All language subtitles for Tunna Blå Linjen S01E02

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Original subtitles

Hier muss es sein. Willst du es mal ausprobieren?

-Nein, ich hab mir gestern was gezerrt. -Wie sieht's mit der Balance aus?

Die Balance ist stabil.

-Hallo. -Hi.

-Wie geht's? -Na, wir machen Party.

-Willst du es mal probieren? -Meinst du?

-Ich weiß nicht … -Es geht um Glauben. Glaubst du an etwas?

Ja, das tue ich. Ich glaube z.B., dass du unter Drogeneinfluss stehst.

-Ich? Nein. -Hast du Narkotika dabei?

Ich bin der gesetzestreueste Typ von ganz Malmö.

Magnus!

Lass das. Ihr habt doch wohl Wichtigeres zu tun?

Hallo. Magst du bitte mal aufstehen?

Wir werden Anzeige erstatten. Verdacht auf Drogenbesitz.

-Das ist doch nur 'n bisschen Gras. -Mach bitte mal die Musik leiser.

Mach bitte mal die Musik leiser!

Dürfen wir dich hier befragen, ohne Verteidiger?

Gut. Dann teile ich dir hiermit den Verdacht auf ein Drogendelikt mit.

Du bist im Besitz von vermutlich illegalen Narkotika.

Jetzt kommt schon! Das ist voll unchillig!

Musst du mal pinkeln?

-Nein. -Komm, wir nehmen eine Urinprobe.

Komm!

Dürfen wir dich hier befragen, ohne Verteidiger?

DIE DÜNNE BLAUE LINIE

Polizei! Aufmachen!

Aufmachen!

Polizei! Zurücktreten! In die Wohnung!

Polizei! Setz dich!

Weitere Frauen in der Küche!

-Was ist los? -Eine Frau im Wohnzimmer!

-Ich habe nichts getan! -Wir sind hier, um euch zu helfen.

Hände hoch! Auf den Boden!

Ist das so schwer zu verstehen? Leg dich auf den Boden!

Kind gefunden.

Findest du das hier in Ordnung?

Keine Ahnung, was das ist. Wir sind nur zur Untermiete hier.

Das ist nicht meins! Es gehört mir nicht.

Keine Angst. Du hast nichts getan. Du kannst dich anziehen.

-Wir wohnen nur zusammen. -Wir sind nicht hinter euch her.

Nein! Nein! Nicht mein Kind!

-Beruhige dich. -Du wirst sie bald wiedersehen.

-Du wirst sie bald wiedersehen. -Bitte! Nicht meine Blessing!

-Nicht mein Kind! -Aufhören!

Ich muss sie einmal drücken. Bitte, lasst mich sie drücken.

Beruhige dich.

-Bitte. -Ruhig. Sie kann ihr Kind drücken.

Mama hat dich ganz doll lieb. Wir sehen uns bald wieder.

Mama hat dich lieb. Alles wird gut.

Wir werden wieder spielen, und alles wird gut.

-Okay, jetzt lass sie bitte los. -Nein, nehmt sie nicht mit!

Du wirst sie wiedersehen. Gib sie meiner Kollegin.

Nein! Bitte, nehmt sie nicht mit! Nicht Blessing!

Bitte, nehmt sie nicht mit! Sie ist alles, was ich habe! Blessing!

Nehmt sie mir nicht weg!

-Ich will zu Mama. -Du wirst sie bald wiedersehen.

Ja, Sara kommt gerade.

-Lass mich runter. -Wir haben hier ein Kind.

-Alles wird gut. -Ich will zu Mama.

Sie war da oben. Sie spricht Englisch.

-Ich nehme dich jetzt auf meinen Arm. -Nimm sie.

Sie nimmt dich jetzt.

-Ich will zu Mama! -Alles wird gut.

Mama!

Dürfen wir dich hier befragen, ohne Verteidiger?

Dürfen wir dich hier befragen, ohne Verteidiger?

Gut.

Ich gestehe gar nichts.

Denn das würde ja bedeuten, dass ein Verbrechen begangen wurde.

Und das sehe ich anders. In Deutschland sieht man das auch so.

Wir sind aber in Schweden. Hier gilt schwedisches Recht.

Es ist nur eine Frage der Zeit. Das verstehst doch sogar du.

Wie bitte?

Dieses ewige Gejammer, dass Frauen selbst entscheiden sollen, ob sie abtreiben wollen.

Und damit habe ich auch kein Problem.

Dass sie selbst über ihren Körper bestimmen dürfen, aber in dieser Sache nicht,-

-das ist eine unerhörte Doppelmoral. Typisch schwedisch.

Wie bist du in Kontakt mit der Prostituierten gekommen?

-Übers Netz. -Welche Website?

-Das weiß ich nicht mehr. -Das weißt du nicht mehr …

Und wenn du versuchst dich zu erinnern?

Ich bin ein guter Mensch.

Aber ich bin so einsam.

Ich könnte ja problemlos eine Frau vergewaltigen.

Aber wir sind uns doch wohl alle einig, dass es besser ist,-

-wenn ich Geschäfte mit einem Unternehmen mache.

Für alle Beteiligten, nicht zuletzt die Frau.

Bei einer Razzia in einer Wohnung im Zentrum von Malmö-

-entdeckte die Polizei mehrere eingesperrte Frauen.

Es wird vermutet, dass die Frauen aus Nigeria Opfer von Menschenhandel sind.

Die Polizei nahm auch mehrere Freier fest, die später freigelassen wurden.

Nächste Woche wird Polizeichefin Dragana Pavić ein Gewächshaus einweihen,-

-das für manche als rassistisch gilt und von anderen als Quatsch abgetan wird.

-Was hast du gesagt, Opa? -Die legen Sachen in den Laden!

-Als wäre ich ein Drogendepot! -Er ist krank. Hörst du, was er sagt?

-Nehmen sie dir Waren weg? -Drogen.

-Sie nehmen dir Drogen weg? -Stell dich nicht dümmer als du bist.

Die legen auch hier was rein. Die nutzen das als Depot.

Leer.

-Lass mich los! -Stehenbleiben!

-Wir fahren ihn nach Hause. -Lasst mich los!

-Wir haben es dir oft genug gesagt. -Ich hab nichts gemacht.

-Hast du einen scharfen Gegenstand dabei? -Schicke Schuhe. Woher hast du die?

Ihr fahrt ihn heim zu Mama … Was für eine Strafe!

-Bleib stehen. -Einsperren und Schlüssel wegwerfen!

Hallo. Jesse von der Polizei. Bist du Namis Mutter?

-Mama. -Ich möchte mal mit dir reden.

Hallo.

Es gab wiederholt Streit bei einem Laden in der Nähe, und Nami nahm daran teil.

Außerdem glauben wir, dass er Drogen verkauft.

Sind dir teure Markenklamotten an ihm aufgefallen?

Weißt du, woher er die Schuhe hat?

-Was sagt sie? -Sie sucht nach der Quittung.

-Möchtet ihr einen Kaffee? -Nein, danke.

Hier. Sie sagt, sie habe sie im Ausverkauf gekauft. 40 % Rabatt.

Wir machen uns Sorgen um Nami. Bitte behalte ihn im Auge.

Benimm dich, Nami.

Wärst du mit reingekommen, hättest du nicht draußen warten müssen.

Wärst du pünktlich gewesen, hätte ich auch nicht warten müssen.

Fahr schon.

So eine Schrottlaube. Kauf dir ein neues Auto!

Danke für den Tipp. Ich werd dran denken, wenn ich mein Gehalt bekomme.

Du wolltest dir den Rechner ansehen. Der druckt nicht.

-Hast du ihn mal neu gestartet? -Klar doch! Aber er druckt nicht.

-Kommt mit rauf! -Heute nicht, Opa.

Na gut. Dann muss ich den Mist wohl wegwerfen.

Den Drucker, den Rechner - alles!

Dann musst du das nicht machen, wenn ich tot bin!

Tschüs!

Opa! Kommt doch bitte zur Einweihung des Gewächshauses.

Ja, das wird ein kleines Fest, mit Tanz und Essen und Reden.

Und mit Frauen. Das wird lustig. Komm.

-DAS Gewächshaus? -Ja, genau.

Weißt du, was ich damit machen werde? Ich werde es in die Luft jagen!

-Vielleicht wird das eine tolle Sache! -Ich werde es tun. Ich zünde es an!

-So was kannst du mir nicht sagen! -Weil du Polizistin bist?

Dann pass mal auf.

Ich werde den ganzen Mist in die Luft jagen! Das verspreche ich!

Das Gewächshaus, die Graffitiwand … Ich werde alles in die Luft jagen!

Halt die Klappe, Drecksköter!

♫ Träumen vom ganz Großen Wo niemand kann verlieren ♫

♫ Wir schreiben unsere Geschichte ♫

♫ Denn wir können träumen vom ganz Großen Wo niemand kann verlieren ♫

♫ Wir alle schreiben unsere Geschichte ♫

♫ Träumen davon ♫

Die sind super!

Jetzt begrüßen wir unsere Polizeichefin Dragana Pavić auf der Bühne.

Und die Jalla-Mütter!

Vielen Dank. Viele Frauen in diesem Viertel-

-kommen nicht in die Gemeinde hinaus. Sie lernen die Sprache nicht.

Das führt dazu, dass sie abhängig werden - entweder von Sozialhilfe -

-oder von ihren Männern. Sie leben wie in einem Gefängnis.

-Ich muss mal meinem Opa hallo sagen. -Diese Frauen sind ein Teil der Lösung.

Hallo! Schön, dich zu sehen.

Deine Chefin ist ja wirklich fesch! Hör ihr zu!

… Gemüse anbauen zu können, genau wie in ihrer Heimat.

Ja! Sehr gut!

-Du störst sie. -Nein.

… mehr in Arbeit gebracht, dank der Zusammenarbeit-

-mit Gewerbetreibenden im Lebensmitteleinzelhandel.

Absolut unnötig, aber immer noch gut!

-Was denn? -Benimm dich!

… Malmös Version: Das Projekt "Gewächshaus".

-Vielen Dank. -Bravo!

Pavić? Heißt sie Pavić?

-Ich will zu ihr hin. -Nein, du bleibst hier.

-Ich will ihr sagen, wie es uns geht. -Nein, Opa!

Ich bin kein Hund. Ich will mit ihr reden.

-Nein! -Was soll das? Aus dem Weg!

-Hör auf! -Lass mich los!

Pavić! Polizeigewalt! Hilf mir! Pavić!

Du wirst nicht mit der Polizeichefin reden!

-Jetzt beruhigen wir uns mal. -Ihr seid auch nicht gerade ruhig!

-Hört auf! -Komm mit.

Nein, ich will hierbleiben! Ich bleibe hier! Doch!

Ich wohne hier, und ich habe das Recht, meine Meinung zu sagen! Verstanden?

Das ist ein Verstoß gegen die öffentliche Ordnung!

Was macht ihr denn da?! Er ist ein alter Mann!

Pavić! Pavić! Das sind deine Polizistinnen!

Wenn du dich nicht beruhigst, nehmen wir dich mit!

-Zurücktreten! Ich sagte: Zurücktreten! -Was macht ihr denn da?!

Die Polizei misshandelt einen alten Mann beim Gewächshaus.

Bullen bleiben Bullen.

Bullen schlagen auf am Boden liegenden senilen Alten ein.

Der Alte liegt auf der Intensivstation. Meine Schwester hat alles gesehen.

Entweder eine Espressomaschine oder vielleicht eine Massage und ein Essen?

Oder Tickets für was Schönes. Hast du was Gutes gesehen?

Es darf aber nicht zu ernst sein.

-Wieso gibst du dir so viel Mühe? -Sie kriegt ein Geschenk. Sie wird 43.

Ich habe keine Ahnung, was sich eine geschiedene dreifache Mutter wünscht.

Ich sagte doch, dass wir nicht geschieden sind.

-Sieht sie das auch so? -Vielen Dank auch.

Was ist los?

-Ist was passiert? -Nein, es ist nur …

-6-0 an 65-1300. -1300 hört.

Es sind leider keine Streifenwagen verfügbar.

Ihr müsst eine Wohnung untersuchen; die Nachbarn beschweren sich über Geschenk.

Verstanden. Wir übernehmen das.

Pfui Teufel!

Das ist der Nachteil von Daueraufträgen:

Nicht mal der Gerichtsvollzieher merkt, wenn man vor sich hin rottet.

Ich sage Bescheid.

Jurek ist gerade nicht erreichbar. Bitte hinterlasse eine Nachricht.

Hallo, Opa. Ich bin's. Ich wollte nur …

Rufst du mich bitte zurück? Ich mache mir Sorgen, wenn du nicht ran gehst.

Ruf mich an, sobald du das hier hörst.

Küsschen. Hab dich lieb.

Wie steht's um die Balance?

Na ja.

Mit der Balance sieht es nicht so richtig gut aus.

Aber ich habe hier ein paar Raser und Trinker.

-Die gleichen die Statistik aus. -Ach, meinst du?

-Meintest du vielleicht was ganz anderes? -Nein, nein.

Sara? Das Wichtigste für einen Polizisten ist es, eine Linie zu erkennen.

Nicht, darauf gehen zu können.

-Der hat gesessen! -Nein, der war grottig.

Ja, hier ist Sara.

Wer?

Was? Ist sie hier?

Ich gab das Kind ans Jugendamt weiter. Das ist Wochen her. Schick sie dorthin.

Nein, mehr weiß ich leider nicht.

Ja. Danke. Tschüs.

Gut so.

-Wo ist sie? Kommt sie? -Gleich.

-Wo ist sie? -Sie kommt.

-Hallo. -Ich muss meine Tochter sehen.

-Ich weiß nicht, wo sie ist. -Du hast es mir versprochen.

Das ist Wochen her! Und sie braucht den hier.

-Ich muss ihn ihr bringen! -Bitte beruhige dich.

Ich kann mich nicht beruhigen. Sie ist alles, was ich habe!

Ich muss sie beschützen!

-Sie werden sie holen! -Wer wird sie holen?

-Die Geister werden sie holen! -Die Geister?

Du verstehst das nicht.

Du musst mir helfen! Ich muss sie sehen!

Ihr dürft mir meine Tochter nicht wegnehmen.

Ich brauche meine Tochter! Ihr dürft sie mir nicht wegnehmen!

-Beruhige dich. -Wo ist dein Gott?

Gott sagt, du sollst anderen helfen! Du bist böse! Bring mich zu ihr!

Bitte! Lieber Gott! Bitte hilf mir!

Ich verspreche, ich werde gut sein!

Lieber Gott, ich will nur meine Tochter sehen.

Ich hab's dir doch gesagt: Immer, wenn du dich persönlich einsetzt, knallt's.

Aber ich sagte doch nein! Ich weiß nicht, wo das Mädchen ist!

Aber du könntest es herausfinden.

Deshalb war es so gut, dass du nein gesagt hast. Gut gemacht!

Hallo?

Opa?

Hallo?

Ich bin gerade bei dir. Ich wollte dir mit dem Rechner helfen.

Aber du bist weder hier noch im Laden.

Ruf mich bitte an, wenn du das hier hörst.

Hallo?

Ich wollte wissen, wo du steckst.

Hallo?

Mama hat Kartoffeln, Rote Beete und Kohlrabi angebaut.

Um zu überleben. Sie wollte nie wieder hungern.

Sie wollte Essen haben, wenn der Deutsche kommt.

Ich sagte: "Mama, der Deutsche kommt nicht. Wenn jemand kommt, dann kein Deutscher."

Ich hatte wie immer recht. Aber da war sie tot.

-Sie war fürchterlich. -Ach, Opa …

Aber es war nicht ihre Schuld. Verstehst du?

Leah? Komm.

Das sind Erbsen. Die sind für dich.

Als ich klein war, liebte ich Erbsen.

Mit Butter, viel Butter. Echter Butter.

Ja. So war das.

Ich dachte, hier würden nur Frauen etwas anpflanzen.

Ich bin doch Jude. Ich stehe noch tiefer, oder nicht?

Hallo! Noor!

Noor! Hallo!

-Hallo! -Hallo!

Eine wunderbare Frau. Guck mal!

-Schön! -Wie läuft's mit deinen Kräutern?

-Wie heißen die auf Arabisch? -"Bazella".

Wir sollten tauschen! Meine tollen Erbsen gegen "Bazella".

-Was ist das denn? -Das siehst du doch; das ist Haschisch.

-Ich sehe, dass das Cannabis ist. -Ja?

Das ist so pflegeleicht. Alle pflanzen das an.

-Verdammt nochmal, Opa! -Ich? Nie im Leben!

Ich hasse den Mist. Davon wird man doch verrückt.

-Und wer hat es dann angepflanzt? -Keine Ahnung.

Leah? Ich werde dir ganz tolles Gemüse anbauen. Du wirst schon sehen.

Bald.

Hallo.

Sie liegt dort in den Büschen.

Danke, dass du angerufen hast. Setz dich bitte dort hin und warte.

Hallo.

Kannst du mich hören?

Wie geht es dir? Ich bin Polizistin. Ich heiße Sara.

-Fass mich nicht an. -Ganz ruhig.

Fass mich nicht an! Hast du mich nicht verstanden?!

-Beruhige dich! -Fass mich nicht an!

-Fass mich nicht an! -Ich werde dir nicht weh tun.

Es besteht keine Gefahr.

Hier 1220. Wir brauchen Verstärkung zur Sicherung eines Tatorts.

Verdacht auf Vergewaltigung.

Ich schicke euch sofort einen Streifenwagen.

Ich werde dir nicht weh tun.

Ich lege jetzt meine Hände auf deinen Arm.

-Wie heißt du denn? -Parvin.

Parvin? War jemand gemein zu dir?

Wollen wir uns hinsetzen, Parvin?

Komm. So.

Ich möchte dich ins Krankenhaus fahren. Du blutest am Ohr und hast Blut am Bein.

Wollen wir das machen?

Mein Kollege Magnus hilft uns jetzt dich hinzustellen. In Ordnung?

Gut.

Ich nehme jetzt deinen Arm. Ist das in Ordnung?

So. Sehr gut, Parvin.

Gut machst du das.

Hallo. Vergewaltigung. Wir bringen sie ins Krankenhaus. Sichert ihr den Tatort?

-Klar, machen wir. -Die Anruferin sitzt auf der Bank dort.

Geht es?

1300 hier. Wir brauchen Techniker und Hundeführer zum Tatort.

-Ich hole Absperrband. -Ich werde sehen, was sich machen lässt.

Hallo, ich bin Leah und von der Polizei. Bist du Bahar Esfahani?

-Deine Tochter heißt Parvin Esfahani? -Ja.

Deine Tochter lebt, ist aber auf dem Weg ins Krankenhaus.

-Was ist passiert? -Sie ist in guten Händen.

Wir nehmen dich mit ins Krankenhaus. Zieh dir etwas über. Alles wird gut.

Sie kommen gleich.

Ich weiß, dass sie hier heute viel zu tun haben. Warte.

-Ich will weg von hier. -Du stehst unter Schock.

-Du willst nicht gehen. -Doch.

Nein. Parvin …

Sieh mich an. Du wirst es bereuen, wenn du jetzt gehst.

Vielleicht nicht jetzt, aber später.

Hör mir zu!

Entschuldigung. Sie kommen gleich, versprochen.

Bitte lass dich untersuchen.

Magnus!

-Was sagen sie? -Hier herrscht absolutes Chaos.

-Es könnte Stunden dauern. -So lange wird sie nicht warten.

-Ich nehme die Proben selbst. -Okay.

-Hast du das schon mal gemacht? -Nein.

-Kriegst du das hin? -Mm. Sicher.

-Gut. -Hol ein Test-Set.

Ist das okay?

Ich bin fertig.

Du kannst dir jetzt die Hände waschen, wenn du möchtest.

Egal, was passiert ist: Es war nicht deine Schuld. Vergiss das nicht.

Es ist nicht deine Schuld.

-Ja? -Seid ihr fertig?

Wollt ihr euch setzen?

Ich komme! Eins, zwei, drei!

-Seid endlich leise! -Du hast doch Kopfhörer auf, Molly.

So, ich bin dann mal weg. Bis nächstes Mal.

War Siri den ganzen Abend zuhause?

Ja, aber sie war nur auf ihrem Zimmer. Ich habe sie nicht gesehen.

Okay. Ich rufe dir ein Taxi.

-Das tut nicht Not; ich nehme den Bus. -Nein, ich habe schon eins bestellt.

Könnt ihr bitte …? Danke.

Ich lege 300 Kronen drauf. Das sollte reichen.

Danke!

Alice war ganz fleißig. Sie ging allein aufs Klo, und ich durfte nicht abputzen.

-So, dann hätten wir das. -Danke.

Du, ich dachte … Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich neun war.

Und die meisten Kinder haben heutzutage ja geschiedene Eltern …

Wir lassen uns aber nicht scheiden.

Nein, nein!

Es war … Ich habe falsch gedacht.

-Da kommt das Taxi. -Das ging schnell.

Danke für heute Abend. -Mädels, sagt Edit tschüs!

-Bitte schön. -Danke.

Ich war schon mal mit einem Mädchen zusammen.

Ob du's glaubst oder nicht.

Es ist schon ein paar Jahre her.

Sie hieß Lotte. Das spielt aber keine Rolle.

Ich hatte so einen Tag hinter mir, an dem ständig was los ist.

Jemand war von einer Brücke gesprungen.

Mit einem Strick um den Hals. Daher hing der Kopf noch oben, und der Körper …

Darauf folgte eine grobe Gewalttat in der Stadt. Die reinste Tortur.

Der Typ war nur noch Brei, den ich aufkratzen musste.

Dann assistierte ich dem Sonderkommando, das eine Wohnung gestürmt hatte.

Ein paar Typen hatten ein kleines Mädchen gekidnappt.

Ungefähr zwölf Jahre alt.

Sie hatten sie unter Drogen gesetzt.

Und sie hatten sie …

Ich kam also dann nach Hause zu Lotte.

Und sie so: "Hallo, Schatz! Wie war dein Tag?"

Und ich spürte, dass ich das nicht für mich behalten konnte; es musste raus.

Und weißt du, was sie dann sagte?

"Ich ertrage es nicht, dass ich mir das anhören muss."

"Danach fühle ich mich nur schlecht."

Ja …

Das war Lotte.

Sie würde niemals bei so etwas dabei sein können.

Und jetzt bist du dran.

Das da? Glaubst du, ich schaffe das nicht?

-Probier's aus. -Okay …

Soll ich deine Hand halten?

♫ Wir haben wieder gesiegt, Malmö hat wieder gesiegt ♫

♫ Verdammt einfache drei Punkte ♫

♫ Und beim nächsten Spiel siegen wir wieder ♫

♫ Denn niemand besiegt unsere himmelblaue Mannschaft ♫

Schlafenszeit.

-Hast du Englisch zurückbekommen? -Ja.

-Und? -Ich hab 'ne 3.

Das ist doch gut!

Bist du nicht zufrieden? Das ist doch super.

Papa? Wann ist Schluss mit der Babysitterin?

-Bald. -Ist doch krank, dass wir noch eine haben!

Was ist das denn?

-Ist das ein Biologie-Projekt? -Hör auf.

-Leg das Telefon weg. Jetzt, Siri. -Ja!

Gute Nacht, Schatz. Schlaf gut.

-Schlaf gut! -Raus aus meinem Zimmer!

Gute Nacht! Vergiss nicht das Licht auszumachen.

Hallo, mein Schatz. Was ist denn, Alice?

-Kannst du nicht schlafen? -Nein.

-Ich vermisse Mama. -Vermisst du sie?

Natürlich vermisst du sie. Komm her.

Alles wird gut; du wirst schon sehen.

Noch eine Vergewaltigung.

Das ist doch krank. Ich trau mich gar nicht mehr auf die Straße.

Ich begleite meine Tochter überall hin.

Was habt ihr denn erwartet, wenn ihr die Stadt mit Kulturbereicherern füllt?

Unternehmt ihr überhaupt was? Sieben Frauen in drei Monaten!

Und dann prügelt ihr einen senilen Alten zu Boden!

Sorgt dafür, dass ich als Frau nachts nach Hause gehen kann,-

-nackt, wenn ich will, betrunken oder high,-

-ohne eine Armee dabeihaben zu müssen, damit ich nicht vergewaltigt werde!

Wenn du allein nach Hause gehen willst, dann tu das.

Es passiert extrem selten, dass eine einzelne Frau überfallen wird.

Hast du Kinder? Hast du Kinder?

Würdest du deiner Tochter sagen, sie kann nachts allein nach Hause gehen?

"Es passiert extrem selten, dass man vergewaltigt wird."

Würdest du das zu deiner Tochter sagen?

Nein. Erst wenn wir ihn geschnappt haben.

Du wartest also, bis deine Tochter vergewaltigt wirst, bevor du etwas tust?

Sorg dafür, dass ich mein fucking demokratisches Recht bekomme,-

-allein nach Hause gehen zu können, ohne dass mich jemand überfällt!

Fuck off, echt jetzt!

Wollen wir los?

Pass zu mir, Jesse! Ich bin in der Mitte!

Verdammt nochmal, Jesse!

-Was ist los mit dir? -Ich gehe nach hinten.

Du gehst nach hinten? Müde? Wirst du langsam alt?

-Wie geht's? -Was?

-Ich frage: Wie geht's? -Es ist nur …

Ich brüte gerade eine Erkältung aus.

Das ist deine Ausrede? Du wirst langsam alt, Jesse.

-Wie niedlich. -Wir werden sehen.

-Na, wollen wir? -Ja, klar!

So, los geht's!

Wie ihr seht, sind alle Parzellen bepflanzt. Und zwei der Frauen, die hier aktiv sind,-

-haben bereits eine Probeanstellung bei einer Gärtnerei bekommen.

-Hallo. -Ja, hallo!

Erzähl uns mal, was du hier anbaust.

Hier habe ich Koriander. Und hier Petersilie.

-Hier ist Minze. -Und es gefällt dir hier?

-Ja, es gefällt mir sehr gut hier. -Wie schön! Danke.

-Viel Erfolg. -Danke.

Sieh mal einer an! Hier ist ja sogar ein Mann!

-Hallo, Dragana. -Du kennst meinen Namen? Wie heißt du?

-Jurek. Jurek Gross. -Magst du uns sagen, was du anbaust?

Da sind Chili, Kohl und meine geliebten Erbsen.

-Du freust dich also darüber? -Nein.

-Aber über das Projekt freust du dich? -Nein, kein bisschen.

Wieso nicht?

Wir brauchen keinen Gemüseanbau. Wir brauchen ein normales Leben.

Wir brauchen ordentliche Wohnungen mit reparierten Wasserleitungen.

Wir brauchen Geborgenheit und Sicherheit. Und vor allem … ihr seid von der Kommune?

Holt die Drogen von der Straße. Das ist Draganas Aufgabe.

-Jurek, du baust hier doch selbst an. -Das hat nichts damit zu tun.

-Das reicht. -Kennst du ihn?

Dragana? In dem Kasten wuchsen kürzlich noch Drogen. "Cannabis" heißt das.

Ich habe zwar keine Erfahrung mit Cannabis, aber das sieht wie normales Chili aus.

Es WUCHS dort, sagte ich. Es wurde entfernt.

-Danke. Wir gehen weiter. -Danke an die Kommune. Grüßt schön.

Hallo. Magst du uns sagen …?

Das ist lächerlich. Was machen die hier eigentlich?

Das sind alles Bürokraten, die ganze Truppe.

Die Kommune, die Polizeichefin …

Ein bisschen von allem, ja? Kochst du gern?

Willst du nicht mit reinkommen?

Es ist eine neue Rabbinerin, aus Stockholm.

Sie ist sehr gut, obwohl sie eine Frau ist.

Eine starke Frau, wirklich!

Nein, Opa. Das weißt du doch.

An irgendetwas sollte jeder glauben.

Es muss nicht Gott sein! Ich glaube nicht an Gott.

Und wieso kommst du dann her?

Tja, ich fühle mich gern willkommen.

Das kann ich nur empfehlen.

Okay … Tschüs.

Tschüs.

Du, Leah …

-Das ist nicht ganz ungefährlich. -Was denn?

Da wuchs Geld.

Die Menschen mögen es nicht, wenn ihr Geld verschwindet.

Sei also vorsichtig.

-Was? -Hättest du nicht vorher essen können?

Hast du ein Problem damit? Du bist aber empfindlich geworden!

Wir legen los. Fehlt jemand?

-Ja, Faye. -Wo ist sie?

-Keine Ahnung. -Hatte keiner Kontakt mit ihr?

Hallo.

-Auf den letzten Drücker! -Ich musste noch eine rauchen. Sorry.

Dann geht's jetzt los. Ich komme gleich zur Sache:

Leert den Dräger spätestens in KW 32.

Tauscht endlich die Dienstmunition um. Kommt von Lasse.

Und im Schrank liegen neue Tourniquets bereit.

Die Kunsthalle bat uns um Unterstützung, weil Besucher ihrer neuen Ausstellung-

-"Die Vagina im Raum" dort Sex miteinander hatten.

Mange, ist das deine? Ist das deine Muschi?

Die Mitarbeiter der Kunsthalle finden das nicht so witzig.

Die Lebensmittelläden rund um Caroli berichten von zunehmendem Fleischdiebstahl.

Behaltet die bitte im Auge.

Eine Sache noch: Es geht um die fünf Frauen,-

-die vor einer Weile bei der Razzia in einem Bordell entdeckt wurden.

Sie werden heute in ihre Heimat abgeschoben.

-Was? -Ja.

Das hat die Ausländerbehörde beschlossen. Das entscheiden nicht wir, Sara.

Da der Arrest voll ist, sind sie noch bei der gleichen Adresse, bewacht.

Leah und ich - 1300 - übernehmen das zusammen mit 1220 - Sara und Magnus.

-Weiß jemand nicht, was zu tun ist? -Nein.

Gut. Habt keine Angst, aber passt auf euch auf. Wir sehen uns draußen.

Hier ist auch niemand.

Hier auch nicht. Nein.

Jens Lind hier. Was ist mit der Bewachung von Slottsgatan 32?

-War ja klar. Sie waren schneller. -Wer?

Die, für die sie arbeiten. Die Besitzer haben sie in ein anderes Land gebracht,-

-wo sie ihre Schulden abbezahlen sollen.

-Aber das werden sie niemals schaffen. -Möchtest du die haben?

-Was ist das? -Die Mädchen schreiben überall Gebete hin.

Gott und der Glaube, das ist alles, was sie haben.

Sie tun alles, damit er sie erhört.

Ziemlich aussichtslos, wenn du mich fragst.

Ja … Wollen wir? -Man sieht sich.

"Lieber Gott. Hilf meiner Familie und meinem kleinen Mädchen."

"Ich bin dir dankbar für alles, und ich weiß, dass du mir hilfst."

"Ich weiß, dass du und Jesus einen Plan für mein Leben haben."

"Ich werde warten, bis er Wirklichkeit wird. Amen."

-Ich will nicht! -Leg den Kopf nach hinten.

-Blöder Papa! -Was du nicht sagst.

Halt den mal, Molly.

Nein, Molly!

Das Gewächshaus brennt!!!

Ich sah ein paar Jugendliche weglaufen, dann brannte es.

Kürzlich sagtest du, Mädchen sollten nicht allein nach Hause gehen.

Darüber haben sich viele aufgeregt.

Was sagst du den Frauen, die sich nicht anpassen wollen,-

-sondern fordern, dass ihr eure Arbeit macht?

Natürlich soll jede Frau ihr Leben wie immer leben können.

Das ist die beste Reaktion auf die, die unsere offene Gesellschaft zerstören können.

Diese Vergewaltigungen … Könnte es sich um den gleichen Täter handeln?

Das ist noch unklar. Wir haben keine DNA von der Vergewaltigung in Ribersborg.

Es könnte also der gleiche Täter sein, es könnte aber auch ein anderer sein.

Es könnte sich also um die gleiche Person handeln?

Wie gesagt: Wir können nicht ausschließen, dass es der gleiche Täter ist.

Danke, das genügt mir.

Hallo!

-Bitte. -Nein!

Bitte, bitte! Ich würde nicht fragen, wenn es nicht wichtig wäre.

Du überlegst schon, wie du sonst dort hinkommen könntest.

Wenn du dich für jeden leidenden Menschen engagierst, wird dich das fertigmachen.

Du wirst ausbrennen.

Und das will ich nicht.

-Leihst du mir dann dein Auto? -Hör auf damit.

Wir sehen uns morgen, okay?

-Stop! -Soll ich stehenbleiben?

Holst du ihn dir?

Gib ihn mir!

-Wie läuft es? -Anfangs war es hart.

Sie war fast nur apathisch.

Jammerte nicht, war ganz ruhig. Sehr dankbar.

Aber jetzt ist es viel besser.

Sie hat verstanden, dass es okay ist, manchmal wütend und traurig zu sein.

Das ist auch in Ordnung.

Ich will zu Mama.

Alles wird gut.

-Wie war's? -Sehr gut.

-Danke für die Hilfe. -Gern geschehen.

Magnus fand das total falsch.

Was hat er damit zu tun?

Eigentlich nichts.

-Ich find's gut. -Gut.

Hallo!

Hallo.

-Ich stand im Stau. -Komm jetzt.

-Was ist denn? -Komm.

-So. -Das hast du aber schön gemacht.

Setz dich.

Okay …

-Wow! -Gefilte Fisch mit Meerrettich.

-Hilfe … -Sei nicht albern. Probier!

-Und? -Du hast dich echt ins Zeug gelegt, Opa!

Warte, ich hab was vergessen. Bleib sitzen.

-Hast du vom Gewächshaus gehört? -Ja, was soll man sagen?

Es ist, wie es ist. Guck mal!

Zuckererbsen mit echter Butter.

-Hast du die geerntet? -Nein, die hab ich gekauft.

Und?

Schmeckt gut, oder?

Weißt du … Es gibt so viel Schlimmes in der Welt …

Man sollte dankbar sein für alles, an dem man sich erfreuen kann.

Ich meine … Gefilte Fisch! Und Zuckererbsen!

Und du.

Was würde ich ohne dich tun? Ich weiß es nicht.

-Skål. -Skål, Opa.

Hallo! Darf ich es mal probieren?

Klar doch!

Kannst du ein Foto von mir machen?

Übersetzung: filmtiger

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