verhaftung durch Lamarck
vor 19 Jahren rächen und ist auch verantwortlich für Ihren Unfall?
Ja, nur war es kein Unfall. Er ist mit voller Absicht in unseren Wagen gefahren.
Allein das beweist, dass wir auf der richtigen Spur sind.
Wurden Sie am Kopf verletzt?
Wie bitte?
Wurden Sie während des Unfalls am Kopf verletzt?
Denn das, was Sie hier von sich geben, klingt echt verrückt.
- Ich weiß, wovon ich rede. - Ich habe genug gehört.
Sie haben nichts gegen Frégé in der Hand. Keine Beweise!
Nun, ich brauche Zeit, um die zu finden.
Zu finden oder zu erfinden? Sie versuchen hier doch nur, Ihren Chef zu decken.
Ich hab eigentlich etwas mehr von Ihnen erwartet.
Sie sind komplett auf dem Holzweg.
Ihr kleiner Soloausflug hat Saint- Laurent fast das Leben gekostet.
Reicht Ihnen das nicht?
Hören Sie. Wir versuchen den, der für Ihren Unfall verantwortlich ist, zu finden.
Bis dahin nehmen Sie sich ein paar Tage frei und ruhen sich aus.
Sie sehen nämlich ziemlich mitgenommen aus.
- Es wird schon gehen, vielen Dank. - Ganz wie Sie wollen.
Aber sollte ich erfahren, dass Sie Ihren Kreuzzug fortsetzen,
werde ich mich um Sie kümmern, sobald ich mit Ihrem Chef fertig bin.
Ja, du mich auch! Wichser.
Und? Schon was Neues von Chloé?
Nein. Ich hab da schon siebenmal angerufen.
Dann war die Schwester ge- nervt, jetzt hab ich Anrufverbot.
Sie hat mir noch ein paar nette Dinge gesagt, aber die wiederhole ich nicht.
Gibt es schon was Neues über dieses andere Fahrzeug?
- Maistre hat uns doch offiziell verboten an... - Ich scheiße auf Maistre!
Noch haben wir eine Chance. Den Rest sehen wir später.
Ein alter Kombi ist auf Frégés Namen gemeldet,
aber ich denke, den hatte er vor seiner Festnahme damals.
Es muss ein grüner oder grauer SUV mit demolierter Motorhaube sein.
Ich rufe die Werkstätten in der Gegend an, aber ohne Garantie.
Wir brauchen eine Armee.
Oder eine Kriminologin.
19 Jahre Gefängnis wegen Lamarck. Ein gestohlenes Leben.
Deine Rache hat sich auf ihn fokussiert. Er ist der Feind geworden.
Chloé. Hyppolite und ich sind hier.
Ich brauche euch, um mich besser zu konzentrieren.
Es gibt da nur ein kleines Problemchen.
Sieh doch mal hinter dich. Sag mir, was das hier soll?
Ich scheine durch den Unfall nicht ganz klar im Kopf zu sein.
Steht euch doch gut. Ehrlich.
Oje.
Zumindest ist es kein Kleid, das ich anhabe.
Zum Glück, weil du so was ja nie trägst.
- Wozu auch? - Ja, stimmt, weil du auch überhaupt kein Stück feminin bist.
- Außer wenn ich deine Sachen trage. - Bist du witzig.
Nimm dir ein Beispiel an Chloé. Sie macht was aus sich.
Ihr Kleid ist hübsch.
Vielen Dank. Es hat meiner Mama gehört.
Also, glaube ich.
Also, jedenfalls müssen wir die Entwicklung von Frégé verstehen.
Er hatte sehr wenige soziale Kontakte.
- Ein Meister der Lüge. - Allein in einem feindseligen Umfeld.
Er bekam ein asoziales Verhalten, ein verletzliches Selbstwertgefühl...
Aber eine Veranlagung zur Gewalt hatte er nicht.
Dann zwei Tote durch einen aus dem Ruder gelaufenen Einbruch.
Und drei, nein, vier Angriffe auf Mithäftlinge.
Etwas hat seine Wut ausgelöst.
In Ordnung. Ist gut und vielen Dank.
Die Werkstätten haben nichts ergeben, und auf den Schrottplätzen
gibt es ebenfalls keine Spur eines SUVs.
Didier Roubot, Courtènes Angreifer, ist wie vom Erdboden verschluckt.
Er ist auf dem Weg in die U-Haft abgehauen.
Ob dieser Frégé ihm dabei geholfen hat?
Zumindest war es für ihn von Vorteil. Früher oder später
hätte er uns doch gesagt, dass Frégé hinter der Sache mit Lamarck steckt.
Es muss doch eine Möglichkeit geben...
- Schon raus aus dem Knast? - Auch schön, Sie zu sehen.
Ich habe von Ihrem Unfall gehört und hoffe, dass Ihre Kollegin es schafft.
Bis dahin kann ich Ihnen helfen, Frégé zu finden.
- Haben Sie etwas? - Eine Adresse. Dort wohnt Frégé seit zwei Monaten.
- Und woher haben Sie die? - Ich habe getan, was nötig war.
Genau das macht mir Sorgen.
Nun wissen wir, warum Didier Roubot verschwunden ist.
Ihre Sorge ist umsonst, es geht ihm gut.
Er ist bald wieder im Gefängnis. Also, wollen Sie jetzt die Adresse?
Sie tauchen auf und tauchen ab, wie es Ihnen gefällt,
während wir versuchen, unserem Vorgesetzten zu helfen. Ich weiß nicht.
Und ich will den Mörder von Laure Brévin finden.
Und große Fortschritte scheinen Sie nicht zu machen.
Wollen Sie sofort eins in die Fresse oder nachher?
Hallo, sofort aufhören, alle beide!
Um Lamarck zu helfen, ist Frégé unsere einzige Spur.
Also nehmen wir die Adresse! Danke. Und, gehen wir?
Die Jacke steht mir viel besser als dir.
Ich glaube, das ist dein Telefon, oder?
Ja, und ich finde es nicht. Das macht mich wahnsinnig.
Freud'sche Fehlleistung. Das Unter- bewusstsein will Ihnen was sagen.
Etwas, das Sie wissen, immer gewusst haben, sich aber nicht eingestehen wollen.
- Denken Sie? - Das sind Ihre Gedanken, nicht meine.
- Ich bin nur einer Ihrer Gedanken. - Stimmt ja.
Dann konzentrieren wir uns auf den Mordfall Gorse.
- Denk an die Vermeidungsstrategie. - Nein.
- Aber eindeutig. - Also! Können wir uns konzentrieren?
Lamarck ging von einem schiefgelaufenen Einbruch aus.
Normalerweise würden Typen wie Frégé abhauen, wenn sie auf die Bewohner treffen.
Ganz genau. Er hätte abhauen müssen.
Aber aus irgendeinem Grund hat er es durchgezogen.
Und zwar mit allen Konsequenzen.
Der Einbruch war ein Täuschungs- manöver, es ging aber um den Mord.
Dann haben wir in der Akte etwas übersehen.
Irgendwo liegt der Schlüssel.
23. Mai '92. 23 Uhr 14.
In fünf Minuten bricht Sulian Frégé ins Haus ein.
Und zwei Menschen werden sterben.
Ich bin jetzt dran, wenn ich mich nicht täusche.
Sie stehen für den Ruhepol, den ich jetzt brauche. Mein Beschützer.
Und Sie mussten erst ins Koma fallen, um das merken.
Hören Sie ja auf zu zicken. Mein Unterbewusstsein entscheidet hier.
Und mit etwas Glück werden wir mehr über Frégés Motivation erfahren.
Hier scheint es nicht so besonders lustig zugegangen zu sein.
Monsieur Gorse ist Schulleiter einer für ihre Disziplin bekannten Schule gewesen.
Und beide Eltern waren streng und sehr gläubig.
Das hat ihre Tochter gerettet,
die am Mordabend auf einer Kirchenfahrt war.
Ich bin so unglaublich froh, Sie zu sehen.
Vielleicht sind Sie ja auch verletzt oder gestorben.
Etwas sagt mir, dass ich im Moment nicht viel Spaß habe.
Das gibt es ja nicht. Das ist das Fahrzeug.
Ganz ruhig. Deine Waffe. Bist du ein Bulle?
Du hast aber lange gebraucht.
Frégé, hören Sie auf mit dem Scheiß! Das Haus ist umstellt, geben Sie auf!
Ach ja? Weil mir mein Instinkt sagt, dass du allein hier bist.
Sehen wir doch mal nach. Vorsicht Stufe.
- Was willst du hier? - Wir wissen von der Falle für Lamarck.
Ihr habt nicht den blassesten Schimmer.
- Ich hab auf die Schulter gezielt, wieso...? - Das hab ich auch.
Aber das ändert sowieso nichts.
Lamarck kann einpacken und wir auch. Wie wollen wir das Maistre erklären?
- Einen Moment. Wollen Sie es vertuschen? - Genau.
Die Schüsse hat mit etwas Glück niemand gehört. Kümmern Sie sich um die Waffen.
So ein Mist.
Als Sie gesagt haben, dass es um was Persönliches geht,
habe ich etwas anderes erwartet.
Wir stecken leider bis zum Hals in der Scheiße.
Glauben Sie, dass ich Leichen verschwinden lasse?
Nein, ich brauche nur noch ein bisschen Zeit.
Herr Hauptkommissar. Können wir kurz reden?
Das können wir nicht tun. Ich bin dagegen, das geht zu weit.
Wir haben keine Wahl! Solange niemand von Frégés Tod weiß,
haben wir noch eine Chance. - Eine Chance wofür?
Frégé ist tot, und wir haben keinen Beweis dafür, dass er hinter alldem steckt.
Wir haben Scheiße gebaut, also stehen wir dazu!
Ja, das mache ich auch, aber ich lasse weder Lamarck hängen noch Chloé.
Wir stellen das Haus jetzt auf den Kopf, bis wir was finden,
das Frégé mit dem Mord an Brévin in Verbindung bringt.
Es tut mir leid, aber ich bin raus!
Der Brusteinschuss kommt vom Schützen,
der am weitesten entfernt stand, und das war Kancel?
Ja. Sagen Sie ihr bitte, dass ich es war, falls sie fragen sollte.
Es ist so schon schwer genug für sie.
Gut. Ich bringe ihn für ein paar Tage als unbekannte Leiche unter,
aber Sie klären das unverzüglich.
- Vielen Dank. - Und wir gehen essen.
Ich vergaß, im Moment werden Blondinen bevorzugt.
Noch eine knappe Minute bis die Morde beginnen.
Wir müssten immer so arbeiten können, stimmt's?
Die Taten erneut durchleben anhand der Akten.
Ja, aber dann müssten Sie auch jedes Mal einen Autounfall haben.
Sie liegen immer noch im Koma.
Es geht los.
Sulian Frégé ist 18.
Er wäre nicht mit einer Waffe gekommen,
wenn er nur in das Haus hätte einbrechen wollen.
Christian Gorse. Laut rechtsmedizinischer Untersuchung
stirbt er zuerst. Laut der Tochter hatte er einen leichten Schlaf.
Er hat die Geräusche im Haus gehört.
Zwei Schüsse gingen in der Panik da- neben, ein Schuss traf ihn in die Brust.
Christian!
Er war sofort tot.
Während Madame Gorse sich im Badezimmer eingeschlossen hatte.
- Polizeinotruf. - Bitte helfen Sie mir! Er hat auf meinen Mann geschossen!
- Ich flehe Sie an. - Bitte beruhigen Sie sich.
Er hat ihn umgebracht!
Bleiben Sie ganz ruhig, Madame, beruhigen Sie sich.
- Er hat ihn umgebracht! - Bestätigen Sie mir Ihre Adresse? Rue Béranger 14?
- Ja. - Ist der Täter noch im Haus?
Ich weiß es nicht.
Bitte verlassen Sie das Haus umgehend. Ein Wagen ist auf dem Weg!
Madame Gorse? Madame Gorse?
- Nein! - Hallo? Madame Gorse? Madame Gorse?
Es ist eine Sache, eine Aufnahme an- zuhören. Eine andere, sie zu erleben.
Was geht Ihnen durch den Kopf?
Er hat bei ihr nur einmal geschossen, hat bei dem Ehemann
aber drei Versuche gebraucht, um ihn umzubringen.
Vielleicht hat er sich nach dem ersten Mord sicherer gefühlt.
Innerhalb einer Minute? Nein, er bekam Panik beim ersten Mord
und zitterte noch bei der Festnahme.
Und bei Valerie haben wir eine eiskalte Ruhe und Zielstrebigkeit.
Dann, glaube ich, kann das nur eines bedeuten.
Dass es zwei Angreifer gab.
Bist du allein? Und habt ihr Frégé gefunden? Ihr habt ihn gefunden?
Habt ihr ihn nun gefunden oder habt ihr ihn nicht gefunden?
Habt ihr ihn verloren? Würdest du mir mal antworten?
- Ist etwas passiert? - Es ist wirklich ernst, und das ist kein Witz!
Dieser Unfall hat dir wirklich ganz schön zugesetzt.
Es kommen immer ein paar neue Wunden dazu.
Ich hatte auch einen Scheiß-Tag.
Gott sei Dank spiele ich unwahrscheinlich gern Doktor.
Danach ist mir leider jetzt leider überhaupt nicht.
Hast du denn schon was Neues wegen Lamarck rausgefunden?
Du hast was von einer neuen Spur er- wähnt. Ging es dabei um Sulian Frégé?
Was ihn betrifft, tappen wir immer noch im Dunkeln.
Thomas? Du verheimlichst mir doch etwas.
- In Lügen gebe ich dir eine Sechs. - Ich will dich da nicht mit reinziehen.
Ich stecke doch mittendrin. Ich verteidige ab morgen deinen Chef, schon vergessen?
Und vielleicht habe ich bis dahin was rausgefunden.
Das wünsche ich dir.
Dieses vermaledeite Telefon. Treibt Sie das nicht auch in den Wahnsinn?
- Sie haben mich doch nicht des- wegen hergeholt? - Nein, das stimmt.
In Ihrer Entwicklung habe ich etwas übersehen, und ich dachte,
mein Gehirn dachte: "Ach, rede doch mal direkt mit ihm!"
- Sie wissen ja... -...dass Sie mir nur sagen können, was ich schon weiß, ja.
Und ich weiß, Monsieur Frégé, dass Sie den Mord an Christian
und Valérie Gorse nicht allein begangen haben. - Gut möglich.
In den 19 Jahren Ihrer Haftstrafe
haben Sie diesen geheimnis- vollen Komplizen nie erwähnt.
Dabei hat er in Ihrer Entwicklung eine große Rolle gespielt.
- Eine Hauptrolle! - Sie wissen ja nicht, wovon Sie da sprechen.
Durchaus möglich.
Aber er weiß es.
Sulian Frégé, Sulian Frégé.
Kein Wort zu der Schlampe.
Oh, ganz toll! Respektlosigkeit finde ich total doof.
Wehe.
Ich hatte der Polizei alles erzählt.
Ja, aber nicht das, was mich interessiert.
In Ihrer Akte steht nichts über einen Komplizen,
aber Sie waren da nicht allein im Haus.
- Also, Sulian, wer war bei Ihnen? - Niemand.
Niemand? Sie haben 19 Jahre für diesen Niemand gesessen.
Nein. Erzählen Sie doch nicht so einen Quatsch.
- Sei still. - Für wen haben Sie das Opfer gebracht?
- Ich darf es nicht sagen. - Sie waren kein Mörder, wer hat Sie beeinflusst?
Niemand.
- Halt die Schnauze, du versaust alles! - Sulian, wer war dabei?
- Kein Wort! - Sie haben Ihren Kom- plizen über Jahre geschützt, wieso?
- Kein Wort. Wehe, du sagst ihr was! - Wieso?
- Halt die Fresse! - Weil ich sie liebe!
Also ein Paar. Wir suchen ein Pärchen.
Wir haben nicht viel Zeit. Maistre wird bald hier sein.
Ich lasse Sie kurz Mal aus den Augen
und Sie knallen gleich unseren Hauptverdächtigen ab?
Haben Sie bei Frégé etwas gefunden?
Nichts, was ihn mit Laure Brévin in Verbindung bringt,
aber das hier lag in seinem Müll.
Aha, Frégé war nicht der Typ, der sich vorm Schlafengehen abschminkt.
Sicher nicht. In dem Haus hielt sich definitiv eine Frau auf.
- Frégé war nicht allein. - Lassen wir vom Labor die DNA prüfen.
Sagen wir es doch Maistre gleich persönlich.
Wir müssen die Frau anders identifizieren.
Frégés Kontakte hab ich durch, aber ich kann die Namen
mit den Kreditkarten- nummern vergleichen,
die in der Gegend benutzt wurden.
- Ist besser als nichts. - Na, dann wollen wir mal.
Warum wird die Anfrage abgelehnt?
Was läuft denn hier? Mir hat jemand einen Cookie verpasst, ich fasse es nicht!
- Scheiße, jemand kontrolliert meinen Rechner! - Mist!
Genauso ist es, meine Herren. Ich nehme Sie beide in Polizeigewahrsam.
Ach ja? Darf ich auch fragen, warum?
Aufgrund des Verschwindens von Sulian Frégé.
Kommissar Belial, Dienstaufsicht.
Ich arbeite mit Polizeirat Maistre zusammen und suche eine Leiche.
Da kann ich Ihnen helfen.
Aber eigentlich müssen Sie einen Termin dafür vereinbaren.
Sulian Frégé, weiß, 37 Jahre alt. Ist wahrscheinlich erschossen worden.
Ich habe keinen Frégé.
Und wer liegt in dem Leichensack?
Die Frau ist gerade ange- kommen. Ein Autounfall.
Ich habe das Gefühl, dass Sie lügen.
Eine Frau.
Sie sollten Medizin studieren. Sie haben großes Talent.
Schönen Tag noch.
Nein, da pfeife ich drauf. Nein, stellen Sie die Gerichtsmedizin völlig auf den Kopf.
Haben Sie etwas verloren?
Machen Sie sich besser nicht über mich lustig! Ihr kleines Spiel ist zu Ende.
Sulian Frégé, wo ist er?
Ich bin überrascht. Gestern war Ihnen Frégé noch völlig egal.
Gestern hatte ich auch nicht das Gefühl, dass Sie die Bodenhaftung verlieren.
Was meinen Sie?
Heute Vormittag haben wir einen Anruf bekommen. Aber anonym, versteht sich.
Es ging um eine Hütte, die unter falschem Namen gemietet wurde.
Dort fanden wir Kampfspuren und Blut.
Die DNA ist die eines gewissen Sulian Frégé, der 19 Jahre in Haft war.
Eben jener Sulian Frégé, mit dem Sie mir seit Tagen in den Ohren liegen.
Ich kann beweisen, dass Sie und Ihr Team
entgegen meiner Anweisung weiter ermittelt haben.
Und diese Beweise reichen aus, um Sie vorerst zu suspendieren.
Wenn ich nun aber beweisen könnte, dass Sie ihm schlimm zugesetzt haben
oder sogar noch einen Schritt weitergegangen sind...
Fahren Sie fort. Weil ich nicht weiß, wovon Sie sprechen.
Ich hab gehört, dass Sie schwer zu knacken sind.
Aber ich habe Zeit. Und Ihre Kollegen gibt es ja auch noch.
Sulian Frégé? Das sagt mir gar nichts.
Seltsam, da Sie bezüglich seiner Akte in letzter Zeit viele Anfragen gestellt haben.
Zu seinem Bekanntenkreis, seinen Besuchern im Gefängnis.
Frégé, Frégé, Frégé.
Frégé! Ich kannte mal einen Marc Frégé in der vierten Klasse.
Echt, das war der volle Penner. Der Typ hat alle genervt.
Der ist, glaube ich, Bäcker geworden.
Aber den meinen Sie bestimmt nicht.
Fangen wir doch noch mal an. Erzählen Sie mir, wo Sie gestern waren.
- Im 15. Bezirk, den ganzen Tag, wegen einer Ermittlung. - Ist ja merkwürdig.
Laut Handy-Ortung waren Sie aber 30 Kilometer von dort entfernt.
In der Nähe des Hauses von Sulian Frégé.
Sie meinen gestern? Oh Mann, lang her.
Sie müssen wissen, mein Gedächtnis taugt nicht viel, ganz schlimm!
Schon meine Mutter meinte immer: "Hyppo, selbst ein Goldfisch merkt sich mehr!"
Was natürlich lächerlich ist, wenn ich so darüber nachdenke.
Oder glauben Sie, dass ein kleiner Goldfisch ein gutes Gedächtnis hat?
Jetzt hab ich die Frage vergessen.
Was ist in dem Haus vorgefallen?
Muss ich mir diesen Scheiß wirklich noch länger anhören?
- War es ein Unfall? - Das weiß ich nicht, weil ich nicht da war!
Kommissarin Kancel, überlegen Sie sich genau, was Sie jetzt sagen.
Sie riskieren Ihre Karriere!
Bitte. Es sollte zwar nicht so weit kommen, aber Sie lassen mir keine Wahl.
Ich habe hier einen neun Jahre alten Bericht.
Sie wurden zu einem Raubüberfall gerufen,
haben geschossen und einen Kollegen verletzt.
Und laut der Ermittlungsakte standen Sie da unter Alkoholeinfluss,
und das ist kein Einzelfall gewesen. - Ich bin seit Jahren trocken.
Und hatte nie wieder Probleme, okay?
Kann sein, aber dieser Zwischen- fall wurde niemals sanktioniert.
Es gab eine Abmachung mit einem Ihrer Kollegen, der Verständnis für mich hatte.
Ich weiß, aber der ist letztes Jahr in Rente gegangen.
So ist das. Die Menschen kommen und gehen, aber die Akten bleiben. Kancel!
Ich weiß, wie viel Ihnen Ihre Arbeit hier bedeutet.
Was wird aus Ihnen, wenn man Sie suspendiert?
- Sie sind so ein verdammtes Schwein. - Rocher steht am Abgrund
und zieht Sie mit runter,
und irgendetwas sagt mir, dass Sie das im tiefsten Inneren wissen.
Also, reden wir über Frégé,
und ich sorge dafür, dass sich Ihre Probleme in Grenzen halten werden.
Ich bin ganz Ohr.
Zwei Mörder. Ein Pärchen. Ein gemeinsames Mordprojekt.
Ihr Hass wird durch ihre morbiden Phantasien immer mehr vergrößert.
Ihr Schlüsselerlebnis sind Monsieur und Madame Gorse.
Es ging dabei aber nie um den Einbruch.
Die beiden Eltern waren kein Zufall.
Christian!
- Polizeinotruf. - Bitte helfen Sie mir! Er hat auf meinen Mann geschossen.
- Ich flehe Sie an. Ich flehe Sie an. - Bitte beruhigen Sie sich.
Er hat ihn umgebracht! Umgebracht!
- Bestätigen Sie mir Ihre Adresse? Rue Béranger 14? - Ja, ja, ja.
- Ist der Täter noch im Haus? - Ich weiß es nicht.
Bitte verlassen Sie das Haus umgehend. Ein Wagen ist auf dem Weg!
- Madame Gorse? - Es gibt zwangsläufig ein Detail, das ich...
- Madame Gorse? - Die Tür.
Stopp! Stopp!
- Hallo? Madame Gorse? - Alles gut!
Auf den Fotos ist die Tür unbeschädigt gewesen.
Ich hab mich geirrt. Sie wurde nicht aufgebrochen.
Und Grégoire hat in seinem Bericht angegeben,
dass der Schlüssel innen auf dem Boden lag.
Fangen wir noch mal von vorn an.
Diese Stille. Irgendjemand hat gewusst, wo ein zweiter Schlüssel zu finden war.
Er kannte sich im Haus aus.
Dieses letzte Geräusch ist nicht die Tür, die aufgebrochen wurde.
Laetitia Gorse! Es war die Tochter des Opfers.
Ich danke Ihnen.
Und? Schon was Neues?
Nein, keinerlei Verbesserung. Und, sind Sie auch suspendiert worden?
Es gab eine Verwarnung wegen Insubordination.
Ich kann humorlose Leute nicht ab.
Solange er Frégés Leiche nicht findet, sind wir aus dem Schneider.
- Hoffentlich ist Fred stark geblieben. - Das werden wir gleich erfahren.
Aber nicht zu lange.
- Und, wie geht es ihr? - Und dir?
Dieser Wichser weiß Bescheid! Er weiß alles!
Sag mir bitte nicht, dass du alles verraten hast.
Sie riskieren doch nichts.
Ich habe Frégé erschossen. Sie haben nur Befehle befolgt.
Hören Sie auf, es ist alles in Ordnung.
Ich hab nichts gesagt und wurde erst mal nur beurlaubt.
Als ob ich alles verraten würde, spinnt ihr?
Für wen haltet ihr beide mich denn?
Dieser anonyme Hinweis auf unseren Besuch bei Frégé,
hat Maistre da vielleicht einfach nur geblufft?
Nein, den gibt es, fürchte ich.
Da will uns einer fertig machen. Wir sind auf dem richtigen Weg.
Das ändert aber nicht wirklich viel.
Lamarcks Anhörung hat vor 20 Minuten angefangen.
Dann hat Maistre erreicht, was er wollte.
Und?
Ich konnte nichts machen. Gegen Lamarck wurde ein Verfahren eingeleitet.
Und er kommt in Untersuchungshaft in die Zentrale von Vermont.
- Das ist für einen Bullen die Hölle. - Ich weiß, und es tut mir leid.
Chef, wir holen Sie da raus! Es steckt noch jemand anders als Frégé hinter der Sache.
Lassen Sie es gut sein. Sagen Sie mir lieber, wie es Chloé geht.
Es gibt keine Veränderung, aber sie kämpft. Und Sie müssen auch kämpfen.
Geben Sie nicht auf! Wir werden etwas finden!
Sie sollte auf einer Kirchenfahrt sein.
Hat sich aber mit Sulian für die Morde getroffen.
Was machen Sie denn hier? Das müssen Sie doch wissen.
Bin ich hier weil ich Ihnen gefalle?
Ja, nein, also, ich meine... Vielleicht schon.
- Da ist doch was zwischen uns. - Nein.
Laure Brévin, Grégoire. Sie sollen mich daran erinnern, dass es eilt.
Ja, das stimmt. Die Zeit rast!
Sie müssen Laetitia Gorse finden, und zwar schnell!
Ja. Die Eltern überwachen die Erziehung ihrer Tochter streng.
Sie kontrollieren, wohin sie ausgeht, ihre Kontakte.
Dieser Druck ist für eine Jugendliche nur schwer zu ertragen.
Jemand wie Sulian entsprach wohl nicht ihren Vorstellungen.
Die Eltern wurden zu einem Hindernis.
In ihrer Partnerschaft wächst der Frust bis zur Umsetzung in die Tat.
Dank der Morde konnten Sie ihre Beziehung endlich frei von jeder Verpflichtung,
von jeder Hemmung leben.
Aber Sulians Verhaftung hat sie dann wieder um diese Freiheit gebracht.
Doch die Liebe hat nie geendet, und Rache ist die Basis ihrer Beziehung.
Sie haben 19 Jahre lang gewartet,
um sich an Lamarck zu rächen, durch den Mord an Laure Brévin.
Laetitia hat Sulian nie aufgegeben.
Sie waren damals zu zweit und sind es heute noch.
- Frégé kontrolliert sie? - Nein. Es ist etwas anderes.
Es geht zwischen ihnen nicht um Macht, sondern um reine Liebe.
- Da haben sich zwei gefunden. - Aber sie unterscheiden sich.
Die Gewalt von Sulian kommt von einem Gefühl der Verletzlichkeit.
Er glaubt, dass die Welt ihm feindlich gesinnt ist.
Laetitia hingehen treibt ein Gefühl der Unverwundbarkeit.
Die Anderen sind minderwertig und schwach.
Das erklärt die Kaltblütigkeit, mit der sie ihre Mutter umgebracht hat.
Und ihre Freude an der Manipulation.
Der Mord an Laure Brévin, der Rechner, die Mail.
Und der Unfall.
Immer waren sie uns einen Schritt voraus.
Laetitia versteckt sich nicht, das braucht sie nicht. Barbara Cluzel.
Sie ist von Anfang an im Zentrum der Geschichte.
- Barbara Cluzel, sehr erfreut. - Sie hat uns manipuliert.
Chloé, was ist mit Ihnen?
Defibrillator.
Zurück! Achtung!
Achtung!
Ist gut, danke.
Immer noch nichts?
Sie ist noch am Leben, liegt aber immer noch im tiefen Koma.
Ich würde lieber sterben wollen als ewig an einer Maschine zu hängen.
- Du bist manchmal echt knallhart. - Ich bin nun mal so.
- Soll ich nachhause gehen? - Nein. Dass du da bist, tut mir gut.
- Es ist bald überstanden. - Willst du in Berufung gehen?
- Nein, ich hab eine bessere Idee. - Was machst du da?
Armer Hauptkommissar Rocher. Du hast wirklich nichts kapiert.
Schön, stark, mutig, unermüdlich, doch meilenweit davon entfernt
zu schnallen, dass die Lösung direkt vor dir steht.
Oder unter dir lag, um genauer zu sein! Steh auf, los!
Du sollst aufstehen!
- Sag mir, wo Sulian ist! - Ihr habt deine Eltern ermordet?
Wart ihr da schon ein Paar?
Dass ich meine blöden Eltern umbringe, war die beste Idee meines Lebens!
Aber dann kam Lamarck und nahm mir Sulian.
Und dann rächt ihr euch nach 19 Jahren? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn!
- Sag mir, wo er ist. Sag mir, wo er ist! - Wie gesagt, ich weiß es nicht.
Du hörst jetzt auf, mich zu verarschen!
In dem Haus waren überall Blutflecken! Sag mir, wo er ist! Ist er verletzt?
Ich hatte keine Wahl. Er wollte mich töten und ich hab mich verteidigt.
Das stimmt nicht, oder? Du lügst!
Diese Waffe hat ihn umgebracht.
Wir hatten es doch fast geschafft!
Du hattest es fast geschafft!
- Polizei! Keine Bewegung! - Die Waffe weg!
Runter auf die Knie, Hände hinter den Kopf!
Ich werde Ihnen jetzt Handschellen anlegen! Keine Bewegung!
Das war es. Sie wurde verhaftet.
Alles lief genau wie geplant.
Wenn du nicht aufgewacht wärst...
Es wird alles gut.
Aber ich habe es diesmal ganz schön mit der Angst
zu tun gekriegt, und wenn sie nicht gewesen wäre, dann...
- Bravo. - Vielen Dank.
Prost.
- Isabelle! - Wie Isabelle?
- Alle nennen mich Doc, aber ich heiße Isabelle. - Das weiß ich doch.
Aber eigentlich Bérénice.
Überlistet. Ach so, Bérénice, denken Sie dran,
ich schulde Ihnen noch ein Abendessen. - Mit Vergnügen.
Sagen Sie nur, wann.
- Dann morgen Abend? - Sehr gern.
- 20 Uhr? - 20 Uhr.
- Aber keine Leiche zum Dessert. - Nein.
- An gar nichts? - Nein.
Ach, das kann ich mir nicht vorstellen, bist du dir sicher?
- Und wie ich das bin. - Echt, ja?
Ich hab darauf gewartet.
Du meinst, du erinnerst dich überhaupt nicht an so ein Licht
am Ende des Tunnels oder so was? - Nein, da war nur totale Leere,
und dann bin ich mit Barbara Cluzels Bild im Kopf wach geworden.
Also bin ich wohl für die Wissenschaft ein Totalausfall.
Mein Dienstausweis. Den hab ich schon seit Wochen gesucht.
Werfen Sie einen Blick in das Bücherregal, das rote.
Da kommt er. Er kommt!
Müsstest du nicht noch im Kranken- haus zur Beobachtung sein?
Die haben so was in der Art zu mir gesagt.
Du warst ganz schön weit weg.
Es war auch nicht die schönste Zeit meines Lebens.
Nein. Ich habe es dir zu verdanken, dass ich hier bin.
Und Christiane?
Das wird schon schwierig. Dass ich ihr eine Erklärung schuldig bin, weiß ich.
Und mir doch auch. Wegen Mama.
Da irrt sich Christiane. Zwischen ihr und mir war nie was.
Aber warum hast du mir nie erzählt, dass ihr euch vor dem Mord gekannt habt?
Chloé, bitte mich nicht, noch mehr darüber zu erzählen.
Ich höre jedenfalls nicht damit auf. Niemals.
Sie wurde vor 20 Jahren ermordet, und du musstest erst ins Gefängnis,
damit ich erfahre, dass du mir was verschweigst.
Also erzählst du mir alles. Das bist du mir doch schuldig.
Du bist es mir schuldig.
Ich glaube nicht, dass du mir das antust.
Ich glaube, das ist dein Telefon, oder?
Ja, und ich finde es nicht, das macht mich wahnsinnig.
Das Unterbewusstsein will Ihnen was sagen.
Etwas, das Sie wissen, immer gewusst haben, sich aber nicht eingestehen wollen.
Hallo? Hallo?
Mama?
Mama? Mama?
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