All language subtitles for 8.Namen.fuer.die.Liebe.2014.German.1080p.BluRay.x264-CONTRiBUTiON

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Original subtitles

Wellt ihr noch was? Ohne kalimotxo ertrag ich das nicht.

Du bist hier nicht in Euskadi, Amaia. - Ach, echt nicht?

Ich dachte, wir wären in Hernani. - Los, amüsieren wir uns.

Ein Stripper und ein Dödel auf dem Kopf hätten es auch getan.

Ich steh ja so auf gegelte Andalusier! - Ist halt 'n Junggesellinnenabschied.

Kann man das denn nach so nennen? Das ist es ja eigentlich nicht mehr.

Ihr müsst das wissen. Ihr habt mich hergeschleppt.

Vergiss Antxón einfach mal. - Kalimotxo? Der "Rebujete" ist eklig.

Du hast schon sieben intus. - Führst du Buch?

Es lebe der Fino, der Manzanilla und die schönen Flamenco-Tänzerinnen!

Die Engel kamen vom Himmel herab...

Hoffentlich war ein Schutzengel dabei.

Ich verspüre nämlich große Lust, dir eine zu knallen.

Was? - Lass die Wut auf Antxón nicht an allen aus.

Es hieß, über den reden wir nicht.

Tolle Frauen, was? - Die? Halt dich bloß fern von denen.

Vergehen? - Schlimmer.

Lesben? - Schlimmer!

Schlimmer? - Das sind Baskinnen.

Einen Moment bitte. Ruhe bitte. Setzt euch.

Ich wurde gebeten, euch ein paar Witze zu erzählen.

Ich will ein Lächeln auf die Gesichter der Frauen zaubern,

den schönsten Frauen von Andalusien, olé, olé, olé!

Also: Treffen sich zwei Basken, sagt der eine zum anderen:

"Liegt deine Tochter echt mit Gonorrhoe im Bett?"

Darauf der andere: "Egal, solange er Baske ist..."

Nicht klatschen, ich hab so 'nen guten Lauf!

Das mit dem baskischen Akzent flutscht grade richtig.

Treffen sich zwei aus Bilbao, sagt der eine:

"Hey, du hast 100 Millionen in der Lotterie gewonnen, oder?"

Der andere: "Hatte ich ja gesetzt."

Wirklich sehr witzig! Echt der Hammer! Du hast es echt drauf!

Aber mach doch mal zur Abwechslung Witze über deine Mutter!

Hey, also bitte. Nur weil du aus dem Baskenland bist...

Ja, ich gehöre zur Familie Gonorrhoe!

"Baskenland"... Ihr seid so ein ungebildetes Pack!

Ihr macht doch immer nur Siesta und Party. Was ist?

Geh doch nach Hause und stemm Steine oder was ihr Basken so macht.

Du bist so angespannt. - Was?

Schluss jetzt. - Lass mich!

Gora Euskadi, ich scheiß auf euch!

Fass mich nicht an! - Dir zeig ich wo es lang geht!

Moment! Da drüben sitzen meine Freundinnen! - Ist mir egal.

Nicht! Nein! Hör mal!

Nicht! Lass mich! Was soll das?

Lass mich los! - Raus mit dir!

Komm mal runter, ja? - Lass dich hier nie mehr blicken!

Ich komm sicher nie mehr nach Sevilla!

Glotzt du mir auf 'n Arsch? - Ich? Nein.

Du hast mir auf den Arsch geglotzt. - Das hättest du wohl gern.

Du stehst auf mich, wenn ich es sage!

Komm.

Rafa! Wo warst du? Zuletzt hab ich dich mit der Baskin gesehen.

Oder hast du 'ne andere abgeschleppt?

Hast du mit ihr geschlafen? - Neben ihr, das zählt nicht.

Doch, so viel wie dreimal mit einer aus Málaga.

Ich koch mal was zum Abendessen für dich, okay?

Ist sie etwa hier? - Ja.

Spinnst du? Die könnte eine ETA-Terroristin sein!

Bist du bekloppt? Seit wann tragen die von der ETA Rüschen?

Was denn sonst? Sturmhaube und baskische Flagge?

Die sucht eine "saubere Wohnung", sag ich dir.

Heißt das nicht "sichere"? - Leise, sonst hört die uns!

Nicht die Flasche! Daraus basteln die in Nullkommanix Molotowcocktails.

Jetzt spinnst du aber.

Die Tür! Nicht dass sie mich sieht. - Ich hatte sie zugemacht, Joaquin.

Du Wichsen du hast mich verarscht!

Also echt! Eine Baskin lässt sich nicht abschleppen.

Aber gerade war sie noch da.

Verdammte Scheiße, Rafa! Verdammte Scheiße!

Vorsicht! Da könnte 'ne Bombe drin sein. - Ach was.

Die Tasche soll einer Frau gehören? Ohne Lippenstift und Mascara?

Baskinnen schminken sich nicht. - Du hast sie gesehen.

Sie könnte Miss Euskadi sein. - So was gibt's bei denen nicht.

Los, sag's ihm. Currito, hör dir das an.

Ich... geb sie ab.

Bei der Polizei? - Nein, bei ihr.

Aber sie ist doch schon wieder zu Hause. - Ja, ich bring sie zu ihr.

Du hast Andalusien doch noch nie verlassen.

Ja, verdammt, ich... ich hab mich verliebt.

In 'ne Baskin? - Du warst noch nie verliebt!

Was wisst ihr schon? Sie und ich, wir haben noch eine Rechnung offen.

Den Arsch offen, das hast du. Sie hat sich sicher was zu uns notiert, lösch es.

Geh die Nummern durch, bevor du dich auf die Reise machst.

Ruf nicht an. Die Batterie ist schwach. - "Aita", "Aita", das heißt doch was.

Pedrito! Heißt "Aita" was auf Baskisch? - Das heißt "Vater".

Wie in Vater und Mutter. - Danke, Pedro.

He, die Batterie, vielleicht ruft sie an!

Klappe, es klingelt.

Aus.

Ihr seid echt 'ne große Hilfe. - Nimm bloß nicht das Auto.

In meiner Militärzeit da haben sie's mir oft zerkratzt.

Das macht den Basken Spaß.

Die Lage dort hat sich doch echt beruhigt. - Der traut im Ernst der Waffenruhe!

Die können uns Andalusier nicht riechen.

Das und wie man Molotowncoktails macht, lernen die als Babys.

Gib dir zwei Tage, dann hast du sie vergessen.

Genau. Das ist es, was ich brauche: zwei Tage.

In zwei Tagen bin ich wieder hier, mit ihr.

Sie kann ja nichts dafür, dass sie Baskin ist.

Haltet ihn auf! Ihr seid durch stark!

Ich kenn ihn von klein auf. Der schafft es nie ins Baskenland.

KAIXO! EUSKERA OHNE ANGST

Die können uns Andalusier nicht riechen.

Nicht riechen! Riechen! Riechen!

WILLKOMMEN IM BASKENLAND

Woher bist du?

Wer, ich? Na ja, woher soll ich... Also, ich hin Baske, von hier. Also...

Nicht direkt von hier, aber ich bin gebürtiger Baske.

Aupa. Agur. - Jaja.

Woher bist du? Andalusien? - He, ich darf doch sehr bitten.

Ach, beruhig dich! Ich bin aus Cáceres. Und du? Aus Córdoba?

Wie kommen Sie denn darauf? Bitt' schön! Ich bin Baske!

Wenn ich Andalusier wäre, wäre ich aus Sevilla, nicht aus Córdoba.

Ich bin Sevillaner, aus Santa Cruz.

Ich war mit meinem Mann dort bei der Expo!

Der polnische Pavillon war toll! - Ja.

Schön, jemanden zu treffen, der nicht aus Argoitia ist.

Ich lad dich mal zum Migas-Essen ein. Das ist meine Spezialität.

Hören Sie, ich habe eine Frage... Wo ist diese Straße? "Gasteiz".

Bei der übernächsten Haltestelle.

Bist du ihretwegen hier? - Nein, ich mach hier nur Urlaub.

Jaja. Du bist also verliebt.

Über beide Ohren.

Mist! Gerade jetzt, wo wir uns kennenlernen, muss ich raus.

Komm doch morgen bei mir vorbei. Ich wohn da.

Ich bin echt nur ein paar Tage hier. - Das hab ich auch gesagt.

Ich koche dir Migas. Bis dann.

Agur, mein Lieber. - Agur, Blondie.

LASST DAS BASKENLAND IN FRIEDEN

Amaia?

Komm rein, ich bin in der Küche.

Amaia?

Wie geht's, Amaia? Ich bin's.

Du musst.... Sag jetzt nichts, sag jetzt nichts.

Ich weiß, es ist irre, aber einer von uns musste es ja tun, oder?

Was ist das für ein Pony? Egal. Das hast du nicht erwartet, was?

Aber vielleicht ja doch.

Wir hätten 'neu One-Night-Stand haben können...

Du als Baskin nicht, aber für mich war das auch keine schnelle Nummer.

Äh, das ist nur so eine Redensart.

Ich wollte erst mal in Fahrt kommen, aber jetzt kannst du gern was sagen.

Äh, tut mir leid. Wie heißt du noch mal?

Was? Du Scherzkeks. Ihr Basken habt 'ne Menge Dinge drauf,

aber Witze machen gehört nicht zu euren Stärken.

Du bist der Sevillaner, ich weiß.

Dass du jetzt auf tough machst, find ich echt uncool.

Na ja... Es macht mich ein bisschen an, sehr sogar.

Uns beide. - Sprich für dich selbst.

Also: Ich will dich hier wegholen. - Wozu?

Du musst nicht im Baskenland leben. Ich kann dich hier rausholen.

Wie? - Ich nehm dich mit nach Sevilla.

Da kannst du dich normal frisieren... - Wie bitte?

Soll ich die Ertzaintza rufen?

Ich wollte erst mal mit dir allein sein, aber lad gern 'ne Freundin ein.

Ich hab für so was keine Zeit. Tschüs. - Ich soll jetzt gehen?

Was willst du? - Und noch was: Du siehst komisch aus.

Kommst du von der Weinernte?

Hast du dich mal angeguckt? Es reicht, nerv mich nicht.

Ich versteh ja, wie du dich fühlst.

Antxón war echt scheiße zu dir, aber nicht alle Typen sind so wie er.

Was? Hast du etwa meine SMS gelesen?

Ich? Ja... Naja, ein bisschen. Aber nur so überflogen.

Ich geb dir gleich ein bisschen! - Antxón war 'ne krasse Nummer.

Dich mit den Schulden für die Hochzeit sitzen zu lassen

Es reicht. Ich hab die Schnauze voll. - Stehst du etwa nicht auf mich, Baby?

"Baby"? Steck dir dem Baby sonst wohin!

Ich versteh, dass du von deinen Gefühlen für mich überwältigt bist.

Nach einem Wochenende mit mir willst du nie mehr ohne mich sein.

Oh nein! Verdammte Schei...

Mist, verdammte Scheiße!

Was tust du da? Ruf die Feuerwehr.

Genau, "erentxu". Ich auch. Gora und Unabhängigkeit!

He, ich bin einer von euch! Ich wollte spanische Geldautomaten abfackeln!

Halt! Stehen bleiben! - Ich war das nicht.

Du wolltest die Stimmung für die Demo morgen anheizen.

Ich wusste ja nicht mal, dass morgen eine ist.

Jetzt kommt der kale borroka schon aus Andalusien.

Haben Sie Amaia angerufen? - Sie sagt, sie kennt dich nicht.

Mann, sie macht auf harte Nuss. Typisch Baskin.

So typisch, wie den Pony so zu tragen, als wär er mit der Axt geschnitten.

Sind Sie neu hier, oder was? Au!

Macht uns heute Nacht keinen Ärger.

Ich bin Sevillaner, glauben Sie mir doch. Ich gehöre nicht zur "carrera borroca".

Aupa!

Hat nicht funktioniert. Das mit Sevilla, mein ich. Trotz Tarnung und Akzent.

Ich muss mehr üben.

Die haben mir das nicht abgekauft. - Aber...

Also...

Ist das dein Ernst? - Ja, ja. Weiß nicht. Was denn?

Hast du einen Müllcontainer angezündet? - Klar! Einen fetten!

Beim Straßenkampf muss man einen Schritt weitergehen.

Klar, Mann!

Aber wer bist du denn? - Ich?

Iñaki.

Iñaki das Maschinengewehr, kurz MG. - MG?

Sagt mir gar nichts. - Mir auch nicht.

Bist du in 'nem Kommando...

Ja, Mann, das... könnte sein. Also ja. - In welchem?

Kommando G.

Guipúzcoa! - Klar.

Ihr kennt mich nicht, weil die Anführer mich mundtot machen wollte.

Aber von denen da oben lass ich mir nichts sagen.

Wir haben noch mal mit der Frau geredet.

Ich wusste, mit ein bisschen Druck würde sie nachgeben. Was hat sie gesagt?

Dass sie nichts von dir wissen will.

Hier. Es ist neu. - Ja, aber es ist maßgeschneidert

Die Hälfte, 1000 Euro. - Was soll ich damit?

500. Scheiße, wenigstens den Stoff.

Daraus kannst du ein anderes Brautkleid schneidern. 200.

Es tut mir leid. Ich versteh dich ja... - Du verstehst mich? Inwiefern?

Die Leute reden. Es heißt, Antxón hat dir Schulden hinterlassen.

Es tut mir leid, echt.

Ihr wart so ein schönes Paar.

Schönes Paar, da scheiß ich drauf.

Aita? - Amaia!

Ich freue mich wirklich sehr. - Was ist passiert?

Ich wollte nur zurückrufen, aber dein Handy war aus.

Bei deinem Anruf war ich auf dem Schiff. Ist was mit deinem Handy? Na ja, egal.

Ich hab mich wirklich sehr gefreut, dass du mich mal wieder angerufen hast.

Mo... Moment, warte mal. - Ja, das bespricht man besser persönlich.

Was? Kommst du etwa her? - Ja, ich habe gerade angelegt.

Was?

Verflixt und zugenäht! Jetzt ist sie wieder weg!

Aupa. - Aupa.

Verdammt lange Reise.

Ich hab der "Sabino" eingeheizt, aber sie hat sich wacker geschlagen.

Und hier? Nieselpiesel? - Ja, die ganze Woche hat's geregnet.

Ja?

Gut, na dann...

Du hast dich nicht. verändert. - Das kann nicht sein.

Ich hab nie deinen Geburtstag vergessen, aber nicht angerufen,

weil ich dachte, das wäre dir unangenehm.

Im ersten Jahr hatte ich das Scheißtelefon in der Hand

10. April, 10. April... - 13. Oktober.

Genau, 13. Oktober, absolut richtig.

Gut. Jetzt, wo wir wieder Kontakt haben, ruf ich dich an, wenn du magst.

Im Oktober also, am 13.

Gut, gut.

Und? Hast du was gefunden? - Nein. Ich hab das Studium geschmissen.

Ich muss dir was sagen. - Wusste ich's doch!

Ich hab mir den Kopf zerbrochen, warum du anrufst.

Ich werde sicher Opa... - Nein. Warte mal.

Das ist es nicht. - Ich warte schon lang genug.

Amaia, das ist für mich...

Du weißt nicht, was das einem Vater bedeutet. Himmel, Arsch und Zwirn!

Du verstehst das nicht.

Da gibt's nichts zu verstehen. So ist das hier, basta.

Wir hatten Probleme, aber ein aita bezahlt die Hochzeit seiner Tochter.

Das ist einfach so. - Du musst nichts zahlen.

Pater Inaxio hat dich getauft, er wird dich auch trauen.

Du kannst jetzt nicht alles über den Haufen werfen, weil...

Außerdem solltest du besser gar nicht kommen.

Ah, ja. Okay, okay, okay. - Was?

Nichts, nichts. - Was?

Nein, nein, alles gut. - Nein. Was ist?

Deine ama kommt, schon verstanden.

Ich will keinen Ärger. - Das gibt nur Theater.

Sag ihr und dem Sevillaner, sie sind meine Gäste.

Auch wenn ich nicht komme. Wann ist sie? - Am... Samstag.

Dann bleibe ich bis Freitag bei euch. - Warum das?

Na, um ihn kennenzulernen. Wie heißt er?

Antxón. Aber ich lass mir da jetzt nicht von dir reinreden.

Warum nicht? Dir soll nicht das Gleiche passieren wie mir.

Lad ihn heute Abend zum Essen ein. Du, er, wir drei.

Mal sehen... ob ich ihn überreden kann. - Frag ihn.

Ja, ja. - Gut.

Hast du mir einen Schrecken eingejagt. - Warum das denn?

Mensch, ich dachte, dir ist was passiert.

Erst hast du mich doch verleugnet! - Natürlich! Ich stand unter Schock.

Ich dachte nur: Wie hole ich ihn da raus? - Du hast mich nicht mal wiedererkannt.

Ja, gestern war ich nicht sehr höflich, aber ich war einfach total baff.

Du hast mich rausgeworfen!

Rafa, übertreib nicht. So kommen wir nicht weiter.

Ich stell dich meinem Vater vor. - Deinem Vater? Hier ist doch was faul.

Du hast ihn angerufen. - Ich? Quatsch.

Ja, aber aus Versehen. - Kannst du den Akzent ablegen?

Bist du als Kind auf den Kopf gefallen, oder was? Amaia, was ist los?

Er soll nicht wissen, dass ich sitzen gelassen wurde.

Das ist dein gutes Recht, aber ich fahre zurück nach Sevilla.

Gestern war's noch Liebe auf den ersten Blick.

Typisch Andalusier, nichts als heiße Luft.

Was hab ich davon? - Drei Tage mit mir. Er fährt am Samstag.

Meintest du nicht, das reicht dir?

Das muss man aber gut vorbereiten.

Wie haben wir uns kennengelernt? - Wir haben in der Disco rumgemacht.

Das wäre typisch Ibiza. Wir sind in Euskadi.

Dann eben beim Pelota-Spielen. - Nein, wir machen hier nicht gleich rum.

Aber das haben wir doch, Hase. - Nenn mich nicht so.

Das rutscht mir so raus. - Dann sag stattdessen "Mann".

Sonst wird aita...

Wie habt ihr euch kennengelernt, Mann? - Durch Freundinnen.

Das ist ja voll öde. Das glaubt uns dein Vater nie.

Gut, und dann haben wir angebandelt. - Nein, drei Wochen später.

Nach drei Wochen erst?

Antxón ist echt ein Held. - Da wollte er dann meine Nummer haben.

Umdrehen.

Zum Sport, ja, aber damit geht man doch nicht aus.

Die Klamotten sind okay. - Ja, für die Olivenernte.

Aber damit geh ich doch nicht abends aus.

Die Kette muss auch ab.

Nein, das ist die Virgen de la Macarena. Sie ist die Größte.

Nicht so groß wie die Ohrfeige, wenn er merkt, dass du Andalusier bist.

Jetzt wirst du aber zudringlich.

Das Handy. Nicht, dass dich einer deiner Freunde anruft.

Du kappst meine Verbindung zur Außenwelt. Typisch baskische Radikalinskis.

Die Haare gehen so auch nicht. - Ja.

Dein Pony sieht aus wie vom Esel abgeknabbert.

Ich rede von deinem Haargel. - Nein. Mein Gel?

Religion ist eine Sache, aber beim Gel hört der Spaß auf.

Halt schon still!

Und hier mach ich dir ein Piercing rein. Nein, hier.

Kommt der immer zu spät? - Nein. Ich weiß nicht, was heute los ist.

Dann kann ich dir noch was sagen: Schön, dass ihr euch zusammengerauft habt.

Was? - Vor einem Monat hieß es,

dass es bei euch nicht so gut läuft.

Mehr weiß ich nicht, weil ich's nicht hören wollte, aber...

Sollen die Leute doch reden. Mit Antxón und mir ist alles in Butter.

Aupa.

Na, Koldo? Wie geht's? Aupa!

Aupa! Passt es dir heute nicht so gut?

Nein, ich war nur nach beim Pelota. - Du spielst Pelota?

Ganze Sonntage ist er auf dem Spielfeld. - Außer es ist Demo, dann nur den halben.

Das geht bei mir Hand in Hand. - Was willst du trinken?

Einen... pote. - Jose Mari, bring ihm einen txikito.

Er erinnert mich sehr an deinen Ex aus dem Süden.

Aus dem Süden? - Aus Vitoria.

Aber er hatte acht baskische Nachnamen. - Das ist doch das Mindeste!

Mein Opa hatte 16. - Antxón hat auch viele.

Ganz lange, mit ganz vielen Ks. - Dann zähl mal auf.

Ist das wichtig, aita? - Nein, aber vielleicht kenn ich einen.

Also... Gabilondo, Urdangarin, Zubizarreta, Arguiñano...

Vier. - Und mütterlicherseits...

Igartiburu, Erentxun... - Sechs.

Hast du den Rest vergessen? - Nein, wenn ich an sie denke...

Onkel Zubi, du erinnerst dich. Was für ein Typ. Das rührt mich total.

Otegi... - Scheiße!

Und Clemente. - Das ist kein baskischer Name.

Baskischer als die txapela. - Ums Verrecken nicht!

Nein?

Das wird meine Familie hart treffen.

Aber dein Enkel wird acht haben. Also los, wollen wir essen?

Na gut.

Wahrscheinlich bestellt er jetzt auch noch Paella, was? Kommt.

Clemente? Spinnst du? - Wenigstens. hab ich nicht losggeheult.

Und warum hast du ihn umarmt? Du bist hier nicht in Sevilla.

Wirke ich wie ein "aberchándal"? - Abertzale.

Schon, oder? - Konzentrier dich.

Heute haben wir Bahnen, gemischten Salat,

gefüllte Paprika, Kabeljau-Kroketten,

Rührei mit Pilzen, Tintenfisch in eigener Tinte, Seehechtfilet und Steak.

Ich nehm den Tintenfisch. - Das ist das Menü.

Es kommt alles auf den Tisch. - Tintenfisch hat er am liebsten.

Da flippt er immer aus. Stimmt's?

Ich will ja nicht hungrig nach Hause. - Ja.

Und zu trinken? Wein? Apfelwein? - Wein.

Beides. - Und Apfelwein. Beides.

Gut.

Ah, aber was für ein Wein? Amaia, kannst du bitte die Karte holen?

Wenn er die Bohnen bringt, sag ich... - Hol die Karte, txiki. Bitte.

Hältst du mich bescheuert? - Was?

Bei dem Händedruck wusste ich Bescheid. Guck mich an, ich rede mit dir!

Möchtest du ein Stück Brot? - Du spielst nicht Pelota! Damit? Pah!

Die Liga ist seit ein paar Monaten um.

Das macht ein Thunfisch von 920 Kilo vor der Elfenbeinküste mit dir.

Wenn er dir die Angelschnur um den Hals legt, und zack! Ja?

Fast eine Tonne. 20 Minuten lang hat er gezogen.

Und er hat mich nicht bezwungen. Verstehst du, was ich meine?

Das ist eine Metapher zwischen ihm und mir.

Ich weiß nicht, was für einen Mist du Amaia erzählt hast.

Aber versuch das bei mir, und ich zieh dich an Land,

mach dich platt und bind aus dir 'nen Seemannsknoten.

Und das sind keine "Meteffern" oder so ein Scheiß.

Kapiert? Und jetzt wird gegessen.

Wie geht's? - Gut.

Es läuft sehr gut mit deinem aita.

"Osendo". es gibt gar keinen Stress. Alles bestens.

Die Bohnen. - Habt ihr Marquás de Zigoitia Crianza?

Hab ich. - Dann bring uns ein, zwei Flaschen.

Zwei? - Zwei.

Was wird das? - Ich tu euch auf. Komm her.

Sollen wir das ohne alles essen? - Nur damit's nicht kalt wird.

Ja, das ist eher was für den hohlen Zahn!

Was hat er? Ist er nervös? - Nervös? Warum?

Warum fällt er mir sonst gleich um den Hals?

Okay, ein bisschen nervös.

Ihr seid ein komisches Paar. Ich kann dich.

Du hast mich sechs Jahre nicht gesehen und ihn erst kennengelernt.

Er ist nicht so mein Fall. - Ich bin die, die ihn heiratet.

Das werden wir noch sehen. Ich fahre, ich hab am wenigsten getrunken.

Alles klar, Junge? - Ja, ja.

Ich hab nur geguckt, ob's da Pilze gibt, aber Fehlanzeige.

Nur Champignons und Steinpilze.

Koldo, eskerrik asko für das Essen, bis morgen.

Nein, wir fahren dich nach Hause.

Nein, er... will lieber laufen. Er geht gerne viel spazieren.

Ein Verdauungsspaziergang.

Was gibt's da noch zu verdauen? Das hängt alles im Busch.

Also gut, Großer, wo wohnst du?

Naja, zwischen... dem Stadtrand und dem Zentrum, in... in der Mitte.

Fahr los, und wir führen dich dann. - Genau. Fahr los, und...

Los, steigt ein.

In eurem Alter wusste ich, wo ich wohne.

Und? - Ja, super, Koldo.

Es war ein ganz toller Abend. - Nein, ich meine, wo lang.

Nach rechts. - Rechts.

Du weißt schon, wo du wohnst, oder? - Aber klar, Koldo.

Da! Da ist es.

Sicher? - Sicher, Koldo. Sicher.

Eskerrik asko, Koldo, ja? "Osendo", "perfectoak". Agur.

Das ist aber weit ab mm Schuss. - Ich liebe es, in den Bergen zu leben.

Eskerrik asko. Und agur.

Ich warte hier auf dich. - Ja.

Tu so, als ob. - Was?

- Ja?

Fast hättest du mich vor ihm abgewehrt. - Du bist...

Na los. - Gleich.

Was machst du jetzt? Ich muss gehen.

Geh schon, ich komm schon klar.

Was macht der denn da? - Nichts.

Fahren wir? - Geht er nicht rein?

Keine Ahnung, er geht... spazieren.

Na los, fahren wir. - Warte.

Antxón! Was ist? Hast du deinen Schlüssel verloren?

Nein, ach was. Fahrt ruhig. - Komm, aita.

Gleich, warte mal... Warum gehst du dann nicht rein?

Ja, ich hab ihn verloren. - Siehst du?

Heute Morgen beim Holzhacken ist er mir flöten gegangen.

Wie immer, echt. - Du hast sie verloren?

Du hast das Fenster offen gelassen. Glück im Unglück!

Das mach ich später zu. Eskerrik asko.

Agur, gabon... Ich bin abertzale.

Da kannst du einsteigen. Ich mach dir eine Räuberleiter.

Nein, das geht nicht. - Warum nicht?

Das krieg ich schon hin. - Aita, das geht nicht.

Antxón. komm. - Aber...

Das ist kinderleicht. - Du hast gerade gegessen.

Komm, Antxón. Auf drei stellst du deinen Fuß hier rein, ja?

Stützt dich gut ab, du bist ja etwas beduselt.

Bat, bi... eta hiru. Und hoch!

Eskerrik asko. - Siehst du?

Das war's, hauen wir ab. Komm, Schatz.

Wer ist da? - Nicht schreien bitte.

Ich bin's. Es lebe Spanien.

Hast du das gehört? - Nein. Das war ein Baum. Los, komm.

Du bist der Andalusier. - Ja.

Ich bin Antxón, also eigentlich Rafa. - Hab ich mich erschrocken.

Hättest du Bescheid gesagt, hätte ich Migas gekocht.

Bitte kein Essen mehr, ich platze gleich.

Verdammter Mist!

Du musst mir helfen... - Mercedes, aber Merche mag ich mehr.

Nein, ich werde dich Arantxa nennen. - Wenn es baskisch sein muss, dann Anne.

Okay, ab jetzt bist du meine Mutter, ja? Egal, was passiert.

Keine Sorge, ich war in der Theater-AG.

Alles in Ordnung, Antxón? - Ja, ja! Ich ko... ich komme!

Ich hoffe, du bist mir nicht böse wegen Arantxa,

aber mit meiner Frisur bin ich eher eine Anne.

Aupa. - Aupa. Was gibt's?

Nichts. Alles klar? - Alles super.

Die Familie ist wieder vereint.

Ich habe ihn schon sehnsüchtig erwartet. Nicht wahr?

Koldo, das... ist Anne, meine ama. - Ja, genau. Anne.

Das passt zu mir, oder? - Anne... Igartiburu?

Ja, leck mich doch, was für ein Zufall! - Genau, wie die... aus dem Fernsehen.

Wie die aus dem Fernsehen! Das ist uns ja noch nie aufgefallen!

Wollt ihr was trinken? - Gern.

Wir lieben uns sehr. - Sie müssen los.

Das ist doch egal. Das gehört sich so, Mensch!

Trotz dieser kleinen Reibereien ist er der beste Sohn, den es gibt.

Treffen wir uns besser ein andermal. - Morgen.

Morgen. Wie morgen?

Wir könnten uns was Schönes für abends angeln. Ich bin arrantzale.

Und ich bin Anne. Sehr erfreut. - Wir müssen los. Es ist schon spät.

Bai. Agur. - Aita, bitte.

Bis morgen, meine Lieben.

Nix bis morgen. Ich hau ab.

Aber wir wollten doch angeln gehen. - Mit Koldo? Der Mann ist ein Monster.

Ich fand ihn sehr sympathisch.

Ich fahr nach Sevilla. - Nicht ohne sie, das sag ich dir.

Ich hätte nie herkommen sollen. Das war ein Fehler.

So ging's mir mit Antonio, Gott hab ihn selig, auch.

Seinetwegen kam ich her und ich will nicht mehr nach Cáceres zurück.

Ich gehe und komme nie wieder zurück. - Das hab ich am ersten Abend auch gesagt.

Was zum...

Fährt der Bus direkt nach Bilbao? - Ja.

Scheiße!

Was ist passiert? - Fahren Sie weiter, die Frau spinnt.

Kepa! Mach auf! - Was machst du, Amaia?

Nichts. Alles okay. Los, komm mit. - Nein.

Ich hab Klamotten für dich. - Entführst du mich?

Ich meine das im übertragenen Sinn. Nicht so terrormäßig. Ihr seid da ja...

Fahren Sie nach Bilbao, oder nicht?

Morgen ist er weg, nur einen Tag länger. - Ich weiß nicht, ob ich das aushalte.

Antxón! - Bitte nicht Antxón.

Bleib in der Rolle. Warst du nicht bei meinem Vater?

Ja, aber er meint, ihr wirkt nicht so, als wärt ihr seit drei Jahren zusammen.

Das hat er gesagt? - Er hat gefragt, oh ihr immer so seid.

So wenig liebevoll, und da hat er recht. Habt ihr euch gestritten?

Ist egal, er fährt ja morgen - Merche hat schon recht.

Wenn schon, denn schon.

Wenn wir rumstümpern und uns dein Vater auf die Schliche kommt...

Ich komme!

Händchenhalten und rumknutschen kannst du dir abschminken. Träum weiter.

Ein Sevillaner als Baske? Träum du weiter.

Nervt mich nicht. Wehe, die Hand rutscht unter die Taille.

Die harte oder die weiche Zone?

Nicht unter die Taille. - Er kommt.

Verdammte Scheiße. du Arsch. - Na?

Aupa. - Bereit zum Angeln?

Ja! - Na, dann los, gehen wir.

Sie ist ziemlich herrisch. - Ich hab alles unter Kontrolle.

Ja? Dafür machst du dich aber ganz schön zum Affen.

Nein, ich spiele auf Zeit. In zwei Tagen tanzt sie mit mir Flamenco in Sevilla.

Ja? - Klar.

Zu unsrer Zeit hatten Paare eine andere Basis.

Heute ist man an einem Tag zusammen, am nächsten auseinander...

So geht das auch nicht.

Nimm's mir nicht übe-I, ich kenn dich erst einen Tag...

Was ist? - Mein erster Eindruck von ihm war...

Schlecht würde ich nicht sagen, aber er ist irgendwie... komisch.

Dein Sohn wirkt komisch auf mich. - Schön.

Er passt dir also nicht? - Nein...

Glaubst du, mir passt es, dass er eine Taxifahrerin heiratet?

Da hat er ja eine ganz tolle Partie gemacht.

Oder beschwere ich mich über ihre Trucker-Frisur?

Ist ja gut. - Legen wir doch die Karten auf den Tisch.

Okay. Hast du das Antxón auch so gesagt?

Sie muss nicht mir gefallen, sondern ihm. Er will sie heiraten.

Sieh sie dir an. Das mit ihnen kann doch nur gut gehen.

Die Hand ist weit unten. - Auf der Taille.

Dein kleiner Finger nicht.

Aber er ist nicht in der weichen Zone. - Hoch damit.

Wir heiraten. Genieß es, entspann dich. - Geht nicht, wenn du mich angrabbelst.

Jetzt genieß doch diesen Titanic-Moment. Mann, das ist schön.

Dein Po ist eh nicht das Schärfste an dir. - Was?

Ich küss dich jetzt. - Was?

Mit Zunge, ich warn dich. - Vergiss es.

Na, ihr bauen? Habt ihr Spaß?

Amaia, geh mal zu Anne und hilf ihr.

Womit denn? - Bitte, jetzt geh schon.

Na, Antxón? Bist du... bist du viel gereist?

Ja, ich hatte meine Weltenbummler-Phase.

Klar. - Ich war...

Ich war in Guipúzcoa, in Donosti, Hernani Rentería...

In deinem Alter dachte ich, ich müsste raus aus Argoitia, rein ins wahre Leben.

Aber dadurch hab ich meine Frau und alles andere verloren.

Kannst. du mir folgten? - Aita! Hier piept irgendwas. ganz die"!

Wie, wenn die Waschmaschine fertig ist! - Gut.

Ich wette eine Runde mit dir, dass ich einen Bonito mit über 15 Kilo rausziehen

Die Wette gilt. - Gut.

Oso ondo, agur. - Eskerrik asko.

Aupa! - Aupa!

Aupa. Drei Gläser Wein, aber Crianza! Mein Schwiegersohn zahlt.

Scheiße, Ugaitz! Das ist der Typ, von dem ich dir erzählt hab.

Aupa. - Aupa.

Das ist seine Clique. - Aha.

Das geht aufs Haus. Wir schließen gleich, heute ist ja Demo.

Das hat du uns gar nicht erzählt.

Von... Was haben wir heute? Donnerstag? - Ja.

Wie konnte ich das vergessen? Ich war ja sogar im Orga-Team.

Das hast du mir erzählt.

Wie wär's mit ein bisschen Kortatu? - Nein, Oliven reichen völlig.

Oliven! Du bist echt so was von witzig!

Wir haben gemacht, was du wolltest, MG.

Was denn? - Von wegen einen Schritt weitergehen.

Du bist dir doch sicher, oder? - Eher Schrittchen...

Du wirst sehen. Los.

Erzähl allen, was du uns erzählt hast.

Nur keine Scheu, MG. Los, auf Euskera.

Ja, bai, gern auf Euskera.

Ich denke in Euskera und übersetze das ins Spanische,

um mit Fremden, wie ich sie nenne, reden zu können.

Ja, so ist er eben.

Los du Windhund. Sag's uns auf Euskera. Ich hab dich noch nie reden hören.

RAUCHEN VERBOTEN

Erretzea... debekatuta dago.

Warum das? - Warum was? Was meinst du, Koldo?

Warum ist Rauchen verboten?

Das ist eine Obsession von ihm. Er ist gegen Nikotin und Spanien.

Was hat das denn miteinander zu tun? - Na, Spanien sackt die Tabaksteuer ein.

Deshalb sage ich: Erst Gesundheit, dann Unabhängigkeit.

Unabhängig, ja, aber gesund. Sehr gesund.

Der Wein ist super, oder? - Gehen wir?

Ja. - Geht schon mal, wir müssen nach...

...ein paar Sachen holen.

ZU EHREN VON JOSE ANTONIO ARTEAGAREN

Kampf ist der einzige Weg! Unabhängigkeit!

Kampf ist der einzige Weg! Unabhängigkeit...

Sei still, es passiert schon nichts.

He, ich bin der neue andalusische Führer des kale borroka.

Ihr habt 'nen Platz ganz vorn!

Du bist der Scheißboss! Komm! Er ist hier!

Ein Platz vorn... Bin ich bei 'ner Demo oder bei "Ein Platz an der Sonne"?

Die wollen uns an die Spitze setzen! - Ganz ruhig, hier passiert nie was.

Antxón, Antxón! Antxón, verdammt! Komm!

Nimm das Megafon. Wir wollen dich hören.

Ich hab ein paar barroka-Sachen gesagt, und das hat sich gut angefühlt.

Aber für Spanien ist das nicht schön, Koldo.

Mann, lass sie nicht hängen. Jetzt sag schon was.

Wir sind besser...

...als die Spanier! Wir...

Wir...

Wir sind besser als die Spanier...

Warum sagst du's nicht auf Euskera?

Das ist schon komisch. Sag's auf Euskera!

Du willst, dass ich Euskera spreche? Kann ich machen.

Aber von wem fordern wir denn die Unabhängigkeit?

Von den Basken? Nein. Von den Spaniern.

Euskera verstehen die nicht!

Genau! Man muss es ihnen auf Spanisch sagen, aita.

Gut.

Wir ergeben uns nie! Wir fordern Amnestie!

Los, Argoitia! Gora Euskadai, auch wenn wir verlieren!

In seiner Geburtsstadt hat zur Stunde eine friedliche Demonstration

zu Ehren des großen nationalen Führers begonnen.

Wir ergeben uns nie! Wir fordern Amnestie!

Schon gut, Mann. Schon gut!

Los, Argoitia! - Verdammte Scheiße!

Euskadi vor, noch ein Tor! - Die Knipse!

Euskadi vor, noch ein Tor!

Halt, halt! Euskadi hat eine besondere Farbe!

Euskadi hat eine besondere Farbe! - Euskadi hat eine ganz eigene Farbe!

Euskadi hat eine ganz eigene Farbe! - Hör auf.

Hey, Kellner! - Was soll denn der Scheiß?

Scheiß? Ich bin voll in Fahrt, Koldo!

Hey, Kellner! - Sie wünschen?

Einmal Schwein bitte. - Einmal Schwein?

Bullenschweine, wir machen euch Beine!

Bullenschweine, wir machen euch Beine! - Hör auf.

Ich bin ganz oben! - Komm runter!

Bullenschweine, wir machen euch Beine...

Ich bin der Boss. - Hör auf, sonst wird's hier ungemütlich.

Bullenschweine, wir machen euch Beine...

Gora Euskadi!

Was jetzt, MG? - Was habt ihr getan?

Was du uns gesagt hast! - Was jetzt?

Verstecken und auf Order von oben warten.

Wo, von oben? - Bis zur Freiheit und noch viel weiter!

Okay. Aber ist das nicht aus Toy Story?

Na, wie war der Bonito? So frisch kriegt ihr den sonst nirgends.

Super. - Ganz toll.

Der war scheißlecker. - Eins muss ich dir sagen, Antxón.

Als junger Bursche hab ich auch für die Unabhängigkeit gekämpft.

Aber das waren andere Zeiten, unter Franco und so.

Aber wenn man heutzutage im kale borroka ernsthaft aktiv ist, ich weiß nicht.

So ernsthaft dann auch wieder nicht. Ich seh das mehr so als Hobby.

Baske bin ich trotzdem. Aber hallo. - Sevilla hat eine...

Aber hallo! - Na? Noch einen Schluck txacolí, aita?

Der Wein ist saugut. Oder, Amaita?

Ist das... - Was ist das?

Was? Ich höre nichts. Ihr? - Sei still.

...eine besondere Farbe... - Das klingt wie eine...

...Sevillana, das kann nicht sein. - Eine Sevillana, sagt er!

In Argoitia! - Das fehlte uns noch.

Schenk ihm lieber nicht mehr nach!

Das kam von hier drinnen. Das ist mein Ernst, echt.

Na los, prost. - Genau, trink. Erheb dein Glas, Koldo.

Prost! - Verdammte Scheiße! Was zum...

Aita, wohin willst du? - Seid still! Das kommt von hier.

Sevillanas in Argoitia...

Da drin. - Warte.

Ich muss dir was erzählen. - Ja.

Aber vielleicht auch nicht. - Nein.

Was ist hier los?

Ich muss dir etwas sehr Wichtiges sagen.

So wichtig ist es auch nicht. - Ich muss es ihm sagen.

Neulich war ama mit dem anderen hier, und er hat sein Zeug vergessen.

Der Sevillaner? Hier? - Ja.

Das hätte ich mir denken können. - Wir wollten es dir lieber nicht sagen.

Dieses blöde Arschloch! - Das ist sein Handy. Jetzt weißt du's.

Der gehört ihm? - Ja.

Ich will sein Gesicht sehen. - Dieses blöde Arschloch!

Wir zahlen ihre Siestas mit unseren Steuern,

und sie schnappen uns zum Dank die Frauen weg!

Brave. Schade um das Fenster.

Ich dachte, es sei offen.

Maider ist mir wurst.

Aber ein Sevillaner? Das geht nicht. Was ist sie Amaia für ein Vorbild?

Keine Sorge, Amaia kommt ganz nach dir. - Stimmt.

Sie kann sagen, was sie will, aber sie ist ganz der Vater.

Sie hat immer nur Gutes über dich erzählt.

Sie hat dich sehr vermisst.

Das hat sie dir gesagt? - Ja.

Es hieß bei ihr immer nur: "Koldo dies", "Koldo das".

"Koldo dies", "Koldo... das".

Zwischen uns hat jahrelang Funkstille geherrscht.

Ja. Sie hat sehr darunter gelitten.

Auch wenn es ihr schwerfällt, das zu sagen,

aber sie liebt dich mehr als alles andere auf der Welt.

Na ja, so wie Antxón mich.

Du bist wunderschön.

Los, ama, wir müssen dann mal Ins. - Nein, Mann.

Du kannst doch jetzt nicht gehen. Ihr schlaft hier. Oder, Amayita?

Viel Platz ist hier nicht, aita. Wie hast du mich genannt?

Geht schon schlafen, ihr beiden. Wir leeren nach den txacolí. Stimmt's?

Wenn er nicht bleiben will, muss man ihn auch nicht zwingen.

Naja... Wenn's für alle so bequemer ist, bleib ich gerne.

Haltet ihr mir für bescheuert? Er hat doch schon Kleider bei dir im Schrank.

Amaia, sie haben uns ertappt. Wir können es nicht länger geheim halten.

Eine Sache nach.

Du sollst wissen...

...dass ich dich auch vermisst habe. - Was?

Amaia, ich liebe dich sehr.

Wirklich sehr.

Ich liebe dich auch, Antxón.

Ihr könnt auch ruhig nach was vom Wein übrig lassen.

Was machst du da? - Zu viel Stoff. Ich brauch da unten Luft.

Deine Mutter ist also mit einem Sevillaner zusammen.

Das muss euch in den Genen liegen.

Zieh die Unterhose an, Antxón. - Nichts Antxón! Ich bin Rafael Quirós!

Ich bin Heiligenbildträger

und Mitglied beim Real Betis Balompié: Nr. 14.430.

Ich hab drei Fotos mit Gordillo: zwei mit Autogramm, eins mit Widmung.

Moment!

Komm rein!

Ich wollte euch nur Bescheid sagen,

dass Anne auch hier übernachten wird, weil es schon so spät ist.

Bettwäsche hab ich mir genommen. Okay? - Okay.

Morgen verabschieden wir uns im Hafen. - Agur, aita.

Und? Wie geht's euch? - Sehr gut, "osendo".

Eskerrik asko der Nachfrage. Und du? - Machst du die Tür zu, aita? Bitte?

In Ordnung.

Lass mich sofort los.

Er kam so schnell rein, Hase. - Nenn mich nicht so und lass mich los.

Ach, Mann...

Du hast nur Angst, wenn wir uns berühren...

Was? - Dass du nach meiner Zimtstange lechzt.

Warst du noch nie mit einer im Bett, ohne dass was war?

Abgesehen von dir, nein. Doch, mit Rocío.

Wir haben nur rumgeknutscht, weil sie meine Cousine ist.

Dann werde ich die Erste sein.

Wären wir in Sevilla... - Da ging auch nichts.

Wärst du geblieben, hättest du einen wilden Ritt erlebt.

In einer Kutsche, die vier Schimmel durch Triana ziehen.

Da würde dir die Langweile vergehen. - Wie kitschig!

Aber ich hab damit mehr Erfolg als Julio Iglesias.

Die Kutsche wäre mit Gold verziert, die Pferde hätten fluffige Mähnen,

durch das Shampoo und die Spülung, die es jetzt für sie gibt.

Und dann singen Spaniens Helden für uns: Los del Río.

Vergiss es. - Wie, vergiss es?

Nicht mal total dicht, würdest du mich da reinkriegen.

Aha, aha, aha.

Ich sag dir was. Heute Nacht gehst du leer aus.

Ich hab auch meinen Stolz. Ich Schlaf auf dem Boden.

Waren sie wirklich...

Ja, aber sicher. Antxóns Unterhose lag auf dem Fußboden.

Siehst du? Und du dachtest,

Amaia würde ihn auf dem Boden schlafen lassen.

Du machst dir kein Bild, wie sie früher mit den Burschen umgesprungen ist.

Komm.

So.

So.

Prost. - Prost.

Ich geh schlafen. Ich will morgen früh los.

Sonst ist der Hafen voller verdammter...

...Boote mit arrantzales, die vom Fischen kommen.

Das Chaos will ich mir ersparen. - Klar.

Anne... Das Bad... wenn du das brauchst, das ist oben.

Die zweite Tür links. - Okay.

Kommst du selbst hoch? - Ja.

Na, dann...

Bis morgen.

Bis morgen, meine Schöne.

Was?

Alles okay, oder?

Was? - Hab ich gesagt, wo das Bad ist?

Ja, hast du. - Gut, deshalb sag ich's dir.

Gut, dann eskerrik asko, danke. Gute Nacht, Schlaf gut. Agur.

Bis morgen.

Lasst uns das nicht unnötig in die Länge ziehen.

Es war schön mit euch, wirklich. Mit euch allen. Echt toll.

Ich hasse Abschieds, darum ist es besser, die Klappe zu halten und...

...einfach zu gehen, sonst fangen wir nur alle an zu flennen.

Ich wünsche auch eine schöne Hochzeit.

Und... Antxón. Entschuldige, wenn ich anfangs, na ja... Okay?

Wir sind hier eben so.

Ich geh also, Amaia? - Nein.

Na ja... ja, wir hatten eine tolle Zeit miteinander.

Aber du musst gehen... Das ist schade. - Komm uns mal wieder besuchen.

Ja. Würdest du dich über Besuche freuen? - Na klar.

Und wann? - Na ja, ich weiß nicht. Irgendwann.

Gut, txikichu, na dann, wenn du mir sonst nichts mehr zu sagen hast... Agur.

Was hast du gesagt? - Was? Ah, nichts.

Ich weiß, was du vorhast.

Was? - Ich weiß alles, Amaia.

Ich konnte nicht und... Wieso kann ich nicht zur Hochzeit bleiben?

Weil... weil das nicht geht. - Vielleicht zur Taufe.

Ja, aber das war keine Frage. - Wie bitte?

Ein Vater hat dabei zu sein. Ich bleibe zur Hochzeit, hier bei euch.

Was? Nein, warte mal. - Nichts "Warte mal".

Ich hab lang genug gewartet, basta.

Genau! - Wie kannst du das sagen, ama?

Das entscheidet man nicht mal eben so. - Doch! Schon entschieden.

Du kannst nicht kommen, weil... weil du sonst ama triffst.

Sie ist die, die sich mit Sevillanern rumtreibt.

Wenn er dabei sein darf, dann ich auch!

Genau! - Bin ich etwa bescheuert?

Warum wirfst du die weg? - Es ist mit mir durchgegangen.

Nicht wahr, Antxón? Ich ruf jetzt gleich Pater Inaxio an.

Er soll euch trauen. - Nein.

Wer das Fest bezahlt, wählt den Pfarrer. - Wie bitte?

Er weiß davon noch nichts?

Es wird richtig dicke Steaks geben. Der Sevillaner soll dran ersticken.

Ich ruf den Scheißpfarrer an. Verdammt! Das Handy war da drin.

Wir müssen zur Kapelle am Arsch der Welt fahren.

Na los, auf geht's.

Ein Paar muss sich seiner Verantwortung vor Gott bewusst sein,

damit dieser ihre Verbindung segnet.

Deshalb müssen wir uns sicher sein, den richtigen Partner gewählt zu haben.

Also, Amaia. Wusstest du von Anfang an, dass Antxón der Richtige für dich ist?

Na ja... ehrlich gesagt, am Anfang hab ich das nicht gedacht.

Nein? Wie das? Erzähl es mir.

Was ist passiert, dass ihr nun beide hier seid?

Ich weiß nicht.

Er ist ein guter Mensch. - Amaia.

Davon gibt es viele. Er muss doch was Besonderes gemacht haben.

Fragen Sie, was ich nicht gemacht habe. - Machen wir mit dir weiter, Antxón.

Ich stelle dir die gleiche Frage: Warum Amaia?

Ich weiß es nicht.

Was gefällt dir an ihr?

Na ja...

So auf Knopfdruck fällt mir nichts ein. - Irgendwas wird es schon geben, oder?

Vor zwei Tagen gefiel dir noch alles. - Genau, denk nach, Antxón.

Na ja... sie ist zum Beispiel absolut ehrlich, Pater.

Aha. - Immer geradeheraus.

Ihren Vater hat sie noch nie angelogen und mich auch nicht.

Gut, das reicht, okay? - Und sie ist unglaublich liebevoll.

Den ganzen Tag hängt sie an mir dran. Außerdem steh ich total auf ihre Frisur.

Ach, die jungen Leute...

Sehr gut, das ist sehr gut. Aber das reicht noch nicht.

Jetzt wird gebeichtet. - Gebeichtet?

Ja. Du bist doch Christ, oder etwa nicht?

Klar, ich bin praktizierender Christ, apostulisch und römisch-katholisch.

Aber ist das nötig? - Was für eine Frage? Sicher.

Oh Maria. - Ohne Sünde empfangen.

Sehr gut, wir können beginnen.

Antxón. Warum kommst du nie zur Messe?

Ich gehe immer. Nach der Erstkommunion weilte ich gleich die zweite.

Bei der Firmung hab ich eine Saeta gesungen. - Eine was?

Ich bin nicht Antxón, sondern Rafael Quirós aus Sevilla.

Antxón hieß Amaias Ex.

Sie wollten heiraten, und er hat sie sitzen gelassen.

Ich hab Amaia in Sevilla kennengelernt.

Ich hab sie mit nach Hause genommen. Um eine Sünde zu begehen, ich geb's zu.

Eine oder mehrere. Ich hatte getrunken, aber nicht viel.

Aber sie ist eingeschlafen, und ich hab sie nicht angefasst.

Ich schwöre. Ihnen, ich hab sie nur berührt

weil meine Matratze so weich ist.

Ich fuhr ihr hinterher, und sie wollte, dass ich Antxón spiele.

Ich hab behauptet, nur ihre Taille anzufassen,

dabei hab ich ihren Hintern betatscht.

Brummen Sie mir ruhig so viele Gebete wie nötig auf.

Ich wurde sogar andalusischer Führer der kale borroka.

Es wird morgen keine Hochzeit geben. Ich hau ab nach Sevilla.

Sobald sie nicht aufpasst, sitz ich im Bus.

Was noch? Letzte Woche hab ich 'nem Freund die Fußleisten erneuert.

ohne MwSt. zu verlangen.

Ich musste es tun, weil ich am Tag davor mit seiner Freundin gepoppt hatte.

Ist was, Pater?

Raus mit dir! Raus mit dir! Koldo!

Alles in Ordnung? - Bai, mir ist nur etwas übel.

Das ist ja komisch. - Gar nicht.

Sie sind unterzuckert. Essen Sie mehr Rote Beete.

Dieser Mensch... - Wie gefällt dir mein Schwiegersohn?

Also, Kaldo, Amaia muss wissen, ob er der Richtige ist.

Amaia, etorri.

Komm, mein Kind. Hast du deinem aita nicht etwas sehr Wichtiges zu erzählen?

Was? Ah. Machen Sie sich keine Sorgen. Ich Sag's ihm, sobald wir zu Hause sind.

Ich kann es nicht glauben.

Das hatte ich nicht erwartet. Du...

Du machst aus der Hochzeit ein großes Ding, oder?

Ja, aber natürlich mach ich das!

Ich habe alle Cousins aus Hondarribia eingeladen.

Hast du sie schon angerufen? - Ja.

Ich hab dir gesagt, du kannst nicht kommen... Alle?

Ja. Es ist mir scheißegal, dass du sie ewig nicht gesehen hast.

Das sind deine Cousins. Sie sind Zugastis.

Ich will, dass wir Zugastis bei der Hochzeit in der Mehrheit sind!

Wunderschön siehst du aus! Das ist echt ein tolles Kleid.

Und Antxón? - Antxón?

Der darf dich so doch noch nicht sehen. Er ist spazieren gegangen.

Raus hier. Ich... muss raus aus dem Ding.

Geht ihr bitte ins Wohnzimmer? Ich komme gleich. Na los.

Okay? Bitte, aita.

Warte. Warte einen Moment.

Verdammt noch mal, bleib stehen!

Lass mich los! - Hör mir mal zu!

Warum sollte ich? Ich fahre nach Sevilla! Lass mich los!

Es tut mir leid, wie es gelaufen ist. - Du wusstest es.

Dass er bleibt? - Dass es nicht klappt.

Du hättest mich heimgeschickt. - Ich wünschte, es hätte geklappt.

Aber jetzt haben wir ein Problem. - Nein, du hast eins. Ich bin raus.

Warte.

Wir sagen die Hochzeit ab. - Dann bringt mich dein Vater um.

Ich kann ihm das jetzt nicht erzählen! Ich könnte dich vor allen verlassen.

Eskerrik asko, aber agur. - Dann hau ab und komm nie wieder!

Das hatte ich auch nicht vor! - Ich hab dich nicht hergebeten!

Die Klinke, die Klinke!

Okay...

Lass. Lass los.

Oh nein!

Wie spät ist es? - Das darf nicht wahr sein.

Verdammte Scheiße.

Aita? Hallo. Wo steckt ihr denn?

Was? - Seid ihr noch nicht unterwegs?

Sag Ihnen, wenn sie nicht kommen, ist es nicht schlimm.

Als ihr gestern so einen Radau gemacht habt, wusste ich schon...

Eine Heirat sollte man nicht überstürzen.

Dann warten sie eben noch einen Tag oder ein Jahr.

Wir wollten gerade los.

Wohin? Spinnst du, Hase? Oder "Scheiße" oder was man hier sagt.

Sag ihnen, sie sollen es lassen. So viele heiraten

und sollten es vielleicht lieber sein lassen.

Da kommt die Familie des Bräutigams. Sie wirken nervös.

Klar.

Was? Du musst dich irren.

Nein, Mikel und Aitor. Sie wussten nichts vom Kirchenwechsel.

Sie haben zufällig Anne getroffen.

Behalt's für dich, aber die wirken ein bisschen komisch.

Die gehören sicher zum Clemente-Clan. - Wir sind gleich da.

Deine Familie ist da. - Meine Familie?

Ich glaube, Merche hat Mist gebaut. - Hör mal, Amaia.

Verlässt du mich vor dem Altar?

Los, jetzt beeil dich bitte.

Alles klar? - Ja, was tut ihr hier?

Wir haben Lösegeld in kleinen Scheinen. - Nicht so laut.

Und Decknamen: Mikel und Aitor. - Nein, andersrum.

Egal. - Von wem habt ihr das?

Von deiner "Mutter". Was ist los?

Hat man dich bedroht? - Die Scheine sind markiert.

Wir hauen gleich ab, wartet nach kurz. - Die haben ihm das Gehirn gewaschen.

Nein, wir fahren nach Sevilla, aber habt noch etwas Geduld.

Okay.

Deine ama ist nicht da. und kommt wohl auch nicht.

Ich weiß. - Das war ja klar.

Sie hat gehört, dass du mich eingeladen hast, und ist sauer.

Scheiß auf sie und ihn! Sollen sie sich in El Rocío die Eier kraulen!

Diesen Tag werden sie uns nicht kaputtmachen.

Komm. - Aita, eigentlich...

Eigentlich werden Hochzeiten doch echt überbewertet.

Ja. Zuerst hab ich mich erschrocken. Ihr wart so komisch miteinander.

Aber jetzt... Ich kenn dich und weiß, wenn dir jemand wirklich gefällt.

Wie kannst du das wissen? - Ich weiß es!

Die sechs Jahre lassen sich nicht wegdiskutieren, aber...

...ich sehe dich und weiß, dass du verliebt bist.

Los, jetzt wird geheiratet. Komm.

Ich wusste, du kriegst sie. So sind sie, die Basken.

Sie wollen Unabhängigkeit, aber sie haben uns Spanier.

Es wird keine Hochzeit geben. - Was?

Verdammte Scheiße.

Ist das das Kommando "Steak" oder was? - Entspann dich.

Amaia wird mich verlassen.

Liebe Gemeinde.

Wir haben uns heute hier versammelt, um die Ehe zwischen... Antxón...

Das. stimmt doch, oder? Antxón. - Ja, bai. Antxón.

Bist du dir sicher? - Wie? Wie ich heiße?

Ich Sag's ja nur. Das hier hat Folgen mit Gott...

Nicht nur mit Gott, auch mit Koldo

und der Gemeinde von Argoitia und so weiter.

Ja, ich bin mir sicher. Mal sehen, oh sie es auch ist.

Was?

Ich weiß nicht. Bist du dir sicher? - Warum?

Weiß nicht. Du wirkst eher unsicher.

Amaia,

willst du Antxón zu deinem rechtmäßig angetrauten Ehemann nehmen?

Amaia! - Moment, verdammt.

Ja, ich will.

Oje.

Antxón, willst du Amaia zu deiner rechtmäßig angetrauten Ehefrau nehmen?

Überleg es dir gut.

Wir haben alle Zeit der Welt.

Ich kann nicht. - Gut!

Dann muss ich leider die Zeremonie abbrechen.

Nicht so fix, Inaxio! Was ist los, Antxón?

Ich... ich bin mir nicht sicher. - Nein, du bist nur nervös.

Das ist normal. Amaia, rede du mit ihm.

Es tut mir leid, Koldo.

Was zum Teufel willst du hier?

Anne!

Ich wusste, dass ich keinem Clemente trauen kann.

Ach, Koldo, es gibt gar keinen Clemente.

Wie bitte? - Und Antxón heißt er auch nicht.

Rad keinen Mist! - Und ich heiße nicht Anne.

Jetzt fehlt nur noch, dass du auch nicht seine Mutter bist.

Grundgütiger!

Ein paar Details hab ich dir noch nicht erzählt.

Ja, ja.

Bai? - Aita.

Mensch, Amaia...

Wir müssen uns sehen. - Ja, ich muss auch mit dir reden.

Heute Abend? - Gut. Agur.

Geht's dir gut, txiki?

Weiß nicht.

Das musste ja passieren.

Vielleicht auch nicht.

Vielleicht musste es das auch nicht.

Ich habe eben kein Glück mit Männern, und basta.

Ich will nicht, dass es dir wie deiner ama und mir ergeht.

Ja.

Ich bin so ein Idiot.

Es tut mir leid, was passiert ist, aita. Das war alles meine Schuld.

Nein, meine auch. Ich war ein bisschen naiv.

Schließlich hatte er einen beschissenen sevillanischen Akzent.

Ich hab mir gewünscht, dass es wahr ist.

Eine Familie, Kinder und das alles.

Na, komm. Nimm das hier.

Für dich, das Geld für die Hochzeitsparty.

Was soll ich denn damit?

Amaia, nimm es. Du wirst es schon zu nutzen wissen.

Nein, aita, ich will es nicht.

Das hast du vergessen. - Nein, ich will es nicht.

Amaia, nimm es.

Agur. - Agur.

Keine Sorge. Ich warte hier in Argoitia auf dich.

Aber bring mir aus Sevilla keinen Enkel ohne Vater mit, ja?

Und wenn er Betis-Fan ist?

Amaia, verschon mich, verschon mich.

So, heute wird Eintopf gegessen. - Dir wurde echt der Kopf gewaschen.

Nicht im wörtlichen Sinne... Obwohl, das Gel ist auch weg.

Ich meine deine Sicht auf das Leben,

deine Entwicklung... - Schon kapiert.

Pepito ging's nach dem Irak genauso.

Aber da ist es doch nicht wie im Irak. Ihr wart doch da.

Und die Basken sind total witzig, klar. - Kein bisschen.

Es ist irre.

Bitte sag jetzt nichts.

Ich hab die ganze Fahrt überlegt, was ich sagen soll.

Rafa... ich glaube, dass uns letztendlich ein Tag gefehlt hat.

Und das hier. Das hab ich auf der Straße gefunden.

Sag etwas. Lass mich nicht so hängen.

Weißt du... wenn man es dann so sieht, ist es echt ein bisschen kitschig.

Aber zieht es bei dir?

Meister! Fahr uns nach Triana. Ich muss mit ihr was klären.

Ist das weit?

Sonst bleibt mir nicht mehr viel für die Hochzeit übrig.

Jetzt sei sehen still.

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