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Hi, ich wollte fragen, ob Sie noch ein Zimmer frei haben.
Mehrbettzimmer?! Ja... Wie teuer wäre das?
Sehr gut. Und die Adresse lautet?
Danke, perfekt...
Hi. - Hi.
lch wollte ein Zimmer, wenn das geht. - Haben Sie reserviert?
Nein, Sir... hätte ich das müssen? - Eigentlich ja, aber ich habe was frei.
Wie lang willst du denn bleiben? - Nicht so lang, vielleicht eine Woche.
Hast du einen Ausweis? - Ja, Sir. Er ist...
irgendwo in meiner Tasche. Brauchen Sie... - Weißt du denn noch, wie du heißt?
Oh, Entschuldigung. lch heiße Jared Price, Sir.
Okay, eine Woche macht 103$. - Alles klar.
Das sind 100... - Es kostet aber 103.
Gut...
Wir machen hier um 23 Uhr dicht. Wenn du bis dahin nicht da bist, schläfst du auch nicht hier.
Hier ist... - Verstanden? - Ja, Sir.
Nach der Sperrstunde sind auch keine Frauen mehr erlaubt hier.
Okay. - Alles klar? - Ja, Sir.
Du hast Zimmer Nummer 3. Die Treppe rauf...
Es gibt vier Betten pro Zimmer, aber wir versuchen immer nur zwei zu vergeben.
Alles gut? - Klar. - Gut.
Es gibt einen Duschraum im ersten Stock. Aufjedem Stockwerk sind Toiletten...
Aber bitte belege die Toilette nicht dauerhaft, morgens warten zahllose andere Leute darauf.
Am Ende jedes Ganges sind Schließfächer.
Wir empfehlen, Wertsachen nicht auf den Zimmern zu lassen.
lch selbst empfehle dir, sie auch nicht in die Schließfächer zu tun.
Behalte sie einfach immer bei dir. - Ja, Sir. - Gut...
Zimmer Nummer 3. - Gut, danke.
Hey, alles klar? Stört es dich, wenn ich meinen Kram hier oben hinpacke?
Nein. - Okay. - Warte mal, willst du hier wohnen?
Nummer 3, richtig? - Haben die dir das so gesagt?
Ja, ein Typ unten meinte... - Für wie lange?
Nur für eine Woche oder so. - Was läuft? lch bin Javier. - Jared.
Du bist also neu hier? - lch war schon einmal hier, aberja...
Was das hier wohnen betrifft, bin ich neu.
Wo kommst du her? - Georgia.
Aus dem gottverdammten, scheiß Georgia? - Ja... so schlimm ist es eigentlich gar nicht.
Wirklich? - Nein... es ist schon ziemlich scheiße.
Es ist ganz schön anders hier, hmm? - Ja, es scheint so.
Hey, weißt du was... Kannst du mir sagen, wo die Duschen sind?
Ja, nimm dein Zeug mit. - Okay.
Was führt dich nach Los Angeles? - lch weiß noch nicht, ich sollte mir Arbeit suchen.
Aber du willst bestimmt ein Star werden, was? - Schauspieler oder so? lch glaube nicht.
lch würde mich unwohl fühlen vor so vielen Leuten.
Jeder, den ich kenne, will ein Star sein. Oder wenigstens einen bumsen.
lch weiß nicht... Und du? Was machst du hier?
Du meinst hier in dem Haus? - Ja, ist das hier dein Zuhause?
Ja, sowas wie mein Zuhause und mein Büro. - Cool, du arbeitest also auch hier?
Ja, so eine Art Privatunternehmen, für das ich nicht viel Platz brauche. - Verstehe.
Da ist die Dusche. - Dank dir.
Bis später. - Alles klar...
Hey, kann ich kurz reinkommen? Tut mir leid, es ist wirklich dringend.
Es ist so heiß draußen. - Stimmt...
ln Hollywood. Gute Bezahlung. Hausarbeit und Pflege für eine alte, blinde Dame.i
Ruft an: Fragt nach Matthew.i
Äh, ja... ich wollte mit Matthew sprechen.
Ja, es geht um das Jobangebot.
Okay... keine Ausbildung, aber ich habe mich um meine kranke Großmutter gekümmert.
Vorstellungsgespräch? Aufjeden Fall!
221 ... North... Carson... Aufjeden Fall.
Dankeschön. 9 Uhr. Ja, Ma'am. Danke.
Nun... es ist ungefähr 6 Uhr am 14. März.
Und ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass mich das hier nicht nervös macht.
Diese Stadt ist beunruhigend... So viel Chaos, es passiert so viel.
lch habe so ein Gefühl. Als hätte ich etwas falsch gemacht...
lch weiß nicht... es ist wohl nur diese greifbare Chance momentan.
Es erscheint mir gerade wie ein Ozean voller Möglichkeiten.
lch glaube, ich habe mich noch nie so gefühlt.
lch habe mir immer diese Freiheit gewünscht, aberjetzt, wo ich sie habe...
weiß ich nicht wirklich, was ich mir ihr anstellen soll.
lrgendwie macht sie mir Angst.
Aber im selben Moment ist es sehr aufregend.
lch meine, seht euch das mal an!
Hallo? - Hallo. - Hallo. - Hallo?
Was wollen Sie denn? - lch bin wegen des Jobs als Pfleger hier.
Wie heißen Sie? - Jared Price, Ma'am.
Einen Augenblick...
Hallo, Mr. Price. lch bin Gyla Haines. Sie dürfen mich Mrs. Haines nennen.
Hallo, Mrs. Haines. - lch habe einige Fragen an Sie.
Okay... - Können Sie kochen?
lch schätze schon. - Saubermachen? - Ja, Ma'am.
Verspäten Sie sich häufig? - Nein, Ma'am, ich bin sehr pünktlich.
Wenn das so ist, kommen Sie herein und wir besprechen lhre Aufgaben.
So... das ist offensichtlich die Haustür. lch halte sie immer gut verschlossen.
Sie werden niemanden hereinlassen, bevor ich mein Einverständnis gegeben habe.
Das ist äußerst wichtig. - Ja, Ma'am.
Folgen Sie mir.
Das ist das Gästebad, Sie halten es sauber.
Sauberkeit kommt gleich nach Frömmigkeit.
Nun kommen wir in die Küche. Hier bereiten Sie ausschließlich Essen für mich zu.
lch trinke nur Kaffee zum Frühstück und ich esse niemals zuhause zu Abend.
lch denke mir, wenn man keine Verabredung zum Essen hat, muss man eben hungern, stimmt's?
Stimmt! - Okay. - Jetzt sollten Sie mir eine Frage stellen...
Wann ich mein Mittagessen zu mir nehmen möchte. - Oh, wann hätten Sie denn gern lhr Mittagessen?
Jeden Tag pünktlich um 1 Uhr. Allerdings habe ich heute keinen Hunger.
Gut, also kein Mittagessen heute? - Nein, ich belasse es lieber bei einer Tasse Tee.
Wenn Sie also nicht zu beschäftigt sind, wovon ich ausgehe, machen Sie mir eine Tasse Tee.
Natürlich. - Sehr schön. lch werde zurück in mein Zimmer gehen.
lch bringe sie lhnen dann. - Schön. Machen Sie zwei daraus!
ln meinen Augen ist es ein Verbrechen, keinen ''Tea for Two'' zu trinken.
Bitte sehr.
Mrs. Haines? - Ja? - Darf ich Sie etwas fragen?
Ja? - Bin ich eingestellt? - Das ist nicht meine Sache.
Mein Sohn stellt Sie ein. Sie sind ein Geschenk von ihm.
Wirklich? - lch sage das nur so, weil ich eigentlich sehr gut für mich selbst sorgen kann.
Warum stellt er mich dann ein?
Naja, ich sagte ihm, dass ich etwas mehr Aufmerksamkeit bräuchte, ich meinte von ihm...
Aber er entschied sich, jemanden wie Sie für mich einzustellen.
Lebt er weit weg? - Nur ein paar Minuten, aber ich bekomme ihn trotzdem nie zu Gesicht.
Es ist witzig. Jetzt wo ich blind bin, fällt mir auf,
wie wenig ich von ihm gesehen habe, als ich mein Augenlicht noch hatte.
Aber das passiert wohl, wenn man ein Kind verwöhnt, es gewöhnt sich daran.
Kommt er Sie nie besuchen? - Nicht oft. Aber er ist ein wirklich erfolgreicher Mann.
Auch wenn er meistens mein Geld benutzt...
Aber mit einem Terminplan wie seinem bleibt wenig Zeit eine alte Frau wie mich zu besuchen.
Das tut mir leid. - Nein, nein, nein.
Offen gesagt fände ich es furchtbar, einen Sohn wie ihn von irgendwas abzuhalten.
Er setzt sich sehr unter Druck, wenn es darum geht, was er erreichen will, seinen Erfolg.
Für all das bin ich sehr stolz auf ihn. - Aber vermissen Sie ihn?
Nun... ich glaube, wir haben für heute genug geplaudert.
Was denken Sie? - Natürlich.
lch erwarte Sie dann morgen früh gegen 9 Uhr...
Sie bringen mir meinen Kaffee und dann hätte ich gern, dass Sie den Pool begutachten.
lch habe das Gefühl, dass er furchtbar vernachlässigt wurde.
Am Nachmittag würde ich gern ein wenig Sonne tanken.
Und wenn Sie einen Badeanzug besitzen, könnten Sie sich ja dazu gesellen. - Okay.
Könnten Sie jetzt bitte an die Tür gehen?
Hat es geklingelt? - Noch nicht, aber ich glaube, ich habe jemanden kommen hören.
Sehen Sie... Sie wissen, was zu tun ist.
Gut, bin gleich wieder da.
Wer ist da? - Matthew Haines. Wer ist da?
Jared Price. Matthew, so wie... Einen Moment, ich bin gleich wieder da.
Mrs. Haines? - Bitte klopfen Sie doch, bevor Sie eintreten.
Herein!
Es ist Matthew. - Geben Sie mir bitte meine Schuhe.
Er darf mich nicht im Bett erwischen, das regt ihn furchtbar auf.
Das passt mirjetzt aber gar nicht. - Hier, lhre Schuhe.
Sie können ihn hereinlassen. - Gut, bin gleich wieder da.
Hi, ich bin Matthew. - lch bin Jared.
Hattet ihr schon euer Vorstellungsgespräch? - lch glaube schon.
Sehr gut.
Hast du den Job? - Sie meinte, ich solle morgen um 9 wiederkommen und Kaffee machen, Sir.
Gut, warum kommst du dann nicht morgen früh um 9 und wir reden dann über das Geld.
Klingt gut. - lst sie in ihrem Zimmer?
Nein, Sir. Sie wartet auf Sie im Wohnzimmer.
Dann komm doch morgen früh um 9, okay? - Alles klar. Danke. Wiedersehen.
Was läuft?
Scheiße. lst das da dein Zimmer? Du wolltest auch da rein, oder?
Ja. - Viel Glück.
Warum sagst du das, kennst du ihn? - So ähnlich, er schuldet mir einen riesen Haufen Geld.
Dann dir auch viel Glück, was?! - Du sagst es...
Scheint so, als würde das heute nichts werden. - lch weiß auch nicht, wo ich schlafen soll.
Wie lang wartest du schon? - Eine halbe Stunde.
Scheiße, er ist ein verdammtes Arschloch. Er lässt dich die ganze Nacht warten, das weiß ich.
lch dachte, man darf gar keine Mädchen nach 1 1 hier haben.
Das spielt keine Rolle. - Was meinst du? - Er arbeitet.
Etwa? - Mhhmhm.
Ja, sie ist... lch schwöre. Ziemlich krank das alles, was?
Und er kennt die Typen sogar. Du verstehst, was ich meine?! Naja, egal.
lch bin Robert. - Jared. - Es war nett. - Nett, dich kennenzulernen.
Bei mir wohnt gerade niemand. Wenn du willst... es gibt noch ein freies Bett.
Es gibt viel Platz. Das ist kein Problem. lch kann es dir nicht verübeln...
Okay. - Ja? Okay. lch wollte gerade was essen gehen, wenn du Lust hast...
Mein Portemonnaie ist da drin. Mein ganzes Geld, ich habe nichts dabei.
Kein Problem, ich lad' dich ein. - Das kann ich nicht annehmen.
Wenn du hierbleibst und auf die wartest, wirst du verhungern, die kommen nicht raus.
Ein Hamburger kostet 39 Cent, das ist wirklich kein Problem. Los jetzt.
Bist du sicher? - Aberja, komm endlich.
Was machst du mit der Kamera? - lch nehme einfach auf...
Was denn? - Leute vor allem.
Warum denn das? - lch weiß nicht...
Wenn ich den roten Knopf drücke, ist das so, als würde mein Gehirn auch aufzeichnen.
lch kann die Leute besser hören, glaube ich. - Vielleicht solltest du Filme drehen.
Worüber denn? - Über unglaublich wohlhabende junge Typen, alle reich.
Sie verbringen ihren Tag damit, am Pool zu sitzen und Leute zu empfangen.
Und sie müssen nie, ich meine nie, Hamburger für 39 Cent fressen.
Das hört sich gut an. - Und natürlich reisen sie immer an exotische Orte.
Alles außerhalb von Georgia ist exotisch für mich. - Warst du wirklich nie aus Georgia raus?
Nur mal ein langes Wochenende als ich klein war.
lch würde gern herumreisen. - Ja? Wohin willst du denn?
lch weiß nicht... London, Paris, Mailand...
Südafrika! Südafrika... - Was willst du denn in Südafrika?
lch habe die Memoiren der Stranglers über Südafrika gelesen.
Es ist unglaublich... ich will einfach mal hin und mir selbst ein Bild machen.
lst LA so, wie du es dir vorgestellt hast?
Es ist anders. - Es ist ziemlich anders. - Ja...
Eine merkwürdige Stadt...
Also... warum bist du hergekommen?
lch wusste nicht, wie es weitergehen sollte und es schien mir eine gute ldee zu sein.
Kann ich mal sehen? - Klar.
Lass mich mal halten. Wow, die hat noch einen Bildschirm hinten? - Ja.
Wie krieg' ich das Teil an? - Hier, leg los.
Da bist du ja... - Hier bin ich. - Da ist er... in LA!
Lass uns aufs Dach.
Was gefiel dir an Georgia?
lch war noch nie woanders, von daher... - Lebt deine Familie noch dort?
Ja. - Hängen da nicht viele vom Ku Klux Klan rum?
Aber nein... - Verrückte Sache in Georgia...
Einiges stimmt, aber längst nicht alles. Und ja, mein Vater lebt dort.
Was ist mit deiner Mutter? - Sie hat ihn verlassen.
Stehst du deinem Vater nahe? - Seitdem meine Mutter weg ist, nicht so, aber...
lst schon okay, tut mir leid.
Nein, das ist schon in Ordnung. - Hast du eine Freundin?
Nein, nicht wirklich. - Was heißt ''nicht wirklich''?
lch bin ja gerade erst angekommen... - lch weiß, ich frage zu viel.
Danke für die Einladung. Das ist echt nett. - Kein Problem.
Burger für 39 Cent, Klimpergeld... - Und du? Hast du eine Freundin?
lch treffe mich nicht mit Mädchen. Das verwirrt dich doch nicht, oder?
Bedeutet nur weniger Konkurrenz für dich. - Ja...
Achte mal auf den Typen da unten.
Hab' ich ihn erwischt? - Die schmeißen uns noch hier runter. - Aber nein.
Er schaut in alle Richtungen.
Du bist verrückt...
Auf dem unteren Bett kannst du schlafen. - Ah, okay. Danke.
Lass mich den Scheiß da wegräumen. - Kein Problem. - Ein bisschen zugemüllt...
Kein Problem, mach dir keine Gedanken. - Das Teil ist wirklich cool.
Hey, weißt du, was gut wäre, wenn du sie benutzt?! Lass es mich dir zeigen.
Wenn du den roten Knopf drückst, nimmst du auf, aber sonst...
Also habe ich gar nichts aufgenommen die ganze Zeit. - Nein. Nichts.
lch dachte, weil ich was gesehen habe, das wäre eine Art Stand-by oder so. - Nein.
Okay, jetzt ist sie aber an. - Gut...
Kann ich dir eine persönliche Frage stellen? - Klar. Was denn?
Was ist mit deiner Mutter passiert?
Als ich 13 war hat sie an einem Wochenende einfach ihre Sachen gepackt und ist gegangen.
Wirklich? - Ja. - Scheiße. Sie ist einfach abgehauen?
Ja. - Stand sie dir nahe?
Naja, sie war keine der Mütter, die mit mir und meinen Freunden die ganze Nacht rumhängt.
Eigentlich habe ich nie verstanden, warum sie gegangen ist.
lch habe auch nie mit meinem Vater darüber gesprochen, das wurde totgeschwiegen.
Das bleibt also an mir hängen und was ich mir denke ist,
dass sie einfach gelangweilt war von diesem kleinen, perfekten Leben in Georgia.
Ein bisschen wie du. - Schätze ja...
Wie die Mutter, so der Sohn.
lch schätze schon. - Wer stand dir dann überhaupt nahe?
Vor allem meine Oma... Und meine Freundin, als wir noch zusammen waren.
Wie war sie so? - Es war toll...
Als meine Mutter ging, hat sie mir so viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das war wohl nötig.
Und dann wurden wir ein Paar. - Einfach so?
Wie kam's?
Wir versteckten uns hinten im Auto meines Vaters. - Ja? - Und...
Sie küsste mich. - Das war's?
Naja, wir haben ziemlich wild rumgemacht.
Sie hat mir einen runtergeholt. - Echt? lm Auto deines Vaters? - Aberja.
Ja, ja... das war nett. - Cool.
Das ist so ziemlich das sex-ähnlichste, was wirje hatten, aber...
es war trotzdem gut. Und ich erinnere mich eh viel besser an den Kuss.
Der war toll. - Warum das?
lch weiß nicht. lch schätze, ein Kuss lässt einen sich weniger einsam fühlen, weißt du?!
Tut mir leid. - lch glaube, ich hole mal mein Portemonnaie. - Jared, bleib hier.
Es wird nicht wieder passieren. Jared, es tut mir leid.
lst schon gut. - lch dachte...
Mist.
Schatz, ich mach' das Licht aus.
lst alles in Ordnung? - Mhhmhm.
Es scheint so, als wärest du nicht wirklich da.
lch bin da. - Worüber denkst du nach?
Nicht dass es so wäre... aber denkst du, dass wir ein wenig an Fahrt verlieren?
Was meinst du? - Sexuell gesehen...
Meinst du, dass es so sein könnte? - Hmm, ich weiß nicht.
Glaubst du? - Ein bisschen vielleicht, finde ich.
Entschuldige, ich dachte, du magst das so. - Du weißt, dass ich das so mag.
Hmm... aber... - lch dachte, wir probieren mal was Neues.
Was denn? - lch weiß nicht.
Du willst, dass ich was Neues ausprobiere? - Ja. Vielleicht. - Okay, verstehe.
Dann sag mir einfach bescheid, okay? - Das war keine Beleidigung. - lch weiß.
Lass uns einfach erstmal schlafen, ja? lch brauche wirklich ein wenig Schlaf.
Gute Nacht. - Gute Nacht.
lch muss sagen, dass es viele Jahre her war. - War es gut?
Ja, es war gut. lch hatte es mit einer etwas anderen Konsistenz in Erinnerung.
Morgen mache ich es besser. - Nein, nein, es war okay.
Mein Mann wollte es nie im Haus haben, weil er meinte, es mache ihn fett,
aber für zukünftige Überlegungen: lch mag die Variante mit kleinen Stückchen.
Gut, ich besorge sie und wir essen es morgen.
Wir sollten Erdnussbutter mit Marmelade nicht zur Gewohnheit werden lassen.
Na gut. - lch lebe immer noch im Haus meines Mannes.
Das war das Haus lhres Mannes? - Ja, das ist das Haus des alten J.R. Haines.
Was hat er gemacht? - Mein Mann war Filmregisseur.
Damals war er ein großer Name, aber heute ist er fast vergessen.
Wenn es dich interessiert, müssten hier noch Photos mit ihm irgendwo sein.
Die würde ich gern sehen. - Warum gehst du nicht rein und siehst auf dem Kamin nach?
Okay, bin gleich wieder da. - Okay.
Mrs. Haines, ich habe ein Bild gefunden, auf dem ''25. Oscarverleihung'' steht.
1955, Ernest hatte ihn für die Rolle in ''Marty'' bekommen.
lst Mr. Haines auch drauf? - Kannst du Betty Davis irgendwo sehen?
Ja, Ma'am, sie ist drauf. - Direkt links neben ihr
steht ein hübscher Mann, der neben einer wunderschönen Frau in schwarzer,
Abendgarderobe mit Perlen steht.
Ja, ich sehe sie. - Das waren wir.
Sie waren an diesem Abend wirklich hübsch, Mrs. Haines. - Danke, mein Lieber.
Wie haben Sie Mr. Haines kennengelernt?
lch habe mich aufjede Party und jeden Ball geschlichen, wenn es nur irgendwie möglich war.
lch wollte Schauspielerin werden und dachte, dass ich so Regisseure treffen könnte.
Das hat dann auch endlich geklappt. Auf einer Party an Silvester 1949.
lch traf Mr. Haines. lch stand neben einer Champagnerfontäne.
Und ich scheine ihm gefallen zu haben. Er kam mit zwei Champagnergläsern auf mich zu.
Und dann hat er uns beiden eines aufgefüllt.
So wie ich mich gerne daran erinnere, hat er sich zuerst vorgestellt...
Und dann Schlag Mitternacht hat er mich geküsst und wir feierten ins Jahr 1950.
Einfach so, ja?! - Das klingt vielleicht etwas zu romantisch,
aber du musst bedenken, dass ich damals jünger und schöner war. lch habe ihm wohl den Kopf...
Da bin ich sicher. Und dann haben Sie ihn geheiratet?
Er war sehr wohlhabend und bot mir alles... Wie hätte ich nein sagen können?
Sie konnten gar nicht. - Ein armes Mädchen wie ich sollte nicht.
lch schätze, es war am sinnvollsten so.
Bin schon unterwegs und gleich wieder da.
Wer ist da? - Jared, hier ist Matthew.
Okay, einen Moment.
Mrs. Haines, es ist lhr Sohn. - Oh nein...
Was macht er denn hier? Bitte bring mir meine Hausschuhe.
Hi, Jared. lst meine Mutter auf ihrem Zimmer? - Nein, sie ist gerade im Badezimmer.
Wir waren am Pool. - Wie schön. lch muss etwas Geschäftliches mit ihr besprechen.
Sie ist bestimmt gleich da. Kann ich lhnen was zu trinken anbieten?
Nein, danke. lch mach das selbst.
Also Jared, wie läuft es hier? - Sehr gut eigentlich.
Schön, das zu hören. Mutter scheint dich sehr zu mögen.
Gut... - Sie wird dir nicht zu viel?
Nein, Sir. Es macht Spaß.
Sehr gut. Seitdem meine Mutter blind ist, fällt sie nachts häufig hin.
lch dachte, es wäre gut, wenn abends jemand da wäre, der ihr wieder hoch hilft.
Wir haben oben noch ein freies Zimmer und vielleicht würdest du ja gerne einziehen.
Mietfrei natürlich. - Ja, das klingt toll. Wenn sie damit einverstanden ist.
Sie wird sicher nichts dagegen haben.
Warum kommst du nicht einfach heute Abend um 7 Uhr wieder?
Heute Abend? Alles klar, okay.
Das klingt toll. Dann bin ich um 7 wieder hier.
Dankeschön.
Hallo, Matthew. - Hallo, Mutter.
Wie geht es dir? - Gut. Und dir?
Gut. lch habe Jared gebeten, ins Gästezimmer zu ziehen, um dir nachts zu helfen.
Wenn dich das glücklich macht, mein Sohn, lass ihn einziehen.
Du musst einige Papiere unterschreiben, es geht um Grundstücke in Aspen, die Vater gehörten.
Wenn wir die verkaufen, könnten wir guten Profit daraus schlagen.
Das Ferienhaus, richtig? - Ja.
lch brauche das Geld nicht. - Mutter, so ein Angebot kriegen wir nicht so schnell wieder.
Na gut, wenn du willst, lass mir die Papiere da.
lch kann sie dirjetzt vorlesen, wenn du willst. - Nein, Jared kann sie mir heute Abend vorlesen.
Okay. - Aber hättest du vielleicht Zeit für eine Tasse Tee?
Nein, Mutter, ich muss wirklich dringend zurück ins Büro.
lch hole sie später wieder ab. Denk bitte daran, dass Jared sie dir vorlesen soll.
lch sorge dafür, dass sie fertig sind, wenn du wiederkommst. - Danke.
Okay, ich gehe jetzt, Mutter. Jared packt seine Sachen und ist um 7 wieder hier, alles klar?
Alles klar... - Schön.
Wir sehen uns heute Abend, Mutter. - Matthew... einen schönen Tag.
lch hoffe, ich habe dich nicht erschreckt. Du scheinst ein wundervoller Mensch zu sein,i
und ich will dich auf keinen Fall zu etwas drängen, das dir nicht behagt.i
Hey, was läuft? - lch gehe. - Ah, okay, bis dann. - Bis dann.
Hey Robert, Jared... Aber das kannst du dir wohl denken.
lch hoffe, du kannst das irgendwo abspielen. lch muss gehen, ich werde in diesem Haus...
Hey, was ist los, Jared? Wie geht's? - Hey... wie geht's?
Was hast du vor? - lch spiele nur ein wenig mit der Kamera herum...
Eigentlich gehe ich gerade... - Du gehst?
lch ziehe zu der Frau, wo ich arbeite. Sie lässt mich bei ihr wohnen. - Wirklich?
Ein großes Haus, hmm? Du bist sicher froh. - Ja, das stimmt. Es ist ziemlich nett.
Ein großes Haus... - Ja, man sieht sich. - Kann ich deine Nummer von dort haben?
Klar, warum nicht...
Hier, nimm das. - Alles klar.
Bitte ruf nicht all zu spät an, sie ist ziemlich alt...
lch will keinen Ärger haben. - Ja, klar. - Okay.
lch schreib' dir die Nummer meiner Voicemail auf. So kannst du mich erreichen.
Hinterlass eine Nachricht, ich rufe dann zurück. - Alles klar.
Danke. - lch ruf dich später mal an. - Alles klar.
Man sieht sich. - Ja. Pass auf dich auf.
Hallo? Darf ich fragen, wer dran ist?
Nein, er ist gerade nicht zu sprechen. Ja, ich habe einen Stift.
Robert... 3-2-3, 6-5-3-4.
Ja, ich hab's. lch hinterlasse ihm eine Nachricht. Tschüss.
Wie gefällt dir das Zimmer? - Sehr gut, danke.
Schön. - lch wusste gar nicht, dass Sie noch hier sind.
lch werde noch einen Drink am Pool trinken. Willst du auch einen?
Klar, wenn das in Ordnung ist. - Wer soll das merken?!
Komm.
Und hier kommt noch ein Wein für dich.
Noch mehr? - Ja.
Das ist meine Lieblingsmarke.
lch war nicht mehr hier hinten seitdem ich 10 Jahre alt war.
Tatsächlich? - Ja, meine Mutter will das nicht.
Warum das?
Nachdem mein Vater gestorben war, wurde meine Mutter sehr vorsichtig...
Sie musste ihren einzigen Sohn von Gefahren fernhalten.
Sie würde einen Käfig um mich bauen, wenn der mich beschützen könnte.
Das ist hart. - Das betrachtet sie als die Aufgabe einer Mutter.
Das und mirjede Kleinigkeit zu kaufen, die sie für süß hielt.
Sie kaufe, kaufte und kaufe und erwartete, dass mich das glücklich macht.
Naja, so schlecht ist das gar nicht...
Sie verbrachte nur immer mehr Zeit am Drehort und ich immer mehr Zeit mit dem Kindermädchen.
Das war wohl gar nicht so schlecht...
Sie versucht irgendwie, diese verpasste Zeit wieder aufzuholen.
lch bin nur ein wenig zu beschäftigt, um mich um ihre Sicherheit zu kümmern.
lch weiß, was Sie meinen. - Mütter machen's einem schon nicht einfach.
lch verstehe. Warum wohnen Sie dann trotzdem so nah bei ihr?
Siehst du den Zaun da? - Ja.
lm Tageslicht kann man sehen, dass er komplett mit Wein bewachsen ist.
Als ich klein war, tat ich gern so, als wäre ich Hans...
Und das war meine Bohnenranke!
Und ich wollte raufklettern, um meinen Goldtopf abzuholen.
An einem Tag fiel ich von oben runter und hatte eine fiese Wunde.
Mein Vater war gerade gestorben und ich hatte einen Unfall...
Sie ist total ausgeflippt. lch durfte nie wieder nach hier hinten.
Als ob ich selbst nicht genug Angst gehabt hätte...
lch kann gar keine Narbe sehen.
Sie hat ein Vermögen für chirurgische Eingriffe ausgegeben.
Hier kann man sie noch ein wenig erkennen.
Was ist los? - lch bin nur ein bisschen betrunken.
lch auch.
Alles in Ordnung? - lch weiß nicht, ob ich dafür bereit bin.
Das ist schon in Ordnung. Solange wir es irgendwann nachholen.
Vielleicht später... - Okay.
Das ging schnell. - Tut mir leid. - Kein Problem.
Fühlst du dich gut? - Ja, ja...
lch muss mich auch bald verdrücken, wenn du so weiter machst. - Nur zu.
Warum hast du so wenig geschlafen? - lch habe nicht gut geschlafen.
Warum lügst du mich an? - Tu ich nicht.
Weißt du... neben der Tatsache, dass ich mit der Wahrheit per du bin,
bist du ein schrecklicher Lügner. - lch bin ein großartiger Lügner.
Du warst einfach ein Lügner. Aber hör auf und sag mir endlich, was los ist!
Wie heißt er, wie alt ist er, weiß Andy schon bescheid?
Sein Name ist Jared, er ist der neue Hausmeister meiner Mutter,
ich glaube, er ist 22 und nein, ich habe Andrew noch nichts gesagt.
lch biege das mal gerade... Er ist vielleicht 18, du hast ihn für deine Mutter eingestellt,
dann hast du ihn verführt und du wirst es Andrew nicht erzählen.
Doch, ich werde es Andrew sagen. Das ist das 21 . Jahrhundert...
lch finde, ich darf etwas Neues ausprobieren, wenn ich das will. - Und das wäre?
Andrew und ich sind seit 3 Jahren zusammen. - Vielleicht eher 2,5 Jahre. - Wie auch immer.
Und wie lang wart ihr monogam? - Genau das ist der Punkt...
Was ist der Punkt? - lch glaube, wir sollten die Beziehung ausweiten und was Neues probieren,
vielleicht, vielleicht... Noch jemanden mit dazunehmen.
Warum? - Andrew langweilt mich irgendwie.
Warum verlässt du ihn dann nicht und bist ehrlich zu ihm?
Weil ich ihn liebe. - Tust du das? - Ja.
Warum tust du dann etwas, von dem du weißt, dass es ihn in Stücke reißt?
lch bin nur sexuell gelangweilt.
Also geht es hier um deinen unkontrollierbaren, unstillbaren Geschlechtstrieb?!
lch schätze ja... - lch verstehe euch Männer nicht.
lch könnte nie etwas tun, das die Beziehung zu meiner Freundin gefährden könnte.
Und deine Beziehung mit Andrew ist gut, sogar toll, warum willst du das wegen Sex zerstören?
Geht zu einem Sextherapeuten, nur für eine Weile.
Hast du eigentlich nichts anderes zu tun?
Doch, Sir! Tut mir leid mit deinem wunden Punkt.
Du hast einen Termin um 2 und einen um 3 und vergiss nicht das Essen um 5.
Dankeschön.
Das ist wirklich gut, Jared. - Danke.
Eigentlich habe ich das in einem lhrer Kochbücher gefunden.
lch will nicht aufdringlich sein, aber es scheint so, als hätte dich die Liebe erwischt.
Wie kommen Sie darauf? - Sagen wir einfach, ich spüre das.
Tatsächlich? - lch frage mich nur,
ob es jemand ist, von dem du gesprochen hast oderjemand, den ich kenne?!
Nein, Ma'am. Das glaube ich nicht.
Egal, wann du mal einen Tag frei brauchst, du bekommst ihn.
Und... Und du musst wirklich nicht spät nachts herumschleichen, mein Lieber.
Tut mir leid, war ich zu laut?
Mein Fernseher läuft zu laut, um das zu sagen.
lch werde versuchen, leiser zu sein. - Nein, nein, nein.
Du gefällst mir so. Du machst besseres Essen.
Danke. Wenn Sie fertig sind, kann ich das nehmen. lch bin fertig.
Es war wirklich sehr gut. - Schön, dass es lhnen geschmeckt hat.
Wenn ich hier fertig bin, kann ich dann im Garten weitermachen?
Natürlich. Jeder, der dir etwas bedeutet, ist mehr als willkommen, uns hier zu besuchen.
Okay, danke. - Wenn du Freunde einladen willst, könnt ihr euch auch gerne an den Pool setzen.
Wir könnten uns einen gemütlichen Tag machen. - Ja, das klingt toll.
Nicht wahr? Könntest du noch den Fernseher anschalten, bevor du gehst?
Aberja, Ma'am. - Danke, mein Lieber.
Jared? lch habe hier ein Päckchen für dich. - Okay...
lch lege es dir aufs Bett. - Alles klar.
Das ist wohl der beste Weg, deine Aufmerksamkeit zu erregen. lch hoffe, das Teil ist an.
lch wollte nur wissen, wie es dir geht. Mit deinem neuen Job...
Und all sowas. Und ein letzter Versuch, mit dir in Kontakt zu treten.
Wenn du willst, kannst du eine Nachricht in der Herberge hinterlassen, aber ich ziehe bald aus.
Wenn du mich so nicht erreichen kannst, komm doch in den West Holiday Park.
Diesen Freitag. lch werde da sein. lch würde mich sehr freuen, dich zu sehen.
Du solltest kommen. - Hey Kleiner, spiel nicht an den Geräten rum. - Tut mir leid...
Erzähl mir von ihm. Wie ist er so?
Er ist toll. Er ist ein wenig älter, aber... - Älter? Was heißt älter? Wie viel älter?
So Mitte 30. - Hat er schon graue Haare?
Ein wenig vielleicht... Aber er ist sehr ausgeglichen und erfolgreich.
Erfolgreich? - Ja, wohlhabend. Er hat mir sogar schon...
versprochen, dass er mit mir diesen Sommer nach Südafrika fliegt. - Kein Scheiß? - Nein.
Wow, du musst aufgeregt sein, du hast es gut getroffen!
Ja. - lst doch toll, oder? - Ja, das ist es.
Das ist, was man sich wünscht. Das ist wirklich toll.
Es scheint so, ja... Es könnte aufjeden Fall schlimmer sein.
Damit bist du jetzt wohl schwul, was?
Wenn es mit ihm gut läuft... - Und wenn es das nicht tu?
Dann würde ich aufhören... - Echt? Also nur diesen Alten oder keinen?
So alt ist er nicht. - Nein, ich weiß schon.
lch meinte, entweder er oder du bist wieder 'ne Hete.
Darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht...
Es scheint mir nur so, als würde ich eine Menge Leute enttäuschen.
Wenn enttäuscht du denn? Was willst du damit sagen?
lch weiß nicht. Aber ich kann nicht mal ''schwul'' sagen, ohne mich komisch zu fühlen.
Aber trotzdem bist du's, stimmt's?
Ach komm, ich wusste es vom ersten Moment an.
Du könntest kaum schwuler sein, wenn du Schwuli Schwulbert heißen würdest.
Nein, ich meine ernsthaft. Es ist doch nicht offensichtlich, oder?
Nein, nein... Gar nicht.
Leck mich... wirklich... ich bin's nicht.
lch sollte gehen. - Wieso?
lch kann nicht... - Seid ihr etwa schon ein Paar?!
Ja... - Tut mir leid, schau...
Nein, mir tut es leid. - Schon gut, versprich mir bitte,
wenn es mit dem Millionär nicht so gut läuft, mal mit mir auszugehen wenigstens.
Wie ein Date? - Ja, wie ein Date?
lch weiß, dass es nicht so aussieht, als wäre ich in der besten Phase meines Lebens.
Aber auch wenn ich dich nicht durch die Welt fliegen kann,
ich habe einen Job in einem Restaurant auf der 3rd Street, ich kriege viel Trinkgeld.
Und ich ziehe bald in eine Wohnung.
Du glaubst doch nicht, dass ich den Rest meines Lebens in der Herberge verbringe, oder?
lch weiß nicht... ich weiß gar nicht, was ich denken soll, das ist alles so neu für mich.
lch sollte dich gar nicht fragen. lch will dich zu nichts drängen.
Du kannst mich anrufen, wenn du willst. Wenn nicht, ist das auch in Ordnung.
Du hast meine Nummer. Das ist...
Das werde ich... ich werde den Kontakt zu dir nicht abbrechen, das verspreche ich.
lch zieh' dir das aus. - Ja, danke.
Das war toll. - Danke.
Hat es dir gefallen? - lch weiß nicht genau.
Mir hat es Spaß gemacht.
lch habe nachgedacht... morgen Nacht... könnten wir vielleicht etwas Neues ausprobieren.
War das heute nicht genug? - Doch, das war toll.
Aber einfach noch ein bisschen anders...
Okay, ich bin dabei.
Vertrau mir. - Alles klar.
Es wird dir gefallen. - Gut.
Mrs. Haines? - Jared? Gehst du etwa schon?
Ja, Ma'am. - Komm rein.
Hast du deine Jacke dabei? - Ja, Ma'am, ich hab' sie.
Hast du genug Geld? - lch glaube schon.
Man kann nie wissen. Nimm das, vielleicht brauchst du es. - Dankeschön.
lch wünsche dir viel Spaß. - Danke.
Pass gut auf. - Mach' ich.
Danke. Gute Nacht.
lch muss immer gut abschließen. - Du siehst gut aus. - Danke.
Hallo. - Oh, mein Fehler, Entschuldigung.
lch steig' hinten ein.
Willst du vorne sitzen? lch kann auch nach hinten gehen. - Nein, das ist kein Problem.
Jared, das ist Andrew. - Hi. - Nett, dich kennenzulernen. - Ganz meinerseits.
lch dachte, wir fahren vielleicht zum Santa Monica Pier...
Okay. - Und danach dann ein wenig Action.
Klingt gut, wenn ihr das machen wollt.
Woher kennt ihr zwei euch? - Andrew und ich sind Partner.
Geschäftlich? - Nein, Liebhaber.
Also... Andrew, Jared... Wart ihrje am Santa Monica Pier?
Nein, nie. - Es ist toll dort. lch dachte, wir essen Hummer zu Abend, wie klingt das?
Gut. - Nett. - Sehr schön.
Wenn ihr Liebhaber seid, was bedeutet das genau?
Wie ein schwules Ehepaar. - Dann seid ihr zwei verheiratet?
lm Grunde... die Regierung erkennt leider noch keine schwulen Eheschließungen an.
Darum sprechen wir von Partnern. Aber eines Tages wird die Gesellschaft
einen Punkt erreichen, wo man Paare vom gleichen Geschlecht als gleichberechtigt erachtet.
Dann können wir ganz normal heiraten.
Das habe ich begriffen. - Dann können wir uns Ehemänner nennen.
Sehr gut, schön für euch.
lch verhungere gleich. - Wie geht's euch?
Am Verhungern...
Warum hast du nicht gesagt, dass du verheiratet bist? - lch bin nicht verheiratet.
Oder dass du schon jemanden hast. - Stört dich das?
Naja, du hast mich eingeladen, an alle möglich Orte zu reisen, wo du schon jemanden hast.
Wir können das trotzdem alles machen. - Das ergibt für mich keinen Sinn.
Versteh' das nicht falsch. Das ist was Besonderes, du bist was Besonderes für mich.
Merkst du nicht, wie sehr ich mich um dich kümmere. - lch schätze, ja.
Es ist nur... - Warte. Wir zwei haben doch noch nichts getan, oder?
Komm mit zu uns. Wir trinken ein paar und bereden das alles. Lernen uns kennen.
Du wirst sehen, das wird toll.
Und außerdem: Drei sind besser als Zwei. - Es tut mir leid, das muss am Essen liegen...
lch muss auf Toilette. - Bist du okay? - Ja, alles in Ordnung.
Hat es aufgehört? - Ja... mein Gott.
Ein alter Mann und ich versuchen auf irgendeinem Dampfer,
ein Kind abzuschleppen und ich kriege Nasenbluten.
Ziemlich aufregend, was? - Es ist einfach peinlich.
lch glaube, er mag dich. - Na toll. - Was?
Was ist los? - All das hier. Das macht mich nervös und ein wenig krank.
Und ein wenig aufgeregt, hm? Du hältst ihn doch für süß, oder?
Ja, Matthew, er ist sehr süß, aber es ist einfach merkwürdig.
Bleib ganz ruhig und mach dir keine Sorgen.
Fertig? - Ja... - Lasst uns gehen.
Alles in Ordnung...
Wo gehst du hin? - lch schlafe auf der Couch. - lst alles in Ordnung mit dir?
Gehst du auch zur Couch? - Nein.
Geht es dir gut? - lch weiß nicht.
Bitte fass mich jetzt nicht an.
Wo willst du hin? - lch geh' nach Hause.
lch bin zu betrunken, um dich nach Hause zu bringen. - lch nehme ein Taxi.
lch dachte, das wäre, was du willst. - Woher willst du wissen, was ich will?
Du hast mich nie davon gefragt. Nichts davon wollte ich. Das bin einfach nicht ich.
Du mochtest mich gar nicht... Du kennst mich nicht einmal.
Du fragst nicht mal, was ich will. Du weißt nicht, was ich will.
Bitte bleib doch und versuch es einach mal!
Mach mich bitte nicht zu einem Teil deines verrückten Problems!
Gehst du nach Hause? - Ja.
Wie willst du nach Hause kommen? - lch wollte mir ein Taxi nehmen.
Warte... ich werd' dich fahren.
Nur eine Sekunde...
Gehst du hier irgendwo zur Schule? - Nein.
Wo kommst du her? - Georgia.
Hast du Familie dort?
Du wusstest, dass das mein erstes Mal war, oder? - Nein, das wusste ich nichts.
Hättestja fragen können... - Und du wusstest wirklich nichts von mir?
lch will, dass du weißt, dass ich dir das nicht übel nehme.
Matthew und ich lieben uns sehr.
Aber momentan gibt es viele Dinge, an denen wir arbeiten müssen.
Du hältst das vielleicht für total verrückt, aber ich würde gern an der Beziehung festhalten.
lmmerhin liebe ich ihn nach wie vor.
Sehr sogar.
Mir ist klar, dass nichts davon deine Schuld war, in Ordnung?
lch werde einfach versuchen, das zu vergessen. Dass ich herkam und das jemals passiert ist.
lch weiß, es tut mir leid.
Wenn es was gibt, das ich für dich tun kann... Du sollst wissen, dass du zu mir kommen kannst.
Alles klar.
Es war also gut, ja? - Großartig!
Drei Kerle? - Ja... - Hat Andrew dich schon verlassen?
Er sucht heute nach einer eigenen Wohnung.
Also ist es vorbei? - Wir trennen uns für eine Weile.
Und was ist mit dem Jungen? - Er ist kein Junge.
Zieht der ''Heranwachsende'' bei dir ein? - lch habe darüber nachgedacht.
Weißt du, wenn man ein Pferd auf ein eingezäuntes Feld voll mit Gras stellt,
wird das Pferd nie das eingezäunte Gras fressen wollen.
Es wird seinen Hals so lang wie möglich machen und das Gras hinter dem Zaun fressen.
Versuch nicht, mich zu belehren... - Matthew...
Wenn du nicht lernst, mit dem, was du hast, zufrieden zu sein, wirst du weiter rastlos sein.
Du wirst ein sehr einsamer Mann sein.
Warum lasse ich mir das eigentlich gefallen? - Weil dich sonst niemand erträgt.
lch wünschte, ich könnte dich davon überzeugen, hier zu bleiben.
Du weißt, wie sehr ich es genossen habe, dich um mich zu haben...
Ja, Ma'am, mir hat es auch sehr gefallen. Aber ich glaube, ich gehe wieder nach Hause.
Hat das irgendwas mit mir zu tun? Habe ich dich irgendwie gekränkt?
Nein, Ma'am, keineswegs. Sie waren sehr nett zu mir.
Das ist eine Erleichterung... dann muss es ja eine Herzensangelegenheit sein.
Nur die führen dazu, dass ein Mann oder eine Frau sich so unlogisch verhalten.
Sie finden mein Verhalten unlogisch?
lch habe nur eigene Erfahrungen wiedergegeben.
Aber lass mir dir eines sagen: Wenn nach Hause gehen der einfachste Ausweg ist,
dann tu es nicht!
Hören Sie, es ist... Nein, mein Lieber.
lch habe dir erzählt, wie ich meinen Mann traf und wie er mich umwarb...
Mir anbot, mich um die ganze Welt mitzunehmen. Er hat das alles eingehalten.
Und während ich sie genoss, konnte ich nur an den Mann denken, den ich hätte heiraten sollen.
Wer war das? - Sein Name war Kerry Gerrison.
Er war ein Niemand. Aber mir bedeutete er sehr viel.
Und ich glaube, er hat mich auch geliebt.
Mr. Haines hat Sie so gut behandelt, oder?
lch freute mich sehr über all die Geschenke und die Reisen, die wir machten,
aber ich habe ihn nie geliebt.
Das, von dem ich glaubte, das es mich glücklich macht, kam meinem Herzen in die Quere.
Als mein Mann verstarb, hatte Kerry mir nicht mal mehr sein Herz zu geben.
Er war bereits verheiratet und hatte eine Familie.
Und du musst wissen, dass Vermögen einer Frau sehr wenig bedeutet.
Wer ist ganz allein und hat ein unglaublich verzogenes Kind?!
Haben Sie je daran gedacht, ihn anzurufen? - Wen, Kerry oder meinen Sohn?
Kerry. - Denkst du nicht, es ist ein bisschen zu spät, einen verheirateten Mann anzurufen?
Wahrscheinlich haben Sie da Recht... Aber lhren Sohn...
Du hast gesehen, wie viel ich ihm bedeute. Du weißt mittlerweile mehr über mich als er.
Es hat ihn nie interessiert. - Das tut mir leid.
Das muss es nicht... lch habe ihn so erzogen.
Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät.
lch glaube, dafür ist es ein bisschen spät. Aber es ist nicht zu spät für dich, mein Lieber.
Verschwende deine Zeit nicht mit denen, die dich mit Geschenken überhäufen.
Finde stattdessen denjenigen, der sorgsam mit deinem Herzen umgeht.
Und halte an ihm fest.
Warum sagen Sie ''ihm''? - lch kann vielleicht nicht sehen, mein Lieber.
Aber ich bin nicht blind.
Jetzt, wo du gekündigt hast, muss ich wohl an die Tür gehen.
Nein, Ma'am, ich mach das, kein Problem. - Nein, nein...
lch schätze, ich weiß, wer es ist und ich will ein paar Worte mit ihm wechseln.
Du kannst also gehen und deine Sachen packen. - Alles klar.
Wer ist da? - Hier ist Matthew, Mutter.
Was willst du hier? - lch will Jared besuchen.
Und wieso? - Um ihn zu fragen, ob er bei mir einziehen will.
Damit du ihn in einigen Monaten wegwerfen kannst, wenn er dich langweilt?!
Nein, das wirst du nicht tun.
lch bin erwachsen, Mutter, ich kann das selbst entscheiden.
lch kann das nicht zulassen. - lch besorge dir einen neuen Assistenten.
Wenn du jetzt die Treppen hochgehst, will ich dich hier nie wieder sehen.
Drohst du mir? - lch sage dir nur, wenn du weiterhin von mir begünstigt werden willst,
und sicherlich noch wichtiger für dich, weiterhin in meinem Testament bleiben willst,
bleibst du genau da stehen und wenn er herunterkommt,
wirst du dich bei ihm entschuldigen und ihm diesen Umschlag geben.
lch schwöre, wenn du was anderes sagst, wird der Tag der Testamentslesung sehr traurig für dich.
Verstehst du mich? - Das ist doch total verrückt.
Wenn dem so ist, scheint es an der Zeit zu sein, dass du etwas davon zu dir nimmst.
Nimm ihn.
Hallo, Jared. lch soll dir den hier geben.
Von meiner Mutter. - Okay. - Und sie findet auch, dass ich mich entschuldigen sollte.
Ja, danke. lst das alles? - Mach's gut, Kleiner.
Wiedersehen.
Könntest du mir einen Gefalle tun? - lch bin nicht sicher...
Sag deiner Mutter danke für all die Geschichten, die sie erzählt hat.
Und dass ich jedes Wort mitbekommen habe, okay?
Hast du sie? - Ja. - Okay.
Hast du sie? - Ja. - Okay.
Wollen wir sie einfach hinlegen? - Hierher? - Ja, das ist gut. - Alles klar.
lch bin fertig. - lch auch... aber weißt du was?
Es ist nur noch eine Kiste und dann sind wir fertig. - Lass uns das morgen machen.
Na gut, dann morgen.
Erinnerst du dich an das erste Mal, wo wir uns gesehen haben?
Wusstest du, dass ich dich abgecheckt habe? - Du meinst unter der Dusche? - Ja.
lch habe ein bisschen angegeben. - Ja, das hast du.
Da ist noch etwas... - Was denn?
lch weiß, dass ich dir nicht gerade der beste Freund war und...
lch war einfach total verwirrt von den ganzen Ereignissen.
Es braucht ein bisschen, bis ich Sachen kapiere. lch komme aus dem Süden, wir sind langsamer.
Da muss ich dir zustimmen.
Nichtsdestotrotz... lch frage mich, ob du noch...
lmmer noch lnteresse an... - An was?
Du weißt schon... so... - Sag es!
Du musst es schon sagen. Sag es! - Es ist komisch, einen Typen nach deinem Date zu fragen.
Oh, also willst du jetzt mich fragen, ob wir ausgehen können?
Jaa... Würdest du gern mit mir weggehen? Oh Gott, das ist...
lch muss darüber nachdenken.
Nein, ich will jetzt eine Antwort haben. - Na gut, du darfst mich ausführen.
Aber mach dir keine allzu großen Hoffnungen. Weil nach all deinen Verfehlungen
wirst du nicht gleich einen Kuss nach dem ersten Date bekommen.
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