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Was die Verzweiflung rechtfertigt,
die Einsamkeit,
die unerträgliche Bürde
der Einsamkeit und Verzweiflung,
ist die schlichte, überwältigende Tatsache,
dass wir wirklich keinerlei Zuflucht haben.
(David Avidan, "Vollmacht")
(David) Prost.
(Menge) Prost.
EIN FILM VON ERAN KOLIRIN
JENSEITS DER BERGE UND HÜGEL
(Band) Dies ist ein Abschiedslied.
Sag mir nur Auf Wiedersehen.
Ich sage Danke.
Du weißt, ein Traum...
wird am Ende wahr.
Ich sage Danke und gebe dir einen Kuss.
Wie das Meer sich von der Küste entfernt,
gehe ich jetzt von dir.
Zwischen Tränen und Schmerz
gehe ich, ich...
Wie das Meer sich von der Küste entfernt,
gehe ich jetzt von dir.
Zwischen Tränen und Schmerz
gehe ich jetzt, ich...
Wie das Meer sich von der Küste entfernt.
Ich gehe jetzt von dir...
zwischen Tränen und Schmerz...
(Omri) Mama, kannst du mich am Supermarkt absetzen?
(Rina) Nein, ich fahre doch in die andere Richtung.
Ach, du blöde Kuh!
Omri, wie redest du mit deiner Mutter?
Was ist mit dir, bist du fertig?
(Yifat) Schon gut, ich komm schon zurecht.
Nein, ich bring dich. Sind nur fünf Minuten.
Ich will aber nicht, was ist dein Problem, ich komme...
Ich habe keine Nerven mehr für so was.
(Omri) Ach, komm, du bist doch schon fast im Auto.
Sei still, ich will die Nachrichten hören!
Ich bin weg.
(Tür knallt zu.)
(Vogelgesang)
(Direktor) Oberstleutnant, Sie sind vor Kurzem entlassen worden.
Sie waren im Generalstab?
Ja, da war ich in den letzten zwei Jahren,
davor im Nordkommando überall
im Einsatz.
(Direktor) Ich war auch einige Zeit im Stab.
Ach ja, bei wem?
Da war ein Stabsfeldwebel, "Benisri", oder?
Sikri? - Ja, kennen Sie den? - Ja.
Dieses Kommando, ist 'ne Type, nicht wahr? - Allerdings.
Ich ruf' ihn mal an. - Das muss nicht sein.
Nein, nein, ist schon okay, okay. Ich ruf' an.
(Messengerton von Omris Handy)
(Messengerton von Omris Handy)
(Peleg) Nur aus einem Grund sind wir hier:
Wir alle wollen Erfolg haben.
Ich will Erfolg haben, ihr wollt Erfolg haben,
wir wollen Erfolg haben.
Die Frage ist nur,
wie viele von uns auch wirklich etwas dafür tun wollen.
Nehmen wir an, ich könnte euch sagen, was ihr tun müsst,
um erfolgreich zu sein - würdet ihr es machen?
(Fahrstuhlglocke ertönt.)
(Peleg) Wenn jemand Erfolg haben möchte,
soll er jetzt aufstehen und sagen: "Ich möchte Erfolg haben."
Ich möchte Erfolg haben, ich möchte Erfolg haben.
(Mann) Ich möchte Erfolg haben. (Frau) Ich möchte Erfolg haben.
(Peleg) Wie viele stehen auf?
Eins, zwei, ah, du hast dich noch nicht entschieden, hä?
Wie heißt du?
David. - (Peleg) David...
David, warum bist du nicht aufgestanden?
Willst du etwa keinen Erfolg haben?
Na ja, du hast gezögert.
Kennst du den Unterschied
zwischen Schäferhund und Bulldogge?
Kennt jemand den Unterschied zwischen einem Schäferhund und
einer Bulldogge?
Es sind die Kiefer.
Hat der Schäferhund gebissen, lässt er wieder los.
Er beißt und läuft weg, aber nicht die Bulldogge.
Wenn die Bulldogge beißt, dann blockieren die Kiefer.
Um den Kiefer zu lösen, kann man ihr nur den Schädel einschlagen.
Man nimmt einen Stein und zack, zack, zack!
Der Hund will ja den Biss lockern, das kann er aber nicht.
Also muss man ihm helfen.
Das war die erste Lektion in Sachen Erfolg.
Jeder, der nicht aufgestanden ist,
die wollen nicht wirklich erfolgreich sein.
Erfolg bedeutet, Dinge zu tun, die man nicht unbedingt tun will.
Auch peinliche Dinge.
Aber ihr bekommt jetzt eine letzte Chance.
Jeder, der Erfolg haben möchte, steht jetzt auf und sagt:
(Peleg, danach alle) "Ich...
ich will...
Erfolg haben."
Ich hör' nichts.
(Zuschauer wiederholen.)
(Peleg) Schreien: "Ich will Erfolg haben!"
(Alle wiederholen.)
(Peleg, danach alle) "Ich...
ich will...
(Alphaville - Forever Young)
(Alle schreien) Ich will Erfolg haben.
Aharoni...
Ich grüße dich, hier ist Grünbaum.
Und wie geht's dir?
Sehr gut, sehr gut. Hör mal, ich möchte dir Geld schenken.
Ja, Wunder über Wunder.
Ich hab' 'ne Verkaufslizens für Nahrungsergänzungsmittel und
suche Partner.
Genau die, musst du dir unbedingt mal ansehen.
Es werden ganze Sets verkauft,
aber die Sache ist noch viel komplexer,
es ist ein ganzes Projekt.
Du Penner! Eh, nein, ich meine nicht dich,
ich ruf' nochmal an.
(Alarmanlage)
(Auto Hupe)
Ist irgendwas passiert?
Willst du mitkommen? Gehen wir essen?
Ich kann nicht, wir müssen los.
Wohin?
Zu 'ner Demo. - Zu 'ner Demo? Was für 'ne Demo?
Ist doch überhaupt nicht wichtig. Eben zu 'ner Demo.
Okay, nicht wichtig. Ich bring' euch hin.
Was, wohin? - Zur Demo, ist doch in der Nähe.
Sag's mal deinen Freunden.
Eh, ja, Moment.
(Elisha) Ist das dein Ernst?
Wir können mit meinem Vater fahren.
Na ja, ich weiß nicht.
Warum denn nicht?
Ich fahr doch nicht mit deinem Vater zu 'ner Demo.
Er ist doch jetzt weg vom Militär. - Das wäre wie mit...
Hitler zum Holocaust- Gedenktag fahren.
Seid ihr völlig verrückt geworden?
Was ist denn los mit dir?
(Polizist) Sind Sie der Vater?
Sie sollen eine Verfügung unterschreiben,
sich vom Dorf fernzuhalten. Sie weigern sich, also
müssen wir sie in Gewahrsam nehmen. - Was heißt "Gewahrsam"?
Sie müssen auf den Richter warten, so lange wie so was eben dauert.
Wir sollen was illegales unterschreiben.
Yifat, du unterschreibst das! - Nein, das tu ich nicht.
Eh, können wir mal kurz miteinander...
Sie ist ein anständiges Mädchen, ich rede mit ihr...
(Polizist) Sie soll nur unterschreiben.
(Mann) Wo sind die, die in Gewahrsam sind?
(Polizist) Hier, auf dem Flur.
Guten Tag, sie sollen was unterschreiben...
(Elishas Vater) Steh auf!
Hey!
(Elishas Vater) Unterschreib, was du unterschreiben sollst!
(Melancholische Harfenmelodie)
Hallo, Shalom, hier ist David...
ich wollte nur noch mal erinnern:
Wir treffen uns heute Abend um sieben bei mir.
Lilachstraße 26.
Es lohnt sich, früher zu kommen. Ich freue mich.
Wenn's 'n Problem gibt, ich bin immer zu erreichen.
Ich gehe jetzt.
Du bleibst nicht?
Sie kommen aber gleich. Giora und die von der Armee.
Sie wollen dich alle sehen.
Papa, die wollen mich nicht unbedingt sehen.
Sieht gut aus. - Danke, soll ich's dir schneiden? - Nein.
Nein, nein, danke.
Gehst du irgendwo hin?
Nein, nur spazieren.
Viel Glück beim Verkauf.
Und gib auf dich Acht.
Hey, habt ihr Elisha gesehen?
(Junge) Der war gerade mit 'ner supergeilen Araberin hier.
Sehr witzig.
Gili, hast du Elisha gesehen? - (Gili) Nein, meine Süße.
(Junge) Ehrlich, die gehen gerade zusammen demonstrieren.
Beeil dich, dann erwischst du sie vielleicht noch.
(Mann) Na, wie geht's, Soldatin?
Na, wie geht's, Soldatin, hab' ich gefragt.
Ich bin keine Soldatin.
Ach, du gehst nur spazieren? - Ja, einfach so.
Und hörst Musik, hm?
Ich höre Fairuz.
Wirklich? Und welchen Song?
Shate Skandria.
Es heißt, Shat Iskandria.
Shat Iskandria. - Ja, gut.
Hast du eine Zigarette? Rauchst du überhaupt?
Ja.
(Mann, auf arabisch) Danke.
Wohnst du in der "Marganit"?
Nein, in der Lilachstraße.
Wir arbeiten in "Marganit".
Kennst du Familie Hadar?
Nein.
Haben ein sehr schönes Haus.
Ayman.
Yifat.
Kenne ich dich nicht irgendwo her? Bist du nicht Model für irgendwas?
Nein. - Warum lachst du so? Model ist doch toll.
Ich bin keins.
Willst du nicht mitkommen?
Ich meine, zu uns - bisschen sitzen, rauchen, bisschen lachen.
Wohin? - Zum Hügel.
Alles tolle Leute. Rauchen, lachen, ist wirklich super.
Nein, nein, das geht leider nicht, mein Freund wartet.
(Ayman) Du hast einen Freund?
Ja.
Angst haben musst du nicht, diese Araber sind alle nett.
Ich hab' keine Angst.
Das sind keine Araber aus den Gebieten.
Was soll das denn heißen?
Was hast du für ein Problem?
Hab' verstanden.
Schönen Abend noch.
Es ist nicht das, was du denkst.
Gut, dann fangen wir mal an. Wer später noch dazukommen möchte...
hat jemand von euch mit Netzwerkmarketing Erfahrungen?
(Türklingel)
Moment.
Bruder. - (Mann) Hallo.
Schön, dass ihr gekommen seid. Wie geht's?
David, sehr angenehm. - (Shachar) Hallo, Shachar.
Kommt rein, kommt, kommt.
Das ist Giora, ein guter Freund aus Armeezeiten.
Kaffee? - (Giora) Ja, natürlich.
Augenblick, ja?
Wer ist die Kleine? Sehr hübsch.
Die Neue von der Soldatenbetreuung.
Du schreckst vor nichts zurück. - Die ist 'n Zuckerstückchen.
Ist keine Milch da.
Das gibt's doch nicht.
Geht auch Tee?
Ist alles okay, ehrlich. - Gut, ich mach' Tee.
Nein, keine Umstände, wir gehen sowieso gleich wieder.
Ihr wollt gehen, bevor ihr was gesehen habt?
Wir wollten dir eigentlich nur Glück wünschen. - Danke.
Seht euch die Produkte doch erst mal an.
Ich hab's 'n bisschen eilig.
Ich hab' Aviva gesagt, dass wir hier sind, verstehst du?
Sie ist in letzter Zeit, was mich angeht, ein wenig obsessiv.
Kannst du dir die Sachen nicht ansehen?
Solange ich Berufssoldat bin, darf ich nicht mitmachen.
Hey, was ist los? - Kauf ein Set.
Was?
Ist wirklich gut.
Da bin ich sicher. - Dann kauf eins.
Kauf eins oder ich rufe Aviva an.
Du Arschloch.
Ich ruf' sie an und sag' ihr, du fickst die Kleine.
Tja, das ist unser erster Verkauf.
Das ist Giora.
Ist 'n guter Freund aus der Armee.
20 Jahre im Dienst. Kein Weichei.
Und jetzt Vertreter von...
(Peleg) Und nun zu unserem Neuzugang: David.
David, wie war deine Woche?
Die war gut.
Ich habe ein Event veranstaltet. Es kamen auch Leute.
Ich hab' ein Set verkauft.
Macht ihr ohne mich weiter?
Es geht mir nicht gut.
Macht ohne mich weiter.
Frieden kommt über die Sinne,
das Tagwerk ist vollbracht.
Eine blasse Nacht erstreckt sich
über die Felder der Jesreel-Ebene.
Der Mond bescheint den abendlichen Tau
von Bet Alpha bis Nahalal.
Die Nacht der Nächte.
Stille über Jesreel.
Schlaf nun,
du herrliches Land.
Wir wachen über dich.
(Warnsignal, dass Autotür offensteht.)
Das Getreidemeer wiegt im Wind,
das Lied der Herde erklingt.
Dies ist mein Land und seine Felder,
dies ist die Jesreel-Ebene.
Segne mein Land und sei gelobt,
von Bet Alpha,
bis Nahalal...
(Rina, redet in Silben) "Auf stand ich,
meinem Geliebten
aufzutun
und meine
Hände tropften
von Myrrhe.
Und meine
Finger
von fließender
Myrrhe
auf dem
"Griffe des Riegels."
Ihr werdet bemerkt haben, in welchem Maße Sinnlichkeit
in dieser Metapher gegeben ist,
aber auch gleichzeitig gibt es... Für die nächste Stunde lest ihr
"Der Gefangene" von Samech Yishar. Ist im Buch zu finden.
(Schüler) Verzeihen Sie, ich mochte "Eine einfache Geschichte"
sehr gern. Eine tolle Liebesgeschichte.
Gibt's von ihm noch andere Geschichten?
Du kannst "In der Mitte ihres Lebens" weiterlesen
oder "Liebe und Trennung" das ist zwar etwas anderes, aber trotzdem
Danke.
Yifat, darf ich dich etwas fragen?
Was soll die Kafiya symbolisieren?
Nichts.
Symbolisieren, was denn?
Keine Ahnung.
Dass du aussiehst, wie 'ne Terroristin?
Tja, das bin ich womöglich auch.
Vergiss nicht, dass die Realität komplex ist.
(Yifat, sarkastisch) Kapiert: komplexe Realität.
(Polizist) Einen Augenblick mein Freund.
Was gibt's denn?
Ein Bauarbeiter vom Hügel würde erschossen.
Was ist passiert?
Was war los?
Heute Nacht hat man Schüsse von der Umgehungsstraße gehört.
Da hat offenbar jemand geschossen.
Fahren Sie weiter. Sie halten die anderen auf.
Nimm mich unter deine Schwingen,
und sei mir
Mutter und Schwester.
Möge deine Brust
Schutz für meinen Kopf bieten,
ein Nest für meine Gebete...
(Frau) Und das, was bei Nechama Hendel noch in Moll ist,
das wird bei Miki Gavrielov,
dem Zabar aus Israel ganz selbstverständlich zum Dur.
Das bedeutet, wir bekommen das hier.
Odessa ist tot.
Die Diaspora ist tot.
Nimm mich unter deine Schwingen,
sei mir Mutter und Schwester.
(Mann) Du bist sicher Rinas David? - Ja.
David, freut mich. - Ah, endlich lernen wir uns kennen, Ehud.
(Ehud) Tja, du hast eine ganz besondere Frau.
Ja, die hat Pfeffer.
Von ihrem Vortrag hast du sicher gehört?
Ja.
(Ehud) Ja, ich glaub', das ist kein leichter Tobak.
Die meisten hielten ihn für Provokation, aber das hat...
hat Pfeffer.
(Ehud) Rina, wo hattest du ihn versteckt?
Hattest du Angst, wir klauen ihn dir?
Hast du sehr gelitten?
Nein, alles gut.
Ich versteh' nicht viel davon.
(Ehud) Ich, ähm...
Also, hier muss jeder einen Vortrag halten? - Ja.
Du demnach auch? - Ja.
Über die Lyrik von Jona Wollach.
Ich gehe jetzt, ja?
Es gibt noch einen zweiten Teil.
Nein, für mich ist das hier nichts.
Aber genieß du es, ja?
Okay.
(Handbremse wird angezogen.)
(Warnsignal, dass Autotür offensteht.)
(Patronenhülsen klimpern.)
(Verkehrsgeräusche und Stimmengewirr)
(Schüler) Guten Abend.
Hallo, ich war in Gedanken versunken.
Und wie geht's dir? - Ganz gut.
Spielst du hier in der Nähe Basketball?
Ja, drüben in der Allianzschule.
Für "Makkabi" oder "Hapoel"?
AG?
Nein, nur so mit Freunden.
Mein Sohn spielt ebenfalls. - Wohnen Sie hier?
Nein, hier ist mein Kulturverein.
Da werden Vorträge zu allen möglichen interessanten
Themen gehalten.
Eine AG für Erwachsene.
Und, war's schön?
Das war es, ja.
Heute hat jemand für uns Klavier gespielt.
Das war sehr schön.
Hast du noch was über Agnon gefunden?
(Schüler) Nein, ich...
hatte keine Zeit.
Schön, zu wissen, dass einer da ist, der...
dass junge Menschen...
sich dafür noch interessieren. - Na ja, ich...
ich meine, Ihr Unterricht ist eben sehr gut.
Stimmt das?
Ja.
Was sagt man denn so?
Was meinen Sie? - Was wird so über mich geredet?
Alle sagen, dass Sie super sind.
Ja?
Ja.
Dass Sie eine MILF sind.
Eine MILF?
Den Ausdruck kannte ich noch nicht.
(Melancholische Melodien)
(Haltesignalgeräusch)
Bye.
(Moderator) Heute findet im ganzen Land ein Manöver
der Heimatfront statt.
Die Bevölkerung wird gebeten, die Gasmasken bei sich zu tragen.
Um elf Uhr werden im ganzen Land Sirenen heulen.
Einige überaus wichtige Vorsichts- maßnahmen sind zu beachten.
(Omri) Mama, blöde Kuh, hast du etwa das Warme Wasser aufgedreht?
Ich höre mir diese Ausdrucksweise nicht länger an.
Oh Mann, Mama. - Achte bitte auf deine Sprache.
Was machst du? - Ich ertrage diesen Krach nicht.
Seid ihr fertig? - Ich gucke gerade, sag doch wenigstens was.
Ich hab' zwei Pubertierende am Hals, hörst du,
wie dein Sohn sich benimmt?
Also lass mich wenigstens mit dem Fernseher in Ruhe.
Wenn du hier schon nichts zu tun hast,
dann mach mir das Leben nicht noch schwer.
Bist du fertig? - Kommt, ich bring' euch.
So willst du gehen? Wird dir nicht kalt? - Was?
Also, ich weiß nicht. Im Mini? Seit wann ziehst du dich so an?
Ist das vielleicht verboten?
Es gibt viele Lehrerinnen, die so was tragen.
Gönnst du mir nicht mal, dass ich mir was Gutes tun möchte?
Ich gönn' dir das absolut, ich glaub' nur, dir wird zu kalt.
Hör mal, könnten wir nicht viel- leicht alle etwas Geld sammeln?
Zur Familie des toten Arbeiters fahren? - (Elisha) Was ist?
Der, der auf dem Hügel gestorben ist.
Hast du davon nicht gehört?
Ja, womöglich, könnten wir tun, ja.
Ich hab' mit 'nem Freund von ihm gesprochen. Er will hinfahren.
Darum habe ich gedacht, wir sammeln etwas Geld und
fahren auch hin.
Das wär' doch schön.
(Elisha) Ja, glaubst du?
Was?
Ich hab' nicht vor, mir deinet- wegen das ganze Leben zu versauen.
(Sirenen heulen auf.)
(Elisha) Kommst du?
Ich komm' gleich.
(Harmonische Klaviermusik)
(Handy vibriert.)
UNBEKANNTE NUMMER
(Es klingelt an der Haustür.)
(Es klingelt erneut an der Haustür.)
(Männer unterhalten sich auf Arabisch.)
Hallo. - Hallo.
Das ist eine Freundin von Abed.
Herzlich willkommen. - - Hallo.
Hallo.
Bitte schön.
Komm, setz dich.
Setz dich.
Es gibt keinen Gott außer Gott, Mohammed ist der gesandte Gottes.
Du kanntest Ayman? Ein Freund?
Es tut mir sehr leid.
(Verkäuferin) Ein Geschenk? - Ja, vielen Dank.
Junge oder Mädchen?
Wie bitte?
Wir haben verschiedenes Geschenkpapier. Rot oder blau?
Für 'n Jungen. - Ihr Sohn?
Nein.
Das kauft man gern für Abiturienten.
Auf jeden Fall ein schönes Geschenk.
Ich komm' wieder. Gerade ist mir eingefallen, eh...
Dass er's vielleicht schon hat.
Okay.
Okay.
Danke.
(Stimmengewirr und Verkehrsgeräusche)
(Männer unterhalten sich auf Arabisch.)
Hallo, ich grüße dich. - Hallo.
Hallo. - Wie geht's dir?
Gott sei seiner Seele gnädig.
Bleib. - - Schon in Ordnung.
Gott sei seiner Seele gnädig. Wie geht's dir? - Gut, so Gott will.
Wo warst du denn? - Ich war beschäftigt.
So ist das Leben. - Gott sei Dank, dem Herrn der Welten.
Entschuldigung.
Ist alles in Ordnung? - Ja.
(Frau summt ein Lied.)
Entschuldigung?
(Yifat, auf Englisch) Wo ist...
der Mann, mit dem ich gekommen bin?
(Mann) Was ist das Problem?
Womit kann ich helfen?
Der, mit dem ich gekommen bin, der...
der Fahrer.
Der Freund von Ayman.
Salach? - Ja, Salach.
Weißt du, wo er ist?
Der ist nach Hause gefahren.
Ich muss mit ihm zurückfahren.
Er hat gesagt...
Abed hat gesagt, er soll dich nur herbringen, nicht zurückbringen.
Hat der sie nicht mehr alle?
Schon gut.
Schon gut.
Komm, ich bring' dich.
Na, komm.
Sekunde.
Nein, das ist nicht nötig. Wirklich nicht.
Kannst du sie fragen?
Was schleppt er seine Nutten hier an? Dein Haus soll abbrennen!
Hure!
(Gesang begleitet von Laute.)
(Ehud) Rina?
Rina, Rina, Rina.
Was ist? Ein bisschen heavy?
Nein, ich... - Wo ist David?
David ist zuhause. Das ist nichts für ihn.
Ich möchte gern unter vier Augen mit dir über
deinen Vortrag sprechen.
Er war hervorragend und er geht mir nicht mehr aus dem Kopf.
Vielen Dank.
Irre ich mich?
Was meinst du?
Dass du dich in ihr siehst?
Dass du auch so eine Art Wirbelsturm bist aus...
ach - bitte entschuldige das Klischee -, aus Spannung und
Zorn, Wut und Sexualität.
Sexualität?
Natürlich. Vielleicht habe ich auch nur den Eindruck von dir.
Das weiß ich nicht. Ich hab' noch nie darüber nachgedacht.
Wo ist Tammy?
Ist schon in Ordnung.
Das möcht' ich nicht!
(Sirene in der Entfernung)
(Schüler) Guten Abend. - Was für ein Zufall.
So sieht man sich wieder.
(Ruhige Musik im Autoradio)
(Schüler) Sie sind jetzt bei Facebook, hm?
Ja.
Muss ja sein.
Ja, muss sein.
Meine Freundschaftsanfrage hast du nicht beantwortet.
Keine Zeit, war 'ne stressige Woche.
Ich weiß jetzt, was MILF heißt.
Darf ich Ihr Bein sehen, Rina?
(Zieht Handbremse an.)
(Mann) Warte.
(Mann) Hier. - Was ist das?
Sind Kekse zum Tee. Hat meine Mutter gebacken.
Na, nimm.
Schmecken gut.
Du bist echt süß.
Du findest, ich bin süß?
Ja.
Dann finde ich auch, dass du süß bist.
Ich hätt' gern vier Karten für das Konzert von Shlomo.
Daliti, was machst du hier? - (Dalit) David?
Bist du schon entlassen? - Ja, Augenblick, ich komm' raus.
Das ja 'n Zufall. Das gibt's doch nicht. - Wahnsinn.
Das ist ja irre. Ich will mit der Familie zum Konzert von Shlomo.
'Ne gute Idee, das ist wirklich ein super Konzert.
Im Anzug habe ich dich noch nie gesehen.
Du wirkst richtig attraktiv.
Danke.
Ich mach' jetzt 'n bisschen Marketing.
Läuft ganz gut.
Na, prima, freut mich, dass es gut bei dir läuft.
Auf dem Stützpunkt haben dich alle vermisst.
Ja, wirklich? - Ja.
Der Neue war echt scheiße. Ununterbrochen Wochenenddienst.
Ich hab' dich vermisst.
Ich hab' sogar beim Radio angerufen, um über dich zu reden.
Was?
Na ja, das war totaler Wahnsinn. Ich wollte im Grunde nur...
Ich war wieder bei uns zuhause. Dieser blöde Job und meine Mutter
geht mir auf die Nerven.
Und da läuft nachts im Radio die Sendung und...
ich wollte über den...
den Mann, den ich mal kannte, sprechen.
Hast du's zufällig gehört?
Nein.
Das ist nur vorrübergehend.
Das, was du jetzt empfindest.
Das geht vorbei.
(Dalit) Ich weiß.
Daliti.
(Regenschauer)
Worauf wartet ihr denn?
Nur so.
(Polizist) Verzeihung?
Kennen Sie vielleicht einen David Grünbaum?
Warum?
Sind Sie das zufällig?
Sie sehen etwas anders aus, als auf dem Foto.
Hier, ich habe eine Vorladung für Sie.
Unterschreiben Sie bitte.
Wozu werde ich vorgeladen?
Zu einem Gespräch. Quittieren Sie den Empfang.
In welcher Angelegenheit?
Keine Ahnung, vielleicht soll noch was geklärt werden,
bitte quittieren Sie den Empfang.
Das ist nicht zu glauben.
Evyatar.
(Evyatar) Mhm?
Bedeut' ich dir etwas?
Wie bitte.
Ich hab' dir was gekauft.
Hab' ich dir gekauft.
Eine Leselampe ist das. Zum Lesen.
Hübsch, hm?
Danke.
(Idan) Angenehm, Idan und das ist Dikla. Wir arbeiten zusammen.
Danke für's Kommen.
Hat man Ihnen was zu trinken angeboten? - Nein, vielen Dank.
Sie sind erst seit Kurzem wieder Zivilist.
Läuft alles gut? - Ja.
Haben Sie eine Ahnung, weshalb Sie hier sind?
Ist das ein Verhör, brauche ich einen Anwalt?
Nein, ein Gespräch.
Hören Sie uns in Ruhe zu und dann besprechen wir,
wie wir uns gegenseitig helfen können.
Wollen wir das so machen?
Es war ein Fehler.
Nachts hab' ich auf der Straße gehalten und auf
den Hügel geschossen - 'ne Dummheit.
Einfach nur dumm.
Sie haben auf den Hügel geschossen?
(Dikla) David, Idan und ich, wir arbeiten für die Abwehr.
Haben Sie von uns gehört?
(Idan) Wir sind auf der Suche nach Leuten,
die Kontakt zu den - sagen wir mal - eher negativen Teilen
der anderen Seite aufnehmen.
Wir meinen nicht direkte Kontakte.
(Dikla) Das muss nicht sein, das machen wir.
Ich versteh' nicht, was Sie meinen.
Haben Sie einen guten Draht zu Ihrer Tochter?
Bitte?
(Idan) Wissen Sie Bescheid über die Aktivitäten Ihrer Tochter?
Mit wem sie sich trifft?
Aktivitäten?
(Dikla) Aktivitäten im Internet, Facebookgruppen, Demos,
Zusammenkünfte.
Kennen Sie die Person?
Nein.
Ein guter Freund Ihrer Tochter.
(Idan) Wir brauchen Ihre Hilfe, David.
Mit ihrer Tochter.
(Dikla) Ihr Handy hätten wir ganz gern mal für einen Tag.
Und Sie bekommen von uns einen Stick für ihren Computer.
Wir passen auf, dass kein Bin Laden sie vergewaltigt,
wenn sie da hinfährt.
Aber wir brauchen natürlich Ihre Kooperation.
Helfen wir uns, David?
Also, ich weiß nicht, was Sie von mir wollen.
Ganz einfach, Sie müssen uns mit Ihrer Tochter helfen.
Helfen Sie uns?
(Gili) Komm, gib her, mein Akku ist gleich alle.
(Junge) Moment, ich gucke gerade.
(Junge) Du Araber, bei dir passiert gleich was in der Hose.
(Gili) Tu mir das nicht an. Gib her, gib her!
(Junge) Das Handy? Ja? (Gili) Verarsch mich nicht!
Hör auf, spiel nicht an dem Ding rum!
Gib her!
Gib's her! Komm, gib's jetzt her! (Junge) Augenblick, ja.
(Gili) Was soll der Scheiß? (Junge) Augenblick noch.
Ja, ja, Moment. - (Omri) Was seht ihr denn da gerade?
(Omri) Lass mal sehen, Tomer. (Gili) Scheiße.
(Omri) Lass mal sehen, Tomer. (Gili) Das ist nichts.
(Omri) Lass mich mal sehen. Gib her!
Gib her!
Wer hat das aufgenommen du Arschficker?
(Gili) Das hat mir jemand geschickt.
(Omri) Tomer, von wem ist das? (Tomer) Ich weiß nicht.
Gili Hat's mir gezeigt.
Ist nicht von mir.
(Gili) Lass mich in Ruhe!
Wo bist du? - - Zuhause.
Wann treffen wir uns?
Bald...
Was ist?
Nichts.
Der Typ sieht gut aus. Wer ist das?
Mama, bitte.
Ich frag' ja nur. Wer ist das?
Aymad, okay?
Aymad.
Du bist sehr hübsch. - Ach, hör auf!
Ich will nur, dass du auf dich aufpasst.
Jeder will sich austoben, das ist völlig normal.
Seid vorsichtig, ich vertrau dir, okay?
Okay.
Glaubst du, dass ich dir vertraue?
Ja, ich glaub' es dir.
(Klavierstück in Moll)
Ist es hier?
Ja.
Rufst du bitte an, wenn sie dich auf dem Rückweg absetzen?
Ja, mach' ich.
Ich hoff' nur, das Handy funktioniert.
Es spinnt, seit du es wiedergefunden hast.
Ist vielleicht nass geworden.
Okay, ciao. - Sekunde.
Was ist? - Bitte warte noch, bis der Song vorbei ist.
Noch ein Moment im Bett,
lass uns nicht aufstehen,
noch eine Weile mit dir,
noch einen Gebetsvers lang.
Gib mir Kraft, wie am Anfang.
Noch einen König entmachten.
Du sollst in meinen Adern fließen.
Nur noch ein Krieg, dann ist Schluss.
Nur noch eine Blume,
eine Wolke aus Mücken
über dem Gras auf den Bergen.
Noch eine verschlossene Tür,
Boote im Meer des Geldes.
Komm, berühr mich noch mal
und schenk mir einen Blick.
Noch eine Hand, noch ein wenig Sand.
Es ist schade, aber wer tanzt schon gern allein.
Vielleicht tanzt du ja mit mir...
Na los, fahr jetzt.
Noch ein Warnzeichen.
Wer kennt schon Gevatter Tod?
Noch ein Spaziergang über reißende Fluten.
Noch ein letztes Mal,
noch etwas über mein Leben.
Noch ein wenig Freude,
ein gemeinsamer Hochzeitstanz...
Für die nächste Stunde lest ihr bitte
"Hinter den Zaun"
von Bialik
und schreibt eine Liste,
welche literarischen Symbole Bialik benutzt.
(Rotem) Na toll!
Rotem, möchtest du uns irgendetwas sagen?
Nein, möchte ich nicht. - Okay.
Welche literarischen Symbole...
Bialik benutzt...
um...
die Figur...
Noah...
zu charakterisieren.
(Schüler lachen.)
Noah.
Ilay, was machst du da? - (Ilay) Nichts.
Nimm das bitte vom Kopf.
Aber damit kann ich besser lesen. - Nimm diese Lampe vom Kopf.
(Schülerin) Aber damit kann er besser lesen.
(Ilay) Ja, die hilft beim Lesen. - Geh raus Ilay.
Was hab' ich denn gemacht? - Du gehst sofort raus.
(Schülerin 2) Sie dürfen ihn nicht rausschicken.
Ich hab' gesagt, du sollst rausgehen.
(Ilay) Ich beschwer' mich über Sie. - Sofort raus!
Aua, was soll das denn? - Los, raus!
(Alle streiten.)
Hör auf, sei still!
Was gibt's da zu lachen? Ihr solltet euch schämen.
(Schülerin 3) Schäm du dich lieber, du Schlampe!
(Schülerin) Hört auf, ihr übertreibt.
Was war das?
Was hast du eben gesagt?
(Schlüsselkette klirrt.)
(Aymad) Möchtest du einen Tee?
Das ist Barbara.
Meine Freundin.
War sie mal.
Drei Jahre lang.
Sehr hübsch.
(Aymad) Ach, das bist du auch.
Und ganz anders.
Äh, was Besonderes.
Und warum habt ihr euch getrennt?
Die Israelis haben ihr Schwierigkeiten gemacht,
haben sie nicht ins Land gelassen.
Irgendwann hat's ihr gereicht.
Hab' nicht geglaubt, dass du kommen wirst.
Warum nicht?
Ich dachte vielleicht, vielleicht hast du Angst.
Ja, manche haben Angst.
Ich hab' keine Angst.
(Aymad, kichernd) Was ist?
Nichts, dein...
Das kitzelt.
(Auto hupt.)
(Mann ruft auf Arabisch.)
(Aymad) Warte.
(Lautes metallisches Rasseln)
(Aymad) Die Leute hier sehen ein hübschen Mädchen und
dann spielen sie sofort verrückt.
Ehm, was wollen die denn? - Ich weiß nicht. Vergiss es.
Was?
Sag mal...
Was hast du gesagt?
Warum habt ihr euch getrennt, du und deine Freundin?
Na, die Israelis.
Die haben ihr Probleme gemacht.
Was für Probleme?
(Aymad, kichernd) Probleme.
Wie Israelis sie machen.
Was ist los?
Der, der da gerufen hat,
hat dich Omar genannt.
Ja, das ist ein...
Spitzname? - Ja.
Das meine ich.
Was soll das? Warum fragst du so viel?
Irgendwie fühle ich mich nicht gut.
Was ist?
Ich hab' wohl Fieber.
Möchtest du eine Tablette?
Nein, ich möchte nach Hause.
(Aymad) Unser Freund ist in Israel im Krankenhaus.
Und ich muss ihm ein paar Sachen schicken.
Kannst du vielleicht eine Tasche für ihn mitnehmen?
Guck rein.
Ich glaub' dir, dass muss ich nicht. - Komm, mach sie auf.
Mach sie auf.
Nicht nötig.
Bleib hier.
(Klingelton)
Hallo?
(Knistern in der Leitung)
(Klingelton)
Hallo?
(Knistern in der Leitung)
Hallo?
(Man hört Yifat nervös atmen.)
(Aymad) Yifat.
Kommst du?
(Melancholisches Lautenstück)
Omri, was machst du denn hier?
(Omri) Och, nichts weiter.
Siehst du doch.
Und seit wann rauchst du?
Seit jetzt.
Sag mal, Papa. Wenn du jemanden, den du liebst, was angetan wird,
was würdest du dann tun?
Weiß du, was der Unterschied zwischen Schäferhund und
Bulldogge ist?
Nein, was? Der Kiefer?
(Mysteriöse bizarre Musik)
(Aymad) Gute Besserung.
Alles klar, Yifat.
Ich wünsch' dir einen schönen Abend.
(Evyatar schreit.)
Du Idiot, hast du sie nicht mehr alle?
(Omri) Schämst du dich nicht?
Oh Mann, schämen solltest du dich!
Hast du gehört? Schäm dich!
(Wasserplätschern)
Du bist hier? - Hallo, ja, ich hatte keine Lust, rauszugehen.
Ich wollte etwas Zeit für uns haben.
Ich mach' Salat.
Ich hatte gehofft, dass du zuhause bist?
Schön. Was ist passiert?
Was wolltest du sagen? - Nichts, alles ist gut. Fang du an.
Was ist passiert?
Es fällt mir schwer, Worte zu finden.
Ich nehme an, du wirst es sowieso erfahren,
doch ich möchte, dass du es von mir hörst. - Okay.
Ich hatte was mit 'nem Schüler.
Was meinst du damit, du hattest...
Eine Affäre, 'ne Affäre.
Ich wollte das nicht und weiß nicht, wie das passieren konnte.
Das war nicht geplant.
Ich verstehe und akzeptiere jede Entscheidung von dir.
Es tut mir leid.
Das hast du nicht verdient.
David, sag bitte etwas.
Ich bin so dumm. Weder du noch die Kinder haben das verdient.
(David, räuspernd) Ist doch nichts passiert, vergiss es.
Bitte sag das nicht. - Hör mir mal zu.
Du und ich, wir sind keine schlechten Menschen.
Niemand kann mich davon über- zeugen, dass wir das sind.
Darum, vergiss es.
Ich bin hier.
Alles ist gut.
(Mixer zerteilt Nahrung.)
Was ist, Yifati, wir kommen zu spät? - Augenblick noch.
Muss das jetzt sein, das kann doch warten.
Der Teig soll aufgehen, wenn wir weg sind.
Also, los, überall sind Staus und Einlass ist um acht.
(Omri) Papa, hier ist was Lustiges.
Nein, nicht jetzt.
Was ist, machst du dich endlich fertig? - Ja, Augenblick noch.
(Sprecher) Hier die aktuellen Nachrichten.
Das Militär teilte soeben mit, dass Aymad Suleiman,
ein seit langem gesuchter Terrorist, in Samaria gestellt und
getötet wurde. Was träumst du denn? - Sekunde.
(Sprecher) Er war Anführer einer Terroristengruppe,
die auch für das Blutbad auf der Shomronstraße im November
verantwortlich ist, sowie für das Attentat an der Talamim-Kreuzung.
Das Amt des Premierministers beglückwünschte das Militär für
die erfolgreiche Aktion und erklärte, Israel...
(Omri) Papa, was ist denn? Komm!
(Polizeisirene)
(David fährt Scheibe herunter.)
(Schritte nähern sich, im Hin- tergrund sind Verkehrsgeräusche.)
(Polizist) Shalom. - Shalom.
(Polizist) Kann ich die Papiere sehen?
Ist was passiert?
(Polizist) Sie haben das...
Stoppschild nicht beachtet.
An der Ausfahrt.
Ist mir nicht aufgefallen.
Ich hab' gedacht, ich halte. Ich bin langsamer gefahren.
Sie sollten vorsichtiger sein.
Das kann gefährlich werden. - Das kommt nicht wieder vor.
Gute Fahrt.
Danke.
(Jubelndes Publikum)
(Konzert von Shlomo)
Caesarea!
Ich betrete den Raum und frage:
"Sind alle da? Geht's euch gut, seid ihr noch am Leben?"
Du singst mit der Gitarre von - der Sehnsucht nach dem Meer,
denn der Wunsch nach Liebe wird nie vergehen.
Ich erzähl dir nicht alles. Nur wie sehr ich dich begehre.
Als der Krieg ausbrach lebten wir in der Küche.
Als der Krieg vorüber war, wie alles vorübergeht,
gründete ich eine Band: Gitarre, Bass und Schlagzeug.
Die Band spielte mit voller Kraft
und alle schrien: "Der Punk ist wieder da!"
Wie jeden November, wenn die Traurigkeit einbricht,
schmiegten wir uns aneinander und hielten am Leben fest.
Ich betrete den Raum, dein Kopf ist voller Blumen...
Im Gedenken an unsere geliebte Freundin Ronit Elkabetz
Und im Gedenken an unseren lieben Freund Baumi
Es spielten und sprachen:
David Greenbaum: ALON PDUT (Konstantin Graudus)
Rina Greenbaum: SHIREE NADAV-NAOR (Anne Moll)
Yifat Greenbaum: MILI ESHET (Franciska Friede)
Omri Greenbaum: NOAM IMBER (Flemming Stein)
Evyatar: YOAV ROTMAN (Jesse Grimm)
u.a.
Deutsche Fassung im Auftrag des ZDF
Redaktion: Alexander Bohr
Studio Hamburg Synchron GmbH
Buch und Dialogregie: Heinz Freitag
(c) der deutschen Synchronfassung ZDF 2017
Untertitel: OMNIMAGO GmbH 2018
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