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Original subtitles

ANGEL FORCE - DIE KILLERKATZE ZEIGT DIE KRALLEN

Wir haben uns ja eine Ewigkeit nicht gesehen.

Ja, da haben Sie Recht, schön Sie wiederzusehen.

Mit Ihnen und Ihren Leuten habe ich nur gute Erfahrungen gemacht.

Sie sind die Besten.

Das freut mich, mit Ihnen mache ich gerne Geschäfte.

Bei mir bekommen Sie auch immer die beste Qualität.

Und wer pünktlich bezahlt, wird auch bestens bedient.

Das macht uns beide glücklich. - Und hier ist das Geld.

Sehr gut. Also, mein Freund, auf weitere gute Zusammenarbeit.

Und wo ist der Stoff? - Der ist da oben.

Gutes Versteck.

Zufrieden? - Nicht übel.

Das ist eine Falle! Los, weg hier!

Die haben uns verladen! Verschwindet, macht schon!

Her mit der Waffe!

Nicht schießen! Sie können mich verhaften, aber bitte legen Sie mich nicht um!

Das wäre glatter Mord, Miss! Kommen Sie, helfen Sie mir doch auf!

Hier sind zwei Vertreter der Regierung, die Sie zu diesem Erfolg beglückwünschen...

...und sich bei Ihnen bedanken möchten.

Unseren besonderen Dank, Miss Wong. - Ich habe nur meine Pflicht getan.

Wir hoffen, Sie machen so weiter, Miss Wong. - Werde ich.

Der Boss erwartet Sie bereits. - Danke.

Mr Lion. - Herzlich willkommen.

Bitte nehmen Sie Platz.

Was kann ich für Sie tun? - Ich komme gleich zur Sache.

Vor zwei Wochen haben vier asiatische Staaten die Aktion Condor gegründet.

Sie haben doch sicher davon gehört. - Ja, habe ich.

Aber wenn Sie dadurch befürchten, Ihr Geld zu verlieren, dann irren Sie sich.

Mein Auftraggeber befürchtet das allerdings.

Deshalb will er, dass Sie die vier Leute, die dafür verantwortlich sind, beseitigen.

Wir werden Sie gut dafür bezahlen, das versteht sich von selbst.

Das sind zunächst mal 20 Prozent Anzahlung.

Allerdings gibt es dafür eine Bedingung. - Und die wäre?

Es müssen wirklich alle vier sterben.

Wenn auch nur einer überlebt, werden meine Auftraggeber keinen Penny mehr bezahlen...

...sondern die Anzahlung zurückfordern.

Stehen bleiben!

Was habe ich Ihnen denn getan?

Sie glauben, Sie können das Verbrechen ausrotten.

Jetzt rotte ich zunächst Sie aus. Kommen Sie her!

Adieu.

Ein bisschen Angst?

Sie haben alle die Dias gesehen.

Die drei Beamten, die ermordet worden sind, meine Herren...

...sind drei der Initiatoren gewesen, die die Aktion Condor ins Leben gerufen haben.

Das ist doch bemerkenswert.

Interpol hat uns mitgeteilt, dass ein vierter Anschlag verübt werden soll.

Ausgerechnet hier bei uns, in Hongkong.

Du bist noch ziemlich schnell, mein Alter. Du machst es uns schwer.

Ich warne euch. Versucht das lieber nicht wieder, sonst knalle ich euch ab.

Da wäre ich nicht so sicher.

Das ist auch der Grund, warum ich Sie heute hier zusammengerufen habe.

Wir müssen versuchen, den vierten Mord im Interesse der Öffentlichkeit zu verhindern.

Chan, ich weiß nicht, was wir mit der Sache zu tun haben.

Ich bin davon überzeugt, dass Interpol alles unter Kontrolle hat.

Genau das ist der springende Punkt.

Das ist kein Problem der Polizei, sondern ein Problem vier befreundeter Staaten.

Mit anderen Worten, Interpol hat uns um Amtshilfe ersucht.

Soll das vielleicht heißen, dass wir die Arbeit von Interpol machen sollen?

Ganz sicher nicht.

Das FBI hat sich auch in die Ermittlungen eingeschaltet und arbeitet daran.

Es hat herausgefunden, dass die Opfer von einer Gruppe Profikiller ermordet...

...wurden, die offenbar von Drogenbossen in Puerto Rico finanziert wird.

Deshalb schickt die US-Regierung einen FBI-Agenten chinesischer Herkunft hierher.

Sein Name ist Stephen. Er kommt in den nächsten Tagen.

Hallo, Meister des Kung Fu. - Hallo.

Wollen wir eine Runde schwimmen? - Vielleicht später. Mr Smith erwartet dich.

Lass ihn ruhig warten. Du bist viel hübscher als er.

Er ist ziemlich ungeduldig. - Wirklich?

Mr Smith, Ihr Freund Stephen ist hier.

Er soll sich gefälligst zu mir bemühen.

Wenn ich mit dem Ekel fertig bin, komme ich zurück.

Okay, bis gleich.

Guten Morgen, Sir.

Lassen Sie gefälligst die Finger von meiner Sekretärin...

...sonst hätte ich einen hübschen Auftrag für Sie in Äthiopien.

Wie Sie wollen, Sir. Ich habe andere Möglichkeiten.

Aber Sie wollten mir doch nicht nur drohen, stimmt's?

Sehen Sie sich das an.

Sie packen und nehmen das nächste Flugzeug nach Hongkong.

Mr Chan von der dortigen Polizei erwartet Sie.

Muss das denn unbedingt schon heute sein?

Das ist nicht fair, ich habe zwei Verabredungen heute Abend.

Na schön, Hongkong ist immer noch besser als dieses Äthiopien.

Das würde ich aber auch sagen, Stephen.

Ja, aber eines verstehe ich nicht. - Was?

Wieso schaltet Hongkong das FBI ein?

Ich habe keinen Beweis, nur eine Information.

Der Polizeipräsident dort ist ein persönlicher Freund unseres FBI-Chefs.

Und er hat das verfügt. - Und warum ausgerechnet ich?

Obwohl Sie unmöglich sind, mag ich Sie irgendwie.

Weil Sie der einzige Chinese im ganzen FBI sind.

Aber nur aus diesem Grund.

Die Kleine ist niedlich. - Schön, dass sie Ihnen gefällt.

Sie werden bald mehr mit ihr zu tun haben, als Ihnen lieb ist.

Rose Anna Wong.

Wenn Sie mit ihr zusammen arbeiten, spielen Sie nicht wieder den Draufgänger, klar?

Sie haben einen wichtigen Auftrag zu erfüllen. Schnappen Sie diese Killer.

Ich werde sie bestimmt nicht aus den Augen lassen. Gar kein Problem.

Ich hoffe, Sie meinen damit auch die Killerbande.

Sie haben ein uneingeschränktes Spesenkonto.

Ihnen steht unser gesamtes Know-how zur Verfügung.

Tatsächlich?

Sie wissen, dass das streng vertraulich ist.

Niemand darf Einblick in die Akte nehmen.

Alle anderen Details bekommen Sie in Hongkong.

Seien Sie unbesorgt, ich erledige das.

Mama!

Was soll denn das? Kannst du nicht anklopfen?

Sie sollten sich an die Regeln halten, sonst knalle ich Sie eines Tages ab.

Liebe ist nicht verboten. Du bist doch nur eifersüchtig.

Das bin ich nicht. - Lass uns gefälligst allein, Mann.

Bill, dein Telefon klingelt.

Du hast zu tun, also geh ran, und halt dich in Zukunft da raus.

Hallo. Was?

Das haben Sie gut gemacht, wir haben das Geld auf Ihr Konto überwiesen.

Ich danke Ihnen, Boss.

Das vierte Opfer werden Sie erledigen, Bill.

Sicher. Wo werde ich den Kerl finden? - In Hongkong.

Und wer ist es? - Rose Wong.

Wieso ist es so heiß hier drin, funktioniert die Klimaanlage nicht?

Es ist nicht heiß, du schwitzt vor Aufregung, das ist alles.

Seit wann verursacht einer deiner Aufträge bei mir Transpiration?

Das ist Intensitätsschweiß. Ich kenne das sehr gut.

Pferde schwitzen, ich habe höchstens Transpirationsperlen auf der Stirn.

Sieh mal auf die Uhr. Da war doch noch was.

Du hast eine Verabredung mit Onkel Chan. - Zu Onkel Chan komme ich noch früh genug.

Du weißt doch, wie er ist, komm lieber eine Minute zu spät als eine Sekunde zu früh.

Was der liebe Onkel von mir will, das kann ich mir schon denken.

Ich an deiner Stelle wäre viel zu neugierig, als dass ich noch länger warten könnte.

Vor dem Lift wird gerade jemand beklaut.

Das geht uns nichts an, ruf den Sicherheitsdienst.

Die Typen hauen ab!

Nein, Lily, warte, warte doch!

Sie ist unmöglich. - Halt, geben Sie das Portmonee zurück!

Ihr wollt euch also mit mir anlegen.

Okay, das könnt ihr gerne haben. - Hör mal zu, du Blindschleiche...

...an deiner Stelle würde ich den Mund nicht so voll nehmen...

...denn du wirst dich gleich nicht wiedererkennen.

Wirklich? Wer seid ihr eigentlich?

Wir sind von Interpol, Schätzchen. - Das entlockt mir nur ein müdes Lächeln.

Ihr seid Lügner, das sagt mir meine Nasenspitze.

Ihr zwei Knallchargen seid doch nicht von Interpol.

Wir geben keine weiteren Auskünfte. Sie werden jedenfalls hier bleiben.

Was werde ich?

Wirklich, sie ist sehr geschickt. - Sie ist klasse.

Sehr beeindruckend. Sie ist sehr schnell.

Kleine Pause, Jungs. - Verdammt, was ist denn hier los?

Die beiden haben Sie bestohlen, es ist besser, Sie holen sofort die Polizei.

Wir sind von Interpol, sie haben nur ein bisschen trainiert.

Darauf muss man erst mal kommen.

Schluss jetzt, aufhören.

Genug, hört jetzt auf. Ihr könnt abhauen.

Also, Onkel Chan, was soll das, warum lässt du mich immer noch testen?

Entschuldige bitte, Rose, aber du weißt doch, ich kann es nicht lassen.

Ich bin so stolz auf meine Nichte. Ehrlich, du bist großartig.

Onkel Chan, du hast Glück, dass ich nicht mit vollem Einsatz gekämpft habe...

...sonst wären einige deiner Leute jetzt hinüber.

Was ist diesmal wieder schief gelaufen?

Ich habe euch was gefragt. - Das war so, Boss...

...dieser Idiot hat alles vermasselt, weil er zu blöd ist für so einen Job.

Bitte, Boss, Sie wissen, ich bin einer Ihrer besten Männer und...

...ich flehe Sie an, mir eine neue Chance zu geben. Ich werde Sie nicht enttäuschen.

Versager wie euch brauche ich nicht in meiner Organisation.

Wir sind, wo wir sind, weil wir immer Erfolg hatten.

Ihr wisst alle, was mit Männern wie euch passiert.

Ich mache keine Ausnahmen.

In meiner Organisation ist kein Platz für Versager.

Und du merk dir eines, beim nächsten Fehler musst du dran glauben.

Verschwinde!

Was ist, Rose?

Hast du deine Meinung immer noch nicht geändert?

Onkel Chan, schon als ich noch ein kleines Mädchen war...

...hast du genau erkannt, wie ich bin.

Ja, ich erinnere mich. Du hattest einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn...

...und wolltest unbedingt zur Polizei. - Weißt du...

...daran hat sich bis heute nichts geändert.

Ich lasse mich bei meinen Entscheidungen nicht beeinflussen.

Wie dem auch sei, als Vorgesetzter kannst du mir Befehle erteilen...

...aber wir haben einen Vertrag geschlossen.

Dass wir miteinander verwandt sind, hat nichts mit meinem Job zu tun.

Okay, schon gut.

Ich kann es dir offenbar nicht ausreden.

In manchen Dingen bist du eben stur wie dein Vater, meine Liebe.

Nein, das ist keine Sturheit, das sind Prinzipien.

Hier. Das ist für dich.

Das hattest du dir doch aus den USA gewünscht.

Ich habe es besorgt, Rose.

Toll, ich habe gar nicht mehr daran gedacht. Was bin ich dir schuldig?

Nichts, es ist ein Geschenk für meine Lieblingsnichte.

Das kann ich nicht annehmen, das ist doch viel zu teuer.

Du hast deine Prinzipien und ich habe selbstverständlich meine Prinzipien.

Also zier dich nicht und nimm es an als Geschenk deines Onkels.

Wenn das so ist, sage ich herzlichen Dank.

Da ist noch etwas.

Es gibt einen jungen Mann, der wird in nächster Zeit mit dir Kontakt aufnehmen.

Bitte unterstütze ihn. - Das hätte ich mir denken können.

Ein Geschenk von dir hat doch immer noch irgendwo einen Haken.

Nein, es hat mit dem Geschenk nichts zu tun.

Sein Name ist Stephen, er ist FBI-Agent.

Ich möchte, dass ihr beide zusammenarbeitet.

Rose, habt ihr euch ausgesprochen, ist alles in Ordnung?

Das waren vorhin keine Gangster. Onkel Chan hat mich nur getestet.

Ja, und sie hat den Test bestanden.

Wie sieht dein nächster Fall aus? Erzähl doch schon, los.

Du musst dich wieder mit Halunken rumschlagen, stimmt's?

Onkel Chan, wir müssen jetzt leider gehen.

Wir sehen uns sicher in den nächsten Tagen.

Wo müssen wir hin, warum haben wir es so eilig.

Hast du das vergessen, wir sind zu Chus Geburtstagsfeier eingeladen, also komm.

Ja? Wirklich? - Ja doch.

Bitte pass auf dich auf, Rose.

Seit wann gehen wir auf Chus Feiern. - Wir schicken ihm nur Blumen.

Ich verstehe, du wolltest dich nur aus Onkel Chans Klauen befreien.

Haben Sie keine Augen im Kopf? Können Sie nicht sehen, wo Sie hinrennen?

Kennst du diesen schusseligen Kerl? - Entschuldige dich bei ihm, Lily.

Er hat mich doch angerempelt.

Flegel. Komm schon. - Warte.

Du bist manchmal wirklich unmöglich. - Männer muss man so behandeln.

Aber du hättest dich bei ihm entschuldigen müssen.

Lily.

Nelken vielleicht? - Ja.

Sieh mal, ich glaube, du hast Eindruck hinterlassen.

Der Typ will wahrscheinlich auch nur Blumen kaufen. Komm weg hier.

Wenn der mir an die Wäsche will, dann lange ich ihm eine.

Warum regst du dich so auf?

Miss Lily?

Woher kennen Sie meinen Namen?

Wo zum Teufel haben Sie mein Portmonee her?

Sie glauben, ich hätte es gestohlen, nicht wahr?

Haben Sie das nicht?

Sie werden es nicht glauben...

...aber es ist Ihnen beim Zusammenprall aus der Tasche gefallen.

Ich glaube, der Kerl hat ein Auge auf mich geworfen.

Was will er denn von dir?

Gar nichts, er ist ein Kollege und heißt Stephen.

Ist das wahr? Das verändert natürlich die ganze Situation.

Dann will ich nicht länger stören. Ich möchte gerne die Blumen bezahlen.

Ihre Freundin ist nett, aber sie gefallen mir besser.

Sie ist manchmal ein bisschen vorlaut. Sie ist meine Cousine.

Nach den neusten Informationen sind die Killer schon in Hongkong.

Ja, ich weiß.

Sie haben es auf Sie abgesehen.

Auf mich?

Sie sind die Nächste. Sie schweben in großer Gefahr.

Nur keine Angst, ich passe schon auf mich auf.

Alles in Ordnung, Rose?

Hallo? Boss!

Ich gratuliere. Ich muss sagen, ich bin wirklich stolz auf Sie.

Es gibt noch nichts zu gratulieren, Boss.

Ich bin davon überzeugt, dass Sie Ihren Job erfolgreich erledigen werden.

Ich möchte Ihnen da nichts versprechen, Boss.

Ich komme an diese Rose unmöglich ran.

Ach so, das höre ich aber gar nicht gern.

Sie haben den Auftrag, sie umzubringen. Ich verlange, dass Sie das auch tun, Bill.

Aber sicher. - Sie kennen doch unsere Regeln.

Wenn Rose Wong in 48 Stunden noch lebt...

...dann werden Sie leider ein toter Mann sein, Bill.

Ich mache keine Fehler. - Das ist schön.

In 48 Stunden kann man eine Menge erledigen.

Und Sie sind doch einer unserer fähigsten Leute, mein Lieber.

Ich habe verstanden.

Im Gang ist alles ruhig. Ende.

Dieser Kerl ist also der potentielle Killer von Rose.

Sieht beinahe so aus.

Hoffentlich haben wir auch ja nichts übersehen.

Ich habe noch nie etwas übersehen, Onkel Chan.

Aber der Mann sieht doch ziemlich harmlos aus.

Nein, Lily, das ist ein Profikiller, der ist sich seiner Sache ganz sicher.

Wenn ein Profi es auf jemand abgesehen hat, dann trifft er auch.

Sie haben Glück gehabt, Rose.

Mir hat die kugelsichere Weste, die Onkel Chan...

...aus den USA mitgebracht hat, das Leben gerettet.

Um ehrlich zu sein, du musst Stephen danken...

...denn er hat die Weste aus den Staaten mitgebracht.

Aber Ihr Onkel hat sie bestellt. Trotzdem hat Rose Glück gehabt...

...dass er auf ihren Rücken gezielt hat und nicht auf ihren hübschen Kopf.

Dann hätte ihr die Weste nicht viel geholfen.

Darf ich sie mir mal ansehen?

Ich habe einen riesigen Schreck gekriegt, als der Schuss fiel...

...aber zum Glück ist nichts passiert.

Aber trotzdem hat mich der Einschuss umgeworfen.

Bis dahin hatte ich immer geglaubt, die hätten es gar nicht auf mich abgesehen.

Aber jetzt bin ich gewarnt. Ich werde vorsichtiger sein.

Gut.

Kommt her und seht euch das mal an.

Gut, der erste Teil unseres Plans hätte somit funktioniert.

Stephen, danke, dass Sie meine Personalakte ausgetauscht haben.

Nicht der Rede wert, war mir ein Vergnügen.

War mir ein Vergnügen...

Merkst du eigentlich nicht, wie dich dieser Gockel einlullt?

Ich lasse mich gern einlullen. - Ich merke es mir.

Ich finde, es wird jetzt Zeit für Plan B.

Sie haben ja doch noch einen kühlen Kopf behalten. Schön, sehr schön.

Hier spricht Condor.

Hören Sie, hier spricht Condor. - Condor, bitte kommen.

Der Verdächtige verlässt jetzt das Haus. Ende.

Verstanden.

Ein Päckchen Zigaretten bitte.

Welche Marke? - Salem Light.

Sehr gern.

Er ist im Tabakladen. - Wir übernehmen. Ende.

Trinken wir was? - Ja, gerne.

Ich muss mal schnell telefonieren. - Klar.

Moment mal. - Stehen bleiben!

Den schnappen wir uns. - Stehen bleiben!

Condor, der Wagen ist stehen geblieben, was jetzt?

Ich schlage die finale Lösung vor. Ende.

Verstanden.

Nein! Nicht schießen! Bitte nicht!

Waffe weg!

Werfen Sie die Waffe weg.

Sie haben einen Polizisten erschossen.

Außerdem haben Sie jede Menge Vorstrafen, Sie verdammter Mistkerl.

Ich weiß von nichts. Lassen Sie los! Beweisen Sie mir, was Sie mir vorwerfen.

Und ich sage Ihnen noch etwas: Sie haben Rose Wong ermordet.

Ich habe niemanden ermordet.

Ich kannte das Mädchen gar nicht. - Sie haben sie erschossen.

Diesmal lügt er nicht. In meinem Fall haben Sie nicht getroffen.

Ich sage Ihnen auch wieso.

Glücklicherweise sind wir mit kugelsicheren Westen ausgestattet worden.

Vielleicht sollten wir Sie wieder laufen lassen. Das heißt, wenn Rose zustimmt.

Aber dann wird Ihr Boss Sie umlegen.

Sie haben also nur eine Wahl.

Sie arbeiten mit uns zusammen, das ist Ihre einzige Chance.

Wir versuchen nur, Ihnen zu helfen, die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Also?

Wie soll ich Ihnen helfen, ich bin doch auch nur ein kleiner Fisch.

Ich erhalte nur Informationen, die mich betreffen.

Ich weiß nicht einmal, wo das Hauptquartier der Organisation ist.

Das werden wir schon herausfinden, wenn Sie uns dabei helfen.

Also, was ist?

Gut, ich helfe Ihnen. Unter einer Bedingung.

Und die wäre?

Eine neue Identität.

Damit ich später unerkannt untertauchen kann.

Herzlich willkommen. Kommen Sie bitte mit.

Entschuldigen Sie, meine Herren, aber wir müssen Sie durchsuchen.

Die Herren sind meine Gäste, behandelt sie höflich.

Alles klar. Entschuldigen Sie. Bitte nehmen Sie Platz.

Ich habe unseren Vertrag die vier Morde betreffend erfüllt.

Warum sehen Sie so unglücklich aus?

Weil die Meldung über das Ableben von Rose Wong bis heute noch aussteht.

Ihr Tod hat die Polizei ziemlich in Verlegenheit gebracht.

Deshalb halten Sie die Meldung bis jetzt noch zurück.

Die Einzelheiten ihres Ablebens wurden von meinen Männern genau protokolliert.

Wir werden Sie Ihnen in Kürze zukommen lassen, in doppelter Ausfertigung.

Gut. Ich kann Ihnen versichern, dass sich mein Auftraggeber auf Ihr Wort verlässt.

Wir bringen Ihnen den Restbetrag.

Bitte zählen Sie nach.

Nein, das wird nicht nötig sein, glaube ich.

Wir möchten Ihnen heute gerne unser neuestes Produkt vorstellen...

...das wir demnächst anstatt von Kokain auf den internationalen Markt bringen werden.

Ein Produkt, das viel schneller wirkt und im Verkauf billiger sein wird als Kokain.

Interessant, wie heißt es?

Ice!

In seiner Qualität braucht es den Vergleich mit Ihrem Kokain nicht zu scheuen.

In den Staaten ist es bereits auf dem Vormarsch.

Sie könnten damit bald den asiatischen Markt beherrschen.

Das klingt durchaus nach einer lohnenden Investition.

Unauffälliger als Kokain. Ich werde mich rückversichern.

Vielleicht springen meine Partner ja darauf an.

Einverstanden, nehmen Sie sich Zeit, teilen Sie uns Ihre Entscheidung mit.

Sie werden sicher bald von uns hören.

Sie sind ein verlässlicher Partner. - Danke.

Wir haben bisher immer noch keine Vollzugsmeldung von Bill.

Wieso starren Sie mich so an?

Weil Sie ein sehr hübsches Mädchen sind.

Sie sollten sich auf wichtigere Dinge konzentrieren, wie eventuelle Gefahren.

Die lauern über all in meinem Leben.

Damit habe ich nicht gerechnet. Sie haben wohl immer ein Ass im Ärmel.

Ich bin eben sehr vorsichtig. Wir können uns nicht den kleinsten Fehler leisten.

Vor allem jetzt nicht.

Wir haben so was wie eine Zeitbombe im Haus.

Wenn Sie mich fragen, ich glaube nicht, dass wir in Gefahr sind.

Aber ich darf doch wenigstens Angst haben.

Wenn das so ist, dann werde ich noch eine Runde durchs Haus drehen.

Warten Sie, einen Moment...

Sag dem Voyeur, er soll verschwinden!

Ist er weg?

Regen Sie sich ab, ich habe Ihre Gesichtsmaske nicht gesehen.

Er ist weg. Kannst du mir sagen, was das soll?

Ich will nicht, dass mich dieser überhebliche Kerl...

...mit meiner Erfrischungsgesichtsmaske sieht.

Rose! Wo willst du denn hin?

Durch deine Keiferei vergiftest du die ganze Atmosphäre.

Mein Cousinchen wird langsam zum Sensibelchen.

Warum machst du so ein Theater?

Ich möchte wissen, wie du reagierst, wenn dich ein Mann...

...mit einer Gesichtsmaske erwischt, die dich um Jahre älter aussehen lässt.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum du dir dieses Zeug aufs Gesicht schmierst.

Ich möchte eben noch schöner aussehen. Was ist daran nicht zu verstehen?

Ich störe hoffentlich nicht.

Man kann diese Zeitschrift also auch so rum lesen.

Sie sind ein professioneller Killer. Wie wird man so was?

Sagen Sie, gibt es irgendetwas Neues von dem Kerl?

Ich weiß nur, dass wir uns ein Kuckucksei ins Nest gelegt haben.

Wieso wir?

Dieses Kuckucksei haben Sie uns alleine ins Nest gelegt.

Lassen Sie den Quatsch, Lily, da oben sitzt ein Profikiller.

Was Sie nicht sagen, und ich dachte schon, Sie hätten uns einen Entertainer engagiert.

Komikerin, was?

Sie sagt das alles nur, um Sie auf den Arm zu nehmen, Stephen.

Und ich dachte, sie hätte was gegen mich.

Hören Sie, wollen Sie sich etwa mit mir anlegen?

Rose, ich werde mich jetzt in der Stadt mal etwas umhören.

Dann bis später, ihr Süßen.

Was denkst du, Rose, ich meine, ich hätte bei Stephen einen positiven Eindruck...

...hinterlassen, und den werde ich auch noch verstärken.

Du musst dich mal entscheiden, ob du in den Jungen verknallt bist oder nicht.

Wir sollten über das Angebot einmal ernsthaft nachdenken.

Wenn wir Ice in unser Sortiment aufnehmen...

...könnten wir in kürzester Zeit Millionen machen.

Es ist fünfmal billiger als Kokain und unauffälliger zu vertreiben.

Ich halte das für eine ausgezeichnete Investition...

...zumal wir den ganzen asiatischen Markt beherrschen würden.

Ja, der Gedanke fasziniert mich.

Bist du nicht ein bisschen zu gierig. - Was meinst du damit?

In Hongkong gibt es in unsere Branche noch ein paar andere Bosse außer dir und mir.

Willst du die miteinbeziehen? Denkst du, die lassen sich das gefallen?

Ich hab schon von Ice gehört und weiß, dass es schnell wirkt, es macht sofort abhängig.

Aber ich halte es für einen Fehler. Wir sollten bei dem Stoff bleiben...

...den wir bisher vertrieben haben, alles andere ist ein Risiko.

Ich weiß, es ist ein Risiko, aber ich bin dafür, dass wir es eingehen.

Man weiß nur nicht, wie es tatsächlich wirkt.

Kokain schädigt zwar das Nervensystem...

...aber unsere Kunden können Jahre damit leben.

Und sie brauchen mit der Zeit immer mehr von dem Stoff.

Ice dagegen ist etwas anderes.

Die Kunden sterben uns nach wenigen Monaten weg und wir müssen neue suchen.

Nein, wenn du mich fragst, es ist leichter, die alte Kundschaft zu versorgen...

...als ständig neue aufzutreiben.

Wenn wir mit Ice dealen, schlachten wir sozusagen die Gans, die goldene Eier legt.

Ich finde, wir sollten bei Kokain bleiben.

Warte, neue Kunden zu finden ist keine Schwierigkeit, wir verkaufen das Zeug...

...und die Junkies rennen uns die Türen ein, in zwei Jahren sind wir stinkreich.

Ich bin dafür, dass wir bei der alten Ware bleiben.

Reich werden wir auch so.

Die Geschäfte gehen doch jetzt ohne Zwischenfälle sehr gut.

Du kannst mir gerne ein bisschen bei meinen Nebengeschäften helfen...

...wenn du mit Koks nicht genug verdienst. - Sicher nicht!

Ich habe genug Nebeneinkünfte mit meinen Killerkommandos.

Was glaubst du eigentlich?! Bist du verrückt, oder was?!

Du und deine Profikiller seid doch ein Auslaufmodell.

Was willst du damit sagen?

Das weißt du doch ganz genau, mein Lieber. Falls nicht, werde ich es dir gerne sagen.

Rose Wong ist nicht tot, sie ist nicht mal verletzt.

Sie wohnt sogar zusammen mit deinem bezahlten Killer.

Du wirst demnächst das hübsche Sümmchen an die Amis zurückzahlen müssen.

Und so was wie du lehnt es ab, mit mir zusammenzuarbeiten...

...weil er dem großen Geld nachjagt. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Du kannst dir jetzt überlegen, was du tust.

Bruder, willst du ein bisschen Geld verdienen?

Bist du vielleicht ein Bulle? - Ja.

Wer ist der größte Drogendealer in Hongkong?

Lion. - Lion.

So viel ich weiß, gibt es nur zwei in Hongkong.

Und einer von den beiden Schweinen ist Lion.

Wer ist dann der andere?

Das weiß ich nicht. Aber ich kann es rauskriegen.

Hier eine Anzahlung.

Hallo?

Moment. Hast du gesagt, wer dran ist?

Nein, Rose, ich konnte nichts sagen.

Lily, du hast unseren Plan kaputt gemacht!

Tut mir leid.

Was sollen wir denn jetzt machen?

Nein, ich verrate die Gruppe nicht.

Ich erfülle auftragsgemäß meine Mission.

Ganz egal, ich habe nur noch eine Chance.

Wenn Rose stirbt, dann kann ich leben.

Ich werde mich an den Plan halten.

Rose Wong muss sterben.

Iss die Chips nicht hier drin, du weißt, das nervt mich.

Ich hoffe nur, dass mein Atmen der Gnädigsten nicht den Verstand raubt.

Jetzt wäre ich fast erstickt.

Lily, ich habe dir gesagt, du sollst das Zeug nicht essen. Quälgeist.

Lasst das! Lasst mich in Ruhe!

Hört auf damit! Hört doch endlich auf!

Da siehst du es, Rose, Männer sind wirklich unberechenbar.

Und was jetzt? - Schnapp dir den Mistkerl.

Endlich.

Was geht denn hier vor? - Das erzähle ich dir später.

Mach mich erst mal los. Ich habe mit den Mädchen noch eine Rechnung offen.

Lin! Was hast du denn vor? Nein, tu es nicht. Tu es nicht.

Rose! Lily!

Seid ihr verletzt?

So sind die Männer, lassen zwei hilflose Frauen mit einem Heer von Killern allein.

Was soll das heißen? - Was das heißen soll?!

Dass wir beinahe draufgegangen wären.

Hört doch endlich auf zu streiten, unsere Geisel ist tot.

Überlegen wir lieber, was wir als nächstes tun.

Also Chan, Sie erinnern sich doch sicher noch an all das...

...was wir im Ausschuss beschlossen haben.

Ja, sicher. Wir hatten uns auf Geheimhaltung geeinigt.

Und dass wir für unsere internationalen Kollegen verantwortlich sind.

Es tut mir leid. - Ganz richtig.

Und nach den letzten Ereignissen haben Sie nichts weiter zu sagen?

Das beruhigt mich doch. Aber was soll ich meinen Vorgesetzten sagen?

Wie erkläre ich das der Presse? - Sir.

Das muss man nur richtig formulieren. Ich meine, man muss die richtigen Worte finden.

Zum Beispiel, Sie geben irgendwann eine Erklärung ab, wie wäre denn das?

Bitte?! - Lass mich doch mal.

Mann muss nur die richtigen Worte finden für diese Presseheinis.

Hören Sie, Sir, in Anbetracht dessen, was passiert ist...

...sollten alle Polizeieinheiten miteinander kooperieren.

Wir bilden ein bilaterales Team.

Ich kann diesen Vorschlag nur unterstützen...

...wenn man bedenkt, wie viele Tote es gab.

Sagen Sie das einfach in der Pressekonferenz.

Das wäre eine Erklärung für die Presse, aber wie soll es dann weitergehen?

Es wird gefragt werden, was aus meinen Versprechen geworden ist.

Commissioner, wie wäre es, wenn Sie einfach behaupten, dass wir...

...wegen der laufenden Recherchen und um den Erfolg nicht zu gefährden...

...im Augenblick in der Öffentlichkeit keinerlei Erklärungen abgeben können.

Sehr gut, das hilft uns allerdings nur fürs Erste, Rose, und weiter?

Binnen weniger Tage werde ich und Sie natürlich auch...

...gegenüber der Öffentlichkeit, und das ist leider Gesetz...

...bestimmt Ross und Reiter nennen müssen.

Von heute an werden die eingeteilten Einheiten der Polizei von Hongkong...

...sowie Interpol und das FBI...

...nichts mehr ohne einander unternehmen. Und daran haben sich alle zu halten.

Commissioner. - Richtig, der Plan.

Sie sind noch immer Ziel des nächsten Anschlags...

...und wir sind verantwortlich für Ihre Sicherheit.

Commissioner, entschuldigen Sie, ich brauche keine Hilfe.

Hören Sie, Miss Wong, Sie haben keine andere Wahl, wir werden Sie beschützen.

Sir, wenn Sie mich ohne meine Einwilligung polizeilich überwachen...

...verletzen Sie meine Persönlichkeitsrechte und das ist ungesetzlich.

Ja, ungesetzlich. Aber machen Sie sich keine Sorgen...

...schließlich sind Stephen und ich ja auch noch da.

Ich verspreche Ihnen, Sir, und das sage ich hier vor Zeugen...

...dass ich Sie selbstverständlich über alle Schritte, die ich unternehme...

...ständig auf dem Laufenden halten werde, Sir.

Commissioner, ich werde ständig in ihrer Nähe sein.

Und wenn Sie Hilfe braucht, dann bekommt sie sie.

Ja, und vergessen Sie bitte nicht, Sir, ich bin auch noch da.

Du kennst mich, sag ihm, dass du es akzeptierst.

Wenn Sie Hilfe brauchen, dann melden Sie sich bitte sofort.

Ja, ich danke Ihnen, Sir. - Und Sie halten sich an die Gesetze.

Natürlich, das ist doch selbstverständlich.

Alles Gute, ich verlasse mich auf Sie.

VIER SCHWERVERLETZTE NACH SCHIESSEREI INS KRANKENHAUS EINGELIEFERT.

Entschuldigen Sie, Boss, die Ausländer sind wieder hier.

Herzlich willkommen. Ich freue mich, Sie wiederzusehen.

Was kann ich für Sie tun?

Sie haben uns die ganze Zeit beschissen, Lion!

Sie können doch garantiert wie jeder Mensch Zeitung lesen, oder etwa nicht?

Was da steht, ist eine Lüge. Ich schwöre es Ihnen.

Ich glaube Ihnen kein Wort, Lion, diese Rose Wong ist nicht tot.

Natürlich nicht. - Sie haben uns verarscht.

Na schön, ich wurde falsch informiert.

Aber ich werde es wieder gutmachen. - Wie denn?

Wir wollen unser Geld zurück, und zwar jeden verdammten Cent, Lion!

Sie bekommen, was Sie wollen. Lin, komm her!

Passen Sie jetzt genau auf.

So werden bei uns Versager bestraft.

Das ändert doch nichts an den Tatsachen.

Sie haben von uns einen Haufen Geld kassiert, Lion!

Und dieses Geld wollen wir jetzt zurückhaben.

Sitzen bleiben!

Du dreckiger Bastard. - Sprich dich ruhig aus.

Mit Leuten wie dir diskutiere ich nicht.

Du verdammter Vollidiot!

Boss, was machen wir mit dem da?

Lasst ihn laufen, dann kann er seinem Boss erzählen, was er hier gesehen hat.

Verpiss dich.

Erzähl deinem Chef, dass ich seinen Auftrag erledigen werde.

Ich sage es zum letzten Mal.

Es darf keine Fehler mehr geben, sonst ist das euer Todesurteil.

Lions Leute stehen vor dem Krankenhaus.

Hallo, Doktor.

Sie schlafen im Dienst, vielleicht brauchen Sie eine Erfrischung.

Gehen Sie doch auf einen Sprung in die Kantine.

Das wäre schön Doktor, aber ich darf leider meinen Posten nicht verlassen.

Es ist auch richtig, aber ich muss sowieso nach dem Patienten sehen.

Holen Sie sich ruhig einen Kaffee. - Wenn Sie hier bleiben.

Danke, Doktor. Es dauert nicht lang.

Doktor, was machen Sie denn noch hier?

Ich habe Nachtdienst und wollte mal nach dem Patienten sehen.

Ist der Zustand des Patienten stabil?

Ja, ich habe ihm vorhin ein Injektion gegeben, damit er durchschläft.

Das ist sehr gut.

Doktor, ich bin schon seit Stunden auf den Beinen.

Meinen Sie, ich könnte mal schnell auf einen Kaffee in die Kantine verschwinden?

Es dauert bestimmt nicht lange. - Selbstverständlich.

Ich bleibe so lange bei dem Patienten.

Ich bin gleich wieder da.

Es ist nicht nötig, dass Sie ihn noch mal umbringen.

Aber was ich hier drin habe, genügt als Beweis.

Der Kerl ist leider abgehauen.

Ich habe verstanden. Ich passe hier draußen auf.

Was ist schief gelaufen? - Lass uns abhauen!

Mist.

Wieso ist nur ein einziger Polizist in der Nähe?

Verzeihung.

Volltreffer. - Aber der Wagen ist leer.

Sie scheinen unverletzt zu sein.

Boss, man hat uns im Krankenhaus eine Falle gestellt.

Bill war bereits tot. Die Polizei hatte schon auf uns gewartet.

Wo seid ihr jetzt? In Sicherheit?

Ja, in der konspirativen Wohnung Nr. 4.

Bleibt dort, bis ich euch abholen lasse. - In Ordnung.

Was hat der Boss gesagt?

Geht alles klar, er wird uns hier abholen lassen.

Hast du vergessen, womit er uns gedroht hat?

Aber wir... - Nein. Er wird uns umbringen.

Wir müssen ganz schnell verschwinden, sonst sind wir beide tot.

Nein, ich glaube nicht, dass er uns tötet.

Wir gehören doch zu seinen besten Leuten. - Du irrst dich.

Wer nicht funktioniert, wird aus dem Weg geräumt.

Dann sag mir bitte, was wir tun sollen. - Wir müssen ganz schnell hier weg.

Wenn er uns erwischt, ist es aus mit uns. - Aber wo sollen wir denn hin?

Die finden uns doch überall. Wir werden den Rest unseres Lebens wie Tiere hausen.

Vor denen sind wir nirgendwo sicher. - Du darfst nicht alles so schwarz sehen.

Verdammt, mir wird schon was einfallen. Noch sind wir am Leben, Lin.

Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren. Vielleicht können wir ihn überlisten.

Wenn wir in Ruhe mit ihm reden, wird er uns vielleicht noch eine Chance geben.

Schließlich haben wir bis jetzt alle seine Aufträge mit Erfolg erledigt.

Dreh dich um und sag auch mal was!

Du darfst nicht sterben! Bitte nicht! Stirb nicht!

Hallo, Lin.

Warum willst du mich umbringen?

Was soll der Quatsch? Ich will dich nicht töten. Ich bin hier, um dich zu retten!

Warum solltest du mich retten wollen? Du hast doch meinen Freund erschossen.

Drück ab, dann hast du es hinter dir. - Was, es hat ihn erwischt?

Frag nicht so scheinheilig.

Du hast ihn erschossen, obwohl du einer seiner besten Freunde gewesen bist.

Lauf weg, schnell.

Sergeant, bringen Sie mir die Akte Lin Hu, aber ein bisschen plötzlich.

Ja, Sir.

Wir teilen uns am besten auf.

Lin, Rose und Lily gehen über den Parkplatz...

...unterstützt von Stephen und den Spezialeinheiten. Der Rest kommt mit mir.

Sind Sie einverstanden?

Uhrenvergleich.

Also dann, viel Glück.

Abfahren!

Lin, komm zurück! - Lass sie doch laufen, komm endlich!

Boss, meiner Meinung nach sollten wir jetzt von hier verschwinden.

Noch nicht. Erst will ich diese Verräterin.

Schnappt sie und bringt sie mir lebend. - Ja, Boss.

Schnappt euch Lin.

Warum bist du auf die andere Seite gewechselt, Lin?

Das fragst du noch, nach allem, was du mir angetan hast.

Wieso hast du befohlen, mich zu töten? - Das habe ich nicht.

Ich habe befohlen, dich zu schonen. - Nein, du lügst.

Ich glaube nichts von dem, was du sagst.

Na schön, dann geht's dir jetzt wie den Bullen.

Lily, beweg dich nicht!

Weg hier! - Ich gebe Ihnen Feuerschutz.

Ist sie schwer verletzt?

Bringen wir sie rein.

Schieß doch!

Rose, setz dich doch hin.

Komm her.

Mach dir keine Gedanken, sie wird wieder gesund werden.

Willst du was trinken? Ich hole dir gerne was.

Oder hast du Hunger?

Ich mache mir solche Vorwürfe, dass ich Lily da mit reingezogen habe.

Sie hat es doch so gewollt.

Stephen, ich glaube, dass du mir nicht die Wahrheit sagst.

Ich denke, dass du mir etwas verheimlichst.

Solltest du nicht endlich darüber reden?

Willst du alles wissen?

Also hör zu... - Stephen!

Hallo, Onkel. - Mr Chan.

Hallo. Ich habe es gerade erst erfahren.

Wie geht es unserer Lily? - Sie wurde operiert.

Ich habe ihr hundertmal gesagt, sie soll die Finger von solchen Abenteuern lassen.

Doktor, wie geht es Lily Wong?

Das Mädchen hat eine sehr starke Konstitution und das ist sehr gut.

Wird sie wieder gesund?

Sie ist bei Bewusstsein, ich bin sicher, sie ist bald wieder auf den Beinen.

Mein Gott, Lily, wie geht es dir?

Es ist mir schon mal besser gegangen, Rose, aber es wird schon wieder.

Hör zu, wichtig ist jetzt vor allem, dass du wieder gesund wirst.

Ihr seht, nicht mal der Teufel will mich haben.

Ich bleibe euch also noch erhalten.

Zum Glück hast du deinen Humor noch nicht verloren.

Entschuldigung, ich muss mal telefonieren.

Rose, sag mal, hat Stephen irgendetwas Neues erfahren?

Er hat mir nichts gesagt, er will darüber mit niemandem sprechen.

Ich habe den Eindruck, er ist nicht ganz ehrlich.

Es gibt etwas, was er uns verschweigt.

Wir dürfen die Patientin nicht überanstrengen.

Schwester, bitte, lassen Sie meine Cousine noch etwas hier.

Ich möchte mit ihr noch über etwas reden.

Falls ich hier nicht mehr rauskomme.

Gut, aber nicht zu lange.

Ich werde doch lieber gehen, du brauchst deine Ruhe.

Rose, ich glaube, ich habe dir das Leben manchmal ziemlich schwer gemacht.

Aber ich habe dich wahnsinnig gern.

Weißt du, du bist für mich wie eine Schwester.

Du hättest bestimmt sehr gelitten, wenn ich draufgegangen wäre.

Aber was mir ernsthaft Sorgen macht, ist, wie mein Gesicht jetzt aussieht.

Ich bin bestimmt schrecklich entstellt. Bitte gib mir einen Spiegel.

Du siehst toll aus.

So, die Besuchszeit ist zu Ende. - Ja, wir gehen schon.

Sir, ich muss jetzt dringend weg.

Werde schnell wieder gesund.

Also ich gehe dann auch.

Wiedersehen.

Hallo. Was gibt's Neues?

Ich habe mich unter den Junkies mal ein bisschen umgehört.

Kommen Sie mit.

Was auch immer dieser Idiot herausgefunden hat...

...bringt ihn zum Schweigen. - Verstanden.

Wer sind die? - Ich habe sie noch nie gesehen.

Hältst du noch durch?

Ein Interpolausweis. - Was läuft hier eigentlich ab?

Erzähle ich dir später.

Ich befürchte, du wirst dem Jungen hier kaum helfen können.

Wäre es nicht besser, wir bringen ihn ins Krankenhaus?

Er muss zu Bewusstsein kommen, ich habe mit ihm zu reden.

Ich habe keine Zeit, ihn ins Krankenhaus zu bringen.

Es gibt einen Verräter unter uns.

Warum erzählst du mir nicht endlich alles, was du weißt?

Ich habe dich für den Verräter gehalten.

Mein Spezialauftrag ist streng vertraulich.

Es weiß niemand davon, nicht einmal dein Onkel Chan.

Und er darf auch nichts davon erfahren.

Das verstehe ich nicht. Wieso?

Also, es ist etwa zehn Jahre her.

Damals hat das FBI einen Drogendealer observiert, der Chang Kwong hieß und...

...der ständig zwischen dem Goldenen Dreieck und Kolumbien unterwegs war.

Dann wurde bekannt, vor sechs Jahren etwa, Chang sei durch eine Bombe getötet worden.

Man hat seine Leiche nie gefunden.

Nur ein paar persönliche Sachen von ihm.

Das FBI bekam nie eine Bestätigung dafür, dass Chang Kwong wirklich tot sei.

Also kann man davon ausgehen, dass dieser Mr Chang noch am Leben ist.

Und dass er weiter im Drogengeschäft ist, nur unter einem anderen Namen.

Nein...

Dieser Chang Kwong ist nicht mein Onkel. Das ist unmöglich.

Na ja, dein Onkel Chan hat eine weiße Weste.

Dennoch ist in seinem Leben einiges merkwürdig.

Von ungefähr 1977 bis 1984 war Onkel Chan viel auf Reisen.

Ab 1984 ist er nur noch in Hongkong gewesen.

Aber diese vielen Reisen haben doch einen Grund gehabt.

Was hat Mr Chan unterwegs gemacht? Warum ist er danach nicht mehr verreist?

Wieso blüht der Drogenhandel seitdem hier auf?

Das sagt doch aber gar nichts aus.

Gut, beleuchten wir doch mal die letzten Tage.

Woher wusste Lion immer, wo du bist?

Im Blumenladen, in der Villa. Denk doch mal darüber nach.

Weil dein Onkel ihm die Informationen liefert.

Sieh her. Chang Kwong ist identisch mit deinem Onkel Chan.

Rose, ich weiß, du liebst Onkel Chan.

Es ist hart.

Denke in Ruhe über alles nach. Ich rufe dich an.

Was ist mit dem jungen Mann da? Was hast du ihm vorhin gespritzt?

Ein Narkotikum, damit er schlafen kann.

Ich rufe nachher eine Ambulanz. Glaubst du, ich will ihn umbringen?

Fahr jetzt nach Hause, ich rufe dich an.

Gute Nacht. - Gute Nacht, Rose.

Pass auf dich auf. - Mache ich.

Hey! Hey!

Mr Chan, unser Auftraggeber erwartet eine positive Nachricht von Ihnen...

...sonst kündigt er den Vertrag.

Machen Sie sich keine Sorgen, ich bekomme das alles wieder in den Griff.

Man kann sich immer auf mich verlassen.

Das wollen wir auch hoffen. Lion wird ja immerhin von der Polizei gesucht.

Das bedeutet schon eine Menge Ärger. Es muss Ihnen schnell etwas einfallen.

Guten Abend, Mr Chan. - Hallo, was führt Sie so spät hierher?

Kommen Sie doch rein.

Treten Sie näher, nehmen Sie Platz.

Mr Chan, ich habe etwas über Sie herausgefunden.

Interessiert Sie auch, was?

Da bin ich aber neugierig, Stephen.

Natürlich interessiert es mich, was Sie herausgefunden haben.

Dann hören Sie jetzt genau zu.

Ich weiß, wer die ganzen Mordaufträge erteilt hat.

Es ist der Kerl, der das Drogengeschäft regelt.

Tatsächlich? Das ist wirklich eine tolle Neuigkeit.

Und das ist noch nicht alles.

Der Drahtzieher ist ein Mann, der bei der Polizei arbeitet.

Eine äußerst delikate Angelegenheit.

Wie wäre es, wenn Sie sagen, um wen es sich handelt?

Wollen Sie vielleicht einen Drink?

Stephen, spannen Sie mich nicht auf die Folter.

Sagen Sie mir, wer von meinen Leuten dieser Kerl ist.

Mr Chan, wissen Sie es wirklich nicht? - Nein, wer ist es?

Unser Freund Lion hatte einen Informanten. - Das sagten Sie schon.

Jetzt sagen Sie mir endlich, wie dieser Informant heißt.

Nur nicht nervös werden.

Sie wissen doch sicher genau, von welchem Informanten ich rede.

Woher sollte ich?

Mr Chan, Ihr Telefon läutet.

Ja, hallo, hier ist Chan. - Guten Abend, Mr Chan.

Commissioner. - Entschuldigen Sie die späte Störung.

Aber ich habe einige Neuigkeiten im Fall. - Was denn für Neuigkeiten?

Stephen ist unterwegs, um den Kerl zu verhaften...

...der Lion jahrelang Informationen aus dem Polizeipräsidium geliefert hat.

Mr Chan, er wollte auch zu Ihnen.

Ist er zufällig da? - Ja, er steht neben mir. Einen Moment.

Danke. Ja?

Wie hat er denn auf Ihre Anspielungen reagiert?

Fabelhaft. - Wir wünschen Ihnen viel Glück.

Mr Chan, ich muss jetzt gehen, ich habe noch was zu erledigen.

Natürlich. - Auf Wiedersehen.

Fast hätte ich es vergessen...

Den hier habe ich gefunden. Er gehört einem von Ihren Leuten.

Haben Sie das gehört, meine Herren? Mir wird dieser Stephen langsam zu gefährlich.

Ich werde jetzt sehr schnell handeln müssen.

Aber Sie können Ihrem Auftraggeber sagen...

...dass ich in allen Punkten unsere Abmachung einhalten werde.

Allerdings möchte ich auch von Ihnen in Zukunft etwas mehr Unterstützung erfahren.

Unser Auftraggeber hat Sie überdurchschnittlich gut bezahlt, Mr Chan.

Erfüllen Sie jetzt bitte auch Ihren Teil der Abmachung zu seiner Zufriedenheit.

Ich werde tun, was ich kann.

Was ist, habt ihr was gehört?

Ich bin wie vor den Kopf gestoßen, Stephen, Ihr Verdacht war richtig.

Wir müssen unverzüglich handeln.

Halt, Mr Chan, ich habe Anweisung, Sie nicht durchzulassen, Sir.

Gibt es irgendeine Begründung dafür?

Ich bin nicht befugt, etwas zu sagen.

Ich bin mit ihm zusammen gekommen und er ist ein Kunde.

Gibt es ein Problem? - Natürlich nicht, Sir.

Sie können beide reinkommen.

Hör zu, Lion, du hältst dich nicht an die Verabredungen.

Wir sind immer noch Partner.

Chan, du bist ein seniler, engstirniger alter Kerl.

Du kannst mich ruhig beleidigen.

Aber hier geht es um Mr Michael, Lion.

Wir sind ihm noch was schuldig. - Du bist ihm was schuldig.

Ich halte mich da raus. - So einfach ist das leider nicht.

Warten wir noch ab. - Vielleicht erfahren wir noch was.

Dass diese Rose Wong noch unter uns weilt...

...ist doch einzig und allein deiner Unfähigkeit zuzuschreiben...

...weil sie deine Nichte ist. Du hast ihren Mord verhindert.

Wenn es so wäre, dann frage ich mich nur eines...

...wo waren denn deine Killer, die sind doch so fabelhaft?

Vielleicht wolltest du mich nur elegant loswerden.

Wenn ich dich alten Trottel loswerden wollte, dann wärest du jetzt nicht hier.

Du weißt, ich mache keine Umstände, vor allem mit Versagern wie dir.

Also erkläre es uns. - Was soll ich erklären?

Willst du, dass Mr Michael alles erfährt? Wie du unsere Auftraggeber betrügst.

Wie du deine Leute an die Polizei verrätst. Soll ich das alles erzählen?

Wo ist denn der Commissioner? Wo bleibt er so lange?

Er hat gesagt, dass er uns hier treffen wird. Vielleicht wurde er aufgehalten.

Du unterstellst mir, ich arbeite mit der Polizei zusammen?! Du bist doch der Bulle!

Lasst die Pistolen stecken!

Es war ein Fehler, all die Jahre mit dir zusammenzuarbeiten.

Du bist nichts weiter als ein kleiner Krimineller, die fehlt jegliches Format.

Deshalb wirst du Mr Michael jetzt erklären...

...wie sein Kollege gestorben ist, und warum du ihn erstochen hast.

Anschließend werde ich dich erschießen und übernehme deine Organisation.

Du wirst mich also jetzt erschießen.

Und du glaubst wirklich, meine Leute werden das zulassen?

Das werden wir ja sehen, Lion. - Jetzt reicht es.

Sie bedrohen den falschen Mann.

Lion erscheint mir in dieser Auseinandersetzung als der ehrlichere Mann.

Sie sollten sich zurückhalten, Mr Chan, wenn Sie das hier überleben wollen.

Aber Lion war es, der Ihren Kollegen getötet hat.

Wie können Sie einem solchen Mann vertrauen?

Es tut mir leid, Sie zu enttäuschen, aber das hat nichts mit mir zu tun.

Ich bin mein eigener Unternehmer und Mr Lion ist ab jetzt mein neuer Partner.

Also, Onkelchen, das war es jetzt ja wohl.

Wir werden uns besser verabschieden. - Dreckskerl!

Es wird Zeit, dass in der Szene wieder Ruhe einkehrt.

Für dich ist da leider kein Platz, du Versager!

Hilf mir, Rose. Hilfe. Hilf mir doch.

Schnappt sie!

Keine Bewegung! Waffe her!

Das wäre es dann, Miss Wong.

Weißt du schon, dass Lily bald entlassen wird?

Hoffentlich nicht, dann kriege ich wieder eine aufs Ohr.

Du fliegst doch nächste Woche zurück in die Staaten.

Wäre es nicht schön, wenn du dich vorher mit ihr versöhnen würdest?

Ich sage es ihr am besten durch die Blume.

Und sag noch ein paar charmante Worte zu ihr...

...und du wirst sehen, wie nett sie auf dich reagiert.

In Ordnung, auf deine Verantwortung. - Gut.

Hallo, Lily.

Hallo, du exotische Schönheit.

Was schnüffelst du hier rum?

Was soll ich denn jetzt sagen?

Was gibt es denn da zu flüstern?

Willst du die nackte Wahrheit hören? - Wenn sie mir gefällt.

Das kann ich dir nicht garantieren, du bist nämlich potthässlich!

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