All language subtitles for Tunna bla linjen - S01E08

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Original subtitles

Los, los, los!

-Hört auf damit! -Entschuldigung.

Raus aus dem Wagen.

Stellt euch da hin.

-Was macht ihr hier? -Wir haben nur gespielt.

Gespielt? Okay.

Hat einer von euch eine Waffe dabei? Kein Messer? Nichts?

An den Zaun. Wir werden euch durchsuchen.

-Hast du einen scharfen Gegenstand dabei? -Was macht ihr da mit den Kids?

-Was ist das? -Mein Handy.

-Und das? -Meine Schlüssel.

-Was ist das? -Wieso filzt ihr uns und nicht die?

Es ist nur zu eurem Besten. Konzentriert euch darauf.

-Was ist das? -Mein Portemonnaie.

Okay.

Vielen Dank. Schönen Abend noch.

Ihr habt alles kaputt gemacht. Das ist kein schöner Abend.

Vergesst nicht, den Einkaufswagen zurückzubringen.

-Bitte schön. -Vielen Dank.

DIE DÜNNE BLAUE LINIE

Vor einer Woche hat die Regierung Visitationszonen eingeführt.

Das heißt, wir dürfen ohne Verdacht jeden in diesen Gebieten durchsuchen.

Und das ist natürlich eine ziemlich umstrittene Sache.

Aber denkt daran, dass es in Kopenhagen und in Odense funktioniert hat.

Es gab weniger Schießereien, und das wollen wir hier auch erreichen.

Hat jemand ein kurzes Feedback nach der ersten Woche?

Es war ein bisschen chaotisch …

Vorgestern, glaube ich. Sonst läuft es super.

Die Leute sind nicht dumm. Die kapieren, wieso wir das machen.

-Aber … -Ja, Leah?

Mir fällt es schwer, Menschen zu filzen, gegen die kein Verdacht besteht.

-Wir arbeiten doch schon nach § 19. -Das ist nicht …

Was ich nicht verstehe: Wieso erzeugen diese Zonen-

-so viele starke Gefühle und Diskussionen.

Vielleicht, weil wir nur einen gewissen Typ Mensch durchsuchen?

-Wieso ist das wohl so? -Lass das, Magnus. Das ist …

Ich möchte zum Ende noch etwas ansprechen.

Sara? Die Staatsanwaltschaft hat die Voruntersuchung-

-zu einem möglichen Dienstvergehen bei der Demonstration eingestellt.

Glückwunsch.

Ja! Das müssen wir feiern.

Also … Das erste Stück ist für dich.

-Glückwunsch. -Danke.

-Ich hab's dir doch gesagt. -Lass uns auch noch was übrig.

-Oh, willst du wirklich …? -Abwarten!

Mensch!

Du … Ich habe einen Vorschlag.

Es ist nur ein Vorschlag, du musst also nicht …

Wir nehmen uns ein Wochenende Zeit.

Und dann besuchen wir alle Orte an der schonischen Westküste.

Wir beginnen mit Frühstück in Helsingborg.

Und dann beenden wir den Tag mit einem Abendessen in Ystad.

-Was hältst du davon? -Bullenschweine!

Weißt du was?

Wenn dich mein Skåne-Sightseeing nicht anspricht, können wir was anderes machen.

Ich könnte das Abendmahl empfangen. Oder mich taufen lassen.

Ich mache, was du willst. Ich würde mir sogar deinen Lobgesang auf Jesus anhören.

-Willst du das? -Na ja …

Irgendwo ist eine Grenze. Ich halte vieles aus, aber christliche Lobgesänge …

6-0: Radau vor einem Geschäft in der Norrbäcksgatan 8.

65-1220 hier. Wir sind in zwei Minuten dort.

Es gab dort schon einmal Radau. 6-0 Ende.

Das scheint …

… nicht richtig zu sein.

Ich weiß nicht.

6-0, hier ist 65-1220. Könnt ihr uns noch einmal die Adresse geben?

Uns wurde Norrbäcksgatan 8 genannt. Seid ihr dort?

Ja, wir stehen vor Norrbäcksgatan 8. Hier ist kein Geschäft.

Verstanden. Ich rufe den Anrufer zurück.

Tu das. Wir sehen uns mal um. Ende.

6-0, hier ist 65-1220.

Hier 65-1220. Steinwürfe.

Kollegen in Bedrängnis. Ich benötige sofort Verstärkung …

Scheiße!

Hallo!

Hallo, meine liebe Kleine!

Ich will nicht, dass Papa Polizist ist. Das ist unheimlich.

Er ist nicht nur der beste Papa der Welt. Er ist auch der beste Polizist der Welt.

Du musst dir keine Sorgen machen.

-Tschüs, Papa! -Tschüs, Schatz!

Du … Können wir mal reden?

-Wenn du Zeit hast? -Ja, sicher.

-Geht es um was Bestimmtes? -Nein. Also …

Ich wollte mit dir besprechen, wie wir das in Zukunft machen.

Aber das muss nicht jetzt sein.

Molly? Sagst du Papa noch tschüs?

-Siri? -Was kann ich für dich tun?

-Tschüs, Papa. -Tschüs, Schatz.

-Siri? -Was kann ich für dich tun?

-Siri, ich muss jetzt los! -Siri!

Was ist denn? Ich war auf dem Klo.

Tschüs, Schatz.

Ja … Tschüs.

Warte!

Tschüs.

-Tschüs. -Tschüs. Fahr vorsichtig!

Hallo, mein Schatz. Ist alles in Ordnung?

Hier ist Siri. Ich kann gerade nicht ans Telefon. Hinterlasse mir eine Nachricht.

Hallo, hier ist Papa.

Ich wollte nur fragen, wie's dir geht. Lass uns später telefonieren.

Verdammt nochmal!

Das traurige Ereignis des gestrigen Tages ist,-

-dass Sara und Magnus bei einem falschen Alarm angegriffen wurden.

Es wurden Steine geworfen, und Magnus wurde an der Stirn verletzt.

So etwas gab es lange nicht.

Ab sofort fahrt ihr in doppelter Besetzung zu solchen Adressen.

Außerdem werden wir andere Einsatzfahrzeuge dorthin eskortieren.

Solche Feiglinge. Wenn die mich auf offener Straße treffen würden …

Wir können nicht ohne konkreten Verdacht Menschen filzen-

-und dann ihr Vertrauen erwarten. Natürlich werfen die Steine!

-Ist das dein Ernst? -Ich heiße das nicht gut.

Aber ich verstehe, dass sie reagieren.

Hast du das gesehen? Drei Stiche! Ein Stein im Kopf!

Ja, und das ist schlimm. Aber ich habe von vornherein gesagt, dass es eine schlechte …

Schlecht ist, dass wir sie nicht ohne konkreten Verdacht einsperren dürfen!

Das reicht. Magnus, Leah, es reicht.

Jeder kann seine eigene Meinung haben.

Aber die Regierung hat das beschlossen, und solche Aktionen müssen aufhören.

Wie würdest du es finden, wenn deine Kinder durchsucht würden?

Oder andere Kinder aus der Mittelschicht?

Das war absolut nicht in Ordnung, Leah.

Die Sitzung ist beendet.

Die Wagenverteilung steht an der Tafel!

-Linke Fotze. -Wie bitte? Was hast du gesagt?

-Ich hab dich nicht verstanden. -Ich hab nichts gesagt.

Was ist das denn für ein Niveau? Soll das jetzt so sein? Findet ihr das richtig?

Scheiß drauf, Leah. Komm jetzt.

Wegen Unruhen und Steinwürfen auf Einsatzkräfte-

-werden Rettungsdienste und Feuerwehr von der Polizei eskortiert.

-Hier 6-0 … -Ich schick sie jetzt ab.

-Tu das. -Das ist unser Job, Leah.

Rotzlöffel filzen und gegenseitige Eskorte. Kriegt ihr dann noch was auf die Reihe?

Lasst die Polizei ihre Arbeit machen.

Welche Arbeit? Wann filzen sie mal einen Bank-Chef, der uns alle ausraubt?

65-1300: Fahrt zur Jägargatan und eskortiert einen RTW.

Hier 1300. Verstanden.

Jägargatan 47. Fahrt ihr vor?

Er war tot, als wir ankamen. Der Leichenwagen ist unterwegs.

Warte! Wieso hat das so lange gedauert?

-Das kann ich leider nicht sagen. -Weil wir hier wohnen? Sag die Wahrheit!

-Mein Beileid. -Ich sagte zu Papa: "Es dauert 5 Minuten."

Ich war bei seinen letzten Atemzug dabei. Wärt ihr etwas früher hier gewesen …

Beruhige dich. Beruhige dich.

-Ich sagte ihm …! -Beruhige dich.

-Beruhige dich. -Wir müssen los.

Was kannst du machen? Mein Vater ist tot!

Bleib dort stehen.

Was willst du, Alter?

Ein Mann ist gestorben. Zeig etwas Respekt.

-Zeigt etwas Respekt. -Halt die Klappe!

Was wollen sie denn finden, wenn sie uns durchsuchen?

-Echt traurig. -Soll ich dich mitnehmen?

Nein, ich bin mit dem Rad da. Das kommt nicht ganz unerwartet.

-Sollen sie doch machen. Bis dann! -Ja. Bis morgen!

Kein Ort ist illegal! Kein Ort ist illegal!

-Bis dann. -Bis dann. Tschüs, Sara.

-Soll ich dir Schutz spenden? -Ja, gern.

Was sagst du zu dem Frühstück in Helsingborg?

Was machst du heute Abend? Wollen wir abhauen?

-Ich muss nach Hause. -Okay?

-Aufräumen. -Nein!

-Und morgen? -Da singe ich Lobgesänge auf Jesus.

Ach, stimmt. Und da wollte ich ja nicht hingehen.

-Ich muss da lang … -Und ich da lang.

Bis dann.

Hej! Hallo.

-Was? -Hej!

Hej.

Oh, wie süß! Wo sind Mama und Papa denn?

Da kommen sie doch.

Hej!

-Hej! -Meine Kleine!

-Wie geht es dir? -Lass dich mal ansehen!

Hallo, Papa!

Mein Schatz!

-Du bist aber dünn geworden. -Was? Nein!

-Doch! Du hast abgenommen. -Nein, ich wiege sogar mehr.

-Sind wir hier noch in Schweden? -Papa!

-In welche Richtung müssen wir? -Geht es?

♫ Vielleicht gab ich dir nicht immer ♫

♫ all die Liebe, die du brauchtest ♫

♫ Vielleicht hätte ich dir ♫

♫ mehr Wärme spenden können ♫

♫ Fühlst du dich vernachlässigt? ♫

♫ Das lag allein an mir ♫

♫ Aber ich dachte stets an dich ♫

♫ Ja, ich ich dachte stets an dich ♫

Ja, es ist eine sehr gute Gemeinde.

Ich nehme noch ein Bier.

-Aber jetzt werde ich langsam müde. -Ja, wir sollten bald mal los.

Wisst ihr was? Dieses Hotel … Das ist mir nicht ganz geheuer.

-Es war billig. -Ja, das verwundert mich nicht!

-Das wird schon gehen. -Ich möchte, dass ihr bei mir schlaft.

Außerdem spart ihr dann Geld. So was magst du doch.

Wir wollen dir nicht zur Last fallen.

Und du und Tobias, ihr wollt doch sicher auch etwas Privatsphäre haben?

Nein, wir machen es so, wie Sara sagt. Selbstverständlich.

Danke, Schatz, aber ich brauche ein richtiges Bett. Daher …

Ihr schlaft in meinem Bett, Tobias und ich schlafen im Wohnzimmer auf dem Boden.

So machen wir das. Keine Widerrede.

Ihr hört es ja: Sie hat sich entschieden.

Ja, ja.

Verdammt nochmal!

Polizei! Anhalten! Ihr sollt anhalten!

Das EKG sieht normal aus. Der Blutdruck ist etwas erhöht.

Aber das ist nicht weiter überraschend, da du ja hier bist.

Entschuldigung. Ich mache das so schnell es geht.

-Es war also kein Infarkt. -Oh, schön.

Das ist ja wirklich schön.

Stehst du gerade unter Stress?

Nein … Also, auf der Arbeit ist viel los, aber das ist ja immer so.

Hallo! Malin. Ich kam so schnell ich konnte.

Ich muss leider weiter. Ich stelle dir ein Rezept aus.

Pass auf dich auf. Tschüs.

Entschuldigung. Ich war in Panik und wusste nicht, wen ich anrufen soll.

Kein Problem. Was ist passiert?

Ach, ich hatte starke Schmerzen im linken Arm und Atembeschwerden …

Aber es ist alles in Ordnung. Sie haben alles überprüft.

-Es ist also nichts? -Nein. Ich bin gesund.

-Ich war nur etwas verunsichert. -Jetzt hör schon auf.

-Soll ich dich nach Hause fahren? -In welches Zuhause denn?

Sag du's mir. Du … Ich mache mir Sorgen.

-Es ist alles in Ordnung bei mir. -Gut.

Vielleicht sollten wir dieses Gespräch führen, so lange du noch am Leben bist.

-Hab ich mich erschreckt, Mama! -Entschuldige.

Wieso sitzt du hier im Dunkeln?

Ich weiß es nicht. Es fühlt sich etwas leichter an.

Komm.

Was sagen denn die Ärztinnen?

Tja, was sollen sie sagen?

Das Übliche. Dass es eine progressiv fortschreitende Krankheit ist usw.

Dass es kein Heilmittel gibt. Aber dass wusste ich ja schon.

-Ich habe nach Alternativen gegooglet … -Nein!

Ich bekomme die beste Behandlung, die es dagegen gibt.

Ich google nicht mehr! Ich bin damit durch. Und du auch!

Ich sah, dass Papa wieder trinkt.

Ich gehe ins Bett.

Dani und Sara fahren zusammen. Magnus, du fährst mit mir.

Ich habe eine Frage zu den Demonstrierenden vor der Wache.

Sie stellen gerade keine Gefahr da, aber das kann sich ja schnell ändern.

Was machen wir, wenn es mehr werden?

Ich weiß eigentlich nicht mehr als du.

-Nur, dass sie verdammt nerven. -Wir sollten sie im Blick behalten.

Haben sie eine Genehmigung? Sind die Dialogpolizisten eingeschaltet?

Ja, sie haben die Lage im Griff. Es gibt keinen Grund zur Sorge.

Ich wüsste gern, was Leah davon hält.

-Ich habe keine Meinung dazu. -Ach was!

Willst du wissen, was ich davon halte,-

-dass Menschen gegen unsere willkürlichen Kontrollen demonstrieren?

-Sie haben ihren Grund! -Genau. Willst du ihn wissen?

Sie haben dunkle Haare und kommen aus sozial schwachen Vierteln.

Wir filzen arme Menschen, Magnus. Glückwunsch!

Kein Wunder, dass Leute dagegen protestieren.

Können wir bitte versuchen, einen ruhigen Tonfall einzuhalten?

Ich wurde etwas gefragt und ich habe geantwortet.

Das wär's erst mal. Fahrt vorsichtig und passt auf euch auf.

Hast du darum gebeten, nicht mit mir fahren zu müssen?

Ja.

65-1190, fahrt zum Hauptbahnhof.

Ein Betrunkener in Handschellen leistet Widerstand.

-Du, das mit dem Training … -Ja?

Daraus wurde in letzter Zeit nicht so richtig was.

Nein, das ist kein Geheimnis.

Na, du kannst ja nicht … Du kannst dich nicht gehen lassen, ohne dass es auffällt.

-Und das will ich ja ändern. -Schön!

-Magst du mit mir trainieren? -Wie heißt sie?

Nein, es ist nicht so was. Ich will nur in Form kommen.

Okay.

Dann lass uns mal trainieren, Jesse.

Ich hab ja eh nichts Besseres vor.

-Vielen Dank auch. -Nein, ich wollte nicht …

Ich verstehe schon … Sorry.

Lass uns trainieren, Jesse.

65-1300, benötigen Einsatzleitung. Mögliche Vergewaltigung im Pildammspark.

Ein junges Mädchen. Eine Passantin rief an. Der schnellste Weg ist die Stadiongatan.

65-1300 an 6-0: Verstanden.

Mädchen im Pildammspark vergewaltigt. Was treibt die Polizei? Danke. Weitere freie Wagen?

-Weiß man, ob es der Gleiche war? -ERSCHIESST ALLE VERGEWALTIGER

Noch eine, die ihr Leben lang leiden wird, weil die Polizei ihren Job nicht macht.

Hallo.

-Findet dieses verdammte Schwein! -Wir tun, was wir können.

Schnappt ihn! Das ist kein Zustand! Sie ist doch nur ein Kind!

Wir tun, was wir können.

Sieh sie dir an! Jetzt sieh sie dir an!

Das ist mein Kind! Das darf nicht sein!

Nein, das stimmt. Und glaub mir: Wir tun alles, was in unserer Macht steht.

Wir wissen doch alle, wer vergewaltigt, aber das schreiben die PC-Medien nicht.

Wen meinst du? Ich habe Ende der 90er in Umeå gelebt. Du weißt gar nichts.

Du hast einen scharfen Gegenstand dabei?

Gut, alles in Ordnung. Schönen Abend.

Das wär's. Vielen Dank.

-Was macht ihr hier, Bullenschweine? -Wieso redest du so?

-Die haben doch nichts getan! -Stell dich an die Wand.

Zurück! Das spielt keine Rolle! Zurück!

-Hast du einen scharfen Gegenstand dabei? -Beine auseinander.

Hast du mich verstanden? Du sollst zurücktreten!

Hier 65-1320. Wir brauchen Verstärkung.

Scheiß Bullenfotze!

-Lasst das! Zurück! -Was ist hier los?

-Seid ihr nicht ganz dicht?! -Tritt zurück!

Das ist ein Übergriff! Das ist ein Kind!

Ihr sollt zurücktreten! Zurück!

Hast du einen scharfen Gegenstand dabei?

-Sag Papa nichts! -Verdammt nochmal, Siri.

Bitte, Leah. Sag ihm nichts.

-Er wird mich umbringen. -Nein, das wird er nicht.

Doch, das wird er.

Er ist schon jetzt sauer auf mich. Jetzt wird er noch wütender sein.

Ich weiß. Aber du verstehst doch, dass ich es deinem Papa sagen muss?

-Hallo. -Hallo.

Sie wollte unbedingt zu Malin. Ich wollte sie überreden, aber sie hat sich geweigert.

-Kein Wunder. -Nein.

-Was waren das denn für Jungs? -Ach, du weißt schon …

-Hatten sie Drogen? -Nein, weder Drogen noch Waffen.

Das waren halt Jungs mit einer großen Klappe.

Irgendwas ist immer.

Magst du reinkommen? Ich habe …

… nichts da. Aber du kannst gern reinkommen.

Danke, aber ich muss nach Hause.

-Ja. -Okay.

Sag mal, Jesse …

Willst du wirklich so leben?

Es läuft gut.

Okay …

Sie war sehr traurig.

Sie wusste, dass sie alles nur schlimmer macht.

Ich versprach ihr, nichts zu sagen, aber …

Vielleicht wollte sie zu Malin, weil du ihr leid tust.

Aber ich muss doch niemandem leid tun.

-Das solltest du mit ihr besprechen. -Ja.

Aber danke. Trotzdem danke.

-Bis dann. Fahr vorsichtig. -Klar doch.

Richtig so?

Mama?

Wieso hast du so viele Schuhe?

Komm, Thorfinn. Ich helfe dir.

Hallo! Schön!

Ich hab die Blumen vergessen …

Dann kannst du gleich wieder nach Hause fahren.

-Okay, ausnahmsweise … -Danke.

Aber … schön.

Er heißt Marco.

Marco?

Okay …

Die Mädchen haben ihn schon kennengelernt.

Ich bin …

Mir ist klar, dass das ganz und gar nicht optimal ist …

Aber es ist nun mal passiert.

Ich finde, du hast das Recht, es zu erfahren.

Ich dachte, wir würden über Siri reden und alles …

Oder über uns.

Und was macht dieser Marco so?

Er arbeitet bei einer Organisation,-

-die sich um Jugendliche mit psychischen Problemen kümmert.

-Sie brauchten Hilfe bei … -Wie lange läuft das schon?

Seit drei Monaten. Etwas mehr.

Und die Mädchen wussten von ihm …

Sie erfuhren es vor mir?

Ich weiß, ich hätte es dir früher sagen sollen.

Nein, kein Problem.

Eigentlich sollte ich dir wohl gratulieren.

Schon okay.

Ich wollte eigentlich darüber reden, dass es Zeit ist, das Haus zu verkaufen …

Danke, dass du so verständnisvoll bist.

Ich hatte mir wirklich Sorgen gemacht, wie du reagieren würdest.

Meine Güte, wir sind doch erwachsene Menschen.

Natürlich.

Entschuldige.

Wir müssen darüber reden.

Dass er wieder trinkt. Wie lange tut er das schon?

-Mama? -Das weiß ich nicht. Seit einer Weile.

Wie lange? "Eine Weile" kann alles sein von einer Woche bis …

Ich weiß nicht genau, wann er wieder zu trinken begann.

Aber ich verstehe ihn.

Ich würde auch trinken, wenn ich keine Tabletten nehmen müsste.

Beruhige dich, Mama.

-Sollen wir zusammen beten? -Nein.

Damit habe ich aufgehört.

Mir ist klar, dass man nicht von Krankheit verschont bleibt, nur weil man glaubt.

Aber ich hatte schon gehofft, dass Gott mir ein bisschen hilft.

Dass er mir Trost spendet, aber …

Da kam nichts.

Ich habe schon ein Kind verloren.

Daher kann ich ehrlich gesagt nicht begreifen,-

-wieso ich auch noch so verdammte Schmerzen ertragen muss!

Mama!

-Du findest mich sicher undankbar? -Nein.

Nein.

Okay.

Ich weiß wirklich nicht, wann er wieder mit dem Trinken begann.

Und ich werde nicht beten. Ich fühle mich von diesen Tabletten etwas benebelt.

Alles in Ordnung?

Wenn ich ehrlich sein soll, wäre ich lieber mit jemand anderem gefahren.

Aber heute hatte ich keine Wahl. Leider.

Hallo! Hej!

Hallo! Was machst du hier?

Komm. Wir müssen vorsichtig sein. Wir können nicht mitten auf der Straße stehen.

Darf ich euch ein Menuett vorspielen? Wo ist das Konzerthaus?

-Das Konzerthaus war hier mal, aber … -Durch so etwas zerbricht die Erinnerung.

-Vielen Dank. -Hallo. Magst du mit mir mitkommen?

-Darf ich? -Ich kümmere mich um dich.

Ihr erreicht mich die verschiedenen Portale der Sozialversicherung.

-Keine Witze. Er ist krank. -Sehe ich aus, als würde ich Witze machen?

Bist du sauer auf mich? Ich verstehe nichts. Habe ich was getan?

Ist es die Sache mit Leah und den Visitationszonen?

Wenn du deshalb sauer bist, dann sage ich dir: Ich finde, sie hat recht.

Und du hast auch recht! Es ist nicht so schwarz-weiß wie bei euch.

Die Dinge sind oft etwas komplizierter.

Hallo, ich will zur Notaufnahme.

-Was ist denn passiert? Bist du gestürzt? -Nein, ich wurde vergewaltigt.

Ja, ich bin's. Wir müssen den Bewegungs- parcours im Pildammspark absperren.

-Sagte er irgendetwas? -Nein, nichts.

Sara? Ich sehe mich mal um.

-Er war Einwanderer. -Okay. Kannst du noch mehr sagen?

Er war dunkel. Dunkle Haare. Fast schwarz.

Du sagtest vorhin, seine Kapuze habe das Gesicht verdeckt und ein Schal seinen Mund.

Ich weiß, was ich gesehen habe. Es war ein Einwanderer.

Wieso kommt denn niemand?

Ich erinnere mich an alles. Freu dich doch!

Dann könnt ihr ihn vielleicht endlich festnehmen.

Wieso bist du so schockiert?

Es überrascht dich doch wohl nicht, dass es ein Einwanderer ist?

Eins nach dem anderen.

-Möchtest du etwas trinken? -Nein.

Ich gehe jetzt nach Hause. Das ist mir zu blöd hier.

Wir setzen uns.

Wir machen das so: Ich helfe dir.

Diese verdammte Heuchelei.

Das ist alles so verlogen. Ich halte das nicht aus.

Ja, herein.

-Hallo. -Hallo.

Danke.

Du wolltest mich treffen, also fang an.

Ich verstehe nicht, wieso man erst das Projekt Oskar auf die Beine stellt-

-und dann Visitationszonen einführt.

Das ist schizophren!

Das ist, als gäbe es keinen Plan, wie man in diesen Vierteln vorgehen will.

Die Regierung hat die Visitationszonen beschlossen. Wir müssen sie umsetzen.

Besteht denn bei der Polizeiführung der Wille,-

-weiterhin präventiv oder langfristig in diesen Vierteln zu arbeiten?

Ja, der existiert. Und es ist schön, dass du dich engagierst.

Ich möchte dich um Hilfe bitten.

Es rufen Tausende Journalisten wegen des Projekts Oscar an.

Ich habe nicht vor, loyal zu bleiben, wenn das bedeutet, den Mund zu halten.

Ich habe nicht vor, mich mit meinem Korps zu solidarisieren,-

-wenn das bedeutet, dass ich mich klein machen muss.

Eine gesunde Arbeitskultur braucht Platz für Selbstkritik-

-und zum Nachdenken darüber, welche Werte gelten.

Bei der Polizei, vor allem als junge Polizistin,-

-soll man sich ins Glied einreihen und seine Stimme nicht erheben.

Man soll seine Augen verschließen vor Ungerechtigkeiten und Fehlern,-

-statt aufzustehen und zu sagen: "Ich akzeptiere das nicht."

Echt krass!

-Hallo, Siri. -Hallo.

-Hallo. Jens. -Marco. Schön, dich kennenzulernen.

-Ja … -Ein tolles Mädchen.

Ich bin so froh, deine Kinder kennenlernen zu dürfen. Sie sind absolut fantastisch.

Gut. Danke. Oder was sagt man …?

-Gute Arbeit. -Findest du?

Du kannst gern mithelfen und Siri im Auge behalten.

Es ist nicht gerade schön, was gerade alles in der Stadt passiert.

Ja. Also …

Na, du!

Hast du Hunger? Ich auch. Wollen wir essen?

Straßenfest heute Abend.

-Sind wir auch eingeladen? -Alle sind willkommen.

Straßenfest heute Abend.

-Sara kann nicht; ihr Freund ist da. -Aber wir können doch hingehen.

Ja, vielleicht. Wir schnacken.

Viel Spaß mit deinem Kerl.

Hallo. Ich hab mal wieder meine Chipkarte im Auto vergessen.

Kannst du vielleicht eine Person für mich überprüfen?

-Klar doch! -Es ist fürs Verkehrsamt.

-Wie heißt die Person? -Marco …

-Hallo. -Hallo, ich bin's.

Du …

Ich habe deinen neuen Freund mal überprüft.

Und da sind mindestens zwei Dinge, die ich beunruhigend finde.

Einmal Fahren ohne Führerschein und einmal Drogenbesitz.

Daher bin ich nicht so begeistert davon, dass er Kontakt zu meinen Kindern hat.

-Hast du ihn in der Datenbank gesucht? -Nein, das habe ich nicht.

-Verdammt nochmal, Jesse! -Die Sicherheit meiner Kinder geht vor!

Wenn du ihn in der Datenbank gesucht hast, dann weißt du ja,-

-dass das Fahren ohne Führerschein und der Drogenbesitz über 10 Jahre her sind!

Das hat er mir schon erzählt.

Aha? Und trotzdem lässt du zu, dass er Kontakt zu unseren Kindern hat?

Das ist 10 Jahre her, verdammt!

Das einzig Illegale, das heute Abend passiert ist, ist deine Datenbankabfrage!

Ich habe nicht nach ihm gesucht!

Wieso tust du mir das an? Was soll ich jetzt machen?

Wenn ich dich anzeige, bin ich ein Arsch. Wenn nicht, ist das ein Dienstvergehen.

Vielen Dank auch, Jesse!

Du, ich finde, meine Kinder sind wichtiger als dein …

Hallo? Hallo, Malin?

Scheiße!

Hallo.

Leah.

Gut, dass du da bist. Hast du kurz Zeit?

Ich habe deinen Facebook-Beitrag gelesen. Sehr interessant.

Hallo! Du warst gerade ziemlich schnell unterwegs.

-Ja, das mag sein. -Darf ich mal deinen Führerschein sehen?

Natürlich.

Danke.

Erlaubt sind 50. Bei dir habe ich 62 gemessen.

Ich stelle dir einen Bußgeldbescheid aus. Akzeptierst du das?

Ja. Oder … Wir sind ja Kollegen …

Okay!

-Ich habe dich nicht wiedererkannt. -Nein, wir sind ja doch so einige.

Ja, sicher. Aber du weißt ja, wie das läuft:

Ich schreibe stattdessen einen Bericht an die Staatsanwaltschaft.

-Hallo! -Hallo.

Wie geht's?

-Wo ist Mama? -Sie ruht sich aus.

Papa?

Papa! Hast du wieder getrunken?

Nein! Nur ein bisschen.

-Wieso? -Ich will nicht, dass du bei mir trinkst.

-Zieh doch deine Jacke aus. -Ich will nicht, dass du hier trinkst.

Wieso musst du jetzt wieder trinken, wo es Mama so schlecht geht?

Wieso musst du immer übertreiben?

Du bist die Person, auf die sie sich verlassen können muss!

Du musst zu ihr halten! Stattdessen machst du es nur schlimmer!

Ich bin nicht nach Malmö gezogen!

-Wo warst du in letzter Zeit? -Hier! Arbeiten!

Du hast mich mit allem allein zurückgelassen.

Ich mache alles. Wirklich alles!

Ja, das muss besonders weh tun, wenn man so ein schweres Kreuz mit sich schleppt.

-Dann fahren wir halt nach Hause. -Ja, macht das.

Nein, jetzt wartet doch mal. Leute …

Wieso hast du nichts gesagt?

-Ich wollte dich nicht beunruhigen. -Ich bin kein Kind!

Du bist doch ihr Kind.

Also … Mama geht es schlechter, Papa trinkt wieder, und du …

Ich weiß es nicht. Was ist das hier?

-Ich hatte alles im Griff. -Du hast gar nichts im Griff!

Du läufst nur herum und grinst dabei wie ein Idiot! Was stimmt nicht mit dir?

Es ist aber auch egal.

Soll er sich doch zu Tode saufen!

Soll sie doch sterben, denn das wird sie eh bald! Also wieso nicht jetzt?

-Hey … -Weißt du, was du tun kannst?

Du kannst zur Hölle fahren.

Ich halte es nicht mehr aus mit dir!

Deine Gutmütigkeit steht mir bis hier.

Ich habe das Gefühl, als müsste ich ständig brechen.

Ich kann nicht mehr mit dir zusammen sein.

Ich halte das nicht aus.

Tschüs.

Ich weine, weil ich wütend bin. Also versuch jetzt nicht mich zu trösten!

Ich liebe dich so sehr!

Es gibt nichts, was ich nicht für dich tun würde.

Nein, also …! Verdammt nochmal!

Anhalten, ihr Rotzlöffel!

Anhalten!

Bleib liegen!

-Jetzt bist du nicht mehr so frech, was? -Entschuldigung!

Bleib da liegen!

-Es war nicht meine Idee, dich zu ärgern. -Aufstehen!

-Hast du Schmerzen? -Ja, ein bisschen.

Du kannst dich drinnen waschen, wenn du willst.

Ich kann dir auch eine heiße Schokolade machen.

Bist du schwul?

Ich biete dir nur ein warmes Getränk an, damit du dich beruhigen kannst.

-Aber nur, wenn du es willst. -Nein, danke.

Noch was: Ich will dich und deinen Kumpel hier nie wieder sehen, okay?

Wie geht es dir? Ich habe 1000 kg Schokolade gekauft. Vermisse dich!

Hallo, hab gerade deine SMS bekommen. Hast sie wohl an den Falschen geschickt.

Nein, die war für dich. :-*

Nein, nein …!

Wir müssen uns das nicht ansehen.

Ich zeig dir mal was, das dir gefallen wird.

-Erkennst du es wieder? -Nein.

Das ist Sofias und Mats' Haus in Böleäng. Zwei Bäder und drei Schlafzimmer.

Und sie nehmen das Hochbett der Zwillinge nicht mit. Ich hab sie gefragt.

Entschuldige, aber ich will nicht in Böleäng wohnen.

Nein … Wir müssen auch nicht dort wohnen.

Es gibt auch sehr schöne Reihenhäuser in Tomtebo. Ich zeig sie dir mal.

Ich muss los.

Nein, Sara. Jetzt hör auf.

Ernsthaft. Komm ins Bett.

Komm ins Bett!

Ich muss los.

So tief sind wir gesunken! Baggern Bräute auf einem Straßenfest an!

Ich bin verzweifelt, und du auch.

Vielleicht bist du verzweifelt, ich aber nicht.

Was hältst du von ihr da?

-Wäre sie was für dich oder für mich? -Woher soll ich das wissen?

Es war schon schön, mit jemandem zusammenzusein.

Das verstehe ich.

Du triffst bald eine Neue. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Du bist 'ne tolle Frau, Dani!

Ja. Aber keine Polizistin. Keine Polizistin mehr.

Nie im Leben. Von denen sollte man sich fernhalten.

Was ist?

Sie haben einen Mann wegen Verdacht auf Vergewaltigung festgenommen.

Auch schön, das die Zeitungen schreiben, sie hätten ihn "verhaftet".

Echt schön. Toll, dass die Medien nicht kapieren, dass wir niemanden "verhaften".

-Hallo! -Hallo.

Hast du mal Zeit?

Ja. Sicher.

Komm.

Hallo. Prost.

-Entschuldigung. -Wofür?

Weil ich bescheuert bin.

Das liegt nur daran, dass ich …

… bescheuert bin.

Übersetzung: filmtiger

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