All language subtitles for Spy.City.S01E01.Codename.Beethoven.German.DL.WEBRip.x264-4SF

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Original subtitles

*Verkehrsgeräusche und Hupen*

*geheimnisvolle Musik und Donnern*

*spannungsvolle Musik*

(Mann berlinert) Ich mach zuerst das Herrenklo, dann bei den Frauen.

*Eimer klappert*

(Mann berlinert) Haste das Schild nicht gesehen?

"Toilette ist geschlossen."

*Papier raschelt*

*gedämpfter Schuss*

*dramatische Musik*

*Stöhnen*

*Musik klingt aus und leises Rauschen*

*kraftvolle, dramatische Musik*

*spannungsvolle Musik*

(Frau) Ja, Mrs. Calloway?

Es sind zwei Herren hier. Für Mr. Scott.

Sie bestehen darauf, ihn zu sprechen.

Da sind sie.

Captain Scott? Fielding Scott?

Ja?

(Scott) Was kann ich für Sie tun?

Würden Sie bitte mit uns kommen, Sir?

Geradeaus, Sir. Sie werden erwartet.

*Autotür fällt zu*

Hallo?

Hallo, ich bin ... - Mr. Scott, nehme ich an.

Der Vorsitzende erwartet Sie.

Nehmen Sie den Aufzug.

Der grüne Knopf.

(Scott) Okay.

*Aufzugtür schließt sich*

Sieh an, Fielding Scott! Wie schön, Sie wiederzusehen.

Ist eine Weile her. Wie geht es Ihnen?

Ich hab interessante Neuigkeiten. -Davon gehe ich aus.

Der Fall ist also abgeschlossen? -Nicht offiziell.

Aber das wird er noch. Sie haben mein Wort.

Wir haben den Beschluss gefasst,

Ihnen die Chance zu geben, Ihren Diensteifer zu beweisen,

Ihre Ehre wiederherzustellen.

Was muss ich tun?

Gemeinnützige Arbeit?

Gehen Sie wieder nach Berlin.

Das ist besser als ein Gefängnisaufenthalt.

Sie haben einen britischen Agenten getötet.

Ich hab mich doch nur verteidigt.

Simon Haldane wollte mich umbringen.

Und jetzt bitten wir Sie wieder zurück.

Die Haldane-Affäre war unbestreitbar ein ganz unglückseliges Dilemma.

Ein reinstes Chaos von Missverständnissen.

Sie sind wertvoll für uns, Scott. Wir brauchen Sie in Berlin.

Kennen Sie ihn? (Scott) Ja.

Manfred Ziegler. Ein deutscher Freund aus meiner Kindheit.

Er wohnte vor dem Krieg bei meiner Familie.

Er arbeitet mit den Sowjets an ihrem Raumfahrtprogramm.

Er ist der Schöpfer eines neuen Leitsystems

für einen interkontinentalen ballistischen Flugkörper.

Eine revolutionäre Erfindung.

Wieso betrifft das mich? -Er plant die Flucht.

Er sagte jedoch, er wird nur überlaufen, wenn Sie dabei sind.

Er will, dass Sie, Fielding Scott, alles arrangieren.

Unter einer Bedingung.

Ich fahre nach Berlin, treffe Manfred und führe die Unterhandlungen.

Aber nach dem Auftrag gibt es den Fall Haldane nicht mehr.

Ganz offiziell.

*energiegeladene Musik*

*Musik klingt aus*

*heroische Fanfare im Fernsehen*

(TV-Sprecher) Der amerikanische Präsident John F. Kennedy

und Nikita Chruschtschow,

Regierungschef der Sowjetunion und Parteichef der KPdSU,

werden am 3. und 4. Juni zu einem Gipfeltreffen in Wien zusammenkommen.

Das im neutralen Österreich geplante Treffen soll dazu dienen,

aktuelle Spannungen zwischen den beiden Weltmächten zu verringern.

Dies wird die erste Zusammenkunft beider Staatsführer werden,

seit Präsident Kennedy am 20. Januar sein Amt übernommen hat.

Chruschtschow und Kennedy werden sich unter anderem

mit der Einstellung der Kernwaffentests

und mit dem Brennpunkt des Ost-West- Konfliktes in Westberlin befassen.

*Vogelzwitschern*

# (Mann) Ich schreibe dir Briefe aus reinem Zeitvertreib.

# Du wirst keine Zeile lesen,

# die ich...

*er murmelt undeutlich*

# Du wirst keine Zeile lesen, die ich dir von hier schreib.

# Und Liebe füllt den Magen nicht und auch nicht die Partei.

# Es ist noch nicht vorbei... -Reinhart! Pscht! Die Nachbarn!

Vielleicht sollten sie rüberkommen. -Sehr lustig!

(seufzt) Musst du nicht arbeiten?

(berlinert) Nee, ich hab frei heute.

Danke. -Aber ich treff 'n Typen.

Der hat mich gefragt, ob ich bei ihm im Kellerclub auftreten möchte.

Bist du übergeschnappt? Willst du zurück in den Knast?

Nein, Elisa, will ich nicht.

Mann, ich muss das einfach machen.

Die haben mich sechs Jahre in Ruhe gelassen.

Vielleicht haben die mich vergessen. -Die vergessen niemanden.

Ich war jedenfalls lang genug ruhig.

Ich muss heute zurück in den Westen. Meine Wirtin wird misstrauisch.

Du könntest auch zu mir ziehen. Wenn du willst.

Dann würde ich meine Arbeit verlieren.

Denk doch mal drüber nach.

Das wär doch was. Wir beide 'ne eigene Bude?

Ich muss meine Wohnung im Westen behalten, ich brauch die Adresse.

Ab und zu muss ich da mal auftauchen, damit man mich mal sieht.

# Das bricht mir das Herz.

# Doch das bricht mir die Stimme nicht... -Pscht! Nicht so laut.

# Wenn ich mit Worten schlage, schlagen ihre Knüppel mich.

Pass aber 'n bisschen auf, ja? -Mhm.

# Du weinst bittre Tränen, weil meine Augen blau.

# Ich halte die Schnauze nicht,

# die sie mir verhau'n.

(Mann) Darf ich?

Was haben Sie für mich?

Ich habe einen neuen Chef.

Er arbeitet beim Air Liaison Komitee.

Schreiben Sie mir seinen Namen auf.

"Air Liaison Komitee"!

Ganz schön banal, was Sie mir da bringen, Elisa.

Strengen Sie sich mehr an. Wir bekommen nichts von Ihnen.

Das ist nicht meine Schuld. Vielleicht hat man mich im Verdacht.

Dann hätte man Sie längst verhaftet.

Ich kann nur die Arbeit machen, die man mir zuteilt.

Lassen Sie sich doch versetzen. Sie arbeiten dort ja nicht ohne Grund.

Ich habe etwas für Sie.

Hier drin ist eine winzige Kamera.

Und hier...

Hier drücken Sie drauf, um ein Bild zu machen.

So.

Ich kann Reinhart nicht ewig vorm Gefängnis bewahren,

wenn Sie mir keine handfesten Informationen liefern.

Wie geht's ihm eigentlich?

Ihm geht's gut.

Ist er brav? -Ja.

Gut.

*Telefonklingeln und Schreibmaschinentippen*

Guten Morgen, Mr. Scott! -Morgen, Elisa.

Mr. Petrie möchte Sie sprechen. -Ich komm in zehn Minuten.

Ich glaube, er will Sie sofort sehen.

Na schön. Ich komme gleich.

Und Ihr Wochenende war schön? -Nichts Besonderes.

(angewidert) Mm.

*Klopfen*

Herein!

Sie wollten mich sprechen?

Ja, ich wollte einen Statusbericht.

Ich wusste nicht, dass Sie einen brauchen.

Als Vorgesetzter möchte ich wissen, was vor sich geht

in meiner Abteilung, und in der arbeiten Sie.

Für mich.

Verstehen Sie?

Ich werde Sie informieren. -Gut.

Dann informieren Sie mich.

Wie sieht es mit Beethoven aus?

Schwierig zu organisieren. -Genau davon rede ich.

Ich sollte über die Informationen im Bilde sein, bin ich aber nicht.

Die bekommen Sie in Zukunft.

Darf ich Sie was fragen? -Natürlich.

Sie involvieren die Amerikaner und Franzosen?

Als Versuchsballon. Wir gehen erst mal gemeinsam vor.

Unsere Solidarität.

Nicht nur das. Könnte ein Zugewinn sein.

Drei sehen einfach besser als nur einer.

Ist effizienter, theoretisch gesehen.

Wir sind ja auch alle Verbündete, praktisch gesehen.

Ich sollte gehen.

(Petrie) Eins noch...

Simon Haldane war ein guter Freund von mir.

Ach ja?

Das ist sehr interessant.

Warum haben Sie ihn getötet? -Sonst hätte er mich getötet.

Es war einfach Notwehr.

Das ist völlig unmöglich.

Jeder glaubt das. Aber nur ich habe gesehen, was passiert ist.

Niemand stellt die einzig richtige Frage. -Die wäre?

Warum hatte Simon Haldane vor, mich zu beseitigen?

Wissen Sie's?

Nein.

Natürlich nicht.

Ich werde die Antwort auf diese Frage finden.

Irgendwann.

*Tür fällt zu*

*nervöses Atmen*

*ruhige Musik*

Moment! Die Papiere, bitte.

*Vogelzwitschern*

*Schachfiguren fallen auf den Tisch*

*spannungsgeladene Musik*

*unverständlich*

Manfred,

was zum Henker...

Fielding. Gut, dass du da bist.

(Manfred) Ich kann's kaum fassen.

Jetzt glaub ich, das kann echt klappen.

Ich würde dir ja gern die Hand geben...

Die liebe Stasi.

Manchmal folgen sie mir, manchmal nicht.

Du hast Traudl und Birgit dabei.

Traudl hat eine Heidenangst. Kannst du ihr die etwas nehmen?

(Scott) Ich bin hier, um alles möglich zu machen.

Ihr könnt das gelassener angehen.

Das ist unmöglich, fürchte ich.

Hinter dem Gebäude da. In zwei Minuten.

Zwei Minuten.

Tun Sie mir bitte einen Gefallen?

Können Sie mich bitte angucken?

Sie sehen ja, dass ich mit meiner Frau und meiner Tochter hier bin.

Wir verbringen etwas Freizeit miteinander.

Fänden Sie es nicht auch angebracht, uns ein wenig in Ruhe zu lassen?

Nur den Nachmittag über?

*Schaukelquietschen*

(Manfred) Wir hätten auch mit der S-Bahn rübermachen können.

Ja, aber sie wollen unbedingt deine Erfindung.

Sie wollen dich und deine Zaubermaschine, was immer es ist.

Was ist es? -Ein Trägheitsnavigationssystem.

Eine in Flüssigkeit schwebende, gyro-stabilisierte Plattform.

Das ist mir zu hoch. -Ja.

Jede Woche hab ich eine Komponente davon in meine Wohnung gebracht.

Sie werden es bald bemerken.

Ich kann alles zusammenbauen, aber es ist sehr empfindlich.

Wie groß ist es?

Es passt in zwei Koffer.

Du weißt schon, Schiffskoffer. -Mhm.

Ich muss alles sorgfältig verpacken.

Das ist extrem zerbrechlich.

Aber ohne die Komponenten gibt es keinen Nachbau der Plattform.

Was tut denn dein in Flüssigkeit schwebendes Gyroteil genau?

Flugkörper werden dadurch sehr treffgenau, bis auf wenige Meter.

Damit kommt eine Rakete zum Mond.

Oder eine Atombombe zu einer Großstadt. -Ja.

Oder holt einen Bomber vom Himmel. -Das auch.

Nichts hat diese Präzision.

Das ist völlig neu.

Also deshalb bist du so berühmt.

Das kriegst du doch hin, hm?

Das Problem ist lösbar.

*eine Tür fällt zu und Schritte*

Gut, dass du gekommen bist.

Schaffst du das auch ohne Risiko?

Wir werden unser Möglichstes tun.

Wir haben darin Erfahrung.

Aber wann können wir... -Traudl, bitte!

Sie beobachten uns. Wenn sie uns erwischen, wird das schrecklich.

Für die ganze Familie. -Die erwischen euch nicht.

Das verspreche ich.

Hallo, Birgit.

Ich habe ein Geschenk für dich.

(Birgit) Hm.

Danke. Englische Schokolade.

Ich bring dir wieder welche mit.

Nur zur Vorsicht.

Fielding, ich denke, wir müssen. -Ja, ich sollte gehen.

(Scott) Ich muss mich noch umziehen.

Du bist überhaupt kein Diplomat.

Was bist du? Ein Spion?

Ich bin Diplomat.

Mit den besten Verbindungen.

(Mann ruft) He, Sie da!

Kommen Sie mal her!

*Wagentür öffnet sich*

Es tut mir wirklich leid.

Sie standen nicht auf der Diplomatenliste.

Ein dummer Fehler.

Ich wurde angerufen und bin sofort gekommen.

Das ist Herr Hempel.

Er hat uns mit dem Papierkram geholfen.

(Scott) Ah. Danke schön.

Aber gerne, Mr. Scott. So was kommt nicht wieder vor.

Vielen Dank. -Meine Herren.

Wer ist er? -Von der Kripo.

Wir brauchten eine polizeiliche Erlaubnis für eine Übergabe.

Ich kam nicht an Sie ran. -Gut zu wissen.

*gedämpftes Telefonklingeln*

Morgen, George. -Morgen.

Was Neues von Beethoven? -Es wird. Tee?

Ja, bitte. Petrie denkt an nichts anderes.

Ach ja? Kommt er dazu? -Klar. Wenn man vom Teufel spricht.

Scott, Brotherton. Habe eben die CIA im Treppenhaus gesehen.

Sind sie zufrieden? -Na ja, holen wir Beethoven raus.

Dann können wir alle zufrieden sein. -Guten Morgen!

Tag, Torrance! Sie kennen die beiden? -Ja.

Conrad Greer. Ist seit letzter Woche hier.

Das sagen wir offiziell.

Fielding Scott! Was für eine Überraschung!

Sie scheinen sich gut zu kennen. (Scott) Viel zu gut.

Zuletzt Palermo, oder? -Nein. Taormina, '44.

Schon vergessen? Da hast du dir diese Kleine...

Ja, also, ich denke, es wird jetzt Zeit.

Eine Stadt, vier Armeen. -Das macht ihren Charme aus.

Schön, dass du das noch machst. Willkommen in Berlin! -Danke.

Kommen die Franzosen auch?

Ja, auf eine Sache ist bei den Franzosen Verlass:

Sie verspäten sich. Wie war Wien?

"Frustrierend" wäre die passendste Beschreibung.

Hat Beethoven sich entschieden? -Er ist bereit und sehr angespannt.

Wir sollten schnell handeln. -Das Gyroskop?

Bereits verpackt. -Gut, die Zeit drängt.

Max! Da sind Sie ja!

Bonjour! -Bonjour!

(franz. Akzent) Wir haben uns um einen Hauch verspätet.

Max Delavaney. Conrad Greer. -Freut mich.

Enchanté!

Wir sollten kleine Flaggen aufstellen.

Was Sie nicht sagen. -Das säh doch hübscher aus.

Hübscher! -Ich bin für Flaggen.

Das war ein Scherz.

Bitte entschuldigen Sie, es gab etwas Aufregung um meinen Pass.

(Scott) Hallo!

Ich bin Fielding Scott. Der Kontaktmann.

Haben wir ein Foto von Beethoven? Damit Conrad weiß, von wem wir reden?

Na dann... Das ist also Beethoven?

Verzeihung. Der Codename war nicht meine Idee.

Hat sich Beethoven entschieden, wo er hinwill?

Ja, an die Universität von Oxford.

Ist das ein Problem? -Nein. Wir nehmen ihn gern.

Nachdem er geliefert hat, versteht sich.

Ich habe ein weiteres Treffen mit ihm geplant und er ...

Er ist in Panik.

Er will, dass wir schnell handeln.

Nun gut. Also, wie holen wir ihn und sein wunderbares Leitsystem da raus?

Madame Bloch, was sagen Sie dazu?

Wann holen wir ihn raus?

Ich schlage vor, an einem der Tage des bevorstehenden Empfangs.

Dann sind alle in Potsdam. Die perfekte Gelegenheit.

Ich nehme unsere übliche Truppe. Die weiß, was sie tut.

Beethoven ist hier. Wir kommen durch die amerikanische Zone.

Auf kürzestem Weg. Wurde das schon abgesprochen?

Übernimmst du das, Conrad? -Ja, ja, klar.

Erst wenn wir drüben sind, händigen wir Ihnen das Paket aus.

Es tut mir wirklich leid, aber ich hab noch eine Besprechung.

Ich sollte mich beeilen.

Wir bleiben in Verbindung.

Bis dann! -Bis dann! War mir ein Vergnügen.

*Tür fällt zu*

Gehen wir was trinken?

Ich wüsste... ein hübsches Lokal.

*sanfte Musik*

*leises Seufzen*

*Klopfen*

*er atmet tief aus*

Severine, es tut mir so...

Darauf habe ich 14 Monate gewartet.

Ich dachte, du bist tot!

Mich zu melden, wäre zu gefährlich gewesen.

Nein, du hättest dich melden können, nachdem er tot war.

Ich dachte immer nur: "Du Idiot!" Ich dachte, du bist tot!

Ich wurde aus Berlin geschafft. Zwei Stunden danach.

Und heute sehe ich dich hier wieder. Wie sollte ich mich da fühlen?

Ich verstehe es, wenn du jetzt gehst und mich nie wieder sehen willst.

Mir tut es unendlich leid.

(flüstert) Mistkerl.

Hotel Kaiser.

Ich hätte nie gedacht, dass wir noch mal herkommen.

Und wir machen wieder die gleichen dummen Fehler.

Ich versteh noch immer nicht,

warum dich dieser britische Agent töten wollte.

Haldane.

Ich ja auch nicht.

Aber ich finde es raus.

Was, wenn sie noch mal versuchen, dich umzubringen?

Nein.

Jetzt ist alles anders.

Meine Position, mein Aufgabenbereich, denke ich.

Aber ich bleibe vorsichtig.

Der Tote war ein britischer Agent.

Das werden die weder entschuldigen, noch vergessen.

Ich werde es auch nicht vergessen.

Das sollte ihnen Sorgen machen.

Hab ich dir gefehlt?

Nein, nicht eine Sekunde.

*Klopfen*

Erwartest du jemanden? -M-m.

*Klopfen* (Mann) Reinhart! Ich bin's!

Ach, Scheiße!

Tut mir leid, das ist Georg, der Typ aus dem Club.

Was will der denn? -Die Lieder durchgehen, die ich spielen soll.

Das ist jetzt nicht dein Ernst!

*Klopfen* Komme!

*Reinhart räuspert sich*

(Georg) Hallo! -Hallo!

Ich hab 'ne Molle dabei.

'tschuldige! -Soll ich wann anders wiederkommen?

Quatsch, kommt rein! Das ist Elisa, meine Freundin.

(Georg) Hallo!

(Reinhart) Gehst du? -Ich muss zurück in den Westen.

Ich suche einen Mann

und finde ihn nicht.

Sein Name ist Klaus Fiesler.

Ich muss ihn finden. Kannst du mir helfen?

Wer ist Klaus Fiesler?

Er war SS-Offizier in Paris,

von Ende 1943 bis Mai 1944.

*ruhige Jazzmusik im Hintergrund*

Er folterte meinen Mann zu Tode.

Zehn ganze Tage lang.

Meinen Ehemann Francois Bloch.

Er war in der Resistance.

Das tut mir leid. Das habe ich...

Ich durfte seine Leiche nicht sehen.

Ich glaube, sie haben ihn schlimm zugerichtet.

Aber ich hab seinen Ring bekommen.

Kein Zweifel.

Klaus Fiesler kehrte nach Deutschland zurück,

und 1945 verschwand er.

Ich bin ihm auf den Fersen.

Und jetzt habe ich herausgefunden,

dass er hier ist, in Berlin.

Natürlich unter falschem Namen. Er lebt hier.

Im britischen Sektor.

Verstehe. -Ja.

Deshalb denke ich...

Ich hoffe, dass du mir helfen wirst, ihn aufzuspüren.

(Scott) Das ist Fiesler?

Ja, das letzte Foto, das wir von ihm haben.

Die Vorstellung, dass er irgendwo da draußen in Berlin

ein normales Leben führt, hat etwas Obszönes.

Wir müssen ihn fassen und vor Gericht bringen.

*energiegeladene Musik*

*er ächzt*

Lauf ruhig weiter. Ich hole euch wieder ein!

Nee, nee, ist schon okay. Ist nur ein kleiner Krampf.

*geheimnisvolle Musik*

Hey!

Guter Vorschlag. Alles in Ordnung?

Nein, die Stasi überwacht mich ständig.

Deine Vorsicht war berechtigt.

Gehen wir da lang. Da treff ich wieder auf die Truppe.

Ich hätte in England bleiben können.

Und jetzt fliehe ich nach England.

Traudl wird das alles zu viel.

Was?

*entferntes Motorgeräusch* Hörst du das?

Nein.

Ein Auto oder...

Zu deinen Freunden geht's da lang? -Ja.

Lauft weiter, Männer. Ich schau mal nach Manfred.

Ist alles bereit? Alle Komponenten?

Ich hab alles gepackt. -Wirklich alles?

Ich kann es wieder zusammenbauen. Es ist alles da.

Gut. Das ist wichtig. -Da lang.

Und wann holt ihr uns? -Vielleicht schon morgen.

Ach, Herr Ziegler!

Machen wir einen kleinen Ausflug, ja?

Wer ist denn Ihr Freund?

Ich bin britischer Diplomat.

Darf ich Ihnen meinen Pass zeigen?

Ich habe mich verlaufen.

Dieser Herr war so nett, mir zu helfen.

Dieser "Herr" steckt jetzt in Sch...

*Röcheln*

*Husten*

(Mann) Manfred!

Das ist mein Freund, der sucht schon nach mir.

*Waffensicherung klickt*

*Mann ringt nach Luft*

Wo bist du?

Manfred!

*gurgelnde Laute*

*Scott ächzt*

*blubberndes Stöhnen*

Manfred!

Fielding, was sollen wir tun?

Fielding, nein, tu das nicht! Er hat kleine Kinder. Bitte nicht!

Na schön. Wir müssen jetzt schnell handeln.

Bevor man ihn findet. Wir kommen morgen.

Schon morgen? -Ja, 12 Uhr mittags.

Haltet euch bereit. Los!

Rudi!

Hier bin ich. Ich war nur kurz pinkeln.

Ah. Alles in Ordnung? -Ja, alles wieder gut.

Okay.

*gedämpftes Vogelzwitschern*

Was ist los?

Woran denkst du?

Wir müssen das mit Beethoven heute durchziehen.

Mein Gott, wieso denn?

Warum nicht am Mittwoch? Was ist los?

Die Lage hat sich verändert.

Ja, gut.

Wenn du das sagst. Lass mich sehen, ob mein Team...

Nein, kein Team.

Nur du und ich. Es ist alles organisiert.

Was ist denn los? Wodurch hat sich die Lage geändert?

Bist du sicher, dass ... -Ich bin mir sicher.

Heute. Du und ich.

Um zwölf holen wir Beethoven.

(Mann) Genosse General, wir würden Ihre Aufmerksamkeit

gerne auf diese wiederkehrenden Vorfälle lenken.

Wem ist denn geholfen, wenn die zivile Luftfahrt in und um Berlin...

Wie sagt man das am besten?

...zum heißen Eisen wird?

Diese Luftkorridore sind seit Jahren international anerkannt.

Wir müssen sie nicht zur Diskussion zu stellen.

Bereit?

Sie stimmen mir sicher zu... -Ja.

*Mann spricht russisch*

*Russisch*

Das geht noch mindestens zwei Stunden so weiter.

Vor dem Haus. In fünf Minuten.

*spannungsgeladene Musik*

(Scott) Scheiße!

Wir müssen weg.

Hauen wir ab! -Nein! Dritter Stock.

*Klingel*

*er hämmert gegen die Tür*

Sie sind weg. Vielleicht verhaftet.

Woher weißt du das?

Sie sollten doch vorbereitet sein.

(Scott) Manfred?

*sanfte Musik*

*Scott ächzt und schnieft*

Verschwinden wir von hier.

Fielding.

*Schniefen*

Untertitel: Subtext Berlin, 2020

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