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Dann fangen wir gleich an.
Ein Biss? - Ich schwöre es Ihnen.
Ich habe es im Gefühl, das ist ein Serienmörder.
Ich werde dieses verdammte Blut entschlüsseln.
Helfen Sie mir dabei?
Wittenberg, geben Sie der jungen Dame 20 Blutproben aus dem Depot.
Wenn ich zurück bin, müssen Sie Bericht erstatten.
Dann sehen wir, wie wir zusammenarbeiten können und ob.
Die schließen die Sektorengrenze. Hey, ihr dummen Schweine!
Komm, runter vom Dach. Curt, komm.
Curt!
Rapoport.
Mitja? Die machen die Grenze dicht.
Was?
Ja, die ziehen überall Stacheldraht hoch.
Ella Wendt Prof. Dr. Otto Prokop
Dr. Ingeborg Rapoport Prof. Dr. Helmut Kraatz
Fremdperson auf dem Dach. Gebäude durchsuchen. Mitkommen!
Herz rast, Atmung ist extrem flach.
Schneller!
Die zerschneiden Berlin. - Alles Gerüchte.
Doch, die machen die Grenze dicht.
Was hattet Ihr da zu suchen auf dem Dach?
Rippenfraktur links. Drückt auf die Lunge.
Pneumothorax.
Alkohol und Spitzkanüle! Schnell!
Wenn wir nicht entlasten, stirbt er!
Kommen Sie, und wenn Sie sich noch so sehr nach Westen drehen,
Ihr Hintern bleibt im Osten.
Zwei hier.
Dr. Bruncken, er stirbt. - So schnell stirbt sich's nicht.
Im Treppenhaus sind Polizisten. - Was für Polizisten?
Dr. Wendt punktiert...
Die Wendt punktiert? Die kann das doch gar... Kommen Sie.
Wir sind keine Chirurgen. Bis der da ist, ist er kollabiert.
Die Polizei durchsucht das Haus.
Nehmen Sie den Arm.
Zweite und dritte Rippe.
Kanüle bitte.
Skalpell.
Zimmer durchsuchen!
Drainageschlauch.
Der Puls stabilisiert sich.
Erlauben Sie. Die Patienten schlafen.
Die Charite ist keine Kaserne.
Ich will wissen, was genau passiert ist.
Er ist gestürzt. Wegen Curts Sturz sind nicht die Truppen hier.
Achtung. - Darf ich wissen, was Sie suchen?
Einen Mann im roten Pullover.
Er brüllte klassenfeindliche Parolen vom Dach
und hat die Bereitschaftspolizei tätlich angegriffen.
Eine Frau in weißem Kittel stand daneben.
Davon haben wir einige. Suchen Sie eine aus.
Also ich hatte ja heute Nacht Dienst und...
hier ist niemand aufgetaucht.
Also keine besonderen Vorkommnisse?
Jetzt, wo Sie's sagen. Doch.
Gegen zwei Uhr wurde es richtig laut. Bagger. Laster.
So eine Ruhestörung wollte ich eigentlich noch melden,
aber nun sind Sie ja da.
Das ist nicht witzig.
Das da draußen geschieht zu Ihrem Schutz, Doktor,
und zu dem der Deutschen Demokratischen Republik.
Ab heute wird sich einiges ändern.
Auch an der Charite.
Weitermachen.
Abmarsch! Nächste Station.
Der Herr Dr. Bruncken, der hatte... Ich will's nicht so genau wissen.
Kommen Sie, Schwester Petra.
Danke.
Bleiben Sie bitte hinter der Absperrung.
Bleiben Sie zurück.
Was soll denn das werden?
Das beruhigt sich schon. - Glauben Sie doch selber nicht.
Eine Grenze durch Deutschland. Das ist doch absurd.
Absurd? Helmut, das ist zwingend notwendig.
Meine Frau hat mich um drei Uhr angerufen. Niemand wusste Bescheid.
Jeder souveräne Staat hat Grenzen, um ihn verlässlich zu bewachen
und eine wirksame Kontrolle zu gewährleisten.
Wo wollen Sie denn hin?
In die Sonnenallee. Ich wohne dort.
Sie als Parteisekretär waren in die Pläne eingeweiht, nehme ich mal an?
Der Kreis der Eingeweihten war ganz klein,
um den Ablauf nicht zu stören.
Besser so. Ohne gute Planung wäre das Chaos ausgebrochen.
Und wie nennen Sie das Ganze jetzt?
Die Partei braucht die Unterstützung der Ärzteschaft.
Wir setzen einen Brief auf, für alle Chefärzte.
Gut so. Wir müssen den Leuten jetzt Sicherheit geben, Helmut.
Ich gebe Sicherheit, indem ich die Menschen behandle.
Guten Morgen, meine Herren, die Pflicht ruft.
Nee, Sie müssen außen rum. Der direkte Weg ist abgesperrt.
Das kann nicht wahr sein. Was ist denn das für ein Zirkus?
Ist aber so.
Quatsch! Unfug so was.
Schönen Tag, Herr Professor.
Ich bin gleich bei Ihnen.
Der Bruch hat nichts bei uns verloren.
Die Chirurgie ist überlastet. - Ja, ich auch.
Wir haben keine Mullbinden mehr.
Dann gehen Sie welche holen. - Dr. Nowack?
Was ist das jetzt? - Simone Weiser, 25 Jahre.
Auch gesprungen? - Das lag neben ihr.
Frau Weiser, können Sie mich hören?
Haben Sie alle Tabletten genommen?
Können Sie mich hören? Frau Weiser?
Schön hiergeblieben. Wir spülen den Magen aus.
Holen Sie Besteck und Kochsalzlösung. Schnell!
Frau Rösler, es ist wirklich noch zu früh.
Frau Rösler, bitte. - Ich muss zu meinem Mann.
Schaffe ich's noch rüber?
Wir haben gestern noch um das Überleben Ihres Babys gekämpft.
Sie sind noch im Wochenbett. Man sagt, die Grenze ist dicht.
Machen Sie sich keine Sorgen.
Ihr Mann ist Bürger der Deutschen Demokratischen Republik.
Natürlich darf er in sein Land einreisen.
Bleiben Sie hier. Sie sind hier gut aufgehoben.
Kommen Sie. Kommen Sie mit. Machen Sie sich keine Sorgen.
"Seit etwa ein Uhr heute Nacht rattern die Pressluftbohrer
und bohren einen Graben quer durch die Ebertstraße
am Brandenburger Tor.
Der Graben ist etwa..."
Die Bornholmer ist dicht. Da kommt keiner mehr rüber.
Wer lässt denn hier RIAS laufen? Seid ihr noch bei Trost?
Radio DDR bringt keine Meldungen, bloß Tanzmusik.
Wo ist Schwester Paula?
Schwester Iris, Anke, Dorothee?
Ich brauche jede Kraft.
Die sind alle nicht zum Dienst erschienen.
Die aus dem Westen kommen nicht durch
und die anderen haben wohl noch versucht rüberzukommen.
Gut. Dann kommen Sie mit.
Und Sie auch. Und ich brauche die Binden.
Mama.
Was... ist...
passiert?
Deine Lunge ist kollabiert.
Wir haben den Druck im Pleuraspalt wiederhergestellt
und den Rippenbruch notdürftig stabilisiert.
Da draußen, was ist los?
Stillhalten.
An der Bornholmer sind Panzer aufgefahren.
Wir haben schon einen ersten Suizidversuch auf Station.
Die haben das wirklich durchgezogen.
Deine leere Weinflasche hat sie nicht aufgehalten.
Das pfeifen die Spatzen von den Dächern,
dass ein Typ im roten Pullover
eine Flasche nach den Polizisten geworfen hat.
Habt ihr außerordentlich gut hinbekommen. Gratulation.
Die sperren uns einfach ein.
Curt.
Das ist jetzt einfach nur ein Denkzettel.
Ein Schuss vor den Bug des Westberliner Senats, oder?
In ein, zwei Wochen sind die Zäune wieder weg.
Ist doch gar nicht durchzuhalten. 1400 Kilometer Staatsgrenze.
Die haben die ganze...
lange Grenze zugemacht?
So hieß es gerade im RIAS.
Hier sind Sie.
Auf Station ist die Hölle los und drei Ärzte, zweieinhalb,
halten ein Pläuschchen.
Fachgespräch.
Kommen Sie. Ich brauche Sie.
Ja.
Bleib du ruhig liegen.
Bin bald wieder da.
Kann man nicht übergangsweise Medizinstudenten nehmen?
Wenn sich noch welche aus den Ferien zurückmelden.
Haben Sie das Blut abgenommen? - Die müssen ins Labor.
Ich mache das. Ich übernehme andere Aufgaben.
Haben Sie in den Spiegel gesehen?
Nicht dass wir Ihr Blut demnächst ernsthaft untersuchen müssen.
Deine Nachtschichten dürften sich erledigt haben,
wenn Prokop nicht mehr da ist.
Wieso? Prokop hat einen österreichischen Pass.
Der kann jederzeit über die Grenze. Kann er, aber will er das?
Der soll sich nach Wien abgesetzt haben.
Auch vom Westen ist kein Rüberkommen mehr.
Wir sind noch durchgeflutscht.
An der Humboldtbrücke haben Polizisten Steine rausgerissen.
Ich war noch nie so froh, Sie zu sehen. Schnell. Frühstück.
Die Leute sollen wissen, dass alles seinen gewohnten Gang geht.
Die Charite bleibt die Charite. Egal, was vor der Türe passiert.
So ist es.
Aber ich muss in die Charite, ich habe doch einen Termin.
Gehen Sie zurück.
Hallo? Hallo?
Vermittlung? Ja, ich wollte Wien erreichen.
Professor Prokop. Er ist an der Gerichtsmedizin.
Nein, nein. Hier ist die Charite in Ostberlin. Ich...
Unterbrochen. Die Leitungen sind schon seit Stunden überlastet.
Wann wollte er zurückkommen?
So genau lässt sich der Professor nicht festlegen.
Aber normalerweise ruft er wenigstens einmal am Tag an.
Das gibt's doch nicht.
Es gibt wieder eine neue Karte.
Wir sind hier, die Frauenklinik hier.
Die Absperrungen sind aber hier.
Wenn die Rettung zu uns will,
dann muss sie einmal außen um den Kuchen fahren.
Um den Pudding. Hm?
Wir sagen Pudding. Ah.
Die Gynäkologie ist jetzt mehr als einen Kilometer von uns entfernt.
Genau.
Frau Rösler.
Entschuldigung. Ich wollte nicht stören.
Kommen Sie rein.
Mein Mann kann nicht herkommen. Er ist Grenzgänger.
Das sind doch viele.
Er ist als Schändling eingestuft.
Wenn Linchen nicht zu früh gekommen wäre, wäre ich schon lang bei ihm.
Mein Mann steht hier auf der Schwarzen Liste.
Warum denn?
Als Journalist beim Tagesspiegel hat er artikuliert, dass er das,
was in diesem Land vor sich geht, kritisch sieht.
Mhm.
Wir haben anonyme Drohungen erhalten und wurden als Parasiten beschimpft.
Das hier ist nicht mehr unser Land.
Das kenne ich.
Ich bin 1938 geflohen.
Sie sind Jüdin? Meine Mutter war Jüdin.
Ich bin dann nach Amerika gegangen
und habe dort meinen Mann kennengelernt.
Und wir haben uns dann dort gemeinsam
eine neue Heimat aufgebaut.
Und warum sind Sie doch wieder hier?
Weil wir unter McCarthy gehen mussten.
Ich wollte eigentlich nie mehr nach Deutschland zurück.
Aber mein Mann hat mich überzeugt, dass die DDR ein anderer Staat ist.
Nicht mehr das Land, das sechs Millionen Juden umgebracht hat,
sondern ein Neubeginn.
Ich weiß nicht, ob der Neubeginn so ausgereift ist.
Ja, das mag sein. Aber ich mag den Ansatz.
Den Gedanken, dass das Miteinander...
das Füreinander...
Dass wir gemeinsam einen neuen Staat aufbauen,
der für alle da ist.
Ja, aber dieser Staat gibt uns als Familie keine Chance mehr.
Und deswegen müssen wir uns eine neue Heimat suchen.
Warum wollten Sie sich das Leben nehmen?
Weil der Liebste drüben ist?
Ich möchte jetzt nach Hause gehen.
Die Kollegen von der Psychiatrie schätzen ein,
wann Sie gehen können.
Ich wollte mich nicht umbringen! Ich bin nicht verrückt!
Jetzt ziehen Sie erst mal ein frisches Nachthemd an, ja?
Dr. Nowack, kommen Sie mal bitte?
Was ist denn das Problem?
Die Patientin hat Brüste und so was wie einen Penis.
Deshalb bin ich aber noch lange kein Ungeheuer.
Das behauptet ja auch niemand. - Warum starren Sie mich dann so an?
Und? Wie geht's dir?
Die da draußen werden nicht zögern, auf alles zu schießen,
was sich dem Staat widersetzt.
Und du fragst, wie es mir geht?
Mach mal halblang. Niemand schießt.
Ich habe damals mit eigenen Augen gesehen,
wie sie im Juni '53
auf die eigenen Leute geschossen haben.
Der Bürgeraufstand, das war ein ganz anderes Kapitel.
Nein.
Das war der erste Schritt.
Diese Grenze da draußen...
wird noch wesentlich mehr Menschen umbringen.
Senkbeil und all die anderen...
haben's genau richtig gemacht.
Ich hätte schon längst gehen sollen.
Ich bin eigentlich ganz froh, dass du noch hier bist.
Und die Charite ist es auch.
Wir brauchen hier gerade jede Kraft.
Tut mir leid, aber dazu müssen wir uns verhalten.
Keine Ahnung, wo man so jemanden hinlegen soll.
Frau Weiser, entschuldigen Sie das Hin und Her, ja?
Hier ist grad ziemlich viel los.
Laut Ihrem Pass sind Sie eine Frau,
und darüber gibt's keine Diskussionen.
Sie bleiben hier auf Station.
Und Sie kommen erst mal wieder zu Kräften.
Versuchen Sie zu schlafen, ja?
Ihr Körper braucht das jetzt.
Wieso machst du das? Das ist ein Fall für die Psychiatrie.
Die Frau hat ein körperliches Problem.
Und ein psychisches. Sie ist suizidal.
Weil ihr ihre Umwelt das Leben zur Hölle macht,
sobald jemand Wind bekommt.
Du hast doch gesehen, was los ist.
Sie hat Angst. Und die müssen wir ihr nehmen.
Und wie machen wir das?
Sollen wir ihr auch eine Drainagepumpe legen?
Als hätten wir nicht gerade genug Probleme.
Wir brauchen zehn Kochsalzlösungen.
Der Patient auf der Sieben kriegt weiter Schmerzmittel.
Die Patientin auf der Zwei, die bleibt nüchtern.
Was machen wir jetzt mit der Verrückten?
Besprechen Sie das mit Frau Wendt.
Die Infusion für die Eins muss erneuert werden.
Ach nee.
Was will die Firma denn?
Was war das heute Morgen?
Das frage ich mich auch.
Wie soll das jetzt eigentlich weitergehen?
Herr Doktor Nowack.
Ihr flapsiger Ton heute Morgen gegenüber der Staatsgewalt.
Ich weiß, die Nerven liegen blank.
Ist nicht ohne, was der Charite gerade abverlangt wird.
Aber subversive Tendenzen sind natürlich meldepflichtig.
Ärzte, wie Sie es sind,
die den Laden hier aufrechterhalten,
nicht ihr eigenes Wohl an erste Stelle setzen.
Wenn ich was für die Abteilung tun kann.
Schicken Sie einen neuen Oberarzt.
Das Schiff braucht dringend wieder einen Kapitän.
Dr. Nowack, ich brauche Sie auf der Fünf.
Gibt's Neuigkeiten von Professor Prokop?
Wenn er wenigstens seine Frau hiergelassen hätte.
Ich muss ihm meine Ergebnisse zeigen.
Die Haptoglobinwerte sind
bei allen Proben von Krebspatienten stark erhöht.
Meine These hat sich bestätigt.
Dann brauchen Sie nur noch die Gegenproben dazu.
Ja. Kann man nicht noch mal in Wien anrufen?
Frau Dammrau hat's den ganzen Tag über probiert.
Professor Prokop ist nicht zu erreichen.
Und Kennedy schweigt sich aus.
Das wird sich auch nicht ändern.
Die Mauer hält den Amis doch nur Ärger vom Hals.
Guten Morgen, Herr Professor. - Dr. Schwenke.
Die Ereignisse überschlagen sich. - Wir haben's geschafft.
Ja. - Dr. Keller, guten Morgen.
Guten Morgen. - Guten Morgen.
Entschuldige, Darling.
Wir hatten noch eine Einlieferung aus dem Kreißsaal.
Kein Problem, du bist ja jetzt da.
Die Kinder können im Ferienlager bleiben.
Gott sei Dank, ist das geregelt. Ein Riesenabenteuer.
Das ist verheerend. Dieser Personalschwund.
Ja.
Viel zu wenig Ärzte, zu wenig Schwestern.
Frau Kollegin, haben Sie auch mit dem Personalschwund zu kämpfen?
Ich habe mehr zu kämpfen mit den Verzögerungen,
die durch die Entfernung zwischen den Abteilungen entstehen.
Werter Kollege, vielleicht erklären Sie Ihrer Gattin
die gewachsenen Strukturen unserer Charite.
Helmut, meiner Frau geht es doch nur um die Sache.
Was machen die Retikulozyten? Es geht prächtig.
Das ist doch schön.
Entschuldigung.
Ist Kraatz nicht Experte auf dem Gebiet des Hermaphroditismus?
Vielleicht können wir sie ihm zeigen.
Wir verlegen sie auf die Psychiatrie.
Ich glaube kaum, dass der einfühlsam ist.
Sein Kasernenhofton ist berüchtigt.
Danke für Ihre Unterstützung. - Sehr gern. Viel Glück.
Liebe Genossen, wie Sie wissen,
haben in der Nacht zum Sonntag
Baubrigaden der Bereitschaftspolizei aus dem ganzen Land
einen Schutzwall errichtet.
Pah, Schutzwall.
Der leidige Aderlass von Mitarbeitern der Charite
hat damit sein Ende gefunden.
Die Grenze ist geschlossen.
Die Charite ist durch ihre exponierte Lage
in besonderer Weise von der neuen Situation betroffen.
Wir sind ab sofort Grenzgebiet.
Zu unserem Schutz werden die Gebäudeteile zum Humboldthafen
und Alexanderufer wasserseitig zugemauert.
Was?
Was genau heißt das?
Das heißt ganz einfach,
dass jeder Einzelne von uns ab sofort
doppelte Verantwortung trägt
für eine stabile politische Situation
und für geordnete medizinische Abläufe.
Wir sind, was wir eigentlich schon immer waren:
eine eingeschworene Gemeinschaft.
Wohl eher Schicksalsgemeinschaft!
Um unsere Position zu stärken, haben wir einen Brief aufgesetzt,
den alle leitenden Ärzte unterschreiben sollten:
"Chariteärzte begrüßen den Mauerbau."
Pah. Das wird ja immer absurder.
Lassen Sie mich daraus zitieren.
"Der 13. August
hat im Leben unserer Fakultät eine Wende hervorgerufen.
Alle Ärzte und Mitarbeiter unserer Kliniken und Institute
können nunmehr ohne Störungen durch fremde Einflüsse
ihre Pflicht erfüllen.
Dankbar erkennen wir den Einsatz unserer Mitarbeiter an,
die dafür sorgten, dass unsere Bevölkerung in keiner Sekunde
ärztliche Versorgung entbehren musste.
In Übereinstimmung mit der Grundsatzerklärung des Senats
rufen wir alle Mitarbeiter und Studenten auf,
an der Erhaltung des Weltfriedens aktiv mitzuarbeiten
und aus der deutschen Geschichte die richtigen Lehren zu ziehen."
Diese Mauer sperrt diejenigen ein, die treudoof hierbleiben.
Ich rufe Sie zur Ordnung.
Wer weggehen wollte, ist längst weg. So sieht's doch aus.
Das sehe ich etwas anders. Er ist wieder da.
Die Charite ist das erste Krankenhaus des Landes.
Wenn wir aufgeben, geht hier das Licht aus.
Nicht nur wegen einem Stromausfall.
Wir haben es in der Hand,
die Charite wissenschaftlich und medizinisch
dahin zu heben, wo sie einmal war.
250 Jahre Barmherzigkeit.
An der Charite geht's nicht um Politik.
Es geht um die Patienten. Die kann man jetzt nicht im Stich lassen.
Also, die nächste Schicht fängt in zehn Minuten an.
Ganz genau. Auf geht's. An die Arbeit.
Herr Professor?
Herr Professor.
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
Schau, dass du mit Kraatz sprechen kannst.
Herr Professor?
Wenn Sie so freundlich wären,
den Brief der Ärzteschaft zu unterschreiben.
Das wäre ein Signal.
Ich unterschreibe nur Sektionsberichte.
Ich bin wieder hier. Das sollte genug sein.
Man darf nicht Medizin mit Politik vermischen.
Herr Professor, wir haben eine Geschlechtsinkongruenz.
Die Frau behauptet, eine Frau zu sein,
ist aber im Genitalbereich auffällig und ähnelt einem Mann.
Lassen Sie die Patientin zu mir bringen. Ja.
Danke für das Gespräch auch.
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten." Nicht wahr?
Na ja.
Und? Was ist mit den Bluttests?
Hat Ihnen der Wittenberg was Ordentliches rausgesucht?
Alle untersuchten Tumorpatienten
haben erhöhte Haptoglobinkonzentration.
Ich habe sie photometrisch getestet und glaube,
dass die Ursache der erhöhten Werte
bereits in der Entzündungsreaktion liegen kann.
Kein Gewebezerfall bei Metastasierung?
Es passiert bereits viel früher.
Ein Frühtest.
Das wäre doch mal eine Errungenschaft.
Gibt's weitere Proben? Dafür habe ich zu wenig Blut.
Wittenberg stellt was zusammen.
Frau Dammrau, rufen Sie Inspektor Hertweck an.
Ich habe interessante Neuigkeiten für ihn.
Ja, vielleicht können Sie mich mit der richtigen Abteilung verbinden.
Hören Sie, es geht um einen gewissen Nils Rösler.
Er ist Journalist beim Tagesspiegel.
Ja, ich weiß, was gerade los ist, ich lebe ja nicht auf dem Mond.
Schauen Sie, die Frau hat gerade
das gemeinsame Kind zur Welt gebracht.
Ja.
Ja, ich verstehe. Ja. Ja. Ja, danke für die Antwort.
Inge, was machst du da?
Ich versuche, einer Patientin mit ihrem Neugeborenen zu helfen.
Der Mann ist Grenzgänger.
Selbst schuld, wenn man Handlanger der Westberliner Kapitalisten ist.
Er steht auf der Schwarzen Liste.
Die Frau dürfte Schwierigkeiten haben auszureisen.
Was hast du damit zu tun?
Ich dachte, wir wollten ins Konzert gehen?
Ja, aber es geht jetzt hier um eine junge Familie.
Egal, was für eine Gesinnung sie haben,
es steht uns nicht zu, sie zu trennen.
Kannst du bei Wollenweber ein Wort einlegen?
Damit sie zu einem Mann kommt, der den Staat boykottiert?
Es geht um das Kind.
Es kann nichts für die Überzeugung seiner Eltern.
Darling, du magst eine ausgezeichnete Ärztin sein,
aber eine erbärmliche Politikerin.
Bitte.
Sonst mache ich's.
Lege dich nicht auch mit Wollenweber an.
Ich denke, Kraatz genügt.
Ja, und den knöpfe ich mir auch noch mal vor,
diesen halsstarrigen Kerl!
Ja, es ist ein grausames Versteckspiel, das Sie da leben.
Ich nehme an, das ist von Ihren Eltern so anerzogen,
um die Norm zu erfüllen.
Ist ja auch peinlich.
Nein, ist es nicht.
Wissen Sie,
der liebe Gott hat seine Schäfchen...
in allen möglichen Farben erschaffen.
Und auch in allen möglichen Formen.
Für die meisten Menschen bin ich leider Gottes ein Sonderling.
Ein krankes Ungeheuer.
Das sind Sie aber nicht.
Sie sind ein medizinischer Sonderfall.
Bei Ihnen handelt es sich um eine Anomalie Ihrer Geschlechtsmerkmale.
Ich setze mich schon lange damit auseinander
und tausche mich international mit Kollegen aus.
Und auf dem Gebiet des Hermaphroditismus,
also des Zwittertums,
sind wir schon weiter, als Sie denken.
Wurden Sie als Mädchen erzogen?
Ich bin eine Frau.
Das ist doch schon mal ein ganz klarer Vorteil,
dass Sie sich da selbst so sicher sind.
Das hilft uns ein ganz schönes Stück weiter.
Sie wollen mir helfen?
"Werter Kollege, würden Sie Ihrer Gattin bitte noch mal
die gewachsenen Strukturen der Charite erklären?"
Sehr gerne. Können wir das bitte bei einem Glas Cognac machen?
Nur wenn du bei Wollenweber anrufst.
Inge, nein.
Mitja,
du durftest aus den USA ausreisen, und ich konnte dir nachfolgen.
Stell dir vor, sie hätten mich nicht ausreisen lassen.
Hättest du zugelassen, dass eine Grenze unsere Familie trennt?
Unserer Erfahrung nach
handelt es sich um einen genetischen Defekt,
bei dem vermehrt Androgene in der Nebennierenrinde gebildet werden,
also männliche Sexualhormone.
Ich bin kein Mann.
Der erste Schritt wäre eine Chromosomenanalyse.
Parallel dazu würden wir in Ihrem Blut den Hormonstatus messen.
Und wenn weiterer Klärungsbedarf besteht,
würden wir einen kleinen Schnitt in Ihren Bauch machen
und schauen, ob Sie Ovarien, also Eierstöcke haben.
Wissen Sie, ich habe als Kind sehr gern geturnt.
Ich war sogar richtig gut.
Und dann haben mich meine Eltern
plötzlich vom Sportunterricht befreit.
Wie alt waren Sie da? Acht.
Mhm.
Seit dem Tag weiß ich, dass ich anders bin.
Seitdem achte ich auf jede Geste, die ich mache,
jedes Wort, das ich sage, damit ich nichts falsch mache.
Ich will so nicht weitermachen.
Um uns ein vollständiges Bild zu machen,
wird viel Zeit vergehen.
Ich werde Kollegen konsultieren müssen,
aus der Psychiatrie, aus der Chirurgie.
Das wird Sie viel Kraft kosten.
Aber wenn Sie durchhalten,
dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch,
dass ich Ihre äußeren Geschlechtsmerkmale
einer Korrektur unterziehen kann.
Die Leiche aus dem Waldviertel bei Wien
weist exakt dieselben Merkmale auf.
Ein und derselbe Täter? Mhm.
Aber wie kann das sein?
Ein Reisender, vielleicht ein Händler?
Ein Diplomat mit mehreren Pässen so wie ich.
Vielleicht bin es ich?
Er findet seine Opfer beim Heurigen oder beim Schwof.
Macht sie betrunken, wie die toxikologische Analyse zeigt.
Und dann... Beißt er zu.
Die Zahnmuster aus Leipzig und Wien stimmen überein.
Der Mann hat ein sehr auffälliges Gebiss. Sehr auffällig.
Und er könnte jederzeit wieder zuschlagen.
Den hättest du mal sehen sollen, den Wittenberg.
Der hat dem Lehmann richtig Kontra gegeben.
Ja. Trotzdem.
Dieser Brief ist eine Frechheit.
Ich hoffe, die Kollegen lassen sich nicht instrumentalisieren.
Liegen bleiben.
Weißt du was?
Ich glaube, ich habe mich noch gar nicht dafür bedankt,
dass du mir das Leben gerettet hast.
Stimmt, da war ja noch was.
Eine Patientin hat sich beschwert,
dass sie nicht mit einem Zwitter im Zimmer sein will.
Lieber will sie auf dem Gang schlafen.
Aber das ist doch albern.
Ja, das sagst du ihr dann mal.
Ja, das sage ich ihr dann mal.
Sei froh, dass du im Bett liegst.
"Meine lieben Bürger
der Deutschen Demokratischen Republik
und liebe Freunde in Westdeutschland
und Westberlin,
ereignisreiche Tage liegen hinter uns.
Hier und da gingen die Wogen etwas hoch,
sie glätten sich allmählich.
Die von Schöneberg und Bonn
künstlich geschürte Aufregung ist abgeebbt.
Natürlich müssen wir weiterhin wachsam sein,
aber das Leben geht seinen ruhigen Gang."
Das mache ich schon selber.
Sind Sie noch oder schon wieder hier?
Bin gleich fertig.
Und? Waren Sie erfolgreich?
Nicht ganz.
Zeigen Sie mal her.
Die Haptoglobinwerte sind doch bei allen Proben erhöht.
Eben.
Das ist ja das Problem.
Blutprobe Nummer 23.
Der Patient leidet an Rheuma.
Nicht an Krebs?
Haben Sie die Ähnlichkeiten nur bei Rheuma entdeckt?
Ich brauche mehr Gegenproben.
Bei einer Erkältung zum Beispiel...
Wittenberg, Arm her! Wir brauchen Ihr Blut!
Dr. Wendt ist einer interessanten These auf der Spur.
Wir müssen die Sache groß aufstellen.
Wittenberg, jetzt machen Sie schon.
Im Sinne der Wissenschaft darf einem nichts zu schade sein.
Gehma, Blut her! Los!
Wir besprechen das nachher.
Frau Weiser.
Na, Sie haben ganz kalte Hände.
Sie brauchen keine Angst zu haben.
Das ist ein Routineeingriff.
Nachdem die Chromosomenanalyse ja uneindeutig war,
schauen wir jetzt mal direkt, ob Sie Eierstöcke haben.
Ja, während der Operation wird Publikum anwesend sein.
Sie wollen mich vorführen.
Ich bin nicht Ihr Zirkuspferd.
Nein, aber Sie sind meine Patientin.
Und um Ihnen eine genaue Diagnose stellen zu können,
bin ich auf die Konsultation meiner Kollegen angewiesen.
Verstehen Sie das?
Haben Sie Vertrauen, Frau Weiser.
Ich lasse Ihnen die bestmögliche Behandlung zukommen.
Wenn Sie Hilfe brauchen,
wir haben eine Säuglingssprechstunde.
Wir kommen schon zurecht.
Frau Rösler?
Auf Wiedersehen.
Werden Sie damit in der Abteilung
für Innere Angelegenheiten vorstellig.
Man weiß dort Bescheid.
Warum tun Sie das für mich?
Weil ich weiß, wie es ist,
wenn eine Familie auseinandergerissen wird.
Ich wollte nie nach Deutschland zurück,
trotzdem folgte ich meinem Mann.
Glauben Sie mir, für mich ist das nicht leicht,
das alles hier zu verlassen.
Eins habe ich gelernt:
Egal, wo man ist, wichtig ist, dass der...
dass der innere Kompass funktioniert.
Die Haltung.
Danke.
Von Herzen Dank für alles.
Viel Glück für Sie und Ihre Familie.
Die Gynäkologie hat eine Frühgeburt angekündigt. 32. Woche.
Gut, dann bereiten Sie alles vor.
Wann haben die angerufen? Vor fünf Minuten.
Dann dauert es noch 25 Minuten, bis sie hier sind.
Wann lenkt denn dieser Sturkopf endlich ein?
Der Weg ist viel zu lang!
Diese Bilder sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Sie dienen allein der Dokumentation und helfen uns bei der Diagnose.
Meine Damen und Herren, ich bitte um Ruhe.
Ich erwarte von Ihnen äußerste Konzentration
und Sensibilität.
Und zwar während der Vorbereitung,
als auch während der Durchführung der Operation.
Denken Sie ans Ergebnis.
In einer Stunde ist es vorbei und wir haben Gewissheit.
Wir beginnen.
Oh.
Machst du mal halblang?
Du bist noch nicht so weit. Elf Tage sind nicht genug.
Der Pneu hat sich ausreichend zurückgebildet.
Wer ist noch mal deine Ärztin hier?
Wir fliegen nicht mehr zusammen.
Klar.
Klar fliegen wir wieder zusammen.
Also vielleicht jetzt nicht da oben auf dem Dach, das stimmt.
Vielleicht auch nicht bis ans andere Ende der Welt, aber...
die Ärzteschaft bietet Reisen an nach Ungarn.
Das klingt total interessant. Budapest mit Klinikbesuch.
Übrigens, Prokop hat mir...
Ich werde dieses verlogene Spiel nicht mehr mitspielen.
Ich werde hier nicht bleiben.
Curt,
wir sind Ärzte, keine Politiker.
Wir sind Fachidioten, die sich nicht umschauen sollen.
Das ist, was wir sind!
Hör auf, dir die ganze Zeit was vorzumachen,
nur damit du weiter brav in Prokops Labor kannst.
Entschuldige, aber niemand weiß genau, wie's hier weitergeht.
Also hör du bitte auf, dich wie ein Gott aufzuspielen!
Hier geht bald das Licht aus, Ella!
Dass hier noch nicht alles zusammengebrochen ist,
ist einzig und allein dem Umstand geschuldet,
dass wir improvisieren können.
Flickwerk?
Darauf lässt sich doch keine gesunde,
medizinische Versorgung aufbauen.
Geschweige denn ein Leben.
Warum bist du nicht schon längst gegangen,
wenn alles so schrecklich ist?
Die haben dich um den Finger gewickelt.
Curt, du bist so vernagelt, dagegen ist die Mauer nichts.
Scheiße.
Mit den vorhandenen Eierstöcken ist es nun klar,
dass es sich um einen genetischen Defekt handelt.
Ein sogenannter Pseudohermaphroditismus femininus.
Das ist eine Form der Intersexualität,
bei der das gonadale Geschlecht weiblich,
das äußere Erscheinungsbild aber vermännlicht ist.
In der Grundanlage also eine Frau.
Ja.
In Verbindung mit der Chromosomenanalyse
und des Hormonstatus' ist der Befund nun eindeutig.
Vielen Dank.
Was macht das Haptoglobin vom Wittenberg?
Auch erhöht. Ach.
Genauso wie hier: Gastritis, Nephritis, Hepatitis B.
Ich bin auf ganzer Linie gescheitert.
Alles andere hätte mich auch gewundert.
Wir suchen die Nadel im Heuhaufen.
In einer ganzen Scheune voller Heu.
Wir müssen scheitern. Das ist unser Antrieb, hm?
Wittenberg? Hat Frau Dr. Wendt einen eigenen Schlüssel zum Labor?
Selbstverständlich nicht.
Dann bekommt sie jetzt einen selbstverständlich.
Und raus da aus der Ecke.
Arbeiten Sie hier auf dem Schreibtisch. Hm?
Aber...
Sie haben einen sicheren Indikator für Entzündungen im Blut entdeckt.
Das ist eine großartige Leistung.
Jetzt müssen wir in die Tiefe gehen,
breiter werden, systematisieren.
Und wenn ich Sie wieder enttäusche?
Ach Gott, enttäuschen Sie mich doch bitte.
Auf ganzer Linie. Enttäuschen Sie mich.
Aber arbeiten Sie weiter mit mir.
Am Halswirbel scheint ein Knochen gesplittert.
Sie können stolz auf sich sein.
Der erste Schritt wäre getan.
Von meiner Seite aus steht einer geschlechtsangleichenden Operation
nun nichts mehr im Wege.
Ja, Frau Rapoport?
So, 36 Minuten von meiner Klinik bis zu Ihrer Klinik
sind genau 35 Minuten zu viel.
Liebe Kollegin, die meisten Kinder kommen gesund zur Welt.
Die Zahl der Lebendgeburten an der Charite
ist im weltweiten Vergleich hervorragend.
Mag sein. Was ist mit den Neugeborenen, die Hilfe benötigen?
Wollen Sie über meine Station reden? Nein.
Ich hole die kleinen Sozialisten,
und dann kümmern Sie sich um die Krankheiten.
Wo führt das hin, wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht?
Lassen Sie uns doch zusammenarbeiten
im Sinne eines ganzheitlichen Medizinbildes
und zum Wohl der Kinder.
Das sind zwei völlig unterschiedliche Fachgebiete.
Ja, ignorieren Sie weiter.
Nicht nach links und nicht nach rechts schauen.
Sind Sie hervorragend mit gefahren bisher.
Auf was spielen Sie an?
Meine Vergangenheit unter den Nationalsozialisten?
Dass ich nicht im Widerstand gekämpft habe?
Haben Sie das in Amerika? Wir kommen vom Thema ab.
Ja, das glaube ich auch.
Jeder hat einen Bereich in seiner Verwantwortung.
Ich kontrolliere auch nicht Ihre Arbeit.
Es geht mir nicht um Kontrolle. Ach nein.
Übrigens für den Umweg seit dem Mauerbau
bin nicht ich verantwortlich.
Da wenden Sie sich bitte an den Parteisekretär.
Kinderarzt auf der Gynäkologie, ja.
Da muss man aufpassen,
dass der Kinderarzt nicht gleich in den Uterus kriecht.
Dann ist er im Eierstock,
dann kann er gleich die Empfängnis steuern.
Schwester Petra, gibt's noch was Besonderes?
Alles ruhig. Gut. Wenn was ist, rufen Sie mich?
Ich will noch mal nach Herrn Bruncken sehen.
Was war das?
Das waren Schüsse. Da hat jemand geschossen.
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