All language subtitles for The Hired Gun 1957 swe srt Ray Nazarro.mkv

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Original subtitles

Flucht vor dem Galgen (1957) dTV - WDR - 28. Dezember 2012

Die Hauptstra�e dieses kleinen Ortes in Texas ist fast leer.

Aber nur, weil es 5.30 Uhr morgens ist.

In etwa einer Stunde werden die Leute in den Ort str�men.

Gegen 8.00 Uhr werden die Stra�en, Gehsteige und Gastwirtschaften

voll lauter Menschen sein.

Die meilenweit gekommen sind, um zu sehen, wie jemand aufgeh�ngt wird.

Heute m�sste die Menge gr��er sein als gew�hnlich.

Zum 1. Mal in der Geschichte von Texas wird eine Frau aufgeh�ngt.

Eine unschuldige Frau. Ich, Ellen Beldon.

Der Pfarrer will Sie besuchen.

Sie haben nicht viel Zeit, Herr Pfarrer.

Pfarrer Wutiell kann heute Morgen nicht kommen, weil er krank ist.

Er hat mich gebeten, ihn zu vertreten.

Wir m�ssen uns beeilen.

Ihr Onkel und ein paar M�nner warten nicht weit von hier.

Setzen Sie sich hin, als ob Ihnen schlecht ist.

Los doch.

Wache, Wache.

Was ist los? Ist was passiert?

Frau Beldon f�hlt sich schlecht.

Sie braucht einen Schluck Wasser.

Machen Sie keinen Krach, Freundchen.

Geben Sie keinen Laut von sich.

Los, �ffnen Sie die T�r. - Ja.

Das ist Mace Beldon, mein Schwiegervater.

Ich hab niemals, seit ich Distrikts-Anwalt bin,

eine Frau aufh�ngen lassen.

Weswegen wollen Sie sie retten?

Sie hat meinen Bruder erschossen.

Das bestreite ich nicht.

Aber diese Frau ist Ihre Schwiegertochter.

Haben Sie keine Gef�hle f�r sie?

Die hatte ich, aber das ist vorbei.

Ich hatte auch f�r meinen Sohn Cliff Gef�hle.

Er war mein Leben.

Sie hat ihn erschossen, und sie soll daf�r bezahlen.

Sheriff.

Frau Beldon ist entflohen. - Was?

Sie darf uns nicht entwischen, Sheriff.

Los.

Sie kommen.

Ihr wisst, was ihr zu tun habt.

Sie k�nnen sich auf uns verlassen, Herr Conroy.

Wir treffen uns an der Grenze von Neu-Mexiko in 4 Tagen.

Danke, Onkel Henry. - Schon gut.

Wir haben Kleider f�r dich, aber wir wollen erst ein St�ck weg sein.

Wir m�ssen weiter.

Das ist der Wagen, sucht ihre Spur.

Da sind sie.

Kommen sie? - Ja, wie Bluthunde.

Schie� �ber ihre K�pfe weg, dann werden sie schon anhalten.

Sch�sse

Was hat das zu bedeuten, soll das ein Witz sein?

Kein Witz. Haben Sie einen Pfarrer und eine Frau gesehen?

Wir haben niemanden gesehen,

seit wir vor 6 Tagen aus Oklahoma weggeritten sind.

Das glaub ich Ihnen nicht.

Was machen Sie hier �berhaupt in dieser Gegend?

Wir ziehen herum und suchen Arbeit.

Haben Sie f�r uns Arbeit? - Nein, f�r Sie nicht.

Komm, wir haben noch 4 Tage vor uns, bis wir da sind.

Es scheint mir nicht �ber jeden Zweifel erhaben zu sein,

dass die Schuld der Angeklagten wirklich bewiesen worden ist.

Ich habe nicht den Eindruck,

dass sie einen gerechten, unparteiischen Prozess bekommen hat.

M�glicherweise hat eine Rechtsbeugung stattgefunden.

Daher wird der Antrag auf Auslieferung der Ellen Beldon

aus dem Gebiet von Neu-Mexiko abgelehnt.

Ist das alles, was das Gesetz von Texas f�r mich tut?

Nat�rlich, die kriegen sie nicht aus Neu-Mexiko heraus, Mace.

Ich hab jedes verf�gbare gesetzliche Mittel versucht.

Der Gouverneur h�lt ihre Schuld nicht f�r voll erwiesen.

Ich hole sie zur�ck.

Ich mach mich lieber auf den Weg. - Nein.

Einen Sohn hab ich verloren. Ich will dich nicht auch verlieren.

Es muss jemand sein, den sie nicht kennt.

Es gibt einen, der es schaffen kann.

Harry McCord.

Der Revolver-Held? - Ja.

Das ist ungesetzlich. Das ist Menschenraub.

Der Sheriff wird ihn zu seinem Stellvertreter machen.

So machen wir es zu einer gesetzlichen Aktion.

Wei�t du, wo er ist?

Es gibt einen Mexikaner, mit dem er befreundet ist.

Hier unten in Santa Bella.

Er hei�t Ortega.

Bei dem werden wir anfangen.

Sch�sse

Das ist McCord. - Woher wei�t du das?

Woher kenn ich meine rechte Hand?

Er ist bestimmt hier, niemand schie�t so wie er.

Der Hammer f�llt genau.

Was du tun ohne Freund Ortega all diese Jahre?

Niemand kann Revolver zurechtmachen wie ich, he?

Niemand.

Ich mach dir den Abzug so leicht wie Engels-L�cheln.

Du wirst sehen, er nie geht kaputt.

Eher geh ich kaputt.

McCord?

McCord.

Ja? Was wollen Sie?

Wenn man weit geritten ist, braucht man was zu trinken, bevor man redet.

Bedienen Sie sich.

Ich meine Whiskey.

Ich trinke nie vor Sonnenuntergang.

Ich m�chte ein Gesch�ft mit Ihnen machen.

Inwiefern?

Sind Sie mal in Neu-Mexiko gewesen?

Selten.

Kennt man Sie dort?

Was hei�t das?

Ich m�chte, dass Sie dort etwas f�r mich erledigen.

Was soll ich erledigen?

Ich m�chte, dass Sie meine Schwiegertochter zur�ckholen.

Ellen Beldon.

Das M�dchen, das geh�ngt werden sollte?

Mit so etwas geb ich mich nicht ab.

W�rden Sie sich f�r 5.000 Dollar damit abgeben?

Dar�ber lie�e sich reden.

Bedeutet das Ja oder Nein?

Zuh�rer brauchen wir nicht, verschwinden Sie.

Ortega.

Der Laden geh�rt ihm.

Wenn jemand verschwindet, dann in keinem Fall er.

Soll der Bursche raus?

Also, Ja oder Nein?

Wo ist sie?

Bei Henry Conroy.

Es wird ziemlich schwierig sein.

Keine Sorge, um diese Zeit werden immer Arbeitskr�fte gebraucht.

Im Beldon-Distrikt macht Sie der Sheriff zu seinem Stellvertreter,

damit die Aktion in Texas gesetzlich ist.

Wie ist das mit dem Geld?

Sie bekommen es, wenn Sie das M�dchen abliefern.

Ich will 1.000 jetzt. 2.000, wenn ich mit ihr �ber die Grenze bin.

Und wenn ich sie abliefere, den Rest.

Wie Sie wollen.

Die 2.000 gibt Ihnen in Pecos mein Sohn.

Das Geld muss da sein, Ihr Sohn ist nicht n�tig.

�ber eins sind wir uns klar: Ich mache die ganze Arbeit allein.

So war es gedacht.

Ich w�re allein mit dem Kalb fertiggeworden.

Sie brauchen sich nicht dauernd um mich zu k�mmern.

Ich hatte Angst, dass Sie sich verletzen.

Allein macht es mir mehr Spa�.

Was machen Sie hier?

Ich suche Arbeit.

Ich dachte, wo das Vieh zusammengetrieben wird,

brauchen Sie eine Aushilfskraft.

Woher sind Sie? - Aus Montana.

Warum sind Sie da weg? - Weils da kalt wird.

Hier wird es auch kalt. - Nicht so wie in Montana.

F�r wen haben Sie da gearbeitet?

Sie k�nnen sich das Brandzeichen ansehen.

Es stimmt, das Brandzeichen ist aus Montana.

Und wenn er aus Texas ist?

Ich k�nnte von �berall sein, aber ich komme aus Montana.

Das Einzige, was ich will, ist Arbeit.

Gibts das nicht bei Ihnen?

Wie hei�en Sie? - Harry McCready.

Gut, ab morgen werden Sie bezahlt.

2 Wochen dauert das Zusammentreiben.

Danach kann ich Sie nicht mehr brauchen.

Ich w�rde nicht l�nger arbeiten, wenn kein Urlaub drin ist.

Noch ein paar Tage, dann gehen wir hinaus.

Mein Vorarbeiter besch�ftigt Sie bis dahin.

Komm rein, Ellen.

Die Arbeit beginnt morgens um 5.30 Uhr.

Wunderbar.

Den ganzen Tag arbeiten und nachts auch noch schwitzen.

Ganz sch�n hei�, was? - Ja.

Erz�hl mir nicht,

dass du in Montana so was nicht zu machen brauchtest.

Diese Werkzeuge sind h�rter als meine H�nde.

Ich hol mir ein neues Paar Handschuhe.

Sie haben mich erschreckt, Herr McCready.

Das wollt ich nicht.

Darf ich Ihnen helfen?

Wo soll er hin? - Auf die Veranda bitte.

Sind Sie auf der Durchreise? - Ja, so kann mans nennen.

Heute hier und morgen woanders.

Ich dachte, Sie w�ren zum Pfosteneinrammen eingeteilt.

Da wollte ich gerade hin. Auf Wiedersehen.

Was machen Sie hier?

Ich wollte ein Paar Handschuhe holen.

Die hier gehen auseinander.

Wenn Sie hier weiterarbeiten wollen,

dann bleiben Sie drau�en w�hrend der Arbeitszeit.

Hier gibt es sonst nichts, was Sie etwas angeht, klar? - Gut.

Ellen. - Ja?

Man merkt sofort, dass wieder eine Frau im Haus ist.

All die Blumen, das ist h�bsch. - Danke sch�n.

Unsere Leute arbeiten besser. Sogar ich arbeite besser.

F�r mich ist das auch eine ziemliche Verbesserung.

Das hab ich nicht gemeint.

Was ich Ihnen sagen m�chte...

Es tut mir leid, Johnny.

Ich kann mir denken, was es ist.

Ich m�chte Sie nicht verletzen. Bitte sagen Sie es nicht.

Warum? Immer, wenn ich mit Ihnen sprechen m�chte,

haben Sie eine Entschuldigung.

Sie wissen genau, wie dankbar ich Ihnen bin.

Bitte zwingen Sie mich nicht zu Gef�hlen,

die ich nicht habe.

Ich komme so schnell von all dem anderen nicht los.

Warum denken Sie immer daran? Sie sind aus dem Gef�ngnis heraus.

Ja, ich bin heraus. Als eine entflohene M�rderin.

Nicht, weil meine Unschuld erwiesen ist.

Aber Ellen, ich...

Johnny, sehen Sie das nicht ein?

Es ist fast dasselbe, dass jeder denkt, ich habe Cliff umgebracht,

wie wenn ich ihn wirklich umgebracht h�tte.

Ellen, ich...

Ah, Johnny, gut, dass ich dich treffe.

Du musst morgen mit ein paar Leuten zum n�rdlichen Canyon ziehen,

verirrte Einzeltiere reinholen.

Ja, nat�rlich.

Ich muss in die Stadt, so f�r 1, 2 Tage.

Du passt solange hier auf. - In Ordnung.

Und du k�nntest anfangen, dich zurechtzumachen.

Geh aus, komm mit Leuten zusammen.

Du brauchst nicht nur zu Haus zu bleiben.

Du bist in Sicherheit. - Ich wei�.

Nur, es ist wunderbar, dass ich zu Hause bin.

Aber morgen reite ich mal wieder zur Antilopenkurve.

Na, eine einsamere Stelle gibts wohl nicht.

Aber reite ruhig hin, dann kommste mal raus.

Also, ich geh zu Bett, gute Nacht.

Gute Nacht.

Ellen, Augenblick. - Johnny, bitte.

Ich bin m�de, gute Nacht.

Was ist los? - Ich wei� nicht.

Er lahmt, es wird wohl eine Sehnenzerrung sein.

Ihr braucht nicht warten, ich komme im Schritt nach.

Ich dachte, Sie h�tten vielleicht gerne ein bisschen Gesellschaft.

Au�erdem m�chte Ihr Onkel nicht, dass Sie allein sind.

Nett von Ihnen, Johnny.

Aber ich w�re lieber allein, wenn es Ihnen nichts ausmacht.

Es macht mir etwas aus.

Es macht mir sehr viel aus, dass Sie nicht mit mir reden m�chten.

Ich wei�, dass ich Sie aus dem Gef�ngnis herausgeholt habe.

Jetzt sind Sie frei.

Jetzt brauchen Sie mich nicht mehr, nicht wahr?

Wie kommen Sie dazu, so etwas zu sagen?

Weil es wahr ist.

Sie wissen, wie gern ich Ihnen etwas sagen m�chte.

Sie sto�en mich immer wieder zur�ck.

Ich bitte Sie noch einmal, davon nicht mehr zu reden.

Oh nein, reden werden wir nicht mehr davon.

Johnny, bitte.

Johnny.

Er wird sich abk�hlen, wenn er nach Haus geht.

Ich bringe Sie zur�ck.

Danke, Herr McCready.

Ich wei� eine Abk�rzung von hier nach Hause.

Wir reiten woanders hin.

Was soll das bedeuten?

Ich bringe Sie zur�ck nach Texas. - Nein.

Bleiben Sie hier, h�ren Sie auf.

Sie sollen hierbleiben.

Aufh�ren, versuchen Sie das nicht noch einmal.

Sonst bind ich Sie fest.

Wer hat Sie mir nachgeschickt, Mace Beldon?

Nein, nicht allein.

Aber 5.000 Dollar von seinem Geld haben es geschafft.

Wenn es nur Geld ist, was Sie wollen,

mein Onkel gibt Ihnen mehr.

Das k�nnt ich aber dann wohl nicht mehr ausgeben.

Los.

Sie k�nnen besser reiten.

Los, steigen Sie wieder auf.

Ich kann nicht.

Sogar ein Pferd wird irgendwann mal m�de.

Und ich bin nur ein Mensch.

Ich bin zu m�de zum Weiterreiten.

Hier ist etwas Zwieback.

Hier, ziehen Sie das an.

Warum machen Sie sich Umst�nde? - Daf�r werde ich bezahlt.

Sie werden auch daf�r bezahlt, dass ich geh�ngt werden kann.

Stimmt.

Johnny, wir haben ihre Spur seit Sonnenuntergang nicht mehr gesehen.

Wir finden sie schon. - Woher wei�t du das?

Die Spur ging von der Antilopenkurve nach S�den.

Vielleicht h�tten wir auf Conroy warten sollen.

Wir haben keine Zeit, vorw�rts.

(Grillen zirpen)

Ich dachte, Sie w�ren m�de.

W�rde ich Sie nicht zur�ckbringen, t�te das jemand anders.

Fr�her oder sp�ter w�ren Sie dran.

Die Regierung von Neu-Mexiko h�tte mich nie ausgeliefert,

weil sie von meiner Schuld nicht �berzeugt ist.

Texas glaubt an Ihre Schuld.

Die Wahrheit kam bei dem Prozess nicht heraus.

Sie wurden verurteilt.

(Pferd schnaubt)

Sie sind nicht sehr gerissen.

Wie weit, glauben Sie, w�rden Sie kommen?

Wir reiten weiter.

Warum halten Sie an?

Haben Sie keine Angst mehr, dass man Sie einholt?

Nein, wir haben die Grenze von Texas hinter uns.

Ich stelle Sie hiermit offiziell unter Arrest.

Da f�hle ich mich gleich viel besser.

Ich auch.

Wenn ich jetzt einen Ihrer Freunde t�ten muss,

so ist das gesetzlich.

Los, weiter.

Hier k�nnen wir rasten.

Die Pferde brauchen Ruhe.

Hier, vielleicht f�hlen Sie sich dann wohler.

Seit wann interessiert Sie, wie ich mich f�hle?

Bedienen Sie sich.

Was ist los mit Ihnen?

Ich werde nicht entscheiden, ob Sie schuldig sind oder nicht.

Sie meinen, wie Ihre Auftraggeber?

Ich werde bezahlt, um einen Auftrag auszuf�hren.

Und den Auftrag f�hre ich aus.

Selbst wenn ich unschuldig bin?

Mir brauchen Sie nichts zu beweisen.

Ich bin weder Geschworener, noch Richter.

Keine Angst, ich bin noch da. - Ja, nat�rlich.

Womit verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt,

wenn Sie nicht Verbrechern nachjagen?

Was machen Sie dann, Herr McCready?

Dann schnitz ich die Kerben in meinen Revolver,

die f�llig sind.

Wir schaffen es. - Woher wei�t du das?

Wir suchen Sie seit 2 Tagen.

Wir verlieren Zeit, weiter.

Die Pferde m�ssen mal ausruhen.

Das k�nnen sie, wenn wir McCready haben.

Er wird unvorsichtig.

Vorw�rts.

Werft die Waffen hin!

Lasst sie langsam fallen.

Werft sie hin, hab ich gesagt!

Wir sind in Texas.

Ich habe den Auftrag, mich gegen jeden zu wehren,

der versucht, sie wegzuholen.

Johnny, lassen Sie sie fallen.

Sch�sse

Ich habe euch gewarnt.

Sie ist meine Gefangene, und ich bringe sie zur�ck.

Also reitet wieder nach Hause.

Nehmt ihn mit.

Ich packe das Zeug zusammen.

Wir haben noch einen weiten Weg vor uns.

Bleiben Sie hier, ich rede mit ihnen.

Sehen Sie sich nicht um.

Sch�sse

Einer ist weg, der holt mehr.

Wir m�ssen uns beeilen.

Wieso sind Sie nicht geflohen, das war eine Gelegenheit.

Ich glaube, ich konnte nicht mitansehen,

dass Sie umgebracht werden.

Soll mich das zu der Ansicht bringen, ein M�dchen wie Sie

k�nnte unm�glich einen Menschen umbringen?

Ich bin gerissen genug, zu wissen, dass Sie nichts glauben,

was ich zu sagen habe.

Ich hei�e nicht McCready.

Ich hei�e McCord.

McCord?

Das h�tt ich wissen m�ssen.

Ich werde Sie nicht mehr mit dem Versuch langweilen,

Ihnen meine Geschichte zu erz�hlen.

Sagen Sie mir eins: Wenn Sie ihn nicht get�tet haben, wer dann?

Warum sollten Sie mir glauben, wenn keiner es tut?

Reden Sie schon.

Kell hats getan. - Kell?

Warum sollte er seinen Bruder umbringen?

Ich hab geh�rt, die beiden haben sich gl�nzend verstanden.

Kell und Cliff waren Stiefbr�der. Sie verstanden sich nicht.

Weswegen konnten sie sich streiten?

Wegen der Erbschaft.

Kell war davon �berzeugt,

dass Herr Beldon Cliff alles vermachen w�rde.

Es gab oft Streit.

Kell nahm an,

dass Cliff ihn bei Herrn Beldon schlecht machte.

Das tat Cliff auch.

Was sagte Beldon dazu?

Der nahm es nicht ernst.

F�r ihn standen sie sich so nah, wie Br�der sich stehen konnten.

Niemand bringt ihn zu einer anderen Meinung.

Kell wird nie die Wahrheit sagen.

Kell bekommt, was er will.

Und ich werde f�r den Mord, den er begangen hat, aufgeh�ngt.

Wie wurde Cliff ermordet?

An dem Abend, wo es geschah, waren wir zum Tanz gegangen.

Am Nachmittag hatte ich mich entschlossen, Cliff zu verlassen.

Er muss sich das gedacht haben, denn er hatte getrunken.

Er sah mich mit einem seiner Freunde tanzen,

bekam einen Wutanfall und schlug mir vor allen ins Gesicht.

Ich wurde hysterisch und lief nach drau�en.

Er lief mir nach.

Als ich um die Ecke einer Scheune herumlief,

stie� ich mit Kell zusammen.

Ich dachte, Kell wollte mich besch�tzen.

Aber das war die Gelegenheit, auf die er gewartet hatte.

Sch�sse

Er h�tte Cliff die Waffe wegnehmen k�nnen.

Stattdessen erschoss er ihn absichtlich.

Dann ritten Kell und der andere Mann weg.

Ich blieb fassungslos stehen.

Als die Leute dazukamen, stand ich �ber Cliffs Leiche.

Seine Waffe lag vor meinen F��en.

Sonst hat niemand es gesehen? Nur der andere Mann?

Keiner wusste, dass die beiden dagewesen waren.

Verstehen Sie nicht?

Das war die einzige M�glichkeit, dass Kell den Besitz kriegen

und Cliff und mich loswerden konnte.

Das Wort der beiden stand gegen Ihres.

Ja, Kell sagte aus, er w�re mit diesem Wildj�ger zusammen

in den San-Carlos-Bergen gewesen und h�tte Pferde gekauft.

Wer war der andere Mann?

Sein Name ist Kirby.

Kennen Sie ihn?

Ein besoffener, betr�gerischer Pferdeh�ndler.

Er w�rde seine Mutter f�r eine Flasche Whiskey verkaufen.

Auf den haben die geh�rt?

Ja.

Steigen Sie auf, wir reiten weiter.

Kell, sie sind da.

Was hat Sie aufgehalten?

Wir haben mal was gegessen.

Prima Gesch�ft, daf�r bezahlt zu werden,

dass man 300 Meilen mit einer solchen Frau reitet.

Wo ist das Geld?

Heute haben Sie 3.000 Dollar zu kriegen.

Hier sind die anderen 2.000, von hier an �bernehme ich.

Stecken Sie Ihr Geld weg.

Ich kassiere den Rest, wenn ich sie Ihrem Vater �bergebe.

In Ordnung, McCord, ganz wie Sie wollen.

Steigen Sie ab.

Stellvertreter im Beldon-Distrikt.

Ich bringe eine Gefangene.

Harry McCord?

McCord?

Seit wann setzt man Revolver-Helden als Polizei-Offiziere ein?

Was k�mmert das mich?

Wo ist Ihre Gefangene?

Hier steht sie.

Donnerwetter, ein gef�hrlicher Verbrecher.

Sicher haben Sie unterwegs in Todesangst geschwebt.

Ich will von Ihnen nur, dass Sie sie �ber Nacht einschlie�en.

Kommen Sie mit, Fr�ulein.

Na, was willst du jetzt tun? - Gar nichts.

Ich folge ihnen, und passe auf, dass er sie bei uns abliefert.

(es klopft)

Ich komme wegen meiner Gefangenen.

Ich will sie jetzt mitnehmen.

Ich dachte, Sie wollten morgen fr�h weiter.

Ich habs mir anders �berlegt. Wir reiten jetzt schon.

Kommen Sie, Fr�ulein.

Wir haben einen langen Weg vor uns: 120 Meilen.

120 Meilen bis zum Beldon-Distrikt?

Ich bringe Sie nicht dorthin.

Ich bringe Sie �ber die Grenze nach Mexiko.

Da such ich Kirby und spreche mit ihm.

Kommen Sie.

Sieh Harry, ich sch�tze die Senora mit meinem Leben.

Du kannst sie nicht hierbehalten.

Hier sucht sie Beldon bestimmt zuerst.

Ich bring sie in das Haus meiner Schwester.

Da bleibt sie, und niemand erf�hrt es.

Haben Sie Vertrauen zu ihm.

Wir sind die besten Freunde.

(spricht spanisch)

Er sagt, wir sind Freunde bis in den Tod.

Hast du Kirby gesehen?

Kirby? Vor einem Monat oder 2.

Er und Halbblut-Frau kamen wegen Eink�ufe.

Er bleibt in seinem Haus wegen viel Biber.

Was willst du von Kirby?

Sieh zu, dass sie keiner sieht.

Ich komme wieder.

Tag, Kirby. - McCord, komm rein.

Was machst du hier in meiner Gegend?

Sag nicht, du willst hier Fallen stellen.

Man kann das so nennen.

Hattest du Gl�ck im letzten Monat? - Ein bisschen.

Trink einen Schluck. - Nein, danke.

Wieso hast du gelogen im Beldon-Prozess?

Scher dich raus.

Ich warte darauf, dass du mir antwortest.

Ich habe geantwortet. Ich hab gesagt, scher dich raus.

Ellen hat ihren Mann nicht umgebracht,

du wei�t das.

Ich kann nichts davon wissen.

Ich war nicht einmal da.

Als Kell seinen Bruder umbrachte, hast du neben ihm gestanden.

Wer hat dir diese Geschichte erz�hlt?

Er war 30 Meilen entfernt und kaufte von mir Wildpferde.

Oben in den San-Carlos-Bergen.

Du stehst hier nicht vor Gericht, sondern du redest mit mir.

Was hast du �berhaupt vor? - Das h�ngt von dir ab.

Du brauchst nur die Wahrheit zu sagen.

Du hast nicht viel Zeit.

Wenn das Leder anf�ngt, in der Sonne einzuschrumpfen,

dann wirst du reden.

Also wart ich einfach.

Ich h�tte nicht gedacht, dass McCord so dumm sein w�rde.

Vielleicht hat er sie zu ihrem Onkel zur�ckgebracht.

Um erschossen zu werden f�r die M�he?

Nicht McCord.

So dumm w�r er nicht, dass er sie �ber die Grenze bringt?

Das sollen wir denken.

Dass wir nicht drauf kommen, sie dr�ben zu suchen.

Geh zur Ortega, da wirst du sie finden.

(spricht spanisch)

Du besch�ftigst den Alten.

Ortega.

Komm mit, vorw�rts.

Ortega.

Senora.

Sie k�nnen die Senora nicht nehmen.

Lassen Sie die Senora, Sie k�nnen sie nicht nehmen.

Sagen Sie Ihrem Freund McCord,

er soll sich bei uns nicht mehr sehen lassen.

Die Sonne l�sst das Leder einschrumpfen.

Rede, solange du noch kannst.

McCord, mach mich los.

Kell ermordete seinen Bruder, und er wird h�ngen daf�r.

Du wirst es beweisen.

Kell bringt mich um.

Du kannst w�hlen.

McCord, ich sage die Wahrheit.

Und es war bestimmt Kell?

Si, derselbe, der damals mit Senor Beldon kam.

Er sagte, du sollst dich nicht mehr bei ihnen sehen lassen.

Wer war Richter in dem Prozess?

Du schaffst es nicht mehr bis zu ihm.

Wo ist er?

Ich frag dich, wo er ist.

In Colleyville, aber Beldon l�sst sie h�ngen, bevor wir da sind.

(spricht spanisch)

Genauso ist es gewesen, Herr Richter.

Mehr wei� ich nicht.

Nachdem was ich geh�rt habe, bin ich �berzeugt,

dass es ein Justizirrtum war.

Wenn dieser Fall wieder aufgenommen wird,

muss die Verurteilung der Frau Beldon aufgehoben werden.

Ich werde Ihnen einen Haftbefehl aush�ndigen.

Er wird sie davor bewahren, dass sie geh�ngt wird.

Bitte beeilen Sie sich.

Dieser Brief befielt dem Sheriff des Beldon-Distrikts,

Ihnen die Obhut �ber Frau Beldons Person zu �bertragen.

Bis zu einem neuen Verfahren.

Danke.

Ich passe auf ihn auf. - Vielen Dank.

Ich hoffe, Sie kommen zurecht.

Ich bitte dich, zu warten, bis McCord hier ist.

Er versucht, von Kirby die Wahrheit herauszubekommen.

Nichts, was Kirby sagt, kann dir helfen.

Du und ich wissen es besser.

Sie f�ngt immer wieder damit an.

Die Wahrheit wird beweisen, dass du der M�rder bist.

Ich war nicht mal da.

Jeder wei�, dass du Cliff umgebracht hast.

Du glaubst ihr doch nicht, Vater? Es kann kein anderer gewesen sein.

Sie gehen nicht in dieses Haus, McCord.

Reiten Sie dahin zur�ck, wo Sie hergekommen sind,

oder ich muss deutlicher werden.

Wenn Sie etwas von mir wollen,

dann k�nnen wir das beim Sheriff regeln.

Gehen Sie mir aus dem Weg.

Nein, wir regeln es hier sofort.

Von mir aus.

Sch�sse

Kell.

Er t�tete Cliff.

Er hat Kirby gezwungen, bei dem Prozess zu l�gen.

Hier ist ein Befehl von Richter Larson,

der mir die Obhut �ber Ellen �bertr�gt.

Was sagt man,

wenn man jemandem f�r sein Leben danken m�chte, Herr McCord?

Harry. - Harry.

Danke sch�n.

M�chten Sie raus aus dem Gef�ngnis, oder haben Sie sich daran gew�hnt?

Sie haben gesagt, ich w�re in Ihrer Obhut.

Dann lassen Sie uns gehen.

Musik

Untertitel: WDR mediagroup digital GmbH im Auftrag des WDR

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