All language subtitles for Rosamunde Pilcher- 1x132 Argentinischer Tango.deu

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Original subtitles

* harmonische Musik *

Valentina Jack

Henry Amanda

* Tangomusik *

Sie haben das aber nicht zum ersten Mal gemacht.

Sie aber auch nicht.

Danke schön. Fünf Pfund für Sie. Danke.

Wer ist der Nächste?

(aus dem Publikum) Ich.

Was ist mit Ihnen? Warum ich?

Weil Sie als einziger die Hand nicht gehoben haben.

Da ich nicht tanzen möchte, Lady. Was wollen Sie?

Ich heiße Mahoney, Einwanderungsbehörde.

Ich bin Touristin aus Argentinien.

Seit wann? Heut ist mein letzter Tag.

Dürfte ich Ihren Reisepass sehen, Lady?

Valentina Martino.

Ja, sieht mir das Foto nicht mehr ähnlich?

Kein Problem.

So, kann ich jetzt weitermachen?

Wo ist Ihre Lizenz? Ach Officer, bitte.

Das ist meine letzte Vorstellung.

Lief ziemlich gut, hm? Ja.

Ist das schön, da wird sich die Gemeindekasse freuen.

Der Rest ist in meiner Tasche.

Hey, bleiben Sie stehen!

"Cornwall steckt voller Überraschungen.

Denn neben den sanften Hügeln im Landesinneren

und den malerischen Fischerdörfern an der Küste

wartet im äußersten Westen

eine geradezu magische Welt auf ihre Entdeckung."

* Hundegebell *

Barney, ich warne dich!

"Mit der mittelalterlichen Burg von Tintagel, in der ..."

Nein.

Genau.

"... der Sage nach König Artus gezeugt worden sein soll."

* Hundegebell *

Okay, du hast es nicht anders gewollt.

Barney, Barneylein.

* Er lacht hämisch. *

Barney?

Gut gemacht.

So, wo war ich?

"... König Artus gezeugt worden sein soll."

* Staubsauger *

Wie oft hab ich Ihnen schon gesagt: Nicht saugen, wenn ich arbeite?

Wann soll ich denn dann saugen, mitten in der Nacht?

Letzte Woche hatte ich Waschverbot.

Wenn die Maschine schleudert, können Sie sich nicht konzentrieren.

Und heute hab ich Saugverbot.

Entweder Sie lassen mich in Frieden arbeiten

oder Sie machen Ihren Dreck in Zukunft selbst weg.

Sie können gleich mit Barneys Hinterlassenschaften anfangen.

Oh nein, den habe ich verjagt.

Leben Sie wohl, Mister Rukin.

Den Nachbarshund können Sie so behandeln, aber mich nicht.

Henry, ich will deinen Hund

nie wieder auf meinem Grundstück sehen!

Da hören wir gar nicht hin, Barney.

Mist, meine Schuhe sind hin.

Die kontrollieren jetzt überall die Ausländer.

Eine spezielle Truppe, ganz scharfe Hunde.

Ja, scharf war Officer Mahoney auf jeden Fall, aber ...

nicht scharf genug. Wie viel hast du zusammen?

1855 Pfund.

Nicht schlecht für sechs Monate Street-Tango.

Leider reicht es noch nicht für eine Tanzschule in Buenos Aires.

Vielleicht kommt dein Ex wieder zu Geld.

Nicht, wer sich einmal nach Mexiko absetzt.

Selbst wenn Carlos mich anflehen würde,

ich würde keinen Peso mehr nehmen.

Also fängst du wieder klein als Tanzlehrerin an.

Ich hab es schon einmal von unten nach oben geschafft,

dann schaff ich's auch ein zweites Mal.

Etwas Tanzen, Turniere, Glück ...

So, jetzt brauch ich neue Schuhe und ein Geschenk für deine Eltern.

Dein Koffer platzt aus allen Nähten, dein Flug geht in ein paar Stunden.

Das schaffen wir locker.

Wir besorgen dir gleich noch eine neue Brille.

Das ist dann mein Abschiedsgeschenk für dich.

Meine Brille ist doch total hip.

Du siehst aus wie ein kleiner Nerd.

Ich bin ein Nerd.

Ach Elena, ein bisschen Make-up, ein klein wenig Dekolletee,

und du siehst so sexy aus wie Penelope Cruz.

Moderne Frauen definieren sich nicht darüber, sexy zu sein,

Tante Valentina.

Sie wehren sich aber auch nicht dagegen.

Und bitte nenn mich nicht Tante, das macht alt.

Auf drei?

Eins, zwei und ...

drei! Geht doch nicht zu.

Mist. Was soll's.

Nein, ich komm heut nicht mehr ins Rathaus.

Dann muss die Sitzung eben verschoben werden.

Hey, hallo! Ich brauch Hilfe.

* laute Radiomusik *

Wie kann ich helfen?

Können Sie mir sagen, wieso er nicht anspringt?

Ich nicht, aber eine Werkstatt. Steigen Sie ein, ich fahr Sie hin.

Wie kann ich mich bei Ihnen bedanken?

Mit einem Drink vielleicht. Okay ...

* Jubelschrei *

Amanda, Darling, wie geht's dir?

Hi Dad, mir geht's gut.

Bloß die Uni stresst, ich hab viel zu tun.

Heißt das, du kommst zu deinem Geburtstag nicht her?

Doch, klar. Gut, gehen wir zu unserem Inder?

Oder auf was hast du Lust?

Äh, ich dachte eher so an Party.

Du willst mich auf eine Party mitnehmen?

Nein, die Party mit zu dir.

Definiere Party, bitte.

Ich wollte Robert und ein paar Freunde aus Bristol einladen.

Ich weiß nicht, ob das gerade eine gute Idee ist.

Bist du bald fertig? Amanda, ist das Robert?

Äh ja, er will wissen, ob ich fertig bin, mit dem Lernen.

"Er soll dich nicht abhalten."

Wir warten alle, nur auf dich.

Okay, wir sehen uns morgen!

Morgen?

Ama...

Mrs. Barnickel, Jack Rukin hier.

Ich brauche dringend eine neue Haushälterin.

Und zwar sofort.

Hat dir gefallen hier, oder?

War schön mit dir.

Ja, die Zeit ist leider zu schnell vorbeigegangen.

Warum fährt der denn nicht links? Keine Ahnung.

Hup mal. Nein, sonst erschrickt er.

Das soll er ja auch.

* anhaltendes Hupen *

Guck dir das an, was für ein Sturkopf.

Elena, fahr einfach vorbei.

Ich kann nicht sehen, ob wer kommt.

Es ist alles frei.

Ich sag ja, du brauchst eine neue Brille.

Hey, in England herrscht Linksverkehr!

Jack, was soll das?

Dein Hund kackt doch auch in meinen Garten.

An deiner Stelle würde ich mir das gut überlegen, Henry.

Das kann schnell Sachbeschädigung sein.

'tschuldigung.

Es sieht nicht gut aus, Mr. Rukin.

Mrs. Barnickel, es muss in dieser riesen Datenbank

doch irgendwer sein, der Zeit für mich hat.

Zeit haben einige, aber die haben schon für Sie gearbeitet.

Ich lege was drauf. Ich denke, das wird nicht helfen.

Ich dachte mal, dafür macht man den Job.

Mr. Rukin, Sie wissen, dass es niemand lange bei Ihnen aushält.

Das Längste waren zwei Wochen. Wer sagt denn, dass es an mir liegt?

Dürfte ich Ihnen etwas raten? Ja.

Suchen Sie sich eine andere Agentur.

Bin gespannt, wie du das in deinen Koffer kriegen willst.

Ach, das klappt schon. Was war das denn für ein Idiot?

Komm.

Hey, was machen Sie da mit meinem Fahrrad?

Sie? Das hätte ich mir gleich denken können.

Ach, die Damen, die mich abdrängen wollten.

Abdrängen. Sie waren im Weg. Und das sind Sie jetzt schon wieder.

Sie können wohl die Größe Ihres Fahrzeugs nicht einschätzen.

Ich versichere Ihnen, dass ich die Größe meines Fahrzeugs

sehr gut einschätzen kann.

Aber nicht die Größe Ihres Gepäckträgers.

Hey! Hallo!

Komm, wir verpassen noch den Flughafenbus.

Was für ein Blödmann! Komm jetzt!

Ich hätte dich auch zum Flughafen gefahren.

Und dein Job?

Am liebsten würde ich mit dir mitkommen.

Ach, Elena!

Du bist die erste Frau in der Familie, die studiert.

Aufgeben gilt nicht! Ich weiß. Manchmal bin ich echt einsam.

Wer weiß, wer dir noch über den Weg läuft.

Wenn du erst mal die Brille abnimmst und richtig hinschaust.

* melancholische Musik *

Grüßt du Mama und Papa von mir?

Natürlich mache ich das.

Es war ganz schön mit dir! Mit dir auch!

Maria! Gerade haben Elena und ich über dich gesprochen.

Ich bin auf dem Weg.

"Du kannst nicht nach Argentinien, die Polizei sucht dich."

Maria, was redest du da? Wer sucht mich?

"Dein Exmann Carlos hat Steuern hinterzogen und du hängst mit drin."

"Bleib da!" Das geht nicht!

Wenn ich hierbleibe, bin ich illegal in England, ich muss ausreisen!

"Liebe Schwester, die sperren dich ein!"

(Busfahrer) Wollen Sie mit oder nicht?

(Frau) Meine Bedingung: nie Montagvormittag.

Diese Reiseführer, sind Sie etwa der Autor?

Ja.

Das Geburtstagsgeschenk meines Mannes war der London-Reiseführer.

Haben Sie alles geschafft?

Die Öffnungszeiten des Buckingham Palace waren veraltet.

Wir durften ganze zwei Stunden warten.

So!

Also, Bügeln zahlen Sie mir extra.

Es ist so: Ich habe einen Kurs gemacht, der ist noch nicht bezahlt.

Hm, pro Hemd drei Öcken?

Ist das ein Deal? Hm?!

Ist das ein Deal mit den Hemden?

Und sollten Sie irgendwelche anderen Wünsche verspüren,

ein Wort genügt.

Sie melden sich dann, oder?

* Tangomusik *

Wann macht die Tanzschule wieder auf?

Gar nicht. Die lief doch nicht schlecht.

Aber die Besitzer sind über 70 und Nachfolger sind keine da.

Sind Sie nicht die Tangotänzerin, die Touristen unterrichtet am Pier?

Ja, aber das ist vorbei.

Und jetzt wollten Sie in der Tanzschule unterrichten?

Gucken Sie deshalb so traurig? Nehmen Sie einen Hotdog!

Vielleicht kann der Sie ja ein wenig trösten.

Was bekommen Sie? Sie haben bezahlt, mit Ihrem Lächeln.

Nein.

Ich weiß, wie es ist, wenn das Geld knapp ist. Behalten Sie den Rest.

Wo soll es jetzt hingehen? Wissen Sie, wo die Park Lane ist?

Das sind einige Meilen von hier, ein Herrenhaus, ziemlich abgelegen.

Okay.

* Hundegebell *

Komm nur, du kleine Ratte. Der Spaß wird dir gleich vergehen.

* Winseln *

Offenbar wirkt das Zeug schon.

Barney?

* Winseln *

Barney?

Barney!

Oh Gott!

* Valentina spricht spanisch. *

Hallo.

Kaum zu glauben, dass das Ihr Hund ist.

Ist er auch nicht. Er sollte gar nicht hier sein.

Genauso wenig wie Sie. Oder kommen Sie von der Agentur?

Was für eine Agentur? Die Vermittlung für Haushaltshilfen.

Sehe ich aus wie eine Haushaltshilfe?

Ich versuche nur, einen Grund für Ihre Anwesenheit zu finden,

weil ich sonst annehmen müsste, dass Sie mich stalken,

und die Polizei rufen würde.

Nein, die Mühe können Sie sich sparen.

Hier. Das haben Sie verloren, als Sie weggefahren sind.

Ein "Danke" wäre zu viel gewesen.

Danke. Ich nehme an, einen Finderlohn verlangen Sie auch?

Wie ich sehe, haben Sie den schon. Ich hätte alles behalten können.

Wenn ich andere Menschen um Geld betrügen wurde.

Schön, dass Sie ein so ehrlicher Mensch sind,

aber ich muss wieder an meine Arbeit.

Moment.

Ist die Stelle als Haushaltshilfe noch frei?

Ich dachte, Sie sind keine.

Putzen kann ich, und ich suche einen Job.

Können Sie auch dafür sorgen, dass der Hund verschwindet?

Wohin soll er denn? Zu meinem Nachbarn, wo er hingehört.

Zufrieden?

* Der Hund bellt. *

Sitz.

Ja, kommen Sie.

Also, kommen Sie bitte?

Dahinten ist die Küche und zwei Bäder.

Hier ist das Esszimmer, dahinter der kleine Salon.

Im ersten Stock sind die Schlafzimmer und weitere Bäder

und dort hinten geht's zu meinem Arbeitszimmer.

Ich kriege übrigens alles mit, was Sie tun.

Möglichst alles, was Lärm macht,

nicht in Zeiten ...

Hören Sie mir überhaupt zu?

Kein Lärm, während Sie diese hier schreiben?

Ja, genau.

Diese Ausgabe von Bristol habe ich auch.

Jedoch ist sie nicht auf dem neusten Stand.

Das 360-Grad-Kino an der Waterfront hat vor Jahren zugemacht.

Meine Nichte studiert in Bristol. Meine Tochter auch.

Tatsächlich? Dann haben wir ja endlich was gemeinsam.

Sie will übermorgen ihren Geburtstag hier feiern,

mit ein paar Freunden.

Wie schön, dann ist das Haus sicher voller Leben.

Macht es auf Sie einen so leblosen Eindruck? Ja.

Leben Sie alleine?

Wenn sie darauf spekulieren, dass Sie hier wohnen können,

vergessen Sie es! Nicht mal im Traum.

Ich dachte, wenn Sie eine Tochter haben, muss es eine Mutter geben.

So, wie Ihr Haus eingerichtet ist ...

Mischen Sie sich immer in Familienangelegenheiten ein?

Ich komme aus Argentinien, da interessiert man sich füreinander.

Mir wäre es lieber,

Sie würden sich für die Vorbereitung der Party interessieren.

Können Sie kochen? Ja.

Dass Sie einkaufen können, habe ich ja schon gesehen.

Womit soll ich einkaufen? Fahrrad? Sie können meinen Wagen nehmen.

Sie haben einen Führerschein? Ja.

Gut, dann erwarte ich Sie morgen pünktlich um acht Uhr hier.

Über das Wichtigste haben wir noch nicht geredet.

Acht Pfund die Stunde.

Fünfzehn mindestens. Zehn.

12,50 und schwarz. Ich dachte, Sie betrügen nicht?

Ich spare Steuern und Sie Sozialabgaben,

das ist doch eine Win-win-Situation.

Sie haben mir Ihren Namen noch nicht verraten.

Valentina. Gut.

Mein Namen kennen Sie ja bereits. Jack.

Für Sie immer noch Mr. Rukin.

Kommen Sie mit.

Also, die Frage lautet:

Auf welchem Friedhof in Buenos Aires

wurde die argentinische First Lady Evita Peron beerdigt?

Ähm, das war der Nationalfriedhof, Dings ...

Cementerio de la Chacarita?

Nein, Stephen. - Es war La Recoleta.

Hätte ich ja wissen können, dass die Frage von dir ist.

Ich hätte wetten können, du kommst darauf.

Aber ich war nah dran. - Nicht nah genug.

Beim nächsten Mal suche ich dir was Medizinisches raus.

Extra für dich. - Mach's mir nicht zu leicht.

Valentina, was machst du denn noch hier?

Valentina, du kannst nicht einfach hier bleiben.

Mr. Rukin weiß nicht, dass ich illegal bin.

Meinen Nachnamen kennt er auch nicht.

Wenn du wieder in eine Kontrolle gerätst,

habe auch ich Stress.

Aber ich kann nicht nach Hause zurück.

Mein Job hier ist Haussitting, die Besitzer verlassen sich auf mich.

Du kannst nicht hier wohnen. Wo denn?

Carlos und ich waren gemeinsam steuerlich veranlagt.

Wir haben unterschrieben, aus der Nummer komm ich nicht raus.

Ohne Aufenthaltserlaubnis musst du dich aber ständig verstecken.

Und wie bekomme ich die? Mit einem offiziellen Job.

Dann mach ich den offiziell, wär Mr. Rukin sowieso lieber.

Hier steht: hohe Qualifikation,

Nachweis des Arbeitgebers ist unabdinglich

und dass kein Engländer den Job machen kann.

Den will kein anderer machen, sonst hätte er längst jemand gefunden.

Das ist leider kein Kriterium.

Du musst irgendwas machen, was kein anderer kann.

Tanzen, das kann hier niemand. Die Tanzschule hat aber zu.

Um sie zu übernehmen, fehlt dir das Geld.

Hier mein Portemonnaie, damit können Sie ja schon umgehen.

Hier sind Autoschlüssel und Papiere. Danke.

Wo ist das Auto? Kommen Sie mit.

Sagen Sie, haben Sie mal mit Antiquitäten gehandelt?

Ist lange her. Kommen Sie.

Wow! Sie haben so einen Wagen und fahren Fahrrad?

Ich nutze ihn nur für weitere Strecken.

Sie sind aber schon lange nicht mehr gefahren.

Hat sich nicht ergeben. Aber Sie schreiben Reiseführer?!

Dad, bist du hier? Amanda, Liebling!

Schön, dass du da bist.

So früh hab ich noch gar nicht mit dir gerechnet.

Valentina wollte einkaufen fahren. Valentina?

Ja, die neue Haushaltshilfe.

Hallo, encantada. Ach, Sie sind Spanierin?

Nein, aus Argentinien, ursprünglich.

Encantada, ist das so richtig? Ich bin Amanda.

Willkommen, Amanda. Ich dachte, Sie bringen Ihre Freunde mit.

Die kommt erst morgen, zur Party.

Ach, dann habe ich ja noch Zeit.

Wissen Sie schon, wo Sie feiern möchten?

Nein, noch nicht.

Wie wär's mit dem alten Antikshop, wenn er leersteht?

Der steht nicht leer.

Ich möchte nicht, dass sich da jemand rumtreibt.

Aber wir können draußen feiern, das Wetter wird toll.

Genau, da könnt ihr auch nichts kaputt machen.

Mein Vater ist da sehr eigen.

Hab ich schon mitbekommen. Ja.

Also, Sie versuchen, diesen Wagen zu starten

und wir räumen deinen aus.

Komm. Ich hab mich sehr gefreut.

Ich mich auch.

Na, Baby.

Dann wollen wir mal sehen, was du so drauf hast.

Du lässt sie mit deinem Wagen fahren?

Solange ich es nicht muss.

Aber sie weiß nicht ... Nein, weiß sie nicht.

Ich habe sie gestern erst engagiert.

Ich möchte auch nicht, dass sie davon erfährt.

Dad? Tut mir leid, wenn ich dich überrumpelt habe.

Ist schon okay, ich freue mich doch, dass du da bist.

Dass du überhaupt noch mit deinem alten Vater feierst.

Apropos alter Vater, ich mach das gerne alleine.

So alt bin ich auch wieder nicht.

Ich habe dein Zimmer höchstpersönlich hergerichtet.

Amanda, was ist das? Eine Sporttasche.

Eine große Sporttasche.

Das ist die Ausrüstung fürs Coasteering.

Die du vor mir verstecken wolltest. Ja, weil du dich sonst aufregst.

Ist es gefährlicher als dieses Abseiling?

Nein, man klettert auf Felsen rum und spring ins Wasser.

Rutschige Felsen, tiefes Wasser. War das wieder Roberts Idee?

Nein, war's nicht.

Außerdem kenne ich mich mit Gestein aus.

Wenn du 17 wärst und nicht fast 24, würde ich es dir verbieten.

So kann ich nur an deine Vernunft appellieren.

* Motor heult auf, Bremsen quietschen. *

Es hat ein bisschen gedauert, bis er angesprungen ist.

Jetzt läuft er wieder. Das sehe ich.

Wollen Sie mitkommen? Dann sagen Sie mir genau, was Sie brauchen.

Das ist eine gute Idee. Äh ...

Und dann kannst du ja schon mal die Sachen reintragen.

Ähm ... Aber fahrt vorsichtig!

* Motor heult auf. *

* harmonische Musik *

Hätten Sie etwas dagegen,

wenn wir einen kleinen Umweg über die Beach-Bar machen?

Ganz im Gegenteil.

Hey, Doc! Jack!

Was führt dich her? Sind Henrys kleine blauen Pillen alle?

Ich hatte Hausbesuche in der Gegend

und hab den Wagen deiner Tochter gesehen.

Ja. Sie ist gerade angekommen und schon wieder weg,

einkaufen für die Party morgen.

Welche Party? Hat sie dir nichts gesagt?

Seit sie mit Robert zusammen ist ... ... bin ich nicht mehr interessant.

Keine Ahnung, was sie in ihm sieht.

Sportstudent! Von einem Kick zum nächsten.

Du bist auch nicht immer nur Rad gefahren.

Stimmt.

Ich glaube nicht, dass sie noch die Frau eines Landarztes sein will.

Aber ... du träumst noch davon?

Komm doch morgen vorbei. Ich lade dich ein.

Ja, gern. Jack, dann bis morgen. Ja.

Brauchst du eigentlich irgendwas? Nein, danke.

* friedliche Musik *

Ah! Da ist sie ja schon. Elena! Hast du mal einen Moment?

Ja.

Ich möchte dir gerne jemanden vorstellen.

Das ist Amanda, Mr. Rukins Tochter. Und das ist Elena, meine Nichte.

Hi. Freut mich.

Ich dachte, ihr kennt euch, weil ihr in Bristol studiert.

Äh, nein. Leider nicht. Was studierst denn du?

Medizin. Und du? Ah, okay. Ich studiere Geologie.

Da gibt es wenig Berührungspunkte. Stimmt. Aber das können wir ändern.

Ich feiere morgen Geburtstag. Du bist eingeladen.

Danke. Sehr gerne. Das ist sehr freundlich.

Entschuldigt ihr mich kurz?

Bist du sicher, dass das Mr. Rukins Tochter ist?

Ja. Erstaunlich, nicht?

Du hättest ihn mal sehen sollen, als sie vorhin gekommen ist.

Er war ein anderer Mensch, richtig liebevoll.

Aha! Was heißt hier "aha"?

Du entdeckst neue Qualitäten an ihm. Professioneller Natur.

Obwohl ... irgendwas ist da auch komisch.

Es gibt da diesen alten Antikshop, den man nicht betreten darf.

Dann hat er einen tollen Wagen in der Garage stehen,

den er seit Ewigkeiten nicht mehr fährt.

Und er will nicht über seine Frau reden.

* melancholische Musik *

Hallo.

Amanda ist da. Wir feiern morgen ihren Geburtstag wieder hier.

Allerdings gehen wir diesmal nicht zu unserem Inder - wie sonst.

Und wir haben eine neue Haushälterin.

Die ist ziemlich dreist und neugierig.

Aber was soll ich machen? Nicht?

Ich will Amanda ihre Party nicht verderben.

Seit wann führst du Selbstgespräche, Jack?

Was machst du hier?

Dasselbe wie du.

Um Jenny trauern.

Ich möchte dich bitten, zu gehen.

Du hast doch genügend andere, die dich trösten.

Sie ist meine Frau, Henry. Nein.

Sie war deine Frau. Und den Fehler hat sie teuer bezahlt.

Macht es dir Spaß, immer wieder in der Wunde rumzustochern?

Die Wunde hast du dir selbst zugefügt.

Aber vielleicht hilft dir ja deine neue Haushälterin darüber hinweg,

auch wenn sie "dreist und neugierig" ist.

Sei froh, dass das hier ein Friedhof ist, Henry.

Sei froh. Ich möchte dich hier nie wieder sehen. Nie wieder, hörst du?

* Die Musik wird friedlich. *

Daraus kochen wir jetzt einen großen Topf Chili.

Das kann dann bis morgen ordentlich durchziehen.

Elena macht einen sehr vernünftigen Eindruck.

Sie kommt nach ihrer Mutter Maria, meiner Schwester.

Die ist auch vernünftiger.

Mehr Vernunft würde meinem Vater gefallen.

Was würde mir gefallen?

Die ... Steaks zu grillen auf der Party.

Das macht er nämlich sehr gern. Und sehr gut.

Ja. Das sagen alle Männer. Ein typisches Machogehabe.

Bevor wir uns weiter in Rollenklischees ergehen ...

Stephen war vorhin da. Er wollte zu dir.

Da haben wir uns wohl verpasst.

Macht ja nichts. Ihr seht euch ja dann morgen auf deiner Party.

Wie? Du hast ihn eingeladen? Ja. Wieso nicht?

Keine Sorge. Einen Gast mehr kriegen wir auch satt.

Das ist nicht das Problem. Sondern?

Wir waren mal zusammen.

Bevor er nach London gegangen ist zum Studieren.

Als er zurückkam, bin ich nach Bristol und ...

Na ja, da habe ich Robert kennengelernt.

Jetzt bist du mit Robert zusammen? Ja! Aber Dad ignoriert das.

Mhm.

Ich wusste nicht, dass sich die englischen Väter im 21. Jahrhundert

noch in so was einmischen.

Manchmal fühle ich mich auch wie in einem Roman von Jane Austen.

Barney! Barney!

Unser Nachbar sucht mal wieder seinen Hund.

Dem kann geholfen werden. Barney!

Ihr Hund treibt sich gerne im Nachbarsgarten herum.

Sie haben wohl auch schon seine Bekanntschaft gemacht.

Aber Ihre noch nicht. Verzeihung! Henry.

Henry Lane. Und Sie sind?

Valentina. Ich arbeite für Ja... Mr. Rukin.

Sie sind Jacks neue Haushälterin, verstehe.

Und Sie wissen, wo mein Hund steckt?

Nein, im Moment nicht,

aber ich bin Ihnen gerne bei der Suche behilflich.

Markieren.

Kopieren.

Und schon ist es ... Entschuldigung, wenn ich störe.

Du bist schon da! Du darfst mich immer stören, das weißt du doch.

Kopierst du von einer Website in deine Datei?

Ich kopiere nicht, ich modifiziere.

Dad? Ja? Ich finde das nicht okay.

Es schreiben doch alle voneinander ab!

Eine schöne Umschreibung dafür, dass du klaust.

Aber ich meinte eigentlich das mit Stephen.

Weil ich ihn eingeladen habe? Ich bin mit Robert zusammen!

Es wäre schön, wenn du das akzeptieren könntest.

Wie ich akzeptieren soll, dass du dich von zu hohen Felsen stürzt?

Ach, komm, mir passiert schon nichts!

Das habe ich auch mal gedacht.

Hey, Schatz!

Ich weiß, wie schnell man sich überschätzt.

Ich kann aber nicht mit angezogener Handbremse durchs Leben fahren,

nur weil du "Vorsicht!" schreist.

Apropos Vorsicht, ich glaube, du musst mal auf Valentina aufpassen.

Ich glaube nicht, dass man auf Valentina aufpassen muss.

Ich schon! Barney!

Sonst bist du sie nämlich auch bald los.

Barney, wo steckst du, du Streuner?

Viel Spaß beim Modifizieren.

Viel Spaß beim Vorwürfe-Machen.

Moment! Barney!

* Sie spricht spanisch. *

* Bellen *

Sie sind Spanierin? Nein, ursprünglich aus Argentinien.

Wie haben Sie ihn angelockt? Das ist mein Geheimnis.

Gut, trotzdem danke.

Ich dachte, Jack hat ihn endgültig vertrieben,

mit diesem Zeug, "Dog-Ex".

Scheint nicht zu wirken.

Warum mag Jack Ihren Hund eigentlich nicht?

Wen mag Jack schon?

Ist das auch der Grund, warum seine Frau ihn verlassen hat?

Hat er Ihnen das erzählt? Nein, er hat mir gar nichts erzählt.

Sie ist vor drei Jahren bei einem Autounfall gestorben.

Es kommt eben nicht jeder mit dem Alleinsein zurecht.

Und Sie? Sind Sie auch alleine?

Ich habe doch Barney.

Wenn Sie Zeit haben, mir heute Abend Gesellschaft zu leisten,

als Dankeschön dafür, dass Sie ihn mir zurückgebracht haben.

Ja, warum nicht? Ich hole Sie ab.

Hier oder in der Stadt?

Äh, lieber hier.

Um sieben? Perfekt!

Wenn Sie mir verraten, wie Sie ihn angelockt haben,

liege ich Ihnen sicher auch zu Füßen.

Aus mir wird nie eine gute Köchin. Das habe ich auch gedacht.

Du bist verheiratet? War!

Eine Jugendsünde, eine von denen, die du süß genießt,

und dann bitter bereust.

Kein Wunder, dass du meinen Vater im Griff hast.

Obwohl er nicht immer so war.

Bis deine Mutter starb, meinst du?

Euer Nachbar hat es mir erzählt. Dass es ein Unfall war.

Ja.

Mit ihrem Wagen, aber Dad saß am Steuer.

Deswegen steht sein Wagen noch in der Garage.

Er hat sich seitdem nie wieder ans Steuer gesetzt.

Weil er sich die Schuld daran gibt.

Amanda, das tut mir so leid.

Weißt du, ich bin darüber hinweg,

aber Dad kapselt sich total ab und lässt niemanden mehr an sich heran.

Das stimmt nicht!

Dich lässt er an sich heran, so liebevoll, wie er mit dir umgeht.

Ich bin froh, dass du da bist, Valentina.

Wie komme ich da rein? Die haben das Passwort geändert.

Einwanderungsdezernat.

(Mann) Groß: D, klein: hfc. Langsam!

(Mann) Groß: D.

Klein: hfcj2015!

Danke, Luke! Schönes Wochenende! Dir auch!

Apropos Wochenende: Gehen wir heute Abend zusammen essen?

Tut mir leid, Darling, ich habe zu tun, ein anderes Mal vielleicht.

* Hundegebell *

Barney!

Barney!

Wo bist du denn?

Barney, was machst du denn da?

Lass das! Komm, raus mit dir!

* Tangomusik *

Machen Sie das sofort aus! Oh Gott!

Ich ... Der Hund ... Was?!

Der Hund war hier, die Tür war offen.

Fassen Sie hier nie wieder was an! Nie wieder!

Verstehe!

* traurige Musik *

* Autohupen *

* fröhliche Musik *

Ah, guten Abend!

Sie sehen bezaubernd aus! Danke!

Ich hoffe, es gefällt Ihnen. Ja, es ist sehr nett hier.

Nett?

Auf einer Skala von 1 bis 10 ist "nett" höchstens eine 3.

Es liegt nicht am Lokal.

Woran denn sonst? Etwa an mir?

Nein.

Eher an Mr. Rukin.

An Jack? Ich bitte Sie!

Doch nicht, weil Sie sich in sein Allerheiligstes verirrt

und seine Reliquien entweiht haben?

Ach so, der Laden gehörte ihr, Mrs. Rukin, nicht wahr?

Ja, Jenny.

Aber wollen wir ernsthaft über Jack und seine verstorbene Frau reden?

Das wäre wohl sehr unhöflich von mir.

Ich hoffe, es ist nicht unhöflich von mir, wenn ich Sie frage,

warum Sie nicht widerstehen konnten, sich eine Tangoplatte anzuhören?

Es handelte sich um eine sehr seltene Aufnahme

von Libertad Lamarque.

Damit kennen Sie sich aus? Ja.

Verraten Sie mir, warum?

Möchten Sie die kurze oder die lange Version hören?

Die lange, bitte.

Na, dann sollten wir vorher mal bestellen.

Hi! Hi.

Kann ich irgendwas tun?

Ähm, ja, probier mal!

Mmh.

Sehr gut!

Ein Rezept von Valentina für die Steaks.

Ohne Ihre Hilfe hätte ich das nicht geschafft.

Gewöhne dich besser nicht daran. Wie?

Du willst sie wieder feuern?

Was heißt "feuern"? Sie war gar nicht angestellt.

Was ist dein Problem?

Dass sie in Mamas Laden war oder dass sie mit Henry ausgeht?

Sie überschreitet Grenzen.

Grenzen, von denen sie nicht weiß, dass sie existieren.

Oder hast du mit ihr drüber geredet, was dich mit dem Laden verbindet?

Du weißt, dass ich darüber nicht reden will.

Aber ich, Dad.

Sie weiß, was passiert ist.

Amanda, wir waren uns doch einig!

Was passiert ist, ist passiert.

Du kannst es nicht rückgängig machen,

indem du Mamas Sachen und deine Gefühle im Schuppen wegsperrst.

Und mit niemandem mehr darüber sprichst.

Weißt du, warum ich die Party hier machen wollte und nicht in Bristol?

Nein. Damit du endlich wieder Spaß hast.

So was wie Leben ins Haus kommt. Ja, das hat Valentina auch gesagt.

Weißt du, was wir brauchen ist nicht immer das, was wir wollen.

Ich bin ganz froh, dass sie Grenzen überschreitet.

Vielleicht schafft sie es, die Mauern einzureißen,

die du um dich aufgebaut hast.

Ich versuche das schon seit drei Jahren.

Wenn es dir nicht passt, dass sie mit Henry ausgeht,

dann tu was dagegen, aber schmeiß sie nicht raus.

Komm mal her!

Hier leben Sie mit Ihrer Nichte?

Ja, sie passt auf das Haus auf und muss kleine Miete zahlen.

Wenn man Sie erwischt, ist Ihre Nichte auch dran.

Ich weiß.

Mit jemandem, der für Sie bürgt und Sie finanziell unterstützt,

haben Sie gute Chancen, eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen.

Vor allem, wenn derjenige die entsprechenden Kontakte hat.

Verfügt derjenige auch

über die entsprechenden Kontakte zur Tanzschule?

Bestimmt. Und ein großes Haus hat er auch.

Was verlangt er denn dafür?

Verlangen ist ein Wort,

dass ich lieber in anderem Zusammenhang benutzte.

Das habe ich auch schon gehört. Ich sehe: Mein Ruf eilt mir voraus.

Man sagt, dass Männer lieber eine feste Beziehung

mit ihrem Hund eingehen als mit einer Frau.

Bei Ihnen kann ich mir vorstellen,

dass Barney auf dem Boden schlafen muss.

Ich bin viel herumgestreunt.

Vielleicht weil mein Traum schwer zu erfüllen ist:

die Frau zu finden, mit der man nicht nur das Bett,

sondern auch sein Leben teilen will.

Wer weiß, was wir füreinander tun können.

Ja, wer weiß.

"Die alte Abteikirche besuchen ..." "Besuchen" geht da nicht mehr.

"Besichtigen".

"Sehenswert sind vor allem die Engel an der Außenfassade,

die zum Himmel ...

... herauf- und wieder herabsteigen.

* traurige Musik *

* Telefon klingelt. *

Ja, Gordon?

Nein, ich habe meine Mails noch nicht gecheckt, war im Stress.

Ja, gut, ich habe ein bisschen im Web recherchiert.

Was heißt, du stellst die Reihe sonst ein?

Ich mache das nicht zum Spaß, Gordon, ich lebe davon!

Ja, okay, ich habe es verstanden.

Ja, ja, ich mache mich morgen früh gleich selbst auf den weg

und schreibe es noch mal neu. Ja.

Danke!

* harmonische Musik *

* Der Motor springt an. *

* spannende Musik *

* Er schaltet den Motor ab. *

* traurige Musik *

(Mann) Darf ich Ihren Ausweis sehen?

Überprüf das mal!

Sie sind aus Bangladesch.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Ausweis verlängert wird.

Guten Morgen, Senorita Martino!

Ich dachte schon, wir würden uns nie wiedersehen.

Wollten Sie nicht zurückfliegen nach Buenos Aires?

Ja, aber der Flug war überbucht.

Wirklich? Billig-Airline, das kennt man ja.

Die sparen, wo sie nur können. Furchtbar.

Enge Sitzreihen, man verhungert.

Demnächst soll man für die Toiletten extra zahlen.

Das habe ich gelesen. Aber eine Sache gibt mir zu denken.

Wenn ein Flug überbucht ist, muss man Ihnen einen Ersatzflug verschaffen.

Genau, die werden mich anrufen, sobald etwas frei ist,

im Moment ist alles voll, Holiday-Season, Sie verstehen.

Sie haben zwei Tage, um mir das Ticket zu zeigen.

Sie nehmen das persönlich, dass ich weggelaufen bin.

Zwei Tage. Und ich würde Ihnen nicht raten, noch einmal wegzulaufen.

Denn dann lasse ich Sie ausweisen.

* romantische Musik *

* Türklopfen *

Komm rein!

Happy birthday to you!

Du bist so früh wach? Ja, ich wollte der Erste sein.

Alles Gute zum Geburtstag, mein Liebling!

Danke, Dad! Danke dir, dass du da bist.

Und Leben in die Bude bringst! Sehr gerne!

Amanda, ich kann leider heute bei deiner Party nicht dabei sein.

Ich muss nach Tintagel. Gibt es Ärger mit deinem Rundgang?

Es gab Beschwerden bei meinem Verleger.

Wie kommst du dahin? Ich dachte, Valentina ...

Aha, du brauchst Valentina also doch!

Ich finde sicher ein anderes Alphamännchen,

das die Steaks auf den Grill schmeißt.

Versprich mir trotzdem, dass du keinen Blödsinn machst.

Wir machen nichts kaputt. Ich dachte an dein neues Hobby.

Bitte! versprochen!

* Handyklingeln * Das ist bestimmt Robert.

Zu spät!

Stephen! Ja, geh ran!

Hallo? Aufgelegt.

* Handy klingelt erneut. *

Jetzt ist es Robert.

Hi!

Warte kurz. Gehst du?

Warte mal! Geh!

Entschuldigung, ganz kurz ...

Ich vermisse dich auch sehr, Honey.

Ich freue mich auch auf dich!

Mahoney ist wirklich ein scharfer Hund.

Du hast seinen Stolz verletzt, jetzt beißt er zu.

Männer ... Hat er gefragt, wo du wohnst?

Nein, er weiß nichts von dir.

Es gibt drei Möglichkeiten:

ein neues Flugticket kaufen und zurück. Geht nicht.

Eine stichhaltige Begründung von Jack, weshalb er dich braucht.

Das kannst du vergessen.

Vielleicht solltest du über das Angebot von Henry nachdenken.

Stadtrat, das klingt doch seriös.

Er mag mich.

Magst du ihn auch?

Er sieht blendend aus.

Er ist höflich, geradezu galant im Gegensatz zu Mr. Rukin.

Aber?

Ich will nicht heiraten, um in England bleiben zu können.

Musst du auch nicht.

Soll er in Vorleistung gehen, dann könnt ihr noch neu verhandeln.

Du hättest Diplomatin werden sollen statt Ärztin.

Danke.

Du must los, wenn die Party starten soll.

Hast du überlegt, was du anziehst? Ist das denn so wichtig?

Du wirst Männer treffen. Nicht der, der mich interessiert.

Ah, dich interessiert jemand. Wie heißt er denn?

Stephen.

Ist das der Arzt, bei dem du dein Praktikum gemacht hast?

Ich glaube, der kommt auch zur Party.

Stimmt, er hat erzählt, dass er irgendwo eingeladen ist.

Was für ein Zufall! Ist kein Zufall.

Amanda und er waren mal ein Paar. Ich gehe da nicht hin.

Hm, keine Angst, die sind schon lange nicht mehr zusammen.

Davor habe ich keine Angst.

Amanda ist eine Beautyqueen.

Sie ist blond, schlank, sportlich. Sie hat Stil.

Auf einmal kommt es auf Äußerlichkeiten an.

Nicht für Stephen, dachte ich immer.

In der Geschichte zwischen Mann und Frau gibt es eine große Wahrheit:

dass Männer besser gucken als denken können.

Ich habe George vom Baureferat wegen der Tanzschule gefragt.

Das Gebäude soll komplett abgerissen werden.

Es liegen schon Pläne für ein Bürogebäude vor.

Danke schön.

Und, ähm, gehen wir heute essen, Henry?

Henry?

Dafür komme ich an einem Samstag hier rein?

Mr. Rukin? Ich bin hier!

Amanda hat mir gesagt ... Ja, ja, kommen Sie herein!

Ab und zu muss ich lüften, sonst wird alles zu feucht.

Dabei habe ich wohl die Tür aufgelassen gestern.

Ja, das ist auch besser, wegen dem Staub.

Ja, wäre gut, wenn jemand etwas Ordnung reinbringen würde.

Ja, aber ich befürchte, dazu komme ich nicht mehr.

Hat auch Zeit bis nach der Party.

Nein, ich meinte, überhaupt.

Ich hatte gehofft, Sie würden meine Einleitung

als Entschuldigung akzeptieren.

Na ja, es liegt nicht an Ihnen. Sage ich auch immer!

Sie sind die Erste, die mir das bestätigt.

Ach so.

Henry. Er hat mir ein Angebot gemacht.

Ich kann Sie nicht umstimmen?

Nicht mal, wenn ich Ihnen erlaube, beim Putzen Tango zu hören?

Nein, ich bin eigentlich keine Putzfrau.

Das sagten Sie schon, als Sie vor meiner Tür standen.

Ich bin Tango-Lehrerin.

Und illegal hier, das war zwar nicht so geplant,

aber es gibt Gründe, warum ich nicht nach Buenos Aires zurück kann.

Henry wird Ihnen da raushelfen? Er ist der Einzige, der das kann.

Mit legalen Mitteln jedenfalls.

Gut! Dürfte ich Sie trotzdem um einen letzten Gefallen bitten?

Sicher.

Würden Sie mich als Beifahrer ertragen?

Gerne!

Sie haben in den vergangenen Jahren von Reiseführern abgeschrieben,

weil Sie nicht mehr selber unterwegs waren?

Damit sind wir quitt, was unsere illegalen Aktivitäten angeht.

Dann ist es kein Wunder, dass Sie nicht wissen, wie Bristol aussieht.

Ja, und auch nicht in London, in Brighton, in Southampton,

in Oxford, in Salisbury ...

Und in Tintagel.

Ja, mitsamt der näheren Umgebung.

Wenn ich nicht in zwei Tagen einen eigenen Entwurf vorlege ...

Valentina!

Ihr Retter naht!

Ich hoffe, ich störe nicht. Du störst!

Könnte ich Valentina bitte alleine sprechen?

Das ist schon in Ordnung, Mr. Rukin weiß Bescheid.

Mr. Rukin muss aber nicht alles wissen.

* Autohupen *

Oh, das sind sicher Amandas Freunde.

Ich habe mich erkundigt, wegen der Tanzschule.

So schnell?

Sie ist noch zu haben. Das ist ja großartig.

Allerdings hat sich meine Situation verschärft.

Ich bin einem Officer Mahoney in die Arme gelaufen, nicht zum ersten Mal.

Mahoney kenne ich gut.

Er droht mir mit Abschiebung, wenn ich nicht ein Ticket vorlege.

Keine Sorge, ich rede mit ihm.

Wie gesagt, mein Haus steht Ihnen jederzeit offen.

Wo fahren Sie hin mit Jack?

Nach Tintagel, es ist nur ein Tagesausflug.

Gut. Vielleicht bin ich bis dahin ein Stück weiter.

Das wäre wunderbar!

Dann auf Wiedersehen!

Danke! Schön, dass ihr da seid!

(Frau) Schau mal, wer da kommt!

Oh, kannst du kurz halten?

Hast du es?

Herzlichen Glückwunsch, meine Süße! Danke!

Hoffentlich erstickt er sie nicht.

Oh, danke schön! Dein richtiges Geschenk kommt noch.

Kannst du mir gleich geben. Nein, du musst noch warten.

Hallo! Hi!

Amanda, alles Gute zum Geburtstag!

Vielen Dank!

Hört alle her, das ist Valentina, unsere neue Haushaltshilfe!

Mr. Rukin, schön, Sie wiederzusehen! Ich konnte es auch kaum erwarten.

Kommt nicht in Frage, dass eine Lady meine Tasche trägt!

Danke! Das darf doch nicht wahr sein.

Könnte Henrys Sohn sein, dieselben schleimigen Phrasen.

Ich bin so froh, dass er rauskommt. Ich auch!

* melancholische Musik *

Vorsicht, langsam!

Voila! Oh, wow!

Das ist dein richtiges Geschenk.

Wie, du willst mit mir in die Felsen?

Ja, klar! Ey, du bist der Allerbeste!

Das ist das allerbeste Geburtstagsgeschenk.

Was haben Sie eigentlich gegen Robert?

Nur, weil er Sie an Henry erinnert?

Oder warum wollen Sie Amanda mit Stephen verkuppeln?

Sie mischen sich wieder ein! Ich mische mich ein?

Sie mischen sich ein, in das Leben Ihrer Tochter.

Stephen kann man blind vertrauen! Robert nicht?

Robert ist ein Großmaul. Und Henry ist hochgradig passiv-aggressiv.

Das sagt der Richtige! Und manipulativ!

Zu mir ist er nur charmant.

Eben! Weil er Sie ins Bett kriegen will.

Das dürfte nicht Ihr Problem sein.

Ist das der Preis, den Sie für seine Hilfe zahlen?

Was denn für ein Preis?

Was geht es Sie an, was ich mit einem anderen Mann mache?

Ich will nur nicht, dass Sie da so naiv hineinschlittern wie ...

Wie wer?

Wie meine Frau damals.

Ihre Frau war mal mit Henry zusammen?

Vor meiner Zeit, ja.

Es geht eigentlich gar nicht um den Hund bei Ihnen beiden.

Konzentrieren Sie sich bitte auf die Straße

und fahren Sie nicht so schnell! Ja.

Ich gehe mich schnell umziehen! - Viel Spaß!

Du, sag mal, die ehemalige Tanzschule hatte doch auch eine Bar?

Ja, ich bin nicht traurig darüber, dass sie dicht gemacht hat.

Meinst du, es lohnt sich, die zu pachten?

Du willst mir Konkurrenz machen? - Ich nicht!

Ich kann mich ja mal umhören. - Danke, bis morgen!

Hey, das Sahnehäubchen hast du mir bisher vorenthalten.

Hi! Hi!

Hier, frisch von deiner Lieblingswiese.

Herzlichen Glückwunsch!

Danke schön! Hi, ich bin Robert!

Stephen! Ähm, ein alter Freund.

DER Stephen?

Amanda hat mir nicht gesagt, dass du kommst.

Mir auch nicht. Ihr Vater hat mich eingeladen.

(Mann) Steaks sind fertig! - Nach dir!

Du willst sicherlich das größte!

* verführerische Musik *

Auch eine alte Freundin von dir? Ich habe keine Ahnung.

Das ist Elena!

Oh, wow!

Ich habe sie fast nicht erkannt. Wie, ihr kennt euch?

Mhm. - Ja.

Tintagel ist ja eine Ruine.

Ja, mit einer 2000-jährigen Geschichte

und ungefähr 200 Stufen.

Filzpantöffelchen wird man Ihnen oben nicht reichen.

Das ist nicht nötig.

Gut, danach geht es noch nach Mousehole und St. Michael's Mount.

Ich dachte, Ihr Buch heißt "Tintagel an einem Tag"?

Mitsamt der näheren Umgebung, ja!

Kommen Sie!

Kennst du auch keinen, außer Amanda? - Nicht wirklich.

Ich habe gehört, ihr wart mal ein Paar.

Das ist lange vorbei.

Nicht so wie sie dich ansieht. - Vielleicht liegt es ja an dir.

Sie hat mich noch nie mit einer anderen schönen Frau gesehen.

Danke. - Im Ernst, du siehst toll aus.

Trotzdem hast du auch nur Augen für sie.

Ja, du kennst mich gut.

Komm mit. - Wohin?

Tanzen.

Und Amanda noch ein bisschen eifersüchtiger machen.

Ich glaube, dein Blümchenpflücker hat sich getröstet.

Was hältst du davon, wenn wir uns langsam verziehen?

Von meiner eigenen Party? Die läuft auch ohne dich.

Das Wetter ist super.

Es wird bestimmt cool.

Ich weiß nicht.

Ich hab's meinem Vater versprochen, weißt du?

Der kriegt auch nichts mit.

Okay.

Und hier wurde König Artus geboren.

Gezeugt, der Legende nach.

So genau hab ich die nicht mehr im Kopf.

Herzog Gorlois versteckte seine Frau Igraine

auf dieser Burg, weil König Uther sie begehrte.

Aber: Uther brachte den Magier Merlin dazu,

ihm Gorlois' Gestalt zu verleihen.

Oh, Pardon.

Um so Igraine beiwohnen zu können.

Beiwohnen zu können?

Na ja, Sie wissen schon.

Verglichen mit Ihrer Geschichte sind Sie König Uther.

Was? Nein. Sehen Sie hier einen Magier?

Wir müssen noch zum alten Postoffice im Dorf.

Kommen Sie.

Ist das immer noch eine Poststelle?

Das war es zu viktorianischen Zeiten.

Jetzt ist es ein Museum.

Ein Erinnerungsfoto? Ja.

Von den Öffnungszeiten.

* Hofmusik *

(Fotograf) Gut, und jetzt euer schönstes Lächeln.

Sehr schön, ganz bezaubernd.

Jetzt haben wir ein Erinnerungsfoto.

Wie ein altes Ehepaar.

39?

Perfekt.

Danke.

Der Rock.

Und wo geht's jetzt hin? Nach Michael's Mount.

Wollt ihr schon weg?

Ja, zur Küste, das schöne Wetter ausnutzen.

Solltet ihr übrigens auch tun, Elena und du.

Das ist nicht so, wie du denkst.

Aber ganz gut passen würde es.

Ihr seid beide Mediziner, ihr lebt beide hier.

Und du denkst, das reicht? Warum nicht?

Bist du so weit, Baby?

Schönen Tag euch beiden.

Der Schuss ist wohl nach hinten losgegangen.

Dann machen wir uns auch einen schönen Tag.

Wow, ich dachte, der Mont-Saint-Michel ist in Frankreich.

Das ist sein kleiner Bruder

und auch nach dem heiligen Michael benannt.

Der soll den Heiligen Gral nach England gebracht haben.

Was wiederum den Kreis zu König Artus und Tintagel schließt.

Sie haben recht: Cornwall hat wirklich etwas Magisches.

Wenn man einen Hang zu alten, düsteren Gemäuern hat.

* friedliche Musik *

Okay.

* Jubelschrei *

* Jubelschrei *

Gefällt's dir? Ja, klar.

Gleich noch mal, oder? Ich weiß nicht.

Ist ganz schön tief. Ach komm, das schaffen wir.

Komm, noch ein Mal.

Noch zwei Mal. Okay.

Eine der ersten christlichen Kirchen in Cornwall.

Sieht aus, als ob die Engel zum Himmel hinaufsteigen

und wieder herunter.

Ja.

Das mit dem Unfall ...

Ist der eigentlich auf einer Ihrer Reisen passiert?

Wir sind durch den New Forest gefahren,

an einer Herde Wildpferde vorbei.

Eins der Pferde brach plötzlich aus, war zu schnell ...

Ich konnte nur noch ausweichen.

Und dann ist Ihre Frau zum Himmel hinaufgestiegen.

Aber nie wieder heruntergekommen.

Kleine Stärkung, bevor wir zurückfahren?

Gerne.

Ähm, ich ...

Ich weiß zwar nicht, was Henry Ihnen angeboten hat, aber ...

Ich könnte eine Reisebegleiterin sehr gut gebrauchen.

Wenn ich jetzt alle Städte selbst abfahren muss, neue dazu kommen ...

Das müsste die Einwanderungsbehörde doch als Job anerkennen.

Also, ganz legal.

Ich weiß nicht.

Es könnte theoretisch auch jemand anderes übernehmen.

Aber nicht auf Spanisch.

Außerdem sind Sie die einzige, auf die Barney hört.

Und sich auch dementsprechend benimmt.

Das ist wirklich sehr nett von Ihnen, Mr. Rukin.

Wissen Sie, Henry sorgt dafür, dass ich die Tanzschule übernehmen kann.

Dann bin ich auf der sicheren Seite. Ja.

Verstehe.

Das war's also.

* traurige Musik *

Einen letzten Gefallen könnten Sie mir aber tun,

bevor wir zurückfahren.

Ich würde gerne das "Minack Theatre" besuchen.

* spannende Musik *

* unheilvolle Musik *

Amanda, was ist los? Ich hänge fest.

Ich hab mir den Fuß eingeklemmt.

Du brichst mir das Bein. Die Flut wird immer höher.

(Pilot) Achtung, Zentrale:

An den Klippen von Pilgrims Cave sichten wir Coasteering-Springer.

Offensichtlich ein Notfall. Bitte verständigen Sie den Notarzt. Over.

Du bist echt ein toller Surfer!

Danke! Ist dir kalt?

Hier.

Besser? - Danke.

Elena ... ich ...

Ich weiß.

Ich wünschte, es wäre anders.

Wir können ja immer noch eine Gemeinschaftspraxis aufmachen.

Da musst du dich beeilen mit dem Examen.

* lautes Piepen *

Ich hab Notdienst, sorry.

Hallo? Was haben Sie gesehen? Wo soll der Unfall sein?

Okay, ich komme.

Ich muss los, ein Unfall bei den Klippen. Ich melde mich!

* dramatische Musik *

Ich komme!

Stephen! Ein Glück! Amanda braucht Hilfe!

Ihr seid das! Okay, Robert. Geh weg, mach mal Platz.

Was ist passiert? - Ich hab mir den Fuß eingeklemmt!

So einfach kriegen wir das nicht raus.

Wenn wir noch lange bleiben, saufen wir ab.

Geh hoch und hol die Rettung! Die haben einen Helikopter!

Scheiße, mein Handy ist nass! - Dann nimm meins! Hier!

Es hat keinen Empfang! - Ich will hier nicht sterben!

Das wirst du nicht. Das hier ist eine Betäubungsspitze.

Damit du nicht spürst, wenn ich dein Bein rausziehe.

Ich werd dich verletzen, ich weiß aber nicht, wie sehr.

Du willst ihr was brechen?!

Robert, hast du eine bessere Idee? Dann her damit!

Ansonsten halt einfach deine Klappe!

Sobald sie wirkt, holen wir dich raus und bringen dich heim.

Robert! Wo willst du denn hin? Ich brauch dich hier unten!

Robert!

Beim Tango geht es um Kommunikation zwischen Mann und Frau.

Sie gehen einfach nach hinten, beginnend mit links.

Ich zähle ein: sieben, acht ...

Und zur Seite ... Ihre Füße irritieren mich!

Da sollen Sie auch nicht hinschauen.

Wohin denn sonst? Auf meine Augen.

Wie soll ich mich dann auf die Schritte konzentrieren?

Sie machen das ganz fabelhaft. Gleich noch mal.

* Tango-Musik *

Au! Entschuldigen Sie!

Ich wusste, dass es nicht funktioniert!

* Handyklingeln *

Schon in Ordnung. Wollen Sie nicht rangehen?

Ja.

Stephen, was gibt's?

Ja? Ja! Ja, ich bin unterwegs!

Kommen Sie! Kommen Sie!

Können Sie nicht schneller fahren?

Sind Sie sicher? Ja!

Vermutlich hat sie eine Mittelfußfraktur.

Genaueres kann ich erst mit den Röntgenbildern sagen.

Aber es wird wieder? Natürlich.

Sie braucht jetzt Ruhe. Viel Ruhe.

Sie hat viel Glück gehabt.

Jack? Ich würde gerne hierbleiben.

Natürlich.

Äh, Stephen? Danke noch mal!

* sanfte Musik *

Und? Wie geht es ihr?

Sie hatte Glück.

Dann ist es ja gut. Nein, nichts ist gut.

Nichts!

Sie hat mir hoch und heilig versprochen, damit aufzuhören.

Aber kaum taucht Robert hier auf,

schaltet Madame ihr Gehirn aus und begibt sich in Lebensgefahr.

Tun wir das nicht alle ständig, wenn wir aus der Haustür treten?

Uns auf das Fahrrad setzen oder ins Auto steigen?

Bringen Sie nicht den Unfall ins Spiel!

Oh doch, Jack! Vielleicht ist es an der Zeit, genau das zu tun!

Sie fahren kein Auto mehr,

weil Sie glauben, so nichts mehr zu riskieren!

Aber diese vermeintliche Sicherheit hält Sie nur vom Leben ab!

Was verstehen Sie von meinem Leben?

Vielleicht nicht alles, aber ich weiß immerhin,

dass eine gewisse Portion Risiko zum Leben dazugehört.

Sonst wären Sie wohl kaum noch hier! Wechseln Sie nicht das Thema!

Ich weiß immer noch nicht, warum Sie nicht in Ihre Heimat zurück können,

aber auch Sie werden Dinge verloren haben, die Ihnen wichtig sind!

Eben! Trotzdem ziehe ich mich nicht vom Leben zurück!

Nein? Und warum dann Henry Lane?

Weil er Ihnen zu einer Aufenthaltsgenehmigung

verhelfen kann? Das verstehen Sie nicht!

Kann wirklich sein! Dann erklären Sie es doch mal!

Warum können Sie nicht nach Hause zurück?

Oder ist das vielleicht nur eine Ausrede,

weil Sie sich hier einen Kerl angeln wollen,

der Ihnen ein besseres Leben bietet als in Buenos Aires?

Ich will kein besseres Leben, ich will nur mein Leben zurück!

Valentina ... Valentina, sehen Sie mich an!

Sehen Sie mich an!

Sagen Sie, dass sie bereit sind, diesen Preis dafür zu zahlen!

* romantische Musik *

* ruhige Klavierklänge *

* Piepton *

Fantastisch!

Valentina? Ich bin's noch mal, Elena.

Ich mache mir langsam Sorgen um dich. Melde dich bitte, ja?

Probleme?

Ich hoffe nicht. - Da fällt mir ein ...

Ich hab wegen der Tanzschule gefragt. - Ja?

Die kannst du vergessen. Das Gebäude wird abgerissen.

Bist du sicher? - Absolut. Steht schon lange fest.

* ruhige Musik *

Warst du etwa die ganze Nacht hier?

Mhm. Sieht so aus.

(stöhnt) Oh! Ja, so fühl ich mich auch.

Wie geht's dir?

Schon viel besser.

Die Schwellung ist zurückgegangen.

Ohne dich wäre ich jetzt nicht hier.

Ja ... ohne mich und Robert.

Ach komm, der war doch total hilflos.

Hat mich allein gelassen. Du nicht!

Mein Dad hatte recht.

Ich hab ihn falsch eingeschätzt.

Und dich auch.

* Handyklingeln *

* friedliche Musik *

Ach, Helena! Was machst du denn hier?

Das Gleiche könnte ich dich fragen.

Seit gestern Abend versuche ich dich zu erreichen!

Hast du Jack irgendwo gesehen? Nein.

Ist spät geworden und Amanda hatte einen Unfall.

Und Stephen?

Der ist noch bei ihr.

Du trägst die Brille wieder?

Ich vertrage die Kontaktlinsen nicht.

Passt eben nicht immer alles.

Sieht aus, als hättest du mehr Glück gehabt?

Ja. Ich weiß, es wird schwierig sein, Henry das zu erklären.

Oder auch nicht. Er hat dich angelogen.

Die Tanzschule wird abgerissen.

Ja. Wunderbar.

Gut geschlafen?

Warum haben Sie mir nicht die Wahrheit über die Tanzschule gesagt?

Ich wollte Ihnen die Hoffnung nicht nehmen.

Aber ... was ändert das schon?

Eine Aufenthaltsgenehmigung brauchen Sie trotzdem.

Die hätte ich auch mit Jacks Hilfe bekommen.

Aber sicher nicht als Putzfrau.

Nein, aber als Reisebegleitung

und als Übersetzerin seiner Bücher, ganz offiziell.

Ach ... tatsächlich?

Sehr schön!

Aber Sie vergessen leider,

dass Großbritannien grundsätzlich keine Straftäter aufnimmt.

Tanzen auf der Straße ohne Genehmigung, illegale Einnahmen,

Flucht vor einem Beamten!

An die Konsequenzen für Ihre Nichte möchte ich erst gar nicht denken.

Das ist nicht Ihr Ernst!

Aber Mahoney ist es ernst.

Ich denke, den kennen Sie gut?

Das tu ich auch. Aber ...

Warum sollte ich mich bemühen, ihn umzustimmen,

wenn dabei für mich nichts rausspringt?

Jack hatte recht. Sie sind ein krankes, manipulatives Schwein.

Schade, dass du so denkst. Ich hätte gerne das Gegenteil bewiesen.

Im Leben nicht, Henry!

Du lässt mir keine Wahl.

* unheilvolle Musik *

Kommen Sie endlich, wir haben noch 20 Minuten!

Das können Sie doch nicht machen!

Wer sollte mich denn hindern?

Was ist mit Jack?

Bitte gib ihm diesen Brief, wenn er zurück ist, ja?

Und keine Angst, dir wird nichts passieren.

Um mich mache ich mir auch keine Sorgen.

Zeit, zu gehen!

Henry! Henry!

Wo bringt er sie hin?

Du kannst ihr nicht mehr helfen. Aber du kannst es!

Damit du sie mir wegnehmen kannst?

So wie du mir Jenny weggenommen hast?

Das habe ich nicht getan!

Oh doch, das hast du. Sogar zwei Mal!

Erst, als du sie heiratetest,

und dann endgültig, als du ihren Wagen gegen den Baum gesetzt hast.

Das wäre alles nie passiert, wenn sie bei mir geblieben wäre.

Dann wären wir jetzt glücklich. Ihr wärt nie glücklich gewesen!

Weil du sie nicht geliebt hast!

Du wolltest sie haben, besitzen wie eine Trophäe,

so wie du alles um dich herum nur für dein Ego benutzt!

Das hat Jenny nicht mehr ertragen!

Ja, ich bin schuld an ihrem Tod.

Das wirst du mir immer vorwerfen können.

Aber nicht daran, dass sie dich damals verlassen hat!

Valentina muss ins Gefängnis, wenn sie nach Argentinien zurückkommt!

Wenn dir auch nur irgendetwas an ihr liegt,

sagst du mir, wo er sie hinbringt!

Zum Bahnhof. Der Zug nach Heathrow fährt in zehn Minuten.

* spannungsvolle Musik *

Mister Mahoney ...

Ich gehe freiwillig mit.

Am Flughafen bezahle ich mein Ticket auch selber,

wenn Sie im Gegenzug meine Nichte aus dem Spiel lassen.

Ich weiß, Sie sind sauer auf mich.

Lassen Sie es nicht an ihr aus. Bitte.

Deal! Aber ich fahre trotzdem mit zum Flughafen,

nur um sicherzugehen, dass Sie Ihre Meinung nicht noch mal ändern.

Va... Valentina!

Valentina! Und einsteigen.

Valentina! Valentina!

Und wer sind Sie?

Jack Rukin.

Ihr Verlobter.

Ihr Verlobter?

Ja. Wir wollen im August heiraten.

Das ist alles ein großes Missverständnis.

Sie wollte vorgestern nur noch kurz zurück,

um ein paar Formalitäten zu regeln.

Wir haben uns erst während ihres Urlaubs hier kennengelernt.

Tatsächlich? Und wieso tanzt sie auf der Straße?

Weil sie eine berühmte Tänzerin ist.

Haben Sie noch nie was von Valentina Martino gehört?

Der argentinischen Meisterin?

Die argentinische Tangomeisterin,

die von Fremden Geld annimmt für ihre Straßenvorstellungen?

Ja, das ... das macht man in Argentinien so.

Das ist eine ganz alte Tradition! Ein Zeichen von Respekt!

Sie wusste nicht, dass man dafür hier eine Genehmigung braucht.

Sie liefern eine herrliche Vorstellung,

aber ich fürchte, ich habe keine Fünf-Pfund-Scheine für Sie.

Bitte ... Officer ...

Wir lieben uns!

Es war uns zwar nicht von Anfang an bewusst,

und es hat auch eine Weile gedauert, bis ich es bemerkt habe.

Ich möchte nie wieder von ihr getrennt sein.

So lange ich lebe.

Gut, gehen Sie.

Gehen Sie.

(Schaffner) Steigen Sie jetzt ein oder nicht?

Nein. Nehmen Sie die Tickets zurück?

Nur gegen Gebühr.

War ja klar.

* harmonische Musik *

Die Vase 120 Pfund?

Moment ...

Mittlerweile bei 320 Pfund! Wow!

Bitte! Danke!

Die Uhr? 90 Pfund?

Kleinen Augenblick ...

Mal drei! 270 Pfund!

Ahnt ja keiner, wie viel die Sachen wert sind.

Deine Frau hatte Geschmack und wohl ein gutes Händchen.

Ja, das hatte sie. Trotzdem müssen wir heute nicht alles schaffen.

Wir haben noch eine Woche bis zum Umbau

und mit dem vom Verlag reicht das Geld locker!

Für meine eigene Tanzschule.

Aber du weißt schon, dass du mich dafür jetzt heiraten musst?

Sonst haben wir Mahoney bald wieder an der Backe.

Das war ein ganz billiger Trick von dir.

Der einzige, der mir so spontan einfiel.

* Tangomusik ertönt. *

Nein!

(beide) Überraschung!

Ach so, hier zu dir!

Ah! Oh!

Stehst du etwa auf meinem Fuß?

Ab jetzt immer!

Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2016

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