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Original subtitles

RÄUMUNGSBESCHEID

Bruno!

Ich weiß, dass du da bist.

Ich will nur reden.

Hör zu, Mann.

Du kannst hier nicht mehr bleiben.

Du musst weiterziehen.

Tut mir leid, ehrlich.

Es ist wegen der Sicherheit.

Ich schreib dir Adressen auf, wo es Hilfe gibt.

Damit du wieder hochkommst.

Mehr kann ich nicht tun.

Na los.

Hey, Daniel, mein Freund!

Immer pünktlich.

Und du, mein tierischer Freund, na?

Ich hab Leckerlis.

Die darf er eigentlich nicht kriegen.

Komm, Daniel. Das hat jeder mal verdient.

Hier, Junge.

Also, was hast du für mich?

Die funktionieren jetzt alle wieder.

Sehr gut.

Komm, trinken wir Kaffee..

Ich trinke keinen Kaffee.

In meiner Heimat wäre das eine Beleidigung.

Willst du mich beleidigen?

Trinken wir Kaffee, Mann!

Was hast du vorher gemacht?

Vor was?

Jeder hat eine Vergangenheit.

In der Heimat

habe ich Leuten weh getan.

Hast du Schulden,

dann komme ich.

Bezahlst du nicht...

dann tue ich dir weh.

Oder du zahlst, und ich tu dir trotzdem weh.

Einmal

sah ich jemanden, den ich gesucht hatte.

Mit seiner alten Mutter,

er half ihr Einkaufen.

Ein Dieb und doch ein guter Sohn.

Er sieht mich kommen

und fängt an zu weinen wie ein Kind.

Denn er weiß, was kommt.

Seine Mutter weiß es auch.

Sie sah mir in die Augen

und sagte: schlag ihn nicht.

Schlag mich.

Sie war sicher schon achtzig.

Konnte kaum gerade stehen.

Keine Angst.

Gar keine Angst.

Weißt du, was ich getan habe?

Ich habe auch geweint.

Weil die Frau so viel Liebe hatte.

Ich glaube nicht an Gott.

Ich glaube an das Schicksal.

Vielleicht ist es das Gleiche.

Aber es vergeht kein Tag, ohne dass ich an diese Frau denke.

Sie hat mein Leben gerettet.

Das habe ich vorher gemacht. Du hast ja nicht gefragt.

Bleib hier.

Was machst du?

Hörst du nicht? Bist du blöd?

Wach auf! Wach endlich auf!

Mach ihn fertig!

Bruno!

Bruno!

Komm schon. Bruno!

Bruno!

Was machst du hier allein?

Falls dir kalt ist.

Bruno!

Bruno!

Bruno.

Okay, danke.

Gut...

du gehst jetzt nach Hause, ja?

Bruno!

Bruno!

Bruno!

Bruno!

Wie heißt du?

Sag mir wo du wohnst, ich bring dich hin.

Ich will nicht nach Hause.

Wie alt bist du?

Neun. -Wirklich?

Achteinhalb.

Nächstes Jahr.

Also siebeneinhalb.

Fast.

Dann ist das geklärt.

Geh nach Hause.

Daniel, was ist denn passiert?

Ein Unfall.

Und wo ist Bruno? -Weiß nicht.

Du weißt nicht? -Hat sich wohl verlaufen.

Soll ich mit dir suchen? -Danke, es geht schon.

Kann ich dein Bad benutzen?

Sicher, mein Freund.

Gehört er zu dir?

Nein.

Alles fertig eingerichtet.

Warte, was bekommst du?

Geschenkt, Daniel.

Von Freund zu Freund.

Und er gehört nicht zu dir?

Eigentlich nicht...

Er hat sich wohl verlaufen.

So wie dein Hund?

Du hast noch einiges vor heute.

Du bist sicher hungrig vom vielen Laufen.

Ich schlage vor,

wir gehen was essen

und dann trennen wir uns.

Was machst du?

Einen Zettel schreiben.

Was für einen Zettel? -Wegen meinem Hund.

Um ihn zu finden?

Heißt du Daniel? -Und wie heißt du?

Pass auf.

Egal, wie du heißt,

deine Eltern

machen sich sicher große Sorgen.

Mehr als du denkst.

Ich will Bruno mit dir suchen.

Das kann ich allein.

Sie suchen Ihren Hund? -Ja.

Wir hängen Zettel auf.

Eine gute Idee.

Ist besser als Schule, was?

Alles klar.

Du hängst keine Zettel auf, klar?

Was ist?

Ich mag keine Pilze. -Lass sie liegen.

Nicht auf dem Teller.

Eier auch nicht.

Und keine Bohnen.

-Was magst du denn?

Würstchen.

Ich hab auch so einen. -Was?

Einen Jungen wie Ihren.

Muss ihn zwingen, dass er Gemüse isst.

Jungs sind so. Eigensinnig.

Ist alles in Ordnung?

Was machst du?

Das ist ein Hund.

Finger weg.

Alles gut. Keine Sorge.

Alles gut.

Ich muss aufs Klo.

Fertig.

Lass mich kurz allein.

Warte bitte am Tisch.

Warte! Warte auf mich!

Wo warst du denn?

Hab die Zettel kopiert.

Darf ich mal sehen?

Der Schwanz ist zu lang.

Wahrscheinlich, ja.

Hängen wir sie jetzt auf?

Ja.

Was für eine Rasse ist Bruno?

Ein Vizsla.

Mager und braun.

Und schnell?

Ziemlich schnell. -Hast du ihn darum nicht erwischt?

Du fragst aber viel.

Meine Mum sagt, zu viel.

Wie heißt sie?

Ich sag nur Mum zu ihr.

Weißt du ihre Nummer? -Nein.

Sicher nicht? -Sie geht sowieso nie ran.

Dad ärgert sich dann.

Hör mal...

Machst du die Autos bis hinten fertig?

Ich gehe da lang, so geht es schneller.

Izzy.

Ich heiße Izzy.

Das war ja nicht so schwer.

Vizsla... Vizsla...

Bruno ist ein Vizsla.

Bruno ist...

ein Vizsla.

Bist du fertig?

Ja.

Gut. Was machen wir jetzt mit dir?

Kann ich Ihnen helfen?

Kann ich einen Sozialarbeiter sprechen?

Wir haben noch geschlossen.

Kommen Sie um 19 Uhr.

Bitte, es ist ein Notfall.

Das müssen wir später klären.

Was soll ich so lange tun? Hallo?

Hallo?

Wie bauen sie sie so hoch?

Mit viel Stahl und Beton.

Hängen wir noch mehr Zettel auf?

Vielleicht. -Sehen wir noch mal am Spielplatz nach.

Wir machen das nur, bis ich... -Daniel?

Danny!

Ich bin's, Steve.

Ja, ich weiß.

Lange her.

Wir sind spät dran.

Wir suchen nach Bruno.

Wer ist Bruno? -Ein Hund.

Ihr habt ihn verloren?

Wenn ich ihn sehe, rufe ich an.

Hast du Zeit für einen Tee? -Nein.

Ich kann nicht.

Kann man da oben den Weltraum sehen?

Nicht ganz, aber ganz London.

Ich könnte es dir zeigen. -Wir haben keine Zeit.

Ich will es sehen. -Wir gehen.

Bitte. -Nein!

Nur fünf Minuten.

Vorsichtig, ja? Vorsichtig.

Wenn es Arbeit gab, habe ich dich erwähnt.

Keiner wusste, wo du warst.

Ich war weg.

Und Sarah, wie geht es ihr?

Das war's, wir gehen jetzt.

Es war schön, dich zu sehen.

Warte doch.

Ich wollte nur sagen...

Was passiert ist, tut mir sehr leid.

Ich kam bisher nicht dazu.

Okay.

Ich ruf an, wenn es Arbeit gibt. Gib mir deine Nummer.

Oder ruf an, wenn du so weit bist.

Ich hole kurz eine Visitenkarte.

Gehen wir.

Und dein Freund? -Er ist nicht mein Freund.

Ein früherer Kollege.

Baust du auch Häuser?

Jetzt nicht mehr.

Warum nicht?

Gehen wir jetzt Bruno suchen?

Hier ist er nicht.

Du hast gar nicht geguckt.

Hier ist er nicht, klar?

Warte hier, ja?

Kommst du wieder? -Hier, nimm.

Zähl sie inzwischen, ja?

Und das auch.

Bruno.

Wo bist du, Bruno?

Daniel!

Daniel!

Daniel!

Hi. Was machen Sie da?

Nach dem Jungen sehen. -Er gehört zu mir.

Und Sie lassen ihn hier allein?

Geht Sie nichts an. -Sind Sie irre?

Stört dich der Mann? -Sie machen ihm ja Angst!

Leck mich. Ich rufe jetzt die Polizei.

Ist alles okay?

Geht's dir gut? -Ja.

Komm, wir gehen.

Alles gut. Alles gut.

Wenn dir jemand weh tut, musst du es sagen.

Vielleicht nicht mir...

aber...

jemandem, der dir hilft.

Dafür gibt es Leute.

Ich könnte dich auch...

dorthin begleiten, dann kannst du reden.

Ich möchte Bruno finden.

Das kann noch lange dauern.

Vielleicht noch Tage. Du kannst nicht bei mir bleiben.

Warum nicht?

Weil es nicht geht.

Es ist kompliziert.

Das sagen Erwachsene, wenn sie nicht darüber reden wollen.

Du bist clever.

Bist sicher gut in der Schule.

Was willst du mal werden?

Astronaut.

Ein guter Job.

Man reist viel.

Ich kann die Luft anhalten.

Da oben ist keine Luft.

Deswegen ist es still.

Gehen wir.

Und Bruno?

Sehen wir noch mal im Park nach.

Es ist schon zu spät.

Ich kann es jetzt nicht mehr, aber hier passen sie auf dich auf.

Hinten anstellen. -Ich brauche Hilfe mit dem Kind.

Keine Minderjährigen. -Kann ich jemanden sprechen?

Ich sagte, wir nehmen keine Kinder.

Könnten Sie denn jemanden anrufen? -Sind Sie taub?

Das ist hier keine Kita.

Ich hab Sie gewarnt.

Gehen Sie! -Weißt du was? Leck mich!

Sie müssen auch gehen, sonst gibt es Ärger.

Kommen Sie, los.

Na los, Leute.

Los geht's, rein. -Komm mal her.

Ich brauche jetzt Name und Adresse von dir. Ich bring dich dann dorthin.

Ich hab Hunger.

Nein. Erst Namen und Adresse.

Und dann essen wir was.

Hallo. -Daniel?

Bist du das?

Daniel?

Bitte sag, dass du es bist.

Bitte.

Es ist so lange...

War das wegen Bruno?

Mister? Mister?

Da dürfen Sie nicht rein. Was machen Sie?

Kommen Sie raus!

Sie dürfen da nicht rein!

Hören Sie mich?

Sie dürfen da nicht rein! Kommen Sie raus!

Mister!

Wo ist der Junge? -Ich wusste, Sie machen nur Ärger.

Verdammt, wo ist er? -Raus, oder ich hole die Polizei!

Izzy!

Das ist wohl kaputt.

Der Junge ist also weg.

Besser so.

Das ist kein Ort für Kinder.

Warte mal.

Wegen vorhin.

Nichts für ungut, ja?

Mach auf!

Ich bin's.

Malik!

Bitte.

Verdammte Hurenscheiße.

Okay, komm rein.

Na komm!

Hier.

Was ist passiert?

Er ist weg. -Bruno?

Izzy. -Wer ist das?

Der Junge, der heute bei mir war.

Er war doch sowieso ausgerissen?

Es ist meine Schuld.

Ich muss ihn finden.

Er ist ganz allein unterwegs.

Bitte hilf mir.

Was ist mit Bruno?

Erst der Junge...

dann der Hund.

Heute finden wir verlorene Seelen.

Warte nur ab.

War es hier?

Hier habe ich ihn getroffen.

Gott, da ist er.

Da ist er. -Okay, Daniel.

Daniel! Kannst du fahren? -Früher schon.

Ich mach das hier. Geh und starte den Motor.

Warte auf mich. -Ich komme mit.

Du wartest, ich mach das. Der Junge ist sicher.

Jetzt geh schon.

Gott, was ist denn passiert?

Fahr lieber sofort los!

Spring an, los!

Bist du okay?

Oh Mann, das ist ja...

Fahr langsamer!

Du musst ins Krankenhaus.

Ich muss mich ausruhen. -Ich fahr ins Krankenhaus!

Schwester! Schwester! Wir brauchen Hilfe.

Okay. Kommen Sie mit, Sir.

Stichverletzung!

Wir machen dich jetzt sauber. Komm.

Okay?

Alles okay, mein Freund.

Ist nicht schlimm.

Ich darf morgen gehen.

Ich habe vielen weh getan, da habe ich auch Schmerzen verdient.

Aber nicht das.

Das war meine Schuld. -Hey.

Du kannst gar nichts dafür.

Das war früher mein Leben.

Damals, ja.

Jetzt bist du anders, hast du gesagt.

Das ist der verlorene Junge, von dem du erzählt hast?

Das ist Izzy.

Hallo, Izzy.

Ich bin Malik.

Irgendwo wartet jemand auf dich.

Vielleicht solltest du jetzt nach Hause.

Und du vielleicht auch.

Er hat recht.

Das Abenteuer ist vorbei.

Du solltest jetzt nach Hause.

Wenn du... nicht nach Hause kannst,

verstehe ich das.

Wo könntest du sonst hingehen?

Freunde oder Familie?

Izzy, ich will dir doch helfen.

Sag mir einen Namen. -Bruno.

Fang nicht wieder damit an.

Da lang! Er ist da lang!

Bruno!

Warte, warte. Bleib bitte hier, ja?

Bitte bleib hier.

Bruno...

Alles gut, Bruno. -Oh mein Gott.

Ich hab ihn nicht gesehen. Er rannte auf die Straße.

Er braucht Hilfe.

Bruno...

Wer ist der Besitzer? -Das bin ich.

Er ist durcheinander, aber wohlauf.

Wenn er wach wird, können Sie ihn mitnehmen.

Ich warte und fahre Sie nach Hause. Nein, nicht nötig.

Bitte, das ist das Mindeste.

Wir kommen zurecht.

Wurden Sie denn auch verletzt?

Nein, das war...

Etwas anderes.

Und ihr Sohn, ist er verletzt?

Geht es dem Jungen gut?

Es geht ihm gut.

Dann bereite ich jetzt die Rechnung vor.

Oder... wir finden eine Lösung. -Nein, ich übernehme das.

Sind Sie einverstanden?

Danke.

Hey.

Wie geht es Bruno?

Ihm geht's gut.

Er ist vor mir weggerannt. -Nur weil er dich nicht kennt.

Es war nicht deine Schuld. Nur ein Unfall.

Wegen dir geht es ihm gut.

Du hast ihn gefunden.

Also bist du jetzt... ein Held.

Kann ich ihn sehen?

Wie lange bleibt er denn noch so?

Lang genug, dass wir das feiern können.

Hallo, Daniel. Ich bin Detective Richardson.

Erzählen Sie mir bitte, wie Sie Izzy getroffen haben.

Er hatte sich versteckt. -Wo denn?

Auf dem Spielplatz.

Er hatte Angst.

Ich gab ihm Essen und eine Decke.

Warum waren Sie nachts am Spielplatz?

Ich suchte nach Bruno. -Wer ist das?

Mein Hund.

Hat Izzy etwas von sich erzählt?

Er hat nicht viel gesagt, aber...

ich dachte, er war weggelaufen.

Haben Sie seine Familie kontaktiert?

Er hat nichts gesagt. Ich wollte nur helfen. -Ganz ruhig.

Seine Mutter will wissen, wie es war.

Er war einen ganzen Tag vermisst.

Ich muss sicher sein, dass es ihm gut ging.

Es ging ihm gut.

Ich war bei ihm.

Und was genau haben Sie und Izzy gemacht?

Wir haben Bruno gesucht.

Ihren Hund.

Alleine hätte ich ihn nie gefunden.

Das hilft uns, Daniel.

Danke für Ihre Mitarbeit.

Eins muss ich Sie noch fragen.

Sind Sie das, Daniel?

Daniel?

Sie sind als vermisst gemeldet.

Hatten Sie Kontakt zu Ihrer Familie?

Sind Sie vermisst, Daniel?

Wenn Sie möchten, könnten Sie mit einem Familienberater sprechen.

Bin ich festgenommen? -Nein, sind Sie nicht.

Also kann ich gehen. -Ja, Sie können gehen.

Daniel...

Solltest du nicht schon zu Hause sein?

Ohne Sie wollte er nicht gehen.

Ich bin Naomi, seine Mutter.

Izzy hat mir von euren Abenteuern erzählt.

Ich wollte Ihnen danken für Ihre Hilfe.

Er hat mir auch geholfen.

Können wir Bruno abholen?

Deine Mum will sicher nach Hause.

Das wird nichts, bis er Bruno sehen kann.

Bitte, treten Sie ein.

Darf ich mit Bruno in den Garten?

Gut, aber nur kurz. Wasch dir vorher die Hände!

Izzy?

Sie müssen die Schuhe nicht ausziehen.

Das macht mir nichts aus.

Ich bin dann in der Küche.

Lassen Sie sich Zeit.

Soll ich das nehmen? -Ja, bitte. Danke.

Er wird den Hund ganz müde machen.

Bewegung tut ihm gut.

Wollten Sie Tee oder Kaffee? -Tee... Bitte.

Setzen Sie sich doch. -Danke.

Das ist sein Vater.

Wir haben uns getrennt.

Er kommt trotzdem vorbei...

wann er will. Obwohl es eine Verfügung dagegen gibt.

Er wirft mir vor...

ich würde ihm den Jungen wegnehmen.

Ich denke, das war wohl einfach...

einfach zu viel für Izzy.

Er ist schon mal weggelaufen...

aber nur ein paar Stunden.

Komm, Bruno! Komm.

Komm her.

Gut gemacht.

Ich will ihn großziehen, so gut ich kann,

aber ich mache Fehler.

Sie müssen mir nichts erklären, Naomi.

Sie haben auf ihn aufgepasst.

Sie haben ein Recht darauf.

Komm schon!

Bruno?

Also dann.

Wenn Sie sich vor dem Frühstück frisch machen wollen...

Sorry, das war nicht so gemeint. -Tatsächlich...

sollte ich wohl duschen.

Darf ich Bruno ein Würstchen geben?

Na ja...

Da musst du wohl Daniel fragen.

Es ist sein Hund.

Ja, nur zu. Er hat sicher Hunger.

So begeistert war er noch nie von etwas.

Sie machen das gut. -Nicht wirklich.

Haben Sie Kinder?

Nein.

Ich mache uns noch Tee.

Und los!

Bitte schön.

Ich hatte einen Sohn.

In seinem Alter.

Aber er starb.

Das tut mir so leid.

Es war ein Unfall.

Eigentlich kein Unfall, es war...

ja, es war meine Schuld.

Freitags gingen wir nach der Schule...

immer zum Spielplatz.

An dem Tag vergaß ich mein Handy im Auto.

Also sagte ich zu ihm:

"Ich hole kurz mein Handy.

Bin in zwei Minuten zurück, okay? Alles klar."

Es waren nur ein paar Minuten.

Ich weiß wirklich nicht...

was ich gedacht habe.

Ich dachte einfach, es geht alles gut.

Also, dass ihm nichts passiert.

Aber so war es nicht.

Weil der Junge zu seinem Dad wollte.

Dad.

Dad!

Er atmete noch.

Wartete auf mich.

Er sagte: "Es tut mir leid."

"Es tut mir leid."

Als wäre es seine Schuld.

Dann war er weg.

Einfach weg.

Ich spüle ab.

Das müssen Sie nicht.

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