All language subtitles for You.Cant.Kill.Stephen.King.2012.German.DL.1080p.BluRay.x264-ENCOUNTERS

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Original subtitles

„Nach einer wahren Geschichte“

„Irgendwie...“

Ich komm damit nicht klar. Wo sind wir hier, verdammt noch mal?

Erst einmal sollte man nicht gleichzeitig fahren und lesen,

und zweitens ist das hier ein Plan von Massachusetts. Wir sind in Maine.

Wir sind schon durch durch Massachusetts?

„Lamont, Alibi-Schwarzer, Navigations- experte, liebt die weißen Mädchen“

He, Monroe. Willst du ein paar Nüsschen?

„Ronnie, Stephen-King-Junkie, Pornofan, Gruselige Jungfrau“

Alter, ich hab dir gesagt, ich mag die nicht.

Stier doch noch doller drauf, Arschloch!

„Nicole, giert nach Aufmerksamkeit, kokette Egoistin, ein tolles Paar an Persönlichkeit“

Oh nein, nein. Ich hab nicht gestiert.

Ronnie, du hast dich viermal zu Monroe rübergebeugt

und hattest die Augen auf Nicoles Möpsen.

„Hilary, freche Schwester, Besserwisserin, echte Spaßbremse“

Obwohl ich fahre, hab ich dich stieren sehen, Mann.

Guck lieber auf die Straße! Da gibt es genug zu sehen.

Wieso starrt niemand auf meine Möpse?

„Lori, verlassene Freundin, träumt davon, Mutter zu werden, hat auch ein tolles Paar...“

Würd ich ja, wenn ich dürfte.

He!

Gewinnst du so jemand zurück?

Wir sitzen in einem Wagen. Guter Anfang.

Hoffentlich nicht einem Boot, das brauch ich nicht.

Bist du nur wegen dem blöden Stephen King mitgekommen?

Was denkst du, warum sonst?

Um Lieder am Lagerfeuer zu singen und Scheiße vom Stock zu essen?

Du bist so ein Freak!

He, alles in Ordnung?

Alles okay. Ist ja nur Musik, was?

„Monroe, traumatisierter Irak-Veteran, käseweißer Junge, unterwürfiger Freund“

Hat jemand von euch Hunger? - Sterbe schon!

Ich will Stephen King sehen. Futtern können wir immer noch.

Monroe, ich hab auch echt Hunger.

He, Leute! Wollen wir nicht eine Pause machen?

„Unterwürfig“

"Willkommen in Encomium, Maine. Ich glaube, ich höre einen Seetaucher."

Mann, hier gibt es ja ein Diner, mitten in der Pampa!

Seht mal! Die nennen das Restaurant. Echt clever! Was kriegt man da? Essen?

Halt das Maul, Ronnie.

Hübsch hier.

Nehmen Sie Platz, wo Sie wollen! Unser Tagesgericht ist gebratenes Hühnchen.

Ich muss Sie darum bitten, den Tisch anzuheben.

Weil sonst der Boden Kratzer kriegt.

Okay, Leute, ich brauch einen Stuhl. Bringt mir jemand einen Stuhl?

Danke! Und ab!

Interessante Bude!

Wenn die uns deine Guantanamo-Foltermusik ersparen, dann bin ich schon froh.

Haben die auch irgendwas vegeta...

Danny! Kannst du nicht hören, wenn ich dir...?

War nicht mit Absicht, Mom.

Tut mir schrecklich leid. Ich bezahl die Tasse.

Ihr geht wohl lieber nach Hause, Wendy.

Hast du was, um das Essen mitzunehmen?

Das Beste ist, ihr verlasst das Lokal.

Komm mit! Wir gehen.

Was zum Henker...

Alles in Ordnung?

Verzeihen Sie die Ruhestörung! Kinder sind immer so eine Sache.

Die nerven gern mal rum.

Müssen Sie sie deshalb rausschmeißen?

Nun, manchmal ist es die beste Lösung für ein Problem,

wenn man es sich vom Hals schafft.

Und was möchten Sie hier machen?

Wir wollen hier schön Bötchen fahren.

Wir wollen zu Stephen King. Wissen Sie, wo er wohnt?

Viele Leute kommen her und suchen nach ihm. Ich muss Sie enttäuschen,

aber der Mann wohnt leider nicht hier. Ist es nicht so, Dale?

So ist es, Dee-Dee. Den haben wir lange nicht gesehen.

Nein, es stand in einem Blog, er würde hier irgendwo wohnen.

Kann sein. Nur jetzt nicht mehr.

Können Sie uns nicht sagen, wo er früher mal gewohnt hat?

Keine Ahnung. Hören Sie! Sie sind in einem öden, kleinen Nest.

Wenn Sie sich amüsieren und ein bisschen Trubel wollen,

werden Sie 40 Meilen weiter im Norden fündig, in Deer Lake.

Die haben mehr Einwohner, mehr Abwechslung.

Hier kann man sicher auch Sachen machen, die aufregend sind.

Keine!

Wir bleiben daheim. Sehen die Sonne untergehen.

Wie gesagt, ist ein ruhiges, kleines Nest.

Das Essen war horrormäßg.

Wenn es schon überall nur noch Hühnchen gibt,

wieso hat es dann nicht nach Hühnchen geschmeckt?

Ich hab euch doch gesagt, wir hätten Steve suchen sollen.

Er heißt schon Steve. Wann seid ihr beste Kumpel geworden?

Als ich begriff, dass seine Bücher mich mehr faszinieren, als mit euch abzuhängen.

Da ist der See, Leute! Kommt! Gehen wir hin!

Ja, los! Auf zum Wasser!

Wird Hilfe gebraucht?

Ja, wir würden gern ein Boot mieten.

Meine Großeltern haben mir hier ein Haus hinterlassen.

Ich dachte, ich komm mit ein paar Freunden, um...

...ein paar Bierchen abschütten, ein bisschen relaxen...

Gib check!

Ich warte!

Eine gedachte Faust ist schon mal besser als keine.

Ist mir scheißegal, was ihr im Haus von Großmama tut.

Wenn ihr euch ein Boot mieten wollt, gibt es 40 Meilen weiter nördlich

einen anderen See. Deer Lake. Ich empfehl, dahin zu fahren.

Nein. Ich fahr nirgendwohin. Ich will erst zu Stephen Kings Haus.

Oh, Mr. King wünscht keine Besucher.

Dann wohnt er also hier.

So eine Kellnerin hat uns gesagt, er wohnt nicht mehr hier.

Das wollt ich damit sagen.

Aber dann wären ihm Besucher egal.

Wenn ihr nur hier seid, um euch ein Boot zu mieten, wir vermieten keine Boote.

Was hat das zu bedeuten?

„Wir vermieten Boote“

Wir haben keine schnellen Boote. Danach hattet ihr doch gefragt.

He, was ist mit dem hier? Sieht schnell genug aus.

Und echt süß. - Das wollen Sie nicht haben!

Doch, wollen wir. Monroe! Das kannst du mieten.

Ist voll Achtzigerjahre-mäßig, aber es reicht.

Das Boot ist perfekt. Bitte, können wir es nicht mieten, nur für das Wochenende?

Vielleicht. Von mir aus. Aber das kostet euch was.

Ja, und wie viel?

500. - Dollar?

Jap.

Auf die Kralle. Wenn ihr es nicht habt, in Deer Lake ist...

Danke. Kommt! Schmeißen wir zusammen. Mal sehen, wie viel wir haben.

Ich geb nichts dazu. Wasser macht mir Angst.

Was machst du, wenn du Stephen Kings Haus sehen willst?

Weil man es nur vom Wasser aus sieht, wie ich gehört hab.

Hast du es gehört, oder willst du nur an mein Bares?

Wie du willst.

So ein Mist! Du kennst mich zu gut.

Ach du Scheiße! Woher hast du so viel Geld?

Ich hab nicht bloß eine Geldspritze, Baby.

Dann lass ich mich lieber von dem Bootstypen befummeln.

360. Wer hat noch nichts gegeben?

Lamont hat nichts beigesteuert.

He! Wir Schwarzen sind wasserscheu. Das wisst ihr doch. Oder?

Und wieso bist du dann mitgekommen?

Wegen der Schnuckel in den Bikinis.

Na komm schon, Lamont. Kohle rüber!

Ich bin total knapp, ich...

He, Lamont. Als wir angehalten haben, warst du am Geldautomaten.

Ja, und haben wir dir nicht alle schon Benzingeld gegeben?

Und haben seitdem nicht mehr getankt.

Wer sich nicht beteiligt, kriegt keine Bikinis zu sehen.

Oh Mann, Scheiße!

Okay. Wer von uns fährt den Wagen rüber zum Haus?

Was soll das heißen?

Alter. Danke, dass du es freiwillig machst.

Auf so einen blöden Scheiß kommt bloß ihr Weißen, Leute!

Der Scheiß ist so gut, dass du den Wagen zum Haus rüberfährst.

Kommt schon! - Sorry, Alter, so sind die Regeln.

Die Adresse und so ein Lageplan sind im Handschuhfach.

Und bei der Gelegenheit kannst du noch irgendwo tanken.

Ja, Massa, okay.

Danke. - Also los!

Mistkerl.

He, Lamont! Nicht so lahm! Bis du getankt hast, sind wir schon drüben im Haus.

Wir tanken Sonne.

Verdammt!

He. Wo ist die nächste Tankstelle?

Viertelmeile nördlich.

Gib Faust! Super! Danke, Lahmarsch!

Steigst du ein?

Hallo!

He! Monroe! Sieh dir nur an, wie käsig Ronnie aussieht!

Er überlebt es schon.

Oh nein!

Was, oh nein?

Oh mein Gott! Mir auf die Füße. Die sind frisch pedikürt! Würg! Oh mein Gott!

Geht es dir nicht gut?

Könnte mich nicht besser fühlen.

Erstmal zum Haus, okay?

He, Lori, hältst du uns fest? - Ja!

Es ist das Haus da oben, Ronnie. Geh einfach mal rauf

und mach es dir in der Nähe vom Klo gemütlich. Falls du noch mal...

Ich komm schon klar. Oh.

Geht es?

Ja! Ihr seid nett, Leute.

Sind wir das?

Ja, ernsthaft! Ihr erschlagt mich! - Ist eine Überlegung wert!

Komm, hier! Fang auf!

Halt! Nein, nein, nicht! Nicht werfen! Mein Gott.

So, Babys! Jetzt machen wir es!

Seewarnung!

Ja!

Mach es, Ronnie!

Mach ich! Bis dann, Leute! Hoffentlich rauscht ihr in einen Eisberg! Arschlöcher!

Du bist mein bester Freund.

Okay, Monroe! Das Seil ist straff! Kann losgehen!

Ich hol alles raus!

Wow! Das war Wahnsinn! Willst du nicht auch mal, Nicole?

Ich hasse körperliche Betätigung!

Komm! Ist ganz einfach. Wir zeigen es dir.

Na mach schon! Ich helfe dir.

Mir ist zu Ohren gekommen, ihr zwei habt keine Eltern mehr.

Oh! Wenn das zu persönlich ist... Ich versprech dir, ich sag es keinem weiter.

Sie sind gestorben, als Monroe und ich noch klein waren.

Niemand weiß genau, wie. Und wenn doch, hat es uns keiner gesagt.

Meine Großeltern haben nie drüber geredet,

und meine Großmutter ist jetzt auch gestorben. Was soll ich noch sagen?

Wow! Das ist echt Scheiße, was?

Ja. Ist echt blöd und beschissen.

Wenn ich eine Tankstelle gefunden hab,

such ich mir neue Freunde und ein paar weiße Bräute.

Viertelmeile, Blödsinn! Das ist voll der Bullshit!

Ich würde am liebsten gleich wieder nach New York fahren.

Ich bin der einzige Schwarze in diesem abgefuckten Maine.

Hier gibt es noch nicht mal Schwarzbären. Der Straßenbelag ist auch nicht schwarz.

Mann, verkackt! Wo ist die Tankstelle?

Scheiße! Wow!

War das ein verdammtes Zebra? Alle gefressen.

Ich hab genug Gruselfilme gesehen. Ich mach, dass ich weg komm.

Wollen wir nicht zurück zum Haus fahren und Lamont abholen?

Ronnie leistet ihm Gesellschaft. Das passt schon.

Du willst doch nur mit drei heißen Frauen allein sein.

Meinst du?

Also erstens ist eine davon meine Schwester,

und zweitens brauch ich nur ein heißes Mädchen. Das reicht.

Habt ihr ein Board in einer anderen Farbe? Das hier beißt sich mit dem Badeanzug.

Und einmal darfst du raten, wer es auf keinen Fall ist.

Oh, ein Seetaucher!

Also, ich weiß, ich bin tödlich gewesen.

Ich weiß aber auch, wenn wir mehr Zeit haben...

Nein, he! Für uns beide. Einer für den anderen. Wenn wir mehr Zeit haben,

einer für den anderen, bekomm ich auch wieder die Kurve, Schatz.

Ich glaub ganz fest dran.

Sie ist startklar.

Ich weiß nicht, ob ich das schaffe!

Oh mein Gott. - Sie ist oben.

Okay. O...

Und jetzt wieder unten.

Sie lässt das Seil nicht los. - Lass los! Lass einfach los!

Sie macht sich das Leben selbst schwer.

„Teil drei - Das Wespennest“

Komm schon, Baby. Komm schon, Baby, komm, du schaffst es. Komm schon!

Nur noch ein kleines Stück. Oh, fantastisch! Wir sind da. Heute ist mein Glückstag.

Wir haben es gleich geschafft. Komm schon! Halt durch! Halt durch!

Sehr schön! Gleich lass ich es fließen. Schön in den Stutzen.

Jawohl! Das endgeile Tröpfchen. Jetzt bist du mal mit Volllaufen dran.

He, Monroe! Wir bekommen Besuch.

Ach.

Hallo Officer! Toller Nachmittag! Wie geht es Ihnen so?

Mir ging es gut, bis ich euch Kinder auf meinem See

hab rücksichtslos rumkurven sehen.

Kinder? - Sei still!

Wir haben nur unseren Spaß, sonst nichts.

Was Spaß für euch ist, das nenn ich einfach nur gefährlich.

Von hier zum nächsten Krankenhaus sind es 80 Meilen.

Ich ermahne euch, langsam zu fahren und hier nicht rumzukrakeelen.

Verzeihung, wir wussten nicht, dass hier auf dem See Lachverbot herrscht.

Legt ihr es wirklich auf einen Strafzettel an?

Nein, nein! Sir. Absolut nicht. Wir sind ab jetzt vorsichtiger.

Kluger Einfall, lobenswerte Idee. Euch Kindern noch einen schönen Tag.

Aber nicht zu schön, was?

„Kaputt.“

„Erst selbst tanken, drinnen bezahlen.“

Landeier! Viel zu vertrauensselig!

He, mein Song!

Es ist das Haus da oben, klar?

Wo ist denn der Minivan?

Ach, Lamont hat sich bestimmt wieder verfahren.

Ach, Scheiße!

Gin.

Du hast Lamont nicht vermisst, was? Hast in aller Ruhe dein Buch gelesen.

Die nächste Tankstelle ist vermutlich 200 Meilen von hier.

In einer Stadt, wo die Häuser Badezimmer und Kabelfernsehen haben.

Oder Handyempfang, was?

Hier ist es scheiße.

Machst du Witze?

Ich find es hier großartig!

Nein, ich mein es ernst. Hier kann man so viel unternehmen.

Wandern und schwimmen und angeln.

Lasst euch die Laune nicht verderben! Habt einfach Spaß!

Und was machen wir jetzt?

Ich weiß! Wir spielen „Was ich noch nie gemacht habe“.

Sind wir schon sieben? - Mach mit, Ronnie! Wird bestimmt lustig.

Wir wollen was über deine abgefahrenen Heldentaten erfahren.

Ja, die du bloß aus Büchern kennst.

Du kannst nicht mal lesen.

Autsch.

Tut mir leid. War nicht so gemeint. Du kannst so vieles.

Na, und ob.

Okay. Denkt dran: Wenn man es schon getan hat, dann muss man trinken.

Ich hab noch nie mit einer Person gleichen Geschlechts rumgemacht. Los, trink!

Oh! Ich will gar wissen, was da bei meiner Schwester war.

Warum mussten unsere Eltern mich für ein Sommerlager für Mädchen anmelden?

Ist das in dem katholischen Lager passiert?

Bitte sag mir nicht, es war mit einer der Nonnen.

Oje!

Bin ich hier die Einzige, die noch nie eine Frau geküsst hat?

Ich bin jetzt dran.

Also, ich hatte noch nie mit mehr als zwei Menschen in meinem Leben Sex.

Das ist so blöd. Jetzt müssen alle trinken.

Cheers!

Leute, ich hab die Frage gar nicht mitgekriegt.

Ach, red doch nicht!

Schon gut. Dieses Spiel ist beknattert. Ich muss mal aufs Klo.

Komm schon, Ronnie!

Er macht es sich selbst und stellt sich vor, wie ihr euch küsst.

Widerlich.

Okay. Also jetzt bin ich dran. Was ich noch nie gemacht hab, ist...

He, Lamont ist schon seit drei Stunden weg.

Er macht vielleicht grad was Schönes.

Ja, drei Stunden lang.

Nur weil du nicht so lange durchhältst, heißt das nicht,

dass niemand sonst imstande dazu wär.

Monroe.

Ja, ist klar. Ich sag euch was. Wir fahren zur Bootsvermietung.

Vielleicht hat unser Spucker ihn gesehen. Wollen wir?

Gut. - Okay.

Na, dann mal los.

Gut, aber diesmal kotzt mich niemand voll, klar?

He, warte!

Hört ihr das auch?

Kommt her!

Was ist los?

Ich hör da was.

Wie ekelhaft!

Igitt, ist der widerlich.

Oh Gott.

He, Ronnie!

Wir fahren zur Bootsvermietung und fragen nach Lamont.

Wir sind bald wieder da. Du kannst in Ruhe weitermachen.

Nein, halt! Ich bitte euch!

Wartet! Wartet!

Leute! Es ist nicht so, wie ihr denkt.

Ein Exemplar von Kings erstem Aufklapp-Bilderbuch.

Einfach unglaublich, dass dich jemand hier gelassen hat.

Oh mein Gott! Ich erweise dir den Respekt, den du verdient hast.

Wer hat den komischen Kauz eingeladen?

Ich weiß, er kann nerven, aber man gewöhnt sich an ihn.

Wir sind Tür an Tür aufgewachsen. Seine Eltern haben auf uns aufgepasst.

Sollte er sich zufälligerweise noch mal einen auf mir abrubbeln,

schmeiß ich ihn mit dem Anker in den See.

Was war das?

Das war ein echter Kauz.

Lieber Gott, der Gruseltyp ist immer noch da. Was für ein Loser!

Ihr wollt wohl, dass ich hingeh und mit ihm rede.

Ich mach es nicht.

Ich geh schon. Ich bring Loser-Typen immer dazu, dass sie tun, was ich will.

Und, schon fertig auf dem See?

Nein, Dussel. Wir suchen unseren Freund.

Der Typ ist etwa so groß und trug zuletzt...

Den Neger?

Ja, den Typen. Zufällig gesehen?

Ich hab ihn mit euch zusammen gesehen.

Ich meine, in der Zwischenzeit.

Nein.

Er hat den Wagen mitgenommen. Weißt du, wo er hingefahren ist?

Nach Norden, zur Tankstelle.

Da lang. Viertelmeile.

Ist schon so dunkel. Können wir eine Mitfahrgelegenheit kriegen?

Um die Zeit ist kaum Verkehr. Aber ein Mädchen wie du könnte Glück haben.

Vergiss es! Na, trotzdem danke.

Ich fürchte, das hat nichts gebracht. - Und?

Spuckie steht auf kleine Jungs, wie mir scheint.

Ich hab Lamont gemeint?

Was weiß ich, ob Lamont Jungs vernascht.

Hat er gesagt, wo Lamont hin ist?

Ach so! Der Typ hat ihn nicht gesehen und möchte mit uns auch nicht nach ihm suchen.

Die Tankstelle ist eine Viertelmeile nördlich von hier. Wir müssen da lang.

Schon klar, schon klar. Gehen wir! - Was hast du denn vor?

Zu Fuß gehen?

Hab keinen Bock, zu laufen.

Du kannst gern hier warten und mit dem Schwachmaten plaudern.

Wir gehen zu Fuß dorthin.

Vielleicht tut Bewegung doch ganz gut. Ich will nicht so einen Wabbelarsch kriegen.

Nichts gegen dich, Schätzchen.

Wie ich Lamont kenne, ist er wahrscheinlich inzwischen in Kanada.

Warum hast du ihn fahren lassen?

Vorsicht!

Arschloch! Hast nicht mal deine Sirene an!

Alles okay?

Ja, danke.

Was haben Sie hier zu suchen?

Das ist unser Wagen, schätz ich.

Wie ist Ihr Name?

Monroe Bachman.

Wohnen Sie im alten Bachman-Haus?

Ja, wir... Das waren unsere Großeltern.

Wir haben uns um unseren Freund Lamont Sorgen gemacht. Ist alles in Ordnung?

Mit dem Negerburschen?

Ja, haben wir 1950?

Tut mir leid. Sieht nicht so gut aus, Miss.

Was? Ich kapier nicht.

Hat er hier Familienangehörige? - Nein. Was ist passiert?

Können wir jemanden anrufen?

Nein. Bitte, würden Sie uns sagen, was passiert ist?

Er scheint von einem Tier überfallen worden zu sein.

Kann jemand von Ihnen seine Leiche identifizieren?

Ist er tot?

Ich mach es. - Ich geh mit dir.

Nein! So was willst du nicht sehen.

Die treiben uns alle in den Tod, Mann!

Na los, treten Sie vor!

Monroe, du musst uns helfen! Monroe!

Hierbleiben, Monroe!

Geh da nicht rein!

Nicht da rein! Nicht da rein! Monroe, gehen Sie nicht da rein!

An sich müssten Sie sein Gesicht identifizieren.

Wir haben es nur noch nicht gefunden.

Oh Mann! Sie sind eine Schande für die Vereinigten Staaten von Amerika!

Ach du Scheiße!

Geht es Ihnen nicht gut?

Können wir es schnell hinter uns bringen?

Dodd, worunter liegt der Arm?

Verdammt, Dodd! Das sind die Eingeweide!

Sorry, Sheriff. Dann vielleicht da rechts.

Das wird er sein. Ist jedenfalls sein Tattoo.

Das war es schon.

Was für ein Tier überfällt einen Menschen an einer Tankstelle? Am helllichten Tag?

In dieser Gegend gibt es Wölfe, wissen Sie?

Ein Wolf hat ihn zerfleischt? - Ja, was wolfähnliches.

Ist er Zeuge gewesen?

Nein.

Er arbeitet doch hier, oder nicht?

Ihr Freund ist da reingegangen, hat bezahlt, was er getankt hat,

und ist wieder zum Wagen zurück.

Und auf dem Rückweg zum Minivan ist mein Freund von einem Wolf überfallen worden,

und der Junge da hat nichts gehört und nichts gesehen?

Er war hinterm Haus. Er hat nichts mitgekriegt.

Lamont gab ihm doch drinnen das Geld.

Warten Sie! - Sheriff?

Lass ihn einfach seine Fragen stellen!

Sie haben nichts gehört, nein?

Nein.

Wie ist das möglich, Mann? Wenn Sie von einem Tier zerfleischt würden,

würden Sie verdammt laut schreien, oder nicht?

Nicht so laut, Junge! Und in einem anderen Ton, okay?

Ich war hinterm Haus. Was ich nur gehört hab, war die laute Rapmusik.

Selbst vor dem Haus hätt ich nicht mehr mitgekriegt als das Gegröle.

Ein hübsches, kleines Nest haben Sie hier, Sheriff.

Was sollen wir jetzt tun?

Das weiß ich auch nicht.

Keine Ahnung, was für ein Ding hier läuft.

He, warum habt ihr mich hier...? - Jetzt nicht, Ronnie.

Was ist passiert? Wo ist Lamont? - Wo ist Lamont? Lamont ist tot!

Was? Hab ich heut Geburtstag?

Das ist kein Witz, Ronnie. Er ist tot.

Wie? Im übertragenen Sinn?

Alles okay? Ist ja gut.

Ich kann nicht glauben, dass er tot ist, Ronnie.

Was soll der Scheiß? Lass mich in Ruhe, du krankes Hirn!

Was?

Dieser Wichser hat gerade versucht, mich zu küssen.

Was soll der Mist, Ronnie?

He! Jeder trauert auf seine Weise, oder?

Und du, indem du rummachst, ja? - Ich dachte, es funkt zwischen uns.

Die einzige Funke ist mein Bein, das ramme ich dir in den Sack, du Sau!

Ich bleibe nicht länger mit diesem Arschloch in einem Haus!

Sauber hingekriegt, Arschloch.

Warum bin ich jetzt das Arschloch, Leute? Ich hab Lamont nicht umgebracht.

Kannst du dich grad irgendwohin verziehen?

Wohin? In den Wald, zum Menschen fressenden Wolf?

Wenn da ein Menschen fressender Wolf ist, hast du ja nichts zu befürchten.

Schön. Dann schmöker ich weiter.

Die Lektüre von Stephen King beruhigt einen nicht grad.

Tut mir leid, was passiert ist.

Ach Mann! Ich hätte nie gedacht,

dass er sich jetzt an dich ranzumachen versucht. Ich...

Ronnie überrascht sogar mich manchmal, fürchte ich.

Gehört so eine Nummer zu seinem Plan, wie er mein Herz erobern kann?

Was ist?

Was ist?

Schön, ich geh mich entschuldigen.

Es liegt im Bereich des Möglichen, dass mich jemand liebt.

Weißt du, wenn du siehst, wie Lamont da so liegt,

und du weißt, du konntest es nicht verhindern...

Monroe, ich liebe dich.

Was war das?

Oh, na toll! Großartige Idee!

Ronnie, warte! Ronnie! Ronnie!

Du bist so ein verdammter Heuchler. - Nein, halt! Warte! Warte!

Was ist jetzt wieder los?

Ich bin nach nebenan, um mich zu entschuldigen, und seh diesen Typen,

wie er gerade mit Nicole rumknutscht. - Es ist nicht so, wie ihr denkt!

Das ist gar nicht wahr!

Was ist passiert?

Dein Freund hat mit dem Mädchen rumgeknutscht,

das ich zufälligerweise heiraten möchte.

Ach, hör auf zu spinnen! - Du hast mit Nicole rumgeknutscht?

Hat er ernsthaft geglaubt, sie nimmt ihn?

Nein. Doch. Nicht, nicht wirklich. Lori, Lori, Lori! Ich kann dir alles erklären!

Lass mich! - Lori!

Lori! Warte! He!

Hände weg! Fass mich nicht an, Arschloch!

Wenigstens bin ich nicht mehr das Arschloch.

Halt du dich da raus, Ronnie! Lass mich dir bitte erklären, was passiert ist!

Du gehst mal für ein Jahr in den Irak, nicht wahr? Und lässt mich warten.

Als du wiederkommst, sagst du mir, du musst erstmal alleine sein. Ich warte wieder.

Dann schießt du mich ab und sagst: Lori, wir sollten Freunde bleiben.

Und heute sagst du: Lass es uns nochmal probieren! Und jetzt das hier!

Scheiße! Darauf kann ich verzichten!

He, he, Lori! Nicole hat mich geküsst.

Ja, und du zurück.

Nein! Nein, nein! Du verstehst nicht! Du hörst mir nicht zu!

Ich hör dir nicht zu?

Ich will dich Arschloch nie wieder sehen.

Weißt du was? Es ist kein Wunder,

dass sie dich als Irren aus dem Militär entlassen haben.

Sie sind eine Gefahr für Ihre Kameraden.

Blödes Arschloch!

Arschloch!

Wo ist Lori?

Ist rauf in den Wald gerannt. - Du hast sie laufen lassen?

Sie will nichts mehr mit mir zu tun haben.

Das hat sie mit ihrem Kuss geschafft.

Hättest du deinen perversen Freund nicht eingeladen...

Haltet alle beide die Klappe!

So ein Arschloch! So ein Arschloch! Ich hab es satt.

Ich mach den Scheiß nicht mehr mit.

Vier Jahre hab ich mich mit ihm rumgeschlagen.

So ein Arschloch!

Monroe, bist du das? Wer ist da?

Lori...

Monroe? Oh mein Gott.

Monroe, das ist nicht witzig.

Monroe? Wo bist du?

Leise...

Ist da jemand? Ist da jemand?

Oh nein! Oh Gott!

Nein!

Lori, wo bist du?

Lori!

Wo bist du?

Lori!

Lori!

Lieber Gott! Lieber Gott! Lieber Gott!

Nein! Oh nein! Oh nein!

Oh nein! Es tut mir so leid, Lori. Es tut mir so leid.

Nein, nein!

Was war das? War das wieder ein Wolf?

Keine Ahnung. Wir müssen wieder zurück ins Haus.

Na geht schon! Ihr müsst zurück ins Haus. Lauft, so schnell ihr könnt!

Monroe, was hast du vor?

Manchmal muss ein Mann eben tun, was er tun muss.

Nein.

Na komm!

Wieso starrt niemand auf meine Möpse?

...nur ein heißes Mädchen. Das reicht.

Kein Wunder, dass sie dich als Irren aus dem Militär entlassen haben.

Du nimmst sie doch nicht mit rein, oder?

Ich ertrag es nicht, wenn eine Leiche im Haus ist.

Ich werd sie beerdigen. - Bist du verrückt?

Aber ich lass sie nicht hier draußen liegen.

Ich hol eine Schaufel aus der Scheune.

Soll ich dir dabei helfen?

Nein. Ich hol Ronnie.

Ronnie! Ronnie?

Ach, lass mal! Ich geh selbst in die Scheune und hol mir die Schaufel.

Schließt die Türen zu!

Mein Gott! Was soll das?

Oh Gott. Tut mir leid. Ich dachte, dass mir jemand gefolgt wär.

Ja. Ich bin dir gefolgt und hätte nicht gedacht, dass du mich erschlägst.

Schlimme Sache mit Lori, was?

Was ist passiert? - Die ist erschlagen worden.

Habt ihr euch dermaßen in die Wolle gekriegt?

Nicht von mir, du Idiot!

Es war ein Unfall, aha! Keine Bange!

Ich werde es bezeugen, aber du überlässt mir Nicole.

Du bist voll gestört, Alter. Weißt du das?

Ja.

Behalt es für dich, was ich jetzt sage.

Da war kein Tier am Werk. Lori wurde ermordet.

Ihr wurde mit irgendwas der Schädel eingeschlagen.

Leck mich!

Ich brauch deine Hilfe. Komm mit mir!

Wir müssen sie begraben, Alter.

Cool!

Wo hast du dich rumgetrieben?

Ich hab Lori beerdigt. Das wisst ihr doch.

Nicht du! Er!

Ich hab Monroe geholfen.

Woher wusstest du, wo Monroe war?

Ich hab ihn aus der Scheune kommen sehen.

Ach, das wusstest du nicht von ihnen? - Und?

Als wir mit Lori aus dem Wald zurückgekommen sind, wo warst du da?

Ich war hier.

Du hast nicht geantwortet. Ich hab dich gerufen.

War hinterm Haus.

Und was hast du da draußen gesucht?

Ich wollte einen klaren Kopf kriegen.

Hast du Loris Schreie nicht gehört, Mann?

Waren nicht zu überhören. Halb Maine hat die gehört.

Aber ich dachte, sie schreit nur Monroe an.

Was war das da draußen? War das wirklich ein Wolf?

Ein Mörder, hat er gesagt.

Ein Mörderwolf natürlich. An der Leiche waren deutliche Kratzspuren zu sehen.

Du denkst, sie wurde ermordet?

Es sah einfach nicht nach einem Tier aus.

Denkst du auch, dass Lamont ermordet wurde?

Ach, keine Ahnung. Wenn ich mir einen Reim drauf machen könnte, dann...

Wir müssen den Sheriff anrufen. - Mit welchem Telefon?

Wollen wir nicht zu den Nachbarn gehen? - Gute Idee!

Nein! Nicole, warte mal!

Kann uns bitte jemand helfen?

Du weißt doch, wie merkwürdig die hier sind.

Kann uns irgendjemand helfen?

Warum sind die hier bloß so?

Ich hab keine Ahnung.

Ist es nicht seltsam, dass alles an dem Ort passiert, wo Stephen King lebt?

Was hatte Lori an, bevor sie weg ist? - Was soll das jetzt, Ronnie?

Als wir sie begruben, trug sie ein Matrosenhemd. Hatte sie das schon vorher an?

Was spielt das denn für eine Rolle, du Perversling?

Darf ich weiterreden, bitte? In Stephen Kings Kurzgeschichte

,Der Mann, der Blumen liebte' wird eine Frau in einem Matrosenhemd erschlagen,

und zwar mit einem Hammer. - Lori hatte kein Matrosenhemd an.

Woher weißt du, dass es ein Hammer war?

Ihr redet von meiner Freundin. Hört ihr vielleicht mal auf?

Ex-Freundin, genau genommen.

He, stopp! Ich sag nicht, dass Lori durch einen Hammer umkam,

nur dass der Frau in der Geschichte auch der Schädel eingeschlagen wurde.

Schädel eingeschlagen?

Ronnie, das ist nicht hilfreich.

Okay, und was ist mit Lamont?

,Was ist mit Lamont? Was ist mit Lamont?' Fällt dir auch eine Figur ein,

die von einem Tier umgebracht wurde, ja?

Vielleicht in Stephen Kings Roman Nr. 210?

In 'Das letzte Gefecht' wird einer von Wölfen getötet.

Ronnie.

Du hast recht, du hast recht. Er stand unter der Kontrolle des bösen Randall Flagg.

Ronnie. - Schilder mir Lamonts Tod!

Du hast morbide Fantasien. - Schilder mir nur seinen Tod!

Fick dich, Ronnie!

Du willst die Todesumstände wissen? Er wurde in unserem Wagen umgebracht,

in Stücke gerissen. Man fand Stücke von ihm auf den Vordersitzen

und auf der Rückbank. Und wer auch immer der Übeltäter war,

hat vom Tatort seinen Kopf mitgenommen. - Oh mein Gott.

Sekunde! Wenn der Kopf gefehlt hat, war es vielleicht jemand anders.

Ich hab seinen Arm mit dem Tattoo gesehen.

Ach. Sein Arm war abgetrennt?

Ja, das war er. An der Schulter, wie ein Hähnchenflügel.

Hör schon auf, Monroe!

Er will es wissen, also geb ich Auskunft.

Ich will es nicht wissen! - Er hätte abgerissen sein müssen.

Das reicht! Hört auf! Das muss ich mir nicht länger antun!

Wurde sein Arm abgeschnitten oder abgerissen?

War das Fleisch gerissen oder zertrennt? Oh! Gab es Bissspuren?

Ich brech unser Gespräch an der Stelle ab, okay?

Woher wissen wir dann, dass es ein Tier war? Wenn sein Arm abgeschnitten wurde,

dann kommt nur ein Mensch als Täter infrage und dein Verdacht trifft womöglich zu.

Dann befänden wir uns in ernster Gefahr.

Findest du nicht, dass der Tod unserer Freunde schon zeigt,

dass wir in Gefahr sind?

Nein. Nicht einfach in Gefahr.

Wir sind in Stephen-King-Gefahr.

Ich glaube, Lamont wurde mit einem scharfen Messer säuberlich zerteilt,

und seine Körperteile wurden im Wagen verstreut.

Wie es in „Erdbeerfrühling“ geschrieben steht, einer Geschichte in „Nachtschicht“.

Der Kopf war da auch verschwunden.

Ich könnte schreien! Warum sollte uns jemand töten wollen, Ronnie?

Aber ja. Das ist es!

Was denn?

'Ich könnte schreien!' Das ist es! 'Ich könnte schreien!'

Was ist das Merkwürdige an diesem beschissenen Kaff?

Abgesehen davon, dass laufend jemand umgelegt wird?

Ja. Der als Ruhestörung empfunden wird.

Das ist doch lächerlich.

Tatsächlich? Denkt doch mal nach! Jeder flüstert hier. Keiner redet ganz normal.

Der Aufseher sagt uns, wir dürfen nicht mal lachen.

Der Krankenwagen, der mit abgestellter Sirene vorbeifuhr.

Lamont hatte bestimmt das Radio an und ist deswegen abgemurkst worden.

Lori war stinkwütend auf mich.

Wütend? Die hat sich die Lunge aus dem Hals geschrien,

hat dich ein Arschloch gerufen. Und zwar mehrmals!

Wird den Mörder nicht gefreut haben, dass sie da so rumbrüllt.

Wer bringt denn andere Leute um, damit sie schweigen?

Echt keine Ahnung.

Hör auf, dich mit Ronnie abzugeben.

He! Nicole? - Nicht so laut, Hilary!

Rede mal ein bisschen leiser, Schwester. Nur für den Fall, dass...

Hilary, bitte sag mir, dass du weißt, was hier los ist.

Wüsst ich gern, aber ich weiß es nicht.

Glaubst du, wir sind hier in Sicherheit?

Ich weiß nicht, ob wir es irgendwo anders wären.

Aber hier sind wir doch sicherer als draußen, meinst du nicht?

Ich denke schon.

Willst du nicht duschen gehen?

Ja, okay, ich... - Ich behalt die Tür im Auge.

Nicole! Was ist denn los? - Ist alles in Ordnung?

Ich hab da draußen was gesehen. Ich halt es nicht mehr aus hier.

Ich will hier weg.

Es passiert schon nichts. Monroe wird uns beschützen. Er ist Kriegsveteran.

Herrgott noch mal!

Ronnie?

Alles gut, alles gut!

Nur Ronnie.

Was hast du hier draußen gesucht?

Ich war für kleine Jungs.

Stimmt gar nicht! Du hast mir beim Duschen zugeguckt. Gib es ruhig zu!

Nein, ich war wirklich für kleine Jungs.

Wenn du mir noch mal nachstellst, dann kratz ich dir deine Augen aus.

Echt widerlich.

Ich war für kleine Jungs.

Tja. Es ist besser, wenn hier ein Perverser sein Unwesen treibt als ein Mörder.

Ich will trotzdem nicht mehr im Haus gefangen sein.

Ob man es ohne Probleme zum Boot schaffen könnte?

Oh Gott! Hilfe! - Ich halt es hier nicht mehr aus!

Was ist passiert? Was schreit ihr so rum, Leute?

Lamonts Kopf steht da vorn drin. - Was?

Wo ist Ronnie? - Was machst du?

Was ist passiert?

Keinen Schritt weiter! Bleib, wo du bist!

Liegt das in der Familie, dass ihr mich umbringen wollt?

Wo kommst du gerade her?

Ich war auf dem Klo. Ich bin grad rausgekommen.

Ich dachte, du hast draußen gemacht?

Also gut. Ertappt, Freunde!

Hab ihr beim Duschen zugeguckt.

Ich muss mich übergeben.

Du weichst nicht von unserer Seite. Hast du verstanden?

Hörst du damit auf?

Ob wir seinen Kopf da draußen lassen sollten?

Können ihn auch morgen noch begraben.

Ich nehm ihn ganz sicher nicht von dort weg.

Wir warten bis morgen früh, dann holen wir den Sheriff, okay?

He, verliebter Junge! Möchtest du nicht zu uns runter?

Wir können alle fliegen.

Hier unten können wir alle fliegen.

Gib Faust!

Drom!

Was ist denn? Was ist los?

Wo ist Nicole?

Das ist nicht wahr! Lieber Gott!

Die schlummert bestimmt in ihrem Bett. - Was? Direkt neben dem Kopf?

Nicole!

Nicole!

Sie wird doch wohl nicht zum Boot gegangen sein?

Wie? Zum Boot? - Sie hielt es da für sicherer.

Oh Gott.

Was ist?

Oh, Fuck. Die Haustür steht offen. Komm mit, Ronnie!

Wir gehen gemeinsam. Das ist sicherer.

Am sichersten ist es, im Haus zu bleiben.

Ronnie!

Na schön, ich komme mit.

Sie fährt einfach weg. - Ich seh sie nicht.

Ich auch nicht.

Oh mein Gott. Unglaublich, dass sie ohne uns weg ist.

Oh nein! Sie ist gar nicht weg.

Nicole?

„Dünenwelt“.

Die Hauptfigur landet am Ende auf einem Planeten voller Sand

und schaufelt sich den massenweise in den Hals.

Du warst das, nicht wahr?

Hilary!

Er war nie da, wenn jemand umgekommen ist.

Als wir Lamonts Kopf entdeckt haben, auch nicht.

Nie da? Ich war im Haus, als Nicole starb!

Wirklich? Denn ich bin wahrscheinlich eingepennt. Warst du die ganze Zeit wach?

Ich schätze, dass ich auch kurz abgeklappt bin.

Lang genug, um Nicole zu töten.

Ach was! Das soll wohl ein Witz sein, Mann! Monroe!

Komm mir nicht zu nah, Mann! Sonst kriegst du ein Messer in den Hals.

Steht das auch in einem deiner beschissenen Bücher?

Du musst mir glauben, Monroe!

Der Mörder von Nicole hat sich doch das Boot geschnappt, wie du gesehen hast.

Du solltest nicht von unserer Seite weichen.

Aber ich war doch gar nicht...

Und du hältst dich auch gefälligst daran!

Soll ich dabei helfen?

Nicht notwendig.

Sieht nicht gut für dich aus, Ronnie.

Ihr glaubt doch nicht, ich hätte unsere Freunde getötet?

Freunde? Du hast Lamont gehasst.

Aber andere hasse ich mehr. Damit zählt er zu meinen Freunden. Ganz einfach.

Sie hat recht. Wenn einer umkam, warst du nie da.

Ihr beide auch nicht!

Nein, aber wir waren immer zusammen, als die Morde geschahen.

Habt ihr sie dann beide begangen?

Ich meine, was hätte ich denn für einen Grund, Nicole umzubringen?

Ein Mörder muss seiner kranken Fantasie folgen.

Ich hab neben dir geschlafen.

Dein scharfer Army-Spürsinn hätte doch Alarm geschlagen, wenn sich was bewegt.

Es passt alles zusammen. - Nichts passt zusammen! Nichts!

Du kennst alle Stephen-King-Bücher.

Na und? Ich kenn auch viele Pornos. Hab ich deshalb schon mal Tori Black gevögelt?

Oh, in meine nasse Muschi, ja!

Wenn ich die Gelegenheit hätte, würd ich es wohl tun.

Darum war das ein blödes Beispiel.

Tja, ich glaube ihm.

Klar, wer würde es nicht mit Tori machen?

Mein Gott! Ich halt dich nicht für den Mörder, Ronnie. Jetzt klar?

Oh! Danke!

Was hätte er davon gehabt, sie zu töten?

Wie gesagt. Um seinem kleinen, jämmerlichen Leben ein bisschen mehr Kick zu geben.

Hör mal! Ich weiß, dass er jämmerlich ist. Und widerlich und pervers.

He! Ich bin anwesend, ja?

Kommentare wie diese haben manchen übrigens erst dazu bewogen, Leute zu töten.

Ja, und Kommentare wie der jetzt verbessern deine Lage schon mal gar nicht.

Und wie sollen wir jetzt verfahren?

Wir braten ihm eins über und warten auf den Sheriff.

Dafür kriegst du kein einstimmiges Ergebnis.

Die einfache Mehrheit reicht. - Schluss jetzt!

Bis der Sheriff kommt, behalten wir uns im Auge.

Was ist, wenn der Sheriff nicht kommt?

Und was ist, wenn er der Täter wär? - Und was ist, wenn du es wärst?

Dann hätt es Lamont als Ersten erwischt.

Also...

Angenommen, Ronnie wäre es nicht, was man vielleicht, womöglich glauben könnte...

Aber bloß vielleicht, womöglich.

Wer wäre dann der Mörder?

Weiß ich nicht! Was wär es mit diesem Jungsvernascher, unserem Grusel-Freund?

Oder der Grusel-Bedienung, oder jedem anderen in dem Kaff mit dem Beinamen Grusel?

Vielleicht auch der Typ, der uns auf dem See angehalten hat.

Ja! Der Grusel-Typ von Aufseher! Krallt sich einfach unser Boot.

Jedermann in dem Nest könnte der Mörder sein, oder?

Jedermann.

Wer weiß? Womöglich ist es dieses langweilige Kaff,

das irgendjemanden in den Wahnsinn getrieben hat.

„Immer nur Arbeiten macht Jack ganz trübsinnig.“

Wie mir scheint, will jemand, dass hier absolute Ruhe herrscht.

Falls er die Wahrheit sagt, ich glaub es noch nicht ganz,

aber falls er es tut, dann muss jemand anderer da draußen sein.

Ja, und vor dem müssen wir auf der Hut sein.

Wenn ich im Irak irgendetwas gelernt hab, dann ist es...

Irak? Du warst doch nur Koch.

War Steven Seagal in „Alarmstufe: Rot“ auch nur. Außerdem...

Ich war Koch in einem Ranger-Regiment, okay?

Toll! Dann bringen ihn mit deiner Lasagne um.

Na schön, egal. Aus meiner Sicht ist Angriff die beste Verteidigung.

Monroe hat recht. Wir müssen ihn schnappen.

Er muss in die Falle tappen, irgendwie angelockt werden, mit irgendwas.

Wir müssen ihm mit was kommen, worauf seine kranke, verdrehte Fantasie anspringt.

So was in der Art.

Ja, klar. Stellen wir ihm eine Falle aus einer Stephen-King-Geschichte.

Das musste gerade dir einfallen.

Du bist nicht so genial wie ich.

Das könnte gehen. Wenn er die King-Geschichten heranzieht,

um seine Opfer zu töten, dann...

...wird es ihm gefallen, dass alles vorbereitet ist.

Ich muss zugeben, ist eine ziemlich gute Idee. Oder fällt dir was besseres ein?

Wir müssen die Stephen-King-Sammlung eurer Großeltern benutzen.

Weißt du, warum unsere Großeltern eine Stephen-King-Sammlung haben?

Wie lang dauert es noch, Ronnie?

Ich glaub, ich hab es.

Kennt ihr aus Kings Sammelband „Nachschicht“, „Die letzte Sprosse“?

Leute wie ihr tun mir echt leid. Darin geht es um einen Bruder und seine Schwester,

die über eine Leiter in eine Scheune kommen wollen.

Das fängt schon gut an.

Die Schwester bleibt an der letzten Sprosse hängen,

als sie die Leiter nach oben steigt.

Aber ich lass mich nicht von der Leiter fallen.

Nein, nein, nein. Ihr Bruder rettet sie dann,

indem er Heuballen auf dem Boden ausbreitet.

Gibt es keine Toten?

Na ja, im Erwachsenenalter stürzt sie sich von einem Gebäude.

Ich hab keine Lust, abzustürzen.

Das wirst du auch nicht. Wir müssen das nicht nach Punkt und Komma inszenieren.

Vertrau mir! Ich lass nicht zu, dass dir was passiert, okay?

Folgender Plan: Wir gehen zur Scheune. Du kletterst zum Heuboden rauf

und machst Krach, so laut du kannst, schmeißt mit Sachen herum

und tust so, als ob du was suchst.

Sing, mach Lärm! Dann wird er dich holen kommen.

Wieso ist es ein Typ?

Oder eine Frau. - Ronnie, verschweigst du uns irgendwas?

Ach was! 90 Prozent aller Serienkiller sind weiße Männer

im Alter von 25 bis 35 Jahren.

Und du fällst wohl nicht darunter?

Und du?

Verdammt! Leute. Scheißegal, ob es ein Er oder eine Sie oder ein Es ist.

Oh Gott! Nicht der Clown!

Wir gehen in die Scheune und verstecken uns dort.

Und wenn der Typ erscheint, dann steche ich ihn ab.

Was? Oh nein!

Oh nein?

Ich meine, legen wir ihn um, sind wir nicht besser als er.

Er braucht vielleicht Hilfe. Wurde vielleicht von einem Auto angefahren

und ist seitdem ein anderer Mensch.

Wer auch immer das ist, er hat den Tod nicht verdient.

Gut! Alles klar? Dann los!

Was ist?

Nicht, dass wir dir nicht trauen würden. Es ist nur so, dass...

Wir trauen dir nicht. Du hast uns erklärt, wie wir den Täter fangen können.

Und da du ja es nicht bist, gibt es nichts, was du fürchten musst.

Nur den frei rumlaufenden Größenwahnsinnigen.

Ich bin bereit, zu wetten, dass er nicht auftaucht,

wenn wir dich an den Stuhl gefesselt haben.

Meinst du? Würdest du dein Leben darauf verwetten?

Hol das Seil, Mann!

Warte! Warte eine Sekunde, ja? Ich möchte nicht schuld sein,

wenn „Jean Claude für Dumme“ die Sache wieder mal verbockt.

Los! Auf den Stuhl mir dir! - Schon gut, schon gut!

War nicht so gemeint. War nicht so gemeint.

Du hast sicher nicht gewollt, dass dein Zug draufgeht.

Setz dich auf den verdammten Stuhl, Ronnie.

Gut, aber nicht zu fest. Verstanden? Nicht, dass du mir das Blut ab...

Ich hätte mein „Tut mir leid“- Steak gern medium durch,

mit ein paar „Verzeih mir“-Zwiebeln oben drauf. Au!

Halt deine Klappe, Ronnie!

Nein, wartet! Ich weiß, wer der Killer ist.

Es ist Stephen King. Der Killer ist Stephen King.

Nein, ich mein es ernst. Der Mörder ist...

Es reicht jetzt. Du bist ein Vollidiot.

Was?

Du steigst jetzt mal rauf und wartest auf mein Zeichen, okay?

Alles gut?

Ja.

Keine Sorge, Schwester! Der alte Monroe ist wieder da.

Geh schon!

Komm her! Komm schon! Wo steckst du? Ich weiß, dass du hier bist.

Na mach schon! Komm endlich raus, du Arsch!

Ach du Scheiße! Hil! Hilary, pass auf!

Hilary, er kommt! Hilary!

Nein!

Ich mach dich kalt, du!

Wer auch immer du bist,

ich mach dich kalt, du Drecksau!

Ich hab nicht eins dieser Bücher gelesen.

Aber damit hast du ganz bestimmt nicht gerechnet.

Nein!

Du verfluchter Scheißkerl!

Tut mir leid, Monroe. Ich kann nicht zulassen, dass du Stephen King tötest.

Er hat alle unsere Freunde umgebracht, du Arsch!

Dann liefern wir ihn ab.

Und er kann im Knast weiterschreiben.

Monroe! Bitte, bleib da! Okay? Du machst mir Angst.

Ich will dir nichts tun, Ronnie. - Bleib, wo du bist!

Ich mach Apfelmus aus deinem beschissenen Hirn.

Mit einer Schaufel? Wirklich?

Du schlägst mich mit einer beschissenen Schaufel, Ronnie?

Sorry. Tut mir echt leid.

Na los, treten Sie vor!

Sie sind eine Schande!

Sie sind eine Schande für Ihre Einheit!

Sie sind eine Schande für die Army.

Sie, Lieutenant, sind eine Schande für die Vereinigten Staaten von Amerika!

Hierher, Soldat!

Wo steckst du, elender Feigling?

Du Made! Wo versteckst du dich?

Hallo! Ich erwisch dich schon!

Wenn ich dich finde...

Wo steckt unser Ronnie?

Feindliche Artillerie!

Alle Mann in Deckung!

Atom-Angriff! Atomarer Einschlag droht!

Wir werden beschossen. Unsere Koordinaten sind: November, Delta, 5-6-6-9.

Wir haben Verwundete!

Sanitäter!

Die Wildgänse kommen! Die Wildgänse kommen!

Sanitäter!

Wir werden beschossen! Oh mein Gott! Was ist?

Ich weiß, was du vorhast, aber es wird nicht funktionieren.

Hilary hatte recht.

Du bist eine jämmerliche Null.

Guten Appetit.

Können Sie uns verraten, wo Stephen King wohnt?

Zu eurer Enttäuschung muss ich euch sagen, der Mann wohnt leider nicht hier.

Ist es nicht so, Dale?

So ist es, Dee-Dee. Den haben wir ganz lange nicht gesehen.

„'Die Stille' Von Stephen King - Nach einer wahren Geschichte“

Das hier ist ein ruhiges, kleines Nest. Hab ich mich klar ausgedrückt?

Betrachtet euch als vorgewarnt.

„Aus Respekt vor der Privatsphäre Stephen Kings und aller Ortsansässigen,

die bei dieser Produktion mitgewirkt haben, wurden alle Ortsnamen im Film

und in diesem Abspann ersetzt durch den Decknamen Encomium:

Subst. Ausdruck für glühendes und warmherzig begeistertes Lob.“

„Bei den Dreharbeiten zu diesem Film kam kein Stephen King zu Schaden.“

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