All language subtitles for Die Russen kommen (1968) Heiner Carow.deu

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

* Bäume rauschen im Wind. *

* Wellen plätschern. *

* Möwenrufe *

* Lied mit Gitarrenbegleitung, Worte: Heinrich Heine *

# Dass du mich liebst, das wusst\u0027 ich.

# Ich hatt es längst entdeckt.

# Doch als du mirs gestanden, als du mirs gestanden,

# hat es mich tief erschreckt.

# Ich stieg wohl auf die Berge und jubelte und sang.

# Ich ging ans Meer und weinte beim Sonnenuntergang.

# Mein Herz ist wie die Sonne so flammend anzusehn.

# Und in ein Meer von Liebe, in ein Meer von Liebe

# versinkt es groß und schön.

# Versinkt es groß und schön.

(Sprecher) "Aus dem Bericht der faschistischen deutschen Wehrmacht.

16. März 1945.

Vor Stettin ist der Kampf in voller Stärke neu entbrannt.

Die Angriffe gegen die Südostfront des Verteidigungsgürtels,

geführt von sowjetischen Schützen- und Panzerverbänden,

wurden nach geringen Anfangserfolgen zum Stehen gebracht.

59 Panzer wurden vernichtet."

Christine! Deine Schuhe! Günter!

Was willst du?

Los, fass an!

* Möwenschreie *

(russ. Akzent) Kaputt. Krieg.

Er ist tot.

Tot.

Großdeutschland kaputt.

* Singt ein beliebtes patriotisches Lied *

Warum singt der?

* Deutsche Fassung: Erich Weinert *

# Vaterland, kein Feind soll dich gefährden.

# Teures Land, das unsre Liebe trägt.

# Denn es gibt kein andres Land auf Erden,

# wo das Herz so frei dem Menschen schlägt.

# ... wo das Herz so frei dem Menschen schlägt.

* Er singt weiter auf "lalala". *

Günter, lass ihn.

Er ist gefallen.

Der hat gekämpft.

Günter! Was hast du denn?

Nichts.

Christine!

Du musst keine Angst haben.

Wir wollen nicht darüber sprechen.

* Schiffs-Sirenen, Möwengeschrei, Wellenrauschen *

Es ist warm. Man könnte beinahe baden.

Beinahe. Aber noch ist es zu kalt.

Letztes Jahr war es längst nicht so. Nein. Längst nicht so.

* lautes Vogelgezwitscher *

* flotte Blasmusik, Waldhörner vermitteln Jagdlust *

* Schuss *

* Blasmusik *

* Schüsse *

* Blasmusik *

* Schüsse *

Ich hab ihn!

(Verfolger) Da ist der Kerl!

* Johlen *

* Rufe, Johlen *

* Johlen, Anfeuerungsrufe *

(Verfolger) Günter, lauf! Du kriegst ihn!

Bleib stehen, du!

* Krachen *

Bleib stehen!

Halt! Halt, hier ist er!

(leise) Komm schon.

* Angstlaute *

* Angstlaute *

Na, komm schon. Wir fressen dich nicht.

* Schuss *

* Aufprall *

* Beifall *

* Stimme aus dem Lautsprecher *

"Meine jungen Soldaten!

Ich sehe den unerschütterlichen Kampfesgeist in euren Gesichtern,

Liebe und Treue zum Führer in euren klaren Augen.

Und ich rufe: Führer, befiehl!

Dein junges Volk steht auf, zum Sturm bereit."

* Meeresrauschen *

* stumme Szene *

(Lautsprecher) "Es hat sich wie ein Phönix aus der Asche

aus den Trümmern unserer Städte der deutsche Wille aufs Neue erhoben.

Millionen Deutscher haben zu Spaten und Schaufel gegriffen,

haben Volkssturm-Bataillone gebildet.

Divisionen sind neu entstanden.

Und wir, die Jugend Adolf Hitlers,

wir wollen in dieser historischen Stunde allen voranstehen.

Das geloben wir!"

* Meeresrauschen *

(Lautsprecher) "Wir haben jede empfindsame Art

aus unseren deutschen Herzen vertrieben.

Und unsere größte Ehre ist die Treue zu unserem Führer Adolf Hitler!

Sieg heil!"

* Hitlerjugend-Lied beginnt. *

# Vorwärts, vorwärts! Schmettern die hellen Fanfaren.

# Vorwärts, vorwärts! Jugend kennt keine Gefahren.

# Deutschland, du wirst leuchtend stehn, mögen wir auch untergehn.

# Vorwärts, vorwärts! Schmettern die hellen Fanfaren.

# Vorwärts, vorwärts! Jugend kennt keine Gefahren.

# Ist das Ziel auch noch so hoch, Jugend zwingt es doch.

# Unsre Fahne flattert uns voran.

# In die Zukunft ziehn wir Mann für Mann.

# Wir marschieren für Hitler durch Nacht und durch Not,

# mit der Fahne der Jugend für Freiheit und Brot.

# Unsre Fahne flattert uns voran.

# Unsre Fahne ist die neue Zeit.

# Und die Fahne führt uns ...

* Lied stoppt. *

Kameraden! Es ist mir eine Freude,

heute einen von euch auszuzeichnen

für seinen persönlichen Einsatz und harte männliche Entschlossenheit.

Günter Walcher! Hier!

Los, geh doch.

Kompliment. EK zwo.

* Trommelschläge im Marschrhythmus *

* Trommelschläge *

* Trommelschläge verhallen. *

(Günter) Ich schwöre bei Gott diesen heiligen Eid,

dass ich dem Führer des großdeutschen Reiches, Adolf Hitler,

bedingungslos treu und gehorsam sein werde.

Ich gelobe, für meine Heimat tapfer zu kämpfen und eher zu sterben,

als die Freiheit und damit soziale Zukunft meines Volkes preiszugeben!

(Sprecher) "22. März 1945.

Ergänzend zum Wehrmachtbericht wird gemeldet:

Leutnant Hanstein, Zugführer in einer Artilleriebrigade,

schoss in den schweren Kämpfen südöstlich von Stettin

von 28 angreifenden sowjetischen Panzern in 15 Minuten 7 ab."

Da ist ja unser Held! Komm rein.

Eine Überraschung.

* Stimmengewirr, Lachen *

* Musik beginnt. *

Wer tanzt mit mir?

Darf ich es sein, Fräulein Christine?

1, 2, 3 ... Günter!

Er ist extra hergekommen.

Günter! Komm doch mal.

* Stimmengewirr, Musik *

Na?

Es steht schon in der Zeitung.

Jetzt bist du stolz, was? Ja.

Ja, es ist ein besonderer Tag.

Ich kann das sehr wohl verstehen.

So ein Kreuz habe ich auch einmal verliehen bekommen.

Chemin des Dames, Tapferkeit vor dem Feind.

Dieses Kreuz trugen wir mit Stolz.

Wir wussten, welcher Geist mit ihm ... in ihm lebte.

Allerdings war dieses Kreuz noch ohne Kreuz ...

Der Geist, der uns beseelte, die Befreiungskriege,

Sedan, die Somme, im Felde ungeschlagen ...

Für Deutschland, nicht für ...

... einen Namen.

Setz dich.

Mein Tagebuch.

"Heute ist einer meiner Lieblingsschüler ..."

Du siehst, Günter, ein Lehrer ist auch ein Mensch.

Auch er kann seine Gefühle nicht auf alle gleichmäßig verteilen.

Oder er hat gar keine.

"... einer meiner Lieblingsschüler mit dem EK 2 dekoriert worden."

Lieblingsschüler ...

Schüler, welch ein Wort!

"In diesen Jahren interessiert man sich nicht für Vergil.

Und warum sollte man die Biene besingen?"

* Mädchenstimmen von draußen *

Günter!

Dieser Krieg ist für uns militärisch verloren.

Eindeutig und gründlich! Das war er vom 1. Tage an.

Alles war umsonst?

Ich bin ein alter Mann. Für mich ist das Leben zu Ende.

Aber du stehst am Anfang. An einem schweren Anfang, Günter.

Dein Vater ist gefallen.

Er kann nicht mehr zu dir sprechen, darum tu ich es.

Ich fühle mich verpflichtet, als Vater mit dir zu sprechen.

Der Krieg ist verloren?

Dieser Krieg, ja! Und dann?

Du wirst später begreifen, dass wir ihn falsch geführt haben.

Die Richtung war falsch. Und? Was soll werden?

Ja, was?

Gott oder was weiß ich mag den Gerüchten recht geben, die sagen:

Amerikaner und Engländer werden mit uns gemeinsam gegen Osten gehen.

Denn wenn der Russe kommt, kommt der Bolschewismus.

Das wäre der Untergang aller ethischen und moralischen Werte.

Die Götterdämmerung über Deutschland.

Das glaube ich nicht.

Das darf nicht wahr sein!

Kopf hoch, Günter! So wie wir denken viele.

Müssen so denken.

Ja.

Sprich nicht weiter darüber, mit keinem.

Aber denke daran, was auch immer kommen mag:

Du kannst immer zu mir kommen, wie zu einem Vater.

Schönen Dank, Herr Bergschicker.

Na, geh tanzen. Christine wartet sicher.

* Tanzmusik *

(Christines Mutter) 1, 2, Takt. 1, 2 ...

2-mal Loge bitte.

Was wünschen Sie?

2-mal Sperrsitz.

Sie verwechseln mich mit jemandem. - Ich hab eine Karte für dich.

Eigentlich warte ich ... Gut, warum auch nicht.

Wir können gehen.

* Stimmengewirr, Filmmusik beginnt *

* Filmausschnitt: Marschmusik, Gesang *

* kämpferischer Gesang: "Nun, Volk, steh auf und Sturm, brich los" *

(Film) Sie sind ein Phantast. Poet, deutscher Träumer.

Die Wirklichkeit sieht anders aus, Gneisenau.

Ich kenne die Wirklichkeit, Majestät. Ich sah ihr ins Gesicht, in Kolberg.

Günter. Was ist?

Ach, nichts.

Sie sind der Sieger von Kolberg. - Nicht ich, Majestät.

Die Bürger waren es, die nicht kapitulierten.

Sie gaben uns Militärs erst die Möglichkeit, die Festung zu halten.

Nettelbeck. Nettelbecks wehrhafte Bürgerschaft.

Das Volk von Kolberg, Majestät!

* dramatische Musik aus dem Film "Kolberg" *

Du willst mir etwas für den König übergeben.

Nicht doch. - Warum denn nicht?

(Film) Na, gib.

Ich werde den Brief dem König geben.

Heute noch. Das verspreche ich dir.

Majestät! Seine Majestät der Zar ist vorgefahren.

So drücke ich Preußen und Kolberg an mein Herz.

Es sind nur noch wenige Edelsteine in unserer Krone geblieben.

Kolberg ist einer davon.

* Detonationen, Schreie *

Bitte, nicht so sein. - Lass doch. Morgen, ja?

(Film) Nun gebt ein Beispiel!

Die beste Verteidigung einer Festung ist der Angriff!

* dramatische Musik, Kriegsgetöse aus dem Film "Kolberg" *

Es ist aus, Nettelbeck. Es hat keinen Sinn mehr.

Wir können die Stadt nicht halten.

Und? - Übergabe, Nettelbeck.

Alles ist umsonst gewesen? Am Ende ...

Schande?

Ist doch keine Schande, wenn Soldaten ihre letzte Kugel verschossen haben.

Auch Blücher musste kapitulieren.

Aber wir haben doch unsere letzte Kugel noch gar nicht verschossen.

Und Blücher musste nicht die Stadt aufgeben, in der er geboren wurde.

Sie sind nicht in Kolberg geboren, Gneisenau.

Sie wurden nach Kolberg kommandiert.

Gneisenau!

Ich hab noch niemals vor einem Menschen gekniet.

Jetzt tu ich es.

Kolberg darf nicht aufgegeben werden, Gneisenau.

So wollte ich es von Ihnen hören, Nettelbeck.

Jetzt können wir zusammen sterben.

* (Film "Kolberg") Glockenläuten, Kampfgetöse, dramatische Musik *

(Film) Es wird viel von uns verlangt. Manchmal glaubt man ...

(Christine) Komm, wir gehen.

(Film) Und trotzdem immer noch Hoffnung.

Was ist, Christine?

Stillgestanden! Nach hinten weggetreten!

* Marschmusik dröhnt aus den Lautsprechern. *

* Marschmusik "Hymne Kurpfalz *

Bequem seid ihr, sehr bequem!

Und du lebst es den Kleinen vor.

Aber so bist du. So warst du immer!

Ich versteck dich. Keiner wird dich finden, bis alles vorbei ist.

Ich bin kein Feigling!

Bitte sei ein Feigling, bitte sei ein Feigling. Bitte.

Alles wird gut, Mutter. Wir sehen uns wieder.

Nichts wird gut! Nichts!

Verzeih mir, bitte verzeih mir. Macht nichts.

Willst du kein Hemd mitnehmen und eine kurze Hose?

Ist schon warm draußen.

Was soll ich Zivil rumschleppen? Ah ja, richtig.

* leises Weinen *

Ich hab dem Kleinen eingebläut, dass er lieb zu dir sein soll.

Ich hab ihm gesagt: Er ist der Mann in der Familie, solange ich weg bin.

Mit Gerda wird schon alles klargehen.

Die ist ja schon sehr vernünftig.

Beinah zu viel.

Ich kann nicht sehen, wenn du weinst!

Ach, lass nur.

Du bist tapferer als ich. Bist ein Mann.

* Marsch "Der alte Dessauer" *

Kinder!

Jetzt haut auf altpreußische Art ein!

* Jungen lachen. *

Das hat Marschall Blücher gesagt, vor der Völkerschlacht.

Und die haben wir gewonnen!

Oben, von dort wird der Führer auf eure Scheitel blicken.

Er, der große Schlachtenlenker.

* Johlen und Lachen *

Übrigens: Schlacht kommt von schlachten, meine armen Kälber.

Hören Sie auf mit dem Geblödel!

Jawoll! Trotzdem lass ich mir die Überzeugung nicht nehmen,

dass der Endsieg auf unserer Seite sein wird!

(Leutnant) Davon redet doch keiner. - Sie glauben nicht daran?

Warum wollen Sie dann die Jungs rausschicken?

Mein Gott! - Ruhe, Ruhe, Ruhe.

Das sagt Ihnen einer, dem sie einen Jagdschein nachsagen.

(Sprecher) "... Oberleutnant Peters,

Führer der zum Schutz der Rheinbrücke Remagen eingesetzten Flakkräfte,

und Hauptmann Bratke, Kampfkommandant von Remagen,

wurden wegen Feigheit und Verletzung der Dienstpflicht

zum Tode verurteilt."

Günter!

* Marschmusik: Radetzkymarsch *

Christine.

* Jungen johlen und pfeifen. *

Es wäre schön, wenn du nicht wegmüsstest.

Dauert ja nicht lange.

Kannst du nicht hierbleiben?

Ich hab Angst.

Vielleicht ist der Krieg schon verloren. Das sagen so viele.

Das glaube ich nicht. Niemals.

Das muss doch alles einen Sinn haben.

Warum würden wir sonst weiterkämpfen?

Tschüs.

Komm, wir gehen weg hier!

Ich versteck dich bei uns hinten im Schuppen, da findet dich keiner.

Nein, Christine! Das geht nicht!

Dann geh doch.

Ich will ihn nicht mehr sehen. Nie mehr.

* Jungen singen. *

# Im Felde, da ist der Mann noch was wert.

# Da wird ihm das Herz noch gewogen.

# Da tritt kein anderer für ihn ein.

# Auf sich selber steht er da ganz allein.

* Radetzkymarsch *

* leiser, ferner Geschützdonner *

Unheimlich ist das, was?

So still, als ob wir hier alleine wären.

Wenn der Bannführer Verpflegung und Munition holen wollte,

müsste er längst zurück sein.

Ob der Russe noch weit ist?

Auf dem Bahnhof sagte ein verwundeter Landser:

"Ehe ich verrecke, will ich noch einmal richtig bumsen."

* Geschützdonner, Geräusche von Flugzeugmotoren und Panzern *

Hast du schon mal mit einer Frau?

Klar, warum nicht?

Ist doch Blödsinn! Aber alle machen es!

* Kindergeschrei, Gitarrenmusik *

* schwungvolle Schlagermusik *

Na, kleiner Mann?

Papa!

Ach, da bist du ja, mein Junge!

Ich denke, du bist tot.

Irrtum vom Amt. Heute, an deinem Geburtstag.

Ich hab Geburtstag? 10 Jahre alt!

Fast schon ein Mann!

* Mädchen lachen. *

Das darf man nicht.

Bernd?

Bernd!

Walter!

Karl!

Helmut!

Walter! Bernd! Helmut!

Ihr Feiglinge!

Guten Morgen.

* Rotarmisten lachen. *

(russ.) Mein Gott! - Na, rauch eine.

(russ.) Er will nicht.

Wo ist deutscher Soldat?

(russ.) Antworte, wenn der Sergeant dich fragt!

* Ein Soldat pfeift eine fröhliche Melodie. *

* gut gelauntes Pfeifen und Singen *

* Stille. Eine Grille zirpt. *

Nein. Nein!

Sie kommen! Junge, bist du verletzt?

Günter!

Komm, setz dich hin.

Du musst dich ausruhen, du Armer.

Das muss weg. Das muss verschwinden!

Steht nicht herum! Seht ihr nicht, was hier los ist?

Das wird alles schon werden.

Hast du gekämpft?

Was wird jetzt?

* Wasser plätschert. *

Christine, aase nicht so mit dem Wasser!

Wer weiß, wann es wieder welches gibt.

(Christine) Er muss sich waschen.

Er muss zur Ruhe kommen. - Ich lege ihn in mein Zimmer.

(Mutter) Du bist leichtsinnig. Vielleicht wird er gesucht.

Ich sah vom Küchenfenster aus, wie er über die Wiese kam.

Niemand ist hinter ihm her.

Bei seinem alten Lateinlehrer wird ihn keiner suchen.

Hab ich dir wehgetan?

Warum gehst du nicht nach Hause?

Willst du ihn in den Tod schicken? Soll ihn eine SS-Horde aufknüpfen?

Unsinn. Ich bin froh, dass er so davongekommen ist.

* Musik: Ludwig van Beethoven, 9. Sinfonie, Scherzo *

* Musik: Ludwig van Beethoven, 9. Sinfonie, Scherzo *

* Musik endet. *

Hört doch mal!

Das Gedröhn ... Das sind sie.

Jetzt kommen sie.

Panzer.

Die kommen ja von da.

Aber Deutsche sind das nicht.

Russen. Die Russen müssten von dort kommen.

Die können nicht aus Südwest kommen.

Das sind Engländer. Bestimmt.

Mein Gott! Der Spuk ist vorbei und es sind die Engländer!

Gestern waren sie schon bei Lübeck!

Der neue Tag beginnt.

Es sind die Russen! Die Russen sind es!

Was sagst du da? Ja, die Russen!

Unsinn. Ich hab sie doch gesehen!

* Panzer dröhnen. *

Es geht ja alles weiter.

(eindringlich) Das ist das Ende.

Wir müssen retten, was zu retten ist.

Bring das weg. Wohin du willst, aber nicht in diesem Hause!

Komm, komm.

(Mutter) Die Stores müssen runter. Darauf sollen sie gehen.

Ehe sie kommen, müssen wir im Keller sein.

Christine, pack das Silber ein. - Du willst ihn wegschicken.

(Mutter) Sitz nicht so herum! Hilf mit!

* Panzer dröhnen. *

Beeil dich mit dem Silber. Es ist auch deins.

Geh nach Hause. - Bleib, Günter.

Geh, hab ich gesagt! - Dann geh ich mit!

Jetzt ist Schluss. Ein für alle Mal!

Hau ab!

Nun hat Oswald Spengler doch recht.

* lautes Dröhnen *

* fernes Dröhnen *

Warum hocken wir hier unten? - Rede nicht so klug.

Wenn sie von uns was wollen, kommen sie auch in den Keller.

Warum kommt Vater nicht?

(Mann) Herr Oberstudienrat!

Teege, Sie! Was ist?

Ist der Herr Oberstudienrat unten? - Was ist denn?

Sie kamen in die Schule und fragten: "Wo Lehrer, nix Faschist?"

Ich dachte sofort an den Herrn Oberstudienrat.

Was wollen die? - Einquartierung in der Schule.

Ihr Mann soll alles registrieren. Die sind ganz manierlich.

Mein Mann ist oben in der Wohnung.

(russ.) Was soll denn das hier?

Er ist tot.

Bitte helfen Sie mir.

(russ.) Zyankali. Legt ihn aufs Sofa.

Frau, bitte lesen.

"25. April 1945.

Dieses ist mein letzter Schritt. Ich gehe ihn freiwillig und ruhig.

Weiterleben, noch weiterleben, wieder weiterleben ... Wofür?

Unser Deutschland ist nicht mehr. Endgültig und für immer.

Wir standen für unser heiliges Reich bei Langemark und Diksmuide.

Wir wollten nicht verzagen in den dunklen Jahren der Weimarer Zeit.

Deutschland hat seine Mission in Europa.

Dafür waren wir sogar bereit zum Pakt mit dem Teufel.

Er ging nicht auf.

Ein physisches Überleben wäre nicht möglich und ein psychisches nicht.

Vielleicht vermögen es andere.

Verzeiht, dass ich euch im Chaos zurücklasse.

Ich hätte mir einen anderen Tod gewünscht. Verzeiht mir ... "

Was ist denn?

Komm, setz dich neben mich.

Was tust du?

Ich will dir etwas erzählen.

(schreit) Nein! Ich will nicht! Schlimmer kann es nicht kommen!

Wir halten zusammen. Es gibt auch gar kein Gas mehr.

Er hat Gift gehabt.

Lass das.

Wo ist Vaters Bild?

Versteckt. Alle Bilder, wo er in Uniform ist.

Wir kommen nach Sibirien, wenn sie das finden bei uns.

Das sagen alle.

Jetzt versteckst du Vater.

Vielleicht holst du ihn wieder vor, wenn eine andere Zeit ist.

Verbrenn doch die Bilder. Verbrenn alles!

Sag, dass du ihn gar nicht gekannt hast! Das ist dasselbe.

Beruhige dich, leg dich hin. Du hast viel zu viel durchgemacht.

Nichts hab ich. Nichts!

Ich verleugne Vater nicht. Ich bestimmt nicht.

Wovor haben auf einmal alle Angst? Was Recht ist, muss Recht bleiben.

Und wenn man drüber krepiert!

Alles umsonst, alles unsinnig.

Warum ist Vater gefallen?

Lass dir von deinem Vater die Wahrheit sagen.

* starkes Klopfen *

Die Russen kommen.

* Hämmern gegen die Tür *

Mutti!

Ist hier Günter Walcher?

Günter Walcher? Ja.

Sie sind verhaftet.

(Sprecher) "Ergänzend zum Wehrmachtbericht wird gemeldet:

Ein von Korvettenkapitän Kramer geführter Panzervernichtungstrupp,

bestehend aus Freiwilligen eines U-Boot-Stützpunktes,

vernichtete 24 Panzer innerhalb weniger Tage."

Komm schon!

* Stimmengewirr, Lachen *

(russ.) Genosse Hauptmann, Walcher befehlsgemäß hergebracht.

Sie sind Günter Walcher? Ja.

Wie alt?

Fast 17.

(russ.) 17 ... Wegtreten!

Hitlerjugend? Ja.

Haben Sie das Eiserne Kreuz bekommen? Ja.

(russ.) Wofür?

(brüllt) Wofür? Wofür, frage ich!

Weil ich den Ostarbeiter erwischt habe.

Gewischt? Er wollte weglaufen!

Weglaufen. Mann oder Frau?

Er war vielleicht so alt wie ich.

Ein Russe? Ja.

Was ist mit ihm? Der Polizist hat ihn erschossen.

Warum? Weil er weglaufen wollte.

* Krachen *

Sie sind ein Mörder.

(russ.) In den Keller mit ihm! - Zu Befehl!

(russ.) Mitkommen!

(russ.) Gehen wir.

* Geräusche und Schritte draußen *

* Eine Tür wird auf- und zugeschlossen. *

* Schritte, Stimmen *

* Schritte, ferne Vogelrufe *

* Meeresrauschen, Vogelrufe *

* laute, gleichmäßige Schritte *

* Schritte *

* Möwenschreie *

Ich brat dich nicht.

Geh weg.

Geh weg.

* Rotarmist lacht laut, Günter stimmt ein. *

Du bist nicht tot.

Nix verstehen.

Nimm!

Iss.

(russ.) Dummkopf! Ich beiße doch nicht.

* Rotarmist lacht. *

Iss!

(russ.) Du Fritz?

Adolf.

Herrmann, hä?

* Schritte draußen *

(russ.) Antworte, wenn ein Vertreter der Roten Armee dich fragt, Fritz!

(russ.) Du willst mich nicht anschauen?

Du bist tot!

Nix verstehen.

Großdeutschland kaputt. Gut?

(singt russ.) # Vaterland, kein Feind soll dich gefährden ...

* eintönige Schritte *

Was soll denn Weinen? Komm, Papa ist da.

* Lachen. Musik beginnt. *

* klassische Musik mit Flötensolo *

* Trompetensolo *

Geh nicht weg, Vater! Bleib bei mir!

Dann sehen wir uns in Bielefeld!

* klassische Musik mit Trompetensolo *

Alles wird gut, Großer!

Nicht weggehen! Nimm mich mit, ich will zu dir!

Ich bin gefallen. Für Deutschland.

Bin tot.

Bleiben Sie sitzen.

Was wissen Sie von Ihrem Vater? Wo ist er?

Gefallen. Wo?

Bei Woronesh in Russland. Und warum?

(verwundert) Für Deutschland.

Mein Vater hat ehrlich gekämpft! Sie waren an einem Mord beteiligt.

Nein. Nein. Ich hab nicht geschossen!

Schweigen Sie! Ich sah, wie er gestorben ist.

Alle haben gesagt, es ist gut.

Wann ist es gut, wehrlosen Menschen überfallen und töten?

(russ.) Ihr Deutschen habt unser Land überfallen.

Habt unsere Städte zerstört, unsere Dörfer.

Ihr habt Millionen Menschen deportiert.

Ich bin kein Mörder.

Oder machen Sie mit mir, was Sie wollen.

Wo ist dieser Polizist?

Oder andere, die dabei waren.

Warum antworten Sie nicht?

Ich weiß nichts. Ich gebe keinen Deutschen an.

Was hätte Ihr Vater zu Ihrem Kreuz gesagt?

Er wäre stolz. Er ist ein Deutscher.

(russ.) Können Sie nicht menschlich antworten?

Oder ist Mord kein Mord, wenn ein Deutscher ihn begangen hat?

Ich werde Ihnen etwas vorlesen.

Hören Sie genau zu!

"Ich habe mich freiwillig zum Fronteinsatz gemeldet.

Und ich bin fest gewillt,

dieses zu meinem letzten Einsatz werden zu lassen.

Ich muss, weil ich als Mensch ...

Verstehst du, als Mensch nicht mehr bestehen kann.

Wir waren zur Bandenbekämpfung eingesetzt.

Und ich habe dafür das EK bekommen.

Ich empfinde es als Kreuz einer Schande.

Und jetzt das Schreckliche,

was ich erleben musste in meiner Uniform als Deutscher.

Die Einwohner, alle, wurden erschossen.

Es waren alte Männer, Frauen und Mädchen und Kinder.

Ich habe einen Jungen sterben sehen, unser Großer hätte es sein können.

Niemals habe ich geglaubt,

dass unschuldige Menschen getötet werden und man sagt:für Deutschland."

Mord für Deutschland!

Sie kennen das nicht? Das ist ein Brief Ihres Vaters.

Denken Sie darüber nach!

* Stimmengewirr, Musik "La Paloma" *

(russ.) Was ist das denn für eine Erscheinung?

Was wollen Sie? - Eine Bescheinigung.

Morgen. - Ich muss meinen Vater begraben!

Ihren Vater?

Lehrer?

Kommen Sie.

Ihr Vater war gegen Hitler? - Ich weiß es nicht.

Sie sind für Hitler?

Alle waren dafür.

Und Ihr Vater? - Ich weiß nicht.

Und warum hat Ihr Vater Selbstmord gemacht?

(russ.) Sie wissen es nicht.

(russ.) Sie wissen überhaupt gar nichts.

(russ.) Ganz Europa ist zerstört, aber Sie wissen nichts.

(russ.) Und hier unten im Keller sitzt auch einer, der nichts weiß.

Wie alt sind Sie? - 16.

16 ...

Bitte.

Danke.

Moment! Kennen Sie Günter Walcher?

Was ist mit ihm? - Setzen Sie sich.

Wofür hat er das Eiserne Kreuz bekommen?

(russ.) Fritz! Komm her, komm.

(russ.) Setz dich.

(russ.) Setz dich, du musst mir helfen. Was ist das?

Na, na! Moment, Moment.

(russ.) Was soll das?

(russ.) Na los. Pass auf.

Sim ... sala ...

Bim!

(russ.) Du bist in Ordnung, Fritz.

(russ.) Zeig es mir noch mal, dieses ...

Ich zeig es dir.

Sicherung. Si-che-rung.

Ja. Die musst du heimlich ... Heimlich.

... lösen.

Und dann sim-sala-bim, verstehst du?

(russ.) Ja. Sim ...

Sim-sala-bim. Sim-sala-bim.

Sim ... sala ...

Bim!

(singt) Sim-sala-bim, bim, bim.

Sim-sala-bim.

(russ.) Ich bring ihn zu den Jungs, stelle ihn auf einen Tisch.

Dann sage ich: Fritz kommt, Achtung!

Dann: Sim-sala-bim! Und sie alle: U-u-u-u.

Wenn ich jetzt Russisch könnte! Englisch hab ich gepaukt.

Aber die Engländer kamen ja nicht.

(russ.) Und wenn ich ihn im Dampfbad zeige ...

Vielleicht bist du gar nicht aus Sibirien.

... dann laufen die Frauen alle davon.

He, du!

Ich, verstehen, ich: Igor Pawlowitsch Rybkin.

Du Name?

Das ist dein Name ... Ich heiße Günter Walcher.

Günter Walcher. Gut.

Sim-sala-bim.

* Geräusche draußen *

* Tür wird zugeschlossen. *

(Ankömmling) Hallo!

Ist da jemand?

Kamerad!

Kameraden!

Da ist doch einer.

Kamerad, antworte. Wer sind Sie?

Eine Stimme hast du. Sogar eine richtige.

Nicht solche Urwaldlaute. Wer sind Sie?

Ja, Verzeihung. In solcher Situation man verliert gute Sitten.

Adolf Preminger.

Fataler Vorname heute.

Rentner.

Verzeihen Sie, aber irgendein Schwein hat mich denunziert,

ich sei bei der Polizei.

Dabei bin ich Rentner, der nach dem Westen will.

Und mit wem habe ich die Ehre?

Sie haben den Russen erschossen.

Bitte?

Sie haben ihn abgeknallt, als er da oben stand.

Sie haben ihn umgebracht. Das ist doch Unsinn!

Ich war dabei. Wer bist du?

Ich stand neben ihm. Und jetzt soll ich es gewesen sein.

Was hätte ich denn tun sollen? Nicht schießen.

Du bist ... der mit dem EK 2. Ja.

Dichthalten. Sonst sind wir beide dran.

Oder hast du etwa schon auf meine Kosten ...

Dann hängen wir beide drin! Dann fahren wir beide zusammen ab!

Fassen Sie mich nicht an! Ich mach dich kalt.

Dann bist du stumm wie ein Fisch.

Aber ein Deutscher gibt dem Iwan nichts an.

Stimmts?

* Melodie "La Paloma" von fern *

Die feiern da oben.

* geräuschvolles Schnäuzen *

* Schrei *

* Möwenrufe *

(Sprecher) "9. Mai 1945.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Seit Mitternacht schweigen nun an allen Fronten die Waffen.

Die deutsche Wehrmacht

ist am Ende einer gewaltigen Übermacht ehrenvoll unterlegen.

Die einmalige Leistung von Front und Heimat

wird in einem späteren, gerechten Urteil der Geschichte ..."

* Meldung geht im Jubel unter. *

* Die Menschen jubeln. *

(russ.) Weine nicht.

Warum weinst du? Jetzt ist Frieden.

Der Herr Polizist.

Ich bin kein Mörder!

Eine Trage und ins Krankenhaus!

Sie lügen. Alle.

Sie sollen nicht mehr lügen, bitte.

Ich will nicht alleine sein.

Ich bin doch kein Mörder.

(russ.) Was hast du bloß angerichtet, du Dummerjan.

(russ.) Warum weinst du? Warum?

* Das folgende Gespräch wird auf Englisch geführt. *

Sprichst du Englisch? - Ja.

Warum weinst du?

Gut, du willst mir deine Gründe nicht sagen.

Ich habe Befehl, dich nach Hause zu bringen.

Verstehst du? Befehl, dich nach Hause zu bringen.

Ja, verstehe.

Magst du Fisch?

Fisch! Magst du den?

Bitte, nimm ihn. Fisch in Öl.

Danke.

Ich ...

(russ.) Ich kann dir nicht auf Englisch sagen, woher ich ihn habe.

(russ.) Dann würde ich ein Militärgeheimnis verraten.

* Vögel zwitschern laut. *

(engl.) Heute haben wir einen wundervollen Tag, stimmts?

(engl.) Die Sonne ist sehr heiß.

Mein Name ist Igor.

Und wie ist dein Name?

Ich heiße Christine Bergschicker.

Christine Bergschicker.

(engl.) Krieg ist schrecklich. - Ja, stimmt.

(engl.) Frieden ist wunderbar. - Ja, stimmt.

Faschismus ist ein Verbrechen. Alle Faschisten sind Verbrecher.

Jetzt fanden wir Frieden für alle Zeit.

Ja, Frieden.

Hier wohne ich. - Dein Haus, gut.

Danke vielmals.

Keine Ursache. Einen Moment.

Hier kommt jetzt Fritz.

Sim-sala ...

Bim!

Bitte.

* Möwenschreie, Lachen *

(russ.) Leute! Wo seid ihr?

(russ.) Leute! Huhuuu!

Copyright Untertitel: MDR 2019

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.