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Victor nervt seit heute Morgen. Sechzehn verpasste Anrufe.
Scheiße, er macht uns platt.
Sieh dir das an, Alex. All diese Schönheit.
Du und ich machten das möglich.
Was für eine Schönheit, Mischa? Lass mich in Ruhe!
Wir sind Götter, Bruder. Piss dich doch nicht ein.
Und du müffelst.
Angst.
Deine dummen Sprüche, Mischa,
werden weder bei Victor noch bei den Archäologen ziehen.
Ja, die Öffentlichkeit sollten wir vom Steinbruch fernhalten.
Wird die Arbeit eingestellt, kriegen wir viel Ärger.
Als ob wir nicht jetzt schon Ärger hätten!
Den Ausgräbern könnte ein Unfall passieren.
- Was denn für ein Unfall? - Ein Arbeitsunfall.
Zufällig und tragisch.
Achtzehn Anrufe.
Mi-mi-mi-mi-mi-mischa!
Junge Frau, stehen Sie auf, gehen Sie weg hier!
Bitte, stehen Sie auf! Hören Sie auf damit!
Machen Sie die Kamera aus! Ausmachen, bitte!
- Guten Tag, Herr Schurow. - Hallo.
Sind sie nur zu zweit?
Ja, ja, nur die beiden.
Der Typ macht eine Live-Übertragung.
Da hast du deine öffentliche Meinung.
Hübsche Schlampe.
- Schon okay. Kriegen wir hin. - Ja.
Wie? Ein Unfall? Das ist doch...
- Das ist... - Was stellst du dich so an?
Soll ich dich vielleicht ersetzen?
Nein, nicht nötig.
Na dann, wenn ich mir meine Haare richte.
- Klar? - Ja.
- Na, mach los jetzt! - Ja.
Wir ziehen alle Fahrzeuge zurück! Zurück!
- Fahr rückwärts! - Wohin?
Fahr rückwärts, sage ich dir! Nun fahr!
Verzeihung.
Einen Trauerkranz konnte ich nicht auftreiben.
Schicker Anzug.
Schade drum.
Das stimmt. Aber was hilft's?
Mit Ihnen unterhalte ich mich gerne in einer angenehmen horizontalen Lage.
Baggern Sie mich direkt an, einfach so?
Warum denn nicht? Ich gefalle Ihnen doch.
Ja.
Ich weiß, als anständige Frau sollte ich nein sagen, aber...
...ja, Sie gefallen mir.
Na dann...
Dann fahren wir zu mir.
Tschüss, Studenten. Sendeschluss.
Die Frau, die Ihre Hemden bügelt, macht es sehr lieblos.
Es gibt keine Liebe in Ihrem Leben.
Liebe... Liebe ist Schwäche.
Du kannst nicht lieben, Michail Schurow. Du bist doch Michail Schurow?
Was willst du?
Wartet, bis wir mit dem Ausgraben fertig sind
und alle Überreste identifiziert haben.
Halt! Halt an!
Mach aus! Geh mal eine Runde spazieren!
Geh, geh, geh! Los!
Du kannst die Toten nicht lebendig machen.
Soll ich vielleicht ein Mahnmal aufstellen?
Ehre für sie, für euch ein gutes Karma.
Ich bekomme den Sand, ihr bekommt finanzielle Unterstützung.
Versuchst du, mich oder sie zu bestechen?
Warum bist du nur so kompliziert?
Ich versuche, dieses Problem zu lösen, verstehst du?
Möchtest du etwa ewig hier rumsitzen und gefallene Helden bewachen?
Du gefällst mir wirklich, Schurow.
Schade, dass du wie die anderen denkst.
Gott verzeih mir.
Komm, ich zeige dir etwas.
200.000 starben beim Versuch, die Belagerung zu durchbrechen.
Okay, aber warum ist dir das so wichtig?
Zu Kindern sagt man oft: "Wenn du groß bist, verstehst du's."
Man kann nicht alles erklären.
Na gut. Kannst du versuchen, es mir zu erklären?
Versuch's doch!
Gehen wir.
Als die Nazis die Newa erreichten,
versteckten sich hier die Verteidiger des Brückenkopfes.
Alle erschossen sich, vor der Gefangennahme.
Halt mal, bitte!
Unter ihnen gab es nur eine Frau.
Schau mal!
Sie hatte eine Parfümflasche dabei. "Rotes Moskau".
Riech mal!
Der Duft ist immer noch stark, stimmt's?
Major Gratschjów erschoss sich mit dieser kleinen Pistole,
nicht mit seiner TT-30.
Er hinterließ eine Nachricht für seine Liebste.
Sie war Krankenschwester, hier am Newa-Brückenkopf.
Sie starb in den Neunzigern.
Sie heiratete nie und war ihm treu.
Schade. Solche gibt's heute nicht mehr.
Oder vielleicht sehr selten.
Wir haben für dich etwas vorbereitet.
Wie soll ich's nennen? Ein Rätsel aus der Vergangenheit.
Ein Rätsel?
Das Kommando hatte der leitende Bataillonskommissar.
Alexéj Schurow.
Das ist also dein Rätsel? Netter Plan.
Und jetzt müsste ich also auf meine Knie fallen,
meine Arbeit stoppen und bereuen?
Dumm gelaufen, Spitzmäuschen. Mein Vater war ein Waisenkind.
Den Namen bekam er dort.
Das alles hat mit mir rein gar nichts zu tun.
- Das musst du herausfinden. - Warum?
Was soll das bringen?
Schau, diese Leute starben, damit wir leben können. Richtig?
Lass doch die Toten tot sein.
Verstehst du, was das bedeutet?
Im Moment sehe ich nur, dass das Eis schmilzt.
Das Eis schmilzt? Wir sind abgeschnitten!
Dort sind die Nazis, und hier ist die Newa.
Du weißt besser als ich, dass das das Ende ist.
Sag das noch mal, und ich erschieße dich.
Ich bin kein Feigling. Es ist nur...
Was soll ich den Männern sagen?
Sie pfeifen auf dem letzten Loch.
Den Männern sagst du,
dass wir siegen, unbedingt siegen werden.
Und jetzt zurück zum Trupp. Abmarsch!
Was bedeutet das?
Er ist verletzt! Einen Arzt! Schnell!
Halte durch! Du musst durchhalten!
Hey, sag mal, was ist los hier?
Wo bin ich eigentlich? Bist du taub?
Hey! Hey, du!
Das ist irre.
Okay, ich zog dieses Metall-Ding raus.
Ich habe dich gesehen. Ich habe dich am Ufer gesehen!
- Bleib stehen! - Leutnant!
- Wie viele Männer hast du noch? - Was ist das für eine Scheiße hier?
Genug für einen Gegenangriff?
- Leutnant! - Sieht mich hier niemand?!
- Sie sind da! - Hey!
Kann mich keiner sehen?
Das war's für den Truppenführer.
Meine Güte.
- Seine Sachen bringen wir zur Basis. - Wenn wir selbst überleben.
Siehst du mich? Du siehst mich doch!
Bin ich gestorben?
Munition!
Habt ihr Handgranaten? Ob ihr noch Granaten habt?
Hier.
- Spreng den Panzer. - Ich war in der Erdhütte.
Zog dieses Ding heraus...
Ausführen!
Dieses Ding heraus.
Das ist also dein Rätsel, Süße.
Ich habe den Schlüssel. Ich brauche das Schloss.
Ich muss zur Erdhütte.
- Wie alt bist du, mein Sohn? - Achtzehn, Genosse Bataillonskommissar.
Kommissar?
- Kennen Sie mich noch? - Kommissar?
Genau, Kommissar Schurow. Sie zeigte mir deine Dokumente.
Wir überquerten unter Ihrem Kommando die Newa.
Sie sagten: "Es gibt keine Munition oder Essen.
- Nur Wodka, um warm zu bleiben." - Ich weiß. Tsárskoje Seló.
- 400 Männer. Wie viele sind noch da? - Gestern waren's zehn.
Und ab heute sind wir wieder alle zusammen am Brückenkopf.
Gib her! Ich versuch's mit links.
Warte!
Hey, was hast du vor?
Wo willst du hin? Wir müssen zur Erdhütte.
Du wirst dort sterben!
Nicht schlecht.
Oh, er lebt.
Was mache ich mir Sorgen? Er erschießt sich in der Erdhütte.
Durchhalten! Durchhalten, Kämpfer!
Genosse Kommissar, bekommen wir Verstärkung?
Wir werden hier noch massakriert.
Nicht nötig. Sing mir was.
Gratschjów! Sammeln Sie alle Frauen ein!
Sie sollen ihre privaten Sachen mitnehmen.
- Genosse, was ist mit den Verwundeten? - Die Erdhütte. Danke, ihr könnt gehen.
Es ist die letzte Chance, die Mädchen zu retten, und Ihre Olga.
Angriff abgewehrt. Aber sie kommen von allen Seiten.
Den Schlüssel habe ich. Wo ist das Schloss?
Berichten Sie, wie groß die Verluste sind.
- Schwere Verluste. - Wie schwer?
Wir verloren mehr als die Hälfte unserer Truppen.
Die Leute sind erschöpft und...
Hören Sie mit der Panik auf!
Niemand ist in Panik.
- Süße, wo ist das Schloss? - Ich berichte nur.
Da drüben?
Jawohl.
- Verstanden. - Vielleicht nicht hier, sondern hier rein.
- Ging's um Verstärkung? - Was glaubst du? Klappt es?
- Ich glaube nicht. - Und was habt ihr vor?
Die Nazis werden versuchen, uns in die Newa zu drängen.
Wir kämpfen bis zum letzten Mann.
Verdammte Scheiße! Mach schon!
Die Mädchen sollten wir retten, solange es nicht zu spät ist.
Wenigstens sie.
Ich gab den Befehl, sie zum rechten Ufer zu bringen.
Bitte, bleib am Leben!
- Kommt her! Steigt ins Boot ein! - Kolja!
- Sind alle da? - Nein, noch nicht.
- Swjéta, beeil dich doch! - Schneller! Steig ein!
Boris!
Mein Liebling.
Boris, nimm das. Das ist für dich, zur Verteidigung.
Olga, Liebling, damit soll ich mich verteidigen?
Damit kann ich mich allerhöchstens selbst erschießen.
Und hier kommt die kleine Pistole.
Das muss ich nicht sehen.
Boris, ich werde auf dich warten.
Olga, du musst verstehen, alles kann passieren.
- Ich will, dass du... - Wage es nicht. Ich warte auf dich.
Wir sehen uns wieder.
Ihr müsst euch beeilen.
Ich kann nicht ohne dich.
Ich liebe dich.
Gratschjów! Reißt euch zusammen! Los, ins Boot, schnell!
- Boris, ich schaffe das nicht. - Doch, du schaffst es. Du musst.
Gut.
Lebt wohl! Passt auf euch auf! Bleibt am Leben!
Alles wird gut.
Ans Ruder! Und eins, und...
Genau so, ja. Ja.
Und eins...
Mädels, schaut! Ein Leuchtfeuer!
Sie sehen, dass es Frauen sind.
Es gibt doch noch etwas Menschliches in ihnen.
Täusch dich da nicht.
Ihre "Menschlichkeit" lässt sie Hunderttausende von Frauen
und Kindern verhungern, in Leningrad.
Na los, Mädels! Jetzt ist es nicht mehr weit!
Das war's. Das zweite Bataillon ist abgeschnitten.
Der Kommandeur ist im Kontrollraum geblieben.
Seine Beine sind hin. Wir konnten ihn nicht...
Die Schweine schnitten uns den Weg ab.
Als ranghöchster Offizier übernehme ich das Kommando.
Ab sofort ist der Kontrollraum in meinem Unterstand.
Es ist also eine andere Erdhütte. Gott sei Dank.
Ich dachte schon, ich krepiere hier.
Warum trödelt ihr so? Ihr sollt feuern!
- Was für ein Höllenlabyrinth? - Wo bleibt die Verstärkung?
Wo ist der Unterstand?
- Los, mir nach! - Kommissar!
Das ist nicht der Kommissar.
Die Deutschen! Die Deutschen!
Leute, vorwärts, vorwärts!
Und jetzt nach rechts!
Vorwärts! Mir nach!
- Vorwärts! - Erste Gruppe zusammenbleiben!
Bitte, nicht!
Attacke!
- Los! Vorwärts! - Da bist du ja.
Vorwärts! Los!
Mich hat's erwischt!
Na los!
Vorher tat es nicht weh.
- Er hat die Augen geöffnet. - Bleiben Sie liegen!
Geben Sie mir bitte die Salzlösung!
Dafür wirst du bezahlen.
Warten Sie. Nicht aufstehen.
Herr Schurow, wie geht's Ihnen?
Er kommt zu sich. Genosse Kommissar, halten Sie durch!
Warum bist du geblieben?
Ich lasse die Verwundeten nicht im Stich, Herr Oberbataillonskommissar.
Ruhig, ich verbinde die Wunden.
Wir sind umzingelt. Sie sind gleich da.
Das war's.
Jemand was dagegen?
Ist das alles?
Leb wohl, Mütterchen.
Funktioniert nicht. Das Bataillon ist... Viele Opfer. Kameraden.
Wie komme ich hier raus, Kommissar?
Wie? Kommissar, gibt es einen Ausweg?
- Nein, keinen. - Kommissar!
- Herr Schurow. Bleiben Sie ganz ruhig. - Gott sei Dank, Sie leben.
Mir fällt ein Stein vom Herzen.
- Wie geht's Ihnen? - Heißt das, ich war die ganze Zeit hier?
Ja, genau. Die Erdhütte krachte zusammen,
und wir waren zufällig in der Nähe.
Wir holten Sie in drei Minuten raus, noch bevor der Krankenwagen da war.
Ist Ihnen schlecht? Oder schwindelig?
Nein, geht schon. Nur die Schulter tut weh.
Warum soll ihm schlecht sein? Es war doch nur ein kleiner Schreck.
Mir geht es gut.
Um ehrlich zu sein, als die Erdhütte zusammenbrach,
machten wir uns fast in die Hosen vor Angst.
Unterschreiben Sie, dass Sie den Krankenhausaufenthalt ablehnten.
Ja.
Hier. Kommen Sie! Stehen wir auf!
Hier, pack das wieder ein.
- Na, geht's wieder los? - Ja, genau, es geht wieder los.
- Panaitov, wie spät ist es? - Ja, Moment.
Hier, es ist zehn nach zwei.
- Ist sie kaputt? - Schweizer Scheiße.
Wo ist diese süße Schatzgräberin?
Im Krankenhaus. Sie trug ja keinen Schutzhelm,
- und ein Balken fiel ihr auf den Kopf. - Wie jetzt?
Wie Sie befahlen. Ein Arbeitsunfall.
Als Sie ihre Haare berührten, ließ ich das Bremspedal los.
Niemand sah es. Ich bin sicher.
Warst du das? Ich fasste ihr ins Haar, nicht mir.
Victor Petrówitsch, in einer Woche können wir bezahlen.
Das ist mega klar. Danke sehr.
Mega klar, mega cool, mega geil.
Woher kommt der dumme Slang, Alex?
- Dein Vater ist ein General. - Ja.
Hier.
Warum seid ihr in dieses Geschäft eingestiegen?
- Es ist nicht euer Ding. - Ja.
Was soll das?
Mit euch beiden zu arbeiten, ist genauso angenehm...
...wie das hier zu essen.
Iss!
Na sag, schmeckt es?
Victor Petrówitsch, wir haben zwei weitere Verträge
für Sandlieferungen unterschrieben. Wir zahlen so bald wie möglich.
Ich glaube...
Es fehlt noch etwas Pfeffer.
Herr Schurow! Entschuldigung, guten Appetit.
Darf ich Sie kurz sprechen?
- Verzeihen Sie, bitte. - Pass doch auf!
Ich fand die Ausgräberin.
Sie liegt im Forschungsinstitut auf der Intensivstation.
- Panaitov, du gehst in den Knast. - Nein. Wenn, dann gehen wir zusammen.
Ich war der Täter, aber der Auftraggeber waren Sie.
Kau ruhig weiter, Alex. Was ist in unserem Geschäft wichtig?
Keine Eile.
Alle glauben, es war ein Unfall. Und so soll es auch bleiben.
Wenn man mich jetzt nach Ihren Anweisungen fragen würde,
ich könnte mich nicht erinnern. Und Sie sollten's auch vergessen.
Vor allem nach dem Trauma, dieser Amnesie.
- Ich sehe sie. - Wen?
Die Menschen, die dort gestorben sind.
Sie meinen die Toten?
Sie wirken lebendig.
Schade, dass ich sie sehe, und nicht die Malediven.
Herr Schurow, langsam mache ich mir Sorgen.
Ihre Visionen können Symptome eines Gehirnhämatoms sein,
- wenn nicht etwas Schlimmeres. - Panaitov...
- Löst du gerne Rätsel? - Rätsel?
Nächstes Mal lässt er uns umbringen.
Ich weiß, aber jetzt musst du mich entschuldigen.
Mischa! Mischa!
Das Sträußchen ist teuer.
Ja, sicher. Es ist für die Frau, die ich liebe.
Nichts für ungut, Studi, du hast keine Chance.
Vertraue meiner Lebenserfahrung. Verschwende kein Geld.
Sie werden nicht durchgelassen.
Geben Sie mir die Blumen! Ich gebe sie ihr.
Provoziere nicht!
Komm, setz dich hin, komm! Na los, komm schon!
- Hallo. - Guten Tag.
- Danke schön, Sergej. - Grüße dich.
- Wie gut, dass du bei uns bist. Danke. - Alles wird gut.
Verzeihung. Und wer sind Sie?
Niemand von Bedeutung. Oder soll ich Sie vorstellen?
Niemand.
Der Steinbruch schickt das... Ich wollte persönlich...
Vielen Dank. Sie dürfen nicht rein. Sie liegt im Koma.
Dort dürfen nur die Ärzte rein.
Da bin ich, schöne Schatzgräberin.
Das ist für dich.
Verzeih mir, bitte, es war ein Missverständnis.
Menschliches Versagen. Aber dein Rätsel ist noch viel krasser.
Die Eindrücke sind unfassbar.
Ich wäre lieber im Koma wie du, als diese Schrecken zu sehen.
Warum traf ich dich?
Wer ist er? Wer ließ ihn rein?
Hätte ich dich überfahren lassen, wäre mein Leben leichter.
- Ganz ruhig, ich gehe schon. - Soll ich den Wachdienst rufen?
- Stanisláw Románowitsch. - Hände weg!
Verschwinde, dass ich dich hier nie wiedersehe!
Ganz ruhig. Ich stelle mich doch Ihnen vor.
Ihr zukünftiger Schwiegersohn, Michail. Sehr angenehm.
Für Sie. Wäre doch schade drum.
Junge Frau!
Entschuldigung.
Ich suche meinen Vater.
- Wie ist sein Name? - Schurow, Nikolaj.
- Er sitzt dort am Ufer. - Danke.
Reden Sie mit ihm. Er tut, was er will, hält sich nicht an Vorschriften.
Ein echter Sturkopf.
Sind Sie neu hier? Ich habe Sie nie gesehen.
Ich bin seit zwei Jahren hier.
Ja. Hören Sie, Sie kriegen Geld von mir für diesen Sturkopf.
Geld kriegen wir...
- Was willst du hier? - Wollte dich mal sehen.
Wozu das denn? Wenn ich abkratze, rufen sie dich an.
Die Nummer haben sie.
Sag mal, hast du jemals einen der Schurows getroffen?
- Warum fragst du das? - Nur so, aus Neugier.
Es gibt nichts zu erzählen.
Niemand brauchte mich. Also schickten sie mich ins Waisenhaus,
und das war's.
Es war doch Krieg. Vielleicht starben sie.
Genau, es war Krieg.
Und aus welchem Grund sollte jemand '43 schon ein Kind zeugen?
Welches Schicksal bescherten sie mir?
Hatte das Waisenhaus Aufzeichnungen über die Schurows?
Was hast du denn mit diesen Schurows?
Es gab keine Schurows! Tante Schúra, meine Amme im Waisenhaus,
und nach ihr wurde ich Schurow benannt.
Wir haben keine Verwandten, und wir brauchen keine.
Komm her! Komm mal her!
- Was denn? - Schau mir in die Augen!
Denk dran: Liebe ist Schwäche.
Abhängigkeit.
Nur sich selbst darf man lieben, nur sich selbst.
Dummkopf!
- Mittagessen! Nikolaj! - Fahren wir!
Kolja!
Verdammt!
Was suchen Sie?
Das Heim wurde verlegt.
Das Gebäude ist in einem schlechten Zustand.
Das Archiv zieht auch um.
Also, hier gibt's keinen Schurow.
Moment! Ich schaue mal nach Surow.
Fehler passieren.
- Hier gibt's nur Mappen. - Dann bring die Mappen.
Mir schlafen langsam die Arme ein.
Morgen reparieren wir das kaputte Bein. Dann legen wir sie zurück.
Na bitte, jetzt hält's.
Achtung, Achtung! Luftangriff! Bringen Sie sich in Sicherheit!
Alles klar bei Ihnen?
- Ja, ja. - Es gibt nur eine Notiz.
Seine Akte wurde verloren. Jemand hat sie schon '62 gesucht
und nicht gefunden.
Moment.
- Haben Sie eine Schere? - Ja, Moment.
Halten Sie mal den Schrank fest.
- Ist das die Akte? - Ja.
GEBURTSURKUNDE - Name: Schurow Vorname: Nikolaj Geboren am: 15.2.1903
Vater... Mutter: Elena
Und hier ist der Beweis.
Du hast gefragt. Jetzt weiß ich's. Dieser Kommissar ist kein Verwandter.
Siehst du? Ja, der Beweis.
Geboren 1927. Verstehst du?
- Hartnäckig. - Ja. Das ist meine Natur.
Findest du den Ausgang?
Sorgen Sie dafür, dass sie gesund wird. Das ist eine Anzahlung.
- Das kannst du behalten. - Ist es aus Prinzip?
Aus Ehrlichkeit. Die Wahrheit ist, wir wissen nichts über Komazustände.
Einige kommen zurück, andere nicht. Aber Geld, glaube mir, ist keine Lösung.
Verstehe.
Hier ist ein Rat für dich umsonst.
Menschen wachen aus dem Koma auf, wenn sie vermisst,
wenn sie gebraucht werden, und geliebt. Das kauft man nicht.
Danke schön.
Sie sollten nicht hierherkommen.
Mach das noch einmal, und ich breche dir den Arm! Kapiert?
- Lass mich los! - Jetzt pass mal auf, du Pfadfinder!
Es ist mir egal, was euer Rätsel ist, Schamanismus, Hypnose oder NLP.
Lass mich bitte los!
Aber merk dir, ihr könnt mich nicht zwingen,
die Arbeit zu stoppen! Verstanden?
Und noch was. Zwischen mir und eurem Kommissar
gibt es keinerlei Verbindung. Verstehst du?
Ich habe Vaters Akte gesehen. Mein Großvater war damals 16 Jahre alt,
und euer Kommissar war über vierzig. Passt nicht, klar?
Apropos Alter, Kommissar Schurow hatte zwei Söhne.
- Woher weißt du das? - Wir fanden seine Briefe.
Ich kann dir eine Kopie schicken. Da gibt's eine Adresse.
Vielleicht überlebte jemand.
Lasst mich in Ruhe! Hört auf!
Schon wieder der Kommissar! Hört auf, mich zu verfolgen!
Ihr seid längst alle tot. Was wollt ihr von mir?
Euch gibt es nicht mehr! Also lasst die Lebenden in Ruhe!
- Eins, zwei, drei! Guck mal! - Na los, höher! Komm, noch höher!
- Höher! Zu mir! - Walja!
Komm nach Hause! Ich erzähle es deinem Vater.
- Wo ist der Ball? - Du hattest ihn zuletzt.
Nein, du!
Geh zum Arzt, du Idiot!
Ich sehe nichts Pathologisches.
Diese seltsamen Linien sind wahrscheinlich Scanner-Pannen.
Wir können die Untersuchung wiederholen, wenn Sie wollen.
Ja.
Man sollte sie alle erschießen. Bin gleich da.
Wir sind doch noch nicht fertig.
Noch nicht fertig. Ich habe nicht mal mehr Zeit zum Atmen.
Verstehen Sie das nicht? Zehntausende unserer toten Soldaten liegen hier!
Denken Sie an Ihre Großväter! Sie könnten unter ihnen sein!
Stoppen Sie die Arbeiten! Ich flehe Sie an!
Worüber lachen Sie? Ich lasse Sie nicht in Ruhe!
Vorsicht, Chef! Was soll ich tun?
Was du tun sollst? Die Arbeit wieder aufnehmen.
Sie verdienen eine angemessene Beerdigung. Sei doch bitte ein Mensch.
Stopp die Arbeiten!
Was ist so kostbar an diesen Knochen?
Alle diese Opfer waren bedeutungslose Todesfälle.
- Sie kümmerten auch damals niemanden. - Weißt du was?
Wir fanden einen anderen Schurow.
Hier ist seine Erkennungsmarke.
Nimm sie!
Vorsichtig! Es könnte zerfallen.
Páwel Schurow.
Die Faschisten versuchen alle Wege,
die Leningrad mit dem Rest des Landes verbinden, abzuschneiden.
Die Gestapo will dadurch die Bevölkerung Leningrads ausrotten.
Verdammte Scheiße!
Nicht schon wieder! Warum packe ich immer wieder diesen Mist an?
Zuerst der Nagel, jetzt die Hundemarke.
Zuerst der Kommissar, und jetzt suche ich Páwel?
Páwel.
Und ich muss hier in der Nähe sein, wenn er hier stirbt.
Ach, du Scheiße! Schurow! Páwel! Schurow!
Páwel! Páwel! Schurow! Schurow!
Das Schicksal unserer geliebten Stadt Leningrad und unser Schicksal,
meine Waffenbrüder, hängt nun von unserem Einsatz ab.
Er muss hier in der Nähe sein. Wie beim letzten Mal. Ja, irgendwo hier.
Wo, wo, wo war ich?
Ja, irgendwo, irgendwo hier.
Hör mal, Student, zappel nicht wie in einer Vorlesung.
- Sie werden dich bestrafen. - Aufhören! Schurow!
Hört auf zu reden!
Die Erfüllung dieser großen und ruhmreichen Aufgabe
wurde euch, geliebte Kameraden und Freunde, anvertraut.
Für unser Volk, für die Heimat, für Leningrad.
Denkt daran, dass ganz Leningrad und unser ganzes Land auf uns hofft.
Tod den faschistischen Invasoren!
Wir müssen die Belagerung durchbrechen
und die Landverbindung mit Leningrad wiederherstellen!
Soldaten! Vorwärts!
Achtung, rechts um! Marsch!
Vorwärts!
Na los!
Kommt!
- Kósarjew! - Hier.
- Gruppenführer zu mir. - Wer ist denn hier Schurow?
- Was macht ihr eigentlich so? - Musik studieren. Geige.
- Ich ebenfalls, aber Klavier. - Echt wahr?
- Ziehen wir mit Musik in den Kampf? - Ich bin vom Polytech.
- Sag lieber, wie du heißt! - Wie hast du deinen Zahn verloren?
Stellte wie du zu viele Fragen.
Linke Seite, macht hin!
Eins, eins...
eins, eins...
Rechte Seite nicht schlappmachen.
Und eins...
Und eins...
Und eins...
Tempo halten. Und eins, und eins...
Und eins...
Bin ich verwundet?
Wer verbrennen soll, wird nicht ertrinken!
Gebt Gas, Brüder!
Und eins, und eins...
Nicht aufhören! Weiterrudern!
Weiter! Eins!
Die Toten über Bord!
Weiterrudern! Nicht aufhören!
- Arschloch! - Ich sagte, weiterrudern!
- Womit denn? - Mit dem Helm, wenn's sein muss.
- Bastard! - Macht schneller!
- Na los! - Weiterrudern! Nicht aufhören!
Polytech!
Polytech!
Ich bin Páwel!
Und so treffen wir uns, Páwel.
- Hier, Namensvetter. - Danke.
Ihr seid ja zwei.
Kompanie, aussteigen!
Na los, aussteigen!
Waffen bereitmachen!
In die Unterstände! Schneller!
Na los!
Beeilt euch! Bewegung!
Halt! Hier lang! Los, los!
Zerstreuen! Zerstreut euch! Vorwärts! Folgt mir!
Ja!
Wartet auf mich! Hey!
Ich muss dabei sein, wenn sie euch töten!
- Was machen wir jetzt? - An die Frontlinie.
So.
- Dort ist unser Truppenführer. - Dann zu ihm.
Na los, Sánja! Na komm! Na los, na los!
Wartet auf mich!
Ihr werdet getötet!
Die Lücke öffnet sich, und ich bin hier. Verdammt.
Polytech!
Halt!
Zurück!
Das ist die Linie. Wenn wir sterben, wer bekämpft dann die Nazis?
Seid ihr etwa Studenten? Willkommen am Newa-Brückenkopf!
Komm! Komm, komm!
- Wo ist Polytech? - Ich weiß nicht.
- Wo ist Polytech? - Er ist dem Truppenführer hinterher,
und dort explodierte eine Bombe. Glaubst du, er lebt noch?
Er ist sicher tot. Der Zahnlose.
Wenn du nicht der Schurow bist, bin ich am Arsch.
Wir sind nicht in der Oper. Es wird keine Pause geben.
Du musst schnell erwachsen werden.
Ich dachte, das könnte nützlich sein. Das war wohl dumm.
Du bist ja witzig. Ein Kriegsschauplatz ist doch kein Theater.
Mutter bringt mich um. Sie liebt Ballett.
Hör mal, Páwel, schickst du es ihr, wenn was ist?
Bist du bescheuert? Denk nicht mal dran. Alles wird gut. Du packst das.
Ich schreib dir trotzdem die Adresse auf.
Das bringt Unglück. Gib's her, das bringt Pech!
Lass ihn doch, wenn er will.
Was schreibst du da?
Der Tod kommt eh, wann er will.
Jefímows.
Verstärkung? Sehr gut.
Du und ihr beide, nach Einbruch der Dunkelheit geht ihr auf Erkundung.
Bringt mir einen Gefangenen zum Verhör.
- Jawohl. - Jawohl.
Ja, wunderbar.
Runter!
- Alarm! - Alarm!
Verdammt!
Das war's, genug getanzt.
Oh, Mann!
Sánja.
- Wo willst du hin? Liegenbleiben! - Sánja. Sánja, Sánja.
Komm schon!
Sánja, steh auf!
Hörst du, Sánja, steh auf!
- Geh zur Basis! - Sánja!
Geh sofort zurück! Hörst du mich, Soldat? Das ist ein Befehl.
Wenn du leben willst, dann geh jetzt. Ich lasse ihn nicht allein.
Wir schaffen's schon.
- Beeil dich. - Sein Fernglas, ich hab's versprochen.
Ich lasse Sie nicht hier.
Lass mich! Sie töten dich.
Das tut so weh.
Er verlor zu viel Blut.
Leider kann ich nichts mehr für ihn tun.
Er hat höchstens noch zwei, drei Stunden.
Was kann ich tun?
Gar nichts.
Die Klinik ist am anderen Ufer.
Ich bringe ihn hin.
- Negativ, Soldat. - Genosse Leutnant!
Das Eis ist zu dünn, du wirst einbrechen.
Wir können ihn doch nicht sterben lassen.
Wenn du bei Tagesanbruch nicht zurück bist,
halten sie dich für einen Deserteur.
Warte, Pianist! Stirb nicht, wo ich dich nicht sehen kann.
Ich habe keine Lust, hier stecken zu bleiben.
- Wir haben ihn. - Er muss ins Krankenhaus.
Eins, zwei, drei und los! Eins, zwei, drei und zieh! Und zieh!
Wird gemacht. Bist du selbst verwundet?
- Nur ein kleiner Kratzer. - Was heißt hier ein Kratzer?
Du musst selbst ins Krankenhaus. Du bist voller Blut. Na komm!
Du machst Sachen. Ich könnte das nicht.
Komm, Kumpel. Halte durch! Ich habe dich.
Du bist ein Mann. Ein echter Kerl. Danke dir.
Wie heißt du denn?
Sie kennen mich, Onkel Wladimir. Wir wohnen im selben Haus.
Páwel Schurow heiße ich.
Verzeih, Bruder. Habe dich nicht erkannt. Danke dir, Páwel.
- Danke schön. - Du wirst leben.
- Ich muss los. - Warte!
- Ich muss zurück. - Wo willst du hin? Halt! Warte!
Ich gehe.
Sterben.
Ich sagte doch, das war die falsche Stelle.
Hallo, Polytech.
Páwel!
Páwel.
Páwel, Páwel, Páwel.
Scheiße.
Bitte.
Kannst du mich sehen?
Kannst du mich sehen?
Hier, nimm. Das gehört dir. Nimm es. Bitte.
Das Opernglas. Bring es zurück.
Herr Schurow, was fehlt Ihnen? Hören Sie mich?
Haben Sie Schmerzen? Brauchen Sie einen Arzt?
- Soll ich einen rufen? - Herr Schurow, können Sie mich hören?
Hallo!
- Wo ist das Fernglas? - Welches Fernglas?
Es muss ein Fernglas geben.
- Ein Opernglas. Wo ist es denn? - Woher wusstest du das?
Darf ich, bitte?
Ich muss es zurückbringen.
- Stopp die Arbeiten! - Wie meinen Sie das denn?
- Sind Sie sicher? - Vorübergehend.
- Ich muss noch etwas für mich sortieren. - Was denn sortieren?
Die Schurows.
Entschuldigen Sie. Wohnt hier die Familie Jefímow?
- Hier wohnen keine Jefímows. - Doch. Früher.
- Und wann? - Im Krieg.
Moment mal, Jefímow war der Mädchenname meiner Großmutter.
- Peng, peng, peng, peng! Getroffen! - Bitte, kommen Sie rein.
Jungs, bitte, was soll das? Ihr solltet längst im Bett sein!
Wir sind zu sechst,
also bekommt jeder ein kleines Stück Brot.
Den Holzleim muss man kochen, bis er sich aufgelöst hat.
Und dann ab auf die Teller.
Wenn er abgekühlt ist, kann man ihn essen.
Es schmeckt fast wie Wackelpudding.
Tante Mascha, hier ist Ihr Alexéj.
Mama, ich werde mich für Vater und Bruder rächen.
Wie? An der Front? Du bist erst sechzehn.
Ich sagte, ich bin siebzehn.
Bist du blöd? Was ist nur in deinen Kopf gestiegen?
- Du bist doch jetzt mein einziger Sohn. - Mama.
Ich habe nur eine Minute. Sie warten da unten auf mich.
Wir haben jetzt keine Zeit, darüber zu sprechen.
- Alexéj, bitte nicht. - Mama.
- Alexéj. - Mama, ich muss gehen. Verzeih.
- Mama, ich muss gehen! - Was tust du mir an?
Als Ranghöhere befehle ich dir, hier zu bleiben.
Er war ein vielversprechender Geigenspieler.
Sie können sich nicht vorstellen, was es für mich bedeutet.
- Waren das die Schurows? - Was sagten Sie?
In dieser Wohnung verabschiedete sich der junge Alexéj von seiner Mutter.
Der Holzleim, Wackelpudding, die Belagerung. Erinnern Sie sich?
- Ja, der Holzleim. - Genau.
Tante Mascha brachte ihn immer mit.
Wir waren mit den Schurows vor dem Krieg noch befreundet.
Sie wohnten gegenüber. Tante Mascha war eine Armee-Ärztin.
Sie rettete uns vor dem Verhungern. Sekunde.
Ihr Haus wurde zerbombt.
Tante Mascha zog später auch in den Krieg.
Sie starb am Ende der Belagerung.
- Und was wurde aus Alexéj? - Er kam nicht zurück.
Erfuhr nie, dass er einen Sohn hatte.
Sohn?
- Ist Ihnen schlecht? Wasser, Schatz. - Ja, ich mache schon.
Setzen Sie sich!
Woher wissen Sie das?
Wir bekamen eine Weile seine Post. Alexéjs Verlobte schrieb ihm Briefe.
Und in einem schrieb sie, dass er Vater würde.
Manchmal denke ich, hätte er das gewusst,
wäre er nicht gegangen. Ja.
Weil, wenn man Kinderchen hat, riskiert man nicht sein Leben.
Dürfte ich diesen Brief mal sehen?
Verzeihung. Sind Sie mit ihm verwandt?
Enkel.
Mischa! Warte eine Sekunde. Wir müssen reden.
Wir kennen uns schon seit Jahren, nicht wahr?
Wir sind quasi wie Brüder. Also, ich habe nur genug von den Höhen und Tiefen.
Ich will nicht.
Entschuldige.
- Was ist das? - Gaspistole.
Beim Nahschuss tödlich.
- Bist du verrückt geworden? - Nein, du bist verrückt geworden.
Du bist verrückt. Wir schulden Victor zehn Millionen für den Steinbruch.
Unsere Kunden brauchen den Sand. Sie machen ihren Verlust geltend.
Wir haben den Arsch voll Sand, und du stoppst die Arbeiten! Warum?
Sag mir, warum? Damit diese Archäologen buddeln können?
Komm mal runter und steck die Waffe weg!
Nein. Wir fahren jetzt zum Steinbruch
und lassen sie die Arbeit wiederaufnehmen.
- Ich muss einen Brief ausliefern. - Was für einen Brief?
Was bist du, ein verdammter Postbote?
Komm her.
Steig ein!
Mischa, ich lege dich sonst hier um.
Idiot.
Möchte-gern-Gangster.
Komm zu ihr. Sie wollen die lebenserhaltenden Geräte abschalten.
Scheiße, Scheiße, Scheiße!
- Adrenalin bereithalten. - Lena, Adrenalin.
Mache ich.
- Herzstillstand. - Reanimieren!
Geben Sie Bescheid, dass sie den OP-Saal vorbereiten.
- Swjéta! - Los, los, los, komm!
Defibrillator.
Na los, los, los!
Mein Mädchen, wie froh ich bin. Ich danke Ihnen sehr.
- Danke schön. - Alle zurück!
- Okay. - Bereit. Schock.
- Was für ein Glück, Herr Doktor. Danke. - Bereit?
- Und los! - Schock.
Es tut mir leid für ihn. Sieht aus, als würde er sterben.
Na und? Wegen ihm verloren wir fast unsere Tochter.
Trotzdem schade um ihn.
- Zurücktreten! Bereit. - Und los!
Es gibt immer noch kein Zeichen von seinen Angehörigen.
Niemand fragte also nach ihm.
Bereit?
Laden!
Immer noch kein Puls. Wir verlieren ihn.
Stanisláw Románowitsch, seine Chancen sind gleich Null.
- Stanisláw Románowitsch. - Na los!
Entladung.
Tja, Michail Schurow. Wie hast du denn gelebt, dass niemand...
Wenn in fünfzehn Minuten nichts passiert, müssen wir den Tod feststellen.
- Bereit. - Na los!
Entladung.
- Bereit. - Stopp, stopp!
- Ich muss zuerst den Brief ausliefern. - Noch einmal.
Bereit.
- Zurücktreten. - Warte, warte.
Schock.
Hurra! Es klappte.
Steh auf!
Alexéj! Alexéj!
Alexéj, warte! Alexéj!
Oh, das brennt aber. Ja, das brennt.
Die linke Flanke halten!
Diese Fritzen sind besonders hart. Unser Ziel ist einfach.
Zuerst bombardieren wir sie mit Granaten, und dann versuchen wir es,
um jeden Preis auf das Dach zu kommen. Attacke, Jungs!
Jawohl.
Warte!
Nazis! Nazis!
Schau doch hin, Alexéj!
Nazis!
Alle aufs Dach! Beeilung!
Passt auf, Jungs, ich halte sie auf, und ihr rennt aufs Dach.
Die Menschen brauchen ein Zeichen.
Wenn sie da oben eine rote Fahne sehen, heißt es, wir gewinnen.
Und die Fritzen geben dann schneller auf.
- Feuer! - Uns geht die Munition aus!
Munition!
Hinter uns!
Los, in Deckung!
- Scheiße, wir verlieren sie! - Haltet die Fresse!
- Habt ihr Handgranaten? - Ich habe keine.
Ich bin leer, auch keine Patronen!
- Gib her! - Hier, fang!
- Deckung! - Ich gebe dir Feuerschutz!
- Bin bei dir! - Deckung!
Granate!
Scheiße! Scheiße!
Wenn wir hier bleiben, reißen sie uns in Stücke!
Wir müssen uns aufteilen! Einer rechts, einer links, einer durch die Mitte!
Überraschen wir sie mit einem Schlagangriff,
- dann haben wir mehr Chancen! - Machen wir!
Dann auf drei!
Eins!
Zwei!
Drei!
Opa, du bist ja cool.
Ich bin stolz auf dich.
Opa. Das ist für dich.
Hurra!
Hurra!
Nein!
Opa.
Wer bist du?
Du bist unglaublich.
Wer bist du?
Opa, versuch, nach Hause zu kommen.
Lebend. Ich bitte dich. Jemand wartet auf dich.
- Willkommen zurück, Michail Schurow. - Vielen Dank.
Danken Sie nicht mir,
sondern denen, die gewartet haben.
Hast du auf mich gewartet?
Ja.
Was dagegen?
Ich muss meinen Vater anrufen.
Er ist hier.
Er ist nur eingeschlafen.
- Wie heißt du, Schatzgräberin? - Lisa.
Jelisawjéta Tíchonowa.
Jelisawjéta Tíchonowa, ich liebe dich.
Mischa!
Du bist wach. Söhnchen.
Hallo.
Hallo.
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