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Hier. Es ist da.
Machen Sie es auf, ich bin so aufgeregt.
Die Titelseite.
Wahnsinn.
Es ist wundervoll, Bob.
So was gab es hier schon lange nicht mehr. Außer diesem Foto von Richter Thomson
mit einem 12 Pfund schweren Lachs auf der Titelseite vom Anglermagazin.
Miss Carpenter, Mr. Louis, sehen Sie mal, die Titelseite.
Jessica Crane. Bob...
Tut mir leid, Leute.
Ich komme zur spät zur Arbeit.
Ich liebe dich. Jessica. P.S.: Ich habe das Hotel gewechselt.
Ich bin jetzt im Scala Hotel. Telefon: 4997824. Mailand, Italien.
Hier ist Bob.
Hey, Warren hier, tue mir bitte mal einen Gefallen, okay?
Sieh mal nach den Campern unten an der Feuerstelle.
Das ist Jims Revier.
Er kann heute nicht. Er hatte eine kleine Auseinandersetzung mit einem Grizzly.
Ja, ich wette ein weiblicher Grizzly, der springt doch auf alles.
Hey, wo wir gerade von Frauen sprechen.
Mrs. Gordon hat erzählt, du hast Post bekommen. Wann zeigst du sie uns endlich?
Ruhig, Junge, das ist nicht das Penthouse. Sie ist angezogen.
Bringe mich zurück ins Hotel.
Warren? Waren, hörst du? Hier ist Bob.
Sie soll weg von der Tür. - Wiederhole noch mal.
Rufe Jessica in Italien an. Sie ist in Mailand.
Die Nummer ist 499 78 24. Das ist ein Hotel. Verlange Jessica.
Sage ihr, sie soll nicht zur Tür gehen.
Was zum Teufel redest du da? - Mach schon, Mann, los.
Ja, okay.
Platz23, Vermittlung.
Ich brauche ein Ferngespräch. Dringend, nach Italien, Mailand.
Haben Sie zufällig die Vorwahl von Mailand?
Nein, ich habe die Vorwahl nicht. Beeilen Sie sich, bitte.
Warren? Warren, hast du sie erreicht?
Die sucht noch die Vorwahlnummer.
Vermittlung, wie lange dauert das? - Nur eine Minute.
Ja, hallo, ich rufe aus Amerika an.
Ich habe den Portier, aber da drüben ist Nacht.
Hallo, verbinden Sie mich mit Jessica Crane. Es ist ein Notfall.
Einen Moment. Es ist schon spät.
Keine Antwort. Sie wird bestimmt schlafen.
Hören Sie, können Sie vielleicht nachsehen? Bitte!
Schlüssel ist hier. Sie ist nicht oben. Leider.
Schauen Sie trotzdem. Bitte.
Schauen Sie oben nach.
Sind Sie sicher? Sie haben überall kontrolliert und keine Anzeichen...
Anzeichen wovon?
Ich meine, sie ist also nicht da?
Ja, richtig. Der Schlüssel ist hier.
Zimmer303? - Ja. 303.
303, danke.
303.
Übrigens, Barbara, was hast du heute Nachmittag vor?
Ich treffe ein paar Leute. Sonst nichts.
Gehen wir essen heute Abend? - Ja, hört sich gut an.
Kommst du mit? - Ja, gerne.
Welcher Stock?
Welcher Stock? - Oh, dritter.
Buongiorno, Signore.
Miss Crane?
Miss Crane, hören Sie?
Irgend so ein Vollidiot hat angerufen. Aus Amerika.
Ja, Miss Crane ist nicht da und der Vollidiot bin ich.
Wer sind Sie?
Ich bin Jessica Cranes Bruder.
Und wer ist Jessica Crane?
Sie ist ein Model. Ein Fotomodel.
Ich bin in Sorge um sie. Ich glaube, sie wurde ermordet.
Interessant. - Ich habe es gesehen.
Es ist vor zwei Tagen passiert. Im Hotel Scala, Zimmer 303.
Sie waren da?
Nein, ich war in Wyoming.
Aha. Wenn ich mich recht erinnere, liegt Wyoming einige
Kilometer westlich vom Scala Hotel.
Ja, circa 15 Flugstunden.
Und Sie haben dennoch alles gesehen?
Ich sah die Waffe. Eine große Schere und ich sah das Blut,
nur das Gesicht habe ich nicht gesehen.
Das ist kein Wunder. Sie waren immerhin in Wyoming.
Sie ist verschwunden seitdem.
Keine Leiche, aha, keine Leiche. Also Sie sagen, Sie haben einen Mord gesehen.
Und Sie sahen alles, oder fast alles aus Wyoming.
Ich erkläre es Ihnen.
Jessica ist meine Zwillingsschwester.
Solche Dinge passieren manchmal bei Zwillingen.
Das ist Telepathie. Ein sechster Sinn.
Und es ist schon mal geschehen. - Sie wurde schon mal umgebracht?
Hören Sie, ich weiß ja, so was klingt absurd.
Aber ich fliege nicht einfach so um die halbe Welt. Ich bin sicher,
es ist etwas passiert. Ich habe es nicht nur gesehen, ich habe es miterlebt.
Genauso als wäre ich Jessica. Wir haben diese Art von Verbindung
schon seit unserer Kindheit. Nur diesmal gab es nichts, was ich tun konnte.
Oh doch, Sie waren bereits im Hotel. Haben Sie was gefunden?
Blutspuren? Waffe? Anzeichen eines Kampfes?
Nein, nichts.
Oder hat sonst jemand irgendwas gesehen?
Was soll die Frage? Ich habe es gesehen. Das reicht doch.
Ich habe es miterlebt. Wirklich.
Ich glaube, das ist nicht genug, um eine Untersuchung einzuleiten.
Okay, wenigstens habe ich mit jemandem darüber gesprochen.
Danke. Sehr nett.
Halt, halt, halt. Ich fasse noch mal zusammen.
Jessica Crane, Amerikanerin, Profimodel, Alter...
...21.
Ja, nächsten Monat.
Vermisst seit zwei Tagen, Hotel Scala, Zimmer 303.
Hier ist ihr Bild.
Übrigens, Ihre Uhr steht immer noch auf Wyoming-Zeit.
Wir sind euch acht Stunden voraus.
In diesem Beruf gibt es ein elftes Gebot. Du sollst nie einen Fototermin verpassen.
Sonst kannst du dir gleich eine andere Agentur suchen.
Dieser Job ist nur was für Profis.
Gut. Wir führen Buch über jedes Mädchen hier.
Jessica hat vier mal gefehlt. Das bedeutet, es ist vorbei. Aus.
Und sagen Sie nicht, sie ist verliebt oder so. Wenn dem so ist, dann hat sie
das zwölfte Gebot vergessen. Du sollst dein Herz an niemand anderen verschwenden
als die Arbeit.
So ist das nun mal.
Was war ihre letzte Arbeit? - Fotos von Masajuki.
Ein Motorrad?
Ein Fotograf. Er ist einer der Besten.
Carrie, würdest du bitte nach links. Links, so ist gut.
Klein bisschen mehr. So ist gut.
Okay.
Das ist gut.
Macht es Ihnen etwas aus...
Oh, Entschuldigung. Sind sie dieser Keno Jukisama?
Masajuki. - Fast getroffen.
Es tut mir leid, aber ich muss mit Ihnen reden.
Mein Name ist Bob Crane. Der Bruder von Jessica Crane.
Okay, wir brechen ab. Geht heim.
In der Nacht, in der Disko, sie war so aufgeregt.
Ich nahm sie mit ins Hotel und das war das letzte Mal,
dass ich Ihre Schwester sah.
Das letzte Mal, dass ich sie gesehen habe, war Weihnachten vor zwei Jahren.
Seitdem dann nur noch auf Bildern. Sie wurde von mal zu mal schöner.
Aber irgendwie anders. Irgendwie so verändert.
Gab es einen Mann?
Einen Verflossenen, mit dem sie Krach hatte?
Was für ein Leben hat sie geführt? Wo ist sie abends hingegangen?
Können Sie mir irgendwas sagen?
Model, Körper, Gesicht, ein bisschen Make-up, ein schönes Kleid.
Und darunter ist nichts. Das ist alles, was ein Model braucht.
Nichts. Und jetzt wollen Sie wissen, was unter dem Kleid steckt?
Unter der Maske? Sie denken, ich weiß es, weil ich sie so oft fotografiert habe.
Ich konnte sie nur ausleuchten. Ihre Wangenknochen hervorheben
und dann waren sie verloren oder süß, aggressiv oder provokativ.
Ich kannte sie nur durch dieses Auge hier.
Sie sind Jessicas Bruder? - Ja, wieso?
Na ja, Sie sind doch in ihr Zimmer gezogen und Sie haben einfach so
aus Amerika angerufen. Warum? Was ist passiert?
Woher wissen Sie das? - Vom Hotelportier.
Ich wohne auch im Scala. Ist es wahr, Jessica ist verschwunden?
Ja. Ja.
Aber es kann auch schlimmer sein.
Sie meinen... - Ich meine, sie ist tot.
Ermordet.
Sagten Sie, ermordet? - Ja.
Carrie, bist du taub? Jetzt komme schon. Los.
Mein Name ist Carrie. Zimmer 207.
Wer ist der Kerl? - Giorgio Peloni.
Verkauft Juwelen und vergewaltigt Models.
Irgendwelche Anrufe?
Eine ganze Menge. Aber nicht für Sie.
Ist Carrie in 207? - Nein, sie ist nie da.
Warten Sie. Ich komme mit.
Oh, ich habe drei gedrückt. - Ich weiß.
Kennen wir uns?
Gestern. Der selbe Aufzug. - Wirklich?
Ja. Ich merke mir Leute, die mich nicht bemerken.
Oh, warten Sie.
Sie müssen ein Model sein.
In diesem Laden sind außer Schweinchen Dick,
den Zimmermädchen, die es gerne wären,
und Terrys Hund alle sowas.
Außer mir. - Warum so bescheiden?
Oh, ich... - Was?
Sie sehen doch gut aus.
Welcher Stock ist es? Ihrer oder meiner?
Ist meiner. - Okay.
Dann gute Nacht, äh... - Barbara.
Bob. Ciao.
Hey Benji.
Was ist los? - Ich will jetzt nicht.
Sowas hat mir noch keine Frau gesagt.
Ja, sie haben auch nicht so was erlebt wie ich.
Oh Gott, weißt du, jedes Mal, wenn ich in dieses Haus komme, habe ich es vor Augen.
Weißt du, Baby, wenn du es nicht vergessen kannst, ist es dein Problem.
Und ein ernstes sogar.
Du meinst, es könnte mir was passieren. Wie Jessica.
Du glaubst diesem irren Cowboy? Der Kerl hat zu viele Waldbrände gelöscht.
Davon trocknet das Gehirn aus.
Hier, Baby, du wirst es überleben.
Blöde Kuh. Das war mein letztes.
Also, Prinzessin, ich will jetzt nicht. Ich muss irgendwo neuen Stoff besorgen
und du bezahlst.
Denn Prinz Immer-in-Stimmung hasst abgebrochene Partys.
Wenn ich zurückkomme, bist du verschwunden.
Schicken Sie ein Taxi zur Via Mozart Nummer 10 bitte.
Ja, danke.
Hey, das ist mein Taxi. He, anhalten.
Scheiße!
Hallo?
Hallo!
Taxi, helfen Sie mir bitte. He, hören Sie mich?
Das letzte Kleid...
Die letzte Show...
Ah, Wyoming, diesmal haben wir eine Leiche.
Ich habe einige Nachforschungen über telepathische Phänomene angestellt,
mit dem Bezug auf Zwillinge. Es ist eine sehr interessante Sache.
Es gibt eine Menge wissenschaftliches Material über das Thema.
Man nennt es: Emphatische Kommunikation.
Und was Sie tausende von Meilen entfernt gesehen haben,
könnte wirklich passiert sein.
Übrigens, wussten Sie, dass Carrie mit einer Schere erstochen wurde?
Was ich sah, passierte mit Jessy. - Exakt.
Ich brauche wieder einen Stapel Servietten. Ich werde mich nie
daran gewöhnen, so zu essen. Sie mögen ja dieses Zeug.
Das erste Mal war es ein Skiunfall. Ich war neun. Eine schlimme Sache.
Ich lag unter einer Lawine
und die Bergwacht suchte wie verrückt mit Bernhardinern.
Meine Leute und Jessica kamen so schnell sie konnten.
Und als Jessy da war, ist sie zu einem Punkt gegangen und sagte: Hier.
Und da war ich. Ich verdanke ihr mein Leben.
Es war so eine Spannung, wie wenn Eisen angezogen wird, magnetisch.
Wir haben diese Verbindung immer noch.
Sehr interessant.
Komisch, ich mag diese Soße nicht, sie erinnert mich so an Blut.
Ich habe gehört, dass Carrie bei Giorgio Peloni zu Hause war. Vor ihrem Tod.
Ja. Er ist bekannt und berühmt hier in Mailand. Ein Juwelier.
Eine Menge Geld, Mädchen und Partys. Sie ist mit ihm nach Hause gegangen.
Und dummerweise haben sie Streit bekommen
und sie ist mit dem Taxi zurück zum Hotel gefahren.
Also ist er unschuldig? - Nein.
Aber er hat ein todsicheres Alibi.
Ungefähr 50 Personen haben ihn in einem Nachtclub gesehen.
Leider genau zur Mordzeit.
Der Killer kann ein Wahnsinniger sein, der Models hasst, oder er könnte
engagiert sein, vielleicht von jemanden von der Konkurrenz.
Ich verstehe das nicht. Ich meine, die sind alle verrückt.
Agenturen, Models, Fotografen, mein Gott, das ist eine kranke Welt.
Falsch! Es ist dieselbe Welt unter einem anderen Aspekt.
Wir arbeiten auch mit Fotografien. Wissen Sie, zur Identifikation, zur Fahndung.
Und unsere Gegenüberstellung sind nichts anderes als diese Modeshows.
Der Unterschied ist nur, für Kleider gibt es eine Saison, für Mord nicht.
Morde sind immer aktuell.
Übrigens, sagte ich, dass ich in Pension gehe in 14 Tagen?
Das ist mein letzter Fall. Ich werde Ihre Schwester finden, tot oder lebendig.
Hoffentlich letzteres.
Schweinchen Dick meinte, ich würde Sie hier finden.
Oh, und er wollte nicht mitkommen?
Oh Mann, ich könnte ein bisschen Training gebrauchen.
Zu Hause bin ich immer unterwegs, aber hier... Die Nudeln.
Was machen Sie, noch in der Schule?
Nein, ich arbeite im Nationalpark. Ich bin Förster. So wie Jogi, der Bär.
Ein Riesenjob. Ich mag ihn. Frische Luft, mit den Tieren.
Und wenn du in Wyoming geboren wurdest, hast du eben nicht viel Auswahl.
Genauso ist es, wenn man von Jütland kommt.
Was für ein Land? - Dänemark. Falster.
5.000 Einwohner inklusive Viehbestand.
Ich hatte die Auswahl: Die Arbeit im örtlichen Supermarkt oder abhauen.
Also ging ich. - Wie bei Jessy.
Sie schickte Fotos an eine New Yorker Modelagentur.
Die sahen ihr Bild und im nächsten Augenblick war sie weg.
Damals wusste ich, es würde nicht gutgehen.
Warum?
Wie soll ich sagen, dass ist als ob man einen Grizzlybären auf den Broadway setzt.
Passt nicht.
Ich gebe Ihnen ein Sweatshirt. - Ja.
Sittendezernat? - Morddezernat.
Sagt Ihnen der Name Cristina Landolfi irgendetwas?
Das kommt drauf an.
Laut den Unterlagen hatte Cristina Landolfi ein Zimmer bei Ihnen.
Richtig. - Sie ist verschwunden.
Ohne zu bezahlen. Deshalb habe ich Sie gerufen.
Aber was wollen Sie? Wurde sie umgebracht?
Ein Kollege...
Ein Kollege von mir war vor ein paar Monaten hier. In seinem Bericht steht,
er sprach mit einer Freundin von ihr. Margaux Wilson.
Ah, die Schwarze. Sie kamen zusammen, aber nachdem die Landolfi weg war,
hat sie bezahlt und ist ausgezogen. Ich habe hier irgendwo die Adresse.
Sie hat sie dagelassen, falls Post für sie kommt.
Ah, Hotel Scala.
Und bitte meine Rechnung. - Sie verlassen uns, Margaux?
So ist es. Sie können jetzt eine andere beobachten durchs Schlüsselloch.
Margaux Wilson ist ausgezogen. Wieso?
Und Sie wissen nicht, wo sie hin ist?
Nein. Aber als ich ihr die Taschen ins Auto trug, sagte sie dem Fahrer:
Südbahnhof.
Was nun? - Ah, Wyoming. Ich denke, wir haben etwas.
Kommen Sie.
Wir suchen ein schwarzes Mädchen mit einem roten Kleid und einem Metallkoffer.
Wir nehmen Bahnsteig 1 bis 10, ihr nehmt den Rest.
Barbara! - Hallo.
Hi, was machst du hier?
Wieso? Das ist meine Arbeit.
Ich habe eine Show. - Wo?
Da draußen.
Hallo.
Ein Freund von mir sucht dich. - Wer ist es?
Bob Crane, Jessicas Bruder.
Margaux, schnell. Du bist dran. Komm schon.
Okay, hier ist das Kleid und wo ist Margaux?
Verdammt, wo ist sie! Margaux!
Polizei! Wir suchen nach Margaux Wilson.
Das tue ich auch. Sie ist nicht mehr da.
Komm schon, Diana, ist gut.
Jemand will uns umbringen. Uns alle.
Ich habe Angst.
Also, ciao. - Gute Nacht.
Ich dachte, du bist besser nicht alleine.
Wir werden beobachtet.
Nein, lass sie offen.
Entschuldigung.
Nein, ich muss mich entschuldigen.
Es ist vielleicht besser so.
Ja, bestimmt sogar.
Tust du mir einen Gefallen? Schließe die Tür hinter mir zu.
Was gefunden?
Ah, Kommissar, wir haben etwas sehr Interessantes gefunden.
In der Kosmetiktasche.
Telegramm für Mr. Bob Crane.
Kommen Sie jetzt bitte.
Herr Kommissar, ich habe Neuigkeiten.
In Ordnung, Herr Paloni. Ist es wahr oder nicht?
Es ist wahr. Margaux hat die Diamanten von mir bekommen.
Ich habe sie verschenkt. Auch an Carrie und Jessica Crane.
Was wollten Sie dafür? - Schweigen.
Es war in meinem Haus, vor ungefähr zwei Monaten.
Ich gab eine sehr spezielle Party. Das Spezielle ist, ich lade dabei nur
einen Mann ein. Mich.
Giorgio. - Hallo. - Hallo.
Ich habe Freunde mitgebracht.
An diesem Abend brachten Carrie und Margaux zwei Freundinnen mit.
Ciao. Ciao.
Was macht ihr zwei da so alleine? Kommt her.
Ich muss jetzt gehen. Kommst du?
Okay. Wenn ihr euch nicht amüsiert, ich habe eine Idee.
Wir spielen Roulette.
Manchmal wenn es schon spät war, wenn ich alles andere schon probiert hatte,
habe ich einen Kick gesucht, um die Party in Schwung zu bringen.
Bitte, Giorgio, damit spielt man nicht.
Ich spiele nicht.
Okay, jetzt ihr.
Kommt schon. 5.000 Dollar, jede, für jedes Mal abdrücken.
Ich will 10.000. - In Ordnung.
Ich schulde dir 10.
Das macht 20.
Mein Schuss.
Ihr Name war Cristina Landolfi.
Es gab ungefähr zwei Minuten absolute Panik. Was sollten wir tun?
Ich wusste nur, ich stecke in der Scheiße.
Ich hatte keine Lust, mich ruinieren zu lassen. Von einem Arschloch von Model.
Die sich in meinem Wohnzimmer das Gehirn rausgeblasen hatte. Für 10.000 Dollar.
Ja, aber Ihr großes Problem waren drei Frauen, die alles tun,
nur nicht den Mund halten.
Ganz genau.
Also habe ich ihnen den Mund mit Diamanten gestopft.
100.000 Dollar für jede von ihnen.
Sie waren einverstanden. In derselben Nacht warfen wir
Cristinas Leiche ins Meer.
An diesem Punkt löst sich unsere Killertheorie im Nichts auf.
Wurden Carries Diamanten jemals gefunden?
Nein.
Genauso wenig wie die Ihrer Schwester.
Dann hat der Killer sie genommen.
Oder jemand, der wusste, was passiert war.
Oder jemand, der dabei war in der Nacht.
Ein Diamantendieb oder ein Handlanger.
Ich weiß, was Sie denken. Sie denken, wenn Jessy nicht tot wäre,
sondern vermisst, wäre sie die Hauptverdächtige.
Richtig geraten.
Als Sie die ganze Sache gesehen haben, sind Sie sicher, dass Sie da nicht
irgendwas verdreht haben? Sind Sie sicher, dass nicht Ihre Schwester
die Schere hatte? Sagen Sie mir noch mal, was Sie genau sahen.
Ich sah, dass Jessica ermordet wurde.
Kommissar? - Ja, ich komme.
Tut mir leid, ich muss jede Möglichkeit überprüfen.
Dafür werde ich bezahlt.
Bob?
Welche Neuigkeiten hatten Sie für mich?
Ah, nichts. Nicht wichtig. Wiedersehen.
Ich lebe. Bitte fahre nach Hause. Bin in großen Schwierigkeiten,
muss mich verstecken. Bitte gehe. Ich liebe dich. Deine Jessica.
Ja, richtig. Es wurde hier aufgegeben.
Können Sie bitte überprüfen, welche Person es geschickt hat?
Tut mir leid, ich merke mir nicht jeden, der ein Telegramm abschickt.
Ja, Entschuldigung, es muss doch ein Original geben. Kann ich es mal sehen?
Ist gegen die Vorschrift.
Bitte nur einen Augenblick. - Ist gegen die Vorschrift.
Was ist mit ihm los?
Frisst zu wenig. Was soll ich bloß tun?
Stellen Sie ihn vom Fenster weg. Hamster haben empfindliche Ohren
und sie haben Angst vor Lärm.
Warum nicht? Es kann ja nicht schaden.
Hier. - Danke schön.
Wenn ich darüber nachdenke, ich glaube, ich erinnere mich wieder.
Ein hübsches blondes Mädchen, wie in Magazinen.
Ist sie es?
Ja, die war es.
Danke schön. Guten Morgen.
Kann ich Ihnen helfen?
Interpol. Der junge Mann wollte die Schrift sehen. Weswegen?
Ihre Schwester hat nicht bezahlt.
Was soll ich denn damit? - Und wer bezahlt?
Meine Schwester.
Ich brauche ein Taxi.
Gehst du?
Ja. Ja, es ist besser so.
Du gehst einfach so? - Ja, ich muss.
Was ist mit deiner Schwester?
Es nützt niemandem, wenn ich hier bin,
blöde Fragen stelle und alles nur kompliziere.
Mag sein. Vielleicht wird es unter anderen Umständen einmal besser laufen.
Sicher. Möglich.
Ich muss zu den Bären. - Grüße sie von mir.
Malpensa Flughafen bitte.
Rizzo an Zentrale. Der Amerikaner verlässt das Hotel.
Hängen Sie sich an ihn ran.
Vielleicht bringt er uns zu seiner Schwester.
Rizzo hier, habe ihn verloren, verdammt.
Oh Jessy.
Ja, Bob, wo sind Sie?
Ich habe Jessica gefunden.
Wo?
Wo sind Sie?
Ein Appartement, irgendwo in der Stadt.
Es kommt jemand. - Wo bist du? Sag es mir.
Sag mir wenigstens die Straße.
Keine Ahnung. Ein Gebäude mit so einem Ding draußen.
So eine Skulptur, wie ein Dollar.
Ganz schön heiß heute.
Hier sind ein paar Sachen für das Haus.
Giorgio sitzt. Aber so leicht kommt er mir nicht davon.
Mit seinen Verbindungen wird er sowieso bald wieder draußen sein.
Na los, lies es. Es steht alles drinnen, was in dieser Nacht passiert ist.
Aber du weißt es ja schon. Nicht wahr?
Ach, und außerdem ist dein kleiner Bruder abgereist. Zurück zu den Bären.
Ich habe ihn geküsst. Wirklich. Ich habe es tun müssen.
Es war, als küsste ich deine Lippen, Liebling.
Hier, ich habe Gardinen gekauft. Wie findest du sie?
Hübsch, nicht? Unser kleines Liebesnest wird wunderschön werden.
Wenn ich daran denke, dass du gar nicht mehr herkommen wolltest.
Warum bist du mit Carrie und Margaux da hingegangen?
Diese Nutten.
Das hat dich verändert und es hat uns verändert.
Seitdem hast du alles gehasst. Mode, Mailand, unsere Liebesaffäre.
Die sind schuld, dass du plötzlich weg wolltest aus Mailand.
Aber ich habe dich nicht gelassen, nicht wahr?
Carrie und Margaux haben dafür bezahlen müssen.
Giorgio ist der Nächste, weißt du.
Aber es ist besser, wenn wir noch ein bisschen warten.
Niemand weiß etwas von uns. Niemand verdächtigt mich.
Weißt du, was die Polizei jetzt glaubt?
Dass du es getan hast. Wegen der Diamanten.
Sie werden dich suchen. Jetzt glauben sie sogar, dass du lebst.
Es ist so heiß. Ich glaube, es wird ein Gewitter geben.
Und jetzt? - Keine Ahnung.
Auf alle Fälle können wir nicht auf einen Schrei warten.
Can't find what you're looking for?
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