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2012 - Das Jahr Null (2009) dTV - rbb - 21. Dezember 2012
Wo hast du den Kodex versteckt?
Erst will ich mit meinen Enkeln reden.
Jetzt verliere ich aber die Geduld.
Wenn du mich umbringst, findest du den Kodex nie.
Bis bald.
Wer war das? - Ein Javier.
Er sagt, er weiß, wer Opa gekidnappt hat.
Er hat den Entführer gerade in Palenque gesehen.
Check mal, wann der nächste Flieger geht.
Das muss mein Vater erfahren. - Ich trau ihm nicht mehr.
Masha, warte. - Ich hab den liebsten Vater der Welt.
Aber du musst zugeben, dass er sich verdächtig benimmt.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass er deinen Opa entführt hat.
Das ist ja das Tagebuch.
Du hast mich angelogen. - Beruhige dich.
Hidde und Twan hatten recht. Du hast alles vermasselt.
Sehr geschickt, dich auf dem Balkon auszusperren.
Das war Masha. Sie ist auf dem Weg nach Mexiko.
Was machst du hier? - Das solltest du mitnehmen. - Das Tagebuch.
Jetzt wissen wir, wo der Kodex ist. - Ich will nur meinen Opa finden.
Am 21. Dezember 2012 endet der Maya-Kalender.
Bedeutet dies das Ende oder steht es für einen neuen Anfang?
Die Maya haben die Antwort aufgeschrieben,
in einem geheimen Kodex.
2012 - Das Jahr Null S01E11 - Auf der Suche nach Opa
Hidde und Felix auf dem Weg nach Mexiko?
Was soll ich Felix' Eltern sagen?
Mach dir lieber Sorgen um Opa. - Das mache ich. - Wir auch.
Tut mir leid.
Ich kümmere mich darum, dass die beiden in Mexiko abgeholt werden.
Sie halten sich raus. - Twan, er tut sein Bestes, um uns zu helfen.
Ja? Und warum hat er uns das mit dem Tagebuch verheimlicht?
Was für ein Tagebuch? - Peter ist dadurch in Schwierigkeiten.
Ich will nicht, dass sie da auch reingezogen werden.
Handyklingeln
Meyer. - Herr Meyer, wir haben einen gemeinsamen Bekannten,
über den wir uns unterhalten sollten: Peter Hellinga.
Ich bin beschäftigt. Ich rufe so schnell wie möglich zurück.
Wer war das? - Jemand aus der Firma.
Ja, klar. - Masha, ich hab Fehler gemacht.
Aber das ist kein Grund, dich so unverschämt aufzuführen.
Peter wird gefunden. Bald ist dieser Spuk vorbei.
Vom wem wirst du abgeholt? - Von Javier, dem Führer von Opa.
Wie sieht der aus? - Für mich sehen alle Mexikaner gleich aus.
Hidde, Felix? - Si. - Javier.
Hidde. - Felix.
Hast du meinen Großvater gefunden? - Nein. Ich muss euch was zeigen.
Pien, ich hab gleich ne wichtige Besprechung, da muss ich hin.
Ruf mich an, wenn was ist.
Chris?
Was für ein Tagebuch ist das?
Das hatten die Kinder in der Bibliothek gefunden.
Eine vage Geschichte über einen Maya-Kodex. - Und?
Hidde und Twan dachten,
dein Vater hätte es für seine Expedition benutzt.
Dass er es braucht, um den Kodex zu finden.
Das ist Unsinn. - Warum?
Ich hab das Buch weggenommen.
Es sind nur Zeichnungen und ein Reisebericht drin.
Aber warum hast du es dann getan?
Pien, die Kinder waren besessen von dem Buch.
Ich mach mir Sorgen. - Hättest du dich lieber um meinen Vater gesorgt.
Das werfe ich mir auch vor.
Aber du kannst mir glauben, ich hatte keine Ahnung.
Sie hatten recht, und ich hab ihnen nicht geglaubt.
Sie haben geahnt, dass etwas Schreckliches passiert.
Es tut mir leid. - Lass mich bitte.
Na schön. Ich ruf dich heute Nachmittag an. Machs gut.
Moversa. Deshalb hast du meinen Großvater entführt?
Er hat doch nichts mit dieser Firma zu tun. - Doch.
Und zwar?
Hätte Don Pedro den Kodex gefunden, wäre das Projekt abgelehnt worden.
Mein Vater hat mir das erklärt.
Wenn ein bedeutender archäologischer Fund gemacht wird,
kriegt man an diesem Ort keine Baugenehmigung mehr.
Findet mein Opa den Kodex, verliert Moversa die Bohrrechte? - Genau.
Als Don Pedro erfolgreich war... - ...hast du ihn entführt.
Es sollte nur für ein paar Wochen sein,
bis die Verträge unter Dach und Fach sind.
Aber dann hatte ich Mitleid mit ihm.
Ich wollte ihn freilassen, aber es war zu spät.
Ich bin Emilio bis in die Stadt gefolgt.
Aber dann habe ich ihn aus den Augen verloren.
Dann suchen wir jetzt nach ihm.
Was ich sagen will, Frau Nachtigall, ist,
dass wir Ihnen nicht mehr glauben.
Sie haben uns den Kodex versprochen und ihn nicht geliefert.
Noch nicht. Wir haben Hellinga in unserer Gewalt...
Wir haben Ihnen einen stattlichen Vorschuss gezahlt.
Diesen Betrag wollen wir zurück. - Binnen 48 h.
Aber das ist nicht Ihre Ernst. Ich habe auch Ausgaben gehabt.
Das ist nicht unser Problem.
Sehen Sie zu, dass wir das Geld bekommen.
Mein Vater hat was zu verheimlichen.
Das sagen wir die ganze Zeit schon. Du wolltest ja nicht auf uns hören.
Ich hab ihm vertraut. Er ist mein Vater.
Was macht er beruflich? Er ist Jurist, oder? - Ja.
Ich weiß, dass er für eine Ölgesellschaft arbeitet, Moversa.
Moversa?
Hier.
Die war in der Tasche von meinem Opa.
Das ist das Firmenlogo. - Ja, und das sein Chef.
Was steht da? - Ich glaube, es geht um Ölbohrungen rund um Xcalchun.
Dort ist mein Opa auch.
In der Tasche von meinem Vater
waren Dokumente über irgendwelche Bohrungen in dem Gebiet.
Denkst du, das hängt zusammen? - Der Typ kann uns bestimmt mehr erzählen.
Das wird er nicht. - Nicht, wenn wir fragen, nein.
Frau Nachtigall?
Herr Meyer.
Wo ist Peter Hellinga?
Eine interessante Frage. Wo ist Peter Hellinga?
Da müsste ich kurz nachdenken.
Nein, ich weiß es nicht.
Aber vielleicht können Sie mein Gedächtnis auffrischen.
500.000 Euro, wenn Sie die Suche nach dem Kodex einstellen
und dafür sorgen, dass Hellinga unversehrt nach Hause kommt.
Am Kodex sind Sie nicht interessiert? - Ja oder nein?
Ich dachte an das Doppelte.
500.000 Euro. Sonst kriegen Sie Ärger mit der Polizei.
Sie haben nicht den geringsten Beweis gegen mich.
Wo ist unser Opa? Broks: Ihr wollt euren Opa sehen?
Broks: Er ist da unten.
Das ist Ihr Handlanger und Ihr Schiff, oder nicht?
Sind wir im Geschäft?
Hallo. Pizza.
Der Vorstand stirbt vor Hunger.
Direktor Mulder sagt, dass sie mit vollem Magen besser arbeiten können.
Im Konferenzsaal, 3. Stock. - Danke schön.
Was soll das? - Ich will nicht auf Kollegen von meinem Vater treffen.
Kann ich helfen.
Nein, wir werden von ner Sekretärin abgeholt.
Dann mal los. - Okay.
Spannende Musik
Der Kongress findet übermorgen statt.
Dann werden die Mexikaner den Vertrag unterschreiben.
Ich denke, wir sehen uns in 2 Tagen.
Chris, haben Sie einen Moment?
Ja.
Verdammt.
Wie ist die Sachlage, haben Sie Hellinga ausfindig gemacht?
Chris: Ja und nein.
Hellinga ist in der Gewalt einer Gruppe,
die sich "die Überlebenden von 2012" nennt.
Ich habe mit ihrer Vertreterin, Frieda Nachtigall,
eine Abmachung getroffen.
Wir treffen uns um 16 Uhr bei der Burg.
Sie halten Peter gefangen und stellen die Suche nach dem Kodex ein
bis nach der Unterzeichnung, für 500.000 Euro.
500.000 Euro?
Das ist reichlich. - Sie haben mir Carte Blanche gegeben.
Ja, keinen Goldesel.
Warum geben Sie sich so viel Mühe, Hellinga am Leben zu lassen?
Kommt doch ständig vor, dass in Mexiko Leute verschwinden.
Für 500.000 Euro lege ich Wert auf eine dauerhafte Lösung.
Das bringt mehr Sicherheit. - Ich hab alles unter Kontrolle.
Das hoffe ich. Es geht auch um Ihren Kopf.
Er setzt meinen Vater unter Druck und sagt,
dass er ne dauerhafte Lösung will.
Was meint er damit? - Die wollen ihn umbringen.
Auf gar keinen Fall. - Warte. Das würde mein Vater nicht zulassen.
Denke ich.
Warum macht er das?
Ich geh nach Hause.
Ich schließ die Tür ab und sorg dafür, dass er nie wieder reinkommt.
Masha, bleib hier. - Was mach ich denn jetzt?
Erinnerst du dich an irgendetwas Wichtiges?
Er trifft sich um 16 Uhr an der Burg mit Frieda Nachtigall.
Javier, warum sind wir hier? - Hier hab ich Emilios Wagen gesehen.
Ich will auf dem Jahrmarkt nach ihm suchen. - Dann los.
Wie lange noch?
Ich hab dir alles erzählt.
Das ist schlecht.
Was ist dein letzter Wunsch?
Sei nicht so erschreckt.
Ich habe neue Anweisungen gekriegt. Man hat mir gesagt, dass ich dich nicht töten soll.
Erst mal.
Also genieße es, solange es dauert.
Uns bleibt wohl nichts anderes übrig.
Wir müssen die Polizei anrufen.
Aber wenn mein Vater ins Gefängnis kommt, was mach ich dann?
Und wenn er die Nachtigall fragt, ob sie meinen Opa umbringt?
Ich muss mit ihm reden.
Sag, dass... - Halt die Klappe. Besetztzeichen Er geht nicht ran.
Was wird das? - Warts ab.
Handyklingeln
Hallo? - Chris Meyer hier, ich komme leider später.
Was heißt das?
1/2 Stunde?
Geht in Ordnung.
Ich will nicht, dass Peter Hellinga auch nur ein Haar gekrümmt wird.
Wir warten.
Na schön.
Dann warten wir eben.
Okay, fahren wir zu Burg.
Dann kannst du mit deinem Vater sprechen.
Was soll ich ihm sagen?
Dass du es nicht cool findest, dass er meinen Opa umbringen lässt.
Du musst sehr überzeugend sein, sonst geh ich doch zur Polizei.
Musik
Alles in Ordnung, Don Pedro?
Alles bestens.
Aber jetzt. Es ist soweit.
Spannende Musik
Carlos!
Spannende Musik
Du hast Glück.
Schon wieder.
Hallo, wie geht 's?
Was?
Ja, ich gehe rüber.
Wo gehen wir hin?
Musik
Wir sollten umkehren.
Spannende Musik
Was hast du? - Wir müssen da lang.
Okay.
Musik
Da ist mein Opa.
Spannende Musik
Emilio!
Bedrohliche Musik
Was hat er vor?
Felix!
Felix!
Hidde, schlag endlich zu.
Mach endlich.
Schlag ihn k.o.
Hidde, los jetzt.
Schlag zu!
Ha!
Opa.
Junge. Mein Held.
Ist alles in Ordnung? - Schön, dich zu sehen.
Danke, gut gemacht.
Is alles in Ordnung mit dir? - Ja.
Papa?
Masha, was machst du hier?
Du hast Peter Hellinga entführen lassen.
Wovon redest du?
Ich weiß, was du mit Mulder besprochen hast.
Ich weiß, dass du auf Frieda Nachtigall wartest,
um ihr 1/2 Million zu übergeben, damit sie ihn umbringen lässt.
Ich werde sie sicher nicht beauftragen,
Hellinga umbringen zu lassen.
Ich hab dir vertraut.
Du hast mich immer nur angelogen. - Ich hab dich...
Hin und wieder, ja, aber ich hab es auch für dich gemacht.
Weißt du, was unsere Wohnung kostet, das Auto?
Ohne diesen Job könnten wir uns das niemals leisten.
Du redest dir das einfach schön.
Du bist so gestört.
Peter Hellinga ist die ganze Zeit gut versorgt gewesen.
Wenn er umgebracht wird, bist du nicht mehr mein Vater.
Das wird nicht passieren. - Warum sagst du das nicht Mulder?
Weil...
Weil du ein Feigling bist.
Traurige Musik
Ich war so stolz auf dich, immer schon.
Du hast recht.
Ich bin ein Feigling.
Ich bin zu weit gegangen.
Ich konnte nicht mehr zurück.
Es tut mir leid.
Masha, es tut mir fürchterlich leid.
Liebling, du bedeutest mir alles. Das weißt du.
Prost.
Bier aus dem Plastikbecher, aber eine Wohltat.
Lo siento mucho, Don Pedro. Tut mir sehr leid.
Ich verzeih dir noch mal.
Ohne deine Hilfe wäre ich immer noch eingesperrt.
Es war aber Zufall, dass Felix das Auto gesehen hat.
Es gibt keinen Zufall. - Hattest du wieder Hilfe?
Ich hoffe, dass ihr feste Schuhe dabei habt.
Wenn wir Moversa aufhalten wollen, müssen wir den Kodex holen.
Dann wirst du das brauchen.
Ich muss mir bessere Schnitzeljagden ausdenken.
Mir ist die Lust vergangen.
Kommt.
Handyton
Was ist denn?
Eine Nachricht von Hidde.
Sein Opa ist frei.
Das ist ja fantastisch.
Entschuldige, es wird alles gut. Ich geb dir mein Wort.
Vertrau mir, ich bitte dich.
Spannende Musik
Opa, darf ich es aufmachen?
Nein, lass es zu. Wir müssen nach Hause.
Hier spricht Chris Meyer.
Der Tzutz Utoma Kodex ist auf dem Weg nach Holland.
Halt das mal, Felix.
Weg, schnell.
Meyer, nehmen Sie Platz.
Was machst du hier? - Masha.
Untertitel: WDR mediagroup digital GmbH im Auftrag des WDR
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