All language subtitles for 06 - Der.Oelprinz.1965.GERMAN.dTV

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Original subtitles

Der Ölprinz (1965) dTV - WDR - 10. August 2013

Wir treffen uns vor Jenkins' Haus!

Los jetzt!

Und wenn ich dich um die ganze Welt jage, Ölprinz, ich bringe dich um!

Haben Sie ihn gesehen, Matthews?

Kommen Sie, Mr. Jenkins! Es ist nichts mehr übrig.

Er hat mich ruiniert, weil ich nicht verkaufen wollte.

Jetzt muss Jenkins verkaufen.

Verlieren wir keine Zeit!

In Chinla wartet man auf uns.

Mr. Kovacz, ohne Ihre Hilfe bin ich ruiniert.

Der Präsident der Arizona Commercial Bank ist fort.

Ich kann nicht!

Nur ein kurzfristiger Kredit, um nach dem Brand aufzubauen.

Ich kann Ihnen nicht helfen.

Den Koffer oben auch!

Ölprinz!

Jetzt kriegst du, was du wolltest. Ich verkaufe!

Doch der Preis ist hoch! Bezahl, Ölprinz, bezahl!

Papa, ein Mann wurde umgebracht.

Was? - Erstochen!

Warum sind wir noch in Chinla?

Was ist passiert?

Jemand wurde umgebracht.

Warum fahren wir nicht weiter?

Nicht ohne Surehands Scout!

Geht jetzt! Surehand lässt uns schon nicht im Stich.

Er schnarcht.

Hey!

Hey!

Hast du nicht Wache?

Brauchst keine Angst zu haben. Friedlich rieselt der Bach.

Ich weiß nicht.

Schlaf weiter! Winnetou hat sich wohl verspätet.

Das muss ich mir merken. Machst du das immer so?

Ja!

Es gibt nichts, was Old Wabble erschrecken kann.

Ich wusste, du kommst nie spät.

Sei gegrüßt, weißer Bruder.

Stampft Winnetou laut wie Büffel? Hört man seine Schritte im Schlaf?

Wer könnte dich hören?

Steht Wabble auf Posten, kenne ich keinen Schlaf. Nicht wahr?

Das ist Bill Forner. Er führt den Siedler-Treck zum Chinla-See.

Die Utahs und die Navajos sollten ihr Land an die Siedler abtreten.

Es wird nicht leicht, einen guten Kaufpreis mit ihnen auszuhandeln.

Die besitzen keinen Cent!

So arm sind die?

Da wird mein weißer Bruder weise Worte finden müssen.

Wir reiten nach Norden weiter.

Hier, der Brief für Mr. Campbell! Bringe den Treck zum Chinla-See!

Keine Sorge! Mach's gut!

Die Ölquelle liegt hier.

Also direkt am Chinla-See!

Die Siedler werden dort nie ankommen.

Was ist mit der Besitzurkunde?

Ach ...

Mr. Duncan zahlt erst, wenn die Indianer das Land abtreten.

Ich übernehme die Rothäute!

Und wenn sie doch ankommen? Werden sie nicht!

Ihr Scout führt sie zum Prescott-See.

Man behauptet, der Scout trifft schon heute ein.

Dummes Zeug! Der, den Sie meinen, der kommt nie an!

Er feuert seinen Revolver ab.

Brr!

Der Schuss kam vom Felskap!

Idiot! Warum warst du nicht schneller?

Was ist, wenn Surehand den Schuss gehört hat?

Hier ist der Brief.

Dein Name ist Bill Forner, verstanden?

Los jetzt!

Hier sind seine Spuren. Der Schuss kam aus dieser Richtung.

Sie führen nach oben.

Ich seh mich hier mal um.

Die hab ich längst gesehen. Das sind ganz alte Spuren.

Für eine Eintagsfliege sind hundert Herzschläge ein Teil der Kindheit.

Winnetou!

Wir hörten einen Schuss, aber er wurde erstochen.

Wem nützt sein Tod?

Ich weiß es nicht. Ich finde es raus.

Der Brief ist weg! Jemand hat wohl Verwendung dafür.

Ich warne die Siedler in Chinla.

Winnetou reitet zu den Navajos. Nitsas-Ini bringt mich zu den Utahs.

Wir warten auf dich für die Verhandlungen mit Mokaschi.

Ist gut! Hier!

Ist mir ein Vergnügen!

Schön, den Mann zu treffen, der mir 50.000 Dollar abknöpft,

bevor ich auch nur einen Tropfen Öl gesehen habe.

Ich freue mich, dass Sie mutig genug sind, darauf einzusteigen.

Aber auch andere interessieren sich dafür ...

Das war ein Spaß! Ich mache ein Angebot. Den Preis kennen Sie.

Sie verkaufen an mich!

Ihr Preis ist nicht schlecht, Duncan. Aber ich will mehr!

Bin ich die Bank von Amerika? 50.000 sind ein stolzer Preis!

75.000! Sie wissen, wie bald Sie Ihr Geld damit verdoppeln können.

Das ist Erpressung, aber ich bin einverstanden.

Sprudelt das Öl, sehen Sie, wie großzügig Duncan ist, stimmt's?

Er ist sehr generös.

Sofort nach Besichtigung zahlen Sie per Scheck!

Er ist sogar gedeckt.

Morgen früh reiten wir!

Der Whiskey ist das reinste Rattengift.

Parfum ist zum Riechen und nicht zum Saufen!

Ich bin nervös! Was würde der da wohl sagen, wenn er reden könnte?

Wann machen wir die Siedler fertig?

"Fertig"? Wir vermiesen ihnen die Gegend, damit sie verduften.

Was sucht ihr hier?

Seid ihr verrückt, auf mein Zimmer zu kommen? Schert euch vom Bett!

Dass wir uns verstehen: Ein Toter ist genug!

Das war Notwehr.

Halt's Maul!!

Sorg dafür, dass die Siedler den Chinla-See nicht erreichen!

Und kein Blutvergießen!

Wenn die Siedler Ärger machen, dann ist es nichts als Notwehr.

Ich bezahle dich, Butler. Du tust, was ich dir sage!

Schert euch raus!

Ein Pferd nähert sich.

Wo finde ich Mr. Campbell?

Ich bin Campbell! Ist das für mich?

Ja, von Old Surehand. Ich bin der Scout, Bill Forner.

Hallo, Schätzchen!

Hängst du Wäsche auf? Sie trocknet nicht mehr!

Schlaumeier!

Schlaumeier! Der Scout kommt heute.

Ich werfe mich dir zu Füßen.

Übernimm dich nicht! Das ist sowieso Frauenarbeit.

Sind wir erst verheiratet ...

Das wird schlimmer als lebenslang Zuchthaus.

Letzten Monat trieb ich 1000 Rinder nach Kalifornien.

Eine Handvoll Siedler sind 'ne Kleinigkeit.

Wir sind kein Rindvieh. Wir brauchen einen Scout und keinen Viehtreiber.

Das ist Bill Forner.

Er hat sich schon vorgestellt.

Warum hat Surehand mich wohl geschickt?

Was Mr. Surehand angeht, möchte ich ihn nicht mehr kennenlernen.

Lizzy, das ist ...

Komm, das ist nicht der richtige Umgang für dich!

Sie ist streng und legt Wert auf gute Manieren. Sie ist Deutsche.

Sie meint es nicht so, es ist nur ... Ihr Vater war Pastor

und ihr Bruder spielt Orgel. Eine sehr ehrbare Familie!

Wohin gehst du?

Nur gucken ...

Wieder einen "Kleinen"?

Einen "kleinen" Frühschoppen. Auf nüchternen Magen?

Dann b i n ich nicht mehr nüchtern, Anna!

Professor Hampel, darf ich Ihnen Bill Forner vorstellen?

Ah, sieh mal einer an! Die Natur steckt voller Wunder!

Zwischen uns ist alles klar: Sie führen uns zum Chinla-See.

Ihr drei! Kommt her!

Das sind meine Jungs John, Jim und Jack.

Alle: Hallo!

Eure Pfoten sind wohl mächtig dreckig, wenn ihr sie versteckt.

Nun hören Sie die Ouvertüre aus meiner neuesten Oper.

Kinder rufen: Professor Hampel!

Aurelius, geht das nun stundenlang so?

Ich komme!

Entschuldigen Sie mich, meine Herren!

Ist was?

Spiel ein paar flotte Weisen!

Los!

Ich bitte Sie, ich muss zu Anna!

Spiel!

Sie sind richtige Opernliebhaber.

Halt's Maul!

Meine Oper ist noch nicht fertig.

Wenn, dann spiele ich die Ouvertüre.

Die ist lang ... sehr lang!

Der ist wohl vom Pferd gefallen!

Ich bin Nichtreiter!

Jetzt kitzle die Tasten, Klimperheini!

Ein Wiegenlied?

Spiel oder Anna wird Witwe!

Schießen Sie ruhig! Witwe ist sie schon.

Ich bin nur der Bruder! Also ein Wiegenlied ...

Der hat Pfoten wie ein Klavierspieler.

Wieso hast du immer Asse, Windelkacker?

Wie belieben?

Es beliebt uns nicht, dass du Asse kriegst.

Es ist mir auch sehr peinlich.

Mann: Old Surehand kommt!

Surehand kommt nach Chinla! Er bringt einen Toten mit!

Wo ist er?

Bei der Cross-Ranch!

Geh zu den Siedlern! Wenn das stimmt, muss Paddy verschwinden.

Verschwinden!

Danach bereiten wir Surehand einen Empfang beim Wasserturm.

Wie lange brauchen wir zum Chinla-See?

Noch 2-mal aufstehen und 2-mal schlafen.

Dann haben wir es hinter uns!

Sie haben es bald genug hinter sich.

Lizzy, was suchst du?

Ich suche nichts. Ich tu nur was rein, Vater.

Ich will das nicht! Ich kümmere mich selbst darum!

Das lange Warten ... Er meint es nicht so.

Gott sei Dank hat Surehand Sie rechtzeitig geschickt.

Alles in Ordnung?

Ihre Jungs haben mir sehr geholfen.

Das ist doch selbstverständlich! Womöglich werden wir Nachbarn ...

Mein Sohn Jacky bewundert Sie sehr, ich natürlich auch ...

Und ich bewundere Ihren Bruder, er ist ein großer Künstler!

Und wenn wir Nachbarn sind, könnten wir vier Männer ...

Bei so vielen Verehrern brauche ich einen Zaun!

Wir bauen einen kleinen.

Wer kommt denn da?

Ich hoffte, er schaukelt schon längst an einem Ast.

Ja!

Was für eine Überraschung: Old Surehand! Was wollen Sie? Ärger?

Genau das!

Wen hat's da erwischt?

Einen Freund von mir. Sie haben nichts damit zu tun?

Üble Zeiten für brave Leute.

Mit Ihnen meint es das Leben sehr gut.

Sie alter Witzbold!

Was treibt Sie denn her?

Raten Sie!

Sie verkaufen Ölrechte ... Sprudeln die Quellen nicht,

liegt es nicht am Öl, sondern daran, dass Sie ein Schuft sind.

Sie machen sich unbeliebt!

Ziehen Sie! Warum nicht? Es erspart uns viel Ärger.

Kümmern Sie sich nicht um meine Geschäfte! Das erspart Ihnen Ärger.

Sein Mörder kriegt aber Ärger!

Adios!

Paddy muss verschwinden! Und komm dann ins Hotel!

Hallo! So eine Überraschung!

Was ist denn los?

Wo ist Ihr Scout?

Bill Forner?

Bill!

Bill Forner!

Der hier ist der richtige Bill Forner!

Da ist dieser Lump!

Hey!

Stehen bleiben!

Komm her!

Guck dir den hier mal an!

Sein Name ist Bill Forner!

Wer bist du?

Oder heißt du etwa auch Bill Forner?

Ich war's nicht!

Wer war's dann?

Es war ... es war ...

Welches Zimmer hat der Ölprinz?

Das geht dich einen Dreck an!

Scher dich raus!

Schön, dann eben nicht!

Wir möchten hier keinen Ärger haben.

Wer möchte den schon? Wollt ihr euch mit mir anlegen, Gentlemen?

Nein.

Ist auch besser so, glaubt mir.

Oh, ich wollte nicht stören ...

Er pfeift.

Versteck dich hinter der Tür! Mach kurzen Prozess!

Von Anklopfen halten Sie wohl gar nichts?

Eher nicht! Oder störe ich etwa?

Sie werden mich nie stören, Surehand!

Was für einen schönen Ausblick Sie haben ...

Kommen Sie wegen der Landschaft?

Nein. Genau der Platz, um ein Zeichen zu geben ...

Wovon sprechen Sie? Machen Sie es nicht so spannend!

Ich schwöre, der Mann auf dem Dach bekam von hier aus ein Zeichen ...

Welcher Mann?

Das wissen Sie nicht?

Als der Rothaarige sagen wollte, wer Bill Forner umgebracht hat,

wurde er erschossen!

Aber wie ich Sie kenne ... Sie sind es nicht gewesen?

Nein, aber jetzt fangen Sie an, mich zu stören!

Sie nerven mich geradezu! Sie reden zu viel! Hinaus!

Ja ...

Wie Sie wollen.

Ich verschwinde.

Wer ist das denn? Warum der wohl hinter der Tür stand?

Bill Forner wurde mit so was getötet. Vielleicht sogar damit!

Beweisen Sie es! Sie glauben, Sie sind so ein Überschlauer.

Irgendwann tue ich das, es dauert nicht mehr lange!

Das hättest du nicht tun sollen!

Um Gutes zu erfahren, muss man Gutes tun!

Wir sollten das Land den Siedlern geben.

Sie wissen viel, was uns fremd ist. Sie machen aus Steppe urbares Land.

Sie geben uns zurück, was wir ihnen geben.

Wir müssen Vertrauen schenken und Liebe.

Wenn sie es missbrauchen?

Überall rühmt man die Freundschaft zwischen Winnetou und Old Surehand.

Solange ihr mir vertraut, vertraut ihm! Wir bürgen für die Siedler.

Nitsas-Ini begleitet Winnetou zu Mokaschi, dem Häuptling der Utahs.

Mit ihm werden wir beraten.

Winnetou und ich verhandeln mit den zwei Häuptlingen.

Vielleicht schenken sie euch das Gebiet.

Falls du nicht klar- kommst, ich schaff das.

Ich nehme die Sache selbst in die Hand.

Ich wiederhole:

Erzählt, ich sei in 3 Tagen zurück, um euch zum Chinla-See zu führen!

In Wirklichkeit packt ihr und brecht heute Nacht heimlich auf!

Die finden uns doch!

Sie sind jedenfalls hier raus.

Sind die so gefährlich?

Gefährlich genug, Madam! Die kommen nachts und brennen die Wagen nieder.

Die Finders sind schlimmer als Rothäute.

Was wissen Sie über die Finders-Banditen?

Ich war Zeuge, als sie eine Postkutsche ausraubten.

Alle wurden erschossen. Nur ich habe überlebt.

Und was für Erfahrungen haben Sie mit Rothäuten?

Wenn ich ...

Keine ... Tut mir leid, Mr. Surehand.

Die Indianer schenken euch Land und wollen nur eure Freundschaft.

Sie finden bestimmt keine auf- richtigeren Freunde als uns.

Und wegen der Finders keine Aufregung! Sie haben mich.

Also, in 3 Tagen bin ich wieder zurück ...

Er reitet alleine weg.

Schick deine 4 besten Leute hinter ihm her!

Er soll mir nicht mehr über den Weg laufen.

Du bleibst hier! Ich hab was anderes mit dir vor.

Old Surehand ist kein Stümper. Ich denke an eine Gefahrenzulage.

Deine Sorgen hätte ich gern. Ich setze eine Prämie aus.

Schnapp dir Harry, Toten- auge und den Mexikaner!

Kein Wort über die Prämie! Quatscht draußen!

Lasst mich allein! Ich muss nachdenken.

Du bleibst hier!

Erzähl! Du bist ganz sicher, es ist Gold?

Wie viel?

Zehn?

Ungefähr 10.000?

In einem Geldsack der Arizona Commercial Bank?

Nein, das wäre noch zu früh ... Das können wir immer noch holen.

Man hat im Treck keine Ahnung, dass der Bursche so reich ist.

Der Goldsack bringt uns noch eine Menge Zinsen.

Etwas poltert.

Was ist das?

Du verdammter Falschspieler!

Aufhören!

Bring den Mann rauf, Butler!

Du!

Benimm dich, Freundchen!

Kein Risiko eingehen! Wenn ich geschossen hab, feuert ihr ab!

Mit allem, was ihr auf der Pfanne habt!

He, Nachbarn!

Hierher!

Der fasst erst mal kein Gewehr mehr an.

Grüßt den Ölprinzen!

Immer wenn ich dich brauche, bist du da.

Winnetou verlässt sich auch auf dich.

Dort kommt Nitsas-Ini. Er begleitet uns zu den Utahs.

Er will mit Mokaschi ...

Wenn die meine Stiefel durch- löchert haben, gibt's Ärger!

Pst! Seht mal!

Ha!

Ich hatte heute Morgen bereits das Vergnügen.

Ich bin noch meine Ouvertüre schuldig.

Lass das! Wir spielen.

Vierhändig?

Wir pokern.

Ich kann nur "Schwarzer Peter".

Ich habe nur drei Dollar. Meine Schwester hält mich sehr knapp.

"Geld allein macht nicht glücklich!"

Setz dich!

Erst mal um 1 Dollar.

1 Dollar.

Na, wo ist dein Dollar?

Bitte sehr!

Kannst ruhig ansehen ...

Den kenn ich schon.

Die Karten!

Wie viel?

Wie bitte?

Wie viel Karten willst du kaufen?

Die fünf genügen.

Ja... - Und ihr?

Passe. Passe auch.

Ich setze zwei Dollar.

Und du?

Aber ...

Marschierst du mit?

Wohin, bitte?

Möchte einer mitmarschieren?

Hose runter!

Ich bin ja zu jedem Scherz bereit, jedoch ...

Vier Könige!

Mach dir nichts daraus, Junge!

Ist das vielleicht "Schwarzer Peter"?

Bist du etwa der Alte von dem Falschspieler da oben?

Du weißt, was du zu tun hast. Du wirst sonst aufgehängt.

Wir finden dich!

So jung und so versaut!

Die Siedler haben sicher Mitleid. Die päppeln dich schon wieder auf.

Mieser Falschspieler!

Bitte mehr Ehrfurcht vor der Kunst! Mein Gewinn, meine Uhr, mein Geld!

Aurelius!

Hallo, Anna!

Schämst du dich nicht?

Lass mich erklären!

Wer hat das gewonnen? Mein Bruder, nicht wahr?

Euch werd ich helfen! Um Geld spielen ...

Moment mal!

Moment mal! Pfoten weg!

Er schreit laut auf.

Er kann doch nicht hier liegen bleiben.

Na los, fass an!

Ja, ich fasse mich.

Was ist denn das?

Ach! Fünf Asse. So ein Schelm ...

Über den südlichen Kurs sparen wir etwa 10 Meilen.

Old Surehand wollte aber...

Er schießt einer Fliege die Wimpern ab, aber der Pfadfinder bin ich!

Brüllen Sie nicht so, Sie wecken die ganze Stadt!!

Ah, mein Kopf!

Ich muss ihn noch mal ins Wasser stecken.

Ein Falschspieler hat noch gefehlt.

Professor, bald haben wir Chinla vergessen.

Und das mit dem Zaun finde ich überflüssig.

Aber Sie klopfen an.

Ich besuche Sie nur, wenn Sie mich eingeladen haben.

Sie sind schon eingeladen. Ich gründe einen Männergesangsverein.

Wenn ich singe, dann werde ich nicht mehr eingeladen.

Ich kam nie aus St. Louis raus, aber Vater war schon in Tucson.

Ist es nicht für so ein hübsches Mädchen sehr einsam am Chinla-See?

Ich habe mich nie gelangweilt. Ich lege einen schönen Garten an.

Und falls Sie einen Gärtner brauchen ...

Wer Karten zinkt, kennt sich auch mit Blüten aus.

Gut, dass Sie kommen! Ich singe meine Ouvertüre vor.

Erst die Arbeit, dann das Singen.

Ist Winnetou Tenor?

Nein, Indianer!

Ströme von Blut sind geflossen. Die Utahs meiden die Stätte des Unheils.

Und Ströme von Navajo-Blut färbten den Chinla-See rot.

Wenn Mokaschi und Nitsas-Ini Old Surehand vertrauen würden,

könnte das fruchtbare Tal euch und den Siedlern Nutzen bringen.

Surehand spricht nicht mit gespaltener Zunge.

Doch legt er seine Hand auch ins Feuer für seine Freunde?

Ja! Ich bürge für ihre friedlichen Absichten.

Sie erwidern dankbar eure Freundschaft

und belohnen euren Großmut mit Mais, Fleisch und Milch.

Sie sind arm und ohne Geld. Aber ich bürge für ihre Redlichkeit!

Sie sind willkommen, Rinder zu züchten und das Land zu bebauen.

Die Utahs beschützen sie.

Auch die Navajos!

Ich danke meinen roten Brüdern.

Wir werden den Siedlern die frohe Nachricht überbringen.

Kinder singen ein Kinderlied.

Mr. Hampel!

Mr. Hampel! Seid doch mal ruhig!

Wir erwarten die Finders-Banditen.

Zum Tee?

Erinnern Sie sich nicht an die Banditen, die beim Hotel waren?

Die Männer aus Chinla? Genau die!

Die kommen her? Sie haben es erfasst.

Denen bin ich auch noch meine Ouvertüre schuldig.

Haben Sie was?

Wabble!

Was fange ich mit dem Professor an? Er macht mich fix und fertig.

Außer 'nem Fimmel ist er in Ordnung. Ich sing den Buffalo in seiner Oper.

Buffo, mein Lieber, Buffo!

Kommen Sie!

Wo gehen Sie hin?

Eindrücke sammeln.

Hier können Künstler doch nicht arbeiten.

Die Kinder singen wieder.

Die schaffen mich auch noch.

Was ist denn?

Wir gehen nicht ins Blockhaus.

Der Falschspieler kommt bei Dunkel- heit. So lange warten wir. Absitzen!

Wabble, das alte Haus von New Orleans! Diese Kulisse!

Welch Einfall der Natur! Die Muse lässt die Ihren nicht im Stich ...

Von rechts wankt der Chor der Gesetzlosen auf die Bühne,

von links ...

Ich komme im gestreckten Galopp und rufe: "Hey!"

Aber nicht doch, lieber Wabble! Sie singen eine Arie in C-Dur.

Was, erst um zehn Uhr?

Eine Gitarre!

Hören Sie mal!

Die Gitarre klingt verstimmt.

Können Sie spielen?

Hinter jedem zweiten Wagen wird ein Doppelposten aufgestellt.

Diese werden alle 2 Stunden abgelöst.

Habt ihr verstanden?

Jeder weiß, worauf's ankommt. Die Wachen legen sich noch aufs Ohr.

Ist mein Bruder gerade auf Wache?

Nein. Ich dachte, er ist im Wagen.

Zuletzt ging er mit Wabble fort.

Wenn Wabble bei ihm ist, müssen Sie sich keine Sorgen machen.

Außerdem hat er die letzte Wache. Legen Sie sich ruhig schlafen!

Vielleicht bleibt alles ruhig.

Lizzy, wir bringen deinen Kostgänger.

Pass auf, dass er immer seinen Nuckel hat, sonst schnarcht er!

Es tut mir leid!

Wie kann man sich so beleidigen lassen?

Mich beleidigt man damit auch.

Lizzy, ich verspreche, dass sie es nie wieder tun werden!

Zuerst erscheint Winnetou. Hier! Er erscheint auf dem Felsen

und singt eine grandiose Hymne. Dann wird es still.

Man hört die Stille förmlich. Leise Schritte und dann ...

Reiter kommen!

Sie kommen! - Pst!

Die Finders-Banditen.

Wir kommen hier nicht raus. Nach oben auf den Boden!

Ich muss schnell ins Lager, ich habe Wache.

Die hängen mich, wenn sie raus- finden, dass ich sie verrate.

Ist Surehand schon zurück?

Er verhandelt mit den Utahs. Die Siedler haben kein Geld ...

Die Holztür knarrt.

Los, kommt raus!

Du zuerst!

Die Holztür knarrt wieder.

Es zieht nur.

Ein Gespensterschuppen!

Macht mal Licht!

Wann kommt der Ölprinz?

Um Mitternacht mit dem Bankier.

Wie viel Wachen haben die drüben?

Zwei. Die glauben aber, ihr greift im Morgengrauen an.

Und wie sind sie bewaffnet?

Nur ein paar Gewehre.

Haben die ein Lagerfeuer?

Das haben sie ausgehen lassen.

Wir brauchen Licht. Steck ein paar Wagen in Brand!

Auf was für ein Zeichen?

3-mal ein Käuzchen-Ruf.

Wann?

In einer Stunde.

Dem Klimperheini soll nichts passieren! Wie heißt der?

Aurelius Ha...

Was war das?

Falschspieler, guck nach!

Los, rauf!

Es wimmelt hier nur so von Ratten.

Verdammter Dreck!

Pass auf die Finger auf!

Die brauchst du fürs nächste Kartenzinken.

Es ist Zeit für mich, sonst wird nichts aus unserem Spiel.

Also 3-mal Käuzchen- Ruf in einer Stunde.

Wir müssen sofort die Siedler warnen.

Aber wie?

Sieh mal einer an! Besuch!

Was willst du hier?

Ich muss Ihnen was Wichtiges sagen.

Los, kommt mit!

Ein Drecksspiel mit den Patronen.

Moment! Hier die Winnetou-Patrone.

Schnell!

Passt nicht.

Aua!

Ach, von hinten!

Ein Käuzchen-Ruf ist zu vernehmen.

Ein Käuzchen-Ruf ist zu vernehmen.

Lauf zurück!

Ein Käuzchen-Ruf ist ein weiteres Mal zu vernehmen.

Bringt die Munitions- kisten in Sicherheit!

Die Frauen helfen löschen!

Passt auf die Pferde auf! Ihr geht auch zum Löschen!

Holen Sie neue Munition!

Zurück! Wir sammeln uns in der Schlucht.

Haltet die Pferde auf! Die klauen unsere Gäule. Aufhalten!!

Winnetou, für heute Nacht haben wir Ruhe. Die haben ihren Denkzettel.

Hallo, Surehand! Keine Angst, wir haben sie in die Flucht geschlagen.

Eine Oper dichten und schon bei der Ouvertüre die Hosen vollmachen!

Wo die Hälfte tot ist, kriegt ihr doch den doppelten Anteil.

Der Falschspieler war Ihre Idee. Dem verdanken wir das.

Durch diese Idee habe ich eine wertvolle Information.

Sie meinen, dass den Siedlern das Land noch nicht gehört?

Genau das!

Surehand muss es den Indianern abbetteln, weil sie so arm sind.

Ausgerechnet so ein armseliges Siedler-Pack macht uns fertig!

Der Präsident der Arizona Commer- cial Bank will dich kennenlernen.

Heute kriegen mich keine zehn Pferde auf einen Gaul.

"Ohne Fleiß kein Preis!"

Mr. Butler ist der Anführer der Männer, die Sie beschützen.

Er hat unter den Banditen aufgeräumt.

An die 20 Tote! Leider habe ich auch Verluste.

Mr. Duncan zeigt sich erkenntlich. Ich bin Ihnen sehr verpflichtet.

Sie sind bei ihm gut aufgehoben.

Wollen Sie weg?

Schon morgen reiten wir zur Öl-Quelle.

Ich muss zu Mokaschi und die Besitzurkunde unterschreiben.

Kommen Sie mit ihm klar?

Er ist mein Blutsbruder.

An allen Lagerfeuern wird man von Mokaschis Großmut sprechen.

Aber auch, dass Mokaschi auf einen Betrüger reingefallen ist!

Die Siedler sind nicht arm ...sie sind reich!

Sie gaben mir ihr Wort. Darum glaube ich ihnen.

Ist ein Sack Gold, den sie ver- bergen, Beweis ihrer Ehrlichkeit?

Old Surehand bürgte für die Siedler. Das genügt mir.

Sind Leute, die einen großen Sack Gold besitzen, etwa arm?

Wir reiten zu den Siedlern!

Jetzt musst du beweisen, was du behauptet hast.

Haben Sie sich erholt von der letzten Nacht?

Ich vertrage das Knallen nicht.

Mr. Wabble kränkte meinen Bruder sehr.

Der eine kann das andere, der andere das eine. Ich kann auch was.

Aber keiner hat Zeit, meine Oper zu hören. Schießen können zählt!

Ein Mann ist nicht gleich ein Mann, weil er ein Gewehr hat.

Übrigens, was Old Wabble sagte...

über die volle Hose ... Er entschuldigt sich.

Braucht man auch Mut, um ein Lied zu spielen? Sie haben bestimmt Mut.

Wenn Sie wollen, blättere ich Ihnen die Noten um.

Ist schon gut.

Er spielt seine Ouvertüre.

Richard, ich bin so stolz auf dich!

Du hast gar keinen Grund. Ich wollte nur meine Haut retten.

Ihr wart nett und ich wollte euch verraten.

Aber es war doch nicht deine Idee.

Ich wollte euch verraten.

Aber du hast es nicht!

Ich würde gerne bei euch bleiben.

Tu's doch!

Ich mach ein Hotel auf ... Jeder braucht irgendwann einen Whiskey.

Und Tanz am Samstag ...

Über den Eingang hängen wir ein Schild und schreiben darauf:

"Pokerspieler sind hier unerwünscht!"

Indianer kommen durch die Schlucht!

Schon gut! Keine Angst, das sind unsere Freunde!

Mokaschi!

Eine Freude, dass der große Häuptling uns besucht.

Winnetou ist glücklich über den Besuch des großen Häuptlings.

Häuptling Mokaschi ist es, der euch das Land überlässt.

Wir danken Ihnen.

Sie werden sehen, wir werden gute Nachbarn und Freunde.

Die Sonne scheint, aber ich sehe Wolken auf Mokaschis Gesicht.

Die Wahrheit wird die Wolken vertreiben.

Zwingen Sie sie, die Wahrheit zu sagen!

Da treffen wir den Ölprinzen wieder.

Mokaschi befindet sich nicht gerade in guter Gesellschaft.

Sie sind selbst nicht in bester Gesellschaft.

Packen Sie aus!

Ölprinz sagt, Surehand lügt. Die Siedler sind nicht arm.

Sie sind reich!

Surehand lügt niemals! Er bricht niemals sein Wort.

Willst du mir einreden, du glaubst diesen Unsinn?

Der Ölprinz sagt, die Siedler haben viel Gold in ihren Wagen.

Wir alle hier können keine 500 Dollar zusammenkratzen.

Wir haben wirklich kein Geld, sagen Sie es ihm!

Sie lügt! Dein Sohn soll die Wagen durchsuchen.

Schick deinen Sohn!

Halt!! Was versteckst du? Du hast das Gold.

Das Gold gehört mir.

Er schreit laut auf.

Die gespaltene Zunge von Surehand hat meinem Sohn den Tod gebracht.

Gibt es noch mehr arme Weiße wie diese Kreatur?

Ich habe davon nichts gewusst. Mokaschi, ich gebe dir mein Wort!

Eure Gebote sagen: "Auge um Auge." Mokaschi sagt: "50 Leben für eins."

Winnetous Herz ist voll Trauer um seinen Tod.

Winnetou verhöhnt meinen Schmerz.

Das Blut meines Sohnes tränkt heute die Erde.

Morgen wird die Erde rot sein vom Blut der Siedler.

Mokaschi hat gesprochen!

50 Leben für ein Leben!

Aga tah keh tunka!

Ich würde verschwinden, Surehand. So leben Sie ein paar Tage länger.

Sie erbärmlicher Schweinehund! Was haben Sie getan, Bergmann?

Lassen Sie meinen Vater los! Ich sollte Sie umbringen!

Ich hab es nicht getan!

Aufhören! Er kann es nicht getan haben.

Winnetou!

Guck mal! Und hier!

Jemand war in großer Eile.

Diese Zweige wurden nicht von einem Tier geknickt.

Wabble, hol die Pferde!

Ich weiß, wer es war. Ich habe das Messer erkannt.

Bergmann, ich weiß, dass Sie ihn nicht getötet haben.

Woher kommt das Gold?

Das Gold haben Sie doch geraubt!

Ich war in der Postkutsche, die von Finders-Banditen überfallen wurde.

Sie sind davongeritten.

Ein Beutel mit Gold war vom Pferd gefallen ...

Ich habe überlebt und nahm das Gold. Es kam über mich.

Jetzt kommt wieder etwas über Sie.

Das Gold kostet vielleicht Sie und alle Unschuldigen hier das Leben.

Die Sonne wandert schnell.

Mein weißer Bruder kämpft gegen die Zeit.

Wo der Ölprinz hinreitet, finde ich auch den Mörder.

Er glaubt, er braucht ihren Schutz nicht.

Wir warten auf Old Surehands Rückkehr. Du findest den Mörder!

Ich finde ihn. Auf Wiedersehen!

Viel Glück!

Es wäre gut, Frauen und Kinder auf die andere Fluss-Seite zu bringen.

Los, Wabble!

Die Strömung ist gefährlich.

Wir brauchen tapfere Männer, um den Fluss zu überqueren.

Es gibt wohl keine andere Möglichkeit,

die Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen.

Das Gepäck bringen wir später rüber!

Spielt da nicht rum, packt mit an! Das vordere Ruder nehm ich!

John, hol das lange Seil aus dem Wagen!

Nicht mehr als drei Frauen und drei Kinder!

Gib mir das Baby!

Jack, steh nicht rum, fass mit an!

Sie kreischen.

Das Ruder!

Das Floß!

Holt die Leine!

An den Felsenrand, sonst schaffen wir das nicht!

Wenn wir es nicht aufhalten, treibt es auf die Wasserfälle zu.

Ich schaff's nicht!

Wabble, das Floß!

Steig ab!

Festhalten!

Jetzt ihr!

Anna Ebersbach: Lizzy! Tommy, spring doch raus!

Lizzy!

Winnetou!

Sie treiben auf die Wasserfälle zu. Wir kürzen den Weg ab.

Wir reiten über den Pass.

Geh du auf die erste Trasse! Ich versuch's von der zweiten.

Festhalten!

Winnetou: Richard, Lizzy!

Winnetou!

Los, Richard!

Halt dich!

Öl! Etwas dürftig. Sie sagten, es sei die größte Quelle in Arizona?

Ich würde nicht verkaufen, wenn ich mir leisten könnte,

einen stärkeren Bohrturm zu bauen. Öl quillt geradezu überall heraus.

Sehen Sie den Eingang zur Höhle?

Werfen Sie ein Streichholz rein! Die Explosion ist fabelhaft.

Öl, immer wieder Öl!

Pumpen sollst du und nicht pennen!

Wie das sprudelt!

Was ist mit der Besitzurkunde?

Und der Scheck?

Zeigen Sie die Urkunde, ich schreib den Scheck!

Darf ich sehen?

Nur eine Formalität.

Interessant. Mit allem, was dazu gehört, sogar mit Unterschrift.

Die ist sogar echt.

Wie die Ölquelle ...

Es ist alles bestens!

Dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig.

Ich empfehle den Herren einen Blick in die Höhle.

Sie erleben eine Überraschung. Öl!

Der Springbrunnen da unten war wirklich dürftig. Kommen Sie!

Ein Scheck lässt sich auch sperren. - So was nennt sich Partner.

Kommen Sie!

Der Ölprinz kommt mit dem Fettwanst.

Hierher? Der Blitz soll ihn treffen!

Wie wär's, wenn wir teilen?

Ich hab eine bessere Idee. Die wird Sie begeistern.

Passen Sie auf!

Mit Mord will ich nichts zu tun haben!

Je weniger Partner, umso mehr Gewinn, Mr. Kovacz.

Diesen Gewinn teilen Sie mit mir.

Nein, Narr! Ich habe keinen Partner mehr.

Auf nach Texas! Man weiß nie, was Surehand...

Rauf zur Brücke!

Ihr geht den falschen Weg.

Ich geb dir Feuerschutz. Keine Angst, alter Junge!

Ah ja! Der kann mal losgehen...

Also, vorwärts!

Beeilt euch! Wir haben eine Verabredung mit Mokaschi.

Ich würde nicht übertreiben. Die Brücke hält das nicht lange aus.

Wir kommen schon, nicht schießen!

Ich wusste, dass du vernünftig wirst.

Wabble, die Luft ist rein.

Das hättet ihr nicht geglaubt, dass ich euch so schnell fasse.

Wabble, fang ihre Pferde ein!

Wirst du ohne mich mit denen fertig?

Wenn sie frech werden, dann rufe ich dich.

Surehand!

Über alles lässt sich doch reden.

Ich habe Geld ... Wir finden einen Weg.

Klar finden wir einen Weg ... zu Mokaschi!

Der hat solche Sehnsucht nach euch!

Darf ich bitten, Gentlemen? Vorwärts!

Hinter den Hügeln wartet Mokaschi mit seinen Kriegern.

Können wir denn nicht irgendwas unternehmen?

Wir werden noch lange warten. Und wenn Surehand es nicht schafft?

Ich hätte gern mit deinem Vater alleine gesprochen.

Haben Sie sich mal Gedanken um die Frauen und Kinder gemacht?

Ihr Gold reicht nicht, auch nur ein einziges Leben aufzuwiegen.

Was kann ich nur tun? Es ist alles sinnlos.

Vielleicht nicht, wenn Sie sich den Indianern stellen.

Mein weißer Freund!

Alles, was wir tun können, ist warten.

Hey, Wabble!

Hey!

Brav!

Die Pferde halten nicht lange durch.

Wir geben ihnen ein Stündchen Ruhe.

Eine Mütze Schlaf täte mir auch gut.

Da drüben sehe ich was für uns.

Schaffst du's?

Ich mach 'nen doppelten Knoten. Der Messerpikser legt mich nicht herein.

Mach einen Vierfachen!

Vierfach? Willst du Krach?

Niemals!

Ich suche Zweige und mach ein Feuer. Pass auf die zwei auf!

Wabble!

Komm her!

Na, was ist?

Ich möchte ein Geschäft mit dir machen. Ich hab viel Geld.

Du bist ein Witzbold.

Wenn du mich losbindest, gebe ich dir 10.000 Dollar.

Spar dir deinen Atem! Am Galgen brauchst du ihn.

Unsinn! Willst du dein Leben lang Surehands Stiefel putzen?

So ein Quatsch, wo ich nicht mal meine putze!

Knife, komm zurück! Was ist mit mir?

Was ist passiert?

Der ist weg!

Das seh ich auch.

Bei den Knoten verstehe ich's nicht. Die arbeiten mit ganz fiesen Tricks.

Es war nicht dein Fehler. Es war ja klar, dass er ein Messer hat.

Den siehst du nicht wieder. Lass mich frei und ich bring ihn dir!

Wir werden deinen Gorilla bald haben. Er wird neben dir hängen.

Was ist nun, wenn Surehand es nicht schaffen sollte?

Wenn wir ... vier Gast-Zimmer hätten.

Das müsste ausreichen. Kannst du gut kochen?

Ich bin die beste Köchin der Welt.

Doch was tun wir, wenn die Indianer angreifen?

Ich kenne den besten chinesischen Koch.

Ich will nicht über den Chinesen-Koch reden.

Eines Tages besitzt ihr das schönste Hotel am Chinla-See.

Hab keine Angst! Ich passe auf dich auf.

Dieses Warten! Ich sollte noch mal mit Bergmann reden.

Morgen schämen Sie sich, dass Sie auch nur daran dachten.

Wenn es einen Morgen gibt.

Old Surehand bringt den Mörder!

Ja, Old Surehand wird ihn bringen.

Es gehört oft viel Mut dazu, Vertrauen zu haben.

Ich schreib's mir hinter die Ohren.

Ein Kojoten-Heulen ist zu vernehmen.

Was ist das?

Das ist ein Kojote.

Nur ein Kojote, weiter nichts.

Ein Kojoten-Heulen ist zu vernehmen.

Wieder ein Kojote?

Viele Tiere schreien nachts. Auch Kojoten schreien nachts.

Krieger der Utahs schreien heute Nacht!

Da!

Hier muss er irgendwo stecken. Aus dieser Schlucht kann er nicht raus.

Und wenn er da oben raufgeklettert ist?

Er kommt zurück. Die Felsen fallen steil ab. Ich kenne diese Gegend.

Vater, wohin willst du?

Mit Winnetou sprechen.

Ein weiteres Kojoten- Heulen ist zu vernehmen.

Der da hat uns das alles eingebrockt.

Wir sollten ihn zwingen, sich zu stellen.

Wir geben ihm einen Revolver, dass er sich selbst erschießt.

Eine gute Idee. Dann martern sie ihn nicht.

Winnetou, ich möchte mit Ihnen sprechen.

Sprechen Sie!

Kann ich etwas tun, was uns helfen würde?

Sind Sie bereit, sich den Utahs auszuliefern?

Es ist ein Weg ohne Zurück.

Er bedeutet Ihren Tod!

Sind Sie bereit?

Wenn es die anderen rettet, tue ich es.

Es gehört viel Mut dazu, diesen Weg zu gehen.

Er ist voller Schmerzen. Aber er hilft niemandem.

Denn Mokaschi will ein größeres Opfer.

Vertrauen wir auf Old Surehand!

Ein Kojoten-Heulen!

Ich hab keine Zeit.

Die Siedler warten. Mokaschi greift im Morgengrauen an.

Ich hole ihn mir lebend. Bleib hier!

Ich geb dir Feuerschutz! Du gehorchst, Alterchen!

Komm schon!

Was ist?

Bursche, damit richtest du kein Unheil mehr an!

Ich geb's auf!

Bisschen Feuerschutz, was? Hast du dich gelangweilt?

Ich hatte Angst ... natürlich deinetwegen.

Pass auf!

Ich bewundere Ihren Bruder.

Ist er in seine Arbeit vertieft, bringt ihn nichts aus der Ruhe.

Luther sagte: "Und wüsste ich, dass morgen die Welt untergeht,

würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen."

Dieses Bäumchen habe ich soeben gepflanzt.

Er spielt seine Oper.

Trommeln dringen aus der Ferne.

Die Trommelschläge werden allmählich eindringlicher.

Wird Mokaschi, Häuptling der Utahs, Winnetou anhören?

Mokaschi wird hören, was Winnetou, Häuptling der Apachen, zu sagen hat.

Winnetou kann nur sein eigenes Leben anbieten,

als Sühne für den Tod deines Sohnes.

Nimm mein Leben, aber schenk den Siedlern die Freiheit!

Das Volk der Apachen muss sehr stolz auf seinen Häuptling sein.

Mokaschis Wort gilt! Darum werden die Bleichgesichter jetzt sterben.

Mein Platz ist bei meinen weißen Freunden.

So musst du Winnetou auch töten!

Werden wir kämpfen?

Einen Kampf gibt es nicht. Wenn Surehand den Mörder nicht bringt,

wird keiner von uns mehr leben.

Die Trommeln enden abrupt.

Alles in Deckung!!

Hüa! Hüa!

Hüa!

Die Männer rauf an die Gewehre!

Munition aus den Wagen!

Mokaschi!

Will der Häuptling der Utahs den Mörder seines Sohnes sehen?

Ihr könnt ihn haben.

Das war in letzter Sekunde.

Winnetou konnte nicht glauben, dass Old Surehand zu spät kommt.

Surehand grüßt den großen Häuptling Mokaschi.

Ich konnte nicht früher kommen.

Pass auf! Das wird dich interessieren.

Hier!

Mokaschi hat das Messer, das seinen Sohn tötete.

Das ist das Messer, mit dem er mich töten wollte.

Pass auf!

Du siehst: Der ist der Mörder.

Wird Winnetou Mokaschi verzeihen?

Wir sind Freunde.

Mokaschi dankt Surehand. Ich war blind vor Hass

und wollte viele Unschuldige töten.

Hält Mokaschi sein Wort und schenkt das Land den Siedlern?

Mokaschi empfängt die weißen Siedler als Nachbarn und Freunde.

Ich brachte den Mörder deines Sohnes. Da liegt er ... tot!

Aber der Mann, der ihn dazu anstiftete, der lebt.

Sie haben mir auch einen Dienst erwiesen.

Wie konnte ich denn ahnen, dass der Mann ein Mörder war?

Er war mein Leibwächter. Ich wusste aber nicht, dass er ein Mörder war.

In meinem Geschäft braucht man Schutz.

Danke, dass Sie mich von ihm befreit haben!

Ich möchte mit jedem gut Freund sein. Ich bin ein Geschäftsmann.

Wir sollten froh sein, dass Sure- hand uns von diesem Fuchs befreite.

Warum sehen Sie mich so an? Ich habe keinen umgebracht.

Der hat es getan! Ich habe von alledem nichts gewusst.

Du weißt doch, ich war immer euer Freund.

Warum bin ich sonst zu dir gekommen?

Ich wollte nicht, dass man dich betrügt.

Du warst nie unser Freund.

Ich sagte: 50 Leben für eines.

Jetzt sage ich, du stirbst 50-mal für meinen Sohn. Aga Tah keh!

Surehand, Winnetou! Ihr wisst doch, was die mit mir machen ...

Liefert mich nicht aus!

Surehand!!

Worauf warten wir? Wir haben noch einen weiten Weg vor uns.

Auf zum Chinla-See!

Frau Ebersbach!

Ein schönes Plätzchen! Ja.

Könnten Sie sich vorstellen, dass wir nur ein Haus hätten?

Dann sparen wir uns den Zaun ...

Sie meinen ...

Aurelius! Mr. Campbell möchte dir etwas furchtbar Aufregendes sagen.

Über was amüsiert ihr beide euch so?

Wir sagen's ihm.

Ja!

Was würden Sie davon halten, wenn wir Sie zum Brautführer auswählen?

Ich hab's noch nie getan, aber ich lerne es. Herzlichen Glückwunsch!

Haben Sie kurz Zeit?

Was ist denn?

Richard und ich wollen heiraten.

Ich muss mich verabschieden.

Ihr habt Furchtbares erlebt. Ihr habt tapfer gekämpft.

Viel mehr zählt, dass ihr hier seid. Das andere vergesst ihr!

Wir sind eure Nachbarn und eure Freunde. Jetzt lebt in Frieden!

Wir haben ihnen noch was zu sagen. Was denn?

Auf Wiedersehen! Auf Wiedersehen!

Lebt wohl, mein weißer Bruder!

Möge der Mond nicht oft wechseln, bevor wir uns endlich wiedersehen!

Möge Manitu dich beschützen!

Auf Wiedersehen!

Auf Wiedersehen!

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